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Nebenbei Geld verdienen: 15 einfache Ideen für Frauen, die gerade erst anfangen

Frau plant am Laptop ein Nebeneinkommen von zuhause

Du willst nebenbei Geld verdienen, aber weißt nicht, womit du anfangen sollst? Dann bist du nicht allein. Viele Frauen spüren gerade: Das Gehalt reicht zwar irgendwie, aber es bleibt zu wenig übrig. Oder sie wollen sich langsam ein zweites Standbein aufbauen, ohne direkt den Job zu kündigen, ein Gewerbeimperium zu gründen oder ihr komplettes Leben umzukrempeln.

Genau darum geht es in diesem Artikel: einfache, realistische Möglichkeiten, mit denen du neben deinem Job, in Teilzeit, in Elternzeit oder in einer Umbruchphase erste Einnahmen aufbauen kannst. Nicht jede Idee passt zu jeder Frau. Und nicht jede Idee ist so einfach, wie sie auf Pinterest oder Instagram klingt. Aber es gibt gute Einstiege, wenn du klein, sauber und mit klarem Kopf startest.

Kurz gesagt

Du brauchst nicht sofort ein großes Business. Für den Anfang reicht oft eine einfache Frage: Welche Fähigkeit, welche Erfahrung oder welche freie Zeit kannst du so einsetzen, dass jemand anderes dafür bezahlt?

Warum gerade so viele Frauen nebenbei Geld verdienen wollen

Ein Nebenverdienst ist für viele Frauen kein Luxusprojekt. Es geht um mehr Spielraum. Um weniger Druck am Monatsende. Um Rücklagen. Um den Wunsch, nicht komplett von einem Gehalt, einem Partner oder einer einzigen beruflichen Entscheidung abhängig zu sein.

Auch der Trend zur Nebenerwerbsgründung zeigt, dass viele Menschen nicht mehr alles auf eine Karte setzen wollen. Laut KfW-Gründungsmonitor 2026 lag der Anteil der Nebenerwerbsgründungen im Jahr 2025 bei 70 Prozent. Besonders häufig geht es dabei darum, zusätzliches Einkommen zu erzielen und eine Idee erst einmal im kleineren Rahmen zu testen.

Das ist ein wichtiger Punkt: Nebenbei Geld zu verdienen muss nicht bedeuten, dass du sofort selbstständig werden und deinen Job aufgeben willst. Es kann auch bedeuten, dass du dir langsam mehr Möglichkeiten aufbaust.

Bevor du startest: Drei ehrliche Fragen

Bevor du dich in die erste Idee stürzt, lohnt sich ein kurzer Realitätscheck. Nicht um dich auszubremsen, sondern damit du nicht bei der erstbesten Empfehlung landest, die zwar gut klingt, aber nicht zu deinem Alltag passt.

1. Wie viel Zeit hast du wirklich?

Fünf Stunden pro Woche sind etwas anderes als 15 Stunden. Wenn du schon jetzt völlig erschöpft bist, brauchst du keine Idee, die jeden Abend deine volle Energie frisst. Dann ist ein kleiner, klar begrenzter Start besser.

2. Willst du schnell Geld sehen oder langfristig etwas aufbauen?

Manche Wege bringen schneller erste Einnahmen, zum Beispiel Dienstleistungen oder Reselling. Andere brauchen länger, können aber später mehr wachsen, zum Beispiel digitale Produkte, Pinterest, Newsletter oder eigene Vorlagen.

3. Was fällt dir leichter: Menschen helfen, Dinge erstellen oder organisieren?

Du musst dich nicht in eine Idee pressen, nur weil sie gerade trendet. Wenn du gern organisierst, ist virtuelle Assistenz vielleicht sinnvoller als ein Etsy-Shop. Wenn du gern schreibst, können Texte oder digitale Guides naheliegender sein. Wenn du gern Zahlen ordnest, kann Buchhaltungsvorbereitung oder Budgethilfe besser passen.

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Die beste Idee ist nicht die, die am größten klingt.

Die beste Idee ist die, die du in deinem echten Alltag testen kannst. Lieber 150 Euro ehrlich nebenbei verdienen als drei Monate an einem perfekten Konzept arbeiten, das nie rausgeht.

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15 einfache Ideen, mit denen Frauen nebenbei Geld verdienen können

1. Virtuelle Assistenz

Als virtuelle Assistentin unterstützt du Selbstständige, kleine Unternehmen oder Teams aus der Ferne. Typische Aufgaben sind E-Mails sortieren, Termine koordinieren, Recherchen, einfache Kundenkommunikation, Rechnungen vorbereiten oder Inhalte einpflegen.

Gut für dich, wenn: du organisiert bist, gern mitdenkst und zuverlässig arbeitest.

Erster Schritt: Schreib fünf Aufgaben auf, die du gut kannst, und formuliere daraus ein kleines Angebot. Mehr dazu findest du in unserem Guide Virtual Assistant werden.

2. Texte schreiben oder überarbeiten

Viele Unternehmen brauchen Website-Texte, Newsletter, Produktbeschreibungen, Blogartikel oder einfache Korrekturen. Du musst nicht sofort große Kampagnen texten. Oft beginnt es mit kleinen Aufträgen.

Gut für dich, wenn: du gern schreibst, genau liest und dich schnell in Themen einarbeiten kannst.

Erster Schritt: Erstelle drei Beispieltexte, auch wenn sie noch nicht bezahlt sind. Damit kannst du zeigen, wie du schreibst.

3. Canva-Vorlagen erstellen

Viele Selbstständige brauchen einfache Vorlagen für Instagram, Pinterest, Preislisten, Checklisten oder Arbeitsblätter. Wenn du ein gutes Auge für Gestaltung hast, kannst du solche Vorlagen erstellen und verkaufen oder individuell für Kundinnen anpassen.

Gut für dich, wenn: du gern gestaltest und dich in Canva sicher fühlst.

Erster Schritt: Erstelle ein kleines Set aus 5 bis 10 Vorlagen für eine klare Zielgruppe, zum Beispiel Coaches, Fotografen oder lokale Studios.

4. Secondhand verkaufen

Der einfachste Einstieg ist oft der eigene Kleiderschrank. Kleidung, Taschen, Kinderkleidung, Bücher, Technik oder Deko können über Plattformen verkauft werden. Das ist kein großes Business, aber ein guter Anfang, um schnell erste Einnahmen zu sehen.

Gut für dich, wenn: du erstmal ohne großes Risiko starten willst.

Erster Schritt: Nimm dir eine Kategorie vor, zum Beispiel Jacken oder Bücher, und stelle zehn Dinge online.

5. Reselling

Beim Reselling kaufst du Dinge günstig ein und verkaufst sie mit Gewinn weiter. Das kann Kleidung, Vintage-Stücke, Möbel, Bücher oder Sammlerstücke betreffen. Wichtig ist, dass du klein startest und nicht einfach wahllos einkaufst.

Gut für dich, wenn: du ein gutes Gespür für Produkte, Preise und Trends hast.

Erster Schritt: Starte mit Dingen, die du schon besitzt. Erst wenn du verstehst, was sich verkauft, kaufst du gezielt nach.

6. Nachhilfe oder Lernhilfe

Wenn du gut erklären kannst, ist Nachhilfe ein direkter Weg zu einem Nebenverdienst. Das muss nicht nur Mathe oder Englisch sein. Auch Deutsch, Bewerbungstraining, Lernorganisation oder Unterstützung bei Hausaufgaben können gefragt sein.

Gut für dich, wenn: du geduldig bist und Wissen gut herunterbrechen kannst.

Erster Schritt: Definiere ein Fach, eine Altersgruppe und einen klaren Preis pro Stunde.

7. Kleine Dienstleistungen für lokale Unternehmen

Viele Cafés, Praxen, Kosmetikstudios, Handwerksbetriebe oder kleine Läden brauchen Hilfe bei einfachen Aufgaben: Google-Profil pflegen, Speisekarte aktualisieren, Newsletter vorbereiten, Social-Media-Beiträge planen oder Website-Texte überarbeiten.

Gut für dich, wenn: du gern praktisch arbeitest und dich nicht vor direkter Ansprache scheust.

Erster Schritt: Wähle drei lokale Unternehmen aus und überlege, welches kleine Problem du ihnen abnehmen könntest.

8. Pinterest-Unterstützung

Pinterest ist für viele Blogs, Shops und Dienstleisterinnen ein wichtiger Traffic-Kanal. Wenn du lernst, wie Pinterest funktioniert, kannst du anderen helfen: Pins erstellen, Beschreibungen schreiben, Boards sortieren oder Inhalte vorplanen.

Gut für dich, wenn: du gern mit Bildern, Texten und Planung arbeitest.

Erster Schritt: Baue ein kleines Beispielprofil oder eine Beispiel-Pin-Serie, damit du zeigen kannst, was du anbietest.

9. Social-Media-Betreuung für kleine Anbieter

Nicht jeder kleine Betrieb braucht eine große Agentur. Viele brauchen erstmal jemanden, der regelmäßig einfache Beiträge plant, Kommentare beantwortet oder Inhalte ordentlich vorbereitet.

Gut für dich, wenn: du Social Media verstehst, aber nicht selbst Influencerin werden willst.

Erster Schritt: Biete ein kleines Monatspaket an, zum Beispiel acht Beiträge plus einfache Planung.

10. Digitale Checklisten oder kleine Guides

Wenn du ein Thema gut sortieren kannst, kannst du daraus ein digitales Produkt machen: eine Checkliste, ein Mini-Workbook, eine Vorlage oder einen einfachen Guide. Wichtig ist, dass das Produkt ein konkretes Problem löst.

Gut für dich, wenn: du Wissen strukturieren und anderen einen klaren nächsten Schritt geben kannst.

Erster Schritt: Schreibe nicht sofort 80 Seiten. Starte mit einer einfachen Checkliste zu einem Problem, das du selbst gut kennst. Mehr Grundlagen findest du im Artikel Digitale Produkte erstellen.

11. Kleine Ordnungs- oder Haushaltsservices

Manche Menschen zahlen gern dafür, dass jemand Ordnung in Schrank, Keller, Papierkram oder digitale Dateien bringt. Das kann lokal funktionieren, aber auch digital, zum Beispiel bei Dateiablage, E-Mail-Struktur oder einfachen Tabellen.

Gut für dich, wenn: du gern sortierst und schnell erkennst, wie Dinge übersichtlicher werden.

Erster Schritt: Formuliere ein konkretes Angebot: zwei Stunden Ordnungs-Check, ein Regal, ein Ordner, ein digitales Ablagesystem.

12. Fotos verkaufen oder für andere erstellen

Wenn du gern fotografierst, kannst du kleine Shootings anbieten oder Bilder für Stock-Plattformen erstellen. Das braucht ein gutes Auge und Geduld, kann aber ein sinnvoller Einstieg sein, wenn du ohnehin gern fotografierst.

Gut für dich, wenn: du gestalterisch arbeitest und bereit bist, deine Qualität Schritt für Schritt zu verbessern.

Erster Schritt: Entscheide dich für ein klares Motivfeld: Produktfotos, Personal-Branding-Bilder, lokale Motive oder Stockbilder.

13. Betreuung von Newslettern

Viele kleine Unternehmen wissen, dass sie einen Newsletter brauchen, schaffen es aber nicht, regelmäßig zu schreiben. Wenn du Texte, Struktur und einfache Tools magst, kann Newsletter-Unterstützung ein gutes Angebot sein.

Gut für dich, wenn: du schreiben, planen und Zielgruppen verstehen kannst.

Erster Schritt: Erstelle ein Beispiel für einen einfachen Newsletter: Betreff, kurzer Text, ein klarer Link.

14. Eigene Beratung in einem kleinen Spezialgebiet

Vielleicht hast du Wissen aus deinem Beruf, das für andere wertvoll ist: Bewerbungen, Ordnungssysteme, Excel, Ernährung, Elternorganisation, Hundeerziehung, Projektplanung oder Technik. Daraus kann eine kleine Beratung entstehen.

Gut für dich, wenn: du schon Erfahrung in einem Gebiet hast und anderen konkret weiterhelfen kannst.

Erster Schritt: Biete keine offene Beratung für alles an. Formuliere ein klares Ergebnis: Nach 60 Minuten weißt du X.

15. Ein bezahltes Testangebot aus deiner Idee machen

Wenn du schon länger eine Idee hast, musst du daraus nicht sofort ein großes Business machen. Du kannst ein kleines Testangebot bauen: eine Mini-Beratung, eine Vorlage, ein Workshop-Abend, eine Checkliste oder ein Paket für die ersten drei Kundinnen.

Gut für dich, wenn: du eine Idee im Kopf hast, aber noch nicht weißt, ob jemand dafür bezahlt.

Erster Schritt: Schreibe dein Angebot in einem Satz auf: Ich helfe [wem] bei [Problem], damit [Ergebnis].

Welche Idee passt zu dir?

Wenn du gerade erst anfängst, brauchst du keine perfekte Entscheidung. Du brauchst eine Richtung. Diese einfache Einordnung kann helfen:

  • Du willst schnell erste Einnahmen: Secondhand, Reselling, Nachhilfe, virtuelle Assistenz, kleine lokale Dienstleistungen.
  • Du willst langfristig etwas Eigenes aufbauen: digitale Produkte, Newsletter, Pinterest, Beratung, Vorlagen.
  • Du willst möglichst wenig Risiko: starte mit vorhandenen Fähigkeiten, vorhandenen Dingen oder einem kleinen Testangebot.
  • Du hast wenig Zeit: wähle ein Angebot, das du klar begrenzen kannst, zum Beispiel zwei Stunden pro Woche oder ein kleines Paket.

Nächster Schritt

Wenn du nicht weißt, welche Idee zu dir passt

Im AJOURE´ Nebeneinkommen-Workbook vergleichen wir verschiedene Wege ehrlicher miteinander: Was passt zu welchem Alltag, wie schnell sind erste Einnahmen realistisch und welche Idee ist eher Hype als guter Start?

Was du steuerlich wissen solltest

Wichtig: Nebenbei Geld verdienen ist nicht automatisch steuerfrei. Wenn du regelmäßig auf eigene Rechnung arbeitest und Gewinn erzielen willst, kann eine Anmeldung beim Gewerbeamt oder Finanzamt nötig sein. Ob du gewerblich oder freiberuflich arbeitest, hängt von deiner konkreten Tätigkeit ab.

