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Bilder sagen mehr als 1.000 Worte: Das solltest du bei der Buchung eines Fotografen für deine Hochzeit beachten

Bei der Hochzeit lohnt sich die Buchung eines professionellen Fotografen.
Bei der Hochzeit lohnt sich die Buchung eines professionellen Fotografen.

Jedes Brautpaar wünscht sich schöne Fotos von seinem Tag. Damit man nach der Hochzeit keine bösen Überraschungen erlebt, sollte man sich nicht auf die Schnappschüsse der Gäste verlassen, sondern einen professionellen Fotografen beauftragen. Aber nicht jeder Fotograf passt auch zu jedem Pärchen. Bei der Planung, sollte man daher einige Dinge beachten.

6 Punkte, auf die man bei der Buchung eines Fotografen achten sollte

1. Früh buchen

Genau wie bei den Locations, sollte man sich recht früh in der Planung auch um den Fotografen kümmern. Meist sind diese schon etwa 9 Monate im Voraus fest gebucht. Die Suche nach dem Richtigen kann außerdem auch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.
 

2. Kostenpakete genau prüfen!

Manche Fotografen haben eine undurchsichtige Preisgestaltung. Daher sollte man hier genau hinschauen und immer auf versteckte Kosten achten. Wichtige Punkte, die man hinterfragen sollte sind zum Beispiel: „Ist es ein Komplettpreis?“, „Sind Dateien oder Fotos (auf Papier) schon inbegriffen?“. Ansonsten gibt es im Nachhinein böse Überraschungen. Am besten erstellt man sich im Vorfeld eine Liste mit den Leistungen die einem wirklich wichtig sind und vergleicht dann die unterschiedlichen Angebote.
 

3. Exklusivität und Verfügbarkeit abfragen

Im Vorgespräch spätestens aber bei Buchung eines Termins sollte man abklären, ob der Fotograf einem an diesem Tag auch exklusiv zur Verfügung steht oder ob dieser vielleicht noch andere Termine hat. Ist diese Frage nicht eindeutig geklärt, kann es einem passier-en, dass der Fotograf die Hochzeit dann vorzeitig verlässt um einen anderen Termin zu begleiten. Bucht man einen Stundenpaket sollte man auch abfragen, ob man die Stunden spontan am Hochzeitstag verlängern kann. Manchmal kommt ja doch schlechtes Wetter in die Quere und man muss zum Beispiel die Einzelshootings mit dem Paar verschieben. Dann kann die Zeit schnell eng werden.
 
Hochzeitsfotograf buchen
 

4. Arbeitsproben checken

Bei den Vorgesprächen sollte man sich immer “ganze Hochzeiten” zeigen lassen. Nicht nur die besten Schüsse aus jeder Hochzeit. So erkennt man die Handschrift des Fotografen und kann abwägen, ob er der Richtige für den eigenen Geschmack ist. Viele Fotografen haben eine sehr persönliche Note in ihren Fotos, bestimmte Filter oder bevorzugte Einstellungen. Natürlich kann man Einzelheiten oft mit dem Fotografen besprechen, aber der eigene Stil ist oft die Basis. Wichtig ist, dass dieser Stil auch zum Paar passt und man sich hierin wiederfindet. Manche bevorzugen zum Beispiel eher die traditionellen Motive, während andere genau damit unbedingt brechen wollen.
 

5. Sympathie ist wichtig

Nicht nur die Fotos sollte man sich gut anschauen, auch den Fotografen selbst. Wird man in den Gesprächen nicht so wirklich warm miteinander, passt es auch nicht für die Hochzeit. Denn der Fotograf ist bei vielen intimen Momenten dabei. Vor allem bei den Paarbildern möchte man ja auch die Glücksmomente einfangen, da sollte man gut harmonieren. Daher ist Sympathie und das man auf einer Wellenlänge ist sehr wichtig.
 

6. Flexibilität prüfen

Eigentlich allen Paaren ist es wichtig, dass der Fotograf auf die eigenen Wünsche eingeht und nicht nur sein Programm abspult. Auch diesen Punkt sollte man im Vorgespräch prüfen, denn auch hier gibt es große Unterschiede. Ich selbst liebe es, den ganzen Tag das Brautpaar zu begleiten. So kann man eine Geschichte erzählen und den Tag mit alles Fassetten wiedergeben. Oft entstehen so Momentaufnahmen, die dem Brautpaar selbst manchmal entgehen.

Ich persönlich mache auch immer gern ein Vorabshooting (Verlobungs-/Engagementshooting). Dabei kann man schon viel über das Paar erfahren, was ihnen gefällt, wie sie sich vor der Kamera bewegen. Für das Paar macht es das Pärchen-Shooting am Hochzeitstag nicht mehr so aufregend. Nervös sind sie schon genug. Ein Nachher-Shooting ist auch immer eine gute Lösung um den Tagesablauf entspannter zu gestalten. Man muss nicht am Tag der Hochzeit ein großes Pärchen-Shooting einplanen. Man kann genauso den Fokus am Tag der Hochzeit auf Familienfotos und Fotos von der Gesellschaft legen und dann einige Tage oder Wochen später nochmal ins Hochzeitsoutfit schlüpfen um an einer Lieblings-Location ganz besondere Aufnahmen machen, ohne Zeitdruck.

 
Hochzeitsfotografie
 

Fotos: Fotogrfin Stefanie Schön von Ausdrucksstark & Schön!

Hochzeit Spezial: Märchenhaft Ja sagen

Romantisch und stilvoll: Die Hochzeit in einem Schloss
Romantisch und stilvoll: Die Hochzeit in einem Schloss

Mecklenburg-Vorpommern:
Heiraten im Land der Seen

Den schönsten Tag im Leben soll unvergesslich sein. Dabei spielt die Wahl der Location eine große Rolle, denn sie prägt oft den gesamten Charakter der Hochzeit. Für das Ja-Wort auf dem perfekte Fleckchen Erde nehme manche Paare sogar lange Reisen und viele Flugmeilen auf sich. Dabei sind weite Küsten mit Sonnenuntergängen, azurblauem Wasser und romantische Landschaften gar nicht so fern.

Mecklenburg-Vorpommern, dass Land des Wassers, lockt seine Besucher mit über 1.900 Kilometern Küstenlinie, verträumten Seenlandschaften und, je nach Jahreszeit, mit blühenden Rapsfeldern. Historische Gutsbetriebe, Schlösser und hochherrschaftliche Herrenhäuser eingebettet in sanfte Hügel lassen von glanzvollen Festen träumen und das Herz so mancher Braut höher schlagen. Wir stellen drei traumhafte Locations vor, in denen man sich an seinem großen Tag wahrhaftig wie eine Prinzessin fühlen darf.

