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Diese Lebensmittel sind gut für deine Zähne

Diese Lebensmittel sind gut für deine Zähne

Natürlich weiß inzwischen jeder, dass zuckerhaltige Leckereien, salzige Snacks und zuckerhaltige Limonaden nicht gut für die Zähne sind. Dennoch helfen gewisse Lebensmittel entweder geschwächten Zahnschmelz wiederherzustellen oder enthalten Nährstoffe wie Protein, die den Zahnschmelz stärken können, bevor er sich abnutzt. Einige Lebensmittel sind besser als andere, wenn es darum geht, Karies zu bekämpfen. Aber für deine Zahngesundheit solltest du am besten sicherstellen, dass deine Ernährung einige der folgenden Lebensmittel enthält.

Warum verursachen Lebensmittel überhaupt Karies?

Nahrungsmittel sind aus wissenschaftlicher Sicht in kariesbildende (kariogene), nicht kariöse (karyostatische) und kariesverhindernde (antikariogene) Klassen eingeteilt. Die kariogene Wirkung eines Lebensmittels variiert je nach Art, Form, Nährstoffgehalt des Lebensmittels. Ebenso spielt der gemeinsame Verzehr mit anderen Lebensmitteln und Getränken und dem Verbleib im Mund sowie der Häufigkeit des Verzehrs eine Rolle.

Kariogene Lebensmittel enthalten fermentierte Kohlenhydrate und bewirken durch Mikroorganismen eine organische Säurebildung im Mund, wodurch der pH-Wert des Speichels unter 5,5 sinkt und die Kariesbildung beschleunigt.

Als karyostatisch gelten Lebensmittel, die nicht zu Karies beitragen, nicht von Mikroorganismen verstoffwechselt werden können und den pH-Wert des Speichels nicht unter 5,5 absinken lassen. Insbesondere fettreiche und fermentierte Lebensmittel mit geringem oder keinem Kohlenhydratgehalt, wie z. B. proteinreiche Lebensmittel (Eier, Fisch, Fleisch), Öle, ballaststoffreiche und polyphenolhaltige Lebensmittel – insbesondere rohes Gemüse, Äpfel und Ölsaaten – zeigen karyostatische Eigenschaften.

Antikariogene Lebensmittel sind dagegen Lebensmittel, die verhindern, dass Plaque das säurebildende Lebensmittel erkennt, wenn es vor dem säurebildenden Lebensmittel gegessen wird.

Käse verhindert Karies

Käse gilt aufgrund seines Kasein-, Kalzium- und Phosphorgehalts als antikariogenes Lebensmittel. Darüber hinaus kann Käse Karies vorbeugen, indem er den pH-Wert des Mundmilieus erhöht. Käse, der als kariespräventives Lebensmittel angesehen wird, enthält Calcium- und Phosphationen, die Karies wirksam vorbeugen. Auch das enthaltene Casein ist ein Protein mit antikariogenen Eigenschaften.

Knackiges Gemüse und Obst

Bekanntlich hält dich ein Apfel am Tag vom Arzt fern, das gilt auch für den Zahnarzt. Knackiges Gemüse und Obst sind nur einige der Lebensmittel, die durch ihren hohen Ballaststoffgehalt, der den Speichelfluss im Mund anregt, Karies vorbeugen. Daher hält ein Stück Karotte, Sellerie oder Apfel die Zähne sauber und passt hervorragend zu einem reichhaltigen Hauptgericht.

Der von dir produzierte Speichel – insbesondere bei knackigem Gemüse – sorgt dafür, dass der restliche Zucker im Mund mit Speichel gereinigt wird, bevor er den gesunden Zahnschmelz angreifen kann. Nach Angaben der American Dental Association (ADA) sind zwar einige Früchte wie Äpfel reich an Zucker. Aber der Ballaststoff- und Wassergehalt ist hoch genug, um die Auswirkungen des Zuckers auszugleichen und deinem Mund mehr Gutes zuzufügen als zu schaden.

Kaugummi mit Xylitol reduziert Karies

Eine weitere Maßnahme zur Kariesprävention ist der Verzehr von gesüßten Lebensmitteln. Die Verwendung von Süßungsmitteln – insbesondere von Xylit – in Kaugummis soll durch Erhöhung des Speichelflusses die Mundhygiene begünstigen. Xylit reduziert die Plaquebildung im Mund und kann verhindern, dass Bakterien an Plaque und Zahnoberflächen haften bleiben.

Die Vorteile von Tee

Auch das im Schwarztee enthaltene Fluorid hat eine karieshemmende Funktion. Es gibt Studien, die zeigen, dass unfermentierter grüner Tee im Vergleich zu anderen fermentierten Tees die höchste antimikrobielle Aktivität aufweist. Verbindungen in grünem Tee haben nachweisbar antibakterielle Eigenschaften und verhindern, dass Bakterien an der Zahnoberfläche haften. Es gibt begrenzte Studien, die zeigen, dass der regelmäßige Konsum von grünem Tee Karies reduziert. Weitere klinische und biologische Studien sind jedoch noch erforderlich, um seine Rolle bei der Prävention und Behandlung spezifischer Pathologien zu untermauern.

Gerösteter Kaffee und Kakao schützen auch die Zähne vor Bakterien

Gerösteter Kaffee hat eine antibakterielle Wirkung gegen viele Bakterien. Und auch Kakao ist wirksam gegen Bakterien: 6-8 Prozent des Trockengewichts von Kakaosamen bestehen aus natürlichen Chemikalien in Pflanzen. Diese natürlichen Chemikalien schaffen eine Anti-Karies-Eigenschaft. Die karieshemmende Wirkung von Kakao soll auch das Anhaften von Bakterien an der Zahnoberfläche verhindern.

Milchprodukte

Wenn du gerne Quark isst, haben wir tolle Neuigkeiten für dich: Quark ist ein äußerst nützliches Nahrungsmittel für die Zähne. Quark enthält nicht viel Zucker, dafür aber Eiweiß und Kalzium, die für einen starken und gesunden Zahnschmelz wichtig sind. Darüber hinaus hat das Journal of General Dentistry kürzlich festgestellt, dass der Verzehr von Quark die Zähne aktiv vor Karies schützt. In einer Studie mit Personen, die drei Minuten lang Quark aßen, wurde beobachtet, dass der pH-Wert ihres Mundes 30 Minuten lang anstieg. Ein niedriger pH-Wert weist auf einen hohen Säuregehalt hin und ein pH-Wert unter 5,5 erhöht das Kariesrisiko. Je höher also der pH-Wert, desto geringer ist das Kariesrisiko.

Natürlich ist Quark nicht das einzige Milchprodukt, das gut für die Zähne ist. Im Journal of the American Dental Association veröffentlichte Untersuchungen haben gezeigt, dass das Trinken von Milch nach dem Verzehr von Süßigkeiten auch die Menge an Plaque auf den Zähnen reduziert. Milch, der Hauptbestandteil von Käse, ist eine gute Kalziumquelle, die hilft, die Zähne zu remineralisieren und Karies zu minimieren.

Meeresfrüchte

Fisch, Hummer und Schalentiere können aus zwei Gründen gut für die Zähne sein. Zum einen sind diese Produkte in der Regel eine ausgezeichnete Quelle für mageres Protein, das dazu beitragen kann, deine Zähne insgesamt gesund und stark zu halten. Zweitens enthalten die meisten Meeresfrüchte laut den National Institutes of Health (NIH) Fluorid. Dieses Fluorid kann wie Fluorid, das dem Leitungswasser zugesetzt wird, dazu beitragen, das Risiko von Karies zu verringern.

Nüsse und andere Proteinquellen

Selbst wenn du Meeresfrüchte nicht magst oder aufgrund von Allergien nicht essen kannst, kannst du dir sicher sein, dass eine Vielzahl von proteinhaltigen Lebensmitteln deinen Zähnen ebenso guttut. Haselnüsse enthalten eine angemessene Menge an Protein sowie Kalzium und Phosphor, die den Zahnschmelz stärken. Da Haselnüsse ein knackiges Lebensmittel sind, kann der Verzehr einer Handvoll Haselnüsse pro Tag auch das Risiko von Karies verringern, indem die Speichelproduktion angeregt wird.

Hühnchen, Eier und andere magere Fleischsorten sind dank der darin enthaltenen Proteine ebenfalls gut für deine Zähne.

Lebensmittel als Zahnpflege?

Was du über den Tag verteilt isst, kann zweifellos dazu beitragen, deine Zähne zu schützen. Aber eine gesunde Ernährung ist natürlich kein Ersatz für eine gute Mundpflege zu Hause. Denke zusätzlich zu zahnfreundlichen Lebensmitteln unbedingt auch immer daran, deine Zähne zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta und täglicher Zahnseide zu putzen. Gehe zudem idealerweise zwei bis dreimal im Jahr zu deinem Zahnarzt zur Zahnreinigung und -untersuchung. So kann er kleine Problemchen lösen, bevor sie zu größeren Problemen werden.