Auch steuerlich zählt nicht nur dein Nebenverdienst allein, sondern dein gesamtes Einkommen. Der Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 Euro. Ob du wegen eines Nebengewinns eine Einkommensteuererklärung abgeben musst, hängt auch von deiner übrigen Situation ab. Für Arbeitnehmerinnen mit lohnversteuertem Hauptjob kann bei kleinen Nebeneinkünften die 410-Euro-Regel nach § 46 EStG greifen.

Das soll dich nicht abschrecken. Es bedeutet nur: Plane von Anfang an sauber. Lege einen Teil deiner Einnahmen für Steuern zurück, sammle Belege und trenne private Ausgaben von Ausgaben für deinen Nebenverdienst. Mehr dazu findest du in unserem Artikel Nebeneinkommen versteuern.

Der größte Fehler: Zu lange nur lesen

Viele Frauen informieren sich monatelang. Sie speichern Pins, lesen Artikel, vergleichen Ideen und warten darauf, dass sich eine davon absolut sicher anfühlt. Aber dieser Moment kommt selten.

Du musst nicht sofort wissen, ob daraus ein großes Business wird. Du musst auch nicht sofort ein Gewerbe aufbauen, eine Website erstellen oder einen perfekten Namen finden. Für den Anfang reicht ein kleiner Test.

Zum Beispiel:

  • eine Sache verkaufen, die du nicht mehr brauchst
  • eine Dienstleistung als Testangebot formulieren
  • eine Freundin fragen, ob sie für deine Hilfe zahlen würde
  • ein Mini-Angebot aufschreiben
  • eine Stunde pro Woche für deinen Nebenverdienst blocken

Zögern ist allerdings nicht der einzige typische Fehler. Welche sieben am häufigsten vorkommen und welche davon später richtig teuer werden können, findest du im kostenlosen Leitfaden 7 Fehler, die Frauen beim Nebengewerbe machen.

Wenn du aus dem Nebenverdienst mehr machen willst

Vielleicht bleibt es bei einem kleinen Extra-Einkommen. Vielleicht merkst du aber auch: Da ist mehr drin. Dann lohnt es sich, den nächsten Schritt bewusster zu planen.

Diese Artikel helfen dir weiter:

Fazit: Fang klein an, aber nimm dich ernst

Nebenbei Geld zu verdienen muss nicht groß, laut oder perfekt starten. Es darf klein beginnen: mit einem ersten Verkauf, einem ersten Auftrag, einer ersten klaren Idee. Wichtig ist, dass du nicht nur davon träumst, mehr Geld zu haben, sondern beginnst, dir echte Möglichkeiten aufzubauen.

Du brauchst keinen perfekten Plan. Aber du brauchst einen Anfang. Und der darf kleiner sein, als du denkst.

Foto: KI

Passend dazu aus dem AJOURE´ Magazin

Diese Artikel bringen dich beim nächsten Schritt weiter:

Quellen und weiterführende Informationen

Medizinische Eingriffe im Sommer? Warum die warme Jahreszeit sogar Vorteile haben kann

Lächelnde Frau in Arztpraxis - Operation im Sommer
Operationen im Sommer: Wichtiger als die Jahreszeit ist die richtige Nachsorge. © Freepik, wavebreakmedia_micro

Wer eine Operation plant, entscheidet sich häufig bewusst für die kühleren Monate. Viele befürchten, dass hohe Temperaturen, intensive Sonneneinstrahlung oder das Tragen von Kompressionskleidung den Heilungsprozess im Sommer erschweren könnten. Tatsächlich halten sich rund um medizinische Eingriffe in der warmen Jahreszeit zahlreiche Mythen. Viele verschieben geplante Operationen auf Herbst oder Winter – aus Sorge, Hitze und Sonne könnten den Heilungsprozess beeinträchtigen.

Dabei ist die Jahreszeit allein kein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Genesung. Viel wichtiger sind eine gute Vorbereitung, eine konsequente Nachsorge und die Einhaltung der ärztlichen Empfehlungen. Unter diesen Voraussetzungen können viele medizinische Eingriffe auch in den Sommermonaten durchgeführt werden. Für einige Patientinnen und Patienten bietet die warme Jahreszeit sogar besondere Vorteile: Die Urlaubszeit ermöglicht ausreichend Ruhe, weniger Alltagsstress und mehr Zeit für die eigene Erholung.

Laura Bernunzo
© Laura Bernunzo – Leitung Geschäftsbereich Lipödemzentrum bei S-thetic

Laura Bernunzo weiß das aus eigener Erfahrung. Die Kölnerin hat Lipödem und ließ sich bereits an Armen und Beinen operieren. Alle ihre Lipödem-Operationen plante sie bewusst in den Sommermonaten. Für sie überwogen die Vorteile. Aus ihren eigenen Erfahrungen hat Laura einige Tipps zusammengestellt, die Betroffenen nach einer Operation in der warmen Jahreszeit helfen können.

Ausreichend trinken

Gerade bei hohen Temperaturen benötigt der Körper ausreichend Flüssigkeit. Viel Wasser sowie elektrolythaltige Getränke oder Kokoswasser können dabei helfen, den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen und den Kreislauf zu stabilisieren.

Direkte Sonne vermeiden

Frische Narben reagieren empfindlich auf UV-Strahlung. Deshalb sollten Operationsnarben konsequent vor direkter Sonne geschützt werden. Je nach Heilungsstand sollte Sonnenschutz nur nach ärztlicher Empfehlung eingesetzt werden – häufig ist zunächst eine Abdeckung durch Kleidung die bessere Wahl.

Starke Hitze meiden

Lange Sonnenbäder, Saunagänge oder heiße Vollbäder können den Körper zusätzlich belasten und Schwellungen verstärken. Besonders in der ersten Heilungsphase sollte starke Hitze vermieden werden.

Kompressionskleidung konsequent tragen

Nach einer Lipödem-Operation gehört Kompressionskleidung für viele Patientinnen und Patienten zur wichtigen Nachsorge. Auch wenn sie bei sommerlichen Temperaturen zunächst ungewohnt oder unangenehm sein kann, kann sie den Heilungsverlauf positiv begleiten.

In Bewegung bleiben – aber mit Maß

Schonende Bewegung ist nach vielen Eingriffen wichtig. Kurze Spaziergänge können die Durchblutung fördern und den Kreislauf in Schwung bringen. Intensive sportliche Aktivitäten oder größere körperliche Belastungen sollten jedoch erst wieder aufgenommen werden, wenn die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt dies empfiehlt.

Geduld haben

Auch wenn der Sommer zu Aktivitäten im Freien einlädt: Schwimmbad, Meer und ausgiebige Sonnenbäder sollten erst dann wieder möglich sein, wenn die Wunden vollständig verheilt sind. Der richtige Zeitpunkt sollte immer individuell mit dem medizinischen Team abgestimmt werden.

Fazit: „Gute Genesung hängt nicht vom Wetter ab!“

Eine Operation im Sommer muss kein Nachteil sein. Entscheidend ist nicht die Jahreszeit, sondern der Umgang mit der Heilungsphase. Wer ausreichend Zeit für die Regeneration einplant, auf die Signale des eigenen Körpers hört und die ärztlichen Empfehlungen befolgt, kann die warmen Monate sogar gezielt für die Erholung nutzen.

Kratom im Trend – was steckt hinter dem unbekannten Baum?

In vielen Fitness-Shops steht mit Kratom ein neues Produkt zur Verfügung, das weder zu den Nahrungsergänzungsmitteln noch zu den Lebensmitteln gehört. Trotzdem wird es unter Influencern und Kennern gehypt. Was hinter dem Produkt steckt, ist dabei oft unbekannt und auch über den Ursprung ist das Wissen noch nicht umfassend. Wir klären auf.

Ein Baum aus Südostasien – das steckt hinter Kratom

Botanisch gesehen handelt es sich bei Kratom um den Baum Mitragyna speciosa, der zur Familie der Rötegewächse gehört und damit eng mit dem Kaffeestrauch verwandt ist. Das Interesse an dieser Pflanze konzentriert sich auf die in den Blättern enthaltenen Alkaloide, allen voran Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin.

Diese chemischen Verbindungen interagieren im menschlichen Körper mit den Opioidrezeptoren, weshalb die Wirkung oft als untypisch beschrieben wird.

Da das Pulver in Deutschland nicht als Lebensmittel oder Arzneimittel zugelassen ist, deklarieren Händler es häufig als Anschauungsmaterial, Sammlerobjekt oder Naturfarbstoff. Der Konsum und Verkauf des unbehandelten Pflanzenmaterials sind in einem seriösen Kratom Online Shop legal, solange keine Heilsversprechen abgegeben oder Missbrauchszwecke gefördert werden.

Dennoch warnen Institutionen wie das Bundesinstitut für Risikobewertung vor den unkalkulierbaren Risiken, da die Dosierung schwierig ist und Schadstoffbelastungen vorkommen können.

Zu welchen Zwecken wird Kratom eingesetzt?

Die Motivationen für die Nutzung im Alltag sind vielfältig, da die Inhaltsstoffe je nach zugeführter Menge gegensätzliche Effekte im Organismus auslösen. Anwender nutzen das Pulver meist in getrockneter Form, um es als Tee aufzubrühen oder direkt mit Flüssigkeit einzunehmen.

In niedrigen Dosen, wenn nur wenige Gramm genutzt werden, soll Kratom vor allem stimulierend und anregend wirken. So mancher Nutzer spricht über mehr Energie und eine bessere Aufmerksamkeit, die Wirkung wird gerne mit einer starken Tasse Kaffee verglichen.

In diesem Zustand wird das Mittel oft zur Bewältigung von Müdigkeit oder zur Motivationssteigerung bei der Arbeit eingesetzt.

Wenn die Dosierung dann aber gehört wird, ändert sich die Wirkung. Bei hohen Dosen sind tiefe körperliche Entspannung bis zur Sedierung berichtet, manche Menschen sprechen darüber, dass ihr Nervensystem gedämpft wird.

Einige Anwender benutzen Kratom dazu, chronische Schmerzen oder Schlafstörungen zu lindern, allerdings gibt es bislang keine validen Studien, die einen echten Effekt belegen.

Wo kommt Kratom ursprünglich her?

Der Baum ist in den tropischen Regenwäldern Südostasiens beheimatet, wobei die Hauptvorkommen in Thailand, Malaysia, Myanmar und Indonesien liegen.

In den Herkunftsländern gehört die Nutzung von Kratom zur Volksmedizin, die meisten Bauern und Feldarbeiter kauen einfach auf den Blättern herum, um sich davon stimulieren zu lassen. In der Vergangenheit soll das Mittel vor allem dazu verwendet worden sein, Hunger und Hitze zu ertragen.

In einigen Ländern wie Thailand war der Baum streng verboten, dann wurde der Status aber gelockert und ist in einen staatlichen Markt übergegangen.

Wie wird Kratompulver gewonnen?

Im Handel findest du vor allem grünes Pulver, das ein bisschen an Matcha erinnert. Gewonnen wird es in einem mehrstufigen Prozess, bei dem die Blätter von Hand gepflückt werden. Je nach Alter und Färbung der Blattadern ist das Pulver später zusammengesetzt.

Nach der Ernte werden die Blätter gründlich gewaschen und je nach Sorte entweder im Dunkeln oder unter direkter Sonneneinstrahlung getrocknet. Durch diesen Fermentationsprozess verändern sich die chemischen Eigenschaften der Wirkstoffe.

Ist das Material komplett trocken und bröselig, entfernt man die harten Blattadern und vermahlt den Rest zum gewohnten Pulver, das in den Handel kommt.

 

Foto: wasanajai / stock.adobe.com

Wohlbefinden steigern: Die Rolle von Schlaf

Frau streckt sich im Bett - Wohlbefinden steigern: Die Rolle von Schlaf

Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für körperliche und psychische Gesundheit. Trotzdem ist vielen Menschen nicht bewusst, wie stark der Schlaf ihr tägliches Wohlbefinden prägt. Wer morgens gerädert aufwacht, kämpft den ganzen Tag mit Konzentrationsproblemen, Reizbarkeit und anhaltender Erschöpfung. Entscheidend ist dabei nicht nur die Schlafdauer, sondern in erster Linie die Qualität der Nachtruhe. Schon kleine Anpassungen der Schlafumgebung oder der Abendroutine können die Schlafqualität merklich steigern. Dieser Artikel beleuchtet im Folgenden, welche biologischen und psychologischen Mechanismen hinter einem wirklich erholsamen Schlaf stecken, warum bestimmte Schlafphasen für die körperliche und geistige Regeneration besonders wertvoll sind und mit welchen alltagstauglichen Strategien, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lassen, sich die Schlafqualität gezielt und dauerhaft anheben lässt.

Wie Schlafmangel das emotionale Gleichgewicht und die Stressresistenz im Alltag beeinflusst

Chronischer Schlafentzug, der über einen längeren Zeitraum andauert, wirkt sich unmittelbar und in erheblichem Maße auf die emotionale Stabilität sowie die psychische Belastbarkeit eines Menschen aus. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen eindeutig, dass bereits zwei aufeinanderfolgende Nächte mit weniger als sechs Stunden Schlaf die Aktivität der Amygdala, also des Hirnareals, das für die Verarbeitung von Angst und Stress zuständig ist, merklich erhöhen. Alltägliche Situationen wie Stau oder Kritik lösen dann übertrieben starke emotionale Reaktionen aus.

Stresshormone und der Schlaf-Wach-Rhythmus

Der Cortisolspiegel folgt einem natürlichen Tagesrhythmus. Morgens steigt er an, um Wachheit zu fördern, und sinkt abends wieder ab. Bei dauerhaftem Schlafmangel bleibt der Cortisolspiegel auch nachts erhöht, was das Einschlafen zusätzlich erschwert. Ein Teufelskreis entsteht, der ohne bewusste Gegenmaßnahmen kaum zu durchbrechen ist. Wer wirksame Entspannungsmethoden für die mentale Gesundheit in den Abend integriert, kann diesen Kreislauf unterbrechen und das Nervensystem gezielt beruhigen.

