Orgasmus mal anders: 9 verrückte Arten zu kommen

Es ist, als würde die Welt für einen Moment stehen bleiben, denn ein Orgasmus lässt alles um uns herum versinken. Es ist ein Rausch voller Glück und intensiver Liebe. Einige wissen genau, wie sie diese Explosion der Gefühle erreichen. Andere sind auf der Suche. Egal, zu welcher Gruppe du auch gehören magst – Abwechslung kann bekanntlich nicht schaden! Hier sind neun ungewöhnliche Wege, die dich zum Orgasmus führen.
 

1. Der Höhepunkt der Zärtlichkeit

Zum Orgasmus gestreichelt zu werden, ohne dass dabei Intimzonen berührt werden, ist der Gipfel der Zärtlichkeit. Durch intensives Streicheln und Küssen kann so viel Wohlgefühl im Körper entstehen, dass der Orgasmus am Ende wie von selbst kommt. Das sanfte und dauerhafte Streicheln am ganzen Körper stimuliert die betreffenden Nervenenden. Das Hirn sendet dadurch bestimmte Signale aus, die das Lustgefühl bis hin zum Orgasmus steigern.
 

2. Mit Phantasie alles erleben

Hier ist schon alleine der Weg das Ziel. Erotische Geschichten, egal ob sie gelesen oder erzählt werden, können dir einen so phantasiereichen Input geben, dass sich der Orgasmus in deinen Körper schleicht. Dabei spielt sich alles vor deinem inneren Auge ab. Manche Frauen werden auch erregt, wenn sie selbst eine erotische Geschichte erzählen. Wer nicht so viel Phantasie besitzt, kann auch auf Porno zurückgreifen. Der Porno-Orgasmus ist ein bekanntes Phänomen – aber der Orgasmus, der nur auf deiner Phantasie aufbaut, ist noch intensiver.
 

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3. Ganz tief sitzt die Lust

Der tiefe Orgasmus wird durch eine erogene Zone am Muttermund ausgelöst. Sie liegt am Zervix, der Öffnung des Gebärmutterhalses. Sexologen sprechen deshalb auch von einem Zervix-Orgasmus. Die Zervix ist vor Keimen mit einer dicken Schleimhaut geschützt und ist – außer bei der Geburt eines Kindes – immer verschlossen. Für einen Zervix-Orgasmus brauchst du einen Partner, der einen langen und großen Penis besitzt. Alternativ dazu bietet sich ein dementsprechender Dildo an. Ärzte raten jedoch, die Sache eher vorsichtig anzugehen. Die Zervix ist sehr schmerzempfindlich und darf außerdem auf keinen Fall verletzt werden. Im erregten Zustand können Schmerzen mit Lustgefühlen verwechselt und Warnsignale falsch verstanden werden.
 

4. Was die Brust alles kann

Ein relativ bekanntes Phänomen ist der sogenannte Nippel-Orgasmus. Durch Stimulation der Brustwarzen wirst du so erregt, dass sich der Körper in einem Orgasmus entspannt. Der Grund: Die Nippel besitzen fast genauso viele Nervenenden wie die Klitoris. Außerdem werden die gleichen Signale an das Hirn geschickt und der gleiche Bereich im Hirn stimuliert. Dieser Orgasmus wird besonders intensiv, wenn gleichzeitig die Klitoris gestreichelt wird. Fachleute sagen jedoch, dass das nicht einmal notwendig ist.
 

5. Fit und sexy – aber mit Orgasmus bitte!

Wissenschaftler haben ihn inzwischen nachgewiesen: Den „Exercise Induced Orgasm“, kurz EIO genannt. Dieser Orgasmus wird durch die Ausschüttung von Glückshormonen beim intensiven Fitness- oder Sporttraining ausgelöst. Es gibt aber nur wenige Frauen, die wirklich regelmäßig dieses Vergnügen haben. Offenbar kommt es genau auf die richtige Menge an. Du musst hart trainieren, aber doch nicht so viel, dass du nur noch erschöpft bist.
 

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6. Das Baby kommt! Die Mama auch

Jede 330. Mutter hat laut einer Untersuchung bei der Geburt ihres Kindes einen Orgasmus erlebt. Hebammen kannten dieses Phänomen schon immer. Offenbar drückt das Baby bei der Geburt auch auf verschiedene erogene Zonen. Außerdem hat die Natur es wohl so eingerichtet, dass Frauen nicht nur Schmerzen, sondern auch Freude empfinden. Durch betäubende Spritzen und ähnliche Eingriffe wird diese Form des Baby-Glücks heute jedoch oft verhindert.
 

7. Wenn die Lust von hinten naht

Analsex ist inzwischen kein Tabu-Thema mehr und unter vielen Paaren üblich. Die Frage ist nur, ob du als Frau dadurch wirklich einen Orgasmus bekommen kannst. Untersuchungen haben gezeigt, dass es für viele Frauen möglich ist. Die gesamte Vagina wird durch den Analverkehr stimuliert und angeregt. Außerdem erreicht der Penis beim Analverkehr häufig den gut versteckten G-Punkt. Allerdings musst du als Frau dem Partner völlig vertrauen können. Wer verspannt ist, erlebt nur Schmerzen und kein Lustgefühl.
 

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8. Das Lippenbekenntnis

Ein Orgasmus über die Lippen ist möglich, und hier ist nicht vom Oralverkehr die Rede! Es geht einzig und alleine um intensives Küssen. Dabei können von den Lippen so starke, erotische Gefühle ausgehen, dass sie zum Orgasmus führen. Das Besondere am Lippen-Orgasmus: Er beginnt auch wirklich an den Lippen mit einem leichten Zittern, das sich durch den ganzen Körper über alle erogenen Zonen ausdehnt und dich nur langsam, dann aber sehr intensiv, vollkommen erfasst.
 

9. Jetzt geht’s zum H-Punkt

Der H-Punkt ist bei weitem nicht so bekannt wie der legendäre G-Punkt. Er ist geheimnisvoller. Dabei bietet er mindestens genauso viel Lust, wenn nicht sogar mehr. Zum Glück ist der H-Punkt leicht zu finden. Er liegt rund um den Ausgang der Harnröhre. Er zieht sich über einen größeren Bereich und ist deshalb nicht nur ein einzelner Punkt. Weil er nahe der Harnröhre liegt, wird er oft auch U-Punkt genannt. Die Stelle ist sehr sensibel und darf nur ganz zart mit der Zunge oder der Hand stimuliert werden. Frauen, die regelmäßig masturbieren, kennen ihren H-Punkt meist sehr gut und wissen, dass er vom sanften Prickeln bis zum Orgasmus alles zu bieten hat.

 

Foto: Sebastian Orlich / EyeEm / Getty Images