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Der ultimative Guide für die Pflege rissiger Haut

rissige Haut Pflege

Rissige Haut ist mehr als nur ein saisonales Ärgernis; sie kann ein ständiger Kampf sein, der sowohl Unbehagen als auch Verlegenheit verursacht. Doch keine Sorge, mit den richtigen Pflegetipps und einem tiefen Verständnis der Ursachen kannst du deine Haut wieder geschmeidig und strahlend machen. In diesem umfassenden Guide erfährst du alles, was du über die Pflege rissiger Haut wissen musst – von der Problemerkennung über die Umstellung deiner Pflege- und Ernährungsgewohnheiten bis hin zu speziellen Behandlungen, die Linderung verschaffen.

1. Verstehen, was rissige Haut verursacht

Rissige Haut kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, von genetischen Bedingungen bis hin zu Umwelteinflüssen. Trockene Luft im Winter, häufiges Händewaschen, der Gebrauch aggressiver Seifen oder sogar eine unausgewogene Ernährung können deine Haut austrocknen und zu Rissen führen. Hormonelle Veränderungen und bestimmte Medikamente können ebenfalls eine Rolle spielen. Ein tiefes Verständnis der Ursachen ist der erste Schritt, um deine Hautpflegeroutine anzupassen und deine Haut zu heilen.

2. Pflege umstellen: Finde die richtige Balance

Die Wahl der richtigen Hautpflegeprodukte ist entscheidend, um rissige Haut zu behandeln. Suche nach Produkten, die speziell für trockene oder rissige Haut entwickelt wurden. Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Glycerin, Urea und Ceramide können helfen, Feuchtigkeit einzuschließen und die Hautbarriere zu stärken. Vermeide Produkte mit harten Chemikalien, Alkohol und Duftstoffen, da diese die Haut weiter reizen können. Eine sanfte, aber effektive Routine ist der Schlüssel.

3. Ernährung: Der innere Weg zur Hautgesundheit

Eine ausgewogene Ernährung spielt eine wesentliche Rolle bei der Gesundheit deiner Haut. Omega-3-Fettsäuren, die in Fisch, Walnüssen und Leinsamen vorkommen, können Entzündungen reduzieren und die Hautbarriere unterstützen. Vitamine wie A, C und E sowie Zink und Selen sind ebenfalls wichtig für die Hautregeneration und -schutz. Eine ausreichende Wasserzufuhr ist unerlässlich, um die Haut von innen heraus zu hydratisieren.

4. Sanftes Peeling und tiefe Hydratation

Ein sanftes Peeling kann helfen, abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Regeneration der Haut zu fördern. Wähle ein mildes Peeling, das speziell für trockene oder empfindliche Haut formuliert ist, und wende es nicht öfter als einmal pro Woche an, um Überreizungen zu vermeiden. Nach dem Peeling ist es wichtig, die Haut tiefgehend zu hydratisieren. Such nach reichhaltigen Cremes und Körperbutter, die Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Kokosöl oder Aloe Vera enthalten, um die Feuchtigkeit einzuschließen und die Haut zu beruhigen.

5. Schutz vor Umwelteinflüssen

Schütze deine Haut vor den Elementen. Im Winter solltest du Handschuhe tragen, um deine Hände vor der Kälte zu schützen, und im Sommer einen Sonnenschutz verwenden, um Schäden durch UV-Strahlen zu vermeiden. Verwende einen Luftbefeuchter, um die Luftfeuchtigkeit in deinem Zuhause zu erhöhen und deine Haut vor dem Austrocknen zu schützen.

Interview mit Dr. Lena Schmidt, Dermatologin und Hautpflegeexpertin

Frage: Dr. Schmidt, vielen Dank, dass Sie sich heute mit uns über das Thema rissige Haut unterhalten. Was sind die Hauptursachen für dieses weit verbreitete Problem?

Dr. Lena Schmidt:
Gerne, es ist mir ein Anliegen, über dieses Thema aufzuklären. Rissige Haut ist oft das Ergebnis einer Kombination aus äußeren und inneren Faktoren. Äußerlich kann trockene Luft, besonders in den Wintermonaten, die Haut stark austrocknen. Häufiges Händewaschen und die Verwendung aggressiver Seifen tragen ebenfalls dazu bei. Innerlich spielen Ernährung und Hydratation eine große Rolle. Eine unausgewogene Ernährung und unzureichende Flüssigkeitsaufnahme können die Haut von innen austrocknen lassen.

Frage: Was können Menschen mit rissiger Haut tun, um Linderung zu finden?

Dr. Lena Schmidt: Der Schlüssel liegt in der Prävention und Pflege. Zunächst empfehle ich, milde Reinigungsmittel und Seifen zu verwenden, die die Haut nicht weiter austrocknen. Nach dem Waschen ist es wichtig, die Haut sofort mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitscreme zu versorgen, die Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Glycerin oder Ceramide enthält, um die Feuchtigkeit einzuschließen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien, kann die Haut von innen nähren und stärken. Zudem ist es entscheidend, ausreichend Wasser zu trinken, um die Haut hydratisiert zu halten.

Frage: Gibt es spezielle Behandlungen für sehr trockene oder rissige Haut, die Sie empfehlen würden?

Dr. Lena Schmidt: Für besonders trockene oder rissige Hautstellen können spezielle Salben oder Cremes, die Urea oder Laktat enthalten, sehr wirksam sein, da sie nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern auch dabei helfen, die Haut zu reparieren. In schweren Fällen kann eine Beratung bei einem Dermatologen sinnvoll sein, um eine individuell angepasste Behandlung zu erhalten, die möglicherweise auch verschreibungspflichtige Cremes umfasst.

Frage: Gibt es abschließende Tipps, die Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben möchten?

Dr. Lena Schmidt: Abschließend möchte ich betonen, wie wichtig es ist, auf die Signale Ihrer Haut zu achten. Beginnen Sie frühzeitig mit der Pflege, bevor die Haut zu rissig wird. Vermeiden Sie extreme Temperaturen und schützen Sie Ihre Haut vor den Elementen. Und vergessen Sie nicht, dass eine gesunde Haut auch ein Spiegelbild des allgemeinen Wohlbefindens ist. Achten Sie also auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressmanagement, um Ihre Haut und Ihren Körper gesund zu halten.

Häufig gestellte Fragen zu rissiger Haut

Wie oft sollte ich rissige Haut eincremen?
Rissige Haut profitiert von häufiger Hydratation. Creme deine Haut mindestens zweimal täglich ein, am besten direkt nach dem Duschen oder Baden, wenn deine Haut noch feucht ist.

