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5 Dinge, die erfolgreiche Menschen am Morgen machen

a public clock

Was machen erfolgreiche Menschen eigentlich anders als Otto Normalverbraucher? Gibt es vielleicht eine Erfolgsformel? Regeln, die man einhalten sollte? Ein idiotensicheres Rezept ist sicherlich noch nicht erfunden worden, allerdings haben Studien herausgefunden, dass es doch bestimmte Dinge gibt, die erfolgreiche Menschen vom Durchschnittsbürger absetzen. Das fängt schon beim Start in den Tag an.

Früh aufstehen

Frühaufsteher sind produktiver als Langschläfer. Das liegt allein schon daran, dass der deutsche Arbeitsalltag, anders als in den südlicheren Ländern, relativ früh beginnt. Wer seinen Körper und Geist daran gewöhnt, abends früher ins Bett zu gehen und dafür am nächsten Morgen nicht 10 Mal die Snooze-Taste zu drücken, kann bereits in den frühen Stunden volle Leistung erbringen. Menschen, die dagegen lieber bis in den Mittag hinein schlafen, sind in den ersten Arbeitsstunden noch träge und nicht zu ihrer eigentlichen Leistung fähig.

Frühstücken

Wer seine Kraft und Energie morgens auftankt, ist tagsüber zu mehr fähig. Ein gesundes, gerne auch langes Frühstück gibt dem Körper wichtige Nährstoffe, die dafür sorgen, dass man schon nach dem Aufstehen fit ist. Das zeigt sich dann im Laufe des Tages: Man hält länger durch, wird nicht so schnell müde und kann im Kopf klarer denken.

News lesen und sich organisieren

Nachrichten, Zeitung oder die Mails: Erfolgreiche Menschen informieren sich generell am Morgen über aktuelle Geschehnisse und die Aufgaben des Tages. Sie gehen im Kopf durch, was auf dem Plan steht und organisieren ihren Arbeitstag und die einzelnen To-Do’s. So sind sie produktiver und verschwenden keine kostbare Zeit.

Sport machen

Den Tag mit einer kurzen Sport-Session starten befreit den Kopf und macht wach. Es muss kein Marathon-Training sein, allein ein paar Yoga-Übungen oder ein kurzer Spaziergang können helfen. Das hält den Körper gesund und schult Disziplin – und schließlich hängen Geist und Körper immer aneinander.

Den Frosch essen

Den Was?? Damit ist gemeint, dass unangenehme Aufgaben gleich am Morgen erledigt und nicht aufgeschoben werden sollten. Hat man die lästigen Dinge nämlich hinter sich, ist der Rest des langen Tages nur noch ein Spaziergang.


A Public Clock by oatsy40 via flickr.com, CC BY 2.0

So verjagst du den Kater

Hangover

Die besten Lebensmittel gegen Hangover

Und? Gestern mal wieder zu viel gefeiert? Die Nacht war lang, die Party großartig und der Alkohol floss literweise – Wahrscheinlich hat jeder nach einem grandiosen Abend auch schon mal einen Morgen voller Übelkeit und Kopfschmerzen erlebt. Was hilft verraten wir hier.

Wasser

Wer am nächsten Morgen zum Wachwerden eine Tasse Kaffee trinken will: Lieber nicht. Koffein wird dich lediglich weiter dehydrieren. Der Körper ist nach einer langen Nacht meist ausgetrocknet: Das Beste, was du ihm geben kannst, ist Wasser. Profitipp: Am besten schon vorm Schlafen viel Wasser trinken, dann wacht man erst gar nicht mit Kopfweh auf.

Brot

Vergesst fettiges Essen wie Pommes oder Cheeseburger – Euer Magen ist dafür jetzt nicht gewappnet. Wer an Übelkeit leidet, dem helfen trockene Lebensmittel wie Brot, Brezel oder trockene Cornflakes und Müsli. Das lässt den Blutzucker steigen und macht den Körper wieder fit.

Suppe

Ein Teller warme Suppe kann wahre Wunder bewirken und hilft, Salz- und Kalium-Gehalt des Körpers wieder herzustellen. Zusätzlich beruhigt die Wärme den Magen. Wer zu Hause kein Gourmet-Süppchen kochen will, kann auch zur einfach Gemüsebrühe greifen.

Bananen

Bananen am Tag danach können den Magen beruhigen und gegen fiese Kopfschmerzen helfen. Außerdem liefern sie dem Körper innerhalb kurzer Zeit wichtige Vitamine und Mineralien.

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Bananen gegen Magenverstimmung und Kopfschmerzen, am besten mit trockenem Müsli oder Brot

Tomatensaft

Solange er nicht in Form einer Bloody Mary kommt, ist Tomatensaft ein echter Kater-Killer. Füllt den Mineralienhaushalt wieder auf und schmeckt mit Salz und einer Stange Sellerie sogar richtig lecker.

Aspirin

Wenn nichts hilft: Aspirin oder ähnliche, leichte Schmerztabletten können vor schlimmen Kopfschmerzen retten. Aufpassen aber: Wer zusätzlich unter Übelkeit leidet, sollte trotzdem die Finger davon lassen.
 

