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Start der neuen Sitcom „Nix Festes“ mit Josefine Preuß

Nix Festes mit Josefine Preuß

Sie ist hübsch, sie ist ständig präsent und sie ist einfach ein Supertalent in ihrem Job: Die Wahlberlinerin Josefine Preuß. Den Durchbruch hatte sie vor Jahren mit der ARD-Fernsehserie „Türkisch für Anfänger“ an der Seite von Elyas M‘Barek. Seitdem geht es für sie steil bergauf. Jetzt steht die neue ZDFneo Sitcom „Nix Festes“ in den Startlöchern und es war an der Zeit, sich mal kurz mit der Sympathie in Person zu unterhalten.
 

Ajouré:
Liebe Josefine, in ein paar Tagen ist es soweit. Auf ZDFneo startet am 27. Februar die neue Sitcom „Nix Festes“, die auf Grund der Thematik sehr realitätsnah und humorvoll ist und sich wohl der ein oder andere Zuschauer in unserem Alter darin wiedererkennen wird. Wenn man jetzt schon so lange erfolgreiche Schauspielerin ist wie du, ist man dann noch aufgeregt, bevor so eine Sitcom an den Start geht?

Josefine:
Hmm… Semiaufgeregt würde ich sagen, denn meine Arbeit bzw. unsere Arbeit als Schauspieler ist getan. Das Baby startet jetzt, kriegt Flügel und wird in die Welt rausgetragen. Und da ist man natürlich auf die Reaktion gespannt. Aber aufgeregt bin ich nicht. Ich habe es ja auch schon gesehen. Es ist für mich also sozusagen eine Kür, es bei NEO oder online zu schauen. Gerade online finde ich es gut, da wir als Konsumenten selbst entscheiden dürfen, wann wir was schauen. Entweder im Fernsehen oder im Internet. Das ist heute halt so und das finde ich gut.

Ajouré:
Du spielst in „Nix Festes“ Wiebke Busch. Wiebke hat sehr hohe Ansprüche an sich selbst und an alles, was sie macht und macht sich durch ihre Art nicht immer Freunde. Gleichzeitig hat sie, wie jeder Mensch, Wünsche und Träume, versteckt diese jedoch hinter dem trockensten Humor, den die Welt je gesehen hat. In wie weit ist denn das Leben von Wiebke mit dem Leben von Josefine vergleichbar? Wir wissen ja, dass du Privates und Berufliches immer strikt trennst, aber gibt es dennoch Parallelen?

Josefine:
Üüüüberhaupt nicht! Überhaupt nicht. Also Wiebke hat schon ´ne ganz spezielle Berliner-Kacklaune (lacht), die muss man mögen oder auch nicht. Ich als Wahlberlinerin kann mit so einem Humor total gut umgehen, aber das hat nichts mit der privaten Josefine zu tun.
 


 

Ajouré:
Die “Generation Beziehungsunfähig” ist eines der Problematiken, die bei „Nix Festes“ aufgegriffen wird. Hier verliebt man sich ineinander, entliebt sich wieder und stellt dann fest, dass es zusammen vielleicht doch gar nicht so schlecht war. Hast du diese Problematik damals oder heute so ebenfalls gehabt?

Josefine:
Ich selber habe es gar nicht so erlebt. Ich beobachte das aber natürlich im Freundes- und Bekanntenkreis. Das ist halt einfach eine Zeit, in der man immer denkt, dass an der nächsten Ecke was Besseres wartet. Man steckt keine Zeit und keine Energie mehr rein, um an einem Miteinander zu arbeiten. Ich finde das ganz schlimm und ich versuche zu behaupten, dass es auch genug Leute in unserem Alter gibt, die nicht beziehungsgestört oder beziehungsunfähig sind. Das ist für mich immer eine Sache von „selber wollen“. Nur die Zeit ist so schnelllebig, alles ist so austauschbar und auswechselbar, das ist einfach schade.

Ajouré:
Du bist 1986 in Zehdenick (Potsdam) auf die Welt gekommen, wohnst jetzt in Berlin und „Nix Festes“ spielt hier in Kreuzberg. Also alles ein Stück Heimat, könnte man sagen. Wie viel Kreuzberg steckt in dir? Lieber Ost- oder lieber Westberlin?

Josefine:
Privat lieber Ostberlin. Ich bin ja ein Ossi. Vom Osten in den Osten sozusagen. Aber eigentlich könnte ich mich gar nicht entscheiden. Ich finde, Berlin macht ja gerade diese verschiedenen Stadtbilder aus, sodass du alle zwei Kilometer denkst, du bist in einer komplett anderen Stadt. Berlin ist Berlin und das will ich auch jetzt, 29 Jahre nach dem Mauerfall, gar nicht mehr in Ost und West aufteilen. Berlin ist ein kleines Dorf (lacht).
 

Josefine Preuß in Nix Festes
 

Ajouré:
So, jetzt mal weg von deiner neuen Sitcom und rein in deine Träume und Wünsche. Eigentlich wolltest du ja Clown, Archäologin und Gerichtsmedizinerin werden. Zumindest früher, als du noch klein warst. Heute hast du in über einem Dutzend Kinofilmen, in über zwei Dutzend Fernsehserien und bald drei Dutzend Fernsehfilmen mitgespielt. Alles richtig gemacht, oder?

Josefine:
Ja. Und die Besetzer, Caster und Regisseure haben auch alles richtig gemacht (lacht). Ich bin da sehr dankbar und möchte gerne demütig bleiben. Ich weiß natürlich von Kollegen, dass es nicht immer so laufen muss, und ich bin da in einer sehr guten und dankbaren Position. Aber um die Frage zu beantworten: Ja, es lief alles ganz gut.

Ajouré:
Wenige Schauspieler können wohl so viele Nominierungen vorweisen, wie du. Vom Deutschen Fernsehpreis über den Deutschen Comedypreis und Adolf-Grimme-Preis, bis hin zu zwei Bambis. Josefine kam, sah und siegte. Arbeitest du auf diese Preise und Nominierungen hin? Oder steht Spaß an der Arbeit für dich an erster Stelle?

Josefine:
Definitiv. Wegen irgendwelchen Auszeichnungen oder Awards macht man den Job nicht. Man muss dazu wissen, dass wenn man zu den eingereichten Beiträgen gehört, man hier bereits alles richtig gemacht hat. Und dann sind die Preise eigentlich die Schönsten, die direkt vom Publikum gewählt werden oder wenn eine Produktion im Gesamten benannt wird und nicht nur eine spezielle Richtung wie Kamera, Regie und so. Wenn ein gesamtes Projekt erwähnt wird, ist es einfach immer schöner. Es ist also nicht der Grund für die Schauspielerei, unbedingt ausgezeichnet zu werden. Aber wenn ich eben doch einen Preis oder Award bekommen habe, dann spornt mich das immer noch mehr beim nächsten Mal an, weil ich dann ja zeigen möchte, dass ich den Preis auch tatsächlich verdient habe. Ich denke immer, die Leute gucken dann immer noch mehr auf einen.
 


 

Ajouré:
Hand aufs Herz, wie sehr freust du dich noch, wenn du im Restaurant während dem Essen von einem Fan angesprochen und nach einem Foto gefragt wirst? Ist es bereits anstrengend oder musst du immer noch grinsen, wenn so etwas passiert?

Josefine:
Generell freue ich mich immer. Aber du hast die Frage ganz toll formuliert. Denn wichtig ist „nach dem Essen“. Da stört mich das überhaupt nicht. Während des Essens finde ich es eher sehr unpassend. Ich finde, Essen ist immer so etwas Intimes, und wenn ich dann mit Freunden und Familie unterwegs bin und jemand mit wenig Taktgefühl an den Tisch kommt, dann finde ich das nicht ganz so super. Aber danach immer sehr gerne. Ich bin immer für ein Selfie da und freue mich darüber auch sehr.

Ajouré:

Man könnte ja sagen, dass du beruflich so ziemlich alles erreicht hast, was man erreichen kann und das mit Anfang 30. Doch wie sieht es mit deinen privaten Wünschen und Zielen aus? Was ist dir am Wichtigsten und müssen diese Ziele auf Grund von Karriere hintenangestellt werden oder kriegst du beides unter einen Hut?

Josefine:
Ich krieg immer beides unter einen Hut! Ich würde auch nie das Eine über das Andere stellen und ich würde nie eines als wichtiger ansehen. Ich bekomme einfach immer beides gewuppt.

Ajouré:
Auf was dürfen wir uns denn in naher Zukunft noch von dir freuen? Ist schon etwas geplant, worüber du sprechen darfst?

Josefine:
Ja, jetzt kommt erst einmal „Nix Festes“, und am 29. März startet dann bundesweit der Kinofilm „Verpiss Dich, Schneewittchen“ mit Bülent Ceylan. Und dann drehe ich auch wieder, aber das ist noch nicht so wirklich spruchreif. Erst muss ich daran arbeiten und dann spreche ich darüber.

Ajouré:
Liebe Josefine, vielen lieben Dank für das nette und lustige Interview. Viel Erfolg mit deiner neuen Sitcom „Nix Festes“ und wir freuen uns schon jetzt auf ein nächstes Mal.

 

Fotos: ZDF/Christoph Assmann

Food-Trend Meal Prep: Durch Vorkochen gesund und lecker essen!

Food-Trend Meal Prep: Durch Vorkochen gesund und lecker essen!