Können Hausmittel bei rissiger Haut helfen?
Ja, Hausmittel wie Honig, Kokosöl oder Aloe Vera können beruhigend wirken und Feuchtigkeit spenden. Allerdings sollten sie nicht als Ersatz für medizinisch empfohlene Behandlungen angesehen werden.

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?
Wenn deine Haut trotz Hauspflege weiterhin rissig ist, entzündet wirkt oder schmerzt, solltest du einen Dermatologen aufsuchen. Möglicherweise liegt eine zugrunde liegende Hauterkrankung vor, die spezielle Behandlung erfordert.

Unser Fazit zu rissiger Haut

Die Pflege rissiger Haut erfordert Geduld und Aufmerksamkeit, aber mit den richtigen Strategien kannst du deine Haut wieder zum Strahlen bringen. Indem du deine Pflegeroutine anpasst, deine Ernährung überdenkst und deine Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt, kannst du die Gesundheit und Schönheit deiner Haut langfristig verbessern. Erinnere dich daran, dass jede Haut einzigartig ist; was für eine Person funktioniert, muss nicht unbedingt für eine andere wirksam sein. Experimentiere verantwortungsbewusst und finde heraus, was am besten zu deinem Hauttyp passt.

Foto: blackday / stock.adobe.com

I LOVE ME – 10 Gründe, warum Single sein einfach geil ist

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„Mein Freund hat mit mir Schluss gemacht!!!“ – wie oft schon haben wir unseren Freundinnen nicht ein Notfallgespräch angeboten oder stundenlang am Telefon verbracht, um Seelsorge und Erste Hilfe für das Herz zu leisten? Oder waren selbst diejenigen, die wegen der Beziehung die Augen ausgeheult haben?

Wir haben zwar das Gefühl, dass ab Mitte Zwanzig der Kreis der Singles im Freundeskreis abnimmt, es aber immer auch diejenigen gibt, die nach einer jahrelangen Partnerschaft der Beziehung Adieu sagen. Wissenschaftler der Universität Peking haben dazu herausgefunden, dass das Gen 5-HTA1, welches die Produktion des Glückshormons Serotonin beeinflusst, für das Single-Dasein verantwortlich sein könnte. Somit haben wir eventuell den Übeltäter gefunden. Aber egal ob Gen oder nicht, wir haben eine Notfallliste erstellt, um die Vorteile des Single-Daseins zu genießen und unsere Freunde zu unterstützen!

1. Der wichtigste Grund überhaupt – FREIHEIT!! Ja genau, man ist wieder frei und unabhängig. Man kann wieder den Dingen nachgehen, die man in einer Beziehung vernachlässigt hat – und sei es auch nur stundenlang Musik zu hören, sich seine Lieblingsserien reinzuziehen, Party machen, sich mit Freunden treffen – man hat hierfür wieder Zeit!

2. Man kann wieder (nur) an sich denken – Wie oft schon hat man sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt, um den Partner zufriedenzustellen und doch immer wieder dieser Person die Priorität zugewiesen? Und jetzt, als Single, steht man endlich wieder selbst an erster Stelle.

3. Ein weiterer wichtiger Punkt: Urlaub – ja genau, eines der wichtigsten Highlights im Jahr. Als Single kann man wirklich reisen, wohin man möchte, fremde Kulturen und Länder erkunden und hier Energie tanken!

4. Freundschaften mit Ex-Partnern – um Diskussionen aus dem Weg zu gehen, sind in einer Beziehung Freundschaften zu Ex-Partnern ein großes Tabu – meistens jedenfalls. Als Single muss man keine Rechenschaft oder Erklärungen abgeben, wieso Max angerufen hat oder Tim eine WhatsApp-Nachricht geschickt hat – denn selbst die gefühlte 1.000.000 Erklärung stellt den Partner nicht zufrieden – die Eifersucht gewinnt auch hier oft Oberhand.

5. Sagen zu können, was man wirklich denkt – man beißt sich so oft auf die Zunge, um nicht etwas Falsches zu sagen, denn das könnte zu Streitereien führen.

6. Beneidet werden – ja genau!! Man wird von Paaren sogar beneidet. Wieso? Weil – wie Punkt 1 schon verdeutlicht – man FREI ist! In einer Beziehung, in der respektvoller Umgang herrscht und Freiräume geschaffen werden, wird Neid gegenüber einem Single nicht notwendig sein – doch es gibt leider einige Partnerschaften, in denen respekt- und verständnisvoller Umgang nicht wirklich gegeben ist. Und ich finde, dass das in einer Partnerschaft mit an oberster Stelle steht.

7. Keine meckernden Beifahrer – schrecklich, permanent hören zu müssen, wieso man jetzt zu stark Gas gegeben oder abgebremst hat, wieso man den Opa nicht schon längt überholt hat und überhaupt ist der eigene Fahrstil doch so viel besser – sinnlose Diskussionen Adieu.

8. Im Krankheitsfall von Mama pflegen lassen – Mama kann sowieso besser pflegen als der Ex-Partner.

9. Schlank bleiben – genau: in Beziehungen ist die Wahrscheinlichkeit für eine Gewichtszunahme laut Studien recht hoch. Somit können Singles schön schlank bleiben!

10. Einer der wichtigsten Gründe überhaupt: Weil du so sein kannst, wie du wirklich bist – wie oft schon hat man sich nicht für den Partner krumm gemacht? Und keine Wertschätzung erhalten? Aus und Schluss damit! Endlich du selbst sein!

Das alles gilt natürlich auch für unsere männlichen Leser. An die Mädels, die einen Freund trösten – die Argumente ziehen auch. Und an diejenigen, die sich erst vor kurzem von dem Partner getrennt haben und Trübsal blasen – auch wenn euch die hier aufgelisteten Gründe gerade JETZT nicht plausibel erscheinen – denkt daran, dass gewisse Dinge einfach Zeit brauchen, so wie Leona Lewis im Song „Better In Time“ beichtet. Denn letztendlich ist es eine bessere Entscheidung, alleine glücklich zu sein als unglückliche Zweisamkeit vorzuleben.

