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Zugegeben, die meisten haben’s eh schon mal getan. Spätestens, wenn man sich Hals über Kopf verknallt hat und dem neuen Freund eine kleine Freude machen will oder aber selbst total horny im Bett liegt und für das Blankziehen eine kleine Gegenleistung erwartet: Nacktfotos haben das Simsen schon so einige Male viel spannender gemacht.

Deine Kommilitonen tun es, deine Professoren mit Sicherheit auch, deine dubiosen Nachbarn sowieso, sogar Jennifer Lawrence tut es! Was wären SMS heutzutage ohne nackte Brüste und entblößte Penisse? Langweilige Konversationen gehören ein für allemal der Vergangenheit an, denn noch nie war es so einfach, einer Textnachricht mit einem versauten Foto ein bisschen Pepp zu verleihen.

Apps wie Snappchat sind nur dafür erfunden worden, um dem Freund, Sex-Buddy oder wem auch immer innerhalb von Sekunden den Tag zu versüßen. Und das nutzen die Leute auch. Wozu ist neue Technologie sonst da? Dank Smartphone teilt die ganze Welt nicht nur Statusmeldungen sondern auch private Bilder von den eigenen Geschlechtsteilen. Blöd nur, wenn die Bilder woanders landen als beim bedachten Empfänger, was leider öfter der Fall ist, als man glaubt.

Und überhaupt sollte man es sich zweimal überlegen, bevor man „Nudes“ in der Welt verbreitet. Hier ein paar Gründe, wieso du niemals Nacktfotos von dir versenden solltest.

Es wird IMMER weitergeschickt

GARANTIERT! „Baby, natürlich behalt ich’s für mich“ ist in etwa so vertrauenswürdig wie Clintons „I did not have sexual relations with Miss Lewinsky.“ Spätestens wenn ihr getrennt seid, machen deine Nacktfotos in seinem Freundeskreis schneller die Runde als die #IceBucketChallenge.

Hacker-Angriff

Klar, auf deine Nacktbilder sind die Hacker bei Weitem nicht so scharf wie auf die von Emma Watson. Aber peinlich wird’s für dich trotzdem, wenn das halbe Internet weiß, wie deine Brustwarzen aussehen. Nach dem mittlerweile schon legendären Hackerangriff auf iCloud, dank dem sich pubertierende Teenies an Nacktfotos von Jennifer Lawrence, Kate Upton und dem Rest Hollywoods ergötzen können, wurde nun auch Snapchat gehackt. Noch nie gab es so viele nackte Tatsachen im World Wide Web wie jetzt in diesem Moment – Tendenz steigend. Und das führt gleich zu Punkt drei, nämlich…

Was einmal im Internet ist, bleibt im Internet

…und zwar solange, bis jemand Zeitreisen möglich macht, um zurück zu kehren und dich daran zu hindern, dieses verfluchte Nacktfoto von dir zu verschicken. Und wahrscheinlich nicht mal dann. Das Internet ist wie ein Schwarzes Loch: Einmal drin und es gibt kein Entkommen mehr. Und, willst du das? Dass deine Kinder beim Googlen irgendwann einmal auf deine schlecht rasierte Vagina treffen? Eben.

Es sieht einfach scheiße aus

Hands down…das ist die harte Realität. Da hilft auch ein iPhone 6 Plus mit ultra-mega-super-duper-40 Millionen-Pixel Kamera nicht. Ich mein…hast du dir mal die Zeit genommen und dich da unten genauer betrachtet? Da geht’s selbst an guten Tagen alles andere als „hübsch“ zu. Und deine laienhaften Fotografie-Skills machen es nur noch schlimmer. Ein selbstgemachter Schnappschuss vom Intim-Bereich sieht nicht einmal im wildesten Parallel-Universum so aus wie die bis ins Unerkenntliche gephotoshoppten Hochglanzfotos vom Playboy. Und ein Instagram-Filter ist hier auch keine Lösung!

Also, erspare dir und allen anderen die Peinlichkeit eines schlechten Nacktfotos. Sei ganz altmodisch und mach’s wie in den guten alten Zeit: Mit Sexting – ohne Bild 😉

Foto top: Fotolia