Meal Prepping oder kurz Meal Prep, basiert auf etwas, das viele von uns schon lange machen: Vorkochen, Essen vorbereiten, um es mit ins Büro zu nehmen oder am nächsten Tag zuhause zu verspeisen. Doch bei dem Trend geht es darum, das Ganze noch bewusster zu machen und komplette Mahlzeiten vorzubereiten, die man dann nur noch aus dem Kühl- oder Gefrierschrank holen muss. Und so funktioniert der Meal Prep-Trend auch in deiner Küche.
 

Meal Prep statt Fast Food

Vielleicht geht es dir auch so wie uns: Wir wünschen uns ein leckeres, gesundes Essen für unterwegs oder in der Mittagspause, greifen aber dann doch immer wieder zum Convenience-Produkt, zum Burger, der Currywurst oder der Pizza, das wir dann mit halbwegs schlechtem Gewissen verzehren. In dem Wissen, dass es gesünder und frischer gegangen wäre, wenn man sich nur rechtzeitig drum gekümmert hätte. Mit Meal Prep hast du immer ein gesundes, frisches Essen bei der Hand, auch wenn’s einmal schnell gehen muss. Vor allem weißt du ganz genau, was drinsteckt, nämlich keine Unmengen an Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern & Co, sondern nur das, was du selbst hineingetan hast.
 

 

Kostet es wirklich mehr Zeit?

„Aber Mahlzeiten vorzubereiten kostet so viel Zeit – die habe ich einfach nicht“, willst du jetzt vielleicht einwenden. Ganz im Gegenteil! Mit Meal Prep lässt sich sogar Zeit sparen. Klar, du musst sich alle paar Tage oder vielleicht auch einmal die Woche die Zeit nehmen, seine Mahlzeiten vorzubereiten. Aber den Rest der Woche geht es dann umso schneller. Die Küche bleibt sauber und Abspülen brauchst du auch nicht mehr.

Außerdem: Wer ist nicht genervt von den täglichen Fragen: „Was koche ich heute?“ „Muss ich dafür noch etwas einkaufen?“ und so weiter. Mit Meal Prep musst du dir das im Idealfall nur einmal die Woche überlegen. So kommt der Trend gerade denen unter uns zugute, für die das In-der-Küche-Stehen mehr eine lästige Pflicht ist als ein Hobby. Wobei, wer weiß, vielleicht entdeckst du gerade durch das Vorkochen deine Lust am Kochen. Da wärst du nicht die Erste! Macht doch ein Familienprojekt daraus. Oder lade dir ein paar Freunde ein zum gemeinsamen Meal Prepping. Kochen kann ganz schön Spaß machen!

 

Nebenbei noch Geld sparen

Aber nicht nur das. Wer auf sein Budget achten muss, wird sich darüber freuen, dass man mit Meal Prep sogar Geld sparen kann. Weil du nicht ständig zu Gast bei „McDonald’s“ & Co bist. Und weil du den Wocheneinkauf besser planst und nur das kaufst, was du für die kommende Woche wirklich benötigst. Die eingekauften Waren verarbeitest du gleich und nichts kann mehr verderben und muss weggeworfen werden. Somit verschwendest du weniger Lebensmittel.
 

 

Und so geht’s

Überlege dir als Erstes, was du in der nächsten Woche essen möchtest. Wähle Lebensmittel aus, die sich gut einfrieren oder auch ein paar Tage lang im Kühlschrank aufbewahren lassen. Reis, Nudeln, die meisten Gemüsesorten sowie Fleisch sind gut geeignet. Schreibe dir einen Einkaufszettel und besorge dir die benötigten Zutaten. Suche dir einen Tag aus, an dem du genügend Zeit hast, um die Mahlzeiten in Ruhe zu „preppen“.

Wenn du neu in der „Meal-Prep-Szene“ bist, vergiss nicht, an genügend Behältnisse zu denken, seien es nun Tupperschüsseln aus Plastik oder leere Marmeladengläser, die sich übrigens perfekt dafür eignen, Suppen oder Salate zu transportieren. Schon kann es losgehen. Koche anfangs am besten Gerichte, die du schon gut kennst und schon einige Male zubereitet hast. Das wird dir Sicherheit geben. Mit der Zeit wirst du dich dann auch an kompliziertere Speisen heranwagen.
 

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Ein Meal-Prep-Tipp aus der Praxis

Achte auf Abwechslung! Es ist wichtig, dass dein Essen nicht immer gleich schmeckt, damit es dir (und deiner Familie) nicht bald zum Hals heraushängt. Es gibt Meal-Prepper, die die ganze Woche lang dasselbe essen. Das ist zwar möglich und wird einem viel Zeit sparen, ist aber nicht unbedingt ratsam, vor allem nicht, wenn man auch für andere kocht. Experimentiere lieber mit unterschiedlichen Zutaten und Gewürzen.

Wenn du es also noch nicht ausprobiert hast: Gib dem Meal Prepping doch eine Chance. Dein Geldbeutel, deine Gesundheit und deine Familie werden es dir möglicherweise mehr danken, als du dir momentan vorstellen kannst…

 

Foto: Westend61 / Getty Images

So erstellst du dir dein persönliches Bullet Journal

bullet Journal erstellen

Das Bullet Journal erfreut sich seit ein paar Jahren immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile ist es nicht nur ein sehr praktischer Helfer im Alltag, das Bullet Journal ist zum Lifestyle geworden, und auf den Social-Media-Kanälen werden Bilder von Bullet Journals gezeigt, bei denen eins kreativer als das andere gestaltet ist.

Wir switchen ständig zwischen Arbeit oder Uni, Haushalt und Familie hin und her, und ein bisschen Zeit für uns selbst für eigene Projekte möchten wir, wenn möglich, auch noch. So viel zu tun, so wenig Zeit. Das Bullet Journal ist ein Organizer, den du ganz nach deinen eigenen Bedürfnissen und Gewohnheiten führst.

Was genau ist ein Bullet Journal?

Kennst du das auch? Um dich besser zu organisieren, hast du Kalender, Organizer und noch viele andere Apps auf deinem Smartphone, die deine Organisation erleichtern sollen, damit du deinen Tagesablauf produktiv gestaltest.

So erging es auch Ryder Carroll, einem Designer für digitale Produkte aus New York. Keine App und kein Organizer erfüllten seine Anforderungen und so entwickelte er, ganz analog, das Bullet Journal.

Es ist dein persönlich erstellter Kalender, Organizer und ein Notizbuch in einem. Termine, To-do-Listen, persönliche Ziele und Erfolge; alles, was dir wichtig ist, kannst du in dein eigenes Bullet Journal eintragen. Ein einziges Notizbuch für alles, das bekommt keine noch so ausgeklügelte App hin.

Was brauchst du für dein Bullet Journal?

Am Anfang brauchst du nicht viel. Ein Notizbuch, einen Stift und ein Lineal. Das war‘s. Für Bullet Journals werden sehr gerne Notizbücher mit punktierten Linien genommen. Die sind bei Zeichnungen mit dem Lineal sehr hilfreich und lassen trotzdem genug Freiheit für die Kreativität im Plan, ohne dass durchgezogene Linien oder Karos die Optik stören. Wenn du mit Filzschreibern arbeiten möchtest, solltest du auf dickeres Papier bei deinem Bullet Journal achten, damit sich die Schreiber nicht durchdrucken.

Wenn du angefangen hast und später deine Kreativität ausleben möchtest, kannst du deine Ausrüstung immer noch um Schablonen, Marker, Sticker, Stempel, usw. erweitern. Das ist das Tolle daran. Auch bei deiner Kreativität ist dein Bullet Journal flexibel.

Die Grundidee

Vielleicht hast du schon einige Bullet Journals gesehen. Die Schönsten sehen sehr aufwendig aus. Ja, in den kreativen Bullet Journals steckt viel Zeit und Kreativität. Das muss es aber nicht sein und du kannst es schlicht und einfach gestalten. Die Grundidee für den persönlichen Produktivitätsplaner ist nämlich sehr einfach gehalten.

Der Name sagt es ja schon: Hauptbestandteil des Bullet Journals sind die „Bullets“, die Stichpunkte.

Stichpunkte

Für Aufgaben werden Stichpunkte vor die Aufgabe gesetzt, für Notizen werden Spiegelstriche gesetzt und für feste Termine und Treffen Kreise.

Ist eine Aufgabe erledigt, wird aus dem Stichpunkt ein „X“ gemalt. Ist die Aufgabe nicht erledigt worden, weil die Zeit fehlte, oder es an dem Tag doch nicht mehr so wichtig erscheint, wird die Aufgabe auf den nächsten Tag übertragen und vor dem Punkt der verschobenen Aufgabe setzt du ein „>“.

Wenn du ein Stichpunkt mehr als drei Mal verschiebst, kannst du dir ja überlegen, ob der Punkt vielleicht doch nicht so wichtig für dich ist und ob du ihn ganz aus deinem Journal streichst. Denn dafür hast du es, damit du nicht nur viele Punkte abarbeitest, sondern damit du deine Zeit auch produktiv nutzt. Vieles, was einem erst mal wichtig erscheint, ist es dann doch nicht mehr.

Der Aufbau eines Bullet Journals

Das Grundgerüst ist dasselbe, du kannst es jedoch ganz deinen Bedürfnissen anpassen.

