Start Blog Seite 183

Das sind die Jugendwörter des Jahres 2019

Das sind die Jugendwörter des Jahres 2019

Über viele Jahre hinweg hat der Langenscheidt-Verlag die Jugend sprachlich ausgelotet und im Rahmen einer Studie regelmäßig das Jugendwort des Jahres veröffentlicht. Nach der Übernahme von Langenscheidt durch den Pons-Verlag ist damit erst einmal Schluss. Der Verlag teilte mit, dieses Jahr werde es aufgrund von Umgestaltungen keine solche Studie zum Jugendwort des Jahres geben.

Damit wir trotzdem wissen, was junge Leute heute so reden, hat das Vergleichsportal vergleich.org ein SEO-basiertes Google-Ranking von Jugendwörtern durchgeführt, die 2019 verwendet wurden. Das Jugendwort des Jahres ist also in diesem Jahr das am meisten bei Google gesuchte Jugendwort.

Habibi, Alman, Bratan – Deutscher Rap ist wieder populär

Der deutsche Rapper Capital Bra ist einer der erfolgreichsten Künstler der letzten 10 Jahre. Mehrere Nummer 1 Hits in den deutschen Single Charts kann der junge Künstler bereits auf seinem Konto verbuchen. Mit seinen Songs erreicht er eine immer größer werdende Masse junger Leute. 14-jährige Teenagerinnen hören ihn genauso, wie 18-jährige Fitnesssüchtige. „Bratan“ geht auf das russische Wort „Brat“ für „Bruder“ zurück. Capital Bra verwendet es als Begriff für einen guten Kumpel bzw. einen engen Freund. Die Idee ist nicht neu, aber sie hat Feuer gefangen. Bratan ersetzt damit erfolgreich bisher beliebte Begriffe wie „Digger“, „Alter“, und das ebenfalls geläufige „Bro“.

Der Einfluss deutscher Rapmusik auf die Jugendsprache zeigt sich auch in zwei weiteren besonders häufig gesuchten Begriffen. „Alman“ ist die Bezeichnung für einen klischeehaften Deutschen, dem Pünktlichkeit, Ordnung und Regeln über alles gehen. Wir sind ja bekanntlich das Volk, das seine Socken und Unterhosen bügelt. Etwas netter ist das Wort „Habibi“. Das bedeutet ganz einfach Schatz oder Liebling. „Kek“ wiederum ist das passende Wort für einen vermeintlichen Loser oder Hochstapler.

Das am meisten bei Google gesuchte Jugendwort des Jahres 2019

Jetzt könntest du sagen: „Cringe!“ Denn dieser aus dem Amerikanischen entlehnte Ausdruck steht dafür, wenn du erschauderst, weil du etwas besonders peinlich findest. „To cringe“ heißt wörtlich übersetzt „zusammenzucken“. Wenn etwas besonders „cringey“ ist, dann ist es an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten. Dann ist Fremdschämen angesagt. Laut vergleich.org ist es das am meisten gesuchte Jugendwort 2019.

Jugendsprache zeigt auch: Junge Menschen sind politisch interessiert

Beim Jugendwort des Jahres ging es aber nie einfach nur um Zahlen. Es geht in erster Linie darum, ein Gefühl für die heutige Jugend zu bekommen. Die Frage ist, wie Jugendliche ihre Gedankenwelt sprachlich zum Ausdruck bringen. Und da zeigt sich schnell, dass die Jugend genauso vielfältig ist wie der Rest der Gesellschaft. Spätestens seit der „Fridays for Future“-Bewegung und dem Skandal um europäische Datenschutzrichtlinien für YouTuber wissen wir nämlich, dass sich immer mehr Jugendliche heute wieder mehr für Politik interessieren.

16 Millionen Mal wurde das Video „Die Zerstörung der CDU“ des deutschen YouTubers Rezo aufgerufen. In dem Video sagt Rezo der CDU bezüglich ihrer Ansichten zu europäischen Datenschutzgesetzen den Kampf an. Mit „zerstören“ ist in diesem Fall gemeint, jemanden mit so wasserdichten und aussagekräftigen Argumenten „plattzumachen“, dass dieser alt aussieht und ihm jegliches Gegenwort im Halse stecken bleibt.

Auch den „Klimanotstand“ hat die deutsche Jugend in diesem Jahr auf zahlreichen Demonstrationen der „Fridays-for-Future“-Bewegung ausgerufen. Ein gewisser jovialer Umgang mit der ernst gemeinten Kritik an weltweit versäumter Klimapolitik zeigt sich unter anderem in der Verwendung des Ausdrucks „pillepalle“. Pillepalle steht allgemein für etwas, was es eigentlich überhaupt nicht wert ist, beachtet zu werden. Kleinkrams, das ist pillepalle. Die Rettung der Erde und die Verhinderung des menschengemachten Klimawandels ist aus Sicht von Jugendlichen ebenfalls „pillepalle“. In diesem Kontext ist das so gemeint: Politiker verkomplizieren ein simples Problem mit ihrem Unwillen, einfach so zu handeln, wie es richtig wäre. Die Lösung ist den Jugendlichen zufolge aber ganz einfach: Klimaverschmutzung stoppen, Klimawandel aufhalten. Also pillepalle.

 

Foto: Alessandro Biascioli / stock.adobe.com

Top 7 Bücher für den Winter oder als Geschenkidee zu Weihnachten

Top 7 Bücher für den Winter oder als Geschenkidee zu Weihnachten

Im der kalten Jahreszeit, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, ist wieder viel Zeit zum Lesen guter Bücher. Unsere Top 7 der aktuellen Buchtitel versprechen Leselust für alle Bücherwürmer und das Abtauchen in spannende, berührende oder lustige Romane. Außerdem haben wir in unsere Buchempfehlungsliste praktische Ratgeber und interessante Autobiographien aufgenommen. Natürlich lassen sich diese Bestseller auch wunderbar zu Weihnachten verschenken.

Das Geschenk

von Sebastian Fitzek

Der Erfolgsautor Sebastian Fitzek nimmt den Leser in seinem neuen Roman Das Geschenk auf eine grausame Entdeckungsreise mit. Dich erwartet von der ersten bis zur letzten Seite jede Menge Nervenkitzel, wenn der Protagonist Milan Berg sich auf die Suche nach einem Mädchen macht, dessen Hilferuf er zufällig mitbekommen hat. Was die Sache erschwert: Milan Berg ist Analphabet und muss sich in vielen Situationen auf sein Gefühl verlassen. Auf seiner Suche nach der Wahrheit erwarten ihn erschütternde Tatsachen. Fitzeks neuer Roman ist nichts für schwache Nerven.


Du wurdest in den Sternen geschrieben: Erkenne, wie wundervoll du bist

von Bahar Yilmaz

Ein ganz besonderes Buch für einen Weg hin zu mehr Selbstvertrauen, Selbstliebe und positiver Lebenseinstellung hat die Autorin Bahar Yilmaz verfasst. In Du wurdest in den Sternen geschrieben: Erkenne, wie wundervoll du bist nimmt sie uns Leser mit auf ihre eigene Reise hin zu sich selbst und gibt viele wertvolle Tipps für mehr Selbstreflexion, mehr Selbstliebe und ein erfülltes Leben.


Permanent Record: Meine Geschichte

von Edward Snowden

Edward Snowden ist der wohl bekannteste Whistleblower unserer Zeit. In seinem eigenen Buch Permanent Record: Meine Geschichte erzählt der Amerikaner auf 432 Seiten seine Lebensgeschichte und lässt Leser hinter seine Beweggründe blicken. Wir erfahren, warum sich Snowden gegen CIA und NSA stellte und welche Folgen das für sein Leben hatte. Gleichzeitig beschäftigt sich das Buch mit der Frage, wie viel Überwachung wir akzeptieren müssen und ab welchem Ausmaß ein Widerstand angebracht ist.


Vegan Foodporn: 100 einfache und köstliche Rezepte

von Bianca Zapatka

Nicht nur für Veganer liefert das Kochbuch Vegan Foodporn: 100 einfache und köstliche Rezepte jede Menge Inspiration für leckere und schnell gekochte Gerichte. Dabei wird selbstverständlich vollständig auf tierische Lebensmittel verzichtet. Wer seinen Konsum tierischer Lebensmittel einschränken möchte, der erhält hier köstliche Kochideen für vegane Gerichte. Überzeugte Veganer erhalten ebenfalls neue Anregungen, um innerhalb kurzer Zeit eine leckere Mahlzeit auf den Tisch zu zaubern.


Der ist für die Tonne: (K)ein Männer-Roman

von Ellen Berg

Schwungvoll und mit einer großen Prise Humor erzählt Ellen Berg in ihrem Roman Der ist für die Tonne: (K)ein Männer-Roman die Geschichte einer professionellen Ausmisterin, die bei ihrem Klienten auf jede Menge Chaos, eine Leiche und starke Emotionen stößt. Wenn du dich auf diese Lesereise begibst, wirst du an vielen Stellen des Romans ein Schmunzeln im Gesicht haben.


