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Gleichgewichtsübungen: Was dir das Balance-Training wirklich bringt

Gleichgewichtsübungen: Was dir das Balance-Training wirklich bringt

Vielleicht hast du auch schon mal davon gehört, dass Gleichgewichtstraining ganz wichtig für den Körper ist. Du fragst dich aber, warum das so ist. Schließlich hast du keine Gleichgewichtsprobleme. Wir zeigen dir, wieso Gleichgewichtsübungen auch für dich ein Gewinn sind und welche Übungen mit welchen Hilfsmitteln wirklich sinnvoll sind.

Die Regulierung des Gleichgewichtes

Normalerweise wird unser Gleichgewicht von unserem Körper automatisch gesteuert. Der Gleichgewichtssinn setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Dazu gehören der Vestibularapparat im Innenrohr, die Augen und verschiedene Rezeptoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken. Sie registrieren Veränderungen der Körperlage und der Schwerkrafteinwirkung und melden das an die Gleichgewichtszentren in Gehirn und Rückenmark. Von dort wird eine muskuläre Reaktion in Gang gesetzt, mit dem Ziel, den Körper wieder in die Gleichgewichtslage zu bringen. Normalerweise entstehen keine Probleme, wenn alle drei Komponenten des Gleichgewichtssystems intakt sind, der Gleichgewichtssinn, die Steuerungszentralen im zentralen Nervensystem und die Muskulatur.

Angenommen deine Sinne und deine Steuerung funktionieren einwandfrei. Dann können Gleichgewichtsprobleme nur auf der Basis einer muskulären Schwäche oder Dysbalance entstehen. Davon sind viel mehr Menschen betroffen, als du vielleicht denkst. Das hängt damit zusammen, dass die Veränderungen meistens langsam und unbemerkt entstehen. Schlechte Haltung, wenig oder einseitige Bewegung in Alltag oder Beruf oder ungünstige Belastungen durch falsches Schuhwerk können Ursachen sein. Häufig ist die tiefe stabilisierende Muskulatur des Rumpfes betroffen. Sie kann aufgrund ihrer Schwäche bei Gleichgewichtsreaktionen nicht adäquat reagieren, Verletzungen drohen. Dieser Gefahr kannst du mit gezielten Gleichgewichtsübungen entgegenwirken.

Balance Workout

Das Prinzip des Gleichgewichtstrainings

Um das Gleichgewicht zu verbessern werden in der Therapie und im Fitnessbereich Hilfsmittel benutzt, die den Untergrund instabiler machen. Dadurch wird das Zusammenspiel zwischen den Steuerungszentralen und der Muskulatur und der Muskeln untereinander (intermuskuläre Koordination) trainiert und verbessert. Es gibt verschiedene Geräte in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die die Anpassung an die jeweiligen Fähigkeiten zulassen. Einige sind eher auf statisches Training ausgerichtet, andere mehr für dynamische Übungen geeignet.

Manche kannst du dir auch selber herstellen. In der folgenden Aufzählung sind die gebräuchlichsten Hilfsmittel für Gleichgewichtstraining aufgelistet:

  • Weiche Untergründe für den Boden wie Matratze oder Weichbodenmatte
  • Rollen, Halbrollen oder eine zusammengerollte Matte
  • Balancebretter funktionieren nach dem Prinzip, dass ein festes Standbrett auf einem instabilen Fuß befestigt ist. Du kannst sie auch selber anfertigen mit einem Brett und einer Rolle.
  • Balanceboards funktionieren wie die Bretter, bestehen aber aus einem zusammenhängenden Teil. Am bekanntesten sind wahrscheinlich die Therapiekreisel aus der Physiotherapie.
  • Pezzi- oder andere Sitzbälle
  • Posturomed = an Federn dreidimensional aufgehängte Schwingungsbretter. Der Schwierigkeitsgrad kann durch die Spannung der Federn reguliert werden.
  • Rüttelplatten = komplizierte elektronisch geregelte Schwingungstrainer, die das Gleichgewicht mit unvorhersehbaren Schwingungsausschlägen mit relativ niedriger Frequenz in allen drei Dimensionen fordern
  • Schlingentrainer fordern das Gleichgewicht, indem sie das Abstützen mit den Händen erschweren. Sie sind für statisches und dynamisches Gleichgewichtstraining geeignet.
  • Die Slackline ist ein Kunstfaser- oder Gurtband, auf dem du dein Gleichgewicht ähnlich wie beim Seiltanzen verbessern kannst.

Ausführung Der Gleichgewichtsübungen

Gleichgewichtsübungen können grundsätzlich in unterschiedlichen Ausgangsstellungen durchgeführt werden. Die Auswahl der Position sollte sich möglichst daran orientieren, welcher funktionelle Gewinn für den Alltag rauskommen soll. Für ältere Menschen, die mehr Sicherheit beim Gehen erlangen möchten, empfiehlt sich das Training im Stehen und Gehen. Sportler, die bestimmte sportartspezifische Fähigkeiten verbessern möchten, benutzen Ausgangsstellungen, die zu ihrer Belastung passen.

Gleichgewichtsübungen im Sitzen können dazu benutzt werden, um spezifisch die Rumpfmuskulatur ohne die Aktivität der Beine anzusprechen.

Die Übungen sollten immer an die Leistungsfähigkeit des Trainierenden angepasst sein. Deshalb ist es vor der Trainingsaufnahme wichtig, diese zu testen. Der Schwierigkeitsgrad wird durch zwei Parameter bestimmt, die Höhe der Instabilität des Untergrundes und die Größe der Unterstützungsfläche. Dabei gilt: je kleiner die Stützfläche ist, desto höher wird die Gleichgewichtsanforderung. Ein einfaches Beispiel für dieses Prinzip ist der Unterschied zwischen dem beidbeinigen Stand und dem Einbeinstand.

Gleichgewichtstraining Schlingentrainer

Vorteile von Gleichgewichtstraining

Ausgleich von muskulären Dysbalancen

Regelmäßig und konsequent angewendet beseitigt Gleichgewichtstraining bestehende Dysbalancen der Muskulatur. Das betrifft vor allem die tiefe stabilisierende Muskulatur der Wirbelsäule und des Rumpfes. Sie ist für den adäquaten Ausgleich bei Gewichtsverlagerungen und von außen einwirkenden Kräften verantwortlich. Das hat positive Auswirkungen auf verschiedene Alltagsfunktionen.

Verbesserung der neuromuskulären Koordination

Gezieltes Gleichgewichtstraining spricht in erster Linie die Steuerungszentralen in Gehirn und Rückenmark und ihre Reaktionsfähigkeit an. Die neuronalen Zentren und die Nervenbahnen werden in ihrer Aktivitätsbereitschaft gefördert. Die Stimulation der Muskeln, die für Gleichgewichtsreaktionen gebraucht werden, funktioniert dadurch schneller und besser.

Verletzungsprophylaxe

Die beiden vorher genannten Prozesse mindern das Verletzungsrisiko. Einerseits reagieren die zentralen Steuerungsmechanismen schneller und besser. Andererseits können die trainierten Muskeln die erforderlichen Aktionen zielgerichteter und mit mehr Kraft ausführen.

Haltungsverbesserung

Gleichgewichtstraining ist immer mit Haltungskontrolle verbunden. Andernfalls würden die Übungen nicht funktionieren. Deshalb verbessert sich mit der Gleichgewichtsfähigkeit gleichzeitig auch die Haltung.

Funktionelle Vorteile

Von Gleichgewichtstraining kann jeder profitieren. Das kann ein Sportler sein, der durch die gewonnene Stabilität mehr Leistung in seiner Sportart erbringen kann. Es kann aber auch ein älterer Mensch sein, der durch das Training mehr Sicherheit beim Gehen gewinnt und dadurch wieder mehr Mobilität erlangt.

Gleichgewicht Training Bosu

Übungsbeispiele

Einbeinstand

Für viele ist der Einbeinstand alleine schon eine Herausforderung auch ohne instabile Unterstützungsfläche. Noch schwieriger wird es, wenn du ihn mit weichem Untergrund ausführst und das freie Bein nach hinten ausstreckst, sodass du dich in einer Waage-Position befindest.

