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Muskelaufbau für Frauen – durch Krafttraining straff und sexy

Muskelaufbau für Frauen - Durch Krafttraining straff und sexy

Vor einigen Jahren wollten die meisten Frauen noch schlank sein und möglichst Size zero erreichen. Der Schlankheitswahn ist mittlerweile dem Trend zur fitten und durchtrainierten Figur gewichen, und auch bei Frauen sind Muskeln angesagt. Dabei haben die antrainierten Muskeln auch noch einen tollen Nebeneffekt: Sie straffen deinen Körper und erzeugen tolle, feste Rundungen. Wir zeigen dir, wie dir der Muskelaufbau gelingen kann, welche Übungen sich hierfür eignen und was du hierbei beachten solltest.

Warum sollte ich als Frau Muskeln aufbauen?

Immer mehr Frauen wollen nicht nur einen schlanken, sondern auch einen muskulösen Körper. Dies hat zum einen optische, aber durchaus aus gesundheitliche Gründe. Denn wenn du deinen Körper trainierst und deine Muskeln stärkst, kann dir das in vielen Situationen des Alltags helfen. Zum Beispiel brauchst du nicht jedes Mal männliche Unterstützung zu rufen, wenn du eine Kiste Wasser zu deiner Wohnung im dritten Stock tragen willst. Somit wirst du also deutlich selbstständiger und kannst viele Dinge selber erledigen, wofür du sonst Hilfe gebraucht hast.

Ein weiterer Vorteil von Krafttraining ist, dass du während der unterschiedlichen Übungen schön Kalorien verbrennst. Das Gute ist, dass der Kalorienverbrauch nicht nach dem Sport endet, sondern auch noch einige Stunden anschließend weitergeht. Somit kannst du also durch Muskelaufbautraining gezielt deinen Grundumsatz steigern. Das bedeutet im Gegenzug, dass du mehr essen kannst, ohne an Gewicht zuzulegen. Je mehr Muskelmasse du hast, desto mehr Fett kann dein Körper auch in Ruhe- oder Regenerationsphasen verbrennen.

Muskelaufbau mit Functional Training

Beim funktionellen Training nutzt du dein eigenes Körpergewicht, um Muskeln aufzubauen und dadurch einen straffen und sexy Körper zu bekommen. Viele Fitnessstudios bieten mittlerweile neben den herkömmlichen Geräten auch Functional Training an, du kannst viele Übungen aber auch ganz einfach zuhause durchführen.

Muskeln machen sexy

Wenn du ein etwas breiteres Becken hast, kannst du durch Muskelaufbau für einen Ausgleich sorgen, sodass die Proportionen optisch besser verteilt sind. Hast du dagegen eher ein breites Kreuz, solltest du den Trainingsschwerpunkt auf die Bein- und Po-Muskulatur legen. Somit können dir Muskeln helfen, eventuelle „Problemzonen“ zu kaschieren und dennoch sexy auszusehen. Denn wenn das Gesamtbild stimmt, fühlst du dich wohler und bekommst sicherlich auch von deinem Umfeld positives Feedback. Durch eine feste Taille und einen Knackpo kannst du trotz Muskeln deine Weiblichkeit betonen. Zudem kann ein durchtrainierter Körper auch zu einem besseren Selbstbewusstsein führen.

Muskelaufbau für Frauen

Welches Training eignet sich für den Muskelaufbau?

Es gibt zahlreiche Trainingsmethoden und Übungen, mit denen du an Muskeln zulegen kannst. Welches Workout dir am ehesten liegt, solltest du einfach ausprobieren und dann nach einigen Wochen schauen, wie sich dein Körper verändert hat. Eventuell macht es auch Sinn, verschiedene Trainingsmethoden miteinander zu kombinieren. Dabei arbeitest du dann zum Beispiel mit deinem eigenen Körpergewicht und auch mit unterschiedlichen Geräten, Hanteln und Kettlebells.

Unter anderem eignen sich folgende Übungen zum Muskelaufbau für Frauen:

Lieber an Geräten oder mit freien Gewichten trainieren?

Wenn du Muskeln aufbauen willst, solltest du ein abwechslungsreiches Workout durchführen, um möglichst viele Muskelpartien anzusprechen. Das bedeutet, dass du idealerweise sowohl mit Geräten wie auch mit freien Gewichten trainierst. Erstere haben den Vorteil, dass sie dich vor eventuellen Fehlhaltungen und damit auch vor Verletzungen schützen. Somit kann es gerade am Anfang, wenn du noch Anfänger bist, Sinn machen, zunächst mit Geräten zu trainieren. Am besten lässt du dir die einzelnen Übungen von einem Trainer zeigen, um sie danach möglichst sauber ausführen zu können.

Wenn du hingegen bereits etwas Erfahrung im Kraftsport gesammelt hast und dementsprechend auch weißt, wie du bestimmte Übungen durchführen musst, kannst du auch an einem sogenannten Kabelzugturm oder mit Hanteln trainieren. Dennoch solltest du auch immer Mal wieder einige Übungen an Geräten in deinen Trainingsplan einbauen. Denn dadurch kannst du möglichst viele Muskelgruppen ansprechen. Grundsätzlich ist das Training mit freien Gewichten in der Regel aber etwas effektiver. Denn hierbei musst du eine höhere Körperspannung aufbringen. Perfekt sind Übungen, die mehrere Muskelpartien gleichzeitig ansprechen.

Muskelaufbau Frauen

Fehlhaltungen vermeiden

Auch wenn du möglichst schnell Muskeln aufbauen willst, solltest du es nicht übertreiben. Denn wenn du deinen Körper überforderst, wird er streiken und zwingt dich zu einer Pause. Führe daher keine ruckartigen Bewegungen durch, sondern denke immer an deinen Rücken und an deine Gelenke. Um Ersteren zu schützen, verwende nur so viel Gewicht, wie du noch relativ einfach bewältigen kannst und keinesfalls in ein Hohlkreuz fällst. Zudem solltest du die Gewichte möglichst dicht an deinem Körper entlangführen. Bei diversen Bauchmuskel-Übungen, die du auf dem Rücken liegend ausführst, sollte dieser stets auf dem Boden verbleiben. Genauso wichtig ist, dass du beim Anspannen ausatmest und beim Entspannen einatmest.

Viele Wiederholungen und wenig Gewicht – oder doch besser umgekehrt?

Beides kann sinnvoll sein. Wenn du aber an Muskeln zulegen willst, solltest du besser wenige Wiederholungen mit viel Gewicht durchführen. Denn in einigen Studien wurde festgestellt, dass wenn mit ungefähr 20 % der Maximalkraft trainiert wird, keine oder wenn dann nur wenig Kraft aufgebaut werden kann. Es wird sogar angenommen, dass lange Einheiten bei einem Puls von 130 bis 140 ohne Spitzenbelastung Stresshormone erzeugen können, die den Muskelaufbau eventuell sogar hemmen. Besser ist es, grundsätzlich mit so viel Gewicht wie möglich zu arbeiten. Nur so kannst du ideale Reize setzen, die hierfür dringend benötigt werden. Mit dem Maximalgewicht führst du dann bei jeder Übung acht bis zehn Wiederholungen durch.

Anders als beim Fitnesstraining musst du beim Muskelaufbautraining immer an dein Limit gehen und so hart du kannst trainieren. Dennoch solltest du geduldig sein, bis du die ersten Ergebnisse erkennen kannst. Fange langsam an und steigere dich dann mit der Zeit, indem du das Gewicht stetig erhöhst. Denn dein Körper muss sich erst langsam an die für ihn noch ungewohnte Belastung gewöhnen und sollte keinesfalls überfordert werden. Wenn du bereits einige Monate trainierst und hierbei immer noch dieselben Gewichte verwendest, machst du irgendetwas falsch. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich von einem Fitnesstrainer beraten zu lassen.

