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Welche Singlebörse passt zu mir? Darauf solltest du achten!

Welche Singlebörse passt zu mir?

Partnerbörsen gibt es wie Sand am Meer. Werbeslogans, die versprechen, jede 11 Minuten würde sich ein frisches Paar verlieben, erwecken beinah den Eindruck, als gäben die bekannten Singlebörsen eine Garantie für das schnelle Finden der neuen Liebe. Dies ist natürlich nicht die Realität. Wer schon länger auf der Suche nach einem Partner oder einer Partnerin ist, der weiß zu gut: Zum Finden des richtigen Partners über das Internet bedarf es Geduld und Engagement. Voraussetzung für die erfolgreiche Partnersuche ist die Anmeldung auf einer hochwertigen Singlebörse, auf der die Singles aus demjenigen Singleklientel vertreten sind, das du persönlich bevorzugst. Doch wie behälst du als suchender Single den Überblick und stellst sicher, dass du dich auf der richtigen Singlebörse anmeldest, auf dem der Traumpartner bzw. die Traumpartnerin auf dich wartet?

Geschlechterverteilung ist ausschlaggebend für den Erfolg

Damit die Suche nach einem neuen Partner bzw. einer neuen Partnerin auch zeitnah von Erfolg gekrönt ist, ist die Geschlechterverteilung der Singles auf den Portalen entscheidend. Wer sich für Parship oder Elitepartner entscheidet, der meldet sich auf einer Partnerbörse an, auf der die Frauen leicht in der Überzahl sind. Auf der Plattform C-Date hingegen sind die Männer in der Mehrheit. Experten sind sich jedoch einig: Ob die Geschlechterverteilung nun 52 zu 48 Prozent oder 47 zu 53 Prozent beträgt, ist für die persönlichen Erfolgschancen zunächst vernachlässigungswürdig, zumal sich die Verteilung der Geschlechter in dem von einem selbst präferierten Altersrahmen individuell unterscheiden kann.

Alter und Anspruch sind für Wahl der Singlebörse entscheidend

Die bekannten und aufstrebenden Partnerbörsen versuchen zunehmend, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Singles gerecht zu werden. So gibt es Singleportale, die sich bewusst an junge Singles zwischen 18 und 25 wenden. Andere Datingseiten wiederum bieten eine Plattform für Singles im mittleren Alter zwischen 30 und 45. Eine dritte Gruppe sind diejenigen Börsen, die sich bewusst an ältere Singles über 50 richten. Hinzu kommen weitere Anbieter, die im besonderen Maße den Bildungsgrad oder die sexuelle Orientierung der Nutzer berücksichtigen. Es gibt sogar Singlebörsen, die sich speziell an Hundehalter richten oder zum Beispiel ein Angebot für Singles bieten, deren langjähriger Partner bereits verstorben ist.

Was kostet die Partnersuche? – Auch Kosten spielen eine Rolle

Nur wenige Partnerbörsen bieten den Singles in der heutigen Zeit noch ein kostenloses Angebot, das in vollem Umfang ohne Anfallen von regelmäßigen Gebühren in Form eines sich verlängernden Abos genutzt werden kann.

Die preislichen Konditionen schwanken sehr, deshalb können wir hier keine pauschale Aussage treffen. Sowohl von Singlebörse zu Singlebörse als auch innerhalb des gleichen Angebotes gibt es zum Teil merkbare Unterschiede in der Kostenpolitik. In letzterem Fall ist ausschlaggebender Faktor für die anfallenden Gebühren, für wie lange der interessierte Single das Angebot der Singlebörse nutzen möchte. Je länger du das Abo im Voraus buchst, desto günstiger sind die auf den Monat gerechneten Kosten.

Grundsätzlich gilt: Die kostenpflichtigen und namhaften Datingportale bieten im Vergleich zu den kostenlosen Angeboten einen deutlichen Mehrwert, der tatsächlich dazu beitragen kann, schnell und erfolgreich die große Liebe zu finden. Doch aufgepasst: Nicht immer benötigst du das beste Premium-Leistungspaket eines Angebotes. In vielen Fällen tut es auch ein mittelklassiges Basis-Abo, das die wesentlichen Funktionen für die Partnersuche anbietet.

Weißt du was du willst?

Das halbe Leben will geplant sein – das gilt auch für die Partnersuche im Internet. Wer sich auf die Suche nach einer passenden Singlebörse macht, der sollte sich zunächst bewusst darüber bewusst werden, was bzw. wen er denn für sich selbst sucht. Nur wer weiß, was er möchte, kann den Erfolg der Partnersuche mit seinen eigenen Erwartungen abgleichen und sein Profil für die individuelle Suche optimieren.

Es ist übrigens auch möglich, von anderen Singles gefunden zu werden. Hochwertige Partnerbörsen arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Im Rahmen eines Fragebogens bekommst du als Neu-Kunde zum Beispiel die Möglichkeit, individuelle Angaben zu den eigenen Erwartungen und dem eigenen Charakter zu machen. Die Singlebörsen liefern auf diese Weise maßgeschneiderte Partnervorschläge und ermöglichen außerdem, dass auch andere Singles dich finden und suchen können. Statistiken belegen: Die Chance, einen passenden Partner zu finden, kannst du auf diese Weise maßgeblich erhöhen.

Singles mittleren Alters sollten eine große Singlebörse wählen

Um die Chancen auf die neue große Liebe zu erhöhen, sind insbesondere die Singles im Alter zwischen 30 und 50 gut beraten, eine Singlebörse zu wählen, auf denen möglichst zahlreiche Singles vertreten sind. So haben die Singles als Profilinhaber nicht nur die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit vielen Singles aus der umliegenden Region, sondern können von letzteren auch einfach und schnell kontaktiert werden. Unter 30 und über 50 Jahren erhöhen die Singles ihre Chancen auf Erfolg, wenn sie sich auf einer Singlebörse registrieren, die sich konkret an die von ihnen selbst präferierte Altersgruppe richten.

Singlebörsen vergleichen und professionelle Ratgeber nutzen

Professionelle Ratgeber helfen dabei, die Partnersuche erfolgreich zu organisieren. Egal ob es um die optimale Positionierung der Kamera für das Profilbild oder um die ansprechende, humorvolle Gestaltung des Profils selbst geht: Ratgeber, die sich ganz speziell an Singles richten, die einen neuen Partner oder eine neue Partnerin suchen, finden die Suchenden auf singleboerse.de. Das große Vergleichsportal bietet nicht nur hilfreiche Tipps und Ratschläge, sondern auch gewinnbringende Vergleiche, Tests und Übersichten zu den derzeit hoch im Kurs stehenden Partnerportalen und Singlebörsen mit all ihren Vor- und Nachteilen in den hier vorgestellten Kategorien.

 

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Emma Steinbakken: Norwegens neuer Stern am Musikhimmel

Emma Steinbakken

Sie ist erst sechzehn Jahre alt, doch sie ist bei weitem erwachsener als man anfangs glauben möchte. Ihre Musik geht ins Ohr und gleichzeitig sind ihre Texte keineswegs kindlich, sondern haben einen Tiefgang, den man anfangs nicht vermuten würde. Emma steht mit beiden Beinen im Leben. Während ihre Schulfreundinnen nach der Schule ihr Leben genießen, geht es für sie ins Studio. Ein Leben, welches man nur durchziehen kann, wenn man seit der Kindheit weiß, dass Musik für jemanden das Leben bedeutet – so wie bei ihr. Was sie zur Musik bewegte, wie ihre Tage aussehen und was Tiefgründigkeit bei Songtexten für sie bedeutet, erfährst du hier.

Was möchtest du mit deiner Musik bei deinen Fans bezwecken?

Ich möchte ihnen einfach das Gefühl geben, dass ich ihr Freund bin. Ich liebe es, über Dinge zu schreiben, die ich durchgemacht habe, wie meine Gefühle und Gedanken, und ich hoffe, dass sich einige Leute damit identifizieren können. Ich denke, dass allein der Versuch füreinander da zu sein, wichtig ist. Wenn ich Musik höre, hilft es mir, genau das zu spüren. Ich hoffe, dass ich so etwas auch für jemand anderen tun kann. Das wäre sehr cool.

Welche Art von Musik hörst du denn selbst gerne?

Ich mag Popmusik, R&B und Rap. Aber ich denke, die Musik, die mich das meiste fühlen lässt, ist wahrscheinlich ein bisschen tiefer, vielleicht etwas, das man als „traurige Musik“ bezeichnen würde.
Du singst seitdem du 10 Jahre alt bist, richtig?

Ich singe eigentlich schon mein ganzes Leben lang. Meine Mutter hat mir gesagt, dass ich mit dem Singen angefangen habe, bevor ich anfing zu reden. Ich habe es auch immer geliebt, vor meinen Eltern und meiner Familie zu singen oder aufzutreten. Das war also sozusagen schon immer genau mein Ding (grinst).

