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Es glänzt! Der Metallic-Trend

Denkt man an edle Metalle, so steht Gold, Silber, und Bronze stets im Mittelpunkt. Diese Geschmeide gefallen Frau besonders als Schmuckstück, am liebsten veredelt mit hochkarätigen Edelsteinen. Wer jetzt glaubt, man müsse sich darauf beschränken, der irrt. Metallische Farbtöne stehlen seit 2013 den normalen Basics die Show. Jetzt ist klar: Das gehört in den Kleiderschrank und nicht in den Tresor!

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Die oben genannten Nuancen sind nur die Basisstufe, 2014 dürfen alle nur erdenklichen Farben im metallischen Gewand erscheinen. Diese Shiny Shades wurden erstmals vom britischen Traditionshaus Burberry aufgegriffen, die Capes, Trenchcoats, Kleider und Accessoires mit einem Hauch metallischem Regenbogen überzogen. Topmodels wie Anja Rubik oder Schauspielerinnen Sarah Jessica Parker und Kate Bosworth (im Bild oben) können ebenso nicht von diesem Trend lassen, denn er ist einfach nur hot.

Wie trägt man den Trend?

Damit das Styling gelingt, sollte man auf einige Grundregeln achten. Vor allem tagsüber kann eine volle Vergoldung des Outfits schnell zu viel werden, das Bling-Bling hier bitte auf Einzelstücke reduzieren. Besonders harmonisch wirkt Metallic zu der Trendfarbe Weiß, welches spielend mit jedem anderen Partner fertig wird. Auch bei der Farbe des Edelmetalls sollte es bei einer Nuance bleiben, sonst verliert das Gesamtbild seinen roten (Metallic-)Faden.

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Neontöne sollten sparsam verwendet werden, da sie sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wodurch das Gold in den Hintergrund rückt. Mit Pastelltönen verträgt sich Metallic in diesem Frühling besonders gut, wenn es das Centerpiece bildet. Beispielsweise ein zartes rosa Kleid mit einem femininen roségoldenen Gürtel.

Hip sind dieses Jahr auch Schuhe im angesagten Edelüberzug. Auch sie sind als Statement zu stylen, da sie keine Konkurrenz vertragen. Schlicht kombiniert, sind sie jedoch ein absoluter Hingucker. Dabei ist es egal, ob man auf Absatz oder auf einen Heel setzt, die Blicke sind diesen kleinen Diven für die Füße auf alle Fälle sicher.
 

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Fotos: Bold Berlin, mytheresa

Kolumne: „Geht es wirklich darum?“

Diese Montagskolumne würde es nicht geben, wenn es nicht immer Gesprächsbedarf zwischen Mann und Frau geben würde. Und die unterschiedlichen Meinungen dazwischen. Deswegen habe ich ein paar Männer gefragt, was sie wirklich an Frauen stört und was sie im Gegenzug an ihnen zu schätzen wissen. Und ich muss sagen, dass ich die Antworten radikal ehrlich und sehr schön finde.

„Dass sie sich meist über ihr Äußeres definieren, obwohl sie verdammt nochmal viel mehr zu bieten haben, und aber gleichzeitig fast nie zu ihrem Körper stehen“.

Uff, das sitzt. Da stecken zwei Vorwürfe und ein Kompliment drin. Allerdings, je öfter ich die Zeilen lese, desto intensiver nicke ich dazu innerlich.
Dadurch, dass wir schon immer als das schwache Geschlecht betitelt werden, suchen wir uns unsere Nischen und die Attribute an uns, die uns helfen hervorzustechen. Das tun wir, indem wir unsere Lippen knallrot bemalen, uns in schwindelerregend hohe Schuhe zwängen oder unsere Haare bis zum Po wachsen lassen. Weiblich sein ist schön. Sich weiblich zu fühlen ist noch viel schöner. Und wir wissen, dass die Mehrzahl der Männer genau darauf steht: Auf eine Frau, die sich präsentieren kann und etwas aus sich macht.

Trotzdem geht es den meisten Frauen, die ich kenne, so: Sie stehen perfekt gestylt in einer Bar und können trotzdem ein Kompliment bezüglich ihrem Äußeren nicht annehmen. Sie spielt es herunter oder wirft ihrem Gegenüber vor, er hätte sofort irgendwelche Absichten. Wir sind Geschlecht Misstrauisch. Trauen nicht nur nicht dem Menschen neben uns, sondern oftmals auch nicht uns selbst. Es fällt uns schwer, uns in unserem Körper fallen zu lassen. Weil wir ihn zu weich, zu rund, zu un-ge-photo-shopt finden.

„Dass sie in Konflikten meist nicht sachlich bleiben können, gleichzeitig aber eine Emotionalität ausstrahlen, die Ruhe und Sicherheit beinhaltet. Sie sind einfach emotionaler, das hat Vor- und Nachteile.“

Das finde ich schön. Wir strahlen „Yin“ aus, damit sich das „Yang“ hineinkuscheln kann. Ich bin fast ein bisschen überfordert mit der Tatsache, dass sich hier ein Mann traut zuzugeben, dass Frauen eine fürsorgliche Ausstrahlung haben und dass Männer es genießen, auch mal aufgefangen zu werden.
Emotionalität hat immer seine Schattenseiten. Ich gebe zu, dass ich mich kaum daran erinnern kann, in einer Auseinandersetzung komplett sachlich geblieben zu sein. Viel zu oft vermischen sich alte Wunden, nicht ausgesprochene Vorwürfe mit der eigentlichen Angelegenheit, um die es geht. Das können Männer besser und es fällt ihnen gleichzeitig unglaublich schwer, mit einem Vorwurf anno 2011, damals im Sommer am Strand, als du meintest… umgehen zu können. Das bringt nichts, weil sie sich schon 2011 nicht anders verhalten konnten, was sollten sie nun 2014 besser machen, wenn sie sich nicht mal mehr an den Vorfall erinnern können?

