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Finde deine größten Zeitfresser und werde sie los

Finde deine größten Zeitfresser und werde sie los

Wünschst auch du dir manchmal, dass du mehr Zeit hättest, um jene Dinge zu erledigen, die wirklich wichtig sind? Die schlechte Nachricht können wir an dieser Stelle bereits vorwegnehmen: Niemand kann dir mehr Zeit für die Aufgaben deines Alltags herbeizaubern. Doch darum geht es ja auch gar nicht. Der Ansatz sollte viel eher lauten: Wie kann ich mich selbst neu organisieren, um die Zeit, die ich zur Verfügung habe, besser zu nutzen?

Als erstes gilt es dabei zu erkennen, wieso dir überhaupt so viel Zeit flöten geht, die du eigentlich viel sinnvoller investieren könntest. Um dir bei der gelungenen Strukturierung deines eigenen Zeitmanagements zu helfen, möchten wir heute mit dir zusammen Ursachenforschung betreiben. Zu diesem Zweck präsentieren wir dir die größten Zeitfresser des alltäglichen Lebens und zeigen außerdem, wie du sie erfolgreich loswirst.

Das Handy als Zeitfresser Nummer Eins

Ja, das gute alte Smartphone. Die kleine technische Wunderwaffe ist aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Schließlich sind die schlauen Gerätschaften auch äußerst praktisch. Dank der modernen Technologie können wir uns jederzeit mit unseren Liebsten austauschen, uns über die neuesten Geschehnisse in der Welt informieren, oder den Weg zum nächsten Bahnhof finden. Jedoch solltest du dir an dieser Stelle die ehrliche Frage stellen: „Benutze ich mein Handy wirklich nur dann, wenn ich es auch brauche?“ Die Antwort ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein deutliches Nein. Und genau da liegt das Problem.

Noch vor einigen Jahren war es ganz normal, zwischendurch eine gewisse Zeit nicht erreichbar zu sein. Heute unterliegen wir fast schon dem zwanghaften Druck, umgehend auf Nachrichten und Anrufe zu reagieren. Doch in wie viel Prozent der Fälle ist dies wirklich notwendig? Damit du durch das ständige Ringen und Blinken deines Handys nicht andauernd den Fokus verlierst, den du eigentlich auf andere Aufgaben richten wolltest, gibt es ein paar einfache Tricks. So kannst du dir zum Beispiel feste „Smartphone-Zeiten“ einteilen, in denen du ohne schlechtes Gewissen auf den Bildschirm blicken kannst. Das heißt im Umkehrschluss allerdings auch, dass du deinen kleinen Begleiter außerhalb dieser Phasen zumindest in den Flugmodus, oder besser noch ganz abschalten solltest. Dabei wirst du schon sehr bald feststellen, wie befreiend es sein kann, nicht jederzeit erreichbar zu sein.

Social Media

Die Plattformen der sozialen Medien verleiten uns dazu, schnell den Blick für die Uhr zu verlieren. Aus einem „Nur ganz kurz“ wird sehr schnell eine halbe Ewigkeit, die wir mitunter auf Profilen von Leuten verbringen, die wir nicht einmal persönlich kennen. Falls auch du zu der Sorte Mensch zählst, die sich nur allzu leicht von Instagram, Facebook und Twitter ablenken lässt, solltest du dir auch hier feste Zeiten setzen, die du mit Social Media verbringst. Wenn du dir und deiner Disziplin jedoch nicht ganz über den Weg traust, kannst du wahlweise bestimmte Apps und Programme nutzen, welche die von dir festgelegten Social Media-Plattformen für einen bestimmten Zeitraum sperren.

E-Mails

Du dürftest es kennen: Es macht einmal kurz „Pling“ und du weißt, die elektronische Post ist da. Obwohl du gerade eigentlich mit etwas ganz anderem beschäftigt bist, „rennst“ du zum virtuellen Briefkasten und lässt alles andere stehen und liegen. Damit dich eingehende E-Mails in Zukunft nicht aus deinem Flow reißen, gibt es einfache Maßnahmen, welche du ergreifen kannst. Schalte als erstes die automatischen Benachrichtigungen aus. So wird nicht sofort eine entsprechende Info auf deinem Bildschirm aufpoppen, wenn dir jemand geschrieben hat. Zudem hast du in der Regel innerhalb deines Mail-Accounts die Möglichkeit, dir bestimmte Zeitfenster festzulegen, in denen neue Mails abgerufen werden können.

Strukturloses Arbeiten

Du weißt, dass du mehrere Dinge zu erledigen hast und stürzt dich Hals über Kopf in deine Aufgaben? Atme lieber erst einmal tief durch und fertige dir eine strukturierte To-do-Liste an. Wenn du alle anstehenden Angelegenheiten kreuz und quer angehst, wirst du am Ende nur Chaos ernten, das unnötig viel Zeit verschlingt. Priorisiere die unterschiedlichen Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit und arbeite sie eine nach der anderen ab. Du schleppst einen Punkt auf deinem Zettel schon seit einigen Monaten mit dir herum und drückst dich davor, diese Aufgabe zu erledigen? Trau dich und streiche sie von deiner Liste. Wenn sie bereits seit Monaten auf deiner Liste verstaubt, dann kann sie nicht wirklich dringend sein. Handelt es sich jedoch um eine unbequeme Tätigkeit, die du zwingend erledigen musst, dann solltest du diese als allererstes abarbeiten. Umso stolzer wirst du sein, wenn du den lästigen Punkt schlussendlich losgeworden bist.

Unnötiger Perfektionismus

Wir Damen der Schöpfung neigen ja oft dazu, alles möglichst perfekt machen zu wollen. Dies ist an sich ja auch gar nichts Schlimmes und immer noch besser, als die Dinge nur halbherzig anzugehen. Es ist jedoch wichtig, abzuschätzen, in welchen Punkten sich dieser Perfektionismus wirklich bezahlt macht. Oft investieren wir im beruflichen Leben unsere Zeit und Energie in Kleinigkeiten, die von unseren Vorgesetzten oder Kunden nicht einmal wahrgenommen werden. Da hilft es nur, den Anspruch an sich selbst etwas herunterzusetzen und nachsichtiger gegenüber eigener Fehler zu werden – die nicht selten nur von uns selbst als solche wahrgenommen werden.

Aufschieberitis

Prokrastination ist der Tod jedes Zeitmanagements. Und wenn du ehrlich bist, fühlt sich die Aufschieberei auch nicht wirklich gut an. Egal, wie sehr wir uns vor anstehenden Aufgaben drücken, wir haben immer diese leise Stimme im Hinterkopf, die nicht müde wird, uns daran zu erinnern, dass unser Schweinehund wieder einmal gesiegt hat. Stelle dich unangenehmen Aufgaben und höre auf, unnötig Zeit zu verplempern. Du sabotierst dich auf diese Art und Weise nur selbst.

 

Foto: tomertu / stock.adobe.com

Was wurde eigentlich aus „Wunderbare Jahre“-Star Danica McKellar?

Was wurde eigentlich aus „Wunderbare Jahre“-Star Danica McKellar?

Du erinnerst dich sicherlich noch an die umwerfende Danica McKellar aus der Erfolgsserie „Wunderbare Jahre“ und hast dich vielleicht schon immer einmal gefragt, was aus dem hübschen Teenager eigentlich geworden ist? Wir geben dir hier die Antwort darauf!

Steckbrief

Vollständiger Name: Danica Mae McKellar
Geboren: 3. Januar 1975, La Jolla, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Eltern: Mahaila McKellar, Christopher McKellar
Geschwister: Crystal McKellar, Connor McKellar, Chris Junior
Beruf: Schauspielerin und Mathematikerin
Ehepartner: Scott Sveslosky (verh. 2014)
Kinder: Draco
Größe: 1,63 m
Sternzeichen: Steinbock

Wunderbare Jahre

An der Seite von Fred Savage und Josh Saviano spielte sich die niedliche Kalifornierin als freche Winnie Cooper in die Herzen ihrer zahlreichen Fans. Die Serie spielt in einem kleinen kalifornischen Städtchen Ende der 1960er und Anfang der 1070er Jahre und dreht sich rund um die Familie Arnold und ihren Sohn Kevin. Mit seinen beiden besten Freunden Paul Pfeiffer sowie Winnie Cooper erlebt er „wunderbare Jahre“. Das Trio meistert gemeinsam die verschiedenen Herausforderungen eines Teenagers in der High School und in der Freundschaft mit ihren vielen kleinen Höhen und Tiefen.

Die Serie wurde in insgesamt sechs Staffeln in den Jahren 1988 bis 1993 ausgestrahlt und bannte jede Woche ihre Fans an den Fernsehschirmen – und das weltweit. Erzählt wird die Geschichte von Kevin Arnolds älterem Ich, der im deutschen Fernsehen wunderbar von Norbert Langer gesprochen wurde – als Synchronstimme von Tom Selleck bestens vertraut. „The Wonder Years“, wie die Erfolgsserie im amerikanischen Original heißt, wurde in insgesamt 115 Folgen ausgestrahlt und ist unvergessen in den Herzen ihrer unzähligen Fans geblieben. Der Titelsong „With a little Help from my Friends“ von Joe Cocker tut dabei sein Übriges.

Die steile Karriere von Danica McKellar

Geboren wird Danica McKellar am 3. Januar 1975 im sonnigen Kalifornien. Schon früh findet die bildhübsche Amerikanerin den Weg zu Film und Fernsehen. Sie debütiert im zarten Alter von zehn Jahren in der Serie „The Twilight Zone“. Nach einigen weiteren Auftritten findet sie ihren Platz als eine der Kinderhauptdarsteller in der Serie „Wunderbare Jahre“. Sie spielt während der nächsten fünf Jahre die Rolle der Winnie Cooper sehr überzeugend und erreicht eine weltweite Bekanntheit und große Beliebtheit bei ihren Fans.

Diese Rolle verhilft ihr zu Ruhm und Ansehen. Ihr schauspielerisches Talent, aber vor allem ihr umwerfendes Äußeres lassen sie auch danach weiterhin erfolgreich auf der Leinwand sowie im Fernsehen mitmischen. Sie hat Auftritte in den TV-Serien „Walker, Texas Ranger“ an der Seite von Chuck Norris, in „Love Boat“ und vielen weiteren Produktionen. In „Die lieben Kollegen“ spielt sie wieder an der Seite von Fred Savage, mit dem sie durch „Wunderbare Jahre“ eine lange gemeinsame Schauspielkarriere verbindet. Auch leiht sie ihre besondere Stimme zahlreichen Personen als Synchronsprecherin und spricht diverse Figuren in Animationsfilmen.

