Start Blog Seite 263

Christoph Letkowski über seine Rolle in DIE VIERHÄNDIGE

Christoph Letkowski über seine Rolle in DIE VIERHÄNDIGE Share 0 Tweet Share 0 Pin 0 Email Christoph Letkowski über seine Rolle in DIE VIERHÄNDIGE

Am 30.11.2017 fällt hierzulande der Startschuss für den fesselnden Film „Die Vierhändige“, in dem Christoph Letkowski die männliche Hauptrolle spielt. Ein Film, der bereits beim Filmfest München für den „Förderpreis Neues Deutsches Kino“ nominiert wurde. Vor dem Kinostart konnten wir mit dem ambitionierten Schauspieler über die Dreharbeiten und seine weiteren vielversprechenden Projekte sprechen.
 

Wir durften bereits einen Einblick in den Film haben und waren gefesselt und teilweise schockiert, denn du und deine Schauspiel-Kolleginnen und -Kollegen haben ganze Arbeit geleistet. Wie sehr hat dich diese unter die Haut gehende Story noch persönlich verfolgt, nachdem alle Szenen im Kasten waren?

Ja, die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen Friederike Becht und Frida Lovisa Hamann haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Das Drehbuch erschien mir beim ersten Lesen sehr ambitioniert und ich war überglücklich, dass Regisseur Oliver Kienle einen noch besseren Film daraus gemacht hat. Alles, was in den Szenen brutal und verstörend wirkt, ist jedoch eine Sache, die im Schnitt kreiert wird. Letztlich war die Arbeit am Set sehr familiär und leichtfüßig. Und ja, das sieht man dem fertigen Film sicherlich nicht so an. Alles richtig gemacht, würde ich sagen.

Wir kennen dich aus Filmen wie „Feuchtgebiete“ und „Chaostage – We are punks“, sowie Serien wie „Tatort“ und „Nachtschicht“. Würdest du sagen, dass „Die Vierhändige“ eine der emotional heftigsten Filme war, in denen du bist jetzt mitgespielt hast?

Ich halte „Die Vierhändige“ tatsächlich für einen der besten Filme, in denen ich mitwirken durfte. Es ist ein untypischer deutscher Film, an diese Art von Stoff traut sich hierzulande kaum jemand heran. Umso schöner ist es, dass ich dabei sein durfte.
 


 

Der Regisseur des Films, Oliver Kienle, zählt zu den ganz großen deutschen Filmtalenten. Sowohl von der Story, als auch von der Auswahl der Charaktere und die sehr starken Kinobilder zeigen, dass wir es hier mit einem großartigen, internationalen Niveau zu tun haben. Dies ist ja nicht zwingend selbstverständlich und sicherlich auch eine tolle Herausforderung für dich als Schauspieler. Inwiefern macht sich diese Professionalität und dieses Talent von Oliver Kienle beim Dreh für dich bemerkbar?

Oliver hat stets jede Situation im Blick und im Griff. Er hat von jedem Departement Ahnung, aber überall jemanden, der besser ist als er. Das zeichnet ihn und einen guten Filmemacher in meinen Augen aus. Angenehm ist auch, dass wir im gleichen Alter sind, ähnliche Ansichten, Prägungen und Einflüsse haben. Das macht die Arbeit natürlich umso schöner. Ich glaube, von ihm werden wir noch viel Großes zu sehen bekommen.

Was ist deine persönlich liebste Art von Filmen, in denen du mitgespielt hast oder gerne mitspielen möchtest? Ein Genre wie „Die Vierhändige“ oder „Feuchtgebiete“ oder liegt dein Hauptaugenmerk auf Serien im deutschen Fernsehen wie „Tatort“ und „Nachtschicht“ (ZDF), bei welcher du ja seit 2012 fester Bestandteil des Ermittlerteams bist?

Zum Glück kann und muss ich mich bei meinem Job nicht festlegen. Ich bin dankbar, auf diese Art überhaupt arbeiten zu dürfen. Letztlich sind es immer die Drehbücher und Menschen, die mich bei einer gemeinsamen Arbeit begeistern dürfen. Und solange ich mich begeistern lasse, arbeite ich gern und unterschiedlich.

 

Die Vierhändige
Christoph Letkowski in DIE VIERHÄNDIGE
 

Du scheinst ein Allround-Talent zu sein. Was du machst, wird erfolgreich. Du bist neben deiner erfolgreichen schauspielerischen Karriere auch noch Musiker. Doch nicht nur das. Du und Musiker Ilker Aydin gründeten 2013 die Band „Von Eden“. Neben einigen bekannten Titeln schaffte es euer Album im August 2017 für eine Woche zum „Album der Woche“ im Radioprogramm von Bremen Eins. Im September/Oktober wart ihr auch noch auf Deutschlandtournee. Wie schaffst du es, alles unter einen Hut zu bringen und dabei immer eine perfekte Leistung abzurufen?

Alles braucht bekanntermaßen seine Zeit. Und wenn es soweit ist, muss man Prioritäten setzen können. Für „Von Eden“ trete ich zum Beispiel drehtechnisch etwas kürzer. Die Frage nach Erfolg darf man dabei nicht stellen. Ich versuche als Schauspieler und Musiker gleichermaßen relevant, beziehungsweise glaubhaft zu sein. Und solange wir es miteinander aushalten und es Leute gibt, die sich für unsere Musik oder meine Filme interessieren, bleibe ich gern in diesem Spagat. Spannend ist und bleibt es allemal.

2010 warst du für den Günter-Streck-Fernsehpreis in der Rolle des Richie in „Parkour“ und 2011 für den Förderpreis Deutscher Film in „Unten Mitte Kinn“ nominiert. Spornen dich diese Auszeichnungen noch mehr an besser werden zu wollen oder sind diese Nominierungen für dich nur der Punkt auf dem „i“?

Preise sind mir egal.

Worin liegt mehr deiner Leidenschaft? Theater und Film oder Singen und Tourleben? Oder kann man das am Ende so einfach gar nicht wirklich beantworten?

Ich bin froh, sehr früh von meinen Eltern unterstützt worden zu sein. Das Glück kam auf all meinen Wegen auch immer dazu und brachte mich wohl auch ein bisschen in besondere Situationen. Solange ich jeden dieser Wege mit Menschen teilen kann, die mir am Herz liegen, möchte ich mich nicht entscheiden müssen. Wichtig dabei ist eigentlich nur, dass ich den Spaß nicht verliere. Und solange das so ist, mache ich einfach weiter wie bisher.

Auf was dürfen wir uns in naher Zukunft von dir freuen? Darfst du über neue Filme sprechen, neue Alben oder hast du vielleicht noch etwas ganz Anderes im Auge?

Wir basteln derzeit an einer neuen Tour für 2018 und gerade habe ich die Dreharbeiten zu einem historischen ZDF-Dreiteiler beendet, der vielleicht schon 2018 ins TV kommt.

 

 

Fotos: Camino Filmverleih, Komono Uhren

Warum Grünkohl das wahre Superfood ist

Warum Grünkohl das wahre Superfood ist

Du liest aktuell von ganz vielen neuen Superfoods, die alles ineinander vereinen, was gesund ist. Dabei stößt du sicher auch auf ganz viele Sorten an Obst und Gemüse, die du noch nie gehört hast. Wir zeigen dir ein Superfood, das den Namen wirklich verdient hat, und vor allem, das du garantiert kennst: Der Grünkohl.

Die Probleme des Superfoods

Superfood ist vor allem eins: Teuer. Dadurch, dass es bis jetzt wenig bekannt und somit wenig vermarktet ist, muss es teuer eingekauft werden. Wird es bekannt, steigt der Preis automatisch, da die Nachfrage steigt. Das zweite Problem ist die Ökobilanz des meisten Superfoods. Lassen wir die Wirkung beiseite, werden die Früchte, Samen und Keime über tausende Kilometer transportiert, um bei uns auf dem Teller zu landen. Oft müssen neue Anbauflächen geschaffen und dafür Regenwald abgeholzt werden. Zudem sind die Produkte oft mit Schadstoffen belastet, da sie den langen Transport überstehen müssen und in den Anbauländern nicht so strenge Regeln wie in Europa gelten.

