Dieser neue, psychologische Ansatz beim Dating soll Menschen helfen, die von ständigem Flirten und Apps nutzen schon total ausgebrannt sind. Es ist nämlich tatsächlich möglich, ein sogenanntes Dating-Burn-Out zu bekommen. Als Single wird man heutzutage ständig mit Möglichkeiten konfrontiert. An jedem Ort und zu jeder Zeit wird geflirtet, wenn nicht im realen Leben, dann eben über Flirt-Apps. Intuitives Dating möchte dem einen Riegel vorschieben und dabei helfen, Dating wieder zu einem positiven und besonderen Erlebnis werden zu lassen.
Die Probleme mit dem Dating
Ständige Erreichbarkeit ist nicht nur im Arbeitsleben und mit Familie und Freunden ein Problem. Auch als Single leidet man (oft unmerklich) unter den Folgen der technischen Möglichkeiten. Zwar ist es durchaus positiv, dass mit diversen Apps die Chancen steigen, einen passenden Partner zu finden. Sie führen aber auch dazu, dass wir jetzt immer und überall flirten und Dates abchecken können. Das führt nicht nur zu einem Überangebot und ganz automatisch dazu, dass wir uns zu viel aufladen (mehrere Dates pro Woche etwa). Es lässt und auch abstumpfen und nimmt den Fokus darauf, was wir wirklich wollen oder suchen. Hinzu kommt das ständige aufs Handy oder Laptop starren und Nachrichten oder „neue Angebote“ prüfen, in der Angst, den Richtigen zu verpassen. Und auch im realen Leben laufen viele Singles mit Flirt-Scheuklappen durch die Welt, immer auf der Jagd nach dem nächstmöglichen Date.
So funktioniert intuitives Dating
Die Lösung könnte dieses Konzept sein, bei dem die eigenen Werte überprüft und bessere, achtsame und selbstliebende Methoden der Partnersuche angewandt werden.
Entscheide, welche Art Beziehung du haben möchtest:
Eine bewusste Suche ist nur möglich, wenn du genau vor Augen hast, was du eigentlich suchst. Du solltest regelmäßig innehalten und dich wieder darauf besinnen, welche Art von Partner und Beziehung du haben möchtest. Versetze dich gedanklich genau hinein und lege für dich fest, welche Rahmenbedingungen du dir wünschst. Dann merkst du bei einem Date oder einer neuen Bekanntschaft auch viel schneller, ob es passt oder eben nicht. Und du verlierst dich nicht in Flirts oder Dates, die dir eigentlich überhaupt nicht entsprechen und die du nicht gewählt hättest, wenn du dir deiner Suche bewusst gewesen wärst.
Verfolge dieses Ziel mit der richtigen Einstellung:
Dieses entstandene Bewusstsein soll dir dabei helfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Es soll dich nicht in Panik versetzen, ob und wann du den Richtigen jemals finden wirst. Darum ist die richtige Einstellung wichtig, um dir unnötigen Stress und Sorgen zu ersparen. Dein Ziel verbietet dir nicht, unterwegs Spaß zu haben und interessante Leute kennenzulernen. Es hilft dir lediglich dabei, nicht allzu viel Zeit und Energie mit Dates zu verschwenden, die dich niemals ans Ziel bringen werden. Denn diese Zeit und Energie könntest du besser vom Dating abziehen und nur für dich selbst verwenden.
Limitiere die Zeit und setze deinen Fokus:
Damit sind wir schon beim nächsten wichtigen Punkt – der Zeit. Dank Apps ist Flirten und Daten eine Nebenbeschäftigung geworden, die ständig beiläufig möglich ist. Das raubt nicht nur den Zauber des Flirts, sondern wird auch zu einer Zwangshandlung. Die Aufmerksamkeit ist ständig geteilt und du machst nichts mit ganzem Herzen. Darum nimm dir in Zukunft feste Zeiten, in denen du dich nur um das Dating kümmerst. In diesen Minuten checkst du deine Nachrichten, suchst online nach Matches oder gehst aus und schaust dich nach einem potentiellen Date um. Alle übrige Zeit legst du das Thema zu den Akten und lebst dein eigentliches Leben ganz bewusst.
Dating-Zeiten und Dating-Partner bewusst auswählen:
Diese festen Zeiten legst du am besten so, dass du wirklich den Kopf und die Nerven dazu hast. In der Mittagspause schnell zwischendurch wird dir eher die Muse fehlen, dich auf einen echten, vielversprechenden Flirt einzulassen. Überlege dir, wie das Dating in deinen Alltag passt und gestalte es nur für dich.
Auch deine Flirt-Partner solltest du bewusst auswählen. Lass dich nicht auf jede Möglichkeit ein, aus Angst, etwas zu verpassen. Das Ego verlangt meist danach, auf jede Anfrage und jedes Kompliment einzusteigen. Aber damit verschenkst du nur Energie und Zeit, die du anderweitig besser nutzen könntest. Und auf Dauer kannst du so die Spreu nicht mehr vom Weizen unterscheiden!
Ritual für achtsames Suchen einführen:
Um dich auf deine Dating-Zeiten einzustimmen und in eine bewusste und achtsame Stimmung zu kommen, nutze ein kleines Ritual, um dich auf dein intuitives Dating einzustimmen. Du kannst dir eine Tasse Tee machen, kurz meditieren oder erst einmal duschen, um den Tag abzuwaschen. Erst wenn du ganz bei dir angekommen und in passender Laune bist, setzt du dich ans Handy, Laptop oder gehst aus. So versetzt du dein Unterbewusstsein in die richtige Stimmung, um aufnahmefähig zu sein und gute Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen zu können.
Bewusste Auszeiten nehmen und um dich selbst kümmern:
Genauso, wie du Zeiten für die „Dating-Arbeit“ einplanst, solltest du auch Auszeiten davon nehmen. In diesen machst du genau das für dich selbst, was du dir von einem künftigen Partner wünschst. Du kümmerst dich nur um dich und dein Wohlergehen. Diese Art Selbstliebe sorgt dafür, dass du gut mit dir selbst umgehst und im Umkehrschluss auch von anderen erwartest, gut mit dir umzugehen. Du wirst merken, wie du schlechte Dates und unangenehme Flirts in Zukunft beenden wirst, weil du spürst, dass du deine Ressourcen verschwendest. Und wenn deine Dating-Batterien leer und das Daten für dich nur noch Stress ist, spricht auch nichts gegen eine Phase komplett ohne Dates.
In unserem Leben haben wir schon so einige Erfahrungen gesammelt – positive und auch negative. Beide Arten haben unser Leben, unser Erwachsen-Werden in gewisser Weise geprägt. Doch sollten wir speziell die glücklichen Momente in unserer Erinnerung bewahren und bei Bedarf wieder zum Vorschein kommen lassen. Positive Erfahrungen sorgen nämlich für unser Glück!
Kindheitserinnerungen
In unserer Kindheit haben wir vieles erlebt. Manches davon ist uns bis heute in Erinnerung geblieben.
Stell dir folgendes vor: Es ist Sommer. Du sitzt im Park und isst ein Eis. Deine Lieblingssorte: Vanille. Du nimmst dir einen Löffel voll und verbindest diesen Vanillegeschmack mit positiven Gefühlen. Gleich erwärmt sich dein Herz, du musst lächeln und betrachtest die Welt um dich herum viel positiver. Der Geschmack nach Vanille hat in dir nämlich versteckte Erinnerungen hervorgerufen.
Dieses Beispiel soll dir zeigen, dass positive Gefühle mit unterschiedlichen Reizen verbunden sind. Diese können sein: Musik, Geschmack, Geruch, Kleidung, Farbe und noch vieles mehr. Nehmen wir den ersten Kuss. Jeder kann sich daran erinnern. Wieso? Weil wir in diesem Moment ein Glücksgefühl erlebt haben. Jeder von uns weiß, an welchem Ort der erste Kuss geschah. Kehrst du zu diesem Ort zurück, wenn auch nur gedanklich, wird sofort wieder dieses Glücksgefühl zum Vorschein kommen – ganz egal, ob die Beziehung im Guten oder Schlechten auseinander ging.
Erinnerungen festhalten
Erinnerungen werden automatisch von uns in unserem Unterbewusstsein festgehalten. Doch manchmal werden diese weiter hinten in einer Schublade verstaut und es ist nicht so einfach, diese Erinnerungen und die damit verbundenen Glücksgefühle hervorzuholen. Um Erinnerungen festzuhalten, möchten wir dir gerne eine simple, aber sehr wirkungsvolle Idee vorstellen.
