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Hochzeit – Der Heiratsantrag

Heiratsantrag

VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET

Alles hat irgendwann seinen Anfang. Und bevor die Hochzeit geplant wird, steht bei vielen Paaren der Heiratsantrag an. Nicht selten findet der Antrag eine Weile vor der Hochzeit statt.

Mit dem Heiratsantrag geben sich die Verliebten ein Versprechen, das durch die spätere Hochzeit gefestigt und offiziell wird. Doch dieser sehr emotionale Moment will gut geplant sein… Oder doch eher spontan entscheiden? Wer schon in der Situation war, der kennt die Fragen, die einem im Kopf herumspuken? Wer macht den Antrag? Ich oder er? Wie frage ich meinen Liebsten? Wie wird er reagieren? Oder: Wie reagiere ich, wenn er mich endlich fragt? Wo ist der romantischste Platz? Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Sind wir Frauen altmodisch, wenn wir  warten, bis unser Schatz den Heiratsantrag macht? Oder ist es in einer Zeit der Emanzipation schon fast Pflicht, dass die Frau den Antrag macht?

Ein Muss gibt es nicht, jeder sollte für sich entscheiden. Und es wäre nicht das erste Mal, dass eine Frau eine gefühlte Ewigkeit auf den Antrag wartet und dann vielleicht aus Ungeduld selbst zur Tat schreitet. Ganz traditionell ist ein Antrag, wenn der Liebste zunächst bei dem Vater der zukünftigen Braut um ihre Hand anhält. Weiter verbreitet ist jedoch, in einem romantischen Moment die alles entscheidende Frage zu stellen. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, Ideen und Anregungen den Antrag zu machen und doch ist jeder Antrag eine ganz persönliche Sache und meistens fließen Tränen der Freude. Von den Gefühlen überwältigt und einfach nur verliebt und glücklich – so sollten beide nach dem Antrag sich in den Armen liegen.

Ein Ring gehört zum Heiratsantrag einfach dazu, denn der Ring ist das Symbol der ewigen Liebe.

Ob mit oder ohne Diamant, in Gold oder Silber, was zählt ist die Symbolkraft, nicht der Preis. Der berühmte Ring aus dem Kaugummiautomat kann unter Umständen besser ankommen, als ein teurer Klunker vom Juwelier. Im anderen Fall wünscht sich Madame aber einen exklusiven Ring, als Zeichen der Wertschätzung, die der Herr ihr und der Beziehung einräumt. Ja, Mann kann viel falsch machen, aber auch alles richtig! Es ist immer hilfreich, wenn man die Partnerin/ den Partner gut kennt und ihre/seine Vorlieben einschätzen kann. Vielleicht gab es auch schon das ein oder andere Gespräch zum Thema Hochzeit. Dabei lassen sich ganz klar die Wünsche des anderen abklären.

Es gibt eine große Auswahl an kleinen Helferlein, die es auch ganz schüchternen Männern erleichtern, den Schritt zu wagen. Alltagsartikel, die mit der Aufschrift „Willst du mich heiraten“ verziert sind. Möglichkeiten, die Frage zu stellen, ohne der großen Liebe direkt gegenüber zu stehen gibt es viele. Ein großes Plakat mit der Botschaft, ein fingierter Zeitungsartikel, eine Videoaufnahme oder ein einfacher Liebesbrief.

Ajouré hat sich für euch umgehört und wir haben unsere TOP 5 der Heiratsanträge zusammengetragen:

Platz 5:
Wer seinen Antrag vor großem Publikum machen möchte, für den bietet sich die Leinwand eines Stadions an. Über Mikrofon und von einer Kamera begleitet fällt er vor ihr auf die Knie und macht ihr den Heiratsantrag. Und wenn beide die Leidenschaft für den Sport verbindet und dieser in der Beziehung eine große Rolle spielt, ist die Begeisterung bei der Liebsten garantiert und der Applaus des Publikums sicher.

Platz 4:
Der klassische Heiratsantrag in Paris, der Stadt der Liebe, ist ein Dauerbrenner. Eine romantische Reise nach Paris, ein kleines Hotel im Zentrum und dann einen Ausflug bei Sonnenschein zum Eiffelturm. In einem unbeobachteten Moment zieht er das kleine Etui aus seiner Hosentasche, kniet vor ihr nieder und hält um die Hand seiner Freundin an. Danach einen Spaziergang im Park und abends ein romantisches Candlelight-Dinner.

Platz 3:
Wieder ein Tipp für diejenigen, die es gerne öffentlich mögen: Ein Kinoabend bei dem du deinen Schatz mit dem besten Freund ins Kino schickst. Noch bevor der Film beginnt, wird die Werbung von deinem Auftritt unterbrochen. Vor allen Anwesenden kannst du nun mit deinen eigenen Worten, deine Liebe zum Ausdruck bringen. Wenn du deine Liebesbotschaft vorher auf Video aufnimmst und sie dem Kinobetreiber gibt, sind die meisten Kinos bereit gegen ein kleines Entgelt, das Video abzuspielen und ihr Programm kurz zu unterbrechen. Den Ring nicht vergessen. Dein Schatz wird sehr überrascht sein und natürlich gerührt von deiner Idee sein und dich für den speziellen und garantiert unvergesslichen Antrag noch mehr lieben.

Platz 2:
Das romantische Abendessen beim Lieblings-Italiener. Bei einem guten Glas Wein und eurem Lieblingsessen kannst du bei Kerzenlicht zum Dessert deinen Heiratsantrag machen. Wenn du den Restaurantbesitzer gut kennst, dann kann er zum richtigen Zeitpunkt euren Lieblingssong einspielen und zwei Gläser Champagner servieren. Diese Variante kann natürlich auch Teil eines Wochenendtrips sein. Vielleicht habt ihr euch an einem verträumten und wunderschönen Ort kennengelernt, oder es gibt eine Stadt, die euch beide verbindet. Die Reise kannst du heimlich planen und deinen Liebsten überraschen oder ihr beide plant die Reise gemeinsam und du machst deinen Schatz später deinem Antrag.

