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Spanking für Anfänger: Die Freude am lustvollen Versohlen

Spanking für Anfänger: Die Freude am lustvollen Versohlen

Spanking kommt ursprünglich aus dem Bereich des SM, es gibt aber vielfältige Möglichkeiten der Abwandlung. Dabei geht es darum, dem Partner oder der Partnerin Schläge auf den Hintern oder andere Körperteile zu verpassen. Von leichten Klapsen mit der Hand bis zu härteren Schlägen mit Peitsche oder Paddeln ist alles möglich. Diese sexuelle Spielart ist so beliebt, weil beide Partner damit im Bett entweder sehr dominant oder sehr devot sein können. Die Rollen können abgewechselt und die Rahmenbedingungen verändert werden. Auch für Rollenspiele ist Spanking eine willkommene Praktik, die vielen Fantasien die entscheidende Würze verleiht.


Wichtig ist dabei – wie bei allen Sexpraktiken – vor allem beidseitiges Einvernehmen! Möchte einer von beiden Spanking in das Liebesleben einbeziehen, solltet ihr vorab ausführlich darüber sprechen, ob der andere das ebenfalls möchte.

Ist einer begeistert, der andere fühlt sich jedoch unwohl, wird es keine schöne gemeinsame Erfahrung werden. Vertrauen und Absprachen sind hier besonders wichtig! Sind die Rollen geklärt, kann Spanking viel frischen Wind und Aufregung in das Sexleben bringen. Die Lust an Dominanz und Unterwerfung teilen viele Paare, und die Möglichkeiten, Seiten zu tauschen und kreativ zu sein, sind dabei groß.
 

Regeln für gemeinsamen Spaß

Zunächst solltet ihr klären, welche Vorstellungen ihr beide jeweils habt. Noch bevor es losgeht, sprecht euch genau miteinander ab, wie wild oder hart es werden darf. Der Empfangende sollte genau festlegen, welche Körperstellen er oder sie sich vorstellen kann und welche tabu sind. Nicht nur wie fest, sondern auch womit geschlagen wird, muss abgesprochen werden. Beim ersten Versuch solltet ihr langsam und vorsichtig starten, um herauszufinden, ob die Fantasie mit der Realität übereinstimmt.

Sanfte Klapse auf gut gepolsterte Stellen wie Po oder Oberschenkel bereiten erstmal keine Schmerzen. So könnt ihr abtasten, ob ihr beide Spaß dabei habt und euch dann langsam steigern. Bemerkt einer von euch währenddessen, dass er oder sie sich unwohl fühlt, solltet ihr sofort abbrechen. Spaß vorzutäuschen oder dem Partner zuliebe weiterzumachen, schadet der gemeinsamen Sexualität.

Auf jeden Fall solltet ihr ein sogenanntes Safeword ausmachen, bevor es losgeht. Wenn einer von euch es benutzt, bedeutet das, die jeweilige Aktion sofort zu stoppen und eventuell etwas Anderes zu probieren. Ein Safeword zu wählen ist besser, als plötzlich „Stopp“ rufen zu müssen, denn damit wäre die Stimmung komplett dahin. Möchte vor allem der oder die Empfangende aber komplett abbrechen, muss ein „Stopp“ sofort respektiert und die ganze Praktik abgebrochen werden, denn sonst leidet das Vertrauen in den Partner extrem.

 

Positionen und Zubehör

Generell ist Spanking in jeder Position möglich, die dem Spanker guten Zugriff auf das entsprechende Körperteil der/des Empfangenden ermöglicht. Da meist vor allem der Po bevorzugt wird, bieten sich vor allem folgende Stellungen an:

– Klassisch über das Knie gelegt

Auch über einen Stuhl oder Tisch gelegt bietet sich so der perfekte Winkel. Der Po ist erhoben und leicht zugänglich, der empfangende Partner fühlt sich durch die Position dominiert und unterworfen.

– Im Stehen mit dem Gesicht zur Wand

und den Armen an der Wand abgestützt. Der Po ist dabei entspannt und auch festere Schläge sind nicht schmerzhaft. Diese Position eignet sich für Spontane und „Quickies“ beim Spanking, also für ein kurzes Spiel zwischendurch, da keine bestimmten Möbel oder Voraussetzungen nötig sind.

– Im Liegen auf dem Bauch

ist der Po ebenfalls entspannt und verkraftet auch härtere Schläge. Liegt der empfangende Partner auf dem Rücken, können die Beine von der züchtigenden Person angehoben werden. So können zum Beispiel in einem Rollenspiel auch „ungehorsame“ Partner bestraft werden, die „sich dagegen wehren“ (natürlich nur nach Absprache und mit Safeword).

Für das Spanking benötigt ihr nicht unbedingt Accessoires, denn die flache Hand ist völlig ausreichend. Vor allem im Zuge kreativer Rollenspiele sind entsprechende Spielzeuge jedoch sehr interessant. Eine Peitsche, ein Lineal, ein Paddle oder ein Teppichklopfer verursachen verschiedene Gefühle. Wer mehr ausprobieren möchte und schon etwas erfahrener ist, kann diese Gegenstände in das Spiel einbauen. Dabei ist es jedoch wichtig, besonders aufmerksam auf die Härte der Schläge zu achten, damit es nicht zu ungeplant starken Schmerzen oder gar Verletzungen kommt. Wer noch tiefer in den SM-Bereich eintauchen möchte, kann sich vielleicht sogar dafür begeistern, den devote Partner festzubinden oder zu fesseln.

 

Rollenspiele mit Spanking

In eine andere Rolle zu schlüpfen, Fantasien auszuleben und dabei völlig frei und kreativ zu sein, ist ein sexueller Traum vieler Paare. Besonders beliebt sind dabei Rollenspiele, in denen einer der Partner eher aktiv und dominant, der andere passiv und unterworfen ist. Lehrer und Schülerin, Herrin und Sklave oder Polizist und Verbrecher sind zum Beispiel sehr beliebt. Genau für solche Rollenspiele eignet sich Spanking perfekt, um noch richtig Pfeffer ins Spiel zu bringen. So wird bei solchen Erziehungsspielen etwa die böse Schülerin übers Knie gelegt oder der ungehorsame Sklave bestraft. Mit passenden Kostümen, die vor allem den Po gut freigeben, sind solche Spiele extrem erotisch und bringen frischen Wind ins Schlafzimmer und die Beziehung!

 

Foto: YouraPechkin / Getty Images

Warum du dich häufiger selbst belohnen solltest

sich selbst belohnen

Viele Menschen können mit einem Lob gar nicht mehr richtig umgehen. Leider ist es fast schon normal geworden, eher zu kritisieren und bei positiven Dingen nichts zu sagen. Das ist wirklich schade. Erinnere dich an deine Kindheit zurück, wenn du in der Schule ein Sternchen für Fleißarbeit bekommen hast, oder Mama hat dir erlaubt, die Schüssel mit Teig auszulecken, weil du ihr beim Backen geholfen hast. Das waren schöne Momente im Leben. Wenn du jetzt ein Lob bekommst, bis du erstmal verlegen und weißt nicht, wie du damit umgehen sollst. Meistens ist es ein flüchtiges „Danke“ und dann ist es auch schon wieder weg.

Loben bedeutet, etwas verbal zu honorieren, was jemand wirklich gut gemacht hat. Und warum sollte das nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen richtig guttun? Wir gehen noch einen Schritt weiter: Warum sollte es dir nicht guttun, wenn du dich selbst belohnst?
 

Motivation durch Belohnung

Wie oft sagst du dir am Tag: Ich muss heute noch Sport machen? Ich muss dringend noch Wäsche waschen? Ich muss dies tun und ich muss das tun? Wie fühlst du dich dabei? Es ist ein Druck, den du dir selbst aufbaust, und die Aufgaben machen durch das Wort „muss“ schon grundsätzlich keinen Spaß mehr. Warum gestaltest du dir dein Leben nicht einfach positiver? Das geht schon mit der Umformulierung der Gedanken und einer Kleinigkeit hinterher: Der Selbstbelohnung.

Ein Beispiel: Du bist noch um 19 Uhr auf der Arbeit und dir fällt ein, dass du noch einkaufen musst. Deine Gedanken: Oh nein, es ist schon 7, ich muss doch noch einkaufen gehen. Dein Gefühl dabei ist negativ und unmotiviert. Stelle deine Gedanken um: Es ist bereits 7 Uhr, das ist schon spät, aber ich habe Lust, mir nach dem anstrengenden Tag etwas Leckeres zu kochen. Dazu gehe ich schnell noch einkaufen und werde mir zum Essen ein Glas Rotwein gönnen.

