Stylischer Sonnenschutz mit modischen Hüten

Wer in den 70er oder 80er Jahren das Thema Sonnenschutz zur Diskussion stellte, konnte bestenfalls gleichgültiges Achselzucken oder fragendes Stirnrunzeln ernten. In einer Zeit, in der es als chic galt, so gebräunt wie möglich durch den Sommer zu lustwandeln, war das Bewusstsein für gefährliche Hautkrankheiten kaum ausgeprägt. Allenfalls Kindern wurde verboten, bei größter Mittagshitze ungeschützt stundenlang Sonne zu tanken – weiter ging die Verantwortung für die Gesundheit damals nicht.

Die Folgen dieser Haltung sind heute noch spürbar und werden in den nächsten Jahren noch einmal deutlich ansteigen. Experten rechnen mit einer signifikanten Zunahme verschiedener Hautkrebsarten in den nächsten Jahren. Dies sei auf eben diesen leichtsinnigen Umgang mit Sonneneinstrahlung zurückzuführen. Wer in jungen Jahren regelmäßig einen schweren Sonnenbrand erlitten hat, weist heute ein deutlich höheres Risiko auf, an Hautkrebs zu erkranken. Sowohl die geringe Nachfrage nach ausreichendem Sonnenschutz, als auch ein unzureichendes Angebot gut entwickelter Produkte gelten als gefährliche Wegbereiter für über 300.000 Hautkrebsdiagnosen in Deutschland – und das jedes Jahr.

Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor

Heutzutage weiß man, dass es aus gesundheitlichen Gründen geboten ist, sich vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Und man weiß auch, wie man das tut. Während noch vor wenigen Jahrzehnten einstellige Lichtschutzfaktoren Standard waren, werden heute in der Regel Sonnencremes mit Faktoren zwischen 30 und 50 aufgetragen. Verbesserte Rezepturen und deutlich gesunkene Preise lassen die Verbraucher häufiger zu Sonnenschutzmitteln greifen als früher. Doch der Schutz der nackten Haut ist nur die halbe Miete.

Sonnenschutz durch passende Kopfbedeckung

Gerade Menschen, die sich nicht freiwillig über längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sehen, wie z.B. Straßenbauarbeiter, sollten zusätzlich zu einer vernünftigen Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor auf eine passende und qualitativ hochwertige Kopfbedeckung setzen. Dadurch werden neben dem Gesicht auch der Nacken, die Ohren und die Nase vor Sonnenbrand geschützt. Wichtig ist jedoch, auf einen Sonnenhut zu setzen, der die Anforderungen an einen effizienten Schutz vor den gefährlichen UV-Strahlen erfüllt. Entscheidend ist hier die Größe des UPF (Ultra Protection Factor). Dieser Wert ist in etwa mit dem Lichtschutzfaktor von Sonnencremes gleichzusetzen. Er gibt analog zu diesem an, wie viel länger ein Aufenthalt in der Sonne möglich ist, ohne einen Sonnenbrand zu erleiden.

Ein Sonnenhut bildet demnach eine wichtige Barriere zwischen Kopf und Sonne. Die breite Krempe bewirkt, dass das Gesicht beschattet wird. Somit kann man die Gefahr von Sonnenbrand und/oder Sonnenstich erheblich reduzieren. Besonders wichtig ist eine passende Kopfbedeckung für Babys und Kleinkinder. Zum einen haben diese noch kein Gefühl dafür, wie lange ein Aufenthalt in der Sonne gefahrlos möglich ist. Zum anderen ist der Haarwuchs häufig noch nicht ausreichend ausgeprägt. Das führt dazu, dass die Kopfhaut der direkten Sonneneinstrahlung noch stärker ausgesetzt ist als bei Erwachsenen.

Sonnenhut als stylisches Accessoire

Glücklicherweise ist der Markt für Sonnenhüte heute sehr breit gefächert, so dass jeder Geschmack bedient werden kann. In Verbindung mit eleganter sommerlicher Kleidung kann ein modischer Sonnenhut ein stilvolles I-Tüpfelchen auf das gewählte Outfit sein. Ein Sammelsurium an verschiedensten Farben, Formen und Materialien sorgt also nicht nur für perfekten Sonnenschutz, sondern vollendet auch den kompletten Look. Ein hochwertiger Sonnenhut bildet daher die perfekte Symbiose aus sinnvoller Anwendung und attraktivem Design.

 

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