Erfolgreich als Regisseurin & Produzentin

Die erfolgreiche Schauspielerin will nach ihren diversen Fernsehauftritten und Filmrollen noch mehr in der Mühle Hollywoods erreichen und beginnt ebenfalls eine Karriere als Regisseurin sowie als Produzentin. Danica McKellar führt in dem Spielfilm „Speechless“ Regie ebenso wie in dem Kurzfilm „Broken“. Bei beiden Produktionen ist sie auch als Produzentin tätig. Es folgten weitere TV-Serien und Filme als Produzentin und ihre Karriere als Schauspielerin nimmt weiterhin einen steilen Verlauf. Sie hat einen Auftritt in der Erfolgsserie „Big Bang Theory“ und ist Produzentin und Hauptprotagonistin in dem Spielfilm „Campfire Kids“ an der Seite von Paul Greene.

Danica heute

Bis heute ist Danica McKellar als erfolgreiche Schauspielerin in Film und Fernsehen mit dabei und hat ihren festen Platz in den großen Produktionen Hollywoods gefunden. Sie ist nach wie vor umwerfend schön und spielt ihre Rollen überzeugend und mit einer großen Leidenschaft.

Und nicht nur das: Sie ist dabei auch noch intelligent und äußerst schlau. Denn sie hat nicht nur ihre Karriere als Schauspielerin weiterverfolgt, sondern hat ganz nebenbei auch noch an der UCLA ihren Bachelor in Mathematik absolviert und diesen sogar mit summa cum laude abschließen können. Sie hat sogar zusammen mit zwei anderen Wissenschaftlern die Chayes-McKellar-Winn-Theorem in der Mechanik hervorgebracht, das nach ihr benannt ist. Danica McKellar hält immer wieder Vorträge an verschiedenen Universitäten und ist als Gastdozentin an der UCLA tätig.

Danica hat mehrere Sachbücher über die Mathematik geschrieben mit dem besonderen Ziel, vor allem den weiblichen Schülern die Angst vor diesem Unterrichtsfach zu nehmen, indem sie die Zusammenhänge einfach und anschaulich erklärt. Mit Titeln wie „Math doesn’t suck“ oder „Kiss my Math“ konnte sie auch hierbei große Erfolge verbuchen. Auch hat sie ein Kinderbuch veröffentlicht, mit dem sie bereits den Kleinsten die Welt der Zahlen näherbringen möchte.

2003 spielt sie am San Diego Repertory Theatre in dem Theaterstück „Proof“ die Rolle der Catherine sehr überzeugend.

Danica McKellar in Weddingbells
Danica McKellar in Weddingbells

Danica ganz privat

Auch das Privatleben von Danica McKellar ist mit Mann und Kind komplett. Die Schauspielerin wirkt glücklich als verheiratete Frau und Mutter eines kleinen Sohnes. Ihren jetzigen Ehemann lernt sie 2014 kennen und heiratet den erfolgreichen Anwalt Scott Sveslosky kurze Zeit später. Aus ihrer ersten Ehe mit dem Komponisten Mike Verta stammt ihr Sohn Draco.

Das Trio aus „Wunderbare Jahre“

Wie du siehst, ist die zauberhafte Danica McKellar immer noch fest etabliert im Filmgeschäft und hat ihren festen Platz in Hollywood gefunden. Auch ist sie unverändert schön und man sieht ihr ihr Alter von über vierzig Jahren überhaupt nicht an. Während ihr Schauspielkollege Josh Saviano ganz aus dem Filmgeschäft ausgestiegen ist und heute als Anwalt tätig ist, arbeitet Fred Savage nach wie vor als Schauspieler, Regisseur und als Synchronsprecher. Er war als Regisseur bei „2 Broke Girls“ sowie bei „Modern Family“ mit dabei und spielte zahlreiche Rollen im Film und Fernsehen.

Die drei ehemaligen Teenagerfreunde aus „Wunderbare Jahre“ sind immer noch Freunde geblieben. Sie treffen sich immer wieder mal zum ausgiebigen Plaudern über vergangene Zeiten. So sind aus Fred Savage, Josh Saviano und Danica McKellar Freunde fürs Leben geworden, die sich als Kevin Arnold, Paul Pfeiffer und Winnie Cooper in die Herzen ihren vielen Fans gespielt haben.

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Fotos: American Broadcasting Company (ABC), Hallmark Channel

Wie gesund ist Weizengras wirklich? Das Superfood im Check!

Wie gesund ist Weizengras wirklich? Das Superfood im Check!

Weizengras verspricht, den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen zu versorgen. Gerade in der kalten Jahreszeit kann das wichtig sein, um Erkältungen vorzubeugen und gestärkt durch den Winter zu kommen. Doch auch sonst machen uns diese wichtigen Nährstoffe stark, unterstützen unser Immunsystem und halten uns fit. Wir haben uns einmal genau angesehen, wie gesund Weizengras wirklich ist und ob es diese großartige Wirkung wirklich einhält.

Weizengras: Was ist das genau?

Weizengras wird geerntet, bevor sich die Ähren der Pflanze ausbilden. Zu dieser Zeit sind die Halme drei bis sechs Wochen alt und enthalten all die Nährstoffe, die das spätere Weizenkorn braucht, um sich auszubilden. Um die Pflanze haltbar zu machen, wird das Gras in der Regel direkt nach der Ernte getrocknet und gemahlen. Daher wird Weizengras häufig als Pulver verkauft. Das Pulver kannst du anschließend in Wasser einrühren. Manche Geschäfte verkaufen auch frisch gepressten Saft aus dem Weizengras. Auch tiefgekühlter Saft ist bei einigen Händlern erhältlich. Weil die Kohlenhydrate im Weizengrassaft auch einen guten Nährboden für Mikroorganismen bilden, ist der frische Saft leicht verderblich. Daher sind im Handel getrocknete Weizengrasprodukte bevorzugt im Angebot.

Zum direkten Verzehr sind die faserigen Halme dagegen eher weniger geeignet. Nicht nur die Konsistenz, sondern auch die Ballaststoffe sprechen gegen einen Direktverzehr der Pflanze. Bei den Nährstoffen unterscheiden sich die verarbeiteten Produkte kaum, sodass es keine Rolle spielt, ob du tiefgefrorenen Saft oder Pulver des Weizengrases kaufst.

Wie gesund ist Weizengras tatsächlich?

Wie gesund Weizengras wirklich ist, hängt in erster Linie von der Betrachtungsweise ab. Zweifellos enthält Weizengras wichtige Nährstoffe, die unser Körper für eine gesunde Entwicklung benötigt. So decken 100 Gramm des Grases fast den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C. Das benötigt unser Körper, um das Immunsystem stark zu halten und das Bindegewebe unserer Zellen zu stärken. Außerdem decken 100 Gramm Weizengras etwa drei Viertel des Tagesbedarfs an Vitamin E und Vitamin B6. Diese schützen unsere Zellen und unterstützen die Umwandlung von Proteinen.

Wegen des hohen Anteils an Vitamin E wird Weizengras häufig auch als Zutat in Hautcremes verwendet. Zudem decken 100 Gramm Weizengras etwa 40 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin B. Das unterstützt den Stoffwechsel und stärkt das Nervensystem. Das im Weizengras enthaltene Chlorophyll stärkt das Immunsystem und fördert den Sauerstofftransport durch das Blut. Zudem finden sich im Weizengras das für unsere Augen wichtige Vitamin A und Folsäure, die eine wichtige Rolle bei der Zellteilung spielt.

Weizengras anbauen

Weizengras für Vegetarier und Veganer

Besonders Vegetarier und Veganer schwören auf den Nährstoffreichtum von Weizengras. Für sie besonders wichtig sind die Vitamine B12 und B6. Von beiden decken 100 Gramm Weizengras einen großen Teil der empfohlenen Tagesdosis. Allerdings ist die Nährstoffzusammensetzung von vielen Faktoren abhängig und kann eigentlich nicht generell angegeben werden. Zu diesen Bedingungen gehören neben der Zusammensetzung des Bodens im Anbaugebiet auch die Art der Weiterverarbeitung sowie die Methode, die zur Ernte verwendet wird. Zudem sind Studien, die den Nutzen von Weizengras zuverlässig untersucht haben, derzeit noch rar, generelle Aussagen lassen sich deshalb nur eingeschränkt treffen.

Pulver: Nährstoffgehalt reduziert

Vor allem das beliebte Weizengras-Pulver kann nicht die volle Menge der im frisch geernteten Halm steckenden Nährstoffe abbilden. Der Grund dafür liegt schlicht in der Verarbeitung. Ist die Pulverisierung von getrockneten Weizenhalmen wegen der dadurch gewonnen Haltbarkeit einerseits eine sehr beliebte Methode, so gehen durch die Produktion doch wichtige Inhaltsstoffe verloren. Das kann auch dadurch nicht vollständig vermieden werden, dass bei Trocknung und beim Mahlen besonders schonende Verarbeitungsmethoden genutzt werden.

Angeboten wird das pulverisierte Weizengras in verschiedenen Darreichungsformen. Neben dem reinen Pulver gibt es auch gepresste Tabletten und Kapseln. Bei der Quelle musst du jedoch besonders auf die Zuverlässigkeit der Angaben achten. Weil Weizengras von natürlichen Feldern geerntet wird, kann auch in Produkten mit Bio-Siegel ein hoher Anteil an Schadstoffen enthalten sein. Diese kommen aus der Umgebung der Felder zu den Pflanzen. Besonders bei Produkten, die im Internet angeboten werden, ist hier Vorsicht geboten. Diese stammen häufig von Feldern in Asien. Hier gilt in Bezug auf Verunreinigungen häufig nicht dieselbe Vorsicht, wie beispielsweise in Europa.

Weizengras selbst anbauen: Darauf musst du achten

Wächst der Rohstoff im gut behüteten heimischen Garten oder auf der eigenen Fensterbank, hast du eine deutlich bessere Kontrolle über die Umgebung und kannst ein schadstofffreies Produkt garantieren. Die Erde in der Schale oder dem Blumentopf solltest du mit Nährstoffgranulat anreichern, um die volle Stärke des Superfoods entfalten zu können. Im Reformhaus oder im Landhandel erhältst du die benötigten Samen in geprüfter Bio-Qualität. Nachdem du die Körner auf deiner „Anbaufläche“ ausgestreut hast, bedeckst du sie einfach mit ein wenig Erde oder Nährstoffgranulat und feuchtest das Beet ein wenig an. Anschließend gedeiht das Getreide bei mäßig feuchtem Boden und Zimmertemperatur. Bereits nach wenigen Tagen kannst du beobachten, wie erste Keime sprießen. Erntereif ist das Weizengras nach ca. zwei bis drei Wochen.