Starkes weiches Herz: Wie Mut und Liebe unsere Welt verändern können

von Madeleine Alizadeh (dariadaria)

Madeleine Alizadeh ist im Internet als dariadaria bekannt und widmet sich in ihrem Buch Starkes weiches Herz: Wie Mut und Liebe unsere Welt verändern können den vielen Fragen des Lebens. Sie gibt ihren Lesern einen bunt gefüllten Werkzeugkoffer an die Hand, mit dem sich Optimismus und Entschlossenheit im Alltag leben lassen. Dabei spielen vor allem Selbstliebe und Nächstenliebe, aber auch Themen wie Feminismus und Klimawandel eine entscheidende Rolle. Wir empfehlen das Buch der jungen Autorin allen, die sich Inspirationen für ein erfülltes Leben in einer besseren Welt wünschen.


Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

von Jojo Moyes

Jojo Moyes ist eine bekannte Bestsellerautorin und lieferte mit ihren Büchern bereits zahlreiche Filmvorlagen. Auch in ihrem neuen Roman Wie ein Leuchten in tiefer Nacht geht es selbstverständlich um Liebe, Hoffnung und Mut. Die Protagonistin Alice folgt im Jahr 1937 ihrem Verlobten in die USA. Dort sieht sich die junge Frau mit einem unausstehlichen Schwiegervater konfrontiert. Gleichzeitig findet sie jedoch ihre Erfüllung in ihrer Arbeit in der örtlichen Bibliothek. Wir empfehlen diesen neuen Roman von Jojo Moyes allen Leserinnen, die gerne von mutigen Frauen lesen möchten.

 

Fotos: atb aufbau Verlag; Droemer Knaur Verlag; Randomhouse Integral Verlag; riva Münchner Verlagsgruppe; rowohlt Wunderlich Verlag; S.Fischer Verlag; ullstein leben Verlag; vitaliymateha / stock.adobe.com

Happy Green Year: Silvester nachhaltig feiern

Silvester nachhaltig feiern - so geht's

So langsam nähert sich das Jahresende und damit die alljährliche Frage: „Was machst du dieses Jahr an Silvester?“ Planst du eine große Party, eine kleine Feier mit lieben Freunden oder ganz einfach einen gemütlichen Abend auf der Couch mit deinem Schatz? Eine Frage wird aber auf jeden Fall immer wichtiger: wie kann ich Silvester nachhaltig feiern? Wir haben einige Tipps für dich zusammengetragen.

Feuerwerk – muss das sein?

Silvester und Knallerei gehören für viele untrennbar zusammen. Aber mal Hand aufs Herz: Nervt die stundenlange Böllerei, der Rauch und Gestank nicht doch irgendwann? Und wem gefällt es schon, am Neujahrsmorgen über Tonnen von Überbleibseln der letzten Nacht zu steigen? In manchen Städten fallen mehr als 40 Tonnen Müll in einer einzigen Nacht an.

Jeder Hundebesitzer denkt mit Schrecken daran, in welcher Panik der Vierbeiner in der Silvesternacht ist… und für die Gesundheit ist es auch alles andere als zuträglich. Die Knaller und Raketen werden durch das Verbrennen von Schwarzpulver gezündet – und dabei entstehen giftige Schwefelverbindungen. Für die immer bunteren Farben werden giftige Metallsalze tonnenweise in die Luft geblasen, obwohl diese streng genommen in den Sondermüll gehören würden. Viele Städte gehen inzwischen dazu über, eigene Kleinfeuerwerke zu verbieten und selbst toll orchestrierte Feuerwerke zu veranstalten – da stören selbst gezündete Knaller oder Raketen nur den Effekt.

Wenn du nicht auf ein bisschen Stimmung und Feuer verzichten willst, wie wäre es mit einer Schwedenfackel? Das ist ein kreuzweise eingeschnittener Holzklotz, der angezündet wird und stundenlang brennt. Wie wäre es, dann „schlechte Gewohnheiten“ den Flammen zu übergeben? Bitte jeden deiner Gäste, auf einen Zettel zu schreiben, welche ihrer schlechten Angewohnheiten sie sich im neuen Jahr abgewöhnen wollen; die Zettel übergebt ihr dann feierlich den Flammen, damit sie sich in Rauch auflösen…

Schwedenfackel

Nachhaltigkeit beim Essen und Trinken

Etwas Besonderes soll´s schon sein am letzten Abend des Jahres. Aber wer sagt, dass es aus möglichst weit entfernten Regionen stammen muss? Wein und Sekt vom regionalen Winzer, am besten noch biologisch hergestellt, ist eine tolle Alternative und schmeckt. Die meisten Winzer nehmen leere Wein- und Sektflaschen sogar gerne zurück. Kauf Softdrinks und Bier in Mehrweg- Glasflaschen und achte bei Säften auf die regionale Herkunft.

Regionale und saisonale Produkte haben kurze Transportwege und damit automatisch einen geringeren CO²-Fußabdruck – also warum nicht mal das Silvestermenu unter das Motto „regional und bio“ stellen? Um nachhaltig zu sein, muss es nicht unbedingt vegetarisch oder vegan sein – auch wenn das natürlich die nachhaltigste Variante wäre. Dazu kommt noch, dass Obst und Gemüse aus entfernten Regionen meist einen höheren Schadstoffgehalt aufweist als regionale Produkte, wo die Kontrollen beim Anbau strenger sind.

Wenn du eine Party im kleineren Kreis planst, ist das gute alte Raclette oder Fondue immer noch eine tolle Alternative – mit Fleisch vom Bauernhof um die Ecke und Saisongemüse wie Champignons, Brokkoli oder Pastinaken. Dazu kommt, dass die nicht verzehrten Reste prima eingefroren werden können – auch die Vermeidung von Essensresten ist schließlich nachhaltig.

Raclette an Silvester

Verzichte auf Einweggeschirr

Plastikteller sind inzwischen bei den meisten Partys ohnehin ein No-go. Wenn es die große Party sein soll und einfach nicht genug Geschirr da ist, kannst du hier auf biologisch abbaubares Einweggeschirr zurückgreifen. Da gibt es inzwischen tolle Alternativen zum Beispiel aus Palmblättern oder Zuckerrohr, aus Pappe oder Holzschliff… viele sehen auch wesentlich besser aus als schnöde Pappteller. Oder – wenn es eine lockere Party sein soll – warum nicht auf die Einladung schreiben, dass jeder sein Essgeschirr selbst mitbringen möge?

Damit nicht jeder permanent ein neues Glas braucht, lege einfach etwas Klebestreifen (Washi-Tape) und einen Marker bereit, sodass jeder sein Glas immer wieder findet – das spart jede Menge Spülkram und ist ebenfalls nachhaltiger.

Aluminium Strohhalm

Kaffeesatzlesen statt Bleigießen

Das immer noch sehr beliebte Bleigießen ist alles andere als nachhaltig – Blei ist giftig und gehört normalerweise in den Sondermüll… wenn es aber trotzdem ein „Blick in die Zukunft“ sein soll, wie wäre es mit dem guten alten Kaffeesatzlesen? Dazu braucht man nur den fein gemahlenen türkischen Mokka und einen hohen, schmalen Topf. Das kalte Wasser und Kaffeepulver wird in den Topf gegeben und wenn es kocht, in eine schmale kleine Tasse gegossen. Nach dem Austrinken kippst du die Tasse auf den Unterteller und lässt sie einige Zeit stehen. Danach wird die Tasse wieder umgedreht und erlaubt „einen Blick in die Zukunft“. Welche Formen hat der Kaffeesatz angenommen? Im Internet findest du unzählige Listen mit Interpretationsmöglichkeiten – oder mach dir doch einfach selbst eine witzige Liste. Du kannst auch Glückskekse mit eigenen „Prophezeiungen“ auf kleinen Zettelchen backen.

Kaffeesatzlesen

Nachhaltige Dekoration

Jeder liebt Deko wie Girlanden und Konfetti – bis zum nächsten Tag, wenn du vor Bergen von Müll stehst und noch nach Wochen Konfettifetzen aus irgendwelchen Ecken gekrochen kommen… Statt bunter Girlanden kannst du aus Zeitungen oder Packpapier selbst Girlanden falten. Tannenzapfen und Efeu aus dem Wald oder bemalte Steine ergeben auch stimmungsvolle Dekorationen und eine Deko in Naturfarben sieht doch meistens edler aus als knallbunte Papiergirlanden. Aus trockenen Ästen lassen sich Sterne oder andere Dekorationen basteln, wiederverwendbare Wimpelketten aus Stoffresten oder Kerzen in alten bemalten Einmachgläsern ergeben auch eine tolle und nachhaltige Deko. Auch wenn sie nicht nachhaltig sind, kannst du auch mit einer einzigen goldfarbigen Rettungsdecke aus dem Erste-Hilfe-Kasten (die sollten sowieso regelmäßig ersetzt werden!) tolle Glitzerakzente setzen.