 

Foto: Andrey Kiselev / stock.adobe.com

Weniger ist Mehr: Elegant und schlicht mit Milky Nails

Weniger ist Mehr: Elegant und schlicht mit Milky Nails

Neuer Nagel-Trend – Was sind Milky Nails?

Milky Nails sind aktuell voll im Trend. Sie kontrastieren mit dem Trend der Rainbownails und bieten eine moderne und wesentlich schlichtere Alternative. Dieser Stil lässt sich sowohl zu knallig bunten Outfits kombinieren als auch zu modernen neutralen Looks. Der Kontrast zur Haut ist nicht so hart, was die Nägel besonders elegant und clean wirken lässt.

Der Look der Milky Nails folgt also ganz dem Motto „weniger ist mehr“ und noch dazu ist er ganz einfach zu zuhause nachzumachen. Wer also einen sterilen, simplen Look auf seinen Nägeln haben will, kann im folgenden Schritt für Schritt nachlesen, wie man das milchige Finish der legendären Milky Nails auf seinen Nägeln erzielt.

So gelingt der Look zuhause

Um diesen Look selbst auf die Nägel zu bekommen ist es wichtig, zunächst seine Nägel gründlich zu reinigen. Besonders modern ist es, seine Nägel in eine ovale Form zu feilen. Allerdings sind hierbei der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob kurz oder lang, ob rund oder eckig, das kommt ganz auf deinen persönlichen Geschmack an.

Nachdem deine Nägel die gewünschte Form haben, trage einen Base Coat auf und lasse diesen trocknen. Dieser Schritt sorgt später für ein gleichmäßiges Finish, lange Haltbarkeit und schützt deine Nägel.

Anschließend folgen mindestens zwei Schichten einer hellweißen, eventuell rosastichigen, leicht transparenten Nagellackfarbe, die wiederum mit einem durchsichtigen, glänzenden Top Coat versiegelt werden muss.

Bei der Auswahl der Nagellackfarbe solltest du darauf achten, kein deckendes Weiß zu verwenden damit der Look soft bleibt. Denn gerade der softe und durch den Rosastich natürliche Look sorgt dafür, dass deine Nägel später zu jedem Outfit passen.

Damit die Nägel besonders schön glänzen und vor allem lange halten, empfehlen wir einen Gel-Coat. Wichtig ist, dass du nach jeder Schicht wartest, bis der Lack vollständig getrocknet ist.

Und nun bist du fertig für jeden Anlass!

Foto: devmarya / stock.adobe.com

Okinawa Ernährung: Das Geheimnis der ältesten Menschen der Welt

Okinawa Ernährung: Das Geheimnis der ältesten Menschen der Welt

Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Ernährungsformen, dass man sie gar nicht mehr zählen kann. Angefangen von der Keto-Diät, wo vor allem Kohlenhydrate von der Speisekarte gestrichen werden bis hin zur Paleo-Diät. Hier versucht man sich so natürlich wie möglich zu ernähren, so wie es der Steinzeit-Mensch auch getan hätte. Aber es gibt eine andere Diät bzw. Ernährungsform, die in unseren Kreisen immer beliebter wird, aber schon seit sehr langer Zeit existiert: Die Okinawa Ernährung. Doch was hat es mit dem Ernährungsstil der Menschen von der kleinen Insel vor Japan auf sich? Und was ist das Geheimnis der Bewohner des „Dorfs der Hundertjährigen?“

Das lange Leben und die Gesundheit der Menschen von Okinawa

Ogimi, das Dorf der Hundertjährigen, liegt im Norden der Inselgruppe Okinawa, die sich zwischen den Philippinen und Japan befindet. Der kleine Ort ist die Heimat von knapp 3.200 Menschen und ist für die lange Lebensdauer seiner Bewohner bekannt. Gut zwei Drittel der über 100-Jahre alten Menschen leben dort unabhängig und ohne Hilfeleistungen. Auch leben dort die meisten Hundertjährigen der ganzen Welt. Zudem ist auch die Zahl von Herzkreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten, Schlaganfällen und Krebs laut einer Studie deutlich geringer. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Frauen liegt bei ca. 86 Jahren, für Männer bei 78 Jahren.

Eine zentrale Schlüsselrolle spielt dort die gesunde und natürliche Ernährung der Inselbewohner. So hält sich die lange Lebenserwartung sowie die körperliche und geistige Gesundheit in einem schönen Gleichgewicht. Deshalb sollte man diese Ernährungsweise nicht unbedingt als Diät, sondern mehr als einen Lebensstil betrachten. Wir haben nachgeforscht und haben das kleine Geheimnis der Okinawa-Ernährung ein klein wenig entschlüsselt.

Welche Lebensmittel werden bei der Okinawa-Ernährung verwendet?

Als erstes wird dir bestimmt auffallen, dass diese Ernährungsform aus besonders viel Gemüse besteht. Der Teller sollte mindestens zur Hälfte mit Gemüse bedeckt sein. Aber zu den genauen Zusammensetzungen unten noch mehr. Diese Form der Ernährung ist auch besonders ballaststoffreich und beinhaltet nur wenig Kalorien und Fett. Wusstest du, dass die Inselbewohner bis zu 20 Prozent weniger Kalorien zu sich nehmen als der Rest der Japaner?

Die Gerichte sind meist vegetarisch und reich an Kohlenhydraten. Fast 90 Prozent der Ernährung besteht aus pflanzlichen Lebensmitteln. Gemüse wie grünes Blattgemüse, Bittermelone, Shiitake-Pilze werden sehr oft verwendet.

Neben den vielen Gemüsesorten ernähren sich Menschen aus Ogimi vor allem von frischem Fisch. Rotes Fleisch und Geflügel gibt es nur sehr selten. Frischer Fisch, Tofu und andere Sojaprodukte gelten als wichtigster Eiweißlieferant. Zucker ist so gut wie vom Teller verbannt.

Um genügend Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, verwenden die Okinawa-Bewohner meist verschiedenes Wurzelgemüse, Süßkartoffeln und Soba-Nudeln aus Buchweizen. Diese werden dann gerne mit Meeresfrüchten, Soja, Gemüse, Seetang und auch Beeren kombiniert.

Die 5 Grundregeln der Okinawa-Ernährung

Um den Überblick zu behalten, gibt es bei der Okinawa-Diät ein paar einfach Grundsätze, an denen man sich orientieren kann. Wir stellen dir diese zusammengefasst und einfach vor:

1. Hara Hachi Bu

Hier geht es vor allem darum, den Grundsatz der „Mäßigung“ zu beachten. Bei der Okinawa-Ernährung hört man dann zum Essen auf, wenn der Magen zu knapp 80 Prozent voll ist. Um das besser fühlen und einschätzen zu können, wird auf achtsames Essen wertgelegt. Du solltest daher fern von jeglicher Ablenkung wie Fernseher deine Mahlzeit zu dir nehmen und genießen. So fühlt man sich nach jedem Essen um einiges besser.

2. Kuten Gwa

Nicht alles auf einen Teller packen! Die Okinawaner verwenden mehrere kleine Teller und Schalen, um ihr Essen besser aufzuteilen. Die Gerichte kommen in die Mitte des Tisches und in einer geselligen Runde wird dann gespeist. In Japan und vor allem auf der Insel wird das gemeinsame Essen zelebriert. Dazu kommt, dass das Essen immer hausgemacht ist und nur ganz frische Produkte zum Kochen verwendet werden. Damit du dir noch besser vorstellen kannst, wie so ein traditionelles Essen aussehen könnte, haben wir hier ein kleines Beispiel: Meistens gibt es Reis als Stärkequelle, dazu eine Miso-Suppe (oder auch eine Gemüsesuppe) und dann drei weitere Gerichte.

3. Mindestens einen halben Teller Gemüse

Gemüse ist ein fixer Bestandteil der Ernährung und es vergeht kein Tag, an dem nicht Gemüse gekocht wird und auf den Teller kommt. So kannst du dir sicher sein, dass du genügend Nährstoffe bekommst. Bei dieser Ernährung steht Fleisch, Fisch oder Tofu eher im Hintergrund und sie werden mehr als Beilage behandelt. Ein großes Stück Steak oder Braten, das den halben Platz auf dem Teller braucht, gibt es auf der Insel nicht.

4. Zubereitungsart des Essens

Es ist nicht nur wichtig, gute und gesunde Lebensmittel zu dir zu nehmen, die Zubereitung ist genauso wichtig. In Okinawa gibt es drei Methoden zum Garen: Bei der ersten wird viel Gemüse roh oder nicht gekocht gegessen. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt bleibt intakt und die Kauleistung wird verbessert. Dann werden Lebensmittel nur halb gekocht, was bedeutet, dass diese entweder kurz gebraten oder al dente gegessen werden. Zum Schluss werden Lebensmittel noch gekocht, und zwar ohne Zugabe von Fett. Auch Fleisch oder Fisch wird oft gekocht, um Fettzugabe beim Braten zu verhindern.

5. Süßes zum Abschluss?

Eine richtige Art Nachspeise, in Form von Kuchen wie bei uns, gibt es in Okinawa nicht. Wenn nach einer langsam gegessenen Mahlzeit die Lust nach einer Nachspeise aufkommt, wird meist zu Obst gegriffen. Manchmal kommt auch Kaffee oder Tee ohne Zucker auf den Tisch.