Alternativen zum Superfood

Einerseits gilt das Nährstoffversprechen rund um Superfoods als besonders einfache Art und Weise, sich gesund zu ernähren. Andererseits beruht die gesunde Ernährung auf einem guten Mix an verschiedenen Lebensmitteln. Wer sich nur auf einzelne Superfoods konzentriert, verpasst schnell wichtige Inhaltsstoffe, die du aus ganz normalen Lebensmitteln beziehen kannst. So liefert Brokkoli beispielsweise ebenso gut Vitamin C wie das viel beschworene Weizengras – und schmeckt zudem um einiges besser. Wichtig ist, dass du auf eine insgesamt ausgewogene Ernährung achtest. Superfoods können dann als gut Ergänzung dienen, um den Körper mit wichtigen Inhaltsstoffen zu versorgen. Am besten überzeugst du dich einmal selbst von den Wirkungen von Weizengras.

 

Fotos: Kzenon; juliasudnitskaya / stock.adobe.com; PR / Amazon

Das passiert, wenn ihr jeden Tag Sex habt

Das passiert, wenn ihr jeden Tag Sex habt

Wir haben es ja schon immer gewusst: Sex macht nicht nur Spaß, Sex ist auch gesund. Daher raten viele Kenner dazu, jeden Tag Sex zu haben. Das wirkt sich positiv auf das Gemüt aus und hat zudem auch positive körperliche Folgen. Wir zeigen dir, warum der tägliche Matratzensport mit dem Liebsten auf jeden Fall eine gute Idee ist.

Sex sorgt für ein starkes Herz

Der eine führt regelmäßig sein Cardio-Workout durch, um sein Herz zu stärken und auf diese Art und Weise Erkrankungen vorzubeugen. Du lässt es da viel genussvoller angehen. Statt auf ein anstrengendes Training setzt du auf heiße Spiele im Bett. Denn: Auch dadurch erhört sich das Tempo des Herzschlags. Und das geht mit einer kardiovaskulären Aktivität einher. So kannst du zum einen deine Ausdauer trainieren, zum anderen tust du deinem Blutkreislauf etwas Gutes. Darüber hinaus bedeutet das auch: Wer viel Sex hat, der reduziert das Risiko eines Herzinfarktes.

Mit Sex die Kopfschmerzen loswerden

Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden, von dem so gut wie jeder wohl das eine oder andere Mal betroffen war. Der stechende Schmerz im Kopf ist anstrengend und schränkt dich in verschiedenen Situationen im Alltag ein. Doch das muss nicht sein. Auch hier hilft es, jeden Tag Sex zu haben, denn mit dem regelmäßigen Liebesspiel gehört das Leiden der Vergangenheit an. Es gibt verschiedene Studien, die zeigen, dass ein Orgasmus die Intensität von Migräne nachweislich reduziert.

Gut zu wissen: Die Endorphine, die beim Sex ausgeschüttet werden, sind eine Art vom Körper selbst produziertes Schmerzmittel. Darüber hinaus hilft Sex dabei, gegen unangenehme Regelschmerzen vorzugehen.

Regelmäßiger Sex gegen Depression

Wenn du dich mit deinem Partner in den Laken vergnügst und dabei aufregende neue Stellungen ausprobierst, schüttet dein Körper eine ganze Menge Glückshormone aus. Kurz gesagt bedeutet das: Sex macht glücklich!

Außerdem hat Sex zur Folge, dass das Stresslevel im Körper gesenkt wird. Statt nervigen Gedanken zu Alltagsstress auf der Arbeit oder in der Freizeit, kannst du dich ganz auf den Moment und auf deinen Körper konzentrieren. Und wer ein niedriges Stresslevel hat, der ist weniger anfällig für Depressionen. Was liegt also näher, als den nächsten stressigen Tag mit einem feurigen Liebesspiel ausklingen zu lassen?

Das Immunsystem stärken

Wie bereits erwähnt kurbelt häufiger Sex den Blutkreislauf an. Das ist nicht nur gut für dein Herz, es hat noch einen weiteren Vorteil. Denn dadurch, dass das Blut schneller im Körper zirkuliert, werden die unterschiedlichen Nährstoffe, die darin enthalten sind, besser im Organismus verteilt. Dein Immunsystem erhält einen regelrechten Boost. Das stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte, sodass Bakterien und Viren kaum eine Chance haben. Mit heißen Liebesspielen gegen Tropfnase und Husten – wenn das kein guter Plan ist.

Guter Schlaf dank Sex

Kennst du das auch? Man dreht sich auf die eine und dann wieder auf die andere Seite, aber man findet einfach keinen Schlaf. Schlafstörungen sind unangenehm und reduzieren die Leistungsfähigkeit. Denn wer die ganze Nacht lang wachliegt, der ist am nächsten Tag im Büro nur zu eingeschränktem Arbeiten fähig. Und was hilft gegen die Schlafprobleme? Genau: Sex. Durch die ausgeschütteten Hormone tritt ein Gefühl der Entspannung ein. Man fühlt sich einfach behaglich und wohl in seinem Körper. Die Folge ist, dass du abends besser einschläfst.

Zudem hat der Sex eine positive Wirkung auf das Schlafverhalten an sich: Ständiges Wachwerden und Unruhe sind damit Geschichte. Das gute alte Klischee vom Mann, der direkt nach dem Liebesspiel einschläft, kommt daher nicht von ungefähr.

Sex ist gut für eine gesunde Haut

Was Sex mit dem Hautbild zu tun hat? So einiges! Denn wenn du regelmäßig Sex hast, verbessert das ebenfalls die Hautgesundheit. Auch hier ist die angekurbelte Blutzirkulation die Ursache. Denn diese begünstigt eine häufige Zellerneuerung. Und als Folge davon entwickelt sich ein schöneres Hautbild. Wer häufig Sex hat, der benötigt somit keine teuren Produkte für die Hautpflege. Und zudem sorgt die weiche Haut dafür, dass du dich im wahrsten Sinne des Wortes rundum wohl in der eigenen Haut fühlst.

Sex gegen Alterserscheinungen

Schon mal von dem Hormon DHEA gehört? Wahrscheinlich nicht. Das ist auch gar nicht schlimm. Merk dir nur, dass es gut ist, wenn dieses Hormon in vermehrter Form in deinem Blut zu finden ist. Der Spiegel des Hormons DHEA steigt unmittelbar vor dem Orgasmus an. Dadurch wird zwei typischen Erscheinungen des Alterns entgegengewirkt: Osteoporose und Arterienverkalkung. Außerdem unterstützt regelmäßiger Sex die Zellerneuerung. Du siehst länger jung aus und hast mit weniger körperlichen Leiden zu kämpfen.

Steigert das Selbstvertrauen

Solche Tage kennt wirklich jeder: Nichts läuft richtig positiv und man beginnt schon, an sich selbst zu zweifeln. Aus einem solchen psychischen Loch gibt es einen ganz einfachen Ausweg: ein zärtliches Liebesspiel. Dadurch dass du beim Sex Bestätigung erhältst, fühlst du dich auch in anderen Situationen sicherer.

Manche Damen, die beim Liebesspiel etwas unsicher sind, können zu kleinen Tricks greifen. Das kann zum Beispiel gedämmtes Licht sein. So können sie sich beim Sex so richtig schön fallen lassen.

Sex gegen den Winterblues

Vor allem in der kühleren Zeit des Jahres kehrt bei vielen Menschen Depri-Stimmung ein. Kein Wunder, schließlich sind die Tage kurz und wenn du abends aus dem Büro nach Hause kommst, ist es meist schon dunkel.

Doch denk doch mal andersherum: Die Dunkelheit draußen bietet beste Voraussetzungen, um es sich drinnen so richtig schön zu zweit gemütlich zu machen. Eine heiße Badewanne oder erotische Kuscheleinheiten auf der Couch sorgen schnell für prickelnde Momente und Glücksgefühle.

Sex intensiviert die Bindung zum Partner

Bei allem Alltagsstress bleibt kaum mehr Zeit für Erotik? Das kennen viele Paare. Und viele merken auch, dass darunter die Bindung zum Partner leidet. Andererseits führt regelmäßiger Sex dazu, dass ihr euch wieder stärker verbunden fühlt. Ihr verbessert dadurch auch eure Kommunikation miteinander, zieht wieder an einem Strang und meistert verschiedene Herausforderungen des Lebens. Wie du siehst, spricht sehr viel dafür, täglich Sex zu haben. Probier es selbst aus und freu dich auf die positiven Begleiterscheinungen.

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Foto: luckybusiness / stock.adobe.com

Ölziehen: So funktioniert die Entgiftungskur mit Öl

Ölziehen: So funktioniert die Entgiftungskur mit Öl

Ob daheim oder unterwegs, wir nehmen oft verarbeitete Nahrung zu uns. Achten wir beim Essen nicht auf Lebensmittel in Bioqualität, enthalten diese Lebensmittel Pestizide, die der Körper aufnimmt. Wer draußen unterwegs ist, atmet unter anderem Abgase und Schadstoffe aus den Schornsteinen ein. Oft verfügen sogar die Pflegeprodukte für den Körper einige schädliche Inhaltsstoffe, die langfristig zu Erkrankungen führen können. Durch das allmähliche Vergiften unseres Körpers gibt es zunehmend chronisch Kranke und Allergiker.

Glücklicherweise setzt der Körper den natürlichen Entgiftungsprozess in Gang, damit die schädlichen Stoffe einen nicht gleich umbringen. Allerdings funktioniert das nicht auf Dauer. Früher oder später spüren wir die Auswirkungen unseres Lebensstils. Du kannst jedoch mit einfachen Mitteln den Körper dabei unterstützen, sich langsam wieder von den Giften in den Zellen zu befreien, ohne dabei langwierige Entgiftungskuren durchzuführen oder schwere Arzneimittel einzunehmen. Zu diesen Hausmitteln gehört das Ölziehen, mit dem wir uns jetzt näher beschäftigen.

Was ist Ölziehen?

Das Ölziehen wird auch als Ölsaugen oder Ölkauen bezeichnet. Nicht nur in der ayurvedischen Heilkunst, sondern inzwischen immer mehr hierzulande dient es insbesondere der Reinigung und Entgiftung vom ganzen Körper. Du kannst dadurch sowohl Zahnkrankheiten als auch andere Erkrankungen behandeln, welche mit einer Belastung durch Schadstoffe zusammenhängen. Das gründliche Entgiften vom Körper ist eine wichtige Voraussetzung für die tiefgreifenden Heilungsprozesse. Denn ein Organismus, welcher ständig mit dem Ausleiten von Giftstoffen beschäftigt ist, kann sich selten um die Regeneration der Zellen, Organe und anderer Körperteile kümmern. Dabei altert der Körper sichtbar. Chronische Erkrankungen bahnen sich ihren Weg. Mit dem regelmäßigen Ölziehen durchbrichst du jedoch diesen Teufelskreis und aktivierst die Selbstheilungskräfte.

Welche Wirkungen hat das Ölziehen?