Das klingt schon ganz anders und löst bei dir im Kopf eine Motivation aus. Und du darfst dich nach der Arbeit selbst belohnen, weil sie anstrengend war und du heute gut gearbeitet hast. Du wirst mit einem positiven Gefühl nach Hause gehen und noch gern einkaufen, nicht nur für abends, sondern auch gleich für die nächsten Tage.

 

Du schiebst Dinge gerne auf die lange Bank?

Durch Selbstbelohnung werden auch Dinge, die eigentlich unangenehm sind und immer wieder auf der To-do-Liste nach hinten geschoben werden, leichter.

Fällt dir spontan etwas ein? Ein Klassiker ist die Steuererklärung. Wenn du noch keine To-do-Liste hast, lege dir eine an. Schreibe Steuererklärung darauf und dahinter, was du dir danach als Belohnung gönnen möchtest. Setzt du dich nun daran und freust dich drauf, was danach folgt, wird dir diese leicht von der Hand gehen. Du kannst sie danach stolz durchstreichen und deine Belohnung abhaken. So erledigen sich auch große Aufgaben leichter.

 

Weitere Gründe dafür, sich selbst zu belohnen

Du lernst Kleinigkeiten schätzen:

Nach der Arbeit ein gutes Glas Wein, nach dem Sport eine heiße Dusche mit dem Lieblings-Duschgel, nach dem Fitnessstudio ein Stück Schokolade. Das sind keine großen Dinge, aber du kannst sie genießen und lernst sie zu schätzen. So schaffst du es, grundsätzlich glücklicher zu werden, da dein Blick nicht auf Geld, sondern auf Momente gerichtet ist.

Und du lernst dabei, dich selbst zu lieben:

Meistens kritisiert man sich selbst. Wenn du aber beginnst, dir eine Freude zu machen, wirst du ein ganz anderes Bild von dir erhalten. Dein Selbstbewusstsein wächst und du hast insgesamt ein besseres Lebensgefühl.

Du machst deine Aufgaben besser:

Deine Belohnung lockt. Dadurch ist die Aufgabe vielleicht teilweise noch unangenehm, aber du weißt, wenn du das gut erledigen wirst, holst du dir danach dein positives Gefühl. Somit hast du einen Grund mehr, die Dinge ordentlich und gründlich zu erledigen. Das wird dir sowohl privat als auch auf der Arbeit helfen, Erfolge zu erzielen.

Du machst dich von niemandem abhängig:

Dein Gefühl ist bei der Selbstbelohnung entscheidend. Du bist nicht darauf angewiesen, dass jemand anderes auf dich zukommt, um dir ein positives Gefühl zu geben. Das stärkt dein Selbstbewusstsein.

Du bist offener dafür, auch andere zu belohnen:

Du kennst nun das Gefühl, wie es ist, eine Belohnung zu bekommen. Wenn du mit anderen Menschen zusammenarbeitest oder sie etwas für dich erledigen, weißt du, wie schön das Gefühl danach ist, etwas Positives zu erhalten. Das kannst du jetzt weitergeben. Dein Selbstbewusstsein und deine Offenheit werden andere motivieren und sie bekommen ein gutes Gefühl.

Du tankst Energie für schwierige Zeiten:

Nicht alles funktioniert mit einer Belohnung. Manche Dinge sind einfach unangenehm. Die kleinen Belohnungen helfen dir, damit besser umzugehen, haben dir aber zuvor auch schon Kraft gegeben, zu wissen, dass es dir gut geht und du diesen Zustand auch wieder erreichen kannst.

 

Beispiele für eine Selbstbelohnung

Viele wissen nicht, was ihnen gefällt oder was ihnen guttut. Hier sind ein paar Ideen, sich selbst zu belohnen:

  • Besuch im Schwimmbad, Spa oder eine Massage
  • Besuch im Kino, Theater, Museum
  • Spaziergang im Grünen
  • Einen schönen Film oder die Lieblingsserie schauen
  • Shoppen gehen
  • Auf eine Feier oder in eine Bar gehen
  • Essen gehen
  • Kochen oder backen
  • Ein Buch lesen, faulenzen
  • Sich mit Freunden treffen

 

Probiere es aus und genieße dein neues Bewusstsein. Wir wünschen dir dabei viel Spaß!

 

Foto: BraunS / Getty Images

Was du über deinen Körperfettanteil wissen solltest

Körperfettanteil

Wenn du bemerkst, dass du plötzlich besser in deine Hose kommst und du eventuell auch Komplimente für deinen Knack-Po erhältst, ist dies grundsätzlich natürlich etwas Gutes. Allerdings kann es sein, dass diese positive Veränderung auf der Waage gar nicht zu erkennen ist. Woran das liegt? Ganz einfach, du hast an Fett verloren und an Muskelmasse zugelegt. Denn Letztere ist deutlich schwerer, was nicht selten zu Irritationen auf der Waage führt.

Was ist der Körperfettanteil?

Der Körperfettanteil gibt den Anteil des sogenannten Depotfettes an. Diese Prozentangabe ist vor allem dann interessant, wenn du deinen Trainings- und Abnehmerfolg feststellen willst. Mit keiner anderen Messeinheit lassen sich die Fortschritte so gut messen.

Ab ungefähr dem 30. Lebensjahr kann ein zu hoher Körperfettanteil zu unterschiedlichen körperlichen Beschwerden führen. Unter anderem können dadurch Bluthochdruck, diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoarthritis, Diabetes oder sogar Krebs entstehen. Laut statistischer Daten haben rund 30 % aller Frauen und 25 % aller Männer einen zu hohen Körperfettanteil. Und diese haben ein höheres Risiko, irgendwann körperliche Beschwerden zu bekommen. Häufig ist das sogenannte viszerale Eingeweidefett die Ursache für eine vorzeitige Gefäßerkrankung, Herzinfarkte oder sogar Schlaganfälle.

 

Welche verschiedenen Körperfettarten gibt es?

Es wird grundsätzlich zwischen dem Unterhautfettgewebe, das sich zwischen der Haut und den Muskeln (subkutan) befindet und dem sogenannten Eingeweidefett (viszeral), das eine Art Hülle um die inneren Organe bildet, unterschieden.

 

Ist ein geringer Körperfettanteil immer gesund?

Grundsätzlich ist es natürlich gut, nicht zu viel Fett zu haben. Dies kannst du unter anderem durch folgende Maßnahmen erreichen:

• ausreichend Bewegung
• regelmäßiger Sex
• guter und ausreichender Schlaf
• gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung

Allerdings müssen diese Maßnahmen konstant durchgeführt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Dies ist auch sehr wichtig, denn wenn der Körperfettanteil ständig schwankt, bedeutet dies sehr viel Stress für den Körper. Ihm wird immer wieder entweder ein Überfluss oder ein Mangel vorgegaukelt, worauf er dann dementsprechend reagieren muss. Daher solltest du versuchen, eine gewisse Ausgeglichenheit in dein Leben zu bringen und am besten nicht von dem einen in das nächste Extrem zu rutschen – dein Körper wird es dir danken.

Welcher Körperfettanteil ist für Frauen ideal?

Für eine möglichst hohe Lebenserwartung und vor allem auch für das subjektive Wohlbefinden sollte der Körperfettanteil einer Frau bei ungefähr 10 % bis 20 % liegen. Hierbei kommt es aber auch darauf an, ob du Hobby- oder Profisportler bist und welche Sportart du ausübst. Bei Bodybuildern sollte Körperfettanteil in der Wettkampfphase bei höchstens drei Prozent bis fünf Prozent liegen, während bei Fußballern sechs Prozent bis acht Prozent ideal sind.

 

Auf welche Weisen lässt sich der Körperfettanteil messen?

Um den Körperfettanteil zu bestimmen, stehen dir unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Allerdings liefern diese nicht alle sehr genaue Ergebnisse. Die gängigsten Methoden für die Bestimmung des Körperfettanteils sind:

• die Körperfettwaage
• der Kaliper und
• die professionelle Messung

1. Die Körperfettwaage

Körperfettwaagen kannst du mittlerweile in zahlreichen Geschäften erwerben. Die meisten Modelle lassen sich einfach bedienen und liefern akzeptable Ergebnisse. Häufig sind sie mit Sensoren für die Füße oder die Hände ausgestattet. Durch diese fließt ein leichter Strom in den Körper, den du allerdings nicht oder wenn dann nur als leichtes Kribbeln wahrnimmst.

2. Der Kaliper

Bei dem Kaliper handelt es sich um ein spezielles Gerät, mit du dem die sogenannte Faltentiefe an unterschiedlichen Bereichen bestimmen kannst. Mit etwas Übung kannst du mit diesem deinen Körperfettanteil messen und erhältst hierbei relativ gute und realistische Werte.


