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Die 5 besten Fitnessplattformen im Test

Die 5 besten Fitnessplattformen im Test

Sicherlich kennst du das Gefühl, wenn du nach einem anstrengenden Arbeitstag eigentlich noch trainieren müsstest und du aber eigentlich keine Motivation hast, dich noch aufzuraffen und zum Studio zu fahren? Dann ist eine Online-Plattform deine Lösung. Fünf von diesen Fitness-Diensten stellen wir dir hier genauer vor.

Warum sind Online-Fitnessstudios so praktisch?

Auch wenn du ja eigentlich trainieren gehen willst, gibt es immer einen Grund doch nicht loszufahren. Mal ist es zu heiß, ein anderes Mal regnet es oder du müsstest erst noch dein Auto betanken. Es gibt noch viele weitere Gründe, die verhindern, dass du zum Gym fährst. Wenn du zu Hause trainieren kannst, musst du das Haus nicht verlassen, kannst die Zeit bestimmen und es gibt kaum noch Ausreden.

Welche Vorteile haben Online-Fitnessstudios?

Zunächst einmal kannst du ganz bequem von Zuhause aus trainieren und bist nicht von eventuellen Öffnungszeiten abhängig. Stattdessen absolvierst du deine Einheiten einfach im heimischen Wohnzimmer. Dadurch sparst du Zeit und Geld. Denn du musst nicht zum Fitnessstudio fahren und damit auch kein Sprit verfahren. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mitgliedschaften bei den Online-Plattformen zumeist deutlich günstiger sind als bei einem richtigen Fitnessstudio. Zudem sind die Vertragslaufzeiten zumeist auch wesentlich kürzer als bei Anbietern vor Ort. So kannst du in vielen Fällen auch Abos mit einer Laufzeit von einem, drei oder sechs Monaten abschließen.

1. Gymondo


Gymondo ist einer der bekanntesten Anbieter in dieser Branche. Er bietet dir viele sehr gute Workout-Videos, die in unterschiedlichen Programmen sortiert sind. Auch erwähnt werden muss der Top-Kundenservice. Denn einen solchen haben längst nicht alle Anbieter. Nachdem du dich bei Gymondo angemeldet hast, musst du zunächst einen kleinen Einsteigertest machen. Hierbei gibst du alle relevanten Daten ein, wie deinen Namen, dein Geburtsdatum, dein Gewicht und auch deine Größe. Zudem bestimmst du auch, welches Ziel du mit dem Training bei Gymondo erreichen willst. Das bedeutet auch, dass du dich schon direkt am Anfang für einen Körperbereich entscheidest, auf den du dich in erster Linie konzentrieren willst.

Als mögliche Ziele stehen folgende zur Auswahl:

  • Muskeln aufbauen
  • abnehmen
  • Muskeln straffen
  • Mobilität verbessern

Darüber hinaus gibst du auch noch dein deiner Meinung nach aktuelles Fitnesslevel an, wie zum Beispiel fit, nicht fit oder durchschnittlich fit. Anhand dieser Angaben ermittelt der Anbieter dann das für dich perfekte Trainingsprogramm. Bei Gymondo beginnen die Mitgliedschaften bei 6,99 Euro im Monat bei jährlicher Abrechnung, 9,99 Euro bei halbjährlicher Abrechnung und 12,99 Euro bei quartalsweiser Abrechnung.

Mehr auf https://www.gymondo.com/de/

2. Freeletics


Beim Anbieter Freeletics musst du bei einem Jahresabo lediglich 6,67 Euro pro Monat zahlen. Zudem verspricht dieser das effektivste und beste Bodyweight Training. Sehr schön ist, dass sich das Workout ganz automatisch an deinen Terminkalender, an dein vorhandenes Fitnesslevel und auch an deine individuellen Ziele anpasst. Bei Freeletics findest du Trainingseinheiten in einer Dauer von fünf Minuten bis zu einer halben Stunde. Einer der wohl größten Vorteile ist aber wohl die riesige Community. Die App wird weltweit von über 37 Millionen Kunden genutzt. Sehr praktisch ist auch, dass diese sowohl Workouts für draußen wie auch für drinnen umfasst.

Mehr auf https://www.freeletics.com/de/

3. FitnessRAUM


Der günstigste Tarif beläuft sich bei diesem Anbieter auf 9,90 Euro im Monat für die Jahresmitgliedschaft. Die kürzeste Vertragslaufzeit ist ein Monat, der dann bei 16,90 Euro liegt. Bei Fitnessraum findest du unter anderem auch einen praktischen Ernährungsguide und auch viele tolle Rezepte. Insgesamt stehen mehr als 700 verschiedene Workouts zur Verfügung. Mit diesem durchaus breiten Angebot richtet sich dieser Anbieter in erster Linie an Sportler, die sich fit halten oder abnehmen wollen. Ein weiterer Vorteil dieses Anbieters ist die Tatsache, dass es einen sehr guten Kundendienst gibt.

Mehr auf https://www.fitnessraum.de/

4. Pur Life


Bei Pur Life findest du über 50 unterschiedliche Workouts und mehr als 2.000 Videos vor. Es werden nicht nur Kurse, sondern auch viele separate Programme angeboten, mit denen du gezielt bestimmte Körperregionen stärken kannst. Zudem gibt es auch einige spezielle Angebote, wie zum Beispiel Trampolinkurse, Einheiten auf dem Ergometer oder auch Training für Senioren. Die Abos beginnen bei Pur Life bei 9,99 Euro im Monat für die Jahresmitgliedschaft und haben Laufzeiten zwischen einem Monat und einem Jahr. Das Angebot dieser Plattform ist sehr gut. Du kannst auch Live-Streams ansehen und live mit dem Coach trainieren.

Mehr auf https://pur-life.net/

5. MyFitnessVideo


Zuletzt stellen wir dir den Online-Fitness-Anbieter MyFitnessVideo vor, der bislang unter dem Namen NewMoove bekannt war. Bei diesem kannst du bereits ab 8,99 Euro im Monat bei einer Laufzeit von sechs Monaten eine Mitgliedschaft abschließen. Bei einer Vertragslaufzeit von einem Monat beträgt der Beitrag 14,99 Euro. Insgesamt stehen dort mehr als 450 Online-Kurse und Trainingsprogramme zur Verfügung. Darüber hinaus werden auch regelmäßig einige Spezialprogramme angeboten. Dadurch kommt keine Langeweile auf und du bleibst bei der Stange. Insgesamt bietet diese Online-Plattform seinen Kunden ein sehr gutes Programm an, das sich sehr gut personalisieren lässt.

Mehr auf https://myfitnessvideo.com/

 

Fotos: deagreez / stock.adobe.com

Single Shaming: Sätze, die Single-Frauen nicht mehr hören können

Single Shaming: Sätze, die Single-Frauen nicht mehr hören können

Die meisten Single-Frauen kennen das Phänomen: Die Freundinnen fragen immer wieder, ob denn nun jemand in Sicht ist und dass schon irgendwann der Richtige, der Eine kommen wird. Dabei wird gar nicht erst in Betracht gezogen, dass man glücklich ohne Mann sein könnte. Landläufig wird immer noch davon ausgegangen, dass eine Frau ohne einen Mann unvollständig ist. Auch in Film und Fernsehen wird diese Vorstellung transportiert. Alleinstehende Frauen gelten als Mangelware, irgendetwas wird mit ihnen wohl nicht stimmen, seien es merkwürdige Eigenschaften oder psychologische Probleme.

Genau das nennt man Single Shaming. Dabei sollte man meinen, die Emanzipation und Gleichstellung von Mann und Frau seien soweit fortgeschritten, dass solche Stigmata nicht mehr existieren. Männer werden schließlich mit derartigen Vorurteilen nicht konfrontiert. Sie können in aller Seelenruhe mit ihren Kumpels Bier trinken, zu Hause vor dem Computer sitzen oder andere Dinge machen, ohne dass jemand auf die Idee käme, sie müssten in ihrem Leben zwangsläufig etwas verpassen. Außerdem können sie sich ungestört sexuell ausleben und gelten auch noch als Held, wenn sie viele Frauen hatten.

Während eine auf ihre berufliche Karriere fokussierte alleinstehende Frau für ihr Umfeld oftmals so wirkt, als würde sie in ihrem Leben die falschen Prioritäten setzen, gilt ein gleichaltriger, ebenfalls karriereorientierter Mann als guter Fang. Doch woher kommen solche Ungerechtigkeiten und wie kann man ihnen begegnen?

Veraltete gesellschaftliche Vorstellungen

In ferner Vergangenheit war eine Frau ohne Mann und Versorger in Bezug auf ihre Überlebensfähigkeit schlichtweg benachteiligt. Insbesondere eine schwangere Frau musste sich auf einen Versorger verlassen, da sie sich nicht auf das Kinderkriegen und die Kindererziehung sowie das eigene Überleben gleichzeitig kümmern konnte. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. In den Köpfen scheinen derartige veraltete Muster jedoch immer noch zu existieren.