 

Jetzt kommt der Grünkohl!

Der Grünkohl ist in Deutschland heimisch und hat damit eine gute Ökobilanz. Zudem ist er günstig und Bioware frei von Schadstoffen. Grünkohl kennen die meisten nur als Kohlgemüse im Winter oder aus dem Geschichtsunterricht als absolutes Notessen. Diesen Ruf hat der Grünkohl allerdings nicht verdient, denn in ihm steckt wesentlich mehr! Er kann getrost als Superfood bezeichnet werden und durch die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten wird er auch geschmacklich nicht langweilig.

Er kann gekocht, blanchiert oder auch roh gegessen werden. Neue Kombinationen mit Curry, Kokosmilch und Ingwer geben ihm eine neue Note. Natürlich findet sich Grünkohl auch gerne im Smoothie wieder. Super an diesem Superfood ist zudem, dass du ihn selbst im Garten anbauen kannst.

 

Grünkohl als Trend in den USA

Bei uns noch schmerzlich vernachlässigt, ist der Grünkohl, dort Kale genannt, der neue Trend auf den Tellern. Besonders in New York trifft man ihn mittlerweile in den angesagtesten Restaurants. Durch seine Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe dient er vor allem Vegetariern und Veganern als wichtiger Nährstofflieferant.

 

Sehr gute Gründe, Grünkohl zu essen

Was normalerweise im Fleisch enthalten ist, hat auch der Grünkohl in sich: Eisen und Omega-Fettsäuren. So können Vegetarier und Veganer diese wichtigen Nährstoffe ohne Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen. Dazu kommen Vitamin A, C und K und Kalium, Mangan, Kupfer und Calcium. Sie kommen auf die gleichen Werte, die auch im Fleisch enthalten sind.

Grünkohl ist zudem kalorienarm. 100 g enthalten nur 40 kcal. Dabei sind 0,9 g Fett und 3 g Eiweiß enthalten.

Das enthaltene Vitamin K dient der besseren Aufnahme von Calcium. Dabei werden die Knochen und Zähne gestärkt, da Calcium die Knochendichte erhöht. Das beugt auch Krankheiten wie Arthrose vor. Schon eine Tasse Grünkohl hat das fast siebenfache an Vitamin K als an Tagesdosis empfohlen ist. Aber keine Angst, das überflüssige Vitamin wird einfach ausgeschieden.

Das enthaltene Vitamin A und Vitamin C ist ein wahres Schönheitsmittel. Die Haare glänzen und das Hautbild wird durch das vermehrte Collagen besser. Lange hieß es, dass Spinat viel Vitamin C enthält. Grünkohl hat jedoch zehnmal mehr! Wichtig ist dies besonders im Winter, da dadurch das Immunsystem gestärkt wird.

Auch Kalium ist im Grünkohl massig vorhanden. Somit wird das Risiko von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems reduziert. Die Muskelmasse und Knochendichte wird aufrechterhalten, und auch die Entstehung von Nierensteinen und Bluthochdruck wird durch Kalium gehemmt.

Gemüse enthält immer viele Ballaststoffe. So auch Grünkohl. Durch den zusätzlich hohen Gehalt an Wasser wird die Verdauung angeregt und Problemen im Magen-Darm-Bereich vorgebeugt. Leidest du an Verstopfung, löst Grünkohl dies auch. Zudem wirken Ballaststoffe positiv auf die Blutfettwerte und den Blutzuckerspiegel. Das ist vor allem bei Diabetikern und Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel wichtig.

Chlorophyll reinigt das Blut und fördert die Bildung. Durch die antioxidantische Wirkung sollen Krebszellen vom Wachstum angehalten werden.

 

Wie gehe ich mit Grünkohl um?

Im Norden Deutschlands gibt es Grünkohl von November bis März direkt auf dem Markt. Bitte achte beim Kauf darauf, Bioqualität zu nehmen, da er dann nicht mit Pestiziden belastet ist. Die Blätter dürfen nicht welk oder gelblich sein. Sie müssen grün und knackig aussehen. Am besten wird der Kohl am gleichen Tag noch verarbeitet. Im Kühlschrank hält sich das Gemüse noch bis zu vier Tage.

Bei der Zubereitung werden erst alle welken und braunen Blätter entfernt. Auch lange Stiele kommen weg. Dann wird der Kohl gewaschen. Bitte jedoch erst kurz vor der Verwendung, damit er nicht welk wird und Nährstoffe verliert. Das Kochen schadet dem Grünkohl. So gehen leider einige Stoffe verloren. Am besten blanchierst du den Kohl deswegen nur oder isst ihn roh im Salat.

 

Ein Rezepttipp zum Nachmachen:
Grünkohl mit Süßkartoffeln (vegan)

 

Grünkohl mit Süßkartoffeln
Ein Klassiker in der Küche ist Grünkohl mit Kartoffeln. Dieses Gericht wird vegan und für vier Personen zubereitet. Dazu brauchst du:

700 g Grünkohl
600 g Süßkartoffeln
350 g Zwiebeln
350 g Räuchertofu (je nach Geschmack)
250 ml Wasser
2 EL Gemüsebrühe
50 g Pflanzenfett
Salz und Pfeffer
4 EL Pinienkerne

Würfle zunächst die Zwiebeln und schwitze sie im Pflanzenfett an. Gib den Grünkohl hinzu und dünste ihn leicht mit. Anschließend füllst den Topf mit Wasser und Gemüsebrühe auf und lässt ihn leicht köcheln.
Schäle und würfle in der Zwischenzeit die Süßkartoffeln und lasse sie in kaltem Wasser ruhen. Je nach Geschmack kannst du dazu Räuchertofu würfeln und kross anbraten.

Nach 45 Minuten werden die Süßkartoffeln für 20 Minuten zum Grünkohl hinzugegeben. Danach kommt der Tofu für nochmals 15 Minuten hinzu. Nun schmeckst du alles mit Salz und Pfeffer ab.

Röste die Pinienkerne ohne Fett kurz an, bis sie eine schöne Farbe haben und streue sie über das fertige Gericht.

Guten Appetit!

 

Buchtipp:

Fotos:Westend61; lenazap / Getty Images

15 Dinge, die wir leider nicht in der Schule gelernt haben

15 Dinge, die wir leider nicht in der Schule gelernt haben

Wir lernen fürs Leben, nicht für die Schule – diesen Spruch haben uns Lehrer bei jeder Gelegenheit vorgebetet. Ob sie es wohl selbst geglaubt haben? Kaum vorstellbar. Denn mit ein paar Jahren mehr an Lebenserfahrung auf dem Buckel haben wir längst feststellen müssen: In vielerlei Hinsicht hat uns die Schule ganz und gar nicht aufs Leben vorbereitet.

Klar können wir uns alle wirklich glücklich schätzen, dass wir eine gute Bildung in einem Land mit einem funktionierenden Schulsystem bekommen haben. Nur: Ein bisschen mehr Ausblick auf die Lebensrealität würde uns heute in manchen Situationen vermutlich mehr bringen als der Satz des Pythagoras, das Periodensystem oder rhetorische Mittel.

 

1. Nein sagen

Wir sind in der Schule dazu erzogen worden, das zu tun, was man von uns erwartet. Was hätte es uns auch gebracht, „Nein“ zu sagen? „Nein, ich will meine Hausaufgaben nicht machen“, „Nein, ich hab jetzt keine Lust auf Mathe“ – damit hätten wir uns nur ins eigene Fleisch geschnitten. Dafür spüren wir heute die Konsequenzen unserer Ja-Sager-Schuljahre: Beruflich wie privat fällt es uns schwer, Aufgaben und Bitten abzulehnen.