Nachhaltige Dekoration

Statt Kunstblumen kannst du auf dem Tisch kleine Terracottatöpfchen mit frischen Kräutern verteilen, die deine Gäste auch beim Essen zum Würzen benutzen können. Die Kerzengläser kannst du anschließend deinen Gästen als kleine Erinnerung an den nachhaltigen Rutsch ins neue Jahr mitgeben.

 

Fotos: giannip; Monkey Business; Anjelika Gretskaia; sebra; fascinadora / stock.adobe.com

Soul Food: Gibt es Essen, das glücklich macht?

Soul Food

Wenn die Laune am Tiefpunkt ist, das Stressbarometer ausschlägt oder sich Liebeskummer anbahnt, hilft bekanntlich ein ordentliches Stück Schokolade. Besonders mit Bitterschokolade tun wir unserer Seele etwas Gutes. Durch den Botenstoff Tryptophan, Antioxidantien und Magnesium wird sie zum süßen Stimmungsaufheller und senkt das Stress-Hormon-Level.

Schokolade gehört somit zur Kategorie Soul Food – Lebensmittel, welche durch bestimmte Inhaltsstoffe Glücksgefühle im Gehirn auslösen und zu unserem Wohlbefinden beitragen sollen. Die Wissenschaft hat die Geheimnisse unserer Ernährung erkundet und die Wirkungsweisen von in Nahrungsmitteln enthaltenen Glückshormonen wie Serotonin & Co aufgedeckt. Wir verraten dir alles rund um den Mythos Soul Food und ob du dich wirklich gezielt glücklich essen kannst.

Darm und Hirn – Freunde durch dick und dünn

Zwischen unserem Verdauungstrakt und dem Gehirn besteht ein wichtiger Informationsfluss. Der Darm wird nicht umsonst als „zweites Gehirn“ bezeichnet: Zwischen unseren Darmfalten tummeln sich rund 500 Millionen Nervenzellen. Dieses neuronale Netzwerk ähnelt dem in unserem Kopf sehr stark, kommuniziert über dieselben Neurotransmitter und steht im konstanten Austausch mit dem Gehirn. Andersherum können Emotionen nachweislich unseren Bauch beeinflussen. Stressige Situationen bereiten uns im schlimmsten Fall wortwörtlich Bauchschmerzen. Auf einmal bekommt die Redensart „auf unser Bauchgefühl hören“ einen ganz neuen, beinahe fachmännischen Hintergrund.

Kein Wunder, dass unserem „Darmhirn“ große Bedeutung zugeschrieben wird und bald nach Lebensmitteln gesucht wurde, die nachweislich positive Auswirkungen auf unsere Emotionen haben können.

Mythos Soul Food – Lifestyle gegen Wissenschaft

Die meisten Vertreter der Kategorie Soul Food sollen durch ihren hohen Anteil am Botenstoff Serotonin beziehungsweise der Aminosäure Tryptophan, einem Rohstoff des Serotonins, unsere Stimmung aufhellen und unser Gehirn zu Glücksgefühlen motivieren. Zu den üblichen Verdächtigen gehören neben der allseits beliebten Schokolade auch Bananen, Nüsse, Getreide, Fisch und viele mehr. Ihnen wird oftmals eine beinahe „dopende“ Wirkung nachgesagt, mit der wir unsere Stimmung kurzfristig positiv beeinflussen können.

Doch solche Annahmen sind mit Vorsicht zu genießen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass im Darm tatsächlich ein Großteil des körpereigenen Serotoninhaushaltes gespeichert wird. Dieser ist bei Menschen mit Depressionen in niedrigerer Konzentration vorhanden. In manchen Lebensmitteln sind in der Tat Spuren des Glückshormons enthalten. Doch die Mengen an Serotonin, welche wir durch den Verzehr von Schokolade & Co zu uns nehmen könnten, würden noch lange keinen merkbaren Unterschied im Serotoninspiegel hervorrufen – selbst wenn wir in Ausnahmesituationen eine ganze Tafel in Rekordzeit verputzen. Durch die Verdauung kommt der Botenstoff zwar ins Blut, erreicht dadurch aber noch lange nicht das Gehirn.

Auch der Serotonin-Baustein Tryptophan kann da nicht viel ausrichten. Tryptophan gelangt zwar leichter ins Gehirn, muss aber dort erst in das Glückshormon umgewandelt werden. Da müssten wir schon ordentliche Mengen zu uns nehmen, dass die Voraussetzungen für eine nachweisliche Wirkung gegeben wären. Die erforderlichen Dosen kannst du laut Experten nur durch die Aufnahme der Stoffe als Medikament aber nicht durch die Nahrung erreichen. Somit ist es aus wissenschaftlicher Sicht leider ein Trugschluss zu glauben, dass man sich mit gewissen Lebensmitteln glücklich essen kann.

Glücklich lernen, statt glücklich essen

Soul Food begründet seine Daseinsberechtigung daher nicht durch wissenschaftliche Studien. Sehr schade, wenn man sich ausmalt wie einfach wir unsere Stimmung aufhellen und schlechte Laune verscheuchen könnten.

Trotzdem erleben wir nach dem Essen oft einen Glücksschub, sind zufrieden und fühlen uns einfach gut. Woher kommt es also, dass bestimmte Lebensmittel solche Gefühle auslösen können, wenn nicht durch das in ihnen enthaltene Glückshormon?
Das Geheimnis liegt im Lern-Effekt unseres Gehirns: Essen wir in glücklichen Momenten ein bestimmtes Lebensmittel, merkt sich unser Gehirn den Zusammenhang und koppelt den Geschmack an die positive Emotion. Dieses glückliche Gefühl wird automatisch abgerufen, wenn wir das gleiche Essen in einer späteren Situation zu uns nehmen. Serotonin ist dafür jedoch nicht verantwortlich, sondern ein ganz anderer allseits bekannter Botenstoff: das Dopamin.

Dopamin wird im Gehirn selbst erzeugt. Es hat daher keinen langen Weg, um Wirkung zu erzielen und spielt in unserem Belohnungssystem eine wichtige Rolle. Es wird in Erfolgssituationen ausgeschüttet, etwa wenn wir etwas lange Ersehntes endlich erreichen, motiviert sind oder einen plötzlichen Geistesblitz haben.

Unser persönliches Soul Food

So bekommt Soul Food eine neue Bedeutung: Anstatt sich auf konkrete Lebensmittel mit hohem Serotoningehalt zu beschränken, kann Soul Food für jeden von uns etwas anderes sein und wird somit zum persönlichen Stimmungsaufheller. Ob der Apfelkuchen, der uns an den sonntäglichen Besuch bei Oma erinnert oder das traditionelle Rührei mit Speck nach einer durchzechten Nacht mit den besten Freunden: Soul Food erinnert uns an schöne Momente und versetzt uns dadurch in gute Laune. Gutes Essen wird in diesem Sinne aus dem Moment heraus geboren. Es ermöglicht uns, immer wieder zu der damals empfundenen Zufriedenheit zurückzukehren und unbewusst in „geschmacklichen“ Erinnerungen zu schwelgen.

So steht es jedem frei, Soul Food für sich selbst zu definieren, ohne einem bestimmten Ernährungsplan zu folgen. Womit die Frage beantwortet sein dürfte: Ja, man kann sich durchaus glücklich essen!

 

Foto: Drobot Dean / stock.adobe.com

Inspirierende Fragen für deinen persönlichen Jahresrückblick

Inspirierende Fragen für deinen persönlichen Jahresrückblick

Ja, wir können es selbst kaum glauben: Der Jahreswechsel ist nur noch wenige Wochen entfernt. Bald beginnt wieder das Fest, an dem die Sektkorken knallen und die Raketen in die Höhe steigen. Gehörst auch du zu der Gruppe von Menschen, die das neue Jahr zum Anlass nehmen, um sich zahlreiche neue gute Vorsätze zu stellen? Was sollen die kommenden zwölf Monate für dich bereithalten? Zu den Klassikern zählen hier in der Regel das disziplinierte Sporttreiben, etwas genauer auf das Portemonnaie zu achten oder sich öfter bei den Liebsten zu melden.

Gegen solche Vorhaben spricht natürlich überhaupt nichts, jedoch ist es sinnvoll, den Jahreswechsel zunächst mit einem Moment der inneren Einkehr und Reflexion zu begehen. Schließlich können wir so viele Lehren aus dem Vergangenen ziehen. Mit Hilfe deines persönlichen Jahresrückblicks hast du die Möglichkeit, das wertzuschätzen, was du in den letzten 365 Tagen durchlebt und gefühlt hast. Womöglich gab es auch Erlebnisse, die dir noch immer negativ im Gedächtnis haften. Auch hier bietet dir der Jahresrückblick eine wunderbare Option, um mit dem, was passiert ist, deinen persönlichen Frieden zu schließen.

