22 Gründe, die dich davon abhalten abzunehmen

Du willst zu viel auf einmal

Wenn du auf einen Schlag deutlich weniger isst als zuvor, stellt dein Körper in den Hungermodus. Dabei verbrennst du weniger Kalorien und nimmst nicht effektiv ab. Außerdem ist die Gefahr groß, deine Diät nicht durchzuhalten. Dann hast du die verlorenen Pfunde schneller wieder drauf, als dir lieb ist.

Du bist zu streng mit dir selbst

Du hast dein Zwischenziel nicht eingehalten oder bei der letzten Einladung geschlemmt? Kannst du dir solche Ausrutscher nicht verzeihen, wirst du frustriert und läufst Gefahr, dir aus der schlechten Laune heraus schon wieder Süßes zu gönnen. Keiner setzt seine Vorsätze immer zu hundert Prozent in die Tat um. Wenn es dir genauso geht, Schwamm drüber, und einfach wieder motiviert weitermachen.

Du gehst die Sache zu locker an

Ein Stück Kuchen oder eine Handvoll Chips machen sich nicht gleich auf der Waage bemerkbar. Häufen sich solche „Kleinigkeiten“ aber oder gönnst du dir täglich Ausnahmen, dann kannst du weder abnehmen, noch langfristig deine Ernährungsgewohnheiten umstellen.

Du isst nur zusätzlich Gesundes

Ein Apfel oder Gurkensticks statt einer kleinen Portion Nudeln sparen eine Menge Kalorien ein. Wenn du ungesundes Essen aber nur um Gesundes ergänzt, anstatt es zu ersetzen, dann nimmst du insgesamt noch mehr Kalorien zu dir.

Du isst Obst statt Gemüse

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören viel Obst und Gemüse? Du deckst deinen Vitaminbedarf aber hauptsächlich aus ersteren? Tatsächlich enthalten die meisten Gemüsesorten deutlich mehr Mineralstoffe, Ballaststoffe und Vitamine als Früchte. Zusätzlich haben diese oft einen großen Anteil an Fruchtzucker, der nur kurz sättigt, aber dick macht. Obstsorten mit vergleichsweise wenig Zucker und vielen Mineralstoffen sind Beeren und Papaya.

Du greifst zu fettreduzierten Produkten

Lebensmittel, die mit besonders wenig Fett beworben werden, enthalten als Geschmacksträger oft entweder Zucker oder Süßstoffe. Beide erschweren dir das Abnehmen im Vergleich zu Lebensmitteln mit natürlichem Fettgehalt. Zucker hält weniger lange satt als Fett, hat aber auch viele Kalorien. Süßstoffe verstärken sogar das Hungergefühl und verleiten dich dazu, mehr anderes zu essen. Außerdem gehören gesunde Fette auch zu einer ausgewogenen Ernährung. Dein Körper braucht Omega-3-Fettsäuren und fettlösliche Vitamine. Achte allerdings darauf, dass Öle mit hohem Anteil an mehrfach gesättigten Fettsäuren nicht erhitzt werden dürfen.

Du isst verarbeitete Lebensmittel

Unter Joghurt verstehst du solchen mit Erdbeergeschmack? Neben – hoffentlich echten – Erdbeeren wird diesem aber auch Zucker beigesetzt. Wenn du nicht mehr an ursprüngliche Nahrung gewohnt bist, lauern überall Fallen von versteckt zugesetztem Zucker oder ungesunden Fetten. Zum Glück kannst du deinen Geschmackssinn aber wieder schärfen. Schmeckst du die Süße von Milch, Karotten und Erbsen wieder, hast du es geschafft.

Du versteifst dich aufs Kalorienzählen

Es kommt nicht nur darauf an, wie viele Kalorien in einzelnen Lebensmitteln stecken, sondern auch darauf, wie lange sie satt machen. Omelette zum Frühstück ist zwar energiereich, sättigt aber den ganzen Vormittag über. So kannst du süßen Verführungen standhalten und überisst dich beim Mittagessen nicht.

Du trinkst nicht ausreichend

Oftmals denken wir, wir hätten Hunger. Tatsächlich haben wir aber Durst. Probiere einmal aus, bei auftretendem Hungergefühl zuerst einmal zwei Gläser Wasser zu trinken. Manchmal reicht das schon aus und du hast sehr viele Kalorien eingespart.

Du trinkst nicht während des Essens

Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder Tee füllt den Magen und trägt so zur Sättigung beim Essen bei. Das bewahrt dich davor, zu viel auf einmal zu essen.

Du trinkst Alkohol

Ein Maß Bier hat fast so viele Kalorien wie ein Mittagessen. Zusätzlich baut dein Körper Alkohol immer so schnell wie möglich ab und verwendet die daraus gewonnene Energie zuerst. Andere Nährstoffe, die du gleichzeitig zuführst, werden dann direkt im Fettdepot gespeichert.