Frauen Muskelaufbau

Sieben Tipps, um als Frau Muskeln aufzubauen

1. Ausreichend und richtig essen

Wenn du Muskeln aufbauen willst, reicht es nicht aus, regelmäßig und passend zu trainieren. Mindestens genauso wichtig ist es, dass du gesund, abwechslungsreich und ausgewogen isst. Denn eine richtige Ernährung ist die Grundlage für einen effektiven Muskelaufbau für Männer wie auch für Frauen. Grundsätzlich solltest du hierfür mehr Kalorien aufnehmen als verbrennen und auf eine eiweißreiche Ernährung achten. Wenn du Muskeln aufbauen willst, kannst du dich auch an bestimmte Diäten halten. Denn diese geben dir vor, welche Lebensmittel sich für dieses Vorhaben am besten eignen.

Ein Beispiel hierfür ist die sogenannte IIFYM-Diät (If it fits your macros). Diese nimmt, anders als viele andere Ernährungsformen, Rücksicht auf die jeweiligen körperlichen Voraussetzungen. Dadurch erhältst du ein Ernährungskonzept, das perfekt zu dir passt.

2. Nicht zu viel Cardio-Training durchführen

Da du mit Cardio-Training sehr viele Kalorien verbrauchst, solltest du die Einheiten unter Umständen etwas reduzieren. Denn sonst fällt es dir eventuell noch schwerer, Muskelmasse aufzubauen. Wenn du viele Kalorien verbrennst, musst du dementsprechend noch mehr essen. Und da der Körper diese benötigt, um sie in Muskelmasse zu verwandeln, solltest du etwas seltener auf den Heimtrainer oder auf das Laufband steigen. Um die Cardio-Einheiten sinnvoll zu ersetzen, kannst du stattdessen Kniebeugen durchführen. Denn auch diese können dafür verwendet werden, um die Beine zu trainieren. Das Gute ist, dass du hierbei aber deutlich weniger Kalorien verbrennst und damit nicht den Muskelaufbau störst, wie es beim Cardio-Training der Fall ist.

3. Nimm ausreichend Protein zu dir

Für einen effektiven Muskelaufbau ist es sehr wichtig, immer ausreichend Proteine aufzunehmen. Wenn du diese deinem Körper über den Tag verteilt zur Verfügung stellst, können sie ideal verwerten werden. Und dadurch wird der Muskelaufbau perfekt unterstützt. Wenn du zu wenig Protein zu dir nimmst, ist dies kaum möglich. Denn der Körper braucht Eiweiß für unterschiedliche Prozesse. Unter anderem wird es auch für die Regeneration nach dem Training benötigt. Und diese ist Voraussetzung dafür, dass deine Muskeln wachsen. Grundsätzlich kannst du deinen Körper bereits durch eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Protein versorgen. Wenn dir hierfür teilweise die Zeit fehlt, kannst du zusätzlich deinen Ernährungsplan mit Supplements ergänzen.

4. Gönne deinem Körper genug Ruhe

Auch wenn du möglichst schnell Muskeln aufbauen willst, solltest du deinem Körper regelmäßig Ruhephasen gönnen. Das bedeutet, dass du keinesfalls täglich trainieren, sondern auch Erholungstage einstreuen solltest. Denn in dieser Zeit können sich die Muskeln regenerieren und sind dann beim nächsten Workout wieder voll belastbar. An den Erholungstagen kannst du dann andere sinnvolle Dinge unternehmen, wie zum Beispiel einen ausführlichen Spaziergang mit deinem Hund. Oder du nutzt die Zeit, um leichtes Cardio-Training durchzuführen. Da es an diesen Tagen aber vor allem um Regeneration geht, reicht leichtes Radfahren völlig aus. Den Kraftraum solltest du allerdings meiden, auch wenn es dir vielleicht schwerfällt. Denn nur eine gut regenerierte Muskulatur kann volle Leistung bringen.

5. Trainiere bis zur Ermüdung

Um möglichst effektiv Muskeln aufbauen zu können, solltest du regelmäßig bis zur Erschöpfung trainieren. Das bedeutet, dass du am Ende der Einheit keine weitere Wiederholung mehr schaffst. Dadurch teilst du deinen Muskeln mit, dass sie idealerweise wachsen müssen, um die Belastung beim nächsten Mal besser auszuhalten. Versuche daher deinen Trainingsplan so zu gestalten, dass du am Ende jeder Übung komplett ausgepowert bist. Dadurch werden deine Muskeln ideal ermüdet und müssen daher auch stärker repariert werden, was dann im Idealfall zu einem besseren Wachstum führt.

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Die 12 größten Mythen und Irrtümer über den Eisprung

Die 12 größten Mythen und Irrtümer über den Eisprung

Ja, jede Frau im gebärfähigen Alter hat einen Zyklus. Über den weiblichen Zyklus kursiert sehr viel gefährliches, aber auch wirklich lustiges Halbwissen. Es wird getuschelt und gemunkelt. Spekuliert und diskutiert. Dabei ist eine schlauer als die andere. Glaube nicht alles, was du hörst. Wir räumen hier mit den häufigsten Mythen rund um deinen Eisprung auf.

Eisprung-Mythen entlarvt

Mythos Nr.1:
Frauen, die Leistungssport treiben, haben keinen Eisprung

Höchstens, wenn sie zu viel Testosteron schlucken. 😉 Zu viel und extremer Sport steigert die Fruchtbarkeit nicht unbedingt, aber ein Eisprung findet trotzdem statt. Nur weil eine Frau ein paar Muckis mehr hat, mutiert sie nicht gleich zum Mann.

Mythos Nr. 2:
Es sind mehrere Eisprünge innerhalb eines Zyklus möglich

Ja. Zweieiige Zwillinge sind das perfekte Beispiel dafür. Mehrere Eisprünge innerhalb eines Zyklus sind allerdings selten. Genau wie zweieiige Zwillinge. Tatsächlich können die Eizellen sogar von unterschiedlichen Spermien befruchtet werden. Es gibt tatsächlich Zwillinge, die verschiedenen Hautfarben haben.

Mythos Nr. 3:
Einige Frauen spüren ihren Eisprung

Ja. Es gibt tatsächlich Frauen, die ihren Eisprung spüren. Das Phänomen heißt Intermenstrualschmerz oder Mittelschmerz. Er kann mehrere Tage vor dem Eisprung auftreten. Der Schmerz wird durch den vergrößerten sprungreifen Follikel ausgelöst. Und tatsächlich können die Schmerzen recht stark sein.

Mythos Nr. 4:
Der Eisprung findet alle 14 Tage statt

Nein. Dieser Mythos hält sich hartnäckig, wie Kaugummi im Haar. Tatsächlich variiert der Tag des Eisprungs individuell. Der Eisprung findet etwa 10 bis 16 Tage vor dem Einsetzen der Menstruation statt. Denn die Zykluslängen können nämlich zwischen 23 und 35 Tagen betragen.

Mythos Nr. 5:
Der Coitus Interruptus ist sicher

Der Coitus Interruptus ist wohl die älteste bekannte Verhütungsmethode. Unterbricht der Mann vor der Ejakulation dem Sexakt, wird eine Frau nicht schwanger. Klar. Klingt einleuchtend, oder? Wir klären auf: Menschen, die diese Verhütungsmethode praktizieren, nennt man Eltern. Diese Methode funktioniert schlicht und ergreifend nicht. Spermien können auch schon partiell vor der Ejakulation ausschwärmen. Ein Mann kann seine Spermien schließlich nicht einzeln kontrollieren.

Mythos Nr. 6:
Am Tag des Eisprungs wird man garantiert schwanger

Das ist nur bedingt richtig. Eine Garantie für eine Schwangerschaft gibt es nicht. Nicht jede Eizelle kann befruchtet werden oder nistet sich erfolgreich ein. Bei manchen Frauen kann es sogar Jahre dauern, bis sie schwanger werden. Andere Frauen wiederum werden beim bloßen Anblick eines Penis schwanger.

