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Babyboomer Nails: So edel ist der neue Nageltrend

Babyboomer Nails: So edel ist der neue Nageltrend

So schick und elegant sahen die Nägel noch nie aus – mit dem neuen Nailtrend Babyboomer verschaffst du deinen Nägeln ein ganz neues und elegantes Erscheinungsbild. Der Babyboomer-Look ist seit neusten ein riesen Trend in der Welt des Nagel-Designs. Denn er verkörpert einen etwas anderen „Natural Look“ für die Nägel.

Was machen Babyboomer-Nails aus?

Die neuen Babyboomer-Nails sind ein klassischer Mix aus normalen Standard-French-Nails und einem minimalistischen Nageldesign. Die beliebtesten Farben für dieses Nail-Design sind Rosa, Rot oder Nude. Der Look hat einen natürlichen Touch, sodass die Nägel nicht zu ausgefallen und übernatürlich aussehen. Der Babyboomer-Look hat einen Verlauf von der Frenchspitze bis hin zum Nagelbett und sieht somit edel und gepflegt aus. Für die Gestaltung des Looks wird am besten Gel oder Acryl verwendet. Geübte können den Look jedoch auch mit Nagellack zuhause kreieren.

Der Look ist vor allen Dingen so beliebt, da die Nägel täuschend echt aussehen und man nur beim genauen Hinschauen bemerkt, dass es sich um eine künstliche Modellage handelt. Ebenso passt das elegante und dezente Design hervorragend zu fast jedem Outfit. Somit sind die Babyboomer-Nails für jeden unterschiedlichen Typ Mensch geeignet und können trotzdem durch verschiedene Formen oder Verzierungen individuell gestaltet werden. Kein Wunder also, dass Design so viele Liebhaberinnen hat.

Foto: Sergii / stock.adobe.com

Häusliche Gewalt – wo fängt sie an und wie kannst du dich schützen?

Häusliche Gewalt – wo fängt sie an und wie kannst du dich schützen?

Frauen, die von ihren Männern verprügelt werden. Ein lautstarker Streit, bei dem Geschirr geworfen wird. Vergewaltigungen vom eigenen Ehemann. Das alles sind keine Einzelfälle. Leider ist häusliche Gewalt in Deutschland weit verbreitet. Doch die Statistiken sind undurchsichtig, die Informationen oft fehlerhaft und die Opfer in vielen Fällen ratlos. Wie also solltest du bei häuslicher Gewalt reagieren – sei es bei dir selbst, deiner besten Freundin oder den Nachbarn?

Häusliche Gewalt ist kein Kavaliersdelikt. Es handelt sich um eine handfeste Straftat mit entsprechenden rechtlichen Folgen. Allerdings nur, wenn diese auch angezeigt wird. Genau hierin liegt aber das Problem mit der häuslichen Gewalt sowie sämtlichen Statistiken zum Thema: Nur selten wagen die Opfer tatsächlich den Schritt zur Polizei. Sie bewahren oft Stillschweigen – sogar gegenüber ihren engsten Angehörigen und Freunden. Diese können nur spekulieren, wenn sie überhaupt etwas ahnen. Oft wirken Familien oder Beziehungen für Außenstehende intakt, während sich unter der Kleidung blaue Flecken oder traumatisierte Persönlichkeiten befinden. Die Dunkelziffer ist bei der häuslichen Gewalt so hoch wie bei kaum einer anderen Straftat.

Statistiken zur häuslichen Gewalt nur wenig aussagekräftig

Zwar veröffentlicht das BKA alljährlich Statistiken zum Thema häusliche Gewalt in Deutschland, jedoch stehen diese jedes Mal erneut in der Kritik. Die Zahlen seien nicht eindeutig und die Dunkelziffer zu hoch, heißt es. Letzteres resultiert aus den bereits genannten Gründen. Thematisiert werden in den Berichten neben Körperverletzungen auch Mord, Totschlag, Sexualdelikte sowie Stalking – und diese kommen in deutschen Paarbeziehungen gar nicht so selten vor. So waren im Jahr 2016 erschreckende 149 Frauen von ihren Lebenspartnern totgeschlagen oder ermordet worden. Hinzu kamen 208 Mordversuche, welche glücklicherweise erfolglos blieben. Immer wieder wird in Bezug auf die häusliche Gewalt von der Gewalt gegen Frauen gesprochen. Tatsächlich sind Frauen deutlich häufiger Opfer von häuslicher Gewalt, was auch schlichtweg an der (zumeist) ungleichen Kraftverteilung zwischen den Geschlechtern liegt. Jedoch sind im Jahr 2016 auch 15 Männer an häuslicher Gewalt gestorben, hinzu kamen 69 Tötungsversuche. Trotzdem ist das Fazit eindeutig: Zu 80,6 Prozent waren Männer tatverdächtig und zu 81,9 Prozent Frauen das Opfer. Das gilt nicht nur für Tötungsdelikte, sondern auch Vergewaltigungen und andere Gewalttaten im Rahmen der häuslichen Gewalt. Betroffen waren zudem nicht immer nur die (Ehe-) Frauen, sondern auch Mädchen, beispielsweise Töchter, Schwestern und Stieftöchter.

Die Folgen häuslicher Gewalt sind tiefgreifend

Etwas detailliertere Einblicke in die Problematik gibt eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2004. Zwar mögen die Zahlen mittlerweile veraltet sein – viel geändert hat sich seither jedoch nicht, das lassen zumindest die Erhebungen des BKA vermuten. Allerdings will an dieser Stelle erwähnt werden, dass in der Erhebung lediglich die Gewalt gegen Frauen betrachtet wurde. Häusliche Gewalt an Männern wurde demnach nicht berücksichtigt.  Die Zahlen sind erschreckend:

  • 40 Prozent aller Frauen in Deutschland haben seit ihrem 16. Lebensjahr mindestens einmal Gewalt in körperlicher oder sexueller Form erlebt.
  • Bei 25 Prozent handelte es sich dabei explizit um häusliche Gewalt.
  • Die Täter sind in den meisten Fällen aktuelle oder ehemalige Lebenspartner.
  • Besonders in Trennungs- und Scheidungssituationen ist das Risiko überdurchschnittlich.
  • Dennoch haben 37 Prozent der Betroffenen von körperlicher Gewalt mit niemandem über ihre Erfahrung gesprochen. 47 Prozent sind es bei sexueller Gewalt und noch höher sind die Raten bei Opfern, wenn der Täter der aktuelle Partner ist.
  • In über 50 Prozent der Fälle wurde durch die häusliche Gewalt sogar eine medizinische Behandlung notwendig.

Die Folgen von häuslicher Gewalt gehen aber weit über blaue Flecken oder Verletzungen auf körperlicher Ebene hinaus, welche in den meisten Fällen ja ohne bleibende Schäden wieder verheilen. Zwischen 56 und 80 Prozent der Frauen, welche häusliche Gewalt in verschiedener Form erlebt haben, tragen stattdessen Folgebeschwerden im Sinne von Traumata davon, welche sich vor allem auf psychischer Ebene äußern. Dazu gehören in erster Linie Ängste, Depressionen sowie Schlafstörungen. Selbiges gilt für Kinder, welche die Gewalt mit angesehen oder selbst erlebt haben.

Häusliche Gewalt – und jetzt? Tipps für Opfer

Häusliche Gewalt – und jetzt? Tipps für Opfer

Wie du siehst, hat die häusliche Gewalt viele Gesichter. Sie kann von Psychoterror und Stalking bis zum Mordversuch reichen. Während letzterer Fall eindeutig ist, bewerten viele Opfer psychische Gewalt nicht als solche oder denken, sie würden damit bei der Polizei beziehungsweise in ihrem sozialen Umfeld nicht ernstgenommen. Viele Betroffene suchen sich zudem keine Hilfe, weil sie die Vorkommnisse als einen Ausrutscher rechtfertigen. Der Partner sei eben in einer Ausnahmesituation und das komme nicht wieder vor. Kommt es aber – zumindest in den meisten Fällen. Manche Opfer geben sich sogar selbst die Schuld à la „Ich habe ihn provoziert“. Viele Frauen sind zudem finanziell von ihren Partnern abhängig oder ihr Selbstbewusstsein ist durch die jahrelange Schikane so zerstört, dass sie sich ein eigenständiges Leben nicht mehr zutrauen und sich lieber an den gewalttätigen Partner klammern. Zudem ist die Hemmschwelle, ein Familienmitglied anzuzeigen, prinzipiell höher als bei einem fremden Täter, sei es der Partner, der Vater, der Sohn, o. ä.