 

2. Nicht alles so schwer nehmen

Eine 5! Was für eine Tragödie! Wie wirkt sich das wohl auf das nächste Zeugnis aus? Was sagen die Eltern dazu? Und sind Oma und Opa nicht mehr stolz auf mich? Diese Gedanken hat wohl wirklich jeder Schüler mal gehabt. Eine schlechte Note, Streit mit der besten Freundin oder ein Eintrag ins Klassenbuch bedeutete immer gleich den Weltuntergang. Was wir damals nicht wussten: In der harten Realität der Erwachsenen begegnen uns niederschmetternde Situationen Tag für Tag. Was hilft? Sich nicht immer alles gleich so zu Herzen nehmen.

 

3. Unseren Wert nicht von Leistung abhängig machen

Gute Schüler waren die mit den guten Noten und auf der Schule hat sie das manchmal sogar zu besseren Menschen gemacht. Bewundert, von den Lehrern bevorzugt und oft auch beneidet. Aber wir stoßen eben alle mal an unsere Grenzen. Und das ist normal und gut so. Wir sollten nicht gleich an uns zweifeln, nur wenn uns mal etwas nicht so gelingt, wie wir es uns vorgestellt haben oder andere es von uns erwarten.

 

4. Steuererklärung und Co.

So wirklich auf das praktische Leben hat uns die Schule nicht vorbereitet. Sicher wäre es hilfreich gewesen, in 13 Jahren mal davon gehört zu haben, wie man eine Steuererklärung macht, einen sinnvollen Ehevertrag aufsetzt oder welche Versicherungen man später eigentlich braucht.

 

5. Diplomatie

In der Schule ging es kompromisslos zu. Ob in der Klasse oder auf dem Schulhof, am Ende hatte der Recht, der am lautesten war. Aber sich zurücknehmen, anderen zuhören und mit Geduld auf den eigenen Vorteil vertrauen hätten wir besser nicht erst mit Mitte 20 gelernt.

 

6. Auszeiten nehmen

Der Schultag war strikt vorgegeben, ebenso Ferien, Wandertage und Klassenfahrten. Ein Gespür dafür zu entwickeln, wann wir wirklich Erholung nötig hatten und diese auch einzufordern, war zu Schulzeiten schlicht unmöglich. Für viele Erwachsene ist das auch heute noch ein Problem.

 

7. Bewusster (er)leben

Als Jugendliche haben wir irgendwie immer nur auf die Zukunft gewartet. „Irgendwann“ werde ich mal dort leben, dies machen, das erreichen. Alles fühlte sich an wie die Wartezeit bis zum „richtigen“ Leben. Doch heute wissen wir: Was zählt ist nicht nur die Zukunft, sondern das Hier und Jetzt mit all seinen großartigen Momenten.

 

8. Fünfe gerade sein lassen

War es wirklich so gravierend, dass neue Lehrer deinen Namen ständig falsch ausgesprochen haben, sodass du ihnen bis zum Schuljahresende den Unterricht zur Hölle machen musstest? Hättest du doch bloß damals schon geahnt, dass du irgendwann mal ganz genau überlegst, welches Problem es wert ist sich aufzuregen und welches nicht.

 

9. Freundschaften pflegen

Wer Tag für Tag, Jahr für Jahr in dieselbe Klasse geht, muss nicht viel dafür tun, seine sozialen Bindungen aufrechtzuerhalten. Gemeinsame Erlebniswirklichkeiten schweißen zusammen und lassen uns denken, dass Freundschaften immer so fortdauern werden. Doch als Erwachsene, eingespannt ins eigene Leben mit Arbeit, Familie, Hobbys und Pflichten müssen wir uns bewusst für Austausch und Nähe entscheiden und diese pflegen.

 

10. Fehlern etwas Gutes abgewinnen

Klare Sache: In der Schule waren Fehler schlecht und führten zu schlechten Noten, Gelächter, Scham. Als war es erklärtes Ziel, Fehler so gut wie nur irgendwie möglich zu vermeiden. Dass wir einmal aus Fehlern lernen, sie uns in unserer Entwicklung voranbringen und uns stark machen, hätten wir damals nicht geglaubt.

 

11. Selbstvermarktung

Schüler sein bedeutete, einer von vielen zu sein. In der Klasse, auf dem Pausenhof, im Schulbus. Es gab die gleichen Anforderungen an alle und man fühlte sich, abgesehen von der Notenvergabe, wenig individuell wahrgenommen. Im Beruf dagegen müssen wir für uns selbst einstehen, unsere Vorzüge anpreisen und uns gegen Konkurrenten durchsetzen. Dem ein oder anderen fiele das vielleicht leichter, wenn er es im geschützten Lebensraum Schule schon einmal hätte ausprobieren müssen.

 

12. Selbstmotivation

Wer lernte, bekam gute Noten; wer mitarbeitete, bekam Lob, wer ein gutes Zeugnis nach Hause brachte, bekam mehr Taschengeld: Das war Ansporn genug. Doch wer motiviert uns heute ohne Noten, Lob und Taschengeld? Dass der Ehrgeiz im Leben aus uns selbst herauskommen muss, haben viele von uns vermutlich erst sehr viel später festgestellt.

 

13. Anders sein nutzen

Niemand wollte in der Schule der Außenseiter sein! Also kleideten sich alle gleich, hörten dieselbe Musik und alle hatten ein Furby, Tamagotchi oder was auch immer zu deiner Schulzeit angesagt war. Ein Glück, dass wir im Laufe der Zeit noch lernen durften, dass Individualität eine gute Sache ist und wir alle unsere eigenen Stärken haben.

 

14. Eigene Wünsche und Bedürfnisse formulieren

Lehrplan und Lehrer haben die Marschrichtung in der Schule angegeben. Das passte dir oft nicht in den Kram? Pech gehabt, für individuelle Vorstellungen war hier weder die Zeit noch der richtige Ort. Kein Wunder, dass es vielen Menschen so schwerfällt, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen, auszudrücken und einzufordern.

15. Das Leben in jedem Moment genießen

Gute Noten sollten wir haben – damit wir irgendwann eine gute Ausbildung oder ein Studium absolvieren, irgendwann einen guten Job haben und uns irgendwann alles leisten können, was wir damals wollten. Doch was war mit jedem einzelnen schönen Moment, den wir gemeinsam in der Schule hatten? Mit den Erinnerungen, die wir heute noch mit Schulfreunden teilen, mit den Lehrern, über die wir heute noch lachen. So wie wir heute die Zeit mit anderen Menschen, Freunden, Kollegen und der Familie genießen. Zu jeder Zeit, in jedem Moment.

 

Folgende Artikel könnten dich ebenfalls interessieren:

Foto: Halfpoint / Getty Images

Nina Bott: „Mutterrolle ist die aufregendste Rolle deines Lebens!“

Nina Bott im Interview

Schauspielerin, Moderatorin, Bloggerin und Zweifach-Mama: Nina Bott ist eine echte Power-Frau. Wenn sie nicht für die VOX-Sendung „Prominent“ dreht, gibt die gebürtige Hamburgerin auf ihrem Mamablog private Einblicke in ihren Familienalltag. Ganz unverblümt und echt zeigt sich die 39-Jährige, teilt ihre Erfahrungen und gibt hilfreiche Tipps.
 

Ajouré: Du hast zwei Kinder – Lennox (14) und Luna (fast 2) – und moderierst „Prominent“. Wie sieht euer Familien-Konzept und Alltag aus?

Wir planen alles sehr gut und frühzeitig, damit es höchstens für mich stressig wird und die Kinder es möglichst nicht so mitbekommen, wenn es mal chaotisch wird. Ich habe die volle Unterstützung der Papas und Omas. Ohne sie wäre das sicher nicht so easy machbar …

Ajouré: Du hast letztes Jahr an der VOX-Personality-Doku „6 Mütter“ teilgenommen. Worum ging es dir dabei persönlich?

