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Heilerde: Entdecke das natürliche Beauty-Wunder

Entdecke das Beauty-Wunder Heilerde

Heilerde ist ein wahrer Allrounder. So ist das Pulver einerseits ein beliebtes Beautymittel, findet innerlich angewendet aber auch in der Naturheilkunde Verwendung. Wir zeigen dir, was du dir mit dem Wundermittel Gutes tun kannst und weshalb sie in deinem Badschrank nicht fehlen sollte.

Was ist eigentlich Heilerde?

Die spezielle Erde wird aus gesäuberten und zerkleinertem Löss gewonnen und gilt überdies als ältestes Heilmittel der Menschheitsgeschichte. Im Detail besteht die Heilerde dabei hauptsächlich aus verschiedenen Mineralien, an deren Spitze die Aluminium-Silikate stehen. Als Pionier von Heilerde in der modernen Medizin gilt indes Sebastian Kneipp, der dir vor allem aufgrund seiner berühmten Kuren ein Begriff sein dürfte. Zusammen mit Emanuel Felke und Adolf Just etablierte der Naturheilkundler das braune Pulver im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit. Sie ist in Form von Kapseln erhältlich oder kann mit Hilfe von Wasser zu einer Maske oder einem Getränk angerührt werden. Kaufen kannst du das Naturheilmittel in der Regel in jedem Drogeriemarkt oder in der Apotheke.

Wie Heilerde unserem Organismus hilft

Unser Körper profitiert vor allem von den reichhaltigen Inhaltsstoffen der Heilerde. Ganz besonders wichtig für unsere Gesundheit sind dabei das enthaltene Kalium, Magnesium und Kalzium. Innerlich angewendet verfügt das Pulver über die Eigenschaft, schädliche Giftstoffe, Bakterien und andere unliebsame Substanzen zu binden. Sie hilft deinem Körper also aktiv bei der Entgiftung. Viele wissen gar nicht über diese gesundheitlichen Wirkungen Bescheid, sondern kennen Heilerde nur in Form von Beauty-Masken oder Peelings. Doch auch hier entfaltet das Pulver seine bindende Wirkung und befreit deine Haut von überschüssigem Fett und Talg. Das Kupfer, Chrom, Nickel und Gold hilft dir außerdem dabei, deinem Gesicht einen gesunden Teint zu verleihen.

Die innerliche Anwendung

Besonders bei Beschwerden im Bereich des Magen-Darmtraktes kann mit Hilfe von Heilerde eine Milderung der Symptome erzielt werden. Dies hat den Hintergrund, dass das Heilmittel überzählige Gase in unserem Körper bindet und deshalb Blähungen vorbeugt. Doch auch gegen Durchfall ist sie ein altbewährtes Mittel. Zudem kann die Einnahme von Heilerde einen positiven Einfluss auf deine Cholesterinwerte nehmen und dabei helfen, deine Blutfettwerte wieder auf ein gesundes Level zu bringen.

Oft wird Heilerde auch verwendet, um erfolgreich gegen Sodbrennen anzukämpfen.

Wenn du das Naturheilmittel innerlich anwenden möchtest, ist es am einfachsten, dir die Heilerde in Kapselform zu besorgen. Andernfalls kannst du zwei Teelöffel des Pulvers in einem Glas Wasser verrühren, bis sich die Erde vollständig aufgelöst hat und du eine gut trinkbare Flüssigkeit erhältst. Du kannst sie auch als Mundspülung verwenden und dadurch unangenehmen Gerüchen vorbeugen. Oft liegen die Ursachen von Mundgeruch nämlich in Entzündungen, welche die Heilerde gekonnt an den Kragen geht.

Im Übrigen hilft nicht nur die äußerliche Anwendung von Heilerde gegen Hautunreinheiten. Auch die Einnahme des Mittels hilft dir dabei, ein reineres Hautbild zu erlangen. Sie bindet nämlich auch viele Schadstoffe, die für die Entstehung von Pickeln verantwortlich sind.

Heilerde

Heilerde für ein reineres Hautbild

Wenn du mit Akne zu kämpfen hast und eine sehr fettige T-Zone dein Eigen nennen musst, kannst du deiner Haut mit Hilfe von Heilerde-Masken Linderung verschaffen. Diese Peelings helfen dabei, Pickeln vorzubeugen und befreien dein Gesicht von überschüssigem Talg. Du kannst dir dazu entweder fertige Masken kaufen, oder das Pulver mit Wasser verrühren, bis es ein dicker Brei entsteht, der gut auf der Haut haften bleibt. Sobald die Erde auf deinem Gesicht getrocknet ist, solltest du sie sanft mit lauwarmem Wasser abwaschen. Das ist besonders hautfreundlich. Sollten sich dennoch Rückstände auf deinem Gesicht befinden, kannst du diese vorsichtig mit einem weichen Tuch entfernen.

Die natürliche Maske befreit deine Poren dabei nicht nur von Verschmutzungen, sondern regt gleichzeitig die Durchblutung in deinem Gesicht an. Das Ergebnis ist, dass du nach der Heilerde-Behandlung deutlich frischer und gesünder aussiehst.

Falls du zu stark fettender Haut neigst, kannst du dir zweimal in der Woche eine Heilerde-Maske gönnen. In anderen Fällen ist einmal in sieben Tagen völlig ausreichend. Wenn du deine Haut zu oft mit Heilerde behandelst, läufst du Gefahr, dass sie auf lange Sicht zu trocken wird.

Was musst du bei der Einnahme beachten?

Als oberstes Gebot gilt, dass du generell viel Wasser trinken solltest, wenn du Heilerde innerlich anwendest. Schließlich benötigt dein Körper mehr Flüssigkeit als sonst, wenn er die von der Heilerde gebundenen Stoffe abbaut. Solltest du regelmäßig Medikamente einnehmen, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Immerhin möchtest du nicht, dass die Heilerde auch die Wirkstoffe deiner Tabletten bindet. Halte deshalb zwischen der Einnahme von Medikamenten und Heilerde besser immer einige Stunden Pause ein. Wenn du dir in diesem Punkt jedoch unsicher bist, sprich dein Vorgehen besser nochmal mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab. Ansonsten kannst du direkt loslegen!

 

Fotos: Iryna; Pixel-Shot / stock.adobe.com; PR / Amazon

Quality Time: Kreiere schöne Momente!

Quality Time: Kreiere schöne Momente!

Quality Time, oder auf Deutsch: Zeit mit Qualität. Der Begriff wurde in den 1970er Jahren geprägt und stammt aus den Vereinigten Staaten. Es handelt sich dabei um das Unterfangen, den stressigen beruflichen Alltag mit dem Pflegen zwischenmenschlicher Beziehungen in Einklang zu bringen. Dies kann einerseits die wertvolle Zeit mit den Liebsten sein, die uns von den Aufgaben und Entbehrungen, die der Job mit sich bringt, ablenkt. Doch auch die sogenannte „Me Time“, also Augenblicke, die wir bewusst nur mit uns alleine verbringen, kann als Quality Time dienen und erfolgreich dazu beitragen, den persönlichen Stressbogen nicht zu überspannen. Heute zeigen wir dir einige Beispiele dafür, wie du deine Quality Time richtig auskosten kannst!

Quality Time – wie funktioniert das am besten?

Das oberste Gebot der Quality Time lautet, dass alle beruflichen und häuslichen Verpflichtungen auf Standby geschaltet werden. Die schönen Momente, in denen du deine Seele baumeln lässt, sollten nicht davon gestört werden, dass dir künftige Aufgaben ständig im Hinterkopf umherschwirren. Mach dir deshalb bewusst, dass die Quality Time auch dazu dient, innere Ausgeglichenheit zu erlangen und neue Kraft zu schöpfen, die du für andere Aspekte deines Lebens dringend benötigst. Du brauchst also kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du einmal eine Zeit lang nicht erreichbar bist oder für anderweitige Anfragen zur Verfügung stehst. Schließlich hast du dich ganz bewusst dazu entschieden, dir diese Zeit für dein eigenes Seelenheil zu nehmen. Du kannst die Quality Time also durchaus als eine persönliche Investition ansehen.

Gleichzeitig solltest du aber nicht in eine Art Zwang verfallen. Der Genuss, den diese schöne Zeit mit sich bringt, kann natürlich nicht erzwungen werden. Die eigene Ermahnung dazu, jetzt eine entspannte Zeit haben zu „müssen“ bewirkt nur das Gegenteil. Dieses effizienzorientierte Denken kannst du gerne in deinem Beruf an den Tag legen. In einer gelungenen Quality Time hat der selbst auferlegte Druck jedoch rein gar nichts zu suchen. Deshalb ist es auch nicht wirklich ratsam, deine Qualitätszeit im Voraus allzu sehr vorauszuplanen. Wenn du dir eine Liste mit Dingen aufstellst, die abgehakt werden wollen, verliert die Quality Time ihren ungezwungenen Charakter. Die Länge dieser erholsamen Zeiteinheiten kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen. Manchmal reicht auch schon eine Stunde aus, um eine wertvolle Quality Time zu durchleben.

Handy aus!

Im ursprünglichen amerikanischen Sinne beschreibt die Quality Time das Zusammensein mit der eigenen Familie. Doch unabhängig davon, ob dein/e Quality Time Partner/in mit dir verwandt ist oder nicht, solltest du dir darüber bewusst sein, dass diese gemeinsame Zeit auch für die anderen Personen dazu dient, neue Kraftreserven zu tanken. Er oder sie möchten genauso eine gute Zeit haben. Ablenkungen aller Art sind deshalb äußerst unangebracht. In unserer modernen Welt ist der Haupttäter in diesem Punkt meist das Smartphone. Der ständige Blick auf das Handy wirkt nicht nur unhöflich den restlichen Anwesenden gegenüber, sondern signalisiert gleichzeitig, dass du gerade Besseres zu tun hast, als dich mit deinem Gegenüber zu beschäftigen.

Quality Time mit deinen Liebsten

Wenn du die Quality Time dazu nutzt, dich einmal ausgelassen mit deiner Familie, Freunden, oder deinem Partner zu unterhalten, sollten diese Gespräche nicht unbedingt davon handeln, welche Aufgaben in Zukunft noch alle erledigt werden müssen. Versucht gemeinsam zu träumen, redet über Wünsche und Sehnsüchte. Diese Art von Unterhaltung birgt einen viel größeren Mehrwert, als das Gespräch über die kaputte Waschmaschine. Dies gilt vor allem für die Quality Time mit dem Beziehungspartner. Erinnert euch an die Schmetterlinge zurück, die ihr während der Kennenlernphase im Bauch hattet. Gibt es bestimmte Orte, Filme oder Lieder, die euch ganz besonders verbinden? Lasst die alten Erinnerungen neu aufleben und erfreut auch an den Emotionen der Gegenwart.

Quality Time mit der Familie

Wie kann ich die Quality Time noch verbringen?

