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Matcha Tee: Grüner Genuss für Körper und Seele

Gesundheit aus der Tasse verspricht der vielseitige Matcha Tee.
Gesundheit aus der Tasse verspricht der vielseitige Matcha Tee.

Falls du für ein anregendes Trendgetränk mit vielen Gesundheitswirkungen zu begeistern bist, solltest du weiterlesen. Der edle grüne Wachmacher aus Japan eignet sich ideal für die Zubereitung in verschiedenen Rezepturen. Matcha-Tee schmeckt zu jeder Jahreszeit. Vor allem aber ist sein hoher Gesundheitswert einen zweiten Blick wert.

Was ist Matcha-Tee?

Dass Grüntee ein anregendes Getränk ist, wussten die Asiaten schon lange. In den Teehäusern trank man zu jeder Tageszeit eine belebende Tasse Grüntee. Doch es waren buddhistische Mönche, die vor 800 Jahren erstmals unfermentierte Teeblätter in gemahlener Form verwendeten. Daraus brühten sie einen belebenden Meditationstee auf. Er ermöglichte ihnen, stundenlang konzentriert zu meditieren oder lange Gebetstexte zu rezitieren, ohne zu ermüden. Früher galt der Matcha als exklusives Teegetränk des japanischen Kaiserhauses. Er wird noch heute in der japanischen Teezeremonie verwendet. Heute kann jeder seine belebende Wirkung nutzen.

Für den Matcha-Tee verwendet man nur die feinsten Teeblätter des Teestrauches. Damit sie die wichtigen Nährstoffe behielten, beschattete man die Teesträucher in der letzten Periode ihres Wachstums. Die harten Blattstiele und Blattrippen werden nicht mit dem Steinmahlwerk vermahlen. Das macht den Verarbeitungsprozess des Matcha-Tees recht aufwendig. Durch das schonende Vermahlen ohne Hitzeeinwirkung ist Matcha-Grüntee ein besonders feiner, leicht herber und edler Grüntee in Pulverform. Er enthält durch seine besondere Produktionsweise viele Aminosäuren, Antioxidantien und viel Chlorophyll. Zu beachten ist, dass nur der japanische Matcha so viele wertvolle Inhaltsstoffe hat und unverfälscht echt ist.

Matcha-Tee zeichnet sich durch seinen einzigartigen Geschmack aus, der ihn von anderen Grünteesorten unterscheidet. Er hat ein reichhaltiges, frisches Aroma mit einer angenehmen Süße und einer dezenten herben Note. Dieser Tee bietet eine harmonische Balance zwischen süß und herb, was ihm ein einzigartiges Geschmacksprofil verleiht. Im Vergleich zu herkömmlichen Grüntees, bei denen die Blätter nach dem Aufguss entfernt werden, wird bei Matcha das gesamte Teeblatt verzehrt. Dies verleiht dem Tee eine intensivere und konzentriertere Geschmacksdimension.

Matcha Tee

Warum ist Matcha so gesund?

Dank seiner belebenden Wirkung, der enthaltenen Aminosäuren, des ungewöhnlichen Vitamin- und Mineralreichtums sowie der bekömmlichen Milde ist dieser Grüntee ein wunderbarer Energiespender. Zugleich reduziert er den Appetit. Matcha-Tee regt über die enthaltenen Bitterstoffe den Stoffwechsel an. Daher setzt man Matcha auch als Fatburner und Schlankmacher ein. Die im Matcha enthaltene Koffeinmenge ist deutlich geringer als beim Kaffee. Der grüne Energieturbo, der von den Japanern auch “Tee der Unsterblichkeit” genannt wird, wirkt nach der Aufnahme im Darm aber ebenso belebend. Er wirkt allerdings schonender und länger anhaltend als Kaffee. Du bist nach seinem Genuss lange hellwach und angenehm angeregt.

Der natürliche Vitamingehalt macht den Matcha zu einem gesunden Fitmacher. Allein das Vitamin C ist in dreifacher Dosis im Vergleich zu Orangen enthalten. Matcha hat unter Hollywood-Stars den Ruf als Fatburner, isotonisches Sportgetränk und natürliches Anti-Aging-Mittel für die Haut wirksam zu sein. Letzteres verdankt er den Katechinen. Die Japanerinnen massieren sich ihren täglichen Matcha-Tee sogar in die Haut, um den verjüngenden Effekt der Katechine zu nutzen. Einen kleinen Haken hat das kostbare Teegetränk allerdings: Es hat einen stolzen Preis. Dies gilt vor allem für die japanischen Bio-Qualitäten. Trotzdem solltest du nicht in Versuchung geraten, es mit verschnittenen Matcha-Qualitäten zweifelhafter oder unklarer Herkunft zu versuchen. Wenn du Wert darauf legst, von den vielen Qualitäten des hochwertigsten japanischen Grüntees zu profitieren, wirst du durch diese Investition gleich mehrfach bereichert.

Die Zubereitung von Matcha

Typisch für Matcha-Tee ist seine Zubereitung. Sie unterscheidet sich von der aller anderen Grünteesorten. Die Japaner benutzen eine spezielle Teeschale – die Chawan – einen Messlöffel (Chachaku) für das Teepulver und einen Bambus-Schneebesen. Dieser wird vor der Benutzung einige Minuten in warmem Wasser eingeweicht, damit der spröde Bambus nicht bricht. Die Lamellen stellen sich etwas aufrecht, sobald der Bambusbesen einsatzbereit ist. Du füllst zwei oder drei Gramm des feinen grünen Pulvers in deine Teeschale und gießt siedendes Wasser darüber. Dann nimmt man traditionell den kleinen Bambus-Schneebesen – einen Chasen – und schlägt den Matcha-Tee mit vorsichtigen Bewegungen schaumig auf. Er sollte anschließend frei von Verklumpungen und Blasen sein und eine dichte Schaumkrone aufweisen.

Die Vielfalt der Zubereitungen, die man mit diesem Grundstoff umsetzen kann, ist erstaunlich. Man kann den Matcha als Energie-Turbo in einen Green Smoothie einbauen oder ihn als belebenden “Shot” pur trinken, wie die Japaner es traditionell tun. Matcha eignet sich für verschiedene Latte-Zubereitungen. Er kann aber auch als kühler Eistee an Sommertagen Erfrischung bringen. Selbst in einem Müsli kann Matcha-Tee seine anregende Wirkung entfalten.

