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Kalorienfalle Weihnachten – Dos and Don’ts auf dem Plätzchen-Teller

Chocolate-Chip

Weihnachten ist mit Abstand die süßeste Jahreszeit überhaupt. An jeder Ecke wimmelt es nur so von Leckereien, denen sowohl Mann als auch Frau kaum widerstehen können. Der Duft von Zimt lockt aus jedem Café und so wird der Nachmittag schon mal zur Schlemmerzeit. Doch Vorsicht: Das kann böse auf die Hüften gehen. Ajouré checkt die leckersten Verführungen im Vorfeld auf ihren Kaloriengehalt.

Eine Sekunde auf der Zunge, 10 Jahre auf der Hüfte

Von kaum einer Süßigkeit ist es leicht nur ein Stückchen zu nehmen und so kommen schnell 100 Gramm zusammen. Das bedeutet meist einen rapiden Anstieg bei der Kalorientabelle. Gebrannte Mandeln schlagen bei einem kleinen Tütchen von 100 Gramm bereits mit 503 Kilokalorien zu Buche – und mal ehrlich: Die Tüte ist ruckzuck leer. (Mit 200 Gramm Pizza Margherita käme man auf denselben Wert.) Die erhöhte Zahl an Kalorien kommt hier vom süßen Überzug, auf den man auch verzichten könnte. Ungesüßte Mandeln wirken sich gut auf den Herzkreislauf aus.

Plätzchen

Plätzchen sind wohl am beliebtesten bei Kindern, doch auch hier bitte auf die Masse achten. 100 Gramm Kekse kommen je nach Sorte auf 428 Kilokalorien. Spitzgebäck wartet mit 493 Kalorien auf und Spekulatius mit 484. Am kalorienärmsten sind Zimtsterne mit 395 Kilokalorien. Zuckerguss wurde hier nicht mit einberechnet. Vergleichsweise könnte man statt der Zimtsterne auch einen handelsüblichen Burger verdrücken, es käme in etwa auf die gleiche Summe heraus.

Chocolate-Truffles
Kalorienbomben

Mächtige Auswirkungen haben beispielsweise Marzipan mit 486 Kilokalorien und Nougat mit 545. Stattdessen könnte man auch 100 Gramm kohlehydratreiche Kartoffelsticks verzehren, die immerhin in purem Fett zubereitet wurden.

Bittere Schokolade ist besser?

Gerade bei Schokolade scheiden sich die Geister. Bei drei Sorten (Weiß, Vollmilch und Zartbitter) auch kein Wunder. Wer hier glaubt, mit dem Verzehr von dunkler Schokolade Kalorien einzusparen, der irrt gewaltig. 100 Gramm enthalten 481 Kalorien, bei der Vollmilchvariante sind es nur knapp 50 mehr. Kein großer Unterschied also…

Zum Glück gibt es genug gesunde Alternativen und zudem das gute alte Fitnessstudio um die Ecke, an dem man die süßen Sünden schön wieder abtrainieren kann.

Chocolate Chip by Ginny via flickr.com, CC BY-SA 2.0

Chocolate Truffles – Day 37 of 50 Project by Austin Kirk, CC BY 2.0

Darauf stehen Männer: Was wirklich attraktiv macht

Was wirklich attraktiv macht

Ein sexy Po und Körbchengröße C? Mit solchen Oberflächlichkeiten angelt frau sich höchstens den nächsten One Night Stand, Prince Charming achtet aber auf ganz andere Werte. Wir verraten, was Männer wirklich anzieht.

Unabhängigkeit

Männer lieben Frauen, die wissen, was sie wollen und wie sie es kriegen. Vor allem, wenn sie dies auf eigene Faust können. Starke Frauen, die ihr Glück selbst in die Hand nehmen und ihr Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen gestalten. Das ist nicht nur beeindruckend, es zeigt dem Mann auch, dass er keine Angst zu haben braucht, eine emotional bedürftige Klette an der Seite zu haben. Denn eine Frau, die ihr eigenes Leben führt, lässt auch ihm die Freiräume, die er braucht. Ganz ohne Kontrollwahnsinn und Einengungsgefahr.

Intelligenz

Es muss ja nicht gleich ein Harvard-Abschluss magna cum laude sein. Aber eine Frau, die außer der neusten Jimmy Choo-Kollektion nicht viel im Kopf hat, wird es schwierig haben, sich einen Traumprinzen zu angeln. Männer mit Köpfchen mögen Frauen, die ihnen bei Konversationen auch mal die Stirn bieten und mitreden können. Intelligente Frauen können zwar einschüchternd wirken, sie sind aber vor allem eins: Bewundernswert.

Coolness

Die perfekte Frau ist jemand, mit dem man reden, lachen und Spaß haben kann. Humor macht unglaublich attraktiv und ist nicht nur für uns Frauen ein Merkmal, auf das wir bei der Partnerwahl viel Wert legen. Auch Männer genießen die Gesellschaft von Frauen, die die Welt nicht immer bitterernst sehen, gelegentlich einen mittrinken können und auch mal über sich selbst lachen. Denn die Partnerin sollte niemals nur Partnerin sein, sondern vor allem auch eine gute Freundin.

Selbstbewusstsein

Eine Frau, die weiß, was sie wert ist und sich dementsprechend verhält, wirkt auf andere extrem sexy und charismatisch. Sie kennt ihre Vorzüge ganz genau und weiß, was sie zu bieten hat. Selbstbewusste Frauen wissen daher auch, was sie von dem Mann an ihrer Seite erwarten und lassen sich von dem nicht unterbuttern. Frauen, die keine eigene Meinung haben und stets zu allem Ja und Amen sagen, sind dagegen furchtbar langweilig und werden sehr schnell uninteressant.

