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Stars singen Christmas Songs

Christmas-Songs

Die schönste Zeit im Jahr verbringt ihr hoffentlich im Kreise der Liebsten. Wir wünschen zu Weihnachten erholsame Feiertage und viele tolle Geschenke.

Der heilige Abend ist nur halb so schön ohne Weihnachtsmusik. Auch unsere Stars und Sternchen geben jedes Jahr auf’s Neue die größten Christmas-Klassiker zum Besten. Damit auch ihr spätestens jetzt in Festtagsstimmung kommt, hier unsere liebsten Cover-Versionen der schönsten Weihnachtssongs.

Michael Bublé & Thalia – Feliz Navidad

Michael Bublé & Ariana Grande – Santa Claus is Coming to Town

Anna Kendrick – Have Yourself a Merry Little Christmas

Mehr zu Anna Kendrick »

Jennifer Hudson – O Holy Night

Tony Bennett & Lady Gaga – Winter Wonderland

Foto top: Dickens Village 2010 von Kevin Dooley via flickr.com, CC BY 2.0

Marie Nasemann für Great Lengths

Marie Nasemann

Sie ist eine der erfolgreichsten Models, die Heidi jemals entdeckt hat: Marie Nasemann zählt seit ihrer Drittplatzierung bei Germany’s Next Topmodel zu den meistgebuchten und bekanntesten Commercial Models des Landes.

Steckbrief

Vollständiger Name:
Geboren: 8. März 1989, Gauting
Geschwister: Moritz Nasemann, Philipp Nasemann
Beruf: Model, Schauspielerin, Autorin, Podcasterin
Ehepartner:Sebastian Tigges
Kinder: einen Sohn und eine Tochter
Größe:1,77 m
Sternzeichen: Fische

Auch 2014 lief ziemlich rund, so ergatterte Marie den Job für die Great Women 2014 Kampagne von Great Lengths.
Schon mit 16 posierte Marie für Werbekampagnen von großen Namen wie Rena Lange oder Laurél. 2009 dann der endgültige Durchbruch: Als 19-jährige kam die brünette Schönheit 2009 ins Finale von Germany’s Next Topmodel und hat sich nach der Show – anders als viele ihrer Mitstreiterinnen – tatsächlich zum Topmodel gemausert. Schon während der Sendung war klar: Die hat was drauf. Marie ergatterte im Laufe der Staffel die meisten Jobs, musste sich am Ende aber Sara Nuru geschlagen geben. Dennoch: Mittlerweile ist Marie eine von Deutschlands beliebtesten Trendsetterinnen. Ihr Stil: Modern, experimentierfreudig und immer 1A kombiniert. Und auch als Model kann sie Einiges vorweisen. Kampagnenshootings, wie dieses mit Great Lengths, gehören zu Maries Alltag.
Die Great Women Kampagne von Great Lengths passt dabei unglaublich gut zu Marie: Mit der langen, braunen Mähne, den großen, blauen Kulleraugen und dem Schneewottchen-Look ist sie das perfekte Beauty-Model. Für Great Lengths schlüpft sie in die Rolle einer mystischen Waldfee. Wir zeigen exklusive Einblicke vom Shooting.

Marie Nasemann für Great Lengths 3

Marie Nasemann für Great Lengths

Neben der Model-Kariere war Marie auch musikalisch unterwegs. Kurzzeitig sang sie mit It-Girl Bonnie Strange in einer Band. Doch in Zukunft soll eine andere Richtung eingeschlagen werden. „Ich besuche eine Schauspielschule“, berichtet sie. Nach einem Filmdreh mit dem ZDF habe sie Blut geleckt. Außerdem hat sie bereits erste Erfahrungen als TV-Moderatorin – ein echtes Multitalent. Es sieht also so aus, als ob uns Marie zukünftig nicht mehr nur in Werbespots und von Modemagazinen entgegen lächeln wird.

Marie Nasemann für Great Lengths 2

Ihre Filmografie

Hier findest du alle Filme und Serien, in denen Marie Nasemann zu sehen ist, in der Übersicht.

Film- und Serienauftritte

  • 2022: Schon tausendmal berührt als Stefanie Lehmann
  • 2019: Bella Germania  als Helen
  • 2018: Goliath 96 als Lilly Scherzinger
  • 2016: Neid ist auch keine Lösung als Vivien
  • 2013: Ein Sommer in Amalfi  als Caterina

 

Seid ihr neugierig geworden? Mehr über Marie erfahrt ihr nächste Woche im exklusiven Interview hier auf AJOURE oder aber schon jetzt im AJOURE ePaper.

Bilder: Great Lengths
Styling: Kai Kilian

Geschenktipp: Braun Series 9

Braun Series 9

Gepflegte Weihnachten mit unserem Geschenketipp für hübsche Männer

Ladies, was haben wir in diesem Jahr nicht wieder alles an den Herren sehen und dulden müssen. Vollbärte, Ziegenbärte, Schnurrbärte (sorry, aber DAS kann echt nur Magnum) und schlimmeres. Nicht wenig davon haben wir sogar an einem der schönsten Männer überhaupt präsentiert bekommen: Brad Pitt. Und selbst hier muss man sich eingestehen, dass nicht jeder Bart jedem Typ Mann steht. Also weg mit dem Haar!