Pezziball

Durch Gewichtsverlagerungen im Sitz mit eingebauten Stopps wird die Stabilisierung im Rumpf stark gefordert. Wer diese Übung steigern möchte, hebt die Beine vom Boden ab.

Liegestütze

Liegestütze mit dem Schlingentrainer oder auf einer weichen Unterlage fördern nicht nur das Gleichgewicht. Sie sind auch ein hervorragendes Ganzkörper-Muskeltraining.

Slacklinen

Wer noch eine Schippe drauflegen möchte, der versucht sich auf der Slackline. Das Balancieren auf dem breiteren Seil braucht schon etwas Übung, dafür macht es gerade im Sommer draußen mit Freunden besonders viel Spaß.

 

Fotos: DragonImages; Tyler Olson; alfa27; Bojan / stock.adobe.com

Können Probiotika beim Abnehmen helfen?

Können Probiotika beim Abnehmen helfen?

Der Abnehm- und Fitnesstrend begleitet unseren Alltag seit nunmehr einigen Jahren. Was mit einer einfachen sportlichen Betätigung begonnen hat, hat sich zu einem regelrechten Gesundheits-Hype entwickelt. Vitamine, Nährstoffe, Mineralstoffe, Immunsystem, Stoffwechsel und körperliche Gesundheit sind längst keine Fremdworte mehr, sondern gehören mittlerweile zum festen Wortschatz einer jeden gesundheitsbewussten Person. Dennoch bringt die Zeit immer wieder neue Errungenschaften und Entdeckungen zutage. Vor allem das Abnehmen steht immer hoch im Kurs. Fett verlieren, Gewicht reduzieren, Muskeln aufbauen und gleichzeitig gesund leben. Noch vor einigen Jahren schien das wie eine Vorstellung, die nur Spitzensportlern vorherbestimmt war. Heutzutage soll das jedoch ganz simpel funktionieren. Eine Möglichkeit, gesund abzunehmen, sollen die sogenannten Probiotika bieten. Sie sollen auf natürliche Weise dazu verhelfen, Gewicht zu verlieren und sich dabei wohlzufühlen. Doch was ist tatsächlich dran?

Was sind Probiotika?

Als Probiotika werden verschiedene Zusammensetzungen von Mikroorganismen bezeichnet. Diese Mikroorganismen finden sich vor allem in der Darmflora in Form von Milchsäure wieder und leisten dabei einen wesentlichen Beitrag zur Verdauung und einer gesunden Darmflora. Werden also Ergänzungsprodukte in Form von Probiotika zu sich genommen, werden damit lediglich lebendige Organismen und Bakterien aufgenommen, die den Körper unterstützen sollen. Die vorhandenen gutartigen Bakterien im Darm werden aus wissenschaftlicher Sicht grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien geteilt: Die sogenannten Bacteroidaceae sowie die Firmicutes. Die Milchsäurebakterien, welche sich zu großen Teilen in den Probiotika wiederfinden, zählen zu der Gruppe der Firmicutes.

Welche Bedeutung haben Probiotika für den menschlichen Körper?

Grundsätzlich sorgen die verschiedenen Bakterien und Mikroorganismen im Darm für eine gesunde Verdauung sowie eine funktionierende Darmflora. Ist das Verhältnis der Organismen jedoch gestört, kann es ebenfalls zu Störungen des Stoffwechsels und damit zu Gewichtszunahmen kommen. Aus rein wissenschaftlicher Sicht ist es streitig, ob Probiotika tatsächlich einen Effekt auf die Gewichtszunahme haben, da nicht eindeutig bewiesen werden kann, welche Parameter explizit durch die Organismen beeinflusst werden und welche körperlichen Folgen daraus resultieren. Eingängige Studien zu bestimmten Probiotika anhand von tierischen und menschlichen Vergleichsgruppen jedoch zeigen auf, dass ein Zusammenhang zwischen der Aufnahme der Probiotika und eventuellen Gewichtszunahmen sowie -Verlusten besteht.

Wie wirken sie?

Die Wirkungsweise von Probiotika im menschlichen Körper basiert auf drei verschiedene Mechanismen. Sie hemmen dabei die Absorption von Fett, fördern die Sättigung und steigern den ANGPTL-4-Spiegel des Körpers. Einige Arten von Lactobacillus fördern die Ausscheidung von durch Nahrung aufgenommenen Fettsäuren. Dadurch reduziert sich der Fettanteil des Körpers ebenso wie das Gewicht. Das Sättigungsgefühl des Körpers selbst ist auf ein Hormon namens GLP-1 zurückzuführen, welches durch die Aufnahme probiotischer Bakterien vermehrt gebildet wird. So wird der Appetit gezügelt. Zudem soll dieses Hormon ebenso die Fettverbrennung fördern. Auch dieser Punkt ist jedoch wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt. Die Wirkung des Proteins ANGPZL-4 hingegen ist unstrittig. Es reduziert die Fettablagerungen des Körpers und trägt damit zum Gewichtsverlust bei. Durch die Aufnahme der Probiotika steigt der Eiweißspiegel und lässt so die Pfunde schmelzen.

Worin sind Probiotika zu finden?

Probiotische Bakterien sind nicht ausschließlich in den Präparaten zu finden, die im Handel käuflich sind. So sind die Mikroorganismen vor allem in fermentierten Lebensmitteln und Nahrungsmitteln zu finden, welche gesäuert wurden. Dazu zählen beispielsweise, Buttermilch, Kefir, Joghurt oder sogar Sauerkraut. Besonders beim Konsum von Sauerkraut sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Organismen unter Hitzeeinwirkung größtenteils vernichtet werden. Am gesündesten ist also der kalte Sauerkrautsaft. Da ein Glas kalter Sauerkrautsaft nicht sonderlich verlockend klingt und als tägliches Getränk sicher nicht die erste Wahl sein wird, gibt es reichlich hochdosierte Präparate, von denen nur wenige Kapseln reichen, um den täglichen Bedarf an Probiotika zu decken.

Wie wirken dabei die Bakterien?

Das Lactobacillus grasseri beispielsweise reduziert das Fett im Bauchbereich und wirkt sich dadurch direkt auf den Körperfettanteil aus. Das Bifidobacterium breve hingegen baut Zucker, also Saccharide und damit Kohlenhydrate im Körper durch den eigenen Energiestoffwechsel ab. Die aufgenommenen Zucker werden dabei zu Milch- und Essigsäure abgebaut. Das Lactobacillus plantarum wiederum unterstützt nur passiv den Fettabbau. Die Bakterien binden sich an die Schleimhaut des Darms und unterstützen damit eine gesunde Darmflora, welche sich zum einen positiv auf die körperliche Gesundheit und zum anderen auf den Stoffwechsel und die Verdauung auswirkt. In Kombination unterstützt du so die Darmaktivität und du kannst Gewicht verlieren.

Fazit

Auch wenn die wissenschaftliche Wirkung von Probiotika noch nicht eindeutig und zweifelsfrei belegt ist, existieren bereits Vergleichsstudien, die einen Effekt auf Menschen nachweisen. Dabei ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass dieser Effekt eine durchgehende Aufnahme an Probiotika voraussetzt. Wer jedoch an einer gesünderen Darmflora sowie einem maßvollen Gewichtsverlust interessiert ist, für den sind die probiotischen Bakterien ein echter Gewinn. Schlussendlich wirken sich die Bakterien nicht nur positiv auf den Gewichtsverlust, sondern auch auf das Immunsystem aus und sind so ein erheblicher Gewinn für den Körper.

 

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Mit diesen Tipps kannst du Elektromüll vermeiden

Mit diesen Tipps kannst du Elektromüll vermeiden

Millionen Tonnen Elektromüll

Jedes Jahr entstehen alleine in Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Elektromüll. Das sind umgerechnet 22 Kilogramm pro Kopf! Dieser Müll müsste eigentlich in Spezialanlagen entsorgt bzw. recycelt werden. Doch leider geschieht dies viel zu wenig. Der Müll wird in Entwicklungsländer exportiert und dort gewissenlos und für jedermann zugänglich in Containern abgestellt.