Platz 1:
Was ist romantischer, als ein Heiratsantrag, der spontan und ungeplant passiert. Eine Situation, ein Moment – einer von euch spürt die Einzigartigkeit der Situation und nimmt all seinen Mut zusammen, um die Frage der Fragen zu stellen. Dass ihr zusammengehört, das ist euch beiden klar. Dass ihr für immer zusammen bleiben werdet, steht für euch fest. Alles was zählt ist das Gefühl, die Liebe und eure Zweisamkeit. Der Ort kann zweitrangig sein, oder genau passend für den Moment. Sollte der Ring gerade jetzt nicht dabei sein, oder noch nicht einmal gekauft sein, dann ist das nicht schlimm. Jetzt zählt nur ihr beide und alles um euch herum kann zum Symbol der Liebe werden.
 

Und so sieht der passende Verlobungsring aus:

Verlobungsring
 

Die passenden Accessoires für den perfekten Antrag gibt’s zum Beispiel hier:
Ja-Hochzeitsshop
 

Wie es andere gemacht haben, siehst du in den YouTube-Videos, die wir entdeckt haben:


Der Hammer, oder?!
 

Vielleicht habt ihr jetzt die Anregung gefunden, damit ihr eurem Liebsten einen Heiratsantrag machen könnt. Im nächsten Artikel zum großen Sommer Thema „Hochzeit“ berichten wir über die „Planung der Hochzeit“ und welche Möglichkeiten es gibt, sich dabei als Brautpaar unterstützen zu lassen.
 

Fotos: mediaphotos / Getty Images; PR Tiffany

Wir lieben Lidschatten! Tipps für einen perfekten Augenaufschlag

wir lieben Lidschatten

Kann man eigentlich überhaupt genug Lidschatten haben? Nicht nur unendlich viele Farben hat frau da zur Auswahl, mittlerweile gibt es die bunten Dinger auch in unzähligen Formen und Konsistenzen. Und da die Trends in etwa so langlebig sind wie Eintagsfliegen, können wir auch nie zu viel davon haben.

 
Im Sommer 2013 wird’s bunt auf den Augen: Knallige Neonfarben, helle Pastelltöne und gerne auch glitzernder Puder – dezente Zurückhaltung war einmal. Wer auf den Trendzug mit aufspringen will, der greift kräftig in die Farbtöpfe. Besonders schön sind Grün- und Blaunuancen, erinnert ans Meer und den Sommer und macht gleich Lust auf Urlaub und Fernweh. Wem das alles zu viel des Guten ist, der ist mit einer weicheren Smokey-Eyes-Variante in verschiedenen Brauntönen gut beraten; eignet sich sowohl tagsüber fürs Büro und mit ein paar nachgeschminkten dunklen Akzenten auch für ’nen After-Work-Drink in der Bar. Und so trägst du Lidschatten richtig auf:
 
 

Step 1: Die Base

Egal für welche Art von Lidschatten du dich entscheidest, um die Farben richtig zu Geltung zu bringen, vorher immer eine Lidschatten-Base auftragen. Die Base gibt es meist in Creme- und Flüssigform und lässt sich ganz einfach mit den Fingern auf die Lider schmieren. Die Farben leuchten kräftiger und halten länger, lästiges Nachschminken ist da nicht mehr nötig.
 

Step 2: Der Lidschatten

Suche dir nun die passende Lidschatten-Konsistenz aus.

Puder-Lidschatten sind die gängigste Variante. Es gibt sie als Monotöne oder aber in zusammengestellten Paletten. Aufgetragen werden sie mit speziellen Pinseln oder Applikatoren. Mit Puder-Lidschatten sind küntlerisch die meisten Kreationen möglich, da sich die Farben am einfachsten verblenden und vermischen lassen.

Creme- und Flüssig-Lidschatten eignen sich gut für trockene Haut. Wenn es mal schnell gehen muss, sind diese Texturen am praktischsten. Sie lassen sich sehr schnell und sehr schön mit den Fingern auftragen, die Farben sind kräftig und stark. Feine Ausarbeitungen mit Pinseln müssen hier nicht sein.

Lidschatten-Stifte sind noch nicht allzu lange auf dem Markt, erfeuen sich aber immer mehr großer Beliebtheit. Sie sind besonders handlich und perfekt für unterwegs, lassen sich aber nur ungleichmäßig verwischen oder mit anderen Farben mixen.
 

Step 3: Die Farben

Welche Farben am besten zu dir passt, kommt ganz auf Augen- und Haarfarbe sowie die Kleidung an.

Braun- und Apricottöne passen aber zu allen Typen.

Dunkle Augen greifen idealerweise zu dunkleren Farben: Braun, Schwarz, Grau, aber auch ein kräftiges Lila betonen den dunkleren Typ.

Blaue Augen sehen mit Blau- und Grüntönen gut aus und auch helle Farben wie Weiß und Gelb können hier besonders glänzen.

Mit grünen Augen ist eigentlich fast alles erlaubt, greife am besten zu herbstlichen Tönen.
 

Step 4: Das Auftragen

Womit aufgetragen wird, kommt auf die Textur und die eigene persönliche Vorliebe an. Pinsel, Applikator, Wattestäbchen und die Finger können hier behilflich sein. Generell gilt: Schattierungen und dunkle Töne bringen Dynamik ins Spiel und lassen die Augen besonders sinnlich wirken, helle Farben betonen die geschminkte Stelle und lassen den Blick strahlen. Weit auseinanderstehende Augen sollten helle Akzente auf den Augenmitten haben, ansonsten immer die Augeninnenwinkel mit einer helleren Farbe betonen und nach außen hin dunkler schminken.
 
