gesundes essen

Nach Zwei Wochen Diät habe ich einiges Positives zu berichten: Ich fühle mich besser, fitter, habe meine Ernährung super im Griff und die Waage zeigt mittlerweile auch weniger an! Aber nochmal von vorn.

Als Anfang des Monats mich dazu motiviert habe, gesünder zu leben und ein wenig fitter zu werden, war das Schwierigste die Umstellung von Gewohnheiten. Nicht mehr naschen, langsamer und bedachter essen, mehr Bewegung. Für jemanden, der was diese Dinge angeht mehr der gemütliche Typ ist, eine große Überwindung.
 

Dennoch, mit ein paar Tipps und Tricks funktioniert es besser als gedacht:

Stelle dir folgende Frage: Habe ich Hunger oder will ich einfach nur aus Langeweile meinen Magen beschäftigen? Manchmal ersparst du dir somit den Weg in die Küche.
 

  • Iss langsam und achte darauf, wann genau du satt wirst. Wer alles herunterschlingt, verpasst das Sättigungsgefühl.
  • Keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr! Der Körper verbrennt Fett im Schlaf, ohne dass du was tun musst – allerdings nur dann, wenn der Insulinspiegel niedrig ist. Kohlenhydrate treiben diesen in die Höhe.
  • Gesunde Snacks bereit halten! Gurken und Paprika sind’s zwar keine Schokolade, können aber die Retter sein für alle, die gerne zwischendurch Kleinigkeiten essen.
  • Viel trinken! Das ist eines der praktischsten Sachen: Nicht nur, dass es der Gesundheit gut tut, viel Flüssigkeit nimmt auch unnötigen Appetit. Mindestens 2l am Tag sollten es bei einer erwachsenen Person sein. Zuckergehalt der Getränke aber unbedingt beachten. Mein Tipp: Mir persönlich hilft selbstgepresster Zitronensaft. Einfach mit kaltem Wasser verdünnen und ein bisschen süßen (z.B. mit Agavensirup oder Stevia), die Säure im Zitronensaft hemmt den Appetit.
  • Kalorientabellen. Je nach Größe, Alter und Wunschgewicht kann man sich den benötigten Tagessatz an Kilokalorien berechnen lassen. Der liegt in meinem Fall bei 1600kcal. Ich schaue, dass ich in etwa diese Zahl einhalte (klappt nicht immer, aber meistens halte ich mich dran). Wer Regeln aufstellt, hält sich eher an ein Vorhaben als jemand, der keine genauen Grenzen im Kopf hat.
  • Sportplan. Das mit den Regeln gilt auch für die Bewegung: Nicht spontan entscheiden, wann Sport gemacht wird. Am besten zu Anfang der Woche die Tage festlegen, an denen sich um die Fitness gekümmert wird. Wer dazu neigt, den innernen Schweinehund raushängen zu lassen: Verbindliche Verabredungen mit einem Fitness-Partner ausmachen.
  • Erfolge festhalten! Ich wiege mittlerweile 49kg, das sind fast 3kg weniger als vor zwei Wochen. Dazu muss ich aber sagen: Zu Beginn purzeln die Pfunde ziemlich schnell, das wird nicht immer so bleiben. Trotzdem lohnt es sich, auch kleine und große Erfolge festzuhalten, sowas motiviert ungemein.
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Mittlerweile habe ich mich relativ gut an die neue Ernährung gewöhnt. Ich habe gemerkt, dass ich vorher wirklich viel unnötig gegessen habe, was ich jetzt auch gar nicht mehr vermisse. Ab und zu sollte man sich aber etwas gönnen dürfen. Ich achte immer darauf, nicht zu hungern und das zu essen, was mir auch wirklich schmeckt. Tagelang an einer Karotte rumkauen kommt für mich nach wie vor nicht in Frage. Beim Sport bin ich manchmal noch die faule Kartoffel. Hier muss etwas gefunden werden, das auch tatsächlich Spaß macht. Ich kann wärmstens empfehlen, verschiedene Sportkurse auszuprobieren: Man ist erstens nicht allein und zweitens kann man so einiges Neues für sich entdecken.
 

Foto: Westend61/Getty Images