Filme von Felicity Jones

Der britische Schauspielstar Felicity Jones stammt aus einer bürgerlichen Familie, arbeitete sich hoch bis zum Broadway und nach Hollywood und gewann bereits mehrere Auszeichnungen. Doch wer ist diese bekannte Persönlichkeit genau und in welchen Filmen spielte sie mit? Wir verraten dir mehr über die sympathische Schauspielerin und geben dir Details zu ihren bekanntesten Filmen. Und natürlich stellen wir dir dabei auch die 10 besten Filme von Felicity Jones vor, die du unbedingt einmal gesehen haben musst!

Das Leben der Felicity Jones

Die Britin Felicity Rose Hadley Jones kommt aus einer ganz anderen Familie als die meisten anderen Schauspieler ihrer Bekanntheitsstufe. Sie wurde am 18. Oktober 1983 in Birmingham, England geboren. Ihre Mutter war in der Werbebranche tätig Vater arbeitete als Journalist. Dennoch war es bereits als Kind der Traum von Felicity Jones Schauspielerin zu werden. Als sie drei Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern und sie lebte mit ihrem Bruder bei ihrer Mutter. Sie ging auf die Kings Norton Girls School in Birmingham und machte ihren Abschluss auf der King Edward VI Handsworth School. Während sie danach auf dem Wadham College in Oxford studierte, interessierte sie sich sehr für das Theater, wo ihr bereits in mehreren Stücken die Hauptrolle zugeteilt wurde.

Ihr Durchbruch und bekannte Filme von Felicity Jones

Bereits als Jugendliche stand sie vor der Kamera und spielte in Filmen mit, beispielsweise in „Fünf gegen den Rest der Welt“ (1996) und „Eine lausige Hexe“ (1998). Nebenbei bekam sie eine Sprechrolle im Radio in der Seifenoper „The Archers“ (seit 1951 ausgesendet).

Bei ihrer Filmkarriere dauerte es jedoch etwas länger, bis sie den Durchbruch als Schauspielerin schaffte. Ihr erster berühmter Film, in der sie die Rolle der englischen Collegestudentin Anna verkörpert, ist „Like Crazy“ aus dem Jahr 2011. Für diese Rolle bekam sie sogar den Newcomer Preis bei den Hollywood Film Awards und den Spezialpreis beim Sundance Filmfestival in Amerika. Darüber hinaus brachte ihr dieser Part den Nachwuchsdarsteller Preis des New York Film Critics Circle sowie eine Auszeichnung des National Board of Review ein.

Nach diesem internationalen Durchbruch schaffte sie es in den Film „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ im Jahr 2014, wo sie mit bekannten Schauspielern wie Emma Stone, Andrew Garfield und Jamie Foxx zusammenspielte. Der Höhepunkt ihrer Karriere ist bis jetzt der Film „Die Entdeckung der Unendlichkeit“, in der sie mit Glanzleistung die Frau von Stephen Hawking, dem weltberühmten Physiker, verkörpert. Für diese Filmrolle wurde sie sogar mit dem Oscar nominiert.

Felicity Jones spielte von nun an in weiteren berühmten Filmen mit. Im Film „Inferno“ stand sie mit Tom Hanks 2016 vor der Kamera. Dann, ebenfalls 2016, ihr nächster Höhepunkt: als Rebellin spielt sie als Jyn Erson im Star-Wars-Spin-off-Film „Rogue One: A Star Wars Story“ die weibliche Hauptrolle. Für diesen Science-Fiction-Film erhielt sie sogar eine höhere Gage als mancher ihrer männlichen Kollegen!

Liebesleben trotz Karriere

Nach ihrem langjährigen Freund Ed Fonieles, mit dem sie von 2006 bis 2013 zusammen war, traf sie 2015 den Regisseur Charles Guard. Sie lernten sich näher kennen, bis 2017 dann die Verlobung bekanntgegeben wurde. Zu ihrer Hochzeit 2018 waren nur die Familie und engsten Freunde, wie Schauspielkollege Tom Hanks und Eddie Redmayne, eingeladen. Die Hochzeitszeremonie fand in einem Landschloss in England statt. Im Jahr 2020 dann das große Glück: ein Baby! Ihr Sohn machte das Liebesleben von Felicity Jones und ihrem Ehemann Charles Guard perfekt! Nun bleibt zu hoffen, dass dieses Glück weiter anhält!


