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So kannst du positive Psychologie für dein Glück nutzen

So kannst du positive Psychologie für dein Glück nutzen

Der stressige Alltag stellt für viele von uns eine große Herausforderung dar. Oftmals fällt es schwer, die Arbeit und das Privatleben in Einklang zu bekommen. Vielleicht fühlst auch du dich gelegentlich ausgebrannt und erschöpft, weil nicht genug Zeit für beide Seiten deines Lebens übrigbleibt. Aus diesem Grund ist es wichtig, den negativen Auswirkungen von Stress auf deine Gesundheit mit positiven Gedanken entgegenzuwirken. Zahlreiche engagierte Forscher aus dem Bereich der Psychologie haben wirkungsvolle Techniken und Übungen entwickelt, mit denen du wieder auf glückliche Gedanken kommen kannst. Erfahre, worum es sich bei der Positiven Psychologie handelt, welche Übungen sie in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat und wie du optimal von ihnen profitieren kannst.
 

Was ist Positive Psychologie?

Die Positive Psychologie ist einer der neueren Teilbereiche der Psychologie. In dieser Forschungsrichtung beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der bedeutsamen Frage, was ein Leben wertvoll macht. Zuvor beschäftigte sich die Psychologie hauptsächlich mit der Heilung von psychischen Krankheiten. Nur gelegentlich versuchte einer der Experten zu ergründen, was einen Menschen unglücklich macht und welche Auswirkungen dieser Zustand auf die geistige Gesundheit hat. Erst seit den 90er Jahren wurden wissenschaftliche Studien angestoßen, um die Entstehung von Glück zu untersuchen. Damals haben Forscher herausgefunden, dass Menschen durch den Wegfall von Unglück nicht zwangsläufig glücklicher werden. Dadurch zeigte sich, dass ein subjektives Wohlbefinden aktiv erzeugt werden muss. Entsprechend verfolgt die Positive Psychologie das Ziel, Kreativität, Achtsamkeit und Lebensfreude in Betroffenen zu wecken.

Dieses Forschungsgebiet teilt sich dadurch vor allem in drei wesentliche Schwerpunkte. Dabei handelt es sich um die Erforschung von positiven Emotionen, sowie die Definition eines positiven Charakters. Dieser vereint sämtliche Tugenden und Stärken, die regelmäßig positive Emotionen hervorbringen. Die Erforschung von positiven Strukturen ist ebenfalls ein zentraler Bestandteil dieses Teilgebiets. Die Forscher wollen mit größeren Strukturen Rahmenbedingungen schaffen, um einen positiven Charakter im Menschen zu festigen und auf diese Weise positive Emotionen zu wecken. Dazu arbeiten sie eng mit Politikwissenschaftlern, Soziologen und Wirtschaftswissenschaftlern zusammen.

 

Welche Übungen sorgen für eine glückliche Gedankenwelt?

Bisher hat die Positive Psychologie noch keine neuen Methoden oder Verfahren hervorgebracht. Stattdessen betrachten die Wissenschaftler das Anwendungsfeld der Psychologie aus einem anderen Blickwinkel. Während die klassische Psychologie nur den tragischen Ereignissen im Leben der Patienten ihre Aufmerksamkeit schenkt, nutzt die Positive Psychologie alle gängigen Methoden, um das Leben des Patienten lebenswert zu machen. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sowohl Glück als auch übergeordnete Lebensfreude vor allem von einer optimistischen Erwartungshaltung abhängig sind. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine feste Charaktereigenschaft, sondern um eine erlernbare Fähigkeit. Diese kannst du mit den folgenden Übungen effektiv trainieren.
 

Übung 1: Positive Dinge wahrnehmen

In der Regel entstehen negative Gedanken aus einer einseitigen Wahrnehmung. Betroffene konzentrieren sich vor allem auf die schlechten Dinge in ihrem Leben und blenden sämtliche guten Ereignisse vollständig aus. Dadurch entsteht ein völlig falscher Eindruck. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht mit einem positiven Erfahrungsbericht lösen. Dabei schreibst du während einer gesamten Woche jeden Abend mindestens drei positive Ereignisse des Tages auf. Stelle dir bei jedem Punkt die Frage, was du zu dieser Erfahrung beigetragen hast und wie sich deine Stimmung durch sie veränderte. In zahlreichen Studien konnte eindrucksvoll nachgewiesen werden, dass durch diese Übung depressive Verstimmungen gelindert werden und die Lebenszufriedenheit steigt.

 

Übung 2: Freundlich sein

Versuche jeden Tag mindestens fünf Mal freundlich zu sein. Auf diese Weise steigerst du nicht nur dein Wohlbefinden, sondern machst ebenfalls einen anderen Menschen glücklich. Du kannst unter anderem einer alten gebrechlichen Dame die Tür aufhalten, einem Kind schwierigen Lernstoff erklären oder einer fremden Person mit Kleingeld an der Kasse aushelfen. Entdecke darüber hinaus weitere Wege, um zu Anderen freundlich zu sein und beobachte, wie sich deine Stimmung dadurch verändert.

 

Übung 3: Eigene Stärken aktiv nutzen

Finde für diese Übung erst einmal heraus, was deine individuellen Stärken sind. Diese Aufgabe ist leichter, als die meisten Menschen glauben. Überlege dir dafür einfach, welche Tätigkeiten dir Spaß machen oder früher einmal Freude bereitet haben. Bei den Fähigkeiten, die diesen Aktivitäten zugrunde liegen, handelt es sich um deine Stärken. Alternativ kannst du auch Freunde befragen oder einen wissenschaftlichen Test machen.

Nachdem du deine Stärken herausgefunden hast, solltest du sie in deinen Alltag integrieren. Nutze sie deshalb während der kommenden zwei Wochen mindestens einmal täglich.

Im Idealfall änderst du dabei jeden Tag deine Vorgehensweise. In medizinischen Untersuchungen wurde festgestellt, dass diese Übung depressive Verstimmungen zuverlässig reduziert. Die positiven Effekte auf die psychische Gesundheit halten teilweise sogar bis zu sechs Monate an.

 

Übung 4: Zeige Anteilnahme

Durch diese Übung kannst du deinen positiven Charakter effektiv trainieren. Viele negative Gedanken und Emotionen entstehen durch mangelnde Anteilnahme. Der Ärger über das Fehlverhalten einer anderen Person verursacht Wut und senkt dein Wohlbefinden nachhaltig. Versetze dich deshalb während der kommenden Woche täglich drei Mal täglich in die Situation eines anderen Menschen. Dafür kannst du unter anderem Erfahrungsberichte im Internet, Filme oder reelle Personen in deiner Umgebung nutzen.

Auf diese Weise festigt sich in deinen Gedanken der Grundsatz, dass es in jeder Situation mehrere Betrachtungsweisen gibt. Gleichzeitig versetzt du dich in die Lage, in einer Konfliktsituation die Argumente des Gegenübers besser zu verstehen und Mitgefühl zu empfinden. Durch diese Übung soll dir vor allem bewusstwerden, dass sämtliche deiner Handlungen Auswirkungen auf die Gefühlswelt der Menschen in deiner Umgebung haben.

 

Übung 5: Pflege positive Beziehungen

Beziehungen zu anderen Menschen haben einen großen Einfluss auf dein Wohlbefinden. Je mehr Zeit du mit Personen verbringst, die sich für dich interessieren und dir in deinem Leben beistehen wollen, umso glücklicher wirst du dich fühlen. Entscheide dich deshalb bei dieser Übung für eine Person und plane konkrete Schritte, um eure Beziehung zu stärken. Dabei kann es sich um ein kleines Geschenk, die Einladung zu einem gemeinsamen Essen oder lediglich ein freundliches Gespräch handeln. Sorge täglich mit zwei Aktionen während der kommenden zwei Wochen dafür, dass sich eine dir wohlgesonnene Person freut und stärke dadurch eure Beziehung. Dieses wertvolle Band wird dir auch in stressigen Zeiten neue Kraft spenden.