Lidschatten
Verschiedene Arten von Lidschatten
 
Die Lidschatten im Bild gibt’s bei Douglas.

Unsere ausgesuchten Lidschatten, von oben nach unten, von links nach rechts:

Lidschatten-Base Creme von Artdeco
Lidschatten-Base flüssig von BeYu
Lidschatten flüssig von Max Factor
Lidschatten-Stift von Laura Mercier
Lidschatten-Palette Puder mit Applikatoren von Clarins
Lidschatten Creme von Benefit
Lidschatten-Palette Puder von Artdeco
Lidschatten Creme von Bobbi Brown
Lidschatten Puder von Mac
 

Fotos: EkaterinaJurkova / stock.adobe.com; PR / Douglas

Hair & Make-up Artist Elena Becker im Porträt

Hair & Make-up Artist Elena Becker im Porträt

Über Elena Becker:

Hallo Elena, was kannst du uns über dich und deinen Beruf erzählen?
Elena Becker: Wenn ich gefragt werde, ob ich den Beruf schon immer machen wollte, kann ich nicht ganz mit „Ja“ antworten. Ich hatte mit einem Praktikum in einem Friseursalon noch lange nicht den Einblick bekommen, was man alles aus diesem Beruf machen kann. Je mehr ich mich weitergebildet habe, desto größere wurde meine Faszination für dieses außergewöhnliche Arbeiten. Vom kreativen Arbeiten mit Haaren ging es weiter zu kunstvollen Make-ups, was ich heute miteinander kombiniere. Jeder Schritt den ich in meinem Leben gemacht habe, habe ich gebraucht um genau da hin zu kommen, wo ich heute stehe. Kreativ sein ist das eine, aber genau das auch in seinem Beruf umsetzen zu können, das andere. Ich bin sehr stolz darauf, genau das miteinander zu verbinden in meinem Beruf als Hair&Make-Up Artist / Friseurmeisterin.

Die Favorite Beauty Trends Frühjahr/Sommer von Elena Becker:

Elena Becker: Der größte Make-up-Tent Frühjahr / Sommer 2013 sind mit Sicherheit Statement-Augenbrauen. Voll, breit und buschig dürfen die Augenbrauen in dieser Saison sein. Wer von Natur aus eher dünne Augenbrauen hat, hilft einfach mit Brauenpuder oder Brauenstift nach. Das Gesicht bekommt somit besonders viel Ausdruck. Doch es sollte darauf geachtet werden, dass man beim Nachziehen der Augenbrauen sich oberhalb der Augenbrauenlinie orientiert und sie nach obenhin auffüllt, um einen optischen Liftingeffekt der Augen zu erzielen. Dazu ein frischer Teint für den Alltag und ein Hauch Mascara für strahlende Augen.

Unerlässliche Produkte:

Elena Becker: Die Basis für jedes perfekte Make-up ist für mich die richtige Vorbehandlung der Haut. Um eine schöne ebenmäßige Haut zu bekommen, benutze ich für meine Models ein Peeling mit Meersalz das die Hautoberfläche von alten Hautschuppen und überschüssigem Öl befreit. Danach trage ich je nach Hauttyp die passende Comfort Creme auf, was ausreichend Feuchtigkeit spendet und die Haut weich und strahlend aussehen lässt. Damit habe ich die perfekte Grundlage und kann meine Grundierung auftragen. Mein kleiner Liebling und must-have ist der Pro Performance Sponge von M.A.C.. Mit dem Schwamm kann man das Make-up problemlos streifenfrei aufragen und das Make-up verschmilzt mit der Haut, was sie seidig glatt und ebenmäßig aussehen lässt. Mit einem tollen HD-Puder fixiere ich das Make-Up und habe den perfekten Skin für das aktuell angesagte Make-up.

Hier will ich hin

Elena Becker: Nach meinen vielfältigen Fort- und Weiterbildungen stehe ich da wo ich immer sein wollte, als selbständige Hair&Make-Up Artististin. Trotz allem bin ich immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen die mich beruflich wie auch persönlich weiterentwickeln. Vor allem freue ich mich auf die neuen und bisherigen innovativen Menschen mit denen ich in Zukunft zusammen arbeiten werde und somit mein Hobby als Beruf leben.
 

Hair & Make-up Artist Elena Becker im Porträt

 
Mehr über Elena Becker findest du auf ihrer Website www.elena-becker.de

 
Foto top: Hair & Make Up Elena Becker, Foto: Nhi-Long Ngo One Star Photography

Von It-Girls und Stilikonen: Mary-Kate und Ashley Olsen

Mary-Kate und Ashley Olsen

Und es gibt sie doch: Die Kinderstars, die gegen alle Erwartungen das süße Image ablegen können und als erfolgreiche Business-Ladys durchstarten. Mary-Kate und Ashley Olsen standen schon vor der Kamera, da waren beide kein Jahr alt. Einer erfolgreichen Schauspielkarriere folgte der kometenhafte Aufstieg in der Modewelt.

Full House
 

Angefangen hat alles schon ganz früh, in der Serie Full House. Hier teilten sich die Zwillige den Part der Michelle Tanner und wurden ganz schnell zum Liebling der Zuschauer. Der große Erfolg von Full House brachte den noch sehr jungen Olsens etliche Film- und Fernsehrollen ein, unter anderem an der Seite von Kirstie Alley und Steve Guttenberg. Im Doppelpack avancierten sie zu zwei der größten Kinderstars im amerikanischen Filmgeschäft. Bekannt und geliebt für ihren All-American-Girl-Look, brachten die Olsens über ihre eigene Produktionsfirma Dualstar äußerst erfolgreiche Filme und Fanartikel auf den Markt und versuchten bereits im Teenageralter, mit Mode- und Beautyprodukten auch in der Fashionindustrie Fuß zu fassen. Mit nicht einmal 20 Jahren gehörten Mary-Kate und Ashley zu den wohlhabendsten Frauen im Entertainment-Geschäft.