Die 10 besten Filme von Felicity Jones

Unsere exklusive Filmauswahl für alle Felicity Jones Fans

Nun möchten wir euch die besten Filme von Felicity Jones vorstellen. Darunter sind natürlich auch die berühmten Filme „Like Crazy“ und „Rogue One: A Star Wars Story“, mit denen sie einen riesigen Sprung auf ihrer Karriereleiter machte.

Like Crazy

Der Film wurde in den Vereinigten Staaten produziert und 2011 veröffentlicht. Felicity Jones spielt darin die Hautrolle der Anne, eine Collegestudentin in England. Like Crazy gewann bei dem Sundance Film Festival 2011 den Grand Jury Preis der Kategorie „Bester Film“ und wurde mit weiteren Auszeichnungen geehrt.

Die Story:
In diesem romantischen Drama verliebt sich Anne während ihres Fernstudiums in Los Angeles in ihren Studienkollegen Jacob (Anton Yelchin) und die beiden führen eine leidenschaftliche Beziehung miteinander. Dann geschieht jedoch das Unvermeidliche: da Anna ihr Studentenvisum überschritten hat, muss sie nach London zurückkehren und die Einreise in die USA wird ihr verweigert. Nun sehen sich Anne und Jacob dazu gezwungen eine Fernbeziehung zu führen. Ob das wohl gut geht?

Zunächst scheint es zu klappen, denn Jacob besucht seine Freundin so oft es geht. Währenddessen versuchen Annes Eltern die Einreisesperre anzufechten. Da dies nicht gelingt, bringt der Vater von Anne die Option einer Heirat ins Gespräch. Anne spricht darüber aber nicht mit Jacob, der wieder nach Amerika zurückkehrt. Von da an fängt es an mit der Beziehung zu kriseln, denn Jacob wendet sich seiner Arbeitskollegin Samantha (Jennifer Lawrence) zu, mit der er auch ein Verhältnis beginnt. Doch Anne, die an ihrer Liebe festhält, gibt ihn nicht so leicht frei.


Powder Girl

Die britische Liebeskomödie Powder Girl von Phil Traill ist aus dem Jahr 2011. Die Szenen spielen sowohl in England als auch im österreichischen St. Anton.

Die Story:
Hauptprotagonistin dieses Films ist Kim, ein Wunderkind beim Skateboarden, die bereits in jungen Jahren zahlreiche Wettbewerbe gewinnt. Alles scheint in bester Ordnung, da ihre Familie sie trotz bescheidenen Verhältnissen immer unterstützt. Nach einem Wettbewerb in London ist die Familie gerade ausgelassen auf dem Rückweg im Auto, als es zur Tragödie kommt: Kims Vater muss auf der Fahrt ausweichen und rast in die Leitplanke. Bei diesem Unfall stirbt Kims Mutter. Von nun an ändert sich alles. Ihr Vater zieht sich immer mehr zurück und die 19-jährige Kim muss den ganzen Haushalt alleine machen, während sie nebenbei für wenig Geld in einem Fastfood-Restaurant arbeiten geht. Eine Arbeitskollegin macht Kim auf einen lukrativen Job in Österreich aufmerksam, worauf sie sich kurzerhand bewirbt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird sie von der Agentur vermittelt und landet in einem kleinen Charlet in St. Anton. Dort hat sie es aufgrund ihres nicht sehr mädchenhaften Auftretens anfangs schwer. Doch dann entdeckt sie das Snowboarden und merkt, dass es gar nicht so anders als Skateboarden ist. Außerdem ist da noch Johnny (Ed Westwick), Sohn der reichen Familie Madson, der ihr gehörig den Kopf verdreht…


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In guten Händen

Der Spielfilm „In guten Händen“ spielt zur Zeit der 1880er Jahre in England. Die romantische Komödie von Tanja Wexler erschien 2011 und beruht auf wahren Begebenheiten.