Emma Steinbakken im Interview

Es gab also niemanden, der dich zum Singen inspirierte, es kam einfach aus deinem Inneren von selbst?

Ich glaube schon, ja. Als ich zwei Jahre alt war – ich weiß nicht, wer mich inspiriert hat – aber ich habe mich immer für Fernsehsendungen wie „America‘s Got Talent“ interessiert. Ich habe das von Norwegen aus beobachtet und ich wollte mich dort immer anmelden. Aber meine Eltern haben es mir nicht erlaubt. Ich glaube, andere Kinder singen und Musik schreiben zu sehen, war also sehr inspirierend. Jetzt finde ich die meiste Inspiration durch das Reisen. Das, und einfach nur ein Teenager zu sein.

Gibt es einen Lieblingsort, wohin du gerne reist?

Ich glaube nicht, dass ich einen Lieblingsort habe. Okay, vielleicht New York, weil ich New York liebe. Doch es gibt natürlich auch Sachen, die ich dort nicht besonders gut finde. Ich liebe es, weil es so geschäftig ist und man alles hat, was man braucht. Es ist einfach ein großartiges Plätzchen Erde. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen dort sehr freundlich und offen sind und immer mit einem reden wollen. Was ich nicht mag ist, dass sich alles etwas grau und schmutzig anfühlt und ich mich in dieser riesigen Stadt so klein und unwichtig fühle. Das Reisen lässt mich eine Menge fühlen und ich glaube, dass dies der Grund ist, warum ich dabei so viel Inspiration bekomme. Ehrlich gesagt denke ich, dass ein Ort irgendwo weit weg von Norwegen, ein Ort, der auch nicht aussieht wie Norwegen, am besten für mich ist. Ich mag diesen Augenblick, wenn ich das Gefühl bekomme: „Okay, ich bin definitiv nicht mehr in Norwegen und hier erinnert mich so rein gar nichts an mein Heimatland.“

Aber gefällt dir Norwegen nicht?

Doch, ich liebe Norwegen! Es ist nur das Gefühl, etwas anderes sehen zu wollen, etwas anderes erleben zu wollen. Einfach etwas Neues erfahren können.

Was würdest du Jemandem raten, der noch nie in Norwegen gewesen ist?

Du solltest hinfahren! Norwegen ist wunderschön! Aber es ist kalt und es gibt viele Berge. Es ist sehr schön, aber ich mag den Dschungel-Vibe. Den haben wir in Norwegen leider nicht und ich sehne mich förmlich danach.

Du sagst, du erhältst deine Inspirationen durch das Reisen. Aber gibt es auch Künstler, die deinen Sound oder deine Texte beeinflussen?

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich einen Künstler habe, der mich am meisten inspiriert. Es ist eher so, dass wenn ich einen coolen Song höre, ich diesen in meine Playlist aufnehme, dann meinem Produzenten vorspiele und ihm sage: „Das ist sehr cool. Ich möchte nur, dass du weißt, dass ich dieses Lied mag.“ Dann gibt es vielleicht Elemente in diesem Lied, die wir auch für meine Musik versuchen könnten, ohne sie dabei zu kopieren. Aber vielleicht gelingt es uns, mit diesen Elementen die gleiche Stimmung zu erschaffen oder ein ähnliches Gefühl zu transportieren.

In einigen Liedern geht es um Trennungen, in anderen wieder um die Liebe. Zum Beispiel dein Song „Young“, in dem es darum geht, die Jugend zu umarmen, die Zeit zu nutzen und verrückte Dinge zu tun. Schreibst du in deinen Songs über jemand Bestimmten? Versuchst du mit deinen Liedern Menschen in deinem Alter zu erreichen oder hoffst du, dass jeder etwas daraus für sein eigenes Leben mitnehmen kann?

Wenn ich ein Lied schreibe, denke ich nie darüber nach, wer es sich anhören wird. Es ist mehr für mich selbst. Es ist nicht für eine bestimmte Gruppe. Ich habe das Gefühl, wenn man sich aufeinander bezieht, dann bezieht man sich darauf. Die meisten meiner Lieder sprechen wahrscheinlich Menschen in meinem Alter an und ich bin sechzehn Jahre alt. Aber ich habe auch Nachrichten von viel älteren Menschen erhalten, die sagen, dass sie sich in bestimmte Lieder hineinversetzen können, was wirklich cool ist. Es geht mir also nicht um eine bestimmte Altersgruppe, sondern um alle.

Denkst du, dass deine Nähe zu älteren Menschen in der Musikindustrie älteren Zuhörern helfen könnte, sich mit deiner Musik zu identifizieren? Ich meine speziell die Leute in deinem inneren Kreis, wie zum Beispiel deinem Produzenten.

Mein Hauptproduzent ist etwas mehr als 10 Jahre älter als ich. Wenn wir Musik schreiben, schreiben wir zwar gemeinsam, aber es ist immer meine Geschichte und ich singe immer, was ich will. Aber dass er mit Ideen kommt, wie: „Vielleicht sollten wir über dieses oder jenes Thema reden“ oder „Vielleicht sollten wir es auf diese Art und Weise sagen“, hilft mir tatsächlich. Das ist einfach großartig und ich denke, dass diese Konstellation meine Musik nicht zu kindlich erscheinen lässt.

Bist du durch deine erwachsenere Musik auch ein gleichzeitig reiferer Mensch als andere in deinem Alter?

Ja, das glaube ich wirklich. Ich reise nur mit erwachsenen Menschen und ich glaube, das macht mich reifer. Aber ich habe auch das Gefühl, dass ich das bereits tat, bevor ich mit der Musik angefangen habe.

Wir haben uns deine Songtexte durchgelesen, insbesondere „Without You“. Es ist in der Tat ein erwachsenes Lied mit einem tiefgründigen Text. Hast du denn das Gefühl, zu schnell erwachsen zu werden?

Ich habe das Gefühl, dass ich ein gutes Tempo habe. Als ich etwas jünger war, konnte ich es nicht erwarten, erwachsen und älter zu werden.

Diese Denkweise hat mich wahrscheinlich in gewisser Weise ein bisschen zu schnell erwachsen werden lassen. Aber ich bin fast siebzehn und ich mag es, dass meine Freunde und ich an den gleichen Dingen interessiert sind. Ich will nicht mehr älter sein als ich bin, also gleicht sich das wieder aus.

Emma Steinbakken

Es klingt so, als brächten dich deine Freunde wieder auf den Erdboden zurück, während deine Arbeitsbeziehungen dir helfen, nach den Sternen zu greifen. Wie sieht der Songwriting-Prozess für dich aus?

Wenn ich ins Studio gehe, setze ich mich mit meinem Produzenten zusammen und wir sprechen über das Leben. Wir halten uns auf dem Laufenden und wenn wir anfangen, über etwas zu sprechen, das uns sehr interessant erscheint, fangen wir an, darüber zu schreiben. Manchmal sitzen wir am Klavier und spielen ein paar Akkorde und wenn wir etwas finden, das uns gefällt, versuchen wir, eine Melodie daraus zu machen und schreiben drauf los.

Das hört sich so an, als hättet ihr eine wirklich gute Beziehung. Ist es schwer, Musiker zu sein, während man noch zur Schule geht?

Es ist eine Menge Arbeit, weil ich oft in der Schule bin und dann ins Studio gehen muss. Ich habe also sehr lange Tage, das ist die harte Seite davon. Aber wenn ich nicht in der Schule wäre, würde ich viel mehr arbeiten, was bedeutet, dass ich unter viel mehr erwachsenen Menschen wäre und weniger Zeit hätte, mit meinen Freunden zusammen zu sein. Einfach in der Schule zu sein, alle meine Freunde sehen zu können und umgeben zu sein von Menschen meines Alters, tut mir gut. Außerdem tut es gut, auch mal über etwas anderes als Musik zu reden. Durch die Arbeit und den Schulbesuch habe ich auch gelernt, strukturierter zu sein und bessere Routinen zu haben. Es ist also ein Segen und ein Fluch zugleich.

Du machst also deinen High School-Abschluss, aber möchtest du danach auch noch aufs College?

Ja, die High School will ich unbedingt abschließen. Danach werde ich Vollzeit Musik machen, zumindest ist dies momentan der Plan.

Auf Spotify findet man deine Songs bereits, dürfen sich deine Fans vielleicht über ein baldiges Album freuen?

Dazu werde ich leider nicht viel sagen außer: Vielleicht!

Im März bist du mit Astrid S. auf Tournee, richtig?

Ja, das mache ich. Ich bin sehr aufgeregt! Ich war schon auf kleineren Touren, doch dies wird meine erste große sein.

