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Geht faire Mode auch günstig? 5 Eco-Fashion-Labels für den kleinen Geldbeutel

Geht faire Mode auch günstig?

Kleidung ist Teil unseres Alltags und dabei oft ein sehr wichtiger. Laut Statistik sind Kleidungsartikel das am häufigsten gekaufte Online-Produkt. Und auch offline stehen sie schon an zweiter Stelle. Dabei ist die Modeindustrie eine der schädlichsten Branchen für Mensch und Natur. In Anbetracht der schlechten Bedingungen, unter denen die meisten Kleidungsstücke produziert werden, wenden sich immer mehr Menschen der fairen Mode zu. Jedoch hat diese noch immer den Ruf weit teurer zu sein, als ihre Verwandten aus der Fast Fashion. Mit dem aufkommenden Interesse an nachhaltiger Mode haben sich aber auch einige Fashionlabels gebildet, die durchaus mit den Preisen herkömmlicher Kleidung mithalten können. Hier präsentieren wir dir fünf Labels, die mit fairer und günstiger Mode punkten können.

Armedangels

Armedangels gründete 2007 in Deutschland ihr Label. Mittlerweile wird ihr Sortiment auch in diversen Läden angeboten und so hat sich die Marke schon seit einiger Zeit auf dem Markt etabliert. Ihre Produkte bestehen ausnahmslos aus nachwachsenden Rohstoffen oder recyceltem Plastik und werden unter fairen Bedingungen in Europa und Asien produziert. Dabei wird das Herkunftsland für jedes Produkt einzeln auf ihrer Website angegeben. Auch Zertifikate, wie GOTS, Fairtrade oder Fair Wear sind dort verzeichnet.

Der zeitlose Stil und die hohe Qualität bilden einen soliden Grundstock. Außerdem zeichnet sich Armedangels durch ein großes Sortiment aus. Eines ist diesem Label auf jeden Fall gelungen: Stil unter umwelt- und menschenfreundlichen Bedingungen zu entwickeln.

https://www.armedangels.de


Grundstoff

2007 gegründet, ist dieser Onlineshop bekannt für seine überaus preiswerten Waren. Basics, wie T-Shirts, gibt es dort beispielsweise schon ab 10€. Das Sortiment –inzwischen ausschließlich fair produziert – besteht hauptsächlich aus einer großen Auswahl an schlichten Kleidungsstücken.
Die angebotenen Kleidungsstücke werden unter anderem von Labels wie ThokkThokk, Living Crafts, MUD Jeans, HempAge und Bleed produziert. Auch auf deren Seite werden die entsprechenden Zertifikate angegeben und die Beschreibung jedes Produktes enthält Angaben zur Herstellung.

https://www.grundstoff.net


ThokkThokk

Bei ThokkThokk wird alles biologisch, fair und vegan produziert. Dabei kommt der verwendete Baumwollstoff hauptsächlich aus Indien und wird dann in Deutschland weiterverarbeitet. Schlichte Kleidungsstücke werden hier mit minimalistischem Grafikdesign versehen, das in Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern entwickelt wurde. Kleidungsstücke findest du hier sowohl für Damen und Herren, als auch für Kinder.
Außerdem achtet der Shop auch auf plastikfreie ökologische Verpackungen und der Versand erfolgt mit CO²-Ausgleich.

Das Ziel dieses Labels ist es, faire Mode für jeden zugänglich zu machen und eine Alternative zu den gängigen Fast Fashion Labels zu bieten.
Außerdem ist ThokkThokk seit 2014 GOTS (Global Organic Textile Standard) zertifiziert und manche Produkte weisen zusätzlich noch weitere Zertifizierungen auf. Auch unterstützt das Label die indische Organisation SAVE, die sich für Kinder- und Frauenrechte einsetzt.

https://www.thokkthokkmarket.com/


Dedicated

Dedicated wurde 2006 in Schweden mit dem Ziel gegründet, eine nachhaltige Streetwear-Marke aufzubauen. Um dies zu verwirklichen, arbeitet Dedicated mit vielen verschiedenen Künstlern der Branche zusammen. Bei Dedicated gibt es vor allem ausgefallene Stücke, die mit ansprechenden Grafiken und Statements versehen sind.

Die Kleidung besteht aus fair produzierter Bio-Baumwolle und wird zum größten Teil in Indien hergestellt. Hierbei stellen die Textilstandards GOTS und Fairtrade sicher, dass dies unter fairen Arbeitsbedingungen und fairer Bezahlung geschieht. Auf ihrer Website kannst du dich außerdem über die Zulieferer näher informieren.

https://www.dedicatedbrand.com/


Thought Clothing

Vormals unter dem Namen Braintree bekannt, bietet das faire Modelabel aus Australien eine große Auswahl an Herren- und Damenmode an. Inzwischen ist ihre Mode in über 1000 Shops vertreten.

Von Beginn an setzte die Marke auf nachhaltige Rohstoffe wie Hanf, Bio-Baumwolle und Bambusfasern. Auch recycelte Materialien werden in der Produktion verwertet. Produktionsmuster und Altbestände, die keine Verwendung finden, spendet die Marke an Smart Works, Traid und In Kind Direct. Ebenso werden die Manufakturen laut Thought Clothing viermal pro Jahr überprüft, um faire Arbeitsbedingungen garantieren zu können.

Nebenbei betreibt die Marke auf ihrer Website auch einen Blog, der sich neben Mode mit nachhaltigem Lebensstil beschäftigt.

https://www.wearethought.com/

 

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Foto: instagram.com/armedangels

Koffeinfrei: So wirst du morgens ohne Kaffee wach

Koffeinfrei: So wirst du morgens ohne Kaffee wach

Der Wecker klingelt, die Augen sind klein und das Gefühl purer Müdigkeit will einfach nicht weichen – jetzt erst mal zur Kaffeemaschine. Für viele ist die Aussicht auf eine ordentlich große Tasse Kaffee die einzige, die für das Verlassen des weichen und warmen Betts entschädigt. Wäre das auch deine erste Option für den Morgen eines gewöhnlichen Werktags?

Überlege dir das lieber noch einmal – denn der Kaffee, der am frühen Morgen einen Energieschub zu geben scheint und der im Winter zudem herrlich Hände und Magen wärmt, ist nicht unbedingt ein guter Wachmacher.

Warum ist Kaffee so gar nicht ideal für den Start in den Morgen?

2-3 Tassen Kaffee pro Tag – das ist der durchschnittliche Konsum von vielen Menschen jeden Tag. Viele schätzen das enthaltene Koffein, das subjektiv gefühlt wacher machen und die Müdigkeit vertreiben soll. Doch genau diese Substanz hat auch negative Auswirkungen. Erhöhter Blutdruck kann Menschen, die diesbezüglich vorbelastet sind, schaden, da das Herz und der Kreislauf nach dem Konsum stärker belastet werden. Zudem wirkt Koffein harntreibend – und das besonders bei empfindlichen Blasen. Die Wirkung lässt außerdem nach einer Zeit nach, die Dosis muss also erhöht werden, was wiederum den Puls und Herzschlag in die Höhe treibt. Wir zeigen dir andere fünf Wege, wie du morgens auch ohne Kaffee wach wirst und Energie für den Tag tankst!

Alternativen für die tägliche Dosis Kaffee – so startest du richtig in deinen Tag

1. Ingwertee – ein würdiger Ersatz

Wer am Morgen eine „heißen Schubs“ braucht und vor allem im Winter eine warme Tasse eines Getränks liebt, wird mit Ingwertee fündig. Die braune Knolle aus Asien enthält viele wertvolle Elemente, wie zum Beispiel Kupfer, Zink, Borneo oder Gingerole. Letztere sorgen für den typisch scharfen Geschmack und haben eine antibakterielle Wirkung – damit sagst du vor allem an nassen und kalten Tagen Erkältungsviren den Kampf an! Zink und Vitamin C stärken zusätzlich den Immunsystem und schmecken kann die Knolle sogar auch. Ein wenig echter Bienenhonig mildert den durchdringenden Geschmack und verleiht dem Gebräu eine Süße – der ideale Start in den Tag, oder?