Mary-Kate und Ashley Olsen
2011 beim Tribeca Film Festival
 

Mit Anfang 20 dann das Make-Over: Die süßen Girlies legten das American-Sweetheart-Image ab und machten mit ausgefallenen, manchmal auch sehr fragwürdigen Klamottenkombis auf sich aufmerksam. Zerfetzte Hosen in Kombination mit viel zu großen Shirts, durchlöcherten Decken, die all zu sehr an Grandmas Sofabezug aus den 50er Jahren erinnerten, zerzaustem Haar und einem nie fehlendem Starbucks-Kaffee in der Hand waren der Trademark-Look der Twins. Während Medien und Öffentlichkeit nur den Kopf schüttelten, war die Fashion-Welt rundum begeistert: Homeless Chic nannte man dort den Stil.

Heute immer noch oft in Oversize-Klamotten unterwegs, hat sich der Stil jedoch weit mehr in die elegante Ecke bewegt. Mit ihren Label The Row beweisen sie ihr außergewöhnliches Gespür für Mode: Mittlerweile sind sie in jeder Frontrow gern gesehene Gäste und auch selbst auf der New York Fashion Week vertreten. Modebibel Vogue erklärte die gerade mal 1,57 m großen Zwillinge zu den bestangezogenen Geschwistern, 2012 folgte der „Womenswear Designer of the Year“-Award. Von Kinderstars zu erfolgreichen Designerinnen, und das mit gerade mal 27! Zu den Fans ihrer Kolektionen dürfen die Olsens etliche Celebrities zählen, unter ihnen Hollywood-Aufsteigerin Carey Mulligan (aktuell im Kinohit Der Große Gatsby zu sehen) und Starstylistin Rachel Zoe.

Für alle, die auch dem Olsen-Fieber verfallen sind, hat Ajouré ein The-Row-Komplett-Look zum nachshoppen zusammengestellt:

the-row-outfit

Cardigan, Shirt, Lederhose, Schulter-Tasche und Sonnenbrille von The Row

 
 
Fotos: Von Adam from Sydney, Australia – Olsen visiting the locals, CC BY 2.0, Link, Von RubensteinFlickr, CC BY-SA 2.0, Link; Full House / ABC; Von David ShankboneEigenes Werk, CC BY 3.0, Link; Kleidung: PR / Zalando

Wir sind im Great Gatsby Fieber!

Am 01. Mai war der Filmstart in Amerika, das deutsche Publikum musste sich noch zwei Wochen länger gedulden, bis auch hierzulande der Romanklassiker „The Great Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald in den Kinos zu sehen war.

Seit Mitte Mai schmelzen die Damen dahin, bei hochkarätigen Hollywood-Stars wie Leonardo diCaprio, Tobey Maguire, aber auch die Herren können sich für diesen Film begeistern. Carey Mulligan in der Hauptrolle der Daisy Buchanan und Isla Fisher als Myrtle Wilson verkörpern wundervoll das damalige Bild der Damen der oberen 10.000 der New Yorker High Society. Regisseur Baz Luhrmann inszenierte nun das Filmdrama von 1925 zum fünften Mal neu und ihm gelang eine spannende und mitreißende Literturverfilmung, die unterhält, und uns zum lachen und weinen bringt.

Atemberaubende Herrenhäuser, elegante Kleider im Stil der Roaring Twenties und die pompösen Schmuckstücke vom Schmuckhaus Tiffany & Co. begeistern die Zuschauer in den Kinos.

Eine mitreißende Geschichte über das aufstrebende New York Anfang der 1920-er: Liebe, Geld, Hoffnung, Sehnsucht und Schmerz machen den Film „Der große Gatsby“ zu dem Kinoerlebnis in diesem Frühling.

Das Kleidungsstück der 1920-er ist das Charleston-Kleid oder auch Flapper-Dress. Die Taille sitzt tief auf der Hüfte, die Rocklänge geht bis zum Knie. Dazu einen Haarreif oder ein schmales Stirnband mit Strasssteinen und Federn, eine lange Perlenkette und dezentes Make-up mit zart rosé Lippen, einem markanten Lidstrich und frischem pfirsichfarbenem Rouge auf den Wangen. Die Haare sind glatt frisiert. Fertig ist der Gatsby-Look!

Für die, die jetzt auch im Gatsby Fieber sind, zeigt Ajouré ein Gatsby Outfit und wo es die authentischen Vintage-Stücke, wie zum Beispiel das Flapper-Dress, zu kaufen gibt.

Gatsby Look
 

– Flapper-Dress
– Fuchspelz-Schal
– Andres Machado – Goldfarbene Retro High Heel Sandalette im Charleston Stil
– Perlenkette
– Givenchy Clutch Silber
– Haarreif mit Federn

Und wer noch nicht im Kino war, für den gibt’s den offiziellen Trailer hier:

Der große Gatsby – Trailer 3 (Deutsch | German) | HD | 2013

Der große Gatsby Trailer German (Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan, Joel Edgerton) – Kinostart: 16.05.2013

7 Fragen an Fotograf Felix Rachor

Felix Rachor

Was gibt es Schöneres, als seine größte Leidenschaft zum Beruf zu machen. Berliner Fotograf Felix Rachor lebt seit Jahren nach diesem Motto – und das sehr erfolgreich. Schon unendliche Gedanken und Ideen hat er in beeindruckende Bilder und Projekte umgesetzt; ein Ende nicht in Sicht. Vor seiner Linse tummeln sich mittlerweile Deutschlands A-Promis, dass es aber nicht immer einfach war, weiß er auch. Wie sich Felix trotzdem seinen Traum von der Selbstständigkeit erfüllt hat, erzählt er im Interview mit Ajouré.
 