Nicht zuletzt ist es die Vergangenheit, die uns zu dem macht, was wir heute sind. Wenn du die richtigen Schlüsse und Lehren ziehst, wird es dir viel leichter fallen, Dinge zu verändern, an deiner Geschichte zu wachsen und die beste Version deines Selbst zu werden. Im Folgenden präsentieren wir dir einige ausgewählte Fragen, die dir dabei helfen werden, deinen eigenen Jahresrückblick konstruktiv und lehrreich zu gestalten.

Worauf kann ich stolz sein?

Wer kennt es nicht? Während uns ein Jahr als Kind wie eine halbe Ewigkeit vorkam, fliegen die Tage im Erwachsenenalter nur so an uns vorbei. Wann nehmen wir uns im Alltagstrott noch wirklich Zeit für uns selbst und denken einmal genauer darüber nach, was wir bereits geleistet haben? Worauf wir stolz sein können? Meistens taumeln wir von einer Zielsetzung zur nächsten, ohne uns dessen bewusst zu sein, dass wir ständig Fortschritte machen. Nimm dir deshalb bewusst die Zeit dafür, das zu würdigen, worauf du stolz sein kannst. Hast du im letzten Jahr wichtige Prüfungen bestanden? Deinen Liebsten eine besondere Freude gemacht? Dich beruflich weiterentwickelt? Stelle dir die Frage „Worauf kann ich im letzten Jahr stolz sein?“ und du wirst merken, dass dir sicher viel mehr einfällt, als du im ersten Augenblick dachtest.

Aus welchen Fehlern kann ich lernen?

Selbstverständlich gibt es in jedem Jahr Momente, die du rückblickend anders gemanagt hättest. Das Augenmerk auf eigene Fehltritte zu lenken ist natürlich nicht ganz angenehm, denn oft schwingt dabei das Gefühl mit, noch mehr Salz in die Wunde zu streuen. Dabei ist es so wichtig, sich eigene Fehler einzugestehen. So kannst du einerseits aus ihnen lernen und andererseits hilft dir das selbstkritische Nachdenken über dein Handeln dabei, nicht noch einmal in das gleiche Fettnäpfchen zu treten. Es geht bei dieser Frage nicht darum, dich selbst fertig zu machen, daher solltest du die Möglichkeiten sehen, die dir die gewonnenen Erkenntnisse für deinen weiteren Lebensweg bieten. Was habe ich falsch gemacht? Welche Schlüsse ziehe ich daraus? Was kann ich künftig tun, um in ähnlichen Situationen besser zu handeln?

Jahresrückblick

Welche Lehren gab mir das vergangene Jahr?

Die Erkenntnisse, die du aus deiner persönlichen Fehleranalyse gewinnst, sind mit Sicherheit nicht die einzigen, welche die vergangenen zwölf Monate für dich bereithielten. Es können auch Dinge sein, die du aus Gesprächen mit anderen Leuten gelernt hast, bestimmte Erlebnisse, die dich geistig prägten, oder Erkenntnisse, die du aus Büchern gewonnen hast.

Damit diese Lehren des letzten Jahres nicht verloren gehen, ist es ratsam, sie schriftlich festzuhalten. Du kannst dir zu diesem Zweck ein kleines Notizbuch zulegen, welches du im Laufe der Zeit mit diesen wichtigen Informationen füllst. Das bietet dir auch die Möglichkeit, dir diese Sachen immer wieder aufs Neue ins Gedächtnis zu rufen. Hast du in den zurückliegenden Monaten erkannt, worauf es dir wirklich im Leben ankommt? Welche Muster deines Alltags nicht gut für dich sind? Schreib es auf und halte diese wichtigen Erinnerungen für immer fest.

Was möchte ich im kommenden Jahr ändern?

Sobald das letzte Jahr Revue passiert wurde, ist es Zeit, die daraus gezogenen Lehren auf die kommenden Monate zu projizieren. Formuliere dir dazu klare Ziele, denn das erleichtert es dir ungemein, die ersehnten Wünsche in die Tat umzusetzen. Was möchte ich wann und wie erreichen? Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass nur eine Veränderung deines Handelns dazu führt, dass sich gewisse Aspekte deines Lebens in eine neue Richtung bewegen. Hoffen allein reicht schlichtweg nicht aus.

Das Feld dieser guten Vorsätze ist dabei grenzenlos und individuell verschieden. Oftmals hilft es bereits, im Kleinen anzufangen. Vielleicht möchtest du es endlich schaffen, deine Dokumente besser zu sortieren. Oder dir mehr Zeit für deine Hobbys nehmen. Dich früher auf anstehende Prüfungen vorbereiten. Halte deine persönlichen Ziele schriftlich fest und hänge sie an einem Ort in deiner Wohnung auf, den dein Blick oft streift. Dies erhöht drastisch die Chancen dafür, dass deine Zielsetzungen weit über den Januar hinaus Bestand haben.

Wie nehme ich mir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge?

Als Klassiker unter den guten Vorsätzen gilt der Wunsch, sich mehr Zeit für bestimmte Dinge zu nehmen. Dazu zählt der Besuch des Fitnessstudios, das Pflegen von vernachlässigten Freundschaften, oder der Durchführung lang ersehnter Unternehmungen. Doch genau wie das alte, hat auch das neue Jahr nur 365 Tage (Schaltjahre einmal ausgelassen). Es geht also in erster Linie darum, dir deine freie Zeit sinnvoller einzuteilen. Oft steht dir dabei der innere Schweinehund im Weg. Sind wir einmal ehrlich: Wie oft liegen wir in unserer Freizeit faul auf der Couch und schauen einen Film, anstatt uns zu verabreden oder zum Sport zu fahren? Untersuche deinen Alltag und finde jene Fenster, in denen du Zeit einsparen und anders nutzen kannst.

Was sollte ich loslassen?

Der schwierigste und mitunter wichtigste Punkt ist das Loslassen bestimmter Muster, die sich wie Altlasten durch dein Leben ziehen. Dazu zählen vor allem emotionale Aspekte, die dich in deiner persönlichen Entwicklung einschränken. Hinterfrage dich einmal dahingehend, ob es nicht Zeit für neue Glaubenssätze ist. Welche Verhaltensmuster verfolgst du immer noch, obwohl du schon lange weißt, dass sie dich ausbremsen? Die Zukunft macht uns mit ihrer Ungewissheit oft Angst. Deshalb neigen wir dazu, uns an das Alte zu klammern. Wenn wir uns jedoch nicht dazu überwinden, neue Wege auszuprobieren, werden wir uns immer weiter im Kreis drehen. So heißt es in einem berühmten Zitat von Albert Einstein: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Weitere inspirierende Fragen für deinen Jahresrückblick

  1. Für welche Ereignisse im letzten Jahr bin ich besonders dankbar?
  2. Welche Ereignisse haben mich besonders berührt?
  3. Welche Momente bleiben mir besonders in Erinnerung?
  4. Welches Buch oder welcher Film hat mich besonders bewegt?
  5. Wer hat mein Leben im letzten Jahr besonders beeinflusst und warum?
  6. Was sind meine drei wichtigsten Erkenntnisse?
  7. Was würde ich rückblickend anders machen und warum?
  8. Welche Ziele habe ich erreicht?
  9. Warum habe ich bestimmte Ziele nicht erreicht?
  10. Was habe ich dieses Jahr das erste Mal in meinem Leben gemacht?
  11. Was habe ich Neues gelernt?
  12. Wieviel Zeit habe ich mit den Menschen verbracht, die mir wirklich wichtig sind?
  13. Was war meine größte Enttäuschung in diesem Jahr und was kann ich Positives für mich daraus ziehen?
  14. Sollte ich mich vielleicht noch bei jemanden entschuldigen?

 

Fotos: georgerudy / stock.adobe.com

Erotische Temperaturspiele für besondere Stunden

Erotische Temperaturspiele für besondere Stunden

Erotische Temperaturspiele schaffen gerade in längeren Beziehungen neue Spannung und ein Kribbeln im Bauch. Spiele mit kalten Eiswürfeln können dabei ebenso aufregend sein wie mit heißem Massagewachs.

Spielzeug vorher aufwärmen oder abkühlen

Für prickelnde Momente kann es sorgen, wenn ihr Spielzeuge vorher kurz ins Eisfach legt oder in einem heißen Wasserbad aufwärmt. Auf diese Weise entstehen ganz neue Empfindungen, die das Liebesspiel besonders aufregend machen. Er kann sie mit den Spielzeugen verwöhnen und dabei ihre Reaktion beobachten. Auf diese Weise haben beide Spaß. Um sich an das Spielzeug zu gewöhnen, ist es aufregend, mit dem Spielzeug erst langsam über den Körper zu streicheln und es dann behutsam einzuführen. Wichtig ist es dabei, darauf zu achten, dass das Spielzeug nicht zu warm oder zu kalt ist.