Als erstes suchst du dir ein Glas. Dies kann eine Flasche, eine Vase, ein Einmachglas oder ein sonstiges Gefäß sein. Du kannst selbst wählen, was dir am besten gefällt und mit was du ein positives Gefühl verbindest. In diesem Glas sammelst du ab sofort all deine schönen Erinnerungen, auf die du gerne zurückgreifen möchtest. Wie diese Erinnerungen aussehen sollen, liegt ganz allein an dir. So kannst du besondere Momente auf kleine Zettelchen schreiben und diese immer wieder lesen. Durch das Lesen wird deine Erinnerung geweckt und das positive Gefühl wird sich in deinem Körper ausbreiten.
Du kannst aber auch Symbole in dieses Glücksglas werfen, welche für die jeweilige Situation stehen. Hier geben wir dir auch ein Beispiel: Du hast etwas Besonderes beim letzten Waldspaziergang erfahren oder erlebt. Symbolisch kannst du einen Ast, ein Blatt, eine Kastanie oder einen sonstigen Gegenstand in dein Glas füllen. Siehst du dieses Objekt, wirst du es mit diesem speziellen Erlebnis im Wald verbinden.
Das Lesen von Erinnerungen, das Betrachten von Fotos und das Fühlen von Gegenständen kann dafür sorgen, dass positive Erinnerungen in dir ein Gefühl von Glück auslösen.
Für unsere Kinder positive Erinnerungen schaffen
Du kannst auch deine Kinder dabei unterstützen, die positiven Erinnerungen zu bewahren und bei Bedarf abzurufen. Du fragst dein Kind mit Sicherheit, wie es denn in der Schule oder im Kindergarten gewesen ist. Meist kommt dann nur die Antwort: Okay. Wenn du die Frage jedoch anders stellst, wirst du auch eine andere Antwort bekommen. Frag danach, was das Kind heute Schönes erlebt hat und das Kind wird beginnen, nachzudenken. Je öfter und regelmäßiger du diese Frage stellst, desto eher wird das Kind verstehen und lernen, das Positive zu erkennen und abzurufen. Triste Tage gibt es natürlich auch manchmal, aber durch die Erinnerung kann man sich auch dann Glücksgefühle verschaffen.
Neue, glückliche Erinnerungen schaffen
Je älter du wirst, desto eher können Erinnerungen auch verblassen. Deswegen solltest du nie damit aufhören, neue Erinnerungen zu schaffen. Du könntest eine Reise unternehmen, an einen Ort, an welchem du noch nie gewesen bist, du aber immer schon einmal hin wolltest. Dieser Ort muss nicht weit weg sein, kann aber auch am anderen Ende der Welt liegen. Sieh dir etwas an, was dich interessiert und speicher dir ein Bild von diesem Platz in deinem Kopf ab. Sammle Dinge, welche dich genau daran erinnern. Schreib dir deine Gedanken und Gefühle auf, welche du dort verspürst.
Auch als Erwachsener kannst du dir somit immer wieder neue Glücksgefühle schaffen, indem du dir neue positive Erinnerungen schaffst.
Die Kunst der guten Erinnerung
Wenn das Thema dein Interesse geweckt hat, können wir dir dazu das Buch „Die Kunst der guten Erinnerung“ von Meik Wiking empfehlen. Der Autor leitet das Kopenhagener Institut für Glücksforschung und ist ein absoluter Experte zum Thema Glücklich Leben.
Gerade am Anfang ist es nicht leicht, sich auf das Positive in seinem Leben zu konzentrieren. Da kann dieser Ratgeber ein guter Anhaltspunkt für dich sein. Du kannst lernen, wie du dein eigenes Glück hervorrufen kannst. Dadurch sorgst du auch unbewusst dafür, dass du fröhlicher, offener und selbstbewusster durchs Leben gehen wirst.
Kennst du das? Das Gurken- oder Marmeladenglas ist leer und du fragst dich, ob du alle Gläser einfach nur zum Glascontainer bringen sollst oder ob es nicht viel schöner wäre, den wunderbar unterschiedlich geformten Schraubgläsern eine neue Bestimmung zu geben.
Und ja, das ist definitiv eine gute Idee. Nur was genau kannst du mit den Gläsern machen? Wir haben für dich die besten Ideen zusammengestellt.
Die Allgemeine Vorbereitung
Die Gläser müssen für jeden Verwendungszweck zunächst sauber ausgespült werden und die Etiketten vom Glas und falls vorhanden vom Deckel entfernt werden. Sollten sich die Etiketten nicht sofort ablösen, dann solltest du das Glas in warmem Spülwasser einweichen lassen, auch das Einreiben mit Speiseöl kann helfen. Brauchst du für ein Projekt ähnliche Gläser, dann kannst du auch Familie und Freunde darum bitten, dass sie für dich diese speziellen Gläser zur Seite stellen.
Vorratsglas für Lebensmittel
Der Klassiker für die Verwendung von leeren Schraubgläsern ist die Verwendung als Vorratsglas. Hier können unterschiedliche Formen und Größen Verwendung finden. Beschrifte die Gläser mit schön gestalteten Etiketten, damit du immer weist, was im jeweiligen Glas ist.
Aufbewahrung für selbstgemachte Kosmetik
Du stellst selbst Kosmetik her? Dann kannst du deine Produkte perfekt in leere Schraubgläser einfüllen. Hierfür eigenen sich vor allem niedrige Gläser mit einer breiten Öffnung, so dass du dein Produkt gut entnehmen kannst.
Sortiersystem
Du möchtest etwas sortieren? Egal ob Schrauben, Perlen oder Haargummis. In kleinen Schraubgläsern kannst du diese Dinge perfekt organisiert aufbewahren und die Gläser sehen auch dekorativ aus, wenn sie im Regal stehen.
Windlichter
Gläser mit einer weiten Öffnung eigen sich perfekt als Windlichter. Du kannst die Gläser mit farbigem Transparentpapier bekleben, dann sorgt das Teelicht für wunderschöne Farbenspiele. Du bist eher der Typ für einen rustikalen Stil, dann befestige mit einer naturbelassenen Schnur getrocknete Blätter, dünnen Äste oder ähnliches am oberen Rand des Glases. Achte dabei bitte immer darauf, dass du alle Dinge so befestigst, dass nichts mit der Kerze in Berührung kommen und Feuer fangen kann.
Lebensmittel einkochen
Du möchtest dir deinen eigenen Vorrat mit selbstgemachten Leckereien anlegen, dann sind leere Schraubgläser mit einem Twist-Off-Deckel unersetzlich. Die Gläser müssen vor dem Einfüllen sterilisiert werden, das kannst du im Backofen oder in einem großen Topf machen. Die fertigen Gläser beschriftest du mit dem Inhalt und dem Einfülldatum. Selbst eingemachte Lebensmittel sind auch immer ein kreatives und leckeres Geschenk.
Lebensmittel einfrieren
Du möchtest deine Lebensmittel nicht mehr in Plastiktüten einfrieren, dann steige doch auf leere Schraubgläser um. Sie eignen sich perfekt zum Einfrieren von Lebensmitteln. Da sich Flüssigkeiten beim Einfrieren ausdehnen, solltest du die Gläser nie komplett füllen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie platzen.
Essen zum Mitnehmen
Keine Lust, dir mittags etwas beim Bäcker zu holen oder in der Kantine zu essen? Dann bereite dir dein Mittagsessen zu Hause selbst zu und fülle es in ein leeres Schraubglas. Die Gläser können mit allem was dir schmeckt gefüllt werden: Suppe, Salat, Nudeln mit Tomatensoße oder auch mit einem leckeren Obstsalat.
Klassische Blumenvasen sind nicht dein Ding, aber ab und zu möchtest du gerne Blumen auf dem Tisch stehen haben? Dann sammle hierfür große Schraubgläser. Passierte Tomaten sind bei manchen Herstellern in hohen Flaschen mit Schraubverschluss abgefüllt. Diese Flaschen eigenen sich sehr gut als Blumenvase. Du kannst deine neuen Vasen nach Lust und Laune bemalen, bekleben oder mit Bändern verzieren.
Schneekugel
Du möchtest ein außergewöhnliches Wintergeschenk gestalten? Dann ist es definitiv an der Zeit, eine Schneekugel zu basteln. Befestige mit einem wasserfesten Klebstoff auf die Innenseite des Deckels eine Figur, ein laminiertes Foto oder ähnliches. Fülle destilliertes Wasser, ein paar Tropfen Spülmittel und etwas Glitzer in das Schraubglas. Bestreiche den oberen Rand des Glases, sowie die Vertiefung im Deckel mit Klebstoff und schraube den Deckel fest zu. Lasse das Glas auf dem Boden stehen, bis der Klebstoff getrocknet ist. Dann kannst du es umdrehen und auf den Deckel stellen und dabei zuschauen, wie der Glitzer langsam nach unten fällt.