Heutzutage kann man so etwas aber nur noch als Messen mit zweierlei Maß bezeichnen. Frauen haben die gleiche gesellschaftliche Stellung, die gleichen Rechte und Möglichkeiten, was sich als eine große Errungenschaft unserer Zeit darstellt. Und um das pure Überleben muss sich heute in der westlichen Welt auch niemand mehr sorgen. Umso wichtiger ist es, alte Stigmata abzuwerfen und dem aktiv entgegen zu steuern.

Weiblich, Single und nicht auf der Suche – so etwas soll es geben?

Eine selbstbewusste junge Frau sollte die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren, ohne dafür verurteilt zu werden. Sie sollte die freie Wahl haben dürfen ob, wann und an wen – wenn überhaupt – sie sich fest binden möchte. Jede Frau hat das Recht darauf, ihr Leben vollkommen selbstbestimmt zu leben und als Single glücklich zu sein. Nicht jede Single-Frau liegt traurig zu Hause im Bett und isst Eiscreme. Für einige Frauen gilt schließlich: Eine Frau braucht einen Mann so wie ein Fisch ein Fahrrad braucht. All das ist eine Sache der Selbstbestimmung.

Weibliche Singles sind glücklicher als ihr Ruf

Dabei zeigen Untersuchungen, dass das Bild von der einsamen, traurigen Frau ohne Mann, die niemanden dauerhaft an sich binden kann, überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Single-Frauen können ihr Leben sehr gut meistern, sind organisatorisch versiert und kümmern sich gerne um Familie sowie Freunde. Bei alleinstehenden Männern hingegen wirkt sich die Tatsache, dass sie alleinstehen, negativ auf die Gesundheit aus.

Am wichtigsten ist vor allen Dingen Selbstliebe. Mit sich selbst im Reinen zu sein kann man durch keine Partnerschaft ersetzen. All das sind Gründe dafür, warum viele Frauen Sätze wie: „Du findest schon noch den Richtigen“ und „Auf jeden Topf passt ein Deckel“ nicht mehr hören können. Genauso, wie niemand für seine Figur oder seine sexuellen Vorlieben verurteilt werden sollte, darf auch jede Frau über ihr Beziehungsleben allein entscheiden, ohne dafür stigmatisiert zu werden. Fat Shaming und Slut Shaming sind genauso rückständig wie Single Shaming.

Selbstbestimmung und Gleichberechtigung vorleben

Fortschritt und Gleichberechtigung zeigen sich auch darin, wie stark in einer Gesellschaft solche veralteten Denkmuster aufgelöst werden können. Jeder Mensch, sei er weiblich oder männlich, hat das Recht darauf, sich frei zu entfalten und die eigene Zeit nach den eigenen Vorstellungen einzuteilen. Viele Frauen haben in ihrem Leben schließlich auch einen straffen Zeitplan, in den sich nicht immer ein Partner integrieren lässt. All das ist eine freie Entscheidung. Alles ist erlaubt, was niemand anderem schadet. Es ist daher Zeit, diese veralteten und einengenden Denkweisen zu sprengen und den Fortschritt weiterzutreiben. Es gilt: Weiblich, ledig, glücklich!

 

Unser Buchtipp:

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Fotos: halayalex / stock.adobe.com; rowohlt Verlag

Anna Ternheim über ihr neues Album „A Space For Lost Time“

Niemals hätte Anna Ternheim sich vor vielen Jahren vorstellen können, mit Musik so erfolgreich zu werden. Im Gegenteil. Sie spielte zwar schon im Alter von 9 Jahren Gitarre, doch bevor es zu einer künstlerischen Karriere kam, studierte sie Politikwissenschaft, Französisch, arbeitete in Restaurants und Küchen sowie in Büros, ehe sie feststellte, dass administrative Arbeit ihr nicht liegt und sie in den kreativen Bereich möchte. Sie verbrachte also sechs Monate an der School Of Architecture und malte, was das Zeug hält. Doch nebenher spielte sie immer in Bands – und am Ende kam es, wie es kommen musste. Vor über 15 Jahren begann ihre Karriere und auch hierzulande haben es Annas Lieder schon wochenlang in die Charts geschafft. Mit ihrem neuen Album möchte sie jetzt allerdings auch in Deutschland richtig durchstarten. Wie sich das neue Album anhört, was die Besonderheiten sind und wie sie ihre Texte auf Papier bekommt, erfährst du jetzt.

Du feierst dieses Jahr 15-jähriges Jubiläum und bringst dein siebtes Studioalbum heraus. Was fühlst du, wenn du die letzten eineinhalb Jahrzehnte revuepassieren lässt?

Ich fühle vor allem, dass mir alles immer mehr Spaß macht. Ich war bereits mit meinem ersten Album damals sehr erfolgreich. Das alles passierte so unglaublich schnell, denn ich habe eigentlich nie gedacht, dass ich eine Sängerin oder Musikerin werden und damit meinen Lebensunterhalt verdienen könnte. Im Gegenteil, ich komme aus einer Familie, die mit diesem Thema nichts zu tun hatte und es hat sehr lange gedauert, bis ich realisierte, dass ich dieses Business tatsächlich erfolgreich tun kann. Die ersten Jahre und Alben waren hart für mich, denn ich hatte sehr große Selbstzweifel mit dem, was ich da so getan habe. Am Ende waren diese jedoch unbegründet, denn ich durfte 15 Jahre lang so viele Dinge musikalisch versuchen und konnte mit so vielen verschiedenen Menschen zusammenarbeiten, zog von Schweden nach New York und habe diese Zeit sehr genossen. Natürlich ist auch einiges passiert, was nicht so super war, doch der Weg, den ich ging, hat die Person aus mir gemacht, die ich heute bin. Ich bin in einer Zeit angekommen, in der ich mir sehr frei fühle und wo mir alles sehr viel mehr Spaß bereitet, denn ich muss mich nicht mit den Problemen herumschlagen, die ich zu Beginn meiner Karriere hatte.

Anna Ternheim

Was war des Beste innerhalb dieser 15 Jahre?

New York wahrscheinlich. Diese Stadt ist meine größte Liebesaffäre (lacht)!

Der Titel deines neuen Albums lautet „A Space For Lost Time“? Welche tiefere Bedeutung verbirgt sich hinter diesem Titel?

Das ist eine gute Frage, denn ich weiß es selbst nicht so wirklich. Der Titel fiel mir einfach so ein, als das Album fertig aufgenommen war. Es kam mir spontan in den Sinn und ich finde, dass der Titel auf eine gute Art und Weise alle diese Songs verbindet. Vielleicht wünschte ich, dass es einen Raum für verlorene Zeit geben würde (A Space For Lost Time). Vielleicht wünschte ich mir, dass du Dinge wiedergutmachen kannst, von denen du heute der Meinung bist, sie anders zu tun oder zu lösen. Vielleicht wäre ich auch gerne nochmal jung, um alle Chancen zu ergreifen, die einem so gegeben werden. Es gibt natürlich keinen Weg, Dinge ungeschehen zu machen, denn die einzige Zeit, die wir haben, ist das Jetzt. In der Musik kann ich allerdings alles tun – es ist dieser imaginäre Raum, wo alles möglich ist.

Das Album erschien am 20. September. Voraussichtlich wird es ebenso ein Erfolg wie auch deine vorherigen Alben und deine Fans haben händeringend darauf gewartet. Was gibt es zu „A Space For Lost Time“ zu sagen?

Es ist ein sehr direktes Album. Fans, die meine letzten Alben mochten, werden das neue lieben – das kann ich an dieser Stelle versprechen. Es ist so, dass umso öfter man „A Space For Lost Time“ hört, desto besser wird es. Es ist ein sehr zugängliches Album im Vergleich zum vorherigen. Es ist etwas einladender und einfacher und ich wollte diesmal ein geringfügig poppigeres Album machen. Es könnte den Eindruck erwecken, dass es einen etwas anderen Charakter hat, weil ich mit einem anderen Songwriter an fünf der Tracks gearbeitet habe. Meine Fans werden eine Platte bekommen, die sie lange Zeit mit sich führen können.

Welches ist dein Lieblingslied auf dem neuen Album?

„You belong with me“! Es ist schwer zu sagen, weshalb das so ist. Ich meine, ich schreibe einen Song und denke: Hey, der ist großartig! Dann vergeht etwas Zeit und auf einmal findest du ihn gar nicht mehr so großartig. Dann kommt der Moment, an dem du den Song aufnimmst und auf einmal poppt er wieder in deinen Erinnerungen auf und dir fällt wieder ein, weshalb du ihn damals so toll gefunden hast. Ich glaube, dass dieser Song etwas hat, von dem man nicht genug bekommen und den man immer und immer wieder hören kann.

