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UMASAN auf dem Runway

Vegane Mode aus Berlin

Wer Sandra und Anja vom Berliner Label UMASAN bereits kennt, der weiß, dass ihre Runway Performance immer etwas ganz besonderes ist. Auch bei der jetzigen Mercedes Benz Fashion Week sind die Zwillingsschwestern ihrer Linie treu geblieben.

Ihre Kollektion ist wie gewohnt sehr schwarzlastig und lebt von präziser Schnittführung. Diesmal hat sich allerdings ein Farbtupfer eingeschlichen. UMASAN integrieren bei der aktuellen Kollektion kupferfarbene Akzente, was definitiv ein neues Highlight der Couture ist.

Die Show auf dem Runway polarisierte die Gäste. Die meisten Designer der Berliner Fashion Week, setzen auf gute Laune und laute Beats. Stimmung ist alles, allerdings interpretieren das Anja und Sandra auf ihre persönliche Weise.
Düstere Stimmung, Geigenspieler und Gesang. Der Runway wurde wie eine Oper inszeniert und das muss man eben mögen. Fern von dem Glitzer und Glamour der Modeszene, beschert uns UMASAN einen sehr emotionalen Moment.

Wer von veganer Mode hört, der sollte sich denken können, das sich hinter dem Label etwas anderes und völlig neues verbirgt- so war auch die Show auf dem Runway.
Die beiden Schwestern passen sich eben nicht an, sondern leben und designen so, wie sie das für richtig halten. Ihr Grundsatz, dass jeder selbst entscheiden sollte, ob er mit dem Mainstream geht oder als Individuum lebt, hätten sie mit ihrer Show nicht besser verdeutlichen können.

UMASAN. Mode mit Intellekt und Köpfchen. Ein Ort der Zuflucht mitten in der oberflächlichen Modewelt.

Die Galerie für euch hier:

UMASAN Runway

UMASAN Runway

UMASAN Runway

UMASAN Runway

UMASAN Runway

UMASAN Runway

UMASAN Runway

UMASAN Runway

UMASAN Runway

UMASAN Runway

 

Fotos: 6dots TV

GLAW auf der Fashion Week in Berlin

GLAW auf der Fashion Week in Berlin

Das sympathische Designerduo Maria Poweleit und Jesko Wilke, begeistert mit ihrem Label GLAW auf dem Runway der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin.

GLAW setzt vor allem auf Tragbarkeit. Das heißt es werden hochwertige Materialien wie Leder und Seide verarbeitet, jedoch fließt immer eine nötige Portion Streetstyle in die Kollektionen mit ein. Die jetzige Kollektion zeigt Lederkombinationen, wie einen kompletten Anzug oder Rock im Farbmix. Ebenfalls rassige Felljacken werden zu Minirock oder Bikerhose kombiniert. Alle Models tragen eine schwarze Krone oder Schirmkappe und Wuschelhaar. Egal ob zum Abendkleid oder zur rockigen Lederkombi: Lässigkeit steht an erster Stelle.

Klar, wieso sich hier so viele Prominente in der Front Row tümmeln: Fiona Erdmann, Claudia Effenberg, Manuel Cortez und viele mehr. Sie alle wollen die neue Kollektion sehen und kommen natürlich im kompletten GLAW Look zur Show.

Hier die Galerie zur GLAW Show:

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Fotos: 6dots.TV

Anja Gockel SS 2015

Anja Gockel SS 2015

Die gebürtige Mainzer Designerin Anja Gockel zeigt ihre Sommerkollektion auf dem Runway der Mercedes Benz Fashion Week. Wir sprechen mit ihr bereits vor der Show backstage und Anja ist natürlich Profi und absolut entspannt. Sie lässt sich Haare und Make Up machen und zwanzig Minuten vor Showbeginn gibt es nochmal eine Generalprobe.

Die Show ist gut besucht und wir sind sehr gespannt auf ihre Kollektion. Inspiration für ihre Kreationen war die Ballettdirektorin Pina Bausch, das Zitat von ihr „Wir sind alle Perlen. Jeder auf seine Weise.“, fasziniert Anja sehr. Zu Showbeginn betreten deshalb zunächst vier Tänzerinnen die Bühne und lassen uns an einem sehr emotionalen Tanz teilhaben. Als das erste Model den Runway betritt, setzten vibrierende Elektrobeats ein. Die Couture ist von bunt bis uni gut gemischt. Besonders auffallend: Der tolle Schnittverlauf ihrer Mode. Jedes Teil ist wahnsinnig toll angefertigt und begeistert uns.