1. Das Inhaltsverzeichnis: Sehr wichtig und unverzichtbar ist der Index für eine schnelle Übersicht. Die ersten beiden Seiten sind für das Inhaltsverzeichnis. Das schreibst du natürlich nicht sofort, sondern erweiterst es mit jeder neu angefangenen Seite. Um es ordentlich führen zu können, müssen natürlich die folgenden Seiten nummeriert werden, wenn sie es nicht schon sind.

2. Die Jahresübersicht: Die nächsten beiden Doppelseiten werden deine Jahresübersicht. Teile mit Lineal und Stift deine Seiten in drei Teile ein, so hast du auf insgesamt vier Seiten zwölf Abschnitte. Für jeden Monat einen. Wenn du dein Bullet Journal schon im laufenden Jahr anfängst, passt du es eben an. Hier schreibst du alle anstehenden Termine und Veranstaltungen für das Jahr rein.

3. Future Log/Ziele: Hier schreibst du keine Termine rein, sondern Ziele und Projekte, die dir am Herzen liegen. Du kannst den Future Log entweder offen für das Jahr halten oder dir Ziele für bestimmte Monate setzen. Setze dir realistische Ziele und Zeitangaben!

4. Die Monatsübersicht: Für die Monatsübersicht kannst du wieder eine Doppelseite verwenden. Auf der linken Seite schreibst du untereinander die Tage des Monats und die dazu gehörigen Wochentag. Der erste Buchstabe genügt. Dort kannst du schon mal feste Termine, die du jetzt schon weißt, eintragen. Auf die rechte Seite schreibst du eine To-do-Liste für diesen Monat. Keine festen Termine, aber Dinge, die erledigt werden müssen oder die du erledigt haben möchtest. Besonders wichtige Aufgaben kannst du farblich markieren oder mit einem Sternchen oder Ausrufezeichen kenntlich machen.

5. Die Wochenübersicht: Am besten nimmst du wieder eine Doppelseite und teilst jede Seite in vier Abschnitte. Für jeden Tag der Woche einen plus noch einen Kasten für Kommendes oder Notizen.

6. Daily Journal: Hier wird es dann präzise. Je nach der Anzahl der zu erledigenden Aufgaben beschreibst du eine oder zwei Seiten für die Tage der Woche. Danach beginnst du mit der nächsten Monatsübersicht und führst die darauffolgenden Seiten für die Wochen und Tage. Nicht vergessen, dein Inhaltsverzeichnis mitzuschreiben! Du schreibst also erst mal die jährlichen Aufgaben und Termine, trägst sie dann in den jeweiligen Monat, dann in die passende Woche bis zur Tagesübersicht. Du wirst bei einigen Aufgaben sehen, dass sie es gar nicht ins Daily Journal schaffen. Das ist nicht schlimm, dann waren die Aufgaben nicht so wichtig und du hast deine Zeit für andere Projekte genutzt.

7. Eigene Projekte und Notizen: Weil du ja dein Inhaltsverzeichnis hast, ist es kein Problem, Seiten für eigene Notizen zu beschreiben. Möchtest du zum Beispiel deine Schlafgewohnheiten aufzeichnen, eine Liste der Bücher, die du gelesen hast oder lesen willst oder sonst eigene Projekte dokumentieren, kannst du dies jederzeit dank deines persönlichen und flexiblem Bullet Journals tun.

Hier ein paar Ideen, was dein Bullet Journal enthalten könnte:

  • Filme / Serien, die du dir gerne ansehen möchtest
  • Bücher, die du gerne lesen möchtest
  • Wunschliste
  • Dinge, die du liebst
  • Wieviel Stunden du geschlafen hast / Sleep Tracker
  • 2 Liter (8 Gläser) Wasser am Tag trinken
  • Tage, an denen du keinen Zucker gegessen hast
  • Morgenroutine
  • Trainingsplan
  • Putzplan
  • Sparziele
  • Geschenkideen für Familie und Freunde
  • Essensplanung für die anstehende Woche
  • Wochenrückblick (was lief gut, was schlecht)
  • Reiseplanung
  • Zitate & Inspirationen
  • Mood Tracker
  • Habit Tracker
  • Ziele

Foto: Julia_Sudnitskaya / Getty Images; existentia / stock.adobe.com

Nilam Farooq über ihren neuen Kinofilm „Heilstätten“

Nilam Farooq Interview

Sie ist Schauspielerin, ihr YouTube Kanal gehört zu den 100 Top-Accounts in Deutschland und sie ist engagiert, wenn es um das Thema Umwelt geht. Nilam Farooq, 28 Jahre alt und seit 2006 im Schauspielgeschäft. Sie ist bildhübsch, sehr erfolgreich und super smart. In ihrem neuen Kinofilm „Heilstätten“, der am 22. Februar 2018 in die Kinos kommt, spielt sie zum ersten Mal einen Film des Genres „Horror“. Wie aufgeregt sie hierbei war und was die besonders daran gereizt hat, haben wir sie bei während unseres Interviews gefragt.
 

Ajouré:
Liebe Nilam, seit 2006 sieht man dich immer wieder als Schauspielerin im Fernsehen oder im Kino. Es waren die verschiedensten Rollen und Genres vorhanden und heute verfügst du über eine zwölfjährige Erfahrung in diesem Business. Am 22. Februar 2018 startet dein aktueller Film im Kino: „Heilstätten“. Wie aufgeregt bist du? Ist es mittlerweile zur Gewohnheit geworden, oder ist es für dich immer wieder etwas Besonderes?

Nilam:
Ein neues Projekt ist immer wieder etwas Besonderes. Gerade im Genre Horror habe ich bisher keine Erfahrungen gemacht. Natürlich sind die „Stationen“, die man mit einem Projekt durchläuft, immer irgendwie ähnlich, aber dann doch eben auch ganz anders. Ich freue mich sehr auf die nächsten Wochen und würde es mehr als große Vorfreude anstelle von Aufregung bezeichnen. Ich denke, es wird eine schöne und auch lehrreiche Zeit.

Ajouré:
„Heilstätten“ ist seit langem mal wieder ein deutscher Kinofilm, der die Genres Horror und Thriller bedient. Der Trailer sieht toll aus und nicht umsonst prägt er das Hashtag #TraustDuDich. Über die Heilstätten, die sich kurz außerhalb Berlins befinden, werden viele gruselige Geschichten erzählt. Einst eine Vorzeige-Tuberkulose-Klinik, dann kam der Krieg, die Sowjets rückten ein und heute sind die Heilstätten neben einer gern genutzten Location für Film und Foto auch Schauplatz einiger Verbrechen, sowie ein Ort, von dem viele Menschen berichten, es würde spuken. Wie gruselig war es für dich, in den Heilstätten zu drehen und glaubst du an die Geistergeschichten, die sich um diesen Ort ranken?

Nilam:
Ich war schon immer und werde es wahrscheinlich auch leider immer bleiben, ein riesengroßer Angsthase. Dementsprechend hatte ich ein paar schlaflose Nächte vor dem Dreh. Es gab gerade bei den Nacht-Drehs einige Situationen, wo ich heimlich drauf geachtet habe, dass ich immer mit mindestens zwei Menschen zusammenstehe. Ich glaube definitiv, dass solche Orte große Geheimnisse in sich bergen, die mit der eigenen Angst und Fantasie gemischt auch etwas entstehen lassen. Ob das Geister sind vermag ich nicht zu sagen. Ich habe zum Glück keine gesehen.
 


 

Ajouré:
In „Heilstätten“ geht es darum, dass erfolgreiche YouTuber eine Challenge antreten und sich mit Nachtsicht- und Wärmekameras an diesen düsteren Ort begeben. Dass dies schiefgehen muss, liegt auf der Hand. Wie wäre so eine Challenge im echten Leben für einen YouTube-Star wie dich? Dein Account gehört ja nach wie vor zu den einhundert meistabonnierten deutschsprachigen Kanälen. Wie weit würdest du gehen, um deinen Platz in den TOP 100 Deutschlands zu halten oder auszubauen?

Nilam:
Überhaupt nicht mehr weit. Von sinnlosen Challenges und dergleichen habe ich immer Abstand gehalten, war auch eine öffentliche Kritikerin und gerade jetzt, wo ich in meinem eigentlichen Job als Schauspielerin gut zu tun habe, besteht gar kein Bedürfnis daran. Diese Tatsache war auch mit ausschlaggebend dafür, dass ich die Rolle der Betty spielen wollte und das Projekt und die Sozialkritik so spannend fand.

Ajouré:
Deine Karriere begann 2006 und deine erste Rolle hattest du in „Alle lieben Jimmy“. Bis heute hast du in mehreren Kinofilmen und in unzähligen Fersenserien wie „SOKO Leipzig“, „Tatort“, „Der Alte“ mitgespielt. Man sah dich bei der Telekom-Werbung 2009, auf deinem YouTube-Kanal und hörte dich auch einige Male als Synchronsprecherin. Was für ein Ziel hast du, was du bis heute noch nicht erreichen konntest?

Nilam:

Auf meiner persönlichen Liste fehlt noch einiges, über das ich mich sehr freuen würde. Ich träume von einer herausfordernden Hauptrolle in einem Kinofilm. Ich werde dieses Jahr nach Amerika gehen, um mich dort mit einem Agenten zu treffen. Ich wünsche mir weiterhin so treue Kooperations- und Markenpartner, mit denen ich tolle Dinge realisieren darf. Und soweit es sich abzeichnet, wird dieses Jahr einiges in Bewegung gesetzt. Die Liste ist lang.