Lagerung und Haltbarkeit von Matcha

Um die Frische und Qualität von Matcha-Tee zu gewährleisten, ist eine sorgfältige Lagerung entscheidend. Bewahre deinen Matcha in einem luftdichten und undurchsichtigen Behälter auf, um Kontakt mit Luft und Licht zu minimieren. Idealerweise sollte er in einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 0°C und 4°C. Matcha hat eine begrenzte Haltbarkeit, daher ist es ratsam, ihn innerhalb von sechs Monaten bis zu einem Jahr nach dem Kauf zu verbrauchen, um die Frische und den Geschmack zu erhalten. Achte darauf, die Verpackung nach jedem Gebrauch sorgfältig zu verschließen und gelegentlich einen Geschmackstest durchzuführen, um die Qualität zu überprüfen.

Zwei Rezepte zum Ausprobieren

Die Zubereitung eines Matcha-Latte ist nicht schwer. Dazu brauchst Du einen Matcha “Latte to go”. Übergieße davon einen Esslöffel mit etwa 50 Millilitern siedendem Wasser in einer Schale. Schäume das Ganze mit dem Chasen auf und gieße wahlweise aufgeschäumte Vollmilch, Soja-, Hafer- oder Reismilch dazu.

Als Eistee kannst du Matcha genießen, indem du einen Teelöffel Matcha-Teepulver mit 200 Millilitern kaltem Wasser – am besten gefiltert –, etwas Zitronen(gras)-Sirup und einigen Eiswürfeln in einen Cocktailshaker füllst. Kräftig schütteln und in einem hohen Glas mit Eiswürfeln servieren. Als Dekoration kannst du eine Zitronen- oder Limonen-Scheibe auf den Glasrand setzen.

Fotos: NightAndDayImages, gradyreese/iStock

Wie du mit negativen Menschen umgehst und selbst dabei positiv bleibst

Diese Tipps helfen dir, deine eigene positive Einstellung zu bewahren.
Diese Tipps helfen dir, deine eigene positive Einstellung zu bewahren.

Egal wie sehr du dir auch vornimmst, mit einer positiven Grundeinstellung durchs Leben zu gehen, auf deinem Weg wirst du immer auch auf Menschen treffen, die eine absolut negative Sicht der Dinge haben. Es gibt Menschen, die haben stets etwas zu nörgeln. Sie verbreiten negative Stimmung, in dem sie über andere lästern, oder über das Wetter und ihr eigenes Leid zu klagen. Die Gefahr bei solchen Menschen: Ihre Negativität wirkt ansteckend.

Was im Umgang mit solchen Menschen gar nicht hilft, ist sie auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen oder darum zu bitten, weniger negative Stimmung zu verbreiten. Dieser Versuch geht zu 99 % nach hinten los. Einfacher wäre es, negativen Menschen einfach aus dem Weg zu gehen. Das ist aber nicht immer möglich, z. B. wenn es sich um die Arbeitskollegin handelt, mit der du im gleichen Büro sitzt.

Wir haben die besten Tipps für dich, mit denen du es schaffst, deine positive Einstellung zu behalten und mit der Negativität deiner Mitmenschen umzugehen.
 

1. Achte auf dich selbst

Das Beste, was du tun kannst, wenn du mit der negativen Einstellung eines Mitmenschen konfrontiert bist, ist zunächst auf dich selbst zu achten. Egal, was andere tun oder sagen, du kannst stets deine eigene Einstellung kontrollieren, in dem du dir zwei Fragen stellst:

Wie reagiere ich in dieser Situation? Wie kann ich meine Reaktion positiver gestalten? Wenn du also in der Konfrontation mit einem anderen Menschen erst einmal darauf achtest, wie und was du in diesem Moment fühlst, kannst du versuchen, eine bessere mentale Einstellung zu bekommen. Du kannst nie kontrollieren, wie andere sich verhalten, aber du kannst dein eigenes Verhalten bestimmen und deine Reaktionen auf deine Mitmenschen.
 

2. Versuche das Gegenteil

Dies ist eine weitere besonders gute Taktik, um mit schwierigen Menschen umzugehen. Du kehrst deine eigene Reaktion um. Wenn sich also jemand sehr negativ verhält z.B. durch Schreien, Schmollen, Streiten, durch aggressiv-passives Verhalten, Schimpfworte usw., verhalte dich genau anders herum.
Bleib positiv, sei nicht der Spiegel deines Gegenübers, sondern nimm ihm den Wind aus den Segeln, in dem du eben nicht schreist oder schmollst. Je positiver deine Reaktion, desto besser fühlst du dich auch im Inneren.
 

3. Nimm nichts persönlich

Wir wissen, wie schwer es ist, sich immer daran zu erinnern. Aber meistens ist es wirklich so, dass das negative Verhalten anderer überhaupt nichts mit dir selbst zu tun hat. Vielleicht hatte der andere einen richtig schlechten Tag (oder eine richtig schlechte Woche), muss mit einem Haufen Stress hantieren, den du nicht unbedingt kennst. Es ist schwer, herauszufinden, was wirklich in einem anderen Menschen vorgeht. Deswegen kann es sehr hilfreich sein, nicht unbedingt jedes Wort und jede Tat des anderen auf sich selbst zu beziehen.
 

4. Betrachte den Moment

Wenn du dich darauf konzentrierst, was gerade im Moment passiert und nicht so sehr darauf, was passieren könnte, oder was zuvor passiert ist, dann wird es leichter, positiv zu bleiben. Die meisten deiner negativen Gefühle und Gedanken entstehen nämlich durch die Sorgen, die man sich um das macht, was als nächstes passieren könnte oder genauso schlimm, über das, was längst passiert ist. Konzentriere dich auf das, was du in den Händen hältst: Was kannst du daraus machen? Wie kannst du das Beste daraus machen?
 

5. Sei dankbar

Wie sollst du dankbar sein, wenn dich dein Gegenüber gerade anschreit? Eine schwere Übung! Trotzdem kannst du es schaffen. Nicht jeder Mensch ist immer negativ. Erinnere dich an die positiven Erlebnisse mit diesem Menschen. Und sei dankbar für diese positiven Erinnerungen. Wenn aber jemand absolut keine positiven Erinnerungen in dir auslöst, dann hilft es nur dankbar dafür zu sein, dass du einmal mehr deine Geduld und deine positive Grundeinstellung beweisen kannst. Nimm jede negative Erfahrung als Chance an, deine Reaktionen und Gefühle ins Positive zu wandeln. Jede Herausforderung stärkt deine positive Grundeinstellung. Es ist viel einfacher, positiv zu sein, wenn sowieso schon alles gut läuft. Erst solche Herausforderungen verbessern deine Fähigkeiten.
 