Foto top: Hangover – Morning after Gin and Tonic, by Mislav Marohnic via flickr.com, CC BY 2.0
Foto Artikel: Cereal and Bananas! By Ralph Daily via flickr.com, CC BY 2.0

Kolumne: Liebe 2.0 – Auf der Suche im World Wide Web

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Also ich habe so langsam aber sicher das blöde Gefühl, da ist einfach niemand mehr übrig für mich… Wenn ich mal wieder auf Facebook meine alten Klassenkameraden stalke, muss ich feststellen, dass fast alle verheiratet sind oder zumindest eine intakte Beziehung haben. Einige, vielmehr die meisten, haben schon Kinder und ihr Leben, so sieht es zumindest für mich aus(!), voll im Griff. Und bei mir?

Weit und breit keine Beziehung in Sichtweite. Ich habe nicht einmal Dates! Aber warum ist das so? Ich bin doch eigentlich kein schlechter Fang, würde ich sagen. Ich bin etwas über 30 Jahre, bin sportlich und hab eine ganz gute Figur, bin lustig, kann Kumpel, aber auch eine Lady sein, bin tierlieb und vertrage mich mit (fast) all meinen Artgenossinnen. Nur wenn ich jemanden wirklich nicht mag und ich das auch zum Ausdruck bringe, kann das vielleicht etwas uncharmant rüberkommen, aber dazu stehe ich. Jeder hat schließlich seine Macken. Aber ich habe so viele liebenswerte Eigenschaften, dass ich nicht verstehen kann, dass mich einfach keiner haben will. Wieso verirrt sich niemand zu mir?

„Ach Mia, dass Du Single bist, kann ich ja so gar nicht verstehen!“ Hallo, ich auch nicht!

Langsam dämmert es mir aber auch, dass da vielleicht einfach keiner mehr da ist, den ICH haben will. Es gibt nur noch Ausschussware, Restposten, Ladenhüter, reduzierte Mängelware, einfach kein „normales Exemplar“ mehr übrig.
Dauernd sagt man mir: „Ach Mia, dass Du Single bist, kann ich ja so gar nicht verstehen!“ Hallo, ich auch nicht! Nach noch einem weiteren fehlgeschlagenen Verkupplungsversuch, kommt mir so langsam die Erleuchtung… Meine Vorgesetzte will mich aktuell mit einem Kollegen aus einer anderen Abteilung verkuppeln. Der gefällt mir aber schon rein optisch überhaupt nicht! Oh ja wie oberflächlich, aber das Auge isst nun mal mit und ich bin wenigstens ehrlich und stehe dazu, dass das Aussehen für mich definitiv eine Rolle spielt! Dann ist er von seiner Art so ein ganz lieber, netter. Ihr wisst schon was ich meine – Als Kumpel super, aber in einer Beziehung wäre er mir einfach unterlegen. Ich möchte aber zu einem Mann aufschauen und will meinen Kopf nicht senken müssen. Und zack ist sie da, die Erleuchtung und es fällt mir wie Schuppen von den Augen. Wie konnte ich so blind sein? Es liegt doch offensichtlich auf der Hand: Ich bin auch Ausschuss, B-Ware mit einem Schaden!

Wenn ich wirklich so toll wäre, wie ich bislang dachte, würde man mich doch nicht mit „so einem“ verkuppeln wollen. Man müsste doch eigentlich sehen, dass wir nicht in der selben Liga spielen. Aber nein, ich spiele wohl doch ganz unten mit, mehr als Kreisklasse ist nicht mehr drin. Und in dieser Klasse ist es quasi egal, auf welchem Tabellenplatz man steht, da man eh schon ganz unten ist und man nicht noch weiter absteigen kann. Oh mein Gott, ich bin beschädigtest Obst, das keiner mehr will und bei dem das Schild mit der Aufschrift „50% günstiger“ auch nicht mehr beim Abverkauf hilft.

Wenn es in der echten Welt nicht klappt, dann versuche ich es jetzt eben im Netz!

Mit dieser niederschmetternden Erkenntnis und 3 dicken Burgern (jetzt ist es ja eh egal, ich kann meine Figur ruinieren und ich brauche jetzt einfach etwas, das mich tröstet) fahre ich nach Hause und schmeiße mich schnell in meine Jogginghose und dann direkt auf die Couch. Natürlich haben es die Burger nicht bis zu meiner Wohnung geschafft. Von den 2000 Kcal noch etwas benebelt, fasse ich einen folgenschweren Entschluss: Wenn es in der echten Welt nicht klappt, dann versuche ich es jetzt eben im Netz! Ich melde mich (ja ich kann es selbst kaum glauben) bei einer Online-Partnerbörse an. Den ersten Schock überwunden, dass der Spaß auch gleich mit einem Abo verbunden ist, gebe ich meine Daten ein. Was die alles wissen wollen: Größe, Haarfarbe, Alter, Beruf, Sexuelle Vorlieben, Hobbys, und und und. Noch nicht einmal mein Arzt hat so detaillierte Angaben von mir. Ganz schon neugierig dieses Formular, aber ich gebe bereitwillig auf alle Fragen eine wahrheitsgemäße Antwort. Kurz habe ich überlegt, mich ein paar Kilos leichter zu machen, doch dann dachte ich mir, ich will eine Beziehung mit meinem Traumprinzen, den ich hier sicherlich im Handumdrehen finde, nicht gleich mit einer Lüge beginnen! Dann noch schnell das wichtigste Häkchen bei An was sind sie Interessiert? – „Feste Beziehung gesetzt“ (Denn seien wir mal ehrlich, belanglosen Sex kann Frau sich ganz einfach in jeder Bar holen) und dann kann Projekt Onlinedating auch schon losgehen.