Letztlich funktionieren die Schleimhäute wie ein riesiger Schwamm. Durch sie wird alles aufgenommen, was du durch die Nahrung einnimmst oder durch den Organismus mit der Zeit in den Schleimhäuten aktiv eingelagert wurde. Aus diesem Grund ist die Ölkur hervorragend zum Entgiften geeignet, weil es die angesammelten Schadstoffe und Schlacken aus den Schleimhäuten löst und ausscheidet. Daraus folgt, dass unter anderem die Empfindlichkeit der Zähne abnimmt, die Mundflora schrittweise wiederhergestellt, das Zahnfleisch regeneriert, die mundgeruchauslösenden Bakterien beseitigt, der Zahnstein verringert, die Karies spürbar reduziert, die Entzündungen verschwinden und die Verfärbungen aufgelöst werden. Aber auch im restlichen Körper hat die Ölkur positive Auswirkungen. Sie lindert unter anderem Akne, Ekzeme, Neurodermitis und Schuppenflechte. Auch kann sie gegen chronische Schlaflosigkeit helfen.

Ölziehen Anleitung

Wie funktioniert Ölziehen?

Auch wenn das Ölziehen wenig Anstrengung und Zeit kostet, kann es doch sowohl die Mundhygiene und als auch die restliche Gesundheit im Körper deutlich verbessern. Und so funktioniert eine erfolgreiche Ölkur:

Vorbereitung

Als Erstes ist es wichtig, sich das richtige Öl zu besorgen. Welche Pflanzenöle sich dazu eignen, zeigen wir dir in der Übersicht unten. Vor dem Ölziehen solltest du sicherstellen, dass du das Naturmittel auch verträgst und keine allergischen Reaktionen zeigst.

Zeitpunkt

Wir empfehlen, für die erste Anwendung ein Wochenende auszusuchen, um sich dafür Zeit zu nehmen. So kannst du dann auch sehen, wie du die Ölkur unter der Woche mit in den Tagesablauf integrierst. Am besten ist es, das Ölziehen gleich nach dem Aufstehen noch vor dem Zähneputzen, Essen und Trinken anzuwenden. Denn in dieser Zeit kannst du die höchstmögliche Anzahl an Bakterien beseitigen, welche sich nachts im Mund angesammelt haben. So werden diese nicht über die Nahrung und Getränke in den Magen und Darm transportiert.

Dosis

Bei der Kur nimmst du einen Esslöffel vom gewählten Speiseöl in den Mund. Zu Beginn kann es sein, dass du dich an den Geschmack und die Konsistenz des Öls gewöhnen musst. Deshalb ist es wichtig, sich Zeit dafür zu nehmen. Dann bewegst du das Öl im Mund zwischen den Zähnen immer wieder hin und her.

Dauer

Um die bestmögliche Wirkung zu erhalten, empfiehlt es sich, das Ölziehen für 20 Minuten anzuwenden. Am Anfang kann es sein, dass du dich erst noch an den Geschmack des Öls im Mund gewöhnen musst. Du kannst das Naturmittel dafür so lange wie möglich im Mund bewegen, auch wenn es erst mal nur wenige Minuten sind.

Ende

Zum Schluss spuckst du das Öl aus. Du solltest es nicht im Ausguss entsorgen, da dieser dadurch verstopft werden kann. Es ist besser, das Öl in einem Taschentuch aufzufangen und dann in den Restmüll zu werfen. Danach spülst du den Mund mit Wasser gründlich aus. Nun kannst du, wie gewöhnlich, die Zähne mit Zahnpasta putzen.

Zeitraum

Damit du eine Verbesserung der körperlichen Gesundheit feststellen kannst, empfiehlt es sich, das Ölziehen auf jeden Fall einen Monat lang durchzuführen. Allerdings wenden die meisten die Kur weiterhin an, weil sie diese als angenehm empfinden und gesundheitliche Verbesserungen erfahren.

Welches Öl ist am besten zum Ölziehen geeignet?

Die traditionelle Ölkur in der ayurvedischen Lehre erfolgt mit Sesamöl, während Heilpraktiker bei ihren Patienten gerne Kokosöle einsetzen. Eigentlich kannst du zum Ölziehen nahezu jedes Pflanzenöl verwenden. Allerdings sind manche Öle wegen ihres Geschmacks beliebter im Gegensatz zu anderen. Bei der Auswahl des Öls solltest du allerdings darauf achten, dass es nativ und kalt gepresst ist. Vorteilhaft ist außerdem bei der Kur die Anwendung eines Öls in Bio-Qualität.

Sonnenblumenöl

In Russland praktizierte man ursprünglich Ölziehen mit Sonnenblumenöl. Das lag daran, dass Doktor Karach, ein russischer Arzt, diese Empfehlung aufgrund des hohen Gehalts an antioxidativ wirksamem Vitamin E aussprach. Dazu kommt, dass es geschmacklich überzeugen kann. Zudem ist es preiswert und in nahezu allen Supermärkten erhältlich.

Kokosöl

Das Kokosöl gilt als eines der beliebtesten Öle bei der Ölkur. Es verfügt über eine leichte Konsistenz und über einen exotischen Geschmack. Außerdem besteht dieses Öl aus mittelkettigen Fettsäuren, die eine antimykotische, antivirale und antimikrobielle Wirkung aufweisen. Unter 24 Grad Celsius ist das Kokosöl weißlich und fest. Über dieser Temperatur wird es flüssig und klar. Hat es also eine normale Zimmertemperatur, musst du nach dessen Einnahme warten, bis es im Mund flüssig wird. Nach Anwendung der Ölkur ist das Kokosöl undurchsichtig und trüb.

Sesamöl

Im ostasiatischen und indischen Raum wird Sesamöl bereits seit Jahrtausenden eingesetzt, während es in der westlichen Welt immer beliebter wird. Das liegt daran, dass es Antioxidantien und immunstärkende Vitamine enthält. Zum Ölziehen wird helles Sesamöl empfohlen, da es über mehr Nährstoffe verfügt und im Geschmack im Gegensatz zur dunklen Variante milder ist. Es wirkt sehr antibakteriell und pflegend. Auch gerade bei Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnbettes soll es einen lindernden Effekt haben, da es über entzündungshemmende Eigenschaften verfügt.

Leinöl

Die Leinpflanze wird seit Jahrtausenden in Europa angebaut. Von der Nutz- und Heilpflanze lassen sich deren Samen zu einem hochwertigen Öl verarbeiten, das ein hervorragendes Verhältnis von ungesättigten Omega-drei- und Omega-sechs-Fettsäuren bietet. Außerdem enthält Leinöl viele Nährstoffe und wirkt entzündungshemmend. Im Mund bietet das goldgelbe Öl einen leicht grasigen und herb-frischen Geschmack. Einige empfinden das als erfrischend, während andere das Leinöl eher mit Sonnenblumenöl vermischen und dann zum Ölziehen einsetzen.

Olivenöl

Zur Ölkur wird auch gerne Olivenöl angewendet. Aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften ist es möglich, Mundgeruch mit diesem Pflanzenöl zu bekämpfen. Überdies wirkt sich Olivenöl positiv auf einen erhöhten Cholesterinspiegel aus. Zudem soll es chronische Entzündungen lindern.

Mandelöl

Weniger bekannt, jedoch trotzdem effektiv ist Mandelöl. Aufgrund der leichten Textur und des milden Aromas eignet es sich auch hervorragend zum Ölziehen. Es beinhaltet entzündungshemmende und immunstärkende Stoffe, welche gegen Bakterien vorgehen und so die Mundflora in ihrer Funktion unterstützen können.

Schwarzkümmelöl

In diesem Pflanzenöl befinden sich reichlich ungesättigte Fettsäuren. Außerdem enthält Schwarzkümmel ätherische Öle, die zur Hälfte aus Thymochinon bestehen. In hohen Mengen ist diese Substanz ungenießbar, während sie in kleinen Dosen Allergien verringern kann.

 

Fotos: pilipphoto, Adiano / stock.adobe.com

Die Emanzipation der Disney-Prinzessinnen

Die Emanzipation der Disney-Prinzessinnen

Disneyfilme begeistern jedes Jahr ein Millionenpublikum. Besonders erfolgreich sind Animationsfilme, in denen ein Mädchen oder eine Frau aus königlichem Hause in der Hauptrolle zu sehen ist. Manchmal sind es auch weibliche Figuren, die aus ärmeren Verhältnissen stammen, aber im Verlaufe der Filme zu Königinnen werden. Diese Figuren eint ihr popkultureller Status: Sie sind als die sogenannten Disney-Prinzessinnen bekannt. Eine Standardfigur in vielen Animationsfilmen der Walt Disney Company.

Die Disney-Prinzessinnen sind nicht nur äußerst beliebt, sie werden auch regelmäßig für ihre Darstellung kritisiert. In vielen Fällen werfen Kritiker Disney vor, dass die Frauen zu eindimensional geraten sind. Es werde ein Stereotyp von Frauen dargestellt, die persönliche Erfüllung nur im Finden eines Mannes bzw. eines männlichen Lebenspartners sehen. Darüber hinaus hätten sie keine nennenswerten Eigenschaften.

Die Kritik wird in einigen Fällen sicherlich nicht zu Unrecht geäußert. Allerdings lassen sich die Disney-Prinzessinnen auch nicht ganz so einfach runterbrechen. Über die Jahrzehnte hinweg haben sich stattdessen erstaunlich vielfältige Darstellungen von Disney-Prinzessinnen entwickelt. Bei der genaueren Betrachtung der Entwicklung von Frauen in Disneyfilmen lässt sich sogar eine deutliche Emanzipation feststellen.