Positiv zu bleiben, wenn man von negativen Menschen umgeben ist, ist stets herausfordernd. Doch diese 5 Tipps helfen dir, selbst in der negativsten Situation Stand zu halten und nicht den Kopf zu verlieren. Vergiss niemals, dass eine positive Einstellung immer möglich ist und es deine Wahl ist, ob du sie annimmst.

Foto: tomazl/iStock.com

Capes – Die schönste Alternative zum Mantel

Edel eingehüllt - die neuen Capes von Dimitri, Minx, Marc Cain und Perret Schaad.
Edel eingehüllt - die neuen Capes von Dimitri, Minx, Marc Cain und Perret Schaad.

Capes geben deinem Outfit eine gemütliche Note und ihr Schnitt erinnert zumindest ein wenig an die wärmende Sofadecke. Tatsächlich sorgt das Cape für eine behagliche Wohlfühltemperatur. Das Schönste ist: Da es Problemzonen locker kaschiert, kann es wohl jeder tragen. Womit das angesagte It-Piece noch punkten kann, erfährst du hier.

Capes für jeden Anlass

Von leichten Stoffen bis hin zu dicken wärmespendenden Modellen ist alles erlaubt. Besonders en vogue sind sogenannte „cape blazer“. Der Schnitt ist eine Mixtur aus einem feinem Jackenblazer und einem klassischen Umhang, mit Längsschlitzen für die Arme. Dieses Design sieht nicht nur an alltagstauglichen Capes super fancy aus, sondern auch in der Abendgarderobe ist der Cape-Blazer-Stil immer stärker vertreten.

Doch um unserem Casual Look den gewissen „Glamour Touch“ zu verpassen sind Capes vor Allem in der Kombination mit einem eleganten Paar Stiefel der Hingucker!

Ein klassischer Look ist beispielsweise eine Kombination aus Cape, Skinny Jeans und Ankle Boots. Für einen lässigeren Look kannst du das Cape mit einer Boyfriend-Jeans und Sneakers kombinieren. Für einen schickeren Anlass kannst du es über einem engen Kleid oder einem Jumpsuit tragen. Auch mit einem schlichten Top und einer schicken Hose sieht ein Cape sehr elegant aus. Wichtig ist es, das Outfit nicht zu überladen, damit das Cape zum Highlight wird.

Farben heben Kuschelfaktor hervor

Wolle und Woll-Mixe sind die typischen Materialien für das wärmende Cape. Mit unifarbenen Modellen in Beige, Weiß oder Grau kommt der heimelige Charakter besonders gut zur Geltung. Doch auch Hahnentritt-Muster, Karos und Animal-Prints haben es in dieser Saison auf das großflächige Cape geschafft. Schwarz war und bleibt jedoch die Lieblingsfarbe aller Cape-Begeisterten. Bieder wirkst du im schwarzen Cape keinesfalls.

Neue Details wecken Interesse

Am Schnitt der Capes hat sich über die Jahre kaum etwas geändert. Neu sind kleine Details, die das Auge des Betrachters auf sich ziehen. Blinkende Reißverschlüsse, häufig in Leder eingefasst, verleihen dem eigentlich eleganten Kleidungsstück eine lockere Note. Sie passen besonders gut, wenn du dich für ein lässiges Outfit entscheidest, beispielsweise für die Röhrenjeans und die Wildleder-Boots. Auf gestrickten Capes entdeckst du immer wieder leuchtende Initialen. Auch sie wirken zum legeren Look stimmig.

Suchst du hingegen ein edles Cape, dann sieh dir die Modelle mit Satin-Besatz am fledermausähnlichen Ärmelaufschlag und am aufsteigenden Revers an. In Schwarz kannst du es zu jeder Gelegenheit tragen. Auch in hellen Tönen bist du edel angezogen.

Auf die richtigen Styling-Partner achten

Das Cape zeichnet sich durch einen lockeren Schnitt aus, es umspielt die Figur bis zu den Hüften. Elegant wirkt es, wenn es mit einem schmalen Rock oder einer eng geschnittenen Hose kombiniert wird. Zur Marlene-Hose solltest du es auf keinen Fall tragen, sonst wirkt deine Statur kastenförmig. Je nach Outfit ergänzen Riemchensandaletten, Pumps oder Stiefel dein Cape. Zum legeren Stil sind sogar Turnschuhe erlaubt.

Capes im Stylecheck

  • Ein Cape kannst du prima über eine Lederjacke oder einen Pullover tragen.
  • Auch zu Skinny Jeans oder Leggings passt ein Cape gut.
  • Für einen eleganten Look kannst du das Cape über ein enges Kleid oder eine Bluse tragen.
  • Mit Accessoires wie Schals oder Statement-Schmuck kannst du das Cape-Outfit noch weiter aufpeppen.

 

Fotos: Mercedes Benz Fashion Week Berlin

Schöner kommen – 10 Tipps für einen (besseren) Orgasmus

So klappt's mit dem Orgasmus - unsere Tipps für mehr Freude beim Liebesspiel.
So klappt's mit dem Orgasmus - unsere Tipps für mehr Freude beim Liebesspiel.

Manche Frauen haben Schwierigkeiten, zum Höhepunkt zu kommen und es gibt auch nicht wenige, die noch nie einen Orgasmus erleben konnten. Es ist eben nicht einfach so, dass ein Schalter angeknipst werden kann, um zum Orgasmus zu kommen. Doch Luststeigerung und die Fähigkeit, einen schönen Höhepunkt zu erleben kann trainiert und erlernt werden, denn ein unvergesslicher Höhepunkt sollte die Krönung jedes Liebesspiels sein. Du solltest dir also bewusst sein, dass du deine persönliche Orgasmusfähigkeit sehr wohl beeinflussen kannst.
 

1. Training

Es fängt schon an mit der allgemeinen Fitness deines Körpers. Entscheide dich für Beckenbodentraining und praktiziere es zweimal am Tag für etwa 10 Minuten. Durch die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur erhöhst du auch deine Orgasmusfähigkeit.
 