 

3. Die professionelle Messung

Die professionelle Messung sollte immer von einem Mediziner durchgeführt werden. Hierbei erhältst du das genaueste Ergebnis.

 

Was sagt der Körperfettanteil aus?

Wenn du weißt, wie hoch dein Körperfettanteil ist, kannst du erkennen, wie es um deinen Fitness- und Gesundheitszustand bestellt ist. Ist er zu hoch, solltest du etwas ändern, beispielsweise mit den oben beschriebenen Maßnahmen. Denn sonst können auf Dauer unterschiedliche körperliche Beschwerden entstehen.

Wenn du also viel Sport treibst und auch sonst gesund lebst, aber dennoch nicht an Gewicht verlierst, muss dich das nicht beunruhigen. Im Gegenteil, das kann auch bedeuten, dass du durch das Training an Muskelmasse zugelegt hast. Das ist aber ganz normal und sollte keinesfalls dazu führen, dass deine Motivation sinkt. Mit etwas Geduld wirst du auch auf der Waage bald eine Veränderung feststellen.

 

Foto: Gearstd / Getty Images

Wie teile ich dem Partner meine sexuellen Wünsche mit?

Wie teile ich dem Partner meine sexuellen Wünsche mit?

Viele tun sich schwer, dem Partner die eigenen sexuellen Wünsche oder Fantasien mitzuteilen. Doch Kommunikation ist das A und O einer guten Beziehung – deshalb solltest du mit deinem Liebsten über alles sprechen – auch über Sex.

Die Realität sieht allerdings anders aus und ist zudem nicht gerade optimal, beweisen einschlägige Studien (u.a. von TNS Healthcare). 10 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben demnach an, dass sie sich gerne zu ihren sexuellen Vorlieben äußern würden – aber nicht trauen. Und lediglich 20 Prozent der befragten Männer gehen davon aus, dass ihre Partnerin offen über ihre Wünsche spricht. Dabei gibt es kaum etwas, was sich mit geringerem Aufwand so positiv auf die Beziehung auswirken kann.

Deshalb hier meine Tipps für eine leidenschaftlichere Partnerschaft:
 

1. Du solltest dich zu einem Gespräch fest mit deinem Partner verabreden und ihm vorab nur mitteilen, dass du einen ungestörten Abend verbringen möchtest. Am besten trefft ihr euch an einem ruhigen Ort, zuhause oder im Lieblingsrestaurant. Ihr könnt etwas Schönes kochen oder aber auch den Pizzaservice „zu Rate ziehen“, denn es geht ja in erster Linie um ein ungezwungenes Gespräch und nicht darum, seine Kochkünste zu beweisen.

2. Falls ihr Hemmungen habt, darüber zu reden, macht euch vorab ein paar prinzipielle Gedanken und schreibt diese stichwortartig auf – bloß keine Rede vorbereiten! Am besten einfach nur ein paar Sätze oder den Einleitungssatz zur eigenen Sicherheit – dann geht der Rest wie von selbst.

3. Nach dem Essen vereinbart ihr dann, jeder für sich seine fünf Vorlieben zu notieren, die ihr dann gemeinsam durchsprecht. Wenn die Stimmung an dem Abend prickelnd genug ist, könnt ihr auch gleich zur Tat schreiten. Wichtig bei der Formulierung eurer Wünsche ist, dass ihr notiert, was ihr wollt, nicht was ihr denkt, was der Partner will.

4. Auch hier solltet ihr euch in Geduld üben und nicht alles auf einmal (verändern) wollen. Fangt mit dem leichten an – was der Partner oder ihr eben auch gerne mögt oder euch vorstellen könnt. Ob softe Pornos von Petra Joy oder aber auch Kinofilme wie Fifty Shades of Grey: es gibt viele anregende Erotikliteratur oder Erotik-Filme, die ihr euch gemeinsam anschauen oder auch vorlesen könnt. Die fantasievollen Sex-Szenen sind an- und erregend und können als Anregung für eure eigenen Sexspiele dienen.

5. Es gib auch jede Menge moderner und schöner Sextoys – für jeden Geschmack ist da etwas dabei: von Dildos über Massageöle bis Fesseln. Stöbert im Netz und sagt euch gleich beim gemeinsamen Anschauen und Raussuchen, was euch gefällt und was ihr damit gerne machen würdet. Dann könnt ihr es direkt online bestellen und ausprobieren.

6. Beim Ausprobieren eurer Wünsche solltet ihr spielerisch damit umgehen und etwas vorbereiten oder auch Anweisungen geben (aber bitte nicht im Militärton, es sei denn, ihr steht darauf). Taten sprechen am besten – einfach den Partner mit der Hand führen und ihm zeigen, wo und wie du es gerne haben willst…

7. Seid bereit für neue Erfahrungen – es kann auch durchaus sein, dass sich ein sexueller Wunsch oder eine Fantasie als nicht so prickelnd erweist. Dann nehmt es mit Humor, teilt das mit oder versucht andere Spielarten davon, und probiert es mehrmals aus – denn auch hier (ähnlich wie beim Lernen eine neuen Sprache) braucht es eines gewissen Trainings und einer „Routine“, damit man sich ganz fallen lassen kann und es beide genießen können.

8. Wichtig ist auch, dem Partner ein positives Feedback zu geben, dass er auf die Wünsche eingeht, aber auch, dass es mit ihm insgesamt Spaß macht – dann fällt das Sprechen darüber immer leichter und wird schließlich selbstverständlich. So bleibt die Beziehung und euer Liebesleben frisch und aufregend.

 

 

Nicole Kleinhenz

Nicole Kleinhenz

Nicole Kleinhenz verfügt über umfassende Kenntnisse in den Bereichen Partnersuche, Partnerwahl und Partnerschaft: Sie ist zertifizierter Beziehungscoach und Inhaberin des Portals Flirtpub / Webmido (www.flirtpub.de). Mit ihrer Crew holte sie den Guinness-Weltrekord im Schnellküssen nach Deutschland. Als Beziehungscoach ist sie gefragter Interviewpartner in Print, Radio und TV. Ab sofort macht sie die regelmäßige Flirt-Kolumne bei Ajouré.

 

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Foto: Felix Wirth / Getty Images; Nicole Kleinhenz privat

Mehr Volumen! 13 Stylingtricks für dünnes Haar

dünnes Haar

Mit den Haaren ist das so eine Sache: Wer eine glatte Mähne hat, möchte Locken. Wer sie kurz trägt, möchte sie lieber lang. Wer als Brünette geboren wurde, verwandelt sich gerne in eine Blondine. Nur in Sachen Volumen sind sich alle einig: Fülliges Haar hat das gewisse Etwas, wirkt gleich viel weiblicher und lässt sich unendlich stylen. Doch mit dünnem Haar müssen wir jetzt nicht in Frisur-Depression verfallen oder zu Extensions greifen. Mit ein paar einfachen Kniffen wird aus der leichten Pracht eine Löwenmähne.

1. In der Kürze… liegt das Volumen

Volumen zaubern beginnt bereits beim Friseur: Mit dem richtigen Schnitt wirkt dünnes Haar gleich viel dicker. Es empfehlen sich generell eher kürzere Haarlängen, etwa bis zur Schulter. Achtung Falle: Der oft so angepriesene Stufenschnitt tut zartem Haar keinen Gefallen. Besser sind starke und exakte Konturen, die der Friseur mit einer Schere kreiert. Außerdem solltest du deine Haarpracht im Sechs-Wochen-Rhythmus in die Hände eines Profis begeben.

 

2. Mit Farbe tricksen

Auch mit Farbe kann der Friseur deines Vertrauens schummeln: Tönungen lassen dein Haar optisch fülliger wirken. Das liegt unter anderem daran, dass die einzelnen Haare von der Tönung lediglich umhüllt werden. Das schafft Masse und natürlich auch Glanz. Für noch mehr Struktur und Volumen sorgen darüber hinaus blonde Strähnen im Haar. Wer auf Natürlichkeit setzt, kann sich die Farbakzente selbstverständlich in seinem eigentlichen Farbton ziehen lassen.

3. Auf die Pflege kommt es an

Eine gehörige Portion Volumen gibt es mit der richtigen Pflege für deine Wunsch-Mähne: Volumen-Shampoos und solche für feines Haar halten das, was sie versprechen und packen noch eine Ladung Feuchtigkeit obendrauf. Grund sind die Tenside, die die Oberflächen der einzelnen Haare anrauen sowie Polymere, die diese – ähnlich wie bei der Tönung – umlagern. Spezielle Conditioner haben den gleichen Effekt. Allerdings solltest du nie Produkte verwenden, die sich selbst als besonders praktisch präsentieren – die also mit folgender Formel werben: zwei in eins.

