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Schlechte Gewohnheiten loswerden: So veränderst du dein Verhalten wirklich

Goldfisch springt aus dem Wasser - Schlechte Gewohnheiten loswerden
Mit diesen Tipps kannst du dich von deinen schlechten Gewohnheiten verabschieden.

Schlechte Gewohnheiten loswerden funktioniert selten über reine Disziplin. Meist klappt es besser, wenn du verstehst, wann eine Gewohnheit anspringt, was sie dir kurzfristig gibt und welche bessere Alternative du an ihre Stelle setzen kannst.

Wir alle haben Gewohnheiten, die uns nicht guttun. Zu spät ins Bett gehen. Aus Stress naschen. Dinge aufschieben. Zu oft zum Handy greifen. Zu viel Geld nebenbei ausgeben. Immer wieder Ja sagen, obwohl wir längst Nein meinen. Einzelne Marotten sind kein Drama. Problematisch wird es, wenn sie deinen Alltag, deine Energie, deine Gesundheit, deine Finanzen oder dein Selbstbild dauerhaft belasten.

Die gute Nachricht: Du bist deinen Gewohnheiten nicht ausgeliefert. Aber du musst sie anders angehen, als viele denken. Nicht mit „Ab morgen mache ich alles anders“, sondern mit einem System, das dein Gehirn realistischer behandelt.

AJOURE´ Impuls

Eine schlechte Gewohnheit ist nicht automatisch ein Charakterfehler. Oft ist sie eine alte Lösung für Stress, Langeweile, Unsicherheit oder Überforderung.

Was sind schlechte Gewohnheiten überhaupt?

Eine schlechte Gewohnheit ist ein Verhalten, das sich wiederholt, obwohl es dir langfristig eher schadet als hilft. Das kann offensichtlich sein, wie Rauchen oder ständiges Snacken. Es kann aber auch leiser aussehen: zu spät anfangen, wichtige Entscheidungen vertagen, immer erreichbar sein, sich ständig vergleichen oder im Job jedes zusätzliche To-do übernehmen.

Viele Gewohnheiten entstehen nicht, weil wir uns bewusst dafür entscheiden. Sie entstehen, weil ein Verhalten kurzfristig etwas erleichtert. Du scrollst, weil du müde bist. Du naschst, weil du gestresst bist. Du sagst Ja, weil du Konflikte vermeiden willst. Du schiebst etwas auf, weil die Aufgabe unangenehm ist.

Genau deshalb ist „einfach aufhören“ so schwer. Die Gewohnheit erfüllt eine Funktion. Wenn du sie loswerden willst, musst du diese Funktion ernst nehmen.

Warum schlechte Gewohnheiten so hartnäckig sind

Gewohnheiten laufen oft automatisch ab. Ein Auslöser erscheint, dein Gehirn kennt die alte Reaktion und du bist schon mitten im Verhalten, bevor du bewusst entschieden hast. Das ist nicht nur bei schlechten Gewohnheiten so. Es ist grundsätzlich praktisch: Ohne Routinen müssten wir jeden Tag tausende Kleinigkeiten neu entscheiden.

Das Problem beginnt, wenn ein automatisches Verhalten nicht mehr zu dem Leben passt, das du führen willst. Dann kämpfst du nicht nur gegen eine einzelne Handlung, sondern gegen eine eingeübte Verknüpfung aus Auslöser, Reaktion und Belohnung.

Mini-Analyse

Auslöser: Was passiert direkt vorher?

Verhalten: Was tust du dann automatisch?

Belohnung: Was bekommst du kurzfristig daraus: Ruhe, Ablenkung, Trost, Kontrolle, Aufschub, Zugehörigkeit?

