Skincare mit Ultraschall: Der Ovall Gesichtsreiniger im Test

Früher mussten wir für eine professionelle Gesichtsreinigung zur Kosmetikerin, heute übernehmen diese Aufgabe kompakte Ultraschall-Reinigungsgeräte, die sich zu Hause kinderleicht anwenden lassen. Eines dieser Geräte ist der neue Ovall Ultraschall Gesichtsreiniger. Laut Hersteller soll er sich für die sanfte, aber gründliche Gesichtsreinigung ebenso gut eignen wie für die Gesichtsmassage. Wir haben den kleinen Beautyhelfer getestet und sagen dir, ob er hält, was er verspricht.

Optik und äußere Merkmale

Der flache, eiförmige Ovall Ultraschall Gesichtsreiniger präsentiert sich in einem schicken Rosé-Ton und liegt gut in der Hand. Im oberen Bereich verfügt er über weiche Silikon-Noppen: feine Noppen auf der Vorderseite, größere Noppen auf der Rückseite. Auf der Vorderseite befindet sich unter den Noppen der Ein- und Ausschalter, seitlich davon liegt jeweils eine Plus- und eine Minus-Taste. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck. Zum Lieferumfang gehört eine Ladestation mit Ladekabel, außerdem bekommst du eine ausführliche Gebrauchsanleitung.

So funktioniert der Ovall Ultraschall Gesichtsreiniger

Ultraschallreiniger für den heimischen Gebrauch gibt es schon länger. Sie sorgen bei Brillen, Schmuck, Zahnspangen und -prothesen, aber auch bei Münzen und wasserdichten Uhren für strahlende Sauberkeit. Der Ovall Gesichtsreiniger basiert auf einem ähnlichen Prinzip. Das Gerät kann pro Minute mehr als 8000 Schallvibrationen abgeben, die tief in deine Poren eindringen und Verschmutzungen, abgestorbenen Hautschüppchen sowie Unreinheiten keine Chance lassen.

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Anders als bei klassischen Kosmetikpads oder einer herkömmlichen Reinigungsbürste werden Bakterien und Keime dank der kurzen antimikrobiellen Silikonnoppen sofort weggespült und können sich nicht vermehren. Und wo keine Bakterien sind, bilden sich auch keine Pickel. Der Ovall Gesichtsreiniger eignet sich für jeden Hauttyp, auch für besonders empfindliche, fettige und trockene Haut.

Ovall Gesichtsreiniger

Der Ovall Ultraschall Gesichtsreiniger im Praxistest

Wir waren natürlich neugierig, wie sich eine Gesichtsreinigung mit dem kleinen Beautyhelfer anfühlt, und haben ihn ausgiebig getestet. Der Ovall kommt bereits vollständig geladen, sodass wir ihn zum Start nicht mehr aufladen mussten. Der Hersteller verspricht übrigens, dass eine Akkuladung bis zu 60 Tage hält. Für unseren Test hatten wir uns vorab ein gutes Reinigungsprodukt besorgt. Wir entschieden uns für ein Gel, da dessen Konsistenz ein besonders sanftes Gleiten ermöglicht. Du kannst je nach Hauttyp aber auch Reinungsschaum oder -öl verwenden.

Nachdem wir das Gel aufgetragen hatten (Augenpartie unbedingt aussparen!), kam der Ovall Gesichtsreiniger zum Einsatz. Besonders praktisch finden wir übrigens, dass sich das Gerät dank des eingebauten Timers nach drei Minuten selbstständig ausschaltet. So hast du immer die richtige Anwendungsdauer.

Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Intensivitätsstufen, die sich über die Plus- und Minustaste steuern lassen. Wir begannen mit der niedrigsten Stufe und führten das Gerät mit der Vorderseite und mit kreisenden Bewegungen über das Gesicht. Das Ganze fühlte sich total angenehm und sanft an: Kaum vorstellbar, dass dieses niedliche kleine Ding eine gründliche Tiefenreinigung bewältigen kann!