Wenn du schon selbst eigene Kinder hast, so kannst du die Qualitätszeit auch wunderbar mit dem Nachwuchs verbringen. Das heißt nicht, dass du deine Kleinen in den nächsten Spielwaren laden schleppen musst und ihnen etwas Schönes kaufen sollst. Viel wertvoller als materielle Dinge sind hierbei gemeinsame Aktivitäten. Albert herum, spielt ein Gesellschaftsspiel oder lies deinen Lieben eine Geschichte vor, welche dich selbst als Kind schon in ihren Bann zog. Auf diese Weise erschafft ihr unvergessliche Momente, an die ihr euch ein Leben lang erinnern könnt.

Doch auch Freundschaften sind wichtig für unsere Seele und möchten dementsprechend gepflegt werden. Besuche mit deiner Freundin euer Lieblingsrestaurant oder schaut euch den Film an, auf den ihr euch schon seit Wochen freut. Quatscht wie früher gemeinsam die Nächte durch und erzählt euch jene Dinge, die nur euer Gegenüber verstehen kann. Durch diese Punkte wird eure Freundschaft wachsen und die emotionale Verbindung zwischen euch noch stärker werden.

Wenn du deinen Eltern vorschlägst, gemeinsam einen Ausflug zu unternehmen, werden diese sich über diesen Schritt in aller Regel unheimlich freuen. Die Beziehung zu den eigenen Eltern kann dabei im Erwachsenenalter ganz neue Züge und Tiefen annehmen. Es ist oft spannend, deinen Vater oder deine Mutter nach ihrer persönlichen Geschichte zu fragen. Was ist ihnen wichtig? Wie haben sie als Jugendliche getickt? Du wirst dabei noch das ein oder andere Detail erfahren, das dir vorher schier undenkbar erschien.

Zu guter Letzt hast du noch die Möglichkeit, die Quality Time ganz mit dir alleine zu verbringen. Hier hast du die freie Auswahl und kannst genau das tun, was du magst und was du in der entsprechenden Situation brauchst. Dies kann das ganz einfache Fläzen auf dem Sofa sein, oder ein erholsamer Spaziergang in der Natur. Blende alle anderen Menschen deines Alltags aus und genieße deine eigene Gesellschaft. Solche Momente der inneren Einkehr können dir zudem dabei helfen, dich als Person selbst besser kennenzulernen.

Unser Buchtipp:

Unser App-Tipp:

Quality Time App
Quality Time
Im Google Play Store downloaden
 

Fotos: liderina; PointImages / stock.adobe.com; Google Play Store; Quality Time Verlag

Oh Tannenbaum! Die besten nachhaltigen Weihnachtsbaum-Alternativen

Die besten nachhaltigen Weihnachtsbaum-Alternativen

Wenn das Weihnachtsfest naht, sprießen die Verkaufsstellen für Weihnachtsbäume wie Pilze aus dem Boden. An fast jeder Ecke werden die Bäume verkauft. Viele möchten auf die Tradition, die sie seit ihrer Kindheit kennen, nicht verzichten. Die Nachhaltigkeit betreffend sind klassische Weihnachtsbäume jedoch mehr als bedenklich. In Monokulturen gewachsen, mit Pestiziden belastet oder aus dem Ausland geliefert, belasten sie Umwelt und Gesundheit. Ungünstige Dünger in den Wachstumsgebieten gefährden Gewässer, Böden und Insekten. Am Ende steht bei uns ein hübsch dekorierter Chemiecocktail in der weihnachtlichen Stube.

Gibt es dazu keine Alternativen? Doch, natürlich gibt es sie.

Zertifizierte Bio-Bäume

Ein Bio-Weihnachtsbaum ist schon ein deutlich besserer Ansatz, an der Tradition festzuhalten. Diese Bäume wachsen in Mischkulturen, allein deswegen sind sie schon weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Es kann auf Herbizide verzichtet werden, weil Schafe die Pflanzen zwischen den Bäumen fressen und klein halten.

Bäume, die aus ökologisch günstigen Kulturen stammen, sind mit den Siegeln der Bio-Anbauverbände gekennzeichnet. Dazu gehören vor allem Bio, Demeter, Bioland, Naturland und Biokreis.

Naturland-Bäume wachsen unter Bedingungen besonders ökologischer Waldnutzung auf, zu denen der Verzicht auf Pestizide, Düngungen, Kahlschlag und Entwässerungsmaßnahmen gehören.

Das FSC-Siegel garantiert eine sozial verträgliche, umweltgerechte und wirtschaftlich tragfähige Waldnutzung, in der weder Pestizide noch Mineraldünger zum Einsatz kommen.

PEFC-Bäume werden unter weniger ökologischen Bedingungen gezogen, dürfen aber immerhin nur unter bestimmten Kriterien mit Dünger oder Herbiziden behandelt werden. Das ist besser als nichts.

Sogenannte „Fair Trees“ werden mit Rücksicht auf Mensch und Umwelt produziert. Ziel ist es dabei, die Arbeitsbedingungen rund um die Weihnachtsbäume zu verbessern. Die Bäume sind bei speziellen Händlern erhältlich.

Weihnachtsbäume aus der Region

Die Entscheidung für eine einheimische Baumart aus einer regionalen Forstwirtschaft vermeidet lange Transportwege. Viele wissen gar nicht, dass die Weihnachtsbäume meist schon eine lange Reise hinter sich haben und aus Dänemark, Tschechien, Ungarn, Österreich oder Polen kommen. Das ist nicht gerade günstig für den ökologischen Fußabdruck.

Beim örtlichen Förster kannst du deinen Baum vielleicht sogar selbst schlagen. Dort gibt es zudem Bäume, die beim Durchforsten von Wäldern ohnehin gefällt werden müssten.

Künstliche Weihnachtsträume

„Weihnachtsbäume gibt es auch aus Plastik“ werden nun einige sagen. Aber mal im Ernst, willst du das wirklich? Zwar ist so ein Plastikbaum haltbar, nadelt nicht und ist mehrfach verwendbar, doch er ist rasend schnell vollgestaubt und wirklich schön ist er auch nicht. Es fehlt der Tannenduft und ob es sinnvoll ist, noch mehr Plastik in Umlauf zu bringen, darüber kann man ebenfalls streiten. Zudem kommen die meisten Plastikbäume aus Fernost. Lange Transportwege und bedenkliche Arbeitsbedingungen im Herstellerland sprechen meist nicht dafür, sich für diese Alternative zu entscheiden.

Der Weihnachtsbaum im Topf

Eine schöne Alternative ist ein Baum im Topf. Er wächst nicht nur für ein Weihnachtsfest, zu dem er gefällt wird, sondern darf weiterleben und viele Feste lang in schönem Lichterglanz erstrahlen. Wichtig dabei ist es, einen Baum zu wählen, der bereits im Topf gewachsen ist. Sein Wurzelwerk hat sich beim Wachstum an den Topf angepasst. Im Handel befinden sich auch Bäume, die im freien Feld gewachsen sind und erst vor dem Verkauf ausgestochen und in den Topf gesetzt werden. Dabei wird jedoch meist so viel Wurzelwerk beschädigt, dass sie kaum länger überleben, als ein gefällter Baum.

Weihnachtsbaum im Topf

Weihnachtsbäume im Topf sind in der Regel klein und passen in jede Wohnung. Ein Nachteil ist jedoch, dass der Baum im Topf auch nach dem Fest einen Platz braucht. In der Wohnung wird er nicht glücklich werden. Nötig sind ein Garten, eine Terrasse oder ein Balkon, wo er das Jahr über untergebracht oder sogar ausgepflanzt werden kann. Auch sollte man bedenken, dass der Baum wachsen wird, wenn man ihm die Pflege zukommen lässt, die er verdient. Er braucht hin und wieder einen neuen Topf und noch mehr Platz. Dennoch wirst du viele Jahre deine Freude daran haben, bis es soweit ist.

Wer etwas Geduld mitbringt, kann seinen Weihnachtsbaum selbst anziehen. Als Setzling im Topf kannst du ihm Jahr für Jahr beim Wachsen zusehen. Leider geht auch das nur draußen.

Weihnachtsbaum-Verleih

Du hast keine Möglichkeit, den Baum selbst über das Jahr zu bringen? Dann schau mal nach, ob es in deiner Nähe einen Weihnachtsbaum-Verleih gibt. Die pfiffige Idee ermöglicht es, sich für das Weihnachtsfest einen Baum zu leihen und ihn hinterher wieder abzugeben. Du kannst bei Förstern, lokalen Baumschulen oder Gärtnereien nachfragen, ob sie diese Möglichkeit anbieten.

Geliefert wird der Leih-Weihnachtsbaum im Topf. Er muss sich erst ein paar Tage lang langsam an die wärmere Temperatur gewöhnen, bevor er im gemütlichen Wohnzimmer aufgestellt und geschmückt werden kann. Nach dem Weihnachtsfest holt der Verleiher ihn wieder ab.

Ein Nachteil ist, dass so ein Ortswechsel für den Baum viel Stress bedeutet. Nicht alle vertragen das gut. Selbstverständlich sollte daher sein, dass du deinen Untermieter auf Zeit gut und sorgfältig behandelst. Er sollte nicht länger als zehn Tage im warmen Wohnzimmer stehen, ein Platz direkt an der Heizung ist tabu und regelmäßiges Gießen ist wichtig. Es versteht sich von selbst, dass du ihn weder mit Lametta noch mit Kunstschnee oder bleibenden Dekorationen versehen darfst.

Auch beim Verleih ist es wichtig darauf zu achten, woher der Baum kommt und ob er mit Pestiziden belastet sein könnte. Achte auf Öko-Siegel und eine regionale Herkunft, wenn du dich und die Umwelt schonen willst.

Muss es ein echter Baum sein?

Nein, natürlich nicht. Zwar ist das die einzige Möglichkeit, echten Tannenduft ins Haus zu zaubern und viele schwören der Tradition wegen darauf. Aber es gibt viele kreative Ideen, die einen originellen Ersatz darstellen.

Es gibt beispielsweise haltbare Bäume aus Holz, die man aufstellen und ebenso schmücken kann, wie eine klassische Tanne. Auch aus Metall finden sich einige Varianten, die mit der richtigen Dekoration zum stimmungsvollen Hingucker werden.

Kreative Wandbehänge in der Form von Weihnachtsbäumen sind eine weitere Möglichkeit, sich günstig und nachhaltig einen Baumersatz ins Haus zu holen. Selbst Poster oder Wandmalereien von Bäumen können das weihnachtliche Zimmer verschönern.

Sei selbst kreativ oder stöbere einfach mal im weltweiten Netz nach Ideen, es gibt so viele!
Es soll sogar Leute geben, die ihre Zimmerpflanze schmücken. Nun, wer’s mag.


 

Fotos: gpointstudio; New Africa / stock.adobe.com

Massage A-Z: Welche Massageart ist die richtige für dich?

Massagen A-Z: Welche Massageart ist die richtige für dich?