2. Ein ausgewogenes Frühstück

Zugegeben, diese Anregung klingt nicht gerade nach dem innovativsten Super-Tipp, hat jedoch ihre absolute Berechtigung. Ein ausgewogenes und leckeres Frühstück ist einer der besten Muntermacher überhaupt, denn Kreislauf und Stoffwechsel bekommen nach der Nacht neue Energie. Das ist mit ein wenig Aufwand verbunden, je nach Job oder Vorlesungsbeginn ist ein pikantes Rühr- oder Spiegelei mit sanft geröstetem Vollkornbrot und einem leckeren Gemüseaufstrich nicht die schnellste Option am Morgen. Doch wer suchet der findet – bereite dir dein Lieblingsfrühstück einfach schon am Abend zuvor zu! Bestens dafür geeignet sind Oat-Meals. Das sind Haferflocken in gemahlener oder grob zerkleinerter Form, die mit Joghurt, Quark, Milch und Obst angereichert werden und über Nacht quellen. Dieses Frühstück ist dank der vielen Ballaststoffe und Vitamine besonders sanft zu deinem Magen – und auf jeden Fall kein Pulstreiber wie Koffein!

3. Ein eiskalter Schauer…

Diese Möglichkeit für den schnellen Adrenalin-Schub, der dich garantiert aufweckt, ist vielleicht nichts für zarte Gemüter. Eine kalte Dusche gibt dir auf jeden Fall Energie und das innerhalb weniger Sekunden. Der Grund: Das Gehirn reagiert blitzschnell auf die unangenehmen „Weckruf“, auch wenn es sich noch in den ersten Minuten nach dem Aufstehen im Halbschlaf befindet. Durch den kurzen Temperatursturz wird die Gehirnregion aktiviert, die mit der Wachsamkeit betraut ist – und das spürst du sofort. Dabei muss es nicht sofort die sibirische Version sein, bei der der Wasserhahn bis zum Anschlag nach rechts gedreht wird. Steigere dich ruhig langsam und versetze dir beim ersten Mal keinen überdimensionalen Kälteschock, schließlich soll der Tag ja gut beginnen. Kalte Duschen jedoch stärken deinen Kreislauf und tragen langfristig zu einem guten Immunsystem bei – eine überaus positive Begleiterscheinung!

4. Drink me, baby…

Trinken ist wichtig, das wusstest du bestimmt schon vor diesem Artikel. Doch wusstest du auch, dass Flüssigkeitszufuhr am Morgen besonders positiv wirkt? Durch nächtliches Schwitzen (nicht nur im Sommer) und den Giftabbau mit anschließendem Ausscheiden verliert dein Körper Wasser und Elektrolyte. Da wir jedoch zu rund 90 Prozent aus Wasser bestehen, ist es immens wichtig, diesen Verlust der letzten 7 – 9 Stunden wieder auszugleichen. Beginne deshalb den Morgen mit einem neuen Ritual und nimm ein großes Glas Wasser zu dir. Ein wenig frischgepresster Zitronensaft gibt ihm einen Frischekick, zusätzlich kannst du selbst geerntete Minzblätter zerpflücken und kurz ziehen lassen. Die Zitrone verschafft dir nicht nur einen angenehmen Geschmack im Mund, sondern regt auch zusammen mit dem Wasser die Verdauung und den Stoffwechsel an.

5. Dehnen und Gymnastik

Der letzte goldene Tipp für deinen Wach-Kick in der Frühe: Bewegung. Keine Angst, das ist nicht zwingenderweise die ausgedehnte Laufrunde zum nächstgelegenen See. Auch in Form von Yoga, Tai-Chi oder schlichten Dehnübungen kannst du deinen Körper am Morgen aufwecken und den Herz-Kreislauf so richtig in Schwung bringen. Dein Puls wird durch Bewegung aktiviert und sendet diese Signale an die restlichen Synapsen in deinem Organismus. Angenehmer Nebeneffekt: Deine Muskeln erhalten gleich zu Beginn eine ausgedehnte Auflockerung und entkrampfen sich. Besonders bei einer nicht perfekt ergonomischen Matratze kann es manchmal zu Verspannungen an Nacken oder Rücken kommen. Mehr oder weniger sanfte Sportübungen – es reichen auch schon 10 Minuten – schaffen hier Abhilfe und schicken dich auf jeden Fall mit einem guten Gefühl in den Tag. Musik verleiht zusätzliche Motivation und hebt noch einmal mehr die Laune – let‘s go!

Fazit

Ob Ingwertee, (Eis-)Dusche, ein gesundes leckeres Frühstück oder Yoga – es gibt viele Wege, wie du am Morgen wach werden kannst, ohne zwingend Kaffee zu konsumieren. Entdecke den besten Weg für dich persönlich und schaffe dir deine ganz eigene Morgenroutine.

 

Foto: Chinnapong / stock.adobe.com

Schmerzen nach dem Sex? Das sind die Ursachen!

Schmerzen nach dem Sex: Das sind die Ursachen

Am Sex haben die meisten Menschen Freude. Doch immer wieder kommt es vor, dass Frauen, seltener Männer, während oder nach dem Sex Probleme haben. Etliche Ursachen können Irritationen auslösen und die Beschwerden müssen nicht zwangsläufig auf eine Krankheit hinweisen. Meistens kann das Problem schnell behoben werden und der Spaß am Miteinander stellt sich rasch wieder ein.

1. Wilder Sex

Ist die Scheide zu trocken, kann es beim Eindringen zu mechanischen Reizungen kommen. Das kann beispielsweise an einem zu kurzen Vorspiel liegen. Abhilfe schafft hier – außer natürlich die Lust aufeinander – ein wenig Gleitgel oder einfach mehr Zeit füreinander.

Ebenso kann durch wilden Sex gelegentlich der Gebärmuttermund und die Gebärmutter gereizt werden, und das führt zu Unterleibsschmerzen.

Und weil die meisten Menschen beim Verkehr nicht merken, wie sehr sie sich anstrengen, ist selbst Muskelkater eine mögliche Ursache für Beschwerden im Bauchbereich. Treten die Schmerzen erst am nächsten Tag auf, ist dies wahrscheinlich der Grund.

2. Die Regel

Vor und während der Periode ist der Hormonhaushalt der Frau verändert. Geschlechtsverkehr wird dann, obwohl die Frau Lust hat, gelegentlich als unangenehm und schmerzhaft empfunden. Das ist zwar nicht schön, aber ungefährlich. Vielleicht ist es eine Lösung, in dieser Zeit auf die Penetration zu verzichten und auf andere Methoden zur Befriedigung zurückzugreifen. Das ist spannend und bereichert das Sexualleben.

3. Wechseljahre

Auch in den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt der Frau. Die Scheide wird trockener und das Eindringen des Gliedes kann schmerzhaft sein. Hier hilft eine Gleitcreme oder eine Hormonbehandlung.

4. Zu enge Kleidung

Manchmal belasten enge Hosen oder Einlagen das Gewebe so sehr, dass die Reizung beim Sex die Vorschädigung bis zur Schmerzgrenze verstärkt. Weite Kleidung ist ohnehin bequemer und zudem besser, als keinen Sex zu haben.

5. Fehlende Entlüftung

Je nachdem, wie das beliebte Rein-Raus-Spiel gespielt wird, pumpt der Penis des Mannes nach und nach Luft in die Vagina der Frau. Wenn diese nicht herausgelassen wird, dann macht diese Beschwerden. Vergleichbar mit Blähungen, die nicht abgelassen werden können.

Dies waren die wahrscheinlichsten Ursachen, die für Schmerzen sorgen können, ohne dass Krankheiten vorliegen. Besonders bei jungen Frauen, die noch nicht viel Erfahrung haben, können diese Symptome verwirren. Doch keine Sorge, fast immer sind es ganz banale Dinge, die für das Unwohlsein in Frage kommen. Wichtig ist aber, dass bei starken Schmerzen, auch wenn natürliche Auslöser hinter den Beschwerden vermutet werden, umgehend ein Arzt aufgesucht wird!

In Folge noch einige Möglichkeiten, die eine Erkrankung als Grund haben. Dies soll natürlich nicht die Beratung des Mediziners ersetzen, sondern lediglich als Orientierung bei ungewohntem Empfinden dienen.

1. Infektionen

Bakterien und Pilze können die Geschlechtsregion befallen und dort für Juckreiz sorgen. Gut verständlich ist, dass Sex dann ein eher unangenehmes Erlebnis ist, das womöglich für nachhaltige Schmerzen sorgt. Zum Glück gibt es heute gegen fast jeden Infekt ein wirksames Mittel, das den Erreger schnell und konsequent abtötet. Ein Besuch bei einem Arzt ist im Zweifelsfall erforderlich, zumal sich die Keime ohne Behandlung vermehren und andere Sexualpartner anstecken. Dies gilt insbesondere für typische Geschlechtskrankheiten wie Tripper, Herpes, Feigwarzen oder Syphilis. All diese Krankheiten sind heilbar, aber definitiv eine Sache des Facharztes.