Mythos Nr. 7:
Sex während der Periode ist sicher

Nur, wenn ihr während der Periode verhütet. Spermien sind nämlich echte Überlebenskünstler und können in Gebärmutter und Eileiter bis zu acht Tage überleben. Falls der Zyklus unregelmäßig sein sollte, haben die kleinen Jungs nicht vergebens ausgeharrt. Dann ist nämlich Babyparty-Alarm angesagt.

Mythos Nr. 8:
Die Temperaturmethode ist eine sichere Verhüttung

Misst Frau am Morgen direkt nach dem Aufstehen die Temperatur, zeigt diese den Eisprung an. Nach dem Eisprung steigt die Körpertemperatur nämlich um ein halbes Grad an. Mithilfe der Temperaturkurve lassen sich so die fruchtbaren Tage bestimmen. Super, oder? Doch diese Methode funktioniert nur bedingt. Aufstehen oder zu viel Bewegung können die Temperatur bereits verändern. Auch Krankheiten können die Messergebnisse verfälschen. Wichtig ist es, immer um die gleiche Zeit und an derselben Körperstelle zu messen. Das erfordert strikte Disziplin und Ordnung. Diese Methode eignet sich also eher für Frauen, die gerne schwanger werden wollen, um ihren Eisprung einzugrenzen.

Mythos Nr. 9:
Nach Absetzen der Pille wird Frau nicht so schnell schwanger

Falsch. Nach dem Absetzen der Pille kann eine Frau theoretisch sofort schwanger werden. Es kommt auf die Pille an und darauf, wie schnell sich der natürliche Zyklus einstellt. Zwar haben einige Frauen nach dem Absetzen der Pille mit einem unregelmäßigen Zyklus zu tun, das muss aber nicht so sein.

Mythos Nr. 10:
Eine Frau, die stillt, kann nicht schwanger werden

Ach, wenn das Leben so einfach wäre … Tatsache ist: Das Milchbildungshormon Prolaktin kann den Eisprung hemmen. Je öfter am Tag eine Mutter ihr Baby stillt, desto mehr Prolaktin wird ausgeschüttet. Kommt es allerdings zu längeren Verzögerungen der leckeren Milchmahlzeit, kann sich der Prolaktingehalt reduzieren. Und dann kann auch ein Eisprung die Folge sein. Auch wenn du stillst, solltest du ab Ende des Wochenflusses über eine sichere Verhütung nachdenken.

Mythos Nr. 11:
Auf die Sexstellung kommt es an, damit Frau schwanger wird

Klar, wer während eines Handstands Sex hat, wird sofort schwanger. Nein, irgendwelche verrückten Sexstellungen funktionieren nicht wirklich. Sind aber lustig. Ob eine Frau schwanger wird, hängt von ganz anderen Faktoren ab. Doch eine verrückte Sexstellung kann sicherlich nicht schaden.

Mythos Nr. 12:
Ein Ovulationstest zeigt einen Eisprung an

Ja, ein Ovulationstest funktioniert ähnlich wie ein Schwangerschaftstest: Er reagiert auf den Anstieg bestimmter Hormone im Urin. Beim Ovulationstest wird das sogenannte luteinisierende Hormon, LH-Hormon, gemessen. Die Teststreifen geben aber nur eine grobe Orientierung. Zeigen die Teststreifen ein positives Ergebnis an, dann mal ran an den Mann.

Dieser Artikel zu einem Gesundheitsthema ist nicht für Selbstdiagnosen gedacht und kann eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen.

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So kannst du deine eigenen Selbstheilungskräfte aktivieren

So kannst du deine eigenen Selbstheilungskräfte aktivieren

Unser Körper ist ein kleines Wunderwerk, das alles Nötige bereits in sich trägt und die Fähigkeit besitzt, sich vollständig selbst zu regenerieren. Jeder Mensch hat also die Möglichkeit der Selbstheilung zur Verfügung, wenn man weiß wie es geht.

Die Psychoneuro-Immunologie erforscht schon lange diese sogenannten Selbstheilungskräfte und die Zusammenhänge zwischen positiven und negativen Einflüssen auf Psyche und Körper. Als deutlichen Beweis für diese Zusammenhänge kann man sehen, dass Belastungen von außen oft dazu führen, dass der Körper krank wird. Stress, emotionale Probleme und Ängste führen direkt dazu, dass man auch eine körperliche Erkrankung bekommt. Das Abwehrsystem funktioniert durch die psychischen Belastungen nicht mehr ausreichend.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass eine starke und positive Psyche in der Lage sein müsste, auch den Körper stark und gesund zu erhalten oder zu machen.

Tatsächlich besitzen wir alle dazu nötigen Voraussetzungen, denn unser Körper ist bereits daraufhin angelegt, sich selbst zu heilen und ständig zu regulieren. Verletzungen und Knochenbrüche heilen, Gifte werden ausgeschwemmt und abgebaut, Erreger werden vom Immunsystem abgewehrt. Wie gut oder schlecht dieses System aber im Ernstfall funktioniert, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Woran liegt es aber, dass manche Menschen scheinbar komplett auf die Selbstheilungskräfte zugreifen und sich darauf verlassen können, während andere Menschen ständig krank werden? Das Potenzial der eigenen Selbstheilungskräfte kannst du nur ausschöpfen, wenn du dich dessen bewusstwirst. Wer weiß, dass diese Kräfte vorhanden sind und sich auf sie verlässt, hat schon viel gewonnen.

Die Aktivierung dieser Kräfte hängt zu einem großen Teil davon ab, dass du an sie glaubst. Das siehst du schon allein an der Wirkung des Placeboeffektes. Ein Medikament mit Placeboeffekt beinhaltet keinerlei Wirkstoffe, doch durch den Glauben des Patienten werden die Selbstheilungskräfte aktiviert. Das ist auch ohne eine Placebopille möglich, indem du diese Kräfte anerkennst und bewusst einsetzt, durch positive Gedanken und den Glauben an ihre Wirksamkeit.

Wenn du deine Gedanken ins Positive veränderst, löst du innere Blockaden, die den Körper krankmachen. Denn wer ständig daran denkt und davon spricht, krank zu sein, der blockiert die Möglichkeit, gesund zu werden.

Selbstheilungskräfte

Was steht der Selbstheilungskraft im Weg?

Ein Leben voller Ängste (etwa vor der Zukunft), Zweifeln (etwa an den eigenen Fähigkeiten) und ständig gegenwärtigem Stress ist die perfekte Brutstätte für alle möglichen Krankheiten. Die Psyche ist dadurch so mit emotionalen Belastungen beschäftigt, dass sie nicht mehr in der Lage ist, sich um die körperliche Gesundheit zu kümmern. Oftmals wirst du in solchen Lebensphasen krank, denn eine Krankheit zwingt zur Ruhe und Auszeit. Unterbewusst holst du dir so genau das, was du benötigst: Entspannung und genug Zeit, die Kraftreserven wieder aufzufüllen.

Auch unterdrückte Emotionen wie Wut oder Trauer führen oft zu körperlichen Krankheiten. Die Psyche zeigt so, dass sie von dem Druck überfordert ist und sich nicht mehr darum kümmern kann, den Körper zur Erregerabwehr zu aktivieren. Es ist dann höchste Zeit, sich wieder auf sich selbst zu konzentrieren und sich Zeit zu nehmen für die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse.