Topmodel Rebecca Mir läuft für Anja über den Runway. Es werden verhältnismäßig viele Teile gezeigt, jedoch kann man sich daran gar nicht satt sehen. Gute Laune Mode, die aus jeder Frau das Beste rausholt.

Die Galerie zur Show könnt ihr hier sehen:

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Fotos: 6dots.TV

Kolumne: Gedanken aus der Komfortzone.

Seitdem das Internet so richtig stylish wurde, an jeder virtuellen Ecke ein hübsches Bildchen oder ein inspirierender Satz zu finden ist, habe ich einen eigenen Ordner auf meinem Desktop. Der ist randvoll mit genau diesen Sprüchen, einsamen Landschaften, glücklichen Menschen, die in den Sonnenuntergang laufen und mir erzählen, was ich tun muss, um auch so glücklich zu sein. Mittlerweile frage ich mich allerdings: Warum brauchen wir das eigentlich?

Gab es irgendwann einen Zeitpunkt, an dem unser Freigeist einfach so geweckt wurde? An dem jemand beschlossen hatte, dass ab jetzt jeder wieder träumen muss, ganz viel reisen gehen sollte und am besten auch noch fabelhaft sonnengeküsst dabei auszusehen hat? Die virtuellen Inspirationsquellen kamen auf einmal aus dem Boden geschossen und der persönliche Guru ist mittlerweile nur noch einen Klick entfernt.

Ich finde das ja toll. Buddhismus-Weisheiten in meiner Timeline? Grandios. Die nächste Reiseinspiration flattert durch einen umwerfenden Tumblr direkt in mein Postfach? Einfacher geht es kaum.

Und trotzdem: Wer hat denn mit dem Ganzen angefangen? Und, viel wichtiger: Brauchen wir wirklich die omnipräsente Weisheit um uns herum, damit wir unseren Hintern vom Sofa kriegen und das tun, was wir wirklich tun wollen? Warum fühlen wir uns mit dem Blick auf die schönen Bilder mit noch wundervolleren Zeilen bestückt so viel besser als kurz zuvor? Ich für meinen Teil bin jedes Mal nicht weit davon entfernt, meine Rechnungen zu begleichen, den Mietvertrag zu kündigen und der Wanderlust zu folgen, dahin, wo sie mich bringt, wahlweise genau zu dem Ort, der auf dem Bild ist, das mich letztlich zu dieser Entscheidung gebracht hat.

Früher, ja früher, da gab es das nicht. Wenn man Inspiration gesucht hat, hat man ein Buch aufgeschlagen oder mit den richtigen Leuten geredet. Waren die Menschen damals unglücklicher – oder hat es einfach ein bisschen länger gedauert, bis sie wussten, was sie wollten? Man hat wohl in kleineren Dimensionen gedacht und geträumt – selbst gereist ist man im Durchschnitt lange nicht so weit und so oft, wie wir es mittlerweile tun.

Die Frage ist aber doch allerdings die: Nur, weil uns jemand sagt, wie wir was zu machen haben, wenn wir dies und das erreichen wollen, heißt es nicht, dass es a) für jedes Individuum die Lösung darstellt und b) wir das dann auch wirklich umsetzen. Ich meine, Hand aufs Herz, wie viele von euch haben sich die Zitate auf kleinen Bildchen oder Postkarten nicht nur eingerahmt und ins Zimmerchen gehängt, sondern auch wirklich etwas daraus mitgenommen?

Wir reden. Und wir lassen uns berieseln. Aber die Hausaufgaben, das Wichtige aus den Infos herauszuziehen und umzusetzen, das machen doch die Wenigsten. Vielleicht hat Julia Engelmanns Slam auch gerade deswegen letztes Jahr so eingeschlagen.

Weil wir alle ein bisschen erkannt haben, dass der eigene Schweinehund ein eigentlich angenehmes Haustier ist, mit dem man gerne gemeinsam auf dem Sofa kuschelt. Weil er so groß und flauschig ist, dass man kaum über ihn drüber steigen kann, ach was, möchte!

