StartLifestyleErfolg & MotivationIch hasse mein Leben! Wie werde ich wieder glücklich?

Ich hasse mein Leben! Wie werde ich wieder glücklich?

Der Weg zum Glücklichsein ist bekanntlich ein steiniger. Es ist wohl schon jedem Menschen so ergangen, dass er Phasen hatte, in welchen er zu sich selber gesagt hat, dass er sein Leben hasst. Verschiedenste Gründe können zu dieser Lebenskrise geführt haben. Manchmal war es die Ziellosigkeit und Monotonie, ein anderes Mal vielleicht eine gescheiterte Partnerschaft, die Unzufriedenheit im Berufsleben oder sogar eine Depressionserkrankung, die zu dieser Einstellung führte.

Die Gründe, die uns diesen negativen Satz „Ich hasse mein Leben!“ sagen lassen, sind also sehr vielfältig. Vielleicht bist es auch du, der gerade diesen Satz aussprechen möchte. Du mit deinen ganz individuellen Problemen in deinem Alltag. Oder du interessierst dich für dieses Thema, weil ein Freund oder eine gute Freundin derzeit eine Lebenskrise durchlebt, und du möchtest diesem Menschen helfen.

Wir wollen dir mit ein paar nützlichen Tipps helfen und Ideen liefern, wie du aus diesem Lebenstief wieder herausfinden kannst.

Lebst du dein Leben oder erfüllst du das Ideal anderer?

Hast du dich schon einmal mit dieser einfachen Frage beschäftigt? Nein? Dann tun wir das jetzt gemeinsam. Du bist jung, hast bereits ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen? Und du verdienst in deinem Beruf durchaus ordentlich? Und trotzdem möchtest du diesen Satz „Ich hasse mein Leben!“ laut schreien und bist unglücklich? Woran könnte das dann liegen?

Vielleicht erfüllst du für andere Menschen in deinem Umfeld die Rolle eines Ideals. Warum hast du vielleicht BWL studiert? Wolltest du das oder dein Vater, weil er meinte, das ist was Gutes, womit du prima dein Leben finanzieren kannst? Du wärst vielleicht lieber Modedesignerin geworden. Oder Kfz-Mechanikerin. Eigentlich hattest du schon nach der 10. Klasse damals die Schnauze voll und hättest lieber eine Ausbildung gemacht. Aber du wolltest als brave Tochter natürlich auch deinen Eltern gefallen. Ihr Rat war dir auch wichtig, weil du natürlich noch unerfahren warst. Mama und Papa sind jetzt total stolz auf dich.

Aber du bist unglücklich. Also ändere das! Es ist niemals zu spät, etwas Neues anzufangen. Wenn es dein großer Traum ist, Modedesignerin werden zu wollen, pack das an. Lass dich nicht von anderen ausbremsen. Es gibt immer die Chance, neu anzufangen. Klar, alles über Bord zu werfen, wäre natürlich unvernünftig. Aber du kannst deine vorhandenen Ressourcen durch dein bisheriges Studium oder deine Ausbildung nutzen. Zudem könntest du auf Teilzeit arbeiten und parallel deinen Traumberuf lernen. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, sei kreativ. Sprich auch mit guten Freunden darüber. Und du wirst sehen, es gibt immer einen Ausweg, dich selbst zu verwirklichen.

Die eigene Selbstwahrnehmung im Spiegel

Wer kennt das nicht. Du stehst morgens auf und schaust in den Spiegel. Und schon könntest du diesen verdammten Satz „Ich hasse mein Leben!“ in die weite Welt hinausschreien. Du gefällst dir selber nicht. Vielleicht ist es deine Nase. Vielleicht stören dich auch die zu schmalen Lippen. Nein, es geht sogar so weit, dass dich alles an dir stört. Du findest dein Äußeres einfach scheiße. Dein Freund sagt, du bist wunderschön. Er behauptet, deine Figur ist top. Dennoch siehst du diesen Hüftspeck und diese verdammte Cellulite an den Oberschenkeln.

Nun atme erst einmal tief durch! Bist du wirklich so scheiße oder siehst du dich nur so. Die eigene Selbstwahrnehmung und die Fremdwahrnehmung können schon sehr unterschiedlich sein. Und wenn du dich selber so siehst, frage dich vielleicht einmal, ob du nicht zu kritisch mit dir bist. Alle anderen können doch nicht lügen. Du hast einen Freund, der sieht gut aus. Also wird er dich doch auch irgendwie attraktiv finden. Zudem flirten dich in der Disco auch hin und wieder andere hübsche Kerle an.