Es gibt also viele verschiedene Ursachen, weshalb Opfer sich falsch verhalten, indem sie keine Hilfe suchen. Manche wissen auch schlichtweg nicht, wo sie eine solche Hilfe finden. Wie solltest du dich stattdessen verhalten, wenn du selbst Opfer von häuslicher Gewalt geworden bist?

  • Wenn du dich nicht traust, direkt zur Polizei zu gehen, vertraue dich jemand anderem an. Erzähle deiner besten Freundin, deiner Schwester, dem Pfarrer, deinem Therapeuten oder irgendeiner anderen Vertrauensperson von dem Erlebnis. Schon dieser Schritt wird dir große Erleichterung verschaffen und das Gefühl, nicht ganz alleine zu sein.
  • Das gilt nicht nur für körperliche Gewalt, sondern auch für Psychoterror. Ständige Beleidigungen, Drohungen oder Stalking können ebenfalls häusliche Gewalt und somit eine Straftat sein. Nimm solche Verhaltensweisen nicht auf die leichte Schulter!
  • Wird dir daraufhin Hilfe angeboten, nimm diese unbedingt an. Wenn nicht, so kannst und solltest du auch aktiv um Hilfe bitten – entweder bei der Polizei oder eben deinen Vertrauenspersonen. Übertriebener Stolz ist hier fehl am Platz.
  • Verabschiede dich von dem Gedanken, eine „intakte“ Familie sei das Wichtigste. Deine Gesundheit sowie die deiner Kinder ist wichtiger!
  • Sollte es zu körperlichen Angriffen kommen, geh zum Arzt und lass die Verletzungen attestieren.
  • Am besten rufst du so früh wie möglich die Polizei an oder gehst persönlich zu den Beamten und erstattest Anzeige. Sie können dir in akuten Fällen auch den notwendigen Schutz bieten.
  • Suchst du Hilfe nach diesem Schritt, wirst du bei einer Gewaltberatungsstelle oder in einem Frauenhaus fündig.
  • Zudem solltest du dich unbedingt in psychotherapeutische Behandlung begeben, um das Trauma zu verarbeiten und irgendwann wieder ein normales Leben zu führen.

Wie sollen Außenstehende reagieren?

Und was, wenn du nicht Opfer, sondern Zeuge von häuslicher Gewalt wirst – in der Familie, bei Freunden, Nachbarn & Co? Viele Menschen möchten sich nicht in Privatangelegenheiten einmischen und sehen bewusst weg. Das ist falsch! Selbst bei einer Vermutung von häuslicher Gewalt, beispielsweise lauten Schreien im Streit der Nachbarn, solltest du vorsorglich die Polizei rufen. Hierbei kannst du auf Wunsch anonym bleiben, um nicht die Wut des Täters auf dich zu ziehen. Dennoch kann es sein, dass du eventuell später vor Gericht als Zeuge auftreten musst. Doch keine Sorge: Der Aufwand dafür wird dir in vollem Umfang entschädigt. Hegst du hingegen nur einen Verdacht, weil beispielsweise ein Freund deines Kindes immer wieder blaue Flecken hat oder deine Schwester bei dem Thema seltsam ausweicht, solltest du die vermeintlichen Opfer in einem geschützten Umfeld darauf ansprechen – sprich ohne, dass der Täter eine Chance zum Lauschen hat. Du darfst nicht urteilen oder drängen, sondern zeige dich schlichtweg hilfsbereit und vertrauensvoll. Öffnet sich die Person dennoch nicht freiwillig, kannst du sie natürlich nicht zwingen. Was du aber tun kannst, ist ihr die Adressen oder Telefonnummern von Hilfestellen wie dem örtlichen Frauenhaus zu geben. Vielleicht ändert sie ja doch noch ihre Meinung. Einen Versuch ist es allemal wert!

 

Fotos: 1: fotolia.com © pathdoc #178451393, 2: fotolia.com © Photographee.eu  #213605283

Schaurig-schöne Ideen für deine Halloween-Party

Schaurig-schöne Ideen für deine Halloween-Party

Am Mittwoch, den 31. Oktober ist es wieder so weit, Halloween steht vor der Tür! Was darf an Halloween, in der gruseligsten Zeit des Jahres auf gar keinen Fall fehlen? Na klar, die richtige Halloween-Party! Damit diese schaurige Party auch absolut gelingt, solltest du einige wichtige Tipps und Tricks beachten. Je schauriger und lustiger die Party wird, desto länger wird sie bei deinen Gästen in Erinnerung bleiben. Mithilfe unserer Tipps gelingt es dir zu 100 % die beste Halloween-Party zu organisieren und dir und deinen Gästen ein unvergessliches Fest zu bescheren.

Alles rund um die Planung der Party

Diese Dinge solltest du bei der Halloween-Fest-Planung unbedingt bedenken:

  • Das Motto
  • Einladungskarten
  • Musik / Playlist
  • Schminke
  • Halloween- Snacks
  • Dekoration
  • Halloween- Spiele
  • Licht

Punkt 1: Das Motto

Bei einer richtigen Halloween-Party darf ein festgelegtes Motto in keinem Fall fehlen. Auf der Liste sollten gruselige, schaurige und gespenstische Kostüme stehen. Es ist eine gute Idee, das Motto an die Dekoration und an die Musik anzupassen, sodass die ganze „Halloween-Atmosphäre“ übereinstimmt. Beispiele für unterschiedliche Mottos könnten der Horrorzirkus, das Gruselhotel oder die Vampirjäger sein. Bei der Wahl des Mottos sind dir keine Grenzen gesetzt.

Punkt 2: Die Gestaltung der Einladungskarten

Bevor es natürlich zu einer Halloween-Party kommt, müssen vorher die Gäste eingeladen werden. Am besten eignen sich dazu selbst gestaltete Einladungskarten, die zu deinem ausgewählten Motto passen. So bekommen deine Gäste direkt Lust auf das geplante Fest. Ganz gleich, ob du sie in roter, schwarzer oder mit grauer Farbe schreibst oder doch lieber Kunstblut verwendest, bei der Gestaltung sind dir keine Grenzen gesetzt. Zwar werden inzwischen ja eher E-Mails und WhatsApp-Nachrichten versandt, für diesen speziellen Anlass empfehlen wir dir die altmodische Postvariante zu wählen. Das kommt cooler und verleiht dem Ganzen seinen speziellen Touch.

Punkt 3: Musik / Playliste

Auf einer Halloween-Party sollte unbedingt die passende Musik gespielt werden. Die Top 100 oder aktuelle Lieblingssongs abzuspielen, sorgt dabei natürlich nicht für die richtige Atmosphäre. Besser geeignet sind Horrortöne, Gruselgeräusche oder Soundtracks aus Horrorfilmen. Diese Musik bringt die richtige Stimmung in die Party und sorgt dafür, dass klassische Grusel-Momente entstehen.

Punkt 4: Schminke

Es wäre langweilig, wenn jeder Gast mit seinem Standard-Make-up erscheinen würde. Ein perfektes Horror-Make-up, bestehend aus Kontaktlinsen, Kunstblut, Halloween-Wunden, falschen Zähnen oder anderen besonderen Schmink-Variationen ergibt ein ganz besonderes Gesamtbild. Schminktipps und professionelle Anleitungen für die Erstellung von gruseligen Horror-Masken findest du ganz leicht im Internet oder in Horror-Magazinen. Ganz gleich, für welches Kostüm du dich entschieden hast, du wirst sicher auch die perfekte Schminkanleitung passend zu deinem Outfit finden.

Punkt 5: Halloween-Snacks

Natürlich dürfen auf einer perfekten Halloween-Party auch die passenden Snacks nicht fehlen. Die Speisen und Getränke können direkt dem Motto angepasst werden, um dem Halloween-Flair nochmals den richtigen Touch zu geben. Ganz gleich, ob rote Bowle mit Gummi-Augen, Fleischbällchen mit Ketchup für die Vampire oder Würstchen als abgetrennte Finger, auch bei der Speisegestaltung gibt es genügend Rezept-Ideen, um die Horror-Party perfekt zu machen. Auch ein schaurig aussehendes Gummi-Gehirn ist super leicht herzustellen. Passende Rezepte findest du ganz leicht im Netz oder auf unserem „Halloween-Rezepte“ Pinterest-Board.