Du betreibst einseitigen Sport

Den Großteil der Kalorien, die du über den Tag verbrauchst, verwendet dein Körper für den Grundumsatz. Das heißt, er hält lebenswichtige Körperfunktionen am Laufen und reguliert die Körpertemperatur. Muskelmasse zu versorgen, verbraucht besonders viele Kalorien. Deshalb ist Krafttraining zum Abnehmen genauso wichtig wie Ausdauertraining. Damit baust du Muskeln auf, die dir helfen, passiv Energie zu verbrauchen.

Du trainierst VOR dem Essen

Ein Training nach dem Essen hilft dabei, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und beugt Überzuckerung vor, die zu Fetteinlagerungen führt. Trainierst du aber auf nüchternen Magen, können deine Kohlenhydratspeicher während des Trainings zur Neige gehen. Dann produziert die Leber neue Kohlenhydrate und verwendet dazu Aminosäuren, die sie aus deinen Muskeln abbaut. Du verlierst also Muskelmasse!

Du isst zu schnell

Das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit stellt sich erst nach mindestens einer Viertelstunde ein. Isst du zu hastig, hast du schon viel mehr als nötig gegessen, bevor du merkst, dass du bereits satt bist. Die inzwischen verspeisten Kalorien hättest du dir sparen können.

Du isst bei Langeweile

Wenn du Essen als Zeitvertreib siehst, kann es mit dem Abnehmen nicht klappen. Setz dich bewusst an den Tisch, etabliere Rituale, mit denen du deine Malzeiten beginnst und beendest.

Du passt dich deinem Umfeld an

Dein Partner, Freunde und Arbeitskollegen bleiben trotz voller Teller schlank oder haben selbst ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen? Dann lass dich von ihrem Essverhalten nicht anstecken. Versuche, dir nichts aus Kommentaren darüber, dass du ja keine Diät nötig hättest, zu machen. Zieh dein Ding durch. Erkläre deinem Partner, dass er auch etwas von einer knackigen Frau an seiner Seite hat und dich deshalb unterstützen soll.

Du isst aus Höflichkeit

Es ist nicht unhöflich, bei Einladungen klipp und klar zu sagen, dass du auf deine Figur achten willst und deshalb nicht von der Sahnetorte probieren möchtest. Es ist hingegen unhöflich, jemand anderem Speisen aufzudrängen. Wenn dir jemand Schokolade schenkt, obwohl bekannt ist, dass du Diät hältst, dann darfst du sie ruhigen Gewissens weiterverschenken oder entsorgen.

Du isst alles auf

Um der Gastgeberin zu signalisieren, dass es dir wirklich schmeckt, isst du mehr als du im Moment eigentlich brauchst. Früher galt genau das als unmöglich. Stattdessen schickte es sich, einen Anstandsrest auf dem Teller zu lassen, um nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, die Portion sei zu klein gewesen. Dasselbe galt in Restaurants.

Du hast Skrupel, Essen wegzuschmeißen

Erstens kannst du dir Reste meistens für später einpacken, wenn du satt bist. Wenn du jedoch keine Aufbewahrungs- oder Kühlmöglichkeit für deine Essensreste zur Verfügung hast, dann hilft es Menschen, die unter Nahrungsnot leiden, auch nicht, wenn du die letzten Bissen einer Mahlzeit noch in dich hineinstopfst. Im Gegenteil: So gewöhnst du dich an größere Portionen und isst auch in Zukunft mehr. Damit verbrauchst du insgesamt mehr Nahrungsmittel. Stattdessen fragst du beim nächsten Mal besser gleich nach einer kleineren Portion.

Du packst keine Snacks für unterwegs ein

Wenn du keine gesunden Zwischenmalzeiten dabei hast, und doch länger auf die Bahn wartest als erwartet, dann bleibt oft nur der Bäcker von nebenan. Die leeren Kalorien hättest du dir sparen können, wenn du zum Beispiel geschnittenes Gemüse oder hart gekochte Eier bei dir gehabt hättest.

Du schläfst zu kurz

Dein Körper versucht Müdigkeit durch eine erhöhte Kalorienaufnahme zu kompensieren. Nach einer durchwachten Nacht hast du besonders starke Gelüste auf Süßigkeiten und hochkalorische Snacks. Achte also unbedingt auf deinen Schönheitsschlaf!

Du trägst deine alte, weite Kleidung

Neue, eng sitzende Kleidung motiviert ungemein, an deinem Abnehmziel festzuhalten. Die knackige Jeans hält dich nach einem ausgiebigen Mittagessen definitiv vom Frappuccino danach ab.

 

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Foto: Alena Ozerova / stock.adobe.com