Was ist es, dass dich veranlasst Popsongs zu schreiben und zu singen?

Als ich jünger war, war Popmusik die erste Art von Musik, die ich hörte. Das war die Musik, die im Radio gespielt wurde und die meine Familie hörte. So bin ich irgendwie dazu gekommen. Popmusik ist aber auch die große Sache, in der ich lebe. Das war der Schwerpunkt. Es fühlt sich also ganz natürlich an. Es wäre seltsam für mich, Countrymusik oder Rockmusik zu singen, weil ich nicht wirklich eine Beziehung zu diesen Genres habe.

Wo trittst du am liebsten auf?

Oh, tolle Frage! Da meine Musikkarriere in Norwegen begann, finde ich es sehr cool, dort aufzutreten. Aber ich mag auch Berlin als Stadt. Ich habe das Gefühl, dass die Leute hier sehr cool und offen sind. Berliner sind einfach ein großartiges Publikum! Abgesehen von diesen beiden Locations, Norwegen und Berlin, habe ich noch keine großen Favoriten. Die kommen aber sicherlich noch im Laufe der Zeit.

Liebe Emma, vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast. Viel Glück bei deiner ersten großen Tournee.

 

Fotos: Marius Knieling; Malin Ingrid Johansson

So wird Montag der beste Tag der Woche

So wird Montag der beste Tag der Woche

Montage können hart sein, vor allem, wenn man noch nicht bereit ist, das Wochenende loszulassen. Der Montag ist daher zu einem schrecklichen Tag verkommen, vor dem sich viele fürchten oder ihn verfluchen. Dabei ist das sehr schade, denn immerhin handelt es sich um einen vollen Tag deines Lebens! Kein Tag sollte verschwendet oder verteufelt werden, sondern jeder Tag, jede Stunde des Lebens als kostbar angesehen.

Eine neue Woche ist ein neuer Anfang

Du kannst dir selbst helfen, einen anderen Blickwinkel zu bekommen. Mach dir bewusst, dass jeder Montag der Beginn einer neuen Woche ist. Du kannst ihn also immer wieder als kleinen Neuanfang sehen, so wie der Beginn eines neuen Jahres ein großer Neuanfang ist. Du kannst Pläne schmieden, Veränderungen in Gang setzen und immer wieder etwas anpassen und umplanen. Jede neue Woche ist der Beginn vom Rest deines Lebens und kann völlig anders sein als dein bisheriges Leben. Gib also jeder Woche und damit jedem Montag deines Lebens die Chance, der erste Schritt zu sein zu einer anderen Einstellung und der erst Schritt in Richtung deiner Ziele und Wünsche. Und gerade wenn deine letzte Woche nicht so toll war, ist der Montag jetzt die Chance, diese Woche aktiv und bewusst zu einer guten zu machen.

Montag: Der richtige Start in den Tag

An jedem Tag, aber ganz besonders am ersten Tag nach dem freien Wochenende, ist der richtige Anfang das A und O. Wie du den Montag beginnst, kann entscheidend sein für die Launen und Gefühle, die du in den restlichen Tag mitnimmst. Zu spät aufstehen, nicht richtig frühstücken, dich nicht so fertigmachen, wie du es dir am Abend zuvor vorgenommen hast… All das führt dazu, dass du schon gestresst und unzufrieden das Haus verlässt.

Mache es in Zukunft besser und überlege dir, wie du am liebsten in den Montag starten willst. Rechtzeitig aufstehen, um eine kurze Runde Yoga zu machen, bevor du wach und gelockert unter die Dusche springst? Deine Lieblingsmusik aufdrehen und dir so viel Zeit vor dem Spiegel nehmen können, wie du willst? Ein umwerfendes Frühstück zubereiten und es in Ruhe bei einem Buch oder einer Lieblingsserie genießen? Es kommt nur auf dich und deine Planung an, wie der Tag für dich beginnen soll. Du kannst es zu einer Gewohnheit machen, deinen persönlichen Tagesstart konsequent durchzuziehen und du wirst staunen, welchen positiven Einfluss das auf dich haben wird!

Das Sonntags-Ritual für bewusste Entspannung

Der Montag beginnt nicht erst, wenn morgens früh der Wecker klingelt. Entscheidend für die Stimmung am Montag ist schon der Sonntagabend. Denn wenn du keine Lust hast auf den Montagmorgen, dann kannst du dir dadurch sogar noch den halben Sonntag ruinieren. Du wirst dann bereits schlecht gelaunt, denkst nur noch an den nächsten Tag und all die Aufgaben und Herausforderungen. Du führst im Kopf schon Diskussionen mit dem Chef oder gehst gedanklich To-do-Listen durch.

Wenn dir das auffällt, dann sage dir selbst ganz deutlich: Stopp! Es gibt keine Zeit außer die Gegenwart! Du solltest nicht gedanklich in der Zukunft leben, sondern den Sonntag in vollen Zügen genießen. Wenn dir das schwerfällt, dann gestalte dir den Sonntag so, dass er ganz unter dem Motto des Abschaltens und Entspannens steht. Du kannst zum Beispiel jeden Sonntag etwas Besonderes kochen, ein Bad nehmen oder etwas Kreatives tun. Finde heraus, was dir richtig guttut und mache es zu deinem persönlichen Sonntags-Ritual, mit dessen Hilfe du mehr in der Gegenwart leben kannst. Das kann auch nur eine Tasse Tee und ein Gespräch mit deiner besten Freundin sein. Hauptsache, du erlebst den Sonntag bis zur letzten Minute und lässt das Morgen einfach Morgen sein.

Schöne Alltagsinseln schaffen

Auch wenn deine Woche vielleicht stressig und vollgepackt mit ungeliebten Aufgaben ist, muss sie nicht automatisch dazu führen, dass du dich komplett auslaugst. Du kannst selbst dafür sorgen, dass auch die Wochentage (und ja, sogar der Montag) schöne Zeiten bereithalten. Das erreichst du dadurch, dass du nicht alles Angenehme immer auf die Wochenenden schiebst und als Privatmensch dann nur an diesen zwei Tagen lebst. Auch vor der Arbeit, in den Pausen oder nach Feierabend hast du Zeit zur Verfügung.

Bemühe dich, schöne Aktivitäten besser auf die Woche zu verteilen. Denn wenn du immer nur mit den Wochenenden planst, ist der Montag tatsächlich unerträglich weit entfernt vom nächsten tollen Ereignis. Du schaffst dir also besser Inseln im Alltag, die näher beieinanderliegen, so dass du dich im besten Fall jeden Tag auf etwas Positives freuen kannst. Ein Lunchdate, ein Treffen mit Freunden nach Feierabend, eine Sporteinheit vor der Arbeit, ein Kurs am Abend… Es gibt viele Möglichkeiten, auch den Alltag unter der Woche toll zu gestalten. Denn dein Leben findet nicht nur am Wochenende statt.

Prioritäten setzen: Der Wochenplan

Ein weiterer Grund, warum dir der Montag vielleicht unangenehm ist, könnte dein Wochenplan sein. Wenn er zu vollgestopft ist und du beim Gedanken daran regelmäßig Panik bekommst, dann ist der Montag natürlich verhasst. Denn er ist der Startschuss in den nächsten aufgehäuften Berg von Arbeit und Stress. Wenn du dich so fühlst, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass du etwas verändern musst. Dein Leben ist zu schade, um es nur unter Druck zu verbringen und dich vor Montagen zu fürchten.

Sieh dir deinen nächsten Wochenplan einmal genau an. Welche Punkte darin sind wirklich essentiell? Diese markierst du mit einem Leuchtstift und machst sie zu Prioritäten. Erledige sie so bald wie möglich, so dass du sie abhaken kannst. Damit hast du dann das gute Gefühl, das Wichtigste getan zu haben. Alles, was du zusätzlich schaffst, sind Bonuspunkte. Das verändert deinen Blickwinkel und macht dir klar, dass du nicht Superwoman bist, sondern nur ein Mensch. Du kannst vermutlich überhaupt nicht alles schaffen, was du dir vorgenommen hast. Tue also das, was absolut nötig und wichtig ist. Und dann atme durch und erledige nach und nach in aller Ruhe andere Dinge, die auch noch machbar sind.

Für mehr Lebenszeit: Routineaufgaben vereinfachen

Was nervt am meisten beim Gedanken an den Montag? Es gibt diese Punkte auf deiner To-do-Liste, die immer wieder auftauchen. Das sind deine Routineaufgaben, die zwar wahrscheinlich leicht von der Hand gehen, weil du Übung hast, die dich aber trotzdem belasten. Sie rauben dir Nerven und Zeit für andere Dinge und sind dazu noch unbefriedigend, weil du das Gefühl hast, damit niemals weiterzukommen. Diese Aufgaben kommen schließlich immer wieder zurück und müssen wieder und wieder erledigt werden.