Eiswürfel auf dem Körper sorgen für Spannung

Eine tolle Idee für das Liebesspiel zu zweit ist es, wenn ein Partner einen Eiswürfel in den Mund nimmt und mit diesem sanft über den Körper des anderen gleitet. An sensiblen Stellen spürt der Partner daher direkt die Reaktion des anderen. Die Nähe des Partners und die Kälte des Eiswürfels ergeben eine einzigartige Kombination. Einen ebenfalls sehr erotischen Effekt hat es, dabei zuzusehen, wie das Eis auf der Haut langsam schmilzt. Auch während des Liebesspiels könnt ihr die Eiswürfel einsetzen, indem diese an den erogenen Zonen sanft schmelzen. Reizvoll kann es auch sein, Getränke einzufrieren und diese in Form von einem Eiswürfel auf dem Bauch des anderen schmelzen zu lassen. Der andere Partner kann dann sanft das geschmolzene Eis aus dem Bauchnabel des anderen lecken. Dass die Haut, welche mit den Eiswürfeln in Berührung gekommen ist, leicht befeuchtet und besonders empfindsam ist, hat eine zusätzliche erotische Wirkung. So bekommen beide Partner besonders Lust auf einander und die spätere Vereinigung wird noch intensiver.

Temperaturspiele Eiswürfel

Warmes Massageöl einsetzen

Für besonders sinnliche und romantische Stunden eignet es sich auch sehr gut, warmes Massageöl einzusetzen. Auf diese Weise gelingt eine romantische Massage, an der beide Partner gleichermaßen Spaß haben. Das warme Öl fühlt sich nicht nur sehr angenehm auf der Haut an, sondern einige Produkte pflegen die Haut zudem und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Empfehlenswert ist es auch, sich für ein Massageöl mit einem angenehmen Duft zu entscheiden. Sinnliche Düfte haben eine zusätzliche stimulierende Wirkung und schaffen ein angenehmes Ambiente. Das warme Öl verwöhnt die Haut und macht Lust auf mehr. Die Körper fühlen sich zudem noch intensiver an, da das Öl auch eine verbindende Wirkung hat. Die Haut gleitet übereinander und auf diese Weise könnt ihr euch noch einmal ganz neu erleben. Sinnlichkeit und Erotik verbinden sich.

Heißes Wachs für Dominanzspiele

Das Spiel mit Macht und Unterwerfung hat einen ganz besonderen Reiz. Wer sich mit diesem Bereich vertraut machen möchte, für den empfiehlt sich heißes Wachs. Im Handel gibt es spezielle Kerzen zu kaufen, deren Wachs nicht zu heiß wird, sodass keine Verbrennungen entstehen. Das spezielle Wachs ist zudem hautverträglich. Sehr prickelnd und erotisch ist es, wenn ein Partner den anderen fesselt und dieser ihm dann vollkommen ausgeliefert ist. Es steht dabei in eurem freien Belieben, an welchen Stellen ihr das heiße Wachs auftropft. Für den dominanten Partner ist es sehr erregend, die Reaktion des devoten Partners zu beobachten und das Gefühl der Kontrolle und Macht zu haben. Wer möchte, der kann dem anderen Partner auch Befehle geben und das heiße Wachs als Strafe einsetzen. Im wahrsten Sinne des Wortes heiße Bestrafungen können eine sehr erotische Wirkung haben und mehr Abwechslung in das Liebesleben bringen. Das heiße Wachs könnt ihr auch zusammen mit einer Augenbinde, Handschellen und einer kleinen Gerte eingesetzen.

Temperaturspiele mit heißem Wachs für Dominanzspiele

Heißer Tee oder kalte Getränke bei der oralen Stimulation verwenden

Wenn er sie oder sie ihn verwöhnt, können dabei auch heiße oder kalte Getränke zum Einsatz kommen. Auf diese Weise senkt oder hebt sich die Temperatur im Mund und die orale Stimulation bekommt eine ganz neue Dimension. Auch heiße oder kalte Küsse auf bestimmte Körperstellen haben ihren Reiz. Die Partner können hier nach Lust und Laune experimentieren und neue Dinge ausprobieren. Wer möchte, der kann auch vor dem Liebesspiel Pfefferminztee trinken und damit die Intensität der jeweiligen Empfindung verstärken. Heiße und kalte Getränke beim Liebesspiel schaffen damit Abwechslung und neue Emotionen. Im Sommer sind kalte Getränke sehr erregend, während im Winter heißer Tee das Liebesspiel prickelnd macht.

 

Foto: runzelkorn; tverdohlib; M.Dörr & M.Frommherz / stock.adobe.com

So hältst du deine Fitness-Vorsätze wirklich durch

So hältst du deine Fitness-Vorsätze wirklich durch

Hast du neue Fitness-Vorsätze gefasst und möchtest du sie diesmal wirklich durchhalten? Das ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst. Wir haben dir hier ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen es sehr viel leichter wird.

Visualisiere und formuliere deine Ziele

Hast du ein Ziel, das du erreichen möchtest? Möchtest du vielleicht abnehmen, deine Kondition verbessern oder deine Muskeln straffen? Ein Ziel zu haben ist immer eine gute Sache, denn du kannst ganz konkret auf etwas Bestimmtes hinarbeiten. Formuliere dein Ziel, schreib es dir auf oder visualisiere es auf andere Weise. Etwa, indem du dir ein Bikinifoto aus besseren Zeiten an den Kühlschrank hängst.

Kampf gegen die Monotonie

Bringe Abwechslung in dein Training. Nichts ist langweiliger und ermüdender, als jeden Tag dieselbe Routine abzuarbeiten. Das kann niemand lange durchhalten, und falls doch, dann macht es auf jeden Fall keinen Spaß. Damit Sport aber zu etwas ganz Normalem in deinem Alltag wird, ist der Spaßfaktor unerlässlich. Geh also im Fitness-Studio nicht jeden Tag nur an die Geräte, sondern besuche auch Kurse wie Yoga oder Pilates. Die abwechselnde Beanspruchung verschiedener Muskelgruppen führt dazu, dass du deinen ganzen Körper trainierst.

Achte auf eiweißreiche Ernährung

Wer Sport macht, verbrennt dabei Kalorien und hat automatisch mehr Hunger. Deshalb ist es in Ordnung, wenn du nach dem Sport gut isst. Du solltest lediglich darauf achten, jetzt auch die richtigen Dinge zu essen. Eine eiweißreiche Ernährung unterstützt die Fettverbrennung und den Muskelaufbau. Wenn du am Abend auf Kohlenhydrate verzichtest, ist das ein regelrechter Booster für deinen Stoffwechsel. Trotzdem sind Kohlenhydrate gerade für Sportler wichtig – du solltest sie aber am besten zum Frühstück oder Mittagessen zu dir nehmen.

Fitness-Vorsätze durchhalten

Langfristige Ziele sind besser als kurzfristige

Da es auch bei konsequentem Training immer wieder zu sogenannten Leistungsplateaus kommt, bei denen du das Gefühl hast, dass du mit deinen Bemühungen einfach nur auf der Stelle trittst, solltest du dir eher langfristige als kurzfristige Ziele setzen. Wer konsequent weitertrainiert, wir die Früchte seiner Anstrengung früher oder später ernten. Nimm dir also nicht vor, bis nächste Woche 5 Kilo abzuspecken, sondern denke vielmehr an den nächsten Strandurlaub in einigen Monaten. Dort kannst du zeigen, was du die letzten Wochen geleistet hast. Dein Körper wird ganz für sich selbst sprechen.

Nimm dir nicht zu viel vor

Die meisten Sportbemühungen scheitern an zu hohen Vorsätzen. Gerade in der heutigen Zeit haben wir ja ohnehin ständig das Gefühl, immer noch mehr Leistung bringen zu müssen. Wenn du mit dem Laufen beginnst, dann musst du nicht in einem halben Jahr schon einen Marathon schaffen. Wenn du in 6 Monaten einen 10-km-Lauf laufen kannst, dann ist das mindestens genauso toll, und eine Leistung, auf die du stolz sein und vor allem, die du auch wirklich erreichen kannst.
Dasselbe gilt für Abnehmziele. Denke hier besser in kleineren Schritten von zwei bis drei Kilogramm, anstatt gleich an die totale Verwandlung.

Mehr Spaß mit dem optimalen Trainingspartner

Dies ist der ultimative Tipp, gerade für die Einsteiger beim Sport. Früher oder später wird sich der gefürchtete innere Schweinehund zu Wort melden und versuchen, dich mit allen möglichen Ausflüchten und Ausreden zum Daheimbleiben zu überreden. Tatsächlich ist es an vielen Tagen gar nicht so einfach, sich auch wirklich zum Sport aufzuraffen. Doch tatsächlich fühlst du dich hinterher immer besser, wenn du etwas getan hast. Suche dir also einen oder mehrere Trainingspartner, verabrede dich mit deiner Freundin zu festen Zeiten, besuche Kurse oder schließe dich einem Lauftreff mit fixen Terminen an. In der Gruppe oder zu zweit macht Sport gleich viel mehr Spaß.