Vor- und Nachteile der Okinawa-Ernährung

Die Vorteile dieser Ernährungsform werden sehr schnell deutlich. Sie ist vor allem faser- und proteinreich und dadurch tritt auch schnell ein Sättigungsgefühl ein. Studien beweisen auch, dass der Gewichtsverlust bei dieser Essensform sehr gut funktioniert. Auch der hohe Anteil an Gemüse und den damit verbundenen Nährstoffen tun dem Körper gut.

Nachteile gibt es kaum welche. Die Ernährungsform mit festgelegter Portionsgröße ist nicht für jeden das Richtige. Vorsicht ist aber geboten, wenn Schilddrüsenunter- oder -überfunktion oder Blutdruckprobleme vorhanden sind. Wer diese Ernährungsform umsetzen möchte, sollte hier mit einem Arzt sprechen.

Goya Chanpuru – das berühmteste Gericht der Insel

Goya Chanpuru

Wenn du die Okinawa-Ernährungsform für dich ausprobieren möchtest, dann solltest du unbedingt das berühmteste Gericht der Insel kosten. Wir haben dir ein Rezept für Goya Chanpuru zusammengestellt, das du lieben wirst.

Diese Zutaten brauchst du für 2 Personen:

  • 1 Bittergurke (Goya)
  • 400 Gramm Tofu, fest und trocken
  • 80 – 100 Gramm Shabu-Shabu-Fleisch (dünn geschnittenes Schweinefleisch)
  • 2 Eier
  • 2 EL Soja-Sauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Reiswein (Sake)
  • Salz und Pfeffer zum Würzen (ca. 1 TL jeweils)

So bereitest du das Gericht zu:

  1. Wasche und halbiere die Goya-Gurke. Entferne die Samen (ausschaben) und schneide die Gurke in dünne Scheiben. Gib etwas Salz darauf und lass sie rasten. Drücke danach die Gurke aus, um überschüssiges Wasser loszuwerden.
  2. Schneide den Tofu und das Schweinefleisch in mundgerechte Stücke.
  3. Gib 1 EL Sesamöl in eine Pfanne, erhitze es und brate das Schweinefleisch darin an. Nach ca. 5 Minuten kannst du den Tofu hinzugeben. Diesen solltest du dann goldbraun sautieren. Nimm den Tofu und das Fleisch aus der Pfanne und stelle es in einer Schüssel beiseite.
  4. Gib dann den 2. Esslöffel Sesamöl dazu und erhitze es nochmal. Darin brätst du die Gurke dann scharf an.
  5. Danach gibst du den Tofu und das Fleisch dazu und kochst ihn ca. 5 Minuten unter ständigem Rühren. Sojasauce und Reiswein hinzugeben.
  6. Verquirle die Eier und gib sie in die Pfanne. Koche alles unter ständigem Rühren weiter, bis die Eier gestockt sind. Sie sollten aber nicht zu trocken sein.
  7. Vom Herd nehmen und auf gedämpftem Reis servieren.

Fotos: timolina , uckyo / stock.adobe.com

Motatos: So kannst du Lebensmittel retten und dabei richtig Geld sparen

Motatos: So kannst du Lebensmittel retten und dabei richtig Geld sparen

Etwas Gutes tun und dabei Geld sparen? Hört sich verrückt an! Ja, das dachten wir auch zuerst, denn eigentlich ist es ja nicht gerade üblich, dass man für eine gute Tat „belohnt“ wird. Meistens bekommt man nur ein Lächeln oder eine kleine Anerkennung. Gerade im Bereich Umwelt- und Klimaschutz basiert fast alles auf ehrenamtlichen und freiwilligen Tätigkeiten. Doch bei Motatos ist das anders!

Die „grüne“ Website

Motatos ist ein Onlineshop, bei dem du Lebensmittel vor dem Wegwerfen retten kannst. Vielleicht bist du schon einmal auf den Begriff „containern“ gestoßen. Dabei geht es darum, Lebensmittel aus den Müllcontainern von Supermärkten zu retten. Meistens landen kiloweise Waren im Müll, die noch genießbar sind und nur aufgrund eines abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums oder Platzmangels weggeworfen werden. Platzmangel deshalb, weil neue Ware geliefert wird und die Regale dann mit den Lagerbeständen aufgefüllt werden müssen. Es kann also durchaus passieren, dass Lebensmittel, die noch lange nicht ihr MHD überschritten haben, im Müll landen.

Dazu kommen noch solche, bei denen bei der Produktion ein Fehler unterlaufen ist, also beispielsweise etwas mit der Verpackung nicht stimmt oder das Etikett falsch aufgedruckt wurde. All das fliegt weg. Somit landet rund ein Drittel der produzierten Lebensmittel in der Tonne. Das sogenannte Containern ist in Deutschland jedoch illegal und wird bestraft.

Eine legale und gute Lösung hat deshalb Motatos ins Leben gerufen. Auf der Shopseite findest du alle möglichen Lebensmittel und auch den Vermerk zum jeweiligen Mindesthaltbarkeitsdatum. Viele Produkte sind auch weit über ihrem MHD noch genießbar, weshalb du dir beim Verzehr keine Sorgen machen musst. Außerdem werden die Produkte, bevor sie verkauft werden, auch in einem Labor geprüft, sodass die Qualität gesichert ist.

Wie kam es zu Motatos?

Bereits 2014 gründeten die Freunde Erik, Kalle und Uffe die Firma Matsmart. Smart steht im Englischen für „schlau“ und das war ihre Idee definitiv, denn was gibt es Schlaueres, als tonnenweise Lebensmittel zu retten und dabei noch der Umwelt zu helfen? Also fingen die drei Jungs aus Schweden an, die Ware in einem Onlineshop anzubieten.

Anfangs nutzen sie ihren Keller als Geschäftsraum, doch plötzlich schlug ihre Idee ein wie ein Blitz. Immer mehr Bestellungen kamen hinzu und es war nicht mehr möglich, die Abwicklung in einem so kleinen Rahmen zu bewältigen. Sie bezogen neben ihrem Keller in Stockholm noch ein weiteres Lager und konnten in den darauffolgenden Jahren auch in Finnland und Dänemark durchstarten. In Schweden ist der Shop bei seinem originalen Namen geblieben, in allen anderen Ländern hat sich Motatos durchgesetzt.

Die Zahl der Kunden wächst immer weiter und die Käufer freuen sich, auf günstige Art etwas Gutes für den Planeten tun zu können. Bis jetzt konnten mit dem Onlineshop der drei Freunde bereits mehr als 11.000 Tonnen Lebensmittel gerettet werden.

 

 

Das ist Motatos

Motatos macht seine Kunden regelrecht zu Klimarettern, ohne dass diese dafür auf Demonstrationen gehen oder sich Projekten anschließen müssen. Es wäre natürlich trotzdem super, wenn sich jeder noch mehr für den Schutz der Umwelt und des Klimas engagiert. Motatos ist aber schon einmal der perfekte Start! Bequem von zuhause aus kann man Lebensmittel retten.

Motatos hat 3 Grundsätze, die das Team stets verfolgt. Dazu zählen:

  1. Die Bestrebung, in allen Bereichen nachhaltig zu werden. Das ist ein langer Prozess, aber die bisherigen Fortschritte sind schon super!
  2. Der Kunde ist König! Bei jeglichen Angelegenheiten, egal ob Fragen oder neue Ideen, kannst du dich immer an das Serviceteam wenden.
  3. Es werden nur Waren verkauft, die noch genießbar sind. Auch wenn das MHD überschritten ist, wird genau geprüft, ob die Lebensmittel noch haltbar sind. Die Kunden sind also abgesichert.

Wie funktioniert das Ganze?

Nach all den Informationen möchtest du nun vermutlich wissen, wie genau du zum Lebensmittelretter oder zur Lebensmittelretterin werden kannst.

Zunächst einmal zu den Produkten. Wie bereits erwähnt handelt es sich um Ware, die das MHD überschritten hat, nur ein kurzes MHD hat oder auch solche, die aus Überproduktion stammen sowie fehlerhafte Verpackungen haben. Darüber hinaus werden auch oft saisonale Produkte angeboten.

Der Einkauf verläuft ganz genau wie in jedem anderen Onlineshop auch. Die Ausnahme: Du kannst enorm sparen! Rabatte von über 50% sind möglich! Auf der Website kannst du dich durch die verschiedenen Kategorien klicken:

  • Vorratsschrank
  • Müsli,Brot & Backwaren
  • Süßes & Salziges
  • Kekse & Gebäck
  • Kaffee, Tee & Kakao
  • Getränke
  • Gewürze & Soßen
  • Fitness & Superfoods
  • Drogerie
  • Babynahrung & -zubehör
  • Haushalt
  • Haustier

Deine Lieblingsprodukte legst du einfach in deinen Warenkorb. Wenn du mit deiner Bestellung fertig bist, kannst du noch einmal deinen Warenkorb überprüfen und zur Kasse gehen. Es werden zwar sehr viele verschiedene Produkte angeboten, allerdings handelt es sich nicht um Kühlware, weswegen dein Paket ganz normal ohne Kühlversand verschickt wird und innerhalb von 3-4 Tagen bei dir eintreffen sollte.

