Sei es der Strohhut für den Strandlook oder ein Bandana um die Hippie-Frisur, ein gut gewählter Kopfschmuck als Accessoire setzt das i-Tüpfelchen auf jede Kombination. Ist das passende Hütchen für den eigenen Look erstmal gefunden, kann jedes Outfit zu einem Hingucker verwandelt werden.

Der Hut

Hut

Hüte überzeugen mit ihrer Vielfalt. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben, Formen und Facetten. Aus dieser großen Auswahl kann jeder das Passende für sich aussuchen und den Look gemäß dem eigenen Geschmack abrunden.

Wer ein Statement setzen will, kann auf den Cowboyhut zurückgreifen. Das typisch amerikanische Accessoire ist in der Cowboy-Kultur des 19. Jahrhunderts verwurzelt und hat sich innerhalb Jahrzehnte zu einem beliebten Fashionartikel entwickelt, der bis heute an Pokertischen in Las Vegas bis hin zu High-Fashion-Shows überall zu sehen ist. Der Cowboyhut wird stark mit Unabhängigkeit und Abenteuer assoziiert und wirkt gleichzeitig sehr bodenständig. In Kombination mit lässiger Kleidung kann er den Charakter einer starken Persönlichkeit unterstreichen.

Sommerhut

Etwas lockerer wirkt der Strohhut. Er wurde im 17. Jahrhundert zum ersten Mal als Modeartikel bekannt. Englische Dichter, die ihre Sehnsucht nach einem einfachen Landleben in ihren Werken ausdrückten, verbreiteten den Strohhut unter der englischen High Society. Er wurde so populär, dass Strohhutmanufakturen eröffnet wurden, um der Nachfrage nachzukommen. Seitdem zählt er zu den Accessoires, die immer wieder ein Comeback feiern. Als einfacher Kopfbedeckung in natürlichen Farben, unterstreicht er jeden verspielten Sommerlook in Pastellfarben und luftigen Stoffen.

Sehr klassisch ist der Fedora. Udo Lindenbergs Liebling wurde durch ein Werk des französischen Dramatikers Victorien Sardou bekannt. Die Heldin der Geschichte trug einen weichen Filzhut, der bald ein populäres Modeartikel zwischen Frauen wurde. Die Fedora wirkt in erster Linie edel und ist eine gute Wahl für herbstliche Tage, in denen du dazu gerne Oversize-Pullover auf lange Röcke und lässige Jeans kombinieren kannst.

Béret

Béret

Immer zeitlos und allseits beliebt ist das Béret alias die Baskenmütze. Der Name lässt vermuten, dass das Accessoire aus dem Baskenland stammt. Tatsächlich verdanken wir die Bezeichnung dem Kaiser Napoleon III, der das Béret zum ersten Mal dort während eines Urlaubs kennenlernte und es nach der Region benannte. Vermutlich stammt es tatsächlich aus Béarn und verbreitete sich von dort aus in ganz Südwesten Frankreichs sowie Nordspanien.

Heute ist die Kopfbedeckung ein Muss für den klassisch-französischen Style aus fließenden Stoffen, schlichten Schnitten und wenig Farbe. Hinzukommt eine einfach Frisur, wenig Make-up und bequemes Laufwerk. Der ganze Look wirkt natürlich lässig und ungemacht. Ergänzt wird das Ganze mit Accessoires wie Halstücher, Ohrringe oder Taschen, die die eigene Persönlichkeit in Geltung bringen. Hierfür ist die Baskenmütze eine perfekte Alternative für die wechselhaften Frühling- und Herbstmonate. Ein knallrotes Béret kann ein schlichtes Outfit zu einem wahren Hingucker verwandeln. Wer nicht alle Blicke auf sich ziehen will, kann dagegen eine Farbe monochrom zu den restlichen Kleidungsstücken aussuchen. Egal was gewählt wird, die Baskenmütze bringt Klasse.

Caps

Caps

Caps sind für den sportlich-causalen Stil. Die Cap ist eine populäre Kopfbedeckung, die den Sprung von den Baseballstadien der USA in die Fashionwelt geschafft hat. Zu verdanken haben wir es in erster Linie den legendären Baseballspieler Babe Ruth, einen der bedeutendsten Sportler der amerikanischen Geschichte. Es ist schwierig die Cap richtig zu kombinieren. Sie ist modern, sportlich und sehr alltäglich, was den Look bei Unvorsichtigkeit einen zu nachlässigen Touch gibt. Die Cap funktioniert am besten mit simplen, aber hochwertigen Stücken. Wenn du sie verkehrt herum trägst, ist dir ein sportlicher Straßenlook mit frecher Attitüde gesichert.

Kopftücher und Haarbänder

Frau Bandana

Haarbänder sowie Kopftücher sind wohl die ältesten Accessoires der Menschheitsgeschichte. Bereits in der Antike wurden die Frisuren mit Lorbeerkränzen aufgepeppt. Schließlich sorgte Coco Chanel in den 20ern für das großen Comeback. Strassbesetzte, mit Spitze und Federn geschmückte Haarbänder waren die Blickfänger jeder Party.

Aktuell sind sie wieder hoch im Trend. Diesmal sind sie ein Muss für jeden Sommerlook. Sie passen großartig zu luftigen Kleidern oder geben einer einfachen Kombination aus Jeans und Basic-T-Shirt einen frech femininen Touch. Dabei kannst du bunte Bänder lässig um den Kopf binden oder als Haargummi-Ersatz einsetzen. Natürlich geht es auch komplizierter. Wer Zeit hat, kann aus zahlreichen YouTube-Videos komplizierten Knotentechniken sich aneignen und ein Kunstwerk auf den Kopf zaubern.

Für das gewisse Etwas im Look kann jeder auf eine Kopfbedeckung als Accessoire zurückgreifen. Hüte, Baskenmützen, Caps und Haarbänder runden eine gute Kombination gemäß des eigenen Styles ab und verwandeln jedes Outfit zu einem Hingucker.

 

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