Fehlende Sachlichkeit. Ich finde, wenn man das aus weiblicher Sicht betrachtet, handelt es sich hier um ein grandioses Kompliment. Wer will schon sachlich bleiben, wenn es so viele Emotionen zu erleben gibt?

In einer Sache waren sich alle einig: Wir seien zu kompliziert. Und würden dem Mann immer vorwerfen, er sei so leicht zu durchschauen. Die Männer fragten mich: Geht es wirklich darum?
Und ich sagte: Ich habe diesen Vorwurf noch nie wirklich verstanden. Welche Frau möchte einen Mann, den sie nicht versteht? Wir haben genug damit zu tun, uns selbst zu durchschauen.

Foto: Anika Landsteiner

Quarksoufflés mit Holunderblüten

Die Vögel zwitschern und die Sonne läßt sich immer länger blicken. Nach ein paar kalten Tagen ist der Frühling an diesem Wochenende wieder zurück. Überall kann man bereits grüne Blätter entdecken und die Natur wird wieder zum Leben erweckt.

Das heißt bald wird der Holunder wieder blühen und ich kann wieder Sirup machen. Obwohl Hugo letztes Jahr das absolute Trendgetränk war, habe ich noch ein kleines Fläschchen Holunderblütensirup in meinem Vorratskeller entdeckt. Diese Flasche muss jetzt aufgebraucht werden und deshalb möchte ich Euch schon ein wenig Appetit auf den Frühling machen mit lecker leichten Quarksoufflés mit einem Hauch Holunderblüte, mit viel Phantasie ist es ein Hugo zum Löffeln.

Zutaten für 4 kleine Quarksoufflés

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250 g Quark

2 Bio-Eier

20 g Rohrohrzucker

20 g Holunderblütensirup

1 TL Klebreismehl (alternativ Stärkemehl)

Mark einer halben Vanilleschote

100 g frische oder gefrorene Kirschen

1 TL Vanillezucker

ggf. einen TL Stärkemehl

 

Den Backofen auf 150 Grad aufheizen. Vier kleine ofenfeste Formen einfetten und ein paar Kirschen in jede Form geben. Die restlichen Kirschen in

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einem Topf mit einem Teelöffel Vanillezucker erhitzen. Falls die Kirschen viel Saft ziehen, den ausgetretenen Fruchtsaft mit etwas Stärkemehl zu einer Fruchtsoße binden.

Das Eiweiß steif schlagen und zur Seite stellen. Den Quark mit den beiden Eigelb, Zucker, Vanillemark, Holunderblütensirup und Klebreismehl zu einer geschmeidigen Creme verrühren. Anschließend den Eischnee unterheben.

Die Quarkcreme gleichmäßig in die Förmchen füllen und ungefähr 20 Minuten bei 150 Grad Umluft backen.

Quarksoufflés mit heißen Kirschen anrichten und heiß servieren.

Kolumne: Singles, gemeinsam einsam…

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In letzter Zeit stelle ich mir oft die Frage, ob man alleine überhaupt jemals glücklich sein kann. Um mich herum sind so viele glückliche Paare, alle frisch verliebt, gerade verheiratet oder schwanger und überglücklich. Und ich? Allein – keiner da!

Umso dankbarer bin ich deshalb zur Zeit für meine Single-Freundinnen, die mein Schicksal des Alleinseins teilen. Seit ich jetzt auch wieder Single bin, pflege ich diese Freundschaften noch mehr als vorher, versuche mich endlich regelmäßig von mir aus zu melden, was sonst nicht immer so mein Ding war. Im Normalfall lese ich eine SMS, nehme sie wahr und dann dauert es oftmals Stunden oder sogar Tage bis ich endlich antworte. Da dieses Verhalten keine besonders positive Eigenschaft von mir ist, wird es mir sehr oft vorgehalten und ich werde versuchen, das von nun an in den Griff zu kriegen bzw. ein für alle Mal zu ändern. Das war auch der Grund dafür, dass die Benutzung und Überwachung meines Handys so nach und nach zu einer Art Hobby für mich geworden ist. Böse Zungen würden es vermutlich eher als eine Art Sucht bezeichnen, aber das liegt im Auge des Betrachters bzw. Benutzers, würde ich sagen! Ich bin eben am Leben, na ja sagen wir den Fotos, Videos und Postings meiner Mitmenschen auf facebook und Co interessiert und möchte immer „up to date“ sein und nichts verpassen, das ist alles! Auf jeden Fall braucht man als Single Gleichgesinnte, sonst geht man ganz schnell ein, so wie die ganzen armen kleinen Zimmerpflanzen, die ich immer wieder bei IKEA mitnehme und die dann schon nach Kurzem meinem schwarzen Daumen zum Opfer fallen. Jedes Mal nehme ich mir aufs Neue vor, sie dieses Mal regelmäßig zu gießen und mich etwas mehr um sie zu kümmern, was aber leider bislang nie von Erfolg gekrönt war.