Es dauert keine 5 Minuten, da habe ich schon die erste Nachricht. Uhhhhh anscheinend hat sich meine Investition tatsächlich gelohnt und ich bin doch kein Ladenhüter. Zumindest mal nicht im Netz. Loverboy69 hat geschrieben, leider will er dann doch nur das Eine, wie fast all die anderen Männer auch die mich anschreiben. Meistens kommen sie auch ganz ohne Umschweife und dann noch auf eine ziemlich primitive Art und Weise darauf zu sprechen, was sie hier suchen.
Ich fühle mich ein bisschen wie ein fußlahmes Zebra in der Savanne, das nicht mehr so schnell laufen kann wie die anderen und das daher leichte Beute für alle Löwen ist. Habe ich bei den Einstellungen oder Angaben irgendetwas Entscheidendes übersehen oder vergessen? Habe ich etwa auch einen Haken bei „Bitte alle primitiven Idioten bei mir melden“ gesetzt? Okay, fairer Weise muss ich auch zugeben, dass sich da auch noch ein paar (fast) normale Kandidaten gemeldet haben. Doch ich finde immer wieder ein paar Eigenschaften, die so gar nicht gehen: „Wohnt noch bei seiner Mutter“, „sammelt Briefmarken“ oder „sieht aus wie Quasimodo“. Sind meine Ansprüche einfach zu hoch, bin ich ZUUU wählerisch und sollte lieber nehmen, was ich noch kriegen kann? Aber irgendwen nehmen, nur um nicht alleine zu sein, ist doch auch nicht Sinn und Zweck der Sache, oder?

Ich dachte, die Idee mit dieser Online-Sache wäre endlich die perfekte Lösung. Aber letztlich ganz schön naiv von mir zu glauben, ich würde hier mir-nichts-dir-nichts meinen Traumprinzen, ganz nach meinen Wünschen und Vorstellungen, geliefert bekommen. Aber so easy ist das dann doch nicht. Liebe auf Knopfdruck gibt es schließlich nicht! Eine gute Freundin von mir hat sogar ihren Mann auf diese Weise kennengelernt, da habe ich eben angenommen, für mich wird sich hier sicher auch noch was Passendes finden. Oder vielleicht doch nicht?! Naja, ich hätte vielleicht etwas länger darüber nachdenken sollen, da sie mittlerweile geschieden sind, weil er sie ungefähr 100 Mal betrogen hat und auf ganz abartige Dinge beim Sex stand.
Notiz an mich: Das nächste Mal erst nachdenken, bevor du aus reiner Verzweiflung ein 6-Monatsabo bei einer Singlebörse abschließt. Die Nummer ist nämlich genau so ne` scheiß Idee wie mit Hunger einkaufen zu gehen, macht am Ende auch nur Bauchweh und ein Loch im Geldbeutel.

Ein kleinen Tipp noch an Loverboy69: Wenn du schon jeder Frau den selben Text schickst, solltest du nach dem Kopieren und Einfügen wenigsten noch den richtigen Namen eingeben!

Foto top: Online romance by Don Hankins via flickr.com, CC BY 2.0

Kolumne: Vielleicht

Wenn uns früher im Klassenzimmer ein Zettel zugesteckt wurde, auf dem die allseits bekannte und oftmals ersehnte Frage „Willst du mit mir gehen“ stand, da gab es nicht nur die Antwortoption des Ja-Sagens, sondern auch die der Verneinung. Und manchmal, wenn man cool sein wollte, stand da sogar ein vielleicht. Doch heute fällt es immer schwerer, wirklich nein zu sagen. Oder wirklich ja. Denn die wichtigste Frage von allen ist: Was denken die anderen dann über mich?

Oder etwa nicht? Ich könnte jetzt ganz tief in die Trickkiste greifen, um diejenigen zu überzeugen, die behaupten, sie würden grundsätzlich zu ihrer Meinung stehen: Denn ist es nicht so, dass in unserer Generation Y – und da haben wir schon einen Begriff als Antwort auf die Frage – es manchmal unmöglich scheint, eine klare Linie zu fahren?

Beispiel: Da ist dieser Typ beim Pumpen. Er sieht gut aus, das findet er auch, mustert sich im Spiegel, eigentlich ein netter Kerl. Er tut was für sein Aussehen, traut sich aber nicht so ganz, komplett zu sich „Ja“ zu sagen. Die Öffentlichkeit könnte es mit Arroganz verwechseln. Er ertappt sich dabei, ein Selfie von sich zu schießen. Und wie von Geisterhand findet es sich auf Instagram wieder. Keiner liked es. Die Minuten vergehen, er fühlt sich immer unwohler, überlegt, es von der Plattform herunterzunehmen. Im Minutentakt checkt er die Leiste unter dem Bild, er wird ganz verunsichert und schaut abwesend in den Spiegel. Dann plopp, ein Like. Von einer Bekannten aus dem Studium, die er toll findet. Vielleicht.