1. Such nicht zuerst die Disziplin, sondern den Auslöser

Wenn du eine schlechte Gewohnheit ändern willst, frage nicht nur: „Wie höre ich damit auf?“ Frage zuerst: „Wann passiert es?“

Typische Auslöser sind:

  • eine bestimmte Uhrzeit
  • ein Ort, zum Beispiel Sofa, Küche, Schreibtisch oder Bett
  • ein Gefühl wie Stress, Langeweile, Frust oder Unsicherheit
  • eine Person oder Situation
  • ein sichtbarer Gegenstand, etwa Handy, Snackschublade oder Zigarettenpackung
  • eine vorherige Handlung, etwa Feierabend, E-Mail-Check oder der erste Kaffee

Beobachte deine Gewohnheit ein paar Tage, ohne dich dafür fertigzumachen. Notiere kurz: Was war vorher los? Wie habe ich mich gefühlt? Was hat die Gewohnheit mir in diesem Moment gebracht?

Das klingt simpel, ist aber der Wendepunkt. Solange du den Auslöser nicht kennst, bekämpfst du nur das Symptom.

2. Ersetze die Gewohnheit, statt nur ein Loch zu lassen

Eine Gewohnheit einfach zu streichen, funktioniert selten gut. Du nimmst dir damit zwar das alte Verhalten, aber oft auch die kurzfristige Entlastung, die es dir gegeben hat. Besser ist eine Ersatzhandlung, die denselben Moment abfängt, aber weniger Schaden anrichtet.

Beispiele:

  • Statt aus Stress zu snacken: fünf Minuten rausgehen, Wasser trinken, kurze Atemübung
  • Statt abends endlos zu scrollen: Handy außerhalb des Schlafzimmers laden
  • Statt jeden Kauf spontan mitzunehmen: 24-Stunden-Regel für unnötige Ausgaben
  • Statt sofort Ja zu sagen: „Ich prüfe das kurz und gebe dir Bescheid.“
  • Statt Aufgaben aufzuschieben: nur die ersten fünf Minuten starten

Wenn deine Gewohnheit mit Grenzen zu tun hat, lies auch Nein sagen lernen. Oft ist nicht die Gewohnheit selbst das Kernproblem, sondern das Muster dahinter.

3. Mach die schlechte Gewohnheit schwerer

Willenskraft ist begrenzt. Dein Umfeld arbeitet entweder für dich oder gegen dich. Deshalb ist es klüger, Reibung einzubauen, statt jeden Tag heldinnenhaft gegen dieselbe Versuchung anzutreten.

Wenn du weniger scrollen willst, lösche die App vom Startbildschirm. Wenn du weniger Süßes essen willst, lagere es nicht sichtbar in Griffweite. Wenn du weniger spontan online shoppen willst, entferne gespeicherte Zahlungsdaten. Wenn du morgens nicht ewig im Bett liegen willst, lege das Handy nicht neben dein Kopfkissen.

Das ist keine Schwäche. Das ist gutes Selbstmanagement. Du baust dir ein Umfeld, in dem die bessere Entscheidung leichter wird.

Schritt für Schritt Gewohnheiten loswerden

4. Mach die neue Gewohnheit lächerlich klein

Viele scheitern nicht, weil sie zu wenig wollen, sondern weil sie zu groß starten. Jeden Tag eine Stunde Sport. Nie wieder Süßigkeiten. Ab sofort perfekte Morgenroutine. Komplett neues Leben ab Montag.

Das klingt motivierend, ist aber oft zu schwer für den Alltag. Besser: Starte so klein, dass dein innerer Widerstand kaum anspringt.

  • eine Minute aufräumen
  • ein Glas Wasser nach dem Aufstehen
  • eine Überweisung aufs Sparkonto
  • eine Seite lesen
  • fünf Minuten Bewegung
  • eine Aufgabe zwei Minuten lang beginnen

Kleine Gewohnheiten wirken anfangs fast zu banal. Genau deshalb funktionieren sie. Sie bauen Identität und Wiederholung auf, ohne dass du jeden Tag gegen dich selbst kämpfen musst.

5. Verknüpfe die neue Gewohnheit mit etwas, das schon da ist

Neue Gewohnheiten werden leichter, wenn sie an bestehende Routinen andocken. Statt „Ich meditiere irgendwann am Tag“ ist klarer: „Nach dem Zähneputzen setze ich mich zwei Minuten ruhig hin.“ Statt „Ich kümmere mich mehr um meine Finanzen“: „Nach dem Sonntagskaffee prüfe ich zehn Minuten meine Ausgaben.“

Das Prinzip ist einfach: Eine bestehende Gewohnheit wird zum Auslöser für die neue. Dadurch musst du dich nicht jedes Mal neu erinnern.