Nimm dir einmal Zeit, solche Aufgaben aufzulisten und überlege dir, ob und wie du sie vereinfachen kannst. Wenn dir selbst nichts einfällt, frag Freunde und Familie. Ein neutraler und frischer Blick von außen bringt oft ganz neue Einsichten und du fragst dich: „Warum habe ich das nicht schon früher gesehen?!“ Viele Routineaufgaben machst du automatisch auf eine bestimmte Art, obwohl sie anders vielleicht viel schneller oder effizienter gehen könnten. Beiße dich nicht an deiner Art und Weise fest, sondern sei offen für alles, was deinen Alltag einfacher gestaltet.

Der schönste Feierabend der Woche

Der Montag ist am weitesten vom nächsten Wochenende entfernt und fühlt sich daher oft am längsten und schwersten an. Hinzu kommt, dass auch Kollegen oft nicht so recht in der Woche angekommen sind und alle irgendwie noch auf Sparflamme laufen und nichts so richtig losgeht. Das kann dazu führen, dass der Montag immer wieder als nicht zufriedenstellend empfunden wird und du mit dem Gefühl nach Hause gehst, dass der Tag genauso war, wie du es vorhergesehen hast.

Lass das nicht zu einer Gewohnheit werden, sondern sorge in Zukunft dafür, dass der Montagabend der beste Feierabend der Woche ist. Du kannst zum Beispiel immer Montag nach der Arbeit mit Freunden essen gehen. Oder du vereinbarst ein wöchentliches Montags-Date mit deinem Partner, das euch dann sogar beiden den Montag versüßt. Oder du kannst dich informieren, welche Kurse oder Veranstaltungen in deiner Stadt vielleicht immer montags stattfinden. Hauptsache, du hast etwas, auf das du dich freuen kannst, wenn du deinen Arbeitsplatz verlässt und das einen Lichtblick an einem ansonsten vielleicht eher unbefriedigenden Tag darstellt.

Das Wochenmotto für ganz Verrückte

Vielleicht versetzt dich der Montag oft in schlechte Laune, weil er so einen krassen Kontrast zum spaßigen Wochenende darstellt. Das muss aber nicht so sein! Zusammen mit deinen Lieblingskollegen oder Freunden kannst du eine lustige Tradition starten, die den Montag immer wieder zum ersten Tag einer neuen verrückten Woche macht. Überlegt euch Mottowochen mit den ausgefallensten oder kreativsten Themen. Jedes Wochenende vereinbart ihr dann über einen Gruppenchat, welches Motto am kommenden Montag startet. Jeder bemüht sich dann, ganz im Sinne des Mottos zum allgemeinen Spaß beizutragen. Dazu kann passendes Essen gehören, das jemand mitbringt, man zusammen kocht oder in einem passenden Restaurant genießt. Oder einer bringt lustige Accessoires für alle mit, plant zum Motto passende Unternehmungen nach Feierabend oder spielt passende Musik in der Mittagspause. Ihr findet bestimmt im Laufe der Woche immer wieder Gelegenheiten, das Motto einzubauen und alle Kollegen oder Freunde zum Lachen zu bringen. Durch die Mottowochen kannst du dich dann schon am Wochenende auf die neue Woche freuen – ein ganz neues Gefühl, oder?

 

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Goldene Milch – Tanke die volle Energie des Kurkuma

Goldene Milch – Tanke die volle Energie des Kurkuma

Das perfekte Heißgetränk für die kalte Jahreszeit ist nicht nur optisch etwas ganz Besonderes. Auch die enthaltenen Zutaten sorgen für einen außergewöhnlichen Geschmack und du tust damit deiner Gesundheit auf vielfältige Weise Gutes.

Du weißt vielleicht überhaupt nicht, wovon hier die Rede ist? Die sogenannte „goldene Milch“ wird auch Kurkuma-Latte genannt und besteht aus Pflanzenmilch und einem ganz speziellen Mix aus Kurkuma und anderen Gewürzen.

Kurkuma werden viele heilsame und gesunde Wirkungsweisen nachgesagt und es verleiht dem Getränk diese tolle, leuchtend gelbe Farbe. Der Geschmack der goldenen Milch ist sehr würzig und speziell, es ist das perfekte Getränk für kühle Tage, wenn man gerne etwas Warmes und Erfüllendes trinken möchte. In vielen trendigen Cafés, die auch alternative Produkte anbieten, kannst du inzwischen eine goldene Milch bekommen. Damit liegst du voll im Trend und hast mal etwas anderes vor dir stehen, als der ewig gleiche Kaffee oder Tee.

Und wenn du das Trendgetränk bei dir in der Gegend nirgends bekommen kannst? Kein Problem, die Herstellung gelingt auch zu Hause ganz einfach. Mit nur wenigen Zutaten kannst du dir die Basis, die sogenannte Kurkuma-Paste selbst machen und hast damit immer ganz schnell ein gesundes Heißgetränk gezaubert. Wir haben das beste Rezept für dich ausprobiert, damit du sofort loslegen kannst, wenn dich nach diesem Artikel die Lust auf goldene Milch gepackt hat.

Positive Wirkung der Zutaten

Aber was steckt nun eigentlich alles in dem Getränk, dass so zauberhaft klingt und aussieht? Sehen wir uns die vielversprechenden Zutaten einmal genauer an:

– Kurkuma
Die gelbe Wunderknolle wirkt entgiftend und entzündungshemmend. Daher wird sie gerne gegen Gelenkschmerzen und entzündliche Krankheiten eingesetzt. Außerdem besitzt sie besonders starke Antioxidantien.

– Ingwer
Ingwer ist ebenfalls eine starke Knolle, die super gegen Erkältungen wirkt, da sie die Durchblutung fördert und die Immunabwehr stärkt.

– Muskatnuss
Diese Nuss wirkt gegen Verdauungsproblemen und Magenschmerzen. Aber auch gegen einen Kater oder Schlafstörungen soll sie hilfreich sein.

– Zimt
Dieses leckere Gewürz wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus und hilft der Verdauung. Es beugt Völlegefühl vor, ist antibakteriell und wirkt beruhigend.

– Kokosöl
Dieses tolle Öl steckt voller Antioxidantien, Mineralien und Vitaminen, wie z.B. viel Vitamin E. Außerdem ist es entzündungshemmend und antibakteriell.

– Pfeffer
Das darin enthaltene Piperin hilft dem Körper, die Wirkstoffe der Kurkuma besser aufzunehmen. Außerdem wirkt Pfeffer durchblutend und wärmend.

Rezept für Kurkuma-Paste

Zunächst musst du dir eine Paste als Basis für das Getränk zubereiten. Die angegebenen Mengen des folgenden Rezeptes reichen für 2 Tassen. Du kannst die Menge aber auch beliebig erhöhen und dir einen kleinen Vorrat der Paste anlegen. Du bewahrst sie dann einfach in einem kleinen Schraubglas im Kühlschrank auf und verbrauchst sie in den folgenden Tagen. So musst du dir die Arbeit nur einmal machen und nicht für jede Tasse extra eine Paste zubereiten.

Du benötigst dafür:
– Ein Stück Kurkuma, ca. 2 bis 3 cm lang
(Alternativ kannst du einen EL trockenes Kurkumapulver benutzen, solltest du keinen frischen bekommen können.)
– Ein Stück Ingwer, ca. 2 cm lang
(Das Getränk wird schärfer, je mehr Ingwer du nimmst. Entscheide die Menge je nach persönlicher Vorliebe von Schärfe.)
– Eine Prise frisch gemahlene Muskatnuss
(Du bekommst die Nüsse im Gewürzregal im Supermarkt und kannst einfach mit einer Küchenreibe etwas herunterreiben.)
Datteln oder 1 TL Agavendicksaft zum Süßen
– 1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
– 1/2 TL Kokosöl
– 1/4 TL Zimtpulver

Die Zubereitung der Paste:
Kurkuma und Ingwer schälst du und schneidest beides in Stücke. Vorsicht mit der Kurkuma, sie ist extrem färbend und die gelben Flecken wirst du nicht mehr los, wenn deine Kleidung etwas davon abbekommt!

Gib alle Zutaten zusammen in einen Mixer und mixe sie so lange, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Mixe lieber etwas länger als zu kurz, denn du möchtest Stücke vermeiden, die dann die Cremigkeit des Getränkes ruinieren würden. Verwende die Paste gleich oder gib sie in ein luftdichtes Gefäß. Benutze unbedingt Glas, denn andere Materialien würden verfärben.