Relais & Châteaux Schlosshotel Burg Schlitz

Relais & Châteaux Schlosshotel Burg Schlitz

Absolut märchenhaft präsentiert sich die Burg Schlitz. Die elegante Residenz mitten in der Mecklenburgischen Schweiz blickt auf 200 Jahre Geschichte zurück und war im 18. Jahrhundert Familiensitz des hessischen Adelsgeschlechts der Reichsgrafen von Schlitz genannt Görtz. Das heutige Schlosshotel liegt eingebettet in eine der bedeutendsten
Parkanlagen Mecklenburgs mit
eigenem Wald.

Wer hier Ja sagen möchte, kann dies ganz komfortabel direkt in der Schlossanlage tun. Die weitläufige Parkanlage bietet zahlreiche romantische Plätze für eine Zeremonie unter freiem Himmeln, wie zum Beispiel der Nymphenbrunnen von dem ein kleineres Abbild heute im New York Central Park steht. Wer es lieber traditionell halten möchte, kann die Trauung in der schlosseigenen Karolinen-Kapelle vollziehen.

Auch für die anschließende Feier stehen verschiedene Räumlichkeiten, wie das Gourmetrestaurant Wappensaal oder auch der Gewölbekeller, zur Verfügung. Besonders reizvoll: Be-reits bei einer Gesellschaft von nur 40 Gästen kann die Residenz exklusiv genutzt werden. Für die Gäste stehen 20 Zimmer und Suiten zur Verfügung. Das Brautpaar nächtigt hochherrschaftlich im Grafenraum.

Ja sagen mit Auszeichnung: Das Relais & Châteaux Schlosshotel Burg Schlitz wurde ganz aktuell in diesem Jahr mit dem Tripadvisor Travellor’s Choice Award ausgezeichnet.

Relais & Châteaux Schlosshotel Burg Schlitz

Kontakt:
Relais & Châteaux
Schlosshotel
Burg Schlitz
17166 Hohen Demzin
www.burg-schlitz.de


Romantik Hotel Gutshaus Ludorf

Romantik Hotel Gutshaus Ludorf

Geschichtsträchtig ist auch das Gutshaus Ludorf, das zu den ältesten Gutshäusern in Mecklenburg-Vorpommern gehört. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Herrenhaus ist in seinem äußeren Erscheinungsbild nahezu unverändert. Auch im Innern wurde das historische Flair erhalten und geschickt mit modernem Komfort kombiniert. In vielen Räumen findet sich antikes Interieur, alte Holzdielen und wunderschöne Deckenmalereien, die einen in die Zeit des alten Adels zurückversetzen. Das Gutshaus gehört zu einem Ensemble historischer Bauten. Eines davon ist Mecklenburgs berühmteste Dorfkirche, die Oktogon-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie liegt nur wenige Schritte vom Haus entfernt, das direkt am Westufer der Müritz zwischen zwei Naturschutzgebieten liegt und auch heute noch finden hier die kirchlichen Trauungen statt. Aber auch standesamtliche Zeremonien finden hier in historischem Ambiente statt: der Barocksaal des Gutshauses ist gleichzeitig das offizielle Trauzimmer des Standesamt Röbel.

Beim Hochzeitsschmaus wird die Gesellschaft im hauseigenen Restaurant Morizaner mit frischen mecklenburgischen und pommerschen Gerichten sowie auf Wunsch auch mit vegetarisch/veganer Küche verwöhnt. Die Gutsherren stehen auch gerne bei der Planung mit Rat zur Seite und helfen bei der Organisation vor Ort, zum Beispiel eine gemeinsame Dampferfahrt auf der Müritz. Nach den Feierlichkeiten kann sich die Hochzeitsgesellschaft in den 21 Zimmern und zwei Suiten des Gutshauses Ludorf zur Ruhe betten.

Romantik Hotel Gutshaus Ludorf

Romantik Hotel Gutshaus Ludorf

Kontakt:
Romantik Hotel Gutshaus Ludorf
Rondell 7-8
17207 Ludorf/Müritz
www.gutshaus-ludorf.de


Rittergut Bömitz

Rittergut Bömitz

Wer ein Faible für das Rittertum hat, kommt im malerisch gelegenen Rittergut Bömitz aus dem 18. Jahrhundert ganz auf seine Kosten. Hier trifft Tradition auf Komfort. Jedes Zimmer ist individuell gestaltet und ausgewählte Einzelstücke antiker Möbel erinnern an längst vergangene Zeiten. Das sanfte Knarren der Dielen und das Knistern des lodernden Kaminfeuers an kalten Tagen gibt jedem sofort ein wohliges Gefühl. Das Rittergut Bömitz bietet jedoch nicht nur Raum für die Feierlichkeiten nach der Trauung. Standesamtliche Zermonien können direkt im Hause vollzogen werden. Für kirchliche Trauungen steht die kleine idyllische Dorfkirche im Nachbardorf zur Verfügung. Wer möchte, kann die halbstündige Fahrt zum Rittergut ganz stilecht mit der Pferdekutsche zurückgelegen.

Rittergut Bömitz

Kontakt:
Rittergut Bömitz
Dorfstrasse 14
17390 Bömitz
www.rittergut-boemitz.de

Fotos: Burg Schlitz, Gutshaus Ludorf, Rittergut Bömitz

Hochzeit Spezial: Alte Liebe rostet nicht

Bezaubernde Hochzeitsdekoration mit Vintage-Porzellan
Bezaubernde Hochzeitsdekoration mit Vintage-Porzellan

Im Gespräch mit Vintage-Sammlerin und Hochzeitsdekorateurin Nadine Villmann von Lieschen und Ruth

Wer Vintage mag, wird Lieschen und Ruth lieben. Unter diesem zauberhaften Namen führt Nadine Villmann seit ein paar Jahren sehr erfolgreich einen Verleih für Vintage-Porzellan und andere Dekorationselemente. Liebhaber von zarten Blumenmustern auf feinem Porzellan geraten bei den liebevollen Arrangements aus filigranen Tassen, Etageren und goldumrandeten Tellern schnell ins Schwärmen. Wir sprechen mit der Gründerin über ihre Geschäftsidee und Liebe zu antiken Stücken.

