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5 Tipps, wie du dein eigenes passives Einkommen aufbauen kannst

Kleine Pflanze auf einem Stapel aus Münzen
Die Generierung passiven Einkommens basiert auf dem Prinzip, einmal sein Geld oder seine Arbeitskraft zu investieren, um langfristig zu profitieren.

Dauerhaft ein ansehnliches passives Einkommen zu erzielen, ist der Traum vieler hart arbeitender Arbeitnehmer. Im Gegensatz zum aktiven Erwerbsleben geht es beim passiven Einkommen darum, ohne den Einsatz der eigenen Arbeitskraft einen positiven Einkommensstrom zu generieren. Gelingen kann dies z.B. durch die Vermietung von Wohnraum oder die Einstreichung von Dividenden. Im Folgenden erfährst du, wie das Ganze funktioniert und welche Möglichkeiten es noch gibt.

Tipp Nr. 1: Wohnraum vermieten

Der erste Tipp für die Kreierung passiven Einkommens ist der Klassiker schlechthin: die Vermietung von Wohnraum. Bestenfalls kann entweder ein großes Objekt, ein Mehrfamilienhaus oder mehrere kleine Wohnungen parallel vermietet werden. Es kommt allerdings immer darauf an, welche Zielsetzung verfolgt wird. Soll aus dem passiven Einkommen alleine der Lebensunterhalt sichergestellt werden oder ist lediglich ein kleines Zubrot intendiert? So oder so erfordert dieser passive Einkommensstrom ein beträchtliches Maß an finanziellen Ressourcen sowie ein sicheres Arbeitsverhältnis, sofern die Bank als Kreditgeber den Erwerb von Immobilien mit ermöglichen soll.

Tipp Nr. 2: Dividenden von Aktien

Tipp Nummer zwei ist die Einstreichung von Dividenden aus Aktien. Per definitionem ist eine Dividende derjenige Teil des Gewinns, den eine AG an ihre Aktionäre ausschüttet. Du benötigst also Aktien von erfolgreichen Unternehmen. Erforderlich ist hierfür, ein Konto bei einem Broker bzw. ein Aktiendepot zu eröffnen. Möglich ist dies beispielsweise bei Trade Republic, einem Broker, der aus Berlin kommt und von deutschen Behörden reguliert wird. Gehandelt werden können dort 7.300 Aktien, 500 ETFs und 40.000 Derivate an der Börse Hamburg. Besonders geeignet ist der Broker für kostenbewusste und smartphone-affine Anleger, zumal die Steuern sehr einfach abgewickelt werden und keine Monatsgebühr anfällt.

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Tipp Nr. 2: Dividenden von Aktien

Tipp Nummer zwei ist die Einstreichung von Dividenden aus Aktien. Per definitionem ist eine Dividende derjenige Teil des Gewinns, den eine AG an ihre Aktionäre ausschüttet. Du benötigst also Aktien von erfolgreichen Unternehmen.

Erforderlich ist hierfür, ein Konto bei einem Broker bzw. ein Aktiendepot zu eröffnen. Möglich ist dies beispielsweise bei Trade Republic, einem Broker, der aus Berlin kommt und von deutschen Behörden reguliert wird. Gehandelt werden können dort 7.300 Aktien, 500 ETFs und 40.000 Derivate an der Börse Hamburg.

Besonders geeignet ist der Broker für kostenbewusste und smartphone-affine Anleger, zumal die Steuern sehr einfach abgewickelt werden und keine Monatsgebühr anfällt.

Wichtig zu wissen: Du musst nicht zwingend einzelne Aktien auswählen, um von Dividenden zu profitieren. Viele Anlegerinnen setzen stattdessen auf breit gestreute ETF-Sparpläne, die automatisch in zahlreiche Unternehmen investieren und so das Risiko reduzieren.

Wie das genau funktioniert und warum ein ETF-Sparplan für viele Frauen der einfachere und langfristig stabilere Einstieg ist, erklären wir dir hier im Detail:
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Tipp Nr. 3: Selbst Geld verleihen

Die nächste Möglichkeit, dauerhaft ein passives Einkommen zu generieren, besteht darin, selbst Geld zu verleihen. Hierfür gibt es jede Menge Portale, wo private Kreditgeber gegen individuell festlegbare Zinsen ihr Kapital zur Verfügung stellen. Dieses Einkommensstrommodell ist rentabel aber risikoreich zugleich. Naturgemäß eignen sich entsprechende Darlehen insbesondere für Personen, die auf regulärem Wege keinen Kredit erhalten, weil sie eine schlechte Bonität aufweisen oder keine Arbeit besitzen. Deshalb musst du sorgfältig abwägen, ob und wenn ja wie viel Geld du auf privatem Wege verleihen willst und wie groß das Zahlungsausfallrisiko bei deinem individuellen Kreditnehmer ausfällt.

Tipp Nr. 4: Digitale Güter verkaufen

Punkt Nummer vier ist der Verkauf digitaler Güter. Vielleicht denkst du hierbei zunächst an den klassischen Handel mit Waren im Internet. Doch darum geht es nicht. Ein gutes Beispiel ist der Verkauf eines E-Books. Hierbei investierst du einmalig deine Arbeitszeit für die Kreation eines hochwertigen Werkes, das du langfristig über deine eigene oder eine fremde Webseite verkaufen kannst. Du musst gut schreiben können und solltest vorher selbst viel gelesen haben. Entscheidest du dich dann für das eigenständige Verfassen, wählst du am besten eine Nische, da der Markt in vielen Bereichen stark gesättigt ist. Weitere Möglichkeiten in diesem Segment sind der Verkauf von Online-Kursen, Stockfotos oder Musik und Infoprodukten.

Tipp Nr. 5: Affiliate Marketing

Der letzte Tipp für ein passives Einkommen ist mit dem vorstehenden latent verwandt. Das Konzept des Affiliate Marketings basiert auf der Idee, dass du Produkte von anderen Herstellern und Webseiten bewirbst. Im Gegenzug wirst du provisionsmäßig an jedem Verkauf beteiligt, der durch deine Seite als Lead zustande gekommen ist. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass du dauerhaft ein sehr hohes passives Einkommen generieren kannst, wenn das Ganze richtig läuft. Der Nachteil ist aber, dass du eine sehr gut besuchte, prominente Webseite benötigst, da nur ein Bruchteil der Besucher auch tatsächlich über deine Links Dinge erwirbt. Hinzu kommt das Problem, dass jede Einzelprovision meist nur gering ist.

 

Foto: Alexsander-777 / pixabay.com

Die besten SOS-Tipps gegen Pickel

Du hast heute Abend ein Date und auf deiner Nase glänzt ein roter Pickel? Morgen steht die Präsentation deiner Abschlussarbeit an und deine Stirn gleicht einem Streuselkuchen? Keine Sorge, wir haben ein paar Hausmittel für dich, mit denen du den Pickeln schnell und auf natürliche Weise den Kampf ansagen kannst.

Wie Pickel entstehen

Ein Pickel ist eine verstopfte und entzündete Hautpore. Die Haut besitzt tausende dieser winzigen Drüsen. Sie helfen bei der Hautatmung und dem Stoffwechsel. Schmutz, Schweiß, abgestorbene Hautzellen oder Störungen im Immunsystem können die Verstopfung der Talgdrüsen begünstigen. Zunächst verdickt sich die Haut um die Pore herum etwas und schließlich kann das alte Hautfett nicht mehr abtransportiert werden. Als Ergebnis siehst du die typischen weißen bis eitrig gelben Kuppeln auf gerötetem Untergrund. Entzündet sich der Pickel, sind sogenannte Propionibakterien am Werk. Wenn du einen Pickel aufdrückst und die Haut zusätzlich verletzt, können weitere Bakterien oder Pilze in die gereizte Hautstelle eindringen.

So vermeidest du Pickel

In der Pubertät sind Pickel normal. Die Zusammensetzung des Hautfettes ändert sich und die Hormone schwanken ständig. In späteren Lebensjahren tauchen Pickel bei Frauen vorzugsweise im Verlauf des Zyklus, während der Schwangerschaft, als Folge einer ungesunden Ernährungsweise oder bei Stress auf.

Milchprotein, Weißmehlprodukte, Kuchen und Schokolade stehen in Verdacht, unreine Haut und Pickel zu fördern. Insbesondere wenn du Stress hast, solltest du auf diese Lebensmittel bewusst verzichten. Greife lieber zu viel frischem Obst, Gemüse und Vollwertkost. Kommt unser seelisches Gleichgewicht durcheinander, zeigen Haut und Haare dies sofort an.

Um dich in anspruchsvollen Zeiten zu harmonisieren, helfen entspannende Aufenthalte in der freien Natur, Yoga und ausreichend Ruhezeiten. Achte auf möglichst natürliche Hautpflegeprodukte und verwende nur sparsam Kosmetik.