Alle Disney-Prinzessinnen im Überblick

Zunächst einmal wollen wir dir jedoch kurz alle offiziellen Disney-Prinzessinnen vorstellen:

Name Film Erscheinungs-
datum
Streamen
Schneewittchen Schneewittchen und die sieben Zwerge 1937 Auf Prime Video streamen 
Aschenputtel Cinderella 1950
Aurora Dornröschen 1959 Auf Prime Video streamen 
Arielle Arielle, die Meerjungfrau (1&2) Teil 1:1989
Teil 2: 2000
Teil 1:
Teil 2: Auf Prime Video streamen 
Belle Die Schöne und das Biest 1991 Auf Prime Video streamen 
Jasmin Aladdin 1992
Pocahontas Pocahontas (1&2) Teil 1:1995
Teil 2: 2019
Teil1: Auf Prime Video streamen 
Teil2: Auf Prime Video streamen 
Mulan Mulan (1&2) Teil 1:1998
Teil 2:2004
Teil 1: Auf Prime Video streamen 
Teil 2: Auf Prime Video streamen 
Tiana Küss den Frosch 2009
Rapunzel Rapunzel- Neu verföhnt 2010
Merida Merida- Legende der Highlands 2012 Auf Prime Video streamen 
Vaiana (im Original: Moana) Vaiana 2016 Auf Prime Video streamen 
Anna und Elsa Die Eiskönigin (1&2) Teil 1:2013
Teil 2: 2019
Teil 1: Auf Prime Video streamen 
Teil 2:

Die Kriterien einer Disney-Prinzessin variieren je nach Film, aber es gibt einige gemeinsame Merkmale:

  • Weibliche Hauptrolle: Disney-Prinzessinnen sind die weiblichen Hauptfiguren in ihren jeweiligen Filmen.
  • Königliche Herkunft: Die meisten Disney-Prinzessinnen sind entweder von Geburt an Prinzessinnen oder heiraten einen Prinzen.
  • Charaktereigenschaften: Sie sind oft mutig, freundlich, liebevoll und haben eine starke Persönlichkeit.
  • Musisches Talent: Viele Prinzessinnen haben musische Talente, wie Singen oder Tanzen.
  • Tierfreunde: Disney-Prinzessinnen haben oft besondere Beziehungen zu Tieren.
  • Überwindung von Hindernissen: Sie müssen oft Herausforderungen meistern und überwinden, um ihr Happy End zu erreichen.
  • Botschaften: Disney-Prinzessinnen vermitteln oft positive Werte wie Selbstbewusstsein, Selbstlosigkeit und Durchhaltevermögen.
Disney-Prinzessinnen
Alle Disney-Prinzessinnen in „Chaos im Netz“

Erste Generation der Disney-Prinzessinnen erfüllt die Klischees

Keine Frage: Die Disney-Prinzessinnen der 1930er und 1940er Jahre erfüllen jegliche weibliche Klischees, die ihnen von Kritikern vorgeworfen werden. Schneewittchen kann hier als Paradebeispiel angesehen werden. In dem 1937 erschienenen Film Schneewittchen und die sieben Zwerge ist die ins Exil verbannte Prinzessin Schneewittchen gänzlich auf die Rettung durch einen Mann angewiesen.

Schneewittchen und die sieben Zwerge

Sie verkörpert dabei über den gesamten Film hinweg das Bild einer hübschen, stets freundlichen Frau, die mit Freude putzt und alles für ihren Prinzen tun würde. Zwar kann eingewendet werden, dass Schneewittchen damit nur die Rolle der Frau in der Gesellschaft der 1930er und 1940er Jahre widerspiegelt. Damit lässt sich ihre Darstellung zumindest erklären. Aber das macht sie deswegen nicht besser. Aus heutiger Sicht wirkt Schneewittchen darum völlig veraltet und unzeitgemäß.

Den Disney-Prinzessinnen der 1950er Jahre ergeht es nicht viel anders. In dem Film Aschenputtel (1955) wird die junge Margit zwar nicht mehr als zufriedene Hausfrau gezeigt. Vielmehr will sie diesem Leben entfliehen und hat eigene Träume. Aber trotzdem wird sie als ein schwaches, allzu emotionales Wesen dargestellt und entspricht damit dem Klischee weiblicher Gutmütigkeit. Margit hat zwar Träume, die über das Dasein als Hausfrau hinausgehen, aber diese sind die üblichen Fantasien von schönen Kleidern und einem tollen Prinzen, den sie heiraten kann.

Aschenputtel

Die Disney-Renaissance geht bei der Darstellung von Frauen mit der Zeit

In den 1960er und 1970er Jahren gerät die Disney-Prinzessin aus der Mode. Die sexuelle Revolution dieser Zeit verändert Rollenverteilungen, das allgemeine Frauenbild und die Wahrnehmung von weiblicher Sexualität völlig. Erst in den 1990er Jahren greift Disney diese Konzepte teilweise auf. Nach einer Flaute in den 1980er Jahren erlebt Disney mit den Filmen Arielle, die Meerjungfrau (1989), Die Schöne und das Biest (1991) und Aladdin (1992) einen neuen Aufschwung und erreicht mit zeitgemäßeren Darstellungen von Frauen die ganze Welt.

Arielle, die Meerjungfrau

Die drei Protagonistinnen aus diesen Filmen sind Arielle, Belle und Jasmin. Alle weisen Charaktereigenschaften auf, die den Disney Prinzessinnen der Kriegs- und Nachkriegszeit völlig fehlten. Sie lehnen es zum Teil direkt ab, sich nur auf den Haushalt und eine zukünftige Ehe zu konzentrieren. Alle drei Figuren werden als freiheitsstrebend dargestellt und entsprechen damit dem Bild der Frau zu Beginn der 1990er Jahre. Arielle begibt sich auf eine Identitätsfindung, Belle ist belesen und mutig. Und Jasmin weigert sich, von ihrem Vater verheiratet zu werden.

Die Schöne und das Biest

Doch eines haben alle wiederum mit ihren Vorgängerinnen gemeinsam. Ihre Selbstbestimmung führt sie schlussendlich zu einem Prinzen und damit zu einer Partnerschaft, die auf traditionellen Werten aufgebaut ist. Die drei Figuren sind am Ende ihrer Filme glücklich damit, den Mann fürs Leben gefunden zu haben.

Trotzdem lässt sich in den drei Filmen beobachten, dass die Männerrollen kleiner werden und für die Geschichte weniger bestimmend sind. Der Ablauf der Handlung rückt die weiblichen Stars in den Vordergrund. Auch wenn die eigenen Freiheitsbestrebungen noch hauptsächlich im Finden eines Mannes enden, die Bestrebung dahin zu gelangen, geht von den Frauen selbst aus.

Kämpferische Disney-Prinzessinnen

Disney entwickelt dieses Bild in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre konsequent weiter. In den Filmen Pocahontas (1995) und Mulan (1998) werden die beiden namensgebenden Hauptfiguren nicht nur zu selbstbestimmteren Charakteren, sondern zu den absoluten Helden ihrer Geschichten.

Pocahontas

Beide Figuren kämpfen für sich und für andere, retten ganze Völker und Königreiche und zum Schluss der Geschichte entscheiden sie sich für etwas Größeres als persönliches Familienglück. Zwar spielen auch hier Liebesgeschichten eine Rolle, aber zu den männlichen Figuren entwickeln Pocahontas und Mulan eine gewisse Distanz, die zu dem Zeitpunkt in Disney-Filmen einzigartig war.

Mulan

Vielfalt und Vielschichtigkeit prägt die neuen Disney-Prinzessinnen

In diesem Jahrzehnt ist Disney allerdings noch einen Schritt weitergegangen. In Die Eiskönigin (2013) sind die Charaktere Anna und Elsa nicht entweder schüchtern und häuslich, oder freiheitsstrebend aber nach Liebe suchend, oder Kämpferinnen, die Männer nicht mehr unbedingt brauchen.

Die Eiskönigin

Stattdessen bilden sie die volle Bandbreite aller vorherigen Figuren ab. Anna wünscht sich zu Beginn des Films die große Liebe, stellt aber im weiteren Verlauf fest, dass es viele andere Dinge im Leben gibt, die wichtiger sind. Und mit der Figur Elsa thematisiert Disney nicht spezifisch weibliche Themen in einem weiblichen Charakter, sondern bearbeitet ganz universelle menschliche Probleme wie Einsamkeit, Makel, Stärke im Angesicht von Gefahr und die Überwindung der eigenen Furcht. Elsa wächst im Verlaufe des Films wie kein anderer Disney-Charakter überhaupt.

Mit dem Film Vaiana schloss Disney dann 2016 den Kreis. Denn in Vaiana gibt es überhaupt gar keine Liebesgeschichte. Als Prinzessin eines Stammes auf der Insel Motonui in Polynesien erlebt Vaiana ein Abenteuer, bei dem es nicht um Liebe geht. Anders als in Die Eiskönigin, in dem die Rolle des klassischen Prinzen noch vorkam, kann Vaiana sich völlig auf die weibliche Hauptfigur als Person und nicht spezifisch als Frau konzentrieren.

Vaiana

Das ist ein bemerkenswerter Schritt hin zu einer wirklichen Gleichbehandlung von Charakteren in Disneyfilmen. Denn es geht bei dem Versuch, Charaktere sensibel zu behandeln, nicht nur darum, aus Frauen Kämpferinnen werden zu lassen und Männern Emotionen zuzugestehen. Im Kern steht vielmehr der Gedanke, dass jeder Mensch ein Individuum ist, dass nicht in erster Linie von seinem oder ihrem Geschlecht bestimmt wird. Mit Vaiana ist Disney das zum großen Teil gelungen.

Disney-Prinzessinnen sind auch heute nicht unproblematisch

Trotz der positiven Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahrzehnte, sollen die weiter bestehenden Probleme auch Erwähnung finden. Zum einen haben alle Disney-Prinzessinnen immer noch eines gemeinsam: Sie verkörpern alle ein westliches Schönheitsideal. Von Schneewittchen, über Belle, bis hin zu Anna und Elsa sind alle Disney-Prinzessinnen schlank, haben wunderschönes Haar, weiche Gesichtszüge und große, runde Augen. So sehr sich ihr Wesen auch verändert haben mag, so sehr ist ihr Aussehen immer gleichgeblieben.

Darüber hinaus sind die überwältigende Mehrzahl der Disney-Prinzessinnen weiß und heterosexuell. Körperliche Einschränkungen werden in Disneyfilmen bisher ebenfalls fast völlig ausgeblendet. Eine gewisse Fantasiewelt kann einem Animationsfilm, der reinen Unterhaltungsanspruch hat, aber wiederum natürlich auch zugestanden werden.

Disney ist sich dieser Kritiken allerdings durchaus bewusst. Nehmen wir einmal die bisherige Entwicklung als Beispiel, dann lässt sich darauf hoffen, dass Disney weiterhin an der Entwicklung ihrer weiblichen Protagonistinnen arbeiten wird. Wir freuen uns darauf.

 

Fotos: Walt Disney Company

6 wertvolle Tipps, um Freundschaften zu pflegen

6 wertvolle Tipps, um Freundschaften zu pflegen

Freundschaften sind Beziehungen

Es gibt eine Menge Informationen darüber, wie die Liebesbeziehung zum Partner stabilisiert und gepflegt werden kann. Viel seltener steht das Thema Freundschaft im Raum, dabei ist eine wirklich gute Freundin mindestens genauso wichtig wie der Partner! Zu deinen Freundinnen hast du nämlich auch Beziehungen, die ganz ähnlich funktionieren wie eine Liebesbeziehung. Auch dabei geht es um Vertrauen, Ehrlichkeit, sich kümmern und gemeinsamen Spaß. Und auch freundschaftliche Beziehungen können eingehen, wenn sie nicht umsorgt und beachtet werden. Darum solltest du dir einmal Zeit nehmen, dich mit den Beziehungen zu deinen Freundinnen und Freunden zu beschäftigen. Vielleicht brauchen sie noch etwas mehr Pflege, um wirklich zu blühen und nicht einzuschlafen.

Wie steht es um deine Freundschaften?