Stil

Eine Frau mit Stil, das wünscht sich jeder Mann (zumindest, wenn er was Ernstes sucht). Was damit gemeint ist? Männer lieben elegante Frauen, Frauen mit Klasse und dem gewissen Etwas. Zu tiefe Dekolletés und Röcke, die als breite Gürtel durchgehen, mögen zwar sexy sein, schreien aber vor allem: „Ich brauche Aufmerksamkeit“. Und das braucht eine Frau mit Stil sicher nicht. Stil strahlt frau übrigens nicht nur mit ihrer Garderobe aus: Es ist die Art, wie sie sich bewegt, wie sie redet und mit anderen umgeht, ihre Mimik und Gestik, ihr Verhalten und ihre Ausstrahlung.
 

Foto: Vasyl / stock.adobe.com

Schminken für Anfänger – Step 1: Grundierung

Schminken für Anfänger – Step 1: Grundierung

Ein strahlender Teint und ein ebenes Hautbild gelten als die Basis natürlicher Schönheit. Daher lautet der erste Schritt jeder Schminkroutine ganz klar: die perfekte Grundierung.

Die Auswahl an Produkten ist groß. Welche Foundation passt am besten? Wie trägt man sie auf? Und was tun, damit nichts verschmiert?

1. Base

Basis einer gelungenen Grundierung ist immer ein frisch gewaschenes und eingecremtes Gesicht. Ölige Hauttypen können vor der Tagescreme zusätzlich ein Gesichtswasser benutzen, damit die Foundation im Laufe des Tages nicht verläuft. Wer den ganzen Tag (oder die ganze Nacht) unterwegs ist und keine Lust auf lästiges Nachschminken hat, greift zur Make-Up-Base (Primer), die noch vor der Foundation zur Anwendung kommt. Eine Grundierungsbasis gibt es meist in cremiger Form, sie wird wie eine Tagespflege mit Händen und Fingern gleichmäßig auf das Gesicht verteilt und aufgetragen.

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Artdeco Primer – Make Up Base – 14,80 €

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Clinique Primer – Superprimer Universal Face – 25,99 €

2. Foundation

Foundation gibt es im Drogeriemarkt wie Sand am Meer. Wichtig hierbei ist es, eine Foundation zu finden, die wirklich zum eigenen Hauttyp passt. Frauen mit normaler Haut haben hierbei am meisten Auswahl: Sie können zwischen Flüssig-, Creme- und Puderfoundation wählen. Trockene Hauttypen greifen in der Regel zur flüssigen Variante, ölige Hauttypen sollten darauf achten, mattierende und ölfreie Produkte zu benutzen. Trotz aller Konkurrenz haben sich die Flüssigfoundations bei Profis und Laien durchgesetzt. Sie lassen sich am einfachsten verteilen und halten am längsten. Günstige Produkte haben oft den Nachteil, dass sie nach dem Auftragen nachdunkeln (hier also ruhig eine Nuance heller nehmen), bei teuren High-End-Foundations sollte dieser Effekt aber ausbleiben. Getestet wird die Farbe am besten am Hals.

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Clinique Foundation – Even Better Make-Up – 31,99 €

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Lancôme Foundation – Teint Miracle – 42,99 €

3. Das Auftragen

Profis nutzen zum Auftragen Pinsel oder Schwämmchen, viele Frauen bevorzugen auch die Finger, die allerdings den Nachteil haben, dass sie das Produkt oft unregelmäßig auf der Haut verteilen. Aber egal wie, Hauptsache sauber muss es sein. Spezielle Pinsel erleichtern das Auftragen enorm: Man braucht vergleichsweise nur wenig Foundation, die sich mit dem Pinsel prima verteilen lässt und bekommt ein super Ergebnis mit viel Deckung. Wer es natürlicher mag, benutzt einen Make-Up-Schwamm (vor dem Auftragen den Schwamm anfeuchten).

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Zoeva Make-Up Pinsel – 104 Buffer – 14,99 €

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Jacks Beautyline Make-Up Pinsel – Nr. 10 Make-Up Foundation – 45,00 €

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UBU Schwämme – Blender Baby – 5,99 €

4. Concealer

Fiese Augenringe, hartnäckige Rötungen oder Pickel lassen sich meist nicht einfach mit einer Schicht Make Up abdecken. Dafür gibt es Concealer. Sie sind meist dickflüssiger als Foundation oder in fester Form erhältlich und weisen eine wesentlich höhere Deckkraft auf. Flüssig-Concealer wird mit einem Concealer-Pinsel aufgetragen, fester Concealer mit sauberen Fingern oder einem kleinen Make-Up-Schwamm.

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Yves Saint Laurent Concealer – Touche Éclat – 34,99 €

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Bobby Brown Corrector & Concealer – Face Touch Up Stick – 27,99 €

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Zoeva Concealer Pinsel – 142 Concealer Buffer – 8,99 €

5. Highlighter und Bronzer

Für die Profis ist es der Schritt zur ultimativen Transformation: Highlights und Konturen können die komplette Gesichtsstruktur optisch verändern. Highlighter (meist in einer flüssigen Variante, manchmal auch als Puder oder fest als Stift) wird dabei auf die Stellen gegeben, die am ehesten der Sonne ausgesetzt sind (T-Zone, über den Wangenknochen). Bronzer (bevorzugt als Puder) dagegen betont die Schattenstellen (Gesichtsrand, unter den Wangenknochen).

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Benefit Highlighter – High Beam – 28,99 €

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Bobby Brown Bronzer – Shimmer Brick Apricot – 47,99 €

6. Fixieren

Puder fixiert das Make-Up und verhindert somit lästiges Verlaufen und Glänzen. Mit Puderpinsel oder -Quaste auf das Gesicht geben und dabei vor allem die T-Zone pudern. Wer trockene Haut hat, sollte aber darauf verzichten (als Fixier-Ersatz gibt es tolle Fixier-Sprays).