Meine Single-Ladys und ich sind uns, was vermeintlich glückliche Beziehungen angeht, in einem Punkt definitiv einig – Der Alltag macht viel in einer Beziehung kaputt. In vielen Fällen ist er sogar ihr Ende. Warum also sehnen wir uns immer nach diesem verdammten Alltag? Warum gleich gemeinsam einschlafen und aufwachen? Warum zusammenziehen? Wieso wollen wir das alles eigentlich unbedingt, obwohl wir genau wissen, dass es gerade das ist, was einer Beziehung das gewisse Etwas raubt? Wieso tun wir Frauen uns nicht einfach zusammen und kaufen oder mieten uns ein keines Häuschen; jede ihr eigenes Zimmer, im EG eine tolle Küche und ein großes Wohnzimmer, in dem Frau sich trifft, wenn sie nicht alleine sein will. Nicht zu vergessen ist natürlich ein großer Raum, die Schatzkammer des Hauses sozusagen, in dem die gemeinsamen Kleider aufbewahrt werden, der Traum aller Frauen! Richtig perfekt wird das Ganze dann natürlich, wenn die Freundinnen noch die gleiche Kleidergröße haben, so dass man alles tauschen kann. Dafür müsste ich zwar noch schnell eine Diät starten, da meine Single-Ladys um einiges schmaler sind als ich, aber das wäre auf jeden Fall ein Ansporn, schnell meine überschüssigen Kilos loszuwerden. Wenn ich`s mir so richtig überlege, eigentlich echt keine üble Idee! Brauchen wir denn das andere Geschlecht unbedingt und wenn ja, für was? Fehlt uns als Singles wirklich etwas, fühlen wir uns nicht komplett ohne Partner? Kann ich mit Freunden nicht vieles ersetzten, was ich von einer Beziehung erwarte? Frau ist nicht alleine, wenn sie nach Hause kommt und es ist immer jemand für einen da, wenn man eine Schulter zum anlehnen braucht! Das wäre mit meiner Single-Mädels-WG schon mal abgedeckt und somit einige Ängste beseitigt! Tod in der viel zu großen Wohnung zu liegen und niemanden würde es auffallen bis auf den Hund, der dann irgendwann anfängt dich anzuknabbern, da er seit Tagen nichts mehr zu futtern bekommen hat. Das ist zumindest meine große Angst.

Meine letzte Beziehung wurde auch von diesem großen Monster Alltag aufgefressen und dann wie von einer Katze als hässliches Fellknäuel wieder ausgespuckt. Deshalb stellt sich mir auch die Frage wieso zusammen ziehen? In der Tierwelt gibt es das nicht wirklich oft, dass man sich zusammen eine Wohnung nimmt und sich so lange auf den Wecker geht bis man sich nicht mehr leiden mag. Bei den Tieren kommt der Löwe zu den schönen Dingen vorbei; zum gemeinsamen Essen und zum Sex und seine Frauen leben in einer WG zusammen mit den Kindern. Gut, etwas mehr erwarte ich dann schon von einer Beziehung als nur ab und an essen zu gehen und etwas Sex. Aber warum das ganze Paket, wenn doch die Hälfte völlig reicht und vielleicht sich schöner ist? Man geht gemeinsam weg, geht ins Kino hat vielleicht ein Hobby, das beide glücklich macht, erlebt viel schöne Dinge zusammen, doch am Schluss hat jeder noch sein eigenes Leben, in dem er oder sie der eigene Chef ist. Also kein „Warum steht da noch die Kaffeetasse von heute Morgen? Wieso kannst Du Deine Schuhe nie wegräumen? Hast Du schon wieder die ganze scheiß Schokolade aufgefressen, obwohl ich heute so einen scheiß Tag hatte und das mein Highlight heute hätte werden sollen…?“ Wieso tun wir Menschen uns dieses Theater nur immer wieder an? Nur weil wir nicht alleine sein können?

Für mich stellt sich die Frage : Können wir gemeinsam einsam sein und sind deshalb glücklicher?

Foto: clipdealer.com

Kolumne: #Danke

Während Erdogan für seine Bürger Twitter sperren lässt, sitze ich in Medellín, der Stadt, die in den 80er Jahren als die Gefährlichste der Welt deklariert wurde. Noch vor 10 Jahren sind hier die Panzer durch die Anwohnersiedlung gefahren, in der ich derzeit wohne. Und ich komme nicht dran vorbei: An dem typischen Reiseeffekt, dankbar zu sein für das, was man zu Hause hat…

…beziehungsweise, was uns in Deutschland (noch) nicht genommen wird.

Können wir uns überhaupt vorstellen, dass es vielleicht mal jemanden geben könnte, der einen Meldedienst wie Twitter sperrt und dadurch so dermaßen dreist und verständnislos in unser Privatleben eintritt? Schließlich nutze ich beispielsweise Twitter lediglich für meine Arbeit, das heißt, wenn ich nicht mehr twittern darf, dann fällt ein Prozentsatz meiner Arbeit weg. Das würde im weitesten Sinne bedeuten, dass dadurch nicht nur meiner Privatsphäre, sondern auch der erwirtschaftete Teil, den ich dem deutschen Staat beisteuere, eingeschränkt wird. #aufschrei

Vieles, eigentlich alles, erscheint uns in Deutschland komplett selbstverständlich. Handynetz in der U-Bahn. Fortbewegungsmittel, die uns innerhalb kürzester Zeit an die verschiedensten Ecken bringen. Die riesige Auswahl an Drogeriemärkten, die es gibt. Gleichgeschlechtliche Liebe ohne Wenn und Aber.