Oft laufen Freundschaften nicht so positiv, wie sie sollten oder könnten. Dann haben sie genau die entgegengesetzte Wirkung, als sie eigentlich sollten: Sie belasten, kosten Nerven und machen unglücklich. Falls es dir in einer Freundschaft auch so geht, solltest du dich fragen, an welchen Faktoren das genau liegt. Liste auf, was alles falsch läuft und dir mehr Sorgen als Freude bringt. Und dann frage dich, was du dazu beitragen kannst, dass die Beziehung zu der Freundin oder dem Freund wieder besser funktioniert. Vielleicht hilft ein offenes Gespräch, in dem ihr beide aussprechen könnt, was euch fehlt oder verletzt.

Wenn du dir etwas Zeit für alle deine Freundschaften nimmst, kannst du sie jeweils genau untersuchen und feststellen, ob du sie ausreichend pflegst. Dabei helfen dir die wichtigsten Punkte, die in einer guten Freundschaft erfüllt sein sollten.

Freundschaftspflege

Das 1×1 der Freundschaftspflege

Was gehört also zu einer wirklich guten Freundschaft? Eigentlich machen wir wahrscheinlich alle schon instinktiv vieles richtig, sonst würde keine Freundschaft jemals halten. Aber mit diesen Tipps kannst du deine Freundschaften noch besser und bewusster pflegen. Denn sie sind es wert, erhalten und wertgeschätzt zu werden.

1. Offenheit und Ehrlichkeit

Es sollte selbstverständlich sein, dass Freunde bzw. Freundinnen sich nicht anlügen. Zu Ehrlichkeit gehört aber noch viel mehr als nur das ehrliche Antworten auf Fragen. Es geht auch darum, einander nichts zu verschweigen und Informationen zu teilen, selbst wenn die Folgen unangenehm sind. Auch die eigenen Gefühle und Gedanken sollten so oft und selbstverständlich wie möglich mitgeteilt werden. Dass führt dazu, dass keine Vermutungen angestellt werden müssen oder eine Stimmung unter einander herrscht, die nicht einzuschätzen ist. Je mehr ganz offenherzig miteinander geteilt wird, desto entspannter und vertrauensvoller kann die Freundschaft nämlich sein.

2. Akzeptanz und Nachsicht

Niemand ist perfekt und vor wem kann man das zulassen, wenn nicht vor Freunden? Gute Freunde sollten Fehler nicht als Angriffsfläche nutzen, sondern nachsichtig damit umgehen. Liebevoll darauf hinweisen ist zwar angebracht (denn auch dafür sind Freunde da), aber dann ist vor allem Nachsicht angesagt. Auch wenn Fehler einem selbst bewusst sind, ist es nämlich nicht leicht, sie zu ändern. Manche unangenehmen Verhaltensweisen bleiben vielleicht für immer Teil der Persönlichkeit. Und gute Freunde sollten einander dann trotzdem lieben und mit allen Seiten akzeptieren – so wie man eben ist und ohne sich gegenseitig zurechtbiegen zu wollen.

3. Zuverlässigkeit

Wenn ein guter Freund oder eine gute Freundin ein Versprechen gibt, dann sollte das in Stein gemeißelt sein. Kommt nicht gerade ein Notfall dazwischen, dann wird dieses Versprechen eingehalten. Das ist die Idealvorstellung, die es leider nicht immer gibt. Versprechen oder Verabredungen werden schnell ausgesprochen und dann später wieder relativiert oder abgeändert. Viel zu oft vergessen wir, dass der andere sich darauf gefreut oder verlassen hat. Wir hören uns eben selber gerne reden und klingen gerne wie richtig tolle Freunde. Mit der Umsetzung nehmen wir es aber dann nicht ganz so genau. Wenn du dich darin wiedererkennst, sollte sich das unbedingt ändern!

4. Gemeinsam (er)leben

Genauso wie in der Beziehung zum Partner geht auch bei einer Freundschaft das Abenteuer oft im Alltag verloren. Man lebt so nebeneinander her und erzählt sich von Sorgen und Problemen. Dabei vergisst man die große, spannende Welt da draußen, die man eigentlich zusammen erleben wollte. Im Leben geht es doch vor allem um die tollen Erfahrungen und Erlebnisse, die man mit geliebten Menschen teilen kann. Von denen man sich dann Jahre später noch mit leuchtenden Augen und lachend erzählen kann. Also seid öfter mal spontan, aktiv oder abenteuerlustig zusammen und schafft euch gemeinsame Erinnerungen!

5. Geben und Nehmen

So ungefähr sollte es sich immer die Waagschale halten, auch wenn es je nach Phase natürlich stark schwankt: Das Geben und das Nehmen in einer Freundschaft. Das bedeutet nicht, dass du einer Freundin mit Kummer den Hahn zudrehst, weil du jetzt an der Reihe sein müsstest. Wenn es aber über lange Zeit hinweg ein Ungleichgewicht gibt, dann ist eine Person wahrscheinlich bald überlastet. Beobachte also immer ein wenig, ob eure Freundschaft ausgeglichen ist und von euch beiden jeder mal stark und mal schwach sein kann. Ob es mal um dich und mal um die andere Person geht, oder immer nur einer von euch im Mittelpunkt steht. Und sprich ein Ungleichgewicht unbedingt an!

6. Den Alltag teilen

Es geht im Alltag vor allem um die kleinen Dinge, die einen schönen Tag ausmachen. Die geteilten Insider, die lustigen Fotos, die spontanen Treffen oder die kurzen Telefonate. Es muss nicht immer ein stundenlanges Treffen sein, in dem alles miteinander geteilt wird. Viel besser sind die kurzen Nachrichten oder Meldungen, die uns am realen Alltag eines lieben Menschen hautnah teilhaben lassen. Die lassen uns mitleiden, mitfreuen oder mitlachen. Also: Wann hast du deiner besten Freundin zuletzt ein lustiges Foto von dir oder eine „Ich denk an dich!“-Nachricht geschickt?

 

6 wertvolle Tipps, um Freundschaften zu pflegen

 

Fotos: olly, Jacob Lund / stock.adobe.com

Powerpaare: Diese Lebensmittel sind in Kombination echte Gesundmacher!

Powerpaare: Diese Lebensmittel sind in Kombination echte Gesundmacher!

Du hast beim Thema Ernährung schon einen guten Überblick? Du möchtest nicht nur fit und schlank bleiben, sondern auch auf deine Gesundheit achten? Zahlreiche Lebensmittel entwickeln in Kombination mit anderen eine besondere Wirkweise. Durch den gleichzeitigen Konsum dieser Lebensmittel werden die in den Lebensmitteln enthaltenen Vitamine besonders gut aufgenommen und können vom Körper in der bestmöglichen Form verdaut werden. Wir geben dir einen Überblick über die effektivsten Kombinationen, die deiner Ernährung den letzten Schliff verleihen!

1. Olivenöl und Tomaten erhöhen den Zellschutz

Olivenöl und Tomaten
Tomaten sind nicht nur köstlich und das ganze Jahr erhältlich, sondern besitzen auch eine Reihe an Gesundheitsbenefits. Sie sind Vitamin C-reich und schützen gleich vor mehreren Krebsarten, wie Studien bewiesen. Dafür ist ein Stoff namens Lykopin verantwortlich, der durch die Zugabe von Fetten wie Olivenöl jedoch noch besser vom Körper aufgenommen werden kann. Tomaten-Mozzarella-Salat mit qualitativ hochwertigem Olivenöl ist also nicht nur der beste Sommer-Snack, sondern sogar ein echter Gesundmacher.

Die fettreiche Avocado hat in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht Karriere gemacht. Durch ihren hohen Fettanteil kann sie genau wie Olivenöl helfen, das Lykopin der Tomaten verwertbar zu machen. Ein leckerer Avocadodip mit Tomaten bietet so ein wenig Abwechslung und schützt wie nebenbei Adern und Netzhaut und senkt das Risiko von Herzinfarkten.

2. Gegrilltes und Rosmarin gegen Krebs

Gegrilltes und Rosmarin
Grillfleisch wird meistens nicht als das gesündeste Lebensmittel beschrieben. Fettreich und schwer verdaulich gilt es eher als Negativ-Beispiel für leichte Küche, die gesund hält. Mit ein wenig Rosmarin können krebserregende Substanzen, die sich durch das Grillen bilden, jedoch abgemindert werden. Genau wie Knoblauch und Thymian enthält Rosmarin Antioxidantien, die die Entstehung dieser Substanzen bremsen. Das besondere Aroma ist zudem ein willkommener Nebeneffekt.

3. Grüne Lebensmittel und Orangensaft für deine Eisenvorräte

Grüne Lebensmittel und Orangensaft
Vor allem junge Frauen leiden häufig unter eklatantem Eisenmangel. Während in manchen Fällen sogar das Einnehmen von speziellen Eisenpräparaten notwendig sein kann, hilft in den meisten Fällen eine besonders eisenreiche Ernährung über den Mangel hinweg. Spinat gilt als eine der wichtigsten pflanzlichen Eisenquellen, die noch dazu lecker schmeckt und auf vielfache Art und Weise zubereitet werden kann. Ob als frischer Salat, im Smoothie oder gekocht im Auflauf – Spinat ist das ganze Jahr über erhältlich und günstig noch dazu. Doch auch weitere grüne Gemüsesorten sind für ihren hohen Eisengehalt bekannt und sind aus einer eisenreichen Ernährung daher nicht wegzudenken. Wenn das Gemüse jedoch zusammen mit einem Glas Orangensaft gegessen wird, ist der Effekt sogar noch größer. Zusammen mit Vitamin C kann der menschliche Organismus das Eisen noch besser verwerten und einen noch größeren Nutzen aus der Eisenzufuhr ziehen. Paprika oder Tomaten – weitere Vitamin C-Lieferanten – tun es jedoch ebenso.

4. Speisequark und Kartoffeln als perfekte Eiweißquelle

Speisequark und Kartoffeln
Die traditionelle Kombination von Speisequark und gekochten Kartoffeln ist in vielen Regionen ein beliebtes Essen für Zwischendurch. Als leichtes Abendessen ist es schnell zubereitet und wird sogar von Kindern gerne gegessen. Doch Quark und Kartoffeln sind in der Kombination nicht nur besonders lecker, sondern gelten auch als optimale Eiweißmahlzeit. Der Körper kann das Eiweiß in dieser Kombination besonders gut aufnehmen und in Muskeln umwandeln. Ein wahrer Fitness-Snack!

5. Avocado und Karotte versorgen mit Vitamin A

Avocado und Karotte
Die Kombination aus Avocado und Karotte ist nicht nur geschmacklich unschlagbar, sondern ist vor allem für die Gesundheit der Augen besonders wichtig. Das Vitamin A der Karotte kann durch den Verzehr mit fettreichen Lebensmitteln – wie der Avocado – besonders leicht vom Organismus verarbeitet werden. Wer gerade keine Avocado zur Hand hat, kann das Karottengemüse oder den frisch geriebenen Salat auch einfach mit einigen Tropfen des Lieblingsöls beträufeln. Diese Kombination ist genauso effektvoll.