 

Foto: PeopleImages / Getty Images

Ayurveda Beauty Lifestyle: Schönheit von innen

Ayurveda Beauty Lifestyle: Schönheit von innen

Ayurveda ist inzwischen auch in unserer westlichen Welt zu einem Lifestyle geworden. Schönheit wird dabei ebenfalls großgeschrieben. Allerdings sind damit keine Magermodels, Crash-Diäten und Brustvergrößerungen gemeint. Hinter Ayurveda steckt viel mehr!
 

Ayurveda bedeutet wörtlich übersetzt Wissen über das Leben. Es entstammt der traditionellen indischen Medizin und bezeichnet einen Lifestyle aus Bewegung, gesunder Ernährung, unterstützender Kosmetik und innerer Zufriedenheit. Beauty nimmt dabei einen zentralen Stellenwert im Ayurveda ein. Aber die Bedeutung davon ist fast konträr zu dem propagierten Frauenbild der westlichen Welt, das aus Hungerkuren, Extensions, giftiger Kosmetik und unnötigen Operationen besteht. Im Ayurveda kommt die Schönheit von innen und manifestiert sich in der äußeren Erscheinung. Es ist das innere Gleichgewicht sowie ein Ausdruck innerer Harmonie und Liebe. Auch das Alter spielt im Konzept dieser indischen Heillehre keine Rolle. Der Mensch kann in jedem Lebensalter schön sein, insofern er mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist und wenn Körper und Seele im Einklang sind. Das Zaubermittel für diese strahlende Schönheit aus dem tiefsten Inneren nennt sich Ojas. Des Weiteren spielen im Ayurveda Agni, Ama, Vata, Pitta und Kapha eine Rolle. Du fragst dich, was das bedeutet? Dann ließ jetzt weiter!
 

Ojas – die Verbindung zwischen Körper und Geist

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“ – Dieses Sprichwort zeigt, dass Ojas auch in unseren Gefilden bekannt ist, allerdings nicht unter dem Namen. Keine künstlichen Wimpern, gefärbten Haare oder zubetonierten Falten können Ojas ersetzen. Denn diese Lebensenergie und Vitalität, die sich in einer harmonischen Ausstrahlung manifestiert, entfaltet sich nur, wenn der Mensch mit sich und der Welt im Einklang ist. Diese innere Harmonie spiegelt sich auch in seinem Gesicht, den Bewegungen und der gesamten Persönlichkeit wider.

 

Wie Du Ojas ankurbeln kannst

Es gibt allerdings doch einiges, was du auch von außen tun kannst, um Ojas zu stärken. Damit Ojas sich entfalten kann, benötigt es Agni, eine gut funktionierende Verdauungsenergie. Hierfür ist es unerlässlich, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Andernfalls bilden sich Ama. Das sind Schlacken unter der Haut, die aufgrund toxischer Prozesse entstehen. Da bei Frauen das Bindegewebe elastischer ist, kommen diese Schlacken bei ihnen schneller zum Vorschein – Stichwort Cellulite. Neben der Ernährung ist die innere Ruhe und Ausgeglichenheit wichtig für eine schöne Ausstrahlung. Diese bekommst du durch ausreichenden Schlaf, Entspannung, regelmäßige Meditation und Yoga. Zudem solltest du dich mit schönen Dingen umgeben. Sicherlich ist nicht immer alles schön im Leben. Aber dein Zuhause, die Orte, die du in deiner Freizeit aufsuchst, dein Freundeskreis und all die Dinge, die dich umgeben und auf die du einen Einfluss hast, sollten positive Dinge sein, die dir Freude bereiten.

 

Ayurveda Schönheit

 

Richtig Essen und Trinken nach Ayurveda

Die erste Regel lautet: Esse nur, wenn du Hunger hast. Das klingt logisch und einfach. Aber viele Menschen haben sich das Hungergefühl quasi abtrainiert. Sie essen aus Frust oder Verzweiflung. Andere haben ihr Hungergefühl aufgrund der Suchtstoffe in bestimmten Nahrungsmitteln bereits so oft überschritten, dass sie es nicht mehr wahrnehmen können. Andere wiederum sind durch zig einseitige Diäten erschöpft. Letzteres betrifft insbesondere Frauen. In all diesen Fällen, muss das richtige Essen erst wieder erlernt werden.

Des Weiteren empfiehlt die ayurvedische Lehre von der Nahrung, Zwischenmahlzeiten wegzulassen und jeweils drei Stunden zwischen der Nahrungsaufnahme nichts zu essen.

Zu gekochten Speisen sollte man kein kaltes Wasser trinken, sondern lauwarme Getränke, wie Wasser oder Tee, zu sich nehmen. Dass die Kombination von Heiß und Kalt keine allzu förderliche Idee ist, hast du vielleicht schon daran gemerkt, dass die Zähne bei den Temperaturübergängen rebellieren.

Um beim Trinken zu bleiben: In der ayurvedischen Ernährungslehre wird sehr viel Ingwertee getrunken, der wirkt desinfizierend, erfrischend und regt Agni an. An kalten Tagen empfiehlt sich ein Heißgetränk aus Kurkuma, schwarzem Pfeffer (gemahlen) und Reismilch, mit Agavendicksaft gesüßt.

Apropos Süßungsmittel: Industriezucker ist in der ayurvedischen Küche tabu. Ebenso Alkohol, Nikotin und Chemie – aber das sollte selbstverständlich sein. Im Ayurveda kommen überwiegend naturbelassene Lebensmittel auf den Tisch.

Entscheidend sind in der indischen Heillehre auch die Kombinationen von Lebensmitteln. So sollen unterschiedliche tierische Eiweißquellen nicht miteinander vermengt werden. Ohnehin empfiehlt die Heillehre eine vegetarische Ernährung. Getreide und Kartoffeln, also Kohlenhydrate, sollen stets mit frischem Obst oder Gemüse serviert werden. Zum Beispiel Müsli mit Früchten (allerdings mit Pflanzenmilch, da Kuhmilch im Ayurvedischen nicht mit anderen Speisen vermischt werden sollte). Das Gleiche gilt auch für Fette. Dabei werden in der ayurvedischen Küche zumeist Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren verwendet, wie zum Beispiel Nüsse.

Um noch einmal auf die Kohlenhydrate zurückzukommen: Hier kommt es auf die Auswahl an. Industriezucker, Schokoriegel und Weißbrot gehören definitiv nicht zum ayurvedischen Lifestyle. Stattdessen achtet man dort auf gesunde langkettige Kohlenhydrate, wie sie unter anderem in Linsen, Kichererbsen oder Mungobohnen vorkommen. Auch Getreide wie Dinkel, Reis, Hirse usw. kann gekocht und zusammen mit Gemüse verzehrt werden. Sehr beliebt sind zudem Pseudogetreide, wie Quinoa und Buchweizen.

Dazu ist die ayurvedische Küche reich an Gewürzen, welche Agni anregen, wie etwa Kurkuma, Koriander, Bockshornklee, Asafoetida, Steinsalz, Kreuzkümmel, Ingwer gemahlen uvm. Damit kannst du deine Speisen richtig kreativ gestalten.

Mehr über die Ernährung nach Ayurveda >>

 

Vata, Pitta oder Kapha – welcher Beauty-Typ bist du?

Vata, Pitta oder Kapha bezeichnen drei Erscheinungstypen, mit jeweils unterschiedlicher Anziehungskraft. Wir sind alle Mischformen, allerdings tendieren wir jeweils verstärkt zu der einen oder anderen Form.

Welcher Dosha-Typ bist du? Finde es heraus!

Vata:
Herrscht in deinem Typus Vata vor, bist du eine grazile, zarte Person, mit schlanker Figur und feinem Haar. Vata-Frauen wirken ätherisch schön, wie frischer Morgentau.

Pitta:
Als Pitta-Typ bist du feurig, temperamentvoll, extrovertiert und voller Energie. Du reißt andere in deinen Bann und stehst gerne im Mittelpunkt. Du strahlst Stärke und Dynamik aus und inspirierst damit andere Menschen.