Soziale Auswirkungen von Schlafdefizit

Neben der persönlichen Belastung, die Betroffene im Alltag spüren, leidet auch das soziale Miteinander erheblich unter chronisch schlechtem Schlaf, da zwischenmenschliche Beziehungen zunehmend beeinträchtigt werden. Studien belegen, dass übermüdete Personen Gesichtsausdrücke häufiger falsch interpretieren und weniger Empathie zeigen. In Partnerschaften führt das zu vermehrten Konflikten, im beruflichen Umfeld zu Missverständnissen. Langfristig kann sich daraus eine Abwärtsspirale entwickeln, bei der soziale Isolation und Schlafstörungen sich gegenseitig verstärken, weil der zunehmende Rückzug aus zwischenmenschlichen Beziehungen den Stresspegel erhöht, was wiederum das Ein– und Durchschlafen erheblich erschwert und die Betroffenen in einen Kreislauf treibt, aus dem sie ohne gezielte Hilfe nur schwer herausfinden.

Welche Schlafphasen für die körperliche und mentale Regeneration tatsächlich bedeutsam sind

Nicht jede Minute Schlaf trägt gleichermaßen zur Erholung bei, da die verschiedenen Schlafphasen, die der Körper während der Nacht durchläuft, sich in ihrer Wirkung auf die körperliche und geistige Regeneration deutlich unterscheiden. Unser Schlaf besteht aus mehreren Zyklen von je rund 90 Minuten mit verschiedenen Phasen. Vor allem Tiefschlaf und REM-Phase spielen dabei eine besondere Rolle.

Tiefschlaf als Motor der körperlichen Erneuerung

In den Tiefschlafphasen, die vorwiegend in der ersten Nachthälfte auftreten, schüttet der Körper Wachstumshormone aus. Diese fördern die Zellreparatur, stärken das Immunsystem und unterstützen den Muskelaufbau. Wer regelmäßig vor Mitternacht einschläft, verlängert typischerweise diese kostbare Phase. Die Liegefläche spielt dabei eine unterschätzte Rolle: Durchgelegene oder unpassende Matratzen stören die Tiefschlafphase durch unbewusste Lagekorrekturen. Wer komfortable Matratzen für besseren Schlaf sucht, findet in Toppern eine wirkungsvolle Möglichkeit, den vorhandenen Schlafplatz aufzuwerten, ohne die gesamte Matratze austauschen zu müssen.

REM-Schlaf und kognitive Leistungsfähigkeit

Die REM-Phasen, die gegen Morgen deutlich an Dauer und Häufigkeit zunehmen, spielen eine entscheidende Rolle bei der Verarbeitung emotionaler Erlebnisse sowie bei der Festigung und Konsolidierung von Gedächtnisinhalten. Wer regelmäßig zu früh aufwacht oder durch den Wecker aus dem REM-Schlaf gerissen wird, hat oft Probleme, neue Inhalte zu lernen. Ein gleichmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus, auch am Wochenende, schützt diese empfindliche Phase und stärkt die geistige Belastbarkeit.

So lässt sich die Schlafumgebung mit dem passenden Topper für spürbar mehr Liegekomfort verbessern

Die Beschaffenheit des Schlafplatzes, die von zahlreichen Faktoren wie Raumklima, Beleuchtung und der gewählten Unterlage abhängt, beeinflusst die Nachtruhe deutlich stärker, als viele Menschen es vermuten würden, weshalb diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Temperatur, Licht, Geräusche und Liegefläche bestimmen die Schlafqualität. Besonders die Liegefläche verdient eine genauere Betrachtung, da Druckpunkte, die vor allem an Schultern und Hüfte entstehen, wenn die Matratze den Körper nicht ausreichend stützt oder sich nicht an die natürliche Körperform anpasst, zu den häufigsten Ursachen für nächtliches Aufwachen und unruhigen Schlaf gehören.

Ein gut verarbeiteter Topper, der aus sorgfältig ausgewählten Materialien gefertigt ist, passt sich der individuellen Körperkontur des Schlafenden an und sorgt dafür, dass das Körpergewicht über die gesamte Liegefläche hinweg deutlich gleichmäßiger verteilt wird, was den Schlafkomfort spürbar verbessert. Das verringert Druckstellen und sorgt dafür, dass Durchschlafstörungen deutlich seltener auftreten. Bei der Auswahl zählen vor allem die Materialqualität, die Atmungsaktivität und die passenden Maße des Toppers. Auch Marken wie Matratzenschutz24 lassen sich an transparenten Produktangaben und geprüfter Materialqualität messen. Letztlich bleibt es ratsam, verschiedene Materialien wie Kaltschaum, Gelschaum oder Latex sorgfältig anhand des eigenen Schlafverhaltens und der persönlichen Vorlieben miteinander zu vergleichen, bevor man eine endgültige Entscheidung für einen bestimmten Topper trifft.

Neben der Liegefläche sind weitere Faktoren wichtig. Die Raumtemperatur sollte zwischen 16 und 18 Grad betragen. Verdunklungsvorhänge blockieren störendes Licht, und ein ruhiges Schlafzimmer ohne Elektronik erleichtert das Abschalten.

Vier alltagstaugliche Gewohnheiten, mit denen sich die Schlafqualität ab heute Abend gezielt verbessern lässt

Verhaltensänderungen zeigen oft innerhalb weniger Wochen messbare Ergebnisse. Die folgenden vier Strategien lassen sich im Alltag ohne großen Aufwand in die Praxis umsetzen:

  1. Feste Schlafenszeiten einhalten: Regelmäßige Bett- und Aufstehzeiten stabilisieren den zirkadianen Rhythmus innerhalb von zehn bis vierzehn Tagen.
  2. Bildschirmzeit ab 20 Uhr reduzieren: Blaues Licht hemmt Melatonin – abends lieber Buch, Musik oder Atemübungen nutzen.
  3. Koffein nur bis 14 Uhr: Die Halbwertszeit beträgt ca. fünf Stunden – spätnachmittags kann Kaffee das Einschlafen um bis zu 40 Minuten verzögern.
  4. Abendritual etablieren: Wiederkehrende Rituale wie warme Duschen, Stretching oder ein Dankbarkeitstagebuch signalisieren dem Gehirn die nahende Ruhephase.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet in der Rubrik für gesundheitsbewusste Lebensführung viele weiterführende Impulse. Kleine, konsequent umgesetzte Veränderungen erzielen langfristig oft bessere Ergebnisse als radikale Umstellungen, die nach wenigen Tagen wieder aufgegeben werden.

Warum dauerhaftes Wohlbefinden nur mit einer bewussten Schlafstrategie gelingt

Ernährung, Bewegung und Stressmanagement werden allgemein als die drei Säulen eines gesunden Lebensstils angesehen. Der Schlaf wird dabei häufig vergessen oder in seiner Bedeutung unterschätzt, obwohl er, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, alle drei genannten Bereiche in einem erheblichen Ausmaß beeinflusst und somit als unverzichtbare Grundlage für einen wirklich gesunden Lebensstil betrachtet werden sollte. Ohne ausreichende Nachtruhe sinkt nicht nur die Motivation für regelmäßigen Sport, sondern auch die Lust auf ausgewogene Mahlzeiten nimmt deutlich ab, während gleichzeitig bewährte Stressbewältigungsstrategien zunehmend ihre gewohnte Wirksamkeit verlieren.

Eine bewusste Schlafstrategie umfasst mehr als das bloße Einhalten einer bestimmten Stundenzahl. Es geht darum, die eigenen Schlafmuster zu kennen, störende Faktoren systematisch zu beseitigen und die Schlafumgebung regelmäßig zu überprüfen. Die Deutsche Hirnstiftung bietet hierzu wertvolle Einblicke und fundierte Empfehlungen für besseren Schlaf und mehr Wohlbefinden, die auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Wer die Nachtruhe als festen und unverzichtbaren Bestandteil der eigenen Selbstfürsorge betrachtet, schafft damit eine solide Grundlage für dauerhafte Vitalität und langfristige körperliche wie geistige Widerstandskraft. Schlaf ist kein Luxus, den man leichtfertig zugunsten anderer Aktivitäten opfern sollte, sondern vielmehr eine grundlegende biologische Notwendigkeit, die sowohl den Körper als auch den Geist jeden Tag aufs Neue regeneriert und stärkt. Eine Investition in besseren Schlaf zahlt sich in jedem Lebensbereich aus – von der beruflichen Leistungsfähigkeit über zwischenmenschliche Beziehungen bis hin zur allgemeinen Lebensfreude.


Häufig gestellte Fragen

Welche Raumtemperatur fördert das Einschlafen am besten?

Die ideale Schlafzimmertemperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad Celsius. Bei höheren Temperaturen fällt es dem Körper schwer, die notwendige Absenkung der Kerntemperatur einzuleiten, die für tiefe Schlafphasen erforderlich ist. Ein gut belüfteter Raum und atmungsaktive Bettwäsche unterstützen die natürliche Temperaturregulation während der Nacht.

Wie wirkt sich Alkohol am Abend wirklich auf die Schlafqualität aus?

Alkohol mag das Einschlafen zunächst beschleunigen, sabotiert jedoch die wichtigen REM-Phasen in der zweiten Nachthälfte. Der Körper ist mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt, was zu häufigem Erwachen und unruhigem Schlaf führt. Bereits zwei Gläser Wein können die Regenerationsleistung des Schlafs um bis zu 40 Prozent verringern und den Erholungswert einer ganzen Nacht zunichtemachen.

Welche Matratze ist am besten für einen erholsamen Schlaf geeignet?

Die optimale Matratze passt sich der individuellen Körperkontur an und stützt die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form. Bei Matratzenschutz24 finden Sie komfortable Matratzen für besseren Schlaf, die durch punktgenaue Druckentlastung nächtliche Ausgleichsbewegungen minimieren. Besonders Menschen mit Rückenproblemen oder Verspannungen profitieren von einer ergonomisch abgestimmten Liegefläche.

Was kann ich tun wenn ich nachts häufig aufwache?

Nächtliches Erwachen lässt sich oft durch feste Rituale reduzieren: Vermeiden Sie schwere Mahlzeiten nach 19 Uhr und reduzieren Sie die Flüssigkeitsaufnahme ab dem späten Nachmittag. Atemübungen wie die 4-7-8-Methode helfen beim Wiedereinschlafen. Sollten Sie länger als 20 Minuten wach liegen, verlassen Sie kurz das Schlafzimmer und kehren erst bei erneuter Müdigkeit zurück.

Wie lange vor dem Schlafengehen sollte ich auf Bildschirme verzichten?

Experten empfehlen mindestens 60 bis 90 Minuten vor dem Zubettgehen auf Smartphone, Tablet und Computer zu verzichten. Das blaue Licht der Bildschirme hemmt die Melatoninproduktion und signalisiert dem Gehirn fälschlicherweise Tageslicht. Wer auf digitale Geräte nicht verzichten kann, sollte zumindest einen Blaulichtfilter aktivieren oder eine Brille mit entsprechender Beschichtung tragen.

 

Foto: Rido / stock.adobe.com

The Bear: King of the Kitchen: Ein letztes Wiedersehen mit Carmy und seinem Signature Look!  

Disney+ serviert das Dessert! Am 26. Juni startet die fünfte und finale Staffel „The Bear: King of the Kitchen“ exklusiv auf Disney+ und den Fans schmeckt es. Mit der Serie wurde Chef Carmy weltberühmt und für seinen ikonischen Serienlook gefeiert. Wer neben Darsteller Jeremy Allen White auch noch T-Shirt-Geschichte schrieb:

James Dean

Sein Look aus Jeans, weißem T-Shirt und Lederjacke wurde zum Sinnbild jugendlicher Rebellion. Besonders mit dem Film“ Rebel Without a Cause“ wird dieser Stil verbunden.


 

Marlon Brando

In „A Streetcar Named Desire“ machte er ein enganliegendes weißes T-Shirt zu einem weltweiten Männlichkeits- und Stil-Statement.


 

Steve McQueen

Kaum jemand verkörperte mühelose Coolness so sehr wie McQueen. Ein weißes T-Shirt, Chinos oder Jeans und eine Sonnenbrille reichten für einen legendären Look. Er etablierte das weiße Shirt als Fashion-Must-Have.


 

Jennifer Aniston

Als moderne Stil-Ikone wurde sie häufig für ihren cleanen, zeitlosen Look gelobt. Weißes T-Shirt, Jeans und schlichtes Styling gehören zu ihren bekanntesten Fashion-Signatures. So lieben die Fans sie auf dem „Friends-Sofa“.


 

Jeremy Allen White

Seit Jeremy Allen White in „The Bear“ ein weißes T-Shirt aus Deutschland trug, ist ein wahrer Hype ausgebrochen. Der „Chef“ wird seitdem für seinen ikonischen Look feiert und zeigt wie cool ein simpler Look sein kann.


 

Zum Staffelfinale verlosen wir zwei Merz b. Schwanen Shirts in Größe M sowie zwei limitierte Kochbücher zur Serie.

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Die fünfte und finale Staffel der FX Serie „The Bear: King of the Kitchen“ setzt am Morgen nach einer Hiobsbotschaft an: Sydney Adamu (Ayo Edebiri), Richard „Richie“ Jerimovich (Ebon Moss-Bachrach) und Natalie „Sugar“ Berzatto (Abby Elliott) haben erfahren, dass Carmen „Carmy“ Berzatto (Jeremy Allen White) die Gastronomie aufgegeben und ihnen das Restaurant überlassen hat. Während sie plötzlich die Verantwortung für das Restaurant tragen, kämpfen sie mit finanziellen Problemen, der drohenden Veräußerung und einem gewaltigen Sturm. Gemeinsam mit dem verbliebenen Team setzen sie alles auf die letzte Schicht – in der Hoffnung, endlich einen Michelin-Stern zu erhalten. Letztlich erkennen sie, dass das „perfekte“ Restaurant vielleicht weniger eine Frage des Essens ist als eine Frage der Menschen.

Zum Cast zählen außerdem Lionel Boyce, Liza Colón-Zayas und Matty Matheson sowie Ricky Staffieri, Oliver Platt, Will Poulter und Jamie Lee Curtis in wiederkehrenden Rollen.