Ajouré:
Du bist neben der Schauspielerei auch noch sehr interessiert in Sachen Fashion, Lifestyle und sogar Innendekoration, denn von „Gallery Walls“ bis hin zu schwebenden Hängeregalen ist bei dir alles dabei. Wie schaffst du es, dein Herz für so viele unterschiedliche Dinge gleichzeitig schlagen zu lassen?

Nilam:
Ich liebe einfach die Idee, dass man für viele Dinge 100% geben kann. Ich bin viel zu neugierig, abenteuerlustig und vielfältig, um mir das nehmen zu lassen – warum auch? Und so arbeite ich aktuell an einem neuen spannenden Format im Bereich “Interior Design” und treffe mich gleichzeitig mit Produzenten, um über konkrete Projekte für dieses Jahr zu sprechen.
 

Nilam Farooq in Heilstätten
Nilam Farooq in Heilstätten
 

Ajouré:
Was ist deine größte Herzensangelegenheit?

Nilam:
In mir wächst der Wunsch “einen Fußstapfen” zu hinterlassen. Ich war gerade erst in Indonesien: Es ist wunderschön, aber es gibt auch einiges, das mich zum Nachdenken anregt. Die unglaubliche Plastikverschwendung und die damit einhergehende Verschmutzung an Land und im Wasser zum Beispiel. Ich habe beim Schnorcheln aus Wut und Traurigkeit angefangen, den Müll im Wasser aufzusammeln: Tüten, Baby-Tücher und Flaschen. Mich interessiert grundsätzlich allerdings ein Lösungsansatz, der auch für mich in kleinen Schritten zu Hause praktikabel ist und hoffentlich irgendwann in der Masse und Kontinuität auch hier oder woanders eine positive Auswirkung haben kann.

Ajouré:
Dass dir dein YouTube-Kanal am Herzen liegt, sieht man anhand deiner vielen Videos. Doch wie wichtig ist dir dein 446.000 Follower schwerer Instagram-Account? Ebenso wichtig wie YouTube, oder handelt es sich hierbei eher um ein Medium, in welchem du zeigen möchtest, was du gerade tust oder wie es dir gerade geht?

Nilam:
Instagram ist in der Tat meine liebste Social-Media-Plattform, einfach weil es auch für mich privat ein wunderschönes Fotoalbum ist. Ich liebe Bilder, sie erzählen so viel. Und wenn ich will, schreibe ich noch eine Geschichte dazu oder lasse es eben einfach sein. Natürlich ist diese Welt auch zum Teil „fake“, aber ich kann mir ja selbst aussuchen, wem ich folge und wem nicht.

Ajouré:
In deinem YouTube-Projekt „Ich bin ein Berliner“ versuchst du Fans, Followern und Touristen persönliche Ratschläge über diese Stadt zu geben. Besonders hinsichtlich diverser Locations, die sich deiner Meinung nach lohnen. Aus genau diesen Clips wissen wir, dass sich dein Lieblings-Café (19g) in Kreuzberg befindet, ebenso dein favorisierter Ramen-Laden (Nudelsuppen) und auch einer deiner Top-Orte: die Admiralbrücke. Von der Lage her ist alles Kreuzberg, an der damaligen Ostgrenze Westberlins. Ein Mix aus beidem sozusagen. Doch was reizt Nilam persönlich am meisten? Bist du eher der Typ Wessi oder doch mehr im Osten zuhause? Lieber schick in Charlottenburg oder lieber entspannt im Mauerpark?

Nilam:
Ich kam einige Tage vor der Wende in Berlin zur Welt und bin im Kopf völlig losgelöst von Osten und Westen aufgewachsen. Ehrlich gesagt mag ich es auch nicht, wenn das nach 28 Jahren immer noch so auseinandergenommen wird. Ja, man merkt alleine am Straßenbild, wo man ist, aber Berlin ist Berlin. Grenzen sind eh doof und deswegen sitze ich mit Sicherheit erst im Mauerpark und dann in Charlottenburg und freue mich abends im Bett über alles, was diese Stadt so toll macht.
 

Nilam Farooq im Interview
 

Ajouré:
Wer viel arbeitet, sollte sich ab und zu auch eine Auszeit gönnen. Für dich hieß es im Dezember ebenfalls „Ab nach Bali“. Sind Trips wie dieser die perfekte Möglichkeit für dich auszuspannen, oder kannst du dies auch von Zeit zu Zeit hier in Berlin?

Nilam:
Bei diesen großen Reisen gehöre ich eher zu denen, die das Gefühl haben, dass ich danach wirklich nochmal Urlaub brauche. Ich finde, man entdeckt und erlebt so viel, und mehr als drei Tage kann ich eh nicht stillsitzen. Um Auszeiten mache ich mir keine Gedanken. Ich darf so tolle Sachen machen, die sich oft nicht nach Arbeit anfühlen. Das ist schon alles ok so wie es ist, und mein Körper gibt mir ja auch Signale, ansonsten gilt „schlafen kann ich, wenn ich tot bin“.

Ajouré:
Auf welche Projekte dürfen wir uns dieses Jahr noch von dir freuen? Kannst du uns dazu schon etwas verraten?

Nilam:
2018 wird ein total spannendes und wichtiges Jahr für mich. Es kommen drei Filme ins Kino, in denen ich mitspiele. Im Sommer drehe ich einen weiteren Kinofilm neben tollen Kollegen. Ansonsten nehme ich mir wie in jedem Jahr vor, möglichst viel von der Welt zu sehen.

 

Fotos: Vogue.com / Sophie-Teresa Weicken; Ena Bothor; Fox Deutschland

Die besten Tipps fürs Epilieren ohne Schmerzen

Die besten Tipps fürs Epilieren ohne Schmerzen

Alle Jahre wieder: Der Sommer kommt und die kleinen Härchen sind überall. Scheint die Sonne darauf, kommt es dir gleich noch haariger vor. Auch vor einem Date hast du nur ein Ziel: Seidenweiche Haut. Immer wieder stellst du dir die Frage, wie du den lästigen Haarwuchs sicher loswirst. Das Rasieren ist leider nur eine kurze Lösung. So greifen viele Frauen zum Epilierer, der haarfreie Zonen bis zu vier Wochen verspricht. Jedoch klingt das Verfahren schon schmerzhaft: Die Haare werden einzeln mit der Wurzel herausgezogen. Wie du das Epilieren sanfter gestalten kannst, haben wir für dich herausgefunden.
 

Besorge dir ein qualitativ hochwertiges Gerät

Zuallererst solltest du sicherstellen, dass dein Epilierer eine gute Qualität hat, damit die Haare schnell mit der Wurzel entfernt werden. Viele Epilierer ziehen oft nur an den Haaren, was weh tut, das Haar jedoch nicht oder nur oberflächlich entfernt. Für einen guten Epilierer musst du etwas tiefer in die Tasche greifen, es wird sich aber lohnen. Achte darauf, dass es mehrere Aufsätze für die verschiedenen Körperpartien hat und möglichst einen beweglichen Kopf. Tests im Internet helfen dir, den für dich besten Epilierer zu finden.

 

Bereite deine Haut vor

Am besten peelst du die Haut vor dem Epilieren nochmals gründlich bei einer Dusche oder einem Bad. Dadurch weicht die Haut auf, die Haare stellen sich auf und überflüssige Hautschuppen werden entfernt. Auch eingewachsene Haare lösen sich oftmals. So kann das Gerät anschließend besser greifen.

Wenn du den Epilierer verwendest, achte darauf, dass die Haut an der Stelle mit den Fingern straffgezogen ist. So sind die Haare optimal für das Gerät greifbar und verstecken sich nicht in einer Hautfalte.

 

Die optimale Haarlänge

Du siehst schon wieder die ersten Stoppeln und möchtest gleich wieder zum Epilierer greifen? Das wird leider nicht funktionieren. Die beste Haarlänge für das Epilieren ist zwischen 2 und 5 mm. Sind die Haare zu kurz, können die Pinzetten sie nicht richtig greifen und erwischen eher die Haut als das Haar.

 

Nimm dir Zeit

Drei Minuten vor dem Date oder Schwimmbad noch schnell die Haare entfernen, das klappt nur in der Werbung. Lass dir bei Epilieren ausreichend Zeit. Sorge auch für genügend Licht, damit du die Haare sehen kannst. Sonst wirst du mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. An manchen Stellen ist es notwendig, mehrfach darüber hinweg zu gehen, damit alle Haare entfernt werden.

 

Das hilft gegen die Schmerzen

Epilieren ist nicht die angenehmste Methode, die Haare zu entfernen. Oft kannst du sie bestmöglich vorbereitet haben, es bereitet aber immer noch Schmerzen, wenn sie mit der Wurzel herausgezogen werden. Besonders an Stellen wie der Bikinizone, den Achseln oder bei einem Damenbart sind die meisten sehr empfindlich. Wir können dich beruhigen: Je öfter du epilierst, desto weniger wird es schmerzen. Manche Bereiche bleiben immer unangenehm, du wirst aber schnell eine Veränderung merken. Das liegt auch daran, da die Haare immer dünner werden und nicht mehr so viele auf einmal herauswachsen, die du entfernen musst.

