griechischer Joghurt

Eiweiß ist wichtig für den Muskelaufbau, unterstützt eine schlanke Linie – und steckt im Alltag gerne in Lebensmitteln, die gleichzeitig auch Kohlenhydrate beinhalten. Eine Ausnahme dazu ist griechischer Joghurt, ein leckerer Joghurt mit sehr cremiger Konsistenz. In letzter Zeit hat er sich zum Diät-Liebling entwickelt. Aber warum eigentlich? Was ist so besonders an griechischem Joghurt?
 

Griechischer Joghurt – das Traditionsprodukt mit Gesundheits-Plus

In Griechenland wird wie in vielen anderen Ländern weltweit Joghurt gegessen. Hier wird er aber etwas anders hergestellt. Die Trennung von Joghurt und Molke, die normalerweise eher schnell geht, wird hier mit viel Zeit durchgeführt. Dadurch verliert das Endprodukt mehr Wasser und wird cremiger als normaler Joghurt. Er enthält etwa doppelt so viel Eiweiß als handelsüblicher Joghurt – und fast gar keine Kohlenhydrate, in der normalen Form aber bis zu 10% Fett. Das klingt unheimlich? Ist es gar nicht, denn es handelt sich hierbei um gesunde, vollkommen natürliche Fette, von denen du dir in Maßen so viel genehmigen darfst, wie du möchtest. Diese Fette gehören zu einer gesunden Ernährung und signalisieren deinem Körper, dass er rundum mit allem versorgt ist und sich nicht zur Sicherheit an die unerwünschten Speckröllchen klammern muss…
 

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 Griechischer Joghurt

 

Was macht griechischen Joghurt besser?

Der hohe Eiweißanteil sorgt dafür, dass du nach einer Portion griechischem Joghurt länger satt bleibst. Dadurch kommen auch weniger Heißhungerattacken auf, denn diese entstehen ohnehin nur deswegen, weil der Körper nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt wurde. Wenn du viel Sport treibst, bist du ohnehin dankbar für jede gesunde Proteinquelle, denn Eiweiß braucht der Körper zum Muskelaufbau. Gleichzeitig reduzierst du etwas die Kohlenhydratezufuhr, wenn du dein Frühstück durch griechischen Joghurt ersetzt. Denn gerade in normalem Joghurt sind gerne mal Dickmacher versteckt.
 

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Wie isst man griechischen Joghurt?

Zugegeben – geschmacklich ist griechischer Joghurt schon etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist zwar in der Konsistenz cremiger, aber schmeckt auch intensiver als der Naturjoghurt, den du normalerweise essen würdest. Wenn er dir beim ersten Löffel schmeckt, iss ihn pur – damit kannst du nichts verkehrt machen. Er schmeckt aber auch toll mit Honig oder Agavendicksaft. Trotz der Konsistenz kannst du ihn als Milchersatz in Müsli verwenden. Mit süßen Früchten wie Beeren versetzt schmeckt griechischer Joghurt als Frühstück ebenfalls toll. Willst du ihn nicht löffeln, nimm ihn als Smoothie-Zutat für einen Fruchtsmoothie. Toll und abwechslungsreich schmeckt er auch, wenn du damit kochst wie mit normalem Naturjoghurt, zu pikanten Zutaten wie Oliven oder anderen typisch griechischen Zutaten harmoniert er wunderbar und verleiht vegetarischen Gerichten einen Protein-Kick.

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Fotos: Westend61; Claudia Totir / Getty Images