Beauty-Leonie-Jung
Model: Leonie Jung
Foto: Felix Rachor

 

Du bist selbstständiger Fotograf. Welche Voraussetzungen muss man deiner Meinung nach für so einen Beruf mitbringen?
Man braucht absolute Leidenschaft, das merkt man, wenn man ohnehin nichts anderes lieber tun würde. Man braucht eine große Schnauze und den Mut Sachen immer wieder neu auszuprobieren. Technik ist eher zweitgrangig, dennoch hab ich all meine ersten Einkünft in selbe gesteckt, damit ich weiterkomme. Dafür gab‘s am Anfang nur Knäckebrot!

 
Wann und weshalb kam der Entschluss, professionell als Fotograf dein Geld zu verdienen? Gab es noch andere Berufswünsche?
Eigentlich wollte ich Fotodesign studieren. Aber nach meiner Ausbildung wurde ich bei den Unis abgelehnt. Ende 2007 von Dresden nach Berlin gezogen und hab mir das Ultimatum gesetzt: wenn ich in 6 Monaten 6000€ Schulden habe, mache ich etwas anderes. Danach habe ich von früh bis spät Akquise betrieben und mir immer neue Sachen einfallen lassen. Es hat geklappt. Ich wollte schon immer Fotograf werden.
 
Das Fotografengewerbe ist bekanntlich ja nicht das sicherste. Hat dich das nicht anfangs auch abgeschreckt? Auch die Konkurrenz ist sehr groß. Wie überlebt man in dieser Branche? Und wie wird man dazu noch erfolgreich?
Ich bin alternativ aufgewachsen (Bauernhof, Schafe auf der Alm rumtreiben…) Für mich gab‘s nie wirklich eine Alternative zum Selbstständig-Sein. Nichts desto trotz habe ich mir gedacht, wenn es andere schaffen darin gut zu leben, dann muss ich es mit vollem Ehrgeiz doch auch schaffen! No Risk no Fun. Das Fotografengewerbe ist mehr als nur unsicher, die Zukunft der Fotografie steht in den Sternen bei dieser technischen Entwicklung 😉 Erfolgreich wird man, indem man sich immer wieder neu erfindet (IMMER, das ganze Leben lang) und fest an sich glaubt. Das muss man auch nach außen ausstrahlen.
 

Felix Rachor
Zur Abwechslung auch mal selbst vor der Kamera: Fotograf Felix Rachor
 

Deine Arbeitsbereiche sind vor allem die People- und Fashionfotografie. Wen oder was hast du am liebsten vor der Kamera? Und was wiederum fotografierst du eher weniger gerne?
Ich arbeite am liebsten in zwei Welten. Das eine ist die „Echte Welt“ wo ich Menschen so ablichten kann, wie sie sind. Wo ich auf deren Bewegungen, deren eigene Macken und Ticks reagiere und wo ich deren besonderen Merkmale herausspiele. Die zweite ist die „Glamouröse Welt“ bei der man sich kreativ ausleben darf und „Blödsinn“ machen darf. Deswegen werde ich auch demnächst eine Ausbildung zum Make-Up-Artisten anfangen um über ‘n Tellerrand zu schauen und den Horizont zu erweitern.

 
„Fotografieren…das ist ja nur auf einen Knopf drücken…“ Wie viel Planung und Arbeit stecken wirklich hinter einem Bild? Was macht ein gutes Foto aus?
Ideenfindung, Konzeption, Organisation: Das sind die größten Faktoren bei Mode, Beauty und Werbeshootings. Wichtig ist, dass man das richtige Modell zum richtigen Job, den richtigen Make-Up-Artisten und Stylisten zu dem passenden Set hat. Das Wichtigste aber ist, wie der Fotograf sich selbst geschult hat, denn seine Kreativität und Sehgewohnheit machen am Ende das Foto aus. Wer wirklich tolle Bilder machen will in diesen Bereichen, muss sich vorher hinsetzen und eine Weile planen, skizzieren, testen und dann erst shooten.

 
Auf welche Arbeiten von dir bist du besonders stolz und warum?
Ehrlich gesagt auf die Gesamtheit. Es ist gar nicht so einfach sich selbst in Qualität, Inhalt und Kreativität immer wieder zu überbieten bzw. etwas Neues zu erschaffen. Ich bin kunterbunt und das zeigt auch das Portfolio. Es steckt noch EINIGES mehr in mir, was noch kommen soll, aber in der kurzen Zeit, die ich bislang gearbeitet habe, habe ich einiges auf die Beine gestellt und kann deswegen auch so gut davon leben. Mir war es immer wichtig von Fotografie leben zu können, alles andere ist Zusatz 😉

 
Was willst du im Bezug zur Fotografie unbedingt noch ausprobieren?
Ich will noch Bücher machen, die etwas zu erzählen haben. Ich fange jetzt schon Projekte an, die inhaltlich spannend sind und die man sich gerne hinhängen würde, bzw. für die es sich lohnt Ausstellungen zu machen. Ich werde deutlich aufwendiger. Und ich werde wieder mehr Seminare, Workshops und DVDs für Fotografen machen, die sich gern weiterbilden wollen mit einfachen aber sehr effektiven Sachen.
 

Nastassja Offenbacher
Model: Nastassja Offenbacher
Foto: Felix Rachor

 

Sonja Linolada
Model: Sonja Linolada
Foto: Felix Rachor

 
Unser Juni-Cover ist eines der atemberaubenden Arbeiten von Felix Rachor. Mehr von ihm siehst du unter
 
https://felix-rachor.com/
https://www.fotomafia.org
https://www.facebook.com/felixrachor/
 

 
Foto top: Ajouré Juni-Cover, Fotograf: Felix Rachor

Hair & Make-up Artist Ramona Flohr im Porträt

Hair & Make-up Artist Ramona Flohr im Porträt

Ich über mich
Hmmm … sich selbst zu beschreiben ist nicht immer ganz einfach, ich versuche es aber gerne. Make-up Artist & Friseurmeisterin ist einer der abwechslungsreichsten und tollsten Berufe überhaupt, für mich nicht nur ein Beruf sondern Berufung. Die Möglichkeit mit Hilfe von Make-up & Haaren der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen ist gigantisch. Und mit Individuellen Looks eigene Kunstwerke zu kreieren, bei denen immer der Mensch und das Ergebnis im Vordergrund bei mir stehen. Make-up in meinem Beruf, bedeutet für mich: Die Vorzüge eines Gesichtes mit der Persönlichkeit in Einklang zu bringen, oder es total zu entfremden und kreativ damit zu arbeiten. Ich gehöre ich zu den glücklichen Menschen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Nur wer liebt, was er tut, kann wirklich gut darin sein.