2. Allergien

Neben Allergien gegen Metalle, Pollen und Tierhaare gibt es auch eine Allergie gegen Sperma. Das ist eine sehr unschöne Angelegenheit, besonders wenn die Nähe zueinander gesucht wird. Manchmal hilft nur der mit Kondomen geschützte Verkehr. Doch auch Unverträglichkeiten gegen Präservative und manche Gleitmittel sind möglich. Duftöle und billiger Intimschmuck machen regelmäßig Probleme und sollten im Intimbereich nicht verwendet werden.

3. Vaginismus

Mit Vaginismus wird das Verkrampfen der Scheidenmuskulatur bezeichnet. Er tritt aufgrund physischer und psychischer Probleme auf. Auch bei Frauen, die mit der Penetration einverstanden sind und ihren Partner mit Vorfreude erwarten, kann es dazu kommen. Zum Glück ist es möglich, auch diese Krankheit erfolgreich zu behandeln.

4. Zysten

Nicht jede Zyste, die sich im Unterleib bildet, ist gefährlich. Beim Sex aber können Druckgefühle und Schmerzen auftreten. Besonders, wenn er innenliegend, stechend und langandauernd ist, solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen.

5. Endometriose

Normalerweise wird die Schleimhaut der Gebärmutter mit der Regelblutung ausgeschieden. Passiert dies nicht vollständig, kann es zu schmerzhaften Verwachsungen kommen. Auch hier kann der Arzt helfen.

 


Abschließend möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass Probleme nach dem Geschlechtsverkehr immer wieder auftreten und meistens ganz natürliche Ursachen haben. Nur bei wiederkehrenden, unerklärlichen oder starken Schmerzen solltest du nicht zögern und einen Gynäkologen aufsuchen.

 

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Zero Waste: Wie funktioniert plastikfrei leben und einkaufen?

Alle reden davon, plastikfrei(er) zu leben. Doch die konsequente Umsetzung ist viel schwerer als gedacht. Viele Bereiche unseres Lebens sind mittlerweile mit unzähligen und für unverzichtbar gehaltenen Kunststoffutensilien bestückt. Uns ist die Unmenge an Müll, die jeder einzelne Deutsche damit produziert, kaum noch bewusst.

Wenn du einmal den Kunststoffmüll eines Monats in einem großen Papiersack sammelst und am Monatsende diese Menge mit 12 multiplizierst, ahnst du, wo das Problem liegt: bei jedem einzelnen. Die Industrie beruft sich auf eine hohe Nachfrage nach hygienischen Verpackungen. Nur wenn diese nicht mehr gegeben ist, wird sie ihre Haltung ändern.

1. Coffee to go – Kaffeetrinken geht auch anders

Weil 320.000 weggeworfene Coffee-to-go-Einwegbecher mit Plastikdeckel in der Stunde für Deutschland zu viel Müll sind, solltest du dir noch heute einen wiederverwendbaren Kaffeebecher für unterwegs kaufen. Es passt genauso viel hinein, aber die Müllberge schrumpfen um einiges.

2. Flüssigseife und Seifenspender adé, Handseife genügt

Flüssigseife im Kunststoff-Dosierspender ist zweifelllos hygienisch und praktisch. Aber am Ende landet die Flasche im Müll. 50 Jahre später wird sie zu Mikroplastik. Minimal besser ist es, die Flasche mehrfach zu verwenden und Nachfüll-Flüssigseife zu kaufen. Umweltfreundlicher sind Handseifen in Kartonverpackungen oder selbstgemachte Flüssigseife.

3. Plastikfreie Zahnhygiene ist möglich

Blitzende Zähnchen sollten nicht um den Preis von Müllbergen erreicht werden. Tausche deine Kunststoffzahnbürste gegen eine aus nachwachsenden Materialien, die Zahnpasta-Tube gegen ein Gläschen mit Zahnpulver oder achte auf umweltfreundliche Zahnseide mit Bienenwachs-Beschichtung. Auch kleine Beiträge helfen, Müllberge zu verkleinern.

4. Getränke nur noch in der Glasflasche

Der Handel denkt in Sachen Plastikflaschen nur um, wenn immer mehr Kunden nach Getränken in Glasflaschen verlangen. Getränke in Dosen und Plastikflaschen sollten aus deinem Haushalt verschwinden. Plastikflaschen benötigen mehr als 50 Jahre, um zu verrotten. Umweltfreundlicher ist Leitungswasser aus nachfüllbaren Trinkflaschen.

5. Silikon und Kunststoff adé – Holzlöffel sind besser

Selbst auf Weihnachtsmärkten werden bunte Silikongeschirre und Plastiklöffel als Trend-Küchentools vermarktet. Kauf lieber nebenan einen langlebigen Rührlöffel aus Oliven- oder Thuja-Holz. Was unsere Großmütter schon nutzten, hält ein Leben lang. Wer will schon Mikroplastik und Weichmacher ins Essen rühren?

6.Wiederverwertete Schraubgläser ersetzen Plastikboxen

In Unverpackt-Läden wird alles ohne Kunststoff-Umverpackung verkauft. Vorbildliche Supermärkte haben nichts dagegen, wenn du an der Frischetheke deine Brotdose über den Tresen reichst. Ein wiederverwendetes Schraubdeckelglas spart im Jahreslauf jede Menge Alu- oder Frischhaltefolie ein. Nutze ab jetzt Gläser für Büroklammern, Bleistifte, Nudeln oder deinen Mittags-Nudelsalat.

7. Kauf Smoothies oder Joghurt nur im Glas

Es gibt fast immer Alternativprodukte aus Glas im Verkaufsregal. Verzichte ganz bewusst auf den 1.000sten Joghurtbecher aus Plastik oder den Smoothie in Plastikflaschen. Die Fruchtsäure löst Weichmacher und anderes aus dem Kunststoff. Selbstgemachte Smoothies haben übrigens auch einen höheren Gesundheits- und Genusswert.

8. Komplett verpackungsfrei statt Nachfüllpack

Viele Shampoos oder Duschgels gibt es heute schon im Nachfüllkanister zu kaufen. Noch besser sind Produkte, die in komplett plastikfreien Online-Shops wie „Monomeer“ oder „Beechange“ zu kaufen sind. Hier findet sich beispielsweise vollkommen verpackungsfreie Haarseife mit verschiedenen Duftnoten, Zahnputzpulver im Glas oder feste Salbei-Zitronen-Zahncreme am Holz-Stiel. Einfach mal probieren.

9. Einwegrasierer sind unnötig, plastikfrei ist machbar

Einweg-Rasierer sind absolut überflüssig. Auch ein Nassrasierer stellt wegen seiner austauschbaren Klinge Abfall her. Heute gibt es bereits Holzrasierer, bei denen nur die Klinge auf dem Müll landet. Rasierhobel, Rasiermesser oder elektrische Rasierer halten jahrelang. Sie verursachen den geringsten Müllanteil. Dazu kaufst du Rasierseife in der Pappschachtel.

10. Schwierig, aber möglich: müllfreie Damenhygiene

Auch deine Damenhygiene-Artikel sind am Anwachsen der Plastik-Müllberge beteiligt. Etwa 10.000 bis 17.000 Tampons landen in einem einzigen Frauenleben auf dem Müll. Probiere es einmal mit sauberen Alternativen: mit jahrelang verwendbaren Menstruationstassen oder waschbaren Monatsbinden bzw. Slip-Einlagen von „Lunapads“ oder „Kulmine“ aus Bio-Baumwolle.

11. Obst und Gemüse ohne Kunststoffverpackungen

Es ist nicht nachvollziehbar, warum selbst Bio-Obst und -gemüse mehrfach in Kunststoff verpackt wird. Kauf nur lose Gemüse und Obstsorten – zum Beispiel auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen. Wenn die Nachfrage nach in Plastik verpacktem Obst und Gemüse sinkt, passt sich nach einer Weile auch das Sortiment der Supermärkte den Kundenwünschen an.

12. Plastiktüten sind absolut verzichtbar

Hättest du alle Plastiktüten gesammelt, die du im Jahreslauf erhalten hast, wäre dein Küchenfußboden einen oder zwei Meter hoch bedeckt. Verzichte zukünftig darauf, Einkäufe in Kunststofftaschen zu transportieren. Nimm stattdessen einen Einkaufskorb mit oder nutze einen Shopper zusammen mit mehrfach verwendbaren Papiertüten, um einzukaufen.

