Wege zum Glück
So lebst du gelassener und zufriedener.

Wir alle kennen sie und beneiden sie insgeheim – diese Menschen, die wir für so viel glücklicher halten, als uns selbst. Was machen sie anders? Und können wir das auch?
 

1. Nur wer wagt, gewinnt

Ein Weg zum Glück scheint zu sein, einfach mal mehr zu wagen, Ängste hinter sich zu lassen und mehr von dem zu machen, was uns ohnehin schon glücklich macht. Also sollten wir uns vielleicht einfach mal trauen, was wir schon seit Jahren vor uns herschieben: den Fallschirmsprung oder das eigene Café auf Mallorca. Ganz egal, wie klein oder groß unsere Wünsche sind: Wir sollten nie vergessen, an ihrer Verwirklichung zu arbeiten.
 

2. Einfach mal akzeptieren

Manche Dinge können wir nicht ändern, und die meisten sind es auch nicht wert, dass wir uns über sie aufregen. Frei nach dem Motto „Was dich in sechs Monaten nicht stört, ist es auch jetzt nicht wert, dass du dich drüber aufregst“ sollten wir uns vielleicht einfach mal locker machen und die Dinge so nehmen, wie sie sind. Und wenn wir bis zum Hals in einer unangenehmen Situation stecken, sollten wir stets überlegen „Was ist das Problem? Und wie kann ich es lösen?“
 

3. Vergeben lernen

Dinge in sich rein zu fressen, macht unglücklich. Wenn wir schon gelernt haben, zu akzeptieren, können wir auch lernen, zu vergeben. Wenn sich der Wut-Knoten in der Brust erst einmal gelöst hat, ist es außerdem viel leichter, wieder nach Vorne zu schauen.
 

4. Vertrauen fassen

Selbstvertrauen ist der Kern des Glücklich-Seins. Wer sich selbst vertraut, ist sicherer in seinen Entscheidungen, seinen Handlungen und seinem Auftreten. Das strahlt auch nach außen. Ein gesundes Selbstbewusstsein wirkt oft beeindruckend auf andere. Und wie oft ist der Ärger über andere eigentlich der Ärger über uns selbst? Mit mehr Selbstvertrauen werden wir uns also auch anderen gegenüber offener und freundlicher verhalten. Frustrierte Menschen, die ihren Ärger immer an anderen auslassen, sollten wir daher meiden.
 

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5. Karriere ist gut, Glück ist besser

Ambition ist etwas Gutes. Sie sollte uns stets begleiten. Doch nur um der Karriere willen sollten wir niemals auf unser Glück verzichten. Es erfordert vielleicht Mut, auch mal Nein zu sagen, aber wenn die höhere Position im Job bedeutet, einiges aufgeben zu müssen was wir lieben, sollten wir darüber nachdenken, ob das ein Schritt in die richtige Richtung ist. Und das bedeutet ja keinesfalls, dass man auf den Erfolg verzichtet. Denn was könnte ein größerer Erfolg sein, als ein erfülltes glückliches Leben im Einklang mit seinem Job zu führen?
 

6. Sich selbst loben

Wenn wir mit unserem Verhalten einmal nicht zufrieden waren, sollten wir nicht in Kritik und Selbstzweifel zerfließen. Wir sollten stattdessen die Situation analysieren und schauen, an welchem Punkt wir uns richtig verhalten haben. Gutes Verhaltes gilt es zu kultivieren. Das bringt uns eher weiter, als sich über sich selbst zu ärgern.
 

7. Herausforderungen erkennen

Etwas als Problem anzusehen, bringt direkt einen bitteren Beigeschmack mit sich. Probleme können Herausforderungen sein, Herausforderungen Chancen. In allem steckt die Möglichkeit, sich zu etwas anderem, besseren zu entwickeln. Hierfür sollten wir unsere Sinne schärfen.
 