Ein langer Arbeitstag, Stress, unschöne Verspannungen oder einfach mal dem Alltag entfliehen und abschalten – manchmal sehnt man sich nach einer wohltuenden Massage, die genau bei diesen Dingen Abhilfe verspricht. Doch dabei stellt sich erst einmal die Frage, welche Massage ist denn überhaupt die richtige für mich? Es gibt Unmengen an verschiedenen Typen, die alle auf bestimmte Beschwerden abgestimmt sind. Wir helfen dir, Licht ins Dunkle zu bringen und stellen dir hier die beliebtesten und bekanntesten Arten vor.

Die altbewährte klassische Massage

Die wohl bekannteste Massage ist die klassische. Sie wird auch oft Schwedische Massage genannt – eine Anspielung auf den aus Schweden stammenden Erfinder Henri Peter.
Sie schenkt deinem Körper neue Mobilität und verschafft dir nicht nur körperliche, sondern auch geistige Entspannung. Mit streichenden Bewegungen in Richtung Herz, Knetbewegungen, Reiben mit den Handballen, leichtem Klopfen und anderen Handgriffen werden Verspannungen in deinem Körper gelöst.

Voller Körpereinsatz bei der Thai Massage

Kommt der Begriff Thai Massage auf, reagieren viele mit einem schmerzverzerrten Gesicht. Bei der über 2.000 Jahre alten Methode wird tatsächlich viel Druck ausgeübt, was zu Beginn etwas unangenehm sein kann. Doch auf diese Weise können selbst tiefsitzende Verspannungen und Blockaden gelöst werden. Der Masseur oder die Masseurin leistet vollen Körpereinsatz für dein Wohlbefinden – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Neben den Händen werden unter anderem auch die Ellenbogen, die Knie oder die Füße bei der Behandlung genutzt. Orientiert wird sich an den Energielinien des Körpers.

Thai Massage

Die zarte Shiatsu Massage

Aus Japan kam die Shiatsu Massage zu uns hinübergeschwappt. Dabei werden lediglich die Finger benutzt. Es wird nur ganz leichter Druck ausgeübt, denn Ziel ist es, den Energiefluss wieder anzuregen und den Körper so wieder auszugleichen. Auch die Abwehrkräfte werden gestärkt und sogar bei Verdauungsproblemen kann mit dieser Methode Abhilfe geschaffen werden.

Die Ayurveda Massage der alten Inder

Auch die Ayurveda Massage findet seit mehreren Tausend Jahren Anwendung. Schon die alten Inder wussten über die positiven Wirkungsweisen von Massagen Bescheid.
Ayurveda ist die Lehre des langen Lebens und beinhaltet verschiedene Massagen. Die in Europa am häufigsten angebotene Form ist die Ayurveda Ganzkörpermassage, bei der warmes therapeutisches Öl verwendet wird, das mit Kräuterextrakten versetzt wurde. Durch die Anwendungen können diese Extrakte tief in deinen Körper eindringen und Giftstoffe lösen. Der gesamte Energiefluss wird aktiviert, sodass diese Stoffe schnell aus deinem Körper geleitet werden können.

Entspannung pur mit der Hot Stone Massage

Bei der Hot Stone Massage finden – wie der Name bereits verrät – heiße Lava-Steine Anwendung. Sie werden auf den Akkupunkturpunkten deines Körpers platziert und mithilfe von Aromaöl sanft bewegt. Diese Methode löst nicht nur Verspannungen, sondern regt auch die Blutzirkulation an, sodass sich deine Zellen besser regenerieren können. Zusätzlich wird dein Nerven- und Lymphsystem angeregt, Giftstoffe können besser aus deinem Körper abtransportiert werden und du fühlst dich frischer und wacher.

Hot Stone Massage

Für alle Leckermäuler – die Hot Chocolate Massage

Bei der Hot Chocolate Massage wirst du nicht einfach mit herkömmlicher Schokolade eingerieben. Dafür wird eine spezielle Kakaosorte verwendet, die viele wohltuende Wirkstoffe enthält und mit Shea-Nuss-Butter und Mandelöl vermischt wird. Damit wirst du allerdings nicht massiert, sondern dein Körper wird mit einer Folie eingewickelt, damit all diese Wirkstoffe besser in deinen Körper gelangen können. Im Anschluss wird alles abgewaschen und du wirst zum Abschluss mit Kakaobutter eingecremt.
Diese Methode pflegt deine Haut intensiv und kann sogar den Prozess der Hautalterung verlangsamen.

Mit Esoterik gegen Verspannungen – die Klangschalenmassage

Die Klangschalenmassage kommt aus Ostasien und ist keine klassische Massage, denn du wirst nicht berührt. Der Masseur stellt Klangschalen neben dir auf, die über verschiedene Tonlagen verfügen. Die Schwingungen, die sie bei einem Schlag auslösen, gehen auf deinen Körper über und du spürst Vibrationen. Die kaum merklichen Bewegungen dringen tief in deinen Körper ein und lösen deine Verspannungen auf eine ganz sanfte Art und Weise.

Klangschalenmassage

Die Tuina Massage – eine Behandlung mit Tradition

Die Tuina Massage stammt aus China und ist ein Teil der alten Heilkünste des Landes. Dein Körper wird nicht nur großflächig, sondern auch punktuell behandelt. Diese Kombination legt deine Leitbahnen frei und chronische Schmerzen können gelindert werden. Auch Blockaden in deinem Körper werden gelöst und deine Durchblutung wird gefördert. Das wiederum unterstützt die Funktionsweise deiner Organe und bringt deinen Körper und deinen Geist in Einklang.

Eine Reise nach Hawaii mit der Lomi Lomi Massage

Aus Hawaii stammt die Lomi Lomi Massage. Dabei trifft Massage auf Rhythmus. Der Masseur schenkt deinem gesamten Körper Beachtung, sogar den Achselhöhlen oder den Fußsohlen. Die Bewegungen werden im Rhythmus von traditionellen hawaiianischen Gesängen ausgeführt und entführen dich in eine andere Welt. Du wirst tiefenentspannt und deine Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Die Kräuterölmassage Pantai Luar

Auch die Pantai Luar Massage kommt aus Ostasien. Dabei wird dein Körper meist mit Kräuterölen behandelt und nicht mit den Händen, sondern einem Kräuterstempel in schnellen Bewegungen massiert. So werden beschädigte Zellen innerhalb deines Körpers abtransportiert und natürlich werden auch Verspannungen gelöst und die Muskeln gelockert. Durch die Anregung deines Stoffwechsels kann dein Körper viel leichter entgiften und auch Entzündungen können auf diese Weise abklingen.

Kräuterölmassage Pantai Luar

Die königliche Lulur Massage

Die indonesische Insel Java brachte die Lulur Massage hervor. Im königlichen Palast der Insel hat man die zukünftigen Bräute mit dieser Behandlung auf ihre Hochzeit vorbereitet und sie galt als Schönheitsbehandlung. Du genießt dabei eine Ganzkörpermassage und wirst mit erwärmten und wohlriechenden Duftölen verwöhnt.

Schutz mit der Faszien-Massage

Die Faszien bilden eine Hülle um deine Muskeln und deine Organe, um sie zu schützen. Diese Schutzschicht kann sich verändern, was ein unangenehmes Druckgefühl auslösen kann. Mithilfe einer Faszien-Massage werden diese Veränderungen behandelt, das Bindegewebe wird gelockert und der schmerzhafte Druck löst sich.

Die Dorn-Breuss Massage bei Gelenkproblemen

Die Dorn-Breuss-Massage wurde von den Heilpraktikern Dieter Dorn und Rudolf Breuss entwickelt. Dabei wird deine Wirbelsäule gestreckt, um die Bandscheiben wieder mit ausreichend Nährflüssigkeit zu versorgen und zusätzlich Verspannungen und Blockaden zu lösen. Im Anschluss wirst du mithilfe von Johanniskrautöl massiert.
 

Du willst dich von deinem Partner massieren lassen oder ihn selbst mit einer wohltuenden Massage verwöhnen? Dann haben wir hier ein paar Anregungen für euch!
 

Fotos: jat306; Valua Vitaly; Dasha Petrenko / stock.adobe.com

Ilira: Ein Leben mit „Extra Fr!es“

Ilira im Interview

Sie ist humorvoll, jung, verfügt über eine Vier-Oktaven-Stimme, sieht super aus und ist bereit, die Welt zu erobern. Die Wahlberlinerin, die aus der behaglichen Stadt Bern in die deutsche Hauptstadt zog, weiß, wie wichtig ein gutes Bauchgefühl ist. Dass sie zwischen Kühen und Eseln aufgewachsen ist, sieht man ihren extravaganten Drag-Queen-Outfits nicht an. Im Gegenteil, viele sortieren sie zunächst in eine Schublade und merken dann, dass Ilira ein vollkommen anderer Mensch ist, als man zuerst denken würde. Wir haben uns mit dem Schweizer Ausnahmetalent getroffen und wollten alles wissen, denn mit weniger hätten wir uns nicht zufriedengegeben.

Laut, schrill und vom Look her polarisierend auf ganzer Linie. Ist das nur vor der Kamera so oder auch im Privatleben?

Das ist tatsächlich auch schon immer so in meinem Privatleben gewesen und hat sich dann auf meinen Beruf projiziert. Ich glaube, dass das ganz gut so ist, da es Hand in Hand mit meiner Musik geht. Mein Look verkörpert komplett meine Musik, weshalb mich Leute auch auf Anhieb gut kategorisieren können (lacht). Im Privatleben kann das natürlich auch mal sehr anstrengend werden, vor allem, wenn man auf der Straße unterwegs ist und sich hübsch machen will. Ich muss dazu sagen, dass „hübsch machen“ bei mir bedeutet, völlig overdressed und Drag-Queen-mäßig auszusehen (lacht). Das hört dann logischerweise bei Rouge nicht auf, sondern beinhaltet Extensions, Lashes, zweifarbiger Lippenstift und vieles mehr. Wenn ich dann so auf die Straße gehe, ist es schon ab und zu mal anstrengend und unangenehm, immer so angeglotzt zu werden – vor allem von Männern. Das verunsichert mich dann gelegentlich und ich frage mich, ob ich es denn echt so hart übertrieben habe. Auf der anderen Seite sage ich mir, dass es nicht unsere Gesellschaft sein kann, wenn sich eine Frau Sorgen machen muss, ob sie zu sehr gestylt ist oder nicht, denn eigentlich sollte man sich frei fühlen dürfen und das tun, worauf man Lust hat. Das ist aber auch schon das einzig Negative an meinen Outfits. Ansonsten liebe ich es, so schrill herumzulaufen und mich ausleben zu dürfen.

Ilira

Wann kam denn die Entscheidung nach Berlin zu ziehen?

