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So erkennst du, dass du erwachsen bist!

erwachsen geworden
Kennste? Kennste!

Erwachsenwerden? Erwachsensein? Wer möchte das schon. Dennoch: Es ist ein schleichender Prozess. Willkommen im Leben, so erkennst du, dass du mittlerweile erwachsen bist:

  1. Den Sonnenaufgang erlebst du nach dem Aufstehen, nicht vor dem Zubettgehen.
     
  2. In dein Bett torkeln nachts nicht die WG-Mitbewohner, sondern die Kleinkinder.
     
  3. Wenn der Kater nach der Party dich zwei Tage lang auf der Couch hält…
     
  4. Du trinkst nicht mehr alles.
     
  5. Du isst nicht mehr alles. Kalte Pizza zum Frühstück?
     
  6. Deine Ernährung wird gesünder.
     
  7. Du treibst (wieder) Sport.
     
  8. Auf Facebook teilst du nun Baby- / Katzenfotos und Kochtrends? Du bist unter die Hobbyschneider gegangen? Was ist nur aus den ganzen Partybildern geworden???
     
  9. Der Begriff „Verantwortung“ ist plötzlich mit Sinn belegt?
     
  10. Risikoabwägung und Vernunft gehören nun auch dazu.
     
  11. Auf einer Couch übernachten? Im Hostel? Nein danke!
     
  12. Mittagessen mit Freunden wird nun mit dem Terminplaner ausgemacht.
     
  13. Die Anforderungen an die Wohnung verändern sich: Nicht mehr so billig wie möglich im Szeneviertel, sondern mit Arbeitszimmer, Gästezimmer, potenziellem Kinderzimmer etc.
     
  14. Konsequenzen werden manchmal vor dem Handeln und nicht ausschließlich danach beurteilt.
     
  15. Beim Bier quatscht ihr erst eine Stunde lang über die Kinder oder den Job.
     
  16. Heißer und wilder Sex findet im gemütlichen Bett statt (wenn überhaupt…).
     
  17. Am Computer wird ernsthaft gearbeitet. Surfen oder Zocken verursacht ein schlechtes Gewissen.
     
  18. In deiner Freizeit nimmst du Termine wie einen Elternabend wahr. Privat telefonierst du mit deinem Vermögensberater.
     
  19. Beim Einkaufen wunderst du dich, wenn dich jemand duzt, den du nicht kennst.
     
  20. Auf der Straße nehmen dich Teenager als Autoritätsperson wahr.
     
  21. Deine Haare färbst du längst nicht mehr, um ein politisches Statement abzugeben, sondern um die grauen Haare loszuwerden.
     
  22. Der neue Pony kaschiert erste Stirnfalten. Billiger als Botox…
     
  23. Mobilitätsprobleme bedeuten nicht, dass dein Rad geklaut wurde oder du einen Platten hast, sondern dass das Auto in die Werkstatt muss. Aber da ist ja noch der Zweitwagen oder das Geschäftsauto…
     
  24. Du zahlst keine Miete mehr, sondern die Rate für deine Wohnung ab.
     
  25. Unter Twitter kannst du dir gerade so noch was vorstellen, aber was bitte sind Snapchat, Periscope oder Tumblr?
     
  26. Die D-Jugend, die du einst trainiert hast, spielt nun in deiner Mannschaft.
     
  27. Die Minis, die du betreut hast, fahren alle Auto.
     
  28. Du feierst plötzlich auf Hochzeiten deiner Klassenkameradinnen.
     
  29. In deinem Bekanntenkreis gibt es Scheidungen statt Schlussmachen.
     
  30. Deine Kleidung hat sich verändert.
     
  31. Früher dachtest du, du hättest viel zu tun…
     
  32. Du lächelst über die Arroganz der Jugend und beneidest sie insgeheim um ihre Zuversicht und die Möglichkeiten, die sich ihr bieten.
     
  33. Du entwickelst innige Beziehungen zu bestimmten Haushalts- oder Elektroartikeln.
     
  34. Tupperware oder Thermomixveranstaltungen gibt’s auch in deinem Bekanntenkreis?
     
  35. Du bist krankgeschrieben und lässt die Party am Abend deswegen sausen. Und lässt dich nicht krankschreiben, um das verlängerte Wochenende über feiern zu gehen.
     
  36. Individuelle Gesundheitsleistungen – kurz IGeL – sind dir ein Begriff…
     
  37. Die Rechnungen sind alle an dich adressiert. Die Post im Briefkasten stammt vom Finanzamt.
     
  38. Du bist versichert. Nicht nur Privathaftpflicht und Kfz, sondern auch Lebens, Hausrats, Unfall, Pflege, Rente…
     
  39. Du genießt auch mal die Zeit mit dir alleine. Wenn du sie findest.
     
  40. Essengehen oder Kino sind nicht erst der Beginn des Abends sondern das volle Programm.
     
  41. Auf Festivals reist du im VW-Bus oder Minicamper an.
     
  42. Dubstep? Skrillex?? The Weeknd? David Guetta? Magst du nicht? Kennst du nicht einmal?
     
  43. Celebs aus deiner Jugend sterben allmählich.
     
  44. Die Musik, die du toll findest, läuft mittlerweile beim Oldiesender. Oder du hörst einzelne Lieder davon beim „besten Mix aus drei Jahrzehnten“. Alternativ auch im Supermarkt oder im Aufzug.
     

Foto: istockphoto.com

Eva Mona Rodekirchen – Der GZSZ-Star im Gespräch

Eva Mona Rodekirchen Interview
„Ich würde gerne noch lange weiter machen. “

Seit 2010 spielst du die Maren Seefeld in der täglichen Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Wie kam es, dass du bei GZSZ gelandet bist?

Mein bester Freund, Tom Beck (Schauspieler), hat mich mit auf eine Party genommen, auf der ich zufällig die richtigen Leute kennen gelernt habe. Ein klassischer Fall von „zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. (lacht)

Deine Rolle Maren Seefeld ist allein erziehende Mutter. 2012 bist du selber Mutter geworden. Hat sich seitdem deine Sicht auf die Rolle verändert? Kannst du dich nun besser in Maren hinein versetzen, als vor der Geburt deiner Tochter?

Ich bin schrecklich emotional geworden und empfinde Ängste, von denen ich vor der Geburt meiner Tochter keine Ahnung hatte. So kann ich mich in einigen Situationen in der Rolle mit Sicherheit besser rein versetzen, weil ich die Sorgen einer Mutter nun absolut verstehen und fühlen kann.

Deine Serientöchter Tanja und Lilly bereiten dir so einige Probleme. Nun ist deine Tochter ja noch viel kleiner, aber meinst du, deine Serienerfahrungen machen dich im Hinblick auf sie vielleicht besonders sensibel für mögliche Gefahren und Schwierigkeiten oder bist du da ganz locker?

Wer weiß, wie die Welt in 10 Jahren aussieht und was passiert. Da darf man sich vorher bestenfalls nicht zu viele Gedanken darüber machen. Ich glaube ich bin nicht sensibler als andere Mütter. An den richtigen Stellen kann man sicher auch vorbeugen, aber auf alles hat man ja leider keinen Einfluss.
 