Wenn du Routinen bewusster aufbauen möchtest, passen auch unsere Artikel Morgenroutine erfolgreicher Menschen und Zeit sparen bei der Morgenroutine.

6. Plane Rückfälle ein, statt sie als Scheitern zu deuten

Du wirst nicht perfekt durchziehen. Niemand tut das. Der entscheidende Unterschied ist, was du nach einem Rückfall machst.

Viele denken nach einem Ausrutscher: „Jetzt ist es sowieso egal.“ Genau dieser Gedanke macht aus einem einzelnen Rückfall wieder die alte Routine. Besser ist ein klarer Satz: „Das war ein Ausrutscher, nicht meine neue Richtung.“

Rückfall-Regel: Nie zweimal hintereinander. Wenn ein Tag nicht klappt, ist der nächste Tag kein Neustart bei null, sondern die Rückkehr zur neuen Richtung.

7. Achte auf die Gewohnheiten, die dich Geld kosten

Schlechte Gewohnheiten sind nicht nur Gesundheits- oder Produktivitätsthemen. Manche greifen direkt in deine finanzielle Freiheit ein: Frustkäufe, ungenutzte Abos, ständiges Bestellen, fehlender Überblick oder die Gewohnheit, Geldthemen zu vermeiden.

Gerade hier lohnt sich ein sanfter, aber ehrlicher Blick. Du musst nicht alles streichen. Aber du solltest wissen, welche Gewohnheiten dich langfristig teuer zu stehen kommen.

Wenn du deinen finanziellen Alltag klarer sortieren willst, starte in unserem Hub Finanzen für Frauen. Für berufliche Muster, Selbstführung und neue Routinen findest du außerdem Inhalte in Mindset für Frauen.

8. Such dir Unterstützung, wenn die Gewohnheit größer ist als ein Alltagsthema

Nicht jede schlechte Gewohnheit lässt sich mit einem Habit-Tracker lösen. Wenn es um Sucht, Essverhalten, starke Ängste, Selbstverletzung, Depression oder andere belastende Muster geht, brauchst du nicht mehr Disziplin, sondern passende Unterstützung.

Das ist kein Scheitern. Es ist eine kluge Entscheidung. Manche Muster haben tiefere Ursachen oder sind so stark mit Stress, Emotionen oder Körperreaktionen verbunden, dass professionelle Hilfe sinnvoll ist.

9. Frag dich: Welche Frau werde ich durch diese Gewohnheit?

Die stärkste Frage ist oft nicht: „Wie werde ich diese Gewohnheit los?“ Sondern: „Passt dieses Verhalten noch zu der Frau, die ich sein will?“

Diese Frage macht aus Selbstoptimierung wieder Selbstführung. Es geht nicht darum, perfekt zu werden. Es geht darum, mehr in deine Richtung zu leben. Klarer. Freier. Weniger automatisch. Mehr bewusst.

Zum Mitnehmen

Schlechte Gewohnheiten verschwinden selten durch Härte. Sie verändern sich, wenn du ihren Auslöser erkennst, eine bessere Ersatzhandlung findest und dein Umfeld so baust, dass die neue Entscheidung leichter wird.

Gewohnheiten wirklich verändern

Eine neue Gewohnheit braucht länger als einen motivierten Montag.

Im 90-Tage-Veränderungsplan legst du fest, was du verändern möchtest, welcher kleinste Schritt auch an anstrengenden Tagen machbar ist und wie du nach Rückschlägen weitergehst. 13 Wochenpläne und Reviews machen deinen Fortschritt sichtbar.

Neue Gewohnheit 90 Tage planen

Fazit: Du brauchst kein neues Ich, sondern bessere Systeme

Schlechte Gewohnheiten loszuwerden bedeutet nicht, dich selbst ständig zu bekämpfen. Es bedeutet, genauer hinzuschauen: Was löst das Verhalten aus? Was gibt es dir kurzfristig? Welche bessere Handlung kann dieselbe Lücke füllen? Und wie kannst du dein Umfeld so verändern, dass du nicht jeden Tag bei null anfangen musst?

