Wie sich kranke Zähne auf deine Gesundheit auswirken

Wie sich kranke Zähne auf deine Gesundheit auswirken

Zähne können krank machen

Wie sich kranke Zähne auf deine Gesundheit  auswirken

Wer wünscht sich nicht ein strahlendes, weißes Lächeln wie aus der Werbung? Gepflegte Zähne kommen nicht nur beim Date gut an, sondern sind auch ein wichtiger Indikator für unsere Gesundheit. Denn wer Karies, Parodontitis & Co ignoriert, läuft Gefahr, an weiteren gesundheitlichen Problemen zu erkranken.

Verspannungen, Kopfschmerzen und Rückenprobleme

Du hast schon seit Ewigkeiten Kopfschmerzen und Verspannungen, aber weder dein Hausarzt noch dein Orthopäde wissen, woran es liegt? Dann solltest du auf jeden Fall einmal beim Zahnarzt vorbeischauen. Nicht selten werden Kopfschmerzen durch Kieferfehlstellungen ausgelöst. Unser Gehirn versucht, Fehlstellungen des Unter- oder Oberkiefers durch Anspannung der gegenläufigen Muskeln auszugleichen. Diese Spannungen machen sich dann durch Kopfschmerzen bemerkbar und können in schlimmen Fällen sogar zu Migräne führen. Auch Verspannungen im Nackenbereich oder Rückenschmerzen können durch Fehlbildungen im Kieferbereich hervorgerufen werden. Ebenso kann Zähneknirschen Verspannungen im Nacken und in der Wirbelsäule verursachen.

Herzerkrankungen

Studien haben gezeigt, dass schlampiges Zähneputzen und eine mangelhafte Zahnhygiene das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen. Durch entzündete oder offene Stellen im Mundbereich gelangen die Bakterien in unserem Mund ungehindert in den Blutkreislauf. Dort begünstigen sie die Entstehung von Gefäßverkalkungen. Diese Verstopfungen der Blutgefäße können zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen. Des Weiteren können Herzklappenentzündungen durch mangelnde Zahnhygiene herbeigeführt werden.

Chronische Erkrankungen

„Jeder Zahn hat ein Organ“, sagt man in der Heilkunde. Gelangen die Bakterien von der Mundhöhle in unseren Blutkreislauf, schädigen diese nicht nur unsere Blutgefäße, sie lassen auch unsere Organe nicht unversehrt. Befallen die Bakterien beispielsweise die Lunge, kann es zu Lungenentzündungen und anderen Erkrankungen der Atemwege kommen. Darüber hinaus können weitere chronische Krankheiten, wie zum Beispiel Rheuma, Diabetes oder Multiple Sklerose durch Zahnbakterien begünstigt werden. Daher sollte beim plötzlichen Auftreten solcher Erkrankungen immer ein Zahnarzt konsultiert werden.

Depressive Verstimmungen

Unser Immunsystem und unser psychisches Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden. Geht es uns nicht gut, so kann dies unser Immunsystem schwächen, wir werden schneller krank. Im Umkehrschluss tragen Menschen, die häufig oder länger krank sind, oftmals psychische Belastungen davon. Gerade Zahnkrankheiten bleiben häufig lange unerkannt. Besonders gefährlich ist Parodontitis, eine Zahnfleischentzündung, die allerdings lange Zeit schmerzfrei verläuft. Viele Menschen gehen zudem aus Angst oder Scham nicht zum Zahnarzt. Doch krank sein bedeutet immer Stress für unseren Körper. Hält dieser Stress länger an, kann sich dies auf unsere Stimmung auswirken. Depressive Verstimmungen können die Folge sein, in schwerwiegenden Fällen kann sich sogar eine chronische Depression daraus entwickeln.

Hautausschläge, Allergien, allgemeines Unwohlsein

Nicht selten sind bereits behandelte Zähne der Übeltäter von Krankheiten. Viele Menschen reagieren allergisch auf verwendete Zahnfüllungen, die ihnen im Zuge einer Zahnbehandlung eingesetzt wurden. Allen voran ist hier das toxische Amalgam, welches bei nicht wenigen zu Schwindelanfällen, Hautausschlägen und allgemeinem Unwohlsein führen kann. In einigen Fällen kann Amalgam die Ursache von Schlaf- und Herzrhythmusstörungen sein. Am besten ist es, wenn du es gar nicht so weit kommen lässt und Karies keine Chance bietest. Falls doch, lasse dich von deinem Zahnarzt über alternative Füllungen beraten.

Zahnpflege in der Schwangerschaft

Gerade werdende Mütter sollten besonders auf ihre Zahnhygiene achten. Schließlich tragen sie nicht nur die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit, sondern auch für die ihres kleinen Schützlings. Durch den veränderten Hormonhaushalt ist der Mundbereich bei Schwangeren besonders sensibel. Dies macht werdende Mütter anfälliger für Zahnfleischbluten, das sich bei Nichtbehandlung in eine chronisch Parodontitis entwickeln kann. Diese Entzündung des Zahnfleisches ist nicht nur unangenehm, sie begünstigt auch das Risiko einer Frühgeburt. Wenn du schwanger bist, solltest du deine Zähne auf jeden Fall einmal beim Zahnarzt durchchecken lassen. Darüber hinaus kann er dir genaue Tipps geben, worauf du in dieser besonderen Phase achten sollst.

Die richtige Zahnpflege: kein Ding der Unmöglichkeit

Doch keinen Grund zur Panik. Richtige Mundhygiene ist kein Hexenwerk. Wichtig ist, dass du deine Zähne täglich und gründlich putzt. Drei Minuten pro Durchgang solltest du deinen Zähnen auf jeden Fall widmen. Zudem solltest du sie mindestens zweimal, bestenfalls dreimal am Tag pflegen. Aber aufgepasst, viel hilft nicht unbedingt viel. Beim Zähneputzen kommt es vor allem auf die richtige Technik an. Wenn du dir unsicher bist, ob du richtig putzt, scheue dich nicht und frage deinen Zahnarzt beim nächsten Besuch. Des Weiteren sollten Zahnseide und Mundspülung zu deinen täglichen Begleitern gehören. Zu guter Letzt solltest du auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Klingt anstrengend? Ist es nicht. Wie alles ist auch die richtige Zahnpflege eine Frage der Gewohnheit. Schließlich möchtest du dein strahlendes Lächeln noch bis ins hohe Alter beibehalten!

 

Mehr dazu:

Strahlend weiße Zähne – mit Hausmitteln

 

Foto: Africa Studio / stock.adobe.com

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