Unsere SOS-Tipps gegen Pickel

Diese sechs einfachen und natürlichen Hausmittel helfen dir, Pickel so schnell wie möglich verschwinden zu lassen. Viele dieser Anwendungen eignen sich auch vorbeugend, um die Poren zu reinigen und das Hautbild zu verfeinern.

Heilerde

Die pulverisierte Heilerde wird angefeuchtet und dann auf den Pickel aufgetragen. Während der Trocknung zieht die Erde Giftstoffe aus der Pore und tötet Bakterien ab. Die enthaltenen Mineralien und Spurenelemente helfen deiner Haut, sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine dünn aufgetragene Maske pro Woche ist eine gute Vorbeugung bei Hautunreinheiten aller Art.

Teebaumöl

Teebaumöl gilt als Wunderwaffe bei allerlei Hautproblemen, es riecht allerdings etwas streng. Die ätherischen Öle helfen dir, die Entzündung zum Abklingen zu bringen. Für eine großflächige und dauerhafte Anwendungen eignet es sich nur bei dicker Haut oder Hornhaut. Feinere Haut kann schnell gereizt werden.

Zitronensäure

Zitrone reinigt und weicht die Verhornungen rund um den Pickel auf. Auf empfindliche Haut kann reine Zitrone allerdings reizend wirken, weswegen du sie auch nur kurz anwenden solltest. Am besten träufelst du den frischen Saft auf einen sauberen Wattebausch und tupfst die betroffene Stelle vorsichtig damit ab.

Kamille

Kamille ist ein uraltes Heilmittel bei Entzündungen aller Art und sehr sanft in der Wirkungsweise. Du kannst sie als Gesichtsdampfbad, Tinktur oder Salbe anwenden. Wenn es schnell gehen muss, hilft ein Teebeutel. Feuchte ihn mit heißem Wasser an und sobald er etwas abgekühlt legst du ihn direkt auf den Pickel. Der Entzündungshemmer Bisabolol wirkt bis tief in die Haut hinein und entspannt. Lass den Beutel fünf bis zehn Minuten einwirken und fasse nachher auf keinen Fall mit den Fingern auf den Pickel.

Für ein Dampfbad kannst du den Tee auch aufgießen. Du hältst das Gesicht über die Schüssel und deckst deinen Kopf mit einem Tuch ab. Eingeatmet hilft dir die Kamille, dich auch von innen zu entspannen. Diese Methode eignet sich insbesondere für mehrere Pickel und bei allgemeinen Hautunreinheiten.

Trockne dein Gesicht nachher gleich mit einem frischen Handtuch ab. Die aufgequollene Haut könnte sonst das Eindringen neuer Schädlinge begünstigen. Im Anschluss könntest du eine sanfte Hautpflege oder eine Heilsalbe dünn auftragen.

Aloe Vera

Aloe Vera wirkt entzündungshemmend und verleiht der Haut erfrischende Feuchtigkeit und neue Spannkraft. Die hübschen Pflanzen gibt es in fast jeden Gartencenter zu kaufen. Natürlich kannst du auch zu fertigen Pflegeprodukten mit Aloe Vera greifen. Billiger und einfach ist die frische Pflanze. Dazu schneidest du einen der zahlreichen Triebe ab. Wenn du ihn sachte zusammendrückst, zeigt sich sofort die gelartige Flüssigkeit. In ihr steckt jede Menge Aloverose, ein Wirkstoff, der antimykotisch und antibakteriell wirkt. Zudem ist die Pflanze reich an Vitaminen und Mineralien. Du kannst das Gel auch als regelmäßigen Feuchtigkeitsspender für beanspruchte Haut verwenden.

Honig und Zimt

Im Honig sind hochwirksame Enzyme der Bienen enthalten. Sie können Entzündungen stillen und kurbeln den Stoffwechsel an. Zimt wirkt antiseptisch und ausgleichend. Die Honigmischung ist leicht verfügbar, lässt sich wunderbar auftragen und sollte eigentlich in jeder Küche schnell zur Hand sein. Lass die Mischung etwa zehn Minuten einwirken und tupfe sie dann vorsichtig mit einem feuchten Tuch ab.

Achtung bei Zahnpasta

Früher galt Zahnpasta als der SOS-Tipp gegen Pickel. Heute wird diese Praxis nicht mehr empfohlen. Es stimmt, dass Zahnpasta den Pickel schnell austrocknen und antiseptisch wirken kann. Allerdings bildet sie eine so feste Kruste auf dem Pickel, dass du richtig reiben musst, um die wieder abzubekommen. Das würde den Effekt schnell zunichtemachen. Außerdem sind in vielen Zahnpasten Stoffe enthalten, die nicht wirklich auf eine verstopfte Hautpore gehören. Zu den reizenden Inhaltsstoffen zählen Menthol, Sorbitol, Fluoride und künstliche Mikro-Schleifpartikel.
 

Hast du die Entzündung erfolgreich eingedämmt, kannst du Reste des Pickels mit einem feinen getönten Puder abdecken. Warte damit aber so lange wie möglich. Je mehr Ruhe die Haut hatte, umso besser. Verwende ein möglichst naturbelassenes Puder oder einen speziellen Abdeckstift.

 

Fotos: gpointstudio / stock.adobe.com; PR / Amazon

ESTA-Antrag: So beantragst du eine Einreisegenehmigung für die USA

ESTA Antrag: So beantragst du eine Einreisegenehmigung für die USA

Egal ob die traumhaften Strände von Miami Beach, die beeindruckenden Wolkenkratzer in der Metropole New York City oder die fantastische Ostküste mit Städten wie San Francisco oder Los Angeles, die USA bieten eine Vielzahl von attraktiven Reisezielen, von denen sicher auch du schon mal geträumt hast. Jeder, der für touristische Zwecke in die USA einreisen möchte, benötigt ein Touristenvisum. EU-Bürger können dafür online einen sogenannten ESTA-Antrag stellen. ESTA steht für „Electronic System for Travel Authorization″ und ist ein elektronisches Reisegenehmigungssystem des Ministeriums für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten (Department of Home and Security). Damit deiner nächsten USA-Reise nichts mehr im Weg steht, haben wir einen Leitfaden mit den wichtigsten Tipps für dich zusammengestellt.

Warum und wo beantrage ich ESTA?

Mit diesem automatischen System stellen die Behörden der USA sicher, dass von dem Reisenden und seinem Aufenthalt keine Gefahr für die Sicherheit innerhalb der USA ausgeht. Dieses kann anhand der detaillierten Angaben, die der Antragsteller angeben muss, festgemacht werden. Am sinnvollsten ist es, wenn du deinen ESTA-Antrag direkt über die offizielle Seite des „Department of Home and Security″ durchführst, da die Kosten des Antrags dort am geringsten sind. Andere Anbieter verlangen für ESTA teilweise einen deutlich höheren Preis und begründen diesen mit einem Beratungs- und Serviceaufschlag. Auf diese Beratung kannst du aber gut verzichten, da die offizielle Seite sehr übersichtlich gestaltet ist und einen in der Regel problemlos durch den Antrag führt. Weitere Informationen zu VISA und Reisen in die USA findest du auch auf der Webseite der US-Botschaft.

Was kostet ein ESTA-Antrag?

Alle Antragsteller, die eine elektronische Reisegenehmigung beantragen, müssen für die Bearbeitung des Antrags eine Gebühr bezahlen. Diese Gebühr beträgt US$ 4,00. Wenn der Antrag angenommen wird und du damit deine Einreisegenehmigung erhältst, wird über die von dir ausgewählten Zahlungsmethode eine zusätzliche Gebühr von US$ 10,00 fällig. In dem Fall, dass die Reisegenehmigung abgelehnt wird, wird lediglich die Antragsbearbeitung in Höhe von US$ 4,00 berechnet.

Wann muss ich ESTA beantragen und wie lange es gültig?

Den Antrag solltest du spätestens 72 Stunden vor der Abreise einreichen. Bei einem kürzeren Zeitfenster besteht die Möglichkeit einen Eilantrag zu stellen, wodurch du in der Regel innerhalb einer Stunde eine Genehmigung bekommst. Ein bewilligter ESTA-Antrag für die USA ist zwei Jahre gültig und berechtigt für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen am Stück in den USA. Für längere Aufenthalte ist nach wie vor ein Visum notwendig.

ESTA Einreisegenehmigung USA

Was brauche ich für den Antrag?

Du benötigst einen gültigen Reisepass von einem am Visa-Waiver-Programm teilnehmenden Land. Dazu gehören die meisten europäischen Länder sowie Australien und einige asiatische Staaten. Außerdem brauchst du für die Stellung des Antrags eine gültige E-Mail-Adresse. Darüber hinaus muss eine gültige und aktuelle Heimatadresse und Telefonnummer vorliegen.