Beginne mit einer einzigen Gewohnheit. Nicht mit fünf. Nicht mit deinem ganzen Leben. Eine Gewohnheit, ein Auslöser, eine kleine Ersatzhandlung. Genau so entsteht Veränderung, die nicht nur nach Montag klingt, sondern auch am Donnerstag noch funktioniert.

Quellen und weiterführende Informationen

Fotos © RomoloTavani, lzf/iStock.com

Dirty Talk – „Liebling, bitte sprich mit mir!“

Dirty Talk
Sag mir was Schmutziges! Der Sprachkurs für mehr Sex-Spaß.

Es gibt Worte, die im Bett wie Brandbeschleuniger wirken und schon vor der Schlafzimmertür die Luft zum Knistern bringen. Umfragen zeigen, dass es Männer und Frauen gleichermaßen heiß macht, wenn der Partner die Kunst des „Dirty Talks“ beherrscht.

Wenn du schüchtern bist, kommen dir explizite Äußerungen aber vielleicht nur schwer über die Lippen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Frauen anders erzogen werden als Männer. Sie lernen schon früh, sexuelle Inhalte zu umschreiben anstatt sie beim Namen zu nennen und für Kraftausdrücke ernten kleine Mädchen strafende Blicke. Wie also kannst du als Frau lernen im Bett mit Verbalerotik die Stimmung anzuheizen ohne dass es peinlich wird? Und welche Möglichkeiten gibt es den Partner zum „Sex Talk“ zu animieren?
 

„Willst du wissen, was ich gleich mit dir anstellen werde?“ – Kurze Botschaften per SMS verfehlen ihre Wirkung garantiert nicht

Vielleicht fällt es dir schwer, deinem Partner mit Worten anzuheizen, wenn er direkt vor dir steht. Doch wozu gibt es E-Mail, SMS und Telefone? Schicke deinem Liebsten ohne Vorankündigung eine heiße Botschaft auf sein Handy, wenn er gerade in einem Meeting sitzt. Schreibe ihm, dass du dich nach seinen Berührungen sehnst oder beschreibe, was du tun wirst sobald er am Abend die Wohnungstür hinter sich schließt. Er wird vor Vorfreude den Feierabend kaum abwarten können und an diesem Tag ganz sicher freiwillig auf den Besuch in seiner Lieblingskneipe verzichten.
 

Setze auf den Überraschungseffekt

Du bist eher zurückhaltend in Sachen Verbalerotik? Gut, denn umso größer ist der Überraschungseffekt, wenn du plötzlich kein Blatt mehr vor den Mund nimmst. Stelle dir vor, du bist bei deinen Schwiegereltern zum Kaffeetrinken eingeladen, trägst ein züchtiges Kleid und dein Liebster berichtet gerade von seinem letzten Projektanschluss. Er wird aus allen Wolken fallen, wenn du ihm in einem unbeobachteten Moment ein paar Zweideutigkeiten ins Ohr flüsterst und ihm danach tief in die Augen schaust.
 

Erotische Lektüre gefällig?

Es gibt kaum etwas anregenderes, als sich gegenseitig unanständige Geschichten vorzulesen. So wird das Kopfkino in Gang gesetzt und du hast gleich einen guten Anlass deinem Liebsten zu zeigen, wie sehr es dir gefällt im Bett seiner Stimme zu lauschen. Komplimente sind ohnehin ein gute Möglichkeit für Einsteiger, die Luft zum Knistern zu bringen ohne obszön zu werden. Erkläre deinem Schatz einfach, was du an ihm sexy findest – er wird sich nicht lange bitten lassen und dir seinerseits sagen, warum du ihm so gut gefällst.
 