Ich mag „Walk Your Own Way“ auch sehr. Es ist ein etwas kniffligerer Song, der mit der Zeit besser und besser wird. Aber ich finde es wirklich schwierig, mich für einen Lieblingssong zu entscheiden, denn wenn das Album einmal fertig ist, höre ich mir die Lieder nicht mehr an, denn ich verbringe so viel Zeit mit dem Anhören der Tracks während sie geschrieben und produziert werden und das kostet in der Regel sehr viel Zeit. Für das neue Album startete ich vor über eineinhalb Jahren und die meiste Zeit ging für das Schreiben der Lyrics drauf. Im März haben wir dann mit den Aufnahmen begonnen und im Juni war ein Großteil davon fertig.

Mit deinen Songs erlaubst du deinen Zuhörern einen tiefen Einblick in die Gedanken deiner psychologischen Selbsterkenntnis (introspektive Gedanken). Ist diese Ehrlichkeit der Schlüssel zu deinem Erfolg und das, was deine Songs so einzigartig macht?

Ich weiß es ehrlichgesagt nicht. Ich möchte durch meine Musik eine Verbindung zu meinen Hörern herstellen. Der einzige Weg, der für mich hier in Frage kommt, ist durch das Schreiben über meine Erfahrungen. Alle meine Songs sind sehr persönlich. Ich schreibe nur über Dinge, von denen ich weiß, wie man über sie schreibt und zu denen ich selbst eine Verbindung habe. Ich habe nicht alles Geschriebene selbst erlebt. Manchmal handelt es sich auch um Geschichten meiner Freunde oder von Menschen, die mir nahe sind. Ich denke, die meisten meiner Songs handeln von Liebe, Beziehungen und Freundschaften. Es ist nie so, dass ich eine festgefahrene Idee von einem Song habe. Im Gegenteil, es ist eher so, dass ich anfange zu schreiben und die Zeilen kommen dann nach und nach aus mir heraus. Ein Jahr später schaue ich dann auf meine Zeilen zurück und denke mir: Okay, das ist es also, was in meinen Gedanken und in meinem Leben vor sich geht!

Du schreibst deine Songs selbst und du bist dafür bekannt, tiefgründige und hervorragende Texte zu verfassen. Wie dürfen wir uns die Entstehung eines solchen Textes vorstellen? Kannst du immer schreiben oder benötigst du eine bestimmte emotionale Verfassung, um die Songs, die oftmals einen Hang zur Melancholie haben, zu schreiben?

Ich mache es einfach so, wie es herauskommt. Ich denke, dass dies der einzige Weg ist, wie ich das persönlich vollbringen kann. Es gibt andere Künstler, die toll in Sachen Rap oder Dance-Music sind, doch das könnte ich nicht. Ich kann meine Art von Musik und sie klingt immer nach mir. Selbst wenn ich auf meine vorigen Alben zurückblicke, muss ich sagen, dass alle unterschiedlich klingen, aber dennoch diese gewisse Stimmung gemeinsam haben. Zumindest sagen mir das die Leute.

Was das Schreiben selbst angeht, ist es nicht so, dass ich draußen umherlaufen und darauf warten kann, inspiriert zu werden, denn das passiert viel zu selten. Du musst dir die Zeit nehmen und lernen, was dich inspiriert. Für mich ist es wichtig an einem Ort zu sein, der mich inspiriert. Ich muss mich gut fühlen, um diese Eingebungen zu haben, deshalb ist es auch wichtig für mich, mich selbst gut zu fühlen und das fängt bereits bei ausreichend Schlaf an. Ich kenne andere Künstler, die nicht auf sich achten und am Ende in tiefe Depressionen fallen. Das ist natürlich die extremste Variante, doch in diesem Zustand kann man dann keine Lieder mehr schreiben. Wenn ich mich in meiner Umgebung wohlfühle, nehme ich die Gitarre und fange an zu spielen. Es kommt nicht zwingend etwas Gutes dabei heraus, aber es kommt darauf an, sich darauf einzulassen. Manchmal hast du dann aber auch Glück und deine Inspiration punktet auf ganzer Linie.

Gibt es einen signifikanten Unterschied bei „A Space For Lost Time“ im Vergleich zu deinen anderen Alben?

Es ist kein großer Schritt in eine völlig andere Richtung, denn ich denke, dass alle meine Alben irgendwie miteinander verbunden sind, aber das neue Album hat definitiv seine Besonderheiten. Das fängt bereits damit an, dass ich mit völlig neuen Leuten zusammengearbeitet habe und dadurch der Sound anders klingt. Hinzu kommt, dass sich die Lieder von den anderen abheben und Hörer einen leichteren Zugang zu ihnen bekommen können.

In deinem Heimatland Schweden landet jedes deiner Alben und jede Single für viele Wochen in den Charts. In Deutschland gelang dir dies 2011 und 2015 für mehrere Wochen. Sind Deutsche schwerer zu überzeugen oder worin liegt der Unterschied, dass es hier NOCH nicht ganz so gut läuft?

Ich glaube, dass es daran liegen könnte, dass ich hier einfach noch nicht so viel Zeit verbringen konnte. Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass es für mich hier ziemlich gut lief im Vergleich zu der wenigen Zeit, die ich in Deutschland verbracht habe. In Schweden habe ich so viel gespielt und so viel Pressearbeit gemacht und Zeit investiert, dass es kein Vergleich zu anderen Ländern ist. Für das neue Album werde ich in Deutschland sehr viel mehr machen und darauf freue ich mich. Ich bin bei diesem Album etwas flexibler und freier und freue mich darauf, Deutschland davon zu überzeugen.

Zwischen Ende September und Ende November tourst du durch zehn deutsche Städte. Kannst du schon etwas zum Programm verraten? Spielst du hauptsächlich die Songs deines neuen Albums, oder wird es ein Mix aus deiner ganzen Karriere?

Es wird tatsächlich ein Mix werden, mit dem Focus auf dem neuen Album. Es wird alles sehr viel größer, verglichen mit meinem letzten Konzert in Deutschland. Ich freue mich sehr darauf und ich glaube, dass es „amaaaaazing“ werden wird.

 

Fotos: Cheryl Dunn; Chris Shonting

Loslassen lernen in 5 Schritten: Befreie dich von Ballast und negativen Gefühlen

Loslassen lernen in 5 Schritten: Befreie dich von Ballast und negativen Gefühlen

Loslassen – aber wen und was?

Jeder Mensch kämpft mit Dingen, Gefühlen oder Erinnerungen, die losgelassen werden könnten und sollten. Vieles, woran wir uns festklammern, ist eigentlich nur eine Last. Egal ob es sich um materielle Güter handelt oder um Menschen, die nicht guttun: Wenn du das Gefühl hast, dass du davon nur belastet wirst, dann solltest du das Loslassen lernen. Sind es bei dir vergangene Verletzungen oder traurige Erinnerungen? Sind es Erinnerungsstücke, die keine Freude hervorrufen oder langjährige Beziehungen, die dich nur herunterziehen? Wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, erkennst du sehr schnell, worum es sich dabei in deinem eigenen Leben handelt. Wenn du daran denkst, bereitet es dir Bauchschmerzen und du weißt keine wirkliche Lösung dafür.

Von Vergangenheit und Zukunft

Wenn du nicht loslassen kannst, stehst du vor einem ganz typischen Problem: Du lebst nicht in der Gegenwart. Egal ob du dich an Vergangenes klammerst oder unrealistische Zukunftsträume nicht aufgeben willst – du bist mit Kopf und Herz nicht im Hier und Jetzt. Dadurch verpasst du viele schöne Augenblicke, die zu noch schöneren Erinnerungen werden könnten. Das bedeutet, du verdirbst dir nicht nur den Moment, sondern auch die Chance, für die Zukunft positivere Gefühle zu schaffen, die du dann nicht loslassen müsstest. Es entsteht ein negativer Teufelskreis, der immer schwerer zu durchbrechen ist. Darum stelle dich dem Loslassen am besten sofort und gehe einmal tapfer hindurch, bevor du dich davon beherrschen lässt.