Und genau dadurch haben wir obendrauf auch noch die Chance, reisen gehen zu können. Wir besitzen – egal, wie arm oder reich wir sind, denn reisen kann jeder mit jedem Budget – die Möglichkeiten, uns diese Welt anzuschauen und zu reflektieren, dass es abseits dieses kleinen Fleckchens ganz anders aussieht. Zwar gibt es an anderen Plätzen vielleicht Traumstrände oder exotischere Gerichte oder generell optische Tribute, die das vida eben loca aussehen lassen. Aber blicken wir dahinter, sprich biegen wir mal in die Seitenstraßen unserer Wahrnehmung ein, sehen wir Probleme, die wir so nicht kennen, deren Ausmaß wir uns nicht vorstellen können und – das ist das Wichtige – auch gar nicht wollen.

Wer möchte eingesperrt oder auf der Straße bespuckt werden, weil er sich in jemanden verliebt hat, in den er sich offiziell nicht verlieben darf? Wer will aus dem Haus gehen und das Erste, was er sieht, ist ein vorbeifahrender Panzer mit Soldaten bis unter die Zähne bewaffnet? Wer möchte erkennen müssen, dass er seinen voller harmloser Sinnlosigkeit verpassten Tweet nicht abschicken kann, weil dort, wo er lebt, das mittlerweile verboten ist?

Ich nicht. Aber ich will lernen zu schätzen, dass es ein Geschenk ist, dass ich das hier schreiben darf, ohne dafür ins staatliche Visier genommen zu werden. Und  das lerne ich immer und einzig auf Reisen. Leider, leider, leider hält es meist nur ein paar Tage nach Ankunft in Deutschland an. Dann falle auch ich in die europäische Arroganz zurück und rege mich auf, wenn sich das Internet schon wieder aufgehängt hat. Anstatt – wie die Menschen hier in Kolumbien – in Cafés und an den Straßen zu sitzen und Spiele zu spielen, sich zu unterhalten oder ein Picknick zu machen.

Ich möchte überhaupt nicht mit erhobenem Zeigefinger vorgehen. Möchte gar keinen Appell starten und nichts verbessern, denn am schlimmsten finde ich diejenigen, die nach ihren Reisen zurückkommen und so tun, als hätten sie neuerdings die Weisheit mit dem Löffel gefressen, nur weil sie lediglich in ein paar abgefuckten Hostels übernachtet oder an einem einsamen Strand eine Zigarre geraucht haben.

Ich möchte lediglich Teil haben lassen an meinen sich verändernden Gedanken und an der Tatsache, dass wir die Intelligenz besitzen, unseren Fokus zu verändern. Wir können von verschwommen auf scharf stellen. Das kann man dann auch übrigens twittern. Zumindest hier, #vielenDankdafür.

Foto: Anika Landsteiner

Charisma – Das Geheimnis der Ausstrahlung

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Der Herrscher Alexander der Große hatte es, Leinwand-Ikone Grace Kelly besaß es nahezu im Überfluss und tausend andere Menschen wünschen sich, es zu besitzen: Charisma.

Abgeleitet ist das Wort, laut Lexikon, von der Göttin Charis, die bereits vor hunderten Jahren von den Griechen für ihre Anmut verehrt wurde. Diese besondere Ausstrahlung umspielt einige Menschen scheinbar auf magische Weise, verleiht ihnen das gewisse Etwas. Bewunderung und auch etwas Neid ist solchen Personen sicher. Es ist unbestritten eine Gnadengabe und ein wahres Geschenk, doch ist es erlernbar oder doch unerreichbar für alle, die ohne sie geboren wurden?

Was ist charismatisch?
Charisma wird von vielen Menschen als eine Art von elektrisierender Aura wahrgenommen, die einen Menschen wie selbstverständlich zu umhüllen scheint. Mit einfacher äußerer Attraktivität ist es hier nicht getan, denn das Auge achtet auf weit mehr als nur eine schöne Nase oder ein grader Rücken. Die besondere Ausstrahlung setzt sich aus vielen Faktoren zusammen, die in Harmonie miteinander wirken. Ein solcher Mensch ist sich vollauf bewusst, was zu ihm passt und wie er handeln sollte. Wer jetzt glaubt, dass so etwas angeboren sein muss und nicht erlernt werden kann, der irrt.

Was macht Charisma aus?
Im Grunde lässt sich das Charisma in wenige Punkte aufschlüsseln, die einer mathematischen Formel gleichen könnten: Authentisches Auftreten + souveräne Beherrschung verschiedener Tätigkeiten + Mut zu Neuem – unnötige Selbstzweifel = ein charismatischer Mensch.

Authentizität lässt sich durch Ehrlichkeit erreichen, man sollte sich stets treu bleiben. Nur wer Motive und Ziele vertritt, die zu 100 % zu ihm gehören, wird erfolgreich sein. Das ist in der heutigen Welt natürlich nicht ganz einfach, denn es warten an jeder Ecke Verlockungen die gesteckten Ziele und Ideale zu verraten. Am Ende erweist es sich jedoch als überaus lohnenswert, denn wie heißt es so schön: Ehrlich währt am längsten.