13. Plastik-Strohhalme – Unmengen davon schwimmen im Meer

Dass auch kleine Beiträge eine große Wirkung entfalten können, belegt das Beispiel Plastik-Strohhalm. Allein der Verzicht darauf würde die Weltmeere um 40 Milliarden Strohhalme im Jahr allein aus Deutschland entlasten. Inzwischen gibt es gute Alternativen aus Glas, Aluminium oder auch Papier.

14. Alles Deo oder was? Selbstgemacht ist besser.

Ein Deodorant ohne Plastikspender ist kaum zu bekommen. Mancher Hersteller hat bereits feste Deos in Pappverpackung im Angebot. Umweltfreundlicher sind aber Deos aus Eigenherstellung. Aus drei Esslöffeln Kokosöl, zwei Teelöffeln Natron und zwei Teelöffeln Kartoffelstärke kannst du ganz einfach ein Neutral-Deo herstellen. Zuerst wird das Kokosöl auf dem Herd geschmolzen, mit den anderen Zutaten versetzt und gegebenenfalls mit einigen Tropfen eines ätherischen Öls deiner Wahl versetzt. Die Zutaten kannst du so anpassen, dass die Konsistenz stimmt. Das Ganze kommt in ein Schraubdeckelglas. Mit den Fingern verteilst du bei Bedarf etwas Selfmade-Deo unter den Achseln.

Mehr Zero Waste Tipps findest du auch hier »

Unser Buchtipp:

 

Foto: sonyachny / stock.adobe.com; mvg Verlag

11 geniale Tipps gegen schlechte Laune

geniale Tipps gegen schlechte Laune
Find your happiness!

Kein Mensch ist ständig nur gut gelaunt. Zu der Palette unserer Gefühle und Stimmungen gehört auch, gelegentlich mal schlechter Stimmung zu sein. Meistens gibt es dafür einen triftigen Grund wie Streit, Ärger auf der Arbeit oder eine traurige Nachricht. Wenn du es dir leisten kannst, dann gönne dir eine kurze Auszeit, in der du dich deinem Seelenschmerz hingibst. Es ist besser, die unangenehmen Gefühle für den Moment zu akzeptieren, als sie zu verdrängen. Zudem hat Verdrängung den unangenehmen Nebeneffekt, dich meist zu sehr unpassender Gelegenheit wieder einzuholen.

Doch es gibt auch die Art von schlechter Laune, die dich unangekündigt, aus heiterem Himmel und scheinbar ohne Anlass überkommt, nur um dir den Tag zu vermiesen. Unter den folgenden Tipps findest du garantiert welche, die dir dabei helfen, sie schnell wieder zu vertreiben.

1. Steh zu deiner schlechten Laune

Um deine schlechte Stimmung aufzubrechen, solltest du sie dir eingestehen, anstatt sie zu verleugnen. Wenn du an dich die Erwartung stellst, immer gut drauf sein zu müssen, fällt dir das vermutlich nicht so leicht. Beschließt du, sie zuzulassen und auszuleben, dann suche nach dem Auslöser. Meist steckt ein banaler Grund dahinter, der genauerer Betrachtung nicht standhält. Um dein Umfeld nicht zu nerven, ziehst du dich dafür am besten für eine Weile zurück.

2. Kontrolliere deine Atmung

Deine Atmung hat großen Einfluss auf dein Wohlbefinden. Bei Aufgeregtheit, Angst oder Stress atmest du in der Regel zu flach und produzierst nicht genügend Sauerstoff, um dich wohlzufühlen. Atme deshalb langsam und tief in deinen Bauch hinein. Das gelingt dir noch besser, wenn du bei jedem Atemzug zählst. Du wirst erstaunt sein, wie viel ruhiger und lebendiger du dich fühlst, wenn du bei „10“ angekommen bist.

3. Nimm dich nicht so ernst

Oder gehe noch einen Schritt weiter und ziehe deine schlechte Laune ins Lächerliche, indem du dich in deiner Situation auf die Schippe nimmst. Was ist heute alles schiefgelaufen? Bestimmt hat sich die ganze Welt gegen dich verschworen, nur um dich zu ärgern. Schau in den Spiegel und betrachte, was für ein Gesicht du ziehst. Es gefällt dir nicht? Dann zieh doch die Mundwinkel hoch!

4. Erinnere dich an etwas Schönes

Setze deiner miesen Laune eine schöne Erinnerung entgegen. Denk an etwas Schönes und versetze dich in die Stimmung hinein, wie es sich damals für dich angefühlt hat. Wenn dir nicht sofort eine Erinnerung in den Sinn kommt, dann krame in alten Fotos aus Urlauben und in Briefen von lieben Menschen. Werde nicht melancholisch, sondern erfreue dich daran, das alles erlebt haben zu dürfen.

5. Geh an die frische Luft

Das Gegenmittel zu Anspannung und flacher Atmung ist Bewegung in frischer Luft. Egal wohin du gehst, frische Luft tut dir gut und zu laufen entspannt dich. Wenn du dich bewegst, lockerst du dich und beginnst automatisch tiefer zu atmen. Mach dir bewusst, dass du lebendig bist und etwas bewegen kannst. Es steht dir frei, aktiv zu werden und Dinge zu ändern, die dich stören.

6. Setz dich in Bewegung

Wenn du so richtig Dampf ablassen willst, dann powere dich aus. Sport entspannt deine verkrampften Muskeln. Mach deinen Lieblingssport und strenge dich an, bis du auf andere Gedanken gekommen bist. Durch die körperliche Belastung schüttet dein Körper Glückshormone aus und du bekommst erneutes Vertrauen in deine Leistungsfähigkeit.

7. Schlaf dich richtig aus

Falls du müde und überlastet bist, ist es höchste Zeit für eine Auszeit. Wenn du Erholung benötigst, bist du sowieso nicht leistungsfähig. Stöpsel dich aus, lass die digitale Welt außen vor und gönne dir einen Kurzurlaub fürs Gehirn. Denk nicht an Verpflichtungen oder daran, wer etwas von dir möchte. Denke nur an dich und verschaffe dir die Ruhe, die du brauchst.

8. Gönn dir ein Entspannungsbad

Je nach Tageszeit hilft dir auch eine erfrischende Dusche, um auf andere Gedanken zu kommen. Wasch dir die schlechte Laune vom Körper, tanke Energie und wage dich erfrischt an neue Aufgaben. Am Abend hilft dir ein warmes Bad, um den Tag loszulassen. Wenn du Zeit hast, dann verlängere die Auszeit und geh in die Therme. Das alles ist Nahrung für das Belohnungszentrum in deinem Gehirn.

9. Höre deine Lieblingsmusik, singe und tanze

Im Auto, unter der Dusche oder in der Badewanne machst du es wahrscheinlich sowieso. Singe laut. Singen hilft gegen Trübsal! Du musst keine Madonna sein, um deinen Lieblingssong aus vollem Hals loszuschmettern. Wenn du die Gelegenheit hast, dann tanze dazu. Lass einfach los und befreie deine Seele. Es wirkt, garantiert.

10. Umgebe dich mit positiven Menschen

Wenn du selbst mies drauf bist, brauchst du nicht noch jemand, der seinen Schrott bei dir ablädt. Triff dich mit einer Freundin, die dich mit ihrer positiven Energie aufbaut und dich so nimmt wie du bist. Oder ruf jemand an, von dem du weißt, dass er meistens gut drauf ist. Nichts ist so ansteckend wie gute Laune! Du kannst sie irgendwann zurückgeben.

11. Lächle die schlechte Stimmung weg

So absurd es klingen mag, versuche zu lächeln, wenn du schlechte Laune hast. Du kannst deine seelische Verfassung allein dadurch beeinflussen, dass du deinen Mundwinkel nach oben ziehst. Das Gehirn lässt sich austricksen, weil es keinen Unterschied macht, aus welchem Grund du lächelst. Schon nach einer Minute schüttet es Glückshormone aus und du fühlst dich besser.

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Must-have Basics: Die 9 besten Key-Pieces für einen minimalistischen Kleiderschrank

Must-have Basics

Zwar ist die Mode immer im Wandel, doch es gibt auch gewisse immer modische Klassiker, die du in jeder Saison miteinander kombinieren kannst, ohne dadurch veraltet zu wirken. Daher sollten diese neun Kleidungsstücke deinen minimalistischen Schrank füllen, damit du klamottenmäßig auf alle Fälle vorbereitet bist.