 

 

Das Sortiment ist immer verschieden, je nachdem, welche Produkte gerettet wurden. Das heißt, es lohnt sich durchaus, immer mal wieder vorbeizuschauen oder den Newsletter mit tollen Angeboten zu abonnieren! Die günstigen Preise entstehen dadurch, dass die Produkte von Motatos bei den jeweiligen Herstellern oder Märkten viel günstiger eingekauft werden können, da sie sonst ja im Müll landen würden. Du siehst immer ganz genau, wie viel du auf den Originalpreis sparst. Oftmals gibt es auch ganze Sparsets, zum Beispiel ein Paket aus 5 Produkten, also gleich noch mehr Ersparnis!

Fazit

Es gibt definitiv keinen leichteren Weg, etwas für den Planeten zu tun, als bei Motatos einzukaufen. Du erhältst leckere Produkte, die du vielleicht vorher noch nie in einem Geschäft entdeckt hast, rettest diese vor dem Müll und sparst dabei Geld. Worauf wartest du? Werde Lebensmittelretter mit deiner nächsten Bestellung bei Motatos!

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Foto: Motatos

Shag Hair Cut: So trägst du den Trend-Haarschnitt

Shag Hair Cut

Zunächst müssen wir überhaupt einmal erklären, was ein „Shag Hair Cut“ oder „Shag Cut“ ist. Im Grunde ist es ein Retro-Haarschnitt, der bereits den Hippies der Sechziger- und Siebzigerjahre gefallen hat.

Mancher würde den Shag Hair Cut aber eher als eine modernere Variante der mittlerweile verpönten „Vokuhila“-Frisur der Siebzigerjahre beschreiben. Der moderne „Shag Cut“ variiert natürlich Altes mit Neuem, sonst wäre er ja nicht zur Trendfrisur des Jahres 2021 geworden.

Als Unisex-Haarschnitt für unterschiedliche Haarlängen und Gesichtsformen sieht man diese Frisur derzeit an Nena oder Rolling Stones-Boss Mick Jagger. Goldie Hawn trägt den gewollten Undone-Look seit Jahren – selbst noch im fortgeschrittenen Alter. Wichtig sind fransige und ungleichmäßig geschnittene Stufen, die von einem längeren Pony und Curtain Bangs begleitet werden.

Wie trägst du einen Shag Hair Cut?

Nichts ist einfacher als das. Ein Look, der gewollt natürlich wirkt und sich in wilden Locken ergehen darf, ist gewünscht.

 

 

1. Für jede Haarlänge geeignet

Der große Vorteil am Shag Hair Cut ist, dass er für beliebige Haarlängen anpassbar ist. Auch die Haarstruktur kann den individuellen Gegebenheiten angepasst werden. Der Shag Hair Cut ist deshalb so variabel, weil er mit langem, halblangem oder relativ kurzem Haar gleichermaßen ansprechend wirkt. Er kann sich als Long-Bob oder als glatte bzw. wellige Mähne präsentieren. Wichtig ist der gewollte Undone-Look, den du durch sorgfältig abgestufte Haare erzielst. Der Shag Hair Cut soll lässig wirken und nicht unbedingt mühsam hinfrisiert aussehen.

2. Kaum Styling notwendig

Vorteil Nummer zwei: es braucht weder viel Styling noch viel Haarspray oder Gel, um verführerisch gut auszusehen. Lediglich etwas Salzwasser- oder etwas Strukturspray kannst du zum Stylen verwenden.

 

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  • Verleiht dem Haar Struktur, Definition und mehr Volumen
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Bei etwas dünnerem Haar ist Volumenschaum im noch restfeuchten Haar eine gute Idee. Wer den Shag Hair Cut mit mehr Rock’n’Roll-Spirit in Szene setzen will, setzt einfach den Diffusor-Aufsatz auf seinen Fön.

Ideal ist der Shag Cut für Menschen, die ohnehin wilde Naturlocken haben. Hier sollten nur die Haarspitzen etwas ausgedünnt werden. Für eine elegante Abendfrisur wird der Shag Hair Cut weniger gestuft geschnitten. Er sollte etwas gebändigter und gestylter wirken.

3. Für fast jeden Haar-Typ geeignet

Vorteil Nummer drei ist, dass du lediglich bei sehr feinem und aalglattem Haar nicht auf diese Frisur setzen solltest. Bei superfeinem Haar fehlen dem Shag Cut leider Volumen und Halt. Deine Lockenpracht fällt trotz aller Mühe nie so lässig und wuschelig aus, wie sie sollte. Der Look des Shag Cuts soll schließlich möglichst natürlich wirken und nicht künstlich dauergewellt aussehen.

 

 

4. Jede Gesichtsform passt zum Shag

Gesichter haben unterschiedliche Formen. Der Shag Hair Cut lässt sich ohne Probleme an alle Gesichtsformen anpassen. Bei eher kantigen Gesichtsformen löst der Shag Hair Cut die kantigen Konturen angenehm auf. Er macht sie weicher. Eine hohe Denkerstirn kannst du leicht mit langen Curtain Bangs kaschieren. Ein ovales oder rundes Gesicht wird durch einen Mittelscheitel optisch verlängert. Kleine Tricks wie diese machen den Shag Hair Cut für jeden Gesichtstyp anpassbar.

5. Unterschiedliche Frisierbarkeit

Für den korrekten Shag-Style wird die Haarlänge schulterlang gehalten und sorgfältig durchgestuft. Die Stufen sollten im getrockneten Zustand einen fransigen und ungleichmäßigen Look ergeben. Der Undone-Effekt ist hier gewollt. Du solltest aber nicht so aussehen, als seist du gerade dem Nachthemd entstiegen.

6. Variante mit überlangem Pony

Der überlange Pony hängt traditionell bis auf Augenhöhe. Er wird seitlich in Stufen geschnitten, sodass er sich weich der Gesichtsform anpasst. Wahlweise kannst du den Pony mittig scheiteln, nach links oder rechts versetzen oder er kann gänzlich unsichtbar bleiben. In diesem Fall wuschelst du ihn einfach mit der Hand durch.

7. Variante ohne überlangen Pony

Damit der Comeback-Retro-Haarschnitt nicht altbacken wirkt, darf er weniger stufig ausfallen. Die Haarlänge darf variabel gehalten werden, ebenso kann der Pony dem persönlichen Geschmack angepasst werden. Stimmig ist der Look, wenn die Blicklenkung das Gesicht im Fokus hat. Die Augenpartie darf nicht zugehängt wirken.

Bei den Versionen ohne Pony könnte der Shag Hair Cut fast schon mit dem „Choppy Cut“ in einer Reihe gesehen werden. Beide werden leicht verwechselt, wenn ein unterscheidendes Detail fehlt.

 

 

8. Retro-Frisur für beide Geschlechter

Der Shag Hair Cut eignet sich für Typen wie Mick Jagger ebenso wie für Goldie Hawn. Er ist ein hippiesker Unisex-Cut, der idealerweise mit welligen Haaren funktioniert. Bei einer Neigung zur Naturkrause sollte diese erst gebändigt werden.

Wer von Natur aus über eine ordentliche Haarfülle verfügt, sollte die Haare etwas ausdünnen und dann fransig schneiden lassen. Für dünnere Haare bedeutet der Shag Hair Cut einen Volumen-Upgrade. Zu dünn darf das Haar für diesen Look aber nicht sein.

9. Wenig Haarpflege genügt

Der Undone-Look erfordert kaum aufwendige Pflege. Wenige Handgriffe genügen, um die Frisur in den gewünschten Wuschel-Look zu bringen. Frauen und Männer, die über eine natürliche Lockenpracht verfügen, lassen das Haar nach dem Waschen einfach an der Luft trocknen.

Um mehr Volumen ins halbfeuchte Haar zu bringen, ist in die Haarlänge eingeknetetes Salzspray eine gute Idee. Danach sollten die Haare an der Luft trocknen. Alternativ werden sie vorsichtig mit dem Fön trockengelegt. Zu heiße Fön-Temperaturen kräuseln das Haar – also Vorsicht!

10. Shag Cut für kurzes Haar

Der Shag kann auch bei Kurzhaarfrisuren sehr schön wirken. Fransige Spitzen, viele Abstufungen von vorne nach hinten sowie kurze, ins Gesicht hängende Strähnen sind hier die richtige Wahl. Die nur wenig gebändigte Lockenpracht sollte das Gesicht weich und fließend einrahmen. Raspelkurz darf das Haar also nicht sein.

Foto: neonshot / stock.adobe.com

5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Fünf Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind mittlerweile in den meisten deutschen Haushalten angekommen. Schon lange geht es nicht mehr nur darum, dass große Firmen nachhaltiger produzieren sowie Industrie und Politik ihre Einstellung verändern müssen. Mittlerweile übernehmen auch Verbraucher vermehrt Verantwortung für ihren Konsum. Denn auch unser Verhalten im Alltag macht einen Unterschied.