Ist das Internet Schuld? Diese böse Parallelwelt, die unsere Schattenseiten abholt und uns die Möglichkeit gibt, lediglich die Sonnenstunden zu kommunizieren.

Vor allem ist mir das Problem aufgefallen, als die Ice Bucket Challenge die einzige Aktion war, die es auf der Timeline zu bestaunen gab. Zuerst fand ich die Welle der Aufmerksamkeit auf diese Krankheit toll. Dann wurde mir allerdings schnell klar, dass die meisten aus reinem Selbstdarstellungstrieb sich halb nackt vor der Kamera präsentierten, um sich einen Eimer Eiswasser über das hübsche Haupt kippen zu lassen. Aber nachdem ich mich darüber informiert hatte, wie die ALS-Forschung arbeitet (mit grausamen Tierversuchen, die es laut medizinischen Sprechern an dieser Stelle gar nicht braucht) und wo das gespendete Geld hinfließt (wie sollte es anders sein, vor allem in die Gehaltstaschen der Vorstände), packte mich wirklich die Angst, ich könnte nominiert werden. Warum? Ich hätte „nein“ sagen müssen, klar und deutlich. Für mich. Gespendet hätte ich ebenfalls nicht, denn ich spende nur für kleine und greifbare Vereine, wo ich wirklich weiß, dass das Geld dort ankommt, wo es ankommen muss.

So, und nun? Was hätten die Menschen über mich gedacht, wenn es zu diesem Fall gekommen wäre?

Vielleicht ist das Internet schuld. Zumindest leistet es einen großen Beitrag dazu, dass verunsicherte Menschen noch unsicherer werden.

Man kommt nicht drum herum, sich der Welt zu stellen und dabei ab und an ins Schwanken zu geraten. Selbst abseits des Online-Universums gibt es Tage mit brenzligen Situationen, in denen unser Gegenüber uns regelrecht an die Wand fährt und wir entscheiden müssen, ob wir erstarren vor Schreck oder Angreifen, was nicht negativ gemeint ist. Eher als Synonym dafür, für sich und seine Werte einzustehen.

Denn das Wichtige ist ja: Wir müssen nicht einer Meinung sein. Aber wir müssen andere gelten lassen.

Foto: Anika Landsteiner

Modebloggerin Thayra Rihm im Interview

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Letztes Jahr auf unserer Birthday-Party haben wir Thayra Rihm kennengelernt. Sofort aufgefallen: Ihr großartiger, authentischer Style. Kein Wunder, schließlich führt sie seit einiger Zeit sehr erfolgreich ihren eigenen Modeblog RiRa-Fashion. Wir hatten das Glück, ihr ein paar Gedanken entlocken zu können: Was Thayra über ihren Blog und ihren Stil verraten hat, lest ihr jetzt.

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Wie hat das alles mit RiRa angefangen? Was war die Idee dahinter?
Eigentlich ganz unspektakulär. Ich wollte einfach nur schöne und angesagte Styles verschiedener Menschen zeigen und ging dann mit dem Motto „Lass dich von Looks deiner Freunde und anderen Fashionfans inspirieren und inspiriere mit deinen Looks“ auf Facebook online. Jedoch merkte ich schnell, dass meine Facebookseite richtig gut lief und beschloss ein Jahr später mir einen Blog zu machen und alles richtig aufzuziehen.

Was glaubst du, macht einen Blog erfolgreich?
Ich glaube, es ist sehr wichtig, deine Leser immer auf dem Laufenden zu halten. Ihnen Themen zu geben, mit denen sie sich auch identifizieren können.
Mir persönlich ist es auch wichtig, den Leuten, die mir folgen, sei es auf meinen Blog oder auf meinen anderen sozialen Netzwerken, klar zu machen, dass ich nicht besser, stylischer, schöner usw. bin, als sie es sind… Sondern meinen Follower zu ermutigen, selbstbewusst und vor allem sich selbst treu zu sein.

Wer hilft dir bei deinem Blog? Oder bist du eine One-Woman-Show?
Anfangs hatte ich zwei Freundinnen, die mit mir den Blog verwaltet haben. Leider war das auf Dauer zu stressig für die Beiden, was ich vollkommen verstehen konnte. Das Bloggen unterschätz macht schnell. Aktuell bin ich also eine One-Woman-Show.

Welche Blogs verfolgst du selbst gerne?
Im Moment verfolgt ich ganz aufmerksam die Liebe Nova Lana Love (https://novalanalove.com/), „My Sister from another Mister“, die hübsche Kubanerin Nelly von „Nellysmodeblog“ (www.bronzingeyes.de). Inspirationen hol ich mir auch von ItsMyRayeRaye (https://www.facebook.com/ItsMyRayeRaye/timeline) und Jennifer Grace von Nativ Fox (https://thenativefox.blogspot.com/).