Goldene Milch zubereiten

Wenn du nun Lust auf ein Heißgetränk hast, brauchst du ergänzend zu der Paste nur noch 250 ml Pflanzenmilch pro Tasse. Die Sorte kannst du nach deiner Vorliebe wählen, besonders gut schmeckt jedoch Mandel- oder Haferdrink. Die Pflanzenmilch erhitzt du in einem kleinen Topf. Dann gibst du deine Kurkuma-Paste in die Tasse. Die Menge der Paste wählst du wie du möchtest, von einem Teelöffel bis zu einem Esslöffel ist alles möglich. Je mehr du nimmst, desto kräftiger schmeckt die goldene Milch. Du gießt die heiße Milch über die Paste und rührst für etwa eine Minute kräftig um, bis sich alles aufgelöst hat. Achte darauf, dass keine Klumpen bleiben, denn die würden deinen Geschmackssinn beim Trinken irritieren. Am Ende kannst du die Milch noch mit etwas Zimtpulver verzieren, dann heiß servieren und genießen.

 

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Allie X: Die Ausnahmekünstlerin aus Kanada über ihr neues Album “Cape God”

Allie X Interview

Katy Perry gehört zu ihren größten Fans und twitterte schon damals fleißig über Allie X. Mittlerweile haben viele namenhafte Stars in den USA das Talent von Allie X bemerkt und auch ihre Fans können kaum noch ohne sie. 128 Millionen Streams sprechen hier eine deutliche Sprache: Sie weiß, was sie tut und sie kann es! Wer Allie X einmal gesehen hat, vergisst sie so schnell nicht wieder, denn sie polarisiert, wo sie nur kann. Ihre ganze Art, ihr Outfit und Aussehen und natürlich ihre Musik sind etwas sehr Besonderes. Wir wollten von Allie X wissen, worauf ihre Fans sich beim neuen Album „Cape God“ freuen dürfen, ob sie in Deutschland 2020 auf Tour kommt und wie sie selbst über ihre Texte denkt.

Am 21. Februar erscheint dein neues Album „Cape God“. Wie fühlst du dich kurz vor dem Release? Bist du aufgeregter als bei deiner letzten Album-Veröffentlichung?

Ich empfinde sehr viel dafür. Ich bin sehr darauf bedacht, dass dieses Album als Gesamtwerk aufgenommen wird. Denn so soll es auch gehört werden. Ich habe wegen der vielen Reisen und der Arbeit, die eine Veröffentlichung mit sich bringen, Probleme mit dem Schlafen, aber insgesamt bin ich sehr aufgeregt, dass „Cape God“ jetzt in die Welt hinausgeht.

Gibt es ein Hauptthema, welches sich durch „Cape God“ zieht?

Ich habe tatsächlich ein „Cape-God-Theme“ geschrieben, welches ich aber nicht in die Aufnahmen habe einfließen lassen. Ich habe es zusammen mit Mitski geschrieben! Vielleicht mache ich es live. Allerdings habe ich die Texte zu jedem einzelnen Kunstwerk hinzugefügt.

„In Cape God In Cape God, We live in between a rising high and angry god“

Oftmals versuchen Künstler durch ihre Lieder eine Botschaft an ihre Hörer zu vermitteln. Ist das bei deinen Songs ebenfalls der Fall und wenn ja, welche Botschaft wartet darauf transportiert zu werden?

Ich möchte, dass Außenseiter Trost finden. Ich möchte, dass sie wissen, dass ich wirklich verstehe, wie es ist, isoliert, beschämt, emotional distanziert, dissoziativ und krank zu sein. Ich möchte, dass sie Hoffnung empfinden. Ich möchte ihnen ihre schwierigen Tage, Monate und Jahre ein wenig leichter machen.

Gibt es einen Song auf deinem neuen Album, der dir besonders am Herzen liegt?

„Ragulars“ liegt mir sehr am Herzen. Es sagt etwas aus, das ich nicht wirklich mit Worten erklären kann und dennoch ist es enorm wichtig für mich.

Du bist 2019 bei Loollapalooza in Berlin aufgetreten. Wirst du 2020 auch wieder dabei sein? Wie war es für dich?

Ich habe es geliebt. Ich hatte einen Haufen Fans in der ersten Reihe, die Masken trugen, die sie im Stil von „Super Sunset“ (dem letzten Album) hergestellt hatten. Ich hoffe, dass ich wiederkommen darf.

Was ist es für ein Gefühl, wenn du morgens aufwachst und weißt, dass deine Lieder mehr über 128 Millionen Mal gestreamt wurden? Ist das noch überwältigend oder gewöhnst du dich bereits daran?

Ich bin dankbar für den Erfolg, den ich hatte, und stolz auf mich, aber diese Reise hat mich demütig werden lassen. Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich einen Weg vor mir habe.

In Kanada und Australien hast du es mit deinem letzten Album „Super Sunset“ in die Top-Ränge der Charts geschafft. Platziert warst du unter den Top 100 ebenfalls in den USA, England, Italien, Frankreich und Spanien. Wie ist dein Plan, die deutschen Charts zu erobern?

Habe ich das? Das ist cool. Ich glaube, Deutschland wird dieses Album mögen. Ich werde auch mehr Zeit in Deutschland verbringen und dort auf Tournee sein – ich hoffe, dass ich dieses Jahr alle meine deutschen Fans treffen werde!

Wie kam es dazu, dass du dich musikalisch für Dark-Goth-Pop entschieden hast?

Ich habe mich nie wirklich für diesen Sound interessiert, ehrlich gesagt. Es ist nur ein Etikett, das mir von anderen gegeben wurde. Ich liebe das Gothic-Genre und ich liebe das Pop-Genre, also kann ich mich nicht allzu sehr beklagen.

Nur wenige Künstlerinnen haben so ein unverwechselbares Äußeres wie du. Auf deinem Intagram-Account sieht man, wie wandelbar du bist und wie einzigartig deine Mode ist. Woher stammen die Ideen für deinen Style? Wie schwer ist es, jeden Tag aufs Neue so außergewöhnlich auszusehen?

Warum bedanke ich mich jetzt bei dir (grinst)? Ich liebe es, mit meinem Aussehen und mit der Mode zu spielen. Es macht mir Spaß und ist eine kreative Ausdrucksform. Ich hoffe aber auch, dass man mich wiedererkennt. Ich sehe definitiv nicht jeden Tag so aus. Mein alltägliches Aussehen ist normalerweise kein Make-up und bequeme lockere Kleidung (lacht).

Wird es 2020 eine Tournee geben? Worauf dürfen sich deine Fans dieses Jahr noch von dir freuen?

Ja, meine Tournee beginnt Ende März und dauert einen Monat in Nordamerika, dann komme ich Ende Mai bis in den Juni hinein nach Europa. Meine deutschen Termine sind am 30. Mai in Berlin und am 31. Mai in Köln!

Liebe Allie X, vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast. Viel Erfolg für 2020 und dein neues Album.

 

Fotos: Kobalt Music; Photographer: Marcus Cooper, Stylist: Kieley Kimmel, Hair: Timothy Aylward, Make-up: Lijha Stewart, Clothes: Simone Rocha

Richtig Kleider spenden – darauf solltest du achten

Richtig Kleider spenden – darauf solltest du achten

Meine Kleidung als Hilfsprojekt?

Wenn im Kleiderschrank mal wieder Platzmangel herrscht, ist es an der Zeit auszusortieren. Wir alle haben in der Regel mehr Kleidung als wir brauchen und neue Kollektionen locken mit aktuellen Trends. Das Durchsehen bringt es dann ans Licht. Viele Teile sind wenig getragen, passen nicht mehr oder waren schlichtweg eine unnötige Investition. Insgesamt Kleidung, die viel zu schade für den Müll ist und noch lange kein Fall für die Putzmitteltüte. Je nach Zustand und Qualität der Kleidungsstücke gibt es zwei Möglichkeiten mit dem Überschuss aus dem Kleiderschrank zu verfahren. Eine Möglichkeit ist der Weiterverkauf, um das Haushaltsbudget etwas aufzubessern. Eine Alternative ist das Spenden von Kleidung. Leider ist besonders dieser Bereich unübersichtlich und durchzogen von wenig sozialen Aspekten.

Einfach und schnell – der Weg zum Altkleidercontainer

In jeder Stadt und an jeder Ecke stehen Altkleidercontainer. Die Entsorgung ist einfach. Ungenutzte Kleidung kommt in einen Sack und du wirfst sie durch eine große Klappe. Aus den Augen aus dem Sinn. Doch der Weg, den die Kleidung nimmt, ist oft nicht im Sinne des Spenders. Die gesammelte Kleidung wird im Auftrag des Aufstellers sortiert und in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Klamotten, die gut erhalten und modisch noch in der Zeit liegen, werden in europäischen Second-Hand-Läden weiterverkauft.