6. Grüner Tee mit Zitrone für ein gestärktes Herz

Grüner Tee mit Zitrone
Die gesundheitlichen Vorteile von grünem Tee sind so vielfältig wie die Sorten, die man heute erwerben kann. In Kombination mit Zitronensaft kannst du die antioxidative Wirkung von grünem Tee jedoch noch verstärken. Während ein Großteil der Antioxidantien in der Verdauung verloren gehen, wird dies durch frischen Zitronensaft deutlich verringert. So kann der grüne Tee seine Wirkung, Krebs- und Herzerkrankungen zu senken, optimal entfalten.

7. Senf als Verdauungshelfer für fettreiche Speisen

Würstchen und Senf
Die gesundheitsfördernde Wirkung von Senf dürfte den meisten wohl eher unbekannt sein. Doch wer sich ein wenig informiert, stößt schnell auf die durchblutungsfördernde Wirkung, die die ätherischen Öle in Senf enthalten. Zusammen mit fettreichen Lebensmitteln wie Würstchen genossen, kann Senf also bei der Verdauung helfen und Sodbrennen vermindern. Die Senföle helfen zudem dabei, das Fett der Würstchen abzubauen. So werden nicht nur ein paar unnötige Pfunde vermindert, sondern auch das Risiko für Magen-Darm-Infektionen minimiert.

8. Leinsamen und Joghurt für eine reibungslose Verdauung

Leinsamen und Joghurt
Wer schon einmal Verdauungsprobleme hatte, hat sicher schon einmal von der Wirkung von Leinsamen gehört. Diese enorm ballaststoffreichen Samen sind im Müsli oder Porridge ein absoluter Gesundheits-Tipp. Zusammen mit Joghurt, der dafür bekannt ist, eine gesunde Verdauung zu fördern, entfalten Leinsamen ihre volle Wirkung. Mineralstoffe können durch diese Kombination besonders gut aufgenommen werden und helfen so, das Immunsystem und die Darmgesundheit zu stärken. Die Milchsäurebakterien des Joghurts unterstützen den Aufbau einer gesunden Bakterienkultur im Darm und können so helfen, Verdauungsprobleme langfristig in den Griff zu bekommen.

9. Schokolade und Äpfel – eine gesunde Kombi?

Schokolade und Äpfel
Wer Schokolade liebt, wird es schon geahnt haben: In ihr stecken tatsächlich wertvolle Stoffe, die die Gesundheit fördern. Die in Schokolade enthaltenen Flavonoide werden vor allem in Kombination mit den entzündungshemmenden Stoffen, die Äpfel enthalten, zu wahren Helden. Die Verkalkung von Arterien wird vermindert und die Blutgerinnung wird verbessert – wenn das mal keine guten Nachrichten sind.

Fotos: Mara Zemgaliete, victoria p., noirchocolate, Luna Vandoorn, sriba3, juefraphoto, stefanie, zi3000, weyo, anaumenko / stock.adobe.com

Narges Rashidi im Interview: Gangs Of London – Bitte anschnallen!

Narges Rashidi im Interview

Narges Rashidi spielte bereits an der Seite von Charlize Theron in „Æon Flux“ und unter der Regie der Wachowskis in „Speed Racer“. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Hauptrolle im mehrfach preisgekrönten Horrorfilm „Under The Shadow“ und in der von Steven Soderbergh produzierten Serie „The Girlfriend Experience“. Im Sommer schloss sie die Dreharbeiten zur neuen HBO-Serie „Gangs Of London“ ab, die 2020 anlaufen wird. In Deutschland wird sie kommendes Jahr außerdem in Ute Wielands „Eisland“ zu sehen sein. Wir durften die gebürtige Iranerin zu ihren spannenden Projekten interviewen.

AJOURE´: Wenn man dein Leben betrachtet, dann hast du in deinen 39 Jahren mehr erlebt als andere Menschen in zwei Leben. Du bist im Iran geboren, bist dann mit deiner Familie über die Türkei nach Deutschland geflüchtet und heute bist du eine international gebuchte Schauspielerin, die mit ihrem Mann in Los Angeles lebt. Denkst du ab und zu an diese teilweise schwere und strapaziöse Zeit zurück?

Narges: Ja, das stimmt. Ich habe sehr viel erlebt und denke ab und zu an diese Zeit zurück. Tatsächlich fühlte es sich damals als kleines Mädchen gar nicht so schlimm an, wie es das teilweise heute in der Retrospektive tut. Ich könnte mir vorstellen, dass das daran liegt, dass Kinder die Dinge eher einfach hinnehmen, ohne darüber zu urteilen. Ich war mir oft dem Ernst der Lage nicht ganz so bewusst, zumal meine Eltern immer versuchten, sich nichts anmerken zu lassen. Wir haben in der ganzen Zeit viel gelacht. Meine Familie macht gerne Witze und das gerne auch in schwierigen Zeiten. Ich glaube kein Leben ist je perfekt, aber rückblickend bin ich sehr stolz auf meine Familie, denn sie haben hart gearbeitet und das hat sich ausgezahlt.

AJOURE´: Du hast damals an einer Berliner Schauspielschule deinen Beruf erlernt und hier natürlich einige Kino- und Fernsehfilme sowie Serien gedreht. Jetzt bist du in den USA und auch in London für Dreharbeiten. Macht es als Schauspielerin einen großen Unterschied, ob man in Deutschland für einen Film dreht oder in den USA? Oder sind die Anforderungen an die Künstler immer dieselben? Wo macht es dir mehr Spaß?

Narges: Früher hätte ich gesagt, die Produktionen in Deutschland sind etwas kleiner, sprich man dreht in kleineren Teams, aber da der Markt durch die Streamings immer internationaler wird, ist das nicht mehr unbedingt der Fall. Ich finde nicht, dass es große Unterschiede gibt, höchstens kulturell.

Für mich persönlich ist es immer wieder schön, zuhause in Deutschland zu drehen. Die Branche ist etwas kleiner, man kennt die Meisten und viele sind über die Jahre zu guten Freunden geworden. Das gibt mir ein sehr vertrautes, warmes Gefühl. Ein Gefühl des Nachhausekommens.

Narges Rashidi

AJOURE´: Apropos London… Gerade wurde die HBO-Serie „Gangs Of London“ abgedreht, in der du ebenfalls eine Rolle hast. Auch wenn noch nicht so ganz klar ist, welcher deutsche Sender die Serie ausstrahlen wird, wollen wir natürlich trotzdem wissen, was die Fans erwartet. Worum geht es und was ist deine Rolle?

Narges: Ich darf leider noch gar nicht viel verraten, außer dass es um den Londoner Untergrund geht und man sich auf Drama und Action vom Feinsten freuen darf. Der „Creator” der Show ist einer der absolut besten Action-Regisseure namens Gareth Evans, dementsprechend kann ich nur sagen: Bitte anschnallen!

AJOURE´: Für einen amerikanischen Fernsehprogrammanbieter wie HBO eine Serie drehen zu dürfen, ist natürlich sozusagen die Königsklasse dessen, was man als Schauspieler im Serien- und Filmbereich erreichen kann. Jetzt, da du es schon so weit geschafft hast, wo liegt dein nächstes Ziel? Hast du da schon genaue Vorstellungen?

Narges: Absolut – spätestens seit „Sopranos“ war es tatsächlich immer ein heimlicher Traum von mir, für HBO, aber auch für Sky zu arbeiten. Ich bin sehr dankbar dafür.
Mein Ziel ist es, an interessanten Projekten mit talentierten Menschen vor und hinter der Kamera zu arbeiten und das gerne, bis ich 93 Jahre alt bin. Danach, glaube ich, möchte ich mich zu Ruhe setzen. (lacht)

Zum Planen – das Einzige, was ich bisher plane, sind die Weihnachtsfeiertage, weil ich gewiss sein kann, dass jobtechnisch ganz sicher nichts dazwischen kommt. Obwohl, selbst dafür gibt es keine Garantie, denn das Leben ist nicht planbar und meins schon gar nicht.

AJOURE´: Nächstes Jahr erscheint der Film Eisland und auch hier warst du mit von der Partie. Was darfst du uns über den Film erzählen, worum geht es und für welche Zuschauer ist er am besten geeignet?

Narges: Eisland ist meine zweite Zusammenarbeit mit der Regisseurin Ute Wieland, die ich, jetzt muss ich kurz kitschig werden, wirklich sehr lieb habe. Ich habe eine kleine, aber sehr feine Cameo-Rolle. Ich spiele Amira Navid, die Orthopädin des Lieferanten Marko, gespielt vom wunderbaren Axel Prahl, dessen Leben komplett auf den Kopf gestellt wird, als er wegen seines kaputten Rückens in Frührente muss. Und infolge dessen an Altersarmut leidend einiges anstellt, um an Geld zu kommen. Ich würde sagen, eine tragische Komödie für alle Altersgruppen.

AJOURE´: In Zeiten von Netflix, Amazon Video und diversen weiteren Streaming-Anbietern, die eine Vielzahl an Serien produzieren und zur Verfügung stellen, ist es da als Schauspielerin wünschenswerter, wenn man sich auf Kino- und Fernsehfilme konzentriert oder ist deiner Ansicht nach heute der Sprung zur erfolgreichen Schauspielerin „schneller“ möglich, wenn man es in eine der Top-Serien schafft?

Narges: Ich denke persönlich nicht in solchen Kategorien; wie komme ich schnellstmöglich an Erfolg. Mich muss in erster Linie das Drehbuch überzeugen und die Rolle interessant sein. Mir ist dann weniger wichtig, welche Plattform es ausstrahlen wird. Aber klar ist, dass die Streaming-Anbieter den Markt sehr aufgemischt haben und deren Produktionen schnell auch international erfolgreich sein können.

AJOURE´: Hattest du denn jemals das Gefühl, dass du es als gebürtige Iranerin schwerer in diesem Business hast als andere?

Narges: Definitiv, ja! Als ich angefangen habe, gab es kaum Rollen für Menschen, die so aussehen wie ich. Rollen, die keine Klischees und Stigmen bedienten, sowieso gar nicht. Das hat sich über die Jahre gebessert, aber es ist lange nicht da, wo es sein könnte und auch sollte. Die USA und England sind uns diesbezüglich einen, vielleicht aber auch drei Schritte voraus. Diversität wird inzwischen in fast allen Projekten großgeschrieben. Ich bin überzeugt, dass die Zuschauer in Deutschland schon lange offen und bereit dafür sind. Das haben sie oft genug bewiesen. Die „Macher“ müssen sich einfach mehr trauen.

AJOURE´: Gegen Ende eines Jahres schauen ja viele Menschen immer wieder auf die letzten 12 Monate zurück. Worüber bist du dieses Jahr besonders glücklich gewesen und gibt es etwas, das du für nächstes Jahr vielleicht noch optimieren möchtest?