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Claris Puder – Poudre Multi-Eclat – 38,99 €

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Laura Mercier Puderquaste – Setting Powder Puff – 11,00 €

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Urban Decay Fixierung – All Nighter Long-Lasting Make Up Setting Spray – 11,99 €

 

Schon gewusst? Eine gute Alternative zur Foundation ist eine CC Cream, die Tagescreme und Foundation einfach kombiniert.

 

Fotos: vladimirfloyd / stock.adobe.com; PR / Douglas

8 Apps, die jede Frau braucht

Apps für Frauen
Die Must-have Apps für Frauen: Alles, was du brauchst

Schon toll, was man mit so einem Smartphone alles machen kann. Heutzutage gibt es wirklich für jede Gelegenheit mindestens 200 Apps, die Leben und Alltag erleichtern können. Wir verraten, welche du auf jeden Fall auf deinem Handy haben solltest.

1. WC-Finder

WC-Finder-2Wohin, wenn’s brennt? Nie wieder stundenlanges Suchen nach einer öffentlichen Toilette oder dem nächsten McDonalds. Mit „Toilet Finder“ scannst du ganz schnell alle öffentlich zugänglichen Toiletten in deiner Umgebung!

2. TheLabelFinder

the-label-finderDer perfekte Begleiter für einen ausgiebigen Shopping-Tag: Die mobilfähige Webseite thelabelfinder.de findet alle Geschäfte deiner Lieblingsmarken und verrät dir gleich dazu Adresse, Route, Öffnungszeiten und Sale-Infos!

3. Cocktail

cocktailPerfekt für einen Ladys-Abend: Schöne und leckere Cocktails wie vom Profi-Barkeeper aus deiner Lieblings-Bar. Nimm die besten Drinks einfach mit nach Hause.

4. Clue Perioden Kalender

clue-menstruationskalenderDas braucht einfach jede Frau. Sämtliche Infos über deinen Zyklus, Eisprung, deine Periode, fruchtbaren und unfruchtbaren Tage und noch viel mehr in einer App. Super praktisch z.B. für alle, die versuchen schwanger zu werden (und auch für die, die es auf jeden Fall vermeiden wollen).

5. Zu gut für die Tonne

zu gut für die tonneVor allem für Singles extrem nützlich. „Zu gut für die Tonne“ ist die beste „Reste-Kochen-App“ auf dem Markt. Anstatt Lebensmittel und Geld zu verschwenden, schlägt dir die App coole Rezepte vor, mit denen du selbst aus kleinsten Resten noch etwas zaubern kannst.

6. Aus Omas Trickkiste

aus-omas-trickkiste--2Wie kriege ich diesen fiesen Grasfleck aus der Jeans? Und wie baut man überhaupt so ein Billy-Regal zusammen? Oma wusste ja schon immer alles besser und mit dieser App hast du ihre Weisheiten immer mit dabei – für jede Situation die richten Tipps und Tricks.

Update: Diese App ist derzeit nicht mehr verfügbar.

7. Lifesum – Lifestyletracker und Kalorienzähler

Lifesum---Lifestyletracker-Sind wir nicht alle irgendwie auf Dauer-Diät? Der Kalorienzähler enthält Nährstoffinfos zu scheinbar allen – wirklich ALLEN – Nahrungsmitteln, die man als Otto Normalverbraucher in einem gängigen Supermarkt finden kann.

8. Facetune

Facetune-1024Auf dem Selfie besonders gut aussehen – mit Facetune kein Problem. Denn mit der App kannst du deine Portraitbilder direkt auf dem Smartphone bearbeiten. Dabei geht das Retouchieren super schnell und einfach, damit du deine aufgepimpten Fotos auch gleich mit deinen Freunden teilen kannst.

Fotos: Look! / stock.adobe.com; Apple App Store

„Den Alltag für einen Moment vergessen“ – Stylistin Sayuri Bloom im Interview

sayuri bloom titel

Wer im Modelbusiness zu Hause ist, der hat das erreicht, wovon Abermillionen von Mädchen träumen. Das Leben in der schönen Welt der Mode ist für Sayuri Bloom tägliche Realität, sie stylt Models und Shooting-Sets für Magazine und Kampagnen, AJOURE´ erzählt sie im Interview, wie das Leben und Arbeiten in der hart umkämpften Branche sind und auf welche Mode-Trends wir gespannt sein dürfen.

Für viele ein Traumjob, für andere der sichere Ruin: Was sind die guten, was die schlechten Seiten des Designer- und Stylisten-Berufs?
Die guten Seiten sind eindeutig, sich kreativ austoben zu können, neuen Herausforderungen entgegen zu treten und viele nette Menschen kennen zu lernen. Manchmal entstehen dabei sogar Freundschaften. Sich auszutauschen und gemeinsam kreativ tätig zu sein. Das Funkeln in den Augen, wenn ein Model oder ein Kunde in einem meiner Kleider steckt oder wenn sie eine Kiste mit einem meiner Kleider öffnen. Das positive Feedback, wenn die Designs auf Gefallen treffen und auf Begeisterung.
Aber dieser Beruf fordert auch seine Opfer. Man muss schon sehr ehrgeizig und diszipliniert sein, um z.b. Neid und Kritik ausblenden zu können. Und finanziell hat man manchmal auch nichts im Kühlschrank. Außerdem sehen viele nicht, dass in einem Kleid 20 bis 60 Meter Stoff stecken können und dies viel Arbeit kostet. Dementsprechend gibt leider nur Verständnis für die Preise der Kleider, die nicht seltenunachtsam behandelt werden.