Doch wie kann es überhaupt gelingen, nachhaltiger zu leben und zu konsumieren? Bedeutet das nicht, auf viele Dinge verzichten zu müssen? Nicht unbedingt! Tatsächlich sind es oft kleine Angewohnheiten und Veränderungen, die auf lange Sicht viel bewirken können. Wir haben 5 Tipps für dich zusammengestellt, die es dir leicht machen, ein umweltfreundlicheres Leben zu führen.

Tipp Nummer 1: Weniger kaufen

Für jeden Gegenstand, der irgendwo auf der Welt produziert wird, werden kostbare Ressourcen verbraucht. Umso wichtiger ist es, sich Gedanken darüber zu machen, was man wirklich braucht und was nicht. Eine Möglichkeit ist es daher, minimalistischer zu leben und grundsätzlich darauf zu achten, weniger Besitz anzuhäufen. Minimalisten besitzen nur doch die Dinge, die sie glücklich machen und die einen konkreten Nutzen haben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, die Dinge, die man besitzt, wertzuschätzen und zu pflegen, damit sie länger halten. Beispielsweise schütze dein Smartphone mit einer Handyhülle vor Kratzern und Stößen. Indem du außerdem deinen Handyakku richtig lädst, kannst du dein Gerät länger benutzen und musst es seltener austauschen.

Kleidung hält besser, wenn sie schonend gewaschen wird, und durch spezielles Holzpflegemittel sieht der Küchentisch länger wie neu aus. Versuche zuletzt, kaputte Gegenstände eher zu reparieren, als sie sofort zu ersetzen. Bringe kaputte Schuhe zum Schuhmacher und lerne, Knöpfe an der Kleidung selbst anzunähen und Löcher zu stopfen.

Tipps Nummer 2: Gebraucht kaufen

Wenn du doch einmal etwas anschaffen möchtest, gibt es die meisten Dinge auch problemlos gebraucht. Auf diesen online Second-Hand-Plattformen findest du deine nächsten Lieblingsteile im Handumdrehen. Möbel kannst du zum Beispiel über Ebay Kleinanzeigen bekommen. Auch auf Flohmärkten finden sich meist allerhand praktische Gebrauchsgegenstände. Zuletzt kann es hilfreich sein, Freunden und Familie von geplanten Anschaffungen zu erzählen. Es kommt häufiger vor als man denkt, dass noch jemand den gesuchten Gegenstand irgendwo herumliegen hat und ihn bereitwillig dorthin abgibt, wo er gebraucht wird.

Tipp Nummer 3: Öfter mal Fahrrad fahren

Auch wenn wir es oft nicht wahrhaben wollen: Autos verbrauchen viel Energie. Nicht nur das, Benzin ist auch einfach sehr teuer – Tendenz steigend. Schonender für die Umwelt und den Geldbeutel ist es, regelmäßig das Fahrrad aus dem Keller zu holen. Auch die Gesundheit wird es dir danken, wenn du dich nur durch die eigene Muskelkraft fortbewegst: Radfahren trainiert die Bein- und Gesäßmuskeln und stärkt die Ausdauer. Das gesamte Herz-Kreislauf-System kann von der zusätzlichen Bewegung profitieren.

Vor allem, wenn du in einer Stadt lebst, in der du regelmäßig am Abend im Feierabendstau stehst, kann das Zweirad sogar mitunter schneller sein. Anstatt sich zu ärgern, dass du nicht vorwärtskommst, radelst du einfach an den ganzen Autos vorbei. Falls du dich dazu entscheidest, das Auto sogar ganz abzuschaffen, gibt es diverse Carsharing-Plattformen, bei denen du dich anmelden kannst. Hierbei bezahlst du nur dann, wenn du ein Auto auch nutzt, ohne es selbst besitzen zu müssen.

Tipp Nummer 4: Regional und saisonal einkaufen

Ananas aus der Südsee und Orangen aus Peru haben viele tausend Kilometer zurückgelegt, bis sie im Supermarktregal landen. Umso verheerender ist natürlich auch die CO2-Bilanz, die diese Lebensmittel haben. Das bedeutet nicht, dass du nur noch Kartoffeln aus dem eigenen Garten essen darfst. Trotzdem ist es ratsam, vermehrt Lebensmittel mit einer besseren Ökobilanz zu kaufen. Dafür kannst du gezielt im Bio-Laden nach regionalen Produkten suchen. Oder vielleicht gibt es in deiner Nähe einen Wochenmarkt, auf dem du einkaufen kannst. Alternativ gibt es in den meisten Städten spezielle Obst- und Gemüsekisten, die du dir von umliegenden Bio-Höfen liefern lassen kannst.


Saisonkalender für Gemüse, Obst, Nüsse, Salat und Kräuter

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Tipp Nummer 5: Verpackungen vermeiden

Es ist komplett unnötig, in Plastikfolie eingepacktes Obst oder Gemüse kaufen, das selbst eine schützende Schale besitzt. Tatsächlich dauert es mehrere hundert Jahre, bis Plastik in der Natur verrottet ist. Stell dir vor, wie viel Müll auf der Welt produziert wird, wenn du selbst allein jede Woche einen oder mehrere volle Müllsäcke produzierst. Um weniger Verpackungen zu nutzen, kannst du in speziellen Unverpackt-Läden einkaufen gehen oder vermehrt zu Lebensmitteln greifen, die lose erhältlich sind. Davon abgesehen solltest du außerdem zum Einkaufen stets deinen eigenen Beutel dabeihaben, statt an der Kasse einen neuen zu kaufen.

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Erster Tag im neuen Job: So hinterlässt du einen guten Eindruck

Erster Tag im neuen Job: So hinterlässt du einen guten Eindruck

Einen Neuanfang zu starten ist immer eine aufregende Angelegenheit, ganz egal worum es geht. Besonders nervös sind viele Arbeitnehmer vor dem ersten Tag an einem neuen Arbeitsplatz. Du möchtest dich von deiner besten Seite zeigen und kannst gleichzeitig möglicherweise nur schlecht einschätzen, was auf dich zukommen wird. Sind die Kollegen nett? Kannst du den Anforderungen gerecht werden? Wie ist die Beziehung zu den Vorgesetzten? Keine Sorge – wenn du das Bewerbungsverfahren gemeistert hast, bist du für den neuen Job gewiss gut geeignet. Mit ein paar Grundsätzen und der richtigen Vorbereitung schaffst du es zusätzlich, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Wähle dein Outfit spätestens am Abend vorher aus

Wenn du ohnehin etwas nervös bist, solltest du dir den Morgen vor dem ersten Tag so stressfrei wie möglich gestalten. Stehe rechtzeitig auf und nimm dir Zeit für einen entspannten Kaffee oder eine kleine Meditation. Wenn dich das beruhigt, kann auch ein Workout am Morgen oder am Abend zuvor den Stress reduzieren. Das Outfit liegt im besten Fall bereits bereit. Kleide dich dabei so, dass es der Branche entspricht. Im Bankenwesen würdest du eher etwas Konservatives tragen, in einem Start-Up vermutlich ein Outfit, das eher casual ist. Falls es Unterlagen gibt, die mit zur Arbeit müssen, können wir Damen diese bequem in einer Umhängetasche verstauen und dabei aus einer großen Auswahl das zum Outfit passende Modell wählen. Versuche dabei, nicht zu viele verschiedene Farben miteinander zu kombinieren. So sollte sich die Farbe der Tasche immer auch in einem anderen Kleidungsstück wiederfinden. Falls Hemden oder Blusen noch gebügelt werden müssen, erledige dies am Abend zuvor.

Plane deinen Arbeitsweg

Vor allem am ersten Arbeitstag ist es wichtig, pünktlich zu sein. Manchmal ist es nicht so einfach, vorab abzuschätzen, wie viel Zeit du im Berufsverkehr einplanen musst. Aus diesem Grund ist es hilfreich, die Strecke einmal vorab zur gleichen Zeit zu absolvieren und dabei auf die Uhr zu schauen. Falls du mit der Bahn fährst, wäre es außerdem gut, einen zusätzlichen Zeitpuffer einzuplanen. Immerhin kann es immer passieren, dass einmal ein Zug ausfällt oder sich verspätet.

Ehrlichkeit bei der Einarbeitung

Wenn dir bei der Einarbeitung etwas zu schnell geht oder du nicht folgen kannst, dann sage es ruhig. Schließlich ist im Endeffekt niemandem geholfen, wenn Unklarheiten bleiben. Mache dir keine Gedanken darüber, dass du zu viele Fragen stellen könntest. Immerhin signalisiert das Interesse und zeigt, dass du aufmerksam dabei bist. Für den Fall, dass einfach schlichtweg zu viele Informationen auf dich einprasseln, ist es außerdem hilfreich, dir Notizen zu machen. Sich immer alles gleichzeitig merken zu müssen, führt nur zu einem hohen Mental Load. Auf lange Sicht wirst du dadurch vergesslicher und gestresster.