Im Handel gibt es speziell für das Epilieren Tücher, die das Fett der Haut abwaschen und dafür sorgen, dass die Stellen angenehm kühl sind, so dass der Schmerz weniger zu spüren ist. Eiswürfel oder ein Gelpack reichen jedoch genauso aus, um die Haut leicht zu betäuben und damit schmerzarmer zu machen. Achte nur darauf, dass du dir keine Erfrierungen zuziehst, indem du die Haut direkt und über längere Zeit kühlst. Gehe nur über die Partie, die du aktuell mit dem Gerät bearbeitest.

In der Apotheke gibt es sogar Cremes, die die Haut leicht betäuben. Frage dort nach, wenn es dir auch mit Kühlung noch große Schmerzen bereitet.

 

Nach dem Epilieren

Wenn du mit dem Epilieren fertig bist, creme dich mit einer sanften Feuchtigkeitscreme ein. Achte dabei auf Inhaltsstoffe wie Kamille oder Aloe Vera. Diese sorgen dafür, dass die Haut nicht austrocknet und sich die gereizten Stellen erholen können. Oft siehst du nach dem Epilieren noch Rötungen. Sie verschwinden mit der richtigen Pflege jedoch schnell. Auch deswegen solltest du nicht kurz vorher mit dem Epilieren beginnen, damit die Haut ausreichend Zeit hat, sich zu erholen. Besonders im Chlorwasser und unter Sonneneinstrahlung wirst du es merken, wenn die Regeneration zu kurz war, denn dann brennen die Hautpartien und bilden schlimmstenfalls wieder rote Flecken aus.

 

Foto: AmeliaFox / Getty Images

Umweltfreundliche Kosmetik: So kannst du in deinem Badezimmer Müll einsparen

Umweltfreundliche Kosmetik

Laut Greenpeace landen jährlich etwa 12,7 Million Tonnen Plastik in unsere Ozeane. Dieser Müll zerstört nicht nur Flora und Fauna. Über Umwege gelangen die im Plastik enthaltenen Stoffe auch in unsere Körper. Höchste Zeit also, um der Entstehung von Abfall entgegenzuwirken! Klar, Plastikmüll lässt sich nicht komplett vermeiden – aber wir können ihn https://www.ajoure.de/?p=25923&preview=trueverringern.

Aus Alt mach Neu

Achte bei Produkten aus Plastik darauf, dass sie vom Hersteller als recycelt oder recycelbar deklariert wurden. Marken wie The Body Shop, Rituals oder ANYAH setzen umweltschonende Verpackungen ein, um ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Bist du handwerklich begabt, kannst du dich auch am Upcycling versuchen. Dabei werden alten Verpackungen neues Leben eingehaucht. Mit wenigen Handgriffen kann so aus einer leeren Shampooflasche ein Brillenetui werden. Insbesondere in der Textilbranche gibt es einige Hersteller, die auf diese Methode setzen. Handtaschen aus LKW-Planen, neue Kleidung aus alten Second-Hand-Stücken – die Möglichkeiten sind vielfältig.

 

Umweltschutz? Glasklare Sache!

Viele Produkte, wie Badeöle, Cremes oder Deos, gibt es auch in Glasflaschen statt in Plastik-Tuben.

Manche Hersteller bieten auch umweltfreundliche Nachfüllpacks ihrer Produkte (typisches Beispiel: Seifen) an. Die kannst du dann zu Hause in einen hübschen Glasbehälter umfüllen.

Apropos Seifen: Diese kannst du, wenn du sie in fester Form kaufst, sogar ganz ohne Verpackung erwerben! Auch Conditioner und Shampoos werden von manchen Herstellern mittlerweile verpackungsfrei in fester Form angeboten.




 

Es muss nicht immer Plastik sein

Viele Gegenstände, die du für deine Körperpflege brauchst, sind in der Regel aus Plastik. Bei einigen Produkten kann man dieses Material aber auch durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzen. Das hat glücklicherweise auch die Industrie erkannt.

So gibt es zum Beispiel Wattestäbchen mit einem Papierschaft, die kaum teurer als herkömmliche Q-Tips sind. Zahnbürsten, wie die von Hydrophil, gibt es auch aus Bambus oder, zum Beispiel von Miswak, aus Bio-Plastik.

Zudem solltest du zu Rasierern aus Edelstahl oder Holz greifen, statt regelmäßig Einwegrasierer wegzuwerfen. Auch Nagelbürsten und Klobürsten sind aus diesen Plastik-Alternativen erhältlich.

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Weniger ist mehr

Jeden Monat gibt es eine gewisse Zeit, in der du als Frau besonders viel Müll produzierst. Richtig, während deiner Periode. Normale Tampons und Binden sind leider nicht gerade gut für die Umwelt, aber auch hier gibt es andere Optionen. Menstruationstassen aus Silikon können über mehrere Jahre wiederverwendet werden und Binden gibt es auch aus waschbarer Bio-Baumwolle.


 

Auch beim Abschminken lässt sich viel Abfall vermeiden. Statt Abschminktüchern und Wattepads könntest du einen Konjac-Schwamm oder wiederverwendbare Baumwollpads nutzen. Aus einem alten Handtuch und einem alten Shirt kannst du dir diese sogar selbst machen (Stichwort: Upcycling!). Einfach eine Tasse als Schablone auf das Handtuch stellen und mit einem Stift einen Kreis um die Tasse malen. Wiederhole das mit dem Shirt, schneide dann beide Kreise aus. Diese nähst du dann zusammen. Mit der Shirtseite kannst du Lidschatten und Mascara entfernen, mit der Handtuchseite kannst du dich peelen.


 

Umweltschonend und praktisch: 3-in-1 Produkte! Mit Shampoo, Duschgel und Gesichtsreinigungsmittel in einem sparst du ganz nebenbei auch noch Platz und Geld.



 

Bei dekorativer Kosmetik gibt es bisher leider nur wenige Möglichkeiten, Müll zu sparen. Hier etwas ohne Plastikverpackung zu finden ist schwer. Erste Ansätze dazu hat beispielsweise die Naturkosmetik-Marke ZAO, die zum Teil auf Verpackungen aus Bambus setzt und eine Vielzahl ihrer Produkte auch in Nachfüllpackungen anbietet.


 

Fotos: PR / Amazon; EasterBunnyUK / Getty Images

Amaranth: Entdecke das gesunde Powerkorn!

Amaranth: Entdecke das gesunde Powerkorn!

Amaranth, das vergessene „Korn der Inkas“ erobert die westliche Welt. Neben den gesundheitlichen Vorteilen spricht auch der vielseitige Einsatz in der Küche für die kleinen Körnchen.

Den Nährwert von Amaranth wussten schon die Inkas und Azteken zu schätzen und heute steht er vor allem bei Veganern hoch im Kurs. Wir erklären dir, was die winzigen Samenkörnchen so wertvoll macht und was du Leckeres daraus zaubern kannst. Gartenbesitzer dürfte besonders interessieren, dass Amaranth auch hierzulande gut wächst und gedeiht.

Eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt

Amaranth blickt auf eine Tradition von über 9000 Jahren zurück. Bei Ausgrabungen entdeckte man das Urgetreide in antiken Gräben. Ob die wohlgemeinte Beigabe für die Verstorbenen, das hält was ihr Name verspricht, können wir nicht beurteilen – Amaranth bedeutet nämlich auf Griechisch „unsterblich“. Was man heute aber mit Sicherheit behaupten kann, ist dass das Getreide sehr gesund ist. Somit kann es zumindest das heutige Leben verlängern.

Amaranth wird auch als „Korn der Inkas“ oder „Inkaweizen“ bezeichnet. Bei den Azteken kamen die kleinen Körnchen ebenfalls jeden Tag auf den Tisch. Diese beiden Völker gelten als besonders gesund. Es ist aber nicht nur die Gesundheit, die zur Wiederentdeckung und schließlich zur Verbreitung des Amaranths geführt hat: Das sogenannte Pseudogetreide ist dazu besonders lecker und lässt sich sowohl herzhaft als auch süß zubereiten.

Ursprung, Verbreitung und Entwicklung des Amaranths

Amaranth gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen und war das Grundnahrungsmittel der Inkas und Azteken. Es wurde einst in Süd- und Mittelamerika sowie in Teilen Asiens gepflanzt. Nachdem die Spanier Süd- und Mittelamerika erobert hatten, haben sie den Anbau des Korns verboten. Es hat sich aber den Weg in die südamerikanische Küche zurückerobert und noch viel mehr: Heute ist es in ganz Amerika sowie in Europa bekannt und freut sich zunehmender Beliebtheit. In Deutschland wird es von immer mehr Ernährungsberatern empfohlen und hat bereits seinen festen Bestandteil in der Vollwertküche. Zeitweise wurde es sogar als Superfood gehypt. Vor allem Vegetarier und Veganer wollen nicht mehr auf ihn verzichten.

Wieso Pseudogetreide?

Wenn von Amaranth die Rede ist, taucht immer wieder der Begriff „Pseudogetreide“ auf. Amaranth verhält sich nämlich wie Getreide, teilt mit selbigem auch sämtliche Eigenschaften und lässt sich wie Getreide zubereiten, aber die Pflanze gehört nicht zu der Familie der Süßgräser. Amaranth ist botanisch in die Klasse der Fuchsschwanzgewächse einzuordnen. Das Gleiche gilt unter anderem für Quinoa und Buchweizen.