Punkt 6: Dekoration

Die Dekoration ist das A&O bei einer Halloween-Party, deshalb solltest du keinen Fall darauf verzichten. Du kannst sie je nach gewähltem Motto variieren. Um die richtige Halloween-Atmosphäre zu schaffen, kannst du Skelette, Fledermäuse oder Spinnennetze anfertigen und am Ort des Geschehens aufhängen. Wähle dazu die passende Tischdeko, um eine dunkle und schaurige Stimmung zu verbreiten.

Punkt 7: Halloween-Spiele

Zu jeder Halloween-Party gehören auch die passenden Spiele. Am besten passt du auch diese dem Motto des Abends an. Wichtig ist auch, dass jeder Lust auf die Spiele hat und die gute Stimmung aufrechterhalten bleibt. Am besten besprecht ihr vor Ort, worauf ihr Lust habt und wählt dann zusammen die Spiele aus. Ein sehr beliebtes Spiel zu Halloween ist zum Beispiel das „Mumienspiel“. Dabei werden alle Gäste in Pärchen aufgeteilt und jedes Team muss sich gegenseitig in Klopapier einrollen. Das Team, das zuerst fertig ist, gewinnt.

Punkt 8: Licht

Passende Lichteffekte sorgen dafür, dass die gruselige Stimmung gut rüberkommt. Unpassend sind dazu natürlich helle und auffallende Lichter. Besser geeignet sind flatternde Lampen und dunkle Töne, sowie Lichterketten.
 

Mit unseren Ideen steht einer gelungen und gruseligen Halloween-Party nichts mehr im Wege. Wir wünschen dir jetzt schon mal viel Erfolg und ein schauriges Halloween- Fest.

 

Hallöchen Popöchen: So bringst du deinen Hintern zu Geltung

So bringst du deinen Hintern zu Geltung

Du hättest gerne einen knackigeren Po? Dann genügen oft schon wenige Style-Veränderungen, um die Rundungen zu betonen und dem Hintern mehr Fülle zu geben. Wir zeigen dir, welche Jeans, Schuhe und Unterwäsche den Po optimal betonen. Du hättest gerne einen knackigeren Po? Dann genügen oft schon wenige Style-Veränderungen, um die Rundungen zu betonen und dem Hintern mehr Fülle zu geben. Wir zeigen dir, welche Jeans, Schuhe und Unterwäsche den Po optimal betonen.

Mit Tops die Taille betonen

Eine schlanke Taille macht einen knackigen Po. Betone deine Taille, indem du rückenfreie Oberteile oder Crop Tops trägst. Gerade geschnittene Kleider und weit geschnittene Oberteile bleiben besser im Kleiderschrank, da sie den Fokus auf die Hüften lenken.

A-Linien-Kleider bieten sich an, wenn du mit deinem Po bereits vollauf zufrieden bist. Der Fokus ruht auf der schmalen Taille, während der Hintern unter dem weit fallenden Rock verschwindet. Weit geschnittene Oberteile bieten sich hierfür generell an.

Die passende Jeans zum Po

Du hast einen kleinen Po? Dann sind klassische Blue Jeans die richtige Wahl. Auch Boot-Cut-Jeans schmücken einen Pfirsich-Hintern, solange der Schnitt um die Taille eng ist. Ein etwas größerer Po wird mit weiten Hosen kaschiert. Wenn du ihn natürlich betonen willst, musst du besonderen Wert auf die Art und Form der Taschen legen.

Frauen mit flachem Po achten beim Jeanskauf darauf, dass die Hose Taschen hat, die über Highlights verfügen. Kleine Laschen oder Nieten sorgen optisch für Fülle – nicht nur bei Jeanshosen, sondern auch bei Röcken. Einen ähnlichen Effekt haben helle Nuancen, denn diese tragen vor allem um die Taille ein wenig auf. Auf High-Waist-Teile solltest du unbedingt verzichten, denn diese machen einen flachen Po noch flacher.

Glänzende Stoffe wie Leder oder Satin lassen deinen Po nach „mehr“ aussehen. Doch Vorsicht: Rundungen werden durch die edlen Stoffe zusätzlich hervorgehoben.


 

Den Knack-Po in der Tasche

Oft unterschätzt wird die Größe der Gesäßtaschen. Schmiegen sie sich nicht an den Hintern an, wird der knackige Apfel-Po schnell zum platten Pfannkuchen. Kleine Taschen sehen immer gut aus und betonen das Gesäß optimal. Verzichte auf große Taschen, die womöglich sogar bis zu den Oberschenkeln reichen – sie machen einen unschönen Hänge-Po.

Wie helle Nuancen den flachen Po vergrößern, gleichen dunkle Töne einen allzu kräftigen Po aus. Dunkle Taschen eignen sich ebenso wie dunkle Waschungen. Notfalls tut es auch ein brauner oder schwarzer Gürtel.


 

Der richtige Gürtel für die wohlgeformte Taille

Sehr dünne Taillen-Gürtel sind ideal, um eine schöne Taille zu erzielen. Highlights aus Metall lassen den Blick auf den Po lenken und bei Bedarf sogar einen flachen Po etwas fülliger erscheinen. Der Gürtel wird am besten knapp unter der Taille geknotet. Dann zaubert er die gewünschten Rundungen und betont gleichzeitig die Taille. Außerdem sitzt die Jeans besser, wodurch der gewünschte Effekt zusätzlich unterstrichen wird. Hier gilt: ausprobieren, bis du den passenden Gürtel gefunden hast.

Mit einem großen Gürtel betonst du die sexy Mitte zusätzlich. Große Taillen-Gürtel wirken streckend und eignen sich, wenn dein Po dir ein wenig platt vorkommt. Schmale Gürtel runden einen perfekten Hintern zusätzlich ab – vor allem, wenn du gleichzeitig die richtige Unterwäsche trägst.


 

Trage dünne Unterwäsche mit Polsterung

Dicke Unterwäsche zeichnet sich unter der Jeans ab. Besser sind hautenge Tangas oder ein passendes Höschen. Vor allem, wenn du ein figurbetontes Kleid trägst, ist die Wahl der richtigen Unterwäsche wichtig. Dann bleibt der Po in Form und du kannst ihn guten Gewissens zeigen.

Im Fachgeschäft bekommst du inzwischen auch figurformende Unterwäsche. Die eingearbeitete Polsterung hebt die Rundungen auf deiner Kehrseite hervor und macht als netten Nebeneffekt das Sitzen angenehmer.


 

Der richtige Schuh

Schuhe heben jeden Po auf ein neues Level. Stilettos mit hohen Absätzen oder High Heels mit Keilabsatz optimieren die Körperhaltung und bringen den Po ganz automatisch in Position. Wenn du es gerne bequem hast, sind Wedges die richtige Wahl – auch sie haben die gewünschte Po-Push-Wirkung.

Auch flache Sneaker oder Sandalen unterstreichen die Figur. Wähle ein Modell, dass zum restlichen Outfit passt, um die Wirkung von Oberteil, eng geschnittener Hose und Co. zu unterstützen.

 

Ein hübsch anzusehendes Gesäß lässt sich also schon mit ganz einfachen Styling-Maßnahmen erreichen. Langfristig kannst du deinen Po natürlich am besten durch Sport und Co. stärken.

 

Foto: Fxquadro / stock.adobe.com

Wie Firedooring Beziehungen und Freundschaften zerstört

Wie Firedooring Beziehungen und Freundschaften zerstört

Der Begriff Firedooring beschreibt kurz gesagt die einseitige Bemühung in einer Beziehung oder in einer Freundschaft. Der Name leitet sich vom Prinzip einer Notausgangstür ab. Diese lässt sich nämlich nur zu einer Seite öffnen, von der anderen Seite bleibt sie verschlossen. Im übertragenen Sinne kommt von deinem Dating-Partner oder deiner Freundin einfach nichts zurück, obwohl du ihm oder ihr viel gibst. Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest, bist du wahrscheinlich ein Opfer von Firedooring.

Firedooring als Dating-Trend

Diese Verhaltensweise konnten wir in Beziehungen schon oft beobachten. Dein Dating-Partner wimmelt dich ab, wenn du dich treffen möchtest. Wenn er aber anruft, lässt du alles stehen und liegen und nutzt die seltene Zeit mit ihm aus. Auf Nachrichten meldet er sich tagelang nicht und kommt dann nachts spontan nach dem Feiern vorbei, weil er Lust auf deine Gesellschaft hat. Auch in langjährigen Beziehungen ist Firedooring zu finden. Es zeigt sich in der Tatsache, dass du die Einzige bist, die Pläne für eure Zukunft schmiedet. Von deinem Partner kommt in dieser Hinsicht nichts zurück. Er macht sich keinerlei Gedanken über gemeinsame Urlaube oder über ein baldiges Zusammenziehen, geschweige denn über Hochzeit und Kinder.