Mir hat die israelische Vorlage einfach gefallen. Ich beschäftige mich als Mama und Mamabloggerin ja täglich mit dem Mamasein. Das Feedback gab mir recht. Einfach mal zu zeigen, dass man eben auch nicht perfekt ist, macht anderen Frauen und Mamas Mut.

Ajouré: Dein Blog heißt „Mutterrolle“ – die aufregendste Rolle deines Lebens?

Unbedingt. Und die Beste. Schönste. Wichtigste. Ehrlichste. Mein Ein und Alles.

Ajouré: Deine Kinder sind auf deinem Blog zu sehen, haben sogar ihre eigenen Kategorien. Gab es dafür auch schon einmal Kritik?

Es gibt schon immer wieder mal Menschen, die einen auf Gefahren hinweisen.
 

Nina Bott bei Prominent!
 

Ajouré: All deine Bilder wirken super authentisch, halt wirklich wie direkt aus dem Leben gegriffen und so ganz anders als die typischen Blog- und Instagram-Bilder, die man sonst präsentiert bekommt …

Ja. Sie sind echt und ohne Filter und gerade deshalb so schön.

Ajouré: In diesem Jahr warst du bereits zum dritten Mal im Playboy zu sehen. Wie haben dein Umfeld und deine Familie darauf reagiert? Und wird man von Mal zu Mal lockerer?

Ja. Alle waren sehr entspannt und ich auch 😉

Ajouré: Hast du dich schon immer in deiner Haut so wohl gefühlt?

Im Prinzip schon, aber irgendwie wird es immer besser, je älter ich werde.

Ajouré: Woher kommt diese Gelassenheit?

Ich glaube, mit Gelassenheit hat das gar nicht so viel zu tun. Ich fühle mich einfach wirklich gut. Vielleicht macht man sich, wenn man jünger ist, einfach unnötig verrückt. Ich fühl mich besser denn je! 🙂
 

Nina Bott
 

Ajouré: Weihnachten naht. Was gehört für dich zur Vorweihnachtszeit dazu? Und wie feiert ihr Weihnachten?

Zur Adventszeit gehört Kekse backen, Knusperhäuschen zusammenbauen, einen Adventskranz basteln, viel Tee trinken und Kekse essen.

Weihnachten verbringen wir mit der Familie und essen seeeeehr viel. Heiligabend gibt es ganz klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen, am 1. Weihnachtstag eine Gans mit allem, was dazu gehört. Das alles am liebsten im karierten Kuschelpyjama – nicht aufgebrezelt.

Ajouré: Hast du ein paar DIY-Tipps rund um Deko und Geschenke?

Ich bin da spontan und kreativ. Sollte mir etwas Geniales einfallen, seht ihr das garantiert auf meinem Blog 😉

Ajouré: Aktuell ist dein Herzensprojekt „Nuri for Baby“ gestartet. Was hat es damit genau auf sich?

Da ich für mein Leben gerne esse und koche, habe ich natürlich auch für meine Kinder viel ausprobiert und immer selber gekocht, weil alles, was es bisher auf dem Markt gab, weder mich noch meine Kinder überzeugt hat.

Vor einem guten Jahr habe ich dann über eine Freundin Phine (Gründerin von Nuri) kennengelernt. Seitdem arbeiten wir zusammen an einem Kochbuch und in diesem Monat kommt auch endlich die tolle Baby-Bionahrung auf den Markt. Luna hat Gläschen immer verweigert, aber beim Testessen für Nuri war sie sehr glücklich. Schmeckt halt wie bei Mama! 🙂

Ajouré: 2018 ist nicht mehr weit – hast du schon konkrete Pläne für das neue Jahr?

Ich werde Tante! 😉
 

Nuri LogoNuri – die Marke für tiefgekühlte, gesunde und auf das Alter eines Babys abgestimmte Babynahrung. Der Name steht für NUtrient RIch, was auf Englisch nährstoffreich bedeutet. Denn genau das ist die Mission von Nuri: Babynahrung herstellen, die Nährstoffe und Geschmack pur enthält und frei von unnötigem Schnickschnack ist – somit auch ohne Bindemittel, Zusatzstoffe oder Gewürze. Kurzum: Eine Marke für tiefgekühlte Babynahrung wie selbst gekocht. Mehr über Nuri erfährst du auf www.nuriforbabies.de

 

Fotos: VOX / Stefan Neumann

Du stehst auf Dance-Fitness? Dann wirst du den neuen Fitness-Trend 4STREATZ® lieben!

Fitness-Trend 4STREATZ®

Spätestens seit Zumba wissen wir: Durch Tanzen kann man wunderbar überschüssige Kilos verlieren und dabei auch noch eine Menge Spaß haben. Mit 4STREATZ® bekommst du jetzt ein paar neue Rhythmen und Moves serviert.
 

Das 4STREATZ® Konzept

4STREATZ® steht für Spaß, Training und Beatz. Zu Latin Music, House, Hip Hop und sogar Jazz werden Choreographien getanzt, die aus klassischen Aerobic-Steps und Tanzschritten der jeweiligen Musikrichtung bestehen. Diese sind so zusammengestellt, dass eine Mischung aus Tanz und Intervalltraining entsteht. Außerdem werden alle Muskelgruppen bei dem Training einbezogen. So kannst du schnell Ergebnisse auf der Waage sehen und fühlst dich fitter.

Es gibt keine festen Choreographien, in den Trainingsstunden werden immer wieder neue Schrittfolgen mit unterschiedlich intensiven Intervallen getanzt. Dabei achten die Trainer aber darauf, dass jeder mitmachen kann – egal, ob Anfänger oder Profi. Du musst dich nicht dem Kurs anpassen ¬– der Kurs passt sich dir an!

 

 

Dance-Fitness made in Germany

Barbara Spitzendorfer und Marcus Schweppe, die Erfinder von 4STREATZ®, kommen aus Frankfurt am Main und arbeiten schon über 15 Jahre als Trainer in den Bereichen Fitness, funktionelles Training, Aerobic und Dance. Ja, nicht alle Fitnesstrends kommen aus Übersee! Ihr Anspruch: Sport sollte cool, einfach und spaßig sein.

Beim Tanzen sollst du abschalten, mehr Selbstbewusstsein aufbauen und quasi ganz nebenbei sportlicher und schlanker werden. Das sorgt wiederum für die nötige Motivation, am Ball zu bleiben und den inneren Schweinehund zu besiegen. Wenn man sich auf den Kurs freut, statt sich hinzuquälen, ist die Gefahr, dass man lieber gemütlich auf dem Sofa liegen bleibt, viel geringer.

 


 

Kurse und Events

In Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten etwa 50 Studios und Schulen Kurse an – Tendenz steigend. Über die 4STREATZ® Website kannst du dir anzeigen lassen, wo das Training in deiner Nähe angeboten wird und auch direkt eine kostenlose Schnupperstunde buchen. Außerdem finden regelmäßig spezielle Events statt, wie zum Beispiel bei Sport-Messen.