Was muss ich bei ESTA alles angeben und wie ist der Antrag aufgebaut?

Zunächst einmal werden die allgemeinen Kontaktinformationen abgefragt, wie beispielsweise Name, Geburtsdatum, Nummer des Reisepasses und so weiter. Es folgt die Angabe über die Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Im Anschluss kannst du Angaben über soziale Medien machen, auf denen du aktiv bist. Diese Auskunft ist allerdings optional, solltest du aber ruhig ausfüllen, sofern du nichts zu verbergen hast. Dann geht es weiter mit Informationen über deine Eltern und deinen aktuellen Arbeitgeber.

Daran anknüpfend musst du Angaben zu Kontaktpersonen in den USA während des Aufenthalts machen, sofern welche vorhanden sind. Da dieses als Tourist in der Regel schließlich nicht der Fall ist, diese Felder jedoch Pflichtfelder sind, musst du diese jeweils mit dem Wort „UNKNOWN″ ausfüllen. Danach wird nach dem Aufenthaltsort und der entsprechenden Adresse in den USA gefragt. Solltest du beispielsweise eine Rundreise planen, genügt es Angaben über den ersten Aufenthaltsort zu machen.

Zum Abschluss werden dir neun Fragen gestellt, bei denen du teilweise mit Sicherheit ein wenig schmunzeln wirst. So wird zum Beispiel gefragt, ob du schon mal mit Drogen gehandelt hast. Besonders zu beachten ist die Frage, ob du seit dem 1. März 2011 in den Iran, Irak, Libyen, Nordkorea, Somalia, Sudan, Syrien oder in den Jemen gereist bist. Sollte es tatsächlich der Fall sein, dass du dich in einem dieser Länder aufgehalten hast, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Visa-Waiver-Programm ausgeschlossen.

Wie lange dauert es den Antrag ausfüllen?

Von offizieller Seite heißt es, dass die Beantragung circa 25 Minuten in Anspruch nimmt. Du solltest dir aber ruhig Zeit nehmen und alle Informationen auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen, da es andernfalls zu Problemen bei der Einreise kommen könnte. Außerdem kannst du das Ausfüllen des Antrags jederzeit unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortführen.

Wann bekomme ich eine Antwort?

Im Regelfall bekommst du deine Bestätigung innerhalb von spätestens zwei Tagen. Zu guter Letzt solltest du noch beachten, dass die finale Entscheidung darüber, ob du in die USA einreisen darfst oder nicht, vom Grenzbeamten abhängt, der dich bei der Ankunft kontrolliert.

 

Wie die Beantragung der ESTA-Einreisegenehmigung abläuft, ist in diesem Video auch nochmal kurz zusammengefasst:

Fotos: Luciano Mortula-LGM, s4svisuals / stock.adobe.com
Quellen: de.usembassy.gov; esta.cbp.dhs.gov

Entdecke die Schuhtrends im Winter 2020

Der Winter geht in eine neue Runde und mit dem neuen Jahr halten in vielen Schuhschränken auch wieder einige vollkommen neue Modelle Einzug. Alle Schuh- und Modefans können aufatmen: In dieser Saison gibt es eine ganze Reihe “alter” Trendschuhe aus den Vorjahren, die sich 2020 mit ruhigem Gewissen weitertragen lassen.

Dabei haben die Winterschuhe in diesem Jahr eines gemeinsam: Sie sind ausgesprochen robust und absolut alltagstauglich. Zudem lassen sie sich einfach und abwechslungsreich kombinieren. Warum du auch auf einige der Sneaker Trends in der kalten Jahreszeit nicht verzichten musst, zeigen wir dir hier ebenso wie die echten Must-haves der bevorstehenden Saison.

Sportlich durch die kalte Jahreszeit

Auf Sneakers wollen wir bei unserer Alltagsgarderobe eigentlich nicht mehr verzichten. Die bequemen Treter sind längst salonfähig geworden und lassen sich einfach zu jedem Anlass tragen – schlichte und elegante Modelle zum Business-Outfit oder auffälligere Modelle für einen rundum sportlichen Look.

Auch hier werden jedes Jahr neue Trends gesetzt – aktuell sind etwa die plumpen Ugly-Sneaker mit besonders markanten Sohlen angesagt. Aber auch altbekannte Retro-Modelle aus den 70er Jahren feiern ein Revival. Die gute Nachricht für alle Sneaker-Heads: Viele Turnschuhe gibt es auch als gefütterte Variante. Damit muss niemand bei kalten Temperaturen auf die lässigen Schuhe verzichten.

Schuhtrends 2020 Sneaker

Chunky Chelsea Boots bekommen sportlichen Charakter

Wer gern ein wenig schneller unterwegs ist und mit hohen Absätzen schwer Freundschaft schließt, ist mit den Chunky Chelsea Boots gut bedient. Die bequemen Schuhe zeigen sich in der Wintersaison 2019 überraschend sportlich, geizen aber auch nicht mit Wiedererkennungswert.

Dafür sorgt vor allem die besonders breite Gummisohle, die von den Designern zudem mit einem auffälligen Print bei den Schuhen verarbeitet wird. Die Sohle hebt die Boots nun endlich aus der langweiligen Mode-Ecke und macht aus ihnen einen echten Blickfang. Kombinieren lassen sich die Chunky Chelsea Boots ähnlich einfach und vielseitig wie Sneaker. So passen sie zu einer lässigen Jeans ebenso wie zu einer coolen Stoffhose.

Die Labels, die den Trend um die Chunky Chelsea Boots angefeuert haben, sind unter anderem Altmeister Ralph Lauren und die Luxusmarke Louis Vuitton. Aber auch bei Tibi und Burberry gibt es geeignete Modelle.

Cowboy Boots bleiben einer der Dauerbrenner

Schuhe, die schon im vergangenen Winter eigentlich in keinem Schuhschrank fehlen durften und obendrein noch recht lässig aussehen, sind die Cowboy Boots. Alle diejenigen, die ihre rockigen Cowboystiefel noch nicht entsorgt haben, dürfen sich freuen. In diesem Jahr können die Schuhe wieder hervorragend mit Hosen und Röcken kombiniert werden. Die Schuhe sind, typisch für diese Modelle, aufwendig verziert, wobei neben Schnallen auch verspielte Stickereien und Metallkappen für das gewisse Etwas sorgen.

Eines darf bei vielen Biker und Cowboy Boots nicht fehlen: der richtige Absatz. Die mittelhohen Absätze werden bei den Schuhen mit einer markanten Zehenspitze kombiniert, sodass die Stiefel einen sehr schmalen und eleganten Fuß zaubern.

Jetzt wird es eckig

Wenn die Cowboystiefel einfach zu spitz sind, sind die Boots mit eckiger Zehenkappe vielleicht eine wirklich tolle Alternative. Sicherlich wirken die Schuhe ein wenig kantig, vermitteln dem Outfit aber durchaus das gewisse Etwas.

Ganz neu ist die sogenannte Schnabelspitze in diesem Jahr übrigens nicht. Sie mogelte sich schon in einigen Sommerschuhen an die Füße der Trendsetter. Sowohl elegante Pumps als auch Sandaletten wurden mit der eckigen Zehenkappe designt. Bei den Winterschuhen liegt der Fokus natürlich auf den Boots. Die Zehenkappe wird bei den warmen Stiefeln gern mit höheren Absätzen kombiniert. Besonders lässig und cool sehen die Biker Boots mit gekappter Spitze aus.

Overknee-Stiefel bleiben der Hit schlechthin

Ein Trend, der sich zudem aus der letzten in die aktuelle Saison gerettet hat und bei vielen Damen nicht fehlen darf, sind die Overknee-Stiefel. Es scheint so, als haben sich die besonders hohen Stiefel in den letzten Jahren regelrecht zum Dauertrend entwickelt. Tatsächlich lohnt es sich kaum mehr, die lässigen Stiefel auszuziehen.

Die Designer haben sich einiges einfallen lassen, damit das Tragen der Overknees auch in diesem Jahr einfach Spaß macht. So gibt es die hohen Stiefel nicht nur in den verschiedensten Farben, sondern für die besonders kalten Tage auch mit coolen Felleinlagen und Fellapplikationen.

Bei der richtigen Kombination wird es dagegen wieder klassisch. Am besten lassen sich die Overknees einfach mit einem Kleid oder einem kurzen Rock tragen.

Derb, robust, alltagstauglich – die Combat Boots

Während sich die Overknees ganz hervorragend mit einem eleganten Outfit kombinieren lassen, sind sie im Alltag nicht unbedingt die beste Wahl. Ein Alltagsschuh, der im Winter 2019 einfach nicht fehlen darf, sind die Combat Boots. Die Schnürstiefel fallen sowohl beim Material als auch beim Design ein wenig derber aus, machen deswegen aber auch einiges mit. Weder Schneematsch noch Pfützen können den Schuhen, bei denen zunächst die ausgeprägte Profilsohle auffällt, etwas anhaben.