Foto: clipdealer.com

Winterboots kombinieren: Dein ultimativer Style-Guide

Winterboots kombinieren
Ultimative Styling-Tipps für kalte Tage

Winter ist nicht nur die Jahreszeit der gemütlichen Abende vor dem Kamin und des ersten Schnees, sondern auch eine Zeit, in der Mode besonders spannend wird. Ein wesentliches Element des Winterstylings sind ohne Zweifel die Winterboots. Aber wie kombiniert man sie richtig, um stilvoll und modisch durch die kalte Jahreszeit zu kommen? In diesem Artikel beantworten wir all deine Fragen rund um das Thema „Winterboots kombinieren“.

Die Auswahl der richtigen Winterboots

Bevor wir uns den Kombinationsmöglichkeiten widmen, ist es wichtig, das richtige Paar Winterboots zu finden. Hier sind einige beliebte Typen:

  • Klassische Winterstiefel: Ideal für kalte Tage, bieten sie Wärme und Komfort. Oft mit einem robusten, wasserabweisenden Äußeren und einer dicken Sohle.
  • Schnürboots: Diese Boots sind nicht nur praktisch, sondern auch ein modisches Statement. Sie reichen oft bis zum Knöchel und haben eine markante Schnürung.
  • Winter-Boots mit Fell: Ein Trend, der nie aus der Mode kommt. Sie sind besonders weich und warm und oft mit Kunstfell oder echtem Fell besetzt.

Kombinationsmöglichkeiten für deine Winterboots

1. Casual Look

Für einen entspannten Alltagslook kombiniere deine Winterboots mit Jeans. Eine Skinny Jeans, die in die Boots gesteckt wird, schafft einen sauberen, modernen Look. Dazu passt ein Oversize-Pullover oder eine lässige Strickjacke.

2. Eleganter Stil

Auch zu formelleren Anlässen kannst du deine Winterboots tragen. Wähle ein Paar mit schlichtem Design und kombiniere sie mit einer eleganten Stoffhose oder einem Midirock. Ein Kaschmirpullover oder eine schicke Bluse runden den Look ab.

3. Trendy und Modern

Für einen trendigen Look experimentiere mit Lagen und Texturen. Ein langer Mantel über einer Lederleggings, kombiniert mit robusten Schnürboots, schafft einen edgy Look. Accessoires wie Mützen oder große Schals setzen zusätzliche Akzente.

Farben und Materialien: Dein Wegweiser durch die Welt der Winterboots

Die richtige Farbe und das passende Material deiner Winterboots spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, deinen persönlichen Stil zum Ausdruck zu bringen und deine Outfits aufzuwerten. Hier ein tieferer Einblick in die Welt der Farben und Materialien von Winterboots:

Farbauswahl: Von Klassisch bis Kühn

  1. Klassisches Schwarz und Braun: Diese Farben sind wahre Alleskönner. Schwarz passt zu nahezu allem und verleiht jedem Outfit eine gewisse Eleganz. Braun, besonders in wärmeren Tönen, ist ideal für einen natürlichen, erdigen Look und harmoniert wunderbar mit Herbstfarben wie Orange, Grün und Burgunderrot.
  2. Mutige Farben: Wenn du dich abheben möchtest, wähle Boots in auffälligeren Farben wie Rot oder Blau. Solche Farbtöne setzen starke Akzente und können selbst das schlichteste Outfit aufpeppen. Ein Paar rote Boots bringt Leben in ein monochromes Ensemble, während blaue Boots besonders gut zu Jeans und neutralen Farben passen.
  3. Pastelltöne: Für einen sanfteren, feminineren Look sind Winterboots in Pastelltönen wie Rosa, Hellblau oder Lavendel eine charmante Wahl. Sie eignen sich besonders gut für den Übergang von Winter zu Frühling und lassen sich schön mit hellen Wollmänteln und weichen Strickwaren kombinieren.

Materialvielfalt: Elegant bis Sportlich

  1. Leder: Lederboots sind ein Klassiker und strahlen zeitlose Eleganz aus. Sie sind nicht nur langlebig, sondern auch vielseitig. Glattleder verleiht einen eher formellen, polierten Look, während genarbtes Leder rustikal und lässig wirkt.
  2. Wildleder: Wildlederboots sind für ihre weiche Textur und ihren casual Look bekannt. Sie passen hervorragend zu Boho- oder lässigen Streetstyle-Outfits. Allerdings benötigen sie mehr Pflege, besonders bei Schnee und Regen, da Wildleder empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit ist.
  3. Kunststoffe und Synthetik: Für diejenigen, die nach einer veganen Option suchen oder ein begrenztes Budget haben, sind Boots aus Kunststoffen und synthetischen Materialien eine gute Wahl. Moderne Technologien ermöglichen es, dass diese Materialien oft kaum von echtem Leder oder Wildleder zu unterscheiden sind.
  4. Gefütterte Boots: Viele Winterboots sind mit kuscheligem Futter ausgestattet, das deine Füße warm hält. Materialien wie Schafwolle oder künstliches Fell bieten zusätzliche Wärme und Komfort.

Pflege und Langlebigkeit: So erhältst du deine Winterboots

Die richtige Pflege deiner Winterboots ist entscheidend, um ihre Lebensdauer zu verlängern und sie Saison für Saison in bestem Zustand zu halten. Hier sind einige ausführlichere Tipps und Techniken, um deine Winterboots optimal zu pflegen:

Allgemeine Pflegetipps

  1. Regelmäßige Reinigung: Beginne mit der regelmäßigen Reinigung deiner Boots. Entferne Schmutz und Salzablagerungen nach jedem Tragen mit einer weichen Bürste oder einem feuchten Tuch. Dies ist besonders wichtig bei Salzablagerungen, da Salz das Material angreifen und dauerhafte Schäden verursachen kann.
  2. Trocknen lassen: Lasse deine Boots nach dem Tragen immer gut trocknen. Vermeide direkte Hitzequellen wie Heizkörper oder Föhne, da diese das Material beschädigen können. Stattdessen sollten die Boots bei Raumtemperatur an einem gut belüfteten Ort trocknen.
  3. Form erhalten: Verwende Schuhspanner, um die Form deiner Boots zu erhalten. Dies verhindert, dass sie sich verziehen oder Falten bilden, wenn sie nicht getragen werden.

