Von It-Girls und Stilikonen: Marilyn Monroe

Von It-Girls und Stilikonen: Marilyn Monroe

Von It-Girls und Stilikonen: Marilyn Monroe

Hollywood hat schon viele große Stars hervorgebracht und Norma Jeane Mortenson alias Marilyn Monroe war ohne Zweifel einer der größten aller Zeiten. Ihr Erfolg unglaublich, ihr Leben dramatisch, ihr Tod tragisch. Schon zeitlebens wurde Marilyn als Hollywoods größter weiblicher Star und Amerikas Sexsymbol gefeiert, doch hinter der Maske der glamourösen Schauspielerin verbarg sich eine extrem labile Persönlichkeit.
 

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Marilyn singt „Diamonds are a Girl’s Best Friend“ in Blondinen bevorzugt

Geboren am 1. Juni 1926 als Norma Jeane Mortenson wuchs der spätere Filmstar Marilyn in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihre Mutter war psychisch nicht in der Lage, sich um ihre Tochter zu kümmern und so erlebte das junge Mädchen ihre Kindheit und Jugend in vielen verschiedenen Pflegefamilien. In nur wenigen davon wurde sie gut behandelt, bei anderen kam es zu Belästigungen und Übergriffen. Die junge Norma hatte mit dem Sexsymbol Marilyn noch herzlich wenig gemein: schüchtern, zurückhaltend und oft aufgeregt, wenn sie vor anderen auftrat. Lediglich ihr Humor und das Interesse an Film und Kino machten sich bereits in frühen Jahren bemerkbar.
 

Ihre Karriere begann zufällig: Zunächst wurde sie als Fotomodell entdeckt, gelangte dann über kleinere Filmrollen an einen Talentscout von 20th Century Fox und aus Norma Jeane Mortenson wurde die Kunstfigur Marilyn Monroe geschaffen. Durch ihre Weiterbildungen in Gesang und Tanz wurden Marilyn vor allem zu Anfangszeiten fast ausschließlich Rollen für Musical-Komödien angeboten. Sie beeindruckte dabei in vielen Nebenrollen Publikum und Kritiker, die ihr die Darstellungen als laszive Blondine mit Neigung zur Naivität und Leichtgläubigkeit gerne abnahmen. Mit steigender Popularität kamen die ersten Hauptrollen. Auch in diesen fand sich Marilyn, die zeitlebens als ernste Charakterdarstellerin wahrgenommen werden wollte, im typischen Rollenklischee der verführerischen Kindfrau wieder.
Ihre Filme entwickelten sich zu Kassenschlagern, Marilyn Monroe zu einer der erfolgreichsten Schauspielerinnen Hollywoods. Blondinen bevorzugt, Wie angelt man sich einen Millionär, Das verflixte 7. Jahr oder Manche mögen’s heiß sind große Klassiker der Filmbranche und verfestigten Marilyns Image als Sexsymbol. Bereits in den 50ern stieg sie zur Leinwandlegende auf.

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Legendäres Geburtstagsständchen: „Happy Birthday Mr President“ Foto: Wiki

Trotz ihrer Buchung auf meist oberflächliche Rollen in seichten Komödien zeigte Marilyn großes Talent als Schauspielerin. Zwar bemängelten viele damalige Kollegen ihre Unpünktlichkeit und Konzentrationsschwächen, stritten ihr aber niemals Ausstrahlung und Charisma ab. Auch abseits der Leinwand war sie für ihren Witz und ihre Schlagfertigkeit bekannt: Hinter der Fassade des dummen Blondchens, die Marilyn selbst ungemein hasste, steckte eine intelligente Frau. Ihren Drang nach Wissen und Weiterbildung stillte sie unter anderem mit der Heirat mit Arthur Miller, einem angesehenem Dramatiker und Marilyns dritten Ehemann. Die Ehe scheiterte jedoch an ihrer starken Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit. Aus welchen Gründen und wann genau diese anfing, ist unklar. Tatsache ist, dass die Kunstfigur Marilyn Monroe ihr selbst im Laufe der Zeit immer mehr zu schaffen machte. Das einstudierte Image hatte wenig mit der realen Person zu tun, so litt Marilyn vor allem nach ihrem Aufstieg an Depressionen und Selbstzweifel.
 

Marilyn Monroe starb am 5. August 1962 im jungen Alter von 36 Jahren. Ihr Tod ist bis heute ungeklärt (die Sterbeurkunde liest: „wahrscheinlich Suizid) und von Mythen umrankt. Vom selbstgewählten Freitod, über Unfall bis hin zum Mord durch die vom US-Präsidenten John F. Kennedy, mit dem ihr eine Affäre angedichtet wurde, eingeschaltete CIA überschlagen sich die Verschwörungstheorien. Ihr mysteriöser Tod machte sie unsterblich. Das American Film Institute listet sie auf Platz 6 der größten weiblichen Filmstars aller Zeiten. Zurück bleiben die Erinnerungen an eine einzigartige Leinwandgöttin, oft kopiert und nie erreicht.
 
 
Foto top: Marilyn Monroe in der berühmten U-Bahn-Szene aus Das verflixte 7. Jahr

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