Liv Tyler Pantene Pro V PR

Wer denkt, Silikon sei vorwiegend auf Baustellen, bei Schönheitschirurgen und in den operierten Vorbauten so mancher Starlets zu finden, der irrt. Täglich machen wir davon in Form von Shampoos und Haarspülungen Gebrauch. Nicht ohne Folgen, denn der Einsatz von Silikon als Inhaltsstoff ist nicht unumstritten.
 

Was ist Silikon und was bewirkt es?

Silikone sind zunächst nichts anderes als künstliche Pflegeersatzstoffe, die sich wie ein Film um die Haarstruktur herum legen. Dort hinterlassen sie sofort ein seidenes Gefühl: Das Haar wirkt leichter, geschmeidiger und lässt sich im Anschluss leichter kämmen. Dazu kommt eine Extraportion Glanz.
 

Wo liegt das Problem bei Silikonen?

Silikone wirken nur oberflächlich: Sie ersetzen kurzfristig Pflegestoffe, die das Haar von innen heraus pflegen. Sie sind jedoch deutlich günstiger als solche, werden daher vor allem bei Billigprodukten bevorzugt anstatt natürlicher Inhaltsstoffe eingesetzt. Silikone können nicht biologisch abgebaut werden. Wer also oft auf silikonhaltiges Shampoo zurückgreift, der beschwert sein Haar mit jeder Haarwäsche ein bisschen mehr, da die Überreste hier kleben bleiben. Das macht die Kopfhaut auf Dauer fettig und verfilzt die Haarpracht. Das Verkleben macht es für andere Pflegestoffe schwer, in die Haarstruktur einzudringen. Zusätzlich wird die Umwelt unnötog belastet.
 

Jetzt lesen:  Das bedeuten die Symbole auf Kosmetik-Produkten wirklich

Wer sollte die Finger von Silikonen lassen?

Vor allem für kraftloses, weiches und feines Haar ist es ratsam, nicht zu silikonhaltigen Produkten zurück zu greifen. Die Haare werden dadurch auf Dauer zu sehr belastet. Wer trotzdem nicht auf das Seidengefühl verzichten will, der greift zu Shampoos mit wasserlöslichen sogenannten leichten Silikonen. Die lagern sich weniger auf Kopf und Haar ab und lassen sich einfacher auswaschen. Robustes Haar hingegen muss sich bezüglich Silikonen weniger Sorgen machen. Allergiker sollten jedoch immer aufpassen: Silikone stehen unter Verdacht, Schuppen, Juckreiz und ähnliches auszulösen. Eine wissenschaftliche Bestätigung gibt es allerdings nicht.
 

Jetzt lesen:  Nutrikosmetik: Wie wirksam ist die Schönheitskur von innen?

Silikonfreie Shampoos

Garnier-silicone-free-shampooconditioner
Silikonfreies Shampoo von Garnier
Foto: Garnier PR

 

Jetzt lesen:  Tightlining – kleiner Trick mit großer Wirkung

…sind jetzt überall! Shampoos, Spülungen und Haarkuren mit Aufschrift „Ohne künstliche Silikone“ trifft man heutzutage massenweise in jedem Drogeriemarkt an. Wer darauf umsteigen möchte, der soll gewarnt sein. Zunächst muss sich das Haar erstmal an die silikonfreien Beautyhelfer gewöhnen. Bei vielen zeigt sich dann erstmal der tatsächliche Gesundheitszustand der Haare, die wirken ohne die künstlichen Weichmacher auf einmal viel strapazierter und spröder. Doch das lässt nach einiger Zeit nach, das Haar wird mehr und mehr von innen gestärkt. Natürliche Pflegestoffe verhelfen dem Haar dann zur inneneren Schönheit.
 

Foto top: Liv Tyler für Pantene Pro V, Pantene PR