Spezielle Pflegetipps nach Material

  1. Lederboots:
    • Imprägnierung: Behandle Lederboots regelmäßig mit einem Imprägnierspray, um sie wasserabweisend zu machen.
    • Lederpflege: Verwende Lederpflegecremes oder -öle, um das Leder geschmeidig zu halten und Risse zu vermeiden. Achte darauf, dass das Produkt für die spezifische Lederart deiner Boots geeignet ist.
    • Polieren: Um das Aussehen aufzufrischen, kannst du deine Lederboots gelegentlich polieren. Wähle eine Schuhcreme, die der Farbe deiner Boots entspricht.
  2. Wildlederboots:
    • Spezielle Bürsten: Verwende eine spezielle Wildlederbürste, um das Material aufzufrischen und Schmutz sanft zu entfernen.
    • Fleckenbehandlung: Bei hartnäckigen Flecken kann ein Wildleder-Radiergummi helfen. Für tiefere Flecken sind spezielle Wildlederreiniger verfügbar.
    • Imprägnierung: Auch Wildleder sollte regelmäßig imprägniert werden, um es vor Wasser und Flecken zu schützen.
  3. Synthetische Materialien:
    • Einfache Reinigung: Boots aus synthetischen Materialien sind oft leichter zu reinigen. Ein feuchtes Tuch und mildes Seifenwasser reichen in der Regel aus.
    • Lufttrocknung: Auch hier ist Lufttrocknung wichtig, um das Material nicht zu beschädigen.

Lagerung

  • Richtige Lagerung in der Nebensaison: Wenn du deine Winterboots für längere Zeit nicht trägst, lagere sie an einem kühlen, trockenen Ort. Vermeide feuchte Keller oder heiße Dachböden, da extreme Temperaturen und Feuchtigkeit das Material beschädigen können. Bewahre sie am besten in einem Schuhkarton oder einem Stoffbeutel auf, um Staubansammlungen zu verhindern.

Wiederbelebung alter Boots

  • Auffrischen: Wenn deine Boots nach einigen Saisons abgenutzt aussehen, kannst du sie oft mit ein wenig Pflege wiederbeleben. Bei Lederboots kann eine neue Schicht Schuhcreme Wunder wirken. Bei Wildleder kann eine sorgfältige Reinigung und das erneute Aufbürsten das Material wieder auffrischen.

Professionelle Pflege

  • Schuster oder professionelle Reinigung: Bei besonders hochwertigen oder empfindlichen Boots kann es sich lohnen, sie zum Schuster zu bringen oder professionell reinigen zu lassen. Dies kann besonders bei hartnäckigen Flecken oder tief sitzenden Schäden sinnvoll sein.

Häufige Fehler vermeiden

  • Zu viel Wasser: Vermeide es, deine Boots komplett in Wasser zu tauchen, besonders wenn sie aus Leder oder Wildleder sind.
  • Übermäßige Hitze: Setze deine Boots keiner direkten Hitze aus. Dies kann das Material austrocknen und beschädigen.
  • Falsche Pflegeprodukte: Verwende immer Produkte, die für das spezifische Material deiner Boots geeignet sind.

FAQ

Wie kombiniere ich Winterboots im Büro?
Für ein bürotaugliches Outfit wähle ein Paar elegante, schlichte Boots. Kombiniere sie mit einer gut sitzenden Hose und einem Blazer für einen professionellen Look.

Kann ich Winterboots auch im Frühling tragen?
Ja, einige leichtere Modelle eignen sich auch für kühlere Frühlingstage. Kombiniere sie mit einer Jeansjacke und leichten Stoffen, um den Übergang zwischen den Jahreszeiten zu meistern.

Welche Socken trage ich zu Winterboots?
Dicke, wärmende Socken sind ideal. Wenn deine Boots jedoch schon gut gefüttert sind, kannst du auch normale Socken tragen. Achte darauf, dass sie lang genug sind, um deine Knöchel zu bedecken.

Unser Fashion-Fazit

Winterboots sind ein unverzichtbares Element in jedem Winterkleiderschrank. Sie bieten nicht nur Schutz und Wärme, sondern sind auch ein modisches Statement. Ob lässig, elegant oder trendbewusst – mit den richtigen Winterboots und Kombinationstipps bist du immer stilvoll unterwegs. Experimentiere mit verschiedenen Stilen und finde den Look, der zu dir passt. Und vergiss nicht, deine Boots gut zu pflegen, damit sie dich viele Winter lang begleiten können.

Foto: Volodymyr / stock.adobe.com

Saralisa Volm im Interview

saralisa volm ajoure

Du hast bereits in vielen TV-Produktionen mitgewirkt. An welche erinnerst du dich besonders gut und gerne?

Besonders gerne erinnere ich mich an meinen zweiten Film „Dancing with Devils“, der ein richtiger Genre-Film ist und im Hamburger Drogenmilieu spielt. Ich hatte hier sehr viel Einfluss auf die Geschichte und meine Figur und es war eine sehr spannende und aufregende Zeit, diesen Film entstehen zu sehen. Im Allgemeinen habe ich aber immer dann gute Erinnerungen an Filme, wo sowohl die Geschichte, als auch das Team besonders und liebenswert sind. Einen Film zu machen, ist jedes Mal eine Überraschung. Man weiß nie genau, worauf man sich einlässt.

War „Schauspielerin“ immer dein Traumberuf gewesen?

Fast immer. Ich wollte zunächst Tanzen und Schreiben. Mit 12 wusste ich dann aber schon, dass ich spielen will. Das ist wohl in mir drin und das Schreiben ist mir auch geblieben, weswegen ich mich sehr über die Möglichkeit gefreut habe, ein Buch zu veröffentlichen. Ich finde auch, dass sich das Schauspielen und das Schreiben sehr gut ergänzen, weil der eine Beruf so viel ruhiger ist, als der andere. Beim Schreiben kann man sich zurückziehen, muss morgens nicht aufstehen, sondern kann direkt im Bett anfangen zu arbeiten. Das ist sehr entspannt.

saralisa volm katja hentschel

Hast du schon mal zu hören bekommen, du solltest lieber „etwas Anständiges“ machen?

In jedem Fall habe ich schon oft zu hören bekommen, dass ich etwas machen sollte, bei dem man regelmäßiger und mehr Geld verdient. Aber ich fand das nie so attraktiv wie die Aussicht Filme zu machen.

Als Schauspielerin hast du auch schon Erotik-Szenen abgedreht. Wie darf man sich eine verruchte Sex-Szene, begleitet von so vielen Kameras, vorstellen? Ist das schwierig, sich zu überwinden oder gehört das eben einfach dazu?