Liebe Nadine, wer auf deinen Blog lieschenundruth.de (aktuell nicht erreichbar) kommt, taucht sofort ein ins Vintage-Wunderland. Wann hat deine Begeisterung für Vintage, im besonderen Vintage-Porzellan, eigentlich angefangen und woher kam die Idee für Lieschen und Ruth? Gab es eine Initialzündung?

Der Beginn war ein ganz romantischer: Mein Lebensgefährte und ich waren bei Freunden in England auf einer Hochzeit eingeladen, und dort wurde am Nachmittag der Afternoon Tea in wunderschönen alten Teetassen serviert, wobei jede Tasse anders aussah. Ich konnte mich gar nicht satt sehen, weil ich alles Alte im Bereich Deko und Porzellan einfach liebe. Zurück in Deutschland habe ich festgestellt, dass es einen Verleih für altes Porzellan hier noch gar nicht gibt, und so fing ich an zu sammeln. Nach ungefähr einem Jahr habe ich dann Lieschen und Ruth eröffnet.

Woher kommt der süße Name?

Lieschen und Ruth waren meine beiden Omas. Die beiden waren der Inbegriff von Kuchenessen, Kaffeetrinken, Nachmittagssonne und Lachen und da passte der Name einfach perfekt.

Dekorierter Hochzeitstisch

Woher stammt dein Porzellan? Sind es alles Einzelstücke?

Unser Porzellan stammt ausnahmslos aus England. Wir suchen dort regelmäßig auf Flohmärkten und in Charity Shops nach gut erhaltenem Porzellan – und fühlen uns wie wahre Glückskinder, wenn wir etwas Hübsches finden. Wir haben uns auf original englisches Bone China spezialisiert, weil das besonders leicht und hübsch ist. Fast alle unsere Gedecke sind Einzelstücke, allerdings haben wir manchmal Glück und entdecken noch ein ganzes Service.

Welches Angebot umfasst Lieschen und Ruth?

Wir verleihen wunderhübsches Vintage-Porzellan aus den Jahren von ca. 1920 -1950. Dabei sieht jedes Kuchengedeck anders aus, und wer mit unserem Porzellan eine Tafel eindeckt kann sich über ganz viele verschiedene, florale und schlichte Muster und Formen freuen. Neben Kuchengedecken haben wir auch Milchkännchen und Zuckerschalen, Etageren und Kuchenplatten sowie Teekannen und Kaffeekannen im Angebot. Darüber hinaus haben wir auch Vintage-Dekorationsartikel wie alte Fotokameras, Hochzeitsfotos, Vogelkäfige, Weinkisten und vieles mehr im Angebot.

Hochzeitsdekorateurin Nadine Villmann

Fotos: Kathrin Hester / Lieschen und Ruth; Nadine Villmann: Angela Krebs Photography

Hochzeit Spezial: 5 Tipps für eine traumhafte Gartenhochzeit

Mit diesen Tipps wird die Gartenhochzeit perfekt.
Mit diesen Tipps wird die Gartenhochzeit perfekt.

Dem Himmel so nah

Die Gartenhochzeit bezaubert Brautpaar wie Gäste durch ihre wildromantische Schönheit, ihre Gelassenheit. Bei ihr darf man sich von allen Zwängen befreien, durchatmen und mit nackten Füßen durchs Gras streifen, die Sonne im Gesicht und den Wind im Haar. Sie lockt mit dem Versprechen von pastelligen, leuchtenden Farben in der Dekoration, dem Duft zarter Wildblumen im Braut-Bouquet und bunten Lampions in den Bäumen. Die Gartenhochzeit ist der Wildfang unter den Hochzeiten und kann machen, was sie will.

Für alle Gartenliebhaber hat Nadine Villmann, die Expertin für Vintage-Porzellan und Hochzeitsdekoration von Lieschen und Ruth, für euch fünf Tipps zusammengestellt.
 

Gartenhochzeit

 

1. Den Garten zelebrieren mit Früchten satt

Wer an eine Gartenhochzeit denkt, denkt auch gleichzeitig an den Sommer und damit auch an knallrote, süße Erdbeeren, samtweiche Aprikosen, saftige Birnen und leuchtende Himbeeren. Ein buntes Arrangement, angerichtet auf Etageren oder in rustikalen Holzkisten sind sie nicht nur besonders hübsch anzusehen und ein optisches Highlight auf jedem Hochzeitsempfang. Sie sind außerdem eine leckere und leichte kleine Erfrischung für zwischendurch. Die Gäste werden es lieben.
 

Gartenhochzeit
 

2. Süßes fürs Herz

Bei einer sommerlichen Gartenhochzeit steht einem nicht unbedingt der Sinn nach einer dreistöckigen Buttercreme- oder Sahnetorte. Naschkatzen müssen auf Süßes aber dennoch nicht verzichten. Selbstgemachte saftige Obst- und Blechkuchen lassen sich wunderbar und einfach vorbereiten. Sie bringen Abwechslung ins Kuchenbuffet und schmecken jedem.
 
Gartenhochzeit

 

3. Frisches mit Erdbeeren und Minze

Warum den Sektempfang nicht mal anders gestalten. Eine perfekte Variante ist eine leichte, kühle Bowle mit Erdbeeren und Minze. Serviert mit klirrenden Eiswürfeln ist es wunderbar erfrischend. Funktioniert natürlich auch mit vielen anderen Obstsorten und für die kleinen Gäste als alkoholfreie Version mit Fruchtsirup und Sprudel.
 
Gartenhochzeit Erdbeeren & Minze
 

4. Farbenfrohe Blumenpracht

Blumen kann man gar nicht genug haben auf einer Gartenhochzeit. Einzeln arrangiert in kleinen Gläsern oder verschwenderische, dicke Sträuße in bauchigen Vasen. Das schöne: Ihr könnt beliebig mischen, wie es euch gefällt. Traut euch, ein leuchtendes Rot zu verwenden. Kombiniert mit weiß und grün wirkt es herrlich frisch und lebendig. Man darf auch gerne experimentieren und die Blumen in außergewöhnlichen Gefäßen arrangieren, wie hier in einer zarten Porzellankanne oder rustikaler in einer Holzkiste.
 
Gartenhochzeit Blumen
 

5. Der Zauber von Vintage und floralem Porzellan

Eine verspielte, aber gleichzeitig auch wunderschön nostalgische Note bekommt eure Hochzeitstafel mit altem Vintage-Porzellan. Eingedeckt in verschiedenen Mustern und Blumenmotiven ist es herrlich unkonventionell, dabei aber unbeschwert elegant und bringt Farbe auf den Tisch. Eine kleine Schleife um den Kaffeelöffel gebunden, dazwischen ein paar Minzblätter und als Serviette ein Vintage-Spitzentaschentuch – fertig ist der sommerliche Look. Vintage-Elemente lassen sich auch wunderbar in kleinen Details in die gesamte der Hochzeit einbinden, wie zum Beispiel mit einem handgestickten Ringkissen.