Was macht dein Styling aus? Woran erkennt man die typische „Sayuri-Bloom-Note“? Gibt es die überhaupt?
Man erkennt mich an dem eher romantischen, blumigen und teilweise sehr opulenten Stil. Ein absolutes Mädchen eben. Auch detaillierte Stylings die entweder aufwendig in der Verarbeitung waren oder eben sehr raumfüllend.

Ist der Stil, den du als Stylistin an großen Produktionen bevorzugst, auch dein privater? Läufst du selbst im Alltag so durch die Gegend, wie du deine Models einkleidest?
Ich bin privat in Schwarz, Weiß und Alt-Rosa eingekleidet. Wobei ich ab und an auch Blumen im Haar trage. Aber ich habe noch kein Gefolge das mir mein Kleid trägt ;). In meinen Arbeiten möchte ich aber auch keinen Trend vermitteln, sondern den Betrachter in ferne Welten entführen und zum Träumen einladen. Den Alltag für einen Moment vergessen lassen.

Auf welche Arbeiten dieses Jahres bist du besonders stolz?
Das kann ich auf 3Arbeiten eingrenzen, da sie genau das wiedergeben was ich mag.
Die Frida Kahlo Strecke „Tropical Mood“, die sogar den GoSee Award14 Silver in der Kategorie Fashion bekommen hat. Hier sieht man ganz deutlich, wie sehr ich Blumen und Pflanzen mag verbunden mit aufwendigen Kleidern. Ich habe verschiedene Lebensabschnitte und Gemälde von ihr als Inspiration genommen und umgesetzt. Mein Lieblingsbild ist das Frida-Portrait, bei dem ich sogar Schmuck gefunden habe mit lebenden Pflanzen. Auch weil hier all meine Lieblingsfarben zu sehen sind, mag ich dieses Bild und der wunderbar schmerzhafte Ausdruck von Masha Rudenko, die für mich die perfekte Besetzung für diese Arbeit war. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß daran, Frida Kahlo mit unseren Interpretationen um zu setzen.

sayuri bloom tropical mood

Flower Affairs“, bei der ich verschiedene dominierende Arten von Sex mit Blumen dargestellt habe. Hier findet man z.B. die Domina mit Peitsche, Blümchensex, Blowjob und das Rollenspiel wieder.
Sehr untypisch, auffällig erotisch und doch wieder gar nicht untypisch für mich, da ich mich gerne mal des Stilbruches bediene. Ich liebe es auch, morbidere Themen um zu setzen, oder gar schockierende. Es war für uns alle erstmal komisch, aber als die Hemmschwelle überwunden war, hatten wir jede Menge Lachkrämpfe. Auch die Blumen haben der Themen entsprechend ausgesucht, da die verschiedensten Blumen ein Symbol für Sex beinhalten. Ich wusste gar nicht wie viele Blumenarten das sind und habe im Blumengroßhandel ein Crashkurs bekommen. Augen auf beim Blumenkauf 😀

Polina – White Love“ ist eine Arbeit, bei der ich zeige, wie detailverliebt ich bin und doch auch gerne puristisch und handwerklich arbeite. Auch meine absolute Lieblingsfarbe Weiß konnte ich hier gut einsetzen.

Woher nimmst du dir Ideen und Inspiration?
Aus alten Filmen, Märchen, Ländern und Ikonen. Auch manches Model inspiriert mich.
Eigentlich nehme ich die Inspiration überall von überall her. Mit offenen Augen durch das Leben gehen, ist für mich sehr wichtig. Ich finde immer wieder auch in alltäglichen Situationen Dinge und die damit verbundene Situation, die mich dazu antreiben, eine neue Idee zu verfolgen. Da ich auch handwerklich arbeite, kommt es auch vor, dass ich im Kunstbereich meine Inspiration finde oder eine Illustration von mir umsetze.

sayuri bloom

Gerade „Polina – White Love“ hat seine Ideenfindung beim Basteln einer Laterne gefunden. Papier ist nicht gleich Papier. Somit habe ich in diesem Shoot alle möglichen Papierformen benutzt, wie gequilltes, gelegtes, gefaltetes, gekrepptes etc. bis hin zum bedruckten, ich habe diese dann mit ein paar anderen Dingen kombiniert, um einen kleinen Stilbruch zu erzeugen.
Ich mache mir vor jedem Shoot sehr viele Gedanken, bei dem ich die Art Direction übernommen habe, recherchiere sehr viel und baue mir große Moodboards, die ich dann an das ganze Team verschicke.

Stehen für nächstes Jahr schon spannende Projekte an?

Ich werde wahrscheinlich wieder zu dem alten Team aus 2013 stoßen (Kristian und Peggy Schuller), in dem ich bereits schon ein Jahr fester Bestandteil war und werde drei Monate in LA verbringen. Ich freue mich schon sehr darauf und die vielen Ideen, die wir realisieren werden. Natürlich ist es auch Klasse, dies unter der Sonne machen zu können und somit dem kalten Winter zu entgehen.

Welche Mode-Highlights haben es dir diesen Winter besonders angetan?
Der Trend, nur einen Ohrringen zu tragen, fand ich ganz lustig und mir entgegenkommend, da ich ständig einen verliere. Jedoch habe ich das Gefühl, dass man dieses Jahr sehr, sehr viele Stiltrends vorfinden konnte und auch noch kann. Es gab jetzt nicht diese Flut wie letztes Jahr die Trendfarbe Senfgelb. Ich finde sowieso, dass jeder seinem eigenen Stil treu bleiben sollte und dass das Individuum im Vordergrund zu sehen ist.
Die Kooperation von Alexander Wang by H&M finde ich ansprechend, da ich ohnehin seinen Stil sehr mag. Dies ist meiner Meinung nach aber eher was für die Sportliebhaber mit der passenden Figur. Oder man versteht es als Weckruf, da die Tendenz zum Übergewicht ja doch zunimmt. Deutschland soll ja auf Platz 4 der übergewichtigsten Länder stehen. Das hat mich schon geschockt und nachdenklich gemacht.