Loslassen lernen: In nur 5 Schritten

Es ist nicht so einfach, sich selbst an das Loslassen von allem Negativem zu wagen. Du hast wahrscheinlich Angst vor unangenehmen Gefühlen, vor verdrängten Erinnerungen oder Verlustangst. Wenn du dich aber an ein paar einfache Schritte hältst, hast du den Prozess unter Kontrolle und gehst als Siegerin heraus. Folgende Schritte empfehlen wir dir für ein erfolgreiches Loslassen:

1. Entscheiden und Ausreden erkennen

Als Erstes solltest du dich ganz bewusst dafür entscheiden, dass und was du jetzt loslassen möchtest. Halbherzige Überlegungen, dass „es doch besser wäre, wenn…“ oder dass du „eigentlich solltest“, werden keine Wirkung zeigen. Triff aktiv die Entscheidung, dass es genau jetzt an der Zeit ist, loszulassen. Höre dabei genau in dich hinein, welche Ausreden du bisher verwendet hast und sich auch in diesem Moment bestimmt melden werden. Wenn du Angst hast, etwas loszulassen, dann findest du immer Gründe, die dagegensprechen. In diesem Moment kommt dir alles nicht so schlimm vor, manche schlechten Gefühle scheinen für dich sogar Sinn zu ergeben. Oder aber du hast einfach keine Zeit, dich damit zu beschäftigen und zu einem späteren Zeitpunkt passt es viel besser in deinen Lebensplan. Das sind aber nur Ausreden und du möchtest dich ja nun davon nicht mehr bremsen lassen.

2. „Was wäre wenn“- Gedankenspiele

Wenn es um Erinnerungen oder auch um Menschen geht, dann spielt das Gehirn uns Menschen oft einen Streich. Es beschäftigt sich dann geradezu zwanghaft mit Fantasien darüber, wie schön alles sein könnte, „wenn“. Wenn dieser Mensch sich zum Besseren verändert. Wenn du dich damals anders entschieden hättest. Wenn plötzlich alle Hindernisse wie von Zauberhand verschwinden und ein utopischer Plan doch funktionieren könnte. Das kleine Wort „Wenn“ sorgt dann dafür, dass du dich weiter festklammerst und das negative Gefühl dadurch immer wieder eine Daseinsberechtigung hat. Verschwende deine Zeit nicht weiter mit diesem kleinen Wort und verwende deine blühende Fantasie für schönere Gedanken.

3. Verdrängung ist nicht Loslassen!

Wenn du dich für das Loslassen entschieden hast, Ausreden und „Was wäre wenn“- Gedanken in den Griff bekommen hast, dann wird es ernst. Du denkst vielleicht, loslassen bedeutet, alles aus deinen Gedanken und Gefühlen zu entfernen. Jedoch wäre das lediglich ein Verdrängen der negativen Dinge. Wenn du realisiert hast, dass dich etwas belastet, dann ist das Verdrängen wie ein Reflex. Du spürst, dass etwas unangenehme Gefühle erzeugt und schiebst es aus Selbstschutz ganz weit nach hinten in deinem Kopf. Deine Aufgabe ist jetzt also, alles hervorzuholen, was du dort hinten über lange Zeit verstauben lassen konntest. Grabe alles aus, was sich verstecken möchte und mache dich bereit, dich damit auseinanderzusetzen.

4. Trauern und Verarbeiten

Es gehört leider dazu, deine Gefühle zuzulassen und aktiv zu durchleben. Das bedeutet weinen, wütend sein und alles zulassen, was an Gefühlen aufkommt. Durchlebe die Erinnerung nochmal, spüre genau hin, wie du dich mit Personen fühlst, die du loslassen möchtest. Dieser Prozess ist wichtig und du musst ihn vielleicht ein paar Mal wiederholen. Mit jedem Mal wirst du aber bemerken, dass der Schmerz weniger wird. Irgendwann bist du soweit, dass du entspannt loslassen kannst und es sich für dich tatsächlich erledigt hat. Das merkst du daran, dass es dir einfach nicht mehr wichtig ist. Du kannst dich von der Person verabschieden, den Gegenstand ausmisten, den Plan zu den Akten legen. Die schmerzhafte Erinnerung ist nun nur noch eine von vielen Erfahrungen, die dich geformt haben und dir etwas beigebracht haben.

5. Hilfe holen und zulassen

Wenn du nun mutig ausgegraben hast, was du ein für alle Mal loslassen möchtest, dann kann das mehr sein als du dachtest. Plötzlich überrollt dich vielleicht eine Lawine an verdrängten Gefühlen und du bist komplett überfordert. Für diese Möglichkeit heißt es voraus sorgen! Bevor du dich an das Loslassen heranwagst, solltest du zum Beispiel eine gute Freundin kontaktieren. Erzähle ihr, dass du dich an das Abwerfen von emotionalem oder greifbarem Ballast machen willst. Und bitte um Unterstützung und Seelsorge, solltest du sie benötigen. Denk daran: Du musst nicht alles allein schaffen!

 

Foto: Masson / stock.adobe.com

Ökologischer Fußabdruck: Alles, was du darüber wissen solltest

Ökologischer Fußabdruck: Alles, was du darüber wissen solltest

Ob Kleidung, Lebensmittel, Baumaterial, Luft oder Energie, dein Leben ist davon abhängig, was die Natur zur Verfügung stellt. Doch wie viele Ressourcen sind überhaupt noch übrig, wie nutzen wir diese und was müssen wir tun, damit jeder Mensch auf der gesamten Erde gut leben könnte? Der ökologische Fußabdruck hilft dir dabei, diese Fragen zu beantworten.

Wie viel Fläche steht dir zur Verfügung?

Die Antwort lautet zwei Fußballfelder. Wenn alle Menschen dieselbe Fläche zur Verfügung hätten, würden jeder Person 1,8 Hektar, also etwa zwei Fußballfelder zur Verfügung stehen. In nicht-industrialisierten Ländern würden die Menschen ebenso auskommen wie in afrikanischen Staaten. Jedoch reicht diese Fläche in den meisten Industriestaaten nicht aus.

Ökologischer Fußabdruck als Indikator

Die neue Rechengröße wird ökologischer Fußabdruck genannt. Es handelt sich hierbei um einen komplexen Nachhaltigkeitsindikator. Dieser hilft einerseits dabei festzustellen, wie hoch die biologische Kapazität eines Landes ist, andererseits wie hoch der Platzbedarf eines Haushalts, einer Stadt oder eines Staates ist.

Fußabdruck als Wirtschaftsfaktor

Lassen sich Städte ihren ökologischen Fußabdruck berechnen, so steht es um den Landesdurchschnitt meist nicht gut. In Berlin liegt der ökologische Fußabdruck bei der 168-fachen Fläche des Stadtgebiets. Immer mehr Großstädte lassen sich ihren ökologischen Fußabdruck berechnen, um wettbewerbsfähig zu sein, um Informationen in puncto Raumplanung zu erhalten und um Defizite in Bezug auf den Verkehr, das Wohnen oder die Energieversorgung aufzuweisen.

Entsprechend den Ergebnissen können diese Städte handeln! Der Wohnungsbau wird effizienter geplant, umfangreiche Programme zum Klimaschutz und Maßnahmen zur Senkung der Betriebskosten können die Öko-Bilanz verbessern.

Fußabdruck der Produkte

Die ökologische Bilanz kann auch auf alltägliche Produkte wie Haushaltsgeräte, Lebensmittel und Körperpflegemittel übertragen werden. Du kannst einen wesentlichen Beitrag leisten, wenn du Bio-Produkte kaufst und darauf achtest, dass du Lebensmittel und Kleidungsstücke wählst, die aus deinem Land stammen und welche nicht eingeflogen werden müssen. Greif beispielsweise lieber zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln, sei bei den Verpackungen achtsam und trenne deinen Müll.


Saisonkalender für Gemüse, Obst, Nüsse, Salat und Kräuter

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Kennzeichnung von Produkten

Die Auswahl an unterschiedlichen Lebensmitteln und Produkten ist enorm und somit fällt es schwer herauszufinden, welche Produkte einen geringen CO2-Fußabdruck aufweisen. In Deutschland weist der Blaue Engel darauf hin, jedoch können nur wenige Länder weltweit mit einer Kennzeichnung aufwarten. Eine einheitliche Kennzeichnung in Europa steht in Diskussion, jedoch sind sich die Staaten derzeit uneinig.

Kompensation

Wenn du CO2 effektiv einsparen möchtest, solltest du aufs Fliegen verzichten bzw. seltener fliegen. Sollte sich ein Flug nicht verhindern lassen, so kannst du deinen CO2-Abdruck mit Offsets neutralisieren. Unter Offsets versteht man Ausgleichszahlungen, welche weltweit von zahlreichen Organisationen offeriert werden. Mit den eingenommenen Geldern werden diverse Umweltprojekte organisiert, welche die CO2-Menge der Atmosphäre senken. Du kannst dir die Höhe deiner Offset-Zahlung für jeden Flug anzeigen lassen bzw. die Zahlung bei einigen Fluglinien im Zuge der Buchung abwickeln. Achte jedoch darauf, dass sich die Organisation mit dem Gold-Standard-Gütesiegel auszeichnet, da einige Offset-Anbieter nicht seriös sind.