Heute sind weit über 60 Amaranth-Arten bekannt. Die drei, die in der Lebensmittelproduktion die Hauptrolle spielen, haben so klangvolle Namen wie Amaranthus caudatus, Amaranthus cruentus oder Amaranthus hypochondricus. Und ob du es glaubst oder nicht: Eine einzige Pflanze trägt bis zu 50.000 winzige Samenkörnchen! Diese bringen zusammen allerdings nur 50 Gramm auf die Waage.

Amaranth - Korn der Inkas

Amaranth: Nährwerte des Inkaweizens

Bei den Azteken wurde Amaranth teurer gehandelt als Gold und den Inkas galt er als das „Wunderkorn“ schlechthin. Tatsächlich sind die unscheinbaren Körnchen wahre Kraftpakete und übertrumpfen in puncto Nährwert sämtliche Getreidesorten. Schon allein der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen ist phänomenal.

Im Amaranth finden sich unter anderem:

  • Magnesium
  • Calcium
  • Phosphor
  • Kalium
  • Eisen
  • Zink
  • Vitamin B1, B2, B3, B5, B6 und B7
  • Vitamin C
  • Vitamin E

Darüber hinaus ist das Pseudogetreide reich an Ballaststoffen, Proteinen, Aminosäuren und ungesättigten Fettsäuren. Letztere wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Sein Eiweißgehalt von ca. 18 Prozent macht den Amaranth besonders für Vegetarier und Veganer interessant. Das Amaranth-Eiweiß ist von außergewöhnlich hoher Qualität, lässt sich vom Körper hervorragend verwerten und liefert jede Menge Energie. Die Ballaststoffe in den Körnern wirken sättigend und bringen die Verdauung in Schwung.

Im Gegensatz zum üblichen Getreide versorgt dich Amaranth mit reichlich Lysin. Die spezielle Aminosäure ist wichtig für die Spannkraft in Haut und Knochen, spielt indirekt eine Rolle beim Energiestoffwechsel und wirkt laut einer wissenschaftlichen Studie sogar der Ausbreitung von Krebszellen entgegen³.

Dass Amaranth ein Pseudogetreide ist, erkennt man auch an der Zusammensetzung der Makronährstoffe. Anders als etwa Weizen, Hafer oder Dinkel enthält das Inkakorn weniger Kohlenhydrate, dafür aber mehr Protein.

Nährstoffe von Amaranth pro 100 Gramm:

  • Kalorien: 380
  • Kohlenhydrate: 58 g
  • Eiweiß: 16 g
  • Fett: 9 g
  • Ballaststoffe: 7 g

Was macht Amaranth so gesund?

Da Amaranth fast den doppelten Anteil von Eiweiß aufweist als Reis, eignet sich das Korn zur Deckung des Proteinhaushalts von Vegetariern und Veganern.

Auch Sportler, insbesondere Kraftsportler sind stets auf der Suche nach proteinreichen Lebensmitteln mit wenig Kohlenhydraten und einem niedrigen Fettanteil. Deshalb gehört Amaranth in der Szene auch längst zu den Grundnahrungsmitteln. Vor allem, da es sich um eine gut bekömmliche Proteinquelle handelt, mit einer hohen Wertigkeit und einer vielseitigen Zusammensetzung von Aminosäuren. Dazu enthält Amaranth Magnesium und Kalzium – sprich, es ist gut für die Gelenke und Knochen.

Auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit¹ dürfen sich über die Verbreitung des Inkakorns freuen: Amaranth ist nämlich glutenfrei. Dazu ist im Handel auch Amaranthmehl erhältlich, das man beim Backen beimischen kann.

Der hohe Eisengehalt des Korns ist optimal für Schwangere sowie für Personen, die an Eisenmangel leiden. Dank des Anteils an ungesättigten Fettsäuren stellt das Korn einen hervorragenden Schutz für Herz und Kreislauf dar.

Laut diverser Studien soll Amaranth gegen folgende Beschwerden erfolgreich einsetzbar sein:

  • Magenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Erschöpfung
  • Chronischer Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Unruhe

Amaranth in der modernen Küche

Müsli mit Amaranth
Müsli mit Amaranth

Industrielle Nahrungsmittel waren gestern. Die Frau von heute achtet auf eine gesunde, vollwertige Ernährung und hat es gern vegetarisch oder vegan. Kein Wunder also, dass Amaranth die moderne Küche im Sturm erobert hat. Das Superfood ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen und äußerst vielseitig verwendbar. Was viele nicht wissen: Sogar aus den Blättern der Amaranth-Pflanze lassen sich raffinierte Gerichte zaubern!

Ob süße Riegel oder herzhafte Aufläufe – Amaranth ist sehr vielfältig verwendbar. So kann man Beispielsweise Zucchini, Auberginen oder Paprika damit füllen. In Verbindung mit Sojahack sind diese Gerichte insbesondere für die vegane Küche geeignet. Aber auch Kraftsportler, Menschen, die kein Gluten vertragen, oder die sich Low Carb ernähren, werden daran ihre Freude haben. Zudem eignet sich Amaranth als Grundlage für Süßspeisen. Die Körnchen schmecken köstlich in Kombination mit Obst und sind nicht so schwer wie ein Stück Kuchen.

Grundrezept für die Zubereitung von Amaranth

Ob in Suppen oder als Beilage, ob als Auflauf, in der Pfanne oder im Salat – mit seinem leicht nussigen Aroma passt Amaranth zu vielen Gelegenheiten. Du kannst ihn süß oder pikant zubereiten und immer wieder neue Varianten ausprobieren. Für das Grundrezept verfährst du mit Amaranth ähnlich wie mit Reis:

  1. In einem feinen Sieb die Körnchen unter fließendem Wasser waschen.
  2. Den gewaschenen Amaranth mit der doppelten Menge Wasser in einen Topf geben.
  3. Das Ganze aufkochen, dann bei kleiner Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  4. Den Amaranth noch weitere 10 min ausquellen lassen.

Das Pseudogetreide ist nun verzehrfertig. Du kannst es direkt als Beilage verwenden oder raffinierte Gerichte daraus zaubern.

Leckeres aus Amaranth-Blättern

Die Blätter der Amaranth-Pflanze lassen sich wie Spinat als Gemüse, aber auch für Suppen und Salate verwenden. Sie sind sogar bekömmlicher als dieser, da sie weniger Oxalsäure enthalten. Geschmacklich erinnern sie an einen Mix aus Mangold und Rucola. Am besten verwendest du nur die feinen, jungen Blättchen. Ältere Blätter sind nicht mehr so zart und haben einen leicht bitteren Beigeschmack.

Frische Amaranth-Sprossen

Sprossen aus Amaranth kannst du ganz einfach selber ziehen. Weiche die Samen zunächst für 30 Minuten in Wasser ein und gib sie dann in ein Keimglas oder Keimgerät. Nun brauchst du die Saat nur noch zweimal täglich zu wässern. Schon nach drei Tagen sollten deutliche Keime vorhanden sein und spätestens am vierten Tag kannst du die Sprossen auf deinen Salat streuen.

Du hast Erfahrung mit der Anzucht von Microgreens? Versuche ruhig auch mal mit Amaranth dein Glück! Die Ernte wird nicht besonders ergiebig ausfallen, aber mit seiner intensiven Färbung hübscht das Grünkraut selbst in kleinsten Mengen Suppen und Salate auf.

Die Verwendung von Amaranthmehl

Ob Brot, Kekse, Waffeln oder Pfannkuchen: Mit Vollkornmehl aus Amaranth verleihst du jedem Gebäck eine besondere Note. Da das nussige Scheingetreide jedoch kein Klebereiweiß enthält, muss es mit Weizen-, Roggen- oder Dinkelmehl gemischt werden. Das beste Ergebnis erhältst du, wenn du 20-25 Prozent deines üblichen Getreidemehls durch Amaranthmehl ersetzt. Natürlich kannst du Amaranthkörner auch zu Schrot vermahlen und diesen alternativ zum Mehl verwenden.

Unser Tipp: Amaranthmehl lässt sich hervorragend als Bindemittel für Suppen und Soßen nutzen. Smoothies werden damit wunderbar sämig und erhalten durch die Inhaltsstoffe des Mehls noch zusätzlichen Nährwert.

Fluffiges Popcorn aus Amaranth

Popcorn aus Amaranth
Wie wäre es mit leckeren selbst gemachten Amaranth-Pops? Sie schmecken pur aus der Hand, harmonieren aber auch gut mit Müsli oder Obstsalat. Die Zubereitung ist kinderleicht:

  1. Eine Pfanne ohne Fett stark erhitzen.
  2. Amaranth-Körner hineingeben (nur so viele, dass der Boden knapp bedeckt ist).
  3. Einen Glasdeckel auf die Pfanne geben, sie sofort vom Herd nehmen und leicht rütteln.

Im Nu fangen die Körnchen an, aufzupoppen, und der Knabberspaß kann beginnen. Für eine salzige oder süße Variante lässt du in einer Pfanne etwas Butter mit Salz oder Honig schmelzen, gibst den Puff-Amaranth hinein und schwenkst das Ganze kurz durch.

Gepuffter Amaranth ist übrigens auch fertig im Handel erhältlich. Aber willst du dir den Spaß der Zubereitung wirklich nehmen lassen?