Trenchcoat

Als Dauerbrenner gilt hier der Camel Coat mit schlichtem Reverskragen und zwei Eingriff-Taschen. Inzwischen kannst du aber auch Modelle mit viel Schnickschnack wie besondere Knöpfe und Reißverschlüsse finden. Achte aber darauf, auf die Farben Schwarz, Marineblau oder Grau zurückzugreifen. Denn diese Farben gelten besonders bei einem Mantel als ein Zeichen des guten Geschmackes und lassen sich wunderbar kombinieren.

Das weiße Shirt

Das weiße Shirt ergänzt perfekt eine Jeans und eine schwarze Lederjacke auf jeder Party. Aber auch mit Rock und Sneaker zauberst du ein tolles Sommer-Outfit. Und zu Hause kannst du es auch tragen, weil es unheimlich bequem ist und deine Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.

Schwarze Pumps

Schwarz lässt sich mit jeder Farbe kombinieren und wirkt dazu noch besonders erhaben. Deshalb machen schwarze Pumps immer einen besonders edlen Eindruck und eignen sich nicht nur für offizielle Anlässe, sondern auch zum Essen gehen, Party feiern oder auch fürs Theater.

Schwarze Lederjacke

Steht eine Party bevor und du weißt nicht, was du anziehen sollst? Dann ziehe deine Lederjacke an. Diese sollte aber unbedingt schwarz sein, damit sie dir den nötigen coolen Touch verleiht. Und achte vor dem Kauf, dass sie gut verarbeitet ist. Denn nur bei hochwertigem Leder hast du viele Jahre deine Freude damit und die zusätzlichen Euros machen sich durchaus bezahlt. Den Schnitt kannst du dagegen nach Belieben wählen.

Der BH

Bei deiner Unterwäsche ist das wichtigste Kriterium, dass sie gut sitzt, damit du dich den ganzen Tag damit wohlfühlst. Ein gut stützender BH zaubert dir nicht nur eine schöne Silhouette, sondern verhindert auch das Durchschimmern deiner Nippel bei leichten Sommerstoffen. In den Farben Schwarz, Weiß oder Nude wird er unter deiner Kleidung fast unsichtbar.

Die weiße Bluse

Eine Bluse lässt sich nicht nur mit einem Blazer gut kombinieren – auch mit Lederjacke erzeugst du einen tollen Stilbruch, insbesondere, wenn sie weiß ist. Denn auch hier wirkt der Kontrast positiv. Je nachdem, ob du eine Jeans oder eine Stoffhose dazu trägst, wirkt der Look mehr casual oder edel.

Weiße Sneaker

Sneaker harmonieren prächtig mit Lederjacke – insbesondere, wenn sie farblich einen Kontrast zur Oberkleidung bilden. Achte aber darauf, dass du nicht zu breite Sneaker ohne Zehenkappe wählst. Denn Modelle mit Zehenkappe und großer Breite wirken klobig und wirken meist zu aufdringlich für den Gesamteindruck deines Outfits.

Blue Jeans

Als Basic gilt eine Skinny Jeans oder eine Flared Jeans. Am wichtigsten ist, dass diese dir im Schnitt steht und schön sitzt. Damit sie sich leicht mit anderen Kleidungsstücken kombinieren lässt, entscheide dich für ein Denim-Model, das nicht so ausgewaschen ist.

 

Fotos: alonesdj / stock.adobe.com

Natron Lifehacks: Was das Wundermittel alles kann

Natron Lifehacks

Was ist Natron überhaupt?

Unter der gängigen Bezeichnung Natron versteckt sich Natriumhydrogencarbonat (mit der chemischen Formel NaHCO3). Das Pulver, welches im Handel meist als Speisesoda, Backsoda, Backnatron oder Speisenatron angepriesen wird, darf nicht mit Natriumcarbonat (nur Soda) verwechselt werden. Das Pulver findet vielfältige Arten der Verwendung, unter anderem in der Lebensmitteltechnik aber auch in der Medizin, der Sportlerernährung und im Haushalt. Wir haben für dich die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten von Natron zusammengefasst.

Natron im Haushalt: Die Küche

Wir konzentrieren uns hier auf kleine Tipps zur Anwendung von Natron, welche dir das Leben in der Küche leichter machen sollen:

  • Angebrannte Speisereste in den Töpfen: Jeder kennt dieses Problem. Das Essen ist an den Töpfen angesetzt, die Reinigung ist mühsam und geht nur schleppend voran. Unser Tipp: Ein Esslöffel Natron in einem Liter Wasser auflösen und anschließend aufkochen lassen. Die Speisereste werden sich nun super einfach entfernen lassen.
  • Kalkflecken und Verkalkungen in der Küche? Kein Problem. Eine Paste, die du aus Natron und Wasser anmischen kannst, schafft Abhilfe!
  • Karottenschälen leicht gemacht: Du legst die Karotten in kochendes Wasser, gibst pro Liter Wasser einen halben Teelöffel Natron hinzu, nimmst die Karotten nach kurzer Wartezeit heraus und schreckst sie ab. Anschließend kannst du die Schale einfach abziehen.
  • Eier einfacher schälen: Ein Teelöffel Natron im Wasser beim Eierkochen sorgt dafür, dass das Ei deutlich einfacher zu schälen ist.
  • Nach einem langen Abend beim Kochen in der Küche stinken deine Hände. Unzählige Zwiebel und Knoblauchzehen wurden geschält, geschnitten und gepresst. Der hartnäckige Geruch kann sich für Stunden halten, egal wie sorgfältig du dir die Hände mit Seife wäschst. Ein wenig Natronpulver mit ein paar Tropfen Wasser zwischen den Händen verreiben, einwirken lassen und abwaschen – im Nu sind deine Hände wieder wohlriechend!

Natron im Haushalt: Sonstige Anwendungen

  • Schuhe mit Schweißgeruch: Auch du wirst es kennen: Nach einem langen Tag in den Schuhen kannst du machen was du willst, die Schuhe müffeln vor sich hin. Egal ob Schuhdeo oder Auslüften, nichts schafft Abhilfe. Doch: Streu einfach etwas Natron hinein und schütte es morgens wieder aus. Der Geruch wird so neutralisiert.
  • Schuhe reinigen mit Natron? Ja, auch dies ist möglich. Vor allem für Schuhe aus Textil, die nicht in der Waschmaschine gereinigt werden dürfen, ist das eine perfekte Lösung. Etwas Natron auf einem feuchten Schwamm aufnehmen und damit die Schuhe (vor allem die hellen Teile) sanft einreiben. Im Bedarfsfall etwas einwirken lassen und später mit einem feuchten Tuch und klarem Wasser abwischen. Diese Reinigung funktioniert auch hervorragend bei Ledersandalen und schwarzen Abdrücken von den Zehen auf der Sohle.
  • Kleberreste entfernen: Meist wird zum Entfernen von Kleberresten Nagellackentferner auf Aceton-Basis verwendet. Immer mehr Nagellackentferner steigen allerdings auf weniger aggressive Mittel um, weswegen dieses Hausmittel häufig nicht mehr angewendet werden kann. Wir empfehlen: Halbiere eine Zitrone und reibe die Schnittfläche mit etwas Natron ein. Anschließend kannst du mit der Schnittfläche über die Kleberreste fahren und diese einfach entfernen.
  • Insekten auf der Autoscheibe: Vor allem im Frühsommer ist die Situation extrem. Nach einer kurzen Ausfahrt über das Land ist die Windschutzscheibe von oben bis unten mit toten Insekten verklebt, der Anblick ist nicht appetitanregend und die Sicht ist eingeschränkt. Meist können die Insekten nur mit speziellen, teuren Reinigungsmitteln entfernt werden. Doch etwas Natron-Pulver auf einem feuchten Lappen schafft Abhilfe und die Windschutzscheibe ist im Nu wieder sauber.

Natron zur Körperpflege

Man sollte meinen, ein Mittel, welches so gut zur Reinigung im Haushalt geeignet ist, wäre äußerst aggressiv und nicht zur Körperpflege geeignet? Weit gefehlt. Das Wundermittel Natron ist sogar sehr schonend zur Haut.

