Doggy Style

Warum ist der Doggy Style eigentlich so beliebt? Angeblich ist diese Stellung vor allem für Männer aufregend, aber auch 60% der Frauen den geben den Doggy Style als ihre zweitliebste Sexstellung an. Kein Wunder, schließlich ist kaum eine andere Stellung so wandelbar und verrucht.

Auch Frauen, die es noch nicht probiert haben, würden sich gerne einmal umdrehen, haben aber vielleicht Angst oder Bedenken. Aber es lohnt sich, die animalische Sexposition für sich zu entdecken!
 

Vorteile für die Frau

In der Hündchenstellung ist die Wahrscheinlichkeit, den G-Punkt zu treffen, sehr hoch. Und du hast es sogar selbst in der Hand, denn du kannst dein Becken nach Belieben heben, senken, hin- oder herdrehen, bis dein Partner genau den richtigen Punkt trifft.

In dieser Stellung hast du außerdem Einfluss auf den Rhythmus, die Geschwindigkeit der Stöße und du kannst dich ihm entgegendrücken oder entziehen, wie du es möchtest. Gleichzeitig ist es aber auch möglich, als Frau alle Kontrolle abzugeben und sich fallen zu lassen. Der Mann kann dann entweder selbst die Stöße ausführen, oder er umfasst deine Hüften und bewegt dich dadurch vor und zurück.

Außerdem ist die Doggy Stellung, auch wenn du aktiv sein möchtest, nicht wirklich anstrengend (so wie die Reiterposition etwa). Und wenn doch, ist sie ganz einfach und fließend entsprechend wandelbar. Beginnt ihr zum Beispiel auf allen Vieren und dir schmerzen mit der Zeit die Handgelenke vom Abstützen, kannst du dich auf den Bauch legen oder dich aufrichten. Bei allen Varianten der Stellung haben zudem entweder du oder dein Partner die Hände frei für andere erogene Zonen.
 

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Die klassischen Doggy Style-Varianten

Auf allen Vieren:

Die Frau kniet und stützt sich auf den Händen ab. Der Mann kniet hinter ihr und dringt von hinten in sie ein. Er hat dabei die Hände frei für ihren Körper oder kann die Frau an den Hüften festhalten und bewegen.

Sie kann dabei mit ihren Händen durch die Beine greifen und ganz sanft an seinen Hoden ziehen – das wird ihn verrückt machen! Er kann im Gegenzug eines seiner Beine aufstellen, um so noch tiefer in sie einzudringen.

Eine Etage tiefer:

Anstatt sich auf die Hände zu stützen, kannst du dich auch auf deine Unterarme legen oder deine Arme noch weiter nach vorne schieben. So bietest du ihm eine gute Möglichkeit, noch tiefer in dich einzudringen. Gleichzeitig rückt dein Po noch mehr in seinen Fokus – was ihn bestimmt noch mehr verrückt machen wird!

Auf dem Bauch liegend:

Die Frau liegt auf dem Bauch, am besten mit einem Kissen unter den Hüften, um den Po anzuheben. Der Mann liegt auf ihr oder kniet über bzw. hinter ihr. So kann sie perfekt ihre Klitoris am Bett reiben oder ihre Hand dazwischenschieben.

Im Stehen:

Haben beide etwa die gleiche Größe, geht es auch sehr gut im Stehen. Bei Größenunterschieden kann die Frau sich nach vorne über einen Tisch beugen. Wenn sie sich noch ein wenig tiefer nach vorne beugt, kann sie ihren Kopf nach unten hängenlassen. Durch das Blut, das so in ihren Kopf fließt, soll der Orgasmus verstärkt werden.

Auf seinem Schoß sitzend:

Die Frau setzt sich mit dem Rücken zum Mann auf seinen Schoß. Wenn sie die Beine links und rechts über seinen Beinen hat, kann er mit einer Hand nach vorne greifen und ihre Klitoris stimulieren. Wer diese Stellung schon einmal ausprobiert hat, weiß, dass diese Variante ganz schön auf die Oberschenkel geht, also eher für einen Quickie oder als Stellung für zwischendurch geeignet.
 