Schauspielen heißt für mich in vielerlei Hinsicht mich zu überwinden, immer wieder auf‘s Neue. Meine Erfahrungen, mein Körper, meine Gefühle werden für mich beim Dreh zu Material um meine Figur auszufüllen. Da wirft man alles in die Waagschale und gibt extrem viel Preis, vor allem psychologisch.

Was ist die größte Schattenseite am Schauspielberuf? Und welches sind die schönsten Vorzüge?

Ich denke, die größte Schattenseite ist, dass man besetzt werden muss. Du kannst Dir die guten Rollen nicht einfach aussuchen, sondern musst sie Dir verdienen und erarbeiten. Das ist natürlich nicht immer leicht und bringt einen in eine gewisse Abhängigkeitssituation. Dafür hat man einen sehr abwechslungsreichen Beruf, der einem erlaubt in vielen unterschiedlichen Leben zu Gast zu sein. Man arbeitet projekteweise, intensiv und gerät oft an seine eigenen Grenzen. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.

Mal was ganz anderes: Du bist ja auch Mutter von zwei kleinen Kindern. Wie kriegt man das unter einem Hut? Einen doch ziemlich stressigen Job und die Familie.

Das frage ich mich auch jeden Tag. Und es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich dann immer eine Antwort parat habe. Ich bin selbst oft ratlos, wie wir die Bedürfnisse und Verabredungen von vier unterschiedlichen Personen koordinieren sollen. Aber irgendwie bekommt man es dann meistens hin. Das heißt einfach viel telefonieren, absprechen und organisieren. Ab und an muss dann einer in den sauren Apfel beißen und akzeptieren, dass nicht immer alles möglich ist. Für mich bedeutet Familie auch, dass man manchmal zu Gunsten der Anderen entscheidet und das gerne tut.

Welche Vorsätze hast du für’s neue Jahr?

Ich werde nächstes Jahr 30 und denke deshalb gerade besonders intensiv über Vorsätze nach. Ich denke, ich werde mir vornehmen, meine Ziele noch klarer zu definieren und mich noch mehr auf das zu fokussieren, was ich machen möchte. Manchmal ist es wichtig den Schrott aus seinem Leben zu werfen, um Platz für die Dinge zu schaffen, von denen man wirklich überzeugt ist. Es gibt da diesen schönen Satz von Jim Carry: “You can fail at doing what you don’t want so you might as well take a chance at doing what you love.”

saralisa volm

Fotos: Katja Hentschel

Little White Dress – Zeitlose Eleganz in Weiß

Little White Dress

Das Kleine Schwarze hat jede von uns als Must-have in der Garderobe – und das oft gleich mehrfach. Aber hast du es auch in Weiß?

Das Little White Dress (LWD) ist nämlich wie sein schwarzes Pendant unglaublich vielfältig und zu fast jedem Anlass tragbar, es wirkt weniger verrucht, dafür umso eleganter und freundlicher als die dunkle Variante. Tagsüber und vor allem an wärmeren Tagen ist Weiß die passendere Wahl bei Kleidern, aber auch im Winter punktet frau mit der Unschuldsfarbe.

So trägst du dein Little White Dress

Super angesagt ist der Stilbruch mit schwarzer Strumpfhose und Boots, elegant und sexy wird’s mit nackten Beinen und Pumps. Ganz kurz oder bis zum Knie, lange Ärmel oder schulterfrei – auch das Kleine Weiße gibt es in vielen verschiedenen Formen und Längen. Je nach Stil lässt sich das Stück sowohl im Büro als auch zum ersten Date oder auf der nächsten Party tragen. Und das Allerbeste: Weiß ist nicht gleich Weiß. Je nach Hauttyp darf gerne variiert werden von Schneeweiß über Eggshell und Champagner bis zu rosastichigen Farbnuancen.

Styling-Ideen für das Little White Dress

1. Casual Chic mit Sneakers und Jacke

Für einen entspannten, lässigen Look kombiniere dein LWD mit weißen Sneakers und einer leichten Jeansjacke. Dieser Stil eignet sich perfekt für lockere Treffen mit Freunden, Wochenendausflüge oder Stadtbummel. Die Kombination aus dem frischen Weiß des Kleides und der sportlichen Note der Sneakers verleiht dir einen jugendlichen und dennoch modischen Auftritt.

2. Eleganz mit Absatzschuhen und Statement-Accessoires

Möchtest du deinem Little White Dress einen Hauch von Eleganz verleihen? Greife zu hochwertigen Absatzschuhen wie Pumps oder Sandalen mit Absatz. Diese heben das Outfit auf eine neue Stufe und sind ideal für Abendveranstaltungen, formellere Anlässe oder elegante Dinner. Füge Statement-Accessoires wie auffällige Ohrringe oder eine schicke Clutch hinzu, um deinem Look das gewisse Etwas zu verleihen.

3. Sommerliche Leichtigkeit mit Hut und Sandalen

Das LWD eignet sich perfekt für warme Tage und sonnige Abenteuer. Kombiniere es mit einem stilvollen Hut, um dich vor der Sonne zu schützen und gleichzeitig deinem Outfit eine lässige Note zu verleihen. Flache Sandalen vervollständigen den sommerlichen Look. Dieser Stil ist ideal für Strandausflüge, Picknicks im Park oder Festivals.

4. Stilvoll im Büro mit Blazer und Loafers

Wenn du dein Kleines Weißes im Büro tragen möchtest, kannst du es mit einem gut geschnittenen Blazer kombinieren. Wähle neutrale Farben wie Schwarz oder Navy, um einen professionellen Look zu erzielen. Ergänze das Outfit mit klassischen Loafers oder schlichten Pumps. Achte darauf, dass das Kleid eine angemessene Länge hat und nicht zu viel Haut zeigt.

5. Boho-Chic mit Fransenweste und Sandalen

Für den perfekten Boho-Chic-Look kombiniere dein LWD mit einer Fransenweste und flachen Sandalen. Voilà – du bist bereit für Sommerfestivals, Open-Air-Konzerte oder gemütliche Gartenpartys. Vergiss nicht, ein paar Armbänder oder Fußkettchen hinzuzufügen, um den Boho-Stil abzurunden.

Wir haben ein paar wunderschöne Little White Dress Modelle für jeden Anlass für dich herausgesucht:

Unser Fazit zum Little White Dress: Vielseitigkeit auf ganzer Linie

Das „Little White Dress“ ist ein wahrer Alleskönner in deiner Garderobe. Von lässig bis elegant, von sommerlich bis bürotauglich – die Kombinationsmöglichkeiten sind schier endlos. Mit den richtigen Accessoires und Schuhen kannst du jedes Mal einen einzigartigen Look kreieren. Also, sei kreativ, experimentiere und lasse dein LWD zu einem wahren Hingucker in jeder Situation werden!