Lebensstile messen

Die Idee, einen Lebensstil messbar zu machen, entstand in den 90ern. Die Wissenschaftler William Rees und Mathis Wackernagel entwickelten ein durchdachtes Buchhaltungssystem, um die Umweltressourcen der Erde zu erfassen.

Gemessen wurden die uns zur Verfügung stehenden Flächen unseres Planeten. Neben Meeren, Seen, Wüsten, Wäldern und Weiden wurden auch Steppen, Städte und Straßen erfasst. Die Wissenschaftler berücksichtigten die biologische Produktivität, welche weltweit unterschiedlich ist. Das Ergebnis dieser Berechnungen stellt die Biokapazität der Erde dar.

Die Nachfrageseite informiert über den Anteil der Biokapazität, welchen die Menschen zur Gewinnung von Energie, Viehzucht und Bauland nutzen. Berücksichtigt wurden auch Abgase und Abfälle. Das Angebot wird mit der Nachfrage verglichen und im Buchhaltungssystem in globalen Hektar angegeben.

Bis in die 80er Jahre nutzen die Menschen lediglich einen Bruchteil jener Naturressourcen, welche uns die Erde zur Verfügung stellte. Jedoch hat sich die Bilanz in den letzten Jahrzehnten drastisch geändert und die Weltbevölkerung beansprucht mehr Biokapazität als uns die Erde zur Verfügung stellen kann. Dies bedeutet, dass wir auf Pump leben und zahlreiche Tier- und Pflanzenarten aussterben.

Dein ökologischer Fußabdruck sollte nicht über 1,7 gha liegen, jedoch liegt der Weltdurchschnitt bei 2,8 gha. Negative Folgen sind Ressourcenknappheit, aussterbende Tier- und Pflanzenarten ebenso wie überfischte Meere. Jeder einzelne sollte daher seinen Lebensstil ändern, da die weltweite Nachfrage höher als die Biokapazität der Natur ist.

Unterschiedlich große Fußabdrücke

Nicht jeder Mensch hinterlässt dieselbe große Fußspur. Es herrschen drastische Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Deutschland weist im Durchschnitt einen Pro-Kopf-Verbrauch von 4,9 gha auf, während dieser in Bangladesch bei lediglich 0,8 gha liegt. In Deutschland wird mehr als ein Drittel des ökologischen Fußabdrucks für Ernährung verwendet. Tierische Lebensmittel fallend dabei mit etwa 80 Prozent ins Gewicht. In puncto Wohnen hinterlässt die benötigte Heizenergie einen großen Fußabdruck und auch der Verkehr ist für diesen hohen Wert verantwortlich.

Weltkarte ökologisches Defizit oder Reserve

Ökologisches Defizit oder Reserve
Ökologisches Defizit oder Reserve Legende

Earth Overshoot Day

Dieses Datum markiert jenen Tag, an welchem alle Menschen weltweit die pro Jahr zur Verfügung stehenden Ressourcen aufgebraucht haben. Im Jahr 2019 waren bereits am 29. Juli die jährlichen Ressourcen verbraucht. Seit der Einführung des Earth Overshoot Days war die ökologische Überschuldung noch nie so früh wie dieses Jahr!

Wie kann ich meinen Fußabdruck verkleinern?

Wähle klimaschonende Verkehrsmittel oder fahre mit dem Fahrrad in die Arbeit. Kaufe umweltverträgliche Produkte, die sich durch Langlebigkeit auszeichnen. Second-Hand ist ein weiterer sinnvoller Ansatz, Ressourcen einzusparen.

Kaufe regional produzierte Produkte, vermeide lange Transportwege von Lebensmitteln und Kleidung und entscheide dich für klimaschonende Pflegemittel.

Schränke deinen Konsum ein, führe einen ressourcenarmen Lebensstil und spare Strom.
Fliege nur, wenn unbedingt notwendig und hilf mit, Sprit zu sparen, indem du öffentliche Verkehrsmittel nutzt, mit dem Rad fährst oder kurze Strecken zu Fuß zurücklegst.
 

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Fotos: Gajus / stock.adobe.com; Stefan2960Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Cocooning: Das steckt hinter dem neuen Wohntrend

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Du kennst diese Situation. Es ist Freitagabend. Du hattest dich Anfang der Woche voller Tatendrang mit deiner Freundin zum Kino verabredet. Jetzt merkst du aber, dass du von der anstrengenden Arbeitswoche erschlagen bist. Du möchtest am liebsten zu Hause bleiben und nicht mehr unter Leute. Nichts anderes tun, als dich auf dein Sofa zu lümmeln, deine Lieblingsserie weiterzuschauen und bei einem heißen Tee oder deinem Lieblingspudding deinen Feierabend zu genießen, wäre jetzt das Größte. Dann tu es! Mit dieser Einstellung bist du längst nicht mehr alleine, sondern liegst voll im Trend.

Abgrenzen statt ausgrenzen

Wenn dir die Begriffe Hygge oder Lagom etwas sagen, dann kannst du schon erahnen, um was es hier geht. Nämlich um Cocooning. Dieser Begriff ist abgeleitet von dem englischen Begriff cocoon, übersetzt Kokon. Das englische Verb to cocoon ist gleichbedeutend mit einhüllen oder auch einmummen. Unter dem neuen Trend Cocooning wird demnach der Rückzug aus der immer stressiger werdenden Welt um uns herum in die eigenen vier Wände genannt.

Versteh das nicht falsch. Gemeint ist nicht die völlige Abschottung von der Außenwelt oder das Einsiedlerdasein fernab von jeglichen menschlichen Kontakten. Es geht vielmehr um ein Gefühl. Um dein Gefühl der Geborgenheit in deinen eigenen vier Wänden.

Make it cozy: Aber bitte gemeinsam!

Cocooning bedeutet nicht, dass du Trübsal blasend mit dir selbst zurechtkommen musst. Bitte deine beste Freundin oder gleich den lustigen Haufen vom letzten Mädelsabend mit dir einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Der Trend vom Ausgehen in Bars oder Diskotheken ist seit Jahren stark rückläufig. Die Menschen bevorzugen es mehr und mehr, ihre Freizeit im privaten Rahmen zu verbringen. Sei es mit Freunden oder der Familie, einer feiernden Meute im eigenen Wohnzimmer oder einem gemütlichen Abendessen, das sich über Stunden hinzieht. Zu Hause kannst du dich ganz ungezwungen und entspannt geben.

Was gibt es darüber hinaus Schöneres, als gemeinsam mit deinen Liebsten in Jogginghose, übergroßem Pulli oder ausgelatschten Wollsocken über Gott und die Welt zu philosophieren?! Gute Gespräche unter Freunden haben schon so manches Problem unbedeutend werden lassen.

Make it cozy

Lass deiner Kreativität freien Lauf und entwirf deine eigene kleine Welt

Wie richtest du nun deine Wohnung oder dein Haus ein, damit dein Zuhause diesem neuen Trend entspricht? Eine genaue Anleitung gibt es zum Glück nicht. Noch mehr Stress, den du durch deinen Alltag ohnehin schon hast, kannst du wirklich nicht gebrauchen. Das Tolle ist, dass deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht. Alles muss sich ausschließlich für dich stimmig anfühlen.

Mit diesen Ideen liegst du voll im Trend

Mit nur wenigen Handgriffen kannst du deine eigenen vier Wände in eine heimelige Wohlfühloase verwandeln, die vor allem dir, aber auch jedem deiner Gäste das Gefühl geben wird, geborgen und behütet zu sein.

Deinem etwas in die Jahre gekommenen Sofa kannst du mit einer flauschigen Decke und dicken, zum Hineinkuscheln einladenden Kissen zu neuer Gemütlichkeit verhelfen. Deinen großen Deckenlampen oder Stehleuchten, die dazu geeignet wären, ein ganzes Fußballfeld bei Nacht auszuleuchten, solltest du in nächster Zeit etwas mehr Missachtung schenken, wenn das nordische Lebensgefühl Einzug halten soll. Versuche dich stattdessen mit Lichterketten, Lampions oder natürlichen Lichtquellen. Welche Frau kann denn schon genug von Kerzen haben?!

Teppiche mit verspielten Mustern oder aus dicker Schurwolle sorgen ebenfalls für ein behagliches Gefühl und vertreiben zudem die lästigen, kalten Füße.