Narges: Meine Highlights in 2019 waren der Dreh zu „Gangs Of London“ , dass ich das Rauchen aufgegeben habe und meine beste Freundin die Liebe ihres Lebens geheiratet hat. Was will man mehr?

Was würde ich gerne optimieren? Ich möchte mehr Mentales Training betreiben und etwas wirtschaftlicher mit meiner Zeit umgehen. Sprich: weniger trödeln.
Unter Stress gelingt mir das gut, aber wenn ich Zeit habe, dann vertrödele ich die gerne und das nervt mich tierisch.

Narges Rashidi im Interview

AJOURE´: Wenn wir schon bei „Ende des Jahres sind“ – hättest du drei Wünsche zu Weihnachten frei, wovon jeder in Erfüllung ginge, wie würden die Wünsche lauten?

Narges: Ich habe viele kleine und große Wünsche, aber mit den Wünschen ist es immer so ein Ding, man soll sie nicht verraten, sonst gehen sie nicht Erfüllung… Aber ok:
In Japan unter Kirschblütenbäumen meditieren, das stelle ich mir unfassbar romantisch vor.

Drei riesen Eisbecher in Bad Hersfeld in der Eisdiele essen. Ich bin dort aufgewachsen und da gibt es einfach das beste Eis und ich liebe Eiscreme. Anschließend ein Theaterstück in der Festspielruine anschauen. Ich war lange nicht mehr da und vermisse es sehr.

Ich wünsche mir, dass die Zuschauer genau soviel Spaß haben werden, Gangs Of London zu schauen, wie ich Spaß hatte es zu drehen, trotz der grünblau geschwollenen Knie am Ende der Drehtage. (lacht)

AJOURE´: Wann war das letzte Mal, dass du etwas zum ersten Mal erlebt hast?

Narges: Ich habe das Gefühl, ich erlebe so vieles zum ersten Mal, sowohl positiv als auch negativ. Das ist das Aufregende im Leben – man lernt nie aus. Ich durfte Mexico City gerade zum ersten Mal erleben und das war fantastisch. Ich habe dort die verschiedensten Säfte und Saftmischungen probiert und himmlische Churros gegessen.

AJOURE´: Auf was dürfen sich deine Fans 2020 von dir freuen?

Narges: Definitiv auf Gangs Of London. Mehr wird hier noch nicht verraten.

AJOURE´: Liebe Narges, vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast.

Narges: Danke euch und fröhliche Weihnachten.

 

Fotos: Tom Wagner

7 clevere Tipps, um Fehlkäufe zu vermeiden

7 clevere Tipps, um Fehlkäufe zu vermeiden

Jede kennt sie, jede hat sie: Ungeliebte Fehlkäufe, die sich mit der Zeit zu echten Kleiderschrankleichen entwickeln. Das Top, das im Laden noch so schön geglitzert hat, kratzt vor dem heimischen Spiegel plötzlich mehr als erwartet und die reduzierte Jeans, die im Sale so reizvoll aussah, ist nun doch etwas zu knapp – Fehlkäufe in Sachen Fashion sind leider keine Seltenheit. Mit der Zeit schmälern Fehlkäufe dein Shoppingbudget, das eigentlich für echte Lieblingsteile gedacht war und füllen den Platz in deinem Kleiderschrank unnötig, ohne dass du einen wirklichen Verwendungszweck für sie hättest.

Nicht nur die Umwelt leidet unter unnötigen Fehlkäufen, auch deine Freude an deiner Garderobe und Kleidung wird irgendwann schwinden, wenn dein Schrank randvoll mit Kleidungsstücken ist, die wohl lieber im Laden geblieben wären. Damit du dich in Zukunft beim Blick in deinen Kleiderschrank nicht mehr fragen musst, was du dir wohl beim Kauf seines Inhalts gedacht hast, haben wir hier eine Liste mit den sieben ultimativen Tipps zusammengestellt, mit denen du Fehlkäufe vermeiden kannst und mehr Spaß an deiner Kleidung hast.

1. Kaufe nur Kleidung, die wirklich zu dir passt

Obwohl dieser Tipp mehr als simpel klingt, ignorieren wir ihn doch beim Shopping nur zu häufig. Das kann dann mitunter in einem Kleid in Neonfarben enden, das XY richtig gut stand, aber sich so gar nicht mit deinem Alltag und Lebensstil verbinden lässt und nach dem Kauf nur noch in den dunklen Ecken deines Kleiderschranks leuchtet. Mache dir am besten vor jedem Shoppingtrip klar, was du häufig und gerne trägst (ein guter Anhaltspunkt dafür ist deine bereits bestehende Garderobe) und weshalb du die Kleidungsstücke magst. Was passt wirklich zu dir und lässt sich gut mit deinen anderen Kleidungsstücken kombinieren? Hilfreich ist es außerdem, frühere Fehlkäufe zu identifizieren und herauszufinden, was dir an ihnen nicht gefällt. So hast beim nächsten Einkauf grobe Anhaltspunkte, worauf du achten kannst.

2. Kaufe nur passende Kleidung

Als Zusatz zu Tipp eins solltest du immer darauf achten, dass Kleidung dir wirklich passt, wenn du sie kaufst. Wirklich passt. Und nicht erst nach fünf Sporteinheiten oder wenn du es in unabsehbarer Zeit geschafft hast, das Kleidungsstück ändern zu lassen. Häufig lassen wir uns von Reduzierungen verleiten, Kleidungsstücke zu kaufen, die uns nicht perfekt passen, weshalb wir uns darin schlussendlich unwohl fühlen und sie im Alltag nicht tragen. Denn unpassende Kleidung ist meistens nicht nur unangenehm, sondern auch unbequem. Also überlege dir doch beim nächsten Shoppingbummel, ob du das Teil, genau so wie es gerade sitzt, den ganzen nächsten Tag tragen würdest – so wird dir schnell klar, ob sich der Kauf der kneifenden Jeans oder des zu großen Kleides wirklich lohnt.

3. Doppellungen vermeiden

Auch wenn dir ein Teil wirklich gut steht, solltest du versuchen, es bei diesem Teil zu belassen. Doppellungen im Kleiderschrank führen nicht selten dazu, dass eins der beiden Teile nicht mehr die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient, schlimmstenfalls sogar keins von beiden, weil dich die Doppellungen langweilen. Deshalb lohnt es sich, beim Shoppen nach einzigartigen Teilen Ausschau zu halten, die du so noch nicht in deinem Kleiderschrank hast, statt das siebte schwarze Top zu kaufen, das zwar schön neben den anderen Tops aussieht, dir aber nicht von großem Nutzen ist.

4. Frust- und Impulskäufe erkennen

Shoppingbummel an schlechten Tagen sind generell eine schlechte Idee. Wenn sie nicht noch deprimierender auf uns wirken, greifen die meisten von uns im Zuge solcher Shoppingtrips zu Kleidungsstücken, die wir in normalem Zustand nicht einmal in Betracht gezogen hätten: Die altbekannten Frust- und Impulskäufe, die sich nicht selten als Fehlkäufe entpuppen. Vermeiden lässt sich diese Art von Fehlkäufen nur unter Berufung auf die eigene Vernunft: Ist das Kleidungsstück wirklich das, was zu mir passt? Brauch ich das Kleidungsstück wirklich? Manchmal ist es besser, Geschäfte ohne neue Errungenschaften zu verlassen, statt aus Frust irgendetwas zu kaufen, um unangenehme Gefühle zu verdrängen. Selbiges gilt übrigens auch für Impulskäufe bei guter Laune. Auch hier lohnt es sich, den Kauf zu hinterfragen und zu überdenken, um unschöne Fehlkäufe zu vermeiden.

5. Wunschlisten anlegen

Einhergehend mit Tipp 4 klingt dieser Tipp nicht besonders innovativ, ist aber erstaunlich wirksam. Erinnerst du dich noch an Weihnachtswunschlisten, die bereits lange vor Weihnachten erstellt wurden? Solche Listen gibt es auch für Modewünsche, egal ob als klassische Liste oder digital als hilfreiche App. Wunschlisten, die wir bereits aus unserer Kindheit kennen, sind extrem nützlich, denn sie verraten uns, was wir wirklich wollen. Lege dir also demnächst eine Wunschliste mit den Teilen an, die du dir in dem Moment wünschst, doch anstatt die aufgelisteten Dinge sofort zu kaufen, solltest du einige Zeit abwarten. Je länger du deine Wünsche überdenkst und hinterfragst, desto klarer wird dir, was du wirklich gern hättest, was tatsächlich zu dir passt und was nur impulsive Wünsche waren. Aus eigener Erfahrung können wir berichten, dass die Liste am Ende deutlich kürzer ist als anfangs und das ist völlig richtig so.

6. Nicht von Reduzierungen verleiten lassen

So verlockend Reduzierungen auch sein mögen, manchmal ist es sinnvoller, ihnen zu widerstehen. Während bei eher hochpreisigen Designerteilen bereits geringe Reduzierungen zum Kauf anregen, shoppen wir in den Sales der klassischen Modeketten oft nach dem Prinzip „Das ist ja fast nichts“. So wandern viel zu oft Fehlkäufe in unserer Einkaufstüten, die mit der Zeit doch ins Budget fallen, wenn wir die gekaufte Kleidung nicht tragen und nutzen. Wenn du dich das nächste Mal von einer Reduzierung gereizt fühlst, solltest du dir bewusst machen, dass trotz der Reduzierung ein materieller Wert hinter dem Kleidungsstück steht, den du dafür aufbringen musst, gering oder nicht. Durch bewussteres Shoppen kannst du so nicht nur einer völligen Überfüllung deines Kleiderschranks (mit vermutlichen Fehlkäufen) vorbeugen, sondern auch Geld sparen, das du für echte Lieblingsteile verwenden kannst, bei denen du dir sicher bist.

7. Auf Qualität achten und Pflegehinweise beachten

Besonders bei reduzierten oder preisgünstigen Kleidungsstücken rückt die Qualität oft in den Hintergrund. Wir kaufen häufiger und unbedachter, weil es eben preisgünstig ist. Dass diese Taktik nicht die sinnvollste ist, stellen wir dann fest, wenn sich ein Kleidungsstück bereits nach wenigen Wäschen von allein auftrennt oder ungepflegt und verwaschen aussieht.

Auch solltest du auf spezielle Pflegehinweise achten, damit das Kleidungsstück lange in guter Form bleibt. Wenn du bereits beim Kauf weißt, dass du generell ungern bügelst, wenig Zeit hast, Kleidungsstücke zur Reinigung zu bringen oder dir bereits der Gedanke an die Handwäsche von hochwertigen Wollstoffen Unwohlsein bereitet, solltest du auf einen solchen Kauf verzichten, denn die Chancen stehen schlecht, dass du Gewohnheiten für ein einziges Kleidungsstück änderst und es häufig trägst.

 

Foto: nd3000 / stock.adobe.com

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