Die Boots reichen in der Regel bis über den Knöchel. Es gibt auch Ausnahmen, bei denen der Schaft bis zum Knie gezogen wird. Durch die glatten Obermaterialien erinnern die Boots dann ein wenig an den Gummistiefel, was zumindest ihre Allwetter-Tauglichkeit nicht infrage stellen dürfte.

Wer mutig ist, kombiniert die markanten Boots übrigens mit Kleidern und Röcken. Alle anderen können immerhin noch auf die Hose ausweichen.

Die Sneaker Alternative: Kitten Heels

Wer einen femininen Style sucht und sich gern elegant kleidet, wird sich weder mit einem Sneaker noch mit dem derben Boot anfreunden können. Doch auch für diejenigen haben sich die Modelabels natürlich etwas einfallen lassen: die Kitten Heels. Zugegeben – bei Regen und Schneematsch sucht man den schützenden hohen Schaft vergebens. Doch wenn sich das Winterwetter einmal von seiner trockenen Seite zeigt, sind diese Schuhe eine tolle Alternative.

An einem femininen Look mangelt es ihnen nicht. Dafür sorgen vor allem die Stilmerkmale, die von den Labels umgesetzt werden. So kommen die schicken Pumps mit Nieten und Stickereien einher. Beim ersten Blick auf die Modelle von Versace und Dior scheint es beinahe so, als treffe man einen alten Bekannten. Tatsächlich haben schon Jacky Kennedy und Audrey Hepburn ihren Gefallen an den Schuhen gefunden.

Floral oder tierisch: Beides ist erlaubt!

Stiefel dürfen bei den Schuhtrends im Winter natürlich nicht fehlen, denn sie halten die Füße schön warm und sorgen darüber hinaus für richtig tolle Beine. In diesem Jahr dürfen die Stiefel aber selbst der Blickfang schlechthin sein. Aufwendig gemusterte Modelle stehen hoch im Kurs. Die Stiefel zeigen sich so beinahe nostalgisch und lassen sich fantastisch mit weiten Hosen kombinieren.

 

Fotos: Farknot Architect, oleg_p_100/ stock.adobe.com

Eiweißbrot backen – einfach und lecker selbst gemacht

Eiweißbrot backen – einfach und lecker

Brot ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel unserer Zeit. Rund 90 % aller Deutschen essen täglich Brot. Doch vor allem durch den sehr hohen Anteil an Kohlenhydraten fördert ein zu hoher Brotkonsum die Gewichtszunahme. Daher geht der Trend aktuell weg vom klassischen Brot hin zum Eiweißbrot, welches deutlich weniger Kohlenhydrate und dafür mehr Eiweiß enthält.

Was genau versteht man unter Eiweißbrot?

Der Unterschied zwischen klassischem Brot und Eiweißbrot liegt vor allem in den Inhaltsstoffen. Für ein Eiweißbrot wird Mehl durch Zutaten wie Weizeneiweiß, Sojaschrot, Leinsamen, Quark und Eier ersetzt. Aus diesem Grund enthält Eiweißbrot auch deutlich weniger Kohlenhydrate, dafür deutlich mehr Eiweiß und Fett als herkömmliches Weizenbrot. Zudem wiegt ein Eiweißbrot deutlich mehr und fühlt sich auch etwas kompakter an, ist aber dennoch recht saftig.

Ganz neu am Markt sind auch die so genannten Oopsies oder „Cloud breads“. Diese werden bei uns auch als „Wolkenbrot“ bezeichnet. Sie sind extrem luftig und bestehen meist nur aus Ei, Frischkäse und Gewürzen.

Eiweißbrot ist nicht nur gesund, sondern auch super lecker – aber hilft es dir auch beim Abnehmen?

Eiweißbrote sind nicht nur aufgrund ihres Geschmacks sehr beliebt. Sie sind auch Low Carb, stecken voller gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe und sorgen zudem für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Wenn du dich konsequent Low Carb ernährst, kannst du auf diese Weise theoretisch sehr gut abnehmen. Da sich dein Körper aufgrund der fehlenden Kohlenhydrate in einen „Notzustand“ versetzt und beginnt, statt Kohlenhydrate Fett zu verbrennen. Du musst aber konsequent bleiben und dich an Low Carb halten, denn nur ein paar Kohlenhydrate zu viel und der Körper schaltet wieder in den Normalmodus zurück, da für ihn die Verbrennung von Kohlenhydraten deutlich einfacher ist.

Wenn du glaubst es sei schwierig Eiweißbrot selber zu backen, dann irrst du dich. Es geht nämlich einfach, schmeckt gut und ist gesund. Hier noch ein einfaches und schnelles Rezept, wie du dein erstes und sicher nicht dein letztes Eiweißbrot selber backen kannst:

Ein herkömmliches Eiweißbrot ist sehr leicht und schnell zubereitet. Wenn du das Eiweißbrot jedoch auf Basis von Hefe ansetzen möchtest, musst du allerdings längere Gehzeiten einkalkulieren. Durch die Zugabe von Hefe wird das Eiweißbrot natürlich sehr locker und luftig, du kannst die Hefe aber auch weglassen und stattdessen Backpulver als Triebmittel verwenden. Dies hat annähernd den gleichen Effekt.

Rezept für Eiweißbrot mit Backpulver

Für ein schnelles Eiweißbrot brauchst du als Grundzutaten nur Quark und Eiweiß. Die beiden Grundzutaten kannst du mit Körnern, Kleie oder Schrot, verschiedenen alternativen Mehlsorten wie Soja-, Guarkern- oder Kokosmehl, Backpulver und Salz mischen. Die Masse bäckst du am besten in einer Kastenform. Wenn du keinen Quark verwenden möchtest, kannst du diesen auch durch die Zugabe von mehr Schrot und Wasser, Joghurt oder Hüttenkäse ersetzen. Für optimal saftiges Brot empfehlen wir dir eine frische Karotte in den Teig zu reiben.

Rezept für Eiweißbrot mit Hefe

Wenn du das Eiweißbrot mit Hefe machen möchtest, dann kannst du diese einfach in etwas Flüssigkeit auflösen und mit den anderen Zutaten mischen. Dann musst du den Brotteig aber mind. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen, bevor du ihn in die Form abfüllst. Wir empfehlen dir, das Brot dann vor dem Backen in der Form auch nochmals mind. eine halbe Stunde gehen zu lassen, bevor du es für ca. 1 Stunde bei 180 °C Ober-/Unterhitze bäckst.

Unser Resümee:

Eiweißbrot ist tatsächlich eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen Weizenbrot und eignet sich ideal für eine Low Carb-Ernährung. Es liefert nicht nur für den Körper essenzielles Eiweiß, es sättigt auch und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Zudem ist es auch sehr schnell und recht einfach in der Herstellung. Wir raten dir es einfach mal auszuprobieren, du wirst begeistert sein.

 

Foto: emmi / stock.adobe.com

Pilling: So wirst du lästige Knötchen am Pullover wieder los

Pilling: So wirst du lästige Knötchen am Pullover wieder los

Es gibt nichts Schöneres als sich im Winter in einen warmen und kuschligen Pullover oder eine flauschige Jacke zu hüllen. In der Regel nehmen wir uns viel Zeit beim Shoppen neuer Winterpullis und wenn erst einmal der neue Lieblingspulli gefunden ist, muss dieser natürlich auch getragen werden. Doch meist neigen kuschelige Winterpullis bereits nach kurzer Zeit zu Pilling. Wenn auch dich die kleinen Knötchen ärgern, dann solltest du unbedingt weiterlesen, denn wir haben uns mit der Thematik befasst und zeigen dir, wie du es schaffst, dass dein Lieblingspulli ohne großen Aufwand wieder wie neu aussieht.

So entstehen die lästigen Knötchen, die unsere Kleidung alt aussehen lassen

Das unliebsame Phänomen des Pillings tritt sehr häufig auf und sagt nichts darüber aus, wie häufig ein Kleidungsstück bereits getragen wurde oder wie hochwertig es ist. Für die Entstehung der kleinen Knötchen sind feine, bereits gelöste oder lockere Textilfasern ursächlich. Diese verklumpen bei Reibung und schon sind Knötchen entstanden. Pilling kann sich sowohl bei Stoffen mit synthetischen Fasern als auch bei Wolle und Baumwolle bilden.

Begünstigt wird Pilling auch durch Waschmaschine und Trockner. Lockere Fasern sammeln sich zum Beispiel auch in den Sieben von Waschmaschine und Trockner, sodass diese regelmäßig gereinigt werden müssen. Doch während wir die Fasern, die sich in Trockner und Waschmaschine finden, nicht als störend empfinden, sind die Fasern, die sich auf unserer Kleidung in Klümpchen verwandeln, mehr als ärgerlich.