2. Hinauszögern

Wer gelernt hat, seinen Höhepunkt gekonnt hinauszuzögern, wird ebenfalls schon bald bessere Orgasmen erleben und genießen können. Wenn du merkst, dass dein Höhepunkt naht, bitte den Partner seine Aktivität kurz zu unterbrechen und wiederhole das einige Male. Dann wirst du mit der Zeit einen viel besseren Höhepunkt genießen können.
 

3. Weitermachen

Wenn du entspannt gekommen bist, brauchst du eigentlich gar nicht aufzuhören, sondern kannst einfach weitermachen. So kannst du oft schon kurz nach dem ersten bereits den zweiten Orgasmus erleben und mit ein wenig Übung steht auch multiplen Orgasmen nichts mehr im Wege. Achte aber auch darauf, dich nicht zu überreizen.
 

4. G-Punkt

Lass dir von deinem Partner helfen bei der Suche nach dem G-Punkt. Bitte dazu deinen Partner einfach sanft und gefühlvoll mit 2 Fingern in dich einzudringen und die Finger leicht in Richtung Bauch zu krümmen. Sobald du was spürst, hast du einen Weg zum besseren Orgasmus gefunden.
 

5. Vertrauen

Damit du dich ganz entspannt fallenlassen kannst, brauchst du Nähe und Vertrauen als Basis für einen wirklich guten Orgasmus. Natürlich kann auch ein One-Night-Stand zum Orgasmus führen, die Nähe zu einem vertrauten Partner ist aber die weitaus bessere Orgasmusgarantie.
 

6. Stellung

Jede Frau reagiert anders auf sexuelle Stimulation, allein das Stimulieren der Vagina reicht jedoch meist nicht aus, um einen schönen Orgasmus zu erleben. Gemeinsam mit dem Partner solltest du den optimalen Winkel herausfinden, wie der Penis eindringen und die Klitoris stimulieren soll. Leg dir dazu ein Kissen unter den Po, variiere mit den Stellungen und finde so die für dich richtige Position beim Sex.
 

7. Sextoys

Auch Hilfsmittel können die Orgasmusfähigkeit steigern und können gut in den Spaß zu zweit eingebunden werden. Vibratoren dienen also nicht nur der Alleinunterhaltung. Mit speziellen Toys für Paare können sogar beide Partner gleichzeitig stimuliert werden auf dem Weg zum gemeinsamen Höhepunkt.
 

8. Vorspiel

Um deine Erregungskurve zu steigern, solltest du immer ausreichend Zeit für das Vorspiel einplanen. Das ist längst nicht aufs Bett beschränkt, sondern kann auch schon mit heißen Telefonaten, SMS oder E-Mails beginnen. Wenn du sehr detailliert planst, was ihr beide bald vorhabt, bringt dich das bereits vorher schön auf Touren.
 

9. Atmosphäre

Bedenke, dass Stress jeder Art der größte Orgasmuskiller ist. Deshalb solltest du alle stressigen Gedanken und Stressfaktoren ausschalten und für eine Wohlfühlatmosphäre sorgen, in der du total abschalten und entspannen kannst. Verwende dazu passende Bettwäsche, Düfte oder Kerzen, um eine einladende, romantische Atmosphäre zu schaffen. Schalte den Fernseher ruhig aus, denn die TV-Berieselung trägt nicht gerade zu einem besseren Orgasmus bei.
 

10. Selbstbefriedigung

Um deine Orgasmusfähigkeit zu schärfen, solltest du dich öfter auch mal selbst befriedigen. Du kannst so mit der Zeit genau erkunden, welche Berührungen dir an welchen Stellen besonders gut tun. Integriere auch Love Toys wie beispielsweise einen Druckwellenvibrator in deine Solonummer, lerne deinen Körper immer besser kennen und finde so heraus, was dich zum Orgasmus bringen kann.

 

Foto: miljko/iStock.com

Buchtipp: GREY von E. L. James

Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt gibt neue Einblicke in seine Gedanken.
Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt gibt neue Einblicke in seine Gedanken.

Endlich meldet sich Fifty zu Wort!

Die schüchterne Anastacia Steele fällt ungewollt und unbeholfen in ein riesiges, elegantes Büro – das Büro des am heißesten begehrten Junggesellen Seattles, Christian Grey. Dieser scheint verzückt, aber eiskalt. Alles schon einmal gelesen? Naja, nicht ganz.

Hast du dich nicht auch das ganze erste Buch der „Fifty Shades of Grey“-Reihe gefragt, was Christian Grey eigentlich über all die spannenden, nervenaufreibenden und vor allem erotischen Abenteuer mit Ana denkt? Wieso kann er sich zunächst nicht auf sie einlassen? Wieso kann er nicht zulassen, dass er sie berührt? Wieso kann er nur durch Auslebung seiner BDSM-Fantasien lieben? Diese und viele weitere Fragen beantwortet nun endlich das vierte Buch der im Erotikgenre weltweit erfolgreichsten Romanserie der letzten Jahre.

„Grey – Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt“ schildert die Geschichte von Ana und Christian nun – wie der Untertitel schon verrät – aus seiner Sicht. Christians perfekte, kontrollierte, aber inhaltslose Welt wird durch Anas plötzlichen Eingriff in sein Leben völlig aus den Angeln gehoben. Alles zunächst einmal tatsächlich nichts neues, so dass du vielleicht darüber nachdenken wirst, dass es sich doch nicht lohnt, sich die 600 Seiten vorzunehmen. Doch je weiter du liest, desto mehr tauchst du ein in Christians Gedanken, seine Träume und Hoffnungen, die sich um ein normales Leben mit Ana an seiner Seite drehen. In der ursprünglichen Trilogie hatte Christian viele von Anas Fragen nicht beantwortet, aus Angst, sie würde sich von ihm abwenden – so viel wissen wir alle. Doch nun erfährst du endlich, wie sich das Abendessen mit Elena wirklich abgespielt hat, wie viel Erinnerung er tatsächlich an seine schwere Kindheit hat und was ihm den Schlaf raubt.