Die größte Müllkippe für Elektroschrott befindet sich in Ghana. Hier werden jährlich 20 bis 50 Millionen Tonnen Elektromüll entsorgt. Die dort lebenden Menschen versuchen den Müll zu zerlegen, um mit dem Schrott zu handeln. Oftmals sind es Kinder und durch die enthaltenen Schadstoffe (z.B. Quecksilber) leiden sie an Krankheiten. Die Menschen dort leiden unter unserem Wohlstand und unserer Wegwerfgesellschaft.

Repair Cafe als Alternative

Seit einigen Jahren begegnet uns im Alltag immer wieder der Begriff „Repair Cafe“. Doch was genau ist damit gemeint? In Repair Cafes finden regelmäßige Reparatur-Veranstaltungen statt. Die Devise lautet also: Reparieren anstatt Entsorgen! Die Mitarbeiter der Repair Cafes arbeiten meist ehrenamtlich. Für ein geringes Entgelt kannst du deine elektronischen Geräte dort reparieren lassen, bevor du dich nach einem neuen und teuren Gerät umschaust und das Alte entsorgst.

Wenn du einmal genau überlegst: Wann hast du das letzte Mal etwas repariert oder reparieren lassen? Wie lange ist es her, dass du stattdessen einfach ein neues Gerät gekauft hast? Bestimmt fällt die Antwort bei uns allen gleich aus. Dabei ist die Alternative der Reparatur so einfach. Repair Cafes findet man mittlerweile in jeder größeren Stadt. Pack also deine alten Geräte ein und genieße einen leckeren Kaffee und ein Stück Kuchen, während deine Geräte repariert werden oder du sie selbst mitreparierst.

Erst denken, dann handeln

Wie viele von uns möchten regelmäßig ein neues Smartphone, obwohl das Alte noch einwandfrei funktioniert? Es ist ja auch so einfach. Man muss nur einen neuen Vertrag abschließen und schon ist das neue Smartphone da. Doch ist das wirklich notwendig? Kann das neue Smartphone wirklich so viel mehr als das Alte? Benötigst du alle Funktionen? Eigentlich warst du doch bisher auch mit deinem jetzigen Smartphone sehr zufrieden.

Aber der Fernseher ist mittlerweile wirklich zu klein. Für wenig Geld bekommst du doch auch einen, der doppelt so groß ist und die Bildqualität ist dann auch viel besser. Aber brauchst du das wirklich?

Leider neigen wir Menschen dazu, immer mehr zu wollen und nicht mit dem zufrieden zu sein, was wir bereits alles besitzen. Doch wir sollten uns die Zeit nehmen und darüber nachdenken, welchen Nutzen wir wirklich aus den neuen Anschaffungen ziehen und ob wir nicht eigentlich schon alles haben. Denken wir vor der nächsten Neuanschaffung kurz darüber nach, ob wir sie wirklich benötigen.

Verkaufen statt Entsorgen

Auch wenn wir uns ein neues Gerät angeschafft haben, so ist das Alte in den wenigsten Fällen kaputt. Es gibt im Internet viele Möglichkeiten, gebrauchte Ware selbständig zu verkaufen, ohne Gebühren dafür zahlen zu müssen. Dein altes Gerät könnte für jemand anderen das neue Gerät werden.

Selbst wenn dein Gerät nicht mehr richtig funktioniert, so findet sich bestimmt irgendwo ein Bastler, der auch mit den Einzelteilen noch etwas anfangen kann.

Und bevor du über eine Neuanschaffung nachdenkst, findest du vielleicht auch einen bereits gebrauchten Artikel, der den gleichen Zweck erfüllt und dich sogar noch Geld sparen lässt.

Die richtige Entsorgung

Ganz wichtig: Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll! Handys, MP3-Player, Spielkonsolen, Kabel, Batterien, Akkus… Die Liste ist lang. All diese Gegenstände dürfen nicht gewissenlos in den Müll geworfen werden. Viele Städte bieten Abhol-Services für Elektromüll an. In anderen Städten gibt es Wert- und Schadstoffsammelstellen. Hier kann der Müll, eventuell gegen ein geringes Entgelt, abgegeben werden und wird anschließend fachmännisch entsorgt. Wie die Schadstoffentsorgung bei dir geregelt ist, darüber wird dich die Stadt sicher gerne informieren.

Dein Beitrag

Es gibt viele Möglichkeiten Elektromüll zu vermeiden. Es ist ganz einfach und jeder kann seinen kleinen Beitrag dazu leisten. Nun bist du an der Reihe. Setze ein Zeichen gegen unsere Wegwerfgesellschaft und vermeide Elektromüll.

 

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10 Dinge, die dein Partner niemals von dir verlangen sollte

10 Dinge, die dein Partner niemals von dir verlangen sollte

Natürlich besteht eine Beziehung in gewissem Maß aus einem Geben und einem Nehmen, das jedoch auf Gegenseitigkeit beruhen sollte. In einer Partnerschaft gilt es, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen den eigenen Interessen und denen des Partners zu finden. Dazu gehört, dass gemeinsam Kompromisse geschlossen werden. Diese Arrangements dürfen jedoch nicht so weit gehen, dass sich ein Teil in seiner eigenen Entwicklung eingeschränkt fühlt. In einer Beziehung muss jede Person trotzdem noch die Möglichkeit haben, sich frei zu entfalten. Daher sollten bei dir die Alarmglocken schrillen, würde dein Partner folgende Dinge von dir verlangen.

1. Deine Persönlichkeit ändern

Du als Person bist einzigartig. Dein Charakter ist das, was dich auszeichnet. Nimmt dein Partner dich nicht so, wie du bist, hat er dich nicht verdient. Deshalb solltest du hellhörig werden, wenn dein Partner erwartet, dass du deine Persönlichkeit änderst. Abgesehen davon, dass es ohnehin schwierig ist, eine andere Persönlichkeit zu entwickeln, ist diese Aufforderung völlig inakzeptabel und ein Zeichen dafür, dass die Beziehung vermutlich keine Zukunft hat. Schließlich soll man einen Menschen so lieben, wie er nun einmal ist.

2. Deine Familie vernachlässigen

Selbstverständlich verbringst du mit deinem Partner gerne viel Zeit. Das muss aber nicht bedeuten, dass keine Zeit für andere Menschen in deinem Leben bleibt. Mit deiner Familie bist du schließlich schon dein ganzes Leben lang verbunden und hast daher engen Kontakt zu allen Mitgliedern. Es spricht also nichts dagegen, dass du ebenfalls Zeit mit deiner Familie verbringst. Das muss dein Freund akzeptieren, ob er möchte oder nicht. Die eigene Familie ist mindestens ebenso wichtig, wie es der Lebenspartner ist.

3. Deinen Freundeskreis aufgeben

Gleiches gilt für deinen Freundeskreis. Freunde können eine emotionale Stütze im Leben sein. Sie sind immer für dich da, wenn es dir nicht gut geht, sie unterstützen dich und helfen dir bestenfalls in allen Lebenslagen. Freundschaften zu pflegen ist daher sehr wichtig. Akzeptiert dein Partner nicht, dass du neben ihm noch einen großen Freundeskreis hast, solltest du dir Gedanken machen. Eine Partnerschaft einzugehen bedeutet nämlich nicht, dass man dafür seinen kompletten Freundeskreis vernachlässigen muss.

4. Deine Träume vergessen

Jeder Mensch hat Träume und Ideen, die er in seinem Leben verwirklichen möchte. Dein Partner sollte dich bei der Umsetzung deiner Pläne bestärken, auch wenn er nicht alle deine Träume mit dir teilt. Falsch wäre es von dir, deine Träume wegen einem Mann aufzugeben. Nur weil du eine Beziehung eingehst, heißt das nicht, dass du dein komplettes Leben nach einer Person richten musst. Dir muss stets die Freiheit gelassen werden, eigene Ideen zu verwirklichen.

5. Deine finanzielle Unabhängigkeit aufgeben

Du hast einen Beruf, der dir Spaß macht und den du mit Leidenschaft und Erfolg ausführst? Viele Männer haben damit ein Problem, wenn die Partnerin im Job vielleicht sogar erfolgreicher ist. Zum Idealbild vieler Männer gehört immer noch, dass sie die Familie ernähren. Jedoch darfst du dich davon nicht beeindrucken lassen. Finanzielle Abhängigkeit vom Partner tut keiner Beziehung gut.