Amaranth in der indianischen Volksheilkunde

Für die Indianer Mittel- und Südamerikas war Amaranth Nahrungsmittel und Heilpflanze zugleich. Sie wussten vor allem die blutstillende, blutbildende und blutreinigende Wirkung der Pflanze zu schätzen und setzten sie erfolgreich zur Wundheilung sowie bei starken Menstruationsblutungen oder bei Blutungen im Magen-Darm-Bereich ein. Aktuelle Studien legen nahe, dass hierfür der hohe Eisengehalt des Amaranth entscheidend war.

Überliefert ist außerdem, dass die Indianervölker einen Sud aus Amaranth zum Gurgeln verwendeten. Sie kräftigten auf diese Weise ihr Zahnfleisch und beugten Karies und Paradontose vor.

Amaranthöl in der Kosmetik

Die winzigen Amaranth-Samen enthalten eine noch winzigere Menge an Öl. Dieses wird in einem aufwendigen Verfahren extrahiert und findet in der Kosmetik Verwendung. Es aktiviert den Zellschutz der Haut, spendet Feuchtigkeit, pflegt und beruhigt. Darüber hinaus hat Amaranthöl eine entzündungshemmende Wirkung, die sogar bei Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Neurodermitis nachgewiesen wurde². Die Kosmetikindustrie setzt es in vielerlei Produkten ein, darunter Seifen, Badeöle, Shampoos, Make-up, Sonnenschutz und Anti-Aging-Mittel. Wenn du Hautpflegeprodukte selbst herstellen möchtest, kannst du Amaranthöl gut als Basisöl verwenden.

Unser Tipp: Nimm das Fläschchen ruhig auch mal mit in die Küche und verfeinere deinen Salat mit ein paar Tropfen Amaranthöl. Es stärkt Nerven und Immunsystem, hält dein Gedächtnis fit und wirkt sich positiv auf die Stabilität der Knochen aus.

Amaranth aus dem eigenen Garten

Amaranth aus dem eigenen Garten
Du hast das Glück, einen Garten zu besitzen? Dann züchte deinen Amaranth doch einfach selbst! Die Pflanze liebt es warm, ist ansonsten aber genügsam und kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Erntereif werden die Körnchen hierzulande im September/Oktober, wenn sie nicht mehr glasig wirken und sich nicht mehr einfach zerdrücken lassen. Die reifen Fruchtstände schneidest du mit einer Schere ab, hängst sie zum Trocknen auf und klopfst die Samen anschließend heraus.

Übrigens: Mit seinen prächtigen, rot leuchtenden Blütenständen erfreut sich der Amaranth auch als Zierpflanze großer Beliebtheit. Die Menge an Körnern, die du für den Verzehr benötigst, kaufst du dann doch am bequemsten im Reformhaus oder in einem gut sortierten Supermarkt.

Foto: margouillatphotos; MillefloreImages / Getty Images; maryviolet, Олеся Кузина, Carmen Steiner / stock.adobe.com

Quellen:
¹ Ballabio, C. et al.: Biochemical and immunochemical characterization of different varieties of amaranth(Amaranthus L. ssp.) as a safe ingredient for gluten-free products. 2011 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22073907
² Maalesch, I.: Amaranth seed oil: Anti-inflammatory effects on psoriasis vulgaris and dermatitis atopica. 2005
³ Rath, M. und Pauling, L.: Plasmin-Induced Proteolysis and the Role of Apoprotein(a), Lysine, and Synthetic Lysine Analogs. 1992

10 Dinge, auf die du in der Fastenzeit verzichten könntest

Fastenzeit verzichten

Bald ist es wieder so weit: Am Aschermittwoch beginnt die alljährliche Fastenzeit. Ursprünglich sollte diese an das Fasten von Jesus in der Wüste erinnern, mittlerweile fasten viele Menschen jedoch auch als eine Art Auszeit von bestimmten alltäglichen Dingen. Und davon gibt es mehr als genug.

Die Fastenzeit ist ein christlicher Brauch und dauert von Aschermittwoch bis Ostern. Früher ging es bei der Fastenzeit um die Beschränkung auf eine sehr einfache Ernährung, zum Beispiel ohne Fleisch und Alkohol. Auch heute noch nutzen viele Menschen diesen Zeitraum, um auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten. Allerdings bleibt es nicht nur bei einer bewussten Ernährung: So nehmen sich viele vor, bis Ostern auf bestimmte lieb gewonnene Dinge zu verzichten oder eine schlechte Angewohnheit vorübergehend abzulegen. Auf diese Weise richten sie ihren Blick auf das Wesentliche und lernen vieles Alltägliche wieder mehr zu schätzen.

Du willst dieses Jahr auch während der Fastenzeit auf etwas verzichten? Dann haben wir da ein paar Ideen für dich:
 

1. Alkohol

Der Verzicht auf Alkohol zählt zu den klassischen Vorsätzen. Kein Wunder: Schließlich gab es mit Weihnachten, Silvester und Karneval zuvor genügend Gelegenheiten, an denen das ein oder andere Gläschen zu viel getrunken wurde. Die Fastenzeit kommt also gerade richtig, um mal komplett auf Bier, Wein und Co zu verzichten und deiner Leber eine Auszeit zu gönnen.
 

2. Süßigkeiten

Ebenfalls typisch ist der Verzicht auf Süßigkeiten. Lasse während der Fastenzeit die Finger von Naschereien, auch wenn es schwerfällt. Dafür freust du dich an Ostern über das ein oder andere Kilo weniger.

 

3. Fleisch

Wo wir schon mal beim Essen sind: Versuche doch mal, während der Fastenzeit komplett auf Fleisch zu verzichten. Dadurch ernährst du dich nicht nur gesünder, sondern tust auch viel für das Tierwohl und die Umwelt. Denn eine vegetarische Ernährung führt zu einer geringeren Freisetzung von Treibhausgasen. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte oder bereits Vegetarierin ist, probiert, sich bis Ostern vegan zu ernähren.

 

4. Zigaretten

Du hast dir wie jedes Jahr an Silvester vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören und es wieder nicht geschafft? Dann hast du jetzt eine neue Chance: Verzichte in der Fastenzeit auf Nikotin. Und wenn alles gut läuft, hast du nach Ostern vielleicht gar kein Bedürfnis mehr nach einer Zigarette.

 

5. Fernsehen

Hier deine Lieblingsserie, da der neue Blockbuster: Wer viel fernsieht, sollte sich überlegen, zur Fastenzeit das TV-Gerät auszulassen. Auch wenn dir das am Anfang vielleicht schwerfällt, wirst du nach wenigen Tagen schon merken, dass du plötzlich viel mehr Zeit für andere Dinge hast, zum Beispiel für den Roman, den du schon immer lesen oder den Sportkurs, den du längst mal besuchen wolltest. Übrigens: Dieser „Entzug“ gilt nicht nur für das herkömmliche Fernseh-
gerät, sondern auch für Netflix und Co.

 

6. Smartphone

Hast du dich auch schon mal dabei ertappt, mitten im Gespräch mit der besten Freundin auf das Smartphone geschaut zu haben, um schnell eine WhatsApp-Nachricht zu lesen? Dann wird es höchste Zeit, dass du dein Handy mal öfter aus der Hand legst. Lasse es in deiner Tasche, wenn du dich mit Freunden oder der Familie triffst und schalte es auch zu Hause zwischendurch einfach mal aus. Du wirst sehen: So viele Nachrichten, wie du vielleicht glaubst, verpasst du gar nicht!

 

7. Social Media

Ein Grund, warum wir häufig am Computer sitzen oder mit dem Smartphone beschäftigt sind, sind die sozialen Medien. Facebook, Instagram und Co halten uns ganz schön auf Trab, indem wir täglich Neuigkeiten aus aller Welt erfahren und die neuesten Fotos liken und kommentieren. Das kann auf Dauer ganz schön anstrengend und ermüdend sein. Deshalb: Logge dich von Aschermittwoch bis Ostern nicht bei deiner Lieblingsplattform ein. Das klingt erst mal hart und kostet ziemlich viel Überwindung, aber du wirst merken, wie entspannend und erfrischend es sein kann, nicht ständig mit sämtlichen Informationen überschwemmt zu werden.
 

8. Auto

Die Deutschen lieben ihr Auto. Das geht leider auf Kosten der Umwelt. Versuche daher doch mal, das Auto in der Garage zu lassen und nimm stattdessen das Fahrrad oder den Bus. Das ist viel besser für das Klima und du sparst außerdem Spritkosten. Am Anfang mag es vielleicht gewöhnungsbedürftig sein, mit dem Fahrrad zum Supermarkt oder mit der Bahn in die Nachbarstadt zu fahren, aber eines wirst du bestimmt nicht vermissen: den täglichen Stau auf dem Weg zur Arbeit.

 

9. Plastik

Der Bund für Umwelt und Naturschutz hatte vor ein paar Jahren die Idee zum Plastikfasten. Das heißt konkret: Kaufe Joghurt und Co im Glas statt im Plastikbecher und hole dir deinen Käse an der Frischetheke ab. Klar ist das anfangs sehr ungewohnt und nicht immer leicht durchzuhalten, aber du glaubst nicht, wie viel weniger Müll du produzierst – in Zeiten des Klimawandels ein wahrer Meilenstein.