Firedooring in Freundschaften

Firedooring ist nicht nur ein Problem bei Dates oder in festen Beziehungen. Auch in Freundschaften kommt es vor. Hast du auch diese eine Freundin, die sich niemals von sich aus meldet, es sei denn, sie braucht etwas von dir? Sie schüttet dir ihr Herz aus, interessiert sich aber nicht für deine Probleme. Zeit hat sie nur, wenn es ihr gerade in den Kram passt. Du bist diejenige, dich sich immer bei ihr meldet. Wenn du nicht versuchen würdest, den Kontakt zu halten, würdet ihr euch wahrscheinlich gar nicht mehr sehen. In der heutigen Zeit ist es eigentlich so einfach, jemanden schnell zu kontaktieren. WhatsApp, Facebook, Instagram und Co. machen es möglich. Trotzdem kriegt sie es nicht auf die Reihe. Dieses Prinzip kann eine Freundschaft sehr belasten und sie schließlich auch zerstören. Unter guten Freunden sollte ein Geben und Nehmen normal sein. Fehlt dies, ist die Freundschaft irgendwann nicht mehr viel wert. Oder möchtest du dich wirklich ständig so verletzen lassen?

Wenn du das Gefühl hast, dass du viel in eine Freundschaft oder eine Beziehung investierst, ohne dass etwas von der anderen Person zurückkommt, dann versuche zuerst, mit ihm oder ihr darüber zu sprechen. Wenn das nichts ändert, solltest du überlegen, ob dir ein Mensch wichtig sein sollte, dem deine Empfindungen so egal sind. Es kann dich manchmal glücklicher machen, deine „Firedoor“ für den anderen für immer zu schließen.

 

Foto: pairhandmade / stock.adobe.com

9 schaurig-schöne Halloween-Events in Deutschland

Grauer Himmel, trübe Tage – nicht mit uns! Hält der Herbst Einzug, steht auch Halloween vor der Tür. Der 31. Oktober steht ganz im Zeichen von Kürbissen, gruseligen Kostümen und Kindern, die Süßes sammeln. Von den keltischen Ursprüngen über das amerikanische Traditionsfest erfreut sich Halloween auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Wir stellen dir neun schaurige Halloween-Events vor, mit denen der Herbst-Blues keine Chance hat!

1. Monsternacht in der Hauptstadt:
Neon Halloweenparty, Berlin

Neon Halloweenparty, Berlin

Für alle, die es groß mögen: Schon zum achten Mal begeistert die Neon Halloweenparty, diesmal unter dem Motto „Nightmare Heroes“, im Berliner Haubentaucher. Das riesige Gelände mit Outdoorbereich bietet Platz für 1500 Feierwütige, die auf mehreren Dancefloors musikalisch auf ihre Kosten kommen. Die spektakuläre Location mit aufwändiger Dekoration sorgt für einzigartig gruselige Stimmung. Ein Team von professionellen Star-Visagisten gibt deinem Kostüm den letzten Feinschliff. Kreativität lohnt sich: Besonders überzeugende und originelle Kostüme bekommen freien Eintritt.

Tickets ab 12 €
https://www.facebook.com/halloweenberlin/


2. Hinter den Kulissen:
Horrornächte im Filmpark Babelsberg, Potsdam

Horrornächte im Filmpark Babelsberg

Horror-Unterhaltung hautnah bietet der Filmpark Babelsberg. Werde Teil eines Echtzeit-Horrorfilms, in dem du beeindruckende Monsterzonen und Horrorsets durchstreifst. An Einfallsreichtum lassen sich die (un-)tote Westernstadt „Django Undead“, eine Bootsfahrt auf der „Suicide Lagoon“ oder der Gang durch das „Labyrinth der Unterwelt“ kaum überbieten. Rund 200 angreifende Zombies, Vampire, Clowns und alle erdenklichen Monster werden deinen Puls in die Höhe treiben. Weitere Shows und Vorführungen lassen keine Wünsche offen, was mörderisch gute Unterhaltung angeht: Ein filmreifer Abend!

13., 19., 20., 26. , 27. Oktober sowie 2. und 3. November 2018, ab 18 Uhr.
Tickets ab 23 €

https://www.filmpark-babelsberg.de


3. Back to the Roots:
Halloween auf Burg Frankenstein

Halloween auf Burg Frankenstein

Wo lässt es sich authentischer feiern als auf Burg Frankenstein? 1977 von rund um Darmstadt stationierten US-Soldaten ins Leben gerufen, hat sich das Halloween-Burg-Festival zu einem der größten deutschen Events entwickelt. Nichts für schwache Nerven sind die zahlreichen Attraktionen mit Schock-Garantie.

Burg Frankenstein steht für 3000 qm pures Grauen. Auf 12 Arealen bietet das alte Gemäuer mit seinen Zinnen, Mauern und Gruften die perfekte Umgebung für eine unvergessliche Nacht der Monster.

19., 20., 26., 27., 31. Oktober sowie 1.-3. November 2018.
Tickets ab 18 €

https://frankenstein-halloween.de/


4. Für die ganze Familie:
Kürbisausstellung Ludwigsburg

Ab Ende August dreht sich im Blühenden Barock im Schlossgarten Ludwigsburg alles um den Kürbis: Im idyllischen Park lassen sich Kunstwerke aus Kürbissen aller Farben, Größen und Formen bestaunen. Neben der Ausstellung lädt ein abwechslungsreiches Programm aus Sonderveranstaltungen zum Zuschauen und Mitmachen ein. Schnitzkurse, eine Kürbisboot-Regatta und die europäische Kürbis-Meisterschaft sind nur einige Highlights. Lass dich kulinarisch von Kürbis-Spezialitäten wie Flammkuchen, Burger und Suppen verwöhnen!

31. August-4. November 2018, ab 9 Uhr.
Eintritt 9 €

https://www.kuerbisausstellung-ludwigsburg.de


5. Halloween Horror Festival
im Movie Park Germany, Bottrop-Kirchhellen

Halloween Horror Festival  im Movie Park Germany

Als Europas größtes Halloween-Event in einem Freizeitpark mit über 250.000 Besuchern hat das Halloween Horror Festival im Movie Park Germany einiges zu bieten: Von Oktober bis Anfang November verwandelt sich der Freizeitpark im Herzen Nordrhein-Westfalens zur stimmungsvollen Erlebniswelt mit rasanten Fahrgeschäften und fesselnden Halloween-Shows sowie Horrorfilmvorführungen im 4D-Kino und Scare-Zones unter freiem Himmel.

6., 7., 12., 13., 14., 18., 19., 20., 21., 25., 26., 27., 28., 31.Oktober sowie 2., 3. und 4. November 2018, 18-22 Uhr.
Tickets ab 22 €

https://www.movieparkgermany.de/events/halloween-horror-festival


6. Fort Fear Horrorland
in Bestwig / Sauerland

Fort Fear Horrorland

Pünktlich zu Halloween wirft sich der Fort Fun Freizeitpark in sein düsteres Gewand und präsentiert als Fort Fear Horrorland unheimliche Atmosphäre vom Feinsten. Geh den dunklen Geheimnissen der mysteriösen Kleinstadt Misty Ville auf den Grund – als Entdecker in den vergessenen Minen unter der Stadt, Gast des sagenumwobenen Grand Hotels oder Wanderer im gefährlichen Wald. Besonders Wagemutige erwartet ein extremer Adrenalinschub im Sägewerk oder in actiongeladenen Fahrvergnügen zu Wasser und zu Lande nach Einbruch der Dunkelheit. Besonders schöne Gruselstimmung mit Aussicht kommt beim nächtlichen Drachenflug oder der Fahrt mit Europas höchstem Riesenrad im Freizeitpark auf!

20., 21., 27. Oktober 2018, ab 16 Uhr.
Tickets ab 16 €

https://fortfear.de


7. Mittelalter-Flair
auf Burg Satzvey, Mechernich

Burg Satzvey

Die malerische Burg Satzvey erstrahlt abends im Widerschein gespenstischen Lichts und tanzender Fackeln. Der stumme Fährmann nimmt dich am Burgsee in Empfang. Geisterhafte Händler und Spukgestalten bevölkern den Burghof. Mittelalterliche Live-Musik und der Auftritt von Feuerkünstlern runden das Programm ab, die Aftershow-Party geht bis in die Morgenstunden.