6. Deine Freizeitgestaltung nach seinen Wünschen ändern

Jeder Mensch hat eigene Hobbys und verbringt seine Freizeit auf eine andere Art und Weise. In einer Beziehung wäre es der Idealfall, wenn ihr ein gemeinsames Hobby findet. Es ist aber auch nicht tragisch, wenn das nicht der Fall ist. Du solltest dir regelmäßig die Zeit nehmen, deinen eigenen Aktivitäten in deiner Freizeit nachzugehen. Partnerschaft bedeutet nicht, dass man ab sofort alles gemeinsam unternehmen muss. Die eigene Freiheit sollte jederzeit gewahrt bleiben.

7. Alle Arbeiten im Haushalt übernehmen

Bezieht man als Paar eine gemeinsame Wohnung oder entscheidet sich dazu, ein Haus zu kaufen, führt man auch den Haushalt gemeinsam. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Dennoch sind einige Männer der Meinung, dass der Haushalt zu den Bereichen gehört, die von der Frau allein in Ordnung zu halten sind. Mache deinem Partner klar, dass ihr beide die Verantwortung in den eigenen vier Wänden tragt und gemeinsam alle anfallenden Arbeiten erledigt.

8. Deine Privatsphäre preisgeben

In einer Partnerschaft erzählt man sich viel voneinander, was aber nicht heißt, dass du deine komplette Privatsphäre aufgeben musst. Verlangt dein Freund von dir, dass du ihm Auskunft darüber gibst, in welchen sozialen Netzwerken du unterwegs bist, mit welchen Personen du dich austauschst und mit wem du dich unterhältst, kannst du ihm selbstbewusst mitteilen, dass du immer noch ein Recht auf deinen eigenen Freiraum hast. Dazu gehört ebenfalls, dass er nicht von dir verlangen kann, dass du ihm Passwörter oder andere persönliche Daten mitteilst.

9. Vollmachten über deine Konten ausstellen

Ein Bankkonto gehört zu deinem höchstpersönlichen Lebensbereich und muss stets geschützt sein. Nur du allein hast die Befugnis dazu, darauf zuzugreifen. Sicher kann es in einer langjährigen Partnerschaft manchmal von Vorteil sein, auch Zugriff auf das Bankkonto des Partners zu haben. Das ist aber eine Entscheidung, die du nur ganz allein treffen kannst. Keinesfalls darfst du in diesem Punkt nachgeben, sollte dein Partner dich zu einem solchen Schritt drängen. Ist dies der Fall, ist ein gesundes Misstrauen angebracht.

10. Deine sexuellen Wünsche hinter seinen anstellen

Sexualität gehört in einer Beziehung dazu, jedoch nur in dem Rahmen, in dem beide sich damit wohlfühlen. Experimentieren ist selbstverständlich nicht schlecht und kann helfen, neue Vorlieben zu entdecken. Allerdings sollte dabei nie deine selbst gesetzte Grenze überschritten werden. Drängt dich dein Partner zu etwas, das du nicht möchtest, musst du diesem Druck standhalten. Gleichzeitig ist ein ausgewogenes Verhältnis eurer Wünsche angebracht. Dich dem Partner unterzuordnen und deine eigenen Sehnsüchte zu vernachlässigen schadet nur und führt letztendlich dazu, dass du in einem solchen Verhältnis nicht glücklich wirst.

 

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Mit Pilates zu einer besseren Körperakzeptanz

Mit Pilates zu einer besseren Körperakzeptanz

Bist du vielleicht manchmal verzweifelt und fühlst dich alleine? In solchen Situationen kommt schnell so ein Gedanke wie „Mich kann man doch gar nicht lieben“ auf, doch das ist natürlich Quatsch, denn jeder Mensch ist liebenswert. Wenn du dich selbst liebst, dich selbst total gerne hast, dann bist du voller Lebensenergie und Liebe und willst diese natürlich auch mit deinen Mitmenschen teilen. Um diese Eigenschaft weiter auszubauen und zu fördern, kann dir Pilates helfen. Damit steigerst du nicht nur dein Wohlbefinden, dein Körpergefühl und somit auch die Liebe zu dir selbst, sondern auch noch deine körperliche Fitness. Zudem wirkt Pilates auch sehr entspannend und ist ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag.

Den Begriff „Pilates“ hast du sicher schonmal gehört oder gelesen, doch sicher fragst du dich jetzt, was genau Pilates eigentlich ist.

Pilates ist eine sanfte, aber überaus wirkungsvolle Trainingsmethode für den Körper und auch den Geist. Es handelt sich hierbei um ein systematisches Körpertraining. Beim Pilates geht es hauptsächlich darum, seinem Körper eine kleine Auszeit zu gönnen und trotzdem seine Fähigkeiten zu beanspruchen. Es werden einzelne Muskeln oder Muskelgruppen gezielt aktiviert, entspannt und gedehnt. Hierbei zählt besonders Qualität der Übungen bzw. deren richtige Ausführung. Die Quantität ist eher unrelevant. Somit spielt hier auch der innere Schweinehund keine Rolle mehr, da man jederzeit ein paar kurze und knackige Übungen zur Entspannung einbauen kann. Bei allen Übungen wird für das Entspannungslevel die Atmung mit den Bewegungen koordiniert.

Hier ein paar erste Übungen für einen selbstbewussten und entspannen Einstieg in die Pilates-Welt:

Die Säge

Kräftigt deine Rumpfmuskulatur und dehnt den Rücken:

  • Setze dich auf den Boden, wobei deine Beine leicht gegrätscht sind
  • Atme tief ein, drehe dich langs am nach links und rechts, beuge deinen Oberkörper leicht nach vorne, sodass du deine Fußspitzen berühren kannst
  • Kehre dann langsam in die Ausgangsposition zurück und wiederhole die Übung auf der anderen Seite und achte auf eine entspannte Atmung

Pilates - Die Säge

Der Seitstütz

Beansprucht viele verschiedene Muskelgruppen:

  • Setze dich seitlich auf den Boden, sodass deine Beine in eine Richtung zeigen
  • Mit dem linken Arm stützt du dich auf dem Boden ab. (Fortgeschrittene können sich auch nur mir der Handfläche abstützen)
  • Nun hebst du deine Hüfte vom Boden ab, indem du deine Beine und deinen linken Arm durchstreckst
  • Atme ruhig und fühle in dich hinein

Pilates - Der Seitstütz

Die Schere

Stärkt Bauch und Wirbelsäule:

  • Lege dich auf deinen Rücken
  • Strecke deine Beine gerade nach vorne aus
  • Ziehe ein ausgestrecktes Bein nach oben oder zu dir, während das andere zu Boden geht
  • Wechsle die Beinseite und achte auf eine ruhige Atmung

Pilates - Die Schere

Die Vorteile, in deren Genuss du durch Pilates kommst, lassen sich mit denen von Yoga vergleichen. Pilates ist jedoch körperlich anstrengender und hilft dir, deine Atmung zu regulieren. Selbst wenn du vorher noch nie Pilates ausprobiert hast, brauchst du dir keine Sorgen machen. Die oben genannten Pilates-Übungen für Anfänger sind sehr einfach umzusetzen und ermöglichen dir einen entspannenden Einblick in die Pilates-Welt. Im Anschluss an eine solche kleine Pilates-Session kannst du auch noch ein paar frei gewählte Dehnübungen ausüben. Insbesondere während der Dehnung lässt es sich besonders gut entspannen. Dabei lernst du deinen Körper genauer kennen und lieben.

Viele Menschen sind sich gar nicht bewusst, was unser Körper jeden Tag leistet, da hat er bzw. du eine solche Auszeit für Körper und Geist absolut verdient. Wenn du die Pilates-Übungen beispielsweise vor einem Spiegel ausübst, kannst du dich noch besser in deinen Körper hineinfühlen und außerdem auch Ausführungsfehler korrigieren. So gelingt es dir garantiert, dich und deinen Körper in den Einklang zu bringen und zudem dich voll und ganz lieben zu lernen.