  • Unverträglichkeiten auf Parfüme und Zusatzstoffe? Die einfachste Lösung lautet Natron: Löse einfach vier Teelöffel Natron in einer Schüssel Wasser auf und reinige dir damit das Gesicht. Die Reinigung ist äußerst effektiv und die Haut fühlt sich weich und entspannt an. Das Natron aktiviert gleichzeitig den Rückfettungsmechanismus der Haut.
  • Zähneputzen und Natron: Etwas Natron-Pulver auf der Zahnbürste kann Zahnbeläge reduzieren und das Weiß der Zähne verstärken. Aggressive Säuren im Mundinnenraum werden neutralisiert und so der Schutz vor Karies gewährleistet.
  • Lästige juckende Mückenstiche? Auch hier ist Natron die Lösung. Einfach einen Brei aus Wasser und Natron anmischen und direkt auf die Stiche reiben. Sowohl der lästige Juckreiz als auch die Schwellung werden im Nu verschwinden!
  • Entspannung pur: Das Basenbad mit Natron! Du kannst dir eine wunderbare Entspannung gönnen, indem du in etwa 100g Natron in dein Vollbad streust. Willst du dazu eine angenehme Duftnote haben, empfehlen wir dir fünf bis zehn Tropfen eines reinen ätherischen Öls deiner Wahl (am besten natürlich aus biologischem Anbau). Bei einem solchen Basenbad werden die Hautporen durch das heiße Wasser geöffnet, der hohe PH-Wert (durch das Natron) regt die Durchblutung der Haut an.
    Unser Spezial-Tipp: Streue das Natron nicht direkt in das Wasser, sondern verwende es in der Badewanne liegend als Peeling und reibe dich damit ein. Dadurch werden abgestorbene Hautzellen entfernt und die Wirkung des Natrons noch zusätzlich verstärkt.
  • Natron soll auch hervorragend gegen Sodbrennen wirken, mehr dazu hier.

 

Unser Buchtipp:

 


Kaiser Natron

 

Fotos: visuals-and-concepts / stock.adobe.com; smarticular Verlag; PR / Amazon

Es muss nicht immer neu sein: Wie du die eigene Wohnung in neuem Glanz erstrahlen lässt

Wohnung neu gestalten

Das eigene Zuhause ist der persönliche Rückzugsort. Hier lässt du den Stress und die Hektik des Alltags hinter dir und kannst ganz Mensch sein. Das funktioniert am besten, wenn du die eigene Wohnung oder das eigene Haus dem persönlichen Geschmack entsprechend gestaltest und immer wieder variierst und veränderst. Hierfür ist es gar nicht nötig, immer alles neu zu machen und Geld in teure Anschaffungen zu investieren. Schon durch kleine Details und Accessoires lassen sich wirkungsvolle Veränderungen erzielen. Dieser Ratgeber beschäftigt sich mit den verschiedenen Möglichkeiten, um die eigene Wohnung ohne großen Aufwand neu zu gestalten.

Den eigenen Wohnraum anders gestalten

Um der eigenen Wohnung ein ganz neues Ambiente und eine veränderte Wirkung zu geben, genügt es oftmals schon, die vorhandenen Elemente neu anzuordnen. Die bisherige Fernsehecke wird in einen Essbereich umgewandelt und die Couch wandert aus der Ecke unter das Fenster, wo sie bedeutend mehr Licht abbekommt als vorher. Hierbei solltest du natürlich verschiedene Kriterien berücksichtigen. So ist es wichtig, dass sich an dem Ort, an dem der Fernseher in Zukunft stehen soll, eine Anschlussbuchse und eine Steckdose befinden.

Ebenfalls zweckmäßig ist es, in einem Arbeitszimmer den Schreibtisch an einem anderen Ort aufzustellen. Hierdurch werden die Arbeitsroutine und das immer gleiche Arbeitsumfeld aufgebrochen, was der eigenen Kreativität gut tut. Hierbei ist es aber wichtig, dass die Beleuchtung des Schreibtisches gewahrt bleibt und dass sich die Tür ins Zimmer auch weiterhin problemlos öffnen und schließen lässt. Im Schlafzimmer macht es viel aus, das Bett einmal umzustellen und gegebenenfalls mit den Schlafzimmerschränken auszutauschen. Eine veränderte Schlafposition wirkt sich meist positiv auf die Schlafqualität aus.

Möbel neu designen

Eine weitere Möglichkeit zur Neugestaltung der eigenen Wohnung besteht darin, die darin enthaltenen Möbel neu zu designen. Hierfür gibt es eine Vielzahl an Bezügen und Decken, die einem Möbelstück einen ganz neuen Charakter geben. Wer zum Beispiel ein Sofa neu bezieht, verändert durch die Farbwahl und den veränderten Stoff das Raumambiente spürbar. Aber auch Sessel, Kissen und Hocker kannst du auf diese Weise neu beziehen und verändern. Wichtig ist, dass die verwendeten Bezüge und Stoffe hochwertig, langlebig und pflegeleicht sind. Wer eine Vielzahl von Bezügen besitzt, hat die Möglichkeit, den eigenen Wohnbereich regelmäßig zu verändern und zum Beispiel an die verschiedenen Jahreszeiten oder die eigene Stimmung anzupassen. Der Wechsel solcher Bezüge gelingt denkbar einfach und mit wenigen Handgriffen.

Pflanzen bringen Leben in die Wohnung

Ein wunderschönes Dekorationselement für die eigene Wohnung sind Pflanzen. Ohne großen Aufwand verändert sich durch Blumen oder Gummibäume das Gesicht eines Zimmers. Wichtig ist es, die passenden Pflanzen für den eigenen Geschmack zu finden. Einige Menschen lieben bunte Farben und wollen daher Blumensträuße aller Art in ihrem Wohnbereich aufstellen. Andere sind Freunde von Kakteen, weil diese sehr genügsam sind und mit ihrem Grün Lebendigkeit in ein Zimmer bringen. Wieder andere können mit kleinen Blumentöpfen nichts anfangen und stellen sich stattdessen Zimmerpflanzen in die Wohnung, die genauso groß sind wie sie selbst.

All diese verschiedenen Pflanzenarten haben einen jeweils anderen Einfluss auf das Raumambiente und die Wirkung einer Wohnung. Wichtig ist jedoch, dass die Wohnung durch die Pflanzen nicht überlagert wird. Wenn die Wohnung den Eindruck eines Gewächshauses macht, dann sind wohl etwas zu viele Pflanzen darin vorhanden. Zudem ist zu bedenken, dass die einzelnen Pflanzen eine bestimmte Pflege benötigen. Sie müssen regelmäßig gegossen, von abgestorbenen Blättern befreit und vor Schädlingen geschützt werden. Wer die eigene Wohnung mit Pflanzen gestaltet, muss sich der damit verbundenen Arbeit bewusst sein und diese gern und langfristig erledigen. Wer das nicht will, kann alternativ auf bunte, hübsch gestaltete Zierblumen aus Stoff oder Papier setzen.

Wohnung mit Pflanzen

Accessoires und Dekorationselemente nutzen

Es gibt eine Vielzahl an Dekorationselementen und Accessoires, mit denen die eigene Wohnung aufgewertet werden kann. Sehr beliebt sind in diesem Zusammenhang Kerzen. Diese erzeugen eine warme, romantische Atmosphäre und verströmen gleichzeitig einen angenehmen Duft. Es gibt solche Kerzen in unterschiedlichen Ausführungen und Farben. Die einzelnen Varianten kannst du also so ausgewählen, dass sie zum eigenen Stil und Wohnbereich optimal passen. Bei Geruchskerzen ist es wichtig, Modelle auszuwählen, deren Geruch einem gefällt und der dezent ist. Zu intensive Duftkerzen führen nämlich gelegentlich zu Kopfschmerzen.

Ebenso besteht die Möglichkeit, kleine Figuren im Zimmer zu verteilen. Diese machen sich zum Beispiel auf einem Schreibtisch oder den Regalen sehr gut und sind ein echter Blickfang. Ebenso ist es sinnvoll, kleine Uhren einzusetzen, um einem Zimmer Farbe und Individualität zu verleihen. Erstaunlich häufig greifen Menschen auf attraktive und zeitgemäße Sanduhren zurück. Nicht zuletzt erzielen individuelle Vorhänge eine gute Wirkung. Diese bieten den Vorteil, dass sie sowohl praktische Aufgaben erfüllen und das Sonnenlicht abhalten, als auch schick sind und farbliche Akzente setzen.

Die richtige Beleuchtung wählen

Ebenso wie beim Schießen von perfekten Fotos kommt es bei der Gestaltung des eigenen Wohnbereichs auf die richtige Beleuchtung an. Sehr empfehlenswert ist es, das Tageslicht bestmöglich auszunutzen. Wenn der eigene Schreibtisch oder der Lesesessel unter einem Fenster steht, musst du viel seltener die Deckenlampe einschalten. Ebenso ist es möglich, durch die Wahl der richtigen Lampen eine große Wirkung zu erzielen. Einige Birnen strahlen ein helles, weißes Licht ab, das sich vor allem zum Arbeiten gut eignet. Andere verströmen ein eher dunkles, gelbes Licht, was die Augen beim Lesen schont. Nicht zuletzt gibt es bunte Lampen und LEDs. Diese sind meist besonders stromsparend und erzeugen eine ganz außergewöhnliche Stimmung in einem Raum.