Die Story:
Die Hauptrollen spielen der Frauenarzt Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce), sein Assistenzarzt Dr. Mortimer Granville (Hugh Dancy) die beiden Dalrymple-Töchter Emily (Felicity Jones) und Charlotte (Maggie Gyllenhaal). Der Film handelt von einer mysteriösen Krankheit, bei der die Frauen schnell reizbar und nervös werden und im Bereich der Vulva feuchte Sekrete aussenden. Granville nimmt sich dieser Erscheinung, die eigentlich nur ein Orgasmus ist, an und führt die Frauen durch sensible Berührungen zum Höhepunkt. In dieser Zeit galt das noch nicht als Sex, da die Männer nur die Penetration als wirklichen Sex-Akt ansahen. Doch als immer mehr Patientinnen zu Granville kommen, schafft er es nicht mehr, sie alle zu behandeln, wodurch er mit seinem Freund Edmund schließlich den Vorläufer des Vibrators erfindet.


Breathe In – eine unmögliche Liebe

Im Drama von 2014 spielt Felicity Jones eine gutaussehende britische Austauschschülerin, die das Leben einer New Yorker Familie auf den Kopf stellt.

Die Story:
Die impulsive und launische Austauschschülerin Sophie kommt in eine Familie in New York. Der Vater Keith (Guy Pearce) ist Musiklehrer und Ex-Rockstar ist, die Mutter Megan (Amy Ryan) isst gerne Kekse und die gemeinsame Tochter Lauren (Mackenzie Davis) besucht das letzte High School-Jahr. Schon bald werden die Familienverhältnisse über den Haufen geworfen und zu allem Überfluss fühlt sich Keith zu Sophie hingezogen…


Die Entdeckung der Unendlichkeit

Im britischen Kinofilm aus dem Jahr 2014 von Regisseur James Marsh spielen Felicity Jones und Eddie Redmayne in den Hauptrollen. Sie ist Jane Hawking, Ehefrau des weltberühmten Wissenschaftlers Stephen Hawking.

Die Story:
Im Romantik-Drama wird die außergewöhnliche Beziehung der beiden Protagonisten dargestellt, wobei ihre Memoiren „Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking“ die Grundlage dafür boten. Dieser einzigartige Film zeigt, wie sie ihn unterstützt und wie ein Leben trotz körperlicher Einschränkungen durch seine schwere Nervenkrankheit funktioniert.


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Sieben Minuten nach Mitternacht

Der Originaltitel von Sieben Minuten nach Mitternacht lautet „A Monster Calls“. Die Filmpremiere des Fantasyfilms von Juan Antonio Bayona war während des Toronto International Film Festivals 2016. Als Grundlage diente das gleichnamige Jugendbuch des Autors Patrick Ness.

Die Story:
Der Hauptdarsteller in diesem Film ist der kleine Conor, gespielt von Lewis MacDougall, der alleine mit seiner Mutter, verkörpert von Felicity Jones, lebt. Diese ist jedoch sehr krank, worunter ihr Sohn leidet. Auch in der Schule hat er es schwer, da er gehänselt wird, besonders sein Schulkamerade Harry hat es auf ihn abgesehen. Andere wiederum haben Mitleid mit ihm, da seine Mutter sterbenskrank ist. Die Situation verschlimmert sich sogar noch für ihn, als er Zeit bei seiner Großmutter, gespielt von Sigourney Weaver, verbringen muss. Diese ist sehr streng und bringt ihm keine Liebe entgegen. Außerdem erzählt sie ihm, dass er bei ihr leben werde, wenn seine Mutter sterbe.

Das alles trägt zu Conors Albträumen bei, in denen er vom Tod seiner Mutter träumt. Eines Nachts verwandelt sich die knorrige Eibe vor seinem Zimmerfenster in ein lebendiges Monster. Dieses Monster zerstört seine Umgebung und erzählt Conor drei Geschichten über Märchen und die Wahrheit.


Rogue One: A Star Wars Story

Rogue One: A Star Wars Story ist der erste Film der A-Star-Wars-Story-Reihe aus der Star-Wars-Saga und wurde 2016 veröffentlicht. Er erzählt die Vorgeschichte zu „Krieg der Sterne“. Das Science-Fiction-Epos legt dabei viel mehr Gewicht auf die Kriegshandlungen und beinahe alle Hauptcharaktere sterben den Filmtod.