Besonders an Stellen, an denen die Reibung beim Tragen recht hoch ist, sammeln sich besonders viele Klümpchen an. Deshalb solltest du deine Kleidungsstücke besonders unter den Armen und am Rücken auf Pillingbildung kontrollieren.

Ohne großen Aufwand Pilling entgegenwirken

Die beste Art mit Pilling umzugehen ist es natürlich, es so weit wie möglich zu vermeiden. Da die unschönen Knötchen durch lose Fasern entstehen, solltest du deine neuen Errungenschaften direkt nach dem Kauf mit einer Fusselbürste oder -rolle behandeln. So entfernst du einen Großteil der losen Fasern ohne großen Aufwand. Diese kleine Wäschepflege kannst du nicht nur nach dem Kauf durchführen, sondern am besten in regelmäßigen Abständen.

Auch beim Waschen solltest du darauf achten, dass mit deinen sensiblen Kleidungsstücken schonend umgegangen wird. Wasche deine Lieblingsstücke deshalb im Schon- oder Feinwaschgang. Die Temperatur sollte 30 Grad nicht überschreiten und auch die Schleuderzahl solltest du soweit es geht reduzieren. Hilfreich ist es, die Kleidungsstücke auf links zu waschen und auf Flüssigwaschmittel zu setzen. Um die Reibung möglichst gering zu halten, solltest du deine Waschmaschine nicht zu sehr beladen. Auf den Einsatz des Trockners verzichtest du bei empfindlichen Materialien bestenfalls komplett und lässt deine Lieblingspullover lieber an der Luft trocknen.

Mehr Tipps, wie deine Kleidung länger schön bleibt, haben wir hier für dich »

Pilling entfernen

Pilling möglichst schonend entfernen

Auch wenn es verführerisch scheint, solltest du niemals mit den Fingern die kleinen Knötchen einzeln auszupfen. Wir wissen, dass dies schwerfällt. Aber diese Art gegen Pilling vorzugehen, sorgt dafür, dass sich spätestens beim nächsten Tragen noch mehr Knötchen bilden.

Fussel-Rasierer

Besser ist es, du setzt auf clevere Tools, die dir bei der Entfernung der Knötchen helfen. Das bekannteste Hilfsmittel ist hier der Fussel-Rasierer. Mit ihm musst du nur sanft über die Stellen fahren, an denen du Pilling festgestellt hast und er beseitigt die Knötchen schnell und vor allem auch schonend. Vom handelsüblichen Nassrasierer, der häufig empfohlen wird, solltest du nach Möglichkeit die Finger lassen, denn eine kleine Unachtsamkeit reicht aus und du hast ein Loch in deinem Lieblingspulli.

Wollkamm

Ebenfalls eine Empfehlung wert ist der Einsatz eines Wollkamms. Dieser löst verknotete und lose Fasern aus deiner Wäsche. Allerdings funktioniert er bei glatten Synthetikfasern weniger gut als bei Naturmaterialien. Für deine Wollpullis kann so ein Pillingkamm jedoch eine gute Alternative zum Fussel-Rasierer sein.

Sweater Stone

Auch interessant ist der Sweater Stone. Dieser funktioniert im Grunde wie ein Bimsstein. Entsprechend musst du mit dem Stein nur über die betroffene Stelle fahren und sanft die Knoten abreiben.

 

Mit diesen Methoden kannst du erfolgreich deine Pullis und Cardigans auf Vordermann bringen. Vielleicht hast auch du noch einen Pulli im Schrank, der hier ein trostloses Dasein fristet, weil er zum Wegschmeißen zu schade ist, du ihn aber nicht mehr trägst, da dich die vielen Knötchen stören. Mit den hier vorgestellten Tipps kannst du ihn wieder aufarbeiten und vielleicht wird so ein altes Lieblingsstück reaktiviert.

Fotos: deagreez, Africa Studio / stock.adobe.com; PR / Amazon

Mit diesen Tipps kannst du dein Badezimmer ganz einfach neu gestalten

Mit diesen Tipps kannst du dein Badezimmer ganz einfach neu gestalten

Triste Bäder gehören von nun an der Vergangenheit an. Mit ein paar Dekoelementen und etwas Farbe verwandelst du dein Badezimmer in eine wahre Wohlfühloase. Wir haben dir hier ein paar tolle Tipps zusammengestellt, wie du der Eintönigkeit ein Ende setzt und dein Bad schön und wohnlich gestalten kannst.

Schenke deinem Badezimmer mehr Aufmerksamkeit

Unsere Wohnräume möchten wir immer stilvoll eingerichtet und gemütlich haben, doch das Bad kommt dabei meistens zu kurz. Aber warum überhaupt? Schließlich verbringen wir dort auch nicht gerade wenig Zeit.

Die Dusche am Abend ist für viele ein entspannendes Ritual, um herunterzufahren und den Tag noch einmal kurz Revue passieren zu lassen. Mit ein bisschen Dekoration in deinen Lieblingsfarben, gelingt dir das direkt viel besser und du kannst dich im Anschluss tiefenentspannt ins Bett sinken lassen.

Das richtige Farbenspiel

Farben sind das A und O, wenn es um Deko geht. Bevor du dich entscheidest, solltest du dir aber erst einmal Gedanken darüber machen, was du überhaupt erreichen möchtest. Verschiedene Farben lösen verschiedene Emotionen in uns aus, was du dir zunutze machen kannst.

Möchtest du neue Kraft tanken und dir einen Frischekick verleihen? Dann bieten sich helle, aber dennoch kräftige Farben wie blau, türkis oder grün an. Sie haben eine belebende Wirkung, denn unser Gehirn verbindet sie mit kalten und klaren Gewässern.

Wenn du in deinem Bad lieber entspannen und herunterfahren möchtest, dann setze am besten auf warme dunkle Farben oder Sandtöne. Sie suggerieren Wärme und strahlen etwas Gemütliches aus.

Hast du ein sehr kleines Bad und möchtest dem Raum mehr Tiefe verleihen, um ihn größer erscheinen zu lassen, dann solltest du möglichst helle Farben, im besten Fall weiß, wählen. Mit einzelnen schwarzen Akzenten erscheinen sie noch strahlender und vergrößern den Raum optisch.

Gut aussehen durch ein schönes Badmöbel Set

Möchtest du auch ein ordentliches und hübsches Badezimmer, aber nicht viel Geld dafür ausgeben? Dann ist ein Bademöbel-Set genau richtig für dich, denn ein Set ist oft billiger als alles einzeln zu kaufen. Auch wenn du dir dein Eigenes zusammenstellen lässt, erhältst du oft einen Sparpreis.

Eine gute Badbeleuchtung ist sehr wichtig, wenn es ums Thema Make-up geht. Viele Möbelsets bieten gute Beleuchtungssysteme, welche zudem sehr gut aussehen und angenehm hell wirken.

Auch die Optik der Schränke sollte in dein Bad und zu deinem Einrichtungsstyle passen. Es gibt Sets deshalb ich allen verschiedenen Macharten, ob Hochglanz, bunt oder rustikal, alles ist vertreten. Auch die Anzahl der Möbelstücke ist individuell. Viele Sets bestehen aus einem Hängeschrank mit Spiegel und einem Unterschrank für das Waschbecken, solltest du aber mehr Stauraum für deine Pflege- und Hygieneartikel benötigen, so kannst du je nach Raumgröße einen Hochschrank oder Sideboard mit integrieren.

Somit kannst du dir stylishe Badmöbel Sets günstig kaufen.

Badmöbel Sets

Nicht zu vergessen: das ideale Licht!

Damit du dich perfekt stylen kannst, brauchst du natürlich auch genug Licht. Hat dein Bad ein Fenster, ist Tageslicht dein idealer Partner am Morgen, denn damit übersiehst du nichts. Hast du diesen Vorteil nicht, dann kannst du mit weißer Beleuchtung Abhilfe schaffen, die du direkt am Spiegel befestigst. Damit setzt du zudem noch stylishe Akzente.

Am Abend kann die Beleuchtung ruhig etwas dunkler und wärmer sein, denn schließlich möchtest du ja entspannen. Indirektes Licht, beispielsweise in Form von einer Lichterkette, die du oben auf dem Schrank platzierst, sorgt für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre.

Da du morgens anderes Licht benötigst als abends, bieten sich dimmbare Lampen an, bei denen du auch den Wärmegrad einstellen kannst. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe und musst nur eine einzige Lichtquelle anbringen, die all deinen Bedürfnissen gerecht wird.

Dekoelemente zum Aufstellen

Bereits kleine Veränderungen machen einen großen Unterschied. Tausche doch einfach mal deinen Einwegseifenspender aus Plastik gegen einen hübschen Dekospender, der zum Farbkonzept deines Bads passt. Häufig gibt es sogar noch passende Zahnbürstenhalter dazu. Das sieht nicht nur ordentlicher aus, sondern ist auch nachhaltiger, da du den Spender immer nur nachfüllst und nicht ständig einen neuen kaufen musst.