Du siehst, alleine das sind schon Indizien dafür, dass es an deiner Selbstwahrnehmung liegen könnte. Deine Waage sagt bei 1,70 Meter eine Zahl um die 60 Kilogramm. Du kannst damit definitiv nicht zu dick sein. Und selbst wenn du etwas molliger bist, na und? Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Und du bist als Betrachter viel zu kritisch. Andere dagegen sehen deine Schönheit. Werde selbstbewusst und stehe morgens mit einem Lächeln auf. Nimm die schönen Dinge an dir wahr und nicht jedes kleine Makel.

Kleinigkeiten des Alltags können glücklich machen

„Er sieht den Wald vor Bäumen nicht“, lautet ein berühmtes Zitat vom englischen Schriftsteller William Shakespeare. Doch dabei ist der Wald wunderschön. Unsere Welt ist wunderschön. Sie ist so reich an fantastischen Dingen. Vielleicht wird es gerade Frühling. Die ersten Blumen blühen. Du schlenderst gedankenversunken durch die Stadt. Du siehst gar nicht die bezaubernden Blüten, die gehst einfach an ihnen vorbei, ohne ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.

Konzentriere dich mal einen Tag auf die kleinen Dinge im Leben. Schau dir die wundervollen ersten Blüten für einen kurzen Moment an. Nimm den Duft der Kaffeemaschine am Morgen bewusst wahr. Und schon wird sich das auch auf deine Stimmung positiv auswirken. Zumindest für einen kleinen Augenblick kannst du Glück empfinden. Erkenne das Lächeln anderer Menschen. Und lächle vielleicht zurück.

Eine gute Tat pro Tag

Der Mensch ist ein soziales Wesen und als dieses möchte man anderen helfen oder eine Freude bereiten. Nimm dir vor, jeden Tag eine kleine gute Tat zu tun. Es muss nichts Weltbewegendes sein, nur eine Kleinigkeit. Schenke jemandem einen Euro, wenn ihm das Geld für den Einkaufswagen fehlt. Bring deinen Kollegen ein paar Plätzchen mit ins Büro. Sag einer Dame im mittleren Lebensalter in der Straßenbahn, wie schön ihre Bluse ist und frag sie, wo sie sie gekauft hat. Sie wird sich sehr darüber freuen. Und ihre Freude wird sich auf dich übertragen. Du hast etwas Gutes getan. Alleine dieser Gedanke wird dazu führen, dass auch du mehr Glück empfinden kannst.

Gesellschaft suchen und Hilfe annehmen

Menschen, die aufgrund von Depressionen den Satz „Ich hasse mein Leben!“ sagen möchten, igeln sich oft ein. Sie legen sich ins Bett und tun nichts. Sie grübeln und grübeln. Du bist auch in solch einer Situation und fühlst dich vollkommen antriebslost? Du hast zu nichts Lust? Wenn du von der Arbeit nach Hause kommst, legst du dich direkt ins Bett. Selbst die kleine Tätigkeit, den Fernseher anzuschalten, überfordert dich schon?

Das ist eine gefährliche Situation, wenn sie schon sehr lange andauert. Mit Depressionen ist nicht zu spaßen. Wenn du solch eine depressive Stimmung bei dir bemerkst, überwinde deinen inneren Schweinehund. Ganz egal, wie schwer es dir fällt, mach etwas!

Besuche eine gute Freundin und geh mit ihr in die Disco. Oder geh ins Fitness-Studio. Hauptsache, du kommst unter die Leute. Nimm die Hilfe von anderen an, wenn sie merken, dass es dir schlecht geht. Nur durch Aktivitäten kannst du diese depressive Grundstimmung bekämpfen. Sonst wird alles nur noch schlimmer.

Und solltest du es tatsächlich aus eigener Kraft nicht schaffen, geh zum Arzt. Es gibt sehr gute Medikamente gegen Depressionen. Und eine Therapie zu machen, ist kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil, es beweist, wie stark du bist, dich dieser verdammten Situation zu stellen.

Ein dickes Fell hält nicht nur warm

Der Chef hat auf der Arbeit mal wieder gemeckert, weil er mit deiner Leistung nicht zufrieden war? Und du reagierst bei solchen Dingen sehr sensibel? Auch bist du die Sorte Perfektionist, die immer Bestleistungen bringen will? Du hast dich schon in der Schule über eine Zwei geärgert? Dann solltest du deinen ständigen Begleiter, deinen inneren Kritiker, in die Schranken weisen.

Klar, eine gesunde Selbstkritik hat noch niemandem geschadet. Aber jeder Mensch hat das Recht, auch Fehler machen zu dürfen. Du musst nicht immer nach Plan funktionieren. Du musst ein dickes Fell bekommen. Wenn du dein Bestes gegeben hast, dies aber nicht ausreicht, um den Chef zu erfreuen, dann ist das halt so. Akzeptiere dich so, wie du bist. Und lass nicht deinen inneren Kritiker über alles entscheiden.