Wer Inspiration braucht oder nicht selbst Hand anlegen möchte schaut mal hier:

https://zurlilapampelmuse.com/de/ringkissen-blumen-blueten-gestickt
 
Gartenhochzeit Tischdekoration
 

Wer sich doch lieber dazu entschließt, die Hochzeit drinnen zu feiern, der findet hier märchenhafte Locations für den wichtigsten Tag im Leben:

Hochzeit Spezial: Märchenhaft Ja sagen

 

Fotos: Kathrin Hester / Lieschen und Ruth

Hochzeit Spezial: Gut geplant ist halb verheiratet

So werden die häufigsten Planungsfehler vermieden.
So werden die häufigsten Planungsfehler vermieden.

Die häufigsten Fragen und Stolperfallen bei der Hochzeitsplanung

Auf den Tag ihrer Hochzeit fiebern alle Paare meist über Monate hin. Vor allem viele Bräute malen ihn sich gerne in den prächtigsten Farben und bis ins feinste Detail aus und haben eine sehr genaue Vorstellung. Viel Zeit und vor allem auch Geld wird investiert. Denn es soll einer der schönsten Tage in ihrem Leben werden.

Damit der große Tag tatsächlich so wundervoll wird, wie das Brautpaar in sich wünscht, ist gute Planung im Vorfeld nötig. Vor allem wenn man es besonders individuell möchte und daher mit vielen Einzelbausteinen plant, wie zum Beispiel selbst gebastelte Deko, verschiedene Dienstleister und Örtlichkeiten. Dann kann man sich schon mal schnell verzetteln und Zeit und Geld werden plötzlich eng. Deshalb macht es durchaus Sinn, sich von Profis Unterstützung zu holen. Dabei muss es nicht immer das große Rundum-Paket sein, viele Hochzeitsplaner bieten auch partielle Beratung an.

Wir haben für euch mit Kathrin Glaser von der Agentur „Sagt ja“ gesprochen. Gemeinsam mit ihrem Team berät sie Paare bereits seit 12 Jahren mit viel Leidenschaft und Herzblut und kennt die Stolpersteine ganz genau.

Wir haben gemeinsam mit ihr die häufigsten Fragen, die Brautpaare umtreiben, zusammengetragen und ihr außerdem die häufigsten Planungsfehler entlockt und Tipps, wie man sie vermeiden kann.

Was Brautpaare vom Profi wissen wollen…

Mit welchem Vorlauf sollten wir mit der Planung starten?

Am Besten so früh wie möglich, um die beste Auswahl an Locations, Fotografen, Rednern, Tortenkünstlern, Musikern und sonstigen Dienstleistern zu haben – perfekt ist 1,5 Jahre vorher, aber auch deutlich kurzfristiger hat man noch gute Chancen tolle Anbieter zu finden und mit ein bisschen Glück vielleicht sogar die Traum-Location.

Wie genau sieht Eure Arbeit aus, wo könntet Ihr uns als Hochzeitsplaner unterstützen?

Bei uns startet alles mit einem unverbindlichen Erstgespräch – das Brautpaar muss uns ja erst einmal kennenlernen und die Chemie sollte bei einer Zusammenarbeit unbedingt stimmen, werden wir ja viel Zeit und sehr intime Momente miteinander verbringen. Nach dem Gespräch starten wir die an die Vorstellungen des Paares angelehnte Recherche, machen Vorschläge für Locations und erstellen eine erste Skizze des Traumtag-Konzeptes für das Paar. Nach dem JA, SO MACHEN WIR`S, geht´s dann los mit der Planung und wir sind ständig im Austausch und Kontakt mit dem Brautpaar.

Dabei halten wir alle Planungsstränge in der Hand, das Budget im Auge und den roten Faden in der Gestaltung, damit alles nachher genau den Vorstellungen unserer Paare entspricht, bzw. idealerweise diese sogar übersteigt. Wir sind passionierte Glücklich-Macher und Wunsch-Erfüller.

Müssen wir alles aus den Händen geben oder können wir auch Teile selbst organisieren?

In der Regel buchen uns die meisten Brautpaare mit einer Komplettbetreuung ihrer Hochzeit, die nicht nur eine lückenlose Begleitung in der Planungszeit, sondern auch unsere Präsenz am Hochzeitstag beinhaltet.

Es ist aber selbstverständlich auch bei diesem Rundum-Sorglos-Paket überhaupt kein Problem einzelne Bereiche selbst zu übernehmen, wenn z.B. die Braut gerne die Papeterie selbst erstellen würde oder der Freund des Bruders ein Top-DJ ist.

Wir sind da sehr entspannt und flexibel, allerdings wird der Aufwand für uns damit nicht unbedingt geringer, da wir gerade bei diesen nicht professionell geplanten Parts doppelt nachhalten müssen, um sicher zu gehen, dass am Veranstaltungstag wirklich alles reibungslos läuft, denn das muss es.

Wie sinnvoll ist es Familie und Freunde einzuspannen?

Ein schwieriges Thema, oft sind diese ja extrem engagiert, aber am Hochzeitstag auch einfach sehr aufgeregt – das kann dann schnell in Stress ausarten und in erster Linie sind Familie & Freunde ja auch geladene Gäste und sollen sich am großen Tag so wenig wie möglich mit der Organisation beschäftigen, sondern den Tag genießen.

Vertraut hier wirklich lieber auf Profis und gebt alle heiklen, zeitaufwändigen Punkte ab.

Und dann der große Tag – wie läuft das mit Eurer Unterstützung?

Wenn möglich, starten wir bereits am Vortag mit dem Aufbau und der Dekoration. Falls die Location erst am Veranstaltungstag zugängig ist, rücken wir mit einem etwas größeren Team an und geben Gas.

Mit Start der Veranstaltung koordinieren wir sämtliche Dienstleister, die selbstverständlich bereits im Vorfeld einen detaillierten Ablauf- und Zeitplan von uns bekommen haben, sind Schnittstelle zwischen Gast und Service, betreuen den Ablauf, die Bei-träge und kümmern uns um alle anfallenden Fragen und Sonderwünsche. Wir verlassen die Feier nicht bevor die Party wirklich läuft und nichts mehr brennen kann, außerdem regeln wir den kompletten Ab- und Rückbau der Hochzeit.