Accessoires aus Naturstoffen verleihen deinem Zuhause darüber hinaus ein weiteres, ganz besonderes Flair. Denn Naturmaterialien strahlen Ruhe und Naturverbundenheit aus und sind wohltuend. Sammle beim nächsten Strand- oder Wald- und Wiesenspaziergang ein paar verschnörkelte Äste, Tannenzapfen, schön geformte Steine oder was dir sonst noch ins Auge sticht.

gemütlich einrichten

Schaffe dir deine individuellen Bereiche

Um deinem Alltag zu entfliehen, richte dir in deiner Wohnung oder deinem Haus am besten gemütliche Ecken ein. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kuschelecke auf einer Fensterbank mit einem ungestörten Blick ins Freie? Oder mit einem kleinen Reich in einer Wohn- oder Schlafzimmerecke, die du dir mit dicken Sitzkissen gemütlich machst?
Die verschiedenen Bereiche kannst du zusätzlich mit Zimmerpflanzen voneinander abgrenzen. So gelingt es dir ganz einfach, unterschiedliche Plätze für dich zu schaffen, die dadurch noch umso gemütlicher werden.

Cocooning ist so einzigartig wie du

Wenn du dich mit diesem Wohntrend identifizieren kannst und du bereits bei dem Gedanken an gemütliche und entspannte Stunden in deinen eigens von dir gestalteten vier Wänden das Träumen beginnst, dann ist Cocooning genau das Richtige für dich. Du kannst dich nach Belieben austoben und alles nach deinen Wünschen umgestalten, damit du dich in deinem Reich heimelig und geborgen fühlen kannst.

Cocooning bietet dir unendlich viele Möglichkeiten, wie du deine Wohnung oder dein Haus zu deinem individuellen Zuhause machen kannst. Sei verspielt, sei kreativ, aber sei vor allem du selbst und erschaffe dir deine eigene kleine Welt nach deinen Vorstellungen.

 

Foto: Christian Hillebrand; Alena Ozerova / stock.adobe.com

Der richtige Dresscode für die Spielbank

Der richtige Dresscode für die Spielbank
Das ist beim Styling fürs Casino wichtig

Du planst einen Ausflug ins Casino? Egal zu welchem Anlass, ob als Date Night, mit dem Partner oder als erstes Rendezvous mit einem Flirt, ein solcher Besuch ist immer ein Highlight. In eleganter Atmosphäre verbringst du ein paar entspannte Stunden und sicherst dir vielleicht sogar den einen oder anderen Gewinn. Wichtig ist dabei allerdings der richtige Auftritt. Damit du bei deinem Casinobesuch positiv auffällst, setzt du auf ein angemessenes Styling. Was beim Dresscode für das Casino zu beachten ist, erfährst du jetzt. Lies weiter und mach dich über das passende Styling und das richtige Auftreten im Casino schlau.

Der richtige Dress für den Besuch im Casino

Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich an die Regeln des guten Geschmacks zu halten. Das heißt, zu aufreizend sollte dein Dress nicht sein. Schließlich willst du nicht für Empörung sorgen, sondern positiv auffallen. Bei der Auswahl der Kleidung spielt übrigens auch die Uhrzeit des Besuchs eine Rolle: Wer tagsüber ins Casino geht, der kann etwas lockerer unterwegs sein. Zur Abendstunde hingegen ist ein eleganter Look Pflicht.

Zeitlos unterwegs sein

Aktuellste Fashion-Trends und Modefarben haben im Casino nichts zu suchen. Dort präsentierst du dich in einem zeitlosen Outfit. Das zeugt von Stil und lässt die echte Glücksspielerfahrene erkennen. Was immer geht, ist der Hosenanzug. Der Look mag etwas strenger sein, im Casino ist er aber angebracht. Auch ein schickes Kleid, das mit edlen Pailletten besetzt ist, ist der passende Partner für den Auftritt im Casino.

Um etwas bedeckter unterwegs zu sein, trägst du einen Pullover in Feinstrickoptik zu einem engen Bleistiftrock. Die elegante Hose passt dazu ebenso sehr gut. Zum Kleid oder Rock trägst du auf jeden Fall eine Strumpfhose.

Diese Accessoires dürfen nicht fehlen

Bestimmte Accessoires runden dein stilvolles Outfit ab. Daher dürfen unter anderem funkelnde Ohrringe nicht fehlen. Außerdem trägst du eine kleine Handtasche mit Tragehenkel. Achte außerdem auf den passenden Lippenstift und gibt dem Look mit einer feinen Kette den letzten Schliff.

Stell dich auf das Wetter ein

Nicht nur der Auftritt im Gebäude des Casinos ist von Bedeutung. Wichtig ist auch, wie du dich bei der Ankunft präsentierst. Bei schönem Wetter musst du dir darüber gar keine Gedanken machen, denn dann wird kein Darüber benötigt. Doch was tun, wenn es draußen kalt ist? In diesem Fall ist ein schöner Mantel eine gute Idee. Achte darauf, dass er der Länge des Kleides entspricht. Wie wäre es zum Beispiel mit einem klassischen Trenchcoat, mit dem du alle Blicke am Empfang auf dich ziehst? Den Mantel gibst du direkt an der Garderobe ab, er hat seinen Zweck erfüllt.

Spielbank Dresscode

Das passende Schuhwerk für deinen Auftritt

Alles ist perfekt abgestimmt, dein Styling sieht top aus. Nun geht es darum, die Schuhe entsprechend zu wählen. Hier setzt du auf eine stilvolle und eher mondäne Optik.

Auch wenn du im Alltag eher selten in High Heels unterwegs bist, für das Casino sind sie der richtige Begleiter. Wichtig ist allerdings, dass du ohne Probleme auf den „hohen Hacken“ läufst. Ein eleganter Gang ist von großer Bedeutung. Ebenso sollten die Schuhe für dich komfortabel sein. Zwar sitzt du die meiste Zeit am Spieltisch, dennoch führen unbequeme Schuhe zu Fußschmerzen, was den Spaß stark einbremst.

Tipp: Pack am besten ein paar Gel-Pads oder Blasenpflaster in die Handtasche. Damit bist du für den Notfall gerüstet.

Berücksichtige bei der Wahl der High Heels aber auch das Farbkonzept deines Outfits. Der Ton des Kleides ist eine gute Orientierung. Grundsätzlich sind schwarze Schuhe zu jedem Dress die richtige Ergänzung – weiße Kleider mal ausgenommen.

Ob geschlossene oder offene Schuhe die richtigen Modelle sind, bleibt deinem individuellen Geschmack überlassen. Hier gibt es keine festen Richtlinien. Allerdings ist eine gepflegte Pediküre bei Sandalen oder ähnlichen Modellen ein Muss.

Schuhe mit flachem Absatz als Alternative

Du stehst nicht auf High Heels oder fühlst dich in den hohen Schuhen einfach unwohl? Kein Problem, dann hol doch flache Ballerinas aus dem Kleiderschrank. Ebenso sind Pumps, die über einen Keilabsatz verfügen, eine stimmige Alternative. Natürlich sollten diese ebenfalls farblich abgestimmt sein. Von Sneakers und anderen Freizeitschuhen nimmst du bei diesem Anlass aber besser Abstand. Im Casino sollten es schon die eleganteren Ausführungen sein.

Und was trägt eigentlich dein Begleiter am besten in der Spielbank? In diesem Dresscode-Guide findest du einige Tipps für das passende Herren-Outfit sowie eine Übersicht der einzelnen Casinos mit ihren speziellen Dresscodes.

Der stimmige Dress und der gekonnte Auftritt im Casino

Es kommt aber nicht nur auf die Kleidung an. Wichtig für den seriösen Auftritt ist auch die richtige Etikette. Denn dein Styling kann noch so toll sein, solange die Manieren nicht angemessen sind, bringt es nichts. Daher beachtest du die Regeln der Höflichkeit: Vordrängeln an den Tischen ist nicht gern gesehen. Solltest du bei einem Spiel verlieren, ist Fluchen unangebracht. Wenn du dich über bestimmte Spielregeln informieren willst, sprichst du nicht die Croupiers und Dealer an. Diese sind in ihre Aufgaben vertieft. Wende dich in diesem Fall also lieber an die Information.

Mit dem passenden Look gelingt dir leicht der souveräne Auftritt im Casino!

 

Fotos: kanashkin; blackday / stock.adobe.com

Fairphone 3: Wie gut ist das neue nachhaltige Smartphone?

Fairphone 3: Wie gut ist das neue nachhaltige Smartphone?

Alleine die Tatsache, dass es das Fairphone 3 überhaupt gibt, kann schon als Erfolg verstanden werden. Denn auf einem Markt, der von Giganten wie Apple, Samsung und Huawei dominiert wird, war der Erfolg eines Nischenanbieters für nachhaltige Produkte keineswegs garantiert. Das Fairphone 3 ist aber gleichzeitig auch der Beweis dafür, dass das Unternehmen nicht nur überlebt, sondern sich auch technologisch deutlich weiterentwickelt hat.