 

Mehr Infos auf https://4streatz.com/

 

Foto: LuckyBusiness / Getty Images

Im Street Style Check: Klaro in Karo

Im Street Style Check: Klaro in Karo

Für diesen Winter zählt im Kleiderschrank vor allem eines: Karos! Besonders im Glencheck-Design erfreuen sich die neuen It-Pieces auf Instagram und Co. einer neuen Beliebtheit. Verarbeitet zu Capes, Kleidern und lässig eleganten Mäntel, schwebte das Muster aus großflächigen Karos schon bei Prada und Balenciaga über den Laufsteg. Für die etwas schmalere Geldbörse finden sich die neuen Lieblingsstücke im Karo-Look unter anderem bei Zara, Mango oder ASOS. Und mit diesen Stylingideen kommst du dabei besonders modisch durch die kalte Jahreszeit:
 

Der Karo-Blazer wird zum eleganten Hingucker

Der Blazer ist ein Klassiker der Damenmode und ein wahrer Alleskönner. Er hält uns in den windigen und kalten Jahreszeiten nicht nur angenehm warm, sondern verleiht uns mit einem figurbetonten Schnitt eine reizvolle Silhouette. Umso besser, dass der Blazer, geschmückt mit Karos im Glencheck-Design, jetzt zum echten Trend avanciert. Mit seinen gedeckten Farben in schwarz-weiß und verschiedenen Grautönen passt der Glencheck-Blazer damit perfekt zu beinahe jedem Outfit – einfach mit einer schlichten Bluse zu einer dunklen Hose oder einem Rock kombinieren und schon bist du bestens angezogen!

Wer es dagegen etwas bunter mag, der darf die Muster auch gern miteinander mischen. Hosen mit Streifen zum Beispiel bieten die optimale Ergänzung zum Karo-Blazer. Besonders lässig wirkt er auch in Kombination mit einer Bluejeans. So verleihst du jedem Casual-Look eine elegante Note.
 

 

 

 

Fotos: Christian Vierig, Edward Berthelot / Kontributor / Getty Images; PR / Tracdelight

Diese 7 Anzeichen zeigen dir, dass du falsche Freunde hast

Diese Anzeichen zeigen dir, dass du falsche Freunde hast

Mit Freunden ist es bekanntlich wie mit den Sternen – man kann sie nicht immer sehen, und trotzdem sind sie immer da. Zumindest im wünschenswerten Idealfall. Doch nicht alle Menschen um uns herum sind die Freunde, für die wir sie gern halten möchten. Durch zunehmende digitale Vernetzung, schnelllebige Kommunikation und moderne Lebensumstände, die gerade für junge Menschen mit häufigen Umzügen und Neuanfängen verbunden sind, sammelt sich im Laufe unseres Lebens eine große Zahl von Menschen um uns, die wir gern als unsere Freunde bezeichnen möchten, leider tummeln sich darunter jedoch immer wieder falsche Freunde. Wer von ihnen diese Bezeichnung aber wirklich verdient hat und welche Freundschaften wir wegen ihres toxischen Charakters vielleicht besser aufgeben sollten, das verraten wir dir hier:

1. Geben und Nehmen beruht auf Gegenseitigkeit – Freunde beherzigen das!

Freundschaften sollen vor allem eines: Uns guttun. Damit das auch funktionieren kann, müssen alle Beteiligten ein etwa gleich großes Maß an Engagement in die Freundschaft einbringen. Das bedeutet im Klartext: Geben und Nehmen beruht auf Gegenseitigkeit! Falsche Freunde zeigen hier ein großes Defizit. Sie bringen sich nur solange in eine Beziehung ein, wie sie selbst positiv davon profitieren. Sobald du aber eine Gegenleistung forderst, zum Beispiel das aufmerksame Zuhören in schwierigen Lebenslagen oder Hilfestellung bei konkreten Problemen, sind sie taub für dich und deine Sorgen. Wenn du außerdem häufiger das Gefühl hast, nur ein „Notnagel“ zu sein oder du dich besonders in der Gruppe als das „fünfte Rad“ am Wagen fühlst, dann bist du in dieser Freundschaft eindeutig fehl am Platz. Trenne dich von solchen Leuten und suche dir Menschen, die ein Ohr und ein Herz für dich und deine Sorgen haben und die gern Zeit mit dir verbringen wollen, auch dann, wenn sie dir kein Leid zu klagen haben.

2. Bei einem guten Freund fühlt man sich verstanden

Fühlst du dich bei deinem Freund oder deiner Freundin verstanden? Hast du das Gefühl, dass du ihnen alles von dir erzählen kannst – auch solche Dinge, die du nicht jedem x-Beliebigen anvertrauen würdest? Dann ist eure Freundschaft echt! Denn er oder sie akzeptiert dich, so wie du bist und das erkennst du an, indem du sie mit deinem Vertrauen belohnst. Wenn du dagegen viele Geheimnisse vor deinen Freunden und das Gefühl hast, dass sie dich in vielen Dingen nicht verstehen können, dann ist eure Freundschaft vermutlich nicht allzu tief. Daraus kann man ihnen nicht einmal unbedingt einen Vorwurf machen. Nicht jeder Mensch passt zu jedem. Dennoch solltest du dir die Zeit und Freiheit nehmen, nach solchen Leuten Ausschau zu halten, die deine Haltung gegenüber dem Leben teilen und mit denen du ganz offen auch über private Dinge sprechen kannst.

3. Eine gute Freundschaft hat keine zwei Gesichter

Freunde halten zueinander, auch wenn der andere gar nicht anwesend ist. Natürlich muss man nicht in allen Dingen einer Meinung sein, aber gerade gegenüber Dritten sollten Freunde nicht schlecht voneinander reden. Falls dir zu Ohren kommt, dass jemand hinter deinem Rücken abfällig über dich spricht, dann sollte das ein eindeutiges Warnsignal für dich sein! Sprich den anderen darauf an und fordere ihn auf, reinen Tisch zu machen, falls es etwas gibt, das ihn an dir stört. Du kannst seine Antwort beherzigen, solltest dich aber keinesfalls dazu veranlasst sehen, dich zu ändern, nur um jemand anderem zu gefallen. Denn wenn ein wahrer Freund ein „Problem“ mit dir hat, wird er es dir gegenüber persönlich ansprechen und nicht hinter deinem Rücken über dich herziehen.

4. Neid hält euch von nichts ab

Neid ist keine schöne Charaktereigenschaft und trotzdem menschlich. Gerade im Job schaut man gern einmal mit ungewollt neidischem Blick auf das Leben der anderen. Wahre Freunde sollte das aber nie davon abhalten, einander zu fördern und sich gegenseitig in Zielen und Ambitionen zu stärken. Denn sie unterstützen dich in deinem Wachstum und wünschen sich, dass du deine Träume verwirklichst – selbst wenn das bedeutet, dass du sie vielleicht auf der Karriereleiter bald überholst. Sie gönnen dir deinen Erfolg und freuen sich ehrlich für dich mit!

5. Kleine Fehltritte sind verzeihbar, aber nicht auf Dauer

Erfahrung macht bekanntlich klug. Das gilt nicht nur für kleine Kinder, die sich die Finger an der Herdplatte verbrennen. Auch du solltest überlegen, ob du in deiner Freundschaft schon die eine oder andere Narbe davongetragen hast. Wenn dich ein Freund wiederholt angelogen oder betrogen hat, solltest du ihm das nicht ungestraft durchgehen lassen. Das fängt schon bei Kleinigkeiten wie häufigen Absagen für gemeinsame Verabredungen oder wiederholt vergessene Geburtstage an. Überlege, ob du die Gründe, die dein Freund für sein Versäumnis vorbringen kann, nachvollziehen kannst. Freunde mit Kindern sind zum Beispiel naturgemäß immer etwas eingeschränkter. Trotzdem ist auch hier das Maß irgendwann einmal voll.

6. Niemand sollte dich demütigen – schon gar kein Freund!

Wir alle machen dann und wann gern einmal einen Witz, der auf Kosten anderer geht. Das ist aber nur solange lustig, wie sich niemand dabei ernsthaft verletzt oder gedemütigt fühlt. Macht einer deiner Freunde häufiger Scherze über dich und trifft er dich dabei emotional, dann bitte ihn damit aufzuhören. Einem guten Freund wird das ohne Schwierigkeiten gelingen, denn er will dich nicht verärgern oder verletzen, sondern einfach nur eine gute Zeit mir dir genießen. Fällt es ihm dagegen schwer, dich nicht weiterhin vor anderen bloßzustellen, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass er dein Selbstwertgefühl untergraben will. Du bist damit für ihn wenig mehr als ein Podest, auf dem er sich selbst gut in Szene setzen kann.