Unsere Paare sollen wirklich nur mit den angenehmen Parts Ihrer Hochzeit zu tun haben und können wenn sie mögen direkt danach in die Flitterwochen durchstarten…

Macht eine Komplettbetreuung Sinn, was kostet sie und bietet Ihr auch nur Teilplanungen an?

Wer von einem gut organisierten, perfekt gestalteten Tag träumt, wird nach meiner Einschätzung nur schwer an einem professionellen Hochzeitsplaner vorbeikommen. Selbstverständlich kostet unsere Arbeit, aber die Zeit und Nerven, die unsere Paare sparen, sowie die Sicherheit, genau den Tag zu bekommen, den man sich wünscht, sind unsere Gage in jedem Fall mehr als wert.

Dazu kommen beste Kontakte zu den wirklich guten Dienstleistern der Branche, das rechnet sich schnell. In erster Linie kalkulieren wir unsere Leistung nach dem Aufwand, aber auch ein bisschen nach dem Budget der Paare – wovon wir zwischen 10-15 % als Basis berechnen. Bei kleinen, aber detailreichen und damit für uns sehr aufwändigen Hochzeiten, macht diese Rechnung aber keinen Sinn, weshalb wir für jeden Kunden inzwischen ein gänzlich individuelles Angebot erstellen.

Diese starten bei einer Komplettbetreuung ab ca. 2.000 Euro.

Natürlich kann man uns auch in Teilbereichen, z.B. als Dekoservice oder Künstlervermittlung buchen und auch “nur” bei der Suche nach der passenden Location können wir einfach und unkompliziert unterstützen.

Wir sehen uns als echte Aus-der-Not-Helfer, deshalb kann man uns inzwischen auch beratend auf Stundenbasis buchen… das ist von vielen Paaren schon mit Begeisterung genutzt worden – gerade auch kurz vor einer selbst geplanten Hochzeit kann das Brautpaar so sicher gehen, dass an alles gedacht wird und der Zeitplan realistisch ist.


Hochzeit Spezial Planung

Die häufigsten Planungsfehler und wie man diese vermeiden kann

Fehleinschätzung des Aufwands

Die meisten Paare denken, mit den Haken hinter der Liste der zu buchenden Dienstleister wäre der größte Part der Hochzeitsplanung abgeschlossen – so einfach ist es aber leider nicht…

Es kommen pro Planungspunkt unendlich viele Details, Entscheidungen und to dos auf die Paare zu, mal ganz abgesehen von der Pflege der Gästeliste und der Ausarbeitung der Tischordnung, bei der selbst ein Hochzeitsplaner nur bedingt unterstützen kann.
Und je näher der große Tag rückt, desto kleinteiliger und vielseitiger werden die einzelnen Parts und schnell ist man mit den Nerven, der Zeit nach Feierabend und der Kraft am Limit, gerade wenn man einen gewissen Anspruch an seine Hochzeit hat.
Wer sich eine individuell auf ihn zugeschnittene Feier mit wirklich erfahrenen Dienstleistern und vielen Besonderheiten wünscht, sollte auf jeden Fall auf professionelle Unterstützung zurückgreifen und auf Profis vertrauen!

Verlust der Kostenkontrolle

Auch wenn dies nicht der schönste Part einer Hochzeitsplanung ist, eine böse Excel-Tabelle, die streng, vollständig und ehrlich alle Planungspunkte (ja liebe Damen, auch die Kosten für das Kleid) ab Start der Planung erfasst, ist in meinen Augen unabdingbar.

Diese Tabelle sollte nicht nur ALLE relevanten Parts der Hochzeit, sondern auch etliche Puffer beinhalten, denn im Verlauf der Planung kann es sein, dass hier und dort doch noch Wünsche auftauchen, die sich das Paar unbedingt erfüllen möchte.
Der wesentliche Kostentreiber einer Hochzeit ist ganz klar die Gästeanzahl, allerdings spielen auch die Länge der Feier am Hochzeitstag und ob diese sich über einen oder mehrere Tage ziehen und die Gäste versorgt werden sollen, eine wesentliche Rolle. Auch hier sollte man ganz klar überlegen, wo die Prioritäten liegen und sich darauf konzentrieren.

Fixierung auf Plan A und Ausblenden des Plan B

Immer wieder hören wir, das Brautpaare nur den Schön-Wetter-Plan A ausarbeiten und während der Planungszeit den Gedanken an Regen (und damit Plan B) gar nicht zulassen, geschweige denn ausarbei-ten. Aber gerade Plan B muss so gut sein wie Plan A, damit es am großen Tag keine langen Gesichter gibt und trotzdem alles wunderbar laufen kann…denn eine tolle Hochzeit ist NICHT wetterabhängig!

Plan B sollte natürlich direkt schon mit Start der Planung verfolgt und die Locationsuche auf die entsprechende Bedürfnisse, z.B. eine Überdachung oder ein zweiter Raum für die freie Trauung oder den Empfang, angepasst werden. Ebenso sollten Schlecht-Wetter-Optionen wie Zelte oder regenabweisende XL- Schirme, rechtzeitig angefragt werden, da gerade schöne Miet-Objekte auch bereits früh ausgebucht sind.

Sparen am Fotografen

Die Momente des großen Tages sind so oder so sicher in Ihrer Erinnerung, die Chance auf schöne Fotos jedoch unwiederbringlich.

Deshalb sollte man unbedingt einen Profi engagieren, der sowohl in Qualität, als auch in Zuverlässigkeit und mit viel Erfahrung jeden bedeutenden Moment einfängt.
Lasst Euch deshalb unbedingt ganze Fotostrecken zeigen und entscheidet, ob euch die Bildsprache des Fotografens gefällt und Euch alle Bilder überzeugen.

Diese Entscheidung sollte also in jedem Fall keine reine Ent-scheidung nach dem Preis sein, sondern eine Investition in Bilder, die Ihr euch immer und immer wieder gerne anschaut.

Vor lauter Stress vergessen, worum es eigentlich geht

Eure Hochzeit ist Euer Fest! Es ist keine Performance, sondern eine Party. Ein Liebes-Fest, das Ihr feiert, weil Ihr eine gute Entscheidung für Euer Leben getroffen habt und diese mit Euren Liebsten teilen wollt. Die Einzigen, die darüber entscheiden sollten, wie das Ganze stattfindet, seid Ihr!

Also lasst Euch nicht reinquatschen, nicht irritieren, nicht ärgern und schon gar nicht von Eurem wundervollen Vorhaben abbringen.