GZSZ Maren Seefeld
 

Vor GZSZ hast du sehr erfolgreich am Theater gespielt. Du warst 2010 sogar für den Theater-Oscar nominiert. Wie viel bedeutet es, wenn die eigene Arbeit auf diese Weise Beachtung findet?

Ich glaube sogar, für diesen Oscar waren alle im Ensemble nominiert. Natürlich freut es mich trotzdem sehr und es ist ein gutes Gefühl, wenn die Zuschauer mein Spiel authentisch finden.

Spielst du neben GZSZ weiterhin am Theater? Wo kann man dich sonst noch sehen?

Anfangs habe ich parallel neben meiner Rolle als Maren Seefeld noch weiterhin am Theater gespielt. Momentan leider nicht, da meine Rolle erfreulicher Weise so groß geworden ist, dass mein Drehplan entsprechend gut gefüllt ist. Wenn ich nicht drehe, nutze ich die Zeit mit meinen Mann und meiner Tochter. Es ist allerdings ein Ziel von mir, auch irgendwann parallel wieder am Theater spielen zu können.

Was einige vielleicht nicht wissen, ist, dass du früher in einer Countryband gesungen hast. Wie hieß die Band?

Es waren verschiedenen Shows, in denen ich gesungen habe, aber eine feste Band gab es leider nie.

Wäre es für dich denn eine Option, dein Geld mit Musik statt Schauspielerei zu verdienen?

Für eine gewissen Zeit sicher, aber auch andere Möglichkeiten. Da wäre ich sogar relativ flexibel und auch offen. Die Schauspielerei allerdings liegt mir sehr am Herzen und ich würde bestimmt immer wieder zurückkehren, sollten sich zwischendurch mal anderen Türen öffnen.
 

Eva Mona Rodekirchen
 

Du reist sehr gern. Gab es einen Urlaub oder ein Reiseziel, das eine besondere Bedeutung für dich hat?

Brasilien! Meine Mutter kommt gebürtig aus Brasilien und ich habe noch einen großen Teil der Familie dort leben. Ich muss unbedingt bald mal wieder hin. (lacht)

Was reizt dich am Reisen so sehr?

Andere Kulturen finde ich sehr interessant und ich liebe es, diese, nebst der Menschen, kennen zu lernen. Das sind oftmals die schönsten Erfahrungen, die einem wiederfahren.

Weißt du schon, wo es als nächstes hingehen soll?

Erst einmal geht es in den Sommerferien an die Ostsee. Mit einem kleinen Kind sind zu weite Reisen erst mal nicht drin. Aber es gibt ja auch umliegend sehr schöne Orte.

Was für Pläne hast du für deine Zukunft? Hast du nach fünf Jahren GZSZ Lust, weiter zu ziehen?

Nein, ich würde gerne noch lange weiter machen. (lacht) Allerdings arbeite ich mit meinem Management (www.public-people.de) auch an weiteren Projekten, die ich parallel machen kann. Es bleibt also spannend!
 

 

RTL / Bernd Jaworek, Rolf Baumgartner

Die Wahrheit über Kohlenhydrate

Kohlehydrate
Dickmacher oder Powerfood? Die Wahrheit über Brot, Nudeln und Co.

Kohlenhydrate wurden in den letzten Jahren immer mehr zum Feind einer gesunden Ernährung erklärt. Zahlreiche Diäten schränken Kohlenhydrate ein und mit Paleo ist beispielsweise eine dauerhafte Ernährungsform populär geworden, die viele Kohlenhydratquellen komplett streicht. Aber wie viel Wahrheit steckt hinter den Empfehlungen? Wir decken die Wahrheit auf.
 

Was spricht gegen Kohlenhydrate?

Nahezu alle Low-Carb-Ernährungen stützen sich auf zwei Aspekte. Auf der einen Seite geht es um das Hormon Insulin. Insulin ist anaboles Hormon und damit für Aufbauvorgänge im menschlichen Körper verantwortlich. Hierbei geht es sowohl um Muskelaufbau als auch um Fettaufbau. Ein hoher Insulinspiegel im Blut begünstigt den Aufbau. Insulin wird unter anderem durch den Verzehr von Kohlenhydraten ausgeschüttet und hängt direkt mit dem Blutzuckerspiegel zusammen. Dies bedeutet im Klartext: Wenn du Kohlenhydrate isst, wandern diese in dein Blut und werden dort vom Insulin wieder abgebaut. Schnelle Kohlenhydrate, zum Beispiel Süßigkeiten, erhöhen den Blutzuckerspiegel sehr schnell und es wird sehr viel Insulin ausgeschüttet. Ist der Zucker abgebaut, fällt der Insulinspiegel in den Keller und es entsteht Heißhunger.

Auf der anderen Seite ist bei Low-Carb-Ernährungen oft die Rede von verarbeiteten Produkten. Tatsächlich sind viele Lebensmittel heutzutage stark verarbeitet, um sie länger haltbar zu machen oder einfach den Geschmack zu verbessern. Ein Blick auf die Inhaltsliste mancher Produkte wird dich sicherlich überraschen. Dieses Problem betrifft aber nicht nur Kohlenhydrat-Produkte. Es sind nicht nur Nudeln oder Brötchen, in denen du zahlreiche Zusatzstoffe finden wirst. In fast allen Lebensmittelgruppen ist dieser Umstand mittlerweile üblich.
 
schlechte Kohlenhydrate
 

Was ist an den Low-Carb-Argumenten dran?

Die starke Verarbeitung von Produkten ist sicherlich ein Problem. Dieses Problem betrifft aber nicht nur Kohlenhydrate und lässt sich zudem verhältnismäßig leicht umgehen. Du kannst beispielsweise dein Brot nicht abgepackt kaufen, sondern bei einem guten Bäcker, der nur mit natürlichen Rohstoffen backt. Auch Nudeln gibt es ohne Zusatzstoffe oder du stellst sie selbst her. Süßigkeiten sind ohnehin kein Bestandteil einer gesunden Ernährung; wenn du aber hin und wieder zu einem Stück Schokolade greifst, wird dir dein Körper dies verzeihen.

Das Argument des Insulinspiegels ist hingegen sehr zurechtgebogen. Du darfst nie vergessen, dass über den Aufbau von Muskelmasse und Körperfett stets Training und Kalorienbilanz entscheiden. Wenn du weniger isst als verbrauchst, wirst du auch bei hohem Kohlenhydratanteil nicht zunehmen. Immerhin schaffen es viele Bodybuilder mit einer klassischen Low-Fat-Diät ihren Körperfettanteil extrem weit zu senken.
 

gute Kohlenhydrate
 

Was spricht für Kohlenhydrate?

Wie oben beschrieben wurde, sorgt Insulin auch für einen Aufbau von Muskelmasse. Kohlenhydrate sind also vor allem nach dem Training sinnvoll, um ein anaboles Umfeld zu schaffen, in dem deine Muskeln optimal wachsen können.

Weiterhin sorgen langkettige Kohlenhydrate für eine langanhaltende Sättigung. In diese Kategorie gehören zum Beispiel Vollkornprodukte, Naturreis, Hülsenfrüchte und andere Produkte, die sich optimal für eine dauerhafte Ernährung eignen. Auch haben diese Lebensmittel einen geringen Einfluss auf den Insulinspiegel, wodurch Heißhunger vermieden wird.