 

4. Mehr als nur Plan B: Trockenshampoo

Das gute alte Trockenschampoo hast auch du sicherlich für den Fall der Fälle im Spiegelschrank stehen, oder? Aber die Wunderwaffe kann noch mehr, als die Haarwäsche ersetzen: Einfach das Haar Kopf über schütteln und das Wundermittel in die Mähne und besonders in den Ansatz angeben. Dünnes Haar wirkt so viel fülliger.

 

5. Erst voluminös föhnen…

Dass du dein Haar Kopf über föhnen solltest, wenn du eine Löwenmähne möchtest, weißt du bestimmt. Aber achte darauf, dass du mit dem Föhn immer zunächst am Unterkopf ansetzt und gegen die Fallrichtung deines Haares trocknest. So werden deine dünnen Strähnen tatsächlich „aufgeblasen“. Damit du sie später perfekt stylen kannst, ohne wieder an Fülle zu verlieren, solltest du dein Haar nahezu trockenföhnen.

6. …dann noch fülliger bürsten!

In Sachen Bürste kommt es für eine extra Volumenexplosion auf Form, Größe und Menge an. Für die XXL-Mähne verwendest du zwei Rundbürsten, die mindestens einen Durchmesser von 5 Zentimetern messen. Mit der einen Bürste kannst du so die darauf gedrehte, bereits geföhnte Haarsträhne auskühlen lassen, während du mit der zweiten einfach die nächste Strähne föhnst.

 

7. Schaum und Spray? Her damit, aber richtig!

Ob fürs nasse oder trockene Haar, Schaumfestiger knetet dir Extra-Volumen ins Haar. Aber bitte in Maßen verwenden! Das gilt auch für Volumen-Sprays. Dafür das Spray von unten auf Ansatz und Haarspitzen sprühen. Denn alles, was von oben kommt, beschwert das Haar und lässt es wieder zusammenfallen.

 

8. Gegen Kopfhaut-Blitzer

Die Frisur sitzt, das Haar sieht voluminös aus – doch das einzige, was jetzt noch stört, ist die hervor blitzende Kopfhaut! Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist direkt ein Indiz für dünnes Haar. Trick 17 hast du in deiner Make-up-Schatulle: Lidschatten und Puder. Einfach mit einem kleinen Pinsel am Ansatz, hinterm Ohr oder an der Stirn entlang auftragen und die kahl wirken-den Stellen verschwinden lassen. Auf die passende und dezente Farbe solltest du natürlich achten – und Glitzer vermeiden.

9. Scheitel-Experimente

Auch den Haaren wird es manchmal zu eintönig. Folge: Sie werden lustlos. Okay, okay, was eigentlich geschieht, wenn du deine Haare immer wieder gleich trägst, also den Scheitel auf der gleichen Stelle ziehst: es legt sich platt. Wer den Scheitel öfter mal um wenige Zentimeter verlegt, gibt den Haarwurzeln die Chance, sich immer wieder aufzurichten. Das wirkt nicht nur voluminöser, sondern ist es dann tatsächlich.

 

10. Ein letzter Trick für den Ansatz:

Toupieren! Kennt man, zwickt ein wenig, aber funktioniert. Hierfür musst du einfach einen stumpfen Kamm zur Hand nehmen, mit dem du die einzelnen Haarsträhnen von ihrer Mitte aus zur Kopfhaut hinschiebst. Danach das aufgewuschelte Haar etwas glattstreichen und mit Haarspray – wie eben gelernt – von unten aus befestigen.

11. Wunderwaffe(n) für einen fülligen Pferdeschwanz

Auch beim Styling eines Pferdeschwanzes kannst du mogeln, das ist kinderleicht: Dabei versteckst du einfach beispielsweise einen kleinen Watteball, einen Deckel oder ein Silikonteil an der Position, an der du deinen Zopf platzierst. Wenn du ihn an dieser Stelle bindest, wirkt er gleich voluminöser. Gut versteckt fällt die kleine Wunderwaffe auch nicht auf, versprochen!


 

12. Aus zwei mach eins

Wenn du nicht nur mehr Volumen in deinem Zopf haben möchtest, sondern auch Länge, dann solltest du den Doppelzopf-Trick testen: Den ersten Pferdeschwanz aus deinem Deckhaar setzt du recht weit oben am Hinterkopf an. Einen zweiten bindest du dir so darunter, dass er wiederum von dem ersten Zopf fließend überdeckt wird. Voilà, aus zwei mach eins!

13. Walla-Walla-Mähne

Old but gold sind Omas Lockenwickler. Ob wirklich richtig oldschool unter der Trockenhaube oder integrierte Heizwickler: Strähne für Strähne aufwickeln, ein paar Minuten den Haaren einheizen und schon hast du eine Lockenmähne, die sich sehen lassen kann. Etwas sporadischer und nicht ganz so auffällig werden deine Locken, wenn du feuchte Strähnen zwirbelst und dann exakt so föhnst. Fertig sind die immer angesagten Beach Waves.

 

Foto: AndreiPark / Getty Images; PR / Amazon

Diese 10 Denkfehler verhindern deinen Erfolg

Diese 10 Denkfehler verhindern deinen Erfolg

Jeder von uns hat festgefahrene Glaubenssätze, die uns daran hindern, etwas in Bewegung zu setzen, erfolgreich zu sein und unsere Träume zu verwirklichen. Vielen sind diese negativen Denkweisen jedoch gar nicht bewusst, denn sie haben sich tief in unserem Unterbewusstsein verankert und werden nicht hinterfragt. Deshalb möchten wir uns hier mit solchen Denkfehlern befassen, die deinen Erfolg verhindern und diese außer Kraft setzen, damit auch du deinen Träumen ein Stück näherkommst.
 

1. Ich kann das nicht.

Unser Gehirn ist darauf programmiert, uns vor Gefahren zu schützen. Das ist auch ganz gut so. Doch leider verhindert dieser Schutzmechanismus oft auch, dass wir unser volles Potenzial ausschöpfen, unsere Ziele erreichen und damit zu Erfolgserlebnissen kommen. Denn es kann schon beängstigend sein, aus der wohlbehüteten Komfortzone rauszukommen und eine Veränderung zu wagen. Wenn man sich jedoch öfter traut, über seinen Schatten zu springen, kann man so das Gehirn austricksen und es langfristig trainieren, solche Angst-Glaubenssätze abzulegen.

 

2. Das wird nie klappen.

Hast du manchmal das Gefühl, du würdest etwas doch nie schaffen, weil es zu schwierig ist, zu lange dauert oder einfach nicht zu funktionieren scheint? Ob man nun viele Job-Absagen bekommt, eine Prüfung nicht besteht oder bei einem Vorhaben scheitert – wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, machen sich oft Ungeduld und Frust breit. Doch auf keinen Fall solltest du zu früh aufgeben. Viele Berühmtheiten gelangten erst nach einem langen Weg voller Rückschläge zu ihrem Erfolg. Also unbedingt dranbleiben!

 

3. Ich bin nicht gut, talentiert, jung, schön, klug, gebildet, … genug.

Nicht nur die Angst zu scheitern hindert uns daran, unsere Träume zu verwirklichen und erfolgreich zu sein, sondern auch der irrsinnige Glaube „Was werden wohl die anderen von mir denken?“ Plötzlich glaubt man, nicht genug Talent oder Wissen zu haben, zu alt oder nicht gut genug für etwas zu sein. Dieser Denkfehler hindert dich in deiner Entwicklung, denn es gibt immer wieder jemanden, der etwas auszusetzen hat. Wichtig ist nur, was du selbst von dir hältst.

 

4. Andere können das viel besser als ich.

Der ständige Vergleich mit anderen führt nur zu Frust und chronischer Unzufriedenheit mit sich selbst. Es wird immer jemanden geben, der erfolgreicher, jünger, glücklicher ist, der mehr kann oder mehr Geld hat. Also, was soll’s? Befreie dich von deinen Neidgefühlen und konzentriere dich lieber auf das, was du kannst und sei dankbar für das, was du hast. Bestimmt wirst auch du für irgendwas beneidet.

 

5. Das liegt nicht in meiner Macht.

Wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Doch dieser Weg wird oft durch Ausreden, wie „ich kann da nichts tun“, „das geht einfach nicht“, „das hängt nicht von mir ab“ und so weiter gepflastert. Instinktiv neigen wir dazu, die Schuld für unsere Unzufriedenheit auf die Umstände abzuwälzen. Denn so ist es leichter, die eigene Untätigkeit zu rechtfertigen. Übernimm die Verantwortung für dein Leben und handle!