Foto: kiuikson / stock.adobe.com

Top 5 High End Produkte

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High End Produkte halten nicht immer das, was sie versprechen – trotz des teuren Preises. Damit ihr wisst, was sich wirklich lohnt, verraten wir euch unsere Lieblinge.
 

Lancôme – Teint Idol Ultra 24h

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Tragekomfort und Perfektion – und das den ganzen Tag. Die Foundation von Make-Up-Giganten Lancôme ist jeden Cent wert: Sie lässt sich super einfach verteilen, mattiert und verdeckt jede Unreinheit, verleiht ein absolut ebenmäßiges Hautbild ohne Maskeneffekt und riecht dazu noch wunderbar angenehm. Daumen hoch!
 

Bobby Brown – Pinsel Sets

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Damit wird das Schminken zu einem ganz anderem Erlebnis: Mit den richtigen Pinseln und Utensilien lässt sich noch mehr aus guten Produkten herausholen. Bobby Brown ist hierbei das Maß der Dinge. Die Pinsel sind schier von einer anderen Welt – so auch das Schminkergebnis. Die Produkte sind zwar ein teures Vergnügen, halten dafür wesentlich länger und leisten viel bessere Arbeit als ihre günstigeren Vertreter.
 

Chanel – Inimitable

CHANEL-Inimitable
Perfekt proportionierte Wimpern für einen gelungenen Augenaufschlag: Chanel bietet Verlängerung, Verdichtung, Volumen und Schwung. Die Bürste umfasst jedes noch so kleine Härchen und intensiviert Farbe und Form der Wimpern im Handumdrehen. Unübertroffen und betörend.
 

Mac – Lipstick Red

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Rote Lippen sind der Inbegriff der puren Verführung – und ziemlich schwer sauber hinzukriegen. Mac bietet eine ganze Reihe von großartigen Lippenstiften, unser Favorit ist aber eindeutig das intensive Rot.
 

Urban Decay – Naked Palette

Urban-Decay---Naked-Palette
Wenn Beauty-Gurus nur eine Lidschatten-Palette benutzen dürften, dann wäre es sicherlich die Naked Palette von Urban Decay. 16 Farben, die wahre Wunder bewirken. Intensive Töne, die perfekt aufeinander abgestimmt sind, langanhaltende Farben und ein Look so natürlich, wie als wäre man ungeschminkt.
 

Fotos: PR / Douglas

Nina Vorbrodt: „Als Frau hat man es in der Schauspielbranche sehr schwer.“

Nina Vorbrodt

Nina Vorbrodt kennen alle eingefleischten Comedy-Fans und Sketch-Liebhaber: Als Teil des „Sechserpacks“ flimmert sie jede Woche auf Sat.1 über unsere Fernseher. Angefangen hat aber alles schon mit der Lindenstraße Einblicke in die Schauspiel-Branche gibt Nina im exklusiven Interview mit AJOURE und verrät dabei die Sonnen- und Schattenseiten.

Wir sehen dich regelmäßig als Teil des Sechserpacks auf Sat.1. Die Sendung ist super erfolgreich und hat ganze 7 Staffeln. Was ist dir in den 7 Jahren Sechserpack am meisten im Kopf hängen geblieben?

Die tollsten Schauspielerkollegen (und NICHT Comediankollegen) und ein wirklich familiäres Team. Fast immer die selben Leute in all den Jahren. Da konnte man sich sehr gut aufgehoben fühlen. Wir hatten natürlich immer wahnsinnig viel zu lachen. Vor allem, wenn wieder jemand von uns dem Kostüm/Maskenbus entstieg… Allerdings ist mir auch im Kopf hängen geblieben, daß wir keine Wiederholungshonorare bekommen. Seit fünf Jahren wird nichts Neues produziert.
Der Sender wiederholt und wiederholt und wir sehen nichts davon. Das ist bitter.

Hat man es als Frau in der Comedy-Branche schwerer? Die ist ja bekanntermaßen von Männern dominiert.

Da ich mich nicht als Comedian bezeichne, bin ich ja gar nicht speziell in dieser Branche unterwegs. Im Gegenteil, ich freue mich sehr darüber, daß ich gerade langsam aus dieser Schublade rausklettern darf. Tolle Projekte in letzter Zeit, in denen ich endlich wieder ernste Charaktere verkörpern durfte. Das finde ich schon ziemlich blöd an Deutschland: Einmal Ulknudel (fast) immer Ulknudel. Dabei kapieren die Wenigsten, daß wir selbst beim Sechserpack größtenteils die Sachen „trocken weg“, also ernst gespielt haben und nur der Inhalt die Komik hervorgerufen hat. Aber als Frau hat man es auf jeden Fall in der Schauspielbranche sehr schwer, denn in jedem Film, in jeder Serie gibt es grundsätzlich überwiegend Männerrollen, so wie es auch überwiegend Regisseure, Kameramänner, Tonmeister, Beleuchter etc. gibt. Da ist noch viel Handlungsbedarf, was die Gleichstellung von Frauen und Männern betrifft. Um solche und andere Themen kümmern sich der Bundesverband Schauspiel und die Deutsche Akademie für Fernsehen. In beiden Verbänden bin ich Mitglied der ersten Stunde.

Als Frau hat man es auf jeden Fall in der Schauspielbranche sehr schwer

Wie schwer war es, im Fernsehen Fuß zu fassen? Erinnere dich mal an deine Anfänge zurück. Was muss man mitbringen, um langfristig Erfolg zu haben?