Wer dann nur Medikamente einwirft, um möglichst schnell wieder einsatzfähig zu sein, der vernachlässigt sich selbst. Er ignoriert deutliche Zeichen der persönlichen Kräfte und beraubt sich so seiner Möglichkeiten zur völligen Selbstheilung. Die moderne Medizin fokussiert sich leider meistens auf die Bekämpfung von Symptomen und nicht um die Vermeidung von den zu Grunde liegenden Problemen. Daher ist es eine wichtige Aufgabe für jeden bewussten Patienten, die eigenen Selbstheilungskräfte zu kennen und zu unterstützen.

Das hat positiven Einfluss auf die Selbstheilungskräfte:

Zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte des Körpers gibt es viele wichtige Aspekte. Am wichtigsten sind die eigenen Gedanken und Worte. Was du selbst glaubst und aussprichst, wirkt auf das Unterbewusstsein wie ein Aktivierungscode. Die ständige Wiederholung von positiven Gedanken und Worten führt zum Glauben daran. Und dieser kurbelt all die wundervollen Prozesse im Körper an, die zur schnellen Besserung führen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist ganz einfach: Viel Lachen! Lachen und Fröhlichkeit führen zur Ausschüttung von Serotonin, dem Glückshormon. Dieses Hormon hat rundum guten Einfluss auf alle Prozesse im Körper. Es führt dazu, dass du dich in Rekordzeit gesund und glücklich fühlst. Und dieses Gefühl verstärkt wiederum den hilfreichen und selbstheilungs-aktivierenden Glauben daran, dass bald alles viel besser ist.

Ein entspannter Geist wohnt in einem entspannten Körper. Durch das Erlernen bewusster Entspannungsmethoden wie zum Beispiel Yoga, Meditation, oder autogenem Training, trägst du aktiv dazu bei, dass die Psyche beste Voraussetzungen hat. Entspannungsmethoden sorgen für eine ruhige Grundhaltung im Leben. Sie lockern die Muskeln auf sanfte Weise und stärken außerdem das Vertrauen in die eigenen Kräfte.

Ein gesunder Lebensstil unterstützt den Körper optimal dabei, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Wenn du für genügend Schlaf sorgst, dich regelmäßig bewegst und dich vollwertig, ausgewogen und frisch ernährst, versorgst du dich mit den besten Bausteinen.

Aus diesen Zutaten kann der Körper auch tatsächlich ein gutes Gesamtkonzept basteln. Zusätzlich glaubst du selbst auch eher daran, dass dadurch alles Nötige für deine eigene Gesundheit zur Verfügung steht. Und der Glaube ist bekannterweise das Wichtigste!

Um die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren ist es außerdem wichtig, immer im Augenblick zu leben. Wenn du dich zu sehr mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigst, erlaubst du dir selbst nicht, das Beste aus dem gegenwärtigen Moment herauszuholen.

Viele Möglichkeiten, Psyche und Körper gesund zu halten und zu stärken, entgehen dir dadurch, dass du nicht achtsam lebst. Achtsamkeit und das bewusste Leben in der Gegenwart sind ein wichtiger Weg, um stets genügend Kraftreserven zur Verfügung zu haben.

 

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Diese Sätze machen Männer richtig heiß!

Diese Sätze machen Männer richtig heiß!

Ganz egal, ob in einer festen Beziehung oder bei einem One-Night-Stand: Dirty Talk kann guten Sex noch besser machen. Besonders viele Männer stehen auf heißes Bettgeflüster – und in manchen Fällen fordern sie Frauen sogar offen dazu auf, schmutzige Worte im Bett zu finden.

Männer stehen auf Frauen, die nicht auf den Mund gefallen sind und offen darüber sprechen, was ihnen gefällt – und die dem Mann sagen, was er mit ihnen anstellen soll. Scheu dich deshalb nicht davor, anschaulich zu kommentieren, was bei euch zwischen den Laken gerade geschieht, was dich so richtig scharfmacht und was an deinem Partner besonders sexy ist.

Selbst vermeintlich selbstbewusste Männer freuen sich über jede Form der Anerkennung – auch und gerade im Bett. Schließlich wollen sie alles richtigmachen und dir ein heißes Erlebnis bescheren. Viele Männer sind deshalb dankbar, wenn du ihnen sagst, was dich besonders anturnt oder was du dir von ihnen wünscht. Dirty Talk kann auch das Sexleben in einer langjährigen Beziehung wieder auffrischen.

Wenn du euren Sex mit etwas Dirty Talk bereichern möchtest, dann sei dabei möglichst direkt. Umständliche Umschreibungen und zögerliche Aussagen wirken wenig selbstbewusst. Männer stehen auf Frauen, die wissen, was sie wollen – und die das auch beim Sex einfordern. Er wird dir deine Wünsche nur zu gerne erfüllen!

Wenn ihr bisher keine oder kaum schmutzige Gespräche beim Sex hattet, dann kannst du dich erstmal an die Sache herantasten und schauen, wie er auf deine Aussagen reagiert.

Auf diese Sätze stehen die meisten Männer:
 

  • „Nimm mich!“
  • „Mach mit mir, was du willst!“
  • „Ich will dich ganz tief in mir spüren!“
  • „Du machst mich so scharf!“
  • „Du bist so heiß!“
  • „Ich will deinen harten Penis in mir spüren!“
  • „Spritz mir ins Gesicht!“
  • „Besorg’ es mir so richtig!“
  • „Du machst mich so feucht!“
  • „Steck deinen prallen Penis in meine feuchte Pussy!“
  • „Nimm mich hart ran!“
  • „Ich will dich tief in mir spüren. Jetzt sofort!“

 

Wenn du bestimmte sexuelle Fantasien hast, sprich diese offen an. Das zeigt deinem Partner, dass du ihm vertraust – und wird ihn vermutlich selbst ziemlich scharfmachen.

Was passt, hängt nicht zuletzt von dir als Person und natürlich von deinem Partner im Bett ab. Wenn du bisher sehr schüchtern beim Sex warst, solltest du es zu Anfang nicht gleich mit dem Dirty Talk übertreiben – andernfalls könnte es leicht unglaubwürdig wirken. Erlaubt ist, was dir entspricht und was du tatsächlich auch so meinst.

Übrigens: Dirty Talk ist nicht nur für den Sex an sich geeignet. Wenn du deinem Freund oder Sexpartner eine heiße Nachricht schickst, kann er es garantiert kaum erwarten, dich zu sehen und mit dir zwischen den Laken zu verschwinden. Oder du hauchst deinem Freund während des Einkaufsbummels sinnliche Worte ins Ohr – und kannst dich schon mal auf das heiße Erlebnis zuhause freuen.

Unser Tipp:

 

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Ketogene Diät: So funktioniert das No-Carb-Ernährungsprinzip

Ketogene Diät: So funktioniert das No-Carb-Ernährungsprinzip

Häufig wird im Zusammenhang mit der sogenannten ketogenen Diät von einer Wunderdiät gesprochen, mit der du besonders schnell abnehmen kannst. Doch funktioniert sie wirklich, und was gilt es hierbei zu beachten?

Was heißt überhaupt ketogen?

Der Begriff „ketogen“ leitet sich von Ketose ab. Grundsätzlich wird gesagt, dass der menschliche Körper wenigstens geringe Mengen an Kohlenhydraten braucht, um richtig arbeiten zu können. Kommt es zu einem Mangel, werden spezielle Fette in der Leber in sogenannte „Ketokörper“ umgewandelt. Und diese dienen dann als eine Art Kohlenhydrat-Ersatz und lassen sich für die Energiegewinnung nutzen. Dieser Zustand wird dann als Ketose bezeichnet.

Welche Vorteile hat eine ketogene Ernährung?

Wenn du dich ketogen ernährst, wirst du auf Dauer an Gewicht verlieren und das gesund. Denn durch den hohen Fett- und Proteingehalt wirst du deutlich weniger Heißhungerattacken bekommen. Und genau diese häufig dafür verantwortlich, dass du unnötige Pfunde zulegst und andere Diäten scheitern. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass die ketogene Diät dabei helfen kann, folgende Krankheiten zu vermeiden und die Beschwerden zu lindern:

  • Epilepsie
  • Akne
  • Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Krebs
  • Alzheimer

Zudem kannst du dein Herz stärken, wenn du dich ketogen ernährst.