So sieht das nachhaltige Smartphone aus

Das Vorgängermodell war verglichen mit dem Branchenstandard noch recht klobig. Daraus haben die Entwickler nun allerdings gelernt: Das Fairphone 3 ist schmaler und dünner geworden – dafür aber auch etwas länger. Konkret liegen die Abmessungen bei 158 x 71.8 x 9,89 mm. Für die Länge des Smartphones gibt es eine einfache Erklärung: Das Display ist größer geworden und kommt nun auf 5,65 Zoll. Gleichzeitig sorgt die Verschlankung in der Breite aber dafür, dass der Bildschirm auf ein etwas ungewohntes 18:9-Verhältnis kommt. Dafür flimmert das Display – anders als beim Vorgänger – aber auch nicht mehr. In Sachen Nutzungskomfort ist also eine deutliche Verbesserung gelungen.

Fairphone 3 vorne und hinten

Die Leistungsdaten des Fairphone 3

Selbiges gilt auch in Sachen Leistungsfähigkeit. So liegen die Werte für den Arbeitsspeicher (4 GB Ram) und die Speicherkapazität (64 GB) jeweils doppelt so hoch wie beim Vorgänger. Bedenkt man, dass das letzte Modell schon vor rund vier Jahren auf den Markt kam, sollte dies aber keine Überraschung darstellen. Als Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon 632 mit 8 Kernen und bis zu 1,8 GHz zum Einsatz. Alles in allem befindet sich das Fairphone 3 damit leistungstechnisch in der Mittelklasse der Smartphone-Welt. Eine wichtige Verbesserung konnte allerdings erreicht werden: Während das Fairphone 2 für den Start noch extrem lange braucht, startet das neue Modell deutlich schneller.

Die Kamera: Von der Schwachstelle zum soliden Produkt

Schaut man sich alleine die Daten auf dem Papier an, dürften bei der Kamera eigentlich die Alarmglocken klingeln. Denn das Fotogerät auf der Rückseite kommt mit Weitwinkelobjektiv auf 12 und die Selfie-Kamera auf 8 Megapixel. Dies sind exakt die Werte des Vorgängermodells und dort galten die Fotos als eindeutige Schwachstelle. Erstaunlicherweise ist es dennoch gelungen, die Qualität der Bilder deutlich zu steigern. Insbesondere bei nicht optimalen Lichtbedingungen können nun bessere Ergebnisse erzielt werden. Von den High-End-Kameras der Spitzen-Smartphones ist man damit zwar noch immer weit entfernt. Für den einen oder anderen Erinnerungsschnappschuss kann das Fairphone 3 aber problemlos genutzt werden.

Fairphone 3 Selfie

Das Betriebssystem bleibt unverändert

Von Beginn an war das Fairphone-Projekt rein auf die Hardware ausgelegt. Ein eigenes Betriebssystem wurde nicht entwickelt. Auch das neueste Modell setzt daher weiter auf Android. Konkret wurde Andorid 9 mit dem aktuellsten Sicherheitsupdate verwendet. Für dich bedeutet das: Du findest alle gängigen Google-Apps auf dem Gerät. Dennoch gibt es einen wichtigen Unterschied zu den meisten anderen Herstellern: Es wurde darauf verzichtet, zusätzliche Bloatware zu installieren. Auf dem Smartphone befinden sich also keine Apps, die du nicht brauchst, die aber installiert wurden, weil die Publisher dafür bezahlt haben.

Wie nachhaltig ist das Fairphone 3?

In Sachen Nachhaltigkeit setzen die Macher vor allem auf zwei Ansätze. Zum einen kommt nicht jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt. Dies leuchtet ein: Alle vier Jahre ein neues Smartphone zu kaufen ist nachhaltiger, als im gleichen Zeitraum drei Geräte in den Müll zu werfen. Gleichzeitig setzt das Fairphone 3 auf einen modulartigen Aufbau. Mithilfe eines mitgelieferten Schraubenziehers kann das Gerät in seine Einzelteile zerlegt werden. Der große Vorteil: Die einzelnen Module können nachbestellt und auch durch Laien ausgetauscht werden. Auch diese Vorgehensweise punktet in Sachen Nachhaltigkeit. Denn so kannst du dein Smartphone deutlich länger nutzen und es werden Ressourcen gespart. Beim Kauf eines neuen Fairphones kannst du zudem dein altes Smartphone gegen eine Prämie eintauschen.

Wie fair ist das faire Smartphone wirklich?

Das kommt ganz auf den Standpunkt an. Klar ist: Es ist relativ einfach, Kakao oder Kaffee unter fairen Bedingungen anzubauen. Ein ganzes Smartphone aber, für das eine Vielzahl an Rohstoffen benötigt werden, ist eine viel komplexere Aufgabe. Zumindest setzen die Macher hinter dem Fairphone 3 hier auf Transparenz. Bei einigen Rohstoffen konnten zudem schon wichtige Fortschritte erzielt werden. Plastik, Kupfer und Wolfram beispielsweise werden per Recycling gewonnen. Bei Zinn und Tantal wird aktuell an fairen Lieferketten gearbeitet. Noch ist in diesem Bereich also einiges zu tun. Klar ist aber: Das Fairphone 3 ist in Sachen Fairness besser aufgestellt als alle anderen Produkte auf dem Markt. Produziert wird es allerdings ebenfalls in China. Die Arbeiter dort erhalten aber deutlich mehr als den örtlichen Mindestlohn.

Fairphone 3 Komponenten

Ist das faire Smartphone auch preislich konkurrenzfähig?

Wenig überraschend gibt es Nachhaltigkeit und Fairness nicht zum Nulltarif. Mit einem Preis von 450 Euro ist das Fairphone 3 deutlich teurer als vergleichbare Modelle. Das ähnlich leistungsfähige Motorola Moto G7 kostet beispielsweise weniger als 300 Euro. Nutzt man das Smartphone allerdings über mehrere Jahre und kauft nicht alle zwölf Monate ein neues, können sich diese Mehrkosten relativieren. Zumal auch die Ersatzteile des Fairphones vergleichsweise günstig sind:

1. Display: Ca. 90 Euro
2. Kamera: Ca. 50 Euro
3. Lautsprechermodul: Ca. 20 Euro
4. Untermodul mit USB-C, Mikro usw: Ca. 20 Euro
5. Topmodul mit Selfie-Frontkamera: Ca. 30 Euro
6. Akku: Ca. 30 Euro
7. Rückabdeckung: Ca. 25 Euro

Fazit: Das Fairphone 3 kann mithalten

Wenn du ein High-End-Smartphone mit möglichst vielen technischen Spielereien haben möchtest, bist du beim Fairphone an der falschen Adresse. Selbiges gilt für besonders preissensible Käufer. Wer aber ein langlebiges, nachhaltiges und durchaus leistungsfähiges Produkt sucht, sollte das Fairphone 3 auf jeden Fall mit in die engere Auswahl nehmen.


Mehr zum Fairphone 3 findest du auf https://www.fairphone.com/de/

 

Fotos: Fairphone (CC BY-NC-SA)

Ring Fit Adventure: Das neue Fitnessgerät für deine Switch

Ring Fit Adventure

Nach dem Spieleklassiker Wii Fit und dem Fitness-Accessoire Wii Balance Board greift Nintendo das erfolgreiche Konzept der Fitnessspiele wieder auf. Nun präsentiert der japanische Videospielhersteller mit dem Ring-Con inklusive Spiel ein kurzweiliges und interaktives Fitnessgerät für die Switch. Ring-Con und das Ring Fit Adventure bieten abwechslungsreiche Trainingseinheiten mit Hindernissen und Laufbewegungen, die den Körper stärken und das Fitnesslevel heben sollen. Und im Idealfall wird die Gamification der Fitness für Spaß und Abwechslung beim täglichen Training sorgen. Wie der populäre Vorgänger Wii wird die Nintendo Switch so zu einer modernen Fitnesskonsole.

Der Ring-Con und seine Funktionen

Der Ring-Con ist ein ringförmiges Steuerungsgerät, das nach dem Einsetzen eines Nintendo Joy-Cons mit interaktiven Spielanwendungen der Switch kombiniert werden kann. So reagiert der Ring-Con auf physische Krafteinwirkung – indem du beispielsweise Griffe des Controllers zusammenpresst – und funktioniert gleichzeitig als Eingabegerät für die Switch. In Ergänzung zum Ring-Con wird Nintendos Fitnessgurt Leg Strap angebracht, der um das Bein gebunden werden kann und so mit dem eingesetzten Joy-Con unmittelbar auf deine Beinbewegungen reagiert.

Die neuen Fitness-Utensilien Ring-Con und Leg Strap interagieren danach mit deinen Fitnessbewegungen und sorgen für ein spaßiges, interaktives Spielelement.