Derb ist nicht gleich anregend

Auch wenn sich der Begriff „Dirty Talk“ für sinnliche Verbalerotik im Liebesleben eingebürgert hat, so bedeutet das nicht, dass du gleich alle Register ziehen musst was „schmutzige“ Wörter im Bett angeht. Verniedlichungen solltest du aber unbedingt vermeiden. Wenn du seinen Penis als „kleiner Freund“ bezeichnest, so wirkt sich das eher negativ auf seine Libido aus. Worauf Männer hingegen in der Regel stehen sind klare Anweisungen und Frauen, die ihre Lust ohne Hemmungen zeigen. Anstelle von höflichen Bitten wie „Wärst du so lieb, mich bitte etwas fester zu streicheln?“ sind deutliche Forderungen im Imperativ viel effektiver. Indem du die Initiative ergreifst und ihm sagst, was dir gefällt, zeigst du ihm, dass du euren Sex in vollen Zügen genießt. Schließlich möchte er, dass du auf deine Kosten kommst.
 

Den Reiz des Verbotenen auskosten

„Dirty Talk“ funktioniert deshalb so gut, weil Paare dabei mit dem Reiz des Verbotenen spielen. Es geht darum, Fantasien zu äußern und eine Rolle einzunehmen, die gerade du als Frau im Alltag nicht ausleben kannst oder willst. Trotzdem gilt: Tu nur, was dir wirklich Spaß macht. Wenn du im Bett eher die stille Genießerin bist und du mit deinem Sexleben zufrieden bist, so stehe auch dazu und setze dich nicht unter Druck.
 

Foto: LuckyBusiness/iStock.com

20 Wahrheiten über Männer – Wie sie wirklich ticken

Wahrheiten über Männer
So ticken, wollen und fühlen die Jungs wirklich!

Viele Frauen stellen sich die Frage: Was geht im Kopf eines Mannes wirklich vor? Natürlich sind nicht alle Männer gleich. Dennoch gibt es einige wiederkehrende Muster, die in fast jedem Mann verborgen sind. Der renommierte Wiener Paartherapeut Dominik Borde verrät dir die Top-20-Wahrheiten über Männer: Wie sie ticken, wie sie fühlen und was sie wirklich wollen.

Wahrheit Nr. 1: Männer wollen geliebt werden, so wie sie sind

Viele Frauen neigen dazu, ihren Mann verändern oder umerziehen zu wollen. Frei nach dem Motto „Was nicht passt, wird einfach passend gemacht“. Manchmal gelingt es ihnen und plötzlich wollen sie ihn nicht mehr, weil er keine Führungsqualitäten, keine eigene Meinung oder keinen festen Charakter zu besitzen scheint. Oder es gelingt ihnen nicht und der Mann hat das Gefühl, nicht gut genug für sie zu sein.

Es empfiehlt sich, einem Mann nicht von oben herab zu sagen, was er zu tun oder zu lassen hat. Lässt er es sich gefallen, besteht die Gefahr, dass du den Respekt vor ihm verlierst. Lässt er es sich nicht gefallen und du versuchst trotzdem, ihn zu verändern, ist die Chance hoch, dass er dich irgendwann verlässt.

Wahrheit Nr. 2: Männer wollen Frauen, die sie respektieren können

Ein Mann muss die Frau an seiner Seite respektieren können. Auch wenn manche Frauen hier vielleicht anders denken: Eine Frau, die sich alles bieten lässt, ist zwar einfach und bequem, aber keine Frau, auf die ein Mann steht.

Wahrheit Nr. 3: Männer sind verletzlich

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist jeder Mann in seinem Leben schon einmal verletzt worden und hat deswegen bewusst oder unbewusst eine Angst davor entwickelt, dass es wieder geschieht. Daher wollen sich viele tatsächlich nicht mehr richtig auf eine Frau einlassen und haben oft Angst davor, sich zu binden. Hier ist Geduld gefragt. Es braucht meist ein wenig Zeit, einem Mann das Gefühl zu geben, dass er sich fallen lassen und dir vertrauen kann.

Wahrheit Nr. 4: Männer sprechen selten über ihre Gefühle

Männern fällt es meist schwer über ihre Gefühle, ihre Verletzungen und Ängste zu sprechen, da sie in dem Glauben aufgewachsen sind, als Mann alles wissen und können zu müssen. Gefühle gelten unter vielen Männern als sozial unattraktiv.