Fotos: Stefanie Schön / ausdruckstarkundschoen.de

Die Geschichte der Strumpfhose – Ein Evergreen aus dem Mittelalter

Eine, die alles kann – Strumpfhosen von seriös bis verführerisch
Eine, die alles kann – Strumpfhosen von seriös bis verführerisch

Kaum ein Kleidungsstück der Damenmode ist stilistisch so vielseitig wie Strümpfe oder Strumpfhosen. Kaum eines lässt sich mit seiner beinahe unendlichen Fülle an Farben, Mustern und Designs wahlweise so spielerisch und elegant kombinieren. Mit einer Strumpfhose ist die Frau angezogen und zeigt dennoch Bein, Strümpfe sind federleicht und wärmen doch.

Am Anfang war Robin Hood

Dabei ist die Strumpfhose ein noch sehr junges Stück der Damenmode. Und dazu noch eines der wenigen, das Frauen aus der Herrenmode übernommen haben. Heute lachen wir über Robin Hood und seine Männer in Strumpfhosen. Tatsächlich trifft dieser Chic die historische Wahrheit. Die Männer waren es im Mittelalter, die zu Rock und Wams als frühen Vorläufer der Strumpfhose ihre Beine mit anschmiegsamer Mode präsentierten – wenngleich eher nicht im Sherwood Forest, sondern eher in der höfischen Umgebung von Nottingham Castle. Wer es sich leisten konnte, aus Seide, sonst eher aus gröberem Gewirk. Die Beine der Damen dagegen waren für den öffentlichen Blick absolut tabu und verbargen sich unter langen Kleidern.

Wie Strumpf und Unterhose zusammenwuchsen

Dagegen wurden die Röcke der Herren immer kürzer. Schließlich sorgten sie mit ihrem Beinkleid in Kombination mit allzu kurzen Röcken für öffentliches Ärgernis. So beklagt eine Mainzer Chronik von 1376, dass die Röcke „weder Schamteile noch Hintern bedecken“. Daher setzte es sich durch, die Strümpfe über das Gesäß zu ziehen und an der damals noch recht provisorischen Unterhose anzunesteln – so wurde langsam ein einheitliches Kleidungsstück daraus. Aus dem späten 16. Jahrhundert ist aus England auch die erste maschinelle Fertigung solcher Strümpfe überliefert.

Schlecht gekleidete Männer revolutionieren die Modewelt

Gut 200 Jahre tobte in Paris die Französische Revolution. Und Chef-Ideologe Robespierre rekrutierte massenhaft Matrosen und Hafenarbeiter aus Marseille ins aufrührerische Paris. Die brachten nicht nur die bis heute gültige Nationalhymne mit, sondern auch eine recht grobschlächtige Mode. Ihre knöchellangen Hosen bildeten einen krassen Widerspruch zu den mit Strümpfen getragenen Kniebundhosen des Adels und gehobenen Bürgertums, den sogenannten Culottes. Im schon damals modebewussten Paris nannte man die schlagkräftigen Revolutionswächter daher abschätzig „Sansculotten“ – die ohne Kniehosen. Doch wer sich nicht als offensichtlicher Konter-Revolutionär unter der Guillotine wiederfinden wollte, passte sich optisch an. So revolutionierten die schlecht gekleideten Proletarier auch die Modewelt. Die eleganten Strümpfe verschwanden dauerhaft aus der Herrenmode. Dafür entdeckten sie die von der Revolution auch modisch befreiten Frauen für sich.

Von der Femme Fatale zum Fräuleinwunder

Doch zu dem, was wir heute als Feinstrumpfhose kennen, war es noch ein weiter Weg. Hauchdünne Seidenstrümpfe waren für die Masse unerschwinglich – und die reine Naturfaser schmiegt sich auch nicht hauteng an, sondern wirft Falten. Auch wenn Männer die Dinger nicht mehr trugen, so weckten sie doch an den Beinen der Frau männliche Begehrlichkeiten. Marlene Dietrich etwa wurde als hauteng bestrumpfter „Blauer Engel“ (1930) zum Inbegriff der Femme Fatale. Den Weg zur Feinstrumpfhose ebnete die Erfindung der elastischen Chemiefasern Perlon der IG Farben in Deutschland (1938) und Nylon des US-Riesen DuPont (1939). Der 16. Mai 1939 geriet in den USA zum N-Day. Innerhalb von nur vier Tagen wurden vier Millionen Paar Nylons an eine gierige Frauenmasse verkauft. Ein paar Jahre später waren Nylons im kriegszerstörten Deutschland als Parallelwährung genauso wertvoll wie Zigaretten. Nicht jeder konnte sich welche leisten. „Miss Fräuleinwunder“ griff auch gerne zu Flüssigfarbe für die Beine – die „Naht“ auf der Rückseite malte frau sich mit einem Kajalstift einfach auf.

Von der industrielen Massenfertigung zum nahtlosen Chic

Ein Problem der industriellen Massenfertigung von Strumpfhosen indes war technisch noch nicht gelöst: die maschinelle Fertigung mit Zwickel. Das gelang erstmals 1959 der US-Firma Glen Raven mit ihrer panty hose. Der modische Siegeszug des Minirocks führte dazu, dass die auch am Unterleib blickdichte Strumpfhose die Strümpfe mit Haltern verdrängte. Denn freier Blick auf den Schlüpfer – das war dann doch zu liberal. Allerdings wollten zu dieser Zeit immer weniger Frauen Strumpfhosen mit Bein-Naht haben. Einst irgendwie verrucht, war die Naht plötzlich out. Die nahtlose Fertigung erforderte bei der Industrie eine teure Umstellung auf neue Maschinen. Zur gleichen Zeit verabschiedete sich die Strumpfindustrie weitgehend von dem Wunsch, Strumpfhosen noch einmal in der Männermode etablieren zu können. Ein Gutachten des renommierten Herstellers Kunert kam 1959 zu dem Schluss: „Ein solches Kleidungsstück wirkt auf die meisten Männer ausgesprochen abstoßend.“ Allein die Vorstellung, ein Nachbar könnte so etwas an der Wäscheleine sehen, sei für Männer grauenhaft.