Ihr mögt eure Männer eigentlich auch lieber glatt rasiert und gut gepflegt? Dann beschenkt euch und euren Liebsten gleich in einem Zug. Zum Beispiel mit einem Braun Series 9. Er wurde an 3-Tage-Bärten getestet und für höchste Männeransprüche entwickelt. Der Braun Series 9 überzeugt im Style durch seine intuitive Designtechnik und technisch durch die intelligente Sonic-Technologie, die jede Gesichtsform erkennt und sich automatisch der Dichte des Bartes anpasst. Um die verschiedensten Bartvarianten zu trimmen, kann der integrierte Präzisionstrimmer einfach nach oben geschoben werden. Für effiziente, hautschonende Rasurergebnisse, die nicht nur unseren Herren der Schöpfung, sondern auch uns Frauen erfreuen.
 

Für jeden Typ der richtige Rasierer

Du bist nicht sicher, welcher Rasierer der Beste ist für den Herrn an deiner Seite? Mit diesem Schnelltest findest hier heraus, welcher Typ Mann dein Partner ist.

Bei Braun gibt es für jeden Typen den richtigen Rasierer. Eine Übersicht mit allen Braun Rasierern findest du hier: https://www.braun.com/de/male-grooming/find-the-right-product.html
 

Was für ein Rasierer Typ ist mein Partner
Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

 

Braun Geld-Zurück-Aktion

Ein Tipp für Sparfüchse: Noch bis zum 31.01.2015 läuft bei Braun die große Weihnachtsaktion. Wie es geht? Einfach Braun Rasierer kaufen, Bon einschicken und bis zu 50 € wieder bekommen. Alle weiteren Informationen bekommt ihr unter https://www.braun.com/de/promotions/cash-back.html und auf den Teilnahmekarten im Handel. Gilt übrigens auch für die Damen.

 

Braun Geld Zurück Aktion
Braun Geld-Zurück-Aktion

 

Wir wünschen euch gepflegte Weihnachten.

Sebastian-Vettel-1

Serien-Tipp: „Modern Family“

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Längst hat die turbulente und preisgekrönte (u.a. Golden Globe Awards und Emmys für die beste Comedy-Serie) Multi-Kulti-Generationen-Sitcom Millionen von Herzen in den Staaten erobert und verspricht auch in Deutschland ein voller Erfolg zu werden.

Dabei scheint das Familienoberhaupt gar nicht so „modern“ zu sein. Denn kein anderer als Ex-Al-Bundy-Darsteller Ed O’Neill blickt uns mit seinem altbekannten grimmigen Knautschgesicht als Jay Pritchett entgegen. Wie in „Eine schrecklich nette Familie“ steht ihm auch hier eine kurvige, vollbusige Ehefrau zur Seite. Doch hier hören die Gemeinsamkeiten der Sitcoms auch schon auf. Zum Glück. „Modern Family“ ist von anderem (weit clevererem!) Kaliber: erfrischend, spritzig und einfach schräg.

In der Mockumentary dreht sich alles um das Alltagsleben von drei miteinander verwandten Familien, die unterschiedlicher nicht sein können.

Hier eine Vorstellung der Familienkonstellation: Der durch Schränke reich gewordene Jay Pritchett (Ed O’Neill) ist seit Kurzem mit der deutlich jüngeren kolumbianischen Schönheit Gloria (Sofia Vergara) in zweiter Ehe verheiratet. Die bringt nicht nur reichlich Lautstärke, amüsante Missverständnisse und vor allem heißblütiges Temperament ins Haus, sondern auch ihren elfjährigen, aber im Geiste doch wesentlich älteren Sohn Manny mit. Jays Kinder aus erster Ehe, Claire und Mitchell, sind erwachsen und haben selbst schon eine Familie.

Seit 16 Jahren verheiratet und mit drei Kindern gesegnet, stellen sich Claire (Julie Bowen) und ihr stets optimistischer Ehemann Phil Dunphy (Ty Burell) den Problemen von Haley, dem typischen Teenager, Alex, Frau Neunmalklug in Person, und Luke, dem verspielten, leicht begriffsstutzigen Küken der Dunphys.
Jays schwuler Sohn Mitchell (Jesse Tyler Ferguson) von Beruf Anwalt lebt mit seinem Lebensgefährten Cameron (Eric Stonestreet), von Beruf Musiklehrer, Footballcoach, Clown, Chor- und Theatergruppenleiter, zusammen, mit dem er soeben ein vietnamesisches Baby adoptiert hat.

Zugegeben, das klingt jetzt nicht so lustig. Ist es aber. Zum Beispiel, wenn ein Schwuler als Katze im Baum hängt, die Latina „Baby Jesus“ bestellt und wenn die Dunphys ihren Valentinstag auf der Rolltreppe verbringen.

Modern Family ist herrlich komisch, ohne albern, nervig und übertrieben grotesk zu sein. Ein definitives Must-See!