Kreiert wurde „The Bear: King of the Kitchen” von Christopher Storer, der gemeinsam mit Josh Senior, Cooper Wehde, Tyson Bidner, Matty Matheson, Hiro Murai und Rene Gube als Executive Producer fungiert. Courtney Storer fungiert als kulinarische Produzentin. Produziert wird die Serie von FX Productions.

 

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** Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz außer Mitarbeitern der beteiligten Firmen und deren Angehörigen. Die Gewinner werden unter allen Einsendern der richtigen Lösung durch das Los ermittelt und anschließend per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinnwertes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich möchte den ajoure.de Newsletter abonnieren und bin damit einverstanden, dass ich per E-Mail über Angebote der Ajouré GmbH & Co. KG informiert werde. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen.

Teilnahmeschluss ist der 20.07.2026.

 

Fotos: Disney PR; Merz b. Schwanen

Digitale Produkte erstellen: Was wirklich funktioniert und was du realistisch verdienen kannst

Frau entwickelt digitale Produkte am Laptop in einem kreativen Studio

Digitale Produkte gelten als das ideale passive Einkommen: einmal erstellen, immer wieder verkaufen, ohne Lager, Versand oder Produktionskosten. Das stimmt – aber nur zur Hälfte. Dieser Artikel zeigt, was digitale Produkte wirklich sind, welche Typen tatsächlich funktionieren, wie viel du realistisch verdienen kannst und warum „passiv“ der falsche Begriff dafür ist.

AJOURE´-Einordnung

Digitale Produkte sind kein Trick, sondern ein Business-Baustein. Wenn du aus Wissen, Erfahrung oder einer Methode ein bezahlbares Angebot machen willst, findest du im Bereich Business für Frauen weitere Grundlagen zu Positionierung, Preisen, Sichtbarkeit und selbstständigem Arbeiten.

Was sind digitale Produkte?

Digitale Produkte sind Dateien oder Zugänge, die digital ausgeliefert werden – ohne physische Produktion, ohne Versand, ohne Lager. Du erstellst sie einmal und kannst sie unbegrenzt oft verkaufen.

Die wichtigsten Kategorien:

  • E-Books und Guides: PDF-Dokumente mit Wissen, Anleitungen oder Ratschlägen. Vom Rezeptbuch bis zum Business-Guide.
  • Templates und Vorlagen: Canva-Designs, Excel-Sheets, PowerPoint-Präsentationen, Notion-Templates, Figma-Dateien – vorgefertigte Strukturen, die andere anpassen.
  • Online-Kurse: Video- oder textbasierte Kursformate, die Wissen strukturiert vermitteln. Von einer einstündigen Einheit bis zum mehrteiligen Programm.
  • Printables: Druckvorlagen – Planer, Kalender, To-do-Listen, Bullet-Journal-Seiten, Lernmaterialien. Besonders beliebt auf Etsy.
  • Presets und Filters: Lightroom-Presets, VSCO-Filter, Photoshop-Actions – für Fotografinnen und Content Creators.
  • Stockfotos und Grafiken: Eigene Fotos, Illustrationen oder Icons, die andere für ihre Projekte lizenzieren.
  • Audio und Musik: Soundeffekte, Hintergrundmusik, Meditationsaufnahmen, Podcast-Intros.
  • Software und Tools: Apps, Plugins, Scripts, Spreadsheet-Automatisierungen – technisch anspruchsvoller, aber oft sehr gut vergütet.

Was all diese Kategorien gemeinsam haben: Sie brauchen am Anfang Zeit und Arbeit – und dann potenziell nicht mehr.

Welche digitalen Produkte funktionieren wirklich?

Die ehrliche Antwort: Es kommt auf die Kombination aus echtem Problem, klarer Zielgruppe, Qualität und Vermarktung an – nicht auf den Produkttyp allein.

AJOURE´-Realitätscheck

Starte nicht mit der Produktidee. Starte mit dem Problem.

Digitale Produkte verkaufen sich nicht, weil sie schön gestaltet sind. Sie verkaufen sich, wenn sie einer bestimmten Frau ein konkretes Problem schneller, einfacher oder klarer lösen.

Bevor du also 40 Stunden in ein Workbook steckst, schreibe einen Satz auf: „Dieses Produkt hilft [Zielgruppe], [Problem] zu lösen, damit [Ergebnis].“ Wenn dieser Satz nicht sitzt, ist das Produkt noch nicht reif.

Templates und Printables haben die niedrigste Einstiegshürde und funktionieren auf Etsy besonders gut, weil die Plattform bereits Traffic hat. Gute Canva-Templates für Social-Media-Content, Bewerbungsunterlagen oder Hochzeitsplanung verkaufen sich konstant. Herausforderung: viel Konkurrenz, Preise oft niedrig (5 bis 25 Euro), und du brauchst viele Verkäufe für nennenswerte Einnahmen.

Online-Kurse haben das höchste Einkommenspotenzial – aber auch den höchsten Aufwand in der Erstellung und Vermarktung. Ein Kurs für 97 Euro, der 20 Mal pro Monat verkauft wird, bringt 1.940 Euro – das klingt gut. Aber bis dahin liegt viel Arbeit: Inhalt strukturieren, aufnehmen, produzieren, eine Zielgruppe aufbauen, die kauft. Ohne bestehende Reichweite dauert das Monate.

E-Books funktionieren gut als Ergänzungsprodukt – als günstiger Einstieg in ein Thema, das du tiefer als Kurs anbietest. Als alleiniges Produkt sind die Margen bei Plattformgebühren dünn, wenn der Preis unter 15 Euro liegt.

Notion-Templates sind gerade sehr gefragt – besonders für Produktivität, Content-Planung und Freelance-Business-Organisation. Wer Notion gut kennt und sauber designen kann, hat hier eine echte Nische.

Presets und visuelle Assets funktionieren gut, wenn du bereits eine Reichweite in einer Community hast (Instagram, Pinterest, YouTube). Kalt ohne Follower zu starten, ist schwierig.

Von der Idee zum Angebot

Der beste Produkttyp ist der, den du sauber verkaufen kannst.

Ein Workbook, ein Template oder ein Mini-Guide wird erst dann wertvoll, wenn Nutzen, Preis und Verkaufsseite zusammenpassen. Deshalb lohnt es sich, nicht nur das Produkt zu planen, sondern direkt auch die Vermarktung mitzudenken.

Hilfreich dafür: Preise kalkulieren, eine klare Website für Selbstständige und ein Produkt, das wirklich zu deiner Lebenssituation passt. Wenn du noch suchst, welche Art von Nebeneinkommen realistisch ist, starte mit dem AJOURE´ Nebeneinkommen-Überblick.

Was verdienst du damit realistisch?

Hier ist die Wahrheit, die in den meisten Artikeln fehlt:

In den ersten Monaten wirst du wahrscheinlich wenig verdienen. Nicht weil das Modell nicht funktioniert, sondern weil digitale Produkte Zeit brauchen, um gefunden zu werden. Etsy-Shops ohne Bewertungen verkaufen kaum. Kurse ohne Zielgruppe verkaufen nichts. E-Books ohne Traffic erreichen niemanden.

Realistische Einordnung nach Phase:

  • Monat 1–3: 0 bis 200 Euro – du lernst, was funktioniert, baust erste Verkäufe auf, sammelst Bewertungen.
  • Monat 4–9: 100 bis 600 Euro – wenn du konsistent neue Produkte hinzufügst, SEO optimierst und aktiv vermarktest.
  • Ab Jahr 2: 500 bis mehrere Tausend Euro möglich – aber nur, wenn du in Reichweite investiert hast (eigener Newsletter, organische Reichweite auf einer Plattform, gutes SEO).

Auf Marktplätzen gilt meist eine harte Verteilung: Einige wenige Shops erzielen sehr gute Umsätze, viele kleine Shops bleiben lange niedrig. Dasselbe gilt für Kurse und E-Books ohne eigene Reichweite.

Das bedeutet nicht, dass es sich nicht lohnt – aber es bedeutet, dass du realistische Erwartungen brauchst und bereit sein musst, langfristig zu denken.

Wo verkaufst du digitale Produkte?

Etsy ist der einfachste Einstieg für Printables, Templates und visuelle Produkte. Die Plattform bringt Traffic – du brauchst keine eigene Reichweite. Gebühren: 0,20 Dollar Einstellgebühr pro Artikel, 6,5 Prozent Transaktionsgebühr plus Zahlungsgebühren. Unterm Strich bleiben rund 70 bis 80 Prozent des Verkaufspreises.

Gumroad ist ideal für E-Books, Kurse und Software. Einfach, keine Grundgebühr, 10 Prozent Gebühr im kostenlosen Tarif (bei Pro-Abo günstiger). Du kannst deine eigene Zielgruppe direkt ansprechen, ohne Plattform-SEO zu brauchen.

Digistore24 und Elopage sind deutsche Plattformen mit DSGVO-Konformität aus der Box, auf Deutsch und beliebt im DACH-Raum – besonders für Kurse und digitale Produkte mit Affiliate-Programm. Digistore24 erhebt keine monatliche Grundgebühr, dafür Provisionen pro Verkauf (zwischen 7,9 und 9,9 Prozent plus Zahlungsgebühren).

Teachable, Podia und Kajabi sind Kursplattformen mit eigenem Branding. Sie kosten monatlich (ab ca. 30 Euro), bieten aber dafür vollständige Kursinfrastruktur, Community-Features und Zertifikate.

Eigene Website mit WooCommerce oder Easy Digital Downloads bietet die meiste Kontrolle und die niedrigsten laufenden Gebühren – erfordert aber technisches Know-how oder Budget für Setup.

Empfehlung für den Einstieg: Starte auf einer Plattform, die Traffic mitbringt (Etsy für Visuelle Produkte, Digistore24 für Kurse im DACH-Raum) und baue parallel eine eigene E-Mail-Liste auf.

Wie erstellst du digitale Produkte ohne Technik-Vorkenntnisse?

E-Books und Guides: In Google Docs oder Canva schreiben, als PDF exportieren. Canva hat fertige E-Book-Templates, die professionell aussehen. Zeitaufwand: je nach Umfang 5 bis 40 Stunden.

Templates und Printables: Canva ist das Standard-Tool – kostenlos nutzbar, intuitive Bedienung, riesige Template-Auswahl als Startpunkt. Für Notion-Templates brauchst du Notion (kostenloser Plan reicht). Zeitaufwand pro Template: 2 bis 10 Stunden.

Online-Kurse: Screencast-Software (Loom ist kostenlos), ein gutes Mikrofon (ab 50 Euro) und eine Kursplattform reichen für den Start. Kein Video-Profi nötig. Zeitaufwand: 20 bis 100 Stunden für einen Kurs mit 2 bis 5 Stunden Inhalt – inklusive Skript, Aufnahme, Schnitt.

Wichtig: Starte mit dem einfachsten Produkt, das echten Nutzen liefert. Ein klares, gut gemachtes 10-Euro-Template schlägt ein halbfertiges 50-Euro-E-Book jedes Mal.

Was kostet der Einstieg?

Digitale Produkte sind eines der wenigen Business-Modelle, das fast ohne Startkapital funktioniert. Realistische Kosten:

  • Canva Pro: 0 Euro (kostenlose Version reicht für den Start) oder 13 Euro/Monat für Pro-Features
  • Etsy-Shop eröffnen: 0 Euro Grundgebühr, 0,20 Dollar pro eingestelltem Artikel
  • Gumroad oder Digistore24: 0 Euro Grundgebühr
  • Mikrofon für Kurse: ab 50 Euro (z. B. Blue Snowball)
  • Eigene Domain und Hosting (optional): 50 bis 150 Euro/Jahr

Du kannst sehr günstig starten. Was du brauchst, ist vor allem Zeit, ein klares Problem und eine realistische Vermarktung – keine teuren Tools und kein Kurs über Kurse.

Die ehrliche Wahrheit über „passives Einkommen“

Digitale Produkte sind kein passives Einkommen im Wortsinne. Sie sind skalierbare Arbeit: Du arbeitest einmal, um das Produkt zu erstellen – aber dann musst du es vermarkten, aktuell halten und erweitern, wenn es langfristig Geld bringen soll.

Was wirklich passiv ist: der Verkauf nachts, am Wochenende, während du im Urlaub bist. Aber das setzt voraus, dass du vorher Reichweite aufgebaut hast – durch Content, SEO, Newsletter oder Empfehlungen. Und das ist Arbeit.

Die ehrlichste Einschätzung: Digitale Produkte eignen sich sehr gut als Nebeneinkommen neben einer Haupttätigkeit. Als sofortiger Einkommensersatz ohne bestehende Zielgruppe sind sie eine langfristige Investition – nicht ein schneller Geldfluss.

Typische Fehler beim Start

Das falsche Produkt für die falsche Zielgruppe: Wer etwas erstellt, das niemanden interessiert, verkauft nichts – egal wie gut es gemacht ist. Validiere dein Produkt, bevor du 40 Stunden investierst: Gibt es eine Nachfrage? Suchst du auf Etsy oder Google und findest ähnliche Produkte, die Bewertungen haben? Das ist ein gutes Zeichen.

Zu günstiger Preis: Viele starten mit 2 bis 3 Euro aus Unsicherheit. Das ist fast nie sinnvoll – weder für deine Einnahmen noch für die Wahrnehmung des Produkts. Ein E-Book für 12 Euro kann Wert signalisieren, wenn Nutzen, Umfang und Positionierung stimmen. Ein Preis von 1,99 Euro wirkt dagegen schnell wie Wegwerfinhalt – und lässt dir kaum Spielraum für Aufwand, Support oder Plattformgebühren.

Kein Marketing: Wer ein Produkt hochlädt und wartet, wartet oft vergeblich. Reichweite kommt nicht von selbst. Eine simple Strategie: Pins zu deinem Produkt, ein Instagram-Post pro Woche zum Thema, gezielte Etsy-SEO-Optimierung oder ein eigener Artikel, der dein Angebot erklärt. Wichtig ist: Irgendetwas muss Traffic bringen. Genau deshalb solltest du dein digitales Produkt nicht isoliert denken, sondern als Teil deines Business-Aufbaus.

Zu viele Produkte gleichzeitig: Zehn mittelmäßige Produkte verkaufen schlechter als zwei wirklich gute. Starte klein und optimiere, bevor du erweiterst.