Vor vier Jahren, weil Prinz Pi mich damals auf Instagram entdeckte. Er meinte, er baue mich hier in Berlin mit seinem Team auf, doch dafür müsse ich hierherziehen. Manchmal vermisse ich die Schweiz, oder besser gesagt, ihre Regeln, die Sauberkeit und die Sicherheit. Gerade zwischen letzterem liegen Welten zwischen Berlin und Bern. In der Schweiz fühlte ich mich damals sehr sicher. Klar wurde ich auch dort angeglotzt (noch mehr als hier in Berlin), aber ich wusste, ich bin nachts in der Bahn sicher. Hier habe ich ab und zu schon etwas Schiss. Gerade nachts am Alexanderplatz ist es nicht so super, wie eine Drag Queen herumzulaufen. Die Natur fehlt mir ebenso, denn ich bin neben Kühen und Eseln aufgewachsen – glaubt man kaum, wenn man mich sieht, oder (lacht)?! Ansonsten liebe ich Berlin und ich denke, ich fühle mich hier am wohlsten.

Alleine auf Spotify hast du über 70 Millionen Streams – etwas, worauf du zurecht stolz sein darfst. Menschen verwechseln Stolz aber häufig mit Arroganz. Wie viele Vorurteile musst(-est) du über dich ergehen lassen und wie gehst du damit um?

Eigentlich stehe ich tagtäglich vor diesem Problem. Menschen verwechseln mich jeden Tag mit einer arroganten Frau, da ich natürlich sehr selbstbewusst auftrete und durchaus meinen Wert kenne. Ich nehme das niemandem übel, denn wenn ich ab und zu Videos von mir anschaue und unbeobachtet bin, würde ich als „normaler Mensch“ anfangs wohl auch so über mich denken. Im Endeffekt ist das nur Selbstvertrauen und das ist ein gewaltiger Unterschied zu Arroganz. Die Leute sollten versuchen, diesen Unterschied in Betracht zu ziehen, bevor sie urteilen. Das macht vieles leichter. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich dieses „abgestempelt werden“ auch ein wenig mag. Ich liebe diesen Überraschungseffekt und den Moment, wo mich Leute unterschätzen und denken „das ist nur ne Tusse“. Vor allem erfolgreiche Männer nehmen sich dieses Denken immer gerne heraus. Doch dann komme ich mit Fakten um die Ecke und ernte große Gesichter, die mich auf einmal fragend anschauen, weil sie damit nicht gerechnet haben. Ein Stück weit kategorisieren wir wohl alle.

Ich natürlich auch, aber ich versuche bewusst, dieses Schubladendenken außer Acht zu lassen. Deshalb sage ich auch: „It´s ok – I don‘t judge it.“

Stichwort Stimmungsschwankungen – du selbst sagst, du seist keine einfache Person. Wie wirkt sich das aus und in wie weit spielt da dein kosovo-albanisches Temperament eine Rolle?

Jeder, der mich kennt, schmunzelt, wenn er die Frage hört. Ich bin auf jeden Fall eine der schwierigsten Personen, die ich kennengelernt habe (lacht). Ich bin sehr temperamentvoll und habe unfassbar viel Emotionen. Ich fühle in einer einzigen Stunde wohl 10.000 Emotionen auf einmal und die Leute wissen meistens nicht, woran sie sind. In einem Moment bin ich voll happy, quirlig und positiv nervig und im nächsten Augenblick hocke ich so in einer Ecke und habe düstere Gedanken (lacht). Alle fragen sich dann: „Was ist denn jetzt los?“ Ich denke, dass ist genau das, was meine Musik ausmacht. Das ist der Grund, weshalb ich so viele Themen habe, über die ich sprechen kann.

In deinen Liedern behandelst du oftmals ernste Themen, die durchaus einen Einblick in dein Privatleben geben. Als Beispiel dein Ende Juli erschienener Song „Pay Me Back“, indem du beschreibst, wie sehr du sowohl finanziell als auch emotional deinen Exfreund unterstützt hast. Sind deine Songs ein Weg für dich, das Geschehene zu verarbeiten, ganz besonders diese Beziehung?

Ja. Dadurch, dass ich so emotional bin und hin und wieder zur Melancholie neige, ist das meine einzige Therapie. Man will ja auch nicht immer Leute volllabern und Musik ist mein einziger Katalysator, wie ich Geschehenes in der Vergangenheit lassen kann, ohne die ganze Zeit darin herumzuwühlen. Ich nehme die Musik ein bisschen als Sportart – ich powere mich unfassbar aus. Am Ende therapiere ich nicht die Leute, sondern mich selbst so ein bisschen.

Brauchst du denn eine gewisse oder bestimmte Gefühlsebene, um deine Texte mit deinem Co-Writer zusammen schreiben zu können?

Ich bin froh, wenn ich in einer Phase schreibe, in der es mir nicht gut geht oder wo es mir sehr gut geht und ich etwas zu sagen habe. Aber da Musik mein Beruf geworden ist, muss ich funktionieren und auch schreiben können, wenn ich gerade mal nichts fühle. Dann versuche ich, über andere Themen nachzudenken. Man sieht das in meinen Songs. Ich schreibe über meinen Ex, aber auch über Bodypositivity und Feminismus. Viele Künstler schreiben nur über Liebe, weil es das intensivste Gefühl ist. Das ist natürlich nichts Verwerfliches, aber dadurch, dass ich oft im Studio bin, versuche ich über diverse Themen zu schreiben und nicht nur über Liebe, sondern eben auch über ernste und gesellschaftskritische Sachen. Den meisten Spaß beim Schreiben habe ich allerdings tatsächlich mit dem Thema Feminismus.

Brandaktuell kam vor ein paar Tagen dein neuer Song „EXTRA FR!ES“ heraus, in dem du für eine bessere Selbstwahrnehmung, Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein eintrittst. Erzähl mal, was genau du damit meinst.

Der Song ist aus verschiedenen Gründen entstanden. Ich habe mich mit meinem Songwriter lustig darüber gemacht, wie wir in einer Partnerschaft sind. So auf die Art: „Schatz, ich mach Diät, bestellst du dir die Pommes“, und am Ende ist es dann so, dass ich mir seine Extra-Fries klaue (lacht). Andererseits bekomme ich viele Messages von jungen Leuten, die mir sagen, dass sie sich hässlich finden und dass sie so nicht leben können. Von Bulimie bis zum Übergewicht ist da von allem etwas dabei. Das schockiert mich immer wieder aufs Neue. Wir Künstler haben hier eine große Verantwortung unseren Fans und der Öffentlichkeit gegenüber, denn wir erreichen so unglaublich viele Menschen. Ich fühle mich dann beinahe dazu verpflichtet, einen Song darüber zu schreiben, mit dem ich quasi den Leuten sagen kann, dass sie vielleicht aufhören sollten, so streng mit sich zu sein. Wie kann es denn sein, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Zwölfjährige schreiben, dass sie Bulimie haben oder sich zu hässlich fühlen. So entstand dieser Song, da wir dachten, wir müssen den Leuten etwas zurückgeben. Musik ist da, um Messages zu verschicken und um etwas zu bewirken. Liebessongs hören wir täglich unzählige Male, aber wenn man als Künstler die Power hat, solche Themen anzusprechen, dann sollte man das auch tun, denn manchmal hängen viele junge Leben daran. Verzweifelte Jungs und Mädels, die sich nicht wohlfühlen und nicht das Leben leben können, das sie verdient haben. Ich finde, dass man als Musiker den Leuten etwas zurückgeben kann!

Ilira - Extra Fr!es


Gehst du denn auf die ganzen Anfragen auf Instagram und Co. selbst ein und beantwortest sie alle?

Es sind tatsächlich sehr viele Nachrichten, die ich den ganzen Tag über geschickt bekomme. Vor allem vor Releases kommen viele Messages, aber auch sonst sind es unzählige. Ich habe mal versucht, diese Verantwortung abzugeben, doch ich bin, wie du mittlerweile weißt, ein Kontrollfreak (lacht). Hinzu kommt, dass ich mit meinen Fans gerne direkt in Kontakt stehen möchte und nicht nur nehmen, nehmen, nehmen will – seien es Support-Angelegenheiten, Likes oder nette Kommentare. Ich fühle mich ein Stück weit verpflichtet, denn es sind junge Leute und ich habe sowieso einen Mama-Instinkt und will da sein für meine Fans und mit ihnen kommunizieren. Es ist krass, aber über einen längeren Zeitraum werden das deine Freunde. Du schreibst täglich mit ihnen und irgendwann entsteht da eine Bindung. Ich lebe ja quasi von diesem Support und den Kommentaren, wie: „deine Songs helfen mir“, „dein Song hat mein Leben verändert“ und so weiter. Ich freue mich sehr darüber und ich sauge dieses Gefühl auf wie ein Schwamm. Dennoch wird es manchmal sehr anstrengend, denn es ist unfassbar zeitintensiv. Man gibt eben auch so viel, indem man versucht, Wärme zurückzugeben. Ich merke, ich hänge sehr viel am Handy und ich möchte nicht den ganzen Tag vor einem schwarzen Bildschirm hängen. Aber es ist nun mal so, es ist mein Beruf, meine Verpflichtung und meine Herzensangelegenheit. Ich bin also momentan tatsächlich etwas im Zwiespalt.

Du bist eine bekennende Feministin, die den Begriff allerdings richtig interpretieren kann. In deinen Songs geht es unter anderem um Frauenrechte und Unterdrückung. Hast du in deinem Leben selbst unter diesen prähistorischen, aber leider immer noch aktuellen Problemen gelitten?

Generell habe ich Unterdrückung in Bezug auf die Frau durch meine Kultur schon sehr früh mitbekommen. Ich bin mit meiner kosovarischen Kultur definitiv gesegnet, aber da gibt es auch Schattenseiten. Es gibt nach wie vor Regionen in unseren Ländern, wo Frauen nichts zu sagen haben und ich habe schon früh bemerkt, wie mein Opa mit meiner Oma umgegangen ist. Die Leute kennen es nicht anders und wissen es nicht besser. Das ist nicht immer verwerflich, aber man merkt schon, dass die Frau zu einer gewissen Zeit an einem gewissen Ort einfach einen anderen Stellenwert hatte. Ich habe schon früh als kleines Mädchen nicht verstanden, weshalb ich von gewissen Menschen anders behandelt werde und das, obwohl ich in der Schweiz aufgewachsen bin. Einem vermeintlich emanzipierten Land. Aber die Frauen durften in der Schweiz auch erst seit 1992 wählen – überleg mal, wie krass das ist! Das war gerade einmal zwei Jahre, bevor ich geboren wurde. Wir sind noch nicht da, wo wir sein sollten, deshalb war das damals als kleines Mädchen gar nicht so falsch, was ich da gespürt habe und dass da was falsch läuft. Seitdem spüre ich das immer mal wieder und es ist sozusagen konstant in meinem Leben, dass es dieses Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau gibt. Deshalb versuche ich mit meiner Reichweite hier etwas zu verändern.

Wie schwer war für dich der Einstieg ins Musikbusiness?