Liebe ja. Treue, nein danke. – Kann eine offene Beziehung funktionieren?

Liebe ja. Treue, nein danke. - Kann eine offene Beziehung funktionieren?

„Wie, du steigst noch mit anderen in die Kiste? Du hast doch einen Freund!“

Als mir meine Freundin vor kurzem beim Kaffee eröffnete, dass ihr Freund und ihr selbst sexuelle Treue nicht wichtig sei, konnte ich es kaum glauben. „Na eine offene Beziehung eben“, sagte sie, als wäre es das Normalste der Welt. „Zur Treue werden wir doch sowieso nur durch Sitten und Kultur gezwungen. Wenn es gesellschaftlich nicht so schlecht angesehen sein würde, was meinst du wie viele Menschen da untreu wären?“

Eine durchaus berechtigte Frage, wenn man länger so drüber nachdenkt. Und solche offene Beziehungen scheinen doch öfter vorzukommen, als wir glauben. Monogamie wird zwar gepriesen, doch Hand auf’s Herz: Untreue ist mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Belügen wir uns also selbst, wenn wir dem Partner ewige Treue versprechen? Ist es überhaupt berechtigt, dass man Polygamie zu einer Art Tabuthema macht? Ist es nicht vielleicht die bessere und vor allem ehrlichere Art zu lieben und eine Partnerschaft aufrechtzuerhalten, wo doch hinter vorgehaltener Hand sowieso schon fremdgegangen wird? Eine Art Alternative zu einer monogamen Beziehung? „Ja“ zu einer Partnerschaft, aber „Nein“ zur sexuellen Treue. Ist das überhaupt möglich – oder machen wir uns nur was vor?

Wissenschaftlich gesehen haben Psychologen an der Universität Michigan feststellen können, dass die Ansichten, dass Monogamie der Polyamorie bzw. der Polygamie – also der freie Liebe und der Beziehung zu mehreren Partnern statt zu einem Partner – nicht überlegen sei. Vielmehr ist dies kulturell verankert. Es gäbe keine Basis, dass Monogamie überlegen sei. Klar, es gibt durchaus Kulturen, in denen die Vielehe – also die Polygamie – gesetzlich erlaubt sei, wobei dies eher für den Mann zutrifft. Letztendlich ist er der Versorger der Familie und mehrere Frauen wären abgesichert.

Es gibt Menschen, die hervorragend offene Partnerschaften führen können

Mir persönlich schießen immer sofort Fragen durch den Kopf, wie: Kocht in einem nicht die Eifersucht hoch? Eigentlich müsste ich ja meinen Partner nämlich teilen…und was ist mit der Treue? Treue ist doch so zu definieren, dass man dem Partner auf jeglicher Art und Weise loyal bleibt – auch die sexuelle Ebene mit einbezogen.

Vielleicht sollte man aber eine Sache berücksichtigen: Menschen sind Individuen. Wir haben zwar alle das Bedürfnis, zu lieben und geliebt zu werden, aber wie, das ist uns selbst überlassen. Es gibt Menschen, die hervorragend offene Partnerschaften führen können, und die sich darauf einigen, neben dem eigentlichen Partner, mit dem man das Leben teilt, auch weitere sexuelle Partner zu haben. Menschen, die offene Beziehungen führen, ist oftmals klar, wer der richtige Partner ist, und mit dem ist man z.B. auch verheiratet und hat sogar Kinder. Doch eine sexuelle Treue ist in diesem Fall nicht nötig, um eine stabile Partnerschaft zu führen.

Oft geht es auch darum, weitere Facetten und Fantasien der Leidenschaft auszuleben, was vielleicht mit der Ehefrau oder dem Ehemann nicht möglich ist. Oder es geht um den Reiz und das Gefühl, begehrt zu sein und auch eine gewisse Art an Macht zu haben – du darfst mich anfassen, du aber nicht – und wirklich haben darf mich keiner, weil ich ja schon mit jemanden fest liiert bin.

Ja oder Nein zur offenen Beziehung und zurück zur monogamen Beziehung?

Ob diese Art von Beziehung auf Dauer funktionieren kann, hängt davon ab, in wie weit man die Gefühle des Partners respektiert. Denn es ist sehr wichtig, dass man sich darauf einigt – und beide Partner dieser Art von Beziehung zustimmen. Solange dies gegeben ist und man signalisiert, das Thema offen anzusprechen, wenn es vorkommen sollte, dass man auf diese Art und Weise die Beziehung nicht weiterführen kann.

Es kann durchaus zutreffen, dass nach monate- oder jahrelanger Führung einer offenen Beziehung die Verlustängste, also den Partner zu verlieren, doch zu groß sind, denn es kann durchaus auch vorkommen, dass man sich durch die sexuelle Untreue fremdverliebt. Oder dass Eifersucht eine zu große Rolle spielt. Spätestens hier ist es wichtig, das Thema anzusprechen und eine Entscheidung zu treffen – Ja oder Nein zur offenen Beziehung und zurück zur monogamen Beziehung – oder ob eine Trennung in Erwägung gezogen wird, wenn einer der Partner dennoch eine offene Beziehung führen will.