Nicht zuletzt ist es wichtig, dass kohlenhydratreiche Lebensmittel zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Sie liefern Ballaststoffe und Vitamine, die für dich wichtig sind. In einer strengen No-Carb-Ernährung ist sogar Obst verboten, was unzweifelhaft sehr wertvoll ist.
 

Unser Fazit

Kohlenhydrate sind nicht böse und gehören in eine gesunde Ernährung. Die richtige Wahl der Kohlenhydrat-Quellen ist entscheidend, um sich gesund zu ernähren. Mit langkettigen Kohlenhydraten kannst du Muskeln aufbauen, Fett abbauen und einen leistungsfähigen Körper erreichen.

Schlag auf Schlag – Das Comeback der Schlaghose

So machst du in den neuen Schlaghosen immer eine gute Figur.
So machst du in den neuen Schlaghosen immer eine gute Figur.

„Hurra hurra, die Schlaghose ist wieder da!“, jubeln Fans des Figurschmeichlers aus den 1970er Jahren. Nachdem lange Zeit Bleistift-Look und Skinny-Jeans angesagt waren, gibt es nun wieder mehr Beinfreiheit. Im Rahmen der Londoner Fashion Week erlebte die Schlaghose ein fulminantes Comeback, das bald darauf auch auf Londons Straßen zu sehen war.

Die beliebte Röhren- oder Karottenjeans hat zwar noch lange nicht ausgedient, die modebewussten Frauen tragen sie aber nicht mehr täglich. Und auch wer keine superschlanken Beine hat, freut sich jetzt über den Retro-Look der Schlaghose. Grundsätzlich steht die „Hippie-Hose“ nämlich jeder Frau, da sie die Beine optisch streckt. Wer zu dünne Beine hat, kann das mit der Schlaghose trotzdem gut kaschieren. Wichtig ist jedoch, wie sie kombiniert wird.

Hier ein paar Stil-Regeln: Zur Schlaghose passen Plateauschuhe und kleine Absätze. Wer sehr groß ist, kann flache Schuhe zur Schlaghose tragen. Allen anderen empfehlen wir Schuhe mit einem kleinen Absatz. Besonders schön sehen spitze Stiefeletten mit Pfennigabsatz zur Schlaghose aus. Aber auch dicke Plateausohlen sind erlaubt. Wichtig ist, dass du das passende Oberteil zur Schlaghose wählst. Das darf ruhig eng sein, etwa eine enge Bluse, ein Rollkragenpullover oder ein Shirt mit einem Pullunder darüber.

Die modische Reise wird vor allem im Herbst und Winter viel Spaß machen!

 

Die Jeans:

Jeans Schlaghose

Mavi PIA – Jeans Bootcut – light brushed – ca. 70 €

Guess Jeans Bootcut – bleu foncé – ca. 100 €

Balmain – Skinny Jeans mit Bootcut – ca. 470 €

 

Die Farbige:

farbige Schlaghosen

AJC Cordhose beige – ca. 50 €

Esprit Bleached Stretch-Jeans im Used-Look – ca. 60 €

Maison Scotch Jeans Bootcut – phantom – ca. 100 €

 

Die Ausgefallene:

Muster Schlaghosen

Emilio Pucci – Printhose – ca. 655 €

Marni – Flared Hose aus Wollgemisch mit floralem Print – ca. 790 €

Missoni – Flared Wollhose mit Print – ca. 850 €

 

Fotos: Zalando, Mytheresa, Esprit

So schaffst du mehr Platz auf deinem iPhone

Speicher auf dem iPhone
So sorgst du einfach für mehr Speicher auf deinem iPhone.

Hilfe, der Speicher ist voll!

Wir können nicht mehr auf unsere Smartphones verzichten. Und, ganz ehrlich, wir wollen es auch nicht. Schließlich sind die handlichen Geräte zugleich unsere Kommunikationszentrale, unsere Kamera, unser Kalender und unsere erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, schnell eine Info aus dem Netz zu ziehen. Ach ja, Musik hören, Spiele spielen und Filme schauen können wir damit auch. Doch allzu oft kommt es vor, dass uns der Speicherplatz auf unseren mobilen Begleitern ausgeht. Dann passt weder ein Song noch eine App oder Serienfolge mehr drauf. Damit dir das mit deinem iPhone nicht passiert, haben wir ein paar praktische Tipps zusammengestellt.

Was verbraucht am meisten Speicher?

Zunächst solltest du dir einen Überblick verschaffen, was genau deinen Speicher am meisten belastet. Eine Übersicht findest du, wenn du unter den Einstellungen erst auf den Menüpunkt „Allgemein“ und dann auf „Benutzung“ tippst. Dort siehst du auf einen Blick, wie viel Speicherplatz auf deinem iPhone belegt ist und wie viel du noch hast. Tippst du auf „Speicher verwalten“, dann bekommst du eine Liste mit allen Apps, die auf deinem Gerät installiert sind. Wenn du eine davon antippst, kannst du sie bei Bedarf mit „App löschen“ von deinem Telefon entfernen. Vorher solltest du allerdings überlegen, ob du das wirklich tun willst.

iPhone Speicher verwalten

Handelt es sich nämlich um ein Spiel, dann sind alle Fortschritte und Speicherstände nach dem Löschen verschwunden – auch wenn du es später wieder installieren solltest. Über die Speicherbenutzung kannst du auch ganz bequem Videos und Musik von deinem iPhone löschen. Wenn deine Foto-App überfüllt ist, wird es mal wieder Zeit, Bilder und Videos auf den Computer zu ziehen und sie dann vom Gerät zu entfernen.

Gelöschte E-Mails wirklich löschen

Echte Speicherfresser sind deine Nachrichten-Apps. Nicht selten kommen mit E-Mails, Whats-App-Nachrichten und anderen Messengern große Dateien, wie Videos oder Bilder, an. Wenn du die nicht regelmäßig löschst, dann belegen sie wertvollen Platz auf deinem Telefon. Um zumindest bei E-Mails zu verhindern, dass sie deinen Speicher unnötig füllen, kannst du ein paar Einstellungen an deinem iPhone vornehmen. Geh dazu wieder zu den Einstellungen und wähle den Punkt „Mail, Kontakte, Kalender“ aus. Dort tippst du auf deinen Mail-Account und dann auf „Erweitert“. Unter dem Punkt „Gelöschte E-Mails bewegen nach“ kannst du schließlich einstellen, dass deine Mails sofort in den Mülleimer wandern. Standardmäßig werden sie nämlich archiviert und verbrauchen Speicher.

iPhone E-Mails löschen

Musik & Filme per Streaming

Wenn du bereit bist, ein wenig Geld pro Monat zu bezahlen, kannst du auch Platz auf deinem iPhone sparen – indem du nämlich deine Musik, sowie deine Filme und Serien, streamst. Apple hat kürzlich seinen Streaming-Dienst Apple Music gestartet, mit dem du via Internet Zugriff auf Millionen von Songs hast. Das Ganze kostet knapp zehn Euro im Monat. Ähnliche Preise rufen auch Konkurrenten wie Spotify und Napster auf. Im Film- und Serien-Bereich hast du die Qual der Wahl zwischen Diensten wie Netflix, Amazon Instant Video und Watchever, der Preis liegt jeweils bei rund acht Euro pro Monat. Das Gute daran: Wenn du ein Abo abgeschlossen hast, kannst du den jeweiligen Dienst auch auf anderen Geräten, wie dem PC, dem Fernseher oder dem Tablet, nutzen.