Die souveräne Beherrschung einer Tätigkeit lässt sich am schnellsten erlernen. Hier ist das Schlüsselwort Üben, üben und nochmals üben. Im Normalfall fällt kein Meister vom Himmel, doch eines ist gewiss: Übung ist unersetzlich. Dieser Punkt hängt untrennbar mit dem nächsten Attribut des charismatischen Menschen zusammen: Der Mut zu neuen Dingen ist nahezu allen Wesen auf diesem Planeten angeboren, doch durch falsche Erziehung oder Enttäuschungen im Laufe des Lebens ist eine risikobereite Einstellung leicht zu verscheuchen. Hier gibt es eine simple Grundregel – Klein anfangen. Wer den ersten Schritt wagt, kann bald auch große Sprünge machen.

Die (unnötigen) Selbstzweifel sind absichtlich ans Ende gestellt, da sie mit Beherrschung der vorigen Anteile der Gleichung meist von alleine schwinden. Ist man erst einmal soweit gekommen, können auch „Ich kann das nie im Leben“-Gedanken einen Enthusiasten nicht mehr aufhalten. Und mal ehrlich: Wie oft ist ein Vorhaben gut ausgegangen, obwohl ein totaler Reinfall in Aussicht stand? Selbstzweifel gehören damit in die Tonne.

Wie lässt sich Charisma stärken?
Die Konzentration auf die eigenen Stärken können das Charisma stärken. Jeder Mensch besitzt eine spezifische Begabung, die es zu fördern gilt. Den Kopf in den Sand stecken, ist dabei nicht drin. Ein wenig Anstrengung muss schon sein. Zudem empfiehlt sich eine genauere Sicht auf unser Umfeld. Oftmals sehen wir die Welt wie durch ein Rollo am Fenster – die meisten Streifen verdecken die Sicht auf die wirklich wichtigen Dinge. Das lässt sich mit etwas Umsicht beheben. Menschen, die warmherzig sind, und nicht nur aufs Nehmen achten, sammeln stets Sympathiepunkte und somit auch Charisma.

Und sollte man bei der Umsetzung mal straucheln, gibt es eine geniale Lösung: Über die eigenen Fehler lachen.

Foto top: clipdealer.com

Kolumne: Zwischen Stößchen und Prost

„Männer machen das. Männer trinken Bier.“ Über diese zwei Sätze, die ich neulich gehört habe, könnte ich mich stundenlang amüsieren. Denn die Worte waren so bestimmt formuliert, dass ein ganz klarer Gruppenzwang durchschimmerte.

Männer trinken also Bier. Gut, dass wir das schon mal geklärt hätten. Nur neuerdings weiß ich auch, dass noch lange nicht jeder Mann das Getränk auch mag, es aber trotzdem hinunterspült. Macht es diesen Menschen denn etwa automatisch unmännlich, wenn er auf das plakativ männlichste Getränk des Universums irgendwie nicht so richtig steht?

Nehmen wir an, da sitzen zehn Männer in einer Kneipe, um sich das Champions-League-Finalspiel anzuschauen. Hand aufs Herz: Sitzt da einer, der sich die Weinkarte bringen lässt?
Genau so könnte man das Spiel umdrehen. Zehn Frauen sitzen zusammen, um zum gefühlt dreihundertfünfundsiebzigsten Mal die erste Staffel von Sex and the City zu sehen – wird da eine von ihnen den herumgehenden Prosecco ablehnen? Wahrscheinlich, ja, eine. Die ist aber die Ausnahme und hat auch eigentlich so gar nicht wirklich Lust auf Beziehungsprobleme und überzogene Kreditkarten.

Trotz allem herrscht innerhalb Geschlechtergruppen ein latent aufdringlicher Gruppenzwang, dem man manchmal so automatisch angehört, dass es höchstens das Unterbewusstsein mitbekommt. Das fängt bei rosa und blau an und hört dort auf, dass manche Elternpaare auf grau umschwenken, um dem Kind einen vollkommenen Freiraum zu geben, damit es sich früh genug entscheiden kann, ob es als Männlein oder Weiblein durch die Welt hüpfen möchte.

Spaß beiseite. Der Mädelskram und das Stammtischgelaber sind so urtypische Verhaltensweisen, dass man meinen könnte, sie würden mit dem Storch persönlich gebracht werden. Beides sind Formen von Zugehörigkeit – Verhaltensweisen, über die wir uns definieren können, wenn wir mal wieder auf der Suche nach der eigenen Identität sind. Das merke ich beispielsweise daran, dass ich mich ganz oft Serien wie The Mindy Project oder eben der geliebten Carrie widme, wenn ich weiblichen Input von außen brauche. Wenn ich mich wieder rundum wohl fühlen möchte. Und wenn ich mich in den Charakteren selbst erkennen will.

Das wird bei Männern nicht anders sein. Minus dem Punkt, dass sie das nie zugeben würden. Also trinkt man vielleicht ab und an auch mal ein Bier, obwohl man ihm einen Wein vorziehen würde, um sich keine halbgaren Machosprüche anhören zu müssen. Man unterliegt für kurze Zeit dem Gruppenzwang, um sich zugehörig und gut zu fühlen. Vielleicht auch manchmal einfach, um nicht aufzufallen und in der Menge untertauchen zu können.

„Männer machen das. Männer trinken Bier“. Der Spaßvogel sollte allerdings aufpassen, sich nicht hinter seinen Worten zu verstecken. Denn schwierig wird es für Männer, wenn sie vor sich selbst etwas zugeben müssen, wovon sie selbst gar nicht so begeistert sind. Die neue Vorliebe oder Abneigung könnte ja ein derart unmännliches Bild auf sie werfen. Man muss doch Mann sein, wenn man Mann ist.

Aber müssen muss niemand was. Und zu sich und seiner aus einer Männerrunde hervorstechenden Individualität zu stehen, kann manchmal verdammt sexy sein.
Stößchen, äh, Prost.