Fitness-Vorsätze durhhalten mit Partner

Dokumentiere dein Training und deine Erfolge

Bevor du mit dem Sport beginnst, mache eine Bestandsaufnahme. Was kannst du, was wiegst du, was traust du dir zu? Dokumentiere dann dein Training. Das wird dazu führen, dass du bald keine Lücken und Faulheiten in deiner Dokumentation mehr tolerieren wirst. Wenn du über deine Trainingseinheiten und Fortschritte Buch führst, so ist das eine tolle Motivation, um weiterzumachen. Du siehst auf einen Blick, was du alles bereits erreicht hast. Wähle für die Dokumentation diejenige Form, die dir am meisten liegt. Schreibe in ein Heft, in eine Excel-Datei oder benutze eine Fitness-App. Bei vielen Apps kannst du dich mit anderen verbinden und ihr motiviert euch gegenseitig.

Spaß ist wichtig

Menschen, die keinen Spaß an dem haben, was sie tun, tun es meist nicht lange. Dies gilt auch für den Sport, denn er findet schließlich freiwillig statt. Deshalb solltest du dich unbedingt für eine Sportart entscheiden, die dir auch wirklich Spaß macht. Vielleicht bewegst du dich lieber in der freien Natur? Dann geh laufen oder Rad fahren. Ist es dir draußen oft zu nass, zu kalt oder zu heiß? Dann entscheide dich für eine Indoor-Sportart oder ein Fitness-Studio. Die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass du garantiert das richtige für dich selbst finden wirst. Manchmal musst du vielleicht auch ein paar Dinge ausprobieren, bis du es sicher weißt.

Belohne dich zwischendurch

Wenn du dich beim Sport anstrengst und verausgabst, dann ist es völlig ok, dass du dich anschließend für deine Anstrengungen belohnst. Es kommt nur darauf an, auch die richtige Art von Belohnung zu wählen. Zwar sind kleine Sünden zwischendurch vollkommen in Ordnung und erlaubt, sie sollten jedoch nicht die Oberhand gewinnen. Gerade dann, wenn du mit dem Sport abnehmen möchtest, finden sich beim Thema „Belohnung“ schon einige Stolperfallen. Versuche also, neue Wege zu finden. Hast du schon drei Kilo mühsam abgesportelt? Dann gönne dir statt dem zweiten Stück Torte doch einfach eine neue Hose oder ein neues Shirt, oder belohne dich mit einem Kinobesuch.

Der Plan B für den Notfall

Beim Sport ist vor allem eines wichtig: Konsequent dranzubleiben. Denn sehr schnell ist die mühsam erarbeitete Form und Kondition auch schon wieder rückläufig, wenn du zu lange aussetzt. Kommt deiner Terminplanung eine Geschäftsreise dazwischen? Keine Sorge, du kannst in jeder Stadt Alternativen finden. Besuche den Fitnessraum in deinem Hotel, oder nimm dir die Laufschuhe mit und drehe vor dem Abendessen eine kleine Runde um den Block. Es ist dabei gar nicht wichtig, dass du dich streng an dein normales Pensum hältst. Hauptsache, du bleibst in Bewegung.

 

Fotos: dima_sidelnikov / stock.adobe.com

Fairer Schmuck: Darauf solltest du beim Kauf achten

Fairer Schmuck: Darauf solltest du beim Kauf achten

Nachhaltigkeit ist auch beim Schmuckeinkauf gefragt. In der Gewinnung von Rohmaterialien zur Schmuckherstellung sind Umweltsünden und Ausbeutung von Menschen leider noch an der Tagesordnung. Höchste Zeit also, dass auch hier ein Bewusstseinswandel stattfindet.

Schöner Schmuck – aber fair bitte!

Gerade beim Schmuck, der die eigene Schönheit unterstreichen und in einem besonderen Glanz erstrahlen lassen soll, sind Fairness und Nachhaltigkeit gefragt. Wer möchte schon gerne „Blutdiamanten“ oder mit giftigen Chemikalien gewonnenes Gold am Hals hängen haben?

In der konventionellen Goldgewinnung wird leider immer noch mit Methoden gearbeitet, die auf anderen Gebieten längst ausgemerzt worden sind. Zwar bieten große Gold- oder Silberindustrien zumeist faire Arbeitsbedingungen, es kommen aber nach wie vor Unmengen der hochgiftigen Blausäure-Verbindung Zyanid zum Einsatz. Die Chemikalie ermöglicht das einfache Herauslösen des Goldes aus unedlem Gesteinsmaterial. Bei einem Unglück in Rumänien gelangten alleine im Jahr 2000 mehrere Tonnen giftiger Zyanid-Schlacken in die umliegenden Flüsse und schließlich auch in die Donau.

In Afrika und Südamerika sind viele kleine Einzelschürfer auf das Einkommen aus feinstem Goldstaub und winzigen Nuggets aus Flüssen oder der Erde angewiesen. Auch sie nutzen teils wahllos giftige Chemikalien, die langsam die Umwelt zerstören. Zwischenhändler nutzen die Not der einheimischen Bevölkerung regelrecht aus und bieten ihnen nur Bruchteile von den tatsächlichen Werten der geförderten Edelmetalle und Steine. Das Risiko und die verseuchte Umwelt bleiben das Problem der Menschen vor Ort.

Es geht auch anders

„Fairtrade“ hat auch im Gold- und Schmuckgeschäft längst Einzug gehalten. Neben dem bereits aus anderen Bereichen bekannten Label, bieten Zusammenschlüsse wie die „Alliance for Responsible Mining“ oder der „Responsible Jewelry Council“ tolle Alternativen zu herkömmlich gewonnenem Gold und anderen Rohmaterialien. Gearbeitet wird bei diesen recht neuen Initiativen zwar noch nicht immer zu 100 Prozent fair, dafür bemühen sich diese Unternehmen um einen realistischen Wandel, der auch im großen Stil umgesetzt werden kann. Neben international verbindlichen ethischen Richtlinien zur Gewinnung möchten diese Vereinigungen gerechte Konzepte vom Arbeiter bis hin zum Endverbraucher durchsetzen.

Wenn du dir demnächst ein neues Schmuckstück leisten möchtest, dann frage beim Juwelier doch einfach mal nach den Bezugsquellen des Goldes. Lass dich aber niemals mit Beteuerungen abspeisen, sondern bestehe auf Zertifikate und echte Nachweise zur Herkunft der Rohstoffe.

Natürlich gibt es auf dem Markt bereits etliche durchweg faire Anbieter sowie viele, die mit ihrer Arbeit irgendwo dazwischen liegen. Zum Beispiel präsentieren einige Geschäfte, die Herren-Eheringe verkaufen, ihr Zertifikat für verantwortungsvolles Minenwesen, um ihre Einhaltung der internationalen Bergbauethik zu zeigen. Ehrliche Anbieter erkennst du an der transparenten Informationspolitik. Verbindliche Angaben zu Bezugsquellen sollten leicht zugänglich sein und noch bestehende Defizite offen zugegeben werden.

Wir stellen dir jetzt noch einige Ideen und Alternativen rund um nachhaltigen Schmuck vor:

Edelmetall Recycling

Der Ankauf von Altgold und -silber boomt in nahezu allen größeren Städten. Zudem fristen viele alte Stücke ein Dasein in Omas Schmuckschatulle. Sie sind einfach aus der Mode gekommen, zu schwer oder beschädigt. Juweliere schmelzen altes Gold und Silber ein und erschaffen schöne neue Schmuckstücke. Du kannst auch selbst ein altes Stück zum Goldschmied tragen und dir neuen Schmuck ganz nach deinen Wünschen anfertigen lassen. Das hat natürlich seinen Preis. Toll sind aber auch die Angebote, bei denen Anfänger in speziellen Goldschmiedekursen selbst Hand anlegen und ihren eigenen Schmuck herstellen können!

Rheingold

Das berühmte Gold aus dem Rhein ist keineswegs eine Erfindung des Nibelungenliedes. Bereits die Kelten haben Gold aus dem Fluss gewonnen. Im 19. Jahrhundert kam die Goldwirtschaft am Rhein dann völlig zum Erliegen und wird jetzt wiederbelebt. Seit einigen Jahren wird mit rein physikalischen Techniken wieder Gold einer ganz besonderen Qualität aus dem Wasser gefiltert. Das Gold ist zwar teuer, für ein ganz besonderes Stück wie einen Ehering könnte sich die Investition durchaus lohnen. Verarbeitet wird es nur von einigen wenigen Goldschmieden deutschlandweit, die du über das Internet finden kannst.