Such dir neue Ziele

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ein Instrument zu lernen oder ein Buch zu schreiben? Du hältst dich für unmusikalisch und in der Schule hattest du in Deutsch nur eine Drei? Völlig egal! Zuerst einmal geht es darum, dass du dein Ziel verfolgst. Fang einfach mit dem Schreiben an. Sei kreativ!

Der Spaß sollte zunächst einmal im Vordergrund stehen. Der Weg ist das Ziel. Und wenn du nicht der neue Goethe mit deinem Werk wirst, ergeht es dir wie Millionen anderen Hobbyautoren. Alleine, dass du es am Ende geschafft hast, ein eigenes Buch zu schreiben, wird dich glücklich machen. Du hast dann etwas erreicht, was du schon immer erreichen wolltest. Und wer weiß, vielleicht hast du ja doch mehr Talent in dir, als du vorher gedacht hattest. Kreativität ist ein absoluter Glücklichmacher.

Ordnung schaffen

Du leidest an Aufschieberitis? Ja, das ist diese merkwürdige Angewohnheit, welche Millionen von Menschen haben. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Da ist ein Kern Wahrheit dran. Aufschieberitis macht nämlich unglücklich. Du hast immer Dinge im Kopf, die du alle noch erledigen möchtest. Nur fängst du nie damit an, sie auch tatsächlich zu erledigen. Auf deinem Schreibtisch liegen jetzt schon zehn zu überweisende Rechnungen sowie die schon längst fällige Aufforderung zur Steuererklärung. Den Kleiderschrank, der mittlerweile überquillt, wolltest du schon seit zwei Jahren aufräumen. Ach, das kann ich ja auch noch morgen machen. Kennst du diesen Satz?

Überwinde deinen inneren Schweinehund und fang jetzt damit an. Aller Anfang ist schwer, aber dann geht es umso leichter. Und wenn endlich diese alten Klamotten aus dem Kleiderschrank im Altkleidercontainer sind, fällt viel Ballast von dir ab. Du kannst wieder tief durchatmen, weil du eine Sorge weniger hast. Und vor allem bereitet es dir große Freude, wenn du nun am frühen Morgen in den wunderbar sortierten Kleiderschrank schaust. Ach ja, und vergiss bitte nicht, definitiv morgen die Rechnungen zu überweisen und übermorgen die Steuererklärung zu machen. Alles an einem Tag geht natürlich nicht.

Lebe gesund und treibe Sport

Dein Körper ist das Wertvollste, was du besitzt. Also hüte ihn wie einen Schatz. Auf das Thema Sport sind wir ja schon vorhin eingegangen, weil er hilft, Depressionen zu überwinden. Aber aus Gesundheitsgründen ist Sport natürlich auch sehr wichtig. Du unterstützt damit dein Herz-Kreislauf-System und tust zudem noch etwas für deine Figur. Und gesunde Menschen sind bekanntlich auch glücklicher.

Such dir den Sport aus, der dir Spaß macht. Es soll ja kein Zwang sein. Der eine bevorzugt einen Mannschaftssport, ein anderer geht lieber ins Fitness-Studio. Das ist ganz dir überlassen. Aber treibe regelmäßig Sport. Und damit meinen wir nicht, dass du dich nur im Studio anmelden sollst. Nein, du solltest dann auch hingehen.

Oft findest du dort auch eine Sauna. In dieser kannst du perfekt nach ein paar Kraftübungen relaxen. Und gesund ist das allemal.

Achte auch auf deine Ernährung. Ab und zu mal ein Stück Schokolade kann auch glücklich machen. Nur sollte das nicht die Hauptnahrung sein. Achte darauf, dass das Verhältnis von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten ausgeglichen ist. Es gibt diverse Apps, in welche du alles eingeben kannst.

Verzichte auch auf das Rauchen oder andere Drogen und auch auf zu viel Alkohol. Diese Süchte führen stets in die falsche Richtung. Sie vermitteln dir vielleicht für einen kurzen Moment das Gefühl von Glück, aber langfristig werden sie dich zerstören.

Ich hasse mein Leben? Lebensfreude wiederfinden

Du bist ein Mensch, der es selber in der Hand hat, ob er glücklich werden kann oder nicht. Du musst es nur selber wollen. Nicht umsonst heißt ein bekanntes Sprichwort:

„Jeder ist seines Glückes Schmied“

Wir hoffen, dass wir dir ein paar Anregungen geben konnten, auch deinen Weg zu einem glücklicheren Leben finden zu können.

Foto: LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

AJOURE´ Redaktion
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