7. Das Wichtigste bei allem: Bleib immer du selbst!

Manche Menschen verleiten uns zu einem Verhalten, das uns an sich gar nicht ähnlichsieht. Das kann unter Umständen etwas Gutes sein: Manche Freunde schaffen es zum Beispiel, uns zu motivieren und uns zu Leistungen zu beflügeln, die wir allein für unerreichbar hielten. Doch es gibt auch andere Freunde. Solche nämlich, die uns zu einem schlechten Verhalten anregen: Sie lästern über andere und bringen uns dazu, dabei mitzumachen. Sie verleiten uns zum Trinken, zum Rauchen oder zu anderen Dingen, die wir eigentlich gar nicht tun möchten. Von solchen Freunden solltest du dich schleunigst trennen. Sie bringen auf lange Sicht nur Schaden.


Falsche Freunde loswerden: So geht’s

Manchmal ist es gar nicht so einfach, sich von Fake-Freunden zu lösen. Denn schließlich hat man gemeinsam viel Zeit verbracht und teilt auch sicherlich einige schöne Momente und Erinnerungen. Doch wenn du merkst, dass dir eure Freundschaft nicht mehr guttut und du darunter leidest, wird es Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen.

Es kann gut sein, dass die Person zunächst einmal wütend auf deine Entscheidung reagiert, den Kontakt herunterschrauben zu wollen. Eventuell kann sie deine Gründe nicht nachvollziehen oder ist selbst verletzt darüber, sich als Freundin zu verlieren. Wenn dir jedoch von deinem Gegenüber keine Einsicht oder eine Entschuldigung entgegenkommt, dann weißt du, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast, dich von dieser Person zu lösen.

Hab keine Angst davor, eine Freundin bzw. Freund zu verlieren oder danach allein zu sein. Denn was bringt dir eine Freundschaft, in der du dich ständig unwohl und unverstanden fühlst? Konzentriere dich lieber auch ein paar wenige Menschen in deinem Leben, denen wirklich etwas an dir liegt, anstatt einen großen Freundeskreis zu pflegen, mit Menschen, die vielleicht aus den falschen Gründen mit dir befreundet sein wollen. Und es werden auch immer wieder neue Menschen in dein Leben treten, bei denen sich eine echte Freundschaft entwickeln kann.

 

Hier noch ein paar inspirierende Sprüche und Zitate zum Thema falsche Freunde:

 

  • Falsche Freunde glauben Gerüchten. Echte Freunde glauben an dich.
  • Es gibt keine falschen Freunde – nur falsche Menschen, die so tun, als wären sie deine Freunde.
  • Falsche Menschen müssen immer ihr Image wahren. Ehrlichen Menschen ist es einfach egal.
  • Den wahren Charakter eines Menschen, erkennst du daran, wie er mit dir umgeht, wenn er dich nicht mehr braucht.
  • Falsche Menschen sind ein notwendiges Übel, um die wahren Freunde zu erkennen.
  • Während dir die einen das Gefühl vermitteln, nie zu genügen, zeigen dir andere, dass du einzigartig und wichtig bist.
  • Falsche Menschen kommen und gehen. Wahre Freunde bleiben eine Ewigkeit.

 

Foto: CoffeeAndMilk / Getty Images

Kann eine Beziehung mit einem bindungsunfähigen Mann funktionieren?

Kann eine Beziehung mit einem bindungsunfähigen Mann funktionieren?

Kennst du das Problem? Du bist insgeheim unsterblich in einen Mann verliebt, der sich augenscheinlich nicht für dich interessiert. Umgekehrt gibt es einen, der dich vergöttert. Wahrscheinlich langweilst du dich mit dem netten Kerl. Gehörst du zu denen, die trotzdem treu an seiner Seite bleiben oder ergreifst du lieber die Flucht?

Doch warum ist das so? Warum bekommen wir Blumen von den Männern, die wir nicht wollen, während unser Objekt der Begierde uns keine Beachtung schenkt? Damit die Welt ab sofort besser und gerechter wird, erklären wir dir die Gesetze der Anziehung. Mit unseren Tipps wirst du einen Überblick über grundlegende menschliche Verhaltensweisen bekommen. Dieses Wissen gibt dir wichtige Instrumente für den Umgang mit (Problem-) Männern an die Hand. So kannst du deine eigenen Gefühle besser einordnen und steuern. Viel Spaß beim Ausprobieren!
 

Beziehungsunfähige Männer

Egozentrische, bindungsscheue Männer wirken sexuell anziehend auf uns Frauen. Die Evolution meint es in dieser Hinsicht nicht gut mit uns, denn Beziehungsphobiker schüren unser Verlangen nach Bindung. Beziehungsunfähige Kerle erscheinen in unseren Augen einzigartig im Vergleich zum netten Jungen von nebenan, der uns jeden Wunsch von den Augen abliest.

Die gute Nachricht: „Beziehungsunfähig“ ist kein Zustand, den die kluge Frau nicht umkehren kann. Oft bezeichnen sich Menschen so, weil sie Freiraum brauchen und ihnen ihre Individualität und Freiheit wichtig ist.
 

Weibliche Verhaltensmuster

Wir Frauen wollen den bindungsunfähigen Mann festhalten. Er ist interessant, sexy, unwiderstehlich… unerreichbar! Wir erleben eine Achterbahn der Gefühle, wenn dieser Kerl uns an einen Tag die Sterne vom Himmel holt und am nächsten Tag unauffindbar ist. Wir wissen nicht, woran wir bei ihm sind. Aber der Nervenkitzel, wie es weitergeht, hält uns bei der Stange. Es wird Zeit, den Spieß umzudrehen!
 

So verschreckst du ihn

Die Herren ziehen sich zurück, wenn du Druck aufbaust. Sie haben Angst vor ihren eigenen Gefühlen und fürchten den Verlust der Freiheit. Wenn du dann auch noch ständig meckerst, sieht er keinen Grund, weiter mit dir Zeit zu verbringen. Du bietest ihm keinen Mehrwert. Die Welt ist groß und andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Überraschenderweise wird das andere Geschlecht auch verschreckt, wenn du dir schlechtes Verhalten gefallen lässt. Männer sind Jäger. Eine Frau, die sich alles gefallen lässt, wirkt verzweifelt und er bekommt den Eindruck, er hätte keine Nebenbuhler.
 

So bekommst du ihn

Du willst ihn trotzdem? Okay. Der Trick besteht darin, nicht den Mann zu ändern, sondern das eigene Verhalten. Als erstes solltest du auf dich achten! Hab Spaß! Mit ihm, ohne ihn. Lache viel, wenn er dabei ist – und am besten auch, wenn er nicht da ist. Schlage ihn mit seinen eigenen Waffen. Flirte unverbindlich mit ihm und verlasse das Date, wenn es am schönsten ist. So verwandelst du seine Bindungsangst in Sehnsucht.

Mache eure gemeinsame Zeit zu etwas Besonderem. Lass ihn im Regen stehen, wenn es am schönsten ist. Fasziniere und verwirre ihn. Männer wollen gerne rätseln, ob wir sie mögen oder nicht. Das hat im Grunde nichts mit uns zu tun, sondern ist dem männlichen Pragmatismus geschuldet: Sie wollen sich anschließend loben, weil sie ein Problem gelöst haben.

Damit wären wir beim nächsten Punkt: Frag ihn um Rat. Männer mögen das Gefühl, gebraucht und geschätzt zu werden. Sie sind süchtig danach und gehen uns sicher ins Netz.