Schwieriges Thema, eigentlich aber dann doch nicht, vorausgesetzt, man weiß, was man will. Ich weiß für mich, dass ich der monogamen Beziehung treu bleibe – ich liebe meinen Partner und ich könnte nicht anfangen, Treue in Stufen zu unterteilen. Treue ist Loyalität auf allen Ebenen. Und zudem würde meine Eifersucht definitiv die Oberhand gewinnen – und somit wäre Stress vorprogrammiert. Letztendlich darf man nicht urteilen, denn jeder sollte für sich entscheiden, welche Art von Beziehung man leben will – schließlich lebst du dein Leben und triffst Entscheidungen, und niemand sonst!
 

 

Foto: Volodymyr / stock.adobe.com

Kalorienfalle Weihnachten – Dos and Don’ts auf dem Plätzchen-Teller

Chocolate-Chip

Weihnachten ist mit Abstand die süßeste Jahreszeit überhaupt. An jeder Ecke wimmelt es nur so von Leckereien, denen sowohl Mann als auch Frau kaum widerstehen können. Der Duft von Zimt lockt aus jedem Café und so wird der Nachmittag schon mal zur Schlemmerzeit. Doch Vorsicht: Das kann böse auf die Hüften gehen. Ajouré checkt die leckersten Verführungen im Vorfeld auf ihren Kaloriengehalt.

Eine Sekunde auf der Zunge, 10 Jahre auf der Hüfte

Von kaum einer Süßigkeit ist es leicht nur ein Stückchen zu nehmen und so kommen schnell 100 Gramm zusammen. Das bedeutet meist einen rapiden Anstieg bei der Kalorientabelle. Gebrannte Mandeln schlagen bei einem kleinen Tütchen von 100 Gramm bereits mit 503 Kilokalorien zu Buche – und mal ehrlich: Die Tüte ist ruckzuck leer. (Mit 200 Gramm Pizza Margherita käme man auf denselben Wert.) Die erhöhte Zahl an Kalorien kommt hier vom süßen Überzug, auf den man auch verzichten könnte. Ungesüßte Mandeln wirken sich gut auf den Herzkreislauf aus.

Plätzchen

Plätzchen sind wohl am beliebtesten bei Kindern, doch auch hier bitte auf die Masse achten. 100 Gramm Kekse kommen je nach Sorte auf 428 Kilokalorien. Spitzgebäck wartet mit 493 Kalorien auf und Spekulatius mit 484. Am kalorienärmsten sind Zimtsterne mit 395 Kilokalorien. Zuckerguss wurde hier nicht mit einberechnet. Vergleichsweise könnte man statt der Zimtsterne auch einen handelsüblichen Burger verdrücken, es käme in etwa auf die gleiche Summe heraus.

Chocolate-Truffles
Kalorienbomben

Mächtige Auswirkungen haben beispielsweise Marzipan mit 486 Kilokalorien und Nougat mit 545. Stattdessen könnte man auch 100 Gramm kohlehydratreiche Kartoffelsticks verzehren, die immerhin in purem Fett zubereitet wurden.

Bittere Schokolade ist besser?

Gerade bei Schokolade scheiden sich die Geister. Bei drei Sorten (Weiß, Vollmilch und Zartbitter) auch kein Wunder. Wer hier glaubt, mit dem Verzehr von dunkler Schokolade Kalorien einzusparen, der irrt gewaltig. 100 Gramm enthalten 481 Kalorien, bei der Vollmilchvariante sind es nur knapp 50 mehr. Kein großer Unterschied also…

Zum Glück gibt es genug gesunde Alternativen und zudem das gute alte Fitnessstudio um die Ecke, an dem man die süßen Sünden schön wieder abtrainieren kann.

Chocolate Chip by Ginny via flickr.com, CC BY-SA 2.0

Chocolate Truffles – Day 37 of 50 Project by Austin Kirk, CC BY 2.0

Darauf stehen Männer: Was wirklich attraktiv macht

Was wirklich attraktiv macht

Ein sexy Po und Körbchengröße C? Mit solchen Oberflächlichkeiten angelt frau sich höchstens den nächsten One Night Stand, Prince Charming achtet aber auf ganz andere Werte. Wir verraten, was Männer wirklich anzieht.

Unabhängigkeit

Männer lieben Frauen, die wissen, was sie wollen und wie sie es kriegen. Vor allem, wenn sie dies auf eigene Faust können. Starke Frauen, die ihr Glück selbst in die Hand nehmen und ihr Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen gestalten. Das ist nicht nur beeindruckend, es zeigt dem Mann auch, dass er keine Angst zu haben braucht, eine emotional bedürftige Klette an der Seite zu haben. Denn eine Frau, die ihr eigenes Leben führt, lässt auch ihm die Freiräume, die er braucht. Ganz ohne Kontrollwahnsinn und Einengungsgefahr.