Ordnungssystem für den Arbeitsplatz
Auf deinem Schreibtisch liegen Ladekabel, Stifte, Büroklammern und kleine Notizzettel wild durcheinandergemischt und das, was du brauchst, findest du nicht? Dann kreiere dir aus leeren Schraubgläsern dein eigenes Ordnungssystem. Jedes Glas wird beschriftet und so bekommen alle heimatlosen Dinge auf deinem Schreibtisch ein Zuhause und du findest in jeder Situation genau das, was du brauchst.
Kuchen im Glas
Es kommt spontan Besuch vorbei und du hast keine Kekse, kein Kuchen, nichts was du spontan zum Naschen anbieten kannst? So muss es nicht sein. Backe Kuchen im Glas und stelle ihn in deinen Vorratsschrank, dann bist du für den nächsten spontanen Besuch perfekt vorbereitet. Achte darauf, etwas dickere Gläser zu nehmen, damit sie beim Backen nicht platzen. Außerdem solltest du Gläser verwenden, die nach oben hin gerade verlaufen oder breiter werden, damit sich der Kuchen gut aus dem Glas stürzen lässt.
Dekorative Ordnung im Badezimmer
Schön dekoriert oder bemalt machen die Einmachgläser nicht nur optisch im Badezimmer was her, sondern dienen auch als praktisches Ordnungssystem für Kosmetikartikel, Pinsel, Watte & Co.
Diese Liste könnten wir noch endlos erweitern, denn die Möglichkeiten leeren Schraubgläsern eine neue Bestimmung zu geben sind unendlich. Lass deiner Kreativität freien Lauf und probiere diese Ideen aus oder entwickle eigene grandiose Ideen.
Fotos: Alexander Kirk; emmi; LiliGraphie; senteliaolga / stock.adobe.com
Bananen gehören für viele von uns wie selbstverständlich in den Einkaufskorb. Dabei wird häufig vergessen, dass Bananen einen weiten Transportweg hinter sich haben, bis sie bei uns sind. Trotzdem ist der Umgang mit reifen Bananen leider teilweise sehr unbedacht. Ob im Supermarkt oder zu Hause, sobald eine Banane eine braune Stelle bekommt, wird sie entsorgt. Das ist nicht nur aus ökologischer Sicht sinnlos.
Es gibt Supermärkte, die reife Bananen zu einem reduzierten Preis anbieten und auf dem Reduzierungsschild gleichzeitig Tipps für die Verwendung von reifen Bananen geben. Das ist eindeutig der richtige Weg.
Also ran an die süßen Früchte und los geht es mit leckeren und einfachen Tipps für die Rettung der gefleckten Bananen und der Minimierung der Lebensmittelabfälle.
Reife Bananen als Ersatz für Eier
Bananen eigenen sich beim Backen perfekt als Ei-Ersatz. So kann eine reife Banane etwa zwei mittelgroße Eier (Größe M) ersetzen. Hierfür die Banane so fein wie möglich mit der Gabel zerdrücken und anschließend sofort unter die restlichen Zutaten mischen, damit das Bananenmus nicht braun anläuft. Da reife Bananen sehr süß sind, solltest du die im Rezept angegebene Zuckermenge reduzieren. Bei vielen Rezepten kannst du für eine Banane die Menge des verwendeten Zuckers um 50 g reduzieren.
Backen mit reifen Bananen
Du kannst Grundrezepte für Rührkuchen oder Muffins mit Bananen erweitern. Sei kreativ und probiere aus, was dir schmeckt. Denke immer daran, die Zuckermenge des Ausgangsrezeptes zu minimieren, wenn du reife Bananen hinzufügst, da sonst dein Endprodukt deutlich zu süß wird.
Bananenmilch
Der Klassiker aus Kindertagen sollte definitiv nicht in Vergessenheit geraten. Bananenmilch kann mit Kuhmilch, aber auch mit jedem Pflanzdrink (z. B. Hafer oder Soja) zubereitet werden. Die Banane hierfür in Stücke brechen und mit der gewünschten Flüssigkeit mischen. Dann im Standmixer oder mit meinem Pürierstab zu einem samtigen Drink verarbeiten. Nach Wunsch z. B. mit Vanille oder Zimt verfeinern.
Du hast gerade keine Zeit oder keine Lust Bananenmilch zu trinken, dann friere die Bananenstückchen ein. So bist du für die nächste Runde Bananenmilch perfekt vorbereitet.
Gebackene Bananen
Wer es richtig süß mag, für den sind gebackene Bananen der perfekte Nachtisch. In einer großen Pfanne Butter oder pflanzliches Öl erhitzen. Die Bananen schälen und der Länge nach halbieren. Von beiden Seiten in der Pfanne anbraten. Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, die Bananen aus der Pfanne nehmen und nach Lust und Laune verfeinern, z. B. mit Honig, Kokosraspeln und etwas Schlagsahne. Die gebackenen Bananen noch warm genießen.
Bananenbrot
Für Bananenbrot gibt es unendlich viele Rezepte. Manche mögen es lieber etwas weicher und saftiger, andere lieber etwas fester. Auch die Zugabe von Gewürzen und Süßungsmitteln variiert. Wir haben uns für eine schmackhafte, saftige und vegane Variante entschieden.
Zutaten:
– 4 bis 5 reife Bananen (geschält ca. 400 g)
– 80 g Rapsöl
– 70 g Zucker
– 250 g Mehl
– 10 g Backpulver (etwas mehr als eine halbe Packung)
– 1 TL Zimt
Zubereitung:
Backofen auf 170 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Während der Backofen aufheizt, die Bananen grob in eine Schüssel brechen, das Öl und den Zucker dazugeben und die Bananen zerdrücken. Hierfür eignet sich eine Gabel oder ein Kartoffelstampfer.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und zu der Bananenmasse hinzugeben. Kurz miteinander verrühren. Bitte nicht zu lange und zu intensiv, da sonst der Teig zu fest wird und das Bananenbrot anschließend nicht mehr locker ist.
Eine Kastenform mit Rapsöl einfetten und den Teig einfüllen.
Die Kastenform in den Ofen schieben und ca. 50 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, dann kann der Kuchen die restliche Backzeit mit einer Alufolie abgedeckt werden.
Bananeneis
Hierfür Bananenstücke einfrieren und die komplett durchgefrorenen Stücke mit einem Standmixer oder Pürierstab zu einer cremigen Masse pürieren und schwupp schon ist ein leckeres und total unkompliziertes Bananeneis fertig. Wenn pures Bananeneis nicht deinen Geschmack trifft, dann kannst du vor dem Pürieren z. B. Kakaopulver oder Kokosraspeln hinzugeben. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
Bananenquark
Reife Bananen sind perfekt für einen schmackhaften Bananenquark oder Bananenjoghurt. Hierfür die Banane in kleine Stücke schneiden und sofort mit dem Quark oder Joghurt verrühren, damit sie keine Chance haben, braun anzulaufen. Die Mischung kann mit weiteren Obstsorten, Nüssen und Gewürzen verfeinert werden.
Immer wieder wird von Post-Nut-Clarity gesprochen, aber nur selten erfährt man wirkliche Details zu diesem Phänomen. Die wörtliche Übersetzung hilft nur wenig weiter, weil „Nach-Nuss-Klarheit“ tatsächlich nicht das beschreibt, was mit dem Begriff gemeint ist. Wir wollen erklären, was hinter dem Ausdruck steht und verständlich machen, warum die Phase nach dem Höhepunkt eine echte Erleuchtung sein kann.
Post-Nut-Clarity, was ist das?
Die meisten Menschen kennen das Gefühl, das sich nach einem Orgasmus im Kopf und Körper verbreitet. Es ist eine Mischung aus Hochgefühl, Entspannung und manchmal auch Traurigkeit. Nach besonders intensiven Orgasmen, bei manchen Menschen auch regelmäßig, tritt ein Zustand ein, der sich vom gewöhnlichen Empfinden abhebt. Es ist eine Phase der ungewöhnlichen Klarheit, die von einem durchdringenden Gefühl der Erleuchtung begleitet wird. Bei vielen ist es so, als ob sie durch den Höhepunkt ihrem eigenen Selbst nähergekommen sind. Sie finden in dieser Zeit Lösungen für anstehende Probleme oder sehen den Weg in ihre Zukunft klarer. Einerseits fühlen sie sich völlig leer, anderseits werden bestimmte Dinge transparent und greifbar.
Doch wie kommt es nun zu diesem besonderen Lebensgefühl?
Die Hirnforscher erklären den Zustand durch die Freigabe von Endorphinen, die nach dem Orgasmus freigesetzt werden. Diese sind nicht nur für den überschwänglichen Glückszustand verantwortlich, sondern fördern auch geistige Höhenflüge. Gerade das entspannte Gehirn ist in der Lage, Dinge zu denken, die unter Anspannung nicht möglich sind. Fragestellungen, die vorher nur schwer zu beantworten waren, lösen sich wie von selbst und die Antwort erscheint einem wie aus dem Himmel kommend.