Eine, die alles kann – von seriös bis verführerisch

Doch auch in der Damenmode erlebten Strumpfhosen einen Einbruch, von dem sie sich nie erholten. In den 70ern griffen auch die Frauen immer öfter zur lässigen Jeans. In den 80ern mit Aufkommen des Punks und New Wave starteten Designer und Hersteller eine Modeoffensive. Strumpfhosen kamen in aggressiven Farben, knallbunt, gepunktet, gestreift oder mit Paisley-Muster. Darüber gezogene Netzstrumpfhosen betonten eine provokative Note. Heute trägt zwar nicht mehr jede Frau täglich Strumpfhose – ein unverzichtbarer Alleskönner für jeden Anlass und jede Kleidungslaune ist sie aber geblieben und wird es immer sein. Ob blickdicht schwarz für den seriösen Auftritt, mit Rücknaht für den verführerischen Abend oder in kräftigen Farben oder Mustern für ein ganz individuelles Outfit.

 

Foto: CC0 Public Domain

Editorial: Beauty Sports – Sebastian Sonntag

"Sports" photographed by Sebastian Sonntag (Top: Marina Hoermanseder)
"Sports" photographed by Sebastian Sonntag (Top: Marina Hoermanseder)

Photographer: Sebastian Sonntag / www.sebastian-sonntag.com
Styling: Jeanna Krichel
Model: Nicole Wronski @Mega Models
Hair: Eda D´Aquino with La Biosthetique
MakeUp: Suzana Santalab ℅ n management with Rougebunnyrouge
Nails: Yulia Zimmermann
 

Sport Beauty
Top: Marina Hoermanseder
 

Sport Beauty
Body: Jean Paul Gaultier
 

Sport Beauty
Dress: Y-3
 

Sport Beauty
Skirt: Ostwald Helgason, Blouse: Stella McCartney
 

Sport Beauty
Dress: Marc by MarcJacobs
 

Beauty Sports
Dress: Kenzo
 

Beauty Sports
Blouse: Valentino Red, Pants: Moschino, Hat: Dsquared2

5 SMS, die du ihm niemals schicken solltest

Diese SMS sind ein absolutes No-Go.
Diese SMS sind ein absolutes No-Go.

Texten ist im Zeitalter von Smartphones zu einer richtigen Wissenschaft geworden. Und nur wenige beherrschen diese. Wie oft tippen wir etwas ins Handy, um es anschließend wieder zu löschen? Wie oft bereuen wir einen bereits versendeten Text? Es gibt einfach Dinge, die man nicht per SMS versenden sollte. Und diese fünf gehören dazu.
 

1.

„OMG das glaubst du nicht! Vanessa hat erzählt, dass Tina ihr gesagt hat, dass Jenny den Thomas mit einer blonden Frau gesehen hat. Du kennst doch den Thomas? Der war mal mit der Caro zusammen, die früher…“

Es mag ja sein, dass deine beste Freundin stündlich über den neusten Gossip informiert werden will, doch die meisten Männer können mit solch einer Info wenig anfangen. Männer tratschen nicht gern und sie mögen auch keine Frauen, die allzu viel tratschen. Nicht jede Neuigkeit ist interessant, vor allem dann, wenn man nicht direkt damit zu tun hat. Für Männer ist das Schreiben und Lesen von SMS sowieso mehr Arbeit als Spaß, eine Textnachricht sollte daher optimaler Weise weniger als fünf Zeilen lang sein.
 

2.

„Wir müssen reden.“

Gibt es überhaupt positive Neuigkeiten, die auf eine solche SMS folgen können? Wir verbinden ein „Wir müssen reden“ in der Regel mit schlechten Nachrichten, für viele ist es gleichbedeutend mit „Ich will Schluss machen“. Und dass man nicht über SMS Schluss macht, lernt man bereits ganz früh. Falls du tatsächlich einfach nur über etwas reden willst, dann leite es bitte anders ein. Ein „Ich wollte dir noch unbedingt etwas erzählen“ klingt doch gleich viel besser.
 

3.

„Hey ;)“
„Warum antwortest du nicht?“
„Hast du meine SMS bekommen???“
„Ignorierst du mich?“
„Wieso ignorierst du mich?!“
„???“

Es gibt nur wenige Dinge, die Männer unattraktiver finden als eine unsichere und viel zu anhängliche Frau. Er hat seit zwei Stunden nicht geantwortet? Leg einfach das Handy zur Seite und beschäftige dich mit etwas anderem, es gibt Wichtigeres zu tun, als auf seine Antwort zu warten. Es gibt tausende Gründe, wieso er noch nicht zurück geschrieben hat. Mehrfaches Nachhaken, ob die eigene SMS denn schon angekommen ist, schreit praktisch „Nervensäge“. Wenn er antworten will, dann wird er es tun. Und wenn nicht, dann wirst du das auch mit der fünften SMS nicht ändern.
 

4.

„Schatz…
ich bin schwanger“
„April, April!“

Anfang des Monats war es mal wieder soweit: Der 1. April lockte sämtliche Scherzkekse – ob nun wirklich lustig oder doch eher weniger amüsant – aus ihren Löchern. Das Internet war voller Falschmeldungen, der Facebook-Feed platzte vor neuen Beziehungen und plötzlichen Verlobungen und gefühlt 50 Prozent aller Frauen wurden auf einmal schwanger. Um es ein für alle Mal zu klären: Der Scherz mit der Schwangerschaft ist nicht witzig. Er ist ausgelutscht und löst im schlimmsten Fall einen Herzinfarkt bei deinem Partner aus.
 

5.

„WO BIST DU?!“

Wenn du dauernd fragst, was er macht und wo er ist, mit wem er sich rumtreibt und wann er nach Hause geht, kommst du leider wie ein ziemlich großer Kontroll-Freak rüber. Du musst nicht über jede Minute seines Lebens informiert und up to date sein, es ist völlig in Ordnung, auch mal nicht zu wissen, was er gerade macht. Schlimmer noch: Ständige SMS dieser Art führen gut möglich dazu, dass er sich eingeengt fühlt und das
nimmt bekanntlich nie ein gutes Ende.

 

Foto: CC0 Public Domain

Der Beautyblender – Besser als Pinsel?

Durch das Tupfen mit dem Beautyblender entsteht ein sehr natürliches, zartes Ergebnis.
Durch das Tupfen mit dem Beautyblender entsteht ein sehr natürliches, zartes Ergebnis.

Alle paar Jahre wird die Beauty-Welt auf den Kopf gestellt und ein neues Produkt sorgt für eine regelrechte Revolution. 2012 waren es die BB-Creams, jetzt hat es der sogenannte Beautyblender geschafft.

Früh lernen wir: Make-up wird am besten mit einem guten Pinsel aufgetragen. Zwar lieben es viele Frauen, die Finger für die tägliche Foundation zu benutzen, aber ein wirklich gutes Ergebnis erzielt man nur mit einem Pinsel. Jetzt aber haben wir etwas Neues für uns entdeckt!