Der Weltladen

Eine sichere Anlaufstelle für faire Schmuckstücke sind die Weltläden, die du in so ziemlich jeder größeren Stadt findest. Gewonnen, produziert und vertrieben wird hier vom Ansatz bis zum Warenregal unter ethisch höchsten Standards. Neben klassischem Gold- oder Silberschmuck findest du dort vorzugsweise fair verarbeiteten Halb-Edelstein-Schmuck und auch richtig stylische Ethno-Teile. Mit teils unglaublicher Handwerkskunst fertigen zumeist Frauen aus Afrika oder Südamerika aus Lederbändchen, Glasperlen, Metallplättchen und Keramik-Stückchen filigrane und einzigartige Schmuckstücke. Wenn du dir wirklich sicher sein willst, mit deinem Kauf ein gutes Werk zu tun, bist du dort bei der richtigen Adresse.

Fair-Schmuck-Labels

Ganz dem Trend folgend tauchen immer mehr „grüne“ Schmuckhersteller auf. Manche davon sind richtig große Anbieter, andere Newcomer, soziale Förderprojekte oder Ein-Frau-Betriebe. Angeboten werden hochwertige Schmuckstücke aus fair gewonnenem Edelmetall und mit entsprechend hohem Preis. Interessant sind in dieser Sparte aber auch die Designer, die nicht ganz alltägliche Materialien anbieten. Neben Gold und Silber werden weitere Metalle, Glas oder künstlich hergestellte Schmucksteine verarbeitet. Ideenreichtum und ausgefallenes Design stehen hier im Vordergrund. Eine tolle Alternative zu Gold kann das recycelte Buntmetall-Messing sein. Auf dem Fair-Schmuck-Markt wird es immer häufiger angeboten, teils aufwändig filigran verarbeitet und das zum angenehm günstigen Preis.

Foto: New Africa / stock.adobe.com

Diese Fragen solltest du deinem Partner stellen, um ihm näherzukommen

Diese Fragen solltest du deinem Partner stellen
Bessere Kommunikation

Wichtige Fragen in einer Beziehung

Kommunikation ist die Basis jeder Partnerschaft, das ist nichts Neues. Aber dazu gehört nicht nur, gut diskutieren, erzählen oder zuhören zu können. Damit Kommunikation überhaupt zu Stande kommt und produktiv ist, musst du die richtigen Fragen stellen. Denn wenn du das Richtige fragst, bekommst du auch Antworten, die euch einander näherbringen. Du kannst deinem Partner dadurch nicht nur im Alltag besser zur Seite stehen, sondern auch immer wieder Neues über einen Menschen lernen, den du zu kennen glaubst. Und du zeigst mit den richtigen Fragen, dass du involviert bist in das Leben deines Partners und sorgst dafür, dass ihr nicht nur nebeneinanderher lebt.

Kann ich etwas für dich tun / was brauchst du von mir?

Diese Frage sorgt dafür, dass dein Gegenüber sofort spürt, wie sich der Ballast auf den Schultern halbiert. Egal, ob die Antwort „Ja, bitte…“ oder „Nein, Danke!“ ist, allein die Frage zeigt Liebe und Fürsorge. Du machst dadurch klar, dass du an seiner Seite bist und bereit, die Aufgaben und Probleme zu teilen und mitzutragen. Du willst mit anpacken und ein Team bilden – und das ist es ja auch, was eine gute Beziehung ausmachen sollte.

Wie fühlst du dich heute?

Das fragst auch du bestimmt viel zu selten. Vielleicht, weil du die Antwort nicht wirklich hören willst (denn eine negative Antwort würde vielleicht deine Aktion erfordern), vielleicht auch nur aus Vergesslichkeit. In einer langen Beziehung stellt sich auch oft die Überzeugung ein, dass der Partner sich schon äußern wird, wenn etwas nicht stimmt. Wahrscheinlich hältst auch du es für logisch, dass dein Partner weiß, dass er dir alles sagen kann? Stell trotzdem mal täglich diese kleine Frage und schau, was passiert…

Wie war dein Tag, was hast du erlebt / gegessen / erreicht?

Interesse am Leben des Partners sollte selbstverständlich sein. Doch im Alltag geht es oft unter. Jeder ist mit seinen eigenen Sorgen beschäftigt und vergisst bis zum Abend oft, was dem Partner alles erzählt werden könnte. Und wenn er oder sie dann nicht nachfragt, geht es einfach unter. Nimm dir jeden Tag ein bisschen Zeit dafür, deinen Partner aufmerksam zu befragen und dir seine kleinen Anekdoten anzuhören. So bist du auch in den Teil seines Lebens involviert, in dem du nicht tatsächlich anwesend bist.

Was macht dir zur Zeit Angst oder Sorgen?

Über negative Gefühle zu sprechen, fällt ganz besonders schwer. Zum einen, weil niemand gerne den geliebten Menschen belastet. Zum anderen, weil Erzählen das eigene Verdrängen behindern würde. Dabei ist es sehr wichtig, Ängste und Sorgen laut auszusprechen und sie gemeinsam zu lösen oder zu bekämpfen. Das schweißt zusammen, das macht aus Partnern wirkliche Lebenspartner. Frag ihn immer mal wieder in einem entspannten Moment, was ihn gerade belastet. Dein Blickwinkel und dein Rückhalt kann Wunder bewirken.

Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Du denkst, dass du weißt, was er sich alles wünscht? Wetten, dass es da jede Menge gibt, wovon du nichts weißt! Wenn Wünsche geäußert werden, sind es meistens praktische Dinge, die man kaufen oder erleben kann. Fragst du aber nach Wünschen, die frei von Logik oder Realität sind, kommen ganz andere Seiten zum Vorschein. Von einer magischen Fee könnte man sich Eigenschaften wünschen oder Verrücktheiten, die nicht ins wahre Leben passen. Mit dieser Frage entdeckst du mit etwas Glück wirklich Verstecktes.

Kannst du mir das bitte nochmal erklären?

Es ist keine Schande, etwas nicht verstanden zu haben. Im Gegenteil, Nachfragen zeigt, dass du dich wirklich interessierst und sicher sein willst, es richtig verstanden zu haben. Frag öfter nach, bevor du davon ausgehst, dass du schon irgendwie weißt, was er gemeint hat. So beugst du Missverständnisse vor, die zu unnötigem Streit führen können. Außerdem zeigst du ihm damit, dass du ihn wirklich verstehen willst und dir wichtig ist, was er gesagt hat.

Bist du glücklich mit deinem Leben?

Der Alltag läuft so vor sich hin und solange keine Probleme aufkommen, gehst du wahrscheinlich davon aus, dass er glücklich ist. Aber zum Glücklichsein gehört, dass alle Bereiche des Lebens erfüllend sind. Und da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es immer irgendwo hängt. Vielleicht ist ihm das selbst nicht einmal bewusst. Frag ihn und hilf ihm dabei, sich nicht mit „alles O.K.“ oder „passt schon“ zufriedenzugeben.

Worauf freust du dich in nächster Zeit?

Zum Glück geht es in einer Beziehung nicht nur darum, Sorgen und Probleme gemeinsam zu schultern. Vor allem soll Glück und Freude geteilt werden. Dafür musst du aber wissen, was ihm die größte Freude bereitet. Das können große Unternehmungen sein oder auch nur Kleinigkeiten wie das gemeinsame Frühstück am Sonntagmorgen. Wenn du wüsstest, wie sehr er das genießt, würdest du es vielleicht auch aufmerksamer wahrnehmen und könntest dich in Zukunft genauso darauf freuen.

Was möchtest du heute Abend essen / unternehmen / im Fernsehen sehen?

Natürlich sollst du nicht immer machen, worauf er gerade Lust hat. Aber besonders an Tagen, die ihn angestrengt haben, ist diese Frage Balsam für seine Nerven. Du sagst ihm damit, dass er sich den Rest des Tages nur auf das einlassen soll, was ihn entspannt. Die Frage macht ihm klar, dass er dir wichtig ist und du bemerkt hast, wie es ihm geht. Und du weißt ja selbst, wie gut so ein Abend tut, an dem du frei entscheiden darfst.

Welche Ziele möchtest du unbedingt noch erreichen?

Gemeinsame Ziele verfolgt man als Team, das ist doch klar. Aber wie sieht es mit individuellen Zielen aus? Weißt du, was er erreichen möchte, was seine Leidenschaft ist und wo sein Herzblut drinsteckt? Auch wenn du nichts damit zu tun hast und nicht mitmachen kannst, ist dein Interesse für ihn wichtig. Allein dadurch, dass du regelmäßig nachfragst, bist du für ihn schon Unterstützung und Rückendeckung. Außerdem motivierst du ihn dadurch, regelmäßig selbst darüber nachzudenken und aktiv zu werden.

Foto: bernardbodo / stock.adobe.com

Jonathan Taylor Thomas: Was wurde eigentlich aus dem „Hör mal, wer da hämmert“- Star?

Was wurde eigentlich aus „Hör mal wer da hämmert“- Star Jonathan Taylor Thomas?