Ich bin mir durchaus dessen bewusst, daß ich da ganz großes Glück hatte. In einer Zeit, als die „Lindenstrasse“ die einzige Soap im deutschen TV war und es nur eine handvoll so junger „Schauspielerinnen“ in Deutschland gab. Das ganze Business war ja komplett anders gestrickt. Während man sich heute mit dem Handy selber zu hause filmend mit einem E-Casting für eine Rolle bewirbt, haben damals 800 Mädels einen Brief geschrieben, um Benny Beimers Freundin zu werden. Davon wurden 38 zu einem ausgiebigen Vorstellungsgespräch mit Hans W. Geißendörfer, Horst Scheel, dem Casting Dirctor und einigen WDR-Obermackern eingeladen. Dann erst wurden „Probeaufnahmen“ mit sechs der Bewerberinnen gemacht. Ein Verfahrenm wie es heute absolut undenkbar ist. Auf jeden Fall habe ich „gewonnen“ und durfte somit die beste Schauspielschule überhaupt besuchen. Die „Lindenstrasse“ und ihre alten Hasen haben mir die wichtigsten Dinge über Schauspiel und Kameraarbeit beigebracht. „Learning bei Tuing“.
Man muss Durchhaltevermögen und ein gutes Selbstbewusstsein mitbringen um langfristig Erfolg zu haben. Sehr wichtig ist auch eine gute Portion Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, Entscheider in den richtigen Positionen, die einen mögen und schätzen.

Welche Projekte stehen bei dir 2015 an?

Ein paar Anfragen, aber noch nichts Konkretes. Das ist aber völlig normal. Die Branche macht jetzt ersteinmal Winterschlaf.

Musst du als Schauspielerin mehr auf dein Aussehen achten als die Otto Normalverbraucherin?

Naja, auf roten Teppichen sollte man natürlich nicht gerade in der Jogginghose erscheinen, aber zu den Dreharbeiten kann ich morgens ganz bequem ungeschminkt antanzen und werde am Set erstmal „wachbetüddelt“. Luxus.

Nina Vorbrodt für Ajoure

Bitte vervollständige noch folgende Sätze:

Als Kind war mein Traumberuf… erst „Forscherin in alten Schlössern und Burgen“ und als man mir sagte, daß das kein wirklicher Beruf wäre switschte das ganz schnell zu Schauspielerin.

Meine schlimmste Rolle war… sie haben ALLE Spaß gemacht. Eine „schlimme Rolle“ würde ich gar nicht erst annehmen. Unangenehm ist es immer nur dann, wenn man im Winter draußen im Kleidchen „Sommer spielt“. Bin eine fürchterliche Frostbeule.

In meiner Handtasche habe ich immer… Taschentücher und Kaugummis.

Fotos: AJOURE´ Redaktion

Mützentrends

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Wenn die ersten Schneeflocken auf uns nieder taumeln und uns der eisige Wind durchs Ohr zischt, dann wird es Zeit unserem kleinen, zarten Kopf die Wärme zu schenken, die er braucht.

Und eins soll euch gesagt sein: Langweilige Beanies, die fast doppelt so hoch sind wie der eigene Kopf, sind Schnee von gestern! Dieses Jahr wird es flauschig, bunt und glamourös.

Uns Frauen kann es nie warm genug sein. Egal wie warm es im Winter ist, wir frieren! Und da Kunstfelle sowieso top angesagt sind, kuscheln wir auch unseren Kopf wohlbesonnen damit ein. Wer es provokant mag, wählt dabei wilde Tiermuster, doch auch einfarbig ist dieser Kopfschmuck ein totaler Hingucker und definitiv die wärmste Variante, mit der wir uns vor der Kälte schützen können.

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Auffällige Muster und Farbspiele sind ein Muss für die, die mit einer Mütze nicht nur einen Zweck erfüllen, sondern auch Style beweisen wollen. Der Kopfschmuck kann in diesem Jahr gar nicht bunt und extravagant genug sein. Prints, eingestrickte Designs, dicke Bommeln oder Mützen mit einem Schleier erobern in dieser Saison die Stores. Auch Hahnentritt gilt nicht nur bei Jacken und Mänteln als absolutes Trendmuster.

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Doch neben all der Extravaganz, muss es auch ab und an mal glamouröus sein, denn nicht zu jedem Outfit passt eine Mütze. Für den elegant gewählten Stil, ist der Hut ein perfektes Accessoire und das Gute ist: Selbst die gibt es wintertauglich in wärmender Wolle.

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Egal wie kalt es wird, wir überstehen es mit Stil! Und wer sich zu eitel ist und Angst um seine Frisur hat – Irgendwo da draußen gibt es immer eine Mütze, die es wert ist sie zu zerstören!

 

Foto top: asos.de, Artikelbilder: mytheresa.de

Keine Lust aufs Bett?!

Keine Lust aufs Bett?!

5 Orte, an denen Sex sowieso viel spannender ist.

Im Auto

Jack und Rose haben’s in Titanic vorgemacht: Manchmal gibt es nicht Romantischeres als die beschlagenen Fensterscheiben nach wildem, spontanem Car-Sex. Wir raten übrigens davon ab, es auf dem Hintersitz zu treiben – viel zu wenig Platz, es sei denn, ihr wollt ein paar Verrenkungen üben. Der Beifahrersitz ist die bessere Wahl.

Im Treppenhaus

Okay, hierzu gehört ‘ne Menge Mut, dafür ist es umso spannender: Auf einem leeren Treppengeländer, wo der Nachbar jeder Zeit vorbei laufen kann, wo jedes noch so leise Geräusch als Echo widerhallt. Bei Tag ist der Adrenalinschub besonders groß. Sex im Treppenhaus auch was für Fitness-Fanatiker: Das Anlehnen und Hochheben am Geländer verbrennt mehr Kalorien als man denkt.

Auf dem Küchentisch

Umgeben von zerbrechlichem Porzellan, filigranen Gläsern und scharfen Messern, wenn das Wasser im Topf hochkocht und die Lust im Körper gleich dazu. Sex in der Küche, ob nun auf dem Boden oder wie im Film auf dem Küchentisch (vorher natürlich alles vom Tisch runterschmeißen), ist eine spannende Abwechslung für alle, die mal was anderes als das Bett sehen wollen, aber keine Lust haben, von anderen entdeckt zu werden.

Im Pool, See oder Meer

Sex unter der Dusche kennt jeder, aber habt ihr’s mal an ‘nem anderen feuchten Ort probiert? Heimlich im See oder im Meer, mit hunderten Fremden um euch herum und der Körper mit Wasser bedeckt, vielleicht der ein oder andere skeptische Blick. Wem das zu viel ist, der kann’s ja mal im heimischen Pool ausprobieren. Vorteil: Das Wasser trägt die Körper, ist also gar nicht mal anstrengend.

Im Park

Spontan, wenn die Lust einen beim Spaziergang, Joggen oder Picknick überkommt. Ein ruhiges Plätzchen im Gebüsch oder hinter Bäumen kann so viel erregender sein als das Bett zu Hause. Der Kick, von einem Vorbeilaufenden entdeckt zu werden, treibt die Aufregung in schwindelerregende Höhen. Die ganz Harten halten auch die eisigen Temperaturen nicht von Sex an der frischen Luft ab.