8. Das Glück teilen

Wer glücklich ist, sollte sich zum Ziel setzen, auch andere glücklich zu machen. Es muss nicht immer der Hilfseinsatz im Krisengebiet sein – auch kleine Gesten können Großes bewirken. Gelegenheiten gibt es immer und überall, ob man der älteren Nachbarin die Einkäufe in die Wohnung trägt, oder ehrenamtlich unterrichtet. Es gibt viele Möglichkeiten, andere auf ihrem Weg zu unterstützen. Und die sollten wir nicht verpassen.
 

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9. Reichtum

Gemeint ist hier nicht der materielle Reichtum, denn Geld allein macht nicht glücklich. Reichtum kann es auf so vielen anderen Ebenen geben. Diesen Reichtum gilt es zu erkennen. Der kann in kleinen, scheinbar unwichtigen Dingen liegen. Wichtig ist, dass wir Situationen bewusst erleben und sie genießen. Dann können auch wir diesen Reichtum mehren.
 

10. Scheiss‘ auf Realismus

Oft beneiden wir die Realisten, die niemals enttäuscht zu werden scheinen. Denn Enttäuschung ist ein fieses Gefühl, das, wenn wir nicht aufpassen, schnell in Unzufriedenheit münden kann. Doch auch wenn die Enttäuschungen ausbleiben mögen, wirklich glücklich ist der Realist trotzdem nicht. Denn Glück ist nicht das Ausbleiben von Unglück, sondern es liegt vielmehr in den Möglichkeiten, die uns das Leben bietet. Und die bringen mit sich, was der Realismus im Keim erstickt: Vorfreude und Hoffnung. Es ist also nicht schlimm zu träumen. Auch wenn sich mancher Traum nie erfüllen wird, er gibt uns Vorfreude und Hoffnung. Und außerdem: wer sich weitere Ziele steckt, wird auch weiter kommen.
 

11. Nicht zu hart zu sich sein

Positive Verstärkung wirkt nicht nur im Hinblick auf das eigene Verhalten Wunder. Generell sollten wir nicht zu hart zu uns sein. Nicht, wenn wir nur vier anstatt sechs Kilo abgenommen haben, und auch nicht, wenn wir mal einen Tag nur im Bett gelegen haben. Auf sein Gefühl zu vertrauen mag so manchen ängstigen, trauen wir uns aber mal, werden wir schnell feststellen, dass wir eigentlich am besten wissen, was gut für uns ist.
 

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12. Sei dankbar

Die Schönheit liegt in den kleinen Dingen des Lebens. Wer glücklich ist, sieht meist mehr davon und weiß das auch zu schätzen. Deswegen sollten wir stets mit offenen Augen durchs Leben gehen und manchmal inne halten, um uns umzuschauen. Manchmal sehen wir so klarer, was uns vielleicht sonst entgangen wäre.
 

13. Im Moment leben

Wer es einmal geschafft hat, glücklich zu sein, sollte sich dessen bewusst werden. Es ist wichtig, das Glück zu erkennen, sonst verliert man sich, während man ihm immer weiter nachjagt. Denn Glück ist kein Ziel, das man nur einmal erreichen muss.
 

14. Positiv sein

Natürlich ist man nicht andauern glücklich. Das braucht man auch nicht zu sein. Jeder hat mal einen schlechten Tag, oder eine schlechte Woche. Es geht immer etwas schief. Das Leben besteht aus vielen Faktoren, die sich nicht alle kontrollieren lassen. Aber man sollte den schlechten Tag einfach einen schlechten Tag sein lassen. Der nächste wird bestimmt besser, und wenn nicht der, dann der danach. Rückschläge sollten uns nicht entmutigen. Sie gehören zum Leben dazu und bringen uns weiter. Und das ist doch was Gutes.
 

15. Lasst die Ausreden

Manchmal fehlt uns die Stärke, zu anderen ehrlich zu sein. Doch vor uns selbst sollten wir nichts verheimlichen. Etwas zu leugnen, sich schön zu reden oder umzudichten, hat noch keinem geholfen. Denn es verwehrt uns die einzige Möglichkeit, die Situation für uns erträglich zu machen: und das ist, sie zu ändern. Aber dafür muss man sie erstmal als das akzeptieren, was sie ist.

 

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