Gib dich freundlich und zurückhaltend

Sei im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten weder zu laut und extrovertiert noch allzu schüchtern und still. Stelle Fragen, wenn es nötig ist, und versuche, persönliche Informationen klar und unkompliziert zu äußern. Zeige dich interessiert, ohne auf eine aufdringliche Art neugierig zu wirken. Erzähle ruhig etwas von dir, aber gib nicht gleich dein gesamtes Privatleben preis. Optimal ist hierbei oft ein guter Mittelweg zwischen Distanz und Nähe. Um herauszufinden, wie die Stimmung im neuen Job ist, hilft es, die ersten Tage genau hinzuschauen. Das betrifft sowohl Hierarchien und Verhaltensweisen als auch den Umgang der Kollegen miteinander. Finde heraus, ob man sich eher distanziert gegenübersteht oder die Atmosphäre freundschaftlich und entspannt ist. Merke dir die Namen deiner Kollegen und versuche, dich an die Umgangsformen im Unternehmen anzupassen.

Nur nicht die Nerven verlieren

Den ersten Tag in einem neuen Unternehmen anzutreten, kann äußerst aufregend sein. Natürlich ist es wichtig, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Versuche jedoch, dich etwas zu entspannen, indem du dir bewusst machst, dass es nur ein einziger und erster Tag ist. Selbst wenn dieser wider Erwarten komplett schiefgehen würde, hast du noch viele Gelegenheiten, um es wieder gutzumachen. Falls du zu Angstausbrüchen neigst, ist es außerdem hilfreich, sich vorab eine Erste-Hilfe-Strategie zu überlegen. Vielleicht gibt es bestimmte Atem- oder Entspannungstechniken, mit denen du deine Nerven beruhigen kannst. Oder du hast die Möglichkeit, in der Pause kurz um den Block zu laufen, um frische Luft zu schnappen und den Kopf frei zu bekommen. In den meisten Fällen legt sich die Nervosität außerdem dann, wenn wir sozialen Anschluss gefunden haben. Versuche daher, direkt am Anfang offen auf die Kollegen zuzugehen.

 

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Bye-bye Auto: Nachhaltig unterwegs mit dem Rad

Bye bye Auto: Nachhaltig unterwegs mit dem Rad

Das Fahrrad hat nicht ohne Grund einen besseren Ruf bei Umweltschützer:innen als das Auto. Denn wer für die Fortbewegung selbst in die Pedale tritt, statt den Motor beim Auto mit einem Tritt aufs Gaspedal in Gang zu setzen, stößt deutlich weniger CO2 aus. Doch auch ein Rad hat – in seiner Herstellung und Entsorgung – eine gewisse Emission. Grundsätzlich solltest du, wenn du nachhaltiger unterwegs sein möchtest, zwar unbedingt vom Auto aufs Rad umsteigen. Damit dieser Umstieg gelingt und möglichst umweltschonend wird, solltest du aber eben auch hier auf einige Dinge achten.

Das Zweirad – Ein deutlich umweltschonenderes Fortbewegungsmittel

Dass das Radfahren umweltschonender ist als das Autofahren, ist den meisten Menschen bewusst. Inwieweit sich das jeweilige Unterwegssein aber mit den entsprechenden Emissionen auf die Umwelt auswirkt, ist komplex und bedarf stets neuer und genauerer Forschung.

Erst kürzlich konnten Forschende mit einer Stichprobenanalyse auf Basis der Daten des Projekts „PASTA“ (Physical Activity through Sustainable Transportation Approaches) neue Fakten ermitteln, die ein eindeutiges Bild zeichnen. Folgende Fakten sind am beeindruckendsten:

  • Radfahrende hatten insgesamt 84 % weniger CO2-Emissionen bei allen täglichen Fahrten als Nicht-Radfahrende.
  • Die CO2-Emissionen sanken um 14 % für jede zusätzliche Fahrradfahrt.
  • Die obersten 10 % der Teilnehmer waren für 59 % der CO2-Emissionen verantwortlich.
  • Jede durchschnittliche Person, die vom Auto auf das Fahrrad umstieg, konnte ihre CO2-Emissionen im Schnitt um 3,2 kg CO2 pro Tag verringern.

Die Erhebung kam somit auch zu dem Fazit, dass die Einbindung, Investition und Förderung des aktiven Verkehrs ein Eckpfeiler von Nachhaltigkeitsstrategien, -politiken und -planungen sein sollte. Nur so könnte man den anspruchsvollen Zielen für nachhaltige Entwicklung in Zukunft gerecht werden.

Aktuell muss man jedoch sagen, dass sich Autos und Fahrräder in Deutschland etwa die Waage halten. 2020 gab es immerhin 79,1 Millionen Räder in Deutschland; doch auch 65,8 Millionen Autos waren gemeldet. Diese Zahlen sagen noch nichts über deren Nutzung aus. Hier wiederum zeichnet die bereits zitierte Studie ein eindeutiges und eher erschreckendes Bild: Die meisten Strecken in bis zehn Kilometer werden mit dem Auto zurückgelegt. Dies ist ausgerechnet der Bereich, der zumindest bei Verbrennern die größte Ineffizienz und die höchsten Emissionswerte aufweist.

Doch wichtig ist nicht nur, dass du, wenn du gerade für kürzere Entfernungen viel mit dem Auto unterwegs bist, häufiger zum Fahrrad greifst. Oder dass du, wenn du aktuell kein verkehrstaugliches Rad mehr besitzt, dir irgendein Rad kaufst. Wichtig ist auch, dass du beim Kauf auf ein Rad achtest, was möglichst umweltschonend produziert wurde und eine gewisse Qualität hat.

Auch Fahrräder sind unterschiedlich nachhaltig

Wenn du bereits ein Fahrrad besitzt, das verkehrstauglich ist und mit dem dir das Fahren einigermaßen Spaß macht, ist natürlich die nachhaltigste Option, einfach weiterhin mit diesem Rad zu fahren. Gerade die angesprochenen kürzeren Entfernungen – vielleicht für kleinere Einkäufe oder auch zur Arbeit in der Nähe – kannst du einfach mal mit dem Rad zurücklegen und schauen, wie du damit zurechtkommst.

Möchtest du dir allerdings ein neues Rad zulegen, hältst du am besten Ausschau nach einem solchen, das als möglichst umweltfreundlich einzustufen ist. Dafür sollte es verschiedene Kriterien erfüllen.

  • In Deutschland oder zumindest Europa produzierte Räder – bestenfalls auch hergestellt aus hiesigen Materialien – sind besonders umweltfreundlich. Denn sie legen keine langen Transportwege zurück, um zu dir oder dem Händler deines Vertrauens zu gelangen.
  • Fahrradrahmen gibt es aus verschiedenen Materialien. Besonders üblich sind Stahlrahmen, Rahmen aus Aluminium und aus Carbon oder Titan. Außerdem gibt es auch alternative Rahmen aus Holz und Bambus.

     

    Rad aus Holz

    Stahl benötigt in der Gewinnung sowie der Herstellung deutlich weniger Energie als Aluminium. Auch die direkten Umweltauswirkungen sind bei Stahl geringer. Hinzu kommt, dass ein Stahlrahmen deutlich haltbarer ist. Das liegt daran, dass er elastischer ist und somit weniger schnell kaputt geht.

    Aluminium hat zwar auch viele Vorteile und lässt sich sehr gut recyclen, doch wozu sollte man einen Fahrradrahmen nach Gebrauch noch einmal nutzen?

    Das Problem mit Carbon wiederum: Das Material ist zwar sehr leicht, es ist aber auch anfällig für Schäden. Außerdem muss es nach seiner Gebrauchszeit zum Sondermüll.

    Bleiben also noch Titan, Holz und Bambus als Alternative zum klassischen Stahlrahmen. Machen wir es kurz: Titan ist zwar sehr zuverlässig und langlebig, die Umweltbilanz ist vergleichsweise aber verheerend. Holz und Bambus dagegen – wenn sie teilweise auch längere Transportwege haben – schneiden umwelttechnisch gut ab. Denn sie wachsen nach und sind leicht zu gewinnen. Heimisches Holz hat die beste Bilanz. Holzräder sehen zudem auch oft noch sehr stylisch aus und können ebenfalls robust sein. Das größte Hindernis bei ihnen: Der oftmals doch recht hohe Preis.

  • Letztlich sollten auch die am Rad verbauten Teile, wie die Ketten, Bremsen und Schaltungen nachhaltig sein. Hier gilt das Stichwort Qualität so sehr, wie nicht einmal beim Rahmen. Denn Kleinteile minderer Qualität gehen besonders schnell kaputt. Markenprodukte sind deshalb zu bevorzugen. Außerdem: Auch hier auf regional produzierte Produkte achten.

Worauf achten beim Radfahren?

Wie bereits erwähnt solltest du, vor allem, wenn du länger nicht Rad gefahren bist, beim Umstieg vom Auto zum Drahtesel auf ein paar Dinge achten. Die angesprochene Verkehrstauglichkeit steht hierbei an oberster Stelle, denn sie gewährt dir Sicherheit im Verkehr.