Foto: Anika Landsteiner

Gnocchi mit Basilikumpesto

Diese Woche habe ich endlich mal wieder Gnocchi selber gemacht, eigentlich ganz einfach aber ich nehme mir zu selten die Zeit dafür. Gnocchi sind eigentlich nicht viel anders als unsere deutschen Kartoffelklösse, nur sind sie kleiner und etwas feiner.

Ich habe mich also Anfang der Woche abends nach der Arbeit in die Küche gestellt und von einem Kilo Kartoffeln Gnocchis geformt. Das kann man auf zweierlei Arten machen. Entweder man formt eine lange dünne Rolle und schneidet dann einzelne Stücke ab oder man form sie direkt in der Hand. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, weil ich es so besser kann. Das Formen der Gnocchi hat bestimmt 40 Minuten gedauert und ich muss sagen es hat richtig gut getan. Ich habe mich richtig schön entspannt und meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Eine wirklich schöne Sache, ich denke das sollte ich öfters machen: einfach mal entschleunigen!

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Gnocchi für 4 Personen

  • 1 kg geschälte mehligkochende Kartoffeln
  • 1 Bio-Ei oder 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser angerührt
  • 100 g bis 200 g Kartoffelmehl

Die Kartoffeln schälen und in Stücke scheiden, nach dem schälen sollte ungefähr ein Kilo übrig sein. Die Kartoffeln jetzt in Salzwasser gar kochen. Nach dem Abschütten kurz ausdämpfen lassen und anschließend zu einem feinen Püree verarbeiten. Sobald der Püree von der Temperatur mit den Händen zu verarbeiten ist, wird ein Ei (oder ein veganes „Sojaei“) und das Kartoffelmehl untergearbeitet. Die Menge des Kartoffelmehls hängt leider sehr stark von der verwendeten Kartoffelsorte ab. Hat die Kartoffel sehr viel Stärke braucht man weniger Mehl, hat sie weniger Stärker braucht man mehr Mehl. Die Konsistenz sollte auf jeden Fall schön geschmeidig sein und der Teig sollte nicht auseinander fallen.

Jetzt werden die Gnocchis geformt und auf einem leicht gefetteten Backblech für 15 Minuten ruhen gelassen. So kann die Stärke die Gnocchis etwas binden, damit sie später beim Kochen nicht auseinander fallen.

Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen und die Gnocchis portionsweise darin kochen. Die Gnocchis sind ferig wenn sie oben schwimmen.

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Veganes Basilikumpesto

  •  2 EL geröstete Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Bund Basilikum
  • ½ Bund Petersilie
  • Meersalz
  • Schwarzen Pfeffer
  • 100 ml bestes Olivenöl
  • Etwas Zitronenschalenabrieb

Auch hier gibt es zwei Varianten, die schnelle Methode ist alle Zutaten in den Mixer zu geben und kurz zu pürieren. Ich habe mich hier jedoch auch für die langsame und ursprüngliche Variante entschieden und das Pesto im Mörser zubereitet. Dazu habe ich zuerst den Knoblauch und die gerösteten Pinienkerne mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerrieben. Anschließen die restlichen Zutaten hinzugefügt und einige Minuten weiter gemörsert.

 

Ist alles fertig werden die Gnocchis kurz im Pesto geschwenkt und auf einem Teller angerichtet. Als Topping passen wunderbar angebratene Cashewkerne. Wer es nicht vegan möchte kann auch etwas Büffelmozzarella über den Gnocchis verteilen.

Kolumne: Die perfekte Beziehung

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Sozialkino. Kennt Ihr das? …man sitzt in einem Café, sieht so viele Leute an sich vorbeilaufen und könnte einfach nur laut loslachen, weil die Hose zu eng oder das Oberteil viel zu kurz ist und der halbe Bauch raus hängt, die Haare zu pink oder der Hund einfach nur hässlich ist.

Ich liebe es diese Dinge zu kommentieren, gerne auch stundenlang. Meine Mutter hat dieses, nennen wir es mal Hobby, Sozialkino genannt. Viele meiner Freundinnen hassen diese Angewohnheit an mir, dass ich nicht lange nachdenke und immer mal was raushaue. Auf einer Terrasse am Straßenrand mit einem leckeren Kaffee in der Hand laufe ich geradezu zu Höchstform auf… Zurzeit habe ich mein Hobby etwas verändert, ich betrachte nicht die Leute und gebe fiese Kommentare über sie ab, sondern ich betrachte Beziehungen. Ich betreibe quasi schon eine Art Sozialforschung, wenn man das so nennen will. Ich suche nach der perfekten Beziehung! Wer weiß, wenn ich das Ganze groß aufziehe, habe ich vielleicht bald schon Dieter Bohlen und Heidi Klum an meiner Seite und dann bin ich diejenige, die hier die Rosen verteilt. Ich muss gleich mal bei RTL und Pro7 anrufen und fragen, wer mir mehr für mein geniales Konzept bieten will.

Eigentlich betrachte ich nicht nur die Beziehungen, sondern auch deren Ende. Warum hat das nicht geklappt? Was ist schief gelaufen? Warum hat man aufgehört sich zu lieben? Eine Freundin hat mir von einer Bekannten erzählt, die es sehr schön umschrieben hat, warum ihre Beziehung kaputt ging. Sie meinte: „Wenn der Glitzer ab und der Feenstaub verflogen ist, dann wird es schwierig und für mich zu kompliziert.“ Sollte es also immer einfach sein? Nie kompliziert werden, sonst ist was falsch? Sollten wir also alles beenden, wenn es ein bisschen schwerer wird? Aber wenn man einmal etwas gespürt hat, was sich so richtig und gut anfühlt, will man das dann aufgeben, nur weil die Fee leider weitergeflogen ist? Gibt es überhaupt so etwas wie die perfekte Beziehung?