Teile, die nicht mehr zeitgemäß sind, werden in großen Containern ins Ausland verkauft. Ziel dieser Container ist Afrika, Asien oder Südamerika. Zu einem Spottpreis wird die Kleidung auf regionalen Märkten weiterverkauft, was auf den ersten Blick nicht unbedingt schlecht ist. Doch der Verkauf von großen Mengen an gespendeter Kleidung verhindert die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Landes. Ländern, die ohnehin schon in der Abhängigkeit von Industriestaaten stehen, gelingt somit nicht der Schritt in die Autonomie. Ein Großteil der gesammelten Kleidung wird als unbrauchbar eingestuft und wird dann zu Putzlappen recycelt oder endet in der Müllverbrennung.

Sind Altkleidercontainer tabu?

Wenn du wenig Zeit hast, ist der Gang zum Altkleidercontainer unabdingbar. Neben kommerziellen Aufstellern gibt es karitative Kleidersammler. Gemeinnützige Organisationen sammeln ebenfalls über den Weg der Altkleidercontainer gebrauchte Kleidung. Ein kleiner Teil der Spenden wird Bedürftigen ohne Umwege zur Verfügung gestellt. Entweder unentgeltlich oder durch die Zahlung eines kleinen Betrags an die Kleiderkammer. Ein Großteil der Spenden wird jedoch mit Gewinnabsicht veräußert. Der Gewinn fließt zurück in soziale Projekte und kommt daher dem Wunsch des Spenders entgegen.

In Deutschland haben sich gemeinnützige Organisationen unter dem Dachverband FairWertung zusammengefunden. Hier gibt es Informationen darüber, welche Organisationen mit dem Sammeln von Kleidern soziale Interessen unterstützen.

Spende deine Kleidung sinnvoll

Die Möglichkeit, mit Kleidung etwas Gutes zu tun, besteht trotzdem und das Zauberwort heißt: regional. Kirchenverbände, Bahnhofsmissionen und kleinere soziale Hilfsverbände sind häufig nur regional tätig und geben Kleidung an Menschen weiter, die diese benötigen. Der Ablauf ist in der Regel unkompliziert und unbürokratisch. Organisationen, die gemeinnützig handeln, verlangen zum Teil nur einen Bedürftigkeitsnachweis.

Der Weg zur Kleiderkammer

Kleiderkammern sind ein Relikt der Nachkriegszeit und einige Organisationen betreiben bis heute Kleiderkammern. Menschen in sozialer Notlage bekommen hier etwas zum Anziehen. Kleiderkammern haben in der Regel wenig Lagerraum und nehmen bevorzugt im Winter warme Kleidung und im Sommer etwas Leichtes. Einige Kleiderkammern basieren auf ehrenamtlichem Engagement. Damit deine Spende gut ankommt, ist es am besten, vorher telefonisch nachzufragen, welche Art von Kleidung benötigt wird.

Ansprechpartner für die direkte Kleiderspende sind die DRK-Kleiderkammern, Kältehilfen für Obdachlose, die Caritas, Bahnhofs- und Stadtmissionen.

Kleinere Gemeinden haben für bedürftige Familien eine Kleiderkammer eingerichtet, die regelmäßig aufgefüllt wird. Die zuständige Stadtverwaltung gibt gern Auskunft über Annahmezeiten.

Tafeln, die sich eigentlich auf die Verteilung von Lebensmitteln konzentrieren, habe ihre Aufgaben auf die Verteilung von Kleiderspenden ausgeweitet. Ein Blick auf die jeweilige Internetpräsenz gibt Auskunft über Annahmezeiten. Auch hier ist die Regelung von Abgabezeiten keine Arroganz, sondern ein Zeichen von geringen Lagermöglichkeiten. Spendenannahme- und Abgabe sind in der Regel am gleichen Tag.

Kleidung im sozialen Kaufhaus abgeben

Soziale Kaufhäuser verkaufen Waren für kleines Geld, die gespendet werden. Unabhängig vom Einkommen kann hier jeder einkaufen. Soziale Kaufhäuser haben unterschiedliche Strukturen. Ist der Träger ein Wohlfahrtsverband oder eine Kirche, so fließt der Erlös in andere soziale Projekte. Soziale Kaufhäuser können jedoch auf unterschiedlichen Projekten basieren. Langzeitarbeitslose, die über diesen Weg eine Beschäftigung finden oder Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung organisieren den Ablauf.

Oxfam – die Marke mit Vertrauen

Oxfam steht für politische Entwicklungsarbeit und finanziert sich unter anderem über den Verkauf von Second-Hand-Kleidung in den Oxfam-eigenen Geschäften. Angenommen wird hier saubere und makellose Kleidung, die gut und schnell weiterverkauft werden kann. Der Verkauf ist ehrenamtlich organisiert und der Erlöse fließt daher zum Großteil in die Arbeit von Oxfam. Kleidung, die hier nicht verkauft wird, wird an soziale Kaufhäuser weitergegeben oder über den Dachverband von FairWertung verteilt.

Oxfam

Kleidertauschpartys

Ganz im Sinne von Nachhaltigkeit sind Kleidertauschpartys. Das Prinzip ist denkbar einfach. Du bringst deine Klamotten mit zur Party und nimmst dir etwas anderes mit. Das ist allerdings kein Zwang. Organisiert werden Kleidertauschpartys von verschiedenen Organisationen des Umweltschutzes, aber auch viele Vereine bieten die Möglichkeit des unkomplizierten Tausches an.

Die Sparte Kostenlos bei Ebay

Hast du wirklich viel Kleidung und suchst nach einer unkomplizierten Möglichkeit, deine noch tragbaren Sachen abzugeben?

Dann ist eine Anzeige bei Ebay Kleinanzeigen vielleicht das Richtige. Für dich kostenlos und mit geringem Zeitaufwand kannst du deine Kleidung im Paket anbieten. Der Interessent kommt vorbei und holt die Kleidung ab. Möchtest du noch etwas dafür haben, kannst du die Kleidung natürlich gegen einen angemessenen Betrag anbieten.

Edle Teile abgeben

Der Gedanke an den Neupreis lässt dich zögern, die Kleidung abzugeben. Markenkleidung kann sehr unkompliziert über Ankaufplattformen verkauft werden. Der Versand ist oft kostenlos und ob du den Erlös in neue Kleidung investierst oder den Betrag spendest, liegt in deinem Ermessen.

 

Fotos: New Africa, Tobias Arhelger / stock.adobe.com

Farbenfroh in den Frühling

Farbenfroh in den Frühling

Das leise Zwitschern der Vögel, die kleinen Knospen an den Bäumen und die immer wärmer werdenden Sonnenstrahlen lassen es erahnen – der Frühling steht vor der Tür. Langsam wird es Zeit die warme Winterkleidung wegzupacken und die Kollektionen der diesjährigen Frühjahressaison zu entdecken. Frische Farben und bunter Stilmix sind auch heuer wieder im Trend. Helle Farbnuancen wie Lime Yellow, Burnt Orange und Blue Lavender bestimmen das Frühlingssortiment namhafter Modehäuser und machen Lust auf eine neue Garderobe.

Helle Nuancen läuten den Frühling ein

Das triste Grau des Winters schwindet langsam und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten, farbenfrohen Seite. Höchste Zeit, dass auch das Outfit eine neue Farbe bekommt. Die Leichtigkeit, die wir am Frühling so lieben, lässt sich besonders mit hellen und frischen Farben auch in den Kleiderschrank bringen. Stoffhosen in einem gedeckten Grünton schaffen in Kombination mit einer beerenfarbenen Clutch eine einzigartige Harmonie. Das mintmelierte T-Shirt passt hingegen perfekt salmonfarbenen Jacke in Steppoptik. Besonders angetan hat es den modebewussten Frauen in diesem Jahr allerdings der Mantel im frischen Ton. Von Dusty Yellow über Teal Green bis hin zu Lilac stehen dir unzählige, frühlingshafte Farben zur Auswahl. Entscheide selbst, welcher Mantel perfekt zu deinem individuellen Stil und zu den Farben deiner liebsten Kleidungsstücke passt. Im eleganten Trenchcoat, im sportlichen Parka oder im wärmenden Woll-Mix-Mantel überstehst du auch die ersten, noch kühlen Frühlingswochen gut gewärmt und stilvoll gekleidet.