Welche Fragen werden beantwortet?
Unser Gehirn nutzt die Zeit der Entspannung, um sich ohne unser Zutun auf die Dinge zu konzentrieren, die uns wirklich wichtig sind. Berufs- und Partnerwahl, Lebensplanung und Sinnfindung, all dies kann Thema unseres unbewussten Denkens sein. Weil die Beantwortung dieser Fragen oft von gesellschaftlichen und selbstauferlegten Werten überschattet wird, fällt uns die Beantwortung im wachen Zustand, wo unser aktives Selbst ständig unsere Gedanken überwacht, oftmals schwer. Anders in einem Zustand, der einem Wachtraum ähnelt. Der bewusste, kritische und überwachende Teil in uns ist inaktiv und Botschaften aus der Tiefe können an die Oberfläche kommen.
Kann ich den Post-Nut-Clarity Zustand bewusst herbeiführen?
Zu schön wäre es, wenn es möglich wäre, durch bestimmte Techniken die positiven Begleiterscheinungen von Post-Nut-Clarity regelmäßig herbeizuführen. Leider ist dies ohne weiteres nicht machbar. In fremden Kulturen, in denen Meditation und Selbsterforschung zum Lebensalltag gehören, haben derartige Erkenntnisse einen festen Platz im Leben. In den westlichen Ländern ist dies weniger verbreitet. Gute Erfahrungen aber haben Menschen gemacht, die sich nach dem Orgasmus einige Zeit treiben lassen und jeden bewussten Gedanken von sich weisen. Sie berichten von intensiveren Gefühlen und einer fast schon heiligen Zeitspanne, in der sie sich auf wundersame Weise mit der Welt verbunden fühlen.
Wer kennt es nicht: die Schubladen quellen über, das fünfte Duschgel ist geöffnet, und eigentlich weißt du gar nicht mehr, welche Produkte du verwenden möchtest? Es ist also höchste Zeit, dein Badezimmer mal wieder gründlich auszumisten. Damit sich das Chaos dabei in Grenzen hält und du langfristige Lösungen findest, um dein Badezimmer ordentlich zu halten, solltest du ein paar Tipps beachten.
Produkte ausmisten ist die halbe Miete
Das Ziel des Ausmistens ist, dass du am Ende wirklich nur die Dinge in deinem Badezimmer hast, die du benutzt und die zu deinen Bedürfnissen passen. Produkte, die du nicht mehr verwendest, müssen aber nicht zwangsläufig weggeworfen werden. Bereite dir am besten zwei Kisten vor: in die eine kommen Produkte, die abgelaufen oder soweit benutzt sind, dass sie niemandem mehr eine Freude machen. Der Geruch und das Kaufdatum von Produkten wird dir dabei helfen zu entscheiden, welche Produkte du unbedingt entsorgen musst.
In die andere Kiste gibst du Dinge, die wie neu sind, aber nicht deinem Hautton oder deinem Style entsprechen. Freundinnen oder Familienmitglieder freuen sich sicherlich, das ein oder andere Produkt nutzen zu können. Die meisten von uns werden Make-up, Gesichtspflege und Reinigungsprodukte getrennt voneinander aufbewahren. Nimm dir am besten erst einmal eine der Schubladen vor und sortiere so aus, dass du am Ende eine überschaubare Menge an Produkten hast, die du tatsächlich nutzen möchtest.
Produkte geschickt gruppieren
Morgens zählt oft jede Minute. Da ist es besonders wichtig, dass du alles auf einen Blick findest, was du für deine tägliche Routine benötigst. Zahnpflegeprodukte, Hautcremes und Make-up für den Tag sollten einfach zu erreichen sein und machen sich in schönen Behältern neben dem Waschbecken besonders gut. Pflaster, Verbandszeug und eine kleine Hausapotheke finden Platz in einer Schublade. Im Notfall kannst du dir also sicher sein, wo du Medikamente und Co findest.
Shampoo und Hautpflege, die du auf Vorrat gekauft hast, kann gut in den untersten Schubladen wohnen. So hast du stets einen Überblick über die Dinge, die du besitzt, aber musst dich nicht täglich durch den Produkt-Wald suchen.
Handtücher sehen ordentlich gefaltet auf Regalbrettern am hübschesten aus und sind einfach zu erreichen. Wenn du deinem Badezimmer einen frischen Wind verleihen möchtest, kannst du neue Handtücher in passenden Farben kaufen. So kommt etwas Farbe ins Badezimmer, ohne dass du unnötig viele Dekogegenstände anschaffen musst.
Schöne Glasbehältnisse machen es möglich, Wattepads und Wattestäbchen immer griffbereit zu haben. Auf dem Regalbrett sehen diese deutlich hübscher aus als in ihren Plastikfolien.
Geschickte Aufbewahrung
Ein Raum wirkt deutlich ordentlicher, wenn nicht alle Produkte sichtbar sind. Außerdem ist es deutlich leichter, Regalbretter sauber zu halten, wenn du nicht jedes einzelne Produkt dafür hochheben musst. Schubladeneinteiler oder Aufbewahrungselemente aus Plexiglas helfen dir dabei, den Überblick über deine Produkte zu bewahren.
Wenn du mehrere Produkte aus einer Gruppe besitzt, solltest du die leersten Produkte ganz nach vorne stellen. So greifst du zu diesen das nächste Mal ganz automatisch.
Durchsichtige Schubladenelemente helfen dir außerdem, um schnell zu erkennen, welche Lippenstiftfarbe du wo findest. So gerät die Ordnung nicht jedes Mal durcheinander, wenn du auf der Suche nach etwas bist.
Haarsprays und Stylinghelfer sind oftmals gar nicht so leicht unterzubringen. Körbe in unterschiedlichen Größen sind nicht nur stylisch, sondern machen es möglich, auch Föhn und größere Produkte auf deinen Regalen unterzubringen.
Langfristig Ordnung bewahren
Nun hast du dein Badezimmer erfolgreich aussortiert und die Ordnung wiederhergestellt – doch wie kannst du verhindern, dass es in wenigen Monaten schon wieder so weit ist? Bevor du die aussortierten Produkte weggibst, kannst du sie einer kurzen Evaluierung unterziehen. Aus welchem Grund hast du manche Produkte nie benutzt? Welche Lippenstiftfarbe schmeichelt deiner Haut und welche Konsistenz kannst du so gar nicht leiden? Aus deinen früheren Fehlkäufen kannst du am besten lernen, welche Produkte du dir in der Zukunft gar nicht mehr anschaffen musst.
Ein regelmäßiger Blick in deine Back-up-Schublade hilft dir zudem, einen Überblick darüber zu behalten, welche Vorräte du noch hast. Während Shampoo guten Gewissens einige Monate aufbewahrt werden kann, sollte Naturkosmetik relativ zügig aufgebraucht werden. Unnötige Vorräte davon anzuschaffen macht also wenig Sinn. Sich immer mal wieder daran zu erinnern, Produkte auch tatsächlich auszuleeren und nicht vor Vorfreude eines nach dem anderen zu öffnen, hilft, Geld zu sparen und die Ordnung in deinem wie neuen Badezimmer auf lange Sicht zu bewahren.
Unkomplizierte Deko
Du hast sogar noch etwas Zeit, um dein Badezimmer ein wenig zu dekorieren? Mit ein paar Tipps fällt dies hier besonders leicht. Hübsche Beautyprodukte, die du ohnehin jeden Tag nutzt, können auf dem Regalbrett sogar zur Dekoration werden. Eine feine Glasvase mit ein paar Stängeln getrocknetem Lavendel lässt deine Wohlfühloase nicht nur gestylt wirken, sondern bringt auch einen frischen Duft in den Raum.
Parfümflaschen können auf einem kleinen Tablett ebenso zum Hingucker werden. So wirkt dein Badezimmer schnell dekoriert, ohne dass du in teure Deko-Gegenstände investieren musst. Du wirst sehen, das Badezimmer-Detox dauert viel kürzer als du dachtest. Sich von unnötigen Produkten zu verabschieden, fühlt sich nicht nur richtig gut an, sondern macht dein Badezimmer schnell zu einem Raum, in dem du richtig gerne Zeit verbringst. Genieß es!