 

Fotos: fizkes; underdogstudios; Victor Koldunov; djoronimo / stock.adobe.com

Warum dein Selbstbewusstsein und dein Glück ganz allein in deinen Händen liegt

Warum dein Selbstbewusstsein und dein Glück ganz allein in deinen Händen liegt

Nicht nur junge Frauen haben immer intensiver mit den Themen Selbstliebe, Körperakzeptanz und dem sogenannten Schönheitsideal zu kämpfen. Doch was ist eigentlich dieses Ideal? Und wie gehst du am besten mit deinem eigenen Selbstbild, der Meinung anderer und den Einflüssen durch die Medien um? Wir zeigen dir, wie du Selbstbewusstsein schaffst und somit auch das Glück in dein Leben lässt.

Wie der Vergleich Selbstzweifel schafft

Die Medien und Social-Media-Kanäle sind voll von attraktiven, dünnen Models oder durchtrainierten Fitnessstars und wir lassen uns – auch unterbewusst – von diesen sogenannten Idealen beeinflussen. Es springt uns förmlich an, diese perfekten Instagram-Posts mit tausenden von Likes. Wir wollen auch solche trainierten Körper, so viele Likes und die Bestätigung unseres Erfolgs durch andere Menschen. Wenn wir ehrlich sind, hat doch jeder schonmal heimlich davon geträumt, eine Karriere als Star, Blogger oder Influencer einzuschlagen und ein scheinbar perfektes, ideales Leben zu führen. Doch warum? Wir vergleichen uns und unsere Position oft mit der von anderen, besonders oft natürlich mit erfolgreicheren Menschen, weil wir deren Erfolg auch gerne hätten. Doch diesen blindlings nachzueifern und dem Ideal entsprechen zu wollen, bringt dich nicht weiter. Im Gegenteil sogar, dieses ständige Vergleichen lässt uns an uns selbst zweifeln.

Den eigenen Weg zum Selbstbewusstsein finden

Anstatt also zu versuchen wie andere zu sein, sollten wir uns unsere eigenen Ziele setzen, unseren eigenen Weg einschlagen und anfangen, auch stolz auf uns selbst zu sein. Statt prominente Menschen als das Ideal zu sehen, solltest du diese viel mehr als Inspiration ansehen. Als Inspiration, dich selbst zu finden und das, was dich wirklich glücklich macht. Denn ist es wirklich der perfekt geformte Körper oder die scheinbar makellose Haut, die uns wirklich glücklich macht? Diese Frage kannst du dir selbst wohl mit einem klaren „Nein!“ beantworten. Du kannst beispielsweile noch so viel trainieren, deine Ernährung umstellen und wirst trotzdem nie zu 100% aussehen wie der Fitnessstar xy. Einfach allein, weil der Körperbau und die Muskelform bei jedem ganz individuell ist. Und das ist auch gut so, denn wenn wir alle gleich aussehen würden, wäre es doch ziemlich langweilig.

Du bist wunderbar

Das Geheimnis zum wahren Glück lautet nämlich: Selbstliebe. Auch wenn du dir diese Erkenntnis eventuell erst selbst erarbeiten musst. Denn ein Sixpack allein macht noch lange nicht glücklich. Du kannst trainieren, bis du einen perfekten Körper hast und trotzdem nicht glücklicher oder zufriedener mit dir selbst sein als vorher. Denn solange du dich nicht so akzeptierst wie du bist und lernst dich zu lieben, und zwar mit all deinen kleinen Macken und Makeln, wirst du immer einen neuen Punkt finden, der sich stört. Auch wenn es nur der kleine Leberfleck am Ohrläppchen ist. Also fang an, auf dich und deinen Körper zu hören. Lerne dich selbst kennen und entdecke, was für ein wunderbarer Mensch tatsächlich in dir steckt. Wenn du einmal gelernt hast, dich zu lieben und zu sagen: „Hey, ich bin anders, toll so wie ich bin!“ und dies durch deine Ausstrahlung der ganzen Welt zeigst, wird dir dein Glück in Zukunft von ganz alleine zufallen.

Um dich auf deinem Weg zu einem starken und selbstsicheren Menschen etwas zu unterstützen, findest du hier drei einfache „Rituale“, die du täglich in deinen Alltag integrieren kannst, um dein Selbstwertgefühl und dein Selbstbewusstsein zu stärken:

  1. Stelle dich jeden Morgen ca. 2 Minuten vor den Spiegel, betrachte deinen Körper. Stelle dir die Fragen „Worauf bin ich stolz?“ und „Wo habe ich meine Problemzönchen?“. Im Anschluss guckst du dir ganz bewusst in die Augen und sagst zu dir: „[Dein Vorname], ich liebe dich!“
  2. Wenn du mal einen schlechten Tag hast, an dem du dich mit dir und in deinem Körper nicht anfreunden kannst, wähle einfach ein Outfit, in dem du dich besonders wohlfühlst.
  3. Jeden Morgen beginnst du mit einer Art Mantra, das dich positiv in den Tag leitet. Diesen „Spruch“ kannst du dir entweder selbst ausdenken oder dir aus dem Internet Inspirationen holen. Ein Beispiel wäre „Ich bin ein toller und wunderbarer Mensch, mit all meinen Fehlern und Macken. Heute wird ein wunderschöner Tag, der mich und meinen Körper mit vielen neuen Erfahrungen bereichern wird. Ich liebe mich und mein Leben so wie wir sind.“

Eine gesunde Portion Selbstliebe, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein hat viele Vorteile, die dein gesamtes Leben sehr bereichern. Hier ein paar Beispiele, die dich eventuell motivieren, an deiner eigenen Selbstliebe zu arbeiten.

Die Vorteile von gesunder Selbstliebe:

  • Du wirst innerlich entspannter und grübelst nicht mehr so viel
  • Du lässt dich durch Stress und Ärger nicht aus der Ruhe bringen
  • Negative Kommentare deines Umfeldes nimmst du zwar wahr, lässt dich jedoch davon nicht negativ beeinflussen
  • Du bist gelassener in deiner Beziehung zu anderen und bist nicht mehr emotional abhängig von anderen
  • Du lernst einfache Dinge im Leben mehr zu schätzen und nimmst schöne Momente viel intensiver wahr

 

Foto: Syda Productions / stock.adobe.com

So gewöhnst du dich an gesundes Essen

So gewöhnst du dich an gesundes Essen

Wie sieht dein Essverhalten aus?

Wenn du dein Essverhalten der letzten Tage einfach mal Revue passieren lässt, fällt dir bestimmt auf, dass du gerade im stressigen Arbeitsalltag gerne mal schnell zu Fastfood oder auch der ein oder anderen Süßigkeit greifst. Der Wille, sich gesund zu ernähren, ist zwar meistens schon da, doch bei der Umsetzung hapert es oftmals. Denn unsere Ernährung ist eine reine Kopf- und Gewöhnungssache. Das kann Segen und Fluch zugleich sein. Wenn du dir also etwas Zeit nimmst und dich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt, kannst du Schritt für Schritt deine gesamte Ernährung umstellen und dich an eine gesunde Ernährung gewöhnen. Dadurch erhältst du ein besseres Wohlbefinden und fühlst dich energiegeladen.

Vielleicht denkst du dir jetzt im ersten Moment „Ich esse doch nicht nur gesundes Grünzeug, das kann doch gar nicht schmecken.“ Doch wer sagt denn, dass gesunde Ernährung nur aus Salatblättern besteht? Oder, dass gesundes Essen nicht gleichzeitig auch schmecken kann? Denn genau an diesem Punkt liegt unsere Hemmschwelle. Es ist weit verbreitet, dass wir uns hauptsächlich mit Gemüse gesund ernähren. „Bloß keine Kohlenhydrate und erst recht nicht nach 18 Uhr…“ Doch das ist natürlich kompletter Blödsinn. Die Menge und besonders die Kombination macht den Nährwert unserer Mahlzeiten aus. Hinzu kommt auch noch, dass sich auch unsere Geschmacksknospen an eine Ernährungsumstellung gewöhnen. Somit schmeckt uns eine ausgewogene und gesunde Ernährung also von Tag zu Tag besser.