Wie setzt sich eine ketogene Ernährung zusammen?

Bei einer ketogenen Diät deckst du deinen Energiebedarf durch folgende Stoffe:

  • 60 Prozent Fett
  • 35 Prozent Proteine
  • 5 Prozent Kohlenhydrate

Welche Lebensmittel sind nicht erlaubt?

Wenn du dich ketogen ernähren willst, solltest du vor allem auf Lebensmittel verzichten, die reich an Kohlenhydraten sind. Daher sollten folgende Dinge nicht oder wenn dann nur sehr selten auf dem Speiseplan stehen:

  • Getreideprodukte (Nudeln, Reis, Müsli)
  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Kichererbsen und Linsen)
  • Knollen- und Wurzelgemüse (Kartoffeln, Möhren und Pastinaken)
  • Zuckerhaltige Lebensmittel (Süßigkeiten, Softdrinks und Kuchen)
  • Fertiggerichte und Gewürzmischungen, da sie meistens große Mengen an Zucker enthalten
  • Ungesunde Fette aus industriell hergestelltem Pflanzenöl oder Mayonnaise
  • fettarme Diätprodukte
  • große Mengen Alkohol
  • zuckerfreie Diätprodukte, da sie oft sogenannte Zuckeralkohole enthalten

 

Erlaubt sind dagegen folgende Lebensmittel und Speisen:

  • Fleisch (Steak, Schinken, Geflügel)
  • Fettiger Fisch (zum Beispiel Lachs, Thunfisch oder Forelle)
  • Milchprodukte (Milch, Joghurt, Sahne, Käse)
  • Nüsse und diverse Samen
  • kohlenhydratarmes Gemüse (zum Beispiel Tomaten, Zwiebeln, Avocados und unterschiedliches grünes Gemüse)
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika, Kräuter)
  • gesunde Öle (sogenanntes natives Olivenöl, Kokosöl oder Avocadoöl)

Ketogene Lebensmittel

Bereite dich passend auf die Diät vor

Natürlich kannst du von heute auf morgen aufhören, Kohlenhydrate zu essen. Allerdings kann es sein, dass dein Körper davon nicht ganz so begeistert ist. Besser ist es, die Menge an Kohlenhydraten langsam zu reduzieren und dann irgendwann ganz auf diese zu verzichten.

Was muss ich bei der ketogenen Diät noch beachten?

Zunächst einmal solltest du mehr Kalorien aus gesunden Fetten (einfach gesättigte oder Omega-3-Fettsäuren) aufnehmen. Obst ist zwar nicht ganz verboten, da es auch viele gesunde Stoffe enthält (zum Beispiel verschiedene Vitamine), dennoch solltest du nur kleine Mengen verzehren. Grundsätzlich solltest du nur essen, wenn du auch wirklich Hunger hast. Das kann unter Umständen auch einmal bedeuten, dass du an einem Tag eventuell nur eine Mahlzeit zu dir nimmst.

Wichtig ist auch, dass du dir nicht von anderen Menschen vorschreiben lässt, was du essen sollst. Wenn deine Mitarbeiter in der Kantine zum Beispiel etwas bestellen, das viele Kohlenhydrate enthält, musst du das nicht auch tun. Und wenn du satt bist und sich noch Reste auf dem Teller befinden, solltest du dir die Mahlzeit für später zur Seite stellen. Bei der ketogenen Diät musst du in der Regel keine Kalorien zählen. Höre besser auf deinen Körper und dein Hungergefühl. Wichtig ist auch, dass du täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser trinkst, um Verstopfungen zu vermeiden. Und wenn du Lust auf Süßigkeiten hast, greife nicht zu Chips oder Schokolade, sondern zu gesunden Alternativen wie Macadamia Nüssen oder Avocados.

Fazit

Die ketogene Diät kann wirklich funktionieren. Allerdings ist es wichtig, dass du auf die passende Ernährung achtest und dich strikt an den Speiseplan hältst. So hilft dir diese Art der Diät dabei, gesund abzunehmen. Zudem lassen sich unter Umständen auch Krankheiten vermeiden oder die Beschwerden bereits vorhandener Krankheiten lindern.

 

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Resilienz: So stärkst du deine seelische Widerstandsfähigkeit

Resilienz: So stärkst du deine seelische Widerstandsfähigkeit

Als Resilienz wird die Fähigkeit bezeichnet, Krisen zu bewältigen und gestärkt daraus hervor zu gehen. Eine Lebenskrise zu überstehen, ohne psychischen Schaden davon zu tragen, setzt diese seelische Widerstandsfähigkeit voraus. Daher wird die Resilienz auch gerne als das Immunsystem der Seele bezeichnet.

Stress, Sorgen, Ängste und Probleme führen bei jedem Menschen zu Lebenskrisen, aus denen viele ohne fremde Hilfe nicht herausfinden. Besonders resiliente Menschen verfügen jedoch über viele Faktoren, die ihnen Stärke verleihen und sie befähigen, solche Phasen zu überstehen und sogar Lehren, Lebenserfahrungen und Kraft heraus zu ziehen. Sie sind weniger verletzbar als Menschen mit geringerer Resilienz und haben eine generell positivere Einstellung zum Leben, auch allen Schwierigkeiten zum Trotz.

Lange Zeit herrschte der Glaube, diese Einstellung entstehe dadurch, dass diese Menschen durch Abhärtung besonders belastbar wurden. Inzwischen weiß man jedoch, dass nicht außergewöhnliche Belastbarkeit zur Resilienz führt, sondern im Gegenteil die Fähigkeit, auf sich selbst zu achten. Sich immer mehr aufzuhalsen, um sich abzuhärten und quasi zu trainieren, führt also nicht zu einer stärkeren Widerstandsfähigkeit, sondern nur schneller zur Überforderung.
 

Was macht die Resilienz eines Menschen aus?

Die Grundlage für die eigene Resilienz wird bereits in der frühen Kindheit gebildet. Dabei kommt es auf viele Faktoren an, welche die kindliche Psyche stärken und positiv beeinflussen. Einige Beispiele dafür sind die vermittelte Sicherheit, optimistische Lebenseinstellung und der von den Eltern vorgelebte Umgang mit Schwierigkeiten.

Doch auch im Erwachsenenalter lässt sich die eigene Resilienz noch positiv beeinflussen. In der Forschung wurden verschiedene Eigenschaften festgestellt, die zu seelischer Widerstandsfähigkeit beitragen.
 

Das sind einige sogenannte Resilienzfaktoren:

  • Die Akzeptanz von negativen Aspekten des Lebens und dennoch ein grundlegender Optimismus.
  • Das Vorhandensein und die Orientierung an einem hilfreichen menschlichen Netzwerk, also Familie, Freunde und Gleichgesinnte, die Hilfe und Stütze sein können.
  • Übernahme der Verantwortung für das eigene Leben, das bedeutet, dass Entscheidungen getroffen werden und das Leben aktiv gelebt wird, ohne die Schuld für Fehlentwicklungen ständig anderswo zu suchen.
  • Lösungsorientierung, also stets die Suche nach Optimierung, anstelle von Selbstmitleid und Schuldzuweisungen.
  • Der Glaube an die Selbstwirksamkeit und ein positives Selbstbild.
  • Ein realistischer Blick auf gesetzte Ziele, unkontrollierbare Entwicklungen und auch unvermeidbare Schicksalsschläge (etwa die Akzeptanz von Veränderungen, oder dem Tod als Teil des Lebens).