Mäntel für den Frühling

Farbharmonie mit bunten Akzenten schaffen

Natürlich musst du nicht sofort die gesamte Wintergarderobe aus deinem Kleiderschrank verbannen. In den ersten Wochen trägt der Frühling einen noch kühlen Umgang – der kuschelige Parka in Navy Green kann da noch gute Dienste leisten. Kombiniert mit hellen, frühlingshaften Farben eignet er sich auch optisch wunderbar für die ersten Monate des Jahres. Eine Jeans in Lime Yellow verschafft ein frisches Gesamtbild. Willst du nicht auf deinen dicken Strickpullover in hellem Beige verzichten, passt ein Mantel in Dark Red genauso gut dazu, wie eine Stoffhose im orangen Farbton. Grau- und Brauntöne funktionieren hingegen wunderbar mit frischem Türkis. Der Reiz, den diese Kombinationen ausmacht, ist der Kontrast. Die Aufmerksamkeit ist dir mit diesem frühlingshaften, farbenfrohen Outfit garantiert – und zwar ganz im positiven Sinne. Soll das Styling einmal nicht ganz so viel Aufsehen erregen, kann die farbenfrohe Kleidung auch ganz einfach mit Jeansstoffen kombiniert werden. Eine helle Jeansjacke über einem orangefarbenem Shirt oder eine dunkle Jeans zum Mantel in Teal Green weckt gleichermaßen Frühlingsgefühle.

Fünf Tipps zur Farbkombination in diesem Frühling:

  1. Um schon morgen mit den Farben des Frühlings um die Wette zu strahlen, lohnt es sich, einen vollständigen Look zu kreieren und nicht nur Einzelteile zu kaufen.
  2. Frische Farben sind der Trend in diesem Frühjahr. Doch passt nicht jeder Farbton auch zu jedem Farbtyp. Bevor du dich auf Shoppingstour begibst, lohnt es sich herauszufinden, welche Farbtöne dir besonders schmeicheln.
  3. Ein Outfit, das von hellen Farben bestimmt wird, hat eine leichte und entspannte Wirkung. Willst du dynamischer und seriös auftreten, lohnt es sich, den Fokus auf dunkle und kräftige Farben zu legen.
  4. Die Kombination einer hellen und einer dunklen Farbnuance vermittelt Strenge und Macht. Deine Eleganz wird abermals unterstrichen.
  5. Auch wenn der Frühling die wohl farbenreichste Jahreszeit ist und sich das auch in deiner Garderobe widerspiegelt, solltest du nicht mehr als drei Farbtöne in einem Outfit kombinieren.

 

Fotos: galinka_zhi / stock.adobe.com; Esprit.de

Carpe diem: Wie nutzt du deinen Tag?

Carpe diem: Wie nutzt du deinen Tag?

Inmitten ständiger Erreichbarkeit, unverbindlicher Facebook-Beziehungen und dem Drang, keine angesagte Netflix-Serie zu verpassen, entgeht vielen Menschen das, was eigentlich zählt: das bewusste und genussvolle Erleben jedes Augenblicks. Denn eines ist sicher: kein einziger davon ist wiederholbar.

Das Motto „Carpe Diem“ soll dich daran erinnern, dass jeder Tag besser genutzt werden kann, als so. „Carpe Diem“ bedeutet „Nutze den Tag!“ – oder in wörtlicher Übersetzung „Pflücke den Tag“. Man muss kein Lateiner sein, um diesem uralten Motto etwas zu entlocken, was gut in unsere Zeit passt.

Was meint „Carpe Diem“ eigentlich?

Der Spruch stammt von dem römischen Dichter Horaz, der von 65 vor Christus bis ins Jahr 8 vor Christus gelebt hat. Schon für Horaz zählte das „Hier und Jetzt“ mehr als das Gestern und Morgen. „Carpe diem“ meint also nicht, dass du an jedem Tag möglichst produktiv und erfolgreich sein sollst. Es hat viel mehr mit dem zu tun, was wir heute als „YOLO“ (you only live once) oder „Hakuna Matata“ bezeichnen würden.

Wie du siehst, sind auch wir mit ganz ähnlichen Gedanken beschäftigt wie Horaz. Es geht darum, mehr aus jedem Tag zu machen, als der Terminkalender hergibt. Lebensfreude und Lebensgenuss sollten über allen Verpflichtungen, Terminen und Karrierebestrebungen nicht vergessen werden.

Leben im Hier und Jetzt

Wie der Buddhismus uns lehrt, ist nur der jetzige Moment Realität. Die Vergangenheit ist längst Geschichte. Die Zukunft tritt noch nicht ein. Sie ist momentan nichts als eine Fantasie. Trotzdem bewegen wir Menschen uns die meiste Zeit genau zwischen diesen beiden Polen, ohne das Jetzt genügend wahrzunehmen und zu genießen. Stattdessen verfangen wir uns in Routine, Träumen und Erinnerungen. Oft üben wir uns außerdem in Verschieberitis.

Statt entspannt den Zauber jedes Moments zu genießen, planen manche Menschen akribisch die nächsten zehn Jahre ihrer Karriere. Um das gesteckte Ziel zu erreichen, opfern sie vielleicht ihre Ehe. Oder sie geben möglicherweise im Kopf Geld aus, das sie noch gar nicht verdient haben. Andere Menschen nehmen sich Reisen vor, die sie als Rentner machen möchten und sparen sich bis dahin jeden Cent vom Mund ab. Ob die erträumten Reisen je Wirklichkeit werden, können sie nicht wissen.

Traumvorstellungen und Fantasien halten dich von der Realität fern. „Carpe diem“ meint „Pflücke diesen Tag“, als sei er eine wunderschöne Blüte, deren Duft dich genau jetzt betören möchte. Genieße diesen Moment, weil er einmalig ist. Übergehe ihn nicht, als sei er wertlos und unbedeutend. Sei achtsam. Seit Horaz diesen Spruch im Jahre 23 vor Christus in einem seiner Gedichte formulierte, hat sich an seiner Bedeutung für das menschliche Leben nichts geändert.

Leben im Hier und Jetzt

Verschiebe dein Leben nicht auf später

Schau dich einmal in deinem Umfeld um. Viele Menschen – vielleicht auch du – verbringen ihr Leben so, als ob sie es aussitzen müssten. Manche existieren scheinbar nur für den Augenblick, an dem sie es endlich nach ihrer Fasson gestalten können. Mit Pech kommt dieser Moment aber nie. Dabei hätten sie jeden einzelnen Augenblick genießen können, ohne dieses Erleben auf später zu vertagen.

Manche Zeitgenossen hetzen jedem vermeintlichen Vergnügen hinterher. Sie möchten nichts verpassen. Vom Bungee-Jumping über extravagante Moden bis zur Kreuzfahrt oder einer Antarktis-Expedition wird alles mitgemacht. Doch fühlen sich diese Menschen durch das, was sie erleben, tatsächlich bereichert? Oftmals nicht. Trotz aller scheinbaren Vergnügungen fühlen sich viele Erlebnishungrige einsam und leer. Ohne einen neuen Kick spüren sie sich gar nicht mehr.

Diejenigen, die genau das leben, was Horaz gemeint hat, erleben jeden Moment ihres Lebens bewusst. Sie fühlen sich an jedem Ort lebendig und bereichert, sei es am Arbeitsplatz oder auf einer Safari. Solche Menschen genießen das Leben in vollen Zügen – und zwar mit allem, was der Tag bringt. Während andere auf der Suche nach dem ultimativen Geschenk durch Shopping Malls jagen, bemerken solche Menschen den Gänse-Zug hoch droben am Himmel. Sie schauen wirklich hin und erleben das archaische Gefühl der Trauer, weil die Gänse in jedem Herbst aufbrechen.

Carpe Diem: Der unvergleichliche Genuss des Augenblicks

Der Gedanke daran, wie vergänglich Momente oder das Leben sein können, herrschte zu verschiedenen Zeiten vor. Im Barock beispielsweise wurde „Carpe Diem“ zu einem der beliebtesten Motive, die die Dichter dieser Epoche aufgriffen. Auch heute, wo wir zahllose Veränderungen durch Stimmungsumschwünge und Wertverluste erleben, ist ein Weckruf wie „Carpe Diem“ wichtig.

Wir sollten uns nicht in Ängsten und Spekulationen, in Hasstiraden und Stammtischgesprächen verlieren, sondern leben. Das Hamsterrad, in dem du täglich deine Runden drehst, hält dich von manchem ab, was du erleben möchtest. Schließ keinen Vertrag mit dir selbst ab, der beschreibt, was du in Zukunft alles nachholen wirst. Künftiges Glück ist kein Garant für tatsächlich erlebte Glücksmomente. Das Glück des Moments ist das einzige wirklich spürbare Glück.

Leb dein Leben, auch ohne dass dein Traumpartner oder das Traumhaus schon existieren. Lebe es auch ohne die ersehnte Safari bezahlen zu können, auch ohne den Managerposten, den du in zehn Jahren erreichen willst. Weit entfernte Ziele halten dich davon ab, jetzt das Hier und Jetzt zu genießen. Glücklich sein kannst du auch genau JETZT. Lass das Leben nicht an dir vorbeirauschen, während du darauf wartest, es irgendwann anders zu deinen Bedingungen zu erleben.