 

Foto: Piotr Marcinski / stock.adobe.com

Beauty No-Gos

Beauty No-Gos

Die Möglichkeiten der Beautyindustrie sind nahezu unbegrenzt. Für jeden scheinbaren Makel gibt es eine Lösung, was jedoch auch dazu verführen kann, tief ins Fettnäpfchen zu treten. Wir decken die 10 schlimmsten Beauty No-Gos auf.

Wimpern wie Spinnenbeine

Mascara wird oftmals zum Verdichten der Wimpern verwendet, was in Maßen auch zu einem schönen Effekt führen kann. Wenn die Haare ums Auge jedoch an ein Insekt erinnern, sollte das Make-up-Entfernertuch her. Wer noch mehr Abhilfe schaffen will, streicht nach dem Tuschen mit einem sauberen Wimpernbürstchen durch die Häärchen und entfernt so überflüssige Mascara.

Rougebalken

Rot, Rosa, Peach… Die Auswahl an Rouge ist groß und genauso schnell hat Frau daneben gegriffen. Das Wangenrot sollte nur dezent etwas Frische ins Gesicht zaubern und auf keine Fälle zum Hingucker werden. Für die richtige Dosierung sorgt ein mittelfest gebundener Pinsel, der nicht zu viel Produkt aufnimmt. Wer doch mal zu tief ins Töpfchen gegriffen hat, kann einen sauberen Puderpinsel zum Verblenden benutzen. Adé dicke Balken!

Foundation-Fehlgriff

In der Drogerie ist es leider immer noch ein alltägliches Problem: Die Foundations sind oftmals viel zu dunkel für den durchschnittlichen europäischen Typus. Hier empfiehlt sich der Gang in die Parfümerie, wo man das Make-up vor dem Kauf auf eine Partie am Hals auftragen lassen kann. Ein Test auf dem Handrücken ist nicht aussagekräftig, da die Haut dort oftmals ganz anders gefärbt ist als im Gesicht. Am besten mehrere Töne nebeneinander auftragen, kurz antrocknen lassen und dann vergleichen.

Lidschatten in der Lidfalte

Dieses Szenario sollten eigentlich Großmütter das letzte Mal erlebt haben. In Zeiten von Lidschattenprimer und farbigen Bases ist es ein No Go, wenn der Lidschatten sich in die Falten verkrümmelt. Zwei Dinge sind für den perfekten Sitz am Auge wichtig: Die Basis sollte nicht zu dick aufgetragen werden und der Lidschatten muss eine gewisse Pigmentierung aufweisen. So rutscht nichts mehr an den falschen Platz.

Fliegende Härchen

Im Winter kommen sie besonders häufig vor. Fliegende Härchen stehen vom Kopf ab, egal wie sorgfältig zuvor Glätteisen und Co. verwendet wurden. Dieses Dilemma wird zumeist von trockenen Haaren verursacht, die zu wenig Pflege abbekommen haben. Eine simple Lösung ist Haaröl, welches das Gestrüpp mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgen kann. Dies wird nach dem Waschen aufgetragen, einmassiert und danach kommt der Föhn wie gewohnt zum Einsatz. Durch die erweiterte Pflege bleiben die Haare liegen. Wer nach dem Tragen einer Mütze dennoch unter den abstehenden Haaren leidet, kann diese kurzzeitig mit Haarspray bändigen. Eine Minigröße davon hat stets Platz in der Handtasche.

Lippenstift auf den Zähnen

Verführerische Lippen, ein sattes Rot und dann das Desaster – Lippenstift auf den Zähnen. So möchte man sein Date nicht begrüßen und Lächeln geht schon gar nicht. Abhilfe gegen das lästige Phänomen bieten langanhaltende Produkte, die sich nicht so auf den Beißern abstempeln. Ein wenig Puder zwischen den Schichten Lippenstift kann ebenso helfen. Wenn alles davon versagt: Finger zwischen die Lippen und rausziehen. Der überflüssige Lippenstift landet so am Finger und nicht auf den Zähnen. Finger danach säubern.

Angekaute Fingernägel

Ein eingerissener Nagel ist schon schmerzhaft… Angekaute Nägel hingegen sind die Spitze des Ekels. Meist nagt die Besitzerin dieser Hände aus Angst oder Stress auf ihnen herum, was jedoch nicht sein muss. Es gibt innovative Nagellacke und Nagelöle, die gewollt widerlich schmecken, sodass dem Kauenden die Lust auf die Knabberei vergeht.

Verfärbte Zähne

In der Ära des Bleachings und anderer künstlicher Zahnaufbesserungen sind gelbe Zähne kein Manko, mit dem man leben müsste. Die Aufbesserungen sind zwar teuer, aber in den meisten Fällen unglaublich ergiebig. Hierzu ist eine Beratung bei einem Zahnarzt der erste Schritt, um den Zustand der Zähne feststellen zu lassen. Danach kann munter verbessert werden.

Clown-Alam

Es gibt ungefähr drei Tage im Jahr, an denen es erlaubt ist, wie ein Clown aufzutreten. Dann darf es bunt, bunter, am buntesten sein – doch für den Rest des Jahres gilt: Wer nicht gerade seinem Kleinkind eine Freude auf dessen Geburtstag machen will, sollte es dezent mit dem Make-Up halten. Ein kleiner Akzent auf den Lippen oder auf den Augen reicht vollkommen aus. Das lohnt sich gerade auf Hinblick zur Männerwelt, die zu viel Make-up ohnehin als unattraktiv empfinden.

Sonnenbank-Desaster

Im 21. Jahrhundert ist es hinreichend bewiesen, dass Sonne nicht nur knackig braun sondern auch krank machen kann. Dasselbe gilt für das Sonnenstudio, welches all zu oft missbraucht wird, um scheinbares Leben in den Teint zu bringen. Häufige Besuche in diesem Etablissement bringen jedoch frühere Alterung und Hautschäden mit sich, die sich nur schwer reparieren lassen. Deshalb Finger weg von der übermäßigen Bräune und zurück zur edlen Blässe. Wer dennoch nicht verzichten kann, sollte über ein Bronzepuder nachdenken. Das lässt sich am Ende eines langen Tages ohne Schäden abwaschen.

Foto top: Make Up von Renata Alves dos Anjos via flickr.com, CC BY 2.0

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