Ferner sind Deckenfluter eine gute Möglichkeit, um indirektes Licht zu nutzen. Das genaue Gegenteil sind Schreibtischlampen, mit denen ein bestimmter Bereich besonders hell ausgeleuchtet wird. Viele Menschen setzen zudem Kerzen als Beleuchtungselemente ein. Diese haben den Vorteil, dass sie zusätzlich noch Wärme erzeugen. Bei der Auswahl ist entscheidend, wo die jeweilige Lampe eingesetzt werden soll. So gibt es zum Beispiel attraktive Wandlampen, die sich im Wohnzimmer gut machen und bunte Deckenlampen mit Tiermotiven, die eher ins Kinderzimmer passen. Durch den Einsatz preiswerter Lampen und Kerzen wirkt eine Wohnung gleich ganz anders als zuvor.

Bilder und Paneele

Bilder und Paneele zur Gestaltung nutzen

Bilder sind ein wunderschönes Gestaltungselement für die Wohnung. Es gibt Varianten mit Naturmotiven, aber auch abstrakte Kunstwerke hängen in zahlreichen Wohnungen. Je nach Wunsch kannst du Bilder kaufen oder selbst malen und gestalten. Die Wahl des Motivs, des Rahmens und der Farben sagt viel über den eigenen Charakter aus und beeinflusst das Wohnambiente stark. Ebenso bieten Paneele die Möglichkeit, einem Raum einen ganz anderen Look zu geben. Beim Kauf ist auf das Material und die Farbe zu achten. Es ist wichtig, dass die Paneele den Raum nicht klein wirken lassen oder zu dunkel machen. Zudem ist bei der Anbringung der Paneele etwas handwerkliches Geschick gefragt.

Teppiche entfernen

Wenn sich unter den Teppichböden ein schöner Parkettfußboden befindet, ist es möglich, den Teppich aus einem oder mehreren Zimmern der Wohnung zu entfernen. Hierdurch gewinnen die Räume ein ganz neues Flair. Häufig besteht ein Fußboden aus Holz, sodass die Wohnung auf einmal viel natürlicher ist als zuvor. Wenn allerdings ein Steinboden unter dem Teppich ist, solltest du genau überlegen, ob du den Teppich entfernen willst. Denn Steinfußböden sind gelegentlich recht kalt und wirken unfertig. Alternativ ist es möglich, einen Teppich durch Laminat zu ersetzen. Auch hierdurch verändert sich der Stil eines Zimmers deutlich.

Fazit: Der Kreativität sind bei der Wohnraumgestaltung keine Grenzen gesetzt

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um einer Wohnung mit wenig Aufwand und geringen Kosten ein neues, frisches Aussehen zu verleihen. Wichtig ist es, solche Stilelemente gezielt und mit Bedacht einzusetzen. Eine Wohnung wirkt schnell überfüllt, wenn alle Wände mit Bildern verhangen sind und überall Zierpflanzen stehen. Punktuiert eingesetzt erzielen solche Dekorationselemente jedoch eine große Wirkung und führen dazu, dass sich sowohl die Bewohner als auch die Gäste in der Wohnung sehr wohlfühlen.

 

Fotos: stock.adobe.com © Vasyl #163124370; MeganBetteridge #246497300; New Africa #205703808

10.000 Schritte am Tag: Das geschieht mit deinem Körper

10.000 Schritte am Tag

10.000 Schritte am Tag – so viel sollte jeder laut WHO täglich gehen. In einer Gesellschaft, in der das Sitzen aber immer mehr unseren Alltag einnimmt, ist das gar nicht so einfach. Wer jedoch sein allgemeines Wohlbefinden verbessern möchte, kommt um Bewegung nicht herum. Deshalb gehen wir näher auf die Empfehlung der WHO ein und helfen dir dabei, wie du dieses Ziel erreichen kannst.

Vielleicht fragst du dich gerade, wer diese utopische Empfehlung eigentlich festgelegt hat? Die Antwort darauf wird dich vermutlich ebenso stutzig machen wie uns. Tatsächlich stammt diese Zahl von einer japanischen Schrittzählerfirma während einer Marketingkampagne im Jahr 1964. Sie wurde anfangs rein willkürlich festgelegt, ohne etwaige wissenschaftliche Untersuchungen.

Dennoch hat sich diese hohe Zahl bis heute durchgesetzt und beeinflusst nach wie vor die Medien. Mittlerweile wird diese Festlegung jedoch von unterschiedlichen Studien unterstützt, wobei es aber immer wieder zu Abweichungen kommt. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass dieses Ziel von nicht sportaffinen Menschen kaum erreichbar ist.

Sport im Berufsalltag – Ist das überhaupt möglich?

Eine berechtigte Frage, die sich viele Berufstätige nach einer solchen Aussage stellen. Wie soll es bei einem Ganztagsjob überhaupt möglich sein, 10.000 Schritte zu erreichen? Grundsätzlich sind die meisten Menschen einfach froh, nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause zu kommen und die Beine hochzulegen.

Andere wiederum möchten einfach den restlichen Tag mit der Familie verbringen und wieder andere gehören einfach nicht zu der Sorte, die sich für Sport motivieren kann. Wer sich zusätzlich noch ein schlechtes Gewissen einredet, wieder keinen Sport gemacht zu haben, tendiert nicht selten zu Stress. Dieser Teufelskreis ist tückisch, aber dennoch nicht unüberwindbar.

Gibt es ein minimales Ziel?

Experten raten solchen Menschen, sich ein Ziel von mindestens 6.000 Schritten pro Tag zu setzen. Wer jedoch trotzdem seine Gesundheit nachhaltig verbessern will, muss dennoch die 10.000 Schritte knacken.

Wieviel km sind 10.000 Schritte?

10.000 Schritte entsprechen etwa sechs bis acht Kilometern – je nach Körpergröße und Schrittlänge.

Für Menschen bis 1,70 m gilt, dass 10.000 Schritte ungefähr 6 Kilometern entsprechen. Für Menschen ab 1,70 m und größer gilt, dass 10.000 Schritte ungefähr 7 Kilometern entsprechen.

Sehr große Menschen oder geübte Geher kommen mit 10.000 Schritten sogar auf 8 Kilometer. Sehr kleine Menschen müssen sich bei 10.000 Schritten teils mit nur 5 Kilometern begnügen.

Schritte am Tag messen

Positive Auswirkungen durch Bewegung

Egal ob du nun mit einer kleineren Schrittzahl beginnst oder dich sofort an die 10.000 Schritte wagst: Gehen macht nicht nur fit, sondern sorgt zudem für eine Reihe positiver Effekte. Du senkst nicht nur dein Risiko, an Alzheimer, Krebs, Altersdiabetes oder Osteoporose zu erkranken, du kannst auch Stress reduzieren, Rückenschmerzen lindern und sogar Depressionen verbessern. Zusätzlich schläfst du bei ausreichender Bewegung um einiges besser.

Ein weiterer positiver Aspekt des regelmäßigen Gehens: Es können sogar andere Sportarten damit ersetzt werden. Zudem hat ausreichend Bewegung noch weitere Effekte, die du nicht missen solltest:

1. Du wirst seltener krank

Wenn du regelmäßig um die 10.000 Schritte machst, härtest du dich nicht nur ab, sondern stärkst auch dein Immunsystem. Gleichzeitig wird das Risiko, an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken, minimiert.

2. Stärkeres Herz

Genügend Bewegung ist Voraussetzung für ein gesundes und starkes Herz. Anders als bei Leistungssportarten trainierst du dein Herz nicht zu stark, sondern sanft. Wenn du daher jeden Tag eine gewisse Anzahl an Schritte – vorzugsweise 10.000 – machst, wird dein Herz mit jedem Mal stärker.

3. Mehr Kreativität

Studien beweisen: Wer sich an der frischen Luft bewegt, wird kreativer. Falls dich also ein Problem belastet und dir einfach keine Lösung in den Sinn kommt, könnte dir vielleicht ein Spaziergang helfen. Du siehst nicht nur alles gelassener, sondern kannst zudem mit neuem Elan an die Sache herangehen.

4. Du fühlst dich besser

Bist du oft nervös und kannst nicht richtig abschalten? Dann ist Gehen die ideale Lösung für dich. Du kommst nicht nur auf andere Gedanken, sondern kannst dich auch besser entspannen. Lass einfach deine Seele baumeln und du wirst schon bald merken, wie sich deine Laune langsam verbessert.

