Durchhalten: Diese Strategien lassen dich dranbleiben und deine Ziele erreichen

Durchhalten: Diese Strategien lassen dich dranbleiben und deine Ziele erreichen

Durchhalten: Diese Strategien lassen dich dranbleiben und deine Ziele erreichen

Du hast dein großes Ziel im Blick, doch dein Durchhaltevermögen lässt dich im Stich? Das ist nichts Ungewöhnliches. Mit diesen Strategien gelangst du dennoch an dein Ziel.

Zwischenziele planen und feiern

Manch einer ist von Natur aus hochmotiviert. Wenn du so eine Person bist, fällt es dir leicht, Pläne zu verfolgen und deine Ziele zu erreichen. Bist du allerdings wie die meisten Menschen und hängst ab und zu einmal durch, solltest du deinen Weg zum Ziel mit Zwischenetappen bestücken. Das kann ein Kilo weniger oder ein Lob vom Chef sein. Nachdem du das Ziel erreicht hast, heißt es: sich selbst für den Erfolg loben. Das schafft positive Verbindungen im Gehirn und hilft dir dabei, zukünftig immer leichter durchzuhalten.

Wenn es alleine nicht klappen will, helfen dir Verbündete beim Durchhalten. Hast du eine Freundin oder einen Kollegen, der ähnliche Ziele verfolgt wie du? Schließt euch zusammen und geht den Weg gemeinsam an. So könnt ihr euch in schweren Momenten unterstützen und gemeinsam feiern, wenn ein wichtiges Ziel erreicht wurde.

Viele Wege führen zum Ziel

Damit du bis zum Schluss durchhältst, musst du deine Ziele klar definieren. Wie du dort hingelangst, kannst du frei entscheiden. Suche dir einen Plan B und am besten noch einen Plan C und D. So verhinderst du, dass dich Regen vom Sport abhält, denn neben Jogging hast du zu Hause ein Workout vorbereitet und außerdem schon das Ticket für das Schwimmbad gebucht, um dort ein paar Bahnen zu schwimmen. Die Auswahl an Möglichkeiten gibt dir die notwendige Motivation, dein Ziel zu erreichen und du kannst dabei oft noch genau das zu tun, worauf du gerade Lust hast.

Außerdem sind Rückschläge ganz normal. Sie sind ein Teil des Prozesses und geben dir die Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen. Umso besser, wenn du vermeintliche Misserfolge von vornherein einplanst. Das kann ein „Cheat Day“ sein, an dem du eine Pause von der Diät machst oder ein Wochenende ganz ohne lernen, Sport und Co. Die übrigen Tage gehen dann gleich etwas leichter von der Hand.

Hartnäckig bleiben, Erfolge aufschreiben

Von Serena Williams und Arnold Schwarzenegger einmal abgesehen, kann kaum jemand ohne Misserfolge voll durchpowern. Lasse dich davon jedoch nicht abbringen, sondern fokussiere dich so schnell wie möglich wieder auf dein Ziel. Die Zigarette an einem besonders stressigen Arbeitstag ist nur ein kleiner Ausrutscher, der dich nicht zurückwerfen sollte. Sobald der Glimmstängel ausgedrückt ist, konzentrierst du dich wieder auf deinen Plan.

Um den Traumjob, die Bikini-Figur oder welches Ziel du dir auch gesetzt hast, immer vor Augen zu behalten, solltest du es schriftlich festhalten. Pflastere die Wände mit motivierenden Sprüchen, teile Etappenziele in den sozialen Medien und vergegenwärtige dir die nächsten Schritte auf Klebezetteln und Pinnwänden. Oder du startest einen Blog und holst dir durch Druck von außen die notwendige Motivation, um auch in den schwierigen Phasen dabei zu bleiben.

Vorbereitung statt Abkürzung

Weil du beim Laufen wieder einmal den Regen-Sweater vergessen hast, willst du die kürzere Route nehmen und schnell ins Warme. Vorbereitung ist das beste Mittel gegen Abkürzungen und faule Ausreden dieser Art. Am besten spielst du sämtliche Szenarien durch und planst alle Eventualitäten ein. Ein Durchhänger am Arbeitsplatz? Das rettende Stück Schokolade gibt dir neue Energie, um bis zum Feierabend voll durchzupowern.

Ebenso wichtig wie Vorbereitung ist der Blick auf die bisherigen Erfolge. Fünf Minuten am Abend, in denen du dir vor Augen führst, was du am Tag so alles erreicht hast, genügen schon. Noch besser ist ein Glückstagebuch, in dem du positive Ereignisse aufschreibst. Wir Menschen neigen dazu, den negativen Emotionen mehr Gewicht zu geben, doch eine regelmäßige Erinnerung an die Glücksmomente ist ein regelrechter Boost. Eine schriftliche Darstellung all der Etappenziele und Meilensteine wirkt auch der berüchtigten Motivationsflaute entgegen und sorgt dafür, dass du motiviert bleibst.

Motivationsfaktor Spaß

Ein altes Sprichwort besagt: „Wer schön sein will, muss leiden“. Mit Qual wirst du aber langfristig keine Erfolge erzielen. Viel besser ist es, mit Spaß an die Sache heranzugehen. Mache Sportarten, die dir Freude bereiten und suche dir einen Job, der dich erfüllt, dann brauchst du gar keine Strategien zum Durchhalten mehr, denn du wachst jeden Morgen bereits motiviert auf. Falls du an der täglichen Jogging-Runde trotz allem keine Freude hast, ist das aber auch kein Problem. Auf Dauer greift dir nämlich der Gewöhnungseffekt unter die Arme, der die Aufgaben und Herausforderungen des Alltags mit jedem Schritt ein Stückchen einfacher macht.

Realistische Ziele sind dennoch wichtig. Heißt: die Etappen müssen so leicht wie notwendig und so konkret wie nur möglich gestaltet sein. Wer gleich den Marathon laufen will, ist schnell aus der Puste. Herausfordernd sollten deine Zwischenziele dennoch sein, denn erst nach einer anstrengenden Zeit schmeckt der Erfolg so richtig süß.

Der erste Schritt ist der schwerste, wenn es um die Motivation geht. Mit unseren Tipps meisterst du die Anfänge ebenso wie die Rückschläge, die unweigerlich folgen. Die Strategien zeigen dir, wie du Erfolge feierst und Kraft daraus gewinnst.

 

Foto: Bastian Weltjen / stock.adobe.com

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