Wahrheit Nr. 5: Männern gefällt es, was an euch anders ist

So gut wie alles, was eine Frau von einem Mann unterscheidet, wie zum Beispiel Kleidung, Accessoires, Haare, wirkt auf Männer attraktiv. Frauen, die sich maskulin kleiden und sich wie ein Kumpel benehmen, finden Männer meist nicht sehr spannend und wenig anziehend.

Wahrheit Nr. 6: Männer suchen nach schnellen Lösungen

Schildere einem Mann ein Problem und er wird versuchen, es auf seine Art möglichst schnell zu lösen. Männer reduzieren oft Komplexität und übersehen dabei Wesentliches. Frauen hingegen betrachten die Dinge meist aus mehreren Blickwinkeln, was in der Regel zu einer Erhöhung der Komplexität führt. Männer verstehen selten, dass Frauen auch mal gerne über ein Problem sprechen, ohne es unbedingt lösen zu müssen. Männern gibt es ein gutes Gefühl, wenn sie eine Frau mit ihrem Rat unterstützen können.

Wahrheit Nr. 7: Männer lieben Herausforderungen

Ein Mann möchte dich erobern und spüren, dass du eine Herausforderung für ihn bist. Es gilt: Was wir zu schnell beziehungsweise zu einfach erreichen, bedeutet uns weniger. Flirte mit einem Mann, aber lass dir ausreichend Zeit, dich auf ihn einzulassen.

Wahrheit Nr. 8: Männer brauchen Anerkennung

Von anderen Menschen Anerkennung zu erfahren, ist vielen Männern noch wichtiger als Liebe.
Dieser starke Wunsch nach Anerkennung lässt sich auf unsere Vorfahren zurückführen. Für sie war dies wichtig, um das eigenen Überleben innerhalb der Gruppe zu sichern.

Wahrheit Nr. 9: Männer sind verletzt, wenn du mit ihnen spielst

Männer stehen nicht darauf, wenn du bei anderen Männern den Eindruck erweckst, sie könnten bei dir landen. Was für dich vielleicht ein Spiel sein mag, um zu testen, wie attraktiv du bist oder ob du einer anderen Frau überlegen bist, stellt für ihn einen Vertrauensbruch dar beziehungsweise wird von ihm manchmal sogar als Angriff auf seine Position empfunden.

Wahrheit Nr. 10: Männer machen gerne Komplimente

„Du hast so schöne Augen“, „deine Haare sind der Wahnsinn“ – Männer machen Frauen gerne Komplimente, wandeln aber dabei selten auf Goethes Spuren. Auf viele Frauen wirken männliche Komplimente eher oberflächlich und flach. Wenn ein Mann zu dir sagt, dass er dich attraktiv findet, nimm das Kompliment an und glaube ihm. Kritisierst du hingegen seine Komplimente, wird er aufhören, dir welche zu machen.

Wahrheit Nr. 11: Männer verhalten sich unsicher, wenn eine Frau ihnen gefällt

Auch wenn sie es selten zugeben: Die meisten Männer sind, wenn sie mit einer Frau zusammen sind, auf die sie stehen, viel unsicherer, als du dir vorstellen kannst. Für einen Mann ist es deshalb enorm wichtig, anerkannt zu werden. Im Unterbewusstsein eines Mannes ist nämlich verankert, dass die eigenen Gene ausgelöscht werden könnten, wenn er abgelehnt wird.

Wahrheit Nr. 12: Männer interessieren sich nicht für deinen Ex

Ein Mann möchte niemals wissen, was der Ex besser oder anders gemacht hat. Er akzeptiert sie schlicht als notwendiges Übel oder als Lernerfahrung. Verträgt er sich mit deinem Ex, weil du zu zum Beispiel ein Kind mit ihm hast oder sich eine Freundschaft daraus ergeben hat, dann wirklich nur, weil du ihm wichtig bist. Echte Freundschaft wird wohl nie daraus werden.