27. und 31. Oktober 2018, 18 Uhr.
Tickets ab 16,50 €

https://www.burgsatzvey.de


8. Halloween
im Heide-Park Soltau

Halloween  im Heide-Park Soltau

Schaurig-schöne Schreckmomente verspricht der Heide-Park Soltau. Halloween-Fans treffen zu verlängerten Öffnungszeiten in haarsträubenden Themenwelten wie der verlassenen „Obscuria“ oder der Irrenanstalt „Asylum“ auf die schreckliche Boo-Crew, die auch dich das Fürchten lehren wird. Shows wie der „Circus of Horror“ lassen Clowns und Piraten auf dich los. Das Feuerwerk am großen See mitten im Heide Park schließt den perfekten Halloween-Abend ab.

12., 13., 19., 20., 26., 27. Oktober 2018.
Tickets ab 33 €

https://www.heide-park.de


9. SWR3 Halloween-Party & Horror-Nights
im Europa-Park, Rust

SWR3 Halloween-Party & Horror-Nights

Zwischen Tonnen herbstlicher Dekoration wartet der Europapark Rust nach der Halloween-Parade mit besonderen Attraktionen auf: Horror Nights Traumatica entführt dich in eine postapokalyptische Welt, in denen du zwischen die Fronten von mutierten Werwolf-Bikern, Vampiren, Cyborgs und Wahnsinnigen gerätst. Das Event findet in den Abendstunden überwiegend im Freien statt und garantiert mit fünf begehbaren Spukhäusern, einem faszinierenden Konzept und aufwändig ausgestatteten Scare-Acts Hochspannung und Gänsehaut.

Das war noch nicht alles: In der Nacht der Nächte setzt die SWR3 Halloween-Party dem monstermäßigen Spektakel die Krone auf: DJs und Live-Acts treten in verschiedenen Bereichen des Parks auf und sorgen mit einer breiten Musikvielfalt von Schlager bis Rock und Karaoke für Hochstimmung.

31. Oktober 2018, 18 Uhr.
Party-Ticket ab 25€, Kombi-Ticket (Park und Party) ab 55 €

https://www.europapark.de

 

Fotos: ©NEON HALLOWEEN BERLIN; Filmpark Babelsberg / Budweth; Burg Frankenstein – Michael Morgenstern mkPhotographix, Movie Park Germany; FORT FEAR Horrorland, Burg Satzvey – Mike Göhre – Der Fotoschmied; Heide-Park Soltau; Europa-Park Rust / Traumatica

Selbermachen gegen den Herbstblues – so geht’s!

Selbermachen gegen den Herbstblues – so geht’s!

Auf geht’s! Hoch von der Couch! Denn bevor wir alle in den kollektiven Herbst/Winter-Schlafmodus verfallen, gibt’s in der Wohnung noch einiges selber zu machen – denn schließlich sollen die Serien- und Lesemarathons, die dann anstehen, in einer gemütlichen Atmosphäre stattfinden, die uns das kalte Schmuddelwetter draußen vergessen lässt. Mit unseren kleinen Anleitungen kannst du das spielend leicht durchziehen.

Happy Window Color

Window Color? Sind das nicht diese transparenten Farben, mit denen sich viele als Kind ausgetobt haben und die teilweise auch heute noch bei Papa und Mama am Ex-Kinderzimmerfenster kleben, weil sie da auf dem Glas regelrecht festgebacken sind? Ja, auch das ist Window Color. Für diesen Selbermach-Tipp dreht sich jedoch alles um die erwachsene Variante, die sich auch wieder entfernen lässt, ein bisschen seriöser aussieht und beim Gucken unserer Liebesfilm-Highlights Farbtupfer in den Raum bringt.

Dabei repliziert man diese typischen Aufhänge-Fensterbilder aus Glas; etwas größer als ein gebundenes Buch, wahlweise rund, oval oder rechteckig. Und bei den Motiven hält man sich an das, was die Google-Bildersuche einem unter den Begriffen

  • Abstrakter Expressionismus
  • Piet Mondrian
  • Art déco (Wallpaper)
  • Jugendstil / Art nouveau (Wallpaper)
  • Tiffany Fensterbilder

liefert. Sprich, geometrische, gern auch florale Formen mit klarer Farbabgrenzung – erlaubt ist, was gefällt, Hauptsache es ist ein farbenfroher Klecks beim Blick nach draußen ins herbstliche Grau.

Dazu braucht man nur:

  • Diverse Sorten Window Color
  • Etwas, das als Rahmen taugt. Ganz dünne Bilderrahmen etwa
  • Transparente Folie zum Unterlegen

Dann kanns auch schon losgehen, das Malen selbst ist einfach. Man druckt das gewählte Motiv aus, legt es auf den Tisch, darüber kommt die Folie. Dann kommt der Rahmen darauf und man fängt an, zunächst die Umrisse mit Schwarz nachzuzeichnen. Darauf achten, dass auch die Innenseite des Rahmens berührt wird, damit sich beides gut verbindet. Ist das getrocknet, werden die farbigen Flächen sorgfältig gefüllt. Nach einem Tag kann alles umgedreht und die Folie vorsichtig abgezogen werden. Dann evtl. noch einen Faden am Rahmen befestigen und das Ganze ans Fenster hängen.

Color up your Room

Dass die Farben, in denen die Wände eines Heims gestrichen sind, eine gewaltige Auswirkung auf die Stimmungslage haben, dürfte bekannt sein. Rechnet man dann noch dazu, dass frische Wandfarbe auch frischen Wind in die Bude bringt, gibt’s schon keine Ausrede mehr, nicht zum Heimwerkermarkt zu fahren und sich mit den notwendigen Utensilien einzudecken. Keine Sorge, Streichen ist eigentlich ein ziemlich einfacher Job. Dazu braucht es nur:

  • Eine möglichst fröhliche, bloß nicht zu dunkle Wandfarbe, die den Regeln der Farbpsychologie entspricht
  • Große und kleine Farbrolle sowie Pinsel für die Feinheiten
  • Teleskopstange
  • Abstreifgitter für den Farbeimer oder (besser) Farbwannen
  • Malerkrepp
  • Abdeckfolie für den Boden

Doch bevor es losgeht, sollte man erst mal prüfen, ob die alte Farbe noch tragfähig ist. Dazu an einer Wandstelle ein Stück Klebeband aufkleben und es mit einem Ruck wieder abziehen. Gehen damit auch ganze Farb-Placken ab, muss zuvor die ganze Wand mit Tiefengrund gestrichen werden.

Danach beginnt man damit, dass man die Möbel aus dem Raum bringt oder zumindest in die Zimmermitte schiebt. Dann werden Türrahmen, Decken- und Sockelleisten abgeklebt sowie Lichtschalter und Steckdosenabdeckungen am besten entfernt und die Löcher anschließend überklebt. Ist das erledigt, wird die Farbe im Eimer richtig gut durchgerührt. Dann werden zunächst die Ränder mit der feinen Rolle/Pinsel gestrichen, damit es keine Malheure durch Übermalen gibt. Anschließend wird mit der großen Rolle senkrecht gestrichen. Falls sich bei der nassen Farbe noch Flecken zeigen, nicht gleich in Panik verfallen. Erst nach einem Tag Trocknen kann man wirklich sagen, ob eine zweite Farbschicht nötig ist.

Wände streichen
Präzises Abkleben ist vor dem Anstrich das A und O. Nur ein unbemerkter Farbklecks kann später nur mühsam entfernt werden.

Cozy für drunter und drüber

Bei vielen dürfte jetzt schon die Heizung laufen. Und die reicht natürlich durchaus aus, um die ganze Wohnung auf gemütliche Wohlfühltemperaturen zu bringen. Aber sind wir ehrlich, wenn man auf der Couch liegt, ist es doch eben noch gemütlicher, wenn man sich dabei in eine Decke einmummeln kann, oder? Klar könnte man einfach sein Geld in den nächsten Laden tragen und sich da mit Kuscheldecken „eindecken“. Nur sind die eben hochwertig und teuer oder ziemlich schlecht verarbeitet und günstig. Doch es gibt den Mittelweg: Stricken.