Sicherlich erfindet E.L. James mit dem vierten Buch der Reihe das Rad nicht neu und schreibt ebenso wenig eine völlig neue Geschichte, doch sie bringt in ihrer typisch freizügigen und direkten Erzählart Licht ins Dunkel um Christians Vergangenheit, Gegenwart und seine Zukunftsvision. Und macht damit ein wenig Hoffnung, dass diesem Band wiederum zwei weitere folgen könnten. Auf jeden Fall aber überbrückt es perfekt die Zeit bis zum Kinostart des zweiten Films, der für den Valentinstag 2017 geplant ist. Also ein echtes Muss für jeden Fan von Anastacia und Christian!

 

Foto: Amazon

Das neue Smokey: Augen-Make-up im Herbst

Braune Töne melden sich sowohl beim Augen-Make-up, als auch beim Lippenstift zurück.
Braune Töne melden sich sowohl beim Augen-Make-up, als auch beim Lippenstift zurück.

Nachdem der Sommer mit hellen Blautönen, pastelligem Lidstrich und viel Silber als Trend-Make-up aufwartete, wird es im kommenden Herbst etwas wärmer und vor allem rauchiger: Lidschatten wird extrem verblendet, um einen sehr weichen Effekt rund um die Augen zu schaffen.

Die Farben

Alle Lidschattenpaletten mit Pastellfarben können diesen Herbst getrost weggepackt werden. Auf den Laufstegen der FashionWeeks sah man viel Grau und Schwarz, wärmere Nuancen waren braun und Orange. Zugegeben, Orange als Lidschatten kann tricky sein. Die Nuancen werden aber heller und weniger intensiv. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Farbe nicht zu kräftig und die Textur des Puders leicht und nicht zu deckend wirkt.

Nude

Auch ein „Nude“ für die Augen wurde gesichtet: Dabei wird die Farbe des natürlichen Hautschattens, meist ein etwas dunkleres Beige, verwendet. Um den perfekten Ton zu finden, kann man seine eigenen Hautschatten, zum Beispiel im Augenlid oder an den Wangenknochen als Ausgangspunkt nutzen. Das Lid wird in einem matten, hellen Ton betont, die Lidfalte wird mit dem Nudeton betont. Gutes Verblenden mit einem weichen Pinsel ist unerlässlich. So entsteht ein akzentuierter Look, der die Augen betont aber kaum geschminkt wirkt.

Das neue Smokey

Bei Smokey Eyes denken die meisten an schweres, schwarzes Augen Make-up, welches eher für die Party am Abend als für den Alltag geeignet ist. Diesen Herbst werden die Augen zwar smokey, durch hellere Töne wie Aschgrau oder Braun, die extrem weich verblendet werden, bleiben sie aber alltagstauglich. Besonders wichtig diesen Herbst: Der Lidschatten ist nicht mehr nur auf das Lid beschränkt: Weiche Konturen werden außen um das Auge gezogen. Der untere Lidkranz wird ebenfalls betont. Sogar Cat-Eyes und dramatische Lidstriche werden diesen Herbst mit weichen Pinselstrichen, statt mit harten Linien gezeichnet.

Das neue Smokey Make-up

1 Bobbi Brown Augen-Make-up – Nr. 02 – Black Coffee – ca. 25 € /// 2 Lancôme Augen-Make-up Hypnose Palette Drama Gris au Naturel – ca. 50 € /// 3 Make-up Studio Eyeshadow in Box Type B – Nr. 14 – ca. 15 € /// 4 Urban Decay Naked Lidschattenpalette – ca. 48 € /// 5 L´Oréal Paris Eyeliner / Kajal – Nr. 101 – Black Smoke – ca. 10 €

Fotos: PeopleImages/iStock.com; Douglas

Was Pickel im Gesicht über deine Gesundheit verraten

Pickel sind nicht nur in der Pupertät ein lästiges Problem vieler Frauen.
Pickel sind nicht nur in der Pupertät ein lästiges Problem vieler Frauen.

Jeder kennt sie, niemand mag sie – Pickel im Gesicht sind lästig und tauchen immer dann auf, wenn du sie am allerwenigsten gebrauchen kannst. Aber wusstest du, dass die hässlichen Pickel und Mitesser nicht nur unerwünscht sind, sondern auch etwas über deine Gesundheit aussagen? Wir haben hier die fünf häufigsten Auslöser für lokale Hautunreinheiten für dich zusammengetragen.

1. Hautunreinheiten als „Spiegel“ der Gesundheit

Nicht nur Teenager sind von ihnen betroffen: Pickel, Mitesser und andere Hautunreinheiten können auch im Erwachsenenalter auftreten und sind bei jeder Altersgruppe gleichermaßen unbeliebt. Auch wenn du in so einer Situation beim Blick in den Spiegel vielleicht verzweifeln möchtest und dich wunderst, warum du gerade jetzt und gerade an dieser Stelle Pickel bekommst, können die Hautunreinheiten auch nützlich sein. Je nachdem, wo sie sich befinden, treffen sie eine ziemlich genaue Aussage darüber, was gerade in deinem Körper los ist.

Stellst du zum Beispiel plötzlich Pickel am Kinn, am Kiefer oder auch im Nacken fest, hast du wahrscheinlich gerade deine Tage oder stehst kurz davor. Die Hormone wie Testosteron sorgen in diesem Fall für die unerwünschten Hautunreinheiten. Um diese in Grenzen zu halten, kannst du etwa eine Woche vor Beginn deiner Periode mit einer intensiveren Hautpflege anfangen und zusätzlich für diesen Zeitraum Anti-Pickel-Produkte auftragen.

2. Kosmetika und Haarpflegemittel als Auslöser für Pickel

Viele Mädchen und Frauen kennen auch Pickel am Haaransatz, die scheinbar willkürlich auftauchen. Tatsächlich bist du in diesem Fall oftmals selbst verantwortlich, denn die Unreinheiten entstehen meist durch Haarpflegeprodukte wie Shampoos, Gel und Haarspray. Diese werden unabsichtlich zu weit auf die Stirn aufgetragen und verstopfen die Poren. Als Abhilfe kannst du deinen Haaransatz gründlich reinigen und deine Hände waschen, nachdem du die Produkte verwendet hast.

3. Hautunreinheiten durchs Handy?

Den nächsten Punkt wirst du wahrscheinlich nicht besonders gern hören: Auch dein Handy kann für Hautunreinheiten verantwortlich sein. Hast du öfter Pickel auf der Wange, sind diese meistens auf die Handybenutzung und deine Finger zurückzuführen. Auch wenn diese sauber aussehen, sind sie es leider nicht. Mit einem antibakteriellen Tuch kannst du dein Telefon und deine Hände regelmäßig abwischen und so der Entstehung von Pickeln vorbeugen.