Gibt es Klassiker, die jede Frau im Schrank haben sollte?
Wie alle Frauen habe auch ich das kleine schwarze im Schrank. Es macht einfach scheinbar schlanker und lässt sich zu allem kombinieren. Und es gibt sie in den verschiedensten Varianten. Das Ganze in Weiß ist auch überhaupt nicht verkehrt. Jedoch muss man es tragen können.

Was ist dein persönliches No-Go bezüglich Mode?
Liebe Frauen, schaut euch bitte auch mal von hinten an und steht zu euren Kleidergrößen. Es bringt nichts, die Hosen- oder Körbchengröße kleiner zu kaufen. Ich sehe auf den Straßen leider viel zu oft, dieses Presswurstprinzip. Oder ganz furchtbar finde ich auch, nur Leggings mit einem kurzen Oberteil zu tragen, sodass man am besten noch die Nieren sehen kann. Das kann nicht jeder tragen. Ich bin auch nicht die Schlankeste, aber von manchem Dingen sollte man meiner Meinung nach einfach die Finger lassen. Leider gibt es eben Trends, die nur an schlanken, groß gewachsenen Frauen funktionieren. Es gibt glücklicherweise immer verschiedene Trends. Wir werden nicht hübscher, nur weil wir einem Trend hinterher jagen. Jeder ist auf seine Weise hübsch und es kommt auch eher von Innen.

sandy leddin
Auch unser Dezember-Cover ist von Sayuri

Mehr zu Sayuri und ihren Arbeiten gibt es auf Facebook und ihrer Homepage.

Foto: Sayuri Bloom privat

Sexy Eyes: Nie wieder Augenringe!

Schluss mit dicken Tränensäcken, blauen Verfärbungen und Falten. Unsere Augen dürfen allen Luxus für sich beanspruchen und jeden Tag im Mittelpunkt stehen. Gerade, wenn wir zu Lidschatten und Co. greifen, ist eine gepflegte Augenpartie ein Muss.

Strahlende Augen sind auch ein Spiegel unserer Gesundheit und Lebensweise. Doch oft können uns lästige Augenringe das frische Aussehen trüben. Ob durch Schlafmangel, Stress oder andere Faktoren hervorgerufen – Augenringe sind unerwünschte Begleiter. Doch keine Sorge, es gibt eine Vielzahl von wirksamen Methoden, um diesen lästigen Schatten unter den Augen entgegenzuwirken. In diesem Artikel erfährst du hilfreiche Tipps und Tricks, wie du Augenringe vermeiden und deinem Blick wieder strahlende Frische verleihen kannst.

Das SOS-Programm gegen Augenringe

Vorbereitung ist die halbe Miete

Pflege fängt nicht erst beim Schwingen des Make-up-Pinsels an. Wer von Natur aus unter dunkeln Schatten unter den Augen leidet, muss dies nicht hinnehmen.

Mit einem eiskalten Löffel etwa lässt sich dieses Manko in den meisten Fällen deutlich bessern. Das Essbesteck für gute 10 Minuten in das Gefrierfach legen, bis es schön kühl ist. Danach wird es auf die geschwollene Partie gelegt, die erfrischende Wirkung stellt sich nahezu sofort ein. Blutgefäße unter der Haut werden durch die Kälte verengt, das ergibt eine geminderte Schwellung. Diese Prozedur kann täglich vor dem Schminken angewandt werden.

Ebenso funktionieren folgende Hausmittel:

  • Gurkenscheiben: Dies ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Methoden. Gurkenscheiben auf den geschlossenen Augenlidern wirken kühlend und beruhigend. Sie können Schwellungen reduzieren und helfen, die Haut aufzuhellen.
  • Kalte Teebeutel: Getränkte, kalte Teebeutel (z. B. grüner oder Kamillentee) können auf die geschlossenen Augenlider gelegt werden. Die enthaltenen Antioxidantien und der kühlende Effekt können helfen, die Durchblutung zu verbessern und Augenringe zu mildern.
  • Kartoffelscheiben: Dunne Kartoffelscheiben, die auf die Augenpartie gelegt werden, können dabei helfen, dunkle Ringe aufzuhellen. Die in Kartoffeln enthaltenen Enzyme und Vitamine können die Haut revitalisieren.

kalter Löffel gegen Augenringe

Augencreme

Morgens und abends ist der Griff zur Augencreme ein Schritt, der sich in jeder Pflegeroutine finden sollte. Frauen ab 25 Jahren sollten zu Produkten mit Anti-Aging-Effekten greifen, da diese den Hautalterungsprozess frühzeitig vermeiden oder mildern können, sodass im Alter die Haut immens davon profitiert. Ein Beispiel ist die All About Eyes Rich Augencreme von Clinique. Der PREMIUM LINE-KILLER X-TREME von Rexaline soll mit dem leistungsstarken Wirkstoff des Deep-Wrinkle-Killer-Komplexes hartnäckige Augenringe bekämpfen.

Concealer

Wer doch übernächtigt ist, greift am besten zu pfirsichfarbenen Concealern, die mit den bläulichen Tönen unter dem Auge am besten klarkommen. Auch optisch leicht aufhellende Produkte sind in Ordnung. Dabei solltest du darauf achten, die korrigierende Crememasse nur dünn aufzutragen, sonst landet sie gerne mal in den Fältchen. Ein mattes, fixierendes Puder hält die Farbe zusätzlich vom Kriechen ab.

