Clean Eating – Aus Liebe zu gesundem Essen

Clean Eating – Aus Liebe zu gesundem Essen

Clean Eating – Aus Liebe zu gesundem Essen

Was ist Clean Eating?

Clean Eating: Das klingt sauber und gesund. Und genau darum geht es bei diesem Ernährungstrend, der mit frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln funktioniert. Bei dieser „gereinigten Nahrung“ handelt es sich aber nicht um Rohkost, sondern um Esswaren, die frei von künstlichen Zusatzstoffen sind. Kurz gesagt: Je weniger Zutaten darin sind, desto reiner und gesünder ist die Nahrung. Wenn du dieser Richtlinie folgst, hältst du dich bereits an die Faustregel des Clean Eating-Trends. Die selbst gekochten Rezepte mit Zutaten in Bio-Qualität machen Spaß und schmecken einfach toll. Es lohnt sich auf jeden Fall, Clean Eating auszuprobieren, denn diese Art des Essens ist viel besser als jede Diät und unterstützt dein Wohlbefinden.

Die natürlichen Zutaten bereitest du frisch zu und verzichtest stattdessen auf künstliche Geschmacksverstärker und Fertigpackungen. Das ist schon das Wichtigste an diesem Ernährungskonzept.
 

Woher kommt Clean Eating?

Clean Eating sieht auf den ersten Blick nach einem neuen Trend aus, dabei gibt es das Konzept bereits seit vielen Jahren. Der Begriff stammt aus den USA, wo er seit langer Zeit bekannt ist. Die Ernährungsweise selbst ist jedoch auch hier im Prinzip keine Revolution. Sie ist eng mit der Bio-Bewegung verknüpft und bezieht sich auf eine vollwertige, gesunde Ernährung. Die Qualität der Nahrungsmittel stand schon in den frühen 1980er Jahren im Fokus: Vor allem die gesundheitsbewussten Menschen wollten nach Möglichkeit Zusatzstoffe vermeiden und griffen bevorzugt zu frischen Produkten oder backten ihr Brot selbst. Anstelle von Haushaltszucker kamen Vollrohrzucker, Sirup und andere natürliche Süßungsmittel zum Einsatz und Fast Food wurde komplett vom Speiseplan gestrichen. Die Lebensmittelindustrie hat sich auf die veränderten Bedürfnisse umgestellt und bietet entsprechend „cleane“ Produkte an, allerdings solltest du vorsichtig sein, wenn die Nahrungsmittel übertrieben angepriesen werden und weiterhin eine lange Liste von Zusatzstoffen aufweisen.
 

Warum ist Clean Eating so gesund?

Mit Clean Eating setzt du auf ein gesundes Ernährungskonzept, das dich fit macht. Die natürliche Nahrung erhöht die Lebensqualität. Mit der ausbalancierten Mischkost und dem Verzicht auf künstliche Zusätze tust du deinem Körper etwas Gutes und die zahlreichen Rezepte im Internet bringen abwechslungsreiche Kost auf den Tisch. Frisches Gemüse und Obst, Fleisch und andere Produkte in Bio-Qualität und das Weglassen von künstlichen Nahrungsmitteln wirken sich vorteilhaft auf dein gesamtes Körpergefühl aus und auch deine Geschmacksnerven werden ganz neu angesprochen.
 

Clean Eating - Gesund essen

 

Was darf man essen, was nicht?

Die Clean Eating-Richtlinien und Rezepte zeigen, dass prinzipiell fast alles erlaubt ist. Schließlich handelt es sich hier nicht um eine Diät mit zahlreichen Einschränkungen. Du darfst Fleisch und Fisch essen, Eier und Gemüse, Vollkornprodukte und Obst. Bei der Zubereitung kommen jedoch nur natürliche Zutaten zum Einsatz. Durch die Vielseitigkeit der Rezepte fällt es dir leicht, auf Geschmacksverstärker und Aromastoffe zu verzichten, auf synthetische Zusätze und ungesunde Fette. Verarbeitete Lebensmittel solltest du aus der Küche verbannen und stattdessen öfter selbst kochen. Wenn wenig Zeit dafür ist, findest du die geeigneten Zutaten für Clean Eating im Reformhaus, teilweise aber auch im Supermarkt. Ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe zeigt dir, ob die Lebensmittel in den Clean Eating Plan passen oder nicht.

Fast Food ist natürlich ein Tabu: Damit würdest du eine wichtige Regel brachen. Beim Essengehen solltest du also ebenfalls auf das Clean Eating Konzept achten, was von vielen Restaurants inzwischen verinnerlicht wurde, sodass die Speisekarten entsprechend aktualisiert wurden.
 

Dos and Don‘ts

Ein paar Richtlinien und Tipps, die wir im Folgenden auflisten, helfen dir, dich an das Clean Eating zu gewöhnen. So solltest du jeden Tag etwas Zeit fürs Frühstück einplanen und regelmäßig essen, damit der Hunger zwischendurch nicht zu groß wird. Fünf oder sechs kleinere Mahlzeiten im Laufe des Tages sorgen dafür, dass du durchhältst. Für den Arbeitstag kannst du dein Essen vorbereiten und mitnehmen. Kohlehydrate in Kombination mit Eiweiß vertreiben das Hungergefühl und stärken dich für die nächsten Stunden.
 

  • Clean Eating schließt gentechnisch veränderte Nahrung aus
  • Viel Wasser trinken – ca. drei Liter täglich
  • Obst und Gemüse sorgen für eine gute Vitaminzufuhr
  • Vollkornmehl anstelle von Weißmehl verwenden
  • Keine Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen verwenden
  • Auch künstliche Süßungsmittel sind verboten
  • Diätgerichte passen nicht zum Clean Eating
  • Kalorienreiche Lebensmittel nach Möglichkeit vermeiden
  • Alkoholgenuss einschränken
  • Fertiggerichte und Junkfood gehören der Vergangenheit an
  • Frühstücken nicht vergessen
  • Bio-Produkte und tierfreundliche Methoden gehören ebenfalls in das nachhaltige Ernährungskonzept
  • Auf Softdrinks, süße Säfte und gesüßte Heißgetränke verzichten
  • Gesunde Fette gehören mit in den Speiseplan, gesättigte und ungesunde Fette nicht

 


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Fotos: ansonsaw, Yuri_Arcurs/iStock.com; Amazon

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