 

Tipps zur Verbesserung der eigenen Resilienz

Wenn du deine seelische Widerstandsfähigkeit stärken möchtest, gibt es viele Möglichkeiten, das im Alltag zu üben. Folgende Tipps können dir helfen, deine eigene Resilienz zu pflegen und zu fördern:

» Um Kraft zu tanken, die du in Krisen anzapfen kannst, solltest zu lernen abzuschalten. Am besten geht das zum Beispiel durch Meditation, oder das Erlernen einer Entspannungsmethode. Tägliche Entspannung versorgt dich mit Kraftreserven, die dir im Notfall helfen und dich außerdem im täglichen Leben unterstützen, indem du eine gelassenere Grundhaltung hast.

» Erholung kannst du dir auch durch kreatives Abschalten verschaffen. Durch künstlerische Tätigkeiten oder ein Hobby, bei dem du vor allem deine Hände und deine Kreativität nutzt, gelangst du in einen sogenannten Flow. Du grübelst dann nicht mehr nebenbei über alles Mögliche, sondern bist völlig vertieft in deine Tätigkeit. Das sorgt für erholsame Ruhe und Leichtigkeit, und zugleich entsteht das gute Gefühl, etwas Eigenes zu erschaffen.

» Du kannst dir angewöhnen, Veränderungen und Krisen zu akzeptieren und nicht als unüberwindbar anzusehen. Wenn du akzeptierst, dass das Leben ständig im Wandel ist und sich entwickelt, musst du nicht mehr gegen jede Veränderung ankämpfen. Kannst du dir dann noch angewöhnen, Krisen als Entwicklungsmöglichkeiten zu sehen, die auf lange Sicht einen Zweck erfüllen, ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Dafür kannst du rückwirkend über vergangene Veränderungen nachdenken und feststellen, was sie langfristig Positives bewirkt haben.

» Nichts gibt so viel Halt und Kraft, wie ein stabiles soziales Netz voller Menschen, die dir am Herzen liegen. Wenn du deine sozialen Beziehungen pflegst, hast du in Krisenzeiten immer jemanden, der dich unterstützt, dir zuhört und auf deiner Seite ist. Umgib dich mit Menschen, auf die du dich verlassen kannst und die dich verstehen. Und vergiss dabei nicht, dass Beziehungen immer auf Gegenseitigkeit beruhen.

» Glaube an sich selbst und arbeite an einem positiven Selbstbild. Erinnere dich täglich an alles, was du schon geschafft hast, alles was du kannst und bist. Wenn du stets vor Augen hast, wie weit du im Leben bisher schon gekommen bist, dann kannst du dir auch sicher sein, zukünftige Herausforderungen und Aufgaben ebenso gut zu schaffen. Du kannst dir dafür Motivationskarten schrieben oder ein Tagebuch führen.

» Setze dir realistische Ziele und verfolge sie aktiv. Ziele zu haben ist wichtig, um dem eigenen Leben einen Sinn zu verleihen und zu wissen, wofür man sich mit aller Kraft einsetzen möchte. Erreichbare Ziele verleihen Energie und machen aktiv, so dass man sich nützlich fühlt und Antrieb hat. Schwierigkeiten lassen sich viel leichter überwinden, wenn man weiß, wofür man langfristig kämpfen möchte.

» Bemühe dich, stets das große Ganze zu sehen. Es gibt im Leben immer eine langfristige Perspektive, die kurzfristige Probleme und Krisen kleiner und unbedeutender erscheinen lässt. Überlege dir bei jedem Hindernis in deinem Leben, welch geringen Einfluss dieses tatsächlich auf das Gesamtbild hat. So kannst du die Lösung entspannter angehen und weißt, dass dein Leben nicht bei jeder kleinen Krise ruiniert ist.

» Gewöhne dir an, bei Rückschlägen immer einen neuen Versuch zu wagen. Betrachte es nicht als Strafe, sondern als Übung, wenn du etwas nochmals versuchen musst. Meistens lernst du etwas aus Rückschlägen und letztendlich kommt ein viel besseres Ergebnis dabei heraus. Es muss auch nicht immer exakt das gleiche sein, du kannst den nächsten Versuch anpassen, überdenken und optimieren. Hauptsache du gibst nicht sofort alles auf.

» Lerne, deine Krisen zu reflektieren. Das bedeutet, dass du sie ausführlich überdenkst, auseinanderpflückst und hinterfragst. Überlege dir, wie sie entstanden sind, warum und wie genau sie sich entwickelt und was sie verursacht haben. Du kannst aus jeder Lebenskrise sehr viel lernen, und Ähnliches in Zukunft vermeiden, wenn du dazu fähig bist, sie zu reflektieren. Dazu kannst du dir auch Hilfe von einem guten Freund holen, mit dem zusammen du der Krise auf den Grund gehst.

 

Foto: SanneBerg / Getty Images

Warum du EMOM Workouts in deinen Trainingsplan aufnehmen solltest

Warum du EMOM Workouts in deinen Trainingsplan aufnehmen solltest

Wenn du online auf der Suche nach effektiven Workouts warst, hast du wahrscheinlich schon mal die Abkürzung EMOM gelesen. Dieser Begriff steht für „Every Minute On the Minute“, aber wie bei so vielen Ausdrücken im Fitnessbereich ist nicht gleich klar, wie so ein Training aussehen soll. Dabei ist EMOM eine großartige Option, noch mehr aus deinem Workout herauszuholen.

Was genau bedeutet EMOM Workout?

Bei einem EMOM Training werden die Übungen in einer vorgegebenen Reihenfolge und Wiederholungszahl in einer zuvor festgelegten Gesamtdauer absolviert. So weit so bekannt, aber für jede Übung ist immer nur eine Minute Zeit. Das bedeutet, dass deine Ruhezeit auch in dieser Minute eingebaut ist. Je schneller du die Übungen machst, desto länger ist deine Pause. Sobald du die erste Übung abgeschlossen hast und die erste Minute vorbei ist, gehst du zur zweiten Übung weiter. Es ist daher ein leistungsstarkes Training das dynamisch mit der Work-Rest-Periode spielt, so bleibst du fokussiert und kannst ganz einfach deinen Trainingsfortschritt verfolgen.

Wie funktioniert so ein Training?

Im Normalfall sollten solche Trainingseinheiten zwischen 10 und 20 Minuten lang sein. Je nach Übung und Anzahl der Wiederholungen kann das Workout auch länger oder kürzer gestaltet sein. EMOMs können ganz unterschiedlich eingesetzt werden. Wenn du ein intensives Krafttraining machst, reichen oftmals 5 Übungen mit jeweils 10 Wiederholungen aus. Um beispielsweise ein Techniktraining zu machen, kannst du das Training auch auf eine Übung reduzieren, die aber dafür fünf Mal pro Minute durchgeführt wird.

Bei EMOM kann genau gemessen werden wie sich deine Fitness mit der Zeit verbessert. Benötigst du beispielsweise zu Beginn 40 Sekunden für zehn Liegestütze und nach einiger Zeit nur mehr 30 Sekunden, so kannst du deinen Erfolg ganz einfach ablesen. Allerdings solltest du, wenn du Trainingserfolge haben möchtest, regelmäßig trainieren, im besten Fall 2- 3 Mal in der Woche. Möchtest du nicht nur deine Fitness verbessern, sondern auch Abnehmen, so kannst du so ein Workout sogar jeden Tag absolvieren.

Welche Vor- und Nachteile bietet ein EMOM Workout?

Es gibt jede Menge positive Effekte beim Absolvieren dieses Trainings, aber auch einige Nachteile, auf die du achten solltest:

Vorteile EMOM:

  • Sie können sehr variabel eingesetzt werden.
  • Es ist ein kurzes und effizientes Training.
  • Der Trainingsplan kann individuell herausfordernd gestaltet werden.
  • Diese Art von Workout kann mit allen Übungen und Geräten durchgeführt werden.
  • Die Aufmerksamkeit kann sowohl auf Koordination, Beweglichkeit und Kraft, aber auch auf Ausdauer gelegt werden.

