Striptease lernen: Die Kunst sich auszuziehen

Bekanntlich schlagen Männerherzen höher, wenn sie Frauen dabei zusehen, wie diese sich leidenschaftlich und beinahe schon kunstvoll entkleiden. Was damals als verrucht und unzüchtig galt und im Regelfall nur im Rotlichtmilieu zu sehen war, ist längst zu einem regelrechten Trend in den Schlafzimmern moderner Paare geworden. Immer mehr Frauen entdecken den Spaß und die Lust am Striptease in den eigenen vier Wänden und machen damit nicht nur ihren Männern eine Freude, sondern erforschen ganz neue Seiten an sich selbst.

Positive Auswirkungen des Striptease

Dass Strippen eine ganze Menge Feuer und Leidenschaft in dein Liebesleben bringen kann, ist wahrscheinlich allseits bekannt. Dass es deinen Mann um den Verstand bringen wird, wenn du ganz unerwartet und ohne jede Vorwarnung eine exklusive und erstklassige Stripshow für deinen Liebsten hinlegst, ist ebenfalls ganz eindeutig. Doch dass Strippen auch für dich selbst einige positive Auswirkungen mit sich bringt, dürfte dir, wenn du es bislang noch nicht selbst ausprobiert hast, neu sein. Striptease kann einen sehr positiven Einfluss auf deine Körperhaltung und dein Selbstbewusstsein haben. Wir Frauen möchten uns doch alle sexy und begehrt fühlen, dies ist im Alltag jedoch oftmals unangebracht oder einfach nicht umsetzbar. Durch das Erlernen des Strippens hast du jedoch die Möglichkeit, neue Bewegungen zu verinnerlichen, die dir eine verführerische, dominante und allen voran selbstsichere Ausstrahlung verleihen werden. Deine Gangart und die Art und Weise dich zu bewegen, werden sich spürbar verändern. Mit dieser Ausstrahlung fühlst du dich automatisch attraktiver, selbstbewusster und richtig wohl in deiner Haut. Dies wird auch deinen Mitmenschen auffallen.

Natürlich hat das Strippen auch einen enormen Einfluss auf deine sexuelle Lust und den damit verbundenen Spaß am Sex. Durch ein derartig verführerisches Vorspiel gerät nicht nur dein Partner in Stimmung. Auch deine Lust steigert sich spürbar und kann, im Hinblick auf ein abwechslungsreiches und spannendes Sexleben, eine ganze Reihe neuer Ideen und Anstöße für neue Sexpraktiken oder Rollenspiele mit sich ziehen.

Strippen lernen

Um sich die Kunst des Striptease anzueignen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die wohl effektivste Methode ist die Teilnahme an einem Striptease-Kurs oder -Workshop. Derartige Kurse werden mittlerweile in jeder größeren Stadt in Deutschland angeboten und bieten nicht nur eine professionelle Anleitung und äußerst wertvolle Tipps zum Erlernen des reizvollen Ausziehens, sondern geben außerdem eine ganze Reihe neuer Impulse und Anhaltspunkte. Da diese Kurse fest gebucht werden, hast du die Möglichkeit, dich mit den anderen Damen, die dasselbe Ziel verfolgen wie du selbst, auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Das Lernen in einer Gruppe kann sehr effektiv sein und außerdem eine ganze Portion Spaß mit sich bringen. Ganz nach dem Motto „gemeinsam klappt alles besser“ kannst du hier deine persönlichen Fortschritte festhalten, dir Rat und Hilfe bei der Kursleitung und anderen Teilnehmerinnen holen und zugleich neue Kontakte knüpfen.

Wem ein Kurs jedoch zu kostspielig ist oder wem es an Zeit für eine Kursteilnahme mangelt, kann Striptease auch anhand von Tanzvideos bequem zuhause lernen. Hierbei ist zu beachten, dass es sowohl verschiedene professionelle DVDs oder Online-Kurse zu kaufen gibt, die sich mit der Kunst des Strippens beschäftigen, als auch eine ganze Reihe eher unprofessioneller Videos im Internet zu finden sind. Wer das Strippen als eine Tanzform richtig erlernen möchte, sollte daher lieber auf die professionellen Videos oder Workshops zurückgreifen. Für die Damen, die einfach nur ein paar erotische und verführerische Bewegungen lernen wollen, reichen auch gängige Videos auf YouTube & Co aus.

Der perfekte Strip – was ist zu beachten

Damit dein lang erprobter Striptease auch ein voller Erfolg wird, solltest du einige Dinge beachten. Enorm wichtig für eine private Stripshow ist natürlich die passende Musik. Überlege dir vorher einen Song, der dir besonders gut gefällt und zu dem es dir leichtfällt, dich zu bewegen. Eventuell verbindet dich und deinen Partner ein ganz besonders erotischer Song, dann kann dieser natürlich auch gewählt werden. Wichtig ist außerdem, dass du dich bereits im Vorfeld darum kümmerst, wo die Musik abgespielt werden soll, damit es nicht später zu unangenehmen Verzögerungen kommt. Mindestens genauso wichtig wie die passende Musik ist definitiv auch die Atmosphäre im Schlafzimmer. Nimm dir ein wenig Zeit und passe den Raum an deine sexy Showeinlage an. Hierzu solltest du besonders darauf achten, dass es kein zu grelles Licht gibt. Viel schöner und stimmungsvoller hingegen ist Kerzenschein oder aber gedimmtes Licht.

Obwohl es beim Strippen ganz eindeutig um das Ausziehen der Kleidung geht, funktioniert ein Strip natürlich nur dann, wenn du vorher genügend Kleidung anlegst. Bei der Wahl der Kleidungsstücke gilt: Mehr ist mehr! Wer eine richtig Stripshow hinlegen möchte, braucht mehr Kleidungsstücke als gewöhnlich., um genügend Zeit für eine ausgiebige Showeinlage zu haben. Du solltest darauf achten, dass sich alle Kleidungsstücke auch leicht und zugleich erotisch ausziehen lassen. Am besten geeignet sind somit Blusen mit Knöpfen oder Oberteile mit Reißverschluss, da sich diese langsam Öffnen lassen und nicht gleich alles preisgeben. Auch ist es empfehlenswert, einen Rock anstelle einer engen Hose zu tragen, da dieser nach dem Öffnen wie von selbst vom Körper herabgleiten kann und keine lästige Zappelei verursacht. Wähle besonders reizvolle Unterwäsche oder Dessous, die du unter deiner Kleidung tragen kannst, um deinen Partner zum Ende hin noch einmal richtig scharf machen zu können. Auch kannst du bei deinem Strip ein schönes Paar High Heels tragen. Diese strecken den Körper und machen eine tolle Figur.

Kleiner Tipp am Rande: High Heels können beim Sex dann auch als einziges Kleidungsstück anbehalten werden. Auch kannst du etwas stärkeres Make-up auftragen um dich besonders sexy zu fühlen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

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