Die Komfortzone wird ganz groß geschrieben. Einfach, weil ferne Länder durch das Internet auf einmal unglaublich nah erscheinen und nicht endlos weit weg, unberührbar. Weil wir uns binnen Sekunden durch alle möglichen Informationen klicken können, die wir brauchen, um einen schnellen Motivationskick zu bekommen. Einen Flash, der mir aufzeigt, was ich doch eigentlich möchte.

Aber am Ende des Tages ist es dann doch einfacher, die Weisheit einfach nur weiterzugeben. Sollen die anderen das doch machen.

„Decide who you want to be and go be it“. Ach, lieber dem Schweinehund die Ohren kraulen.

Foto: Anika Landsteiner

C´est tout/CE´NOU Runway S/S´15

C´est tout ist französisch und bedeutet wörtlich übersetzt: Das ist Alles.

Alles was eine Frau zum richtigen Look braucht, ist das passende Kleid- c´est tout!

Das deutsche Modellabel C´est tout kombiniert den Berliner Lifestyle mit Pariser Chic auf raffinierte Art und Weise. Designerin Katja Will, macht Mode für Frauen, die es stilvoll aussehen wollen ohne dabei überstylt zu sein. Katja selbst weiß genau von was sie spricht, denn als langjähriger Head of Style bei MTV und VIVA, hat sie Stars und Moderatoren zu einem stilsicheren Look verholfen.

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Auf der Mercedes Benz Fashion Week präsentiert sie ihre Spring/Summer Kollektion 2015. Klare Silhouetten und klassische Schnitte.

Berlin küsst Paris

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Das deutsche Topmodel Eva Padberg hat gemeinsam mit Katja Will eine „Feel Good“ Kollektion entworfen. CE´NOU verbindet Style mit Lässigkeit und Komfortgefühl.

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Die Kollektion ist sowohl zum Yoga, als auch als entspannter Freizeitlook tragbar.

Richtige Allroundtalente mit Wohlfühl-Garantie.

Die präsentierte Kollektion übertrifft sogar noch alle Erwartungen. Lässigkeit und Coolness auf hohem Niveau. Metallicshorts, Printshirts und Kuschelcardigans! Jedes Teil von Eva´s Kollektion ist ein absolutes Must-Have. Und es kommt noch besser: Die gesamte Kollektion ist ab morgen, den 09.07.2014 erhältlich.

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C´est tout/Ce´NOU: Wirklich alles was Frau braucht

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Mehr von der Fashion Week S/S 2015 zeigt uns Rebekka Ruétz »

 

Hier geht’s zur Zukker A/W 2015/16 Kollektion:

ZUKKER MBFW A/W 2015

 
 

Fotos: 6dots.tv

A suitcase full of dreams. Rebekka Ruétz S/S 15 Show

A suitcase full of dreams. Rebekka Ruétz S/S 15 Show

Must-Haves für coole Großstadt Prinzessinnen

Die Designerin Rebekka Ruétz ist bekannt für ihre eigenwilligen Kreationen. Ihre Spring/Summer´15 Kollektion zeigte sie auf dem Runway der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin. Sie trägt den Titel „A suitcase full of dreams“ und wird durch eine spezielle Falttechnnik dominiert.

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Diese Falttechnik sorgt für extravagante Silhouetten in unterschiedlichsten Variationen. Gestützt wird der Look von Leder- und Tülldetails. Das heißt wir sehen feminine Looks wie weite Röcke, seidene Blusen und Skinny Jeans in 7/8 Länge. Die Taille wurde extrem betont mit breiten schwarzen Ledergürteln. Im Kontrast zum harten Leder sind alle Teile der Rebekka Ruétz Kollektion in saften Pastelltönen gehalten.

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Auf bauschiges Tüll á la Cinderella trifft rockiges Leder und coole Sonnenbrillen.

Die Models hatten fantasievolle Bemalungen in den gleichen Pastellfarben im Gesicht, dazu mädchenhafte Flechtfrisuren und einen straighten Blick. Unsere Favoriten: Die gelbe Skinny Jeans im Batik Look und natürlich die Abschlusscouture- ein bodenlanger Tüllrock in zartem rosa, wie im Märchen.