Vielleicht findest du sogar Duftstäbchen, die dazu passen. So verleihst du dem Raum einen dauerhaft angenehmen Duft, ohne dass du dir einen Lufterfrischer aus Plastik an die Fliesen kleben musst.

Hast du dich für Stauraum in Form von Regalen entschieden, kann das schnell unordentlich aussehen, obwohl alles sorgfältig verräumt ist. Kleine Dinge wie Cremes, Lippenpflege, Haarklemmen oder Ähnliches kannst du in einem Körbchen verstauen, das du dann in dein Regal stellst. Bei Bedarf ziehst du es einfach heraus und hast alles griffbereit, was du brauchst.

Platzsparende Dekoideen

In kleinen Badezimmern ist es häufig ein Ding der Unmöglichkeit, Platz für Deko zu finden, denn es ist ja schon schwer genug, die eigenen Pflegeprodukte darin unterzubringen. Eine schöne Alternative sind Dekoelemente zum Aufhängen.

Wie wäre es denn beispielsweise mit hübschen kleinen Pflanztöpfen, die von der Wand herunterhängen? So zaubert dir der Anblick deiner Lieblingsblumen bei jedem Betreten ein Lächeln ins Gesicht.

Badezimmer Dekoration

Textilien für das perfekte Wohlfühlparadies

Die Tagesdecke auf dem Bett oder die Dekokissen auf dem Sofa – Textilien sorgen dafür, dass wir uns so richtig wohlfühlen. Warum also nicht auch im Badezimmer?

Dekokissen oder kuschelige Teppiche haben dort natürlich nichts verloren, aber ein schöner Duschvorleger beispielsweise macht dein Bad direkt um einiges gemütlicher. In Kombination mit Kerzen oder indirektem Licht verwandelst du es in eine echte Oase, die man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte.

Sage hässlichen Fliesen endlich den Kampf an

Die meisten von uns leben in Mietwohnungen. Da ist es oftmals nicht so einfach, die Fliesen zu tauschen, wenn sie uns nicht gefallen. Zum Glück wurden Dekorfliesen erfunden! Diese gibt es in den verschiedensten Farben und mit unzähligen Mustern und du kannst sie ganz einfach auf die Kacheln kleben, die dir nicht gefallen.

Klein aber oho!

Schon mit kleinen Veränderungen kannst du dein Badezimmer in einen Ort verwandeln, den du gar nicht mehr verlassen möchtest. Bereits ein schöner Duschvorleger in deiner Lieblingsfarbe, hübsche Pflanzen und stilvolle Seifenspender und Zahnbürstenhalter schenken deinem Bad neuen Glanz. Es klingt fast zu leicht um wahr zu sein, aber teste doch einfach einmal den ein oder anderen Tipp und du wirst sehen, es lohnt sich. Wir wünschen viel Spaß beim Dekorieren!

 

Fotos: slavun / stock.adobe.com; lomado.de

Die phantastische Reise des Dr. Dolittle: Neuverfilmung zum 100. Jubiläum des gleichnamigen Kinderbuchs

Die phantastische Reise des Dr. Dolittle

Bereits 100 Jahre ist es her, als Hugh Lofting das Kinderbuch über den mit Tieren sprechenden Dr. Dolittle veröffentlichte. Das Buch verzauberte bereits mehrere Generationen und auch filmisch wurde der Stoff bereits mehrmals umgesetzt. Zum 100. Jubiläum schlüpft nun Robert Downey Jr. in die Rolle des großherzigen und exzentrischen Tierarztes. Wahrscheinlich kennst du die Geschichte zumindest in groben Zügen, doch aufgrund der eher mäßigen Kritiken haben wir den Filmstart in Deutschland am 30. Januar 2020 genutzt und uns die neueste Filmversion des Kinderbuchklassikers für dich angesehen. Ob sich der Kinobesuch für dich lohnt oder du es eher lassen solltest, erfährst du natürlich gleich.

Dr. Dolittle: Eine Geschichte mit Tiefgang

Auch wenn du die Geschichte bereits kennst, lohnt es sich, über die Hintergründe nachzudenken. Ein schrulliger Arzt, der den Tieren zuhört und sich für ihre Belange einsetzt. Dies spiegelt sehr schön wider, dass es jeder verdient gehört zu werden. Heute setzt sich die Jugend vermehrt für die Natur ein und gibt dieser eine Stimme. Die Message ist also sehr tiefgründig für einen Stoff, der eigentlich für Kinder geschrieben wurde. So lässt sich die Botschaft nicht nur auf die Natur und Tiere übertragen, sondern auch kleine Kinder, alte Menschen und viele Randgruppen finden nur selten Gehör und so sollten wir alle ein bisschen mehr sein wie Dr. Dolittle und uns für Schwächere und Ungehörte einsetzen.

Produktion der großen Namen

Viele von uns haben noch die Verfilmung mit Eddie Murphy als Dr. Dolittle im Gedächtnis. Doch auch Robert Downey Jr. überzeugt durchaus in dieser Rolle und verkörpert den exzentrischen Tierarzt auf überzeugende Weise. Er betonte während der Pressekonferenz in Berlin, wieviel Spaß ihm die Dreharbeiten gemacht haben, besonders gefiel ihm jedoch der neue Ansatz der Geschichte, die auch etwas tiefergründig angelegt ist.

Neben dem „Iron Man“-Darsteller waren bei der Neuverfilmung auch Antonio Banderas, Michael Sheen, Jim Broadbent und viele weitere bekannte Hollywoodgrößen dabei. So liehen Rami Malek, Graig Robinson, Kumail Nanjiani und Emma Thompson den Tieren ihre Stimmen. Schon alleine aufgrund der Besetzung ist der Film durchaus sehenswert.

Unterhaltsame Momente für die ganze Familie

Trotz der mäßigen Kritiken solltest du dir den Film nicht entgehen lassen. Der klassische Stoff wurde durchaus gut umgesetzt. Empfehlenswert ist es, sich auf den Film einzulassen, ohne Robert Downey Jr. auf eine seiner vorherigen Rollen festzulegen. Wenn dir dies gelingt, wirst du begeistert sein, wie er in der Rolle des schrulligen Tierarztes, der mehr oder weniger als Außenseiter lebt, aufgeht. Während des ganzen Filmes fühlten wir uns durchaus gut unterhalten und an witzigen Momenten fehlte es der Verfilmung auch nicht. Gerade wenn du einen Familienfilm suchst, der auch lehrreich ist und die kleinen Zuschauer in seinen Bann zieht, lohnt sich der Kinobesuch.
 

Dr. Dolittle Bär
Auf der Pressekonferenz in Berlin enthüllte und signierte Robert Downey Jr. gemeinsam mit Harry Collett und Carmel Laniado den Berliner Buddy Bear, der exklusiv für den Film gestaltet wurde. Die regenbogenfarbenen Punkte, die die verschiedenen Tiere aus dem Film darstellen, stehen für Diversität und Toleranz. Das gute Stück wird in Kürze zugunsten von „Ein Herz für Kinder“ versteigert.

 

Fotos: Universal Pictures Germany; AJOURE´ Redaktion

In diesen ganzen Produkten steckt Erdöl und so kannst du den Konsum einschränken

In diesen ganzen Produkten steckt Erdöl

Wir leben im Zeitalter der fossilen Rohstoffe – Öl, Gas, Holz und Kohle haben in den letzten zweihundert Jahren viel zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beigetragen. Von einer Agrargesellschaft hin zu einem technologisierten Industrieland – eine rasante Entwicklung in kürzester Zeit! Doch das hatte seinen Preis: Um die Nachfrage nach immer mehr günstigen Ressourcen zu befrieden, wurde vor allem Erdöl zu einem der wichtigsten Ressourcen.

Was aus der pechschwarzen Materie alles hergestellt wird, ist schier unglaublich. Von Plastikerzeugnissen über Hautcremes hin zu Verpackungen von Obst und Gemüse gibt es kaum Ausnahmen.

Warum birgt Erdöl so viele Gefahren?

Was viele nicht wissen und was seit einigen Jahren jedoch glücklicherweise immer mehr ins öffentliche Bewusstsein rückt, ist die Gefahr, die Erdöl und die daraus gewonnenen Produkte für Gesundheit und Wohlbefinden darstellen.

Doch nicht nur das: Auch die Abhängigkeit selbst von diesem Rohstoff ist tückisch. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die weltweiten Öl-Vorräte zur Neige gehen, neue Fördergebiete sind oft teuer in der Erschließung und liefern langfristig gesehen einfach nicht genug. Wir müssen uns also darauf einstellen, dass in wenigen Jahrzehnten Schluss mit dem omnipräsenten schwarzen Stoffgemisch sein wird – kein schlechter Gedanke also, so früh wie möglich nach Alternativen zu suchen, oder?