Dieses Thema wirft so viele Fragen in meinem Kopf auf, dass sie schon Karussell fahren und ich das Gefühl habe mich im Kreis zu drehen. Ich betrachte also die Beziehungen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis und versuche die perfekte zu finden, besser gesagt die, die meiner Meinung nach perfekt ist. Da gibt es einmal das WIR-Pärchen – die können einfach nicht genug von einander bekommen und sind ständig dabei sich anzukrabbeln und anzutätscheln. Die beiden können keine Entscheidung ohne den anderen treffen. Und ich liebe es, wenn ich meine Freundin frage, was sie am Samstag macht und zu hören bekomme: „Oh, ich weiß nicht, was wir vorhaben oder ob wir frei haben…“ Da könnte ich kotzen! Egal wann wir etwas ausmachen wollen, eigentlich will sie ihn immer mitnehmen oder muss ihn fragen, ob das okay ist, dass sie was ohne ihn macht? NEIN DANKE, ihr bekommt keine Rose von mir! Dann habe ich noch ganz rationale Planer – erst wird geheiratet, dann kommt das Haus und dann kommen zwei Kinder. Mit dem ersten Kind gerade schwanger, wird schnell noch der passende Familienhund besorgt, damit der weiße Lattenzaun um die Doppelhaushälfte auch einen Sinn hat. So macht man das schließlich heutzutage. Aber hier fehlt jegliche Leidenschaft, das Feuer, die Funken, nie fliegen mal so richtig die Fetzen, Reibung erzeugt doch Wärme. Sie haben zwar alles, was sie wollen und geplant haben, aber mich würde das nicht glücklich machen. Die chaotische Patchwork-Familie – Sie hat viel zu früh geheiratet, ein Kind bekommen und festgestellt, dass es doch nicht passt. Üble Scheidung, neuen Mann kennengelernt, ungewollt schwanger geworden und er hat natürlich auch schon ein Kind. Alles etwas ungeplant. Sie stehen immer unter Strom, wirken gestresst, da sie alle Kinder immer gleich behandeln wollen und versuchen es allen recht zu machen. Sie haben viel Spaß mit den Kindern und leben ihren Traum von einer großen Familie, das Chaos ist immer mit dabei, doch für sich und ihre Partnerschaft tun sie kaum etwas, sie haben sich in ihrer eigen Welt verloren, schauen sich an und sehen sich aber nicht mehr. Alle diese Paare denken, sie haben die perfekte Beziehung… Und dann wäre da noch die Aussichtslos-Beziehung.

Kennt ihr das Gefühl, jemandem in die Augen zu schauen, sich selbst zu sehen und sich gleichzeitig zu verlieren? Eine Beziehung zu haben, die zwar aussichtslos ist und es beide wissen, aber trotzdem nicht von einander lassen können. Sich so oft mit dem Vorsatz zu treffen, sich zu trennen und wenn man sich dann sieht, ist doch wieder alles ganz anders. Dann ist sie plötzlich wieder da, die Fee mit ihrem Zauberstaub, der einfach alles wieder gut macht und auch die tiefsten Wunden in deinem Herz heilt. Ein Blick oder eine Berührung und es wird schon eine Lösung für alle Probleme geben. Die gibt es aber leider nicht! Meine beste Freundin führt nämlich so eine Beziehung. Hier darf ich Gast am Gartenzaun sein und schaue mir das als neugieriger Nachbar, der ich nun einmal bin, auch gerne an. Wenn ich das Auf und Ab erlebe, wie schlecht es ihr oft geht, weil wieder irgendetwas vorgefallen ist, wieder mal alles schief ging und sie am liebsten alles hinschmeißen würde, weil sie und er in zwei verschieden Welten leben, nie genug Zeit füreinander da ist, dann frage ich sie oft, warum sie sich das antut. Sie ist nicht dumm und sieht toll aus, steht mitten im Leben und ich kann nicht verstehen, warum sie sich all diesen Stress antut. Andere Mütter haben ja bekanntlich auch schöne Söhne. Wenn ich sie darauf anspreche und dabei in ihre Augen schaue und sehe, wie sie strahlen, wenn sie von ihm erzählt, kann ich förmlich spüren, wie sie bebt und das hat nichts mit Sex zu tun. Nein, diese ganze Gewalt an Gefühlen, die sie in sich trägt, die ich bei keinem der anderen wahrnehmen kann, ist das nicht einfach alles was man braucht? Wenn ich sie so ansehe, mit ihrem „Honigkuchenpferd-Grinsen“, dann denk ich nur bei mir: Scheiß auf die perfekte Beziehung aus dem Hollywood-Streifen mit dem ganzen Glitzer, ich will genau dieses Gefühl, das sie hat und kein anderes! Eine perfekte Beziehung bedeutet eben nicht nur, dass jeden Tag die Sonne scheint. Ab und an regnet und donnert es auch mal. Aber genau dieser Wechsel zwischen Sonne und Regen steckt nun mal hinter dem Geheimnis eines wunderschönen Regenbogens unter dem als Goldtopf getarnt die Liebe steht…

Foto: clipdealer.com

Die neuen Megastars & It-Girls

Miley Cyrus Megastar

Wenn sie einen Raum betreten, kann man sämtliche Lampen ausschalten. Ihr Licht überstrahlt die meisten anderen Akteure um Längen. Die Rede ist von Mega-Stars, die sich durch ihre Leistungen im Bereich Film, Fernsehen und Musik ihren Platz an der Spitze erkämpft haben. Mit Preisen und Rollenangeboten überhäuft, führen sie ein Leben der Extraklasse, wie es sich ein Normalsterblicher kaum vorzustellen vermag. Ajouré wirft einen Blick auf die Mädels, auf die sogar die Sterne am Firmament neidisch sind.
 