Fotos: mdbildes, Pixel-Shot; New Africa / stock.adobe.com
Low-Carb-Diät, hochintensives Intervalltraining und Core Fat Loss Workouts – bei der aktuell schier unendlich erscheinenden Breite an Trends und Innovationen in der Fitness- und Sportwelt muss sich niemand ein schlechtes Gewissen einreden lassen, der den Überblick darüber verliert, was eigentlich gut ist. Wie auch in anderen Bereichen des Lebens gibt es zum Thema Sport und Gesundheit eine Vielzahl von Expertenmeinungen und besonders die sozialen Medien erleben in diesem Milieu großen Aufwind. Im Folgenden stellen wir zehn empfehlenswerte Fitness-Channels auf YouTube vor, auf die ein Blick zu werfen sich für dich lohnt.
Zuzka Light
Der Kanal Zuzka Light startete bereits 2012, teilt jedoch seit gut zwei Jahren gezielte Motivations- und Trainingstipps. Betrieben wird er von der tschechischen Fitnesssportlerin Zuzana Light, die auf dem Kanal regelmäßig, meist im Abstand von 3 bis 4 Wochen, neue Fitnessübungen und Sport-Challenges postet. Zu Zuzanas Klassikern gehören das 5 Minute Bikini Body Workout sowie die zwischengeschobenen Clips, in denen Zuzana über die wichtigsten Aspekte im Leben ihrer Zuschauer spricht. Neben ihrem Kanal ist Zuzana auch als Buchautorin tätig: Im Jahr 2015 veröffentlichte sie ihr Buch 15 Minutes to Fit.
BodyRock ist der YouTube-Kanal zum zugehörigen Online-Shop BodyRock, der Sportequipment und Ernährungssupplements anbietet. Mithilfe bunt gemischter Trainer und Trainerinnen zeigen die Sportler des Kanals mit mehreren Uploads pro Monat in meist 15-minütigen Videos verschiedene Übungen im Bereich Stabilitätsworkout, Stretching-Übungen und Fettverbrennungstipps.
Mit dem Übertitel Happy and Fit zeigt sich der Sportkanal in fünf verschiedenen Einzelkanälen auf YouTube, die jeweils unterschiedliche Spezialgebiete im Bereich Sport, Fitness, Gesundheit und Lebensalltag vertreten. Dabei thematisiert HappyandFitDIY den einzigen weniger sportzentrierten Kanal, auf dem in erster Linie Hilfestellungen für liebevolle Basteleien oder Do-it-yourself-Tipps zu finden sind. Der Kanal HappyandFitDance hingegen bringt sofort wieder große Bewegung in Gang, denn hier findest du sportlich gestaltete Tanzchoreographien von Hip-Hop bis Dance Fitness. Auf dem Kanal HappyandFitFitness ist das klassische Angebot des Fitness-Channels zu finden, inklusive verschiedener Fitnessübungen und Ernährungstipps. Die beiden Kanäle HappyandFitYoga sowie HappyandFitPilates stellen den ganzheitlichen Abschluss des Kanalkonzepts dar, indem dir hier ausführliche und aus der Praxis bewährte Methoden zum gesunden Training der einzelnen Körperregionen vorgestellt werden.
Einer der wohl bekanntesten Channels auf dem Markt der Fitnesskanäle, und das nicht zuletzt, weil er sehr prominent betrieben wird: BeFiT zeigt dir lehrreiche Full Body Cardio Workouts sowie gezielte Stretching-Übungen mit Fitness-Gurus wie Denise Austin, die schon den amerikanischen Präsidenten in puncto Fitness und Gesundheit beriet. Besonders Fat Burning ist ein großes Spezialgebiet des Kanals, der Anleitungen und Trainingstipps meist in Länge von 10 oder 15 Minuten behandelt.
Auf POPSUGAR Fitness wirst du rundum fit! Die Videos des Kanals zeigen ganze Class Workouts, wie du sie in den Fitness-Studios deiner Stadt finden wirst, und leiten dich dabei mit detaillierter Beratung an, sei es beim Hip-Hop Workout, dem Erholungs-Workout für Läufer oder dem kompakten 30-Minuten-Cardio mit klassischen Hampelmännern und Kniebeugen. Dabei helfen dir namenhafte Fitnesstrainer, Tanzcoaches und Turnier-Boxerinnen. Strebst du mit deinem Training einen flachen Bauch und grazil-sportliche Arme an? Oder möchtest du Kraft und Ausdauer miteinander in deinem Training ausbauen? Welchen Schwerpunkt auch immer du wählst – POPSUGAR Fitness deckt ihn ab.
Trainieren wie die Stars? Mit XHIT Daily kommst du mit deinem Workout den Prominenten greifbar nah – ob im Beyonce Butt Workout oder den Lehrvideos zu den Trainingsprogrammen von Jennifer Lawrence und Mila Kunis. In den meist 15-minütigen Clips zeigen dir die Coaches von XHIT Daily die Methoden, die Hollywood-Größen und Stars unter anderem zu ihren Figuren verhelfen. Zudem bietet der Channel auch allgemeinere, nicht auf Schauspieler und Models bezogene Trainingseinheiten, wie das Kickbox Cardio Workout und die besten Übungen, die man mit einem Medizinball ausführen kann.
Mit 1,5 Millionen Abonnenten hat womensworkoutchannel nicht nur eine große, sondern auch spezialisierte Fan-Gemeinde, denn hier geht es allem voran um eine Körperregion: den Po. Mit gezielten Butt Workouts und Übungen für einen schlanken und definierten Bauch befasst sich womensworkoutchannel insbesondere mit Kniebeugen und gewichtsfreien Übungen für Fettabbau und eindrucksvolle Rundungen.
Erlaube dir selbst, das Gefühl des Flows zu erleben und deine Körpermitte zu finden. Mit Mady Morrison erlebst du Yoga-Übungen für mehr Flexibilität und vor allem innere Gelassenheit. Marys freundliche und vitalisierende Ausstrahlung lässt dich die Trainingseinheiten für deinen Sommerbody und die geführten Meditationsübungen für mehr innere Gelassenheit aus einer völlig neuen Perspektive sehen. In Videos mit einer Länge von 5 bis 25 Minuten stellt sich Mary der Herausforderung von Sport und Entspannung.
Mit FitnessBlender entgeht dir kein Detail der Rundum-Trainingseinheiten zu einem stabilen Oberkörper, höherer Dehnbarkeit der Bänder und einem generell höheren Leistungsniveau durch hochintensives Intervalltraining. Nicht selten gehen die Jungs und Mädels von FitnessBlender aufs Ganze und laden Videos mit knapp einer Stunde in der Länge hoch, um die Hintergründe und Funktionsweisen ihrer Workouts auch zuschauergerecht zu vermitteln. Wenn es dir um fundierte und vorrangig auf Körpergewicht setzende Workouts geht, bist du hier richtig.
Mehr auf ihrem Kanal https://www.youtube.com/user/FitnessBlender/
BodyKiss
Auf ihrem Kanal BodyKiss zeigt Anne dir, neben ihren liebsten Rezepten für Low-Carb-Naschereien, ihre Trainingsroutine im Sommer und im Winter sowie nützliche Tipps für einen fitten und gesunden Start in den sportlichen Tag. Dabei zeigt sie viele Clips und Ausschnitte aus ihrem eigenen Leben, rund um Ernährung, Arbeit und auch das Verfassen ihrer eigenen Ratgeber-Bücher wie BodyFood – gesund mal einfach. Ihre gut 500.000 Abonnenten gehören zu einer Fan-Gemeinde von gesundheitsorientierten, sportlichen und aktiven jungen Frauen.
Falls du nach einer neuen Idee suchst, wie Party-Abende oder besondere Anlässe etwas aufgepeppt werden können, dann ist vielleicht das Krimi-Dinner perfekt für dich. Es ist ein interaktiver Rätsel-Spieleabend, bei dem geschauspielert wird und der sich auch perfekt zur Kostümparty eignet! Aber eines nach dem anderen. Zunächst geht es natürlich um ein schönes Dinner mit Freunden. Diese bekommen jedoch vorab Rollen zugewiesen und können darum auch sehr schön im passenden Kostüm erscheinen. Zwischen den einzelnen Gängen wird dann eine Geschichte gespielt, die dazu dient, einen inszenierten Mord aufzuklären. Jeder Gast bekommt nur so viele Informationen, wie für seine Rolle zunächst nötig sind. Das Spiel eröffnet dann im Laufe des Abends immer mehr Hinweise, die zur Aufklärung (oder allgemeinen Verwirrung) beitragen.
Wenn du und deine Freunde gern rätselt, Spieleabende und gutes Essen liebt und vielleicht auch noch gern in verschiedene Rollen schlüpft, ist die Krimi-Party für euch perfekt! Wir haben hier alle Schritte zur Vorbereitung und dem Ablauf für dich zusammengestellt.