Das ist ne gute Frage. In Berlin fühle ich mich zum ersten Mal richtig frei. Zum ersten Mal in meinem Leben werden Themen angesprochen, über die ich früher nicht einmal nachgedacht hätte. Zum Beispiel Feminismus oder Homosexualität. All diese Themen werden in Berlin so krass von den Menschen behandelt und offen angesprochen, dass die Menschen hier auch offener für eine frische feministische Künstlerin sind, die sehr weiblich ist. Ich glaube, dass das Musikbusiness generell sehr hart für Frauen ist, denn sie werden weniger ernst genommen. Zumindest im Vergleich zu Männern. Aber ich muss an dieser Stelle auch sagen, dass ich dankbar dafür bin, Menschen getroffen zu haben, die mich auf Anhieb ernstgenommen haben. Ich bin froh, dass ich die krassen und üblen Dinge, wie man sie im Musikbusiness manchmal erleben muss, nicht erleben musste. Ich hatte wirklich Glück, dass ich von den richtigen Leuten unter die Fittiche genommen worden bin. Was mich als Frau tatsächlich richtig stresst, ist, dass wenn ich im Studio in einem Gespräch mit Business-Leuten sage, dass mir etwas nicht passt, ich deshalb als Diva abgestempelt werde. Wenn ein Mann das aber macht, dann heißt es: „Krass, der weiß, was er will. Das ist ein richtiger Boss!“ Gut ist auch immer die Frage an mich, wenn ich etwas auszusetzen habe: „Hast du wieder deine Tage?“ Da könnte ich ausflippen! Frauen wissen auch, was sie wollen und Männer müssen das endlich akzeptieren. Denn es ist schwer, eine motivierte Frau zu sein und sich durchzusetzen und dann immer wieder auf Typen zu stoßen, die einen bremsen. Ich will meinen Drive nutzen und Leute erreichen.

Wo wir gerade beim Thema sind, wie siehts aus mit Album und Tour?

Das kommt alles nächstes Jahr, sowohl Tour als auch Album. [Anm.d.Red.: Wo genau sie tourt, wissen wir zwar, dürfen es euch aber nicht verraten 😉]

Dein Outfit passt natürlich mega zum Thema „Glittery Urban Pop Music“. Hast du Vorbilder, was deine Styles angeht? Wie schwer ist es, sich immer extravagant zu kleiden?

Meine Rule #1 ist, nichts doppelt anzuziehen. Es darf erst etwas nochmal getragen werden, wenn mindesten eineinhalb Wochen dazwischenliegen. Auf der anderen Seite habe ich so viele Kleider und Kombinationen angesammelt, dass ich es gar nicht schaffen würde, etwas schon wieder doppelt zu tragen. Ich habe echt viele Kleider und versuche diese immer möglichst witzig und unterschiedlich zu kombinieren. Ein Style-Vorbild hatte ich allerdings nie wirklich. Ich schaue mir auf Instagram immer gerne Alexander McQueen an, Fashion Weeks und Fashion Shows. Aber ich versuche mich hierbei nicht an Personen zu orientieren, denn ich bin der Meinung, dass jede Person ihren individuellen Style hat und ich möchte das nicht kopieren. Ich stelle mir das gerne alles selbst zusammen und habe dabei auch großen Spaß.

Ilira

Endet dein Wunsch nach Style manchmal in einem Kontrollzwang?

Was glaubst du, wie oft ich hier am Rosenthaler mit einem Dutt, in Jogginghose und ungeschminkt herumlaufe! (lacht) Das Witzige ist, dass mich dann viel mehr Männer ansprechen, als wenn ich gestylt bin.

Wie lange dauert es, bist du ausgehfertig bist?

Zwei Stunden.

Wo fängst du an, wo hörst du auf?

Erst mal muss ich die Extensions kämmen. Dann werden sie geglättet und danach „installiert“ (lacht). Dann kommt das Make-up, die Fake-Lashes, dann rasieren, duschen, Styling, Schmuck anlegen. Ich liebe das einfach. Das ist mein absoluter Favorite-Part. Kaffee machen, hinsetzen, die richtige Playlist aussuchen – das ist für mich Wellness!

Was ist auf deiner Playlist denn drauf?

Das klingt jetzt bestimmt arrogant. (lacht) Die Antwort: Meine Soundcloud-Liste. (lacht)
Ich höre dann immer meine Demos und denke die Tracks weiter. Und bei meinem täglichen Zwei-Stunden-Wellness-Programm habe ich die Zeit dazu.

Du bist eine Frau, die weiß, wie sie auf ihr Bauchgefühl hört und dies zu schätzen und einzusetzen weiß. In wie weit erleichtert dir dieses Können dein Leben und dein Business?

Was ich krass finde ist, dass du so gute Fragen stellst. (lacht) Meine Intuition hat mir vor allem als Newcomer so sehr geholfen. Denn am Anfang machst du so krasse Newcomer-Deals oder Knebelverträge oder lässt vielleicht die falschen Leute rein. Natürlich habe auch ich hier und da meine Fehler begangen, da ich einfach naiv und jung war, aber meine Intuition hat mich immer davor gewarnt. Ich habe Leute, die falsche Intensionen hatten, immer früh aus meinem Team gekickt. Später hat sich dann immer herausgestellt, dass diese Menschen tatsächlich schlechte Absichten hatten. Ich bin sehr stolz auf dieses Gefühl und es wird mir auch in Zukunft helfen, davon bin ich fest überzeugt. Als Artist ist es super wichtig, dass du dahingehend ein solches Gespür entwickelst.

In wie weit zieht dein Bauchgefühl denn in eine Partnerschaft mit ein?

Einhundertprozent. In einer Partnerschaft ist es aber schwieriger, denn da bin ich gerne blind, während ich im Musikbusiness gerne kritisch bin und sortiere ohne Wenn und Aber Leute aus, da es eine berufliche Bindung ist und keine private oder emotionale. Ich bin der Meinung, dass jede Frau eine Intuition in Bezug auf einen Typen hat. Eine Frau fühlt, wenn ein Typ keine guten Intensionen hat oder irgendetwas ist. Aber wir schalten das oftmals aus, weil wir die Person positiv sehen wollen. Wir stehen uns also selbst im Weg, indem wir unsere Intensionen nicht zulassen, was in einer Partnerschaft bei Frauen doch sehr oft passiert. Frauen wollen immer das Gute im Mann sehen, ein Nest aufbauen und alles soll harmonisch sein. Ich bin da also etwas blauäugiger als im Business.

Wenn deine Fans dich live oder auf den sozialen Medien sehen, sehen sie durchgehend eine topgestylte, gutaussehende und selbstsichere Frau. Viele haben nicht so ein tolles Auftreten – welchen Tipp gibst du ihnen bzw. welche Botschaft möchtest du gerne vermitteln?

Ich weiß, dass ich auf meinen Fotos immer top-gestylt aussehe und die Fotos immer on-fleak sind. Das ist natürlich ein Stück weit immer Selbstinszenierung. Meine Leute wissen das auch und ich schreibe dies auch gerne unter meine Kommentare. Ich versuche also direkt offen damit umzugehen, dass viel mehr Arbeit dahintersteckt, als man vielleicht denken mag. Ohne Filter geht nichts. (lacht)

Wann war das letzte Mal, dass du etwas zum ersten Mal erlebt hast?

Boah, ist das schwer! Ich habe gerade zum ersten Mal einen Award, den New Faces Award gewonnen. Das war tatsächlich zum ersten Mal, weshalb ich auch so emotionalisiert war und geheult habe. Und dann wurde ich heute für die MTV European Music Awards nominiert. Ich bin echt aufgeregt.

Liebe Ilira, wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg. Bleib wie du bist – die Welt braucht mehr Frauen wie dich!

Ilira und Daniel Heilig
Ilira und Daniel Heilig

 

Fotos: Jen Krause

Einfache Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Einfache Tipps gegen Lebensmittelverschwendung
Verwenden statt verschwenden

Mehrere Studien haben dasselbe Ergebnis gebracht: Tatsächlich wandern in Deutschland fast die Hälfte aller produzierten Lebensmittel in den Müll. Das ist mehr als eine Milliarde Tonnen, pro Person sind das immer noch 55 Kilo weggeworfene Lebensmittel pro Jahr. Wenn du etwas dagegen tun möchtest, dann kannst du deine eigenen Einkaufsgewohnheiten überprüfen und am besten als gutes Vorbild bei dir selbst anfangen. Es ist gar nicht so schwer, und wir haben hier einige gute Tipps für dich.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum

Was viele Menschen gar nicht wissen: Es ist die Pflicht der Lebensmittelhersteller, ein Mindesthaltbarkeitsdatum mit anzugeben. Dieses unterliegt verschiedenen gesetzlichen Vorgaben. Sehr viele Lebensmittel sind aber meistens noch deutlich über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus unbedenklich verzehrbar. Bei Milchprodukten zum Beispiel kannst du direkt riechen oder schmecken, ob sie noch in Ordnung sind. Bei Tiefkühllebensmitteln oder trockenen Gebinden ist die Haltbarkeit auch sehr viel höher als angegeben. Vorsicht jedoch ist bei Fleisch- und Wurstwaren angesagt – ihre Haltbarkeit ist meist nicht sehr viel höher als angegeben.

Kaufe regional und saisonal

Wenn du deinen Einkauf auf dem Wochenmarkt erledigst, dann unterstützt du damit die Erzeuger aus deiner direkten Umgebung. Zudem kannst du die Lebensmittel exakt in der benötigten Menge kaufen, zum Beispiel 3 Karotten anstatt ein ganzes Kilo. Wenn du nur das kaufst, was du auch tatsächlich verwendest, musst du weniger wegwerfen und sparst dadurch auch Geld. Doch mit regionalen Käufen kannst du sogar noch mehr bewirken: Die Lebensmittel müssen nicht mehr über weite Strecken transportiert werden. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Lebensmittel selbst. Denn beim Transport und beim Umladen entstehen immer wieder Schäden an den Lebensmitteln, worauf hin sie dann aussortiert und entsorgt werden. Diese Dinge bekommen wir Verbraucher so genau gar nicht mit, da wir ja nur sehen, was tatsächlich in den Handel gelangt.


Saisonkalender für Gemüse, Obst, Nüsse, Salat und Kräuter

Saisonkalender Vorschau
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Kaufe die „krummen Dinger“

Sie werden inzwischen am Markt immer beliebter: Als „krumme Dinger“ wird Obst und Gemüse bezeichnet, das nicht der optischen Norm entspricht. Früher wurde es aussortiert und vernichtet, noch bevor es überhaupt in den Handel gelangte. Viele Landwirte sind inzwischen dazu übergegangen, diese Produkte in ihren Hofläden anzubieten. So kannst du regional einkaufen und weißt genau, wo deine Lebensmittel produziert wurden. Meist sind die krummen Dinger sogar günstiger als die perfekt geformte Ware. Auch in Supermärkten kannst du die krummen Dinger inzwischen finden. Gib ihnen eine Chance, sie haben es verdient.