Intelligenz

Es muss ja nicht gleich ein Harvard-Abschluss magna cum laude sein. Aber eine Frau, die außer der neusten Jimmy Choo-Kollektion nicht viel im Kopf hat, wird es schwierig haben, sich einen Traumprinzen zu angeln. Männer mit Köpfchen mögen Frauen, die ihnen bei Konversationen auch mal die Stirn bieten und mitreden können. Intelligente Frauen können zwar einschüchternd wirken, sie sind aber vor allem eins: Bewundernswert.

Coolness

Die perfekte Frau ist jemand, mit dem man reden, lachen und Spaß haben kann. Humor macht unglaublich attraktiv und ist nicht nur für uns Frauen ein Merkmal, auf das wir bei der Partnerwahl viel Wert legen. Auch Männer genießen die Gesellschaft von Frauen, die die Welt nicht immer bitterernst sehen, gelegentlich einen mittrinken können und auch mal über sich selbst lachen. Denn die Partnerin sollte niemals nur Partnerin sein, sondern vor allem auch eine gute Freundin.

Selbstbewusstsein

Eine Frau, die weiß, was sie wert ist und sich dementsprechend verhält, wirkt auf andere extrem sexy und charismatisch. Sie kennt ihre Vorzüge ganz genau und weiß, was sie zu bieten hat. Selbstbewusste Frauen wissen daher auch, was sie von dem Mann an ihrer Seite erwarten und lassen sich von dem nicht unterbuttern. Frauen, die keine eigene Meinung haben und stets zu allem Ja und Amen sagen, sind dagegen furchtbar langweilig und werden sehr schnell uninteressant.

Stil

Eine Frau mit Stil, das wünscht sich jeder Mann (zumindest, wenn er was Ernstes sucht). Was damit gemeint ist? Männer lieben elegante Frauen, Frauen mit Klasse und dem gewissen Etwas. Zu tiefe Dekolletés und Röcke, die als breite Gürtel durchgehen, mögen zwar sexy sein, schreien aber vor allem: „Ich brauche Aufmerksamkeit“. Und das braucht eine Frau mit Stil sicher nicht. Stil strahlt frau übrigens nicht nur mit ihrer Garderobe aus: Es ist die Art, wie sie sich bewegt, wie sie redet und mit anderen umgeht, ihre Mimik und Gestik, ihr Verhalten und ihre Ausstrahlung.
 

Foto: Vasyl / stock.adobe.com

Schminken für Anfänger – Step 1: Grundierung

Schminken für Anfänger – Step 1: Grundierung

Ein strahlender Teint und ein ebenes Hautbild gelten als die Basis natürlicher Schönheit. Daher lautet der erste Schritt jeder Schminkroutine ganz klar: die perfekte Grundierung.

Die Auswahl an Produkten ist groß. Welche Foundation passt am besten? Wie trägt man sie auf? Und was tun, damit nichts verschmiert?

1. Base

Basis einer gelungenen Grundierung ist immer ein frisch gewaschenes und eingecremtes Gesicht. Ölige Hauttypen können vor der Tagescreme zusätzlich ein Gesichtswasser benutzen, damit die Foundation im Laufe des Tages nicht verläuft. Wer den ganzen Tag (oder die ganze Nacht) unterwegs ist und keine Lust auf lästiges Nachschminken hat, greift zur Make-Up-Base (Primer), die noch vor der Foundation zur Anwendung kommt. Eine Grundierungsbasis gibt es meist in cremiger Form, sie wird wie eine Tagespflege mit Händen und Fingern gleichmäßig auf das Gesicht verteilt und aufgetragen.

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Artdeco Primer – Make Up Base – 14,80 €

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Clinique Primer – Superprimer Universal Face – 25,99 €

2. Foundation

Foundation gibt es im Drogeriemarkt wie Sand am Meer. Wichtig hierbei ist es, eine Foundation zu finden, die wirklich zum eigenen Hauttyp passt. Frauen mit normaler Haut haben hierbei am meisten Auswahl: Sie können zwischen Flüssig-, Creme- und Puderfoundation wählen. Trockene Hauttypen greifen in der Regel zur flüssigen Variante, ölige Hauttypen sollten darauf achten, mattierende und ölfreie Produkte zu benutzen. Trotz aller Konkurrenz haben sich die Flüssigfoundations bei Profis und Laien durchgesetzt. Sie lassen sich am einfachsten verteilen und halten am längsten. Günstige Produkte haben oft den Nachteil, dass sie nach dem Auftragen nachdunkeln (hier also ruhig eine Nuance heller nehmen), bei teuren High-End-Foundations sollte dieser Effekt aber ausbleiben. Getestet wird die Farbe am besten am Hals.

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Clinique Foundation – Even Better Make-Up – 31,99 €

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Lancôme Foundation – Teint Miracle – 42,99 €

3. Das Auftragen

Profis nutzen zum Auftragen Pinsel oder Schwämmchen, viele Frauen bevorzugen auch die Finger, die allerdings den Nachteil haben, dass sie das Produkt oft unregelmäßig auf der Haut verteilen. Aber egal wie, Hauptsache sauber muss es sein. Spezielle Pinsel erleichtern das Auftragen enorm: Man braucht vergleichsweise nur wenig Foundation, die sich mit dem Pinsel prima verteilen lässt und bekommt ein super Ergebnis mit viel Deckung. Wer es natürlicher mag, benutzt einen Make-Up-Schwamm (vor dem Auftragen den Schwamm anfeuchten).