Die perfekte Story finden
Als ersten Schritt musst du dich für eine von vielen möglichen Geschichten entscheiden. Es gibt Verlage, die sich auf Krimi-Spiele spezialisiert haben, du kannst dir aber auch eine Story aus dem Internet suchen oder sogar eine eigene erfinden. Vielleicht gibt es ein Themengebiet, das dir besonders großen Spaß machen würde? Zum Beispiel die Mafia der 50er Jahre oder ein bayrischer Krimi. Außerdem suchst du die Story auch danach aus, wie viele Mitspieler du definitiv einplanen kannst.
Denk aber bei der Auswahl der Story daran, dass du dich um passendes Essen und Dekoration kümmern musst und deine Gäste evtl. um passende Kostüme. Wähle also am besten ein Thema aus, das nicht allzu exotische oder ausgefallene Vorbereitung und Ausstattung erfordert. Du möchtest schließlich nicht von allen Gästen Absagen erhalten, weil sie vor den aufwendigen Kostümen zurückschrecken.
Vorbereitung und Einladung
Wenn du dich für eine Story entschieden hast, geht es an die Planung. Schon bevor die Einladungen verschickst, solltest du ein „Save-the-Date“ an deine Gäste mailen und abfragen, wer definitiv dabei ist. So gehst du sicher, dass auch alle Rollen besetzt werden können. Mache den Gästen klar, dass ihre Zusage feststehen sollte. Denn wenn auch nur ein Gast absagt, funktioniert die gesamte Geschichte nicht mehr.
Hast du alle Zusagen, kannst du richtige Einladungen gestalten. Hier beginnt schon die Story, also gibt dir Mühe und bastle passende Einladungen zum Thema. Dein Krimi spielt zum Beispiel in den 20er Jahren? Dann kannst du die Einladungen nicht am PC schreiben. Papier im Pergament-Stil und handgeschriebener Text sollte es dann schon sein.
Die Rollenverteilung
Mit den Einladungen verschickst du auch bereits die Rollen an die Gäste. So haben sie genügend Zeit, sich mit ihrem Charakter vertraut zu machen und ihr Outfit zu gestalten.
Achte bei der Rollenverteilung darauf, niemandem auf die Füße zu treten. Die Charaktere sind im Spiel immer besonders überspitzt, damit ihr Charakter in der kurzen Zeit deutlich wird. Teilst du deinen Freunden Rollen zu, die eventuelle negative Eigenschaften verkörpern, könnten sie sich verletzt fühlen. Also besser die Rollen so verteilen, dass sie überhaupt nicht zur Person passen – das fordert dann auch schauspielerisch heraus.
Das passende Essen wählen
Da es ein Krimi-Dinner werden soll, steht natürlich auch das Essen im Mittelpunkt. Die Geschichte entspinnt sich dann darum herum und während den einzelnen Gängen können ganz natürlich die Rollen aufblühen und Spekulationen entspinnen sich. Die Gänge servierst du am besten zwischen den einzelnen Runden. Das Spiel ist nämlich in Runden unterteilt und in jeder Runde gibt es neue Informationen. Da ist das Essen zwischen den Runden perfekt, um diese Neuigkeiten zu verarbeiten und den Lauf der Geschichte sich entwickeln zu lassen. Außerdem macht Überlegen, Spekulieren und Schauspielern auch hungrig! Für die perfekte Stimmung solltest du ein Dinner wählen, das zum Thema passt. Inspirationen dazu findest du im Internet, denn du das entsprechende Thema auf Rezept-Seiten eingibst.
Bedenke aber, dass du selbst mitspielen willst. Du kannst also nicht den Großteil der Zeit in der Küche stehen, sonst müssen deine Gäste mit dem Spielen immer wieder auf dich warten. Wähle also Gänge, die du vorbereiten kannst und nur noch kurz aufwärmen oder aus dem Ofen holen musst. Du kannst auch darum bitten, dass deine Freunde zum Beispiel Vorspeisen, Finger Food oder Nachtisch mitbringen.
Dekoration schafft Atmosphäre
Die perfekte Abrundung des Abends schaffst du mit Dekoration, die für die richtige Stimmung sorgt. Dazu gehören zum Beispiel zum Thema passende Bilder oder Poster, Tischdekoration und auch kleine Hinweise und Spuren, die du der Story entsprechend im Raum verteilen kannst. Je nachdem, wie der Mord in der Geschichte stattgefunden hat, kannst du vielleicht sogar „Blutspuren“ einbauen. Lass dich von der Story inspirieren und sorge auch für eine entsprechende Beleuchtung und Hintergrundmusik. Du kannst zum Beispiel kleine Lampen mit Tüchern verhängen und eine entsprechende Musik-Playlist erstellen.
So läuft das Krimi-Dinner ab
Alles ist vorbereitet, das Essen fertig und du steckst in deinem Kostüm. Es kann losgehen! Sobald die ersten Gäste klingeln, solltet ihr euch bis zur Auflösung der Story in eurer Rolle befinden. Alles, was nicht mit dem Krimi zu tun hat, könnt ihr nach dem Dinner besprechen. Sprecht euch auch nur mit den Namen eurer Rollen an. So könnt ihr wirklich im Charakter bleiben.
Zu Beginn werden am besten Drinks gereicht und es gibt eine Vorstellungsrunde, in der jeder kurz den Hintergrund des eigenen Charakters erklärt. Dann gibt es die Vorspeise und erste Gespräche und Spekulationen können entstehen. Nach der Vorspeise folgt die erste Spielrunde mit Hinweisen und dann der nächste Gang. So geht es immer weiter, es kommen Informationen und überraschende Wendungen bzw. Vorkommnisse ins Spiel (die werden aus der Spielanleitung entnommen).
Am Ende das Dinners, also wahrscheinlich nach dem Dessert, darf reihum jeder einen Verdacht äußern und erklären, wer seiner Überzeugung nach der Mörder ist. Entweder alle sind sich einig und der Mord ist geklärt, oder der Mörder hat seine Spuren verwischt und die Story muss durch die Spielanleitung aufgeklärt werden. Und wenn alle gut mitspielen und bei der Sache sind, bleibt es bis zu diesem Ende richtig spannend!
Krimidinner direkt spielen
Eine besonders einfache Möglichkeit, ein Krimidinner zu veranstalten ist, sich das Krimispiel online zu kaufen und selbst auszudrucken. So entfallen Versandkosten und Wartezeit. Da die wichtigen Informationen im Fließtext „versteckt“ sind, kann man auch als Gastgeber mitspielen und erfährt vor dem Spiel keinerlei Geheimnisse. Im Cocolino Spieleverlag sind viele verschiedene Krimidinner erschienen, ob Mord im Kloster oder 20er Jahre – es ist einiges dabei:
Übrigens: Der Cocolino Verlag hat nicht nur klassische Krimidinner mit bis 10 Personen im Angebot, sondern auch ein neues Format erfunden. Die Krimidinner Partys sind mit bis zu 20 Personen spielbar. Also genau das Richtige für eine große Geburtstagsparty oder eine Weihnachtsfeier. Der Klassiker heißt „Sizilianische Gepflogenheiten“ und lässt euch direkt in die Welt von Mafiosi, Korruption und leckerem italienischem Essen eintauchen. Schmiergeld inklusive.
Nachhaltige Mützen und Schals sind nicht nur ein echtes modisches Highlight, sondern sorgen auch dafür, dass die Umwelt nicht für das eigene Styling geschädigt werden muss. Gerade im Winter sind nachhaltige Accessoires daher eine besonders gute Wahl. Die Mützen und Schals halten den Kopf und Hals sehr gut warm und die entsprechenden Die passenden Handschuhe sorgen dafür, dass du auch an den kältesten Wintertagen perfekt gerüstet bist.
Schlichte Modelle für zeitlosen Look
Ganz klassische beigefarbene oder schwarze Mützen und Schals lassen es niemals langweilig werden. Die hochwertigen Materialien zeichnen sich durch einen besonders hohen Tragekomfort aus und sind hautfreundlich. Gleichzeitig kannst du jeden Winter wieder auf die wärmenden Accessoires zurückgreifen und bist immer ideal ausgestattet. Durch die gute Qualität kannst du dich auf eine lange Haltbarkeit verlassen und die Mützen sowie Schals sind ein idealer Begleiter durch jeden Tag. Dabei kannst du sie zu schlichten Outfits ebenso gut tragen wie zu extravaganteren Looks. Sie sind daher ein echter Allrounder.
Modische Akzente
Wer modische Akzente setzen und dabei ein gutes Gewissen haben möchte, für den sind vegane und fairtrade Mützen und Schals genau die richtige Wahl. Sie sorgen für einen einzigartigen Auftritt und sind besonders nachhaltig. Das zeigt also, dass Nachhaltigkeit sowie Umweltbewusstsein und Tierliebe einen modischen Look nicht ausschließen, sondern dass sich alle Aspekte bestens vereinen lassen. Die nachhaltigen Accessoires für den Winter sind ein individueller Blickfang und unterstreichen modisch deine eigene Persönlichkeit.