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Rebekka selbst bedankt sich natürlich, so wie es sich gehört, am Ende der Show. Eine elfenhafte Frau mit wunderschöner roter Wallemähne, gekleidet in schwarz. Mädchenhaft und rockig zugleich. Rebekka Ruétz: Unbedingt eine Shopping Sünde wert!

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Hier geht’s zur Show von Anja Gockel »

 

Fotos: 6dots TV

Kommunikation nur per Emoji?

chat mit emojis

Habt ihr eigentlich mitbekommen, dass…?

… es bald ein Netzwerk geben soll, bei dem man lediglich über Emojis kommunizieren kann?

Schon F.R. David hat gesungen: „Words don’t come easy…“
Yep, manchmal, da ist es weit gefehlt mit den richtigen Worten, die sich verstecken und nicht gefunden werden wollen. Eine neue App schafft nun Abhilfe für alle unter uns, die nicht mehr ihre Emotionen in Worte fassen, aber trotzdem weiterhin kommunizieren wollen: Emojli.

Dass Emojis beliebt sind und sie jeder gerne mal benutzt, steht wahrscheinlich außer Frage. Die kleinen Gesichter oder Symbole verleihen den Worten in unseren Kurzmitteilungen mehr Ausdruck und erinnern an Zeiten, in denen wir noch durch Bilderbücher geblättert oder Comics gelesen haben. Auch wenn es meist tausendfach länger dauert, eine SMS mit den Bildchen zu verzieren, anstatt lediglich die nackten Buchstaben abzuschicken, kommt kaum einer dran vorbei. Grund genug, dass „Unicode“, was verantwortlich für die Textregulierungen für iOS und Co. ist, die bestehenden Emojis um 250 neue erweitert hat.

Der Clou an der Emojli-App ist allerdings, dass dem Nutzer hier jegliche Buchstaben fehlen. Kein Alphabet ist zu finden, es gibt lediglich die bunten Emoticons, von einem Smiley bis zur Aubergine ist einfach alles dabei und soll somit ermöglichen, was an Sinnlosigkeit kaum zu übertreffen ist: Kommunikation ohne Worte. Die Begründung? Mal abgesehen davon, dass es wohl Aufsehen erregen wird, soll es ein Netzwerk ohne Hashtags und SPAM werden, denn dafür gibt es (noch) keine Zeichen.

Witzig ist es irgendwie und funktionieren, ja, auch das wird es sicherlich, mindestens mal in Japan. Für diejenigen, die sowieso kein Fan der Bildchen sind – das sind meistens die Männer unter uns, die kurz und prägnant schreiben, danach abschicken und das Handy weglegen – wird es wohl eher nichts sein. Muss es aber auch nicht, denn wer Lust auf das Programm hat, gehört zu der Zielgruppe, welche die Smileys sowieso schon im Übermaß nutzt.

In ihrem YouTube-Video erklären die beiden Macher Matt Gray und Tom Scott, dass es sich nicht um eine Satire auf die mobile Kommunikation handelt, sondern ernst gemeint ist. Bereits Tausende von Menschen haben einen Usernamen angefordert, obwohl das Programm noch nicht zu erwerben ist. Klingt nach dem neuesten Streich sozialer Netzwerke.
 

Übrigens: Der Username kann, darf oder muss selbstverständlich ebenfalls aus Emojis bestehen. Für AJOURE´ Germany möchten wir daher bitte High-Heels, einen Schreibblock und Lippenstift beantragen.

 


 

 
Foto: Todor Tsvetkov/Getty Images

Ewa Herzog präsentiert ihre fünfte Kollektion

Ewa Herzog präsentiert ihre fünfte Kollektion.
Die schöne Designerin mit ganz viel Herz und Spitze.

Donnerstagabend vor Beginn der Fashion Week in Berlin. Eine ganz besondere Designerin macht es in diesem Jahr mal ganz anders. Die großartige Ewa Herzog präsentierte ihre fünfte Kollektion im Hotel Steigenberger. Da wir mit Ewa selbst, bereits ein tolles Interview hatten, waren wir natürlich sehr gespannt darauf, was diese beeindruckende Frau auf die Beine stellen wird.