Die App „Too good to go“

Mit der App Too Good To Go bieten Restaurants kurz vor Geschäftsschluss ihre nicht verkauften Lebensmittel und Speisen an. Hier kannst du ein Schnäppchen machen und eine fertige Mahlzeit zu einem kleinen Preis kaufen. Vor allem in Großstädten ist dieses System schon recht weit verbreitet. Ist deine Stadt nicht dabei, so kannst du im Internet recherchieren, ob es vielleicht etwas Ähnliches unter einem anderen Namen gibt. Oder du fragst direkt in deinen Stammrestaurants nach.

https://toogoodtogo.de

Lebensmittel richtig lagern

Auch durch die richtige Lagerung deiner Lebensmittel kannst du ihre Haltbarkeit verlängern. Manche Lebensmittel mögen es dunkel, zum Beispiel Kartoffeln und Zwiebeln, andere möchten gekühlt werden. Die Aufbewahrung in Schraubgläsern schützt bei Schüttgut vor Mottenbefall. Hast du größere Mengen, die du beim besten Willen nicht mehr rechtzeitig verbrauchen kannst, dann verkoche sie und friere Vorräte ein. Das ist praktisch und spart eine Menge Geld und Zeit. Viele Lebensmittel kannst du auch im unverarbeiteten Zustand einfrieren. Dazu solltest du sie vorher gut waschen, abtrocknen und in handliche Mengen aufteilen.

Kreatives Kochen mit Resten

Du hast eine Zucchini übrig, aber kein Rezept, für das du sie brauchst? Sei kreativ. Verwende sie einfach bei deinem nächsten Essen mit, du wirst überrascht sein. So bringst du Schwung in deinen Speiseplan und verschwendest nichts. Auch aus vielen einzelnen Resten kannst du leckere kleine Gerichte zubereiten. Eine gute Idee ist auch die Einführung eines Restetages: Wähle einen Tag in der Woche, an dem du konsequent alle deine Reste verarbeitest. Du wirst schnell feststellen, dass es meist dieselben Lebensmittel sind, die du in zu großen Mengen einkaufst und kannst daraufhin deine Gewohnheiten ändern. Restetage mit Freunden sind ebenfalls eine gute Idee.

Kaufe und koche in Maßen

Es ist nicht immer ganz einfach die Mengen abzuschätzen, aber wenn du eine Weile darauf achtest, wirst du ein gutes Gefühl dafür bekommen. Kaufe nur das, was du auch wirklich verwenden kannst. Koche Mengen, die du auch aufessen kannst. Hast du zu viel gekocht, dann kannst du die Reste einfrieren oder am nächsten Tag mit ins Büro nehmen. Wenn es dir schwerfällt, den Überblick zu behalten, dann kannst du mit Listen arbeiten. Notiere über einen Zeitraum von ein paar Wochen hinweg, welche Lebensmittel du wegwerfen musstest, und in welchen Mengen. Meist kannst du daraus gute Rückschlüsse ziehen und dein Kaufverhalten anpassen. Gibt es Lebensmittel, die du stets in zu großen Mengen oder Gebinden kaufst, dann suche nach abwechslungsreichen Rezepten mit dieser Zutat. So erweiterst du deinen Speiseplan und lernst neue Gerichte kennen.

Plane deine Einkäufe

Tatsächlich ist es sinnvoll, wenn du dir am Anfang der Woche eine Art Speiseplan und Einkaufsplan erstellst. Berücksichtige dabei auch die Tage, von denen du schon jetzt weißt, dass du gar nicht kochen wirst. Zum Beispiel, weil du beim Sport bist, eingeladen oder auf Geschäftsreise. Du musst dich nicht sklavisch daran halten, erhältst aber einen besseren Überblick über deinen tatsächlichen Lebensmittelverbrauch. Mit der Zeit wird es dir dadurch auch leichter fallen, gewissen Verlockungen einfach zu widerstehen. Bevor du ungeplante Lebensmittel kaufst, prüfe dein Gewissen, ob du sie auch wirklich verwenden wirst und kannst. Übrigens ist es ein sehr guter Tipp, nicht gerade mit leerem Magen zum Einkaufen zu gehen, damit dich deine Gelüste nicht überlisten.

Foodsharing

Nicht nur Supermärkte und Restaurants betreiben es, sondern auch immer mehr Privatpersonen. Auf der Plattform https://foodsharing.de werden nicht verwendete Lebensmittel angeboten und mit anderen geteilt. Wenn du findest, dass sich das bei deinen vorhandenen Mengen nicht lohnt, dann lade Freunde zum Essen ein und teile deine Vorräte mit ihnen. Das hat zudem noch den Vorteil, dass es großen Spaß macht, zusammen zu kochen.

 

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Wie gehe ich am besten mit Stress und Druck um?

Wie gehe ich am besten mit Stress und Druck um?

Stress ist in unserer modernen Gesellschaft allgegenwärtig. Manche Menschen schmücken sich gar schon damit, wie viel sie doch um die Ohren haben, Stress ist in gewissen Kreisen längst zum Statussymbol geworden. Doch auch wenn mach einer mit Stress besser umgehen kann als andere, so bekommt doch jeder irgendwann die Folgen zu spüren. Die können vergleichsweise harmlos mit Schlafstörungen beginnen, sich zu einem Burnout steigern und im Extremfall bis zum Herzversagen führen. Es gibt also viele gute Gründe, Stress zu vermeiden oder zumindest möglichst gut damit umzugehen. Doch wie gelingt dir das am besten? Wir haben dazu einige nützliche Tipps für dich.

Ist Stress eine Modeerscheinung?

Zunächst einmal sollte sich jeder klar machen, was Stress eigentlich ist. Das Phänomen ist noch vergleichsweise jung. Erst in den 1930er Jahren kam das Wort zum ersten Mal im medizinischen Zusammenhang vor. Damals betrieb Hans Seyle als wohl erster die Stressforschung und hat diese bis heute bleibend geprägt. Das Wort Stress hat er sich bei der Physik ausgeliehen, übersetzt bedeutet es so viel wie „Anspannung“ oder „Druck“.

Stress an sich gibt es aber schon deutlich länger. Es handelt sich dabei um eine natürliche Reaktion des Körpers, welche oftmals sogar hilfreich ist und sogar gesund sein kann. Es gibt auch positive Arten von Stress, welche zum Beispiel Extremsportler bei der Ausübung ihrer waghalsigen Hobbys verspüren. Doch wie genau du auf Stress reagierst und wie dieser ausgelöst wird, ist höchst subjektiv. Wahrscheinlich kennst du das angespannte Gefühl, wenn du morgens verschlafen hast und am Arbeitsplatz das Telefon unaufhörlich klingelt. Der Körper schaltet in solchen Situationen in einen bestimmten Modus und schüttet unter anderem Adrenalin aus. Das schärft deine Sinne und ermöglicht es dir, dich voll und ganz auf eine bestimmte Situation zu konzentrieren. An und für sich ist das also nichts Schlechtes. Ungesund wird es, wenn der Stress zum Dauerzustand wird.

Richtig mit Stress umgehen

Leider lässt sich Stress heute nicht immer einfach so vermeiden. Der berufliche Alltag gepaart mit familiären Pflichten und sozialen Kontakten führt schnell dazu, dass sich manch einer überfordert fühlt. Geht es auch dir so, können dir vielleicht die folgenden Methoden dabei helfen, mit Druck und Stress besser umzugehen.

Tipp 1: Genügend Schlaf

Ausreichender Schlaf ist schon fast eine Grundvoraussetzung dafür, dass du mit Stress gut umgehen kannst. Deshalb ist es wichtig, hier auf die richtige Dosis zu achten. Wie lange wir jeden Tag im Bett verbringen sollten, darüber gehen die Meinungen auseinander. Als Konsens haben sich zwar sieben bis acht Stunden herauskristallisiert, grundsätzlich ist es aber schlicht eine sehr individuelle Angelegenheit. Manch einer kommt auch mit nur sechs Stunden Schlaf prima zurecht, andere sind erst nach neun Stunden so richtig ausgeruht. Bist du über den Tag öfter mal müde und fällt es dir schon am Nachmittag schwer, die Augen offen zu halten, so ist das aber ein klares Anzeichen für zu wenig Schlaf. In einem solchen Fall kannst du probieren, etwas mehr zu schlafen. So bist du ausgeruhter und kannst auch mit deinen täglichen Herausforderungen besser umgehen.

Tipp 2: Bewegung

Es klingt auf den ersten Blick widersprüchlich, doch tatsächlich hilft nicht nur Entspannen auf der Couch gegen Stress, sondern auch Sport. Mit Bewegung kannst du deinen Cortisol-Level herunterfahren und so erfolgreich Druck abbauen. Aber keine Angst, das bedeutet nicht, dass du jetzt täglich stundenlang ins Fitness-Studio musst. Es reichen schon einige Minuten aus, um positive Effekte zu erzielen. Es ist auch nicht wichtig, was du tust. Ob nun auspowerndes Krafttraining oder einfach nur ein kleiner Spaziergang durch den Wald, bleibt also völlig dir überlassen.

Tipp 3: Ernährung

Unsere Ernährung beeinflusst so ziemlich alles. Auch dein Stress-Level hängt direkt damit zusammen, was du so alles zu dir nimmst. Gerade unter Stress greifen wir leider viel zu oft zu den falschen Nahrungsmitteln. Schließlich fehlt uns die Zeit, uns ein 3-Gänge-Menü zu zaubern und eine Tafel Schokolade ist immer griffbereit. Tatsächlich verschlimmern Süßigkeiten die Situation aber nur. Zwar erhältst du zunächst einen echten Push durch schnelle Energie in Form von Zucker. Schon kurz darauf fällt dein Blutzucker aber wieder ab und stürzt dich in ein tiefes Loch. Um mit Stress besser umzugehen, ist es also eine gute Idee, lieber auf gesunde Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse zurückzugreifen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Süßigkeiten prinzipiell verboten wären. Wie so oft macht die Dosis hier das Gift. Hast du viel mit Stress und Druck zu kämpfen, so kann eine Umstellung der Ernährung helfen.

Tipp 4: Zeitmanagement

Vielleicht glaubt du, dass der Tag einfach nicht genug Stunden hat und du deshalb permanent gestresst bist. In der Regel haben wir alle aber mehr als genug Zeit, um unsere täglichen Pflichten zu erledigen. Damit das besser klappt, ist richtiges Zeitmanagement wichtig. Das kann sogar dabei helfen, Stress gar nicht erst aufkommen zu lassen. Nimm dir etwas Zeit, um alle deine Aufgaben für den nächsten Tag zu planen und rechne für alles genügend Zeit sowie einen gewissen Puffer für unerwartete Dinge ein. Du wirst sehen, dass es dir damit deutlich leichter gelingt, durch den Tag zu kommen. Stress taucht so manchmal gar nicht erst auf. Zwar ist auch das keine Patentlösung für jeden und es gibt natürlich so manche Ausnahmen, einen Versuch ist es aber in jedem Fall wert!

Tipp 5: Denk an dich!