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Zoeva Make-Up Pinsel – 104 Buffer – 14,99 €

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Jacks Beautyline Make-Up Pinsel – Nr. 10 Make-Up Foundation – 45,00 €

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UBU Schwämme – Blender Baby – 5,99 €

4. Concealer

Fiese Augenringe, hartnäckige Rötungen oder Pickel lassen sich meist nicht einfach mit einer Schicht Make Up abdecken. Dafür gibt es Concealer. Sie sind meist dickflüssiger als Foundation oder in fester Form erhältlich und weisen eine wesentlich höhere Deckkraft auf. Flüssig-Concealer wird mit einem Concealer-Pinsel aufgetragen, fester Concealer mit sauberen Fingern oder einem kleinen Make-Up-Schwamm.

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Yves Saint Laurent Concealer – Touche Éclat – 34,99 €

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Bobby Brown Corrector & Concealer – Face Touch Up Stick – 27,99 €

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Zoeva Concealer Pinsel – 142 Concealer Buffer – 8,99 €

5. Highlighter und Bronzer

Für die Profis ist es der Schritt zur ultimativen Transformation: Highlights und Konturen können die komplette Gesichtsstruktur optisch verändern. Highlighter (meist in einer flüssigen Variante, manchmal auch als Puder oder fest als Stift) wird dabei auf die Stellen gegeben, die am ehesten der Sonne ausgesetzt sind (T-Zone, über den Wangenknochen). Bronzer (bevorzugt als Puder) dagegen betont die Schattenstellen (Gesichtsrand, unter den Wangenknochen).

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Benefit Highlighter – High Beam – 28,99 €

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Bobby Brown Bronzer – Shimmer Brick Apricot – 47,99 €

6. Fixieren

Puder fixiert das Make-Up und verhindert somit lästiges Verlaufen und Glänzen. Mit Puderpinsel oder -Quaste auf das Gesicht geben und dabei vor allem die T-Zone pudern. Wer trockene Haut hat, sollte aber darauf verzichten (als Fixier-Ersatz gibt es tolle Fixier-Sprays).

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Claris Puder – Poudre Multi-Eclat – 38,99 €

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Laura Mercier Puderquaste – Setting Powder Puff – 11,00 €

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Urban Decay Fixierung – All Nighter Long-Lasting Make Up Setting Spray – 11,99 €

 

Schon gewusst? Eine gute Alternative zur Foundation ist eine CC Cream, die Tagescreme und Foundation einfach kombiniert.

 

Fotos: vladimirfloyd / stock.adobe.com; PR / Douglas

8 Apps, die jede Frau braucht

Apps für Frauen
Die Must-have Apps für Frauen: Alles, was du brauchst

Schon toll, was man mit so einem Smartphone alles machen kann. Heutzutage gibt es wirklich für jede Gelegenheit mindestens 200 Apps, die Leben und Alltag erleichtern können. Wir verraten, welche du auf jeden Fall auf deinem Handy haben solltest.

1. WC-Finder

WC-Finder-2Wohin, wenn’s brennt? Nie wieder stundenlanges Suchen nach einer öffentlichen Toilette oder dem nächsten McDonalds. Mit „Toilet Finder“ scannst du ganz schnell alle öffentlich zugänglichen Toiletten in deiner Umgebung!

2. TheLabelFinder

the-label-finderDer perfekte Begleiter für einen ausgiebigen Shopping-Tag: Die mobilfähige Webseite thelabelfinder.de findet alle Geschäfte deiner Lieblingsmarken und verrät dir gleich dazu Adresse, Route, Öffnungszeiten und Sale-Infos!

3. Cocktail

cocktailPerfekt für einen Ladys-Abend: Schöne und leckere Cocktails wie vom Profi-Barkeeper aus deiner Lieblings-Bar. Nimm die besten Drinks einfach mit nach Hause.

4. Clue Perioden Kalender

clue-menstruationskalenderDas braucht einfach jede Frau. Sämtliche Infos über deinen Zyklus, Eisprung, deine Periode, fruchtbaren und unfruchtbaren Tage und noch viel mehr in einer App. Super praktisch z.B. für alle, die versuchen schwanger zu werden (und auch für die, die es auf jeden Fall vermeiden wollen).

5. Zu gut für die Tonne

zu gut für die tonneVor allem für Singles extrem nützlich. „Zu gut für die Tonne“ ist die beste „Reste-Kochen-App“ auf dem Markt. Anstatt Lebensmittel und Geld zu verschwenden, schlägt dir die App coole Rezepte vor, mit denen du selbst aus kleinsten Resten noch etwas zaubern kannst.

6. Aus Omas Trickkiste

aus-omas-trickkiste--2Wie kriege ich diesen fiesen Grasfleck aus der Jeans? Und wie baut man überhaupt so ein Billy-Regal zusammen? Oma wusste ja schon immer alles besser und mit dieser App hast du ihre Weisheiten immer mit dabei – für jede Situation die richten Tipps und Tricks.