Kapha:
Kapha steht für Fülle, Genuss, Sinnlichkeit und Liebe. Als Kapha-Frau bezauberst du deine Umgebung mit deinem Charme.

 

Ayurveda – ein ganzheitliches Lebenskonzept

Ayurveda ist mehr als ein Trend, eine Diät oder eine Schönheitskur. Es ist ein Lebenskonzept, das alle Bereiche des Lebens umfasst, angefangen bei der Ernährung und der Körperpflege über die Gestaltung des Alltags bis hin zur Weltanschauung. Es lohnt sich, tiefer in die Thematik einzudringen – vor allem, da sie lebenslange Schönheit und Glück verheißt.

 

Foto: Milkos / Getty Images

Darauf schauen Männer bei nackten Frauen zuerst – und umgekehrt?!

Darauf schauen Männer bei nackten Frauen zuerst – und umgekehrt?!

Die Frage, welche Körperteile in den Augen des anderen Geschlechtes besonders wichtig sind, stellt sich sowohl für Männer als auch für Frauen. Immerhin möchte jeder gerne wissen, welche Bereiche des eigenen Körpers besonders gepflegt und in Form gehalten werden sollten, um möglichst attraktiv für das Objekt der Begierde zu sein. Während die Vorlieben bei Größen, Formen und Behaarung sehr weit auseinandergehen, lässt es sich zumindest relativ leicht ermitteln, wohin der erste Blick von Männern und Frauen wandert, wenn das andere Geschlecht nackt vor ihnen steht. Es gibt ja einige Gerüchte, welche spezifischen Bereiche durchweg allen Männern oder Frauen am Körper der Partnerin oder des Partners besonders wichtig sind. Umfragen haben nun gezeigt, was es damit tatsächlich auf sich hat. Und da könnte so manches Ergebnis überraschen und mit Klischees aufräumen!
 

Worauf schauen Männer bei nackten Frauen zuerst?

Tatsächlich keine Überraschung ist der erste Platz bei den Männern. Hier gaben 45% an, bei einer nackten Frau als erstes auf die Brüste zu schauen. Damit wurde wahrscheinlich gerechnet, jedoch sagt das Ergebnis nichts darüber aus, wie die jeweiligen Brüste bevorzugt werden. Die Vorlieben gehen da sehr weit auseinander und reichen von ganz klein und knackig zu groß und voluminös.

Auf dem zweiten Platz landeten nach Umfragen Bauch und Hüften der Frau. Immerhin 25% der befragten Männer gaben an, sich beim Anblick einer nackten Frau als erstes für den Bauch und die Rundung der Hüften zu interessieren. Ein eher überraschendes Ergebnis: Erst auf dem dritten Platz landete der Po, dieser ist für lediglich 11% der Männer von allererstem Interesse. Das mag daran liegen, dass eine Frau, die sich vor dem Liebsten auszieht, ihm eher die Vorderseite zudreht. Oder die Wichtigkeit des Hinterteils für Männer wird von Frauen tatsächlich überschätzt. Interessant ist, dass der Blick direkt zwischen die Beine scheinbar ausbleibt und Männer sich wesentlich mehr für den restlichen Frauenkörper interessieren. Und immerhin 11% gaben sogar an, dass trotz Nacktheit das Gesicht einer Frau den ersten und damit wichtigsten Blick wert ist.

 

Worauf schauen Frauen bei nackten Männern zuerst?

Auch die Ergebnisse der Umfrage, worauf Frauen bei nackten Männern als Erstes schauen, halten Überraschungen bereit. Auf einem knappen ersten Platz landete hier mit 29% der Bauch. Tatsächlich geht es dabei aber nicht darum, das möglichst perfekte Sixpack zu erblicken. Frauen nutzen den männlichen Bauch eher als Gradmesser, um zu vergleichen, ob die eigene Figur entsprechend passend ist. Ein extrem gestählter Bauch vermittelt ihnen den Eindruck, der Mann interessiere sich nur fürs Fitnessstudio und ihre eigene Figur könne nicht mithalten. Wobei ein zu runder Bauch schnell den Eindruck hinterlässt, dass der Herr sich zu wenig um sein Äußeres kümmert.

Auf einem sehr knappen zweiten Platz und mit ähnlichen Bewertungskriterien wie der Bauch, landet die Brust. Auf diese schauen 28% der Frauen als erstes, wenn ein nackter Mann vor ihnen steht. Und nun der dritte Platz, von dem viele Männer kaum glauben werden, dass er nicht den ersten Blick aller Frauen wert ist: Sein bestes Stück wird von nur 15% der befragten Frauen des ersten Blickes gewürdigt. Dabei wird nicht nur die Größe, sondern auch die Form begutachtet. Und immerhin 10% der Frauen blicken bei einem nackten Mann zuerst ins Gesicht. Ein ebenfalls sehr unerwartetes Ergebnis ist, ebenso wie bei den Männern, der Po. Nur 8% der Frauen schenken dem Po der Männerwelt den ersten Blick, und finden ihn damit nicht annähernd so wichtig, wie allgemein vermutet wird.

 

Foto: KatarzynaBialasiewicz / Getty Images

Glass Skin: Der Beauty-Trend aus Korea

Glass Skin

Dass Frauen sich einen schönen, glatten Teint wünschen, ist nichts Neues. Dieser Trend aus Korea geht aber noch einen Schritt weiter. Das dort herrschende Schönheitsideal des Glass Skins, der gläsernen Haut, schwappt nun auch zu uns rüber.
 

Was ist Glass Skin?

Glass Skin bezeichnet ein Hautbild mit sehr feinen Poren und ohne jegliche Hautunreinheiten. Die Haut ist so gut durchgefeuchtet, dass ein leichter Glanz zu sehen ist. Der Glanz sieht ein bisschen so aus, als würde über der Haut eine dünne Glasschicht liegen.

Um diesen makellosen Teint zu erreichen, schwören viele Profis auf mehrere Schichten unterschiedlicher Produkte. Eine exzellente Hautpflege ist Pflicht – wenn du diesen Trend mitmachen willst, darfst du niemals, wirklich niemals, abends ins Bett, ohne dich gründlichst abgeschminkt zu haben. Dabei solltest du auf ölhaltige Produkte setzen.

 

 

Die richtigen Schichten

Auch regelmäßige Cremes, Peelings und Masken mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen sind ein Muss. Zudem solltest du jeden Morgen und jeden Abend, zusätzlich zur Feuchtigkeitscreme, ein Serum auftragen. Falls du bisher nur das Nötigste für deine Hautpflege machst, solltest du also künftig täglich eine halbe Stunde mehr für deine Beauty Routine einplanen.

Beim Layering ist entscheidend, dass jedes einzelne Produkt Feuchtigkeit spendet. Meist wird erst ein Reinigungsgel aufgetragen, dann eine hydratisierende Gesichtscreme und zuletzt noch eine Intensiv-Maske. In Korea nimmt man hier gern Tuch-Masken, die zusätzliche Frische versprechen.
 


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Vorbild: Asiatische Haut

Asiatinnen sind für ihre reine Haut bekannt. Die kommt nicht von ungefähr: Hautpflege und Make-up spielte in Korea schon immer eine große Rolle. In der vorchristlichen Zeit benutzten Koreanerinnen ein aus Reis gewonnen weißes Puder für einen helleren Teint und stellten aus natürlichen Produkten Peelings und Reinigungsmittel her. Sie glaubten, dass das Äußere auch das Innere beeinflussen könne – wer gut aussieht, fühlt sich auch besser.

Die koreanische Hautpflege hat also eine lange Tradition, entsprechend viel Erfahrung konnte von Generation zu Generation weitergegeben werden. Heute machen sich viele Unternehmen das ein oder andere Schönheitsgeheimnis zu Nutze. Deshalb werden koreanische Beauty-Produkte auch hierzulande immer beliebter.
 