Nun einiges zu unserem liebsten Thema: Mode

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Welche Styletipps hast du für uns?
Wenn das Outfit dezent und einfach ist, dann lass deine Lippen sprechen.
Ein knalliges Rot oder auch ein dunkles Lila auf den Lippen, peppen jedes Outfit auf!

Was sind diese Saison deine Fashion Must-Haves?
Da es bald wieder kalt wird, habe ich mir noch mehr dicke, kuschlige Cardigans gekauft. Außerdem sollte jede Frau neben dem “kleinen Schwarzen“ auch ein sexy “kleines Rotes” besitzen.

Welche Modetrends sind für dich ein absolutes No-Go?
Weiße Stiefel, Leggings unter kurze Hosen und Boleros – Schrecklich!

Hast du Stilvorbilder oder Lieblingsdesigner?
Ich mag ja den Guido Maria Kretschmer total. Er ist einfach menschlich und auf dem Boden geblieben. Außerdem ist Wolfgang Joop mir seit der letzten GNTM Folge echt sympathisch geworden

Wenn frau sich einmal im Leben 3 Designerstücke leisten darf, welche wären deine Wahl?
Louboutin Schuhe, MCM Tasche, Dior Uhr

Sieht man dich auch mal im Schlabberlook?
In der Öffentlichkeit eher weniger.

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Vielen Dank liebe Thayra für das tolle Interview. Seid ihr neugierig geworden? Dann schaut bei RiRa-Fashion.de vorbei oder besucht die Facebook-Seite von Thayra.

Fotos: Facebook RiRa

Beauty Hacks: Tipps und Tricks für tolle Wimpern

Wimpern Beauty Hacks

Sie sind der Traum einer jeden Frau: Dichte, lange Wimpern, mit viel Volumen für den perfekten Augenaufschlag. Leider hat Mutter Natur nicht jede von uns damit ausgestattet, aber wir können ja nachhelfen. Neben der altbekannten Mascara gibt es noch so einige Hilfsmittel, die kurzen Wimpern auf die Sprünge helfen.

Fake Lashes

Im Nu Wimpern wie aus einer Mascara-Kampagne: Lang, dicht, dunkel und mit ganz viel Schwung. Fake Lashes sind optimal für den großen Auftritt. Sie werden per speziellem Kleber am Augenlid entlang des Wimpernkranzes festgemacht und halten ca. einen Tag. Wir empfehlen, die unechten Wimpern als Einzelwimpern zu kaufen und damit je nach Bedarf die eigenen Wimpern auffüllen, ein ganzer fake Wimpernkranz kann nämlich sehr unnatürlich aussehen. Tipp 2: Oft sind Fake Lashes viel zu lang; einfach zur Schere greifen und etwas kürzen.

Wimpernzange

Sie gehören zum Standardrepertoire aller Make-Up-Artists: Wimpernzangen. Volumen und Schwung, ohne unnatürlich zu wirken. Wimpernzangen sind perfekt für alle, bei denen es schnell gehen muss. Im Handumdrehen nehmen die Wimpern Form an, der Blick ist frischer und strahlender. Wer sehr gerade Wimpern hat: Die Zange vorher anheizen (z.B. mit einem Föhn). So geht’s schneller und die Wimpern bleiben länger in Form.

Wimpernserum

Wimpernserum verspricht Wachstum und Volumen: Tatsächlich haben schon einige Frauen gute Erfahrungen mit den neuen Produkten machen können. Einmal täglich, vorzugsweise vor dem Schlafengehen, wird das Serum auf die Wimpern aufgetragen. Die Seren enthalten wachstumsstimulierende sowie pflegende Substanzen und versprechen neben längere und vollere Wimpern auch Kraft und Stärke. Nach 2-3 Wochen sollten die ersten Erfolge sichtbar sein. Nachteil: Für die meisten Produkte muss man tief ins die Tasche greifen, Wimpernserum gibt es für rund 80 Euro.

Oliven- und Rizinusöl

SOS-Hilfe aus der Hausapotheke: Wer für längere Wimpern kein halbes Vermögen ausgeben will, der kann Oliven- oder Rizinusöl ausprobieren. Sie gelten als echte Geheimwaffe für einen vollen Wimpernkranz. Sowohl Oliven- als auch Rizinusöl enthalten pflegende Eigenschaften und werden oftmals zur Haut- und Haarpflege genutzt. Rizinusöl wird auch zur Herstellung von Mascara verwendet. Abends nach dem Abschminken eine dünne Schicht auf oberen und unteren Wimpernkranz geben – nach 2-3 Wochen sollten sich Pflege und Länge bemerkbar machen.

 

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Foto: puhhha / stock.adobe.com

Kolumne: Sex-Tabus… und wieso man sie brechen sollte

Sex-Tabus... und wieso man sie brechen sollte

So was mache ich nicht! Mhhhh, oder vielleicht doch….?