Mit diesen Tipps kannst du Augenringe in Zukunft vermeiden

Massagen

Sanfte Massagen mit dem Ringfinger können die Durchblutung um die Augenpartie verbessern und so zur Reduzierung von Augenringen beitragen. Beginne mit einer leichten Augencreme oder Öl, um die Haut zu befeuchten. Verwende dann den Ringfinger, um sanft kreisende Bewegungen auf der unteren Augenpartie auszuführen. Dies regt den Blutfluss an, reduziert Schwellungen und fördert den Abtransport von Flüssigkeitsansammlungen. Achte darauf, nicht zu fest zu massieren, um die empfindliche Haut nicht zu reizen. Wiederhole diese Technik regelmäßig, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Ausreichend Schlaf

Natürlich, ausreichender Schlaf ist ein wesentlicher Faktor, um Augenringe zu reduzieren. Wenn du regelmäßig zu wenig schläfst, kann dies zu einer Verschlechterung der Hautqualität führen, insbesondere in der empfindlichen Augenpartie. Während des Schlafs erholt sich dein Körper, und die Haut hat die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Wenn du jedoch nicht genügend Schlaf bekommst, kann die Durchblutung beeinträchtigt werden und die Haut kann blasser erscheinen, was zur Sichtbarkeit von Augenringen führt.

Um diesem Problem vorzubeugen, solltest du darauf achten, ausreichend Schlaf zu bekommen. Im Idealfall strebe etwa 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht an. Dies hilft nicht nur dabei, Augenringe zu reduzieren, sondern trägt auch allgemein zu einem besseren Hautbild und Wohlbefinden bei.

Hydration

Die ausreichende Hydration der Haut ist ein Schlüssel zur Reduzierung von Augenringen. Wasser versorgt die Hautzellen mit Feuchtigkeit, fördert die Durchblutung und verhindert Trockenheit. Dies kann Schwellungen mindern, die Haut heller erscheinen lassen und die Hautregeneration fördern. Durch ausreichendes Trinken von Wasser – etwa acht Gläser pro Tag – kann die empfindliche Haut um die Augen strahlender, elastischer und gesünder wirken. Eine gut hydrierte Haut zeigt weniger Anzeichen von Ermüdung und trägt dazu bei, das Erscheinungsbild von Augenringen zu minimieren.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Augenringen. Vitamine wie A, C und E sowie Antioxidantien tragen dazu bei, die Hautgesundheit zu verbessern und Schäden durch freie Radikale zu reduzieren. Verzehre Lebensmittel wie Beeren, Orangen, Spinat, Nüsse und Fisch, die reich an diesen Nährstoffen sind. Diese helfen, die Hautstruktur zu stärken, den Blutfluss zu fördern und die Haut aufzuhellen, was zur Minimierung von dunklen Augenringen führen kann.

Allergien vermeiden

Allergien können eine häufige Ursache für Augenringe sein, da sie Entzündungen und Schwellungen in der Augenpartie verursachen können. Um Augenringe durch Allergien zu minimieren, ist es wichtig, potenzielle Allergene zu vermeiden. Dies kann bedeuten, allergieauslösende Lebensmittel, Pollen oder Haustierallergene zu meiden. Wenn du vermutest, dass Allergien deine Augenringe verursachen könnten, ist es ratsam, einen Allergologen aufzusuchen, um Tests durchzuführen und herauszufinden, auf welche Substanzen du empfindlich reagierst.

Fotos: Valua Vitaly; Tobias / stock.adobe.com

MAGICSTRIPES: Straffere Augenkonturen im Handumdrehen

MAGICSTRIPES

Augen sind sowieso ein Blickfang. Schönere Augen umso mehr.

Oftmals leidet aber genau diese Partie unter den Alterserscheinungen als erstes. Kleine Linien und Fältchen, knitterige oder hängende (Schlupf-)Lider lassen einen schnell älter oder müde wirken. Über kurz oder lang sagt man diesen kleinen Schönheitsmankos den Kampf an: Man cremt und tupft, man kühlt und pimpt. Manchmal denkt man sogar über Botox oder den Gang zum Schönheitschirurgen nach. Soweit muss es aber nicht kommen. Es gibt einen neuen Trick: kleine unsichtbare und noch dazu leicht zu handhabende Silikonstreifen, die müde Augen schnell munter wirken lassen und kleine Fältchen im Handumdrehen straffen. Die MAGICSTRIPES sind in Amerika längst ein Kassenschlager. Nun gibt es sie auch bei uns. Diese kleinen Streifen versprechen ein Lifting ganz ohne operativen Eingriff. Auf das obere Augenlid geklebt, zieht man somit die erschlaffte Hautpartie wieder an die richtige Stelle. Das Auge wirkt dadurch offener, frischer, strahlender – und vor allen Dingen auch jünger.

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Die Handhabung ist wirklich ganz easy: Die Lidpartie gründlich reinigen und trocknen (nicht eincremen), den Stripe einfach in der Lidfalte platzieren, leicht andrücken, fertig. Die Stripes halten den ganzen Tag – und natürlich auch bis in die Nacht.

Fotos: MAGICSTRIPES

Ohne Mascara und Eyeliner fühle ich mich wie ein halber Mensch – Summer Lee im Interview

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AJOURE hat Bloggerin Summer Lee getroffen. Die 27-jährige ist unsere persönliche Streetstyle-Queen. Uns erzählt sie im Interview alles zu ihrem Blog, ihrem Style und kommenden Modetrends.

Hallo Summer! Erzähl doch erstmal etwas über dich. Die wichtigsten Dinge, die man von dir wissen muss.
Die wichtigsten Fakten über mich zusammengefasst: Summer, 27 Jahre alt, Chihuahua-Besitzerin, Shorts-Liebhaberin, glücklich vergeben, Fulltime Social-Media-Beraterin und Bloggerin. Ich bin fröhlich, laut, gerecht und ab und an echt anstrengend. Modisch gesehen liebe ich es, verschiedene Materialien miteinander zu kombinieren :).