Rechtliche Grundlagen ignorieren: Auch digitale Produkte brauchen ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und ggf. eine korrekte Rechnung. Wer in Deutschland verkauft, unterliegt deutschem Recht – auch auf internationalen Plattformen wie Etsy.

Deine nächsten Schritte

Und dann? Auch ein gutes digitales Produkt verkauft sich nicht von allein. Der Guide Erste Kundinnen finden hilft dir dabei, Zielkundinnen, Kontakte und erste Verkaufsgespräche systematisch anzugehen.

Diese Woche: Entscheide dich für einen Produkttyp und eine Plattform. Recherchiere 10 Minuten auf Etsy oder Gumroad, was in deiner Nische bereits existiert und wie viele Bewertungen die Bestseller haben.

In den nächsten zwei Wochen: Erstelle ein erstes einfaches Produkt. Nicht das perfekte – das erste. Wenn du später ein eigenes Angebot sauber verkaufen möchtest, findest du im AJOURE´ Store Beispiele für einfache digitale Produktseiten. Lade es hoch und schreib eine klare, ehrliche Produktbeschreibung mit den Suchbegriffen, die deine Zielgruppe wirklich nutzt.

Wenn du dich breiter aufstellen willst: Digitale Produkte lassen sich gut mit Freelancing oder einer Virtual-Assistenz-Tätigkeit kombinieren. Wie das zusammenpassen kann, zeigt dir der AJOURE´ Nebeneinkommen-Überblick.

AJOURE´-Tipp

Starte mit einem kleinen Produkt, aber denke wie eine Unternehmerin. Du brauchst nicht sofort einen großen Kurs. Oft reicht ein klarer Guide, eine Vorlage oder ein Workbook, das ein konkretes Problem löst. Wenn du aus deiner Idee ein verkaufbares Angebot machen möchtest, helfen dir der AJOURE´ Angebotsbaukasten und der AJOURE´ Preisrechner dabei, Struktur und Preis nicht aus dem Bauch heraus festzulegen.

Passend dazu aus dem AJOURE´ Magazin

Diese Artikel bringen dich beim nächsten Schritt weiter:

Häufige Fragen

Welches digitale Produkt eignet sich für den Start?

Für den Anfang eignen sich einfache Produkte mit klar erkennbarem Nutzen: Checklisten, Workbook-PDFs, Vorlagen, Rechner oder kleine Guides. Sie sind schneller erstellt als ein großer Kurs und lassen sich leichter testen. Wichtig ist nicht, dass das Produkt riesig ist, sondern dass es ein konkretes Problem löst und die Käuferin danach spürbar weiter ist.

Brauche ich eine große Reichweite, um digitale Produkte zu verkaufen?

Nicht zwingend, aber du brauchst irgendeinen Zugang zu Menschen mit genau diesem Problem. Das kann Pinterest, Google, Etsy-Suche, ein Newsletter, eine kleine Community oder bestehende Kundinnen sein. Ohne Reichweite, Suchintention oder Empfehlung bleibt selbst ein gutes digitales Produkt unsichtbar.

Brauche ich eine Gewerbeanmeldung, wenn ich digitale Produkte verkaufe?

In Deutschland gilt: Wer regelmäßig und mit Gewinnabsicht verkauft, betreibt ein Gewerbe – auch digital. Das bedeutet: Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt (15 bis 60 Euro einmalig) und steuerliche Erfassung beim Finanzamt. Die Kleinunternehmerregelung kann den Einstieg vereinfachen, wenn du die aktuellen Umsatzgrenzen einhältst. Seit 2025 gilt: im Vorjahr höchstens 25.000 Euro Umsatz und im laufenden Jahr höchstens 100.000 Euro. Einnahmen musst du trotzdem versteuern.

Kann ich Canva-Designs als eigene Templates verkaufen?

Ja, unter bestimmten Bedingungen. Canva kann für Templates genutzt werden, aber die Lizenzbedingungen sind wichtig: Du darfst Canva-Inhalte nicht einfach als eigenständige Dateien weiterverkaufen. Prüfe vor dem Verkauf genau, ob dein Template-Modell zu den aktuellen Canva-Lizenzen passt. Die Canva-Nutzungsbedingungen solltest du vor dem Start lesen – sie wurden in den letzten Jahren mehrfach angepasst.

Wie schütze ich meine digitalen Produkte vor Raubkopien?

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Was hilft: Wasserzeichen bei Grafiken, PDF-Passwortschutz bei E-Books (schreckt ab, hält Entschlossene nicht auf), und eine klare Nutzungslizenz im Produkt. Die meisten Käuferinnen sind ehrlich – der Aufwand für starken Kopierschutz übersteigt oft den tatsächlichen Schaden durch Raubkopien.

Was ist der Unterschied zwischen Digistore24 und Gumroad?

Digistore24 ist auf den DACH-Markt ausgerichtet, verarbeitet die Mehrwertsteuer automatisch, bietet integrierte Affiliate-Programme und ist bei deutschen Kundinnen bekannt. Gumroad ist international, einfacher in der Handhabung und besonders gut für Englischsprachige Zielgruppen geeignet. Für den deutschen Markt kann Digistore24 sinnvoll sein, wenn du Affiliate-Strukturen, DACH-Zahlungslogik und deutsche Nutzerführung brauchst. Für einfache internationale Downloads kann Gumroad schlanker sein.

Quellen

Marktentwicklung digitale Produkte und E-Learning: Statista – Umsatz im Segment E-Learning in Deutschland 2023. Verfügbar unter: statista.com

Etsy-Verkaufsgebühren und Richtlinien: Etsy Seller Handbook – Fees & Payments Policy. Verfügbar unter: etsy.com/legal/fees

Canva-Nutzungsbedingungen für kommerzielle Nutzung: Canva – Free Media License Agreement und Content License Agreement. Verfügbar unter: canva.com/policies/content-license-agreement

Gumroad-Gebührenmodell: Gumroad Pricing. Verfügbar unter: gumroad.com/pricing

Digistore24-Gebührenstruktur: Digistore24 Preise und Konditionen. Verfügbar unter: digistore24.com

Gewerbesteuer-Freibetrag und Kleinunternehmerregelung: Bundesministerium der Finanzen – Informationen für Selbstständige. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html

Foto: KI

Freelancerin werden: Der ehrliche Leitfaden für den Start

Freelancerin arbeitet konzentriert am Laptop im Homeoffice

Freelancerin werden klingt nach Freiheit – und das ist es auch. Aber Freiheit ohne Struktur wird schnell zu Chaos. Dieser Artikel zeigt, was Freelancing in Deutschland wirklich bedeutet, welche Bereiche sich für den Einstieg eignen, wie du die ersten Kunden findest und was du dabei realistisch verdienen kannst.

Ohne Hype. Ohne Erfolgsversprechen. Mit echten Zahlen.

AJOURE´-Einordnung

Freelancing ist oft der schnellste Weg, aus einer Fähigkeit ein erstes Einkommen zu machen. Es ist aber kein Selbstläufer. Du brauchst ein klares Angebot, realistische Preise und eine Struktur, mit der du nicht nur arbeitest, sondern dein Business aufbaust. Mehr Grundlagen dazu findest du im Bereich Business für Frauen.

Was bedeutet Freelancerin – und was nicht?

„Freelancerin“ ist kein rechtlich geschützter Begriff. Im deutschen Steuer- und Gewerberecht gibt es zwei Kategorien, die für selbstständige Arbeit relevant sind: Freiberuflerin und Gewerbetreibende.

Freiberuflerinnen üben bestimmte, gesetzlich definierte Tätigkeiten aus – etwa als Journalistin, Übersetzerin, Designerin, Lehrerin, Psychologin oder Beraterin – je nach konkreter Tätigkeit und Einordnung durch das Finanzamt (§ 18 EStG). Sie melden kein Gewerbe an, zahlen keine Gewerbesteuer und reichen beim Finanzamt lediglich Anlage S ein.

Gewerbetreibende üben kaufmännische oder handwerkliche Tätigkeiten aus, die nicht unter § 18 EStG fallen. Sie melden ein Gewerbe beim Gewerbeamt an und reichen Anlage G ein. Dafür gilt der Gewerbesteuer-Freibetrag von 24.500 Euro.

Im Alltag nennen sich viele einfach „Freelancerin“ – egal ob freiberuflich oder gewerblich. Wenn du unsicher bist, welche Kategorie zu dir passt, kläre das beim Finanzamt oder mit steuerlicher Beratung. Es lohnt sich, das von Anfang an richtig zu machen.

Für welche Bereiche eignet sich Freelancing?

Freelancing funktioniert überall dort, wo Aufgaben projektweise oder auf Stundenbasis vergeben werden und kein fester Anwesenheitsort nötig ist. Besonders starke Nachfrage gibt es derzeit in diesen Bereichen:

  • Text und Content: Artikel, Website-Texte, Newsletter, Social-Media-Content, Lektorat, Übersetzung
  • Design und Kreatives: Grafikdesign, Canva-Templates, Branding, Illustrationen, Video-Editing
  • Marketing und Social Media: Community Management, Pinterest-Strategie, E-Mail-Marketing, SEO
  • IT und Technik: Webdesign, WordPress-Pflege, App-Entwicklung, Datenbankarbeit
  • Beratung und Coaching: Business-Coaching, HR-Beratung, Finanzbildung, Business-Finanzplanung, Karriereberatung
  • Virtuelle Assistenz: E-Mail-Management, Recherche, Projektorganisation, Kundenkommunikation
  • Bildung und Training: Online-Kurse, Workshops, Nachhilfe, Unternehmensschulungen

Die Faustregel: Wenn du eine Fähigkeit hast, die jemand anderem Zeit oder Probleme erspart, gibt es dafür einen Markt. Die Frage ist nicht ob, sondern wie du sie positionierst.

Was verdient eine Freelancerin realistisch?

Stundensätze für Freelancerinnen in Deutschland variieren stark – je nach Bereich, Erfahrung und Spezialisierung:

  • Einsteigerin ohne Portfolio: 20 bis 40 Euro pro Stunde. Wer erst anfängt und wenig nachweisbare Erfahrung hat, muss sich den Markt erst erarbeiten.
  • Mit 1–2 Jahren Erfahrung: 40 bis 75 Euro pro Stunde. Eine klare Nische und erste Referenzen machen den Unterschied.
  • Spezialisiert oder beratend: 75 bis 150 Euro pro Stunde. IT, Unternehmensberatung, spezialisierte Marketing-Beratung oder juristische Tätigkeiten liegen oft in diesem Bereich.

Wichtig: Diese Zahlen sind Bruttostundensätze. Davon gehen Steuern, Sozialversicherung (wenn freiwillig oder Künstlersozialkasse), Pufferzeit für unbezahlte Aufgaben und Betriebsausgaben ab. Als grobe Orientierung: Von 50 Euro Stundensatz bleibt am Ende deutlich weniger übrig – wie viel genau, hängt von Steuerbelastung, Versicherungen, Betriebsausgaben und deiner Auslastung ab.

Der häufigste Fehler beim Preissetzen: zu niedrig starten aus Unsicherheit. Ein niedriger Preis zieht oft schwierige Kunden an und macht den Aufbau eines nachhaltigen Business fast unmöglich.

AJOURE´-Realitätscheck

Dein Stundensatz muss mehr bezahlen als deine Arbeitszeit.

Viele Freelancerinnen kalkulieren nur die Stunde, die sie direkt beim Kunden leisten. Aber bezahlt werden müssen auch Akquise, Buchhaltung, Abstimmung, Weiterbildung, Krankheit, Urlaub, Steuer-Rücklagen und Leerlauf zwischen Projekten.

Wenn dein Preis nur deine reine Arbeitszeit deckt, arbeitest du schnell viel und verdienst trotzdem zu wenig. Rechne deshalb vom gewünschten Monatsnetto rückwärts – nicht von dem Betrag, der sich für dich gerade noch angenehm anfühlt.

Wie du als Freelancerin startest – Schritt für Schritt

Schritt 1: Klarheit über dein Angebot

Bevor du irgendwas anmeldest oder eine Website baust: Definiere, was du für wen tust. Nicht „ich mache Text und Design und Social Media und auch Übersetzungen“. Sondern: Was machst du besonders gut, für welche Branche oder Zielgruppe, mit welchem konkreten Ergebnis?

Ein klares Angebot lässt sich kommunizieren. Alles anzubieten lässt sich nicht verkaufen.

Schritt 2: Steuerliche Erfassung

Sobald du deine erste bezahlte Leistung erbringst, bist du verpflichtet, dich beim Finanzamt anzumelden. Das geht über ELSTER (Fragebogen zur steuerlichen Erfassung). Du bekommst eine Steuernummer für deine selbstständige Tätigkeit – damit kannst du Rechnungen schreiben.

Wenn du ein Gewerbe ausübst: Melde es zusätzlich beim Gewerbeamt deiner Stadt an. Die Kosten liegen je nach Standort zwischen 15 und 60 Euro.

Schritt 3: Kleinunternehmerregelung oder Regelbesteuerung?

Wer im Vorjahr höchstens 25.000 Euro Umsatz hatte und im laufenden Jahr 100.000 Euro nicht überschreitet, kann die Kleinunternehmerregelung nutzen: Du stellst Rechnungen ohne Umsatzsteuer aus – weniger Bürokratie, gut für den Einstieg. Sobald du die Grenze überschreitest oder mit Unternehmenskunden arbeitest, die Vorsteuerabzug geltend machen wollen, lohnt sich die Regelbesteuerung.

Schritt 4: Professionelles Auftreten

Du brauchst kein großes Budget für den Start. Was du brauchst: eine klare Angebotsseite (auch eine einzelne Landing Page reicht), ein professionelles LinkedIn-Profil und eine saubere Rechnungsvorlage mit Pflichtangaben (Name, Anschrift, Steuernummer, Rechnungsnummer, Leistungsdatum, Betrag).

Nächster sinnvoller Schritt

Mach dein Angebot sichtbar, bevor du dich in Technik verlierst.

Viele angehende Freelancerinnen bauen zuerst Logos, Farben und Social-Media-Profile. Wichtiger ist: Kann eine potenzielle Kundin in zwei Minuten verstehen, was du anbietest, für wen es gedacht ist und was der nächste Schritt ist?