Gibt es Dinge, die du im Bett schon immer einmal machen wolltest, die aber so abgedreht sind, dass du dich nicht mal traust, sie auszusprechen, geschweige denn sie mit deinem Partner auszuprobieren? Oder hat ein Sexpartner schon einmal Dinge von dir verlangt, auf die in einigen Ländern sogar Gefängnisstrafen oder Schlimmeres stehen? Wo genau liegt die Grenze zwischen normal und naja, nennen wir es mal „ausgefallen“ und nicht gleich „verboten“ ?! Was ist noch normal und wann wird es abartig? Oder gibt es eine solche Unterscheidung in Sachen Sex einfach nicht? Ist denn nicht alles erlaubt, was beiden Spaß macht? Was sind die wirklichen Sex-Tabus?

Ich habe Fantasien, die ich wirklich gerne mal ausprobieren würde, aber ich traue mich nicht es auszusprechen, da ich mir schon etwas abnormal vorkomme. Aber wieso diese Scham? Sollte man nicht Wünsche äußern können? Seit Shades of Grey sind ja schon so einige Tabuthemen etwas salontauglicher geworden. Dass ein Klaps auf den Hintern zum „Standardprogramm“ gehört, ist uns allen klar, aber was ist z.B. mit einem „Schlag“ ins Gesicht? Hat das noch was mit Sex zu tun? Oder Fesselspielen, die einem die Luft zum Atmen rauben? Mhhh, ich gebe zu, für mich zählt das schon irgendwie dazu! Frei nach dem Motto „Jeder wie er (oder sie) will!“ Vielleicht verschreckt man den ein oder anderen sogar mit seinen Vorlieben so sehr, dass er ganz klein wird und zwar im wahrsten Sinne der Wortes, womit dann letztlich leider auch keinem von beiden geholfen ist…

Was sind die typischen Sex-Tabus?

Mit meinen nicht ganz normalen Vorlieben stehe ich definitiv nicht alleine da, mehr als die Hälfte aller Frauen träumen von Sex im Stil einer Vergewaltigung. Doch die meisten belassen es beim Träumen und verraten ihrem Partner diese geheimen Wünsche nie, da sie Angst haben, ihn damit zu verschrecken. Klar ist es schon ein wenig speziell, aber wenn man sich immer etwas vorstellt, immer etwas haben will, sollte man es dann nicht auch einfach mal wagen, das ein oder andere Tabu tatsächlich zu brechen? Vielleicht ist es in echt dann doch gar nicht so geil, wie man dachte und man braucht es doch nicht in natura und es reicht einem die bloße Vorstellung. Aber es nie herauszufinden, macht einen schier doch wahnsinnig!

Analsex war bis vor ein paar Jahren auch noch ein absolutes Tabuthema in heimischen Betten und nur im Porno präsent. Heute gehört es zum guten Ton, dass man(n) sich das wünscht und Frau das auch noch geil findet. Also ändern sich Tabus auch mit der Zeit.

Oft spielt auch ein gewisser Grad der Erniedrigung eine Rolle beim Sex. Schlagen, Anspucken, sogar in den Mund spucken oder anpinkeln kann den ein oder anderen so richtig in Fahrt bringen. Dann gibt es da noch die eher „harmlosen“ Sachen – Sex haben, wenn ein Fremder dabei zuschaut, an ausgefallenen Orten oder Gruppensex. Diese Sachen sind für den ein oder anderen auch schon ein Tabu und bei mir zählen sie zum Standardprogramm.

Also wo sind die Grenzen?

Diese sind hier sehr fließend und sicherlich nicht klar zu definieren. Was für den einen schon zu viel ist und bereits Tabus bricht, ist für den anderen erst das „Programm zum Warmlaufen“. Hier muss einfach jeder seine eigenen Grenzen ziehen und ohne Erlaubnis darf diese auch KEINER überschreiten. Klar, dann und wann sollte man diese vielleicht auch mal wieder überdenken, aber wenn und wann sie geändert werden, darf nur von einem selbst entschieden werden! NIEMALS sollte man die eigenen Prinzipien für einen anderen aufgeben! Was auf gar keinen Fall geht, ist Dinge mit jemanden zu tun, die derjenige nicht will, oder sexuelle Handlungen mit Kindern oder Tieren, da gibt es ganz klar für jeden eine Grenze.

Aber ansonsten, finde ich, gibt es keine allgemein gültigen Sex-Tabus. Solange beide Spaß haben und sich dabei sexuelle Befriedigung holen, habt ihr meinen Segen. Treibt es also nicht zu bunt, sondern vielleicht sogar noch viel bunter als je erträumt, dann macht ihr alles richtig!

 

Foto: 3kstudiok / stock.adobe.com

DIY Rezepte gegen Erkältungen

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Die Nase läuft, der Hals kratzt, es ist ein altbekannter Jammer. Die kalte und nasse Saison naht mit unaufhaltsamen Schritten und ergreift sich ihre Opfer meist dann, wenn sie am wenigsten damit rechnen. Es muss jedoch nicht immer die Chemiekeule bei einer Erkältung sein. Manchmal helfen ganz einfache Mittel, um Herr über das Desaster zu werden.