Auch wenn das Jahr dem Ende zugeht, bedeutet das für Silbermond noch lange nicht, kein neues Album auf den Markt zu bringen. Im Gegenteil, wir hatten das Gefühl, dass besonders jetzt sehr viel Energie in der Band steckt und sich jeder extrem auf das Album gefreut hat. Zum wiederholten Mal zeigen Silbermond, was sie können, woher sie kommen und wohin sie ihre Schritte bis heute geführt haben. Genau aus diesem Grund hat sich die Band auch für den Albumtitel „Schritte“ entschieden. Wir wollten es natürlich genau wissen und haben uns mit Steffi Kloß und ihrem Bandkollegen Andreas Nowak getroffen und können schon vorab so viel verraten: Es war ein tolles Interview.
Am 15.11. erschien euer neues Album „Schritte“. Für eure Fans, die es noch nicht gehört haben, worauf können sie sich freuen und was ist musikalisch anders als bei euren Alben „Leichtes Gepäck“ oder „Himmel auf“?
Es ist ja so, dass das wahrscheinlich eine sehr subjektive Sache ist, denn jeder Hörer nimmt das natürlich anders wahr. Wir als Band können sagen, dass wir bei dem Album sehr nah aneinandergerückt sind, denn es sind sehr private und intime Lieder darauf. Es gibt sozusagen kein Lied, für das wir uns schämen (lacht). Diese Essenz und Form bei einem Album hatten wir bisher noch nicht, auch wenn es bei „Leichtes Gepäck“ vielleicht ansatzweise bereits der Fall gewesen ist. Für uns ist dieses Mal jedes Lied sehr stark und deswegen sind wir sehr stolz auf diese Platte. Dennoch muss jeder Fan die Songs individuell hören und dann selbst entscheiden, wie er oder sie diese Frage beantwortet. Wir als Band können das nicht wirklich sagen.
Du sagtest, es sei kein Lied darauf, für welches ihr euch schämen müsstet. Kamt ihr denn in der Vergangenheit irgendwann einmal zu dem Entschluss, dass ihr euch für einen eurer Song schämen müsstet?
Ich sage es mal so: Wenn man schon so eine lange Bandgeschichte hat wie wir, (bei unserer ersten Platte 2004 war ich 19 Jahre alt), dann ist natürlich klar, dass man damals ganz andere Themen hatte, die einfach mehr im Fokus standen. Da gibt es sicherlich ein bis zwei Songs, die wir heute nicht mehr live spielen und wo wir aus heutiger Perspektive sagen, dass das Lied vielleicht nicht hätte sein müssen. Ich bin kein Fan von „hätte-hätte-Fahrradkette“, denn ich finde, dass alles, was wir geschrieben haben und all die Schritte, die wir bis hierher gegangen sind, ihren guten Grund hatten. Genau deshalb passt meiner Meinung nach auch der neue Albumtitel „Schritte“ so gut dazu. Denn wir kommen von irgendwo her und verschiedenste Schritte haben dazu geführt, dass wir jetzt sind, wo wir sind und sie werden dazu führen, dass wir dort ankommen, wo wir hingehen möchten. Das ist sozusagen die Essenz der ganzen Platte; sie schaut auf die gemachten Erfahrungen zurück, wie uns diese eventuell geprägt haben und wie wir all das mit ins Jetzt, ins Heute mitnehmen können. Aber eben auch weiter nach vorne. Das Album fühlt sich sehr gut an und wir wissen genau, dass wir mit „Schritte“ unseren nächsten wichtigen Schritt gegangen sind.
Zwischen 2004 und heute habt ihr fünf Studioalben veröffentlicht. „Schritte“ wird das Sechste werden und tritt in sehr große Fußstapfen, denn alle eure Alben haben mehrfach Gold oder mehrfach Platin. Welches Merkmal des neuen Albums wird dafür sorgen, ebenfalls durch die Decke zu gehen?
Das ist eine gute Frage (lacht)! Am Ende sind es immer die Lieder, denn entweder machen diese etwas mit den Leuten oder eben nicht. Manchmal ist es aber auch so, dass wir gemeinsam im Proberaum sitzen und es nicht immer einfach ist, dass der ganzen Band dann das Lied gefällt, welches wir gerade geschrieben haben. Auf der anderen Seite ist diese Tatsache aber wiederum das Schöne an einer Band, denn Solokünstler klingen ja immer etwas anders. Wenn wir alle das Gefühl haben, dass der Song gut ist und wir Spaß daran haben, dann haben wir im Prinzip schon alles Menschenmögliche getan, um den Erfolg eines Songs oder eines ganzen Albums in die Wege zu leiten. Ob es dann durch die Decke geht, können wir natürlich nicht beeinflussen, doch das Wichtigste ist in diesem Fall, dass es uns selbst gefällt, denn wenn wir damit drei Jahre auf Tour sind und die Songs nicht mögen, dann macht uns das seelisch etwas mürbe.
Apropos „Tour“. Wird es eine Tour, die ausschließlich eure neuen Songs zum Besten gibt oder wird es eine Compilation aus euren erfolgreichsten Stücken?
The best of the best (lacht)! Die neue Platte hat ja „nur“ zehn Lieder und somit wäre es ein sehr kurzes Konzert, spielten wir nur die neuen Songs. Jetzt sind wir aber dafür bekannt, dass wir gerne spielen und den Leuten auch gerne etwas mitgeben, denn sie haben sich die Zeit genommen uns zuzuhören und uns zu sehen. Es wird eine schöne Zusammenstellung aus vielen unserer Lieder geben. Wenn man so viele Platten herausgebracht hat wie wir, dann hat man einfach den Luxus, aus dem Vollen schöpfen zu dürfen und schauen zu können, wie sich die Dynamik der Setlist am besten ergibt. Das Schöne an den neuen Songs ist tatsächlich, dass sie im Proberaum sofort funktionieren. Dadurch, dass wir sie so organisch haben entstehen lassen, funktionieren sie total und fühlen sich gut an. Ich glaube, dass sie sich sehr gut mit den bekannten Songs wie „Symphonie“ oder „Leichtes Gepäck“ vertragen. Von daher ist die Vorfreude auf die Tour jetzt schon sehr groß!
Der Name des Albums ist gleichzeitig der Name des ersten Tracks „Schritte“. Ein biografischer Bogen von deiner Ost-Biografie bis hin zu deiner Mutterschaft. Wie kam es zu dem Song und weshalb läutet gerade dieser das neue Album ein?
Es ist natürlich auf der einen Seite der erste Song, da das Album auch so heißt und da der Song im Großen und Ganzen sehr gut die Platte an sich widerspiegelt. Es ist meine Geschichte und die Schritte, die ich in meinem Leben gegangen bin. Aber ein großer Teil davon ist ja auch die Band. Ein Circle-Of-Life sozusagen. Es geht los mit meiner Kindheit, schlägt den Bogen dann zum Jetzt und dass ich Mutter geworden bin. Doch so ist es auch für uns als Band. Jeder Schritt bedeutet lebendig-sein und lebendig-bleiben. Dass wir als Band noch immer existieren, ist schon eine große Leistung an sich, worauf wir zurecht stolz sind. Es ist immer wieder ein Kämpfen, denn nicht jeder Schritt ist immer leicht zu gehen. Wir sind auch schon hin und wieder einen vor und zwei zurück, wir gingen Schritte, die uns schwerfielen, wir sind Schritte gegangen, die mit Erfolg zu tun haben, mit Niederlagen und Hürden, doch all das ist das, was das Leben eben so ausmacht. Deshalb bietet der erste Song auf dem Album den perfekten Rahmen, um die Leute in die neue Silbermond-Welt 2019 eintauchen zu lassen.
Bei euren neuen Songs äußert und positioniert ihr euch zu persönlichen, wie auch zu gesellschaftlichen Themen, ohne dabei textlich oder musikalisch „abzuheben“ oder zu pompös zu werden. Wie wichtig ist genau diese Kombination, um eure Message passend zu transportieren und ans Ziel zu bringen?
Das ist total wichtig, denn es ist nicht einfach, den Ton bei politischen oder gesellschaftlichen Themen zu treffen. Du kannst diesen komplexen Rahmen nicht vollständig bedienen, denn es gibt so viele Unter-Themen, dass nicht alles auf einmal in einen Song passt. Uns ist wichtig, dass dennoch der Ton stimmt und niemand das Gefühl hat, dass wir diejenigen sind, die mit dem Zeigefinger deuten. Ich persönlich mag es auch nicht, wenn ich Lieder höre und es so rüberkommt, als ob die Sängerin oder der Sänger jetzt die Heiligkeit höchstpersönlich ist. Wir versuchen den Ton so zu treffen, dass die Leute das Thema annehmen, um dann dennoch etwas Eigenes daraus machen zu können.