Spotify Streaming App iPhone

Speicher erweitern

Und wenn du gar nicht mit dem Speicher deines iPhones klarkommst, dann kannst du ihn ganz einfach erweitern. Dafür gibt es verschiedene kleine Helferlein zu kaufen, die ein paar Extra-Gigabyte zur Verfügung stellen. Dazu gehören beispielsweise SD-Kartenleser oder mobile Festplatten, die sich per WLAN mit deinem Smartphone verbinden. Oder du verlagerst einfach ein paar deiner Daten „in die Wolke“. Allein dafür, dass du ein iPhone besitzt, schenkt dir Apple beispielsweise fünf Gigabyte auf iCloud. Die kannst du sogar automatisch mit deinen Fotos füllen lassen. Allerdings musst du deinen Online-Speicher unbedingt mit einem starken Passwort schützen. Schließlich willst du ja nicht, dass deine persönlichen Fotos durch einen Datenklau in fremde Hände geraten.

Apple iCloud

Fotos: BlueLela; kcslagle/iStock; Apple, Spotify

Power Napping – Mehr Energie für den ganzen Tag

Ein kurzes Power Napping verbessert die Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Lernfähigkeit, Motivation und die Laune.
Ein kurzes Power Napping verbessert die Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Lernfähigkeit, Motivation und die Laune.

Unter Power Napping versteht man einen kurzen Schlaf während des Tages. Besonders effektiv ist das Power Napping in der Mittagszeit, da die meisten Menschen zwischen 12:00 und 14:00 ein Leistungstief haben. Das wird oft noch verstärkt, weil in diese Zeit auch die Mittagspause fällt. Ist man sowieso schon müde und der Körper zusätzlich noch mit der Verdauung des Mittagessens beschäftigt, sinkt die Leistungsfähigkeit rapide.
 

Was bringt Power Napping?

Nach einem Power Napping hat man wieder mehr Energie und die anstehenden Aufgaben werden schneller, leichter und besser gelöst. Daher ist es sinnvoll, das mittägliche Leistungstief für ein Power Napping zu nutzen. Es hat sich gezeigt, dass diese kurze Schlafphase die Konzentrationsfähigkeit, die Aufmerksamkeit, die Lernfähigkeit, die Motivation und die Laune verbessert. Der Psychologie-Professor Matthew Walker von der Universität von Kalifornien in Berkeley hat in einer Studie mit Probanden gezeigt, dass ein Kurzschlaf die kognitiven Fähigkeiten enorm steigert. Avi Karni von der Universität Haifa hat festgestellt, das Power Napping das Erinnerungsvermögen stärkt. Während des Kurzschlafes kann neu Gelerntes besser im Langzeitgedächtnis verankert werden. Eine Studie von Robert Stickgold von der Harvard Medical School hat ergeben, dass wiederholte kurze Schlafphasen das Lernvermögen steigern. Eine Untersuchung des Psychologen Ninad Gujar von der Universität von Kalifornien in Berkeley hat gezeigt, dass Probanden, die kein Power Napping machten, empfänglicher für negative Emotionen waren als ihre Kollegen, die kurz geschlafen hatten.
 

Welche gesundheitlichen Auswirkungen hat Power Napping?

Power Napping senkt den Stress, die Pulsfrequenz und den Blutdruck. Dies zeigte eine Studie von Ryan Brindle und Sarah Conklin vom Allegheny College in Pennsylvania. 30 Minuten Power Napping senken das Herzinfarktrisiko um 37%. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung der Medizinischen Hochschule in Athen mit 23.500 Probanden. Der Kurzschlaf kann Schlafdefizite zumindest teilweise ausgleichen. Wer also nachts schlecht oder zu wenig geschlafen hat, kann durch Power Napping wieder fit werden. Außerdem sinkt der Pegel der Stresshormone im Körper und durch die Normalisierung der Interleukin-6-Werte wird das Immunsystem gestärkt. Dies fand ein französisches Forscherteam der Universität Descartes-Sorbonne Paris Cité heraus. Wissenschaftler des National Institute of Mental Health und ihre Kollegen von der Harvard University belegten in Studien, dass Power Napping auch vor dem Burn-out-Syndrom schützt.
 

Wie funktioniert Power Napping richtig?

Wichtig ist, dass das Power Napping nicht zu lange dauert. 10 bis 20 Minuten sind optimal. Schläft man zu lange, rutscht man in die Tiefschlafphase. Dann ist man nach dem Aufwachen aber nicht erfrischt, sondern braucht eine ganze Weile, um wieder in Schwung zu kommen. Während des Schlafes sollte eine bequeme Haltung eingenommen werden. Dazu musst du aber nicht unbedingt liegen. Auch ein Kurzschlaf, sitzend am Schreibtisch, erfüllt seinen Zweck. Du solltest aber darauf achten, dass du in dieser Zeit wirklich ungestört bist. Für Selbständige und Chefs mit eigenem Büro ist dies einfach zu realisieren. Einige fortschrittliche Firmen bieten ihren Mitarbeitern spezielle Ruheräume an. Alle anderen müssen sich mit den Kollegen absprechen, Handy, Telefon und Signaltöne des Rechners ausschalten und eventuell die Bürotür abschließen.
 

Einige Tipps für erfolgreiches Power Napping

Wer vor dem Power Napping eine Tasse Kaffee oder Tee trinkt, erhöht die Wirkung. Das Koffein braucht ca. eine halbe Stunde, bevor es wirkt. Das ist aber ziemlich genau der Aufwachzeitpunkt. Um wirklich nur 10 bis 20 Minuten zu schlafen, kannst du den Handywecker stellen oder einen Schlüsselbund in die Hand nehmen. Sobald du in die Tiefschlafphase rutschst, lockern sich die Muskeln, der Schlüsselbund fällt runter und du wachst wieder auf. Um anfangs das Einschlafen zu fördern, kannst du mehrmals tief durchatmen. Wenn das nicht reicht, helfen einfache Entspannungsübungen. Nach einiger Zeit wird sich der Körper aber an das Power Napping gewöhnt haben und das Einschlafen kein Problem mehr sein.

 

Foto: Wavebreakmedia/iStock.com

Slow Sex – Die Lust neu entdecken

Slow Sex - Die Lust neu entdecken

Slow Sex – nach Kamasutra und Fessel-Sex, Domina-Spielen und Partnertausch eine neue, schnelllebige Modewelle – oder doch etwas mehr? Schauen wir mal genauer hin. Was hat es mit dem Thema Slow Sex wirklich auf sich?

In der Ruhe liegt die Kraft

Die südafrikanische Sex-Therapeutin Diana Richardson hat etwas (wieder) entdeckt, was eigentlich banal ist – und gleichzeitig wichtig: Langsam machen! Sich Zeit lassen – kein (Zeit)Druck, keine Erfolgserwartung oder Orgasmuspflicht im Hinterkopf behalten – das alles macht den Sex zum Leistungssport (und das ist er ja nicht).