Allerdings wurden wir eines Besseren belehrt, denn nachdem wir den Ovall über einen Zeitraum von zwei Wochen konsequent zweimal täglich (morgens und abends) angewandt hatten, freuten wir uns tatsächlich über ein klareres und ebenmäßigeres Hautbild. Die Intensität variierten wir währenddessen jedoch, wir probierten jede Stufe aus und blieben schließlich überwiegend bei der mittleren Intensität.

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Unser Tipp: Hast du sehr empfindliche Haut, nutze am besten eine niedrige Stufe. Und ganz wichtig: Nach jeder Anwendung muss das Gesicht gründlich abgespült werden!

Ovall Gesichtsreiniger Pflege

Die Ergebnisse im Detail

Aufgefallen ist uns vor allem, dass die fiesen schwarzen Mitesser zurückgingen. Auch die Poren wirkten nach einer gewissen Zeit viel kleiner, was insgesamt für einen deutlich besseren Teint sorgte. Fuhren wir nach der Anwendung mit einem Kosmetikpad über die Haut, sahen wir … nichts, die weiße Oberfläche des Pads blieb schneeweiß. Das bedeutet, dass der Ovall tatsächlich kraftvoll genug arbeitet, um sämtlichen Schmutz aus den Poren zu ziehen. Auch die „Tast-Probe“ konnte uns überzeugen: Die Haut fühle sich glatter, weicher und fast schon samtig an.

Auch der Ovall braucht Pflege

Nach der Anwendung braucht dein Gesichtsreiniger eine kleine Frischekur. Es reicht aus, wenn du ihn (ohne Zusätze von Seife, Spülmittel etc.) unter dem Wasserhahn abspülst, das Wasser sollte warm sein und der Wasserstrahl relativ stark. Stell den Ovall anschließend in das Case. Das Kabel solltest du aber erst dann anschließen, wenn der Ovall vollständig getrocknet ist, ansonsten könnten die Ladekontakte Schaden nehmen. Grundsätzlich ist der Ovall aber wasserdicht. Wir haben ihn auch sehr gerne unter der Dusche benutzt, denn dadurch konnten wir morgens Zeit sparen und der Tag startete mit einem kleinen Wellness-Programm.

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Den Ovall für die Gesichtsmassage nutzen

Eine Gesichtsmassage kurbelt die Blutzirkulation an und macht deine Haut frisch und rosig. Auch diese Anwendung kostet im Kosmetikstudio ordentlich Geld, der Ovall übernimmt sie quasi zum Nulltarif. Du musst das Gerät nur umdrehen und die Rückseite mit den größeren Noppen verwenden.

Ovall Gesichtsreiniger Anwendung

Lohnt sich die Anschaffung?

Wir sagen: Ja! Du investiert in ein Produkt, das für deine Haut eine echte Wohltat ist, denn mit der Reinigungskraft kann keine manuelle Gesichtsreinigung mithalten. Außerdem bietet dir der Hersteller eine lebenslange Garantie, was wirklich sehr außgewöhnlich ist. Du wirst dir also niemals Ersatz anschaffen müssen und hast über Jahre einen zuverlässigen Helfer an deiner Seite.

Wer steckt hinter Ovall?

Ovallskincare ist ein noch recht junges Start-up. Alles begann im Frühjahr 2020, als sich Mitgründerin Toni über ihre ständig fahle und unreine Haut ärgerte. Durch Gespräche mit Freundinnen erfuhr sie, dass es anderen jungen Frauen ebenso erging. Leider war keine vernünftige Lösung in Sicht: Entweder waren die auf dem Markt erhältlichen Produkte zu teuer oder sie brachten keinen Erfolg. Also beschloss Toni gemeinsam mit Mihael Sabeder, dem heutigen Geschäftsführer, ein eigenes Produkt zu entwickeln. Schon etwa ein Jahr später ging die erste Serienproduktion an den Start. Der Ovall sorgte sofort für mächtig Furore, schon nach wenigen Tagen war die erste Serie komplett vergriffen. Mittlerweile ist Ovall eine starke Marke mit einer ständig wachsenden Community.

Erhältlich ist der Ovall Gesichtsreiniger auf ovallskincare.de

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion; Ovall