4. Das sagen deine Pickel über deine Ernährung

Dass sich auch deine Ernährung unter Umständen auf dein Hautbild auswirken kann, ist kein Mythos. Hast du öfter Pickel am und um den Mund herum, liegt das nicht selten an zu fettiger oder zu säurehaltiger Nahrung. Pommes, Chips und Co. verstopfen deine Poren, während zu viel Essig und Zitrone zu kleinen Entzündungen führen. Eine entsprechende Ernährungsumstellung kann auch die lästigen Pickel reduzieren.

5. Stress beeinflusst nicht nur dein Wohlbefinden

Stress in Schule, Beruf und Privatleben kennen wir alle. Dauerhafter Stress wirkt sich nicht nur auf Schlaf, Entspannung und Gesundheit aus, sondern kann auch dein Hautbild negativ beeinflussen. Das merkst du besonders an Pickeln und Unreinheiten im Stirnbereich und auf der Nase. Das beste Mittel dagegen ist – wie du dir bestimmt denken kannst – das Vermeiden von Stress, beispielsweise durch Meditation oder Yoga. Das lässt sich allerdings nicht immer umsetzen. Unterstützend kannst du Produkte zur akuten Aknebehandlung verwenden.

Wie du dich am besten pflegst, wenn du unter Pickel leidest, haben wir in den DOs and DON’Ts bei unreiner Haut zusammengestellt.

 

Foto: gpointstudio/iStock.com

Sungazing – Die Kraft der Sonne nutzen

Warum die Sonne noch viel mehr kann, als Licht zu spenden.
Warum die Sonne noch viel mehr kann, als Licht zu spenden.

Wie wichtig die Sonne für das Leben auf unserem Planeten ist, weiß heute jeder. Die Sonne sorgt nicht nur für eine gebräunte Haut, sondern auch für die Photosynthese der Pflanzen. Ohne Sonnenstrahlen gäbe es auf Erden nur dunkle Nacht. Es gäbe weder Frühling noch Sommer. Menschen könnten nicht überleben.
 

Was ist Sungazing?

„Sungazing“ ist eine alte Yoga-Technik, mit der der Mensch angeblich Energie aufnehmen kann, indem er in die Sonne schaut. Doch Vorsicht: Wer direkt in die Sonne schaut, kann blind werden. Bevor du Experimente in dieser Richtung veranstaltest, solltest du diesen Artikel lesen. Im Zeitalter der Energiewende ist das Thema Energie für jeden interessant. Die chinesische Medizin oder Trendsportarten wie Tai Chi und Chi Gong befassen sich mit innerkörperlichen Energiebahnen. Die Vision, sich über die Augen Energie von der Sonne zu holen, erscheint nicht allzu utopisch.

Geübt wird diese Praxis wegen der Gefahr des Erblindens nur bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Zu diesen Zeiten ist die Erblindungsgefahr wegen verringerter UV-Strahlung niedrig. Ohne fachkundige Anleitung sollte trotzdem niemand sein Augenlicht gefährden.
 

Welche gesundheitlichen Vorteile bietet Sungazing?

Die Anhänger dieser Yoga-Praxis sagen, dass man mit Sungazing besser schlafen kann, eine Bewusstseinserweiterung oder Schmerzlinderung erlebt und mit mehr Energie ausgestattet wird. Angeblich verbessert sich die Sehkraft. Der hormonelle Haushalt soll gestärkt, die Zirbeldrüse positiv beeinflusst werden. Tatsächlich ist sie die Instanz, die über das Hormon Melatonin deinen Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert. Ist die Zirbeldrüse durch Umweltgifte oder andere Einflüsse blockiert, kommt es zu innerkörperlichen Störungen.

Dass die Sonne Einfluss auf unsere Gesundheit nimmt, wissen wir spätestens seit der Erkenntnis, dass man der Rachitis mit Sonnenbädern entgegenwirken kann. Dadurch kann im Körper Vitamin D gebildet werden. Die Sungazer stellen sich die Sonne als eine Instanz vor, die uns mit universeller Energie versorgt. Dabei steht die „Entgiftung“ der Zirbeldrüse im Vordergrund der Interessen. Man könnte diese wichtige Drüse auch anders entlasten, beispielsweise mit rohem Knoblauch oder Jod-Zufuhr. Die Sungazing-Anhänger propagieren, dass das tägliche in die Sonne sehen die bessere Methode sei. Dies gilt allerdings nur, solange sie auch sachgerecht ausgeführt wird.
 

Wie geht Sungazing?

Beim Sungazing gilt: Das Augenlicht muss vor der intensiven UV- und Infrarotstrahlung geschützt werden. Der Besuch bei einem Augenarzt vor dem Sungazen ist alternativlos. Nach Augenerkrankungen oder Operationen am Auge solltest du das Sungazen meiden. Die korrekte Zeit für Experimente ist die erste (halbe) Stunde nach Sonnenaufgang und die letzte (halbe) Stunde vor Sonnenuntergang. Diese Zeiten kannst du dem Sonnenkalender entnehmen. Der UV-Index für deinen Standort gibt an, wie viel UV-Strahlung noch anliegt. Sie sollte bei Null liegen. Stell dich an einen Platz, wo du barfuß im Sand oder auf Gras stehen kannst. Notfalls geht eine Schüssel mit Sand. Anfänger sehen am ersten Tag 10 Sekunden direkt in die Sonne. Wenn das keine inneren Widerstände oder Beschwerden auslöst, kannst du an den nächsten Tagen je zehn Sekunden länger in die Sonne sehen. Anschließend dreh dich um, reibe beide Handflächen gegeneinander bis sie warm sind, und lege die dann auf die offenen Augen. Warte, bis das Nachleuchten aufhört.

 

Foto: Georgijevic/iStock.com

Sibel Brozat über ihr Unternehmen taeshy

Stimmige Accessoires sind Ausdruck von Individualität, sie runden den Style ab.
"Stimmige Accessoires sind Ausdruck von Individualität, sie runden den Style ab."