 

Fotos: gradyreese / Getty Images; PR / Tracdelight

kirakira+: Diese App bringt deine Fotos zum Glitzern

Darf es etwas mehr Glitzer und Schimmer sein? Unbedingt! In der Tat funkeln derzeit Fotos und Videos in den sozialen Netzwerken, vor allem auf Instagram, um die Wette. Das könnte definitiv an dem Extra-Funkeln liegen, das die App kirakira+ auf die Pixel zaubert. Diesen speziellen Effekt lieben nicht nur Blogger der Fashion- und Beauty-Szene. Doch wie genau funktioniert diese Anwendung fürs Smartphone und was macht sie so besonders?
 

Magie oder eine raffinierte App?

Für 99 Cent kannst du dir kirakira+ im Apple Store herunterladen. Für Android Geräte ist sie bislang zwar nicht erhältlich, es werde aber daran gearbeitet. Hat die App es erst einmal auf dein Mobiltelefon geschafft, kannst du auch direkt mit dem „Verglitzern“ beginnen. Wenn du die Anwendung öffnest, hast du die Wahl, ob du ein Foto schießen oder ein Video drehen möchtest. Gleichzeitig registriert sozusagen deine Kameralinse dank kirakira+ alle lichtreflektierenden oder strahlenden Elemente, wie beispielsweise Glas, Pailletten, Lichtquellen und mehr. Diese werden nun durch einen der Filter intensiviert. Hier kannst du dich entscheiden, ob du „Kirakira“, „Color“, „Shine“ oder zum Beispiel „Sparkle“ über deine Aufnahme legen möchtest. Wie stark es glitzern und funkeln soll, kannst du über die Regulierung der Stärke selbst entscheiden. Das gilt übrigens auch für die Farbe deines Schimmer-Effekts. Wenn es genug glitzert, werden die Bilder oder Videos direkt aus der App heraus in die sozialen Netzwerke hochgeladen. Hinter dem Zauber um das Funkeln steckt also eigentlich gar keine Magie, auch wenn das Ergebnis tatsächlich so scheint.
 

 

Durchbruch „auf dem Runway“

Eigentlich existiert die Smartphone-App bereits seit 2015. In der Zwischenzeit wurde sie auch immer wieder weiterentwickelt. Doch der Durchbruch gelang kirakira+ erst dank der Fashion Week des vergangenen Jahres. Und was durfte da auf keinem Teil fehlen, und zwar von Kopf bis Fuß? Glitzer! Um dies gekonnt in Szene zu setzen, nutzten viele Fashionblogger, Fashionistas und Fashion-Profis die App, um modische Highlights der Fashion Week in den sozialen Netzwerken zu präsentieren sowie sich selbst im besten Licht zu zeigen. Vor allem die Möglichkeit, das Glitzern der Show mit kirakira+ direkt in die Instagram-Story hochzuladen, hatte es vielen der Modebegeisterten angetan. Schnell sind auch Beauty-Blogger auf den Zug aufgesprungen. Denn ebenso in Sachen Make-up kann es schließlich momentan nicht genug funkeln und glitzern. Und ganz ehrlich: Wie könnte man da besser um die Wette strahlen, als mit einer App, die jedes kleine Detail zum Highlight werden lässt?!

 


kirakira+ App Download:
kirakira+ Logo
Apple Icon kirakira für iOS downloaden
Android Icon kirakira für Android derzeit nicht verfügbar

Alle Infos und News findest du auch auf kirakira.plus (ist aktuell gerade nicht erreichbar)


 

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Fotos: Instagram; Google Play Store / kirakira+

Kleine Brüste? Das sind die besten Stylingtipps!

Styling für kleine Brüste

Die Zeiten, in denen Frauen mit kleiner Oberweite traurig sein mussten, sind vorbei. Inzwischen gibt es viele Modetrends, die gerade Frauen mit kleinen Brüsten besonders gut stehen. Wichtig ist natürlich, darauf zu achten, was kleine Brüste toll wirken lässt. Mit ein paar Tipps und Tricks sind auch zweifelnde Frauen schnell überzeugt, dass ihre kleinen Brüste kein Fluch, sondern ein Segen sind. Hier erfährst du, was du alles besonders gut tragen kannst und wie deine praktische Oberweite dir das Modeleben erleichtern kann.

Modetrends für kleine Brüste

Viele tolle Modetrends sind nur schwierig und ungemütlich zu tragen, wenn noch der richtige BH darunter passen muss, um den Brüsten Halt zu geben. Ist das bei dir jedoch nicht nötig, weil die kleine Oberweite auch ohne BH in Form bleibt und nicht gehalten werden muss, dann kannst du die tollsten Kleider tragen! Der Lingerie-Trend etwa, mit Tops und Kleidern aus hauchfeinen Stoffen und Spitze, verträgt sich nicht mit einem auftragenden BH darunter. Auch Carmen-Ausschnitte oder Offshoulder-Kleider tragen sich am komfortabelsten, wenn nicht ständig der trägerlose BH hochgezogen werden muss. Besonders toll sehen auch rückenfreie Tops oder Kleider aus. Dazu werden oft BHs mit transparentem Rückenteil getragen – Frauen mit kleinen Brüsten können ihn einfach weglassen und ihren Rücken sorglos zeigen.

 

Der richtige BH

Das passende Darunter kann für die richtige Wirkung eines Kleidungsstückes sehr entscheidend sein. Wenn es einmal ein tieferer Ausschnitt sein soll oder die Brust geformt und angehoben werden soll (etwa für ein Dirndl), ist ein Push-up-BH oder ein Balconette-BH die richtige Wahl. Unter dicken Pullovern oder lockeren Kleidungsstücken sollte es am besten ein leicht gepolsterter T-Shirt-BH sein, damit die Brüste optisch nicht untergehen. Ein wunderschöner Wäschetrend, den tatsächlich nur Frauen mit kleinen Brüsten tragen können, ist der zarte Triangel-BH. Diese bügellosen Teilchen sind ein Hauch von Nichts und mehr Zierde als haltgebende Wäsche. Perfekt für Frauen, die ihre Brüste nicht unterstützen müssen, aber betonen möchten.

 

Schmeichelnde Schnitte

Es gibt eine Vielzahl an Schnitten und Trends, die vor allem oder nur Frauen stehen, die nicht viel Oberweite haben. Hierzu zählen Oberteile mit Rüschen, Falten und Volants im Brustbereich. Diese betonen die Brüste und wirken daher schnell überladen, wenn das Shirt sehr gut ausgefüllt ist. Auch Raffungen am Ausschnitt und Brusttaschen tragen zusätzlich auf. Generell wirken weite Ausschnitte wie der V-Ausschnitt und Blusen mit geöffneten oberen Knöpfen bei Frauen mit großen Brüsten schnell vulgär, während du bei kleineren Brüsten nicht so schnell einen intimen Einblick befürchten musst. Also ruhig etwas mehr Haut zeigen. Nicht nur tiefe, auch weite Ausschnitte, wie etwa im Carmen- oder Wasserfallstil, können ihre Wirkung besonders gut auf kleinen Brüsten entfalten, da sie hier so fallen können, wie sie gedacht sind. Auch schön: Kleider oder Tops in Wickeloptik. Das wirkt bei kleinen Brüsten besonders locker und elegant.

 

Farben und Muster

Frauen mit kleinen Brüsten dürfen ruhig zu auffälligen Farben und Mustern greifen. Da ihre Oberweite nicht schon gleich ins Auge springt, sind hier Knallfarben nicht noch zusätzlich auffällig, sondern können für sich wirken. Vor allem besondere Muster und Bilder auf Oberteilen können Dank kleiner Brüste perfekt gezeigt werden ohne verzogen auszusehen und die Proportionen zu verlieren. Tops und Shirts in hellen Farben rücken den Oberkörper optisch in den Fokus. Und auch Streifenmuster, vor allem einzelne Querstreifen im Brustbereich, lassen die Brüste größer wirken.