Nicht mit Nadeln, so wie es die Oma gemacht hat. Da wäre man als Anfängerin für eine normalgroße Kuscheldecke wohl noch im Frühling dran. Nein, hier geht es um die viel fixeren Varianten, das sogenannte Hand- und Armstricken. Auch das ist ein buchstäbliches Kinderspiel, denn die Arme werden dabei zur Stricknadel und weil die Wolle sehr dick ist, braucht man auch nur viel weniger Maschen, um eine große Fläche zu stricken. Ein Samstagnachmittag, dann ist die Kuscheldecke schon bereit. Und dazu braucht es nur eines: Sogenannte XXL- oder Chunky-Wolle (gibt’s sowohl in Fachgeschäften wie dem Internet). Die sollte man farblich am besten an die frisch gestrichene Wohnzimmerwand anpassen. Dann nur noch: Gute Musik aufdrehen, die erste Masche auflegen und losstricken.

Handstricken
Handstricken ist Stricken in XXL. Daher gehen die Maschen einem auch unheimlich fix von der Hand und der Frustfaktor bleibt im Keller.

Colors in Light

Was macht man abends im Herbst an, wenn erst mal die Rollläden runtergelassen sind? Genau, gemütliches Stimmungslicht. Bei vielen wird dafür nicht nur die Deckenbeleuchtung herabgedimmt, sondern auch noch die eine oder andere Kerze entfacht – sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch noch den Vorteil, dass dabei der Raum zusätzlich gewärmt wird. Ein halbes dutzend dicke Kerzen können je nach Zimmergröße schon dafür sorgen, dass man seine neugestrickte Decke beiseitelegen muss.

Doch auch hier gilt: Neu kaufen kann ja jeder. Wer aber noch von den lauen Sommerabenden Kerzenreste übrig hat, am besten in bunten Farben, der kann seine neuen Stimmungslichter auch selbst gießen. Dazu braucht es:

  • Wachsreste nach Farben sortiert. Stecken sie noch in Windlichtern und Ähnlichem, kann man sie mit einem Buttermesser oder Schraubenzieher vorsichtig herausbröseln.
  • Faden aus 100 Prozent Baumwolle (Bratenschnur oder Strickgarn)
  • Einmachgläser und/oder Klopapierrollen. Bei Verwendung von letzterem braucht es noch eine alte Schale voll feinem Sand (etwa Vogelsand)
  • Zwei, drei leere, gereinigte Konservendosen

Je eine Farbe Wachs kommt in eine Konservendose und wird dann in einen Wassertopf auf den Herd gestellt, damit das Wachs schmilzt. Dabei dürfen ruhig so viele Dosen in den Topf wie hineinpassen. Unterdessen wird der Docht vorbereitet. Um zu sehen, wie dick er sein sollte, schaut man sich einfach fertige Kerzen an. Sind die Fäden, die man hat, zu dünn, nimmt man einfach drei Stücke und flechtet sie zu einem. Diesen Docht bindet man dann mit einem Ende an einen Bleistift oder Zahnstocher und hängt ihn in das gewählte Gefäß, sodass er unten am Boden gerade eben aufliegt.

Kerzen selbst gießen
Sollen die Kerzen in Glas gegossen werden, bitte ausschließlich Einmachgläser nehmen. Andere Gläser können durch die Hitze des Flüssigwachs platzen.

Falls man die Klopapierrollen nimmt, werden diese zuvor noch gerade in die Sand-Schale gestellt und ein klein wenig mit dem Rand hineingedrückt, damit unten kein flüssiges Wachs auslaufen kann. Dann geht es los: Die Dose wird mit Topfhandschuhen aus dem Wasserbad gehoben und ihr Inhalt vorsichtig ins Gefäß gekippt. Ganz langsam bitte, damit sich keine Luftblasen bilden. Dann wartet man ca. eine Viertelstunde, damit diese Wachsschicht festwerden kann. Dann wird die nächste in einer anderen Farbe gegossen. So lange, bis das Wachs ein, zwei Fingerbreit unterhalb des oberen Randes steht. Dann kann man die Gläser oder Papprollen (noch in der Schale lassen) für eine Stunde in den Kühlschrank stellen, dann werden sie schneller hart. Dann noch vorsichtig mit einem scharfen Messer die Pappe einritzen, abziehen und die bunten Regenbogenkerzen sind fertig.

 

Fotos: 1) fotolia.com © Monika Wisniewska, 2) fotolia.com © Kurhan, 3) fotolia.com © milenie, 4) fotolia.com © Pam Walker

Adaptogene: Entdecke die natürlichen Stresskiller

Adaptogene: Entdecke die natürlichen Stresskiller

Adaptogene gelten als die neuen Stars am Wellness-Himmel, dabei sind diese als Antistress-Mittel bekannt gewordenen Pflanzenstoffe und Pilze schon sehr lange bekannt. Sowohl die Ayurvedische Medizin als auch die Traditionelle Chinesische Medizin, die beide immerhin mehrere tausend Jahre alt sind, kennen den Wirkfaktor der Adaptogene. Neu entdeckt wurden die Pflanzenstoffe bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts durch einen Herrn Namens Nikolai Vasilevich Lazarev, aber erst jetzt treten sie so richtig in den Fokus der Öffentlichkeit.

Was Adaptogene genau sind

Der Name leitet sich vom englischen Wort „to adapt” ab, was „sich anpassen” bedeutet. Auch wenn die Pflanzen und Pilze teilweise von völlig verschiedenen Kontinenten und aus verschiedenen Pflanzenfamilien stammen, so haben sie eines gemeinsam: sie wachsen unter extremen Bedingungen und sind höchst anpassungsfähig. Genau diese Eigenschaft sollen sich durch Einnahme spezieller Präparate auf den Menschen übertragen. Adaptogene gibt es in verschiedenen Zubereitungen, getrocknet und gemahlen als Pulver, in Kapseln, als Tee oder in Säften.

Der Mensch und Stress

Wie alle modernen Menschen wirst wahrscheinlich auch du in einer Umgebung leben, die für das Biosystem Mensch eigentlich feindlich ist. Wir essen Dinge, die uns nicht guttun, sind von Lärm, tausenden Funkwellen und vielen Leuten umgeben, die wir uns normalerweise nicht heraussuchen würden. Blitzschnell musst du umschalten von der Businessfrau zur Mutter und zudem machen dir immer extremer werdende Umwelteinflüsse auch noch zu schaffen. Das Ergebnis ist Stress. Um den zu regulieren, schüttet der Körper ein Hormon mit dem Namen Cortisol aus. Da viele Menschen jedoch selbst im Schlaf nicht mehr wirklich zur dringend benötigten Ruhe finden, kommt das körpereigene System häufig nicht mehr alleine gegen den Stress an.

Stressbedingte Erkrankungen

Vielleicht sendet dein Körper dir seit Jahren schon das ein oder andere Stress-Symptom. Du fühlst dich müde und ausgelaugt, traurig und der Antrieb lässt immer mehr nach. Vielfach spielt die Gesellschaft das auch noch herunter, weil mancherorts Stress leider schon zum guten Ton gehört und mit enormer Leistungsstärke gleichgesetzt wird. Solltest du dich dann noch unverstanden fühlen, wachsen Stress und inneres Leiden nur noch mehr. Als Folgen zeigen sich Angststörungen, Stimmungstiefs, Heißhungerattacken und Schlafprobleme. Kommt es ganz schlimm, zeigt der Körper dir durch allerlei Sorten von Autoimmunerkrankungen, dass du in Wahrheit gegen deine eigene Natur lebst.

Entschleunigung mit Adaptogenen

Unter Umständen ist es gar nicht so leicht, dem Hamsterrädchen zu entkommen. Einen Anfang und Ausgleich können da stressmindernde Stoffe bieten und genau das sind die Adaptogene. Es sind rein pflanzliche Wirkstoffe, die die Fähigkeit haben, das menschliche System zwischen den Extremen zu balancieren. Das heißt, bist du auf der Überholspur unterwegs, bremsen sie dich sanft aus, hängst du dagegen im Leistungs- und Stimmungstief, bauen sie dich auf. Die ausgleichende Wirkung sollte dir dabei helfen, dich wieder mehr in deiner eigenen Mitte einzupendeln und dein Leben zu entschleunigen.

Adaptogene können nach derzeitigem Stand der Forschung selbst bei längerer Anwendung nicht überdosiert werden, sollten jedoch auch nicht dazu missbraucht werden, dir immer noch mehr Stress anzutun und dabei leistungsfähig zu bleiben. Langfristig solltest du versuchen, dir noch mehr Gutes zu tun und extreme Stressfaktoren, wo immer möglich, aus deinem Leben zu verbannen.

Nachfolgend stellen wir dir die sechs wichtigsten Vertreter der Adaptogene vor, wobei die Zahl der unter dem Namen angebotenen Pflanzenstoffe steigt.