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Orgasmusgarantie mit dem Doggystyle

Mit dem Doggy Sex kannst du besonders leicht zum Orgasmus kommen, wenn du experimentierfreudig bist. Vielleicht gehört der Doggystyle auch deshalb zu den beliebtesten Sexstellungen. Du kannst durch Bewegungen deiner Hüfte sehr gut den Winkel bestimmen, in dem er eindringt und ausprobieren, wann er deinen G-Punkt trifft.

Und in den meisten Varianten der Stellung hat der Mann die Hände frei, um dich zusätzlich zu stimulieren. Liegst du auf dem Bauch oder sitzt auf seinem Schoß, hast auch du deine Hände frei und kannst selbst mithelfen. Oder ihr benutzt ein vibrierendes Spielzeug, das du selbst oder er mit einer freien Hand bedienen kann.

Da diese Stellung so schön animalisch ist, eignet sie sich auch perfekt für alle, die es gern etwas wilder oder härter haben. Der Mann kann von hinten die Haare der Frau festhalten, ihr leichte Schläge auf den Po geben oder ihre Hände auf dem Rücken festhalten. Es kann sehr aufregend sein, mit Fantasien zu spielen, denn der Großteil eines Orgasmus findet im Kopf statt.
 

Schon gewusst? Die lateinische Bezeichnung für den Doggy Style lautet „coitus a tergo“, was übersetzt soviel bedeutet wie „Geschlechtsverkehr von hinten“. Und das Kamasutra bezeichnet die Sexstellung als „Super-G“.

Doggystyle

Probleme mit dem Sex im Doggy Style lösen

Ein paar Schwierigkeiten mit der Stellung führen oft dazu, dass Paare sie schnell wieder aufgeben. Dabei sind diese schnell zu lösen, wenn man diese Tipps kennt:

Zu viel oder zu wenig Penetration?

Die Position auf allen Vieren kann tatsächlich für die Frau schnell schmerzhaft werden, während die Bauchlage oft keine allzu tiefe Penetration zulässt. Die perfekte Mischung ist da ein großes Kissen unter deinen Hüften. Dadurch ist Entspannung gewährleistet und der Po ist dennoch hoch genug platziert, um eine tiefe Penetration zu ermöglichen und auch dem Partner eine bequemere Haltung zu ermöglichen.

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Zu wenig Romantik?

Oft werden dabei Intimität und Kontaktmöglichkeiten vermisst, vor allem, wenn die Frau auf allen Vieren ist. Dafür kann es helfen, es vor einem Spiegel zu tun. Dieser ermöglicht, dass man sich während dem Sex in die Augen sehen und die Reaktionen des Partners mitbekommen kann.

Mehr Körperkontakt ist möglich, indem du dich zwischendurch aufrichtest und deinen Rücken an seine Brut lehnst. So kann er deine Brüste erreichen, dich umarmen, deinen Nacken küssen etc.

Keine klitorale Stimulation?

Beim Sex von hinten wird in der Regel die Klitoris nicht so stark stimuliert wie bei anderen Stellungen. Hier kannst du Abhilfe schaffen, indem du dich entweder selbst streichelst oder dein Partner beugt sich nach vorne und stimuliert dich zusätzlich mit seiner Hand. Alternativ könnt ihr dafür natürlich auch einen Vibrator verwenden, sodass es besonders gefühlsintensiv wird!

Zu vorschnell?

Wenn es direkt im Doggystyle losgeht, ist die Gefahr groß, dass die schnelle und tiefe Penetration dir Schmerzen bereitet. Ist die Frau noch nicht erregt genug, dann ist die Vagina noch zu eng und kurz, so dass der Mann schnell an den Muttermund stößt, wenn er tief eindringen möchte. Ein ausführliches Vorspiel ist also bei dieser Stellung besonders wichtig.

Auch ein wenig Gleitgel kann hilfreich sein. Natürlich ist sie auch als Quickie möglich, dann jedoch nur empfehlenswert, wenn die Frau bereits sehr erregt ist.

 

Fotos: AleksandarNakic / Getty Images; gorosi / stock.adobe.com