 

10. Shoppen

Hier eine neue Jeans, da ein schönes Kleid und die Lederstiefel dürfen es auch noch sein: Gehst du auch so gerne shoppen? Dann versuche doch mal, bis Ostern kein Geld für Klamotten und Schuhe auszugeben. Klingt hart? Ist es auch. Dafür kannst du dich nach Ostern über mehr Geld auf dem Konto freuen – und dich mit einer neuen Tasche oder einem Bikini für den Sommerurlaub belohnen.

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Stefanie Giesinger im Style-Check

2014 gewann Stefanie Giesinger im Alter von 17 Jahren die 9. Staffel von „Germany’s Next Topmodel“. Heute ist die 21-Jährige ein erfolgreiches Model, Influencer und ist von Zeit zu Zeit in deutschen Fernsehshows zu Gast. Außerdem ist sie das Gesicht von zahlreichen Werbekampagnen. Stefanie ist für ihre natürliche Art sowie für ihren guten Geschmack an Mode bekannt.

Wie immer war sie auch auf der letzten GLOW – The Beauty Convention in Berlin top gekleidet. Sie trug dort ein kurzes schwarzes Shirt zu einer eleganten Pumphose, edlen Lack-High Heels und einem dunkelroten Blazer. Ein schwarzes Cap, dezenter Schmuck, auffällig rote Fingernägel, sowie eine weiße, perfekt zum Look passende Handtasche runden das Styling ab! Ihre langen Haare trug sie offen im natürlichen Wellen-Look. Auch hier bewies Stefanie wieder ihre Qualität als Fashion-Trendsetterin!

Stefanie Giesinger

Mehr über Stefanie Giesinger

Geboren wurde Stefanie Giesinger am 27. August 1996 im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern. Nur ein Jahr, bevor sie geboren wurde, sind ihre Eltern von Russland (Sibirien) nach Deutschland gekommen. Die 1,77 Meter große Sympathieträgerin ist seit Anfang 2016 mit dem fünf Jahre älteren britischen YouTuber Marcus Butler liiert. Sowohl einzeln als auch zusammen sind Stefanie und Marcus als Influencer sehr erfolgreich auf zahlreichen Netzwerken.

Mit Max Giesinger, der ebenfalls Gewinner einer Castingshow („The Voice of Germany“, 2012) war, ist Stefanie nicht verwandt. Sie ist jedoch in seinem Musikvideo zum Song „80 Millionen“ zu sehen.

 


 

Ebenfalls erstaunlich ist die Ähnlichkeit zu Kendall Jenner, Model, Reality-Star und zugleich Schwester von Kim Kardashian. Kendall und Stefanie haben sich bereits kennengelernt und haben ein freundschaftliches Verhältnis zueinander.

Stefanie leidet seit der angeborenen Krankheit „Kartagener Syndrom“, welche in ihrer Kindheit festgestellt wurde. Bei dieser Krankheit sind die inneren Organe seitenverkehrt im Körper angeordnet.

 

Fotos: Tristar Media / WireImage / Getty Images

Warum werde ich nicht schwanger?

Warum werde ich nicht schwanger?

Jeden Monat aufs Neue kommt das große Bangen – und leider folgt auch Monat für Monat wieder die bittere Enttäuschung, wenn doch wieder die Periode einsetzt. Viele Paare haben den Wunsch, endlich ein Kind zu bekommen, doch es will einfach nicht mit einer Schwangerschaft klappen. Wir erklären dir, ab wann man sich tatsächlich Sorgen um seine Gesundheit machen muss und zeigen dir die wichtigsten Einflussfaktoren, die eine Schwangerschaft verhindern können.
 

Kinderwunsch: Ich will endlich schwanger werden!

Für die meisten von uns ist es eines der normalsten Dinge der Welt, ein Kind zu bekommen. Leider muss jedoch eine steigende Anzahl an Paaren erfahren, dass dem eben nicht immer so ist, denn jede fünfte Beziehung leidet an einem unerfüllten Kinderwunsch. Pessimistische Stimmen behaupten mittlerweile sogar, dass sich in absehbarer Zukunft die Anzahl der an Unfruchtbarkeit leidenden Paare verdoppeln könnte.

Eine alleinige Ursache kann dafür nicht ausgemacht werden, denn die Einflussfaktoren sowie die möglichen Gründe sind enorm vielfältig – wenn auch oft harmlos. Hormonelle Schwankungen oder Stress können unter anderem etwa verhindern, dass es endlich mit dem Baby klappt. Manchmal stecken jedoch auch gesundheitliche Probleme dahinter, die durchaus ernst genommen werden sollten – sowohl bei der Frau als auch beim Mann.

 

Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch

Ein wichtiger Grund ist zunächst das zunehmende Alter der werdenden Mütter. Die heute zur Verfügung stehenden Verhütungsmethoden ermöglichen es, dass die Frauen den Zeitpunkt ihrer ersten Schwangerschaft bewusst später wählen und bedingt durch die heute langen Ausbildungszeiten und Karrieremöglichkeiten wird dies auch gerne genutzt.

Doch auch das Gewicht spielt eine erhebliche Rolle bei dem Wunsch, ein Kind zu bekommen. Sowohl Über- als auch Untergewicht können die Empfängnisbereitschaft der Frau erschweren. Der Grund dafür sind Zyklusstörungen. Auch bei Männern kann die Zeugungsfähigkeit durch Übergewicht erheblich eingeschränkt werden, denn die Anzahl der Spermien wird automatisch reduziert.

Nikotin ist selbstverständlich immer schlecht für den Körper, und wenn du schwanger werden möchtest, solltest du unbedingt deine Finger von Zigaretten lassen. Es ist bewiesen, dass sechs von zehn unfruchtbaren Frauen Raucherinnen sind. Schuld daran ist das Nikotin, denn es schränkt die Durchblutung ein, was die Einnistung der Eizelle deutlich erschwert. Zudem steigt auch das Risiko für eine Fehlgeburt oder auch für genetische Veränderungen. Auch die Spermien des Mannes werden durch das Nikotin beschädigt.

Extra Tipp: Sport als Hobby schadet nie!
Sport ist gesund und hält dich fit. Durch eine regelmäßige Bewegung wird die Fruchtbarkeit sicherlich nicht eingeschränkt. Ganz im Gegenteil, denn durch Sport hältst du dein Optimalgewicht und kurbelst gleichzeitig deinen Stoffwechsel an.

 

Mögliche gesundheitliche Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch

Obwohl meist harmlose körperliche Gründe hinter einem unerfüllten Kinderwunsch stecken, können auch organische Störungen daran schuld sein, dass das Schwangerwerden erschwert oder gar ganz verhindert wird. Bei der Frau kommen folgende Ursachen in Betracht:

  • Geschädigte Eileiter (der häufigste Grund): Eileiter sind verklebt, zu eng oder unterbrochen, sodass die Spermien nicht zum Ei gelangen können.
  • Vernarbter Gebärmutterhals (infolge einer Entzündung): Spermien werden durch die Vernarbungen auf dem Weg zum Eileiter gehindert.
  • Myome: Tumore, die in der Regel gutartig sind, liegen so ungünstig, dass eine Schwangerschaft verhindert wird.
  • Endometriose: Schmerzhafte Wucherung der Gebärmutterschleimhaut, geht mit Krämpfen einher und kann zu einer Schädigung der Eileiter führen.

Natürlich können auch einige organische Störungen beim Mann das Schwangerwerden verhindern. So können es neben einer verminderten Produktion der Spermien auch blockierte Samenleiter sein. Nicht selten sind auch Probleme bei der Spermienreifung eine mögliche Ursache.

 

Schwanger werden: Wie der Kinderwunsch in Erfüllung gehen kann

Wenn du versucht hast auf natürlichem Wege schwanger zu werden und es bisher leider nicht klappen wollte, musst du deinen unerfüllten Kinderwunsch heute nicht mehr einfach so hinnehmen: Immer mehr Paare können sich mittlerweile ihren Wunsch nach einem eigenen Baby erfüllen, dank künstlicher Befruchtung. Kinderwunschzentren, wie beispielsweise die Invimed Klinik arbeiten mit hochentwickelten medizinischen Methoden, sodass rund die Hälfte aller dort behandelten Frauen eine erfolgreiche Befruchtung verzeichnen dürfen.

 

Du und dein Partner könnt gemeinsam viel bewirken

Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, liegt bei rund 30 Prozent pro Zyklus. Natürlich kann eine lustvolle Pflege eurer gemeinsamen Sexualität die Empfängniswahrscheinlichkeit deutlich erhöhen. Zudem könnt ihr auch an eurem gemeinsamen Lebensstil arbeiten. Baut Stress in eurem Alltag ab und verfolgt zusammen eine bewusste Lebensweise ohne Alkohol, Zigaretten oder Drogen. Schlaft ausreichend, bewegt euch genügend und versucht, euer Gewicht auf eurem persönlichen Optimum zu halten. All dies kann bei euch die Empfängnis-Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen. Durch diese Veränderungen in eurem Leben schafft ihr gleichzeitig schon vorab die perfekte Basis für euer Kind, wenn endlich die erste Schwangerschaft eintreten sollte.

 

Mit diesen Tipps kannst du bei deinem Wunsch, schwanger zu werden natürlich nachhelfen:

Kinderwunsch – So klappt’s mit dem Nachwuchs


 

Foto: Wavebreakmedia / Getty Images

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