Stattdessen kannst du diese fünf Ratschläge beherzigen:

Slow Sex ausprobieren: 5 Schritte zum Gipfel

1. Es zunächst mal langsam angehen. Körperliche Nähe genießen, erogene Zonen entdecken, sich Zeit lassen für Streicheleinheiten und Neugierde – und vor allem spielerisch sein! Sex ist kein Sport – keine Religion und auch keine Droge. Stattdessen die schönste Nebensache der Welt (manche Männer halten zwar Fußball dafür, aber die Kerle irren oft).

2. Die Fantasie benutzen – auch ganz konkret: Sich zum Beispiel vorstellen, dass man in einen Topf Honig getaucht wäre und sich entsprechend langsam bewegen muss – klingt irre, funktioniert aber – denn der Sex findet nun mal vor allem im Kopf statt!

3. Den Erfolgs- und Erwartungsdruck rausnehmen. Berührungen können zu Sex führen – müssen es aber nicht. Zärtlichkeit kann durch Sex abgelöst werden – muss es aber nicht. Den Augenblick genießen, ohne Hintergedanken.

4. Eins werden – was nicht mit der Suche nach dem Orgasmus verwechselt werden sollte, sondern mit dem Sich-ganz-auf-den-anderen-einlassen. Den anderen fühlen, spüren – die Regungen, die Erregung spüren und teilen – denn das Erlebnis ist, je gemeinsamer, desto schöner. Hingabe, Nähe und Intimität öffnen die Tore zum verborgenen Schatz.

5. Und vor allem: Kreativ sein! Sex ist ein Spiel – eine Möglichkeit, neue Sachen an sich zu entdecken! Man muss nicht direkt zu Fesselspielen Zuflucht nehmen – nein, eine kleine Fantasie, eine gemeinsame Atemübung, ein Stellungswechsel, ein Hilfsmittel, eine neue Örtlichkeit – aber das Entscheidende ist wirklich, die Lockerheit und das Spiel zuzulassen – aus dem Spiel kommt alles weitere. Schiller sagte sehr treffend: Der Mensch ist nur da Mensch, wo er spielt.

Das gilt auch für den Sex. Gerade für den Sex!

Wie funktioniert Slow Sex?

Die Hauptsache ist: Weg von dem Porno-Erwartungs-Bild permanent williger Frauen und ebenso triebiger Dauerrammler. Das ist nur ein Zerrbild, was eben aus der künstlichen Situation eines Pornos entsteht (stell dir mal vor, DU würdest beim Sex gefilmt und von zehn bis fünfzehn Leuten beobachtet werden – wenn dir die Vorstellung gefällt… nun, die Pornoindustrie wächst).

Aber Scherz beiseite – sich vom Hochglanz-Hollywood-Bild von Sex zu lösen – das ist wichtig! Shades of Grey hat mit der Realität etwa so viel zu tun, wie die Siebziger Jahre Reihe „Liebesgrüße aus der Lederhose“.

Hingabe ist der Schlüssel zu befriedigendem Sex. Die ist mit Vertrauen am stärksten. Und Zeit ist etwas, was den Sex einengen – aber auch entzerren kann.

Es spricht nichts gegen Fastfood – hin und wieder. Aber man sollte auch ein Fünf-Gänge-Menü genießen können – Slow Food quasi. Beim Sex ist es genauso.

Es spricht nichts gegen den Quickie in der Mittagspause. Aber genauso gehört ein langes, langsames, sich von selber steigerndes, gemeinsames Sex-Erlebnis dazu…. Wozu man sich aber eben nicht zwingen sollte!

Sex ist spontan – und dann am besten, wenn er aus dem Augenblick geschieht. Langsamer Sex erinnert uns daran, dass es beim Sex nicht auf Körpereinsatz, Standvermögen oder Orgasmus-Schauspielerei ankommt – sondern darauf, sich aufeinander einzulassen.

Slow Sex einfach zu entdecken – zu spielen – und sich daran zu erfreuen. Gemeinsam.

 

Slow Sex
Hingabe ist der Schlüssel zu befriedigendem Sex.

 

Fotos: deagreez / stock.adobe.com; oleg66 / iStock.com

Die Kraft der Intuition – Auf die innere Stimme hören

Bei Entscheidungen auf deine innere Stimme zu hören ist erlernbar.

Hast du je den richtigen Riecher für etwas gehabt? Bist du je einem Bauchgefühl gefolgt? Hast du jemals auf dein Herz gehört und dadurch dein Ziel erreicht? Mit Sicherheit hast du, denn Intuition ist der unsichtbare Kompass jedes Lebens. Die Stimme des Herzens, das Gefühl in der Magengrube und der richtige Riecher – all das ist Intuition. Ein Gespür, eine Vorahnung oder ein sechster Sinn.

Die Intuition hat viele Namen und genauso viel hat sie geleistet. Sie hat den Menschen bewegende Kunstwerke kreieren lassen. Sie hat Pioniere angeleitet und gewaltige Entwicklungen ermöglicht. Die Intuition hat sogar Leben gerettet und wird zu diesem Zweck mittlerweile sogar bewusst im Militär trainiert. Intuitives Leben ist kein Hokuspokus, sondern ein lernbares Konzept, das heutzutage vor allem mit besseren Entscheidungen assoziiert wird.
 

Intuition und Verstand – die zwei Ebenen der Entscheidung

Wir Menschen kennen zwei Wege, um Entscheidungen zu treffen:

1. Entscheidungsebene Verstand:

Da wäre einerseits die logische Entscheidung, die uns der Verstand bereitstellt. Verstandsentscheidungen basieren auf Gedanken, Erfahrungen und logischen Schlüssen. Die Verstandsentscheidung besteht so aus der objektiven Analyse der gegenwärtigen Situation, der Berücksichtigung von vergangenen Situationen und der mentalen Ausarbeitung von Zukunftsszenarien. Verglichen mit der Gefühlsebene arbeitet die Verstandsebene relativ objektiv. Das ist ein großes Manko, denn Erfolg und Glück sind subjektive Begriffe.

Dass die Verstandsebene auf Basis von Gedanken entscheidet, ist ein zweites Manko der Verstandsentscheidung. Deine Gedanken sind nämlich so irreal wie ein Hollywoodfilm. Die Zukunftsszenarien, die du auf Basis von Erfahrung und logischen Schlüssen in Gedanken ausarbeitest, müssen daher nicht zwingend eintreten. Wenn du Pech hast, erarbeitet die Verstandsentscheidung ihre Szenarien mithilfe von Allgemeinwissen oder fremden Erfahrungen. Hast du Glück im Unglück dann tut sie es auf Basis deiner eigenen, aber vergangenen Erfahrungen. Allgemeines Wissen hilft dir auf dem Weg zu deinem persönlichen Glück und Erfolg wenig. Schon die Worte allgemein und persönlich beißen sich beträchtlich.

Auch deine vergangenen Erfahrungen helfen dir bei einer gegenwärtigen Entscheidung aber nicht viel weiter, denn sie sind vergangen und du hast dich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Die Entscheidung auf Basis vergangener Erfahrung lässt dich an der Vergangenheit festhalten, wie ein ängstliches Kind an der Mutter. Sicher möchtest du neue Erfahrungen sammeln und dir die Zukunft nicht von deiner Vergangenheit aussuchen lassen. Gedanken trüben deinen Blick für die aktuelle Situation und ohne klaren Blick auf deine Situation wirst du keine guten Entscheidungen treffen.