 

6. Ich bin noch nicht soweit.

Durch diesen Denkfehler verfallen wir oft in einen Wartezustand. Wir glauben, noch nicht bereit zu sein, um das zu machen, was wir eigentlich gern täten. Denn wir wollen perfekt sein. Doch die Perfektion ist nur Schein. Professionalität wird nur durch Übung erreicht. Spring also einfach ins kalte Wasser und fange an, deine Träume zu verwirklichen, bevor du dich bereit fühlst. Du wirst sehen, du warst schon längst soweit.

 

7. Das hat noch Zeit.

Hast du Träume, Ziele oder Wünsche, die du immer vor dir herschiebst, weil du glaubst, dass es später noch Zeit dafür geben wird? Aus Angst vor Veränderung vertröstest du dich mit der Lüge, dass du es eines Tages schon noch machst. Stattdessen versinkst du in Arbeit und Alltagsstress, was dich nur zu Frust führt. Überdenke deine Prioritäten und halte dir stets vor Augen, dass das Leben zu kurz ist, um es nicht so zu leben, wie du es willst.

 

8. Ich kann aufhören, wenn ich will.

Die ewige Ausrede. Egal ob es ums Rauchen, ungesunde Essensgewohnheiten oder einfach nur schlechte Charakterzüge geht. Wir glauben, alles unter Kontrolle zu haben und jederzeit sofort damit aufhören zu können. Doch dies ist ein Trugschluss. Denn schlechte Gewohnheiten wirken sich direkt auf deinen Erfolg aus. Sie abzulegen bedeutet Arbeit. Es braucht Zeit und vor allem Willenskraft. Doch es lohnt sich. Schließlich geht es um dein Leben.

 

9. Was ist, wenn ich etwas verpasse?

Oft passiert es, dass wir aus Angst etwas zu verpassen, uns nicht für eine Sache entscheiden können, uns nicht festlegen können. Oder wir fangen an, unsere früheren Entscheidungen zu hinterfragen und über die lästige Frage „was wäre, wenn…“ nachzugrübeln. Doch das alles bringt uns nicht weiter. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern und die Zukunft können wir nur gestalten, wenn wir uns für einen Weg entscheiden und uns weiterentwickeln.

 

10. Wenn ich Erfolg habe, werde ich endlich glücklich sein.

Oft denken wir, dass wir dann glücklich werden, wenn wir erstmal erfolgreich sind. Wenn wir genug Geld haben, einen guten Job oder eine glückliche Beziehung. Wenn wir einen bestimmten Traum oder ein Ziel erreichen. Doch das ist ein Irrglaube. Denn diese Denkweise verhindert, dass wir uns überhaupt jemals glücklich fühlen. Stattdessen ist es genau umgekehrt. Wenn wir glücklich sind, stellt sich der ersehnte Erfolg viel eher ein, weil unser Gehirn bei einer positiven Grundeinstellung einfach mehr leistet. Mach also dein Glück nicht von deinem Erfolg abhängig. Überlege stattdessen, wofür du dankbar sein kannst und lebe im Jetzt!

 

Foto: Baron / Freier Fotograf / Getty Images

Doggy Style: In der Hündchenstellung zum Orgasmus

Doggy Style

Warum ist der Doggy Style eigentlich so beliebt? Angeblich ist die Hündchenstellung Stellung vor allem für Männer aufregend, aber auch 60% der Frauen den geben den Doggy Style als ihre zweitliebste Sexstellung an. Kein Wunder, schließlich ist kaum eine andere Stellung so wandelbar und verrucht wie der Doggy Style.

Auch Frauen, die es noch nicht probiert haben, würden sich gerne einmal umdrehen, haben aber vielleicht Angst oder Bedenken. Aber es lohnt sich, die animalische Sexposition für sich zu entdecken!

 

Vorteile für sie

In der Hündchenstellung ist die Wahrscheinlichkeit, den G-Punkt zu treffen, sehr hoch. Und du hast es sogar selbst in der Hand, denn du kannst dein Becken nach Belieben heben, senken, hin- oder herdrehen, bis dein Partner genau den richtigen Punkt trifft.

In dieser Position hast du außerdem Einfluss auf den Rhythmus, die Geschwindigkeit der Stöße und du kannst dich ihm entgegendrücken oder entziehen, wie du es möchtest. Gleichzeitig ist es aber auch möglich, als Frau alle Kontrolle abzugeben und sich fallen zu lassen. Der Mann kann dann entweder selbst die Stöße ausführen, oder er umfasst deine Hüften und bewegt dich dadurch vor und zurück.

Außerdem ist die Doggy Stellung, auch wenn du aktiv sein möchtest, nicht wirklich anstrengend (so wie die Reiterposition etwa). Und wenn doch, ist sie ganz einfach und fließend entsprechend wandelbar. Beginnt ihr zum Beispiel auf allen Vieren und dir schmerzen mit der Zeit die Handgelenke vom Abstützen, kannst du dich auf den Bauch legen oder dich aufrichten. Bei allen Varianten der Sex-Stellung haben zudem entweder du oder dein Partner die Hände frei für andere erogene Zonen.

 

Die klassischen Doggy Style-Varianten

Auf allen Vieren:

Sie kniet und stützt sich auf den Händen ab. Der Mann kniet hinter ihr und dringt von hinten in sie ein. Er hat dabei die Hände frei für ihren Körper oder kann sie an den Hüften festhalten und bewegen.

Sie kann dabei mit ihren Händen durch die Beine greifen und ganz sanft an seinen Hoden ziehen – das wird ihn verrückt machen! Er kann im Gegenzug eines seiner Beine aufstellen, um so noch tiefer in sie einzudringen.

Eine Etage tiefer:

Anstatt sich auf die Hände zu stützen, kannst du dich auch auf deine Unterarme legen oder deine Arme noch weiter nach vorne schieben. So bietest du ihm eine gute Möglichkeit, noch tiefer in dich einzudringen. Gleichzeitig rückt dein Po noch mehr in seinen Fokus – was ihn bestimmt noch mehr verrückt machen wird!

Auf dem Bauch liegend:

Sie liegt auf dem Bauch, am besten mit einem Kissen unter den Hüften, um den Po anzuheben. Er liegt auf ihr oder kniet über bzw. hinter ihr. So kann sie perfekt ihre Klitoris am Bett reiben oder ihre Hand dazwischenschieben.

Im Stehen:

Haben beide etwa die gleiche Größe, geht es auch sehr gut im Stehen. Bei Größenunterschieden kann die Frau sich nach vorne über einen Tisch beugen. Wenn sie sich noch ein wenig tiefer nach vorne beugt, kann sie ihren Kopf nach unten hängenlassen. Durch das Blut, das so in ihren Kopf fließt, soll der Orgasmus verstärkt werden.

Auf seinem Schoß sitzend:

Sie setzt sich mit dem Rücken zum Mann auf seinen Schoß. Wenn sie die Beine links und rechts über seinen Beinen hat, kann er mit einer Hand nach vorne greifen und ihre Klitoris stimulieren. Wer diese Variante schon einmal ausprobiert hat, weiß, dass sie ganz schön auf die Oberschenkel geht, also eher für einen Quickie oder als Position für zwischendurch geeignet ist.

 

Orgasmusgarantie mit dem Doggystyle

Mit dem Doggy Style kannst du besonders leicht zum Orgasmus kommen, wenn du experimentierfreudig bist. Vielleicht gehört der Doggy-Style auch deshalb zu den beliebtesten Sexstellungen. Du kannst durch Bewegungen deiner Hüfte sehr gut den Winkel bestimmen, in dem er eindringt und ausprobieren, wann er deinen G-Punkt trifft.

Und in den meisten Varianten der Stellung hat der Mann die Hände frei, um dich zusätzlich zu stimulieren. Liegst du auf dem Bauch oder sitzt auf seinem Schoß, hast auch du deine Hände frei und kannst selbst mithelfen. Oder ihr benutzt ein vibrierendes Spielzeug, das du selbst oder er mit einer freien Hand bedienen kann.

Da diese Stellung so schön animalisch ist, eignet sie sich auch perfekt für alle, die es gern etwas wilder oder härter haben. Der Mann kann von hinten die Haare der Frau festhalten, ihr leichte Schläge auf den Po geben oder ihre Hände auf dem Rücken festhalten. Es kann sehr aufregend sein, mit Fantasien zu spielen, denn der Großteil eines Orgasmus findet im Kopf statt.

 

Schon gewusst? Die lateinische Bezeichnung für den Doggy Style lautet „coitus a tergo“, was übersetzt soviel bedeutet wie „Geschlechtsverkehr von hinten“. Und das Kamasutra bezeichnet die Sexstellung als „Super-G“.