 

Ein paar Einschränkungen zum Schluss

Möchtest du deine Brüste nicht verstecken oder zusätzlich kleiner erscheinen lassen, gibt es einige wenige Tipps zu beachten. Bandeau-Tops sitzen zwar toll und sind ohne BH darunter auch sehr bequem, der gerade Ausschnitt ist jedoch nicht sehr vorteilhaft. Zudem drücken diese Oberteile die Brust noch zusätzlich flach, da sie sehr eng sind, um den Halt zu gewährleisten. Die Farbe Schwarz sollte von Frauen mit kleinen Brüsten für Oberteile gemieden werden, denn sie macht optisch schlanker – und zwar auch die Brüste. Oversized-Kleidungsstücke sind ebenfalls nicht empfehlenswert, denn unter weiten Shirts und Pullovern verschwindet ein kleiner Busen schnell komplett.

 

Foto: Kaplun_Arthur / Getty Images

Cristina Do Rego: „Mein Leben war schon immer bunt und voller Wandlungen“

Cristina Do Rego ist wandelbar wie kaum eine Zweite. Besticht durch ihren Humor und ihr faszinierendes Aussehen, und gleichzeitig ist sie die Zurückhaltung in Person. Eine leise Beobachterin, die im richtigen Moment aber durchaus ihr Talent zum Laut sein entfaltet und dann heißt es, anschnallen. Und die Schauspielerin ist wohl definitiv der hübscheste Grund, sich immer und immer wieder Pastewka anzuschauen.

 

Ajouré: Liebe Cristina do Rego, wir kennen dich aus diversen, mittlerweile schier unzähligen Fernseh- und Comedyserien, Filmreihen, sowie aus dem Kinofilm „Die Welle“ und zu guter Letzt aus einem Aufritt in der Mini Playbackshow. Letzteres ist natürlich schon eine ganze Weile her. Die Rollen, die du jeweils spielst, könnten unterschiedlicher nicht sein. Wie kommt es, dass du so unglaublich wandelbar bist? Jede Rolle scheint dir wie auf den Leib geschrieben zu sein.

Cristina: Das ist aber sehr schmeichelhaft gefragt. Ich bin ein sehr gegensätzlicher Charakter. Ich bin schüchtern und dennoch extrovertiert, sehr oft leise und manchmal aber die Lauteste. Außerdem besitze ich die Fähigkeit Dinge zu hinterfragen und habe durch meine Mutter die Selbstreflexion mit in die Wiege gelegt bekommen. Ich beobachte schon immer gerne Menschen und ihr Verhalten. Ich vermute mal, dass das eine gute Kombination ist, um sich in eine große Bandbreite Figuren hineinzuversetzen. Zudem war mein Leben auch immer schon bunt, voller Wandlungen, Umzügen und nicht sehr gewöhnlich.

Ajouré: Seit 2004 bist du fester Bestandteil der Kult-Sitcom „Pastewka“, in welcher du die Rolle von Pastewkas Nichte Kim spielst und ihm amüsant genervt auf den Geist gehst. Jetzt steht die 8. Staffel an, die bereits sehnsüchtig erwartet wird. Du spielst die Rolle der Kim seit vielen Jahren. Hat der gespielte Charakter dich irgendwo ein Stück weit auch persönlich verändert? Wie stark ist der Kontrast zwischen Kim und Cristina im echten Leben?

Cristina: Ich war 17 Jahre alt, als wir den Piloten, also die erste Folge „Pastewka“ gedreht haben. Damals war meine Rolle Kim 13 in der Geschichte. Tatsächlich beobachtete ich zu der Zeit meine kleine Schwester, die schlimm pubertär war und somit meine größte Inspiration für Kim. Ich war damals eher mit Perlenohrringen unterwegs und für Kim passte eben dieser Grunge-Look, den ich bei meiner Schwester entdeckte. Maske und Kostüm taten natürlich den Rest. Ich trug einen Fettsuit und bekam Eiterpickel gemalt, das war natürlich der Hammer, um so eine Rolle zu entwickeln. Der Kontrast zwischen Kim und mir ist schon sehr groß. Ich bin schon eher ein Pferdemädchen, während Kim Heavy Metal ist. Kim ist einfach cooler als ich.

Ajouré: Was erwartet uns denn in der 8. Staffel? Darfst du darüber ein kleines Bisschen erzählen?

Cristina: In Staffel 8 sehen wir eine erwachsene Kim. Sie ist jetzt Mitte Zwanzig und hat sich von den Ketten ihrer Familie befreit und erfindet sich neu. Sie hat eine Band und zum ersten Mal durfte ich als Kim so richtig lachen. Das war für mich total komisch, weil ich mich nicht ins alte „Kimberly-Jolante-Netz“ fallen lassen konnte. Ich habe mir plötzlich Fragen gestellt, wie z.B.: „Wie lacht Kim eigentlich?“ Das war sehr aufregend. Aber, Kim ist einfach eine junge Frau geworden, die sich nicht mehr hinter weiten, schwarzen Klamotten versteckt, sondern versucht, ihre Träume zu realisieren. Dass das bei der Familie kein einfacher Weg ist, ist ja auch klar…

 

Kimberly Jolante Pastewka

Cristina Do Rego als Kim in Pastewka

 

Ajouré: Du hast mit deinen 31 Jahren schon sehr viel erreicht. Angefangen beim Deutschen Comedypreis 2006 bis hin zum Deutschen Fernsehpreis 2006. Hast du deine beruflichen Wünsche bereits heute alle erreicht, oder gibt es noch den ein oder anderen Traum, der noch nicht in Erfüllung gegangen ist?

Cristina: Ich bin weit davon entfernt, alle beruflichen Wünsche erreicht zu haben, bin aber sehr demütig und dankbar für alles, was bis hierhin passiert ist. Ich darf immer wieder mit sehr tollen Kollegen arbeiten, was mich glücklich macht. Ich wünsche mir einfach, dass es weitergeht, mit spannenden Rollen und Projekten. Es wäre toll, wenn ich noch viele Jahre schöne Sachen in verschiedenen Sparten machen dürfte. Ich bin als Schauspielerin in der Comedy zu Hause und liebe es, aber mal wieder ein Drama zu spielen wäre etwas, was ich mir wünschen würde. Ich bin froh darüber, dass das Schubladen-Denken der Branche sich allmählich verändert und wieder anders hingeschaut wird. Das ist natürlich auch für mich ein Thema. Man verbindet mich meistens mit der unattraktiven Kim und verrückterweise tun das auch viele Caster…

Ajouré: Jetzt wissen wir, wie deine beruflichen Wünsche aussehen, doch wie sieht es bei dir privat aus? Unterscheiden sich deine beruflichen Wünsche zu den privaten? Was ist dir als Privatperson denn besonders wichtig? Familie, Freunde, Urlaub oder einfach ruhig und alleine zu Hause in den eigenen vier Wänden?

Cristina: Auch privat brauche ich ein bisschen von Allem. Ich liebe meine Wohnung und brauche viel Ruhe. Oft läuft auch keine Musik im Hintergrund. Ich bin einfach in meiner Küche, koche und komme dann in einen meditativen Zustand. Ich habe einen Hund, mit dem ich sehr viel Zeit in der Natur verbringe. Und dann ist es mir aber auch sehr wichtig, mit meinen Freundinnen lange Abende zu haben, zu quatschen, tanzen zu gehen oder ein paar Tage mit ihnen irgendwo Urlaub zu machen. Im Winter fliege ich dann meistens zu meiner Familie nach Brasilien. Auch das ist etwas, was mir unglaublich wichtig ist und wo ich sehr auftanken kann.

 

Cristina Do Rego

 

Ajouré: Wie bekommt jemand wie du, der so gefragt und viel beschäftigt ist, alles unter einen Hut? Privatleben vs. Berufsleben. Hast du da bestimmte Rituale und Vorgehensweisen an die du dich hältst und die dir dein Leben etwas erleichtern, oder lässt du einfach alles auf dich zukommen?

Cristina: Ich halte nicht allzu viel von Plänen. Aber natürlich muss auch ich planen – meinen nächsten Tag, die nächste Woche, den Urlaub usw. Im Alltag denkt man dann oftmals „Wie soll ich das alles schaffen?“ und da versuche ich immer jeden Tag einzeln zu betrachten. Heute ist das, morgen das. Das hilft mir sehr, wenn ich das Gefühl habe, vor einem großen Berg zu stehen.