2. Entscheidungsebene Intuition:

Unser zweiter Weg der Entscheidung basiert nicht auf mentalen Konzepten, sondern ausschließlich auf einem Gefühl oder anders gesagt der Intuition. Was auf dem Entscheidungsweg der Intuition zählt, ist nicht objektiv, sondern subjektiv, also persönlich. Das passt schon besser zum persönlichen Glück, oder? Die Zukunftsszenarien des Verstands spielen für die Intuition keine Rolle. Während der Verstand noch ausarbeitet, hat die Gefühlsebene ihre Entscheidung längst getroffen. Woran das liegt? Ganz einfach: für deine Intuition spielen weder die Vergangenheit, noch mögliche Zukunftsszenarien eine Rolle. Intuitives Entscheiden ist Entscheiden im Moment und für den Moment.

Dass intuitive Entscheidungen in der Regel vielversprechender sind, als Verstandsentscheidungen liegt an ihrer Distanz zu deinen Gedanken. Eine gute Entscheidung ist immer perfekt auf den Moment abgestimmt. Diese optimale Abstimmung gelingt dir nur, wenn du den Augenblick auch wirklich wahrnimmst. Gedanken überschatten aber den gegenwärtigen Moment. Sie trüben die Wahrnehmung, die für die intuitive Entscheidung allesentscheidend ist.

Von den Millionen Wahrnehmungen, die täglich auf uns einprasseln, erreichen nur wenige unser denkendes Bewusstsein. Stell dir das denkende Bewusstsein einfach als Königreich vor. Dein Verstand ist die Mauer um dieses Reich herum. Er hält also alle Wahrnehmungen außerhalb, die er als irrelevant oder unvorstellbar empfindet. Ob sie tatsächlich irrelevant sind, spielt dabei keine Rolle. Anders als dein denkendes Bewusstsein ist deine Intuition nicht von außen abgeschottet und hat so Zugriff auf die beachtliche Summe aller möglichen Wahrnehmungen. Auf Basis dieser Summe erkennt die Intuition den Augenblick besser und ungetrübter. Sie rät dir so zu einer Entscheidung, die deiner Situation wirklich angemessen ist.

die Kraft der Intuition

Intuitives Entscheiden ist ein lernbares Lebenskonzept

Verstandsentscheidungen sind nach außen orientiert und hängen von der Vergangenheit ab. Oft basieren sie sogar auf den Erfahrungen anderer, auf Ängsten, Zweifeln oder anderen Negativaffekten. Dass die Intuition die besseren Entscheidungen trifft, ist da relativ selbsterklärend, denn intuitives Entscheiden basiert relativ ausschließlich auf Aufmerksamkeit für den Moment. Diese Aufmerksamkeit ist lernbar. Daher lässt sich auch die Intuition trainieren. Um intuitiv entscheiden zu lernen, musst du zuerst engen Kontakt zu dir selbst knüpfen. Du musst bewusst in dich hinein horchen und deine Gedanken ausschalten. Je öfter du auf deine innere Stimme hörst, desto lauter wird sie werden. Nehme dich aus der alltäglichen Hektik heraus, suche die Einsamkeit und nehme Kontakt zu deiner inneren Stimme auf, um in Zukunft bessere Entscheidungen zu treffen.

1. Schritt: Um dich besser kennenzulernen, führe ein Tagebuch. Damit knüpfst du einen Draht zur eigenen Person.

2. Schritt: Um deine Gedanken auszuschalten, meditiere, treibe Sport oder übe dich in Yoga.

3. Schritt: Um dein Unterbewusstsein kennenzulernen, führe ein Traumtagebuch. Probiere dich in kreativem Schreiben aus, male und zeichne. Kreiere.

4. Schritt: Sobald eine Entscheidung ansteht, setzt du das Gelernte um. Schalte deine Gedanken aus und nimm die Situation einfach nur wahr ohne sie zu bewerten oder lange darüber nachzudenken. Horche in dich hinein und vertraue deiner inneren Stimme.

 

Viel Spaß und Erfolg bei den zukünftigen Dialogen mit deiner Intuition.

Fotos: olaser, Panptys/iStock.com

Power-Food Süßkartoffel – So schmeckt sie richtig lecker!

Süßkartoffel Rezepte
Leckere Rezepte mit der tollen Knolle

Sie heißt auch Batate, kommt aus wärmeren Gefilden und hat bei uns noch ein Wenig den Status eines „Exoten“. Nicht ohne Grund erfreut sie sich aber auch hierzulande steigender Beliebtheit: Die Süßkartoffel ist nicht nur kulinarisch eine Bereicherung auf unseren Tellern, sie gehört auch zum Gesündesten, was die Natur an Gemüse zu bieten hat.

Die Knolle, die in verschiedenen Formen und Farben (von bräunlich über violett, rosarot, gelb-orange bis weiß) daherkommt, sieht einer Kartoffel zwar ähnlich, ist aber nicht mit ihr verwandt. Sie gehört nicht zu den Nachtschatten-, sondern zu den Windengewächsen.

Aufgrund ihres hohen Stärke-Anteils hält die Süßkartoffel, was ihr Name verspricht – sie schmeckt wirklich süß. Zubereiten lässt sie sich in vielerlei Varianten. Ob roh, gekocht oder gebraten, ob frittiert oder als Püree – der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und die Süßkartoffel macht in jeder Form eine gute Figur.

Die tolle Knolle enthält so gut wie gar kein Fett, ist dafür aber umso reicher an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien: Sie liefert unter anderem Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan, Kupfer und Eisen und sie versorgt unseren Körper mit den Vitaminen B2, B6, E und H. Zudem enthält die Süßkartoffel viel natürliche Folsäure, was sie für werdende Mütter und Frauen mit Kinderwunsch besonders wertvoll macht.

Ein echter Tausendsassa unter den Lebensmitteln, den es zu entdecken gilt!
 

Gebackene Süßkartoffel-Chips

Süßkartoffel-Chips
 

Die Süßkartoffel gründlich waschen und mitsamt der Schale in dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben mit etwas Öl beträufeln und nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180 bis 200 Grad etwa 15 Minuten backen, bis sie schön braun und knusprig sind. Dabei einmal wenden. Die Chips erst vor dem Servieren salzen.
Wer es etwas würziger mag, kann die Kartoffelscheiben vor dem Backen mit Chilipulver bestreuen oder Rosmarinzweige dazugeben. Auch geriebener Käse macht sich gut zum Mitbacken.

 


 

Süßkartoffelsuppe mit Ingwer

Süßkartoffelsuppe mit Ingwer
 

für 4 Personen:

500 g Süßkartoffeln
200 g Karotten
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stückchen Ingwer (etwa 2 cm)
2 EL Öl
Knapp 1 Liter Gemüsebrühe
1 TL Curry
1 TL Kurkuma
Salz
Pfeffer aus der Mühle
100 g Crème fraîche

Kartoffeln und Möhren waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken. Ingwer schälen und reiben.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Nun das restliche Gemüse und den geriebenen Ingwer dazugeben, kurz mitdünsten und alles mit der Gemüsebrühe auffüllen.