Ginseng

Seit über 5000 Jahren in der Chinesischen Medizin angewandt, gehört Ginseng zur Elite der Naturheilmittel. Ginseng wirkt direkt auf die beiden Botenstoffe Serotonin und Dopamin, die auch als Glückshormone bekannt sind. Sind die beiden in Einklang miteinander, geht es dem Menschen gut und er fühlt sich entspannt zu zufrieden.

Rosenwurz

Rosenwurz wächst am liebsten im rauen Sibirien, dort wo es richtig kalt ist und bringt dabei auch noch Wurzeln hervor, die nach Rosen duften. Die adaptogene Wirkung der Pflanze beeinflusst nachweislich den Cortisol-Spiegel und minimiert so den Stresspegel im Körper.

Ashwagandha

Der im Volksmund benutze Name Schlafbeere sagt es schon aus: Ashwagandha beruhigt und klärt den Geist und genau das lässt dich zufrieden und leicht zu einem heilsamen Schlaf finden. Die Pflanze ist im ganzen Orient und in der ayurvedischen Medizin als leichtes Narkotikum bekannt.

Shiitake-Pilze

Kennst du vielleicht schon aus der Küche, tatsächlich hat der leckere Shiitake-Pilz auch Heilqualitäten und die entfaltet er in erster Linie im Darm. Er soll sich vor allem positiv auf die Darmflora auswirken. Dort greifen bekanntlich viele Giftstoffe an, die zusätzlich bei Stress zugeführt werden, wie Kaffee oder Fastfood.

Reishi-Pilz

Den Reishi-Pilz kennt man auch unter dem deutschen Namen Glänzender Lackporling. Eigentlich ist er kein Speisepilz, sondern gehört zu den so genannten Heilpilzen. Die wirksamen Adaptogene des Pilzes setzen ebenfalls beim Cortisol-Spiegel an und wirken allen Arten von Entzündungsprozessen entgegen.

Maca

Die Maca-Pflanze oder auch Peru-Ginseng kommt wie der Name schon sagt aus Südamerika. Dort wächst sie unter extremsten Temperaturschwankungen, bei heftigen Winden und intensiver UV-Einstrahlung in Höhenlagen von bis zu 3500 m. Maca gilt als Superfood, das freie Radikale abfängt und somit die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessert.

 

Hier unsere Empfehlungen:

 

Street-Styles: Muster-Mix im Herbst

Street-Styles: Muster-Mix im Herbst

Der Herbst wird alles andere als trist und grau: Farbenfrohe Blumenmuster und zarte Vichy-Karos werden kombiniert mit auffälligen Logo-Prints und Nadelstreifen. Dazu dominieren edle Naturtöne neben dem Farbklassiker Rot. Ein
Texturen-Mix Deluxe!

Escape to Nature

Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Herbsttag in die Natur zu entfliehen und den Alltag hinter sich zu lassen. Trend-Gipfelstürmerinnen tragen zart-fließende Blümchenkleider auch gerne mal im Layer-Look und kombinieren dazu groben Strick und Boots, die Western-Romantik aufkommen lassen.

Mix & Match

Herbst Street-Styles 1

SCOTCH & SODA Blazer 109,00€

IVYREVEL Pullover 34,90 €44,90€

minimum Rock ‚Danuta‘ 69,90€

VANS Sneaker ‚Old Skool‘ 79,95€

Calvin Klein Umhängetasche ‚STEP UP SMALL‘ 99,90€


Ready For Now Look

von Rose Bertram
Herbst Street-Styles 2

EDITED Blazer ‚Colette‘ 89,90€

EDITED T-Shirt ‚Leonie‘ 24,90€

EDITED Hose ‚Magda‘ 69,90€

NIKE Sneaker Low ‚AIR MAX THEA‘ 119,00€

LE SPECS Sonnenbrille ‚LOVE TRAIN‘ 64,90€


Time Out Style

von Farina Opoku
Herbst Street-Styles 3

ONLY Strickpullover ab 39,90€

ABOUT YOU Rock 34,90€

Farina Opoku Stiefeletten mit Nietenverzierung 189,00€

LOVE MOSCHINO Umhängetasche 119,00€159,00€


In voller Blüte

Herbst Street-Styles
Y.A.S DRESS 69,90€

tigha Kleid ‚Tine‘ 159,00€

ICHI Rollkragenpullover ‚MAFA‘ 29,90€

VAGABOND SHOEMAKERS Ankle Boot ‚Olivia‘ 119,95€

Mehr dazu: Auf diese Herbst-Trends 2018 freuen wir uns jetzt!

 

Fotos: AboutYou / PR

Der Verzicht auf Lebensmittel – Wann macht er wirklich Sinn?

Der Verzicht auf Lebensmittel – Wo macht er wirklich Sinn?

Noch immer beherrscht ein Schönheitsideal die Medien und die Werbung: Nur, wer schlank ist und eine reine Haut hat, gilt als universell schön. Dass diese Ansicht nicht nur sehr oberflächlich, sondern vor allem auch unreflektiert ist und längst als antiquiert gelten sollte, muss sich erst noch durchsetzen – obwohl es schon Gegenbewegungen, wie die Body-Positivity-Bewegung gibt, die sich im Web immer mehr verbreiten. Abseits jeglicher Ideale, für die Schönheitskämpfer jedes Leid in Kauf nehmen (Wie heißt es so schön: Wer schön sein will, muss leiden) gibt es allerdings gerade hinsichtlich der Ernährung bestimmte Maßnahmen, die tatsächlich jeder, der gesund leben möchte, ergreifen sollte. Auf manche Lebensmittel sollte etwa verzichtet werden, um eine gesunde Figur zu halten und den Körper nicht unnötig zu belasten. Andere wiederum können problemlos zu sich genommen werden, auch wenn häufig anderes propagiert wird.

Low Carb – Der Verzicht auf zu viele Kohlenhydrate

Die Low Carb-Diät ist keine Neuheit mehr, erfreut sich aber vor allem unter denjenigen, die gerne schnell abnehmen möchten, immer noch einer konstant großen Beliebtheit. Es geht ganz einfach darum, auf die Zufuhr von Kohlenhydraten weitgehend zu verzichten und dafür mehr Eiweiß und Fette zu sich zu nehmen. Sprich: Weniger Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln & Co. und dafür mehr Fleisch, Fisch, Eier, Käse usw.

Der Effekt, auf den alle hoffen, die auf viele Kohlenhydrate verzichten ist folgender: Wer viel Zucker und Stärke in Form von Kohlenhydraten zu sich nimmt (insbesondere kurzkettiger Kohlenhydrate, die der Körper schnell umsetzt) erhöht die Insulinausschüttung in der Bauchspeicheldrüse. Zu viel Insulin wiederum begünstigt die Einlagerung von Fett in den Zellen und erschwert gleichzeitig den Abbau dieses Fettes. Außerdem kommt es schneller zu Heißhungerattacken, die sich dann wieder nicht etwa auf Salat, sondern auf Zucker und Stärke richten. Wer es maßlos übertreibt, kann sogar eine Insulinresistenz entwickeln, die als Vorstufe von Diabetes angesehen werden kann. Wer nun wenig Kohlenhydrate zu sich nimmt und den Verzehr von Stärke und Zucker auf ein Minimalmaß senkt, geht davon aus, dass sich der Insulinstoffwechsel normalisiert. Oft werden besonders strenge, auf einen bestimmten Zeitraum beschränkte, Diäten eingehalten, um danach wieder mehr Kohlenhydrate zuzuführen.

Der Ansatz der Low Carb-Verfechter ist nicht falsch. Allerdings ist die Gefahr groß, dass beim Verzicht auf viele Kohlenhydrate, um eine Sättigung zu erreichen und genügend Energie für den Alltag zuzuführen, der Konsum von tierischem Eiweiß zu sehr steigt. Oft wird nämlich als Ersatz enorm viel Fisch, Fleisch, aber auch Eier und Milchprodukte verzehrt – auch Käse etwa enthält tierisches Eiweiß. Der Körper wird dadurch mitunter mit Harnsäure und Arachidonsäure überschwemmt und übersäuert eventuell. Im ungünstigsten Fall kann das zu entzündlichen Prozessen führen, womit langfristige Folgen, wie Gicht, Rheuma oder auch bestimmte Allergien riskiert werden.

Auf Kohlenhydrate eine kurze Zeit zu verzichten kann also gut sein; allerdings haben sich andere Diätformen, wie etwa eine fettreduzierte Mischkost, als gesünder und einfacher erwiesen.