Von der Bank ins eigene Unternehmen – die Gründerin von taeshy Sibel Brozat im Interview

Sie schaffte den Sprung vom sicheren Bankjob zum eigenen Unternehmen und ist heute mit ihrer Idee, Handtaschenhalter zu entwerfen, erfolgreicher denn je. Dabei legt sie vor allem Wert auf gute Qualität und ansprechendes Design.
 

Sibel Brozat
 

taeshys sind hübsche, kleine Handtaschenhalter, die praktisch überall zum Einsatz kommen können. Sie sind quasi „aus der Not heraus“ auf die Idee gekommen, eigene Handtaschenhalter zu entwerfen. Erzählen Sie uns, wie es dazu kam?

Zugegeben, es gibt natürlich kritischere Notlagen. Doch für viele Frauen sind der richtige Stil und die dazu passende Handtasche nun einmal sehr wichtig. Wir geben viel Geld dafür aus. Und dann sollen wir sie in Ecken stapeln, über Stuhllehnen hängen oder auf den Boden legen? Passend zum Style findet die teure Tasche mit taeshy einen angemessenen Platz, die Handtasche ist sicher im Blick.

Die Verbindung von Funktionalität und Design steht bei Ihnen im Vordergrund. Ihre taeshys sollen den Lieblingstaschen Ihrer Kundinnen in Nichts nachstehen. Woher nehmen Sie Ihre Inspiration für die Designs?

Ich liebe es zu reisen, bin vielseitig interessiert und bleibe neugierig. Wir alle sind umgeben von Anregungen. Die Inspiration für die style charms stammt zum Beispiel aus New York und taeshy nazar, mit dem beschützenden Auge, habe ich direkt aus Istanbul mitgebracht. Besonders bereichernd ist für mich die enge Zusammenarbeit mit anderen Kreativen. So ist mit Modedesigner Hien Le beispielsweise ein besonderes taeshy entstanden, inspiriert von seiner Mode-Kollektion. Damit kam taeshy erstmals auf den Catwalk bei der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin.
 

taeshy hien le
 

Im ersten Moment könnte man denken, dass Ihre Produkte sehr speziell sind. Doch wenn man sich die Markenbotschafter von taeshy anschaut, stellt man fest, dass diese doch sehr verschieden sind. Ist das Geheimnis Ihres Erfolges also, dass Ihre Handtaschenhalter an keine bestimmte Zielgruppe geknüpft sind, da wirklich jeder sie gebrauchen kann?

Ja, richtig. Denn eigentlich braucht jeder taeshy. Als Geschenk oder natürlich zum Eigengebrauch. Stimmige Accessoires sind Ausdruck von Individualität, sie runden den Style ab. Und für Firmen, in Hotels und Restaurants, bietet sich mit dem eignen Logo im taeshy zudem eine feine Möglichkeit, einprägsam, nachhaltig und dabei unaufdringlich zu werben – weit besser als mit den etablieren Giveaways. Wir arbeiten derzeit übrigens auch an einer maskulinen Variante, dem taeshy für Männer.

Sie achten bei der Auswahl der Materialien sehr auf die Qualität. Außerdem werden alle taeshys bei Ihnen in der Manufaktur gefertigt und von Ihnen persönlich geprüft. Woher stammt dieser hohe Qualitätsanspruch?

Ich persönlich umgebe mich gern mit guten Dingen. Es gibt weniger anspruchsvolle Anbieter. Doch angelaufene Metalle, schlechte Verarbeitung und mangelnder Service machen einfach keinen Spaß. Qualität verträgt keine Kompromisse. Es gibt schon genug Gründe, sich zu ärgern. Ich verstehe Made-in-Germany als Versprechen, das ich als Verpflichtung ansehe.
 

taeshy
 

Von der Bankerin zur Unternehmerin. Das ist ein ziemlich großer Schritt. Gibt es Momente, in denen Sie sich fragen, ob das alles so richtig war?

Natürlich ist nicht jeder meiner Tage ein voller Genuss. Der Druck ist hoch und die Herausforderungen als Selbständige sind extrem. Richtig ist, was sich richtig anfühlt. Ich bin nun einmal fest von taeshy überzeugt. Meine Kraftquellen sind die vielen Bestätigungen und die positiven Rückmeldungen der Kundinnen – wer taeshy kennt, mag taeshy. Das zeigt sich vor allem auch bei den Nachbestellungen. All das hilft gegen aufkommende Zweifel.

Was schätzen Sie am „neuen“ Arbeitsalltag am meisten?

Als Selbständige arbeite ich in gewisser Weise selbst und ständig. Lieferungen kommen verspätet, Materialien entsprechen nicht den Erwartungen, Geschäftspartner stehen auch nicht immer zu ihrem Wort. Und trotz aller Anstrengungen: die vielen Herausforderungen zu meistern erfüllt mich. Das treibt mich an. So geht’s weiter, immer weiter. Vor allem ist es so, dass ich voll eigenverantwortlich und selbstbestimmt arbeite, meine Prioritäten für den Tag selbst entscheide. Das tut gut, passt zu mir.
 

taeshy Oktoberfest
 


Sind Sie vor der Gründung von taeshy schon einmal mit dem Accessoire-Business in Berührung gekommen oder sind Sie, überzeugt von Ihrem Produkt, einfach ins kalte Wasser gesprungen?

Naja, wohl eher vom Sonnenbaden am Strand langsam ins Wasser gegangen. Schritt für Schritt, schließlich im Tieferen geschwommen. Denn ich hatte keine Branchenerfahrung, und zur Geschäftsgründung gehört sehr viel Vorbereitung. Da verbindet sich meine strukturierte Denke der Bankmanagerin aus dem Schwabenland, mit jener der ambitionierten Kreativen. Zu dieser Rezeptur halte ich mittlerweile übrigens auch Vorträge und berate Unternehmerinnen und Gründerinnen. Es ist schön, diese Erfahrung zu teilen, Mut zu machen.

Wie oft entwerfen Sie neue Designs? Gestalten Sie den Kreativprozess gemeinsam im Team oder obliegt die Gestaltung der Designs Ihnen allein?