Die Story:
Felicity Jones spielt Jyn Erson, die von Rebellen aus dem Knast des Imperiums befreit und für eine neue Mission angeheuert wird. Die Chefin dieser Gruppierung ist Mon Mothma (Genevieve O’Reilly), die Jyn auf eine Himmelsmission schickt, auf der Galen gefunden werden soll. Galen ist Jyns Vater, der wissenschaftlich tätig war und die neue Superwaffe für das Imperium baute. Bei dieser Mission will das Imperium den Todesstern ausprobieren, während die Rebellen ihn zerstören wollen. Mit Jyn an Bord sind der Agent Captain Cassian Andor (Diego Luna) und der Ex-Droid K-2SO (Alan Tudyk). Doch auch der Militärdirektor vom Imperium hat seine eigenen Pläne – den Todesstern so schnell wie möglich für den Einsatz fertigstellen.


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Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit

Der Originaltitel dieser Filmbiografie von Mimi Leder über Ruth Bader Ginsburg, Juristin in den USA, lautet „On the Basis of Sex“. Das 121 Minuten lange Biopic 2018 erschien in den Kinos und Felicity Jones spielt darin die Hauptrolle als Ruth Bader Ginsburg.

Die Story:
Die Geschichte spielt in den 50er Jahren in Amerika, wo Frauen in der Berufswelt noch stark benachteiligt sind. Doch Ruth Ginsburg will sich mit ihrem Schicksal als Frau nicht abgeben und studiert an der Elite-Universität Harvard Jura als fast einzige Frau. Obwohl sie als Jahrgangsbeste ihr Studium abschließt, bekommt sie nur eine Stelle als Professorin. Ihr Mann Marty, der Steueranwalt ist, macht sie auf Charles Moritz aufmerksam. Dieser pflegt seine kranke Mutter, jedoch bekommt er nicht den gewohnten Steuernachlass, da er ein Mann ist. Ruth nimmt diesen Fall auf, zieht mit dem Präzedenzfall vor Gericht und ist eine eiserne Verfechterin gegen die Diskriminierung der Geschlechter – sowohl der Frau als auch des Mannes.


The Aeronauts

Der Abenteuerfilm von Tom Harper aus dem Jahr 2019 ist eine Filmbiografie des Ballonfahrtpioniers James Glaisher. Die fiktive Amelia Wren teilt mit ihm das Interesse über die Ballonfahrt und steht ihm in dem Abenteuer zur Seite.

Die Story:
Die Protagonistin Amelia Wren, gespielt von Felicity Jones, möchte gerne Pilotin werden, was ihr aber aufgrund ihrer Stellung als Frau Ende des 19. Jh. verwehrt wird. Der Wissenschaftler James Glaisher (Eddie Redmayne) möchte die Wettervorhersage genauer machen und weitere Forschungen anstellen. Als die beiden sich treffen, tauschen sie sich über ihre Gedanken aus und beschließen etwas zu wagen, was vor ihnen noch keiner getan hat. Auf einer Ballonfahrt wollen sie 8.000 Meter hoch fliegen, überschätzen jedoch bei der Verwirklichung dieses Projektes die Natur. Was am Anfang als wissenschaftliche Forschung begann, wird nun zum Überleben unter schwierigsten Bedingungen.


Eine Handvoll Worte

Der letzte Film, in dem Felicity Jones bis jetzt mitspielt, ist „Eine Handvoll Worte“. Das romantische Drama basiert auf das gleichnamige Buch von Jojo Moyes und ist 2021 erschienen. Im Originaltitel heißt er „The last Letters from your Lover“.

Die Story:
Es ist in den 1960er Jahren, als Jennifer Stirling (Shailene Woodley) orientierungslos und ohne jegliche Erinnerung in einem Krankenhaus wach wird. Was ist geschehen und wo ist sie? Das Einzige, was ihr als Anhaltspunkt dient, ist ein leidenschaftlicher Brief, dessen Absender mit „B.“ unterschieben hat. Anscheinend hat Jennifer für ihn alles riskiert, doch wer ist er?

Im Jahr 2003 findet die Journalistin Ellie Haworth (Felicity Jones) genau denselben Brief. Von ihrer Neugierde gepackt versucht sie herauszufinden, was mit Jennifer geschehen ist, und wie es mit dieser Liebesgeschichte weiterging. So wie es scheint, hatte Jennifer neben ihrer Ehe mit Laurence (Joe Alwyn) eine Affäre mit Anthony O’Hare (Callum Turner) und dieser Liebesbrief scheint nicht der Einzige zu sein…

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Foto: Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit / Mars Films

Letzte Aktualisierung am 8.12.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API