Nachteile EMOM:

  • Durch eine hohe Anzahl von Wiederholungen kann es zu einer schlechten Ausführung der Übungen kommen.
  • Zeichnet sich das Training durch zu wenige Wiederholungen aus, so wird kein intensiver Trainingsreiz gesetzt.
  • Für Anfänger ist es oft schwer umzusetzen.

EMOM Training

5 Gründe, warum du EMOM Training machen solltest

1. Das Training ist zeiteffizient

Da es zwischen den Übungen nur sehr kurze Pausen gibt, ist das gesamte Workout kürzer als normal. Genau das ist ein großer Vorteil, denn dadurch lässt es sich optimal in den stressigen Alltag einbauen. Eine Pause ist grundsätzlich dafür da, dem Muskel, der eben trainiert wurde, eine Erholung zu gönnen. So ein Training sollte also so gestaltet werden, dass beispielsweise zuerst die Beine mit Kniebeugen trainiert und danach Klimmzüge gemacht werden, um den trainierten Muskeln trotzdem ein wenig Ruhe zwischen den Übungen zu geben.

2. Das zentrale Nervensystem wird geschont

Jedes Training belastet das zentrale Nervensystem. In einem normalen Training kommt es durch etwas längere Pausen zu einem ständigen Auf und Ab zwischen Anstrengung vor einem Satz Übungen und der Erholung danach. Gerade durch diesen Wechsel ist die psychische Belastung größer als bei einem EMOM Workout. Hier bleibst du aufgrund der kurzen Pausen mehr oder weniger im selben mentalen Zustand, wodurch das zentrale Nervensystem, trotz hohen Volumens, geschont wird.

3. Ein Ausdauerreiz wird gesetzt

Mit Hilfe des EMOM Trainings wird nicht nur die Kraft trainiert, sondern auch die Ausdauer. Du wirst währenddessen ganz sicher kräftig ins Schnaufen kommen. Damit kannst du beides gut miteinander kombinieren und trainierst Kraft und Ausdauer innerhalb nur eines Trainings. Na, wenn das kein Grund ist gleich damit anzufangen.

4. Deine Arbeitskapazität wird erhöht

Mit Arbeitskapazität ist in diesem Zusammenhang gemeint, dass deine Fähigkeiten, ein Training zu absolvieren erhöht werden. Je höher die Arbeitskapazität ist, desto mehr kann trainiert werden.

5. Du lernst zu einem bestimmten Zeitpunkt maximal leistungsfähig zu sein

Bei einem normalen Training machst du dich vor jedem Satz erst einmal bereit, bevor du anfängst. Ein EMOM Workout kann dabei helfen zu lernen, auf Knopfdruck sozusagen „on“ zu sein. Aufgrund der kurzen Pausen bleibt hier keine Zeit zwischen den Übungen, sich lange auf den nächsten Satz vorzubereiten, denn der Timer läuft gnadenlos weiter. Mithilfe so eines Trainings lernst du wie ein Sprinter punktgenau maximal leistungsfähig zu sein.

Fotos: Lorado; mihailomilovanovic / Getty Images

Krankheits-Fotos auf Social-Media-Plattformen: Wichtig für die Betroffenen

Krankheits-Fotos auf Social-Media-Plattformen

Alice Weekes leidet seit Jahren unter starker Schuppenflechte. Die junge Engländerin postet drastische Bilder von sich im Internet, erhält dafür Anerkennung und Aufmunterung. So wie Alice bekennen sich zahlreiche Betroffene öffentlich zu der Hauterkrankung, die sich in unschönen roten Stellen auf der Haut äußert. Facebook und Instagram sind davon offenbar wenig begeistert: Die Netzwerke sollen vorübergehend etliche Schuppenflechte-Aufnahmen gelöscht haben.
 

Öffentliches Bekenntnis hilft Betroffenen

Alice Weekes aus Fareham im Süden Englands leidet unter einer extremen Form der Hautkrankheit Psoriasis, so der medizinische Begriff für Schuppenflechte. Kommt es zu einem Krankheitsschub, sind mitunter mehr als zwei Drittel ihres Körpers mit roten Flecken übersät!

Lange fühlte sich die 18-Jährige so unwohl in ihrer Haut, dass sie kaum mehr das Haus verlassen wollte und sich beim Einkaufen hinter dickem Make-up und unter einem Berg von Kleidung versteckte.

Als Alice erfuhr, dass auch im Rampenlicht stehende Promis wie Kim Kardashian unter Psoriasis leiden, wusste sie: „Ich bin nicht allein“. Und beschloss: „Ich will mich nicht mehr verstecken!“ Sie veröffentlichte auf Instagram Fotos von ihrer mit den Schuppenflechte-Symptomen übersäten Haut, um sich öffentlich zu ihrer Erkrankung zu bekennen und andere Betroffene zu ermuntern, es ihr gleich zu tun. Das öffentliche Bekenntnis hat Alice Selbstbewusstsein verliehen – und ihr geholfen, mit der Krankheit gelassener umzugehen.
 

GetYourSkinOut

 

Psoriasis-Fotos passen nicht zum schönen Social-Media-Schein

So wie Alice posteten viele Patienten ihre Psoriasis-Fotos. Die Beiträge versehen sie mit Hashtags wie #GetYourSkinOut und #psoriasiscommunity. Für die Social-Media-Welt anscheinend zu viel des Guten – Facebook und Instagram sollen vorübergehend viele der Krankheitsaufnahmen gelöscht haben.

Die Bilder entsprechen nicht dem Schönheitsideal, wie es bei Facebook und insbesondere Instagram gepflegt wird. Doch die von vielen als Zensur empfundene Löschaktion provozierte heftigen Protest. Die britische Psoriasis Association startete sogar die Petition „Stop the Censorship of Psoriasis on Social Media“. Die Kritik zeigte offenbar Wirkung: Facebook und Instagram sollen die Aufnahmen wieder zulassen.

 

Schuppenflechte: Hoher Aufklärungsbedarf

Schuppenflechte ist kein Randphänomen, die chronisch-entzündliche Hauterkrankung ist weit verbreitet: Weltweit gibt es geschätzt etwa 125 Millionen Erkrankte. Kommt es zu einem Schub, bilden sich auf der Hautoberfläche juckende rote Flecken mit silbrigen Schuppen. Das hat oft zur Folge, dass Betroffene angestarrt und gemieden werden – viele Menschen glauben fälscherweise, die Krankheit sei ansteckend. Aufklärung ist daher umso wichtiger, auch über die sozialen Netzwerke.
Psoriasis ist übrigens nicht heilbar, lässt sich aber meist gut therapieren. Patienten mit starker Schuppenflechte erhalten Tabletten, Spritzen oder Infusionen. Zudem können neuartige Biologika wie Secukinumab helfen, die Entzündungsreaktionen im Körper blockieren.
 

psoriasiscommunity

 

Fotos: Copyright hgm-press / MEDIA DRUM

VR-Pornos: Wie gut sind die erotischen Virtual Reality-Filme für Frauen?

VR-Pornos: Wie gut sind die erotischen Virtual Reality-Filme für Frauen?

Der Markt mit Pornofilmen boomt wie eh und je, und wie überall macht auch hier die technische Entwicklung nicht Halt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch immer mehr VR-Filme im Erotikbereich angeboten werden. Filme mit virtueller Realität sind nicht spezifisch für die Pornoindustrie entwickelt worden, jedoch könnten gerade diese dem neuen Medium zum Durchbruch verhelfen.