Dafür reicht am Anfang oft eine klare Angebotsseite. Wie du diese Struktur aufbaust, liest du im Guide zur Website für Selbstständige. Wenn du aus deiner Expertise später zusätzlich Vorlagen, Guides oder Workbooks entwickeln möchtest, passt auch der Artikel über digitale Produkte gut dazu.

Schritt 5: Erste Kunden finden

Dazu gleich mehr – aber vorab: Die meisten ersten Aufträge kommen nicht von Kaltakquise oder Plattformen. Sie kommen aus deinem bestehenden Netzwerk.

Für deinen konkreten Einstieg findest du im Guide Erste Kundinnen finden 15 Wege und einen kostenlosen 7-Tage-Startplan. Wenn du Kontakte, Gespräche und Follow-ups anschließend planbar organisieren möchtest, unterstützt dich das AJOURE´ Kundinnen-System.

Wie du die ersten Kunden findest

Dein direktes Netzwerk: Sag Freundinnen, früheren Kolleginnen, Bekannten, was du anbietest. Gezielt, konkret, ohne Scheu. Viele erste Aufträge entstehen durch eine einzige Nachricht: „Ich biete ab sofort XY an – kennst du jemanden, der das braucht?“

LinkedIn: Aktualisiere dein Profil auf „Freelance [deine Tätigkeit]“, beschreibe klar, was du für wen löst, und sei aktiv sichtbar – nicht durch Werbeposts, sondern durch echten Mehrwert in Kommentaren und Beiträgen. LinkedIn ist für B2B-Freelancing eine der effektivsten Plattformen.

Direkte Ansprache: Recherchiere Unternehmen, die deinen Service brauchen könnten. Schreib keine Massen-E-Mails, sondern personalisierte, kurze Nachrichten, die zeigen, dass du ihre Situation verstehst.

Freelance-Plattformen: Upwork, Malt, Fiverr oder Twago können funktionieren – aber rechne mit mehr Zeitaufwand und oft mit Preisdruck. Besser als Ergänzung denn als einzige Strategie.

Kooperationen: Andere Freelancerinnen, Agenturen oder Studios vergeben regelmäßig Unteraufträge. Ein gutes Netzwerk zu anderen Selbstständigen ist oft wertvoller als jede Plattform.

Was kostet der Einstieg?

Freelancing ist eines der wenigen Business-Modelle, das mit fast null Startkosten funktioniert. Typische Ausgaben im ersten Jahr:

  • Gewerbeanmeldung (falls nötig): 15 bis 60 Euro
  • Buchhaltungssoftware: 0 bis 20 Euro/Monat (ELSTER ist kostenlos, Tools wie Lexoffice oder sevDesk kosten ab ca. 8 Euro)
  • Eigene Website (optional): 100 bis 500 Euro für ein einfaches Setup
  • Berufshaftpflichtversicherung: 100 bis 300 Euro/Jahr – empfehlenswert, besonders im IT- oder Beratungsbereich

Was du nicht brauchst: ein teures Coaching, eine aufwendige Website, ein professionelles Fotoshooting oder teure Tools. Starte mit dem, was du hast, und investiere mit dem ersten Geld, das reinkommt.

Was viele unterschätzen: Die unbezahlte Arbeit

Als Freelancerin verkaufst du nicht nur deine Fachkompetenz. Du bist gleichzeitig deine eigene Buchhalterin, Akquise-Abteilung, Marketing-Managerin und Projektleiterin. Diese Aufgaben sind nicht fakturierbar, aber notwendig.

Eine realistische Einschätzung: Von 40 Arbeitsstunden pro Woche sind bei vielen Freelancerinnen am Anfang nur 20 bis 25 Stunden direkt abrechenbar. Der Rest geht für Verwaltung, Akquise, Weiterbildung und Puffer drauf. Das bedeutet: Dein Stundensatz muss diese unbezahlten Stunden mit einpreisen. Wenn du das konkret berechnen willst, hilft dir der AJOURE´ Preisrechner für Selbstständige.

Die einfache Formel: Wenn du 3.000 Euro netto im Monat verdienen willst und realistisch 80 bezahlte Stunden pro Monat hast, brauchst du einen Bruttostundensatz von mindestens 60 bis 70 Euro – je nach Steuerbelastung.

Typische Fehler im ersten Jahr

Zu viel Vorbereitung, zu wenig Start: Viele warten auf die perfekte Website, das perfekte Angebot, den perfekten Moment. Es gibt ihn nicht. Fang mit dem an, was du heute hast.

Jeden Auftrag annehmen: Gerade am Anfang ist die Versuchung groß, alles zu nehmen. Das führt zu schlechter Positionierung, Unterbezahlung und Erschöpfung. Besser: Wähle früh, welche Art von Aufträgen du wirklich willst.

Kein schriftlicher Vertrag: Halte Umfang, Liefertermine und Bezahlung immer schriftlich fest – auch bei kleinen Projekten. Für sauberere Angebotsprozesse ist der AJOURE´ Angebotsbaukasten ein guter nächster Schritt. Mündliche Absprachen sind kein Schutz.

Keine Vorauszahlung: Besonders bei neuen Kunden ist eine Anzahlung (30 bis 50 Prozent) vor Projektstart sinnvoll. Das schützt dich vor Zahlungsausfällen.

Kein Rücklagenkonto: Freelance-Einkommen schwankt. Leg jeden Monat 20 bis 30 Prozent deines Gewinns auf ein separates Konto – für Steuern, magere Monate und Investitionen. Für deinen privaten Puffer kannst du zusätzlich mit dem AJOURE´ Notgroschen-Rechner arbeiten.

Deine nächsten Schritte

Diese Woche: Definiere ein konkretes Angebot mit Zielgruppe, Leistung und Preis. Nicht perfekt, aber klar genug, um es einer Person zu erklären.

In den nächsten zwei Wochen: Melde dich beim Finanzamt an. Richte ein einfaches System für Belege und Rechnungen ein. Sprich fünf Personen aus deinem Netzwerk an.

Wenn du dich breiter orientieren willst: Im AJOURE´ Nebeneinkommen-Workbook findest du neben dem Freelancing-Weg 20 weitere Modelle im direkten Vergleich – mit ehrlicher Einschätzung, welcher Weg wann sinnvoll ist.

Passend dazu aus dem AJOURE´ Magazin

Diese Artikel bringen dich beim nächsten Schritt weiter:

Häufige Fragen

Welche Leistung sollte ich als Freelancerin zuerst anbieten?

Starte mit einer Leistung, die du konkret benennen, abgrenzen und liefern kannst. Besser „LinkedIn-Profil und Angebotsseite für Beraterinnen überarbeiten“ als „Marketing und Texte“. Je klarer das Ergebnis, desto leichter wird es für Kundinnen, den Wert zu verstehen – und desto einfacher wird deine Preisgestaltung.

Kann ich Freelancerin werden, ohne Erfahrung?

Ja – aber du brauchst etwas, das du anbieten kannst. Das muss keine jahrelange Berufserfahrung sein, aber eine nachweisbare Fähigkeit. Wer gerade anfängt, kann Erfahrungen durch Projekte im Freundeskreis, Testprojekte zu günstigeren Konditionen oder eigene Showcase-Arbeiten aufbauen. Hauptsache, du hast etwas, das du zeigen kannst.

Brauche ich eine eigene Website?

Für den Einstieg nein. Ein gutes LinkedIn-Profil und eine klare Angebotsseite (auch auf Notion, Carrd oder als einfache Landing Page) reichen zum Start. Eine eigene Website wird mit der Zeit wichtiger, wenn du gezielt über Google gefunden werden willst.

Kann ich Freelancing neben meinem Job anfangen?

In vielen Fällen ja – aber prüfe deinen Arbeitsvertrag. Manche Arbeitgeber verlangen die Genehmigung für Nebentätigkeiten oder schließen bestimmte Branchen aus. Eine schriftliche Genehmigung ist ratsam, wenn du im selben Bereich tätig bist wie dein Arbeitgeber.

Was ist der Unterschied zwischen Freelancerin und Selbstständiger?

Im deutschen Recht gibt es den Begriff Freelancerin nicht. Selbstständige ist der übergeordnete Begriff. Darunter fallen Freiberuflerinnen (§ 18 EStG, kein Gewerbe) und Gewerbetreibende (§ 15 EStG, mit Gewerbe). Was im Alltag als „Freelancing“ bezeichnet wird, ist meist eine dieser beiden Formen.

Quellen

Freiberufliche Tätigkeit (§ 18 EStG): Einkommensteuergesetz § 18. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/estg/__18.html

Stundensätze Freelancerinnen Deutschland: Freelancer-Kompass 2024, GULP / Hays. Verfügbar unter: freelancermap.de/freelancer-kompass

Gewerbesteuer-Freibetrag: Gewerbesteuergesetz § 11 GewStG. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/gewstg/__11.html

Kleinunternehmerregelung: Umsatzsteuergesetz § 19 UStG. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html

Wachstum der Freelance-Wirtschaft in Deutschland: Statista – Anteil der Selbstständigen an der Erwerbsbevölkerung 2023. Verfügbar unter: statista.com

Foto: KI

Nebeneinkommen versteuern: Was du wirklich zahlen musst – und was du absetzen kannst

Frau prüft Belege und Nebeneinkommen am Laptop

Für Nebeneinkommen gibt es keinen pauschalen 500-Euro-Freibetrag. Für Arbeitnehmerinnen mit lohnversteuertem Hauptjob kann aber die 410-Euro-Regel greifen. Wann eine Erklärung nötig ist, wie der Gewinn besteuert wird und was du absetzen kannst, erklären wir hier ohne unnötige Panik.

Dieser Artikel richtet sich an alle, die neben einem Hauptjob Geld dazuverdienen: als Virtual Assistant, Freelancerin, mit digitalen Produkten, durch Reselling oder andere selbstständige Tätigkeiten.

AJOURE´-Einordnung

Steuern sind nicht der Grund, nicht zu starten – aber sie sind der Grund, sauber zu planen. Wenn du noch vor der Anmeldung stehst, hilft dir zuerst der Guide nebenberuflich selbstständig machen. Prüfe danach auch die häufigsten Fehler beim Nebengewerbe. Weitere Orientierung zu Preisen, Angeboten und selbstständigem Arbeiten findest du im Bereich Business für Frauen.

Das Grundprinzip: Alle Einkünfte zählen zusammen

Für selbstständigen Nebenverdienst zählt steuerlich der Gewinn, nicht der Umsatz: Einnahmen minus Betriebsausgaben. Dieser Gewinn wird grundsätzlich zusammen mit deinen übrigen Einkünften betrachtet. Einen allgemeinen 500-Euro-Freibetrag für Nebeneinkommen gibt es nicht.

Für 2026 liegt der Grundfreibetrag bei 12.348 Euro. Ob und in welcher Höhe auf zusätzlichen Gewinn Einkommensteuer anfällt, lässt sich daraus allein aber nicht ablesen. Für Arbeitnehmerinnen mit lohnversteuertem Hauptjob kann bei kleinen Nebeneinkünften zusätzlich die 410-Euro-Regel des § 46 EStG greifen.

Entscheidend sind unter anderem dein zu versteuerndes Einkommen, die Art und Höhe der Nebeneinkünfte und mögliche weitere Gründe für eine Steuererklärung. Dokumentiere Einnahmen und Ausgaben deshalb von Anfang an, auch wenn du nur klein startest.

Wie hoch ist die Steuer auf Nebeneinkommen?

Selbstständiger Gewinn wird nicht pauschal mit einem festen Prozentsatz besteuert. Soweit er nach den für dich geltenden Regeln steuerlich zu berücksichtigen ist, beeinflusst er dein zu versteuerndes Einkommen. Wie stark die Einkommensteuer dadurch steigt, hängt von deiner gesamten Situation ab.

Aus einem Bruttojahresgehalt oder der Steuerklasse allein lässt sich kein verlässlicher Steuersatz für deinen Nebenverdienst ableiten. Die Steuerklasse beeinflusst vor allem den laufenden Lohnsteuerabzug; für die endgültige Einkommensteuer zählen die Verhältnisse des ganzen Jahres.

Rechne deshalb zuerst deinen Gewinn nach Betriebsausgaben aus und prüfe dann deine persönliche Steuersituation. Wie viel dir von zusätzlichem Gewinn bleibt, lässt sich erst mit deinen eigenen Zahlen sinnvoll abschätzen.

AJOURE´-Merkkasten

Plane nicht mit deinem Brutto-Gefühl.

Wenn du nebenbei Geld verdienst, wirkt der Betrag auf dem Konto schnell wie frei verfügbares Einkommen. Besser: Trenne gedanklich sofort zwischen Umsatz, Gewinn und Steuerrücklage.

Als einfache Startregel kannst du von jedem Gewinn 25 bis 35 Prozent auf ein separates Konto legen. Was du später nicht fürs Finanzamt brauchst, bleibt als Puffer für dein Business oder deinen Notgroschen.

Kleine Nebeneinkünfte: Was die 410-Euro-Regel bedeutet

Wenn du Arbeitslohn beziehst, von dem Lohnsteuer einbehalten wurde, kann § 46 EStG bei bestimmten zusätzlichen Einkünften bis insgesamt 410 Euro im Jahr eine Veranlagung entfallen lassen oder diese Einkünfte in einer Veranlagung ausnehmen. Liegen die betreffenden Einkünfte darüber, kann unter Voraussetzungen ein Härteausgleich den Übergang bis 820 Euro abmildern. Das ist kein allgemeiner Freibetrag für jede selbstständige Person.

Ein über den Arbeitgeber pauschal versteuerter Minijob ist davon zu unterscheiden: Dieser Arbeitslohn muss grundsätzlich nicht noch einmal in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Bei einer selbstständigen Tätigkeit bleiben Anmeldung, Aufzeichnungen und die Prüfung deiner Erklärungspflicht wichtig. Wenn mehrere Einkunftsarten oder weitere Pflichtgründe zusammenkommen, lass den Einzelfall steuerlich prüfen.

Was ist mit der Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) betrifft die Umsatzsteuer. Solange ihre Voraussetzungen erfüllt sind, sind deine entsprechenden Umsätze steuerfrei; du weist dafür auf Rechnungen keine Umsatzsteuer aus und hast weniger bürokratischen Aufwand.