Jennifer Lawrence

Jennifer-Lawrence
Dieses Multitalent hat es wirklich in sich. Die 1990 geborene amerikanische Schauspielerin debütierte 2006 mit einer kleinen Nebenrolle im Fernsehdrama „Company Town“, ergatterte sich danach unglaubliche Rollen in Filmen wie „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ und „Silver Linings“. Für dieses Meisterwerk wurde Jennifer Lawrence 2012 und 2013 mit einem Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie oder Musical und einem Oscar als beste Hauptdarstellerin belohnt. Die junge Amerikanerin ist zudem eine wahre Stilikone, die mit ihrem kurzen Haarschnitt derzeit Trends auf der ganzen Welt setzt.

 
 

Miley-CyrusMiley Cyrus

Sie sang sich mit süßen zwölf Jahren als Hannah Montana in die Herzen aller Mädchen, legte dieses Image mit der Zeit dann ab, um zu zeigen, dass sie mehr als eine hübsche Puppe von Disney ist. Die lange Lockenmähne wurde gegen einen radikalen Kurzharrschnitt getauscht und mittlerweile gilt sie als echte Skandalnudel, kein Auftritt ohne wilde Bühnenexzesse, kein roter Teppich ohne viel nackte Haut. Legendär bereits ihr Auftritt mit Robin Thicke bei den MTV-Awards, wo sie ihren Allerwertesten am Schritt des Sängers rieb. Seitdem ist ihre herausgestreckte Zunge ihr Markenzeichen, welches von Millionen treuen Fans verehrt wird. Miley Cyrus wurde 1992 in Nashwille geboren, auch heute noch liegen ihre Wurzeln in der Countrymusik, die sie dort oft hörte. 2014 gab sie für MTV Unplugged ein Konzert in einer Scheunenkulisse, bei der sie neben ihren eigenen Liedern alte Country-Klassiker neuauflegte. Die quirlige Sängerin, die mit der Schauspielerei groß wurde, stellt seit Februar 2008 mit der Freundin Mandy Jiroux Videos auf Youtube, die den Titel „The Miley and Mandy Show“ tragen. Damit liegt sie voll im Trend der Zeit.

 
 

Taylor Swift

taylor swift
Ihre blonde Mähne ist in der Beautywelt längst ein Symbol von lässigem Stil. Dazu kombiniert die schöne Singer-Singwriterin ihre Gitarre und fetzige Texte. Siebenfach wurde sie für ihre Arbeit im Bereich Country-Pop mit Grammys ausgezeichnet. Die 1989 geborene Schönheit bekam ihr Talent in die Wiege gelegt, denn ihre Großmutter mütterlicherseits war Opernsängerin. Swift nutzte diese Anlagen geschickt, nahm bereits im Alter von zehn Jahren an Karaokewettbewerben teil, und machte später auf Festivals und Messen ihre ersten Bühnenerfahrungen. Songs wie „We Are Never Ever Getting Back Together“ und „I Knew You Were Trouble“ katapultierten sie an die Spitze der Charts. Mit dem Song „Love Story” landete Swift nicht nur einen Hit in den Charts, sondern er wurde 2009 nun zum meist bezahltesten Download in der Geschichte der Countrysongs gekürt.

 
 

Lorde

Lorde
An dieser Chartstürmerin mit den lockigen schwarzen Haaren kommt man 2014 kaum vorbei. Lorde, die als Ella Marija Lani Yelich-O’Connor 1996 in Auckland geboren wurde, trifft mit Songs wie „Tennis Court“ und „Glory and Gore“ direkt den Geschmack der Musikfans. Die Karriere der Neuseeländerin begann auf Youtube, wo ihr Song „Royals“ mehr als 20 Millionen Klicks ergattern konnte. In den Charts avancierte das Lied über Reichtum und Vergänglichkeit dessen sofort auf Platz eins. Ende 2013 wurde sie mit mehreren Grammys ausgezeichnet. Auch ihr klassischer Stil hätte einen Preis verdient, sie vereint die unvergleichliche Eleganz einer Dame mit der absoluten Frische eines jungen Mädchens.

 
 
Foto top: Miley Cyrus: Wrecking Ball (2013) PR;
Jennifer Lawrence: By Jennifer_Lawrence_at_the_83rd_Academy_Awards.jpg: Mingle MediaTVderivative work: Tabercil (Jennifer_Lawrence_at_the_83rd_Academy_Awards.jpg) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
Miley Cyrus: By Eva Rinaldi – (flickr.com/photos/evarinaldiphotography/5872890278/in/set-72157627050788460/) Miley Cyrus Gypsi Tour Acer Arena Sydney, CC BY-SA 2.0, Link
Taylor Swift: By David Shankbone (Shankbone) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
Lorde: By Eva RinaldiUploaded by Bleff (Flickr: Lorde) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

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