Wahrheit Nr. 13: Männer wissen nicht, wie Frauen ticken

Der Großteil aller Männer hat nicht den blassesten Schimmer davon, was im Kopf einer Frau vor sich geht und wissen nicht, wie sie ticken. Für Männer müssen die Dinge einfach und verständlich sein, sind sie zu kompliziert, wendet er sich neuen Aufgaben zu. Männer können nur sehr schwer verstehen, dass nicht alles auf ein Ziel oder ein bestimmtes Ergebnis hinauslaufen muss.

Wahrheit Nr. 14: Männer denken alleine nach

Männer machen sich meist alleine über Dinge Gedanken und wollen ihre Probleme auch alleine lösen. Sie brauchen das Gefühl, unabhängig von anderen ihr Leben im Griff zu haben. Bring deinen Mann auf Ideen, aber sei nicht traurig oder verletzt, wenn er deinen Rat nur auf Umwegen befolgt oder scheinbar die Meinung anderer höher bewertet als deine. Männer wollen ihren Frauen zeigen, dass sie auch alleine ihre Aufgaben meistern können, sonst ist es für sie weniger wert.

Wahrheit Nr. 15: Männer brauchen eindeutige Zeichen

Wie bereits erwähnt: Männer wollen Klarheit! So ist es auch beim Flirten. Viele Männer haben Angst davor, eine fremde Frau anzusprechen, wenn sie kein für sie eindeutiges Zeichen erhalten. Das Problem: Was für Frauen ein Signal ist, muss noch lange keines für Männer sein. Hier gibt es zum Teil völlig verschiedene Ansichten und Wahrnehmungen.

Wahrheit Nr. 16: Männer brauchen männliche Vorbilder

Was Männer an ihrem Vater sehen oder in ihrer Kindheit und Jugend gesehen haben, prägt ihr ganzes Leben. Männer orientieren sich gerne an anderen Männern und imitieren ihr Verhalten. Frauen hingegen können von beiden Geschlechtern Verhaltensweisen erlernen. Gerade deshalb ist es von Bedeutung, dass vor allem junge Männer ein männliches Vorbild haben.

Wahrheit Nr. 17: Männer lieben ihre Mütter

Ob bewusst oder unbewusst – Jeder Mann liebt seine Mutter, ganz gleich was er sagt. Ob Jungen oder Mädchen – beide lieben ihre Eltern, selbst wenn es offensichtlich ist, dass diese ihnen nicht gut tun. Darum: Beleidige besser nie seine Mutter. Das darf – wenn überhaupt – nur er selbst.

Wahrheit Nr. 18: Männer finden dich schön, wenn du dich schön findest

Ein Mann, der auf dich steht, findet dich schön und anziehend, solange du dich selbst auch attraktiv findest. An einer Frau, die unzufrieden mit sich und ihrem Körper ist und sich selbst nicht sexy findet, verlieren Männer auf lange Sicht gesehen das Interesse. Viele Frauen wären überrascht, wenn sie wüssten, auf was Männer wirklich stehen.

Wahrheit Nr. 19: Männer hassen negativen Beziehungstalk

Männer vermeiden es gerne, sich mit einer Frau über Probleme in der Beziehung zu unterhalten. Das liegt unter anderem daran, weil sie die Unzufriedenheit ihrer Partnerin auf ihre mangelnden Fähigkeiten beziehen. Sie bekommen dann das Gefühl, dass sie es nicht schaffen, die Frau an ihrer Seite glücklich zu machen.

Wahrheit Nr. 20: Männer wollen ihre Frauen glücklich machen

Es gibt beinahe nichts, was einen Mann mehr erfüllt, als seine Frau glücklich machen zu können. Egal was Männer mit euch unternehmen, ob sie sich im Kino einen Film ansehen, joggen gehen, ein Musical besuchen oder ein Restaurant aussuchen: Seid ihr dabei nicht glücklich, fühlt er sich dafür verantwortlich. Eine unzufriedene, schlecht gelaunte Freundin bringt Männer schnell an den Rand der Verzweiflung. Im Gegenzug verschließen Männer sich oder vertiefen sich in andere Bereiche, die sie leichter in den Griff bekommen können, wie zum Beispiel Arbeit, Hobbys, Freunde – oder sie suchen sich eine Frau, die sie glücklich machen können.