Update: Diese App ist derzeit nicht mehr verfügbar.

7. Lifesum – Lifestyletracker und Kalorienzähler

Lifesum---Lifestyletracker-Sind wir nicht alle irgendwie auf Dauer-Diät? Der Kalorienzähler enthält Nährstoffinfos zu scheinbar allen – wirklich ALLEN – Nahrungsmitteln, die man als Otto Normalverbraucher in einem gängigen Supermarkt finden kann.

8. Facetune

Facetune-1024Auf dem Selfie besonders gut aussehen – mit Facetune kein Problem. Denn mit der App kannst du deine Portraitbilder direkt auf dem Smartphone bearbeiten. Dabei geht das Retouchieren super schnell und einfach, damit du deine aufgepimpten Fotos auch gleich mit deinen Freunden teilen kannst.

Fotos: Look! / stock.adobe.com; Apple App Store

„Den Alltag für einen Moment vergessen“ – Stylistin Sayuri Bloom im Interview

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Wer im Modelbusiness zu Hause ist, der hat das erreicht, wovon Abermillionen von Mädchen träumen. Das Leben in der schönen Welt der Mode ist für Sayuri Bloom tägliche Realität, sie stylt Models und Shooting-Sets für Magazine und Kampagnen, AJOURE´ erzählt sie im Interview, wie das Leben und Arbeiten in der hart umkämpften Branche sind und auf welche Mode-Trends wir gespannt sein dürfen.

Für viele ein Traumjob, für andere der sichere Ruin: Was sind die guten, was die schlechten Seiten des Designer- und Stylisten-Berufs?
Die guten Seiten sind eindeutig, sich kreativ austoben zu können, neuen Herausforderungen entgegen zu treten und viele nette Menschen kennen zu lernen. Manchmal entstehen dabei sogar Freundschaften. Sich auszutauschen und gemeinsam kreativ tätig zu sein. Das Funkeln in den Augen, wenn ein Model oder ein Kunde in einem meiner Kleider steckt oder wenn sie eine Kiste mit einem meiner Kleider öffnen. Das positive Feedback, wenn die Designs auf Gefallen treffen und auf Begeisterung.
Aber dieser Beruf fordert auch seine Opfer. Man muss schon sehr ehrgeizig und diszipliniert sein, um z.b. Neid und Kritik ausblenden zu können. Und finanziell hat man manchmal auch nichts im Kühlschrank. Außerdem sehen viele nicht, dass in einem Kleid 20 bis 60 Meter Stoff stecken können und dies viel Arbeit kostet. Dementsprechend gibt leider nur Verständnis für die Preise der Kleider, die nicht seltenunachtsam behandelt werden.

Was macht dein Styling aus? Woran erkennt man die typische „Sayuri-Bloom-Note“? Gibt es die überhaupt?
Man erkennt mich an dem eher romantischen, blumigen und teilweise sehr opulenten Stil. Ein absolutes Mädchen eben. Auch detaillierte Stylings die entweder aufwendig in der Verarbeitung waren oder eben sehr raumfüllend.

Ist der Stil, den du als Stylistin an großen Produktionen bevorzugst, auch dein privater? Läufst du selbst im Alltag so durch die Gegend, wie du deine Models einkleidest?
Ich bin privat in Schwarz, Weiß und Alt-Rosa eingekleidet. Wobei ich ab und an auch Blumen im Haar trage. Aber ich habe noch kein Gefolge das mir mein Kleid trägt ;). In meinen Arbeiten möchte ich aber auch keinen Trend vermitteln, sondern den Betrachter in ferne Welten entführen und zum Träumen einladen. Den Alltag für einen Moment vergessen lassen.

Auf welche Arbeiten dieses Jahres bist du besonders stolz?
Das kann ich auf 3Arbeiten eingrenzen, da sie genau das wiedergeben was ich mag.
Die Frida Kahlo Strecke „Tropical Mood“, die sogar den GoSee Award14 Silver in der Kategorie Fashion bekommen hat. Hier sieht man ganz deutlich, wie sehr ich Blumen und Pflanzen mag verbunden mit aufwendigen Kleidern. Ich habe verschiedene Lebensabschnitte und Gemälde von ihr als Inspiration genommen und umgesetzt. Mein Lieblingsbild ist das Frida-Portrait, bei dem ich sogar Schmuck gefunden habe mit lebenden Pflanzen. Auch weil hier all meine Lieblingsfarben zu sehen sind, mag ich dieses Bild und der wunderbar schmerzhafte Ausdruck von Masha Rudenko, die für mich die perfekte Besetzung für diese Arbeit war. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß daran, Frida Kahlo mit unseren Interpretationen um zu setzen.

sayuri bloom tropical mood

Flower Affairs“, bei der ich verschiedene dominierende Arten von Sex mit Blumen dargestellt habe. Hier findet man z.B. die Domina mit Peitsche, Blümchensex, Blowjob und das Rollenspiel wieder.
Sehr untypisch, auffällig erotisch und doch wieder gar nicht untypisch für mich, da ich mich gerne mal des Stilbruches bediene. Ich liebe es auch, morbidere Themen um zu setzen, oder gar schockierende. Es war für uns alle erstmal komisch, aber als die Hemmschwelle überwunden war, hatten wir jede Menge Lachkrämpfe. Auch die Blumen haben der Themen entsprechend ausgesucht, da die verschiedensten Blumen ein Symbol für Sex beinhalten. Ich wusste gar nicht wie viele Blumenarten das sind und habe im Blumengroßhandel ein Crashkurs bekommen. Augen auf beim Blumenkauf 😀

Polina – White Love“ ist eine Arbeit, bei der ich zeige, wie detailverliebt ich bin und doch auch gerne puristisch und handwerklich arbeite. Auch meine absolute Lieblingsfarbe Weiß konnte ich hier gut einsetzen.