Nintendo Ring-Con

Ring Fit Adventure – Die interaktive Begleitanwendung

Optimal zur Geltung kommt das Fitness-Gadget von Nintendo im neuen Begleitspiel Ring Fit Adventure. Das Fantasy-Adventure konfrontiert dich mit dem fiesen Bodybuilder-Drachen Draco, der die Welt ins Chaos wirft. Du, ausgerüstet mit dem Ring-Con und dem Leg Strap als einziger Waffe, stellst dich den finsteren Kräften mit all deiner Fitness und Körperkraft entgegen. Dabei darfst du eine Reihe von Minispielen mit Fitnessfokus absolvieren. Um dich im Spiel fortzubewegen, joggst du beispielsweise auf der Stelle – ob langsam oder schnell. Drückst du den Ring-Con nach unten, kannst du springen. Um eine Vielfalt an Bewegungabläufen zu garantieren, präsentiert Ring Fit Adventure verschiedenste Mini-Spiele, bei denen du beispielsweise durch Seitwärtsbewegungen, Paddeln oder mit dem Ring-Con über deinem Kopf mit Seitwärtsbeugen navigieren kannst.


Neben dem Adventurepart verfügt das Spiel aber auch über mehrere Einzelübungen und Trainingssessions für spezielle Muskelpartien. Teil des Spiels sind dabei auch die sogenannten Fit-Battles, in denen du dir als Spieler mit der KI ein Duell der Fitness-Skills lieferst. Insgesamt testet das Spiel über 40 verschiedene Fit-Skills, die in vier Kategorien aufgeteilt werden: Arme, Beine, Rumpfmuskeln und spezielle Yoga-Übungen. Der Schwierigkeitsgrad soll sich nach Bedarf an das jeweilige Fitness-Level anpassen lassen. Hast du es besonders eilig, steht dir dafür der kompakte Modus „Schnellspiel“ zur Verfügung. Das Spiel bietet so für alle, denen das klassische Training zu langweilig oder zu wenig abwechslungsreich ist, einen unterhaltsamen Vorwand, um den eigenen Körper fit zu halten.

Preis und Releasedatum

Der Ring-Con, der Leg Strap und das Ring Fit Adventure ist am 18. Oktober 2019 erschienen. Sowohl Ring-Con als auch Leg Strap sind in einem Paket erhältlich. Das Bundle kostet regulär 79,99 Euro, zur Einführung ist er jedoch bei Amazon ab 69,99 Euro zu haben. Wer über eine Nintendo Switch verfügt und nach interaktiven Trainingsmöglichkeiten sucht, sollte den Ring-Con und das Ring Fit Adventure also im Auge behalten. Auch weil sich das Spiel sowohl für kurze als auch lange Trainingssessions wunderbar anbietet und den Fitnessstand langfristig erhöhen kann.

Angebot

 

Fotos: PR / Nintendo; PR / Amazon

Ohne unnötige Giftstoffe: So gut sind die neuen Naturkosmetik-Nagellacke

So gut sind die neuen Naturkosmetik-Nagellacke

Nagellacke gehören für die meisten Frauen einfach zum Leben dazu. Die bunten Lacke in all ihren Farbtönen, verschiedenen Nuancen und Variationen bringen frischen Wind und mehr Farbe auf die Nägel und runden einen Look perfekt ab. So liegt es nahe, dass ein Großteil der Frauen regelmäßig Nagellacke zum Verschönern der Finger- und Fußnägel verwendet.

Durch die Beliebtheit dieses Beautyproduktes kamen jedoch auch immer wieder die Schattenseiten der bunten Lacke ans Licht. Viele Nagellackfläschen sehen zwar toll aus, besitzen jedoch einige durchaus fragwürdige und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. So sollen einige Texturen in Nagellacken den Hormonhaushalt beeinflussen, sich negativ auf die Fortpflanzungsfähigkeit auswirken können oder sogar krebserregend sein. All das klingt erst einmal ziemlich ungesund und wenig beruhigend.

Damit wir Frauen jedoch nicht auf die Anwendung unserer geliebten Nagellacke verzichten müssen, gibt es eine tolle und allen voran völlig unschädliche Alternative zum klassischen Lack: Naturkosmetik-Nagellacke. Was Naturkosmetik-Nagellacke so besonders macht, aus welchen Inhaltsstoffen diese bestehen und worauf beim Kauf dieser Produkte zu achten ist, erfährst du jetzt.

Was macht herkömmliche Nagellacke so gefährlich?

In Deutschland und allen anderen EU-Mitgliedsstaaten gelten strenge Vorschriften für die Herstellung von Kosmetikprodukten. Aus diesem Grunde können wir erst einmal Entwarnung geben. Kein bei uns in Deutschland freiverkäuflicher Nagellack kann erwiesenermaßen gesundheitliche Beschwerden auslösen.

Die diversen unterschiedlichen Inhaltsstoffe, aus denen ein klassischer Nagellack besteht, sind jedoch nicht ausreichend erforscht, sodass nicht eindeutig davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei diesen Stoffen um unschädliche Stoffe handelt. Da Nagellack bekanntlich auf die sehr dünne und empfindliche Nagelhaut aufgetragen wird, besteht das Risiko, dass hierdurch etwaige vermeintlich schädliche Stoffe in den Organismus gelangen und dort negative Auswirkungen auf die Gesundheit nehmen könnten.

Ein besonderes Risiko sehen Wissenschaftler bei der Verwendung von Nagellacken bei schwangeren oder stillenden Frauen, da die Inhaltsstoffe im Zweifelsfalle auch Folgen für das Baby haben könnten.

Verantwortlich für die Bedenken im Hinblick auf herkömmliche Nagellacke sind allen voran die drei häufig verwendeten Stoffe Formaldehyd, Toluol und Weichmacher (Phthalate). Formaldehyd kann Hautreizungen, Allergien und Atemwegserkrankungen hervorrufen. Zudem ist bislang nicht ausgeschlossen, dass dieser Stoff krebserregend sein könnte. Die sogenannten Weichmacher sind dafür bekannt, wichtige Organe wie die Leber oder die Nieren schädigen zu können und sich negativ auf die Fortpflanzungsorgane auswirken zu können. Grundsätzlich können alle der vorgenannten Inhaltsstoffe sich zudem negativ auf die Entwicklung eines Kindes im Mutterleib auswirken, weshalb Frauen während ihrer Schwangerschaft vorsichtshalber auf die Benutzung herkömmlicher Nagellacke verzichten sollten.

Unbedenkliche Alternative: Naturkosmetik-Nagellack

Dass Naturkosmetik aktuell voll im Trend liegt, hat verschiedene Ursachen. Zum einen verzichten Naturkosmetik-Produkte auf viele bekannte Schadstoffe und die Zusammensetzung verschiedener Chemikalien und greifen stattdessen auf natürlich und unbedenkliche Zusätze zurück. Zum anderen werden Naturkosmetik-Produkte oftmals ohne tierische Fette hergestellt und sind somit häufig vegan. Dies entspricht dem grüneren und gesünderen Lebensstil der heutigen Zeit. Auch auf stark umstrittene Tierversuche verzichten die Hersteller von Naturkosmetik weitestgehend.

Für Naturkosmetik-Nagellacke gilt das Gleiche. Die bekannten giftigen und schädlichen Stoffe werden durch unbedenkliche Alternativen ersetzt. Aus diesem Grunde werden die natürlichen Nagellacke häufig auch als „Free-Nagellacke“ bezeichnet, weil sie frei von den bekannten gesundheits- und umweltschädigenden Inhaltsstoffen sind.

Bei der Wahl der Naturkosmetik-Nagellacke ist dennoch Vorsicht geboten. Nicht überall wo „Natur“ draufsteht, wird auch in der Tat auf synthetische Schadstoffe verzichtet. Aus diesem Grund hat sich ein System etabliert, anhand dessen man bereits auf den ersten Blick erkennen kann, wie natürlich ein Nagellack tatsächlich ist.

Als 3-Free-Nagellacke werden Lacke bezeichnet, die auf die Beigabe von Formaldehyd, Toluol und Weichmachern verzichten, da sie bei der Herstellung die drei bekannten Schadstoffe auslassen. Dies bildet die Grundlage eines Naturkosmetik-Lacks. Darüber hinaus gibt es auch Nagellacke, die auf vier oder mehr bedenkliche Inhaltsstoffe verzichten. Je höher die Anzahl der nicht enthaltenen Schadstoffe ist, desto natürlicher und unbedenklicher ist der Nagellack. Derzeit sind Nagellacke erhältlich, die auf bis zu acht Schadstoffe verzichten und somit als 8-Free-Nagellacke bezeichnet werden. Diese sind sodann auch 100 % vegan und frei von Tierversuchen.

Erhältlich sind Naturkosmetik-Nagellacke aktuell in jeder gut sortierten Drogerie oder auch im Internet. Auch einige Apotheken bieten die gut verträglichen und sanfteren Nagellacke zum Verkauf an.

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Foto: Iryna Tiumentseva / stock.adobe.com

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