Erinnerst du dich noch an Randy Taylor aus der Kultserie „Hör mal, wer da hämmert“, der seinen Vater mit seinen frechen Sprüchen nicht selten an den Rande des Wahnsinns getrieben hat? In der Rolle des mittleren Sohnes war acht Staffeln lang der Schauspieler Jonathan Taylor Thomas zu sehen. Doch was macht dieser eigentlich heute? Wir verraten es dir.

Steckbrief

Vollständiger Name: Jonathan Taylor Thomas
Geboren: 8. September 1981, Bethlehem, Pennsylvania, Vereinigte Staaten
Eltern: Stephen Weiss, Claudine Gonsalves
Geschwister: Joel Thomas Weiss
Beruf: Schauspieler
Kinder: keine
Größe: 1,65 m
Sternzeichen: Jungfrau

Jonathan Taylor Thomas: Ausstieg in der achten Staffel von „HMWDH“

In der 90er-Jahre-Kultserie „Hör mal, wer da hämmert“ war Randy Taylor, der mittlere Sohn des Heimwerkerkönigs Tim Taylor, stets ein absoluter Publikumsliebling. Wenig verwunderlich: War er unter den drei Brüdern doch der Einzige, dessen Sprüche ähnlich sarkastisch angehaucht waren, wie die seines Serienvaters Tim Allen. Verkörpert wurde der freche Junge über acht Jahre hinweg vom US-Schauspieler Jonathan Taylor Thomas, der sich jedoch zum Schock vieler Fans in der achten Staffel der Serie verabschiedete und sogar in der großen Abschiedsepisode mit Abwesenheit glänzte. Schnell machte das Gerücht die Runde, dass es hinter den Kulissen zum Streit mit den anderen Darstellern gekommen ist – als offiziellen Grund für seinen Ausstieg gab der Schauspieler jedoch an, sich mehr auf sein Geschichts- und Philosophie-Studium an der renommierten Harvard Universität konzentrieren zu wollen.

Hör mal, wer da hämmert
Hör mal, wer da hämmert

Nach Ausstieg aus der Kultserie nur kleinere Schauspielrollen

Seit dem Ende von „Hör mal, wer da hämmert“ sind mittlerweile 20 Jahre vergangen. Was also wurde aus Jonathan Taylor Thomas, der mittlerweile 38 Jahre alt ist? Nach der Absetzung der Serie kehrte Thomas dem Showbusiness überraschenderweise nicht gänzlich den Rücken zu und war auch in den darauffolgenden Jahren immer mal wieder in TV- und Kinofilmen zu sehen – hierbei handelte es sich jedoch um eher unbekannte Werke wie „Speedway Junky“ oder „Walking Across Egypt“. Nach einigen kurzen Gastauftritten in TV-Serien wie „Ally McBeal“ im Jahr 2000 und „Smallville“ in den Jahren 2002 und 2004 schaute Thomas noch kurz in den Serien „8 Simple Rules“ und „Veronica Mars“ vorbei, ehe er sich im Jahr 2006 dann doch noch eine längere Auszeit von der Schauspielerei genehmigte.

Viele Fans von Jonathan Taylor Thomas machten sich bereits Sorgen, ob sie ihren Lieblingsschauspieler fortan nie wieder im Fernsehen oder im Kino sehen würden, da dieser seine Auszeit offenbar sehr ernst nahm – vielleicht gab es aber auch einfach kein geeignetes Projekt für ihn, an dem er gerne beteiligt gewesen wäre. Durch seine langjährige Mitwirkung in „Hör mal, wer da hämmert“ und zahlreichen weiteren Filmen, wie etwa der romantischen Komödie „I‘ll Be Home for Christmas“ oder der Romanverfilmung „Tom and Huck“, dürfte sich zudem ein nettes Sümmchen auf seinem Bankkonto angesammelt haben, welches ihm zumindest die Möglichkeit bieten dürfte, sich seine zukünftigen Projekte selbst auszusuchen.

Eine wüste Bescherung
Eine wüste Bescherung

Kurzzeitiges Comeback bei „Last Man Standing“

Im Jahr 2013 war es dann endlich soweit: Jonathan Taylor Thomas kehrte für die Serie „Last Man Standing“ vor die Kamera zurück. Dass er sich gerade diese Serie für sein Comeback ausgesucht hat, dürfte wohl kein Zufall gewesen sein: Die Hauptrolle in „Last Man Standing“ spielt kein Geringerer als Tim Allen, der ja auch damals bei „Hör mal, wer da hämmert“ als Randys Vater zu sehen war. In insgesamt vier Episoden war Thomas zwischen den Jahren 2013 und 2015 zu sehen, in drei davon führte er sogar Regie. Viele Fans von „Hör mal, wer da hämmert“ zeigten sich von seiner Mitwirkung in der Serie begeistert – bewies diese doch gewissermaßen, dass an den Gerüchten, dass ein Streit zwischen Tim Allen und Jonathan Taylor Thomas der Grund für seinen damaligen Ausstieg aus HMWDH war, offenbar nicht allzu viel dran war.

Last Man Standing
Last Man Standing

Jonathan Taylor Thomas liebäugelt mit einer Arbeit hinter der Kamera

Nach seinem Kurzcomeback in „Last Man Standing“ war von Jonathan Taylor Thomas abermals nicht mehr viel zu hören: Er war seitdem weder in einem Film noch in einer Serie zu sehen. Ohnehin scheint es den Schauspieler fortan eher hinter die Kamera zu ziehen: Bereits in einem Interview aus dem Jahr 2011 gab er bekannt, dass ihm diese Arbeit sehr viel Spaß machen würde – zeitgleich wollte er eine Rückkehr vor die Kamera aber auch nicht vollständig ausschließen, da er immer noch eine Leidenschaft für Film und Fernsehen hat. 2019 meldete die für gewöhnlich gut informierte Zeitschrift „Variety“ schließlich, dass sich Thomas um einen Sitz im SAG-AFTRA-Nationalvorstand bewirbt. Hierbei handelt es sich um eine Gewerkschaft, die sowohl Schauspieler als auch Sänger, Synchronsprecher und Journalisten vertritt.

Und wer weiß: Vielleicht zieht es den charismatischen Schauspieler ja bald tatsächlich mal wieder vor die Kamera.

Seine Filmografie

Hier findest du alle Filme und Serien, in denen Jonathan Taylor Thomas zu sehen ist, in der Übersicht.

Film- und Serienauftritte

Folgende Artikel könnten dich ebenfalls interessieren:

 

Fotos: 20th Century Fox; Touchstone; Buena Vista

Beliebte Beiträge

Entdecke die schönsten nachhaltigen Jeans-Labels

Entdecke die schönsten nachhaltigen Jeans-Labels

Genauso wie viele andere Produktionen, verursacht auch die Modeindustrie große Umweltschäden und beutet Natur und Menschen aus. Das muss aber nicht sein, denn viele...
versalzenes Essen retten

Versalzenes Essen retten – diese Tipps helfen dir im Notfall

Wenn du das Salz in deinem Essen versehentlich überdosiert hast, kann es schnell ungenießbar werden. Doch keine Sorge, es gibt Möglichkeiten, das Essen zu...
ALPEN-Methode

ALPEN-Methode: Zeitmanagement leicht gemacht

Hinter der Bezeichnung ALPEN-Methode verbirgt sich nicht etwa die Verbesserung der Selbstdisziplin durch ausgiebiges Bergsteigen, sondern ein Akronym, das dir helfen soll, dich selbst...
Nadja Bobyleva Interview

Schauspielerei, Musik & Adrenalin: Das Ausnahmetalent Nadja Bobyleva

Kaum ein Leben scheint so vielseitig zu sein, wie das von Nadja Bobyleva. Ursprünglich wollte sie Disney-Zeichnerin zu werden, doch sie entschied sich für...
Schmuck und Persönlichkeit

Wie hochwertiger Schmuck die Persönlichkeit hervorhebt

Schmuck gehört zu den Accessoires, die Menschen nicht nur schöner machen, sondern auch selbstbewusster auftreten lassen. Dies gilt besonders, wenn es sich um Schmuckstücke...
Die schönsten nachhaltigen Geschenkideen zum Valentinstag

Die schönsten nachhaltigen Geschenkideen zum Valentinstag

Du möchtest deinem Liebsten eine Freude zum Valentinstag machen und dennoch nicht auf deine guten Vorsätze zum Thema Nachhaltigkeit und Minimalismus verzichten? Dann gilt...
Striptease lernen: Die Kunst sich auszuziehen

Striptease lernen: Die Kunst sich auszuziehen

Bekanntlich schlagen Männerherzen höher, wenn sie Frauen dabei zusehen, wie diese sich leidenschaftlich und beinahe schon kunstvoll entkleiden. Was damals als verrucht und unzüchtig...
Riccardo Simonetti und Leni Bolt

Riccardo Simonetti trifft auf M&M’S – Get ready for pride!

Der charismatische Entertainer und Aktivist der Mode- und LGBTQ+-Szene, Riccardo Simonetti, hat sich kürzlich einem einzigartigen und offenen Austausch über die Initiative #GetReadyForPrideWithMMs und...