Eine pauschale Lösung, um mit Stress und Druck besser umzugehen, gibt es leider nicht. Jeder muss für sich selbst herausfinden, was in schwierigen Situationen hilft. Schreck aber nicht davor zurück, einfach einige Dinge auszuprobieren. In jedem Fall sollte es sich um etwas handeln, was dir guttut und dich etwas ablenkt. Es macht keinen Sinn, wenn du dich ins Fitnessstudio zwingst, obwohl du darauf gar keine Lust hast. Das führt oft einfach nur zu noch mehr Stress. Nimm dir also jeden Tag etwas Zeit für dich und tue etwas, was nichts mit deiner Arbeit, deiner Familie oder deinen Freunden zu tun hast. Wenn du dabei auf die Signale achtest, die dein Körper dir gibt, findest du sicherlich schon bald etwas, was auch dir beim Abbau und dem richtigen Umgang mit dem scheinbar allgegenwärtigen Stress-Monster hilft.

 

Wie gehe ich am besten mit Stress und Druck um?

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Pompoir: Mit dem Griff der Kleopatra zum Super-Orgasmus

Pompoir

Hast du schon einmal den Begriff „Pompoir“ gehört? Nein? Dann bist du bei uns genau richtig. Was im ersten Augenblick vielleicht nach einer französischen Nachspeise klingt, ist in Wahrheit eine noch viel süßere Verlockung. Pompoir ist auch als „Schamlippenkuss“ oder „Griff der Kleopatra“ bekannt. Hinter diesen bildhaften Beschreibungen verbirgt sich eine Sextechnik, mit der du deinen Liebsten in neue Sphären der Erotik hieven kannst! Und das alles nur mit der Macht deiner Vagina. Wie es funktioniert und was du tun musst, um in die Riege der Sexköniginnen aufzusteigen, erzählen wir dir jetzt.

Die Lust an der Lust des Partners

Heutzutage ist es für viele Frauen wichtig, beim Sex auf ihre Kosten zu kommen. Das ist natürlich vollkommen normal und auch richtig, jedoch kann es durchaus seinen Reiz haben, seinen Schatz einmal ganz ohne eigene Hintergedanken nach allen Regeln der erotischen Kunst zu verwöhnen. Die Sexpraktik Pompoir eignet sich dazu ganz hervorragend und beschert deinem Lover einen Höhepunkt, den er sich in seinen feuchtesten Träumen nicht ausgemalt hätte.

Was ist Pompoir?

Wie so viele erotische Praktiken hat auch Pompoir seine Wurzeln im fernen Indien. Die bereits erwähnten eingedeutschten Übersetzungen dürften dich vielleicht stutzig machen. Was versteckt sich hinter dem ominösen „Schamlippenkuss“? Verwöhnt dich dein Liebster mit den Lippen und kommt dadurch zum Orgasmus seines Lebens? Nicht ganz. Beim Pompoir benutzt du vor allem die Kraft deiner vaginalen Muskeln, um das beste Stück deines Partners zu verwöhnen und zu massieren.

In der Praxis bedeutet das nichts anderes, als dass du die Muskeln deiner Vagina in kurzen Zeitabständen zusammenziehst und wieder lockerst. Dabei kann es sich um ein Drücken, Ziehen oder Pressen handeln, Hauptsache du machst dich möglich „eng“. Dadurch wird das Glied deines Schatzes noch weiter in deine Vagina gezogen, während er sich gleichzeitig an den sinnlichen Schwingungen deiner Muskeln erfreut.

Diese Mischung aus Empfindungen wird deinen Partner zu einem Höhepunkt bringen, den er sein ganzes Leben lang nicht vergessen wird. Für dominant veranlagte Damen haben wir an dieser Stelle noch eine weitere gute Nachricht: Du hast bei dieser Praxis ganz klar das Heft in der Hand, während dein Partner im wahrsten Sinne des Wortes zu deinem Toyboy avanciert.

Was hat Kleopatra damit zu tun?

Die einstige Herrscherin der Antike war zu ihrer Zeit nicht nur für ihre atemberaubende Schönheit, sondern auch für ihr hemmungsloses Sexleben bekannt. Mit Hilfe ihrer Verführungskünste wickelte die ägyptische Königin der Sage nach auch den legendären Julius Cäsar um den Finger. Bis heute hält sich das Gerücht, dass der Schamlippenkuss, von dem wir dir heute erzählen, zu den besonderen Leidenschaften der Kleopatra zählte. Ob das wirklich stimmt, hätte uns wohl nur Cäsar persönlich bestätigen können.

Wie du Pompoir lernst

Nun bist du bestimmt schon ganz neugierig darauf, den Schamlippenkuss selbst zu erlernen. Vorneweg sei aber gesagt, dass es einiges an Zeit und Training in Anspruch nimmt, bis du Pompoir perfekt beherrschst. Aber glaub uns, es lohnt sich und lohnende Dinge möchten schließlich erst einmal verdient werden. Lass dich also nicht davon abschrecken, dass du die verschiedenen Drück-, Zieh-, und Quetschbewegungen noch nicht so umsetzen kannst, wie du es gerne hättest. Wenn du fleißig übst, wirst du schon bald zur Sexlegende aufsteigen!

Um den Griff der Kleopatra richtig umzusetzen, ist eine trainierte Beckenbodenmuskulatur die Grundvoraussetzung. Dazu kannst du gängige Übungen in deinen Alltag einbauen, die zur allgemeinen Stärkung dieses Bereiches vorgesehen sind und nicht zwangsläufig in die Kategorie „Sextechniken“ fallen.

Etwas, das schon eher in besagte Kategorie fällt, ist das Üben mit Liebeskugeln. Du kannst die Lustperlen für eine Viertelstunde am Tag tragen und sie mit Hilfe deine Vagina bewegen. Das führt gleichzeitig dazu, dass deine Beckenbodenmuskulatur mitarbeitet und gestärkt wird. Andernfalls eignet sich auch dein Dildo oder Vibrator dazu, um deine vaginale Muskulatur zu entdecken und zu kräftigen. Stelle dir dazu vor, dass du das Sexspielzeug durch deine Vagina in dich einsaugen würdest. Zur Unterstützung kannst du ein Kissen unter deiner Hüfte platzieren, während du gleichzeitig die Muskeln in deinem Po anspannst.

Du wirst mit Sicherheit schnell merken, dass das gar nicht so einfach ist. Gerade am Anfang solltest du deswegen von dir selbst auch keine Kunststücke erwarten. Probier dich einfach aus und taste dich in deinem eigenen Tempo an die neue Praktik heran. Natürlich kannst du deine „Studien“ auch am lebenden Objekt durchführen. Es klappt mal nicht so, wie ihr es euch vorgestellt habt? Kein Problem, dann genießt einfach den Sex so, wie ihr es sonst auch tut. Es gibt noch genug andere Gelegenheiten, um das gemeinsame Pompor-Training wieder aufzunehmen.

Der Erfolg wird sich mit der Zeit einstellen. Es geht in erster Linie darum, Spaß zu haben, neue Seiten der Erotik zu entdecken und dir und deinem Partner etwas Gutes zu tun. Also mach‘ dich locker. Druck sollte beim Erlernen der Technik ausschließlich in deiner Vagina herrschen.
 

Unser Produkttipp:

 

Fotos: Vasyl / stock.adobe.com; Amazon / PR

Entdecke die schönsten nachhaltigen Jeans-Labels

Entdecke die schönsten nachhaltigen Jeans-Labels

Genauso wie viele andere Produktionen, verursacht auch die Modeindustrie große Umweltschäden und beutet Natur und Menschen aus. Das muss aber nicht sein, denn viele Labels beweisen mittlerweile, wie es anders gehen kann. Sie stellen ihre Produktion um, verzichten auf schädliche Stoffe, produzieren unter fairen Bedingungen und nutzen erneuerbare Ressourcen oder verwerten gar Abfallprodukte bzw. recyceln Textilien.

Vor allem beim Kauf einer Jeans ist Nachhaltigkeit eine Investition in die Zukunft von Natur und Umwelt, aber auch in die eigene Gesundheit und für den eigenen Geldbeutel. Denn nachhaltig produzierte Jeans zielen auf Langlebigkeit und Qualität hin, so dass sie ein zuverlässiges und hochwertiges Kleidungsstück sind.

Vorteile nachhaltiger Mode aus einen Blick:

  • Du kaufst mit gutem Gewissen gegenüber der Umwelt und den Arbeitern.
  • Du erwirbst ein langlebiges Qualitätsprodukt statt Fast Fashion zu kaufen.
  • Du trägst biologische Rohstoffe ohne Genmanipulation oder schädliche Chemikalien.
  • Du unterstützt Firmen, die Wert auf wasser- und energiesparende Produktion legen.
  • Du stimmst mit deinem Kauf für nachhaltige Produktion und erhöhst die Nachfrage.
  • Du trägst bei zum Erfolg verlässlicher Siegel und überprüfter Produktionen.

Nudie Jeans

Diese schwedische Jeans-Marke wirbt damit, dass ihre Jeans mit der Zeit immer schöner werden und quasi Charakter bekommen. Der Alltag darf Spuren auf ihnen hinterlassen und sie machen dank hervorragender Qualität alles mit. Dieser Qualität vertrauen die Hersteller so sehr, dass sie lebenslange kostenlose Reparaturen versprechen. Die Hosen bestehen aus GOTS-zertifizierter Baumwolle und werden in Italien und Tunesien unter fairen Bedingungen produziert (die Marke ist Mitglied der Fair Wear Foundation). Außerdem verwendet das Label keine Lederpatches, ist also vegan und macht die eigene Produktionskette auf ihrer Website transparent.

Mehr auf nudiejeans.com


Kuyichi

Auch die holländische Jeansmarke ist Mitglied Fair Wear Foundation und wurde von der Initiative MADE-BY als transparent bewertet, da die gesamte Produktionskette aufgeschlüsselt wird. Die Baumwolle der meisten Jeans ist GOTS-zertifiziert und bei der Herstellung wird auf die umweltschädliche Sandstrahlung komplett und auf Chemikalien weitestgehend verzichtet. Bei Kuyichi wird laufend an der Verbesserung von Energie- und Wasserverbrauch gearbeitet. Außerdem bietet das Label besonders viele verschiedene Schnitte, Passformen und Waschungen sowohl für Frauen als auch Männer an.

Mehr auf kuyichi.com


Bleed

Die Marke hat viele Ansprüche an sich selbst, denen sie auch allen gerecht wird: Sie ist ökologisch, fair, vegan und nachhaltig. Die Baumwolle für Jeans ist GOTS-zertifiziert und stammt aus Afrika und Indien. Sie wird angebaut, ohne Chemikalien zu verwenden und ebenso chemiefrei in Portugal weiterverarbeitet. Die letztendliche Jeans wird dann in Polen angefertigt. Damit ist die Produktionskette sehr transparent. Die Auswahl ist übersichtlich und umfasst zwei Herrenjeans und drei Damenjeans. Bleed bietet jedoch noch weitere Mode an, ist also kein reines Jeans-Label.

Update vom Dezember 2023: Bleed Clothing hat leider Insolvenz anmelden müssen.