Ich bin von Natur aus ganz gut organisiert und habe ein gutes Zeitmanagement. Auch das hilft. Über die Jahre habe ich auch zusätzlich gelernt, gut auf mich aufzupassen. Wenn also eine Woche viel los ist, ich viel hin- und herfliege, dann lege ich mir nicht noch zusätzliche Termine rein, sondern achte darauf, genügend Möglichkeiten zu haben zur Ruhe zu kommen.

Ajouré: Wie steht es mit deiner Verbindung in dein Geburtsland Brasilien? Mit sieben Jahren kamst du nach Deutschland, aber hast du bist heute noch einen Bezug in dieses wundervolle Land oder begann dein Leben in Anführungszeichen erst hier in Deutschland für dich relevant zu werden?

Cristina: Brasilien ist meine Wurzel und noch immer meine Heimat. Meine gesamte Familie väterlicher Seite lebt dort und ich fliege einmal im Jahr dorthin. Ich fühle mich dem Land, der Kultur und den Menschen sehr nah und verbunden. Natürlich lebe ich inzwischen länger in Deutschland als ich in Brasilien gelebt habe, aber da ich immer wieder für lange Zeiträume dort war, spreche ich noch immer fließend Portugiesisch und habe noch meine Schulfreunde dort. Außerdem habe ich sehr, sehr viele Cousins und Cousinen, wir sind wie Geschwister aufgewachsen und uns verbindet wirklich viel. Für mich ist das meistens die schönste Zeit im Jahr, wenn ich mit meinem Großvater auf unserer Terrasse sitze.

Ajouré: Worauf dürfen wir uns in naher Zukunft von dir freuen? Gibt es neben der 8. Staffel von Pastewka bereits neue Projekte, über die du uns etwas erzählen darfst?

Cristina: Ich drehe momentan für TNT „Arthurs Gesetz“ an der Seite von Jan Josef Liefers. 2018 wird ein sehr spannendes und arbeitsintensives Jahr, auf das ich mich wahnsinnig freue. Ich wünschte ich dürfte schon mehr verraten, aber ich darf sagen, dass ich in mehreren Teilen und TV-Reihen zu sehen sein werde.

Ajouré: Liebe Cristina, vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg zu neuen Nominierungen und freuen uns, bald wieder etwas von dir zu sehen.

 

Christina do Rego könnt ihr in der neuen Staffel Pastewka und in der Sendung Arthurs Gesetze auf Amazon Prime Video sehen.

Pastewka Cast

 

Fotos: Mathias-Bothor; Filmcontact / PR

10 Dinge, die Männer heimlich googeln

Was Männer heimlich googeln

Das Internet ermöglicht im Handumdrehen den Zugriff auf unzählige Inhalte und Informationen. Nach einigen davon möchten Männer aber offenbar nicht im Beisein ihrer Partnerin suchen. Welche das sind, verraten wir dir in der nachfolgenden Top-10-Hitliste der Dinge, die Männer am liebsten heimlich googeln – veröffentlicht von Google selbst.
 

Platz 10: Horoskope

Auch wenn die meisten Männer Horoskope gerne als Hokuspokus bezeichnen, scheinen sie sich insgeheim doch sehr für ihre Zukunft zu interessieren. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass die Suche nach einem passenden Tageshoroskop immerhin den zehnten Platz der Dinge belegt, die das männliche Geschlecht am liebsten heimlich googelt.

 

Platz 9: Lösungen gegen Haarausfall

Ab einem gewissen Alter wird das Haar des Mannes lichter – beim einen eher, beim anderen später. Doch auch wenn viele Frauen eine Glatze durchaus als sexy empfinden und sogar mit einem höheren Intelligenzquotienten in Verbindung bringen: Viele Männer möchten sich mit dem Verlust ihres liebgewonnenen Haupthaars so gar nicht abfinden und durchforsten das Internet nach einer passenden Lösung, um diesen zu bekämpfen.

 

Platz 8: Wie brate ich ein Spiegelei?

Dass Männer nicht unbedingt zu den besten Köchen gehören, dürfte ja mittlerweile allseits bekannt sein. Doch hättest du gedacht, dass die meisten von ihnen nicht mal ein simples Spiegelei zubereiten können? Die Suchanfrage nach einem Rezept für Spiegeleier hat es nämlich tatsächlich auf den achten Platz im Google-Ranking geschafft – irgendwie bedenklich.

 

Platz 7: Der eigene Name

Der Klassiker! Vermutlich hat jeder von uns schon das ein oder andere Mal seinen eigenen Namen gegoogelt. Praktisch ist diese Sucheingabe durchaus – schließlich weiß das Internet mittlerweile mehr über uns, als wir selbst und vergisst leider nie.

 

Platz 6: Geschenkideen für die Freundin

Männer bekommen zum Geburtstag oder zum Weihnachtsfest recht häufig langweilige Krawatten geschenkt. Damit die eigenen Geschenke an die Freundin, Verlobte oder Ehefrau ein wenig origineller ausfallen, fragt der Mann von heute gerne Doktor Google um Rat. Und das derartig häufig, dass es die dazugehörige Sucheingabe immerhin auf den sechsten Platz des Rankings geschafft hat.

 

Platz 5: Anzeichen für einen Seitensprung

Nicht nur Frauen wünschen sich einen treuen Partner fürs Leben – auch Männer sind diesbezüglich offenbar ähnlich gestrickt. Mithilfe von Google versuchen sie heimlich herauszufinden, welche Anzeichen auf einen eventuell begangenen Seitensprung hinweisen könnten. Na hoffentlich lassen sich hier keine Übereinstimmungen finden.

 

Platz 4: Sixpack ohne Training

Klar, von einem durchtrainierten Body träumt jeder Mann. Doch muss man sich dafür unbedingt ins Fitnesscenter begeben? Schließlich ist es auf der Couch doch viel gemütlicher. Dass man sich ein Sixpack ohne sportliche Ertüchtigung allerdings nicht antrainieren kann, hat sich offenbar noch nicht in der gesamten Männerwelt herumgesprochen – anders lässt sich diese recht kuriose Suchanfrage jedenfalls nicht erklären.

 

Platz 3: Pornografie

Auch wenn du der festen Überzeugung bist, dass dein Partner sich auf gar keinen Fall heimlich Pornos anschaut: Er tut es garantiert. Verwunderlich ist diese Suchanfrage demzufolge nicht – allerdings ist es schon recht überraschend, dass es nicht für den ersten Platz gereicht hat. Ein Grund um eifersüchtig zu werden ist das übrigens nicht: Vielleicht sucht dein Schatz ja auch nur nach ausgefallenen Stellungen, die er anschließend mit dir ausprobieren kann, um somit zusätzliches Feuer in euer Liebesleben zu bringen.

 

Platz 2: Der weibliche Orgasmus

Während Männer beim Sex nahezu immer zum Orgasmus kommen, ist dieser beim weiblichen Part nicht immer garantiert. Gentlemanlike suchen Männer daher das Internet nach wertvollen Informationen über den weiblichen Orgasmus ab und möchten hierbei vor allem über die Unterschiede zwischen dem klitoralen und vaginalen Orgasmus informiert werden – wer hätte das gedacht?

 

Platz 1: Ist mein Penis zu klein?

Männer lieben ihr bestes Stück. Und das macht sich auch in den Suchanfragen bemerkbar: Der erste Platz unter den zehn Dingen, die Männer am liebsten heimlich googeln, geht nämlich an den Penis! Offenbar sind viele Männer der Meinung, dass ihr Penis zu klein ist, sodass sie sich auf die Suche nach möglichst erkenntnisreichen Informationen über die optimale Penislänge begeben. Zwar spielt dessen Länge erwiesenermaßen kaum eine Rolle für den weiblichen Orgasmus, eine schriftliche Bestätigung tut den Herren der Schöpfung aber offenbar gut.