Auf mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln und Möhren weich sind. Gewürze hinzugeben und alles mit einem Stabmixer fein pürieren. Zuletzt die Crème fraîche unterrühren.

Die Suppe evtl. mit etwas gehackter Petersilie oder Schnittlauch bestreuen und heiß servieren.

 


 

Süßkartoffel-Pommes

Süßkartoffel Pommes
 

Süßkartoffeln waschen, schälen und in Stifte schneiden. Mit Küchenpapier abtrocknen. In etwa 130 Grad heißem Öl (Fritteuse) schwimmend 3 Minuten frittieren. Die Kartoffelstäbchen aus dem Öl nehmen, abkühlen lassen und dann bei 180 Grad noch einmal eine Minute lang frittieren. Herausnehmen, abtropfen lassen, salzen und servieren.
Pommes aus Süßkartoffeln sind etwas weicher als „normale“ Pommes Frites, schmecken aber mindestens genauso lecker.

 


 

Warmer Süßkartoffel-Salat

Süßkartoffel Salat

 

für 6 Portionen:

6 große Süßkartoffeln
100 ml Olivenöl
100 ml Balsamico-Essig
1 gehäufter TL Honig
2 Knoblauchzehen, gepresst
Rosmarin, frisch oder getrocknet
Salz, Pfeffer

Die geschälten, in mundgerechte Stücke geschnittenen Süßkartoffeln in eine Schüssel geben. Etwa die Hälfte des Olivenöls darüber gießen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermengen.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die gewürzten Kartoffelstückchen darauf verteilen und im Ofen backen (160 Grad, Umluft), bis sie schön braun sind.
Das restliche Öl mit den übrigen Zutaten zu einem Salatdressing verrühren und in einer Schüssel vorsichtig mit den gebackenen Süßkartoffel-Stückchen vermischen. Lauwarm servieren.

 

DNY59, PamelaJoeMcFarlane, nicolesy, sugar0607, fotogal/iStock.com

Christiane Paul über Filmrollen, Flugzeuge und Familie

Christiane Paul
Wir waren zusammen mit der sympathischen Schauspielerin auf dem Weg von Wien nach Bratislava im neuen Opel Astra.

Ajouré: Am 29. Oktober wird dein neuester Film „Mein gebrauchter Mann“ im ZDF ausgestrahlt. Hier spielst du Sophie, die sich sehnlichst Kinder wünscht. Als sie aber mit Fritz endlich den richtigen Mann trifft, stellt sich heraus, dass dieser geschieden ist, einen Sohn hat und keine weiteren Kinder mehr bekommen möchte…

Christiane Paul: Zu Beginn sagt er Sophie noch gar nicht, dass er einen Sohn hat. Irgendwie ergibt sich diese Situation zwischen den beiden nicht. Erst später offenbart er sich ihr.

Ajouré: Sicherlich eine schwere Situation. Wie gut konntest du dich in Sophie hineinversetzen?

Christiane Paul: Generell ist es immer unterschiedlich, wie gut ich mich in eine Rolle hineinversetzen kann. Bei Sophie fiel es mir nicht besonders schwer, weil sie einfach eine sehr große Sehnsucht hat. Es gibt, glaube ich, viele Frauen in meinem Alter, die ihren Weg gegangen sind, ihre Karriere gemacht haben, es aber nicht geschafft haben, in diese Karriereplanung Kinder „einzubauen“. Entweder weil sie dachten, es sei noch genug Zeit oder weil sie nicht den richtigen Partner gefunden haben. Ich kann diese Sehnsucht von Sophie total nachvollziehen, da ich ja selber zwei Kinder habe. Ich kann auch ihre Enttäuschung verstehen, die sie erlebt, als sie auf einen Mann trifft, von dem sie glaubt, dass er der Richtige ist, dann auch ihren Kinderwunsch wieder in Betracht zieht und von dem sie dann hören muss, dass er das eben nicht möchte. Diese Uneinigkeit ist ein Thema, das einem relativ häufig in meiner Altersklasse begegnet. Das hat es mir umso leichter gemacht, mich in Sophie hinein zu versetzen.

Ajouré: Du bist selber geschieden und hast zwei Kinder. Wie nah hast du dich der Rolle des Fritz gefühlt? Kannst du seine Beweggründe nachvollziehen?

Christiane Paul: Bei Fritz ist es ja so, dass er noch nicht besonders lange geschieden ist. Das Handling einer Patchwork-Familie ist für ihn noch sehr mit Emotionen behaftet. Er ist noch sehr gezeichnet von der Trennung. Auch das kann ich sehr gut nachvollziehen. Nach einer Trennung geht man häufig von einem persönlichen Scheitern aus, egal ob die Trennung gut und richtig war oder nicht. Aber prinzipiell hat man sich eine Trennung am Anfang einer Beziehung ja nicht vorgestellt. Insofern hat eine Trennung auch immer eine Auswirkung auf einen selbst. Man braucht sicherlich auch Zeit, um das zu überwinden, bis man sich wieder ernsthaft auf Jemanden einlassen kann. Bei Fritz ist das der Fall. Das Kennenlernen von Sophie überrollt ihn in gewisser Weise. Es ist nicht so, dass er nicht will, er ist einfach überfordert mit der Situation.

Ajouré: Du hast mal gesagt, dass Filme immer an Themen heranführen sollten, also auch einen pädagogischen oder gesellschaftskritischen Aspekt haben sollten. Ist das für dich der Zweck von Schauspielerei?

Es wäre, glaube ich, zu viel zu sagen, dass man mit jedem Film eine bestimmte Message verbindet. Das kann man gar nicht und das muss auch nicht sein. Unterhaltung hat durchaus eine Daseinsberechtigung. Wir müssen auch mal Zeit haben, uns zu entspannen. Egal auf welche Weise. Ich lasse mich selber gerne unterhalten. Sicherlich gibt es Unterhaltung auf unterschiedlichen Niveaus. Unterhaltung muss aber meiner Meinung nach nicht immer zweckdienlich sein. Wir Schauspieler haben natürlich schon die Chance, als Medium zu fungieren. So sehe ich mich auch selbst. Mich stellt quasi jemand hin und ich führe seine Ideen aus, indem ich sie auf den Bildschirm oder die Leinwand bringe. Im besten Fall schafft man es, Menschen zu bewegen, emotional zu berühren.

Ajouré: Du nimmst also auch Rollen an, die weniger ernsthaft sind?

Christiane Paul: Ja, sicher tue ich das. „Neues vom Wixxer“ und „Jerry Cotton“ habe ich ja auch gedreht. Es ist auch schön, die Leute einfach mal zum Lachen zu bringen und für ein paar Stunden in eine andere Welt zu entführen.