Doggystyle

Probleme mit dem Sex im Doggy Style lösen

Ein paar Schwierigkeiten mit der Stellung führen oft dazu, dass Paare sie schnell wieder aufgeben. Dabei sind diese schnell zu lösen, wenn man diese Tipps kennt:

Zu viel oder zu wenig Penetration?

Die Position auf allen Vieren kann tatsächlich für die Frau schnell schmerzhaft werden, während die Bauchlage oft keine allzu tiefe Penetration zulässt. Die perfekte Mischung ist da ein großes Kissen unter deinen Hüften. Dadurch ist Entspannung gewährleistet und der Po ist dennoch hoch genug platziert, um eine tiefe Penetration zu ermöglichen und auch dem Partner eine bequemere Haltung zu ermöglichen.

Zu wenig Romantik?

Oft werden dabei Intimität und Kontaktmöglichkeiten vermisst, vor allem, wenn die Frau auf allen Vieren ist. Dafür kann es helfen, es vor einem Spiegel zu tun. Dieser ermöglicht, dass man sich während dem Sex in die Augen sehen und die Reaktionen des Partners mitbekommen kann.

Mehr Körperkontakt ist möglich, indem du dich zwischendurch aufrichtest und deinen Rücken an seine Brut lehnst. So kann er deine Brüste erreichen, dich umarmen, deinen Nacken küssen etc.

Keine klitorale Stimulation?

Beim Sex von hinten wird in der Regel die Klitoris nicht so stark stimuliert wie bei anderen Stellungen. Hier kannst du Abhilfe schaffen, indem du dich entweder selbst streichelst oder dein Partner beugt sich nach vorne und stimuliert dich zusätzlich mit seiner Hand. Alternativ könnt ihr dafür natürlich auch einen Vibrator verwenden, sodass es besonders gefühlsintensiv wird!

Zu vorschnell?

Wenn es direkt im Doggy Style losgeht, ist die Gefahr groß, dass die schnelle und tiefe Penetration dir Schmerzen bereitet. Ist die Frau noch nicht erregt genug, dann ist die Vagina noch zu eng und kurz, sodass der Mann schnell an den Muttermund stößt, wenn er tief eindringen möchte. Ein ausführliches Vorspiel ist also beim Dogg Style besonders wichtig.

Auch ein wenig Gleitgel kann hilfreich sein. Natürlich ist sie auch als Quickie möglich, dann jedoch nur empfehlenswert, wenn die Frau bereits sehr erregt ist.

 

Fotos: AleksandarNakic / Getty Images; gorosi / stock.adobe.com

On/Off-Beziehung: So entkommst du der Endlosschleife

On/Off-Beziehung: So entkommst du der Endlosschleife

Jeder hat es schon einmal selbst erlebt oder kennt andere, die es erlebt haben: Eine Beziehung, die nie so richtig funktioniert, immer wieder beginnt und endet, die Partner können nicht mit- und nicht ohne einander. Eine solche Beziehung ist auf Dauer extrem anstrengend und doch wird sie oft erstaunlich lange durchgehalten, denn das ständige Auf und Ab der Gefühle sorgt für Hormonausschüttungen und Aufregung.

Vor allem das grandiose Hochgefühl bei jeder Versöhnung und jedem „Neubeginn“ macht geradezu süchtig nach Wiederholung. Dennoch kommt in jeder On/Off-Beziehung der Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung ansteht, weil einer von beiden oder beide Beteiligten nicht mehr länger auf die gleiche Art weitermachen können.
 

Große Liebe oder inkonsequente Bequemlichkeit?

Irgendwann steht also die große Frage an: Worauf will diese Beziehung hinaus? Kommt ihr nicht voneinander los, weil es wirklich die große Liebe ist, oder möchtest du aus anderen, ungesunden Gründen nicht endgültig getrennt sein? Es gibt einige typische Beweggründe, eine nicht wirklich funktionierende Beziehung aufrecht zu erhalten:
 

Festhalten an schöner Vergangenheit

Zu Beginn war alles doch so schön. Ihr wart frisch verliebt und fandet noch kein schlechtes Haar am anderen. Die Beziehung bestand nur aus Freude, Harmonie und schönen gemeinsamen Erlebnissen. Wer sich ständig an die unbeschwerte Vergangenheit zurückerinnert, hält sich vielleicht daran fest, es könne wieder genauso werden. Ob das tatsächlich möglich ist, hängt von beiden Beteiligten ab.

 

Glaube an die eine große Liebe

Wer ganz romantisch daran glaubt, dass es für jeden Menschen die eine große Liebe und den einen Lebenspartner gibt, möchte eine Beziehung nicht vorschnell beenden. Du hast vielleicht Angst, diese Beziehung wäre der oder die Richtige gewesen und du hast dir durch das definitive Ende jede Chance auf die große Liebe zerstört.

 

Angst vor dem Singleleben

Viele Menschen sind einfach nur sehr ungern Single. Die Vorstellung, wieder auf den Markt der Möglichkeiten geworfen zu werden und die Suche von vorne beginnen zu müssen, bereitet ihnen übermächtige Angst. Viel lieber kämpfen sie um das Halbrichtige, das sie bereits gefunden haben, als dass sie etwas Passendes komplett neu suchen müssen.

 

Hoffnung auf Veränderung

Vor allem Frauen haben oft das Problem, dass sie fest daran glauben, ihren Partner zum Besseren verändern zu können. Sie denken, wenn er sie nur stark genug liebt, könnte er genau der Mann werden, den sie in ihm sehen (wollen). Einen Menschen verändern zu wollen ist jedoch nicht nur ziemlich erfolglos, sondern auch schädlich für beide Beteiligten.
 

Wann gibt es noch Hoffnung für die Beziehung?

Es gibt durchaus On/Off-Beziehungen, die eine gute Chance haben, zu einer festen und funktionierenden Beziehung zu wachsen. Dafür müssen beide Partner zur gleichen Zeit dazu bereit sich, sich tatsächlich aufeinander einzulassen und sich zuverlässig und endgültig füreinander entscheiden. Es muss beiden klar sein, dass eine verlässliche Beziehung auch anstrengende Zeiten bereithält und Beziehungsarbeit bedeutet. Wenn ihr euch als Paar bewusstmacht, dass einer von euch beiden oder auch beide Bindungs- und Verlustängste hat, die bisher zu einer On/Off-Beziehung geführt haben, dann könnt ihr diese gemeinsam bearbeiten.

Dabei kann es hilfreich sein, sich zu Beginn darauf zu einigen, eine Trennung erst einmal auszuschließen. Das mag drastisch klingen, ist jedoch sehr hilfreich, wenn ihr aus der Spirale der On/Off-Beziehung herauskommen möchtet. Auch wenn ihr nach jedem Streit das Bedürfnis habt, wie gewohnt aufzugeben, haltet ihr eine abgemachte Zeit zusammen durch und brecht nicht bei jedem Konflikt wieder alles ab. Dadurch könnt ihr lernen, sich zusammenzuraufen und an Schwierigkeiten zu arbeiten. Beruhigen könnt ihr euch währenddessen damit: Stellt ihr im Laufe dieser Zeit fest, dass es tatsächlich nicht klappt, ist danach eine endgültige Trennung immer noch möglich und ihr wisst dann zumindest, dass ihr alles versucht habt.
 

Wann ist ein endgültiges Ende besser?

Sind nicht beide Beteiligten bereit, die Beziehung auf solide Beine zu stellen, oder ist der Versuch ebenfalls gescheitert, dann ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende. Es ist wichtig, die On/Off-Beziehung endgültig zu beenden, wenn ihr feststellt, dass eine Art Hassliebe entstanden ist. Sich jemandem zugehörig zu fühlen, für den du nicht nur Liebe, sondern auch ständig eine Form von Abneigung und Wut empfindest, ist sehr ungesund. Es ist mit einer solchen Hassliebe unmöglich, eine feste Beziehung zu entwickeln, da die gemischten Gefühle es unmöglich machen, sich der Person völlig hinzugeben.

Bist du dir immer irgendwie unsicher mit dem Partner, sollte die On/Off-Beziehung besser enden. Auch wenn es während dem Auf und Ab der gemeinsamen Zeiten immer wieder dieselben Probleme und Streitthemen gab, kann es besser sein, einen finalen Schlussstrich zu ziehen. Denn wenn ihr es bisher nicht geschafft habt, diese wiederkehrenden Probleme zu klären und zu lösen, werdet ihr vermutlich auch in der Zukunft keinen gemeinsamen Nenner dafür finden und euch nur immer wieder gegenseitig daran aufreiben. Es ist dann besser, sich einzugestehen, dass ihr einfach nicht 100%ig zusammenpasst.