Anstatt ihn zu kritisieren, sei dankbar und lobe ihn, wenn er etwas tut, worüber du dich freust. wenn er sich gut verhält. Gib ihm Zeit, dich zu vermissen. Sei telefonisch nicht erreichbar und schreibe nicht den ganzen Tag mit ihm per WhatsApp.

Damit du dich nicht zu früh bzw. zu sehr emotional auf den bindungsunfähigen Mann einlässt, solltest du noch zwei oder drei andere potenzielle Mr. Rights haben. Wenn er abspringt, bist du nicht zu sehr enttäuscht und läufst nicht Gefahr, ihm unglücklich hinterherzutrauern.
 

Fazit:
Mit bindungsunfähigen Männern kannst du jede Menge Spaß haben, lasse dich aber nicht gleich emotional mit ihnen ein! Frauen, die viel Nähe brauchen, suchen sich für eine feste Beziehung lieber einen Mann, der beziehungskompatibel ist. Ein solcher Mann bietet uns keine emotionale Achterbahnfahrt (, die für die ein oder andere von uns durchaus erregend sein mag), dafür aber Stabilität und Sicherheit.

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Bye-bye unreine Haut! Die besten Mittel und Tools gegen Mitesser

Die besten Mittel und Tools gegen Mitesser

Sie zeigen sich als kleine Punkte, besonders auf der Nase, Stirn oder am Kinn: Mitesser. Sie sehen nicht schön aus und wenn sie sich entzünden, ist es langwierig, sie wieder loszubekommen. Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten du hast, Mitesser zu entfernen, um die Entzündung gleich im Keim zu ersticken und ein schönes Hautbild zu erhalten.

Was sind überhaupt Mitesser?

Mitesser, medizinisch Komedonen, sind verstopfte Talgdrüsen, die durch Haut und deren Verhornung verstopfen. Dadurch bleibt der Talg, der die Haut eigentlich geschmeidig hält, in der Drüse stecken. Durch den in der Drüse enthaltenen Farbstoff Melanin und die Reaktion mit Sauerstoff färbt sich die Oberfläche oft dunkel. So entstand auch der Name „blackheads“, also schwarze Köpfe. Meistens kommen Mitesser in der T- Zone, also Kinn, Stirn und Nase vor. Ist die Haut allgemein fettig, bilden sie sich auch am ganzen Körper. Entzünden sie sich, entstehen die typischen Pickel, die als rote Pusteln, gefüllt mit Eiter, sichtbar werden.

Wie kann ich Mitesser behandeln?

Bitte drücke die Mitesser nicht mit den Fingern aus. Durch kleine Verletzungen in der Haut können sie sich danach entzünden und sehen noch unschöner aus als zuvor. Es gibt aber inzwischen verschiedene Möglichkeiten, Mitesser anderweitig zu entfernen.

Komedonenquetscher:

Der Quetscher besteht aus hygienischem Edelstahl, sodass sich der Mitesser nicht zusätzlich entzünden kann. Das lange Stäbchen mit einer Lasche am Ende drückt den Mitesser vorsichtig aus der Haut. Zuvor solltest du die Haut reinigen und die zu behandelnden Stellen mit Gesichtswasser desinfizieren. Dann setzt du den Quetscher auf die Haut und ziehst ihn über die Mitesser. Durch den punktuellen Druck wird der Mitesser aus der Talgdrüse und Haut gedrückt. Lässt sich der Mitesser nicht so entfernen, kannst du ihn mit einer Edelstahlnadel von der Verhornung befreien und anschließend mit dem Quetscher herausdrücken. Nach der Behandlung solltest du ihn gründlich reinigen.

 

Porenreiniger:

Dieses Gerät reinigt die Poren mithilfe von Unterdruck. Es entfernt Schmutz und Hautschuppen, sodass die Haut gereinigt wird und sich weicher anfühlt. Führe dazu das Gerät mit kreisenden Bewegungen über die Gesichtshaut. Durch die verschiedenen Stufen wird die Haut nicht zu sehr strapaziert, aber dennoch durch den Unterdruck tiefengereinigt. Verschiedene Aufsätze sollen die Elastizität der Haut verbessern, Falten reduzieren und die Haut allgemein pflegen. Nach der Anwendung kannst du das Gerät auseinandernehmen und reinigen.

 

Balsam gegen Mitesser:

Der Balsam wird nach einem Dampfbad für das Gesicht eingesetzt. Wärme öffnet die Poren, damit das Gesicht anschließend von Schmutz und Hautschuppen gereinigt werden kann. Der Balsam verstärkt die Wirkung des Dampfbades durch das enthaltene Eiweiß und Kamelien- Extrakt. So werden die Talgdrüsen gereinigt und die Haut feucht gehalten. Dabei riecht es angenehm frisch nach Orange und Zitrone. Massiere den Balsam einige Minuten auf den betroffenen Stellen ein. Anschließend kannst du ihn mit lauwarmem Wasser abspülen.

 

Nasenstrips:

Die Clear-Up Strips mit Aktivkohle ziehen den Schmutz aus den Talgdrüsen und reinigen somit die Haut tiefenrein. Zuerst wäschst du dein Gesicht und befeuchtest die Nase. Dann entfernst du die Folie des Streifens und klebst ihn auf. Nach 15 Minuten kannst du ihn vom Nasenflügel bis zur Mitte abziehen und Rückstände entfernen. Du kannst die Strips bei Bedarf auch auf Stirn und Kinn anwenden.


Auch interessant für dich: Make-up für unreine Haut: Die besten Tricks für ein makelloses Hautbild


 

Hautmaske:

Durch den Wärmeeffekt der Maske bei Hautkontakt werden die Poren optimal geöffnet. Die enthaltene Salizylsäure wirkt antibakteriell, ebenso wie das Zink. Mit den Mikropartikeln werden die Hautschuppen entfernt und der Eukalyptus kühlt die Haut nach der Anwendung, um Schwellungen zu vermeiden bzw. vorhandene zu lindern. Reinige zuerst deine Haut, dann kannst du die Maske auftragen und fünf Minuten einwirken lassen. Danach wäschst du sie mit lauwarmem Wasser ab und trägst eine Feuchtigkeitscreme auf.

Gibt es Tipps, Mitesser zu verhindern?

  • Trinke viel Wasser, so bleibt die Haut geschmeidig und feucht, damit es zu wenig Verhornung und Talgdrüsenverstopfungen kommen kann.
  • Peele dein Gesicht regelmäßig, aber mit milden Produkten, um überflüssige Hautschuppen zu entfernen und die Haut zu durchbluten.
  • Achte auf ausreichend Bewegung an frischer Luft und eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und wenig Alkohol, Zucker und Fertigprodukten, um die Haut gesund zu halten.
  • Habe einen regelmäßigen Tagesablauf und stresse dich und deine Haut möglichst wenig, dann reagiert sie auch nicht mit einer erhöhten Talgproduktion.

 

Fotos: PR / Amazon; Lin Shao-hua / Getty Images

Warum Erlebnisse glücklicher machen als materielle Güter

Warum Erlebnisse glücklicher machen als materielle Güter

Wir geben ständig für irgendwelche Dinge Geld aus, nicht selten für unnütze Gegenstände. Und auf Dauer machen diese uns auch, im Gegensatz zu besonderen Erlebnissen, in der Regel nicht besonders glücklich. Wir decken neun Gründe auf, die diese Behauptung belegen.
 

1. Erlebnisse prägen deine Identität

Ein neues Auto prägt genauso wenig deine Identität wie neue Schuhe oder eine neue Uhr. Vielmehr wird unsere Persönlichkeit von unterschiedlichen Situationen und Erlebnissen beeinflusst, die wir gesehen und getan haben. Gleiches gilt für Orte, an denen wir uns aufgehalten und die Leute, die wir dort kennengelernt haben. Sicherlich ist ein neues Smartphone eine tolle Sache. Trotzdem wird es, auch wenn es in der Werbung häufig behauptet wird, keinen anderen Menschen aus dir machen.