 

Foto: Wisky / Getty Images

Wie du deine Zeit verlangsamen kannst

Zeit verlangsamen

Die Wahrnehmung von Zeit ist eine sehr merkwürdige Angelegenheit. Sie scheint nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch in verschiedenen Situationen völlig unterschiedlich abzulaufen. So ist uns etwa als Kind ein Jahr viel länger erschienen und die Zeit schein viel langsamer zu vergehen. Die Wochen der Sommerferien kamen einem vor wie Monate und ein neues Schuljahr wie eine völlig andere Realität. Insgesamt war von einem Weihnachten zum nächsten quasi ein ganzes Leben gelebt worden.

Heute fühlt sich zwar immer so an, als würden die Urlaubstage zwischen den Fingern zerrinnen, während an einem ungeliebten Arbeitstag die Minuten wie Stunden vergehen. Dennoch sagen wir meistens kurz vor Weihnachten: „Es kommt mir vor, als wäre das letzte Weihnachten erst ein paar Wochen her.“

Die Schwierigkeit mit der Zeit ist dabei ganz einfach: Unser eigenes Empfinden davon, wie die entsprechende Zeitspanne verbracht wird, macht den Unterschied aus. Die Anzahl von Eindrücken und Empfindungen, die unser Gehirn verarbeitet, ist ausschlaggebend dafür, wie schnell die Zeit nach unserem Empfinden vergeht. Passiert also in einem Jahr sehr viel Neues, wie Urlaube, neue Freunde, viele Informationen usw., dann vergeht diese spannende Zeit für uns gefühlt sehr schnell.

Denken wir jedoch im Nachhinein darüber nach, haben wir so viel zu verarbeiten, dass uns die Zeitspanne subjektiv sehr erfüllt vorkommt. Anders herum ist es mit Zeiten, in denen wir gelangweilt und nicht sehr angeregt von äußeren Eindrücken sind. Diese Stunden oder Tage, in denen immer das Gleiche passiert, kommen uns ewig vor, während wir in ihnen feststecken. Sind sie jedoch vergangen, können wir kaum glauben, dass etwa schon wieder ein Jahr herum ist, weil es nach unserem Empfinden nicht wirklich ausgefüllt war.

 

Die Entstehung von Zeitempfinden

Denken wir noch einmal an die Zeit als Kind zurück: Damals kam einem ein Jahr endlos vor, denn es ist ja immer so viel Neues passiert. Ein Kind verarbeitet noch täglich unzählige neue Eindrücke und Erfahrungen, das Gehirn entwickelt pausenlos neue Verknüpfungen und lernt dazu. Diese Entwicklungen sorgen dafür, dass einem Kind selten langweilig ist und die vielen neuen Informationen strecken das Zeitempfinden in die Länge.

Man könnte meinen, dass auch das Leben eines erwachsenen Menschen sehr ausgefüllt ist, denn man steht ja ständig unter Stress, hat mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen und ist den ganzen Tag über gefordert oder sogar überfordert. Dennoch laufen auch sehr viele Zeitspannen automatisch ab, ohne dass wir es realisieren. Es gibt eine Menge Routinen und erlernte Abläufe in unserem Alltag und dadurch Zeiten, die vorübergehen, ohne dass wir sie aktiv erleben. Wir fahren die selben Strecken, gehen in die selben Supermärkte, treffen die selben Menschen. Und unsere Wahrnehmung ist dabei ganz wesentlich abgestumpft. Wir haben die meisten Eindrücke aus unserer Umwelt schon so oft gesehen, dass wir sie nicht mehr verarbeiten müssen, um sie einordnen zu können. All die Automatismen und Gewohnheiten in unserem Alltag sorgen dafür, dass nicht mehr ständig neue Verbindungen im Gehirn entstehen und die Tage relativ ähnlich vergehen. Diese Zeiten erscheinen im Rückblick unwichtig, wir erinnern uns nur verschwommen an sie und sie kommen uns sehr kurz vor.

 

Die eigene Zeit subjektiv verlangsamen

Es gibt zum Glück einige Möglichkeiten, sich wieder auf die eigene Wahrnehmung der Zeit zu besinnen und sie besser zu nutzen. Je lebendiger die Zeit des eigenen Lebens genutzt wird und je aktiver und emotionaler sie verbracht wird, desto länger erscheint sie auch. Das Geheimnis ist, sich selbst immer wieder durcheinander zu bringen, vertraute Bahnen und Muster zu verlassen und die eigene Zeit aktiver zu gestalten, statt sie verrinnen zu lassen. Dabei geht es nicht darum, sich in Stress zu versetzen und den Tag möglichst vollzupacken. Stress ist nicht anregend für das Gehirn, sondern überlastend, so dass einem die Zeit zwar sehr knapp, aber nicht gut genutzt erscheint. Diese Tipps können dabei helfen, die eigene Zeit subjektiv zu verlangsamen:

 

Neues lernen

Eine neue Sprache, ein Handwerk, ein Instrument oder eine künstlerische Tätigkeit sind wunderbar geeignet, Zeit sinnvoll zu nutzen und auszufüllen. Es entstehen neue Verbindungen im Gehirn, die aktiv und kreativ machen. Hat man Freude dabei, vergeht die Zeit zwar gefühlt sehr schnell, aber rückblickend erscheint sie einem gut genutzt und durchbricht unsere gewohnten Zeitmuster. Vor allem an die Anfangszeit, in der das Neue noch ungewohnt und herausfordernd ist, erscheint einem im Nachhinein sehr erfüllt. Und sobald das Neue zum festen Bestandteil des Lebens wird und nicht mehr herausfordert, ist es an der Zeit, wieder etwas Anderes zu probieren.

 

Neue Orte und Menschen entdecken

Ebenso gut geeignet sind frische, neue Eindrücke durch das Entdecken von Orten und Erleben von Menschen. Vor allem durch vielseitige Reisen wird das möglich, wenn man also nicht jeden Urlaub am selben Ort verbringt. Man kann aber auch neue Restaurants besuchen, sich unter andere Kulturkreise mischen und einfach im Alltag andere Menschen kennenlernen. Durch anregende neue Kontakte wird das Leben ausgefüllt von Eindrücken und Informationen, wodurch auch das Erinnerungsvermögen positiv beeinflusst wird. Diese Horizonterweiterungen sind Gold wert für das positive psychische Zeitempfinden.

 

Erinnerungen lebendig halten

Bewusstes Erinnern und Tagträumen wird als gut genutzte Zeit empfunden. Wer sich Zeit nimmt, um sich in erlebte Situationen und Lebensphasen zurückzuerinnern, der ist seinem eigenen Empfinden nach sehr aktiv: Es kommen Erinnerungen an Gerüche, Geräusche und Gefühle zusammen, die Erlebnisse wieder lebendig werden lassen. So lassen sich längst vergangene Zeiten wieder so realistisch durchleben, als wäre es gestern erst passiert. Es kommt dann oft vor, dass man nach 5 Minuten zurück in der Realität erwacht und das Gefühl hat, als hätte man einen zweistündigen Film angesehen.

 

Routinen durchbrechen

Vertraute Abläufe und Umgebungen geben zwar ein Gefühl von Sicherheit, aber sie regen das Gehirn leider überhaupt nicht an. Wenn Routinen geändert und (geringe) Risiken eingegangen werden, können auch noch so kleine Abenteuer dafür sorgen, dass die eigene Lebenszeit wieder erfüllter erscheint. Ob es nun ein anderer Weg zur Arbeit ist, eine neue Wohnung, oder eine andere Ernährung. Die Aufregung des Unbekannten erfrischt und aktiviert den Geist und schafft gleichzeitig neue Erinnerungen, die in langweiligen Zeiten des Alltags durch Tagträume erneut durchlebt werden können.