Bei einem bereits bestehenden Unternehmen gilt: Der Gesamtumsatz hat im Vorjahr 25.000 Euro nicht überschritten und überschreitet im laufenden Jahr 100.000 Euro nicht. Bei einer Neugründung ist im Startjahr dagegen die Grenze von 25.000 Euro maßgeblich. Der Umsatz, mit dem die jeweils geltende Grenze überschritten wird, ist bereits nicht mehr nach § 19 UStG steuerfrei.

Wichtig: Die Kleinunternehmerregelung betrifft nur die Umsatzsteuer, nicht die Einkommensteuer. Ob und wie du deinen Gewinn in einer Einkommensteuererklärung angeben musst, richtet sich nach deiner gesamten steuerlichen Situation – nicht nach deinem Kleinunternehmerstatus.

Was kannst du als Betriebsausgaben absetzen?

Hier liegt oft viel ungenutztes Potenzial. Ausgaben, die du für deine selbstständige Tätigkeit hast, reduzieren deinen steuerpflichtigen Gewinn. Du zahlst Steuer nur auf den Gewinn (Einnahmen minus Betriebsausgaben), nicht auf den Umsatz.

Typische Betriebsausgaben bei Nebenjobs:

  • Arbeitsmittel: Laptop, Headset, Maus, Tastatur, Druckerpapier
  • Software & Tools: Canva, Adobe, Buchhaltungssoftware, Projektmanagement-Apps
  • Weiterbildung: Online-Kurse, Fachliteratur, Seminare
  • Heimarbeitsplatz: Anteiliger Raum, wenn du ein separates Arbeitszimmer nutzt – oder seit 2023 pauschal 6 Euro pro Homeoffice-Tag (max. 1.260 Euro/Jahr)
  • Telefon & Internet: Der beruflich veranlasste Anteil kann mit einer nachvollziehbaren Aufteilung berücksichtigt werden.
  • Kontoführung: Gebühren für ein separates Geschäftskonto
  • Fahrten: Zur Kundschaft oder zu Veranstaltungen, 0,30 Euro pro Kilometer

Ein Beispiel: Du verdienst 4.000 Euro Nebeneinkommen im Jahr und hast 800 Euro Betriebsausgaben. Dein Gewinn beträgt dann 3.200 Euro – nicht 4.000 Euro.

Wichtig für deine Planung

Dein Nebenverdienst ist erst dann realistisch, wenn Rücklagen mitgedacht sind.

Viele rechnen mit dem Betrag, der auf dem Konto landet. Für eine saubere Entscheidung brauchst du aber drei Zahlen: deinen Umsatz, deinen Gewinn nach Ausgaben und deine Rücklage für Steuer, Tools und ruhigere Monate.

Wenn du deine private Sicherheit parallel aufbauen willst, nutze den Notgroschen-Rechner. Wenn du wissen möchtest, welcher Nebenverdienst-Weg überhaupt zu dir passt, starte mit dem AJOURE´ Nebeneinkommen-Workbook.

Gewerbesteuer: Wann wird sie relevant?

Gewerbliche Einkünfte können der Gewerbesteuer unterliegen. Ob deine konkrete Tätigkeit gewerblich oder freiberuflich einzuordnen ist, lässt sich nicht allein an einer Berufsbezeichnung festmachen. Für natürliche Personen gilt bei der Gewerbesteuer ein Freibetrag von 24.500 Euro (§ 11 GewStG).

Für die meisten Nebenjobbenden ist Gewerbesteuer also kein Thema – die 24.500 Euro Freibetrag werden selten überschritten.

Einkünfte aus einer tatsächlich freiberuflichen Tätigkeit unterliegen nicht der Gewerbesteuer. Einkommensteuer und gegebenenfalls Umsatzsteuer sind davon getrennt zu prüfen.

Steuervorauszahlungen: Was das bedeutet

Das Finanzamt kann Einkommensteuer-Vorauszahlungen durch Bescheid festsetzen, wenn für das laufende Jahr eine entsprechende Steuerschuld zu erwarten ist. § 37 EStG sieht dafür Mindestbeträge von 400 Euro im Jahr und 100 Euro je Zahlungstermin vor. Eine Nachzahlung von mehr als 400 Euro löst nicht automatisch Vorauszahlungen aus.

Wenn das Finanzamt Vorauszahlungen festsetzt, verteilen sich Zahlungen auf mehrere Termine im Jahr. Lege deshalb früh eine Rücklage aus deinem Gewinn an. Wie hoch sie sein sollte, hängt von deiner persönlichen Steuer- und Einkommenssituation ab.

Steuererklärung: Was du einreichen musst

Ob du wegen deiner selbstständigen Nebeneinkünfte eine Einkommensteuererklärung abgeben musst, hängt unter anderem von deren Höhe und weiteren gesetzlichen Pflichtgründen ab. Wenn du eine Erklärung für diese Einkünfte abgibst, sind insbesondere folgende Unterlagen relevant:

  • Anlage S (für freiberufliche Tätigkeit nach § 18 EStG) oder
  • Anlage G (für gewerbliche Tätigkeit nach § 15 EStG)
  • Jeweils mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) – einer vereinfachten Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben

Die EÜR ist kein kompliziertes Dokument: Du listest, was du eingenommen hast, und ziehst davon die Betriebsausgaben ab. Der Rest ist dein Gewinn. Es gibt kostenlose Tools wie ELSTER, die das Formular digital abbilden.

Praktische Schritte von Anfang an

Belege sammeln: Jede Ausgabe für dein Nebeneinkommen gehört dokumentiert – Quittung, Rechnung oder Kontoauszug. Erstell dir einen einfachen Ordner (digital oder physisch) und leg alles dort ab.

Einnahmen aufzeichnen: Führ eine einfache Tabelle: Datum, Kundin, Betrag, Leistung. Das reicht für die EÜR völlig aus.

Rücklagen bilden: 25 bis 35 Prozent deines Gewinns auf ein separates Konto. Nicht anrühren bis zur Steuererklärung.

Steuernummer beantragen: Sobald du mit selbstständiger Tätigkeit beginnst, informiere dein Finanzamt – entweder per ELSTER (Fragebogen zur steuerlichen Erfassung) oder schriftlich. Du bekommst dann eine Steuernummer für deine Selbstständigkeit.

AJOURE´-Tipp

Trenne dein Geld früh, auch wenn es am Anfang nur kleine Beträge sind. Ein separates Konto für Steuerrücklagen und Business-Ausgaben nimmt Druck aus der Steuererklärung. Wenn du aus deinem Nebeneinkommen Schritt für Schritt ein größeres Angebot machen möchtest, helfen dir klare Preise und Pakete – zum Beispiel mit dem AJOURE´ Preisrechner und dem AJOURE´ Angebotsbaukasten.

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Wenn du die Zahlen nicht im Kopf behalten willst

Der größte Teil des Steuerärgers bei Nebeneinkommen entsteht nicht durch komplizierte Regeln, sondern durch fehlende Belege und nicht zurückgelegtes Geld. Wer Einnahmen, Betriebsausgaben und Rücklagen laufend erfasst, kann die eigene Steuerlast besser einschätzen. Genau dafür sind die folgenden Tools gemacht.

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Wenn du dich gerade fragst, ob die Kleinunternehmerregelung für dich das Richtige ist: Wir haben sie in einem eigenen Beitrag im Detail auseinandergenommen, samt der Änderungen seit 2025 und der Frage, wann sie dich eher Geld kostet. Zur Kleinunternehmerregelung.

Häufige Fragen

Wie viel sollte ich für Steuern zurücklegen?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, weil dein persönlicher Steuersatz von deinem gesamten Einkommen abhängt. Als einfache Startregel sind 25 bis 35 Prozent deines Gewinns sinnvoll. Wenn du sehr gut verdienst oder Kirchensteuer zahlst, kann auch mehr nötig sein. Entscheidend ist: Lege lieber zu viel zurück als zu wenig.

Muss ich Nebeneinkommen angeben, wenn ich es nicht angemeldet habe?

Eine fehlende Anmeldung macht Einnahmen nicht automatisch steuerfrei. Kläre die Anmeldung deiner Tätigkeit beim Gewerbeamt beziehungsweise Finanzamt und dokumentiere deine Einnahmen und Ausgaben. Ob du eine Einkommensteuererklärung abgeben musst, hängt von den Regeln für deinen konkreten Fall ab; bei lohnversteuertem Hauptjob kann auch die 410-Euro-Regel relevant sein.

Was passiert, wenn ich Nebeneinkommen nicht angebe?

Wer steuerlich relevante Einkünfte trotz Erklärungspflicht nicht angibt, muss mit Nachzahlungen und je nach Einzelfall weiteren Folgen rechnen. Nicht jede unterlassene Angabe ist automatisch Steuerhinterziehung: Das Gesetz unterscheidet unter anderem zwischen vorsätzlicher Steuerhinterziehung (§ 370 AO) und leichtfertiger Steuerverkürzung (§ 378 AO). Bei einem Fehler solltest du zeitnah fachlichen Rat einholen.

Kann ich die Steuererklärung selbst machen?

Oft ja: ELSTER ist kostenlos, und bei einer einfachen EÜR kannst du deine Angaben selbst vorbereiten. Bei Fragen zu selbstständigen oder gewerblichen Einkünften kann eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater helfen. Lohnsteuerhilfevereine dürfen solche Einkünfte grundsätzlich nicht betreuen (§ 4 Abs. 3 StBerG).

Wann lohnt sich ein Steuerberater?

Eine feste Eurogrenze gibt es dafür nicht. Beratung kann sinnvoll sein, wenn du mehrere Einkunftsarten hast, die Abgrenzung zwischen freiberuflicher und gewerblicher Tätigkeit unklar ist, Umsatzsteuer oder Auslandsfälle dazukommen oder du bei der Erklärung unsicher bist. Ob Beratungskosten steuerlich berücksichtigt werden können, hängt davon ab, wofür sie angefallen sind.

Quellen

410-Euro-Regel: § 46 EStG und § 70 EStDV (Härteausgleich).

Beratung durch Lohnsteuerhilfevereine: § 4 Abs. 3 StBerG.

Nicht erklärte Einkünfte: § 370 AO und § 378 AO.

Grundfreibetrag 2026: Bundesministerium der Finanzen, Einkommensteuergesetz § 32a EStG. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/estg/__32a.html

Kleinunternehmerregelung: § 19 UStG und BMF-Anwendungserlass zur Sonderregelung für Kleinunternehmer.

Gewerbesteuer-Freibetrag: Gewerbesteuergesetz § 11 GewStG. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/gewstg/__11.html

Steuervorauszahlungen: Einkommensteuergesetz § 37 EStG. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/estg/__37.html

Freiberufliche Tätigkeit: Einkommensteuergesetz § 18 EStG. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/estg/__18.html

Homeoffice-Pauschale: Bundesministerium der Finanzen – Jahressteuergesetz 2022, Erhöhung auf 6 Euro/Tag ab VZ 2023. Verfügbar unter: bundesfinanzministerium.de

Foto: KI

Virtual Assistant werden: Was du wirklich verdienst und wie du startest

Frau arbeitet konzentriert mit Laptop im Homeoffice

Virtual Assistant – der Begriff klingt nach Laptop am Strand und vier Stunden Arbeit pro Woche. Die Realität sieht anders aus. Und das ist keine schlechte Nachricht: Wer weiß, was wirklich dahintersteckt, kann fundierter entscheiden – und besser starten.

Dieser Artikel erklärt ehrlich, was ein Virtual Assistant macht, was du realistisch verdienst, wie du die ersten Kunden findest und was du rechtlich wissen musst. Ohne Hype. Mit Zahlen, die sich überprüfen lassen.

AJOURE´-Einordnung

Virtual Assistance kann ein guter Einstieg in die Selbstständigkeit sein, aber sie ist kein „Laptop-Lifestyle“ auf Knopfdruck. Du verkaufst echte Dienstleistung, Verlässlichkeit und Struktur. Wenn du den VA-Weg als Business aufbauen möchtest, findest du im Bereich Business für Frauen weitere Grundlagen zu Angebot, Preisen und Sichtbarkeit.

Was macht ein Virtual Assistant?

Ein Virtual Assistant – kurz VA – arbeitet remote und unterstützt Selbstständige, Unternehmen oder Führungskräfte bei administrativen, organisatorischen oder inhaltlichen Aufgaben. Die Bandbreite ist groß:

Administrative Aufgaben: E-Mail-Management, Kalenderplanung, Recherche, Reisebuchungen, Datenpflege, Kundenkommunikation.

Content & Social Media: Beiträge erstellen oder einplanen, Texte redigieren, Newsletter versenden, Pinterest-Pins gestalten.

Technische Unterstützung: WordPress-Pflege, Shopify-Produkte einstellen, Canva-Designs, einfache Website-Updates.

Projektmanagement & Organisation: Trello oder Asana pflegen, Meeting-Protokolle, Onboarding neuer Kunden koordinieren.

Der Unterschied zum klassischen Bürojob: Du arbeitest von zuhause aus, meist auf Stundenbasis oder für ein monatliches Paket – und du arbeitest gleichzeitig für mehrere Auftraggeber.

Was verdient ein Virtual Assistant realistisch?

Hier werden online oft Zahlen genannt, die nicht repräsentativ sind. Eine realistische Einordnung:

Einsteiger ohne Spezialisierung: 15 bis 25 Euro pro Stunde. Wer gerade anfängt, wenig Referenzen hat und allgemeine Aufgaben übernimmt, liegt in diesem Bereich.

VA mit Erfahrung oder Nische: 30 bis 55 Euro pro Stunde. Wer sich auf einen Bereich spezialisiert – etwa Buchhaltungsvorbereitung, technisches WordPress, oder Social-Media-Management für eine bestimmte Branche – kann deutlich mehr verlangen.

Monatlicher Verdienst im Nebenjob: Bei 10 Stunden pro Woche und 20 Euro Stundensatz wären das rund 800 Euro brutto im Monat. Das ist ein realistischer Einstieg – kein passives Einkommen, aber ein echter finanzieller Unterschied.

Wichtig: Diese Zahlen gelten für Deutschland und setzen voraus, dass du aktiv Kunden findest und regelmäßig arbeitest. Die ersten Monate sind oft langsamer, weil Aufbau Zeit braucht.

Für wen passt der VA-Weg – und für wen nicht?