Bücher von Dominik Borde:

Über Dominik Borde

Dominik Borde
Dominik Borde gehört zu den führenden Coaches für Singles und Paare und ist Gründer des Unternehmens Sozialdynamik. Neben seiner Tätigkeit als Trainer und Coach ist er Autor mehrerer Fachbücher sowie zahlreicher Artikel zum Thema Beziehungsgestaltung. Seit 2013 ist Dominik Borde jeden Dienstag Live-Studiogast im ORF in der Sendung „heute mittag“, wo er unter anderem zu Themen wie Eifersucht, Partnerschaft und Konfliktlösung Rede und Antwort steht. Dominik Borde steht seinen Klienten persönlich in seiner Praxis in Wien, aber auch per Telefon oder Skype zur Verfügung.


 

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16 Zitate, warum unsere Handtasche das Wichtigste auf der Welt ist

Handtasche-Zitate
Die besten Zitate zu unserem Lieblings-Accessoire

Eine Handtasche ist viel mehr als nur ein modisches Accessoire – sie ist ein Stück unserer Identität, ein Symbol unserer Persönlichkeit und oft ein kleines Universum, das alles enthält, was wir für unseren täglichen Lebensweg benötigen. In der Welt der Mode mag sie vielleicht als Nebendarstellerin erscheinen, doch für viele von uns ist die Handtasche das wahre Herzstück unseres Alltags. Von den kleinen Geheimnissen, die sie birgt, bis hin zu den praktischen Helfern, die sie beherbergt, ist die Handtasche eine treue Begleiterin, die unzählige Geschichten erzählt. Wir enthüllen, warum unsere Handtasche mit Recht als eines der wichtigsten Dinge auf der Welt betrachtet werden kann.

1

„Die Handtasche einer Frau ist ein ebensolches Mysterium wie die Frau selber.“
Simon Le Bon

2

„Eigentlich doch schön, dass Männer das mit Frauen und ihren Handtäschchen nicht kapieren – haben wir wenigstens was Eigenes.“
Elke Heidenreich

3

„Es ist diese feminine Ausstrahlung und Schönheit, gepaart mit einer Prise Humor, die ich an einer Handtasche liebe.“
Lulu Guinness

4

„Frauen und ihre Handtaschen – bei diesem Thema, das doch sehr heikel sein kann, sollten wir Männer besser schweigen, wenigstens dieses eine Mal.“
Marius Müller-Westernhagen

5

„Ich habe vier Töchter. Zusammen besitzen sie ungefähr einhundertfünfzig Handtaschen.“
Bob Geldof

6

„Im Zweifel overdressed.“
Vivienne Westwood über aufwendig bestickte Handtaschen

7

„Was den guten Geschmack angeht, so ist das Accessoire stets ein Balanceakt. Eine Handtasche kann einem Outfit entweder den letzten Schliff verleihen – oder es kaputtmachen.“
Valentino Garavani

8

„Wenn eine Tasche attraktiv ist, gibt sie dir auch ein gutes Gefühl. Es geht um Linienführung, Oberflächen, Stoffe, ausgewogene Proportionen. Wenn all das perfekt harmoniert, wird sich die Tasche verkaufen. Mehr noch – du willst sie haben oder sterben.“
Tom Ford

9

„Wie eine Sucht. Man kann gar nicht mehr aufhören.“
Birgit Schrowange über das Ersteigern von Handtaschen bei eBay

10

„Eine Handtasche muss bei einer Frau so intensive Gefühle wecken wie das Lieblingsspielzeug bei einem Kind.“
Gabriele Strehle

11

„I learned what a birkin bag is from the price tag. You’ll never forget what it is once you’ve paid for one.“
Ashton Kutcher

12

„Wenn nichts mehr geht, eine Clutch geht immer!“
Guido Maria Kretschmer

13

„Ich glaube, Männer haben ein ähnliches Verhältnis zu ihren Eiern wie Frauen zu ihren Handtaschen. Es mag zwar nur ein