In Hosen feminin aussehen – wie geht das?

Es müssen nicht immer Kleider oder Röcke sein, auch in Hosen kann man sehr weiblich aussehen. Der Trick dabei ist, welche Hosen man wählt und wie man sie kombiniert.

Es ist ein echter Fortschritt für uns Frauen, dass wir heute ganz selbstverständlich Hosen tragen, denn darin können wir uns wunderbar bewegen und sind vor Wind und Wetter geschützt. Das hätten sich unsere weiblichen Vorfahren wahrscheinlich nicht träumen lassen!

Und Hosen haben viele weitere Vorteile, denn sie können unsere feminine Ausstrahlung unterstreichen. Dafür muss man nicht unbedingt Kleider oder Röcke tragen, auch wenn diese als ur-weibliche Kleidungsstücke gelten. Mittlerweile sind Frauen in Hosen jedoch so normal, dass niemand mehr darüber nachdenkt – es sei denn, man möchte zu einer Gelegenheit besonders weiblich aussehen. Wir haben Tipps!

Wie können Hosen weiblich wirken?

Die wichtigste Entscheidung ist die Art der Hosen, die man wählt, ihre Schnitt, die Farben und die Stoffe. Wer im Trend liegen will, sollte sich an den aktuellen Hosentrends orientieren, denn die Designer präsentieren eine unglaubliche Vielfalt an Look, sodass jedes Modemädchen die passenden Hosen für sich finden kann. Zudem haben die aktuellen Schnitte und Stoffe eine Menge Potenzial, die feminine Ausstrahlung zu unterstreichen. Schau mal!

Jetzt lesen:  Zeigt her eure Beine! Der große Strumpfhosen-Guide

Betonte Taille in High Waist Hosen

Besonders vorteilhaft, um kleine Pölsterchen zu verdecken und die Taille zu betonen, sind die neuen High Waist Hosen. High Waist bedeutet, dass sie einen hohen Bund haben, der etwa in Höhe der Taille endet. So wird der Bauch bedeckt, die Körpermitte betont und alles bleibt in Form. Die High Waist Hosen lösen die Low Waist Modelle ab, die teilweise nur knapp über der Hüfte endeten. Der Bauch war in diesen Hosen nicht bedeckt und wer etwas fülliger war, musste stets zupfen und richten, damit alles an der richtigen Stelle blieb.

Lieber keine „Mom“- Jeans

High Waist Hosen erinnern an die 80er und 90er Jahre, zwei Jahrzehnte, in denen es modisch ganz normal war, dass der Bauch und Po ordentlich eingepackt waren. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen und übrig gebliebene Hosenexemplare aus dieser Zeit wieder heraus kramen, denn sie sind im Modezirkus ganz sicher nicht mehr angesagt. Damals war die sogenannte Karottenhose in Mode, die sich durch eine schmale Taille, etwas breitere Hüften und einen eher eng zulaufenden Schnitt auszeichnete, der zudem oberhalb der Knöchel endete. Kurz gesagt hatten diese Hosen die Form eine Karotte, oben etwas weiter und unten eng. Zudem waren sie sehr steif, da der Elasthan-Anteil nicht sehr hoch war.

Daran erinnern die heutigen Mom Jeans, die sehr bequem sein sollen, aber im Grunde größtenteils unvorteilhaft aussehen. High Waist ja, aber eben ohne die Anlehnung an die Karotte.

Jetzt lesen:  Kleine Brüste? Das sind die besten Stylingtipps!

Für jede Frau geeignet: elastische Skinny Jeans

In den letzten Jahrzehnten sind Jeans deutlich komfortabler geworden. Manche von ihnen tragen sich beinahe so angenehm wie eine Leggings und formen die Figur. Sie liegen zwar eng an, doch dadurch tragen sie nicht auf, was sie sehr vorteilhaft macht. Wählt man Jeans in Schwarz oder einem sehr dunklen Blau, hat man gleich einen Schlankmachereffekt dabei. Der wird durch eine Kontrastnaht noch ganz wunderbar betont!

Solche Hosen lassen sich auch wunderbar mit verschiedensten Schuhmodellen kombinieren und zeigen sich so als echte Allrounder. Ob Boots, Loafer, Mokassins oder Pumps, die weibliche Ausstrahlung lässt sich durch die Wahl des Schuhs unterstreichen.
 

Skinny Jeans Hosen in Schwarz

 

Feminine Ausstrahlung durch Farben und Details

Besonders weiblich wirken solche Dinge, die in der Regel nur Modemädchen tragen und die ihnen vorbehalten sind. Das sind neben Kleidern und Röcken (bis auf einige Ausnahmen) auch bestimmte Farben und Details. Ein Blick auf die Laufstege zeigt zwar, dass diese Unterschiede immer mehr aufweichen und auch Männer heute beinahe alles tragen können, es ist aber noch nicht zum Standard geworden.

Demzufolge wirken Frauen dann besonders weiblich, wenn sie typisch weibliche Komponente verwenden. Das sind etwa Farben wie Rose oder helles Rot und Teile im Metallic-Design. Als typisch weiblich gelten etwa auch florale Muster oder Details wie Schleifen und glitzernde Aufdrucke, um nur einige zu nennen, die sich auch an Hosen finden lassen.

Schlank in Hosen mit diesem Trick

Besonders schlank sieht man aus, wenn man die schmalen Stellen seines Körpers in den Fokus rückt, anstatt sie zu verbergen. Das gelingt in Hosen am besten, wenn man darin den Knöchel sehen kann. Hier sind die angesagten Cropped Hosen, die etwas kürzer als üblich sind, sehr gut geeignet. Sie lassen den Knöchel frei, besonders, wenn sie mit den richtigen Schuhen getragen werden.

Jetzt lesen:  Kopfbedeckung als Accessoire: das i-Tüpfelchen auf dem ganz persönlichen Look

Am besten kombiniert man dazu Schuhe, die sich nicht sehr von dem Hautton unterscheiden, der unter der Hose hervor blitzt. So gibt es keine zusätzliche, horizontale Unterbrechung und man sieht schlanker und größer aus. Schuhe in nude sind hier perfekt geeignet. Ein kleiner Absatz streckt optisch zusätzlich und sieht einfach hübsch und weiblich aus.

Weibliche Ausstrahlung durch geschickte Kombination

Die Hose ist ja nur ein kleiner Teil eines Looks, sodass sie nicht allein über weiblich oder nicht weiblich entscheidet. Es kommt ganz darauf an, was man zur Hose noch trägt. So unterstreichen zarte Farben und locker fließende Stoffe an Oberteilen die feminine Ausstrahlung. Ob es sich dabei um eine Bluse oder einen Pulli aus zartem Strick handelt, ist unerheblich. Ein sehr weibliches und zugleich praktisches Kleidungsstück für den Herbst und Winter ist ein Poncho, der noch dazu praktisch ist. Auch mit den Schuhen und weiteren Accessoires wie Schmuck und einer Tasche kann man einen besonders weiblichen Look kreieren – oder auch nicht, ganz wie man mag!

 

Fotos: NesolenayaAleksandra, Sviatlana / stock.adobe.com