Vorbeugung

Es gar nicht erst kriegen, wäre natürlich die beste Lösung. Prävention kann mit regelmäßigem Gang in die Saune betrieben werden. Auch hilfreich ist Spazierengehen, sodass der ganze Kreislauf angeregt wird. So erhöht man gleichzeitig die Dosis von Sonnenstrahlung und Tageslicht, die Winterdepressionen vorbeugt.

Omas Geheimwaffen

Großmütter wissen es am besten – denn sie sind zum Großteil ohne Wundermittelchen aus der Industrie groß geworden. Holunderblütentee beispielsweise hilft auf natürliche Weise gegen eine einsetzende Infektion. Mit Honig gesüßt schmeckt das Gebräu nicht nur gut, sondern erhitzt den Körper vorzugsweise vor dem Schlafengehen auf milde Art, um Bakterien ordentlich einzuheizen.

Nase dicht – was tun?

Wen es schon erwischt hat, der greift am effektivsten zur Kochsalzspülung, die es in Apotheken zu kaufen gibt. Schleimhäute werden so von Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern gesäubert. Bereits 1 x täglich reicht aus. Vorsichtiger sollte man mit Schnupfensprays (ebenfalls in der Apotheke erhältlich) umgehen, denn diese schwellen die Schleimhäute zwar ab, können aber süchtig machen. Nach einer Woche sollte man das Hilfsmittel unbedingt absetzen. Wer danach noch Erleichterung erwirken will, kann dies mit ätherischen Ölen tun, die beispielsweise mit Eukalyptus oder Minze schleimlösend wirken. 1:0 für die Hausmittel!

Ein Hals wie ein Reibeisen

Husten ist mit Abstand die nervigste Auswirkung, die eine Erkältung haben kann, weil die Menschen in der Umgebung nicht nur die Geräusche ertragen müssen, sondern auch noch alle Erreger schön entgegen gepustet bekommen. Dagegen helfen Lebensmittel wie Zwiebel, Chicorée, Knoblauch und Lauch. Die Zwiebel enthält neben ätherischen Ölen auch Vitamin C, was dem Genesungsprozess doppelt in die Hände spielt. Lindenblütentee lindert das Kratzen im Hals, gesüßt mit Honig wird die antibakterielle Wirkung noch verstärkt.

Gegen den dröhnenden Kopf

Schmerz in der wichtigsten Schaltzentrale ist während einer Grippe kaum vermeidbar, liegt es an der verstopften Nase, den entzündeten Nebenhöhlen oder am Schlafmangel. Besserung verspricht ein Aufguss aus Königskerzenblüten, die in der Apotheke zu bekommen sind. Handtuch über den Kopf und Dämpfe einatmen. Stattdessen kann auch Anissirup genommen werden. Dieser wird aus 250 Gramm Zucker, ¼ Liter Wasser und 60 Gramm Anis hergestellt.

Bei allen Hausrezepten gilt jedoch: Hält die Krankheit länger an, sollte der Gang zum Arzt auf alle Fälle erfolgen.

Foto top: Too Sick (46th/52) by Alexandre Normand via flickr.com, CC BY 2.0

Kolumne: Siezt Du mich, bitte?

Die Sache ist die: Ich mag das Siezen. Mit dem Siezen beim Menschen ist es ein bisschen wie bei den Hunden mit dem Beschnüffeln: Man schaut mal, ob man den anderen riechen kann. Und so lange beide die Distanz wahren, wird gesiezt, und zwar in bester, deutsch-förmlicher Manier.

Aus einer Höflichkeit heraus wurde das Siezen schon vor langer Zeit zum gesellschaftlichen Selbstverständnis: Wir kennen uns nicht, also siezen wir uns. Umso schöner ist ja dann der Moment, in dem man sich das Du anbietet. Um später dann immer wieder ins Sie zu verfallen, aus Versehen, alle lachen, und somit ist die Stimmung gelockert.

Ich kann mich noch gut an den ersten Tag in der Oberstufe am Gymnasium erinnern, als unser Lehrer vor uns stand und uns fachmännisch darauf hinwies, dass wir ab heute nicht mehr geduzt werden würden – es sei denn, wir wären damit nicht einverstanden. Ich war damit einverstanden, denn ich fand es großartig, endlich war ich erwachsen, wurde ernst genommen und – so fühlte es sich zumindest an – zum ersten Mal gesehen. Die ruhmreichen Zeiten sollten beginnen, zumindest für so lange, bis die nächste Stunde bei einem altbekannten, mürrischen Lehrer begann und er nur meinte: „Also, wenns für euch okay ist, dann sparen wir uns das mit dem Siezen“. Ein Höhenflug, der nur ein paar Stunden hatte andauern sollen.

Heute ist es so, dass ich die Tradition immer noch mag. Ich finde es super, bei ausländischen Filmen darauf zu achten, wann die Synchronisation die Hauptdarsteller vom „Sie“ ins „Du“ wechseln lässt. Gut, viele Möglichkeiten gibt es da meist nicht und spätestens nach der gemeinsamen Nacht switchen die beiden um, schauen sich am nächsten Morgen veträumt in die Augen und denken selbstverständlich zuallererst daran, sich ab jetzt zu duzen. Finde ich super.