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Wie hat das mit dir und dem Bloggen angefangen?
Vor fünf Jahren habe ich Lookbook entdeckt und habe dort ab und an Outfitbilder hochgeladen. Davor habe ich meine ‚Freunde‘ bei Facebook mit ständig wechselnden Fotos genervt. Das war mir aber irgendwann zu wenig und ich wollte meine Outfits und Texte auf einer eigenen Plattform mit Menschen teilen, die sich explizit dafür interessieren und denen ich meine Leidenschaft nicht aufzwinge (wie z.B. bei meiner privaten FB-Seite). Auf meinem Blog kann ich mich schön kreativ austoben.

Hat es dich überrascht, dass dein Hobby dich so erfolgreich machen konnte?
Absolut. Mit dem Bloggen mehr oder weniger erfolgreich zu werden war nie meine Absicht. Aber selbst nach 4 Jahren macht mir das Bloggen Spaß und das ist das Wichtigste für mich.

Welche Mode-Tipps kannst du uns für den Winter mitgeben? Was sollte sich jede Frau für ihre Garderobe anschaffen?
Investiert in eine hochwertige Winterjacke. Ich erinnere mich noch an meine Teenagerzeit, als ich lieber gefroren habe, als eine – wie ich damals fand – hässliche, dick machende Winterjacke zu tragen. Heute weiß ich, dass eine hochwertige Winterjacke nicht nur warm hält (keine verspannten Nacken mehr durch das ständige Hochziehen der Schultern) sondern auch jedes Outfit aufwertet. Farbtechnisch werde ich mich diese Saison auf Blau-, Rot- und Nudetöne konzentrieren. Aber auch Altrosa wird wie immer wieder in meinem Kleiderschrank zu finden sein.

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Was macht ein gelungenes Outfit aus?
Das Selbstbewusstsein des Trägers! Ein Outfit muss stimmig sein und zum Typ passen. Gelungen ist es dann, wenn sich der Träger absolut wohl drin fühlt und das auch ausstrahlt.
Wer sind denn deine Stil-Vorbilder?
Ich liebe Blake Lively und ihren Look – egal ob privat oder in ihrer Rolle als Serena Van der Woodsen. Diese Frau ist einfach göttlich und sie kann alles tragen!

Hast du Lieblingslabels, bei denen du immer was findest?
Zara – mit Zara verbindet mich eine echte Hassliebe. Bei Zara darf ich gar nicht erst reingehen. Ich finde in der Regel immer etwas – und das findet mein Portemonnaie gar nicht gut.

Welche Mode-Trends gehen für dich gar nicht?
Ich kann es bis heute nicht verstehen, wie man Hosen durch Leggings ersetzen kann (bei kurzen Oberteilen). Die Figur kann da noch so perfekt sein, für mich ist das ein No-Go! Und natürlich weiße, hohe Stiefel…

Nenne 5 Teile, die in jeden Kleiderschrank gehören.
Jede Frau sollte folgende Items im Schrank hängen haben: Eine schwarze Lederjacke, ein paar schwarze (hochwertige) Pumps, ein weißes V-Neck Shirt, die perfekte Skinny Jeans und einen klassischen Trenchcoat.

Was hast du immer in deiner Handtasche?
Bonbons, Lippenpflegeprodukte und Taschentücher – und hoffentlich mein Hausschlüssel!

Auf welche Beauty-Produkte könntest du nie verzichten?
Ohne Mascara und Eyeliner fühle ich mich wie ein halber Mensch.

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Wir bedanken uns für das tolle Interview. Ihr wollt mehr über Summer erfahren? Dann schaut vorbei auf Summers Homepage oder ihrer Facebook-Seite.

Foto 1: digitaldeezign.com
Foto 2 und 3: digital-passion.net

Mara Bergmann: „Meine 5 besten Tipps für einen erfolgreichen Tag“

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Mara Bergmann ist ein wahrer Tausendsassa. Ob bei ZDF WISO, der WDR Lokalzeit aus Köln oder bei „Der große Warencheck“ auf Sat.1 (ab 22. Oktober, jeden Mittwoch 22.30 h, 9 Folgen): Die Moderatorin hält ihre Zuschauer stets mit den aktuellsten Trends und gut recherchierten Geschichten auf dem Laufenden. Ajoure hat die Kölnerin ihre ganz privaten Tricks und Tipps verraten, die Frauen bei vielen (An-) Gelegenheiten helfen.

Beautiful Legs

Schöne Beine sind bei Moderationen im kurzen Kleid oder bei Auftritten auf dem roten Teppich fast schon lebenswichtig. Frauen, die ihre Beine in das rechte Licht rücken möchten, empfehle ich folgendes: Ein Peeling aus Olivenöl und Zucker. Ist einfach, die Zutaten hat jeder zu Hause und die Beine werden nicht nur superglatt, sondern bekommen auch noch eine schöne Portion Pflege ab. Eincremen ist danach eigentlich nicht mehr nötig. Zum Anlass hin dann die Beine mit einem Öl, Spray oder einer Creme mit Bronzing-Effekt behandeln. So wirken sie leicht getönt und wunderbar ebenmäßig! Das Peeling funktioniert übrigens auch super für Hände und Füße oder auch für raue Ellenbogen. Bitte nicht anwenden im Gesicht oder am Dekolleté!