Ich habe keine festen Entwicklungszyklen. Pro Jahr entstehen ungefähr zehn bis 15 neue Kreationen. Dabei ist mir die Arbeit im Team und in Netzwerken sehr wichtig. Das sind Begegnungen aus denen Neues entsteht. Zum Beispiel auch mit Swarovski für den Glitzerlook unserer beliebten glam charms. Mit Porzellan-Experten die taeshy porcelain charms zu ermöglichen, war ohne Kreativprozess nicht denkbar. So etwas fällt einem nicht mal so beim Kaffeetrinken ein. Derzeit entwickeln wir mit dem Team vom Modelabel Chili Bang Bang eine coole Kooperation. Da stimmt die Energie, da geht was. Und in der Kollektion taeshy my charms arbeiten wir ausschließlich mit Individualisierungen. Da ist jede Designentwicklung so individuell wie der Kunde selbst. Außerdem gibt es saisonale Themen, wie derzeit das Oktoberfest-taeshy fürs Festzelt.

Können Sie sich vorstellen, irgendwann wieder als Bankerin zu arbeiten? Oder wäre das nur der Plan B falls es auf Dauer mit dem Unternehmen doch nicht klappt?

Meine hundert Prozent widme ich taeshy. Ich bin seit vier Jahren selbständig, habe mir etwas aufgebaut, Diese Erfahrung hat meiner persönlichen Entwicklung einen starken Schub versetzt, mich gefordert und gefördert. Ohne diese intensive Eigenerfahrung habe ich zuvor über ein Jahrzehnt lang als Bankerin Firmenkunden betreut. Wo dies hinführt? Ich bleibe offen. Es wird sich zeigen, was sich künftig daraus machen lässt.
 

taeshy Frosch

Fotos: taeshy PR

Was wir von Kindern lernen können

Ich zeig dir mal was - wir Erwachsene können noch Einiges von Kindern lernen.
Ich zeig dir mal was - wir Erwachsene können noch Einiges von Kindern lernen.

Kinder sind klein. Kinder sind leichtgläubig. Kinder wissen noch nichts von echten Sorgen, den Problemen des Alltags, den Problemen der Welt. Kinder sind oft unbeholfen und brauchen die Hilfe von anderen, von uns. Und dennoch haben sie uns nur zu oft einiges voraus. Hier eine Top 3 der Dinge, die wir von Kindern lernen können:

Den Moment leben

Trinken wir unseren Morgenkaffee, denken wir bereits an die Dinge, die der Tag uns bringen wird: Dinge, die wir unbedingt erledigen müssen, Rechnungen, die zu bezahlen sind, ernste Gespräche, die wir zu führen haben werden. Kochen wir uns ein Abendgericht, denken wir beim Gemüseschnippeln zurück an angreifende Ereignisse wie ärgerliche Telefonate, missglückte Konversationen und andere aufwühlende Augenblicke des zurückliegenden Tages. Wir sind in Gedanken viel zu oft sehr weit weg von dem, was wir im Moment tatsächlich tun – Kaffeetrinken oder Gemüseschneiden.

Anders die Kinder: Was sie machen, machen sie hundertprozentig; sie leben den Augenblick in voller Intensität, egal, ob es ein Spiel, eine vorgelesene Geschichte oder ein selbstbewusster Malversuch ist. Sie tauchen ein in ihr momentanes Erlebnis und genießen (oder hassen) es mit jeder Faser ihres Körpers. Ihre Aufmerksamkeit ist rein und mit allen Sinnen aufnahmebereit. Wenn du morgen also deinen Kaffee trinkst, oder kochst, versuche dich einmal komplett auf den Moment einzustellen: Den Duft des Kaffees, die Sonne, die in die Küche hereinscheint, die friedliche Ruhe des Morgens und du, ganz bei dir.

Fragen, Fragen, Fragen

Wieso? Weshalb? Warum? – Kinder haben die interessante Angewohnheit, die für uns selbstverständlichsten Dinge zu hinterfragen. Was wir durch die Jahre hindurch gelernt und akzeptiert haben, ist für Kinder oft ein großes Mysterium. Sie fragen und staunen, wollen wissen und dann wieder fragen, um noch mehr zu wissen. Als ordentlich sozialisierte und angepasste Mitglieder unserer Gesellschaft denken wir zu wissen “wie der Hase läuft”, was ja meistens auch stimmt. Aber könnte es nicht sein, dass wir uns im Gleichschritt unseres Lebens eventuell schon zu sehr eingewöhnt haben und viel zu wenig hinterfragen, viel zu selten staunen?

Vielleicht lohnt es sich, gerade bei den selbstverständlichen Dingen, denen wir tagein tagaus begegnen, einen zweiten neugierigen Blick zu riskieren… und nachzufragen. Lass dich überraschen davon, was du vielleicht erfährst, wenn du die fremde Frau an der Bushaltestelle wissbegierig über ihren Schoßhund ausfragst. Oder deinen Chef belehrungsbereit, aber unverblümt befragst, warum er immer so unfreundlich grüßt. Die Reaktionen werden gewiss zum Staunen taugen, positiv oder negativ, aber doch immer: lehrreich.

Lachen und lieben

Kinder sind verliebt in das Leben, in jeden einzelnen Tag. Sie haben Lust auf Spaß und Abenteuer, lieben das Lachen. Erinnerst du dich, wie du dir bei kindlichen Lachanfällen den Bauch halten musstest, oder bei leidenschaftlichen Kitzelkämpfen mit Tränen in den Augen um Gnade gefleht hast? Das bedingungslose Fröhlichsein und die außerordentliche Liebesfähigkeit sind eine sprühende Pracht bei den Kindern. Wahrscheinlich sind die Belastungen, die wir Erwachsenen im Leben spüren, die Gründe dafür, weshalb wir uns nicht mehr wie früher albern auf dem Boden kringeln.

Natürlich kosten uns finanzielle und/oder familiäre Schwierigkeiten, private Enttäuschungen, gesundheitliche Probleme, Arbeitspflichten, Zukunftsvorsorge und schlicht die Organisation unseres Alltags allerhand Energie und Nerven. Aber denken wir nicht mit leichtem Wehmut an diese Zeiten zurück, als wir noch so ausgelassen lachen und lieben konnten? Wir sollten uns zumindest ein Beispiel nehmen an den Kindern: Ab jetzt (noch) mehr lachen. Die Komik von manchen alltäglichen Momenten stärker für unsere Lachlust zum Anlass nehmen. Ungebremster lachen, aus vollem Herzen. Du wirst sehen: Wenn dein Herz lacht, dann kommt die Liebe und die Lust ganz von allein.

Foto: aydinmutlu/iStock.com

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