Genauso ist es auch mit Ereignissen, die von einem der Partner einfach nicht verziehen werden können. Seien es Lügen, Betrug oder andere schwerwiegende Vertrauensbrüche – wenn die selben Themen der Vergangenheit die gemeinsame Zeit immer wieder belasten und vielleicht sogar ausschlaggebend für die On/Off-Beziehung sind, kann es erleichternd sein, sich als Paar das gemeinsame Scheitern einzugestehen. Eine On/Off-Beziehung endgültig zu beenden kann ein sehr großer Schritt sein, der jedoch wieder Raum schafft für die Möglichkeit, in der Zukunft eine tatsächlich funktionierende Beziehung mit jemand anderem zu führen.

 

Foto: PhotoAlto/Sigrid Olsson/Getty Images

So kannst du positive Psychologie für dein Glück nutzen

So kannst du positive Psychologie für dein Glück nutzen

Der stressige Alltag stellt für viele von uns eine große Herausforderung dar. Oftmals fällt es schwer, die Arbeit und das Privatleben in Einklang zu bekommen. Vielleicht fühlst auch du dich gelegentlich ausgebrannt und erschöpft, weil nicht genug Zeit für beide Seiten deines Lebens übrigbleibt. Aus diesem Grund ist es wichtig, den negativen Auswirkungen von Stress auf deine Gesundheit mit positiven Gedanken entgegenzuwirken. Zahlreiche engagierte Forscher aus dem Bereich der Psychologie haben wirkungsvolle Techniken und Übungen entwickelt, mit denen du wieder auf glückliche Gedanken kommen kannst. Erfahre, worum es sich bei der Positiven Psychologie handelt, welche Übungen sie in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat und wie du optimal von ihnen profitieren kannst.
 

Was ist Positive Psychologie?

Die Positive Psychologie ist einer der neueren Teilbereiche der Psychologie. In dieser Forschungsrichtung beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der bedeutsamen Frage, was ein Leben wertvoll macht. Zuvor beschäftigte sich die Psychologie hauptsächlich mit der Heilung von psychischen Krankheiten. Nur gelegentlich versuchte einer der Experten zu ergründen, was einen Menschen unglücklich macht und welche Auswirkungen dieser Zustand auf die geistige Gesundheit hat. Erst seit den 90er Jahren wurden wissenschaftliche Studien angestoßen, um die Entstehung von Glück zu untersuchen. Damals haben Forscher herausgefunden, dass Menschen durch den Wegfall von Unglück nicht zwangsläufig glücklicher werden. Dadurch zeigte sich, dass ein subjektives Wohlbefinden aktiv erzeugt werden muss. Entsprechend verfolgt die Positive Psychologie das Ziel, Kreativität, Achtsamkeit und Lebensfreude in Betroffenen zu wecken.

Dieses Forschungsgebiet teilt sich dadurch vor allem in drei wesentliche Schwerpunkte. Dabei handelt es sich um die Erforschung von positiven Emotionen, sowie die Definition eines positiven Charakters. Dieser vereint sämtliche Tugenden und Stärken, die regelmäßig positive Emotionen hervorbringen. Die Erforschung von positiven Strukturen ist ebenfalls ein zentraler Bestandteil dieses Teilgebiets. Die Forscher wollen mit größeren Strukturen Rahmenbedingungen schaffen, um einen positiven Charakter im Menschen zu festigen und auf diese Weise positive Emotionen zu wecken. Dazu arbeiten sie eng mit Politikwissenschaftlern, Soziologen und Wirtschaftswissenschaftlern zusammen.

 

Welche Übungen sorgen für eine glückliche Gedankenwelt?

Bisher hat die Positive Psychologie noch keine neuen Methoden oder Verfahren hervorgebracht. Stattdessen betrachten die Wissenschaftler das Anwendungsfeld der Psychologie aus einem anderen Blickwinkel. Während die klassische Psychologie nur den tragischen Ereignissen im Leben der Patienten ihre Aufmerksamkeit schenkt, nutzt die Positive Psychologie alle gängigen Methoden, um das Leben des Patienten lebenswert zu machen. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sowohl Glück als auch übergeordnete Lebensfreude vor allem von einer optimistischen Erwartungshaltung abhängig sind. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine feste Charaktereigenschaft, sondern um eine erlernbare Fähigkeit. Diese kannst du mit den folgenden Übungen effektiv trainieren.
 

Übung 1: Positive Dinge wahrnehmen

In der Regel entstehen negative Gedanken aus einer einseitigen Wahrnehmung. Betroffene konzentrieren sich vor allem auf die schlechten Dinge in ihrem Leben und blenden sämtliche guten Ereignisse vollständig aus. Dadurch entsteht ein völlig falscher Eindruck. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht mit einem positiven Erfahrungsbericht lösen. Dabei schreibst du während einer gesamten Woche jeden Abend mindestens drei positive Ereignisse des Tages auf. Stelle dir bei jedem Punkt die Frage, was du zu dieser Erfahrung beigetragen hast und wie sich deine Stimmung durch sie veränderte. In zahlreichen Studien konnte eindrucksvoll nachgewiesen werden, dass durch diese Übung depressive Verstimmungen gelindert werden und die Lebenszufriedenheit steigt.

 

Übung 2: Freundlich sein

Versuche jeden Tag mindestens fünf Mal freundlich zu sein. Auf diese Weise steigerst du nicht nur dein Wohlbefinden, sondern machst ebenfalls einen anderen Menschen glücklich. Du kannst unter anderem einer alten gebrechlichen Dame die Tür aufhalten, einem Kind schwierigen Lernstoff erklären oder einer fremden Person mit Kleingeld an der Kasse aushelfen. Entdecke darüber hinaus weitere Wege, um zu Anderen freundlich zu sein und beobachte, wie sich deine Stimmung dadurch verändert.

 

Übung 3: Eigene Stärken aktiv nutzen

Finde für diese Übung erst einmal heraus, was deine individuellen Stärken sind. Diese Aufgabe ist leichter, als die meisten Menschen glauben. Überlege dir dafür einfach, welche Tätigkeiten dir Spaß machen oder früher einmal Freude bereitet haben. Bei den Fähigkeiten, die diesen Aktivitäten zugrunde liegen, handelt es sich um deine Stärken. Alternativ kannst du auch Freunde befragen oder einen wissenschaftlichen Test machen.

Nachdem du deine Stärken herausgefunden hast, solltest du sie in deinen Alltag integrieren. Nutze sie deshalb während der kommenden zwei Wochen mindestens einmal täglich.

Im Idealfall änderst du dabei jeden Tag deine Vorgehensweise. In medizinischen Untersuchungen wurde festgestellt, dass diese Übung depressive Verstimmungen zuverlässig reduziert. Die positiven Effekte auf die psychische Gesundheit halten teilweise sogar bis zu sechs Monate an.

 

Übung 4: Zeige Anteilnahme

Durch diese Übung kannst du deinen positiven Charakter effektiv trainieren. Viele negative Gedanken und Emotionen entstehen durch mangelnde Anteilnahme. Der Ärger über das Fehlverhalten einer anderen Person verursacht Wut und senkt dein Wohlbefinden nachhaltig. Versetze dich deshalb während der kommenden Woche täglich drei Mal täglich in die Situation eines anderen Menschen. Dafür kannst du unter anderem Erfahrungsberichte im Internet, Filme oder reelle Personen in deiner Umgebung nutzen.

Auf diese Weise festigt sich in deinen Gedanken der Grundsatz, dass es in jeder Situation mehrere Betrachtungsweisen gibt. Gleichzeitig versetzt du dich in die Lage, in einer Konfliktsituation die Argumente des Gegenübers besser zu verstehen und Mitgefühl zu empfinden. Durch diese Übung soll dir vor allem bewusstwerden, dass sämtliche deiner Handlungen Auswirkungen auf die Gefühlswelt der Menschen in deiner Umgebung haben.

 

Übung 5: Pflege positive Beziehungen

Beziehungen zu anderen Menschen haben einen großen Einfluss auf dein Wohlbefinden. Je mehr Zeit du mit Personen verbringst, die sich für dich interessieren und dir in deinem Leben beistehen wollen, umso glücklicher wirst du dich fühlen. Entscheide dich deshalb bei dieser Übung für eine Person und plane konkrete Schritte, um eure Beziehung zu stärken. Dabei kann es sich um ein kleines Geschenk, die Einladung zu einem gemeinsamen Essen oder lediglich ein freundliches Gespräch handeln. Sorge täglich mit zwei Aktionen während der kommenden zwei Wochen dafür, dass sich eine dir wohlgesonnene Person freut und stärke dadurch eure Beziehung. Dieses wertvolle Band wird dir auch in stressigen Zeiten neue Kraft spenden.