Unverträglichkeiten – Der Verzicht auf Laktose und Gluten

Immer mehr Menschen verzichten freiwillig und ohne, dass sie etwa vom Arzt den Rat dazu bekommen hätten, auf Laktose und seit einiger Zeit nun auch auf Gluten. Bei Laktose mag dieser Verzicht teilweise noch begründet sein, da fast 15% der Bevölkerung unter einer Laktoseintoleranz leiden. Grund für diese Unverträglichkeit ist ein Mangel an Laktase, der sich bei vielen Menschen feststellen lässt. Es handelt sich dabei um ein Enzym, das die Funktion hat, den Milchzucker, der sich etwa in Kuhmilch, Schafskäse oder auch in der Butter findet, im Dünndarm aufzuspalten. Ist zu wenig Laktase im Körper vorhanden, bleibt der Milchzucker im Darm und wird nicht aufgespalten.

Die Folgen können Durchfall, Blähungen und andere Symptome sein, da der Milchzucker beginnt, langsam im Darm zu gären. Grundsätzlich auf jegliche Milchprodukte zu verzichten ist dennoch übertrieben. Zum einen macht es nur Sinn, auf einen Inhaltsstoff zu verzichten, den man auch tatsächlich nicht verträgt. Dies ist im Falle von Unsicherheiten beim Hausarzt nachprüfbar. Zum anderen gibt es unterschiedliche Abstufungen und Formen der Laktoseintoleranz. Der eine verträgt beispielsweise tatsächlich gar keine Milchprodukte, während die andere problemlos Butter und Käse essen und nur keine pure Milch konsumieren kann. Es kann also nicht pauschalisiert werden.

Immer unbeliebter werden außerdem jegliche Produkte aus Weizenmehl. Man kann fast schon von einer Verschwörung sprechen, von der, angesichts der Tatsachen, einfach nichts zu halten ist. Betrachtet man sich nur einmal die Zunahme an Produkten, auf denen sich der ‚glutenfrei‘-Hinweis findet, scheint die Popularität dieses Trends dennoch nicht abzunehmen. Dabei ist es noch eindeutiger, als bei Laktose: Es macht, einfach gesagt, keinen Sinn. Nur etwa 0,2% der Deutschen leiden unter Zöliakie, der Glutenunverträglichkeit. Es handelt sich bei ihr um eine chronisch entzündliche Darmerkrankung; genauer gesagt um eine Autoimmunerkrankung. Wer Gluten zuführt, obwohl er es nicht verträgt, riskiert chronische Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall, aber etwa auch Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Untergewicht und Gelenkbeschwerden.

Wer aber auf den Weizenkleber einfach so verzichtet, weil er gehört hat, dass dies gesund sein könne, tut sich selbst keinen Gefallen. Denn gerade der Wegfall von Vollkornprodukten, in denen sich wichtige Bestandteile für die Darmflora finden, welche die Darmtätigkeit regulieren oder den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen, ist nicht ungefährlich. Auch Polyamine, die dem Körper mit glutenfreier Ernährung vorenthalten werden, sind der Gesundheit zuträglich.

Gluten-Unverträglichkeit
Alle Produkte, die aus Weizenmehl hergestellt werden, enthalten auch Gluten. Dennoch muss eigentlich kaum jemand auf Nudeln und Brot verzichten.

Fertigmahlzeiten – Der Verzicht auf Nahrung aus der Kühltruhe

Neben dem Verzicht auf bestimmte Nährstoffe oder Allergene verzichten viele Konsumenten auch auf gewisse Produkte und Lebensmittel. Besonders die Fertigmahlzeiten haben den Ruf, ungesund zu sein und viel Zucker und Fett zu enthalten. Der günstige Preis und die schnelle Zubereitung würden das Risiko nicht rechtfertigen, dass man eingehe, wenn man regelmäßig fertige Produkte und insbesondere diese in kleinen Tüten oder aus der Kühltruhe, wie etwa Tiefkühlpizzen, ganze Eintöpfe und Pfannengerichte und beispielsweise Suppen konsumiere. Doch ist da wirklich etwas dran?

Tiefkühlgerichte werden, damit sie länger haltbar sind, oftmals mit Sodium angereichert. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Konservierungsstoff, der Wasser im Körper speichert. Nimmt man ihn in größeren Mengen zu sich, wie es beim regelmäßigen Tiefkühlgerichte-Konsum nicht selten der Fall ist, so riskiert man, dass der Bauch sich bläht und man fülliger aussieht, als zuvor, selbst wenn man beispielsweise eine Art Diät einhält. Viel schlimmer ist aber, dass sich in den meisten Fertigmahlzeiten tatsächlich eine Menge Salz, Fett und Zucker findet. Hinzu kommen oft Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker, die nicht einmal unbedingt gekennzeichnet sein müssen. Gerade Fette und Transfette können gesundheitsschädliche Auswirkungen haben und sollten deshalb gemieden werden.

Nicht zu vergessen ist außerdem, dass die Fertigmahlzeiten oft in kleinen und handlichen Verpackungen daherkommen und so den Anschein erwecken, gar nicht so viele Kalorien zu haben. Schließlich kann eine so kleine Portion ja nicht dick machen oder zu ungesund sein. Allerdings ist dies ein Trick der Industrie. Auch kleine Mahlzeiten können zu viel Energie für den Körper bedeuten. Ein ganzer Block Butter zum Beispiel ist auch kompakt – dass man ihn allerdings nicht am Stück essen sollte, ist den meisten klar.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen unter den Fertiggerichten, auf die nicht verzichtet werden muss. Manches Tiefkühlgemüse, dem keine Butter oder sonstiges zugesetzt ist, kann gesünder sein, als frische Ware, da es nicht selten noch mehr Vitamine enthält. Wichtig ist grundsätzlich, auf die Inhaltsstoffe zu achten. Denn die sprechen für sich.

Softdrinks und Shakes – Der Verzicht auf süße Säfte

Egal ob Limonade mit oder Limonade ohne Zucker: Der Verzicht auf jegliche Softdrinks ist begründet und sinnvoll. Denn selbst die zuckerfreien Getränke sind, um den Geschmack zu intensivieren, in der Regel mit künstlichen Süßstoffen angereichert, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben. Sie unterscheiden sich in dieser Hinsicht kaum von Tiefkühlprodukten. So mögen sie vielleicht kurz den Durst stillen und lecker schmecken, sie machen aber auch Lust auf mehr. Diese Endlosschleife macht ungesund und auf Dauer auch dick.

Wer sich denkt, er könne stattdessen auf „natürliche“ Getränke umsteigen und zu Saftschorlen oder puren, frischen Obstsäften greift, begeht einen Denkfehler. Gesünder als die Getränke aus der Industrie sind Säfte und Shakes, die sich aus Früchten selber machen lassen oder die es inzwischen auch an viele Ständen etwa in Innenstädten zu kaufen gibt schon. Allerdings enthalten sie auch sehr viele Kalorien. Die Ballaststoffe hingegen gehen beim Pressen und Mixen allerdings zum Großteil verloren. Besser also: Auf Softdrinks, Fruchtsäfte und Shakes verzichten und stattdessen Wasser trinken und den Rest snacken oder nur in Form eines kleinen Nachtischs konsumieren.

Fruchtshakes
Sehen lecker uns gesund aus, sind es aber bei regelmäßigem Konsum nicht: Natürliche Fruchtshakes.

Genussmittel – Der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten

Im Grunde genommen kann es sich fast jeder denken: Die beiden beliebtesten deutschen Genussmittel, die Volksdrogen Alkohol und Tabak, schaden der Gesundheit enorm. Wer also beschließt, auf sie zu verzichten, macht alles richtig. Aber wie gefährlich sind Alkohol und Tabak eigentlich genau?

Um es kurz zu machen: Wer über Jahre hinweg viel Alkohol konsumiert, verkürzt sein Leben um etwa 3,1 Jahre. Das haben Epidemiologen des DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) um Prof. Rudolf Kaaks errechnet. Das Rauchen schlägt noch deutlich drastischer zu Buche. Raucht beispielsweise ein Mann über zehn Zigaretten am Tag, so verliert er 9,4 Jahre an Lebenserwartung. Bei einer Frau sind es immerhin 7,3 Jahre. Selbst von einem moderaten Zigarettenkonsum ist, wenn es um die Gesundheit geht, abzuraten.

 

Fotos: fotolia.de © karepa (#194860282), photocrew (#35274455), Printemps (#201548455)

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