Wir betreten also das Hotel und fühlen uns wie in einem Märchenwald. Das Licht ist gedimmt, eine Eisbar gibt es ebenfalls und eine riesige mit Kerzen gepflasterte Wendeltreppe dominiert den Raum. Das Publikum ist wild gemischt, von elegant über extravagant bis zum Hipster, ist alles vertreten. Wir treffen Ewa Herzog vor ihrer Show bereits backstage. Hektik, Stress und ein rauer Umgangston? Sicher nicht bei Ewa! Die Models werden geschminkt und frisiert und zwischen ihnen, eine mit Lockenwicklern geschmückte Ewa Herzog, die gut gelaunt und tiefenentspannt auf uns zukommt. Sie wünscht uns viel Spaß und schwups ist sie auch schon wieder weg. Also platzieren wir uns in der ersten Reihe und die Show beginnt: Spitzenkleider wohin das Auge reicht.

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Klassische Schönheit und ruhige Beats, wie die Designerin selbst.

Was diesmal anders ist: Farbtechnisch hat sich Ewa richtig was getraut, deshalb erstrahlen manche der Teile in sattem gelb oder grün. Der Abend wir von der emotionalen Live Performance des Sängers Andreas Bourani abgerundet. Kurz bevor wir uns auf den nach Hause weg machen, komm Ewa auf uns zu. „Wie hat es euch gefallen? Habt ihr bereits ein Lieblingsstück?“. Klar, haben wir das! Das schönste Stück des Abends war definitiv Ewa selbst. Soviel Herz und Menschlichkeit. Ein Abend kurz vor dem Beginn der Fashionweek, mitten in Berlin und in mitten der glitzernden Modewelt. Und trotzdem fühlte es sich an, als wären wir zu Gast bei einer Freundin, mit der man mitfiebert, sich mitfreut und sie eben einfach lieben muss.

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Danke Ewa Herzog für dieses großartige Fashion Week Opening!

Foto: Laura Sold

Kolumne: Flittchenbarometer – Wann ist viel ZU viel?

flittchenbarometer

Also bei manchen Sachen gibt es definitiv kein zu viel, oder? Kann eine Frau zu viele Schuhe oder Handtaschen haben? Nein, ich glaube nicht, da kann es nie genug geben!!! Hier sind wir Frauen mal die Jäger und Sammler. Kaum haben wir eine Tasche erlegt, die wir unbedingt haben mussten, haben wir auch schon die nächste auf dem Radar, die sooo ganz anders ist als all die anderen, die wir bereits besitzen! Also nichts wie los auf die Jagd nach der nächsten Beute und ganz wichtig – niemals das Ziel aus den Augen verlieren, es sind noch andere Mädels unterwegs…

Doch wie ist das mit der Anzahl der Liebhaber, gibt es hier ein zu viel, zu wenig oder genug? Es gibt Fragen, die sollten nicht gestellt werden und wenn sie dann dummer Weise doch gestellt wurden, sollte frau sie eigentlich lieber nicht beantworten. Aber ist sie erst mal gestellt, die Liebhaber-Frage, scheint es gleich wie ein schwerwiegendes Schuldgeständnis, wenn wir nicht darauf antworten möchten. Also tun wir es dann letztlich doch, wenn auch mit Bauchschmerzen. Egal wie, es kann nur blöde enden. Uns Frauen wird ja gleich unterstellt, dass wir erst mal mindestens 10 Liebhaber unterschlagen würden, was ja völliger Schwachsinn ist, oder? Ich habe die Frage mit reinem Gewissen beantwortet und war mir meiner Zahl ziemlich sicher. Doch als dann nochmal nachgehakt wurde und ich mich in Ruhe mal mit dem Rechenschieber hingesetzt habe, musste ich feststellen, dass ich tatsächlich ziemlich genau 10 Sexpartner unterschlagen hatte. Aber nicht absichtlich! Nein, sie sind einfach nicht im Gedächtnis geblieben. Wir alle können uns wohl auch denken warum… Der eine öder als der andere. One-Night-Stands können auch mal, wenn’s blöd läuft, zum nächtlichen Alptraum werden, kann ich Euch sagen! Es hat einfach überhaupt nichts geklappt, so dass man sofort beschlossen hat, das Ganze lieber nicht zu Ende zu bringen oder noch schlimmer, das bislang Geschehene am besten gleich wieder zu verdrängen.