Nach Angaben des adfc, des allgemeinen deutschen Fahrradclubs, ist ein Rad dann verkerhssicher, wenn…

… eine helltönende Klingel angebracht ist.

… zwei voneinander unabhängige Bremsen angebracht sind.

… zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale vorhanden sind, an denen sich je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler befinden.

… ein weißer Frontscheinwerfer angebracht ist.

… ein rotes Rücklicht angebracht ist.

… zudem ein weißer Reflektor vorn und ein roter Großrückstrahler hinten angebracht sind.

… Reflektorstreifen an den Reifen oder gelbe Speichenreflektoren verbaut sind.

Zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber absolut empfehlenswert sind einige weitere Dinge, die dein Rad, bzw. du besitzen solltest. Allen voran steht das Fahrradschloss. Hast du kein solches, ist es dringend zu empfehlen, dies noch vor deiner ersten Fahrt zu besorgen. Andernfalls kann die erste Fahrt mitunter schon die letzte gewesen sein. Vor allem in Großstädten bleiben nicht abgeschlossene Räder nicht lange an ihren Parkplätzen. Gerade in Bremen und Hamburg, aber auch in Berlin und sächsischen Großstädten, wie Dresden und Leipzig sind die Diebstahlszahlen besonders hoch. Hier kommst du um ein gutes Schloss nicht herum.

Fahrradschloss

Für deine eigene Sicherheit sorgst du mit einem guten Helm. Achte hierbei genau auf Passform und Komfort und vor allem auf die Qualität. Die Optik sollte zweitrangig sein. Während der Fahrt schaut dich sowieso kaum jemand so genau an.

Auch Schutzbleche sind sinnvoll – wenn auch nicht vorgeschrieben. Erwischst du einmal einen regnerischen Tag, versaust du dir bereits nach einer kurzen Fahrt mitunter die Rückseite deiner Hose und deines Oberteils. Das passiert nur ein einziges Mal, davon kannst du ausgehen…

Darüber hinaus solltest du dein mitunter eingerostetes Rad, selbst, wenn es bereits verkehrssicher ist, auf ganzer Linie wieder fit machen – ganz egal, ob für den Frühling, wie in einem unserer Beiträge erwähnt oder für Sommer und Herbst. Reifen aufpumpen und Bremsen checken sowie die Schaltung überprüfen, das ist das Minimum.

Fünf weitere gute Gründe fürs Radfahren

Neben dem Umweltaspekt gibt es noch ein paar weitere Gründe, die fürs Radfahren sprechen und die dich abschließend überzeugen könnten, die Autoschlüssel manchmal zuhause zu lassen.

  1. Beim Radfahren bewegst du dich und machst automatisch ein bisschen Sport am Tag. Im Auto hingegen musst du mit deinem Körper kaum etwas tun.
  2. Gerade in Innenstädten kann die Parkplatzsuche mit dem Auto oft zur echten Qual werden. Eine stabile Stange fürs Rad findet sich dagegen immer. Notfalls kann es sogar mit ins Büro genommen werden.
  3. Stau mit dem Rad? Ebenfalls Fehlanzeige. Wenn es sich irgendwo staut, findet sich immer eine Lücke, die einen Ausweg zu einer alternativen Route zum Zielort bietet.
  4. Mit dem Rad zahlst du weder Spritkosten, noch Steuern oder sonstige Kosten, die für ein Auto permanent anfallen. Radfahren ist damit das deutlich günstigere Fortbewegungsmittel.
  5. Bist du mit dem Rad in deiner Freizeit unterwegs, hast du mehr von deiner Umgebung. Nicht nur schnupperst du automatisch die ganze Zeit frische Luft, das langsame Vorankommen erlaubt dir auch, die Landschaft oder manche Bezirke der Stadt mit mehr Ruhe zu inspizieren. Dabei fallen dir vielleicht Dinge auf, die du aus dem Autofenster stets verpassen würdest. Kurzum: Mit dem Rad erlebst du nur Gutes. Zeit, zumindest ab und an „umzusteigen“!

 

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So ist die deutsche Durchschnittsfrau wirklich: Körpermaße, Kinder, Kaufverhalten

So ist die deutsche Durchschnittsfrau wirklich: Körpermaße, Kinder, Kaufverhalten

Die deutsche Durchschnittsfrau hat eine Körpergröße von 1,65 Metern, trägt Kleidergröße 38 und bekommt im Durchschnitt ihr erstes Kind mit 25. In ihrem Kleiderschrank finden sich außerdem 15 Handtaschen und 30 Paar Schuhe wieder. Richtig? Von wegen! Klischees kursieren durch die Köpfe der Menschen und lassen den Durchschnitt anders erscheinen, als dieser wirklich ist. Wenn du wissen möchtest, wie es um die deutsche, Frau im Durchschnitt wirklich steht, dann bist du hier genau richtig.

Mit wie vielen Männern schläft eine Frau in ihrem Leben? Welche Kleidergröße trägt sie? Welche Körpergröße hat sie? Besitzt sie wirklich so viele Schuhe und Handtaschen? Wie viele Stunden verbringt sie täglich im Badezimmer? Wie hoch fällt ihr Gewicht aus? Welche Größe haben ihre Schuhe? Und wie alt wird die deutsche Durchschnittsfrau überhaupt?

Natürlich handelt es sich bei den Informationen nur um den Durchschnitt der Frauen. Interessant ist dieser aber trotzdem. Wie tickt denn nun die deutsche Durchschnittsfrau? Und sind jegliche Klischees über das kursierende Frauenbild wahr? Wir offenbaren dir die überraschenden Fakten und legen dir die Realität zu Füßen.

Zero Size oder Plus Size?

Viele Menschen vermuten, dass die Durchschnittsfrau Kleidergröße 38 trägt. Tatsächlich trägt sie nach Statistiken des statistischen Bundesamtes Konfektionsgröße 42/44, ist 1,64 Meter groß und wiegt 68 Kilogramm (Body-Mass-Index: 24,8) und hat die Schuhgröße 39. Kleidergröße Null ist wohl nicht mehr in Mode, Gott sei Dank! Bei der Körbchengröße liegt der Durchschnitt bei 80C. Interessant hierbei ist, dass im Schnitt jede dritte Frau eine zu kleine BH-Größe trägt.

Der Statistik nach zu urteilen, beträgt die Körpergröße von einem deutschen Mann im Durchschnitt übrigens 1,80 Meter, also 16 cm mehr als die Körpergröße der Frauen. Die Schuhgröße des Mannes ist mit 44 ebenfalls größer als die der Frau. Außerdem hat er ein Gewicht von 85,2 Kilogramm. Der BMI liegt dann bei einer Körpergröße von 1,80 Metern und einem Gewicht von 85,2 Kilogramm bei 26,2.

Im Durchschnitt ist eine Frau in Deutschland dunkelblond und liebt Schuhe und Handtaschen. Was für eine Überraschung! Durchschnittlich besitzt sie 13 Paar Schuhe und sucht in ihrem Leben insgesamt 67 Tage lang in ihrer Handtasche nach Schlüssel, Smartphone und Co. (PS: So bekommst du das Chaos in deiner Handtasche in den Griff)

Im Vergleich dazu verbringt die deutsche Frau durchschnittlich ziemlich wenig Zeit im Badezimmer. Morgens benötigt sie gerade einmal 28 Minuten. Der Mann hingegen braucht im Schnitt 30 Minuten im Bad. Dadurch werden gängige Klischees eindeutig entkräftet, liebe Männerwelt!

Die durchschnittlichen Sexpartner der deutschen Frau

Die deutsche Frau teilt sich durchschnittlich ihr Bett mit 6,7 Männern in ihrem Leben. Für viele klingt das gar nicht mal so wenig, wenn einem die Wertvorstellungen unserer Großeltern noch vor unserem geistigen Auge herumschwirren. Geht es um das Thema Hochzeit, so wird die deutsche Durchschnittsfrau immer älter. Während der Schnitt 2014 noch mit 30,5 Jahren heiratete, so liegt der Mittelwert inzwischen bei 31,5 Jahren. Auch ihre Kinder bekommt sie immer später, und zwar zwischen dem 30ten und 37ten Lebensjahr. Immerhin ist die Geburtenrate seit 2014 von 1,4 auf 1,54 Kinder gestiegen. Weiter so!

Die Lebensdauer der charmanten, deutschen Durchschnittsfrau

Dass Frauen älter als Männer werden, steht fest. Doch wie alt wird die deutsche Durchschnittsfrau denn nun? 83,4 Jahre lebt sie und somit rund 4 Jahre länger als der deutsche Mann. Aber Achtung, das ist natürlich alles nur Durchschnitt. Liebe, lache und lebe dein Leben bestmöglich und lass dich von unseren Werten über Größe, Gewicht etc. nicht irritieren. Interessant sind diese Fakten dennoch und fernab von jeglichen Klischees.