Bad Hair Day

Wer kennt sie nicht, die furchtbaren Bad Hair Days. Tage, an denen nichts mehr geht, an denen die Haare kraftlos und müde herunterhängen und einen fast verzweifeln lassen. Bei solchen Haar-Katastrophen greife ich gerne auf ein ganz einfaches Mittel zurück: Haarkur. Diese wende ich aber nicht klassisch im nassen Haar an, sondern knete ein bisschen was davon in die trockenen Spitzen, Längen und den Ansatz. Aber Achtung: Wirklich nur wenig nehmen und am besten erst einen Tag nach dem Waschen! Das gibt den Haaren Sprungkraft, Pflege und Halt. Besonders gut, wenn man Hochsteckfrisuren, einen Pferdeschwanz oder einen Dutt machen möchte. Ist gerade keine Kur zur Hand, so funktioniert das auch mit Spülung, Bodylotion oder Tagescreme.

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Frischekick

Rosige Haut ist der Traum aller Frauen. Leider sieht die Realität oft ganz anders aus: Im Spiegel blickt uns ein grauer, fahler Teint entgegen. Wechselduschen fürs Gesicht wirken prima als Frischekick – hierbei aber stets mit dem kalten Wasser aufhören. Dadurch wird die Blutzirkulation angeregt, die Haut besser durchblutet und ein rosiger Teint ist das Ergebnis. Ebenfalls wirksam: das Gesicht mit Eiswürfeln massieren. Ihr werdet auch merken, dass das danach aufgetragene Make-Up viel besser hält. Für die Augenpartie nehme ich gerne einen Esslöffel, den ich zuvor im Gefrierfach gekühlt habe, drücke ihn leicht auf die untere und obere Lidpartie und streiche ihn sanft nach außen. Macht wach, lässt Schwellungen abklingen und das Auge wieder strahlen. Wer es noch intensiver mag, der gibt einfach etwas Augencreme auf den Löffel. Und wer darüber hinaus noch Zeit und Lust hat: Eine Runde Sport wirkt wahre Wunder!

Modedesaster

Man ist morgens müde, vielleicht hat man noch verschlafen und muss sich beeilen. Und, oh Gott, da ist ja noch die Qual der Wahl: Was ziehe ich bloß an? In Eile greift man schnell zum falschen oder kann sich überhaupt nicht entscheiden. Schließlich hat frau ja nichts zum Anziehen im Schrank. An solchen Tagen empfehle ich das Notfall-Paket: Eine schlichte gute Blue Jeans, ein paar schöne Pumps, ein schlichtes weißes Shirt und einen schicken sportlichen Blazer dazu. Hat jeder im Schrank und sieht immer gut aus. Ein Outfit, mit dem frau überhaupt nichts falsch machen kann. Aufgepeppt mit etwas Schmuck oder einem Tuch – et voilà ist man für den Tag (und auch den Abend) gewappnet!

Ausmisten auf Probe

Wir alle haben meist ein Luxusproblem: zu viel von allem, egal ob Mode, Bücher, DVDs, Elektrowaren… Dadurch sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Andererseits kann man sich auch schwer von vielen Sachen – aus diversesten Gründen – trennen. Ausmisten auf Probe heißt das Stichwort. Entrümpelt euer Leben: Packt alles, was ihr monate- oder gar jahrelang nicht in den Händen hattet, in einen Karton, beschriftet diesen gut und räumt ihn in den Keller. Alles, was ihr nach einem Jahr immer noch nicht wieder hervorgeholt und nicht benutzt habt, lasst ihr einem guten Zweck zukommen: Caritas, Die Tafel oder ähnliche Einrichtungen freuen sich! Modeexperten raten übrigens, seinen Kleiderschrank jedes halbe Jahr auszumisten. So kommt man gar nicht in die Verlegenheit, beispielsweise eine Bluse im Schrank liegen zu haben, an der nach zwei Jahren immer noch das Preisschild hängt.

Fotos: Jörg Strunz

Cellulite adé – Die besten Tipps und Tricks

cellulite

Fast jede Frau kennt dieses lästige Problem: Cellulite. Selbst schlanke Beine sind nicht vor fieser Orangenhaut sicher. Und ist sie erst einmal da, geht sie nur mühsam wieder von uns.

Egal ob teure Cremes oder der Mythos mit den Kaffee-Wraps, die meisten vermeintlichen Cellulite-Bekämpfer gehen erfolglos unter. Dennoch gibt es ein paar Tricks, mit denen man Cellulite entgegen wirken kann. Wir zeigen, was hilft.

Wechselduschen

Das Abwechseln von heiß und kalt kurbelt Blut- und Lymphzirkulation an. Das mindert Wassereinlagerungen, die zu hässlichen Dellen führen. Wechselduschen dürfen gerne jeden Tag durchgeführt werden (etwa 2-3 Minuten). Immer mit kaltem Wasser aufhören.

Yoga

Nicht nur für die Entspannung gut: Yoga-Übungen eignen sich wunderbar zur Straffung des Bindegewebes. Fett wird abgebaut, die Durchblutung und der Lymphfluss stimuliert. Das stärkt die Muskulatur.

Massagen

Auch mit Massagen können Blutzirkulation und Lymphfluss auf Vordermann gebracht und Wasseransammlungen verhindert werden. Fettgewebe wird erfolgreich reduziert. Voraussetzung dabei ist die Regelmäßigkeit. Wer das richtige Öl benutzt, kann übrigens noch bessere Ergebnisse erzielen.

Ernährung

Entscheidend für das Hautbild ist die richtige Ernährung. Wer unter schwachem Bindegewebe und leichten Fett- und Wassereinlagerungen leidet, verzichtet am besten auf gesättigte Fette, Weißmehlprodukte und zu viel Zucker. Proteine (z.B. aus Fisch oder Gefügel) und Zitrusfrüchte dagegen stärken das Bindegewebe von innen heraus.

Wasser

Keine Beauty-Liste ohne Wasser! Wasser versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und macht sie schön straff und prall. 2-3 Liter am Tag sollten es sein, um schlaffen Fettgewebe die den Kampf anzusagen.

Foto top: Therme Loipersdorf via flickr / CC BY 2.0

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