Mit Hilfe einer speziellen VR-Brille ist es möglich, einen Porno nicht nur passiv auf einem Bildschirm anzusehen, sondern mittendrin und aktiv dabei zu sein. Gedreht werden die Filme mit einer 360-Grad Kamera, die auf dem Kopf eines Akteures platziert wird. Dies ermöglicht, dass du beim Ansehen des Filmes durch die VR-Brille selbst entscheiden kannst, wo du gerade hinsehen möchtest. Du kannst die Umgebung betrachten, die anderen Akteure dort fokussieren, wo du es möchtest, und an „dir selbst“ (also der Person, die du im Film verkörperst) herunterschauen.

So ermöglichen VR-Pornos zum Beispiel auch, einmal in eine Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen. Männer können sich also etwa einen Film ansehen, in dem sie eine Frau verkörpern und Frauen können die Rolle eines Mannes übernehmen. Das ist besonders spannend, da du dadurch optimalen Einblick erhälst, wie sich das andere Geschlecht beim Sex fühlen könnte. Oder aber du suchst dir einen Film aus, in dem du die Perspektive eines Darstellers mit der persönlichen Traumfigur einnehmen kannst. Ebenfalls erhältlich sind Filme, in denen du selbst nicht Akteur, sondern nur Voyeur bist, also anderen Darstellern beim Sex zusiehst.
 

Pornos für Frauen?

Ebenso wie bei „normalen“ Pornos, gibt es auch bei VR-Pornos viele Anbieter, die sich speziell auf die Bedürfnisse und Vorlieben von Frauen spezialisieren. Immerhin sieht sich laut Studien jede dritte Frau mindestens einen Porno pro Woche an, und an den neuen VR-Pornos sind nach einer Online Umfrage 34% der Frauen interessiert. Darum gibt es zum Glück genügend Filme, in denen die Lust der weiblichen Darstellerin im Vordergrund steht.

Hier wird auf eine ästhetische Umsetzung geachtet, die männlichen Darsteller sind besonders attraktiv und handeln so, dass vor allem weibliches Publikum erregt wird. Die bei Frauen eher unbeliebten Fokussierungen auf Körperöffnungen oder Körperflüssigkeiten bleiben hier aus. Durch die Brille kann die Porno-Konsumentin selbst entscheiden, wo genau sie hinsehen möchte und ist damit nicht festgelegt auf den Fokus, den der Regisseur jeweils setzen wollte. Das macht VR-Pornos ganz besonders gut geeignet für weibliches Publikum, weil es Individualität ermöglicht und einfach mehr anbietet, als festgelegte Pornofilme.

 

Was du brauchst und wie es funktioniert

Die VR-Brille ist die teuerste Anschaffung für den Genuss dieser Filme. Sie unterscheiden sich je nach Preis und Qualität, es sind Brillen für mehrere hundert Euro zu haben, aber auch schon günstigere Modelle um ca. 100 €. Für Einsteiger und zum Testen gibt es auch extrem günstige Pappbrillen für unter 10 €. Die Bildqualität ist hierbei natürlich nicht berauschend und die reale Wirkung eher gering. Zum Ausprobieren sind sie jedoch perfekt, und bei Gefallen kannst du dir die Anschaffung einer hochwertigeren Brille überlegen.

Hinzu kommt eine entsprechende App, die auf den Fernseher, Computer oder das Smartphone heruntergeladen werden muss. Unter dem Suchbegriff „Cardboard“ lassen sich zum Beispiel im Playstore verschiedene Apps finden. An das Gerät, auf welches die App heruntergeladen wird, schließt du anschließend die Brille an. Als letztes muss noch der passende Inhalt her. Hochwertige VR-Pornos gibt es auf entsprechenden kostenpflichtigen Internetseiten. Seiten wie RealityLovers, Pornhub VR oder Virtual Real Porn bieten relativ günstiges Abos an. Es gibt auch besondere Anbieter, die sich auf Filme für Frauen spezialisiert haben, zum Beispiel YanksVR und VirtualRealPassion.

 

Vorteile und Nachteile der VR-Pornos

Da die Technik der VR-Brillen noch sehr neu und nicht komplett ausgereift ist, kommt es leider noch häufig zu technischen Fehlern. Manchmal reißt dann die Verbindung zum Gerät oder das Bild kommt bei Kopfbewegungen nicht schnell genug hinterher. Eine generelle technische Schwierigkeit ist die Tendenz zur sogenannten Motion Sickness. Dabei kommt es durch die vorgegaukelte Realität zu Schwindel und Übelkeit, vor allem, wenn das gezeigte Bild nicht komplett mit den eigenen Kopfbewegungen übereinstimmt. Diese Probleme werden sich aber mit Hilfe der rasanten technischen Entwicklung in kürzester Zeit lösen, sodass VR-Filme bald problemlosen Genuss ermöglichen werden.

In einer Beziehung können VR-Pornos interessante Möglichkeiten bieten, es muss aber beiden Partnern gefallen, damit zu experimentieren. Wo der traditionelle Pornofilm schon Eifersucht und Gefühle des Vergleiches verursachen kann, liefert der Porno in der virtuellen Realität noch mehr Streitpunkte. Dass du mit Hilfe der Brille regelrecht in den Film eintauchen und mehr oder weniger aktiv daran teilhaben kannst, könnte für so manchen Partner schwer zu akzeptieren sein. Wenn jedoch beide Partner die virtuelle Realität als Bereicherung empfinden, bieten VR-Pornos viele Spielmöglichkeiten, um neue Spannung ins Bett zu holen. Die Kombination von virtuellen und gleichzeitig realen Reizen durch den Partner kann sehr aufregend sein und verschafft der Sexualität eventuell ganz neue Dimensionen.

 

Fotos: HstrongART / Getty Images

Get the Look: Die schönsten Street Styles für den Frühling

Get the Look: Die schönsten Street Styles für den Frühling

So langsam können wir den Wintermantel im Schrank hängen lassen und auch mal aus dem Haus gehen, ohne uns dick einpacken zu müssen. Die beste Gelegenheit also, um nach neuen Outfit-Ideen Ausschau zu halten, die wir auch mal ohne Jacke präsentieren können. Lass dich von unseren Looks für den Frühling inspirieren – egal, ob du es lieber cool, verspielt, feminin oder klassisch magst.
 

 

Street Style Look 1

Street Style Frühling Look 1

Cheap Monday ATTRACT HOOD ARCHED LOGO – Kapuzenpullover 49,95 €

Gina Tricot NAIMA COAT – Kurzmantel 39,95 €

Nike Sportswear AIR HUARACHE RUN ULTRA – Sneaker low 129,95 €

ONLY ONLRONJA QUILT CROSSBODY – Umhängetasche 29,95 €

PULL&BEAR Leggings – Hosen 19,99 €

 


 

Street Style Look 2

Street Style Frühling Look 2

Anna Field Umhängetasche 24,95 €

b.young SOFI SKIRT – A-Linien-Rock 39,95 €

Even&Odd Overknees 59,95 €

KIOMI Sonnenbrille 16,95 €

Cartoon Tunika 69,95 €

 


 

Street Style Look 3

Street Style Frühling Look 3

Even&Odd Top 14,95 €

Office ANGIE – Ankle Boot 114,95 €

Ray-Ban Sonnenbrille 129,95 €

Rebecca Minkoff CHEVRON QUILTED LOVE CRO – Umhängetasche 259,95 €

s.Oliver RED LABEL LANGARM – Strickjacke 29,95 €

Pieces HIGH WAIST – Stoffhose 44,99 €

 


 

Street Style Look 4

Street Style Frühling Look 4

Claudie Pierlot MILO – Strickpullover 244,95 €

IVY & OAK Bleistiftrock 89,95 €

maje BASALT – Lederjacke 394,95 €

Public Desire DIRECT – High Heel Stiefel 49,95 €

Zign Handtasche 79,95 €

 

 

Fotos: PR / Zalando

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