Bist du eher eine durchschnittliche Frau oder weichst du gänzlich ab? Eins ist jedenfalls klar: Nur auf die wenigsten Frauen werden alle Fakten zutreffen, und das ist auch gut so, denn wer gehört schon gern zum Durchschnitt?

 

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Das passiert mit deinem Körper, wenn du die Pille absetzt

Pille absetzen

Als die Pille in den 1960er Jahren die Welt eroberte, waren die Frauen mehr als nur glücklich. Endlich konnten sie aktiv die Familienplanung beeinflussen und ungewollte Schwangerschaften weitestgehend verlässlich vermeiden. Das gute Gefühl, allein durch die Einnahme einer Tablette vor Schwangerschaft geschützt zu sein, genießen noch heute mehr als 40 Prozent aller deutschen Frauen. Auf der anderen Seite entscheiden sich aber gerade junge Frauen immer öfter bewusst gegen die Pille. Sie möchten sich nicht den künstlichen Hormonen aussetzen und stattdessen einen natürlichen Zyklus zulassen.

Wann hast du damit angefangen, die Pille zu nehmen? Die meisten Frauen beginnen damit schon im Teenager-Alter und erfahren in der Zeit vor allem positive Auswirkungen. Hautunreinheiten verschwinden, Regelbeschwerden nehmen ab und zudem ist endlich planbar, wann die Regelblutung einsetzt – das erleichtert das Leben ungemein. Begeistert von den positiven Aspekten der Pille, macht sich niemand Gedanken um mögliche Nebenwirkungen. Und sollten sie dennoch auftreten, wird die nächste Pille getestet. Auswahl gibt es schließlich genug.

Der Weg zur Pille

Wenn du dich dazu entschieden hast, die Pille zu nehmen oder sie bereits einnimmst, ist der erste Weg, den man geht, der zum Gynäkologen. Dort klärt man dich über Risiken und Nutzen auf und sucht die passende Pille für dich aus. Aspekte wie Rauchen, Vorerkrankungen, Thromboserisiken, Übergewicht oder andere Gründe wie Akne und Haarausfall spielen hierbei eine wichtige Rolle. Basierend darauf sucht der Arzt das passende Präparat für dich aus.

Mach dir keine Gedanken, wenn deine erste Pille nicht die perfekte ist. Sprich mit einem Arzt und er wird etwas anderes mit dir ausprobieren. In Zeiten der Digitalisierung geht das auch sehr gut über Onlinesprechstunden. Wie sich die sogenannte Telemedizin im Laufe der Zeit verändert hat und welchen Zuwachs es in der Corona-Pandemie gab, hat der Telemedizin-Service Fernarzt.com ermittelt. In seiner aktuellen Studie erhältst du spannende Einblicke und Wissenswertes rund um die Pille und die Telemedizin.

Hast du dein Rezept in der Hand, gibt es zwei Optionen: Die Apotheke vor Ort oder du löst dein Rezept in einer seriösen Onlineapotheke ein. Die Preise werden sich nicht gravierend unterscheiden. Sollte das doch einmal der Fall sein und du bekommst online deine Pille für 5€ statt sonst 30€, suche dir lieber einen anderen Anbieter. Solche Angebote erscheinen nicht seriös.

Warum wird die Pille überhaupt abgesetzt?

Wenn du all die Vorteile siehst, die die Anti-Baby-Pille mit sich bringt, fragst du dich vielleicht, warum überhaupt eine Frau darauf verzichten will. Schließlich ist schon allein die Tatsache, dass sie zu den sichersten Verhütungsmitteln überhaupt gehört, ein guter Grund, sie weiter zu nehmen. Zumindest dann, wenn kein Kinderwunsch vorhanden ist. Einfacher kann es ja schließlich nicht sein, oder?

Ja, die Pille ist sicher und einfach in der Anwendung. Aber es ist auch Fakt, dass hier mit künstlichen Hormonen die natürliche Funktion des Körpers beeinflusst wird. Der natürliche Zyklus und jener, den du mit der Pille erlebst, unterscheiden sich voneinander. Während die Pille den Eisprung unterdrückt und zudem auch die Gebärmutterschleimhaut verdickt, wird ohne sie der Eisprung ausgelöst – und das ist für viele Frauen dann auch spürbar. Nicht immer sind es positive Empfindungen, die mit dem Eisprung kommen (Reizbarkeit, leichte Schmerzen und ähnliche Symptome können auftreten), aber du spürst wieder, wie dein Körper funktioniert.

Ähnlich ist es auch, wenn du dann deine Regel hast. Sie wird nicht unbedingt ganz so pünktlich kommen, wie du es gewohnt bist und sie wird vielleicht auch stärker sein und Beschwerden hervorrufen – aber all das ist ganz natürlich und von unserem Körper so vorgesehen. Das Spüren der Weiblichkeit hat allerdings nicht nur negative Auswirkungen. Viele Frauen berichten auch von positiven Erfahrungen nach dem Absetzen der Pille.

Was passiert beim Absetzen der Pille im Körper?

Wenn du deinen Körper über Jahre mit künstlichen Hormonen versorgt hast, kann er nicht von einen Tag auf den anderen ohne sie wieder völlig normal funktionieren. Es wird eine Zeit dauern, bis sich der natürliche Zyklus normalisiert – bei einigen Frauen sogar bis zu zwei Jahre. In dieser Zeit kommt es zu unregelmäßigen Monatsblutungen, die sogar mal einen Monat ganz ausbleiben können. Auch Zwischenblutungen sind nicht ungewöhnlich und die Blutungen werden allgemein etwas stärker.

Es passiert in dieser Zeit also einiges im Körper. Unterstützen kannst du diese Umstellung, indem du die Pille nicht mitten im Zyklus absetzt, sondern die Packung aufbrauchst. Dann kommt es zur Abbruchblutung und anschließend kann der natürliche Zyklus einsetzen. Nimmst du die Pille wirklich nur zur Verhütung, kannst du sie völlig eigenständig absetzen. Wurde dir die Pille aus anderen Gründen verschrieben (Menstruationsbeschwerden, Zystenbildung etc.), solltest du vorher mit deinem Gynäkologen über deine Pläne sprechen.

Wenn du an Nebenwirkungen der Pille leidest (Wassereinlagerungen, Übelkeit, Kopfschmerzen und ähnliches), wirst du schnell nach dem Absetzen des Hormonpräparats eine Besserung verspüren. Schon nach ein paar Tagen können all diese negativen Auswirkungen der Pillen-Einnahme verschwunden sein. Selbst starke Migräne, unter der einige Frauen leiden, kann durch das Absetzen der Pille verschwinden oder zumindest weniger häufig auftreten.

Was ändert sich sonst noch?

Du siehst, wenn du die Pille absetzt, tut sich viel in deinem Körper. Aber nicht nur dein Körper ist davon betroffen, sondern auch deine Psyche. Denn auch darauf haben die Hormone eine Auswirkung. Am ehesten wirst du das daran merken, dass du zur Zeit des Eisprungs und zum Beginn der Regel mit Stimmungsschwankungen zu tun hast. Du bist vielleicht reizbarer, fühlst dich sentimental oder ähnliches. Das ist ganz normal und sollte dich nicht erschrecken.

Aber das ist oftmals nicht die einzige Veränderung. Mit dem Absetzen der Pille kann sich auch dein Geschmack in Bezug auf Männer leicht verändern. Findest du jemanden attraktiv, zieht dich das nun stärker an. Auf der anderen Seite stößt dich jemand, den du unattraktiv findest, mehr ab. Deine Lust auf Sex wird wahrscheinlich stärker sein und du wirst auch mehr dabei empfinden, denn du spürst deinen Körper selbst intensiver.

Viele Frauen berichten zudem, dass sie einfach alles in allem zufriedener sind und über mehr Energie verfügen. Schlappheit und Antriebslosigkeit, die sie vorher über Jahre begleitet haben, sind plötzlich verschwunden und so entsteht ein völlig neues Lebensgefühl.

Lohnt es sich also, die Pille abzusetzen?

Ob die Pille abgesetzt werden sollte oder nicht, muss jede Frau für sich entscheiden. Es spricht viel dafür, aber oft auch viel dagegen. Nicht jede Frau möchte die Sicherheit der Pille gegen Stimmungsschwankungen und Hautprobleme tauschen. Andere Frauen nehmen genau das gern in Kauf, wenn sie im Gegenzug wieder ein besseres Körpergefühl bekommen, mehr Spaß am Sex haben und sich alles in allem frischer und energiegeladener fühlen.

Welche positiven und negativen Auswirkungen das Absetzen der Pille bei dir haben wird, kannst du nur wissen, wenn du es testest. Aber Achtung: Denke daran, dass du nach dem Absetzen nicht nach ein oder zwei Monaten einfach wieder mit der Einnahme beginnst. Die Umstellung, die dein Körper hier verkraften muss, ist nicht zu unterschätzen und deshalb solltest du ihm auch ausreichend Zeit gewähren, bevor du wieder mit der Einnahme der Pille beginnst. Auch die Pille danach ist eine enorme Hormonbombe und sollte nur bei absoluten Notfällen eingenommen werden.

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