Meine Hobbys sind: Meine Familie natürlich und meine Tiere (Jemenchamäleon / Bartagamen und 2 Hunde). Kreatives arbeiten, wie Kopfschmuck-Haarschmuck anfertigen gehört auch dazu.
 
Referenzen (u.a.):
– Udo Walz Mallorca
– PS Motorrad Magazin
– Deutsche Meisterschaften München & Frankfurt
– Remington Deutschland
– www.mydays.de
– NIVEA
– Falco the Show
 
 
Meine Beauty Favorites
Der neuste Trend im Sommer 2013 ist alles, was Neon ist und vor Farbe schreit. Die 80er sind, was Make-Up angeht, wieder voll angesagt und unter den jungen Menschen sehr hipp. Von Kopf bis Fuß auf Neon eingestellt. Color Blocking, in Kleidung und Make-Up, ist auch super angesagt. Mehr Farbe BITTE !!!
Meine Lieblingsmarken sind Kryolan-Grimas und MAC & Backstage. Tolle, hautfreundliche Produkte ohne Tierversuche, was mir auch wichtig ist.
 
 
Hier will ich hin
Ich habe meinen Traumberuf gefunden und hoffe ich kann ihn auch noch ganz viele Jahre ausüben.
Was ich noch erreichen möchte, ist Deutscher Make-Up Meister zu werden und eine eigene Make-up Schule eröffnen zu können. In das Finale der Meisterschaft habe ich es schon 2x geschafft, aber die Krone fehlt mir noch. Auch dieses Jahr werde ich versuchen in München unter die ersten 10 zu kommen.
Das Thema dafür ist : CATWALK
 

Hair & Make-up Artist Ramona Flohr im Porträt
Make-up: Ramona Flohr; Foto: Jamari Lior
 

https://www.facebook.com/Ramona.MakeUpArtist
 

Foto top: Hair & Make-Up Ramona Flohr, Foto Patrick Blase

Striplack – auftragen – gut aussehen – abziehen

Ja der Nagellack ist für viele Frauen oftmals eine sehr komplizierte Angelegenheit, denn wer kennt das nicht, das pingelig genaue Auftragen des Lackes auf den Nagel, ohne einen zittrigen oder unsauberen Rand zu bekommen? Dann anschließend auch noch ewig lange warten bis der flüssige Lack endlich getrocknet und fest geworden ist, nur um dann beim Testen festzustellen, dass immer noch ein wenig abblättert? Und hat man dann endlich den Lack trocken und exakt auf dem Fingernagel, dann dauert es meist auch nicht lange bis die ersten Ecken Kratzer abbekommen oder wieder ganz absplittern. Ja, so geht es vielen, und man glaubt es kaum, der neuste Trend der Nagellacke verspricht nun, all diese Probleme gekonnt zu überwinden!

Der Striplack – Nagellack mal anders

Die Marke Alessandro hat den sogenannten Striplack nun entworfen und auf den Markt gebracht. Der Striplack verspricht, das normale Lackieren der Nägel viel zeitsparender und effektiver zu gestalten. Dabei funktioniert er so: Der spezielle Nagellack wird ganz normal auf den Fingernagel aufgetragen und anschließend unter einer LED-Lampe mit UV Licht circa eine Minute lang gehärtet, sodass er für circa 10 Tage lang haltbar wird ohne zu verkratzen und abzubröckeln. Ein Unter- und Überlack wird ebenfalls mit dieser Lampe ausgehärtet. Nach der vorgegebenen Zeitspanne in welcher der Lack auf dem Finger hält, kann er problemlos im Ganzen abgezogen werden, weshalb er auch Striplack genannt wird. Der Hersteller verspricht durch die Elastizität des Nagellacks insgesamt also weniger Aufwand als bei normalen Lacken. Damit sich der Striplack ohne Probleme abziehen lassen kann, sollte der Nagel darunter vor dem Auftragen mit einer Feile ganz glatt poliert werden. Weiter verspricht der Lack zusätzlich den eigentlichen Nagel zu härten, sodass das Thema brüchiger Fingernägel bei Frauen zukünftig wohl auch nicht mehr auftreten sollte. Ein echter Wunderlack also, dieser Striplack!

Die vielen Vorteile dieses Nagellackes sprechen eindeutig für sich, allerdings lässt sich das auch im Preis des guten Stücks erkennen. Ein in Parfümerien oder Alessandro-Stores zu findendes Starter-Set inklusive Striplack, Unter- und Überlack, der Lampe, einer Feile und Pflegepads ist für ungefähr 100 Euro erhältlich. Dabei ist der Striplack in einem zeitlosen Rot beigefügt. Braucht man den Lack einzeln, dann kostet dieser knapp 20 Euro. Lohnen sollte sich dieses Set aber bei allen Nagellack-Junkies allemal, denn die in der neusten Kollektion verfügbaren Farben sind praktisch und stylisch und lassen jedes Fashion Herz hier eindeutig höher schlagen.

Artikelbild: Alessandro PR

Perfekte Augenblicke: Alles, was du über Eyeliner wissen musst

Eyeliner

Er ist das Tool für den ganz großen Auftritt: Der Eyeliner ist für viele das Make-up-Highlight schlechthin. Er bestimmt den Look, je nachdem, wie er aufgetragen wurde und kann aus schlicht und süß im Handumdrehen dramatisch und verführerisch machen.