Woher nimmst du dir Ideen und Inspiration?
Aus alten Filmen, Märchen, Ländern und Ikonen. Auch manches Model inspiriert mich.
Eigentlich nehme ich die Inspiration überall von überall her. Mit offenen Augen durch das Leben gehen, ist für mich sehr wichtig. Ich finde immer wieder auch in alltäglichen Situationen Dinge und die damit verbundene Situation, die mich dazu antreiben, eine neue Idee zu verfolgen. Da ich auch handwerklich arbeite, kommt es auch vor, dass ich im Kunstbereich meine Inspiration finde oder eine Illustration von mir umsetze.

sayuri bloom

Gerade „Polina – White Love“ hat seine Ideenfindung beim Basteln einer Laterne gefunden. Papier ist nicht gleich Papier. Somit habe ich in diesem Shoot alle möglichen Papierformen benutzt, wie gequilltes, gelegtes, gefaltetes, gekrepptes etc. bis hin zum bedruckten, ich habe diese dann mit ein paar anderen Dingen kombiniert, um einen kleinen Stilbruch zu erzeugen.
Ich mache mir vor jedem Shoot sehr viele Gedanken, bei dem ich die Art Direction übernommen habe, recherchiere sehr viel und baue mir große Moodboards, die ich dann an das ganze Team verschicke.

Stehen für nächstes Jahr schon spannende Projekte an?

Ich werde wahrscheinlich wieder zu dem alten Team aus 2013 stoßen (Kristian und Peggy Schuller), in dem ich bereits schon ein Jahr fester Bestandteil war und werde drei Monate in LA verbringen. Ich freue mich schon sehr darauf und die vielen Ideen, die wir realisieren werden. Natürlich ist es auch Klasse, dies unter der Sonne machen zu können und somit dem kalten Winter zu entgehen.

Welche Mode-Highlights haben es dir diesen Winter besonders angetan?
Der Trend, nur einen Ohrringen zu tragen, fand ich ganz lustig und mir entgegenkommend, da ich ständig einen verliere. Jedoch habe ich das Gefühl, dass man dieses Jahr sehr, sehr viele Stiltrends vorfinden konnte und auch noch kann. Es gab jetzt nicht diese Flut wie letztes Jahr die Trendfarbe Senfgelb. Ich finde sowieso, dass jeder seinem eigenen Stil treu bleiben sollte und dass das Individuum im Vordergrund zu sehen ist.
Die Kooperation von Alexander Wang by H&M finde ich ansprechend, da ich ohnehin seinen Stil sehr mag. Dies ist meiner Meinung nach aber eher was für die Sportliebhaber mit der passenden Figur. Oder man versteht es als Weckruf, da die Tendenz zum Übergewicht ja doch zunimmt. Deutschland soll ja auf Platz 4 der übergewichtigsten Länder stehen. Das hat mich schon geschockt und nachdenklich gemacht.

Gibt es Klassiker, die jede Frau im Schrank haben sollte?
Wie alle Frauen habe auch ich das kleine schwarze im Schrank. Es macht einfach scheinbar schlanker und lässt sich zu allem kombinieren. Und es gibt sie in den verschiedensten Varianten. Das Ganze in Weiß ist auch überhaupt nicht verkehrt. Jedoch muss man es tragen können.

Was ist dein persönliches No-Go bezüglich Mode?
Liebe Frauen, schaut euch bitte auch mal von hinten an und steht zu euren Kleidergrößen. Es bringt nichts, die Hosen- oder Körbchengröße kleiner zu kaufen. Ich sehe auf den Straßen leider viel zu oft, dieses Presswurstprinzip. Oder ganz furchtbar finde ich auch, nur Leggings mit einem kurzen Oberteil zu tragen, sodass man am besten noch die Nieren sehen kann. Das kann nicht jeder tragen. Ich bin auch nicht die Schlankeste, aber von manchem Dingen sollte man meiner Meinung nach einfach die Finger lassen. Leider gibt es eben Trends, die nur an schlanken, groß gewachsenen Frauen funktionieren. Es gibt glücklicherweise immer verschiedene Trends. Wir werden nicht hübscher, nur weil wir einem Trend hinterher jagen. Jeder ist auf seine Weise hübsch und es kommt auch eher von Innen.

sandy leddin
Auch unser Dezember-Cover ist von Sayuri

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Foto: Sayuri Bloom privat

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