So zaubert dir die Bananenfalte einen schönen Po

Waschbrettbauch, Thigh-Gap, Ab-Crack und Bikini-Bridge kennen wir mittlerweile fast alle. Dabei sind wir uns einig, dass diese Körperformideale übertrieben sind und hoffentlich genauso schnell wieder „out“ sind, wie sie „in“ geworden sind. Die sogenannte Bananenfalte jedoch hast du höchstwahrscheinlich schon, ohne es überhaupt zu wissen. Es handelt sich nämlich um die Falte zwischen deinem Po und deinen Oberschenkeln. Um diese besondere Falte, deren Name selbsterklärend ist, herrscht momentan ein regelrechter Hype. Es geht darum, ob und wie stark die Bananenfalte ausgeprägt ist und wie genau sie geformt sein muss, um dir den perfekten Po à la Jennifer Lopez zu zaubern. Dabei gilt: Umso kleiner die Falte, desto knackiger soll der Po sein.

Warum hast du eine Bananenfalte?

Für deine Po-Form sind größtenteils die Gene ausschlaggebend und hier vor allem die Strapazierfähigkeit und Stärke deines Bindegewebes. Wer ein schwaches Bindegewebe hat, neigt generell zu Dellen, Falten und Cellulite. Neben deinen Genen ist auch dein Lebensstil wichtiger Faktor für die Faltenbildung am Po. Denn langes und häufiges Sitzen wirkt sich negativ auf deine Gesäßmuskulatur aus und lässt sie sich langsam aber sicher abbauen. Die Folge: Ein hängender Po. Doch keine Sorge! Durch gezielte Übungen und der richtigen Pflege lässt sich deine Banane durchaus formen und optimieren.

Welche Übungen gibt es, die dir eine schöne Bananenfalte zaubern?

Es geht darum, möglichst viele Muskeln im Gesäß zu aktivieren und zu straffen. Daher müssen diese Muskeln gezielt beansprucht werden.

Besonders gut eignen sich dafür Squats, also Kniebeugen, die mit der Zeit ziemlich fies anfangen, in deinen Beinen zu brennen. Dafür stellst du dich etwas mehr als hüftbreit mit den Füßen parallel und gehst so tief wie möglich in die Knie, ohne dabei deine Fersen abzuheben. Im Idealfall solltest du die Übung 30 Mal wiederholen. Beine danach ausschütteln nicht vergessen!

Ebenso effektiv sind große Ausfallschritte, sogenannte Lunges. Hierfür gehst du mit dem einen Bein parallel einen Schritt nach vorne, während das andere stehenbleibt. Danach beugst du die Knie, sodass zwischen Po und Vorderbein ein rechter Winkel entsteht. Auch diese Übung solltest du mindestens 30 Mal wiederholen.

Ein praktischer Bananenfalten-Trick im Alltag ist übrigens Treppensteigen. Anstatt mit dem Aufzug oder der Rolltreppe zu fahren, kannst du dir vornehmen, stattdessen immer die Treppe zu nehmen. Nach einer Eingewöhnungszeit wirst du sehen, dass du irgendwann schon ganz automatisch die Treppe anvisieren wirst und somit quasi unbewusst deinen Po trainierst.

Auch eine ausgiebige Wochenendwanderung hat positiven Effekt auf deine Po-Form. Durch die leichten Steigungen beim Wandern werden genau die richtigen Muskelpartien benötigt, die für deine Bananenfalte maßgeblich sind.

Was kannst du sonst noch für eine schöne Bananenfalte tun?

Zusätzlich zu den Übungen solltest du natürlich auch auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Weder eine gute Ernährung noch Sport ist isoliert besonders effektiv. Beides sollte immer in Kombination erfolgen.

Außerdem kannst du mit speziellen Gels und Cremes dein Bindegewebe straffen. Dabei solltest du Kosmetik verwenden die Grünen Tee, Koffein und andere hautstraffende Wirkstoffe enthalten.

Die wohl einfachste Variante einen schönen Po zu formen ist Shapewear, also Figur formende Unterwäsche. Die spezielle Unterwäsche hebt deinen Po allerdings nur optisch an, einen langanhaltenden und echten Effekt auf deine Gesäßmuskulatur bekommst du dadurch nicht.

Mittlerweile ist auch die Schönheitschirurgie auf den Banenenfalten-Trend aufgesprungen und bietet mit dem sogenannten Butt Lift den operativen Weg zum schönen Po. Allerdings solltest du von diesen Operationen Abstand nehmen und deinen Po lieber auf natürlichem und gesundem Weg formen. Denn über dem perfekten Po stehen natürlich Gesundheit und Zufriedenheit an allererster Stelle!

 

Foto: zolotareva_elina / stock.adobe.com