Manomama

Bei diesem neuen Label aus Augsburg findet tatsächlich die gesamte Produktion in Deutschland statt. Die Hosen bestehen alle aus Biobaumwolle und teilweise ein wenig regionalem Hanf und sind auch vegan. Da auf erdölbasierte Stoffe komplett verzichtet wird, geht das Label damit sogar über die Ansprüche der GOTS-Zertifizierung hinaus. Um keine Materialien zu verschwenden, werden die Jeans jeweils erst nach der Bestellung angefertigt – mehrere Modelle und Farben stehen zur Auswahl. Auf Wunsch gibt es sogar maßgefertigte Jeans. Diese kleine Firma arbeitet sehr sozial, ökologisch und transparent.

Mehr auf manomama.de


Kings of Indigo

Jeans dieser Marke bestehen aus Biobaumwolle mit GOTS-Zertifikat und aus recycelter Baumwolle. Außerdem ist das Label Mitglied der Fair Wear Foundation und macht alle Produktionsschritte transparent, so dass der Kunde sie nachvollziehen kann. Bei der Produktion werden wassersparende Waschmethoden und umweltfreundliche Färbemethoden angewendet. Eine Jeans dieser Marke kann man schon mit der Levis 501 vergleichen, denn sie ist entsprechend langlebig und zeitlos. Der Gründer des Labels hat die „Triple-R-Philosophy“ entwickelt, bei der es um Recycle, Repair und Reuse geht. Seine Jeans sollen also so lange wie möglich genutzt und repariert werden.

Mehr auf kingsofindigo.com


Re/Done

Eine ganz besondere Marke mit innovativem Konzept nutzt alte Levis-Jeans, um ihnen neues Leben einzuhauchen. Die Jeans werden auseinandergenommen, neu zusammen gesetzt, aufgewertet und an die aktuelle Mode angepasst. Durch umschneidern, umfärben, besticken usw. werden neue Trendjeans aus bewährt hochwertigem Material geschaffen. Diese Geschäftsidee deutet den Recycling-Gedanken damit neu und nutzt ausrangierte Jeans nicht nur als Rohmaterial, sondern für das, was sie sowieso schon sind: Langlebige und damit nachhaltige Markenjeans. Im Studio werden dabei außerdem keine giftigen Chemikalien verwendet und möglichst wenig Wasser genutzt.

Mehr auf shopredone.com


AYR

Ebenfalls ein sehr spannendes und gut durchdachtes Geschäftsmodell haben sich die Gründer von AYR einfallen lassen. Der Name steht nämlich für „all year around“ und richtet sich deutlich gegen Fast Fashion, vergängliche Modetrends und die damit einher gehende Verschwendung von Textilien. Jede Woche bietet die Marke ein neues Teil an, das immer perfekt in die Gesamtkollektion passt. Es handelt sich um gut kombinierbare und zeitlose Stücke, die jeweils so lange angeboten werden, bis alle ausverkauft sind. Es gibt also keine ständig wechselnden Kollektionen, welche die jeweils vorher da gewesene schon wieder für veraltet erklären. Zudem wird viel recycelte Baumwolle verwendet und bei der Produktion extrem wenig Wasser verbraucht.

Mehr auf ayr.com

 

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Foto: PR Kuyichi / Roos Jooren Photography

Mit diesen Tipps wird dein Schlafzimmer richtig gemütlich

Mit diesen Tipps wird dein Schlafzimmer richtig gemütlich

Wenn du nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommst, sollte das Schlafzimmer dein Rückzugsort zum Herunterkommen und Entspannen sein. Und natürlich ein Ort, an dem du gut schläfst. Damit dein Schlafzimmer zur Ruheoase wird, haben wir einige Tipps für dich zusammengetragen. Ganz egal, ob du dein Schlafzimmer neu einrichten möchtest oder nur etwas umgestaltest, wirst du einige dieser Tipps sicherlich anwenden können.

Das Bett ist das Zentrum

Das zentrale Möbelstück in deinem Schlafzimmer sollte dein Bett sein. Schon bei der Auswahl deines Bettes beginnt das Einrichten deines gemütlichen Schlafzimmers. In kleinen Räumen sollte das Bettgestell eher filigran gehalten werden. Betten, die Beine haben, wirken leichter, als geschlossene Bettkästen. Selbstverständlich sollte die Matratze und das ganze Bett bequem sein, so dass du hier erholsam schlafen kannst.

Der Standort des Bettes im Raum spielt eine große Rolle, denn hier beendest du jeden Tag und startest in den Morgen. Vorteilhaft ist es, wenn das Bett symmetrisch in der Mitte des Raums steht. Links und rechts kannst du bei genügend Platz Nachttische platzieren, wenn du dir dein Bett mit deinem Partner teilst. Andere Möbelstücke, wie der Kleiderschrank, solltest du wenn möglich ebenfalls symmetrisch platzieren. Diese Aufteilung sorgt für eine ruhige Ausstrahlung und lässt genügend Bewegungsfreiheit rund um das Bett.

Im Feng-Shui wird empfohlen, das Bett mit Sicht auf die Tür aufzustellen. Viele Menschen empfinden das als angenehm, wenn das Bett nicht zu nah an der Tür steht. Zwischen Fenster und Tür ist jedoch kein guter Platz für das Bett, wenn du dein Zimmer nach Feng-Shui einrichten möchtest.

Schlafzimmer einrichten

Der Stauraum im Schlafzimmer: Weniger ist mehr

Wahrscheinlich hast du, wie die meisten Menschen, deine Kleidung im Schlafzimmer. Je nachdem, wie groß deine Wohnung ist, sind hier vielleicht auch noch weitere Dinge des täglichen Lebens untergebracht, die sonst keinen Platz haben. Um einen klaren Kopf zu haben und dem Raum eine gute Strukturierung zu geben, solltest du deinen Stauraum möglichst unauffällig und geschlossen gestalten. Ein großer Schrank mit geschlossenen Türen kannst du nicht nur für deine Kleidung, sondern auch Unterlagen, Bügelbrett oder Handtücher nutzen.

Neben einem Kleiderschrank kannst du auch eine schöne Kommode in deinem Schlafzimmer aufstellen, die Platz für Wäsche und anderes birgt. Für Schmutzwäsche bietet sich ein geschlossener Korb ab, der gleichzeitig dekorativ wirken kann.

Bei der Wahl von Schränken und Kommoden solltest du unauffällige Farben wählen, wenn dein Schlafzimmer eher klein ist. Harmoniert dein Schrank gut mit der Zimmerwand, tritt er eher in den Hintergrund und fällt weniger auf.

Die Wände gestalten: Farben machen den Unterschied

Farben haben unterschiedliche Wirkungen auf das Gemüt. Warme Farben regen an und wirken deswegen belebend. Deswegen solltest du im Schlafzimmer auf kühle Farben zurückgreifen, die ebenso gemütlich sein können. In einem großen Raum kannst du die Wände auch dunkel gestalten, was dem Raum eine heimelige Atmosphäre verleihen kann. Wenn du es lieber leichter und luftiger magst, eignen sich helle Töne, wie helles Salbeigrün oder Blaugrau.

Ein kleines Zimmer kann auch durch eine farbige Tapete größer wirken, die gleichzeitig als Deko-Element dient. Hier solltest du aber darauf achten, bunt gemusterte Tapeten nur an einzelnen Wänden einzusetzen, um eine Überfrachtung zu vermeiden. An einer einzelnen Wand kann eine schöne Tapete einen Raum leicht aufwerten und ihm das gewisse Etwas verleihen.

Möchtest du auch die Decken des Zimmers farbig gestalten, solltest du von zu dunklen Farben absehen. Sind die Zimmerdecken einige Farbtöne heller als die Wände, wirkt der Raum größer und freundlicher.

Schlafzimmer gemütlich einrichten

Die perfekte Beleuchtung

Im Schlafzimmer ist die Beleuchtung ein wichtiges Thema, da du hier jeden Tag ausklingen lässt. Im Alltag benötigst du natürlich ein helles Licht, um beim Aufräumen und Anziehen den Durchblick zu haben. Eine helle Deckenlampe ist aber ungemütlich zum abendlichen Schmökern oder einem Kuschelabend. Sinnvoll ist es deswegen, auf beiden Bettseiten schöne Leselampen aufzustellen oder einzubauen, die für eine stimmungsvolle und angenehme Beleuchtung sorgen. Neben klassischen Lampen für die Nachttische gibt es auch tolle Leuchten, die sich in Wandnischen oder am Bettkopf installieren lassen.

In großen Schlafzimmern bietet es sich auch an, eine schöne Stehlampe aufzustellen. Wenn du dich gerne im Schlafzimmer aufhältst, kannst du so zum Beispiel eine Leseecke mit einem gemütlichen Sessel einrichten. Auch Lichterketten sind eine dekorative Beleuchtung, die ein stimmungsvolles Licht zaubern.

Sinnvoll ist es, einen zusätzlichen Lichtschalter am Bett anzubringen. Ist diese Möglichkeit nicht vorhanden, können auch Leuchten mit Fernbedienung eine Lösung sein. Dadurch ersparst du dir den Gang durchs dunkle Zimmer.

Gemütlichkeit durch Decken, Vorhänge und Kissen

Das Schlafzimmer umzugestalten, kann kostspielig und zeitaufwändig sein. Eine schnelle Umgestaltung ist mit schöner Bettwäsche, einer Tagesdecke und dekorativen Kissen möglich. Aus einem farblosen Schlafzimmer kann so ganz schnell ein ganz anderer Raum werden.

Selbst wenn du Jalousien hast, solltest du im Schlafzimmer nicht auf schöne Vorhänge verzichten. Durch den Stoff wirken die Fenster weniger kalt und das Licht wird angenehm gebrochen, wenn die Morgensonne in den Raum kommt. Neutral und trotzdem schön sind helle Leinenvorhänge in Elfenbein- oder Grautönen. Farbige Vorhänge sind eine tolle Alternative zu einem neuen Wandanstrich, du solltest sie aber natürlich passend zum Gesamtraum wählen.

Zu guter Letzt solltest du auch darüber nachdenken, Teppiche und Läufer in deinem Schlafzimmer auszulegen. Sie sind nicht nur ein schönes Accessoire, sondern auch angenehmer, wenn du an Wintertagen morgens aus dem Bett aufstehst. Die Größe der Läufer wählst du am besten passend zum Raum.

Schlafzimmer dekorieren

Accessoires für mehr Persönlichkeit

Achte darauf, dass nicht zu viel in deinem Schlafzimmer herumsteht. Gerade Alltagsgegenstände, wie das Bügeleisen, solltest du verstecken. Stattdessen kannst du dein Schlafzimmer mit einer schönen Dekoration gestalten, die dir ein gutes Gefühl gibt. Ausgewählte Stücke, wie dein Lieblingsbild oder eine tolle Skulptur, werten den Raum auf. Auch Pflanzen sind eine tolle Dekoration, die in jedem Schlafzimmer für Gemütlichkeit sorgen.

Was und wie viele Dekorationsobjekte in dein Schlafzimmer passen, ist Geschmackssache. Die Hauptsache ist, dass du dich in dem Raum wohlfühlst und deinen Gedanken freien Lauf lassen kannst.

 

Fotos: Pixel-Shot / stock.adobe.com

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