Eines der wichtigsten Argumente gegen die Nutzung von Erdöl ist jedoch unsere Umwelt.
Die Förderung des Öls zerstört große Teile von sensiblen Ökosystemen zu Land und zu Wasser. Viele dieser Schäden könnten bereits gar nicht mehr oder nur teilweise und unter großem Aufwand rückgängig gemacht werden. Artensterben, Bodenerosion, Verschmutzung von Flüssen und natürlich wertvollen Gebieten sind nur einige der Folgen.

Wir zeigen dir eine Auswahl der Produkte, die Erdöl oder daraus gewonnene Stoffe beinhalten. Einige werden dich erstaunen und vielleicht sogar erschrecken, da es nicht gerade naheliegend ist, dass Erdöl für die Herstellung dieser Waren enthalten ist.
Gleichzeitig geben wir dir Produkte an die Hand, die du alternativ nutzen kannst. Damit tust du deiner Gesundheit sowie der Umwelt einen großen Gefallen.

Aufgepasst – in diesen Produktgruppen ist Erdöl enthalten!

1. Kosmetik, Gesichtsreinigung und (Körper-)Pflege

Erdöl in Kosmetik

Deodorants, Duschgel, Bodybutter, Lipgloss, Rasierschaum, Handseife, Lidschatten und Co – jeder Haushalt hat viele dieser Artikel im Schrank stehen. Einige wie zum Beispiel Cremes, Duschgels oder Seife nutzen wir jeden Tag mehrfach, sie haben daher einen potentiell immensen Einfluss auf unsere Gesundheit. Die aufgezählten Körperpflegeartikel und Kosmetika haben alle eine Gemeinsamkeit: In ihnen steckt Erdöl, entweder nahezu in Rohform oder in Form von weiterverarbeiteten Stoffen.

Damit du dir eine Vorstellung von der Größenordnung dieser Zutat machen kannst, geben wir dir eine Zahl an die Hand: Zehntausende Tonnen von Mineralöl und abgeleiteten Produkten werden jedes Jahr in der Kosmetikbranche weiterverarbeitet.

Eines der wichtigsten Derivate ist das sogenannte Paraffin, auch als „Weißöl“ bekannt. Es ist eine weiße, leicht klebrige Masse, die besonders in der Zutatenliste von Haarkuren, Body-Lotions und Pflegeprodukten weit oben steht. Paraffin sorgt für eine angenehm cremige Konsistenz und dafür, dass sich Cremes und Co auf der Haut verstreichen lassen. Es wird aus Mineralöl gewonnen, was wiederum aus dem geförderten schwarzen Rohöl destilliert wird.

Wenn du auf verarbeitete Bestandteile von Erdöl in deiner täglichen Morgen- und Abendtoilette verzichten möchtest, solltest du alle Lieblingsprodukte auf ihre genaue Zusammensetzung hin untersuchen. Auf der Rückseite müssen alle Zutaten genau aufgeführt werden. Viele Naturkosmetik-Linien ersetzen inzwischen Paraffin und Silikone durch hochwertige Naturöle, die zum Beispiel aus Mandeln oder Sanddorn gewonnen werden. In Deutschland gibt es etliche geprüfte Zertifikate, die solchen „echten“ Produkten verliehen werden. Beispiele sind:

  • das BDIH-Siegel (Aussteller: Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen
  • das Siegel Ecocert (Aussteller: deutsch-französischer Zertifizierungsverband für ökologische Produkte)
  • das BDIH-Siegel (Aussteller: Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen
  • das Label NaTrue (international gültig und etabliert)
  • das BDIH-Siegel (Aussteller: Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen

2. Kerzen und Wachsprodukte

Erdöl in Kerzen und Wachsprodukten

Kerzenlicht schafft Gemütlichkeit, Flair und Romantik – das sprichwörtliche Candlelight-Dinner ist der beste Beweis. Ob in Restaurants oder auf dem heimischen Esstisch: Dekorative Kerzen mit oder ohne Duft sind beliebt und werden jedes Jahr allein Deutschland zu tausenden Tonnen gekauft.

Doch die meisten Kerzen enthalten Weich- oder Hartparaffin, das Derivat von Mineralöl. Zudem ist der Anteil hoch: Zu rund 70 Prozent bestehen diese Quellen für Wärme und Behaglichkeit aus dem „Weißöl“, das auch für Kosmetika verwendet wird.

Ersatz gibt es, jedoch vor allem in den höheren Preissegmenten: Produkte, die vollständig aus natürlichem Bienenwachs oder industriell hergestelltem Soja- beziehungsweise Rapswachs bestehen, sind gute Alternativen.

Wie bei den Kosmetika muss der Hersteller auf der Verpackung aufführen, aus welchen Materialien das Produkt besteht. Hier kannst du also genau nachkontrollieren, ob die Kerze frei von Paraffinen, Silikonen und Co ist. Inzwischen verkaufen viele Imkereien solche „Bio-Kerzen“, den Rohstoff gewinnen sie aus den Resten der Bienenstöcke.

3. Verpackungen

Verpackungen aus Erdöl

Einer der größten Abnehmer von Mineral- und Rohölprodukten ist die Verpackungs- und Kunststoffindustrie. Plastik stieg Mitte der 1970er Jahre zum Allerweltsprodukt auf: Durch die einfache Herstellung und die Möglichkeit der Massenproduktion eroberten Plastikverpackungen die Drogerien, Restaurants und Supermärkte.

Fakt ist jedoch: Hinter Materialbezeichnungen wie Polyethylen, Polyamiden, Polyurethan und Hartplastik verstecken sich große Mengen an Erdöl. Zudem werden große Teile des weltweiten Plastikmülls nicht angemessen entsorgt, die Folge sind riesige Teppiche von Abfall in den Ozeanen und von Plastik übersäte Strände auf allen Kontinenten.

Alternativen zu diesen herkömmlichen Verpackungen sind teilweise schnell gefunden: Vermeide es, Geschirr und Tüten aus Plastik zu benutzen. Jutebeutel beim Einkaufen, und Gläser zur Aufbewahrung statt Kunststoff sind zwei umweltfreundliche Alternativen. Auch der Gang zu einem sogenannten Unverpackt-Laden wird immer beliebter: Dort können Obst, Gemüse, Weizenprodukte, etc. in eigenen Gefäßen mitgenommen werden. So sparst du eine Menge an Plastikmüll ein, der ohnehin bei dir zuhause postwendend im Müll landen würde.

4. Kaugummis und Süßigkeiten

Kaugummis aus Erdöl

Die Kategorie Lebensmittel gehört vielleicht zu den schockierendsten Verwendungsarten von Erdöl. Hättest du erwartet, dass der erfrischende Menthol-Kaugummi oder die leckeren Gummibärchen mit erdölbasierten Stoffen angereichert wurden?

Eine Hauptzutat in vielen herkömmlichen Kaugummis, Lakritze, Gummibärchen und ähnlichen Lebensmitteln sind synthetische Stoffe. Beispielsweise sind die sogenannten Polymere, die aus Erdöl gewonnen und dann weiterverarbeitet werden, auf der Mehrheit der Zutatenlisten von Süßigkeiten zu finden.

Alternativen gibt es bislang leider erst wenige. Süßigkeiten und Kaugummis mit Bio-Siegeln von Herstellern, die sich freiwillig zu einer sauberen Herstellung verpflichten, sind eher Nischenprodukte und in Reformhäusern oder dezidierten Internetseiten erhältlich. Hier werden Baumharze statt Kunststoffe verwendet, beispielsweise von tropischen Gewächsen aus nachhaltigem Anbau. Die Suche lohnt sich jedoch, da du dann die Leckereien mit reinem grünem Gewissen genießen kannst.

5. Kleidung und Textilien

Kleidung und Textilien aus Erdöl

Auch unsere Kleidung ist – trotz schöner Optik – bei weitem nicht frei von Erdölprodukten. Alle synthetischen Stoffe wie Polyester, Chiffon, Satin, Nylon oder Elastan enthalten Kunststoffe und/oder Plastik und basieren damit direkt auf bedenklichem Erdöl. Kinder- und Babykleidung ist davon nicht ausgenommen – spätesten hier sollten bei allen Eltern die Alarmglocken schrillen.