 

Christiane Paul im Interview
 

Ajouré: Du legst auch sehr viel Wert darauf, deinen Kindern gewisse Werte zu vermitteln. Du engagierst dich stark für Umwelt und Nachhaltigkeit. Angefangen bei Mülltrennung, viel Fahrrad fahren bis hin zum Verzicht auf das Fliegen…

Christiane Paul: Jetzt spielst Du bestimmt auf mein Buch an. Ich muss zugeben, dass es nicht immer möglich ist, mich an meine eigenen Grundsätze zu halten. Was ich da aufgeschrieben habe ist natürlich sehr vereinfacht dargestellt. Der Alltag ist ja immer viel komplexer. Allein durch meinen Job ist es mir tatsächlich nicht immer möglich, aufs Fliegen zu verzichten. Was ich aber schon tue, ist, das Fliegen auf das Nötigste zu beschränken. Wir fliegen einmal zusammen in den Urlaub und nicht fünf Mal. Sonst weichen wir auf das Auto oder die Bahn aus.

Ajouré: Schaust du auch heute noch aus dem Flugzeugfenster, wenn du abhebst und stellst dir vor, wie viel Energie da grade verbraucht wird?

Christiane Paul: Ja, auf jeden Fall. Ganz schlimm sind überhaupt Flughäfen. Es gibt ja unglaublich große Flughäfen, wie zum Beispiel Zürich, Amsterdam und Istanbul. Wenn ich an so einem großen Flughafen bin und dann über die Energiedebatte nachdenke, denke ich immer: das kann doch nicht funktionieren. Wie sollen wir etwas verändern, wenn wir in einer Welt leben, in der Materielles so wichtig ist und der Konsum durch den Bau von Einkaufstempeln noch verstärkt wird. An Flughäfen siehst Du zum Einen die Reisenden, die das Fliegen als Fortbewegungsmittel nutzen und gleichzeitig dort auch noch konsumieren. Wenn ich das sehe, weiß ich nicht, wie sich das jemals ändern soll.

Ajouré: Momentan bist du Single und alleinerziehend. Was muss denn ein Mann mitbringen, um dir zu gefallen?

Christiane Paul: (lacht) Keine Ahnung, das kann ich so gar nicht sagen. Liebevoll sein auf jeden Fall. Nächste Frage (lacht wieder).

Ajouré: Okay, zurück zur Schauspielerei. Viele denken ja, das Leben als Schauspieler sei total glamourös. Rote Teppiche, Partys, wenig Arbeit.

Christiane Paul: Denken das wirklich viele?

Ajouré: Zumindest stellen sich viele den Job glamouröser vor als er ist. Was verlangt dir denn am meisten ab? Was braucht es, um jahrelang so erfolgreich Rollen zu spielen?

Christiane Paul: Weiß ich gar nicht genau, alle Rollen sind immer wieder neu für mich. Natürlich suche ich sie mir auch ein Stück weit so aus, dass sie immer neu sind. Ich versuche auch immer etwas zu machen, was mich selber fordert. Ich möchte mich nicht auf das beschränken, was ich vermeintlich kann. Spannend ist es, wenn ich vorher noch nicht weiß, wie genau ich etwas machen werde. Ich habe schon so viele unterschiedliche Filme gedreht – lustige, ernste, mit amerikanischem Akzent. Das alles kann natürlich auch mal schief gehen. Das eine ist also, dass ich immer wieder versuche, mich selber herauszufordern.

Ajouré: Wie genau läuft das dann ab?

Christiane Paul: Also ich brauche schon sechs bis acht Wochen, um mich auf einen Film vorzubereiten und auch das Drehbuch zu lernen. Natürlich ist jede Rolle anders.
„Unsere Mütter, unsere Väter“ war zum Beispiel ein Dreiteiler fürs ZDF, an dem ich faktisch nur neun Drehtage hatte. Aber die Vorbereitungszeit war dafür umso länger. Ich habe sehr viel für diese Rolle arbeiten müssen, da sie mit einem russischen Akzent sprach, Krankenschwester und Jüdin war, vertrieben und auch noch eine Doppelrolle als russische Offizierin hatte. Ich habe mich also auch noch mit der russischen Armee beschäftigt, unglaublich viel zur Vorbereitung gelesen und mich auch mit Experten getroffen. Es kommt also immer auch drauf an, was eine Rolle mitbringt. Daran entscheidet sich dann, was es zur Vorbereitung braucht. Jede Rolle ist also neu und anders. Mir wurde einmal nach einem erfolgreichen Dreh, bei dem ich eine Kommissarin spielte, eine ähnliche Rolle angeboten. Die habe ich abgelehnt, weil ich was Neues und auch einfach Abstand zur vorherigen Rolle brauchte. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Vorbereitung immer relativ aufwendig ist. Im Herbst kommen noch ein paar neue Filme heraus, in denen ich mitspiele: „Unterm Radar“, „Ein Fisch namens Liebe“ und „Der Beobachter“. Als diese Filme gedreht wurden, hatte ich einmal das Problem, dass einfach nicht genug Zeit war, um sich auf den nächsten Film vorzubereiten, weil die Vorbereitung für den aktuellen Dreh so intensiv war. In manche Rollen kann man auch mehr oder weniger hineinspringen und sie intuitiv umsetzen. Das geht aber natürlich nicht immer. Jeder Film ist neu und anders und genau darin liegt meiner Meinung nach auch die Anstrengung. Man hat eben kein Sicherheitsnetz.
 

Christiane Paul im neuen Opel Astra
 

Ajouré: Wie schwer ist es, diesen zeitintensiven Job mit der Familie unter einen Hut zu bringen?

Christiane Paul: Ich schaffe das mit meiner Familie. Meine Eltern unterstützen mich sehr, auch die Väter der beiden sind sehr präsent. Dazu habe ich noch eine Kinderfrau. Anders würde es wohl auch nicht gehen, so oft, wie ich unterwegs bin.

Ajouré: Wie schwer ist es, wenn du länger von Deinen Kindern getrennt bist?

Christiane Paul: Es kommt immer drauf an, wo man ist und ob man zwischendurch mal nach Hause kann. Als ich fünf Wochen in der Türkei gedreht habe, war das schon sehr schwierig. Grundsätzlich merke ich natürlich jeden Tag, dass ich weg bin. Man muss einfach für sich herausfinden, wann es reicht. Selbst wenn ich in Berlin zu einer Abendveranstaltung eingeladen bin, überlege ich mir dreimal, ob ich hingehe oder nicht doch lieber zuhause bei den Kindern bleibe.

Ajouré: Du bist Liebhaberin der Marke Opel. Wie kam es dazu?

Christiane Paul: Ganz einfach dadurch, dass auch ich ein Auto brauche und ja auch eins fahre. Ich fahre zum Beispiel den Opel Zafira. Denn Opel vereint etwas, was mir sehr sympathisch ist: Bodenständigkeit und Effizienz. Nicht zu viel Luxus und Schnickschnack, was zu einem höheren Energieverbrauch führen würde. An der Stelle kommen Opel und ich dann zusammen. Mit dem Ampera gibt es ja auch das Projekt, ein e-Auto nachhaltig auf den Markt zu bringen. Aber das e-Auto wurde in Deutschland bisher noch nicht groß angenommen. Hier braucht es noch Zeit und vor allem auch Unterstützung vom Staat. Konzept und Technologie sind ja schon vorhanden. Aber bis dahin bleibt ein Auto natürlich ein Auto – und belastet die Umwelt. Daher fahre ich eben nicht nur mit dem Auto, sondern versuche immer, Mobilität auf verschiedene Verkehrsmittel aufzuteilen – Auto, Bahn, Fahrrad.

Fotos: Martin Trenkler

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