 

2. Materielle Dinge werden irgendwann langweilig, Erlebnisse nicht

Sicherlich kennst du das Gefühl, wenn du dich auf einen bestimmten Gegenstand lange gefreut hast und du ihn dann endlich erhältst. Häufig macht er dich dann gar nicht so glücklich, wie du es eigentlich erwartet hast. In der Glücksforschung wird der Zustand, in dem du dich über einen Artikel zunächst sehr freust, aber er für dich nach kurzer Zeit schon wieder langweilig ist, als „hedonistische Adaption“ bezeichnet. Der Gegenstand wird zur Normalität und löst keine Glücksgefühle mehr aus. Bei Erlebnissen tritt dieser Gewöhnungsprozess nicht in diesem Maß ein, weil du sie jedes Mal anders wahrnimmst.

 

3. Erlebnisse fördern soziale Kontakte

Durch Erlebnisse kommst du automatisch mit anderen Menschen in Kontakt. Hierbei ist es egal, ob diese wirklich mit dabei waren oder du ihnen beispielsweise von einem tollen Konzert erzählst. Auch in diesem Fall ist das Erlebte weitaus interessanter als etwa eine neue Jeans, die du dir letzte Woche gekauft hast. Somit können deine Erlebnisse, auch wenn du komplett alleine losziehst, um etwas Spannendes zu erleben, durchaus dein soziales Umfeld bereichern.

 

4. Du lernst dich zu entspannen

Viele Erlebnisse und Aktivitäten sorgen dafür, dass du dich entspannen und zur Ruhe kommen kannst. Dieser Zustand ist sehr wichtig, um zufrieden und gelassen durch das Leben zu gehen. Beispielsweise ist es effektiver sich beim Sport auszupowern, anstatt stundenlang ein neues Handy zu starren. Denn Letzteres sorgt nicht dafür, den Kopf freizubekommen, erst recht nicht, wenn es immer wieder klingelt.

 

5. Erlebnisse machen glücklich

Erlebnisse können dich schon aus dem Grund glücklich machen, weil du dazu etwas beisteuern kannst. Sie beeinflussen dich nicht nur von außen, sondern du bist sozusagen ein Teil davon. Wenn du zwischen einem besonderen Erlebnis (Hochzeit) und einem Gegenstand (Hochzeitskleid) wählen müsstest, ist eigentlich klar, was du bevorzugen würdest.
 

Erlebnisse machen glücklich

 

6. Vergleich von Besitz kann unglücklich machen

Es liegt in der Natur eines Menschen, sich miteinander zu vergleichen. Wenn du ein neues Smartphone hast, bist du zunächst sehr zufrieden. Vielleicht hat aber auch eine Freundin ein Gerät gekauft und du fängst automatisch an zu vergleichen. Wenn sich dann herausstellt, dass dein Handy nicht so gut abschneidet, ist die Freude schnell sehr getrübt. So macht dich der Vergleich von Besitz nicht selten unglücklich. Anders sieht es bei Erlebnissen aus. Denn diese sind zumeist zu unterschiedlich, um sie miteinander vergleichen zu können. Zudem spielen hierbei auch persönliche Faktoren eine Rolle.

 

7. Erlebnisse können nicht gestohlen, beschädigt oder zerstört werden

Deine Erlebnisse gehören nur dir und niemand kann sie dir stehlen. Sie sind so einzigartig wie du selbst und nicht messbar oder wie Gegenstände vergleichbar. Wenn du eine sehr wertvolle Uhr besitzt, die du eventuell von deiner Tante geerbt hast, wäre es sehr schade, wenn sie beschädigt oder sogar gestohlen wird. Insbesondere deshalb, weil sie für dich auch eine emotionale Bedeutung hat. Die Dinge, die du mit deiner Tante erlebt hast, bleiben dir jedoch immer in positiver Erinnerung und können niemals gestohlen oder beschädigt werden.

 

8. Materielle Dinge können belasten

Materielle Dinge können eventuell sogar zu einer Belastung werden. Wenn du zum Beispiel eine teure Handtasche besitzt, musst du ständig darauf achten, dass sie nicht gestohlen oder beschmutzt wird. Du kannst sie nicht ohne Weiteres bei schlechtem Wetter tragen oder irgendwo unbeaufsichtigt liegen lassen. Wahrscheinlich ist der Inhalt der Tasche noch nicht einmal so viel Wert wie sie selbst. Vielleicht fragst du dich irgendwann auch, ob es nicht auch ein günstigeres Modell getan hätte. Mit diesem hättest du den Wochenendtrip in Berlin weitaus mehr genießen können und hättest nicht dauernd auf deine Tasche achten müssen.

 

9. Erlebnisse lassen sich mit anderen Menschen teilen

Um glücklich zu sein, brauchen eigentlich alle Menschen einen Austausch mit den Mitmenschen. Eine Umarmung oder ein lobendes Wort können die nötige Energie freisetzen, um den Alltag trotz eventueller Probleme zu meistern. Menschen mögen es, wenn ihnen zugehört wird und sie ihre Erlebnisse mit den anderen teilen können.

Wenn du also das nächste Mal Geld ausgeben möchtest, stell dir einfach die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, etwas zu unternehmen, anstatt einen Gegenstand zu kaufen. Denn dieser interessiert dich vielleicht bald schon gar nicht mehr, die Erinnerungen an ein Erlebnis sind dagegen immer greifbar.

 

Foto: Yuri Nunes / EyeEm / Getty Images

Beliebte Beiträge

Make-up für unreine Haut

Make-up für unreine Haut: Die besten Tricks für ein makelloses Hautbild

Welches Make-up hilft bei unreiner Haut? Was tun, wenn deine T-Zone ölig wirkt oder du unter störenden Mitessern, vielleicht sogar Akne leidest? Das richtige...
Ex-Freund zurückgewinnen

6 Tipps, um deinen Ex zurückzugewinnen

Hat er sich in eine andere verliebt? Sagt er, du engst ihn ein, seine Familie mag dich nicht, seine Kumpels verstehen sich nicht mit...
Bootsschule1 im Test

Bootsschule1 im Test: Wie ich den Sportbootführerschein Binnen & See bestand

Manchmal merkt du gleich nach den ersten Minuten, ob eine Lernplattform wirklich das richtige für dich ist. Bei Bootsschule1 war dieser Moment das ausführliche...
Goldfisch springt aus dem Wasser - Schlechte Gewohnheiten loswerden

Schlechte Gewohnheiten loswerden: So veränderst du dein Verhalten wirklich

Schlechte Gewohnheiten loswerden gelingt selten mit reiner Disziplin. So erkennst du Auslöser, ersetzt alte Muster und baust neue Routinen, die wirklich zu deinem Alltag passen.
Glazed Donut Skin

Glänzender Auftritt: So gelingt der Beauty-Trend Glazed Donut Skin

Heute geht es um einen neuen Skin-Trend, der dir hoffentlich das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt – oder besser gesagt, deine Haut zum Strahlen...
Damen-T-Shirts für den Sommer

Die besten Damen-T-Shirts für den Sommer: Stil, Komfort und Qualität vereint

Der Sommer ist da – die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, und die Garderobe braucht ein luftiges Update. Ein absolutes Must-have für jede...
Tipps und Ideen für das perfekte Picknick

Ab ins Grüne! Tipps und Ideen für das perfekte Picknick

Endlich ist der Frühling da und mit ihm die Möglichkeit, wieder viele Aktivitäten nach draußen zu verlegen. An der frischen Luft macht einfach alles...
BookTok: Die besten Bücherempfehlungen von TikTok

BookTok: Die besten Bücherempfehlungen von TikTok

Du bist auf der Suche nach neuer Literatur? Dann schau dir doch mal auf TikTok den Hashtag BookTok an, denn hier empfehlen Leser und...