Bei unserem Lied „Mein Osten“, welches wir im Mai veröffentlichten, ist es auch so. Es geht um unsere Heimat und die Situation vor Ort und wir haben gesagt, dass wenn das Lied für uns stimmig ist, wir dieses einfach rausbringen. Bis jetzt hat sich unsere Denkweise immer ganz gut bestätigt, denn die Fans sagen oft, dass es sich um tolle Themen handelt, die sie dann tatsächlich auch annehmen. Wir wollen keine politische Band sein, doch es wäre auch falsch, jetzt aktuell die Augen zuzumachen.
Song Nummer sieben heißt „Amy“. Die Strophe „Schäm dich für nichts“ lässt natürlich vieles erahnen, aber welche Geschichte steckt hinter diesem Lied?
Die Amy gibt es tatsächlich, auch wenn der Name von der Bandredaktion geändert wurde. Sie kam nach einem Konzert zu mir und bedankte sich für die Songs und dass es uns gibt. Sie sagte, dass ihr unsere Lieder in ihrem Leben sehr helfen und ihr Kraft geben und dass ich ihr viel Energie gebe, da sie sieht, wie taff ich auf der Bühne bin und ebenso im wahren Leben. Allerdings glaube ich aber auch, dass ich vor vielen Jahren selbst mal eine Amy war, die 14 Jahre alt war und Momente hatte, die ihr wahnsinnig viel Selbstbewusstsein genommen haben. Ich war eben keine von den hübschesten Mädels der Schule, ich war keine von denen, die sich mit 14 geschminkt haben, ich war keine der Mädels, die sich die teuren Markenklamotten leisten konnte und ich habe auch mitbekommen, wie andere Mädchen hinter meinem Rücken sagten, ich könne ruhig auch mal wieder meine Haare schneiden. Was ich aber hatte, war eine Band, in der ich singen konnte und das hat mich glücklich gemacht. Heute lacht man natürlich darüber, aber Fakt ist, dass mich das damals so aus der Bahn geworfen hat, da ich nicht verstehen konnte, wie man so gemein sein kann.
Ich wünsche mir heute, dass die jungen Mädels ihre eigene reale Welt schaffen und nicht Instagram und andere soziale Kanäle als Maßstab nehmen. Sie sollen nicht glauben, dass das, was da so den ganzen Tag gepostet wird, das Non-Plus-Ultra sei, sondern dass sie es immer wieder schaffen, sich in ihre Welt zurückzuholen und zu sagen „das ist meine reale Welt und es ist okay wie ich bin!“
Ein ebenfalls tolles und gleichzeitig trauriges Lied auf „Schritte“ ist der Song „In meiner Erinnerung“. Eine Story, die dir 2003 passierte und die wir 16 Jahre später hören dürfen. Warum jetzt und worum geht es?
Auch eine gute Frage (grinst)! Es gibt ein paar Sachen, für die man versucht, einen guten Platz zu finden, weil man vielleicht hofft, dass sie nicht in Vergessenheit geraten, aber dennoch kurz ausruhen können. Dann hast du zwar gedacht, dass sie an diesem Platz gut aufgehoben sind und nicht hochkommen und auf einmal, sozusagen 16 Jahre später, stellst du fest, dass sie dich noch immer beschäftigen und lebendiger sind, als du vermutet hättest. Ich habe 2003 sehr früh meinen Vater verloren und habe festgestellt, dass ich zum damaligen Zeitpunkt sehr viel schneller erwachsen werden musste, als mir recht war. Es geht in dem Lied nicht nur über den Verlust an sich und was es mit dir macht und wie du daran wächst, sondern auch um diese Frage, ob du an diesem Erlebnis des Lebens zerbrichst oder nicht, oder ob du vielleicht eine gewisse Stärke daraus ziehst, so schwer es womöglich auch sein mag. Für mich geht es in dem Lied auch mehr um die Frage, was wir den Menschen zur Lebenszeit geben und warum wir manchmal so lange damit warten. Warum fällt es uns schwer zu teilen und weshalb sind wir so knausrig mit unserer Zuwendung? Manchmal glaubt man, man habe für einige Dinge mehr Zeit, als es eigentlich der Fall ist. Das ist wiederum das Positive, das dieses Lied eben auch hat. Neben dieser traurigen Seite und dem Zurückschauen, hat es für mich auch etwas, was dich nach vorne schauen lässt. Du hast jetzt die Chance, etwas zu entscheiden, etwas zu hinterlassen, was den Menschen, wenn du selbst einmal nicht mehr da bist, helfen wird, mit dieser Situation umzugehen und eventuell den Schmerz lindern kann.
Gibt es auf „Schritte“ einen Song, der dir persönlich sehr am Herzen liegt?
Ich glaube, wir mögen einfach jeden Song. Jeder hat etwas Tolles auf seine eigene Weise und wir haben versucht, die Lieder sehr abwechslungsreich zu gestalten. Ich persönlich mag sehr gerne „Ein schöner Schluss“, denn es hat eine sehr schöne Aussage und ist kräftig und stark. Dieser Song rundet das Album irgendwie ab und hat etwas mit dankbar sein zu tun. Man selbst schaut ja immer mal gerne nach nebenan und denkt sich, dass dort das Gras grüner ist als bei einem selbst. Dabei könnte man aber für einen kurzen Moment auch sagen: Es ist gut so wie es ist!
Seit eineinhalb Jahren bist du Mutter, doch von einer klassischen Mutterschutz-Pause ist nichts zu sehen. Im Gegenteil, zwischen Januar und Februar und von Mai bis September steht eure neue Tour an, mit 25 Auftritten beinahe deutschlandweit. Wie schaffst du diesen Spagat zwischen Arbeit und Kind?
Der Sommer ist noch weiterhin in Planung und es heißt nicht, dass wir nicht auch 2020 noch ins Saarland kommen. Ich kann zwar nichts versprechen, doch aktuell ist alles noch in Bewegung.
Witzigerweise habe ich vor drei Tagen einen guten Kommentar von einer Frau gelesen, die auch berufstätig ist und gefragt wurde, wie sie das mit dem Kind schafft. Ihre Antwort lautete: „Würde man das Männer eigentlich auch fragen?“ Ganz viele Frauen schaffen das, selbst dann, wenn sie vielleicht keine Familie haben, die sie unterstützen oder gar alleinerziehend sind. Wir selbst haben das Glück, viel Unterstützung seitens der Familie und der Band zu bekommen. Es ist, und das wird jeder mit Kind bestätigen können, eine Herausforderung. Die Nächte sind kürzer und man genießt jede Sekunde Schlaf, die man bekommen kann, doch auf der anderen Seite ist ein Kind auch eine unfassbare Bereicherung. Auch als Band ist das eine Herausforderung, denn einiges ist etwas chaotischer als vorher und anderes wiederum ist geordneter. Es ist also verrückt, chaotisch und alles total machbar!
Was hat sich denn alles verändert, seitdem du Mutter bist? Haben diese Veränderungen Platz im neuen Album gefunden?
Dadurch, dass ja die Hälfte der Band Eltern wurde, also Thomas und ich, hat es natürlich Einfluss genommen. Einen Song wie „Hand aufs Herz“ hätte es wohl vor eineinhalb Jahren noch nicht gegeben und es macht viele Gedanken auf. Man denkt darüber nach, wie die eigene Kindheit war, wie waren deine Eltern zu dir, bist du so wie deine Mutter und findest du das selbst gut? Hier entstehen natürlich einige neue Gedanken, die vorher so noch nicht da gewesen sind.
Silbermond hat ja noch nie Einschlaflieder gesungen. Jetzt als Mutter wirst du aber diese Lieder brauchen. Singst du deinem Sohn einen eurer Songs vor oder wie dürfen wir uns das vorstellen?
(lacht)! Man muss sagen, dass der Kleine schon sehr seinen eigenen Kopf hat und ein Lied immer wieder hören will. Ganz aktuell ist es „Der Mond“, was sehr kitschig klingt. Doch vor einigen Wochen war Vollmond und dadurch hat er sich an diesem Mond gerade etwas festgebissen. Ich beschäftige mich zurzeit also intensiv mit diesem Text, da ich nicht so ganz textsicher war (lacht).
Vielen Dank Steffi und Andreas, dass ihr euch die Zeit für uns genommen habt. Wir wünschen euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Erfolg weiterhin und eine tolle Tour 2020.
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Bekanntlich schlagen Männerherzen höher, wenn sie Frauen dabei zusehen, wie diese sich leidenschaftlich und beinahe schon kunstvoll entkleiden. Was damals als verrucht und unzüchtig...