 

Spontaneität spart Lebenszeit

Wer viel Zeiten seines Lebens damit verbringt, über die richtigen Entscheidungen nachzugrübeln, der hat oft das Gefühl, diese Zeit verschwendet und verloren zu haben. Letzten Endes entscheidet man sich sowieso und bekommt die Stunden des Grübelns dann nicht zurück. Die spontanen Entscheidungen aus dem Bauch heraus sind oft intuitiv die richtige Wahl und sorgen gleichzeitig dafür, dass keine kostbare Lebenszeit verschwendet wird. Selbst wenn die Entscheidung einmal nicht optimal getroffen war, ist im Nachhinein die aktiv gelebte Zeit mit ihren positiven wie negativen Erfahrungen lang andauernder und erfüllter als die passiv vergrübelte Zeit.

 

Achtsamkeit im Alltag

Sich selbst in Achtsamkeit zu üben ist nicht nur gut für eine wertschätzende Haltung und mehr Entspannung im Alltag. Es führt auch dazu, dass die Lebenszeit länger erscheint und langsamer verstreicht. Wenn man mit allen Sinnen und der vollen Aufmerksamkeit bei dem ist, was man gerade tut – sei es eine Mahlzeit, ein Gespräch, ein Spaziergang in der Natur, etc. – dann ist auch das Gehirn sehr aktiv und wachsam und nimmt mehr Eindrücke auf als bei Tätigkeiten, die ganz nebenbei, achtlos und lieblos verrichtet werden.

 

Foto: Massonstock / Getty Images

Intermittent Fasting: Abnehmen durch Intervall-Fasten?

Intermittent Fasting

Kennst du das auch? Die Hose passt nicht mehr richtig, das Kleid ist zu eng und der Pullover ist längst nicht mehr oversized. Du hast zugenommen. Dabei hast du doch gar nicht so viel gegessen. Oder doch?

Lebensumstände wie Stress oder Kummer begünstigen eine Gewichtszunahme. Ein weiteres Stück Kuchen täglich oder das Glas Limonade zu dem Mittagessen machen sich in kürzester Zeit auf der Waage bemerkbar. So schnell wie die Kilos hinzukommen, verschwinden sie nur leider nicht.

Diäten lassen sich schnell anfangen und enden meist genauso abrupt. Ein Leben ohne Süßes? Für viele Menschen auf Dauer nicht umsetzbar. Mehrmals in der Woche Sport? Mit einem Beruf und Privatleben kaum machbar.

Es gibt aber auch eine sanftere Abnehm-Methode. Denn das Intermittent Fasting hilft dir dabei, schonend deine unerwünschten Kilos abzunehmen.

Was ist das Intermittent Fasting?

Wer der Name bereits erahnen lässt, geht es bei dieser Ernährungsumstellung um das Fasten. Der Trend zum Fasten oder allgemein Detox ist in den letzten Jahren allgegenwärtig gewesen. Gerade nach der Weihnachtszeit oder vor dem Sommerurlaub schwören viele Menschen auf das Fasten. Andere wiederum nutzen das Fasten, um den Körper zu entgiften. Der Verzicht auf feste Nahrung soll den Darm entgiften und Giftstoffe im Körper ausscheiden lassen. Viele Menschen setzen dabei auf Saftkuren oder Detox-Tage mit Suppen. Doch ein langfristiger Abnehm-Erfolg lässt sich so nicht erzielen.

Die positiven Aspekte des Heilfastens greift das Intervall-Fasten auf. Nur setzt die Methode nicht auf das komplette Weglassen von fester Nahrung, sondern die Nahrungsaufnahme wird lediglich für einen bestimmten Zeitraum ausgelassen. Wann du die Fastenzeit einlegen möchtest, kannst du für dich selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass du in dieser Zeit lediglich Wasser und ungesüßte Tees zu dir nimmst. Wird nicht gefastet, kannst du wie gewohnt deine Mahlzeiten zu dir nehmen. Natürlich unterstützt du das Intervall-Fasten, indem du auf Pizza, Burger und süße Getränke sowie Alkohol verzichtest. Wenn du nicht bereits Sport in deinen Tagesablauf aufgenommen hast, ist das Intervall-Fasten ein guter Anstoß. Mit leichtem Sport lassen sich sichtbare Erfolge beschleunigen.

Intervall Fasten

Die verschiedenen Ansätze des Intermittent Fasting

Du kannst den Zeitraum des Fastens selbst wählen. Viele Anfänger starten damit, die Zwischenmahlzeiten auszulassen. Wer am Nachmittag gerne noch einen Apfel, ein kleines Stück Schokolade oder einen Müsliriegel zu sich nimmt, lässt diesen fortan weg.

Das sogenannte Wochenfasten sieht vor, dass alle zwei Tage ein ganzer Tag komplett dem Fasten unterliegt. Wem das zu streng ist, das Auslassen der Zwischenmahlzeit aber auch zu wenig, kann auch die sogenannte 16:8 Methode anwenden. Dabei kannst du tagsüber in einem Zeitraum von acht Stunden je nach Belieben essen, die restlichen Stunden werden gefastet. Für Frühstücksmuffel ist diese Methode unkompliziert und angenehm in den Alltag zu integrieren. Bereits nach zwei bis drei Tagen hat der Körper sich an diese Umstellung gewöhnt und das Hungergefühl bleibt in den Zeiten des Fastens aus.

Vorteile und Wirkung des Intervallfastens

Durch das Überangebot an Lebensmitteln und schnellen Gerichten ist für viele Menschen ein echtes Hungergefühl zu einer Seltenheit geworden. Vielleicht isst du auch manchmal aus Langeweile, manchmal aus Geselligkeit. Das Fasten hilft dir daher auch, besser auf deinen Körper zu hören. Nach 16 Stunden Fasten spürst du ein echtes Hungergefühl und kannst in Zukunft besser einschätzen, wann du wirklich hungrig bist.

Die Gewichtsabnahme bei dem Intermittent Fasting erfolgt schonend und nachhaltig. Dies ist keine Crash-Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung. Neben den Erfolgen auf der Waage senkt das Intervall-Fasten auch den Blutzuckerspiegel und hilft dabei, den Bluthochdruck zu senken.

Um zu verstehen, wie das Intervall-Fasten funktioniert und wirkt, ist die Energiegewinnung des Körpers genauer zu betrachten. Wird in Intervallen gefastet, muss der Körper in den Zeiten des Fastens auf Reserveren zurückgreifen. Sind die Glykogenvorräte aufgebraucht, greift der Körper auf das Fett zurück und die Fettverbrennung beginnt.

Bemerkenswerte Erfolge des Intermittend Fasting

Wenn das Intervall-Fasten bereits seit einiger Zeit fester Bestandteil deines Tagesrhythmus ist, wirst du nach kurzer Zeit beachtliche Erfolge feststellen. Die Gewichtsabnahme ist jedoch nur ein positiver Aspekt. Denn selbst deine Hautprobleme wie Akne oder Neurodermitis können sich durch das Intermittent Fasting verbessern. Auch depressive Verstimmungen, chronische Entzündungen oder Hormonstörungen lassen sich mit dem Intervall-Fasten positiv beeinflussen.

Um wieder in deine Lieblingsjeans zu passen, ist das Intervall-Fasten der erste Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht fühlst du dich bereits nach kurzer Zeit so gut, dass du auch sportliche Aktivitäten in deinen Tagesablauf mit aufnimmst. Das kann bereits ein ausgedehnter Spaziergang, eine Fahrradtour am Wochenende oder eine Stunde Yoga sein. Selbst kleinste Veränderungen bewirken manchmal Großes.
Das Intermittent Fasting ist bestens für die Gewichtsreduktion geeignet. Wer schonend und auf lange Sicht erfolgreich abnehmen möchte, geht mit dem Intervall-Fasten den richtigen Schritt. Gerade die 16:8-Methode ist für viele Menschen in den Alltag leicht aufzunehmen. Ein spätes Frühstück sowie ein frühes Abendessen ist durchaus machbar. Die positiven Erfolge auf der Waage und für dein Leben allgemein machen sich schnell bemerkbar. Die Zeiten, in denen du auf Kohlenhydrate verzichten musstest und dich durch Diäten eingeschränkt gefühlt hast, sind mit dem Intermittent Fasting vorbei.

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Intermittent Fasting

Fotos: Yuri_Arcurs / Getty Images

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