Hast du eine bestimmte Zahl überschritten, bekommst du ganz offiziell den Schlampen-Stempel aufgedrückt

Ich hatte bei meiner Aufzählung sogar einen festen Partner unterschlagen, da der Verdrängungsmechanismus in meinem Kopf bei diesem Thema schnell auf Hochtouren aufgelaufen ist. Schlechter Sex wird halt sicherheitshalber lieber gleich aus dem Gedächtnis gestrichen, bevor man sich bei der Erinnerung daran, damit auseinandersetzten muss, was oder besser gesagt wer um Himmels Willen einen da geritten hat. Aber dennoch ist die Zahl nicht besonders hoch ausgefallen, finde ich. Ich bin 30 Jahre alt. Was ist für mich bitte eine angemessene Zahl? Gibt es eine Formel, die man beachten sollte? Sozusagen die Schlampen-Formel. Ist dein Ergebnis unter einem bestimmen Wert ist alles gut. Hast du hingegen eine bestimmte Zahl überschritten, bekommst du ganz offiziell den Schlampen-Stempel aufgedrückt. Wie könnte so eine Formel wohl aussehen? Man nehme das Alter, in dem man sexuell aktiv geworden ist und rechne die Jahre hoch. Also bei mir 15 Jahre. Und dann? Pro Jahr 1 Sexpartner wäre vermutlich fast mit dem Verhalten einer Nonne gleich zu setzen! Und wenn man als Teenie entdeckt hat, dass Ken im wahren Leben ganz anders aussieht, dann will man doch nicht mehr mit seinen Barbies spielen, sondern sucht sich lieber ein anderes, eben ein „echtes“ Spielzeug. Gehen wir von 2 Sexpartnern pro Jahr aus, kommen wir auf 30 Liebhaber. Schlägt hier jetzt schon das Flittchenbarometer aus oder ist das noch eine angemessene Zahl. Würden all diese Männer beim Aldi an der Kasse stehen, würde die Mitarbeiterin schon wie wild auf die Klingel drücken, dass noch ein paar Kassen geöffnet werden und sie auf ihre Kolleginnen verteilen.

Aber sind das wirklich schon zu viele? Kann man nicht nur durch viel Üben etwas lernen? Ist doch sehr schwer, gut im Bett zu sein, oder besser gesagt zu werden, wenn ich nur mit einem einzigen Mann übe. Frau sollte doch auch ihre Erfahrungen sammeln können, damit sie, wenn sie dann ihren Prinzen gefunden hat, nicht nach ein paar Jahren denkt, ob sie nicht vielleicht doch was verpasst hat. Oder es eben so einige Dinge gibt, die sie gern noch ausprobieren würde und der wohlerzogene Prinz, der wirklich der Richtige ist (!), das womöglich dann nicht mitmachen möchte. Ich beschäftige mich jetzt seit Tagen mit dieser Frage und ich muss sagen, eine eindeutig richtige Antwort darauf, finde ich einfach nicht. Ich musste aber auch feststellen, dass mein Flittchenbarometer nicht wirklich geeicht ist, da ich bei verschiedenen Frauen andere Maßeinheiten benutze. Das mag auch nicht korrekt sein, aber diese Frage ist auch keine, die man rational beantworten kann. Hier spielt die subjektive Wahrnehmung eben eine entscheidende Rolle und die Sympathie zu derjenigen, die man da gerade durchleuchtet. Solange mein Barometer nicht bei mir selbst ausschlägt, glaube ich, ist meine Welt noch in Ordnung. Also was glaubt ihr, was ist zu viel?

Foto: istockphoto.com

Anna Maria Damm: „Das beste ist, wenn man einfach sich selbst treu bleibt!“

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Aus Topmodelkandidatin wird Social Media Star! Anna Maria Damm ist uns auch nach ihrer Teilnahme an Heidi Klums Topmodelsuche im Gedächtnis geblieben: Ihr Youtube-Kanal verbucht über 200.000 Abonnenten, ihr Instagram-Account sogar über 320.000! Da können sich so einige Siegerinnen eine Scheibe von der Fünftplatzierten aus Staffel 8 abschneiden. Doch was ist ihr Geheimnis? Was macht Anna Maria so erfolgreich? Wir haben in einem exklusiven Interview für euch nachgefragt.