Carpe diem meint „Lebe bewusst und intensiv – egal, was ist“. Glück ist auch auf dem Weg zum ersehnten Ziel zu finden. Es liegt nicht erst im Erreichen des angestrebten Zieles. Vergangene oder zukünftige Glücksgefühle sind unwichtig. Sie bedeuten nichts im Gegensatz zu dem Glücksgefühl, das du JETZT haben könntest.

Die vergangenen Glücksgefühle sind längst bloße Erinnerung. Die zukünftigen werden vielleicht niemals eintreten. Gestern war nicht alles besser. Morgen wird vermutlich auch nicht alles besser sein. Was wirklich gut ist, ist genau dieser kostbare Moment.

 

Foto: progressman, glisic_albina / stock.adobe.com

Schulterschuhe: Schatz, zieh doch mal die High Heels beim Sex an!

Schulterschuhe: Schatz, zieh doch mal die High Heels beim Sex an!

Die berühmten „Schulterschuhe“ – was hat es damit auf sich?

Wenn der Liebste uns dazu auffordert, die High Heels nicht nur zum Ausgehen, sondern auch im Bett anzuziehen, bezieht er sich auf die sogenannten Schulterschuhe oder englisch „shouldershoes“ – also Schuhe, die man beim Liebesspiel nicht ausziehen muss, sondern am besten anlassen sollte, da sie unwiderstehlich sexy machen. Eventuell kommt der Begriff daher, dass Männer es lieben, die Beine der Frau beim Sex über ihre Schulter zu legen.

Doch viel interessanter als Begrifflichkeiten ist die Frage, woher diese heimliche Sehnsucht kommt und inwieweit sich der Spaßfaktor im Bett dabei auch für die Frau erhöht!

High Heels im Bett – verführerisch und unwiderstehlich

Forscher haben herausgefunden, dass im menschlichen Gehirn der Bereich, der für die Stimulation durch Anblick von Genitalien verantwortlich ist, genau neben jenem Areal liegt, welches auf den Reiz von schönen Füßen reagiert. So ist es nicht verwunderlich, dass es zu einer Überschneidung von Reizen kommt und beim Mann der Wunsch entsteht, seine Liebste sowohl nackt als auch gerne in hohen Schuhen berühren zu dürfen.

Ebenfalls erklärt das, weshalb High Heels an Frauenbeinen schon immer einen unwiderstehlichen Charme auf die Herren der Schöpfung ausgewirkt haben. Dieser Verführung kann fast niemand widerstehen!

High Heels verhelfen zu mehr Attraktivität

Wenn er uns bittet, die hohen Schuhe im Schlafzimmer anzulassen, sollten wir uns das nicht zweimal sagen lassen – und zwar nicht, um primär nur ihm zu gefallen, sondern weil High Heels uns schöner, größer und attraktiver wirken lassen. Damit geht automatisch ein besseres Körpergefühl einher, welches auch zu mehr Spaß am Liebesspiel verhilft. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Frauen, die sich in ihrer Haut pudelwohl fühlen, deutlich mehr Spaß am Sex haben.

Hohe Schuhe strecken das Bein und verhelfen uns zu einer Optik, die sonst nur Models gepachtet haben. Sie verschönern die Beine zudem optisch durch Riemchen oder glitzernde Farben. Selbst ein schlichter, schwarzer Stiletto verhilft zu eleganterem Gang, mehr schwingenden Hüften und einem strammen Po.

Und es ist wesentlich einfacher, sich ein Paar schöne Schuhe zu kaufen, als die nächste Diät auf den Tagesplan zu schreiben?

Schulterschuhe begünstigen Stellungen

Natürlich haben hohe Schuhe im Schlafzimmer auch eine praktische Rechtfertigung. Pragmatisch gesehen gleichen sie Größenunterschiede aus, die bei allzu großer Diskrepanz ein Hindernis bei einigen Stellungen sein können. Im Grunde genommen trifft das auf alle Stellungen zu, die man im Stehen praktiziert.

So wird beispielsweise das Liebesspiel am Bettrand einfacher, wenn beide stehen und die Frau sich vorne über beugt oder ablegt. Der Mann muss nicht mehr künstlich in die Knie gehen und kann seine körperlichen Mühen statt auf den Größenausgleich darauf konzentrieren, der Frau bei der Penetration ein schönes, intensives Gefühl zu bereiten. Auch fällt das Vorspiel leichter, weil sich hohe Hacken prima mit einem kleinen Striptease verbinden lassen.

Es lohnt sich also in jedem Fall, den Partner mit High Heels beim Sex zu überraschen.

 

Foto: majdansky / stock.adobe.com

Weil Tanzen ein Lebensgefühl ist: Zu Besuch beim DDP Cup in Dresden

Mitreißende Beats, beeindruckende Shows und ein begeistertes Publikum: Wir befinden uns heute in der Messehalle Dresden, wo der DDP Cup, Ostdeutschlands größtes Hip-Hop- & Show-Dance-Turnier, stattfindet. Über 1000 Tänzer treten hier mit ihren Crews gegeneinander an.

Obwohl es ein Wettbewerb ist, spürt man deutlich, dass die Teilnehmer eines vereint: ihre Begeisterung und Liebe zum Tanzen. Und dieses Lebensgefühl überträgt sich auch auf die Zuschauer, die mit den Dance Crews mitfiebern.

Ins Leben gerufen hat diese Veranstaltung Dörte Freitag, die bereits 1995 den Verein D.D.Project gründete und 2001 den ersten DDP Cup organisierte. Sie selbst kann als mehrfache Hip-Hop Weltmeisterin auf eine erfolgreiche Tanzkarriere zurückblicken. Dabei ist ihr Lebensweg eine berührende Erfolgsstory:

Dörte Freitag - DDP Cup„1985 wollte ich als kleines Mädchen tanzen, wurde jedoch von verschiedenen Sportvereinen abgelehnt, weil ich einfach zu dick war. Auch im Schulsport war ich keine Leuchte und hatte eine Zensurenbefreiung. Dann kam zum Glück die Wende und ich bekam die Möglichkeit zu tanzen. Ich habe mir meine eigene Gruppe aufgebaut, die mich dann jedoch ebenfalls entlassen hat, da sie mich zu dick fanden. Daraufhin habe ich meine eigene Gruppe gegründet und so ist DDP entstanden. Das war vor 25 Jahren, deshalb haben wir heute nicht nur 20-jähriges Jubiläum mit dem DDP Cup, sondern feiern auch ein Vierteljahrhundert D.D.Project.

Wir sind mit unserem Cup nach und nach gewachsen und immer größer geworden. Unser erster DDP Cup war noch ganz klein, wir hatten 10 Tanzgruppen und 120 Zuschauer. Mit den Jahren wuchs das Ganze immer weiter, sodass wir mehrmals den Veranstaltungsort gewechselt haben.

Wir wollen eine Veranstaltung machen, die wirklich für die Tänzer ist. Es gibt einen großen Backstage-Bereich, wo sich die Teilnehmer eintanzen können. Es herrscht dort ein tolles Miteinander und die Tänzer tauschen sich harmonisch aus. Und auch die Bühne ist so gestaltet, dass dich die Gruppen richtig präsentieren können. Sie sollen eine tolle Show mit gutem Sound und Licht zeigen können. Deshalb ist der DDP Cup auch für die Tänzer immer etwas ganz Besonderes.

Wir haben bei uns im Verein ganz viele Kinder, die wir alle fördern möchten. Ebenso haben wir Rollstuhlfahrer, die heute auch eine Show präsentieren. Wir wollen zeigen, dass einfach jeder tanzen kann und dass tanzen verbindet.“

Doch Tanzen verbindet Menschen nicht nur miteinander, sie sorgt auch für gute Laune. Wer sich der Musik hingibt und sich im Rhythmus bewegt, schüttet Endorphine aus. Dieses Glücksgefühl, wenn wir Musik in Bewegung umwandeln, ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob du zuhause durch die Wohnung tanzt, im Club abfeierst oder dich einer Tanzgruppe anschließt. Bewegung ist Lebensfreude und Dankbarkeit. Und das ist auch das Motto von Dörte Freitag, die dieses positive Lebensgefühl mit allen Tanzbegeisterten teilt.

Hier noch ein paar Impressionen von diesem unvergesslichen Tag:

Deshalb freuen wir uns auch auf nächstes Jahr, wenn im Februar wieder der nächste DDP Cup stattfindet.

Alle Infos zum DDP Cup findest du auf https://www.ddp-cup.de/

Fotos: AJOURE´ Redaktion; RocciPix.de

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