Falls Zucker und Salz bis jetzt deine treuen Begleiter waren, kannst du ab jetzt dein Gehirn und somit auch deinen Gaumen zu trainieren. Der erste Verzicht ist zwar etwas ungewohnt und du wirst das Gefühl haben, dass etwas fehlt, doch dies legt sich mit der Zeit: Bald wirst du den überschüssigen Zucker gar nicht mehr missen und dein Körper wird es dir danken. Diese Geschmacksumstellung kann ein paar Mahlzeiten dauern, doch danach begleitet sich dein gesunder Geschmackssinn bis an dein Lebensende.

Ernährungsumstellung

Um dir und deinem Geschmackssinn einen Neustart zu erleichtern, findest du hier ein paar Tipps und Rezepte.

  1. Du kannst deinen Hunger mit großen und trotzdem gesunden Mahlzeiten regulieren. Um das Volumen der Mahlzeit zu vergrößern, ohne zu viele Kalorien zu „verschwenden“, ist Gemüse das Zauberwort. Es gibt sehr viele kalorienarme Gemüsesorten wie z.B. Brokkoli, Spinat und Blumenkohl. Gerade wenn es schnell gehen muss, bietet sich Tiefkühlgemüse an. Das hat sogar oft mehr Vitamine und Mineralien als frisches, da es direkt nach der Ernte schockgefrostet wurde.

    Gnocchi-Gemüsepfanne mit Hähnchen

    (ca. 404 Kalorien pro 400g Portion)

    100g Gnocchi
    200g Kaisergemüse (tiefgekühlt)
    100g Hähnchen
    1EL Olivenöl (optional)

    Zubereitung: Olivenöl in die Pfanne geben und das Hähnchen anbraten. Dann die Gnocchi und im Anschluss das aufgetaute Kaisergemüse dazugeben. Nach Belieben würzen.

  2. Gerade bei der ersten Mahlzeit des Tages ist es wichtig, den Körper mit genügend Eiweiß und auch gesunden Kohlenhydraten zu versorgen. Das liefert dir Energie und zudem ist es sehr sättigend.

    Eiweißreiche Frühstücksbowl

    (ca.450 Kalorien pro 400g Portion)

    250g Magerquark
    30g Haferflocken
    20g ungesüßtes Kakaopulver/ Schokoladen Proteinpulver
    1 Banane

    Zubereitung: Den Magerquark mit etwas Wasser cremig rühren. Dann das Schokopulver und die Haferflocken einmengen. Zum Schluss die Banane schneiden und dazugeben – fertig ist deine leckere Fitness-Bowl zum Frühstück.

  3. Über den Tag verteilt solltest du besonders auf Rohkost setzen. So führst du deinem Körper die benötigten Nährstoffe und Vitamine zu. Beim Kochen gehen nämlich viele wichtige Mineralien verloren.

    Rohkostteller mit Protein-Dipp

    (ca. 170 Kalorien pro 400g Portion)

    200g Gurke
    100g Paprika
    100g Körniger Frischkäse
    Salz, Pfeffer, Basilikum

    Zubereitung: Gemüse waschen und schneiden. Dann den Frischkäse würzen und mit dem Gemüse genießen.

  4. Versuche ein „bewusster Esser“ zu werden. Vermeide kleine Naschereien zwischendurch und setze stattdessen auf richtige bewusste Mahlzeiten. Manchmal täuscht uns unser Körper ein Hungergefühl vor, obwohl er eigentlich nur etwas zu trinken benötigt. Wenn du also zwischendurch Hunger verspürst, aber erst vor kurzem etwas gegessen hast, probiere doch erstmal ein Glas Wasser oder Tee statt dem Schokoriegel.

    Gesunder Eistee

    (ca. 25 Kalorien pro 400ml Portion)

    400 ml Wasser
    1 Teebeutel Schwarztee
    1 Teebeutel Früchtetee
    1/2 Zitrone/Limette (ausgepresst)
    Eiswürfel

    Zubereitung: Teebeutel in heißem Wasser ca. 8 Minuten ziehen und dann abkühlen lassen. Den ausgepressten Limettensaft und die Eiswürfel hinzugeben.

  5. Fisch ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und liefert viele Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Es ist nicht jedermanns Sache, du kannst ihn jedoch auch in „versteckter“ Form anrichten.

    „Käse(Thunfisch)Pizza“

    (ca. 450 Kalorien pro 400g Portion)

    100g Eiklar
    100g Thunfisch
    100g passierte/gehackte Tomaten
    100g Käse
    Pizzagewürz

    Zubereitung: Eiklar und Thunfisch mischen und in eine ofenfeste Pizzaform geben. Bei 180° ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis ein „Pizzaboden“ entstanden ist. Anschließend mit Tomaten und Käse belegen und für weitere 10 Minuten in den Ofen geben. Zum Schluss das Pizzagewürz darüber geben.

Mit diesen kleinen Ratschlägen kannst du deine Geschmacks- und Ernährungsumstellung ganz leicht und genussvoll umsetzen. Sobald deine Geschmacksknospen und dein Gehirn sich an deine neue Ernährungsweise gewöhnt haben, wirst du dich auch gar nicht mehr anders ernähren wollen. Die schnelle Tiefkühlpizza oder die Packung Chips sind Schnee von gestern. Du wirst dich in deinem Körper wohler und zudem auch stärker fühlen. Dein Körper wird sich innerlich wie auch äußerlich verändern. Denn eine bewusste Ernährung hat nicht nur in Bezug auf dein Körpergewicht und dein Energielevel Auswirkungen, sondern auch auf deine Haut. So könnten also auch die kleinen, lästigen Pickelchen und die fettige Haut bald der Vergangenheit angehören.

 

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Mit diesen Methoden wirst du deine Pigmentflecken los

Mit diesen Methoden wirst du deine Pigmentflecken los

Die meisten unter uns kennen sie nur zu gut: Lästige Pigmentflecken, die das Hautbild uneben und scheckig erscheinen lassen. Pigmentflecken sind ungeliebte Spuren der Hautalterung, die wir nur allzu gern schnellstens wieder loswerden möchten. Meist treten die unschönen, lästigen Hautfleckchen an den Händen oder im Gesicht auf. Zwar sind derartige Pigmentstörungen ein rein optischer Makel, dennoch belastet er besonders jüngere Frauen enorm. Wir wollen Pigmentflecken den Kampf ansagen und haben uns eingehend mit verschiedenen Beseitigungsmöglichkeit auseinandergesetzt.

Wie entstehen Pigmentflecken?

Bevor wir auf die einzelnen Methoden zurückkommen, möchten wir dir vorab erklären, was Pigmentflecken eigentlich sind und wie sie entstehen. Optisch fallen die sogenannten Störungen in der Pigmentierung der Haut insbesondere durch farbliche Veränderungen auf. So sind Pigmentflecken entweder heller oder dunkler als der Rest der Haut und fallen somit unmittelbar ins Blickfeld. Sommersprossen, Muttermale oder sonnenbedingte Hautflecken zählen allesamt zur Gattung der Pigmentflecken. Meist ist eine jahrelange und intensive Sonneneinstrahlung für die Entstehung der ungeliebten Flecken auf der Haut verantwortlich. Oftmals werden derartige Hautveränderungen erst im Alter sichtbar, weshalb sie auch unter dem Begriff „Altersflecken“ bekannt sind. Unregelmäßige Pigmentstörungen können aber auch andere Ursachen haben. Beispielsweise mit der Einnahme der Anti-Baby-Pille oder aber dem Einsetzen der Pubertät einhergehen.
Wirksame Behandlungen gegen Pigmentflecken

Zwar sind Pigmentstörungen in der Regel ungefährlich, dennoch stören sich viele Frauen an den unschönen Hautveränderungen. Wenn auch du mit lästigen Pigmentflecken an den Händen und im Gesicht zu kämpfen hast, haben wir einige wertvolle Tipps parat, mit denen du diese Störfaktoren nachweislich bekämpfen oder gar beseitigen kannst.