Steckbrief

Vollständiger Name: Anna Maria Damm
Geboren: 11. April 1996, Neuenbürg
Geschwister: KAatharina Damm
Beruf: Influencerin
Verlobter: Julian Guthar
Kinder: 2 Mächden
Größe: 1,76 m
Sternzeichen: Widder


Du warst eine der beliebtesten Kandidatinnen, die jemals bei Germany’s Next Topmodel mitgemacht hatten. Wie hat sich dein Leben nach der Sendung verändert? Welche Erfahrungen haben dich geprägt, was hast du für dich mitgenommen?
Es hat sich sehr viel verändert! Ich konnte durch die Sendung wirklich viel lernen und viele Erfahrungen sammeln. Vor allem habe ich dadurch so tolle Leute kennenlernt und dazu auch sehr viele Fans, die mich tagtäglich bis heute noch so toll unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar!

Wie verläuft deine Model-Karriere? War GNTM ein eher gutes oder eher unvorteilhaftes Sprungbrett. In der Branche sind solche Casting-Sendungen ja eher mit einem negativen Image behaftet.
GNTM war für mich ein wirklich gutes Sprungbrett! Durch die Sendung sind natürlich viele Leute auf mich aufmerksam geworden und ich werde heute noch sehr oft gebucht. Ich denke es kommt im Endeffekt auf einen selber an, was man aus der Bekanntheit macht. Dem negativen Image hat man sich immer selbst zu verantworten und deshalb sollte man immer darauf achten, wie man sich im TV oder allgemein in der Öffentlichkeit präsentiert!

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Wie sieht dein Alltag jetzt aus? Erkennen dich viele auf der Straße?
Obwohl die Sendung schon ein Jahr her ist, werde ich echt noch total oft angesprochen. Aber ich denke, dass liegt auch daran, weil ich Immer noch sehr present im TV bin und vor allem auch sehr aktiv auf meinen Sozialen Netzwerken und versuche jeden Tag mit meinen Fans zu kommunizieren!

Dein Youtube-Kanal hat über 200.000 Abonnenten. Glückwunsch erst mal dazu. Und auch bei Facebook und Instagram bist du hoch im Kurs. Was sagst du dazu? Überrascht dich das, dass dir so viele Leute bei ganz alltäglichen Dingen oder einfach beim Erzählen zuschauen wollen?
Ja natürlich! Das ist wirklich ein sehr komischen Gefühl! Aber nach GNTM wollten ich einfach meinen Fans zeigen, dass ich sie nicht vergessen habe und wollte denen natürlich zeigen, was ich so mache und es macht mir wirklich soooo viel Spaß die Videos zu drehen und zu schneiden! Ich liebe es einfach meine Fans mit neuen Videos zu unterhalten und mehr oder weniger auch hilfreiche Tipps geben und meine Erfahrungen mit ihnen teilen.

Was glaubst du, was dich so erfolgreich macht? Und was rätst du jungen Mädchen, die deinem Beispiel folgen wollen und auch in den Medien durchstarten möchten?
Das beste ist, wenn man einfach sich selbst treu bleibt! Es bringt nichts sich zu verstellen oder irgendeine Rolle zu spielen, denn das merken die Zuschauer ja auch…

Welchen Weg möchtest du in Zukunft einschlagen? Bleibst du deinen Fans erhalten bei Youtube, in der Modewelt, vielleicht sogar als Schauspielerin und Sängerin? Oder willst du etwas, wie sagen die Eltern immer so schön, „Vernünftiges“ machen?
Ich finde es sehr wichtig einfach das zu machen, was einem Spaß macht! Ich liebe es kreativ zu sein und mich von Tag zu tag neuen Herausforderungen zu stellen. Youtube nutze ich hauptsächlich um mit meinen Fans zu kommunizieren, einfach um mit ihnen in Kontakt zu bleiben, weil sie mir wirklich sehr wichtig geworden sind.

anna maria

Und jetzt noch ein paar kurze Sätze zum Vollenden:

Mein Idol als Kind war… meine Mutter.

Wenn ich mir nur ein Designerstück leisten dürfte, dann wäre das… ein Tori Bruch Geldbeutel, weil ich sie sehr schön finde. 🙂

Das Wichtigste in meinem täglichen Beauty-Regime ist… meine Gesichtspflege!

Für meine Figur achte ich vor allem darauf, dass… ich viel Wasser trinke.

Zum Geburtstag wünsche ich mir… ein cooles Auto! 🙂

Fotos: Stefan Schäfer

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