Ein perfekter Lidstrich kann Faszinierendes schaffen: Er lässt die Augen größer wirken, die Wimpern dichter, das Augenweiß strahlender. Und mit gekonnten Tricks holt er aus jeder Augenform das Maximum heraus, kreiert ganz einfach den Fiftyslook, Katzenaugen oder Smokey Eyes.

Bereits die Alten Ägypter wussten Farbe an die Augen zu bringen: Der schwarze Lidstrich war bereits vor 10.000 Jahren ein Beautymerkmal und er hat sich bis heute bewiesen. Damals benutzte man eine Mischung aus Ruß, Bleiglanz, Manganoxiden, schwarzem Eisenoxid und Magnetit. Wer es farbiger mochte, mischte zusätzlich grünen Malachit dazu. Die Umrandung – so glaubte man – war ein Schutz gegen Sonne, Augenkrankheiten, Insekten aller Art… eigentlich eine Allround-Beschirmung fürs Sehorgan.

Heute genießt frau eine weitaus größere Auswahl an Eyelinern. Hier die wichtigsten, mit Tipps zum Auftragen.

Eyeliner-Stift: Der gute alte Eyelinerstift ist bestens geeignet für Neulinge. Er lässt sich am leichtesten kontrollieren und wieder wegwischen, falls doch etwas schief gelaufen ist. Allerdings muss man darauf achten, den Stift stets gut zu spitzen, ansonsten sind präzise Linien auch hier eine Sache der Unmöglichkeit. Bei öliger Haut empfiehlt es sich, andere Produkte zu benutzen, da Stifte oft schnell verschmieren.

Flüssig-Eyeliner: Perfekt für besonders feine Linien und punktgenaues Auftragen. Allerdings von den Eyelinervarianten auch diejenige, die am meisten Übung benötigt. Eine ruhige Hand ist hier gefragt, sonst passieren ganz schnell Verschmierunfälle. Am besten anfangs den Ellenbogen (zum Beispiel and er Tischkante) abstützen, um festen Halt zu bekommen. Wer den Dreh aber erstmal raushat, dem gelingen durch die intensive Farbe besonders dramatische Looks.

Gel-Liner: Der Trend in den letzten Jahren: Gel- oder auch Cream-Liner. Zunächst fast ausschließlich von Profi-Visagisten benutzt, ist er heute auch dem Mainstream ein Begriff. Wichtig hierbei ist nicht nur der Eyeliner an sich, sondern vor allem ein guter Pinsel. Das Auftragen erlernt sich schnell, da die meisten Geltexturen sehr weich sind und gut verlaufen.

Besonders sommerlich: Farbige Eyeliner! Egal ob Grün, Pink, Gelb oder Blau – Bunte Farbe lässt jeden Blick zum Eyecatcher werden.

 

 

Foto: Victoria Andreas / stock.adobe.com

DvF – Diane von Furstenberg im Porträt

DvF - Diane von Furstenberg

„Sie hat den Glanz einer Prinzessin und das Herz einer Zigeunerin – sie ist eine vornehme Träumerin“

Mit diesen Worten wird die 1946 geborene Modeschöpferin Diane von Furstenberg auf ihrer eigenen Internetseite beschrieben. Sie ist zweifellos eine der renommiertesten Modedesignerinnen unserer Zeit, hat die Welt der Mode mit ihrem einzigartigen Stil und ihrem unermüdlichen Engagement für die Ermächtigung von Frauen geprägt. Ihr Name ist untrennbar mit dem ikonischen Wickelkleid verbunden, aber ihr Einfluss reicht weit darüber hinaus. In diesem Porträt blicken wir auf das faszinierende Leben und die Karriere dieser bemerkenswerten Frau, erfahren mehr über ihre Anfänge, ihre kreativen Visionen und ihren Beitrag zur Modeindustrie sowie zur Stärkung von Frauen weltweit.

Ihre frühen Jahre und Ausbildung

Diane von Furstenberg, geboren am 31. Dezember 1946 in Brüssel, Belgien, wurde als Tochter eines jüdischen Holocaust-Überlebenden und eines Moldawiers in eine Familie mit einer bewegten Geschichte hineingeboren. Ihre Eltern flohen während des Zweiten Weltkriegs vor den Nazis und ließen sich schließlich in Belgien nieder. Diese traumatischen Erfahrungen prägten sicherlich ihr Verständnis von Überlebenskunst und Stärke.

Nach ihrer Schulzeit begann Diane von Furstenberg ihr Studium und zeigte früh Interesse an verschiedenen Kulturen und Sprachen. Sie studierte zunächst Spanisch an der Madrider Universität und setzte ihr Studium anschließend in Genf fort, wo sie Betriebswirtschaft studierte. Diese Ausbildung legte den Grundstein für ihr späteres unternehmerisches Denken und ihre Erfolge in der Modebranche.

Während ihres Studiums in Genf lernte sie auch Egon von Fürstenberg kennen, einen deutschen Prinzen und Mitglied der Agnelli-Familie. Egon von Fürstenberg war selbst in der Modewelt aktiv und fungierte als Botschafter der italienischen Modeindustrie. Die beiden heirateten 1969 und zogen gemeinsam nach New York City. Dieser Schritt markierte den Beginn ihres Lebens in der Modewelt und ihrer eigenen Karriere als Modedesignerin.

Kurz nach ihrer Hochzeit kamen Sohn Alexandre und Tochter Tatiana zur Welt. Die beiden trennten sich jedoch bereits 1972, 1983 wurde die Ehe geschieden.

Diane begann 1973 ihre Arbeit als Modeschöpferin und brachte im gleichen Jahr das Wickelkleid (wrap dress) heraus, für das sie bis heute weltbekannt ist.