Entfernung beim Hautarzt

Insbesondere altersbedingte Hautflecken können mit Hilfe einer Laserbehandlung bei einem qualifizierten Hautarzt vollständig entfernt werden. In der Regel ist nur eine einzige Behandlung nötig, um ein deutlich sichtbares und gutes Ergebnis zu erzielen. Die Laserbehandlung ist lediglich mit geringen Schmerzen verbunden und kostet im Schnitt ca. 200 Euro. Wenn du auf der Suche nach einer schnellen und effektiven Methode bist, ist die Laserbehandlung besonders gut geeignet. Vor der eigentlichen Behandlung erfolgt zunächst ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt, bei dem dieser etwaige potenzielle gesundheitliche Risiken ausschließen und anschließend deinen Hauttyp und dein Hautbild genauestens bestimmen kann.

Nach der Laserbehandlung musst du dich zunächst etwa 4 Wochen lang vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und einen starken Lichtschutzfaktor auf deiner Haut auftragen, um die angegriffenen Hautstellen keiner direkten UV-Strahlung auszusetzen und keine gesundheitlichen Risiken einzugehen. Weitere Nachbehandlungen sind dann jedoch nicht von Nöten.

Behandlung im Kosmetikstudio

Auch in einem renommierten Kosmetikstudio lassen sich Pigmentstörungen und Altersflecken effektiv entfernen. Hierbei wird in aller Regel zwischen zwei unterschiedlichen Verfahren unterschieden: dem Microneedling und dem Microdermabrasion. Beim Microneedling werden die entsprechenden Hautstellen mit feinen Nadeln absichtlich und kontrolliert beschädigt, um eine Neubildung der Zellen hervorzurufen. Auf diese Weise können Pigmentflecken beseitigt werden. Bei der Microdermabrasion-Behandlung hingegen wird die obere Hautschicht auf sanfte Art und Weise abgeschliffen. Etwaige Hautunebenheiten und Flecken können auf diese Weise sorgfältig von der Hautoberfläche abgetragen werden.

Um ein bestmögliches Ergebnis im Kampf gegen Pigmentflecken erzielen zu können, sind im Regelfall mehrere Sitzungen erforderlich. Beide Verfahren zählen zu den medizinischen Eingriffen und sollten ausschließlich von qualifizierten, medizinischen Kosmetikern durchgeführt werden, die über ein entsprechendes Zertifikat und die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen. Bei der Wahl deines Kosmetikstudios solltest du dies in jedem Falle berücksichtigen. Die Kosten für derartige Behandlungen betragen ca. zwischen 80 und 150 Euro pro Sitzung.

Produkte zur eigenen Anwendung

Wenn du auf einen medizinischen Eingriff verzichten möchten, kannst du auch mit Hilfe von Cremes oder Peelings gegen lästige Pigmentflecken vorgehen. Diese sind oftmals unter dem Namen „Brightening Cremes“ bekannt. Wie der Name schon erahnen lässt, helfen derartige Cremes, dunkle Hautstellen aufzuhellen und unschöne Flecken somit verblassen zu lassen. Als besonders hilfreich und nützlich haben sich Produkte erwiesen, die Vitamin C, Soja oder den Wirkstoff Arbutin beinhalten. All diese Inhaltstoffe haben bei regelmäßiger Anwendung eine aufhellende Wirkung auf der Haut. Zu beachten ist jedoch, dass Pigmentstörungen mit der Benutzung von Cremes nicht vollständig verschwinden werden, sondern lediglich weniger sichtbar gemacht werden können. Je nach Stärke der Flecken und individuellem Hauttyp können jedoch auch mit dieser Methode solide Ergebnisse erzielt werden.

Pigmentflecken vorbeugen

Nicht alle Arten der Pigmentflecken lassen sich verhindern. Ein Großteil der sichtbaren Pigmentstörungen ist jedoch, wie bereits erwähnt, auf die Sonneneinstrahlung zurückzuführen. Du kannst der Entstehung von Pigmentstörungen und Altersflecken daher effektiv vorbeugen, indem du stets einen geeigneten Lichtschutzfaktor für deine Haut verwendest und sie auf diese Weise vor schädlichen UV-Strahlen schützt.

 

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Mode nachhaltiger einkaufen: Die besten Tipps fürs bewusste Shoppen

Mode nachhaltiger einkaufen

So erkennst du nachhaltige Mode

Wir kennen diese Bilder alle: Kinder, die für einen Hungerlohn arbeiten müssen. Frauen, die ohne Mundschutz mit giftigen Chemikalien Hosen färben. Berge von Müll, die die Meere und unseren Planeten verschmutzen. Tausende Liter Wasser, die zur Herstellung benötigt werden, während jeden Tag Menschen an Wasserknappheit sterben müssen. Umso erfreulicher ist es, dass die Nachfrage nach fairer und nachhaltiger Mode immr mehr steigt. Konsumenten sind also bereit, etwas für die Nachhaltigkeit in Bezug auf Mode zu unternehmen, allerdings ist das oft gar nicht so leicht. Wir haben hier 6 Tipps für dich zusammengefasst, mit denen dir das nachhaltige Shoppen sicher einfacher fallen wird.

1. Das Label

In Deutschland und auf der ganzen Welt gibt es beinahe auf jedem Kleidungsstück verschiedene Label und Siegel. Doch leider lässt sich anhand der großen Flut an Label oft nicht erkennen, ob die Fabriken, aus denen die Kleidung stammt, besonders umweltfreundlich sind und deren Arbeiter faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen erwarten. Deshalb hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor einigen Jahren eine Liste mit ökologischen Modegeschäften in allen größeren Städten herausgegeben. Die Tabelle kannst du unter: www.greenpeace.de/ecofashionstores finden.

2. Das Material

Ein wichtiges Kriterium ist natürlich auch das Material, aus welchem die Kleidung hergestellt wurde. Das trifft besonders für Baumwolle zu. Baumwolle benötigt Unmengen an Wasser in der Herstellung ist daher grundsätzlich nicht gerade nachhaltig und umweltfreundlich. Und auch wenn das Siegel „Bio“ verspricht, muss nicht unbedingt reine Bio-Baumwolle verarbeitet worden sein. Auf vielen Kleidungsstücken steht mittlerweile, dass dieses nachhaltig hergestellt worden ist. Frage am besten im Modegeschäft oder direkt beim Hersteller nach. Woher stammt die Baumwolle? Wie viel Wasser kam zum Einsatz? Was genau ist mit nachhaltig gemeint? Aus welchem Material besteht die Polyesterfaser genau? Die Verkäufer sollten hier eine klare und eindeutige Antwort liefern können.

3. Der Preis

Eins ist klar: wer für vier Euro ein T-Shirt kauft, der kann weder gute Qualität noch ein nachhaltiges und schon gleich gar kein faires Kleidungsstück erwarten. Hinterfrage also einmal, welche Schritte für die Herstellung nötig sind. Wie teuer sind das Material und das benötigte Wasser? Was verdient ein Arbeiter wohl bei einem solchen Preis? Von dem Endpreis für uns als Verbraucher müssen Vertriebskosten, Werbung, Transport und vieles mehr abgezogen werden. Gute Qualität darf eine gewisse Preisgrenze nicht unterschreiten. Wer ein nachhaltiges Produkt möchte, muss also tiefer in die Tasche greifen. Aber das ist durchaus gut so. Nicht nur das Gewissen hat etwas davon. Statt alle paar Wochen ein neues Teil zu kaufen, hält die Kleidung dann auch eine längere Zeit.

4. Oft tragen

Nachhaltig ist der Kauf eines neuen Kleidungsstückes erst dann, wenn du es mindestens 30 Mal trägst. Daher ist es wichtig, die entsprechenden Pflegehinweise genau zu lesen. So hält die Jeans oder das T-Shirt auch und landet nicht schon nach wenigen Wochen auf dem Müll. Über eine Million Tonnen an Kleidung wird jedes Jahr weggeworfen. Manchmal kannst du deine Kleidung auch ganz einfach selbst reparieren und noch lange Zeit Freude daran haben.

5. Nicht nur an die Umwelt denken

Wer an nachhaltige Mode denkt, der hat automatisch Umweltschutz im Kopf. Zu einer nachhaltigen Kleidung gehört aber noch mehr. Halte also Ausschau nach Marken, für die nicht nur ökologische Faktoren wichtig sind, sondern auch verschiedene soziale Faktoren. Wie nachhaltig sind die eingesetzten Materialien? Wie fair werden die Arbeiterinnen und Arbeiter behalt und wie sind die Arbeitsbedingungen? Einige Marken haben sich mittlerweile genau darauf konzentriert. Etwa das Unternehmen Everlane oder Patagonia.