Passt gut, wenn du:

  • organisiert bist und anderen gern Struktur bringst
  • zuverlässig kommunizierst – auch schriftlich
  • selbstständig arbeitest, ohne ständige Anleitung
  • digitale Tools schnell lernst (E-Mail, Tabellen, Projektmanagement)
  • bereit bist, am Anfang aktiv Kunden zu suchen

Passt weniger, wenn du:

  • passive Einnahmen erwartest (VA ist aktive Dienstleistung)
  • Unsicherheit beim Preis-Setzen scheust
  • kein Interesse daran hast, für andere zu arbeiten und deren Prozesse zu verstehen
  • kurzfristig viel Geld erwartest – der Aufbau dauert

Wie du als Virtual Assistant startest – Schritt für Schritt

Schritt 1: Deine Stärken konkret benennen

Nicht „ich bin organisiert“ – sondern: Was hast du in den letzten Jahren beruflich oder privat gemacht, das anderen nützt? Hast du E-Mail-Postfächer gemanagt, Social-Media-Beiträge erstellt, Excel-Tabellen gepflegt, Kundengespräche koordiniert?

Schreib fünf konkrete Aufgaben auf, die du gut und gern machst. Darum baust du dein erstes Angebot.

Schritt 2: Ein konkretes Angebot definieren

Breite Angebote wie „Ich helfe bei allem“ sind schwer zu verkaufen. Ein klares Angebot ist leichter zu kommunizieren und leichter zu finden. Beispiel: „Ich übernehme E-Mail-Management und Kalenderorganisation für selbstständige Coaches – 10 Stunden pro Monat, Festpreis 350 Euro.“

Das klingt enger, aber es ist leichter, damit anzufangen. Du kannst später ausbauen.

Angebot statt Bauchladen

Je konkreter dein erstes Angebot, desto leichter wird die Kundengewinnung.

Viele starten als VA mit einer langen Liste möglicher Aufgaben. Besser ist ein kleines, verständliches Paket: für wen, welche Aufgabe, welches Ergebnis, welcher Umfang. So können potenzielle Kundinnen schneller entscheiden, ob du passt.

Wenn du daraus eine klare Angebotsseite machen möchtest, hilft dir der Guide zur Website für Selbstständige. Für die Preislogik lohnt sich außerdem der Artikel Preise kalkulieren für Selbstständige.

Schritt 3: Gewerbe anmelden

In Deutschland musst du eine gewerbliche Tätigkeit beim zuständigen Gewerbeamt anmelden, sobald du damit Einkommen erzielst – unabhängig von der Höhe. Die Kosten liegen je nach Stadt zwischen 15 und 60 Euro. Danach meldest du dich beim Finanzamt an und erhältst eine Steuernummer für selbstständige Tätigkeit.

Wer unter 25.000 Euro Jahresumsatz bleibt, kann die Kleinunternehmerregelung nutzen: Du stellst Rechnungen ohne Umsatzsteuer aus und hast weniger bürokratischen Aufwand. Ein guter Einstieg für den Nebenjob.

Schritt 4: Preis festlegen – und bei ihm bleiben

Viele VAs starten zu günstig, weil sie sich noch nicht sicher fühlen. Das führt zu Unterbezahlung und Erschöpfung. Ein einfacher Einstieg: Berechne, wie viel du netto pro Stunde benötigst, addiere Steuern, Sozialversicherung und Pufferzeit für unbezahlte Aufgaben wie Akquise und Buchhaltung. Als Faustregel gilt: Dein Stundensatz sollte mindestens doppelt so hoch sein wie ein vergleichbarer Bruttostundenlohn in einem Angestelltenverhältnis. Wenn du das konkret durchrechnen möchtest, hilft dir der AJOURE´ Preisrechner für Selbstständige.

Schritt 5: Die ersten Kunden finden

Der häufigste Fehler: Auf Plattformen wie Fiverr warten. Das funktioniert, aber langsam und mit Preisdruck. Schneller geht es über:

Direktes Netzwerk: Sag in deinem Umfeld, was du anbietest. Viele erste Aufträge kommen über Bekannte oder deren Kontakte.

LinkedIn: Profil aktualisieren, klar beschreiben was du anbietest, aktiv mit potenziellen Auftraggebern in Kontakt treten – nicht spammen, sondern echten Mehrwert kommentieren und sichtbar werden.

Facebook-Gruppen: Es gibt aktive Gruppen für Selbstständige, Coaches und Online-Unternehmerinnen in Deutschland, die regelmäßig VAs suchen.

Kaltakquise per E-Mail: Gezielt Selbstständige oder kleine Unternehmen ansprechen, deren Bedarf du erkennst. Mit einem konkreten, personalisierten Angebot – kein Copy-Paste.

Was du steuerlich wissen musst

Nebeneinkommen ist nicht steuerfrei. Wenn dein Gesamteinkommen – also Hauptjob plus Nebentätigkeit – den Grundfreibetrag übersteigt (2025: 12.096 Euro), zahlst du auf den Mehrbetrag Einkommensteuer. Bei einem laufenden Anstellungsverhältnis wird Nebeneinkommen in der Regel separat in der Einkommensteuererklärung angegeben und mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert.

Was viele nicht wissen: Ausgaben für dein VA-Geschäft – Laptop, Software, Büromaterial, Weiterbildung – kannst du als Betriebsausgaben absetzen. Das reduziert deinen steuerpflichtigen Gewinn. Mehr dazu im Artikel Steuererklärung als Freelancerin.

Typische Fehler am Anfang – und wie du sie vermeidest

Zu breites Angebot: „Ich mache alles“ ist für potenzielle Kunden schwer greifbar. Starte mit einem klaren Schwerpunkt.

Zu niedrige Preise: Günstig starten klingt strategisch, zieht aber oft Kunden an, die schwer zu bedienen sind. Lieber einen fairen Preis und weniger Kunden.

Kein schriftlicher Vertrag: Halte Umfang, Stunden und Bezahlung immer schriftlich fest – auch bei kleinen Projekten. Das schützt beide Seiten.

Keine Puffer einplanen: Als VA arbeitest du für andere, aber du brauchst auch Zeit für Akquise, Buchhaltung und Kommunikation. Diese Stunden sind nicht direkt abrechenbar, aber notwendig. Plane sie ein.

Passt auch dazu

VA ist eine Form von Freelancing. Wenn du noch unsicher bist, ob du dich als VA, Freelancerin oder mit einem anderen Nebeneinkommen positionieren sollst, lies ergänzend den Artikel Freelancerin werden. Wenn du später aus deinen Prozessen eigene Vorlagen, Workbooks oder Mini-Guides entwickeln möchtest, ist auch der Einstieg in digitale Produkte spannend.

Deine nächsten Schritte

Diese Woche: Schreib fünf Aufgaben auf, die du gut kannst und gern für andere übernimmst. Definiere daraus ein erstes konkretes Angebot mit Umfang und Preis.

Nächste Woche: Informiere drei bis fünf Personen aus deinem Netzwerk über dein Angebot. Melde dich auf LinkedIn sichtbar.

Wenn du mehr Orientierung willst: Im AJOURE´ Nebeneinkommen-Workbook findest du neben dem VA-Weg auch 20 weitere Modelle im direkten Vergleich – mit ehrlicher Einschätzung, wann welcher Weg sinnvoll ist und wie du in sieben Tagen testest, ob er zu dir passt.

Häufige Fragen

Welche VA-Leistung eignet sich für den Einstieg?

Für den Anfang eignen sich Leistungen, die klar abgrenzbar sind und schnell sichtbare Entlastung bringen: E-Mail-Management, Kalenderorganisation, Recherche, einfache Content-Planung oder WordPress-Pflege. Je konkreter dein erstes Angebot ist, desto leichter kannst du es erklären, bepreisen und verkaufen.

Brauche ich eine Ausbildung, um Virtual Assistant zu werden?

Nein. Es gibt keine geschützte Berufsbezeichnung. Was zählt, sind nachweisbare Fähigkeiten, zuverlässige Kommunikation und der Wille, dich in neue Tools einzuarbeiten. Kurse können helfen, Lücken zu schließen, sind aber kein Pflichtprogramm.

Kann ich als VA von zuhause aus arbeiten?

Ja – das ist das Grundprinzip. Du brauchst einen stabilen Internetanschluss, einen Computer und Zugang zu den Tools deiner Kunden (meist E-Mail, Kalender, Projektmanagement-Software).

Wie viele Stunden pro Woche muss ich mindestens investieren?

Als Nebenjob sind 5 bis 15 Stunden pro Woche ein realistischer Rahmen. Darunter wird es schwierig, Kunden zu halten und den Aufbau voranzutreiben. Mehr ist möglich, aber nur wenn dein Hauptjob es zulässt.

Was ist der Unterschied zwischen VA und Freelancerin?

Technisch sind beide selbstständig tätig. „Virtual Assistant“ beschreibt eine bestimmte Art von Dienstleistung – organisatorische und administrative Unterstützung auf Distanz. Freelancerin ist der übergeordnete Begriff für alle, die auf Projektbasis für verschiedene Auftraggeber arbeiten. Mehr zur allgemeinen Einordnung findest du im Artikel Freelancerin werden.

Quellen

Stundensätze und Vergütung: Freelancer-Kompass 2024, GULP / Hays (jährliche Studie zu Freelancer-Stundensätzen in Deutschland). Verfügbar unter: gulp.de/gulp2/home/presse/freelancer-kompass.html

Gewerbanmeldung und Kleinunternehmerregelung: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz – Existenzgründungsportal. Verfügbar unter: existenzgruender.de

Grundfreibetrag 2025: Bundesministerium der Finanzen, Einkommensteuergesetz § 32a EStG. Verfügbar unter: gesetze-im-internet.de/estg/__32a.html

Wachstum der Remote- und Freelance-Wirtschaft: Statista – Anteil der Freelancer an der Erwerbsbevölkerung in Deutschland 2023. Verfügbar unter: statista.com

Markt für virtuelle Assistenz: Allied Market Research – Virtual Assistant Market Report 2023. Verfügbar unter: alliedmarketresearch.com

Foto: Surface / Unsplash, Bearbeitung: AJOURE´

Gewinnspiel: Wir verlosen 3 Kinopakete zu „Couscous und Geheimnisse“

Couscous und Geheimnisse

Ein bisschen Paris, ein bisschen Familienchaos und ganz viel kulinarischer Charme: Zum Kinostart der französischen Komödie „Couscous und Geheimnisse“ verlosen wir gemeinsam mit Lighthouse 3 tolle Gewinnpakete.

Ab dem 25. Juni 2026 bringt „Couscous und Geheimnisse“ jede Menge Herz, Humor und kulinarische Würze auf die große Leinwand. Im Mittelpunkt steht Mehdi, ein junger algerischer Koch, der eigentlich kurz vor einem großen Schritt steht: Gemeinsam mit seiner Partnerin Léa möchte er das Bistro übernehmen, in dem er tagsüber mit Leidenschaft französische Küche zaubert.

Zwischen Familie, Liebe und kleinen Notlügen

So offen und ambitioniert Mehdi im Restaurant ist, so kompliziert wird es zu Hause. Vor seiner Mutter Fatima spielt er noch immer den perfekten Sohn, der ihren Erwartungen entspricht. Léa und seine große Liebe zur französischen Gastronomie passen in dieses Bild allerdings nicht so richtig hinein.

Als Léa schließlich darauf besteht, Fatima kennenzulernen, gerät Mehdi immer stärker unter Druck. Statt reinen Tisch zu machen, entscheidet er sich für eine kleine Notlüge. Doch wie das mit kleinen Notlügen so ist: Sie bleiben selten klein. Schon bald nimmt das Ganze eine Eigendynamik an, bei der Missverständnisse, Familienbilder und kulturelle Erwartungen schneller hochkochen als ein Topf Couscous.

Eine liebevolle Culture-Clash-Komödie

Regisseur Amine Adjina erzählt mit „Couscous und Geheimnisse“ eine warmherzige Komödie über das Leben zwischen zwei Kulturen, über unausgesprochene Erwartungen, familiäre Bindungen und den Mut, zu sich selbst zu stehen. Serviert wird das Ganze mit viel Wärme, feinem Humor und einem Ensemble, das den Film besonders lebendig macht.

In den Hauptrollen sind unter anderem Younès Boucif, Clara Bretheau, Hiam Abbass und Malika Zerrouki zu sehen.

Das gibt es zu gewinnen

Passend zum Kinostart verlosen wir 3 Gewinnpakete. Jedes Paket besteht aus:

2 Kinokarten für „Couscous und Geheimnisse“
1 Buch „Paris zum Verlieben“ aus dem Frederking & Thaler Verlag

Paris zum VerliebenCouscous und Geheimnisse Freikarten

Über das Buch „Paris zum Verlieben“

Als besonderes Extra wartet auf die Gewinnerinnen und Gewinner das Buch „Paris zum Verlieben“ aus dem Frederking & Thaler Verlag. Der liebevoll gestaltete Band ist mehr als ein klassischer Stadtführer: Mit 40 handgezeichneten Karten führt er durch charmante Gassen, gemütliche Cafés, versteckte Parks und zu besonderen Orten, die Paris mit Herz, Stil und jeder Menge Atmosphäre zeigen.

Das Buch ist eine kleine Liebeserklärung an perfekte Croissants, Spaziergänge an der Seine und all die magischen Ecken, die man in der französischen Hauptstadt entdecken kann.

So nehmt ihr teil

Füllt einfach das untenstehende Teilnahmeformular aus und schon seid ihr im Lostopf.

„Couscous und Geheimnisse“ startet am 25. Juni 2026 im Kino.

 

Jetzt am Gewinnspiel teilnehmen –
Versuche dein Glück!

* erforderlich










Ich akzeptiere die Teilnahmebedingungen **

 

** Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz außer Mitarbeitern der beteiligten Firmen und deren Angehörigen. Die Gewinner werden unter allen Einsendern der richtigen Lösung durch das Los ermittelt und anschließend per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinnwertes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich möchte den ajoure.de Newsletter abonnieren und bin damit einverstanden, dass ich per E-Mail über Angebote der Ajouré GmbH & Co. KG informiert werde. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen.

Teilnahmeschluss ist der 31.03.2026.

 

Fotos: © 2026 Lighthouse

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