Die Alternative für dich heißt: Verwende nur Stoffe, die aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und nicht mit synthetischen Fasern vermischt wurden. Das sind zum Beispiel:

  • reine Baumwolle
  • Hanffaser
  • Wolle (hier ist eine rein tierische Herkunft wichtig, um ein Gemisch aus Kunst- und Naturstoffen zu vermeiden)
  • Seide (ohne Mischanteile wie Elastan oder Satin)

Fazit

Das Verwendungsgebiet von Erdöl und allen darauf basierenden Stoffen, Materialien und Produkten ist riesig und für dich als Einzelnen kaum zu überblicken. Aufgrund der strengen Vorschriften in Deutschland hilft dir jedoch immer ein Blick auf die Erläuterung der Zusammenstellung der Produkte. Diese befindet sich entweder auf den Informationsschildchen in der Kleidung oder auf Zutatenlisten beziehungsweise Verpackungen. Nimm dir ein wenig Zeit, um dich in Zertifizierungen einzulesen und so die erdölfreien Produkte auszumachen, die gute Alternativen zu den oben genannten Waren sind. So tust du deiner Gesundheit und möglicherweise der deiner Familie etwas Gutes und trägst einen Teil zum Schutz der Umwelt bei.

 

Fotos: New Africa, mshd17, dusk, photo 34, BillionPhotos.com, peterschreiber.media / stock.adobe.com

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Was wurde eigentlich aus Christiane F.?

Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Du kennst sie sicher: Christiane F., der bekannteste Junkie Deutschlands. Ende der siebziger Jahre schockiert ein Zeitungsbericht über ihr Leben Deutschland. Es folgt ein Spiegel-Bestseller und ein Film „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“. Doch wie geht es Christiane Felscherinow heute? Ist sie in Berlin geblieben? Konnte sie ihre Heroinsucht überwinden und auf dem finanziellen Erfolg ihrer Geschichte ein glückliches Leben aufbauen?

Steckbrief

Vollständiger Name: Vera Christiane Felscherinow
Geboren: 20. Mai 1962, Hamburg
Eltern: Klaus- Dieter Felscherinow und Ursula Felscherinow
Beruf: Musikerin
Kinder: Philipp Felscherinow
Sternzeichen: Stier

Wie alles begann

Christiane Felscherinow wird 1962 in Hamburg geboren, übersiedelt später mit ihrer Familie in den berühmt-berüchtigten Neuköllner Stadtteil Gropiusstadt in Westberlin. Plattenbauten und Armut prägen dieses Wohngebiet, in dem selbst stabile Familien mit sozialen Nöten zu kämpfen haben. Und Christianes Familie gehört nicht zu den stabilen Familien.

Christianes Kindheit ist geprägt von der Gewalttätigkeit des Vaters und den Geldsorgen der Familie. Mit zehn Jahren stiehlt sie zum ersten Mal. Nicht Geld für Drogen, sondern Geld für Essen. Mit zwölf Jahren bekämpft sie ihre Sorgen mit Haschisch und Alkohol. Aus Haschisch wird Heroin.

Mit vierzehn Jahren ist Christiane heroinabhängig. Um das Geld für ihre Abhängigkeit zu beschaffen, arbeitet sie am Kinderstrich an der Kurfürstenstraße und am Bahnhof Zoo. Ihr Leben wäre eines von vielen vergessenen und tragischen Drogenschicksalen, wären nicht zwei Stern-Reporter auf sie aufmerksam geworden.

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wird im Jahr 1981 verfilmt

Der Star der Junkie-Szene

Ende der siebziger Jahre sagt Christiane F. bei einem Gerichtstermin als Zeugin aus. Kai Hermann und Horst Rieck überreden Christiane zu einem Interview. Es folgt eine 12-teilige Reihe im Stern, darauf das Buch „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Der Erfolg der Artikel-Reihe und des Buches sind einzigartig. Ganze 91 Wochen steht die Biografie zwischen 1979 und 1981 auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Das Buch wird in 20 Sprachen übersetzt. Aber dabei bleibt es nicht: Christianes Leben wird verfilmt.

Uli Edel ist der Regisseur, Natja Brunckhorst spielt in der Hauptrolle und David Bowie hat einen Gastauftritt. Der Film wird ein voller Erfolg und Christiane F. bewirbt ihn sogar in Amerika.

Während Christianes Werbetour in den USA kommt es zu einem interessanten Ereignis. Sie hat eine Kassette mit Nenas 99 Luftballons mit auf Werbetour und spielt das Lied in einer Radiosendung. Das Lied wird daraufhin in den USA ein Hit.

Ein Happy End für Christiane F.?

Christiane schafft in jungen Jahren den Ausstieg aus der Drogenszene. Sie ist eine der wenigen Überlebenden ihrer früheren Freundesgruppe. Doch ein drogenfreies Leben bleibt ihr verwehrt. In ihrer Autobiografie „Christiane F. – Mein zweites Leben“ beschreibt sie die Jahre nach den Ereignissen ihrer Kindheit. Die Suche nach Glück und Geborgenheit ist die treibende Kraft in ihr. Doch dieser Traum bleibt ihr zeitlebens verwehrt.

Ruhelos zieht sie von Beruf zu Beruf. In den achtziger Jahren versucht sie sich zuerst als Schauspielerin, dann als Sängerin. Mit ihrem damaligen Lebensgefährten, Alexander Hacke, gründet sie das Gesangsduo Sentimentale Jugend. Doch weder als Sängerin noch als Schauspielerin fasst sie Fuß.

Sie wohnt jahrelang in Griechenland, dann wieder in Amsterdam, bevor sie nach Berlin zurückkommt. Erfolglos in ihrem Versuch, in der Berufswelt anzukommen; erfolglos auch in ihrem Versuch, clean zu bleiben. Christiane F. wird immer wieder rückfällig und nimmt noch heute Methadon.

Selbst die Geburt ihres Sohnes ändert daran nichts. 2008 verliert sie das Sorgerecht für ihr Kind, das ihr 2010 wieder gewährt wird. Aber aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme entschließt sie sich, ihren Sohn in der Obhut des Jugendamtes zu lassen.

Ihre jahrelange Drogensucht bezahlt sie mit einem schweren Preis: ihrer Gesundheit. Sie leidet heute an der Leberkrankheit Hepatitis C und an weiteren Folgeerscheinungen ihrer jahrelangen Heroinsucht. Sie beschreibt in ihrem Blog 2014, wie sie selbst im Winter kaum aus dem Bett kommt, ohne in Schweiß auszubrechen. Sie wird von Schmerzen geplagt, die ihr Leben auf ein kaum zumutbares Maß einschränken.

 

 

Christiane F. im Rampenlicht

Während der letzten vierzig Jahre gibt Christiane immer wieder sporadisch Interviews und ist Teil von Dokumentationen über ihr Leben. Doch 2014 verabschiedet sie sich endgültig von der Öffentlichkeit. Auslöser ist die Buchtour für ihre Biografie „Christiane F. – Mein zweites Leben“. Die emotionale und körperliche Belastung ist zu viel für Christiane.

Sie beschreibt auf ihrem Blog vor allem die emotionale Belastung für Menschen im Rampenlicht. Christiane nennt als Beispiel Markus Lanz. 2014 wird gegen Markus Lanz eine Online-Petition gestartet. Der Grund: Er unterbricht seine Gäste zu häufig. Über zweihunderttausend Menschen unterschrieben die Petition.

Christiane Felscherinow schreibt dazu auf ihrem Blog: „Mein Problem ist: Sobald man den Vorstellungen der Leute nicht entspricht, wird man angefeindet.“ Mit diesem Satz spricht sie vielen aus dem Herzen.

Resümee eines ungewöhnlichen Lebens

Ende der siebziger Jahre gab es in Deutschland viele Drogensüchtige und Prostituierte – nur sah niemand hin. Bis Christiane Felscherinow aus Berlin auftauchte. Das nette Mädchen von nebenan löste Empathie und nicht Ablehnung aus. Damit wurde die Drogenproblematik in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt – wo er bis heute geblieben ist.

Die Christiane-F-Stiftung unterstützt Kinder suchtkranker Eltern. Christiane selbst hat sich aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme aus der Stiftung zurückgezogen, aber die Stiftung lebt fort und leistet einen wichtigen Beitrag zur Drogenproblematik in Deutschland.

Christianes Felscherinows Leben zeigt die Komplexität einer Kindheit in sozialer und materieller Armut sowie die Langzeitfolgen einer Heroinsucht. Ihre Biografie ist zurecht noch immer Pflichtlektüre in unseren Schulen.


UPDATE:

Während Christiane nun zurückgezogen lebt, wird ihr Leben noch einmal einem jüngeren Publikum vorgestellt. Denn selbst vierzig Jahre später ist ihre Geschichte vom Bahnhof Zoo noch immer relevant.

Amazon veröffentlichte eine Neuverfilmung des Buches. Dieses Mal als Serie, nicht als Film. Die Serie weicht jedoch vom Originalfilm ab. Der Fokus liegt nicht länger auf Christiane allein, sondern auf der gesamten Freundesgruppe.

Die Neuinterpretation wurde jedoch von den Zuschauern sehr gemischt aufgenommen.
Auf Amazon Prime Video kannst du dir die Serie ansehen. 

 

Fotos: EuroVideo; Deutscher Levante Verlag; Carlsen Verlag

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