Erst heute hat mich eine Frau, die ein paar Jahre älter war und mit Kind und Kegel unterwegs, mit Du angesprochen. Es ging hier nicht um einen Plausch unter Freundinnen, sondern um ein Gespräch im Arbeitsverhältnis. Obwohl ich sie höflich im Gegenzug gesiezt habe, schien ihr das nicht aufgefallen zu sein – oder ich wirke mit meinen 27 Jahren wie eine 16-Jährige? Ich meine zu behaupten: Nein.
Und genau das mag ich nicht, denn ich fühle mich dadurch erneut – wie damals, als ich wirklich 16 war – nicht ernst genommen. Denn ich weiß ganz genau, dass es vom Alter abhängt, nie würde die Gute nämlich einen Herren im Gandalf-Look duzen. Hätte sie viel zu viel Respekt vor.

Ich sieze nach wie vor, wenn ich Menschen nicht kenne. Es sei denn, es handelt sich um potenzielle Liebhaber oder Altersgenossen, die mir auf einer Party vorgestellt werden. Denn ich bin ein Traditionsmensch und mag klassische Abfolgen, an denen sich jeder entlanghangeln kann, wenn er unsicher ist.

Das Beste daran: Buchtitel wie der Bestseller »Ich bin eine Dame, Sie Arschloch!«  Kann man reizender jemanden beleidigen? Ach was. Und wissen Sie was, meine lieben Leser? Die beiden, also die Dame und das Arschloch werden sich sicherlich zanken und danach im Bett landen. Und am nächsten Morgen? Ja, ganz genau.

Foto: Dino ahmad ali (flickr) via cc by sa-2.0

‚So klingt mein neues Album‘ – Cassandra Steen im Interview

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Sie ist eine der bekanntesten Stimmen des ganzen Landes: Sängerin Cassandra Steen machte bereits im Alter von 17 Jahren mit Freundeskreis auf sich aufmerksam. Danach kam der Durchbruch mit Glashaus und vor einigen Jahren der große Erfolg als Solo-Künstlerin. Heute kann jeder ihre Songs im Radio mitsingen. Wir konnten sie zum Start ihres neuen Album zu einem kurzen Interview bitten.

Vor etwa drei Jahren hast du dein letztes Solo-Album „Mir so nah“ auf den Markt gebracht, jetzt kommt mit „Spiegelbild“ dein aktuelles. Was hast du in den drei Jahren gelernt, wie klingt das neue Album im Vergleich zum Vorgänger?
In der Zeit habe ich mir vieles an Musik angehört und ausprobiert. Der Unterschied ist, dass man in die Lieder von Spiegelbild etwas freier sein eigenes Bild vom Leben hinein interpretieren kann. Mir so nah gibt die jeweilige Thematik in den Liedern eher vor.

Was steckt im neuen Album drin? Wer und was haben dich inspiriert und wovon erzählen die Songs?
Ein Lebensgefühl, das für die Offenheit ist und daher nichts ausschließt, auch nicht die Möglichkeit auf Glück. Das Leben ist immer die beste Inspiration.

Was willst du mit dem Titel an sich sagen? Was bedeutet „Spiegelbild“?
Für mich bedeutet Spiegelbild, dass mein Gegenüber mich reflektiert. Es kann aber auch das eigene Spiegelbild bedeuten oder dass man selbst jemanden den Spiegel vorhält.

Welcher ist dein persönlicher Lieblings-Track aus dem Album und wieso?
Gemeine Frage, da mir jedes Lied sehr gut gefällt 😉 Kann ich also nicht zufriedenstellend beantworten

Du bist in einem schwierigen Familien-Umfeld groß geworden, hast zu deinen Eltern keinen Kontakt. Verarbeitest du das auch heute noch in deiner Musik oder hast du diesen Abschnitt deines Lebens hinter dir gelassen?
Hinter mich gelassen nicht, aber verarbeitet insofern, dass es mir heute nicht mehr im Weg ist.

Cassandra

Angefangen hat alles mit Freundeskreis, da warst du erst 17 Jahre alt. Der Durchbruch kam mit Glashaus, wir erinnern uns noch alle an „Wenn das Liebe ist“. Was hat sich seitdem verändert?
Ich würde gern behaupten, dass ich einige Ängste und Unsicherheiten abgelegt habe, das wird sich aber erst mit der Zeit zeigen.

Machst du heute ausschließlich Musik, die du liebst oder musst du dich ab und zu auch anpassen, um kommerziell mitzuhalten und wirtschaftlich zu bleiben?
Es gibt zeitlose Lieder, auf die ich bestehe und Lieder, die sich der Zeit anpassen. Solange ich die Mischung aus beiden Zeitwelten machen kann, habe ich genau das geschafft, was mein Leben ausmacht und fordert: Offenheit.

Wir bedanken und ganz herzlich bei Cassandra und wünschen ihr für ihr neues Album viel Erfolg. Spiegelbild gibt es ab Oktober im Handel. Mehr über unseren Cover-Star erfahrt ihr auf Cassandras Homepage und ihrer Facebook-Fanpage.

Fotos: Hannes Caspar

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