5. Du nimmst ab

Jeder, der gerne ein paar Pfunde weniger hätte, kommt um regelmäßige Bewegung nicht drum herum. Wer jedoch nicht stundenlang am Laufband hängen möchte, kann bereits mit einem regelmäßigen Spaziergang den überschüssigen Pfunden den Kampf ansagen. Wenn du es noch dazu schaffst, 10.000 Schritte zu machen, steht einem schlanken Körper eigentlich nichts mehr im Weg.

Samsung Health Schritte zählen

10.000 Schritte am Tag – Wie schaffe ich das?

Zwar mag diese hohe Zahl am Anfang äußerst erschreckend wirken, dennoch ist es gar nicht so schwierig, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen.

1. Treppe statt Aufzug

Egal ob beruflich oder privat: Nimm die Treppe! Das tut nicht nur deiner Figur gut, sondern hilft dir auch dabei, auf die Anzahl der notwendigen Schritte zu kommen.

2. Fahrrad vs. öffentliche Verkehrsmittel

Natürlich hängt dieser Punkt stark davon ab, wo du wohnst, aber wenn deine Arbeitsstelle nicht zu weit entfernt ist, könntest du dorthin auch mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen.

Willst du am Morgen oder nach Feierabend nicht auf die Bequemlichkeit der Öffis verzichten, kannst du trotzdem etwas Gutes für deinen Körper tun und für den Anfang ein oder zwei Stationen früher aussteigen. Auf diese Weise startest du nicht nur wacher in den Tag, sondern kannst auch besser durchatmen und Stress abbauen.

3. Spaziergang während der Mittagspause

Nutze deine wertvolle Mittagspause nicht nur dafür, deine letzten Snacks zu verdrücken, sondern lege einen kurzen Spaziergang ein. Dieser muss auch nicht immer gleichlang sein – Hauptsache, du bewegst dich.

4. Verabrede dich mit Bekannten zum täglichen Spaziergang

Zusammen ist es einfacher als alleine. Zusätzlich vergeht die Zeit schneller und es ist nicht ganz so langweilig, als alleine durch die Wälder zu schlendern. Bereits einmal in der Woche kann ein solches Treffen dabei helfen, die eigene Gesundheit zu verbessern.

5. Stepper vor dem Fernseher

Wenn du keine Lust hast, spazieren zu gehen, kannst du dir auch einen Stepper besorgen. Diesen platzierst du ganz einfach vor dem Fernseher. Mit dieser Ablenkung vergeht nicht nur die Zeit schneller, du machst vielleicht sogar mehr Schritte, weil du auf die Uhrzeit vergisst.

 

Fotos: Siam; blackzheep / stock.adobe.com; AJOURE´ Redaktion

CBD in der Naturkosmetik: Was ist dran an dem Hype?

CBD in der Naturkosmetik

Kaum ein Wirkstoff ist momentan häufiger Thema in der Beautyszene als CBD. Der in Hanfpflanzen enthaltene Wirkstoff verspricht gesunde und reine Haut, und sogar gegen schwerwiegende Hautprobleme wie Rosazea, Ekzeme und Akne soll CBD helfen. Doch was kann der Pflanzenstoff wirklich und ist CBD in der Naturkosmetik legal?

Wie sich CBD von der Droge aus der Cannabispflanze unterscheidet

Weitaus bekannter als CBD ist der ebenfalls in Hanfpflanzen enthaltene Stoff THC, auch Tetrahydrocannabinol genannt, der wohl den meisten vorschwebt, wenn sie von Produkten hören, in denen Bestandteile der Hanfpflanze enthalten sind. THC gilt als illegales Rauschgift, das für seine freudig machenden und extrem entspannenden Highs bekannt ist. Im Gegensatz zu dem Rauschmittel THC ruft CBD keine Rauschzustände hervor, weshalb es in Kosmetika legal vertrieben werden darf und als unbedenklich gilt.

Auch die Gewinnung von CBD unterscheidet sich von der des THCs, denn es kann nur aus weiblichen Hanfpflanzen gewonnen werden. CBD oder Cannabidiol gehört zu den Phytocannabinoiden, von denen mehr als einhundert in der Hanfpflanze zu finden sind. Zwar besitzt auch CBD eine beruhigende Wirkung, ist aber nicht schädlich für das Nervensystem und wirkt antipsychotisch. Somit hat das in Kosmetika verwendete Hanfprodukt CBD nur wenig mit der berauschenden Droge gemein und wirkt nahezu gegenteilig.

Beautywunder CBD – das kann das Hanfprodukt wirklich

Hautberuhigende, entspannende und heilende Wirkungen werden CBD in der äußeren sowie inneren Anwendung zugeschrieben und das nicht umsonst: In Kosmetikprodukten wie Cremes, Lotionen und Balsam gilt der Wirkstoff der Cannabispflanze als echtes Allrounder-Talent, das die Haut durch enthaltenes Vitamin E in ihrer Regeneration unterstützt. In Kombination mit pflanzlichen Ölen stärkt es die natürliche Schutzfunktion der Haut und unterstützt die Zellregeneration, was es zum beliebten Inhaltsstoff für Anti-Aging-Produkte macht.

Der Wirkstoff wirkt zudem antibakteriell und antiviral, was ihn besonders für die Gesichtspflege unreiner Haut optimal macht. Sogar schwerwiegende Hautunreinheiten und Akne lassen sich mit CBD in natürlichen Kosmetika wirksam und effektiv bekämpfen, wodurch der Wirkstoff in der Beautyszene große Bekanntheit erlangte.

Auch für das Haar gilt CBD als nährreiche Wunderwaffe: Durch den hohen Proteingehalt des CBDs wird die Keratinsubstanz geschädigter Haare gestärkt, wodurch das Haar an Elastizität und Glanz gewinnt.

Da CBD eine natürlich entspannende und beruhigende Wirkung hat, wird es vermehrt bei Muskelkrämpfen und Gelenkbeschwerden angewendet, weil es hilft, Verspannungen zu lösen und Schmerzen sowie Entzündungen hemmt.

CBD kann in der Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt werden

Entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzlindernd, beruhigend – Die Liste der Wirkungen von CBD ist lang. Besonders bei schwerwiegenden Hautproblemen und Hautkrankheiten wie Ekzemen, Rosazea und Schuppenflechte kann der Wirkstoff der Hanfpflanze Abhilfe verschaffen. Auch Hautausschläge und Akne vermag der Pflanzenstoff zu lindern, was ihn nicht nur zu einem beliebten Inhaltsstoff für Naturkosmetik, sondern auch zu einem wahren Hautretter macht.

So wird CBD in der Naturkosmetik angewendet

Der pflanzliche Stoff kann von außen auf die Haut aufgetragen oder mit speziellen Mitteln zur Nahrungsergänzung aufgenommen werden. Am weitesten verbreitet ist die Verwendung von CBD als Zutat von natürlicher Kosmetik, in welcher der Stoff mit anderen pflanzlichen Inhaltsstoffen kombiniert wird.

Während das rohe CBD eine grünliche Paste ergeben würde, die in der herkömmlichen Naturkosmetik wohl kaum Anklang finden würde, fällt der Wirkstoff in Cremes und Lotionen kaum auf. CBD ist schlecht in Wasser löslich, dafür aber umso besser in Ölen, was den Wirkstoff perfekt zur Anwendung in Kombination mit Pflanzenölen macht. Erhältlich ist der Stoff in vielen Drogerien und Kosmetikketten. Entweder als CBD-haltiges Hanföl, das vielseitig verwendbar ist, oder als fester Bestandteil eines fertigen Produkts wie Gesichtscreme oder Bodylotion.

Unser Fazit zu CBD in der Naturkosmetik

Obwohl der Wirkstoff der Hanfpflanze aufgrund seines Ursprungs, der dem des berauschenden THCs ähnelt, noch immer in der Kritik steht und kaum handelsüblich ist, hält CBD viele vorteilhafte kosmetische Wirkungen für Haut und Haar bereit, die eine Beautyroutine sinnvoll ergänzen können. Besonders bei empfindlicher Haut oder gegen wiederkehrende Hautirritationen durch herkömmliche Kosmetika könnte der pflanzliche Stoff eingesetzt werden. CBD erfüllt ohne jeden Zweifel sein Wirkversprechen durch seine speziellen Eigenschaften und sorgt für wirksame Naturkosmetik, die in dieser Form bisher nicht existierte.

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Foto: Africa Studio / stock.adobe.com

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