6. Alternative zum Wegwerfen

Das T-Shirt gefällt dir irgendwann einfach nicht mehr? Das kann passieren. Doch anstatt es in den Müll zu werfen, kannst du es zum Beispiel verkaufen. Zahlreiche Second-Hand-Läden haben es sich zur Aufgabe gemacht, gebrauchte Artikel wieder weiterzuverkaufen. Und auch online gibt es einige Portale, auf denen du deine gebrauchten Kleidungsstücke anbieten kannst. Dieser Weg ist übrigens viel nachhaltiger, als die Kleidung in Altkleidercontainer zu werfen. Die Ware überschwemmt die Drittweltländer und macht die dortige Modebranche kaputt.

 

Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, der kann schnell einiges in Sachen nachhaltiger Kleidung bewegen. Wenn sich jeder nur ein wenig mehr Gedanken zu diesem Thema macht, wird die Welt zu einem besseren Ort. Also auf geht’s!

 

Foto: barameefotolia / stock.adobe.com

So wird der Sex im Wasser zum feucht-fröhlichen Vergnügen

So wird der Sex im Wasser zum feucht-fröhlichen Vergnügen

Im Winter in der Badewanne und im Sommer im Pool. Sex im Wasser ist ein besonderer Punkt auf der Liste „Wo du einmal Sex haben solltest“. Es ist besonders, es ist anregend und je nach Umgebung kommt noch der Reiz des Verbotenen dazu. Damit du bei deinem feuchten Abenteuer aber keine bösen Überraschungen erlebst, gibt es ein paar Dinge, an die du für maximalen Spaß denken solltest.

Die Aufregung der Gefahr – oder Straftat?

Vor allem im Sommer lockt das Wetter nach draußen. Und die Erfrischung in öffentlichen Gewässern oder im Schwimmbad macht wach und aktiv. Die Sonne und viele nackte Haut weckt Lust auf mehr. Und schon ist man mitten dabei und vergisst, dass auch noch andere Menschen in der Nähe sind.

Vor allem an Badeseen fühlt man sich an abgelegenen Ecken ganz unbeobachtet und wagt gerne etwas mehr. Du solltest aber nicht vergessen, dass gerade dort Familien mit Kindern sind, von denen jeden Moment eines aus dem Gebüsch auftauchen kann. Wer sich in der Öffentlichkeit beim Sex erwischen lässt, kann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses angezeigt werden. Das kann teuer werden oder sogar mit einer Bewährungsstrafe enden.

Gerade der Reiz des Verbotenen ist es aber, der Sex in der Natur so aufregend und heiß macht. Da muss jeder für sich selbst entscheiden, ob dieser Reiz das
Risiko wert ist. Du solltest aber auf jeden Fall für dein Abenteuer besonders abgelegene und geschützte Orte und einsame Tageszeiten auswählen. Im Whirlpool des Schwimmbades, direkt neben anderen Menschen, solltest du selbst extrem unauffällige Aktivitäten lieber bleiben lassen.

Wasser und andere Feuchtigkeit

Im Wasser fühlst du dich schwerelos, die Haut wird weich und die Haare scheinen zu schweben. Ein wunderbares Element, dass wie geschaffen ist für romantische und erotische Momente. Miteinander durch das Nass zu gleiten, sich treiben lassen und die Schwerelosigkeit des Partners genießen, das ist das perfekte Vorspiel. Wasser umfängt den Körper und sorgt für besondere Reizung und Sinnes-Erlebnisse.

Es gibt nur einen Punkt, den es am Wasser zu bemängeln gibt: Es ist definitiv kein Gleitmittel. Wenn es nach dem Vorspiel also tatsächlich zum Geschlechtsverkehr kommen soll, kann das zu Problemen führen. Da die vaginale Feuchtigkeit nicht nur aus Wasser besteht, sondern auch aus gleitfähigen Stoffen, benötigst du bei ausreichend Stimulation kein Gleitmittel.

Im Wasser kann sie aber schon nach kurzer Zeit ausgespült sein und das führt zu unangenehmer Reibung. Am besten hilft dagegen ein Gleitmittel auf Silikonbasis. Hast du das spontan nicht zur Hand, sollte der Sex besonders langsam stattfinden. Oder ihr geht für den finalen Akt einfach aus dem Wasser.

Chlorwasser und Salzwasser

Je nach Gewässer gibt es bestimmte Bedenken, die du haben solltest. Das Wasser im Pool oder Schwimmbad ist mit reichlich Chlor versetzt. Dieses Mittel ist nicht gerade förderlich für das natürliche bakterielle Gleichgewicht der Vagina. Chlor dient dazu, sämtliche Bakterien abzutöten, so dass du Spaß im Pool nicht selten mit einer Pilzinfektion bezahlen musst. Denn auch deine nützlichen Bakterien wurden beseitigt und können dich nicht mehr schützen. Hinzu kommt, dass öffentliches Pool-Wasser trotz all dem Chlor nicht wirklich sauber ist, es befinden sich Rückstände von Sonnencreme, Shampoo und sogar Urin darin.

Salzwasser aus dem Meer hat den Vorteil, dass es antibakteriell wirkt, ohne jedoch nützliche Bakterien abzutöten. Es bringt den PH-Wert der Vagina also nicht so durcheinander, wie es Chlorwasser tut. Wenn du schon einmal Meerwasser in einer kleinen Wunde hattest, weißt du aber, wie es brennen kann. Auch die Schleimhäute sind da empfindlich. Beim Sex im Meer kann es daher besonders schnell zu Reizungen kommen, die dir sofort den Spaß verderben.

Besser geeignet ist also Süßwasser aus Seen, die eine besonders gute Wasserqualität aufweisen. Am sichersten gehst du jedoch mit Wasser aus dem heimischen Wasserhahn und dem Sex in der Dusche oder Badewanne. Hier weißt du, dass du keine schädlichen Substanzen oder Schmutz in deine intimsten Bereiche beförderst.

Sex in der Badewanne

Verhütung im Wasser

Auch beim Sex unter Wasser musst du unbedingt an die Verhütung denken! Wenn das Sperma in der Vagina abgegeben wird, ist die Möglichkeit einer Schwangerschaft genauso hoch wie außerhalb des Wassers. Auch die Ansteckung sexuell übertragbarer Krankheiten ist ebenso hoch. Einziger Vorteil im Wasser: Wird das Sperma außerhalb des weiblichen Körpers abgegeben, stirbt es im Wasser sehr schnell ab und eine Schwangerschaft ist so gut wie unmöglich.

Im Wasser kann ebenso gut ein Kondom verwendet werden, wie überall sonst. Es sollte jedoch am besten schon außerhalb des Wassers angelegt werden. Im Chlorwasser ist ein Kondom jedoch nicht sicher, denn das Chlor macht Latex porös und es kann reißen. Als Gleitmittel eignet sich mit Kondom auch nur eines auf Silikonbasis. Öle zerstören das Material und ein Mittel auf Wasserbasis wird einfach abgewaschen.

Stellungen für Sex im Wasser

Je nach dem Ort habt ihr verschiedene Möglichkeiten, wie der Sex im Wasser besonders Spaß macht. In der Badewanne könnt ihr zum Beispiel die Reiterstellung wählen, wenn die Wanne breit genug ist. Ansonsten eignet sich die Löffelstellung sehr gut.

In einem Pool oder natürlichen Gewässer habt ihr zwar mehr Platz, aber auch weniger Halt. Am besten ist es hier, wenn der Mann steht und dich auf die Hüften nimmt. Du kannst ihn mit den Beinen umschlingen und dich mit den Armen auf seinen Schultern stützen. Die Schwerelosigkeit im Wasser sorgt dafür, dass du für ihn leicht du halten bist. Wenn ihr in einem Pool oder im Meer einen Rand zum Festhalten habt, kann er sich auch hinter dich stellen.

Seid kreativ und probiert aus, wie ihr euch am besten entspannen könnt. Und denk daran: Sex im Wasser ist immer langsam und genüsslich, denn das Wasser bremst alle Bewegungen ab. Genieß dieses besondere Erlebnis!

 

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