Das Wickelkleid – das Markenzeichen von Diane von Furstenberg

Das Wrap Dress wurde später der Inbegriff ihres Stils und prägte diesen so sehr, dass sogar ein Exemplar im Metropolitan Museum of Art in New York ausgestellt wird. Doch wie kam es dazu? Das Wickelkleid von Diane von Furstenberg ist zweifellos eines der ikonischsten Kleidungsstücke des 20. Jahrhunderts und hat die Modewelt in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Es steht für Stil, Selbstbewusstsein und zeitlose Eleganz und wird auch heute noch von Frauen auf der ganzen Welt geschätzt.

  • Weibliche Silhouette und Tragekomfort: Das Wickelkleid zeichnet sich durch seinen charakteristischen Wickelverschluss aus, der es Frauen ermöglicht, die Enge des Kleides individuell anzupassen. Dies schafft eine schmeichelhafte, feminine Silhouette und bietet gleichzeitig hohen Tragekomfort.
  • Alltagstauglichkeit: Diane von Furstenberg entwarf das Wickelkleid als vielseitiges Kleidungsstück, das sowohl im Büro als auch bei gesellschaftlichen Anlässen getragen werden konnte. Es war eines der ersten Designs, das eine nahtlose Übergangsweise von der Arbeit zur Freizeit ermöglichte.
  • Erschwinglichkeit und Zugänglichkeit: Im Gegensatz zu vielen High-Fashion-Kleidungsstücken war das Wickelkleid vergleichsweise erschwinglich. Dies trug dazu bei, dass es breite Anerkennung und Popularität fand, und es wurde zum Symbol für erschwingliche Eleganz.
  • Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein: Das Wickelkleid war ein Statement der Emanzipation und Unabhängigkeit. Frauen fühlten sich darin selbstbewusster, und es wurde auch zu einem Symbol für die Frauenbewegung der 1970er Jahre.
  • Kultureller Einfluss: Das Wickelkleid wurde auch in Filmen und Fernsehserien oft getragen und hatte einen nachhaltigen kulturellen Einfluss. Ebenso wurde es von vielen Berühmtheiten, darunter auch Prinzessin Diana, getragen.
  • Nachhaltigkeit und Zeitlosigkeit: Das Wickelkleid ist ein zeitloses Design, das sich immer wieder neu interpretieren lässt. Es verkörpert Diane von Furstenbergs Ansatz zur Nachhaltigkeit in der Mode, da es über Jahrzehnte hinweg relevant bleibt.

Weitere Geschäftsbereiche

Diane von Furstenberg hat sich nicht nur als Modedesignerin, sondern auch als erfolgreiche Geschäftsfrau in verschiedenen Bereichen bewiesen. So brachte sie eine eigene erfolgreiche Kosmetikserie heraus, stieg den neuen Markt des Homeshoppings ein und gründete einen Verlag in Paris.

Kosmetikserie

Diane von Furstenberg brachte eine eigene Kosmetikserie auf den Markt, die sich auf die Schönheit und das Wohlbefinden von Frauen konzentrierte. Obwohl diese Sparte weniger bekannt ist als ihre Modekollektionen, hatte sie durchaus Erfolg. Ihre Produkte spiegelten die Eleganz und Weiblichkeit wider, die auch in ihren Kleidungsstücken zu finden waren.

Homeshopping

Diane von Furstenberg betrat den Markt des Homeshoppings, indem sie Mode und Accessoires direkt an die Verbraucher verkaufte. Dieser Ansatz ermöglichte es ihr, ihre Marke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und direkt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen. Es war eine innovative Strategie, die sich als durchaus erfolgreich erwies.

Verlag

Diane von Furstenberg gründete einen Verlag in Paris, der ihre Liebe zur Literatur und zur Kunst widerspiegelte. Dieser Verlag konzentrierte sich auf Kunstbücher, Modepublikationen und literarische Werke. Obwohl er vielleicht nicht so bekannt ist wie andere Teile ihres Geschäfts, zeigte er im besonderen Maße ihr Engagement für die Förderung von Kreativität und Kultur.

Ihr Privatleben

Die Ehe mit Egon von Fürstenberg endete in den 1980er Jahren, aber sie behielt ihren Geburtsnamen und trug weiterhin den Titel „von Furstenberg“.

Im Jahr 2001 heiratete Diane von Furstenberg Barry Diller, einen einflussreichen amerikanischen Medienmogul und erhielt die amerikanische Staatsbürgerschaft. Diese Beziehung festigte ihre Position in der amerikanischen Gesellschaft und eröffnete ihr neue geschäftliche Möglichkeiten.

Barry Diller ist Chairman und Senior Executive von IAC/InterActiveCorp, einem bedeutenden Unternehmen in der Onlinebranche. Die beiden sind bis heute eine prominente Kraft im Bereich Kunst und Kultur und unterstützen verschiedene gemeinnützige Initiativen.

Elegante Mode im Luxus-Segment

Nach ihrer zweiten Heirat mit Barry Diller im Jahr 2001 kehrte Diane von Furstenberg zur Mode zurück. Sie belebte ihre Modemarke „Diane von Furstenberg“ wieder und begann erneut, stilvolle und elegante Kollektionen für Frauen zu entwerfen.

Bis heute wird ihre Damenkollektion nur in Nobelboutiquen und exklusiven Warenhäusern verkauft. Dazu kamen mittlerweile auch ausgesuchte Onlineboutiquen.

Ihre Kollektionen zeichnen sich nach wie vor durch feminine Schnitte, fließende Stoffe und schmeichelnde Kreationen aus. Ihr Design ist im Alltag tragbar, aber versprüht dennoch einen gewissen luxuriösen Charme. Neben den für DvF typischen Wickelkleidern finden sich auch lange, wallende Abendroben, Hosen und Ledertaschen in ihrer Kollektion wieder.

Ihre aktuelle Kollektion findest du auf dvf.com

Foto: David Shankbone – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19278592

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