Eigentlich ist der Beautyblender kein neues Produkt und Make-up-Schwämme generell gibt es bekanntlich seit Jahrzehnten, doch der pinke, tropfenförmige Schwamm machte erst in den letzten Monaten einen rasanten Aufstieg in der Beliebtheitsskala.

Make-up-Schwämme haben gegenüber dem Pinsel den Vorteil, dass sie die Foundation sehr gut verblenden und weniger verschmieren. Durch das Tupfen entsteht ein sehr natürliches, zartes Ergebnis. Der Teint wirkt daher besonders gleichmäßig. Bei vielen Schwämmchen lässt sich allerdings die Qualität bemängeln. Oft reißen sie schnell ein, vor allem die Kanten sind dafür anfällig. Der Beautyblender hat dieses Problem nicht: Durch die abgerundete Form ist er stabiler. Ein weiterer Vorteil der Tropfenform. Sie passt sich perfekt den Gesichtskonturen an. Man kann großflächig grundieren, mit der Spitze lässt sich aber auch detaillierte Kleinstarbeit mühelos verrichten. Die Poren des Beautyblenders sind superfein und saugen wenig Produkt in sich auf; Make-up, Concealer und Puder werden also nicht verschwendet und problemlos und kinderleicht auf der Haut verteilt.

 
Beauty Blender
 

Und so geht’s:

Den Beautyblender mit Wasser vollsaugen lassen und ausdrücken, sodass er ein bisschen an Größe zunimmt, schön feucht und weich wird. Make-up nicht direkt auf den Schwamm geben, sondern z.B. auf den Handrücken. Mit der runden Seite des Beautyblenders ins Produkt reindippen und mit Tupf-Bewegungen in die Haut einarbeiten. Mit der Spitze des Schwammes lassen sich gut Unreinheiten verdecken und der Nasen- und Augenbereich schminken. Das Ergebnis ist ein makelloser Teint ohne unschöne Make-up-Ränder.

Der Beautyblender hält unglaublich lange, daher immer wieder mit Wasser und Make-up-Entferner reinigen, bevor die nächste Anwendung ansteht. Das Original gibt es für knapp 20 Euro, mittlerweile kann man aber auch günstigere Varianten finden (z.B. das Make-up-Ei von ebelin für gerade einmal drei Euro).

Den Beautyblender gibt es z.B. auf Douglas.de.

 

Fotos: the original beautyblender PR / Douglas

Entdecke die neuen Jeans-Culottes

Das Trendsetter It-Piece des Sommers: Jeans Culottes
Das Trendsetter It-Piece des Sommers: Jeans Culottes

Auch wenn sie sich bereits im letzten Jahr zaghaft nach vorn gewagt haben, jetzt haben sich die Jeans-Culottes ganz schnell vom Geheimtip zum absoluten Must-Have gemausert. Das Wort Must-Have wird zwar mittlerweile inflationär gebraucht, doch im Fall der Culottes trifft es den Kern. Denn diese Hosen muss man einfach haben, wenn Trends auch nur ansatzweise ein Thema für den eigenen Style sind. Die Jeans-Culottes sind jetzt schon in der Street Fashion rund um jede Fashionshow zu finden und arbeiten sich immer weiter in das Stadtbild der Metropolen vor. Da sollte man schon überlegen, ob man nicht doch noch fix zur Trendsetterin werden möchte.

Was ist eigentlich eine Jeans-Culotte?

Wie der Name schon sagt, Jeans-Culottes werden aus Jeansstoff gefertigt. Und damit war es das dann auch schon mit dem Gebiet des Bekannten, denn der Schnitt dieser Hosen ist wirklich extravagant. Culottes sind eine Kreuzung aus Bermudahose und Kniebundhose und kommen zumeist noch mit einem hohen Bund und Bundfalten daher. Das mag auf dem Papier wie ein seltsamer Look wirken, doch in der Praxis bieten die Jeans-Culottes eine tolle Optik. Sie trennen die uniforme Spreu vom modischen Weizen. Denn auch wenn die Hosenbeine weit geschnitten sind und gerade mal bis auf das Knie reichen, muss nicht befürchtet werden, dass die Silhouette jetzt bestenfalls gewöhnungsbedürftig ist. Ein Blick in den Spiegel reicht, dann wird schnell klar, dass mit Jeans-Culottes Boyfriend Styles möglich sind, die rundum klasse aussehen.
 

Was kombiniere ich nur zur Jeans-Culotte?

Solange die Temperaturen es noch zulassen, sind hohe Stiefel ein tolles Hilfsmittel, um sich an den neuen Look zu gewöhnen. Wir sind seit Jahren an Skinny-Jeans gewöhnt, die kaum über die Hüften reichen. Kurze weite Hosenbeine und ein hoher Bund brauchen daher vielleicht anfangs ein wenig Starthilfe, denn auch in der Fashion wird man schlechte Angewohnheiten schwer wieder los. Wenn wir uns also von den alten Zöpfen trennen wollen, dann am besten mit der Hilfe von diesem Look. Jeans-Culottes und Lederstiefel sind immer eine Kombination, die extrem gut aussieht. Aber auch wenn die Stiefel in den Schrank gewandert sind, gibt es immer noch einen weiteren stylischen Einstieg in die Welt der Culottes: Culotte-Jeans werden nämlich in der Gesellschaft von einem weiten T-Shirt und Chucks zur Basis für einen lässigen Boyfriend Style. Jeans-Culottes lassen sich halt wunderbar kombinieren und behalten trotzdem ihren ganz eigenen Charme.

Unsere Lieblingsteile zum Shoppen:

1. MiH Jeans – The Kin Jeans-Culottes mit Stretch-Anteil – € 190,-

MiH Jeans  The Kin Jeans-Culottes mit Stretch-Anteil - €190

 

2. Stella McCartney – Air Force Jeans-Culottes – € 526,83

Stella McCartney  Air Force Jeans-Culottes

 

3. T by Alexander Wang – Gestreifte Jeans-Culottes – € 270,-

T by Alexander Wang - Gestreifte Jeans-Culottes

 

4. Raquel Allegra – Denim-Culottes – € 384,26

Raquel Allegra  - Denim-Culottes

 

5. Gucci – Verkürzte Jeans mit weitem Bein – € 950,-

Gucci  - Verkürzte Jeans mit weitem Bein

 

6. Co – Jeans-Culottes – € 857,86

Co - Jeans-Culottes

 

7. Stella McCartney – denim culottes – € 495,-

Stella McCartney - denim culottes

Fotos: net-a-porter.com, farfetch.com

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