 

Foto: PeopleImages / Getty Images

Ayurveda Beauty Lifestyle: Schönheit von innen

Ayurveda Beauty Lifestyle: Schönheit von innen

Ayurveda ist inzwischen auch in unserer westlichen Welt zu einem Lifestyle geworden. Schönheit wird dabei ebenfalls großgeschrieben. Allerdings sind damit keine Magermodels, Crash-Diäten und Brustvergrößerungen gemeint. Hinter Ayurveda steckt viel mehr!
 

Ayurveda bedeutet wörtlich übersetzt Wissen über das Leben. Es entstammt der traditionellen indischen Medizin und bezeichnet einen Lifestyle aus Bewegung, gesunder Ernährung, unterstützender Kosmetik und innerer Zufriedenheit. Beauty nimmt dabei einen zentralen Stellenwert im Ayurveda ein. Aber die Bedeutung davon ist fast konträr zu dem propagierten Frauenbild der westlichen Welt, das aus Hungerkuren, Extensions, giftiger Kosmetik und unnötigen Operationen besteht. Im Ayurveda kommt die Schönheit von innen und manifestiert sich in der äußeren Erscheinung. Es ist das innere Gleichgewicht sowie ein Ausdruck innerer Harmonie und Liebe. Auch das Alter spielt im Konzept dieser indischen Heillehre keine Rolle. Der Mensch kann in jedem Lebensalter schön sein, insofern er mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist und wenn Körper und Seele im Einklang sind. Das Zaubermittel für diese strahlende Schönheit aus dem tiefsten Inneren nennt sich Ojas. Des Weiteren spielen im Ayurveda Agni, Ama, Vata, Pitta und Kapha eine Rolle. Du fragst dich, was das bedeutet? Dann ließ jetzt weiter!
 

Ojas – die Verbindung zwischen Körper und Geist

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“ – Dieses Sprichwort zeigt, dass Ojas auch in unseren Gefilden bekannt ist, allerdings nicht unter dem Namen. Keine künstlichen Wimpern, gefärbten Haare oder zubetonierten Falten können Ojas ersetzen. Denn diese Lebensenergie und Vitalität, die sich in einer harmonischen Ausstrahlung manifestiert, entfaltet sich nur, wenn der Mensch mit sich und der Welt im Einklang ist. Diese innere Harmonie spiegelt sich auch in seinem Gesicht, den Bewegungen und der gesamten Persönlichkeit wider.

 

Wie Du Ojas ankurbeln kannst

Es gibt allerdings doch einiges, was du auch von außen tun kannst, um Ojas zu stärken. Damit Ojas sich entfalten kann, benötigt es Agni, eine gut funktionierende Verdauungsenergie. Hierfür ist es unerlässlich, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Andernfalls bilden sich Ama. Das sind Schlacken unter der Haut, die aufgrund toxischer Prozesse entstehen. Da bei Frauen das Bindegewebe elastischer ist, kommen diese Schlacken bei ihnen schneller zum Vorschein – Stichwort Cellulite. Neben der Ernährung ist die innere Ruhe und Ausgeglichenheit wichtig für eine schöne Ausstrahlung. Diese bekommst du durch ausreichenden Schlaf, Entspannung, regelmäßige Meditation und Yoga. Zudem solltest du dich mit schönen Dingen umgeben. Sicherlich ist nicht immer alles schön im Leben. Aber dein Zuhause, die Orte, die du in deiner Freizeit aufsuchst, dein Freundeskreis und all die Dinge, die dich umgeben und auf die du einen Einfluss hast, sollten positive Dinge sein, die dir Freude bereiten.

 

Ayurveda Schönheit

 

Richtig Essen und Trinken nach Ayurveda

Die erste Regel lautet: Esse nur, wenn du Hunger hast. Das klingt logisch und einfach. Aber viele Menschen haben sich das Hungergefühl quasi abtrainiert. Sie essen aus Frust oder Verzweiflung. Andere haben ihr Hungergefühl aufgrund der Suchtstoffe in bestimmten Nahrungsmitteln bereits so oft überschritten, dass sie es nicht mehr wahrnehmen können. Andere wiederum sind durch zig einseitige Diäten erschöpft. Letzteres betrifft insbesondere Frauen. In all diesen Fällen, muss das richtige Essen erst wieder erlernt werden.

Des Weiteren empfiehlt die ayurvedische Lehre von der Nahrung, Zwischenmahlzeiten wegzulassen und jeweils drei Stunden zwischen der Nahrungsaufnahme nichts zu essen.

Zu gekochten Speisen sollte man kein kaltes Wasser trinken, sondern lauwarme Getränke, wie Wasser oder Tee, zu sich nehmen. Dass die Kombination von Heiß und Kalt keine allzu förderliche Idee ist, hast du vielleicht schon daran gemerkt, dass die Zähne bei den Temperaturübergängen rebellieren.

Um beim Trinken zu bleiben: In der ayurvedischen Ernährungslehre wird sehr viel Ingwertee getrunken, der wirkt desinfizierend, erfrischend und regt Agni an. An kalten Tagen empfiehlt sich ein Heißgetränk aus Kurkuma, schwarzem Pfeffer (gemahlen) und Reismilch, mit Agavendicksaft gesüßt.

Apropos Süßungsmittel: Industriezucker ist in der ayurvedischen Küche tabu. Ebenso Alkohol, Nikotin und Chemie – aber das sollte selbstverständlich sein. Im Ayurveda kommen überwiegend naturbelassene Lebensmittel auf den Tisch.

Entscheidend sind in der indischen Heillehre auch die Kombinationen von Lebensmitteln. So sollen unterschiedliche tierische Eiweißquellen nicht miteinander vermengt werden. Ohnehin empfiehlt die Heillehre eine vegetarische Ernährung. Getreide und Kartoffeln, also Kohlenhydrate, sollen stets mit frischem Obst oder Gemüse serviert werden. Zum Beispiel Müsli mit Früchten (allerdings mit Pflanzenmilch, da Kuhmilch im Ayurvedischen nicht mit anderen Speisen vermischt werden sollte). Das Gleiche gilt auch für Fette. Dabei werden in der ayurvedischen Küche zumeist Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren verwendet, wie zum Beispiel Nüsse.

Um noch einmal auf die Kohlenhydrate zurückzukommen: Hier kommt es auf die Auswahl an. Industriezucker, Schokoriegel und Weißbrot gehören definitiv nicht zum ayurvedischen Lifestyle. Stattdessen achtet man dort auf gesunde langkettige Kohlenhydrate, wie sie unter anderem in Linsen, Kichererbsen oder Mungobohnen vorkommen. Auch Getreide wie Dinkel, Reis, Hirse usw. kann gekocht und zusammen mit Gemüse verzehrt werden. Sehr beliebt sind zudem Pseudogetreide, wie Quinoa und Buchweizen.

Dazu ist die ayurvedische Küche reich an Gewürzen, welche Agni anregen, wie etwa Kurkuma, Koriander, Bockshornklee, Asafoetida, Steinsalz, Kreuzkümmel, Ingwer gemahlen uvm. Damit kannst du deine Speisen richtig kreativ gestalten.

Mehr über die Ernährung nach Ayurveda >>

 

Vata, Pitta oder Kapha – welcher Beauty-Typ bist du?

Vata, Pitta oder Kapha bezeichnen drei Erscheinungstypen, mit jeweils unterschiedlicher Anziehungskraft. Wir sind alle Mischformen, allerdings tendieren wir jeweils verstärkt zu der einen oder anderen Form.

Welcher Dosha-Typ bist du? Finde es heraus!

Vata:
Herrscht in deinem Typus Vata vor, bist du eine grazile, zarte Person, mit schlanker Figur und feinem Haar. Vata-Frauen wirken ätherisch schön, wie frischer Morgentau.

Pitta:
Als Pitta-Typ bist du feurig, temperamentvoll, extrovertiert und voller Energie. Du reißt andere in deinen Bann und stehst gerne im Mittelpunkt. Du strahlst Stärke und Dynamik aus und inspirierst damit andere Menschen.

Kapha:
Kapha steht für Fülle, Genuss, Sinnlichkeit und Liebe. Als Kapha-Frau bezauberst du deine Umgebung mit deinem Charme.

 

Ayurveda – ein ganzheitliches Lebenskonzept

Ayurveda ist mehr als ein Trend, eine Diät oder eine Schönheitskur. Es ist ein Lebenskonzept, das alle Bereiche des Lebens umfasst, angefangen bei der Ernährung und der Körperpflege über die Gestaltung des Alltags bis hin zur Weltanschauung. Es lohnt sich, tiefer in die Thematik einzudringen – vor allem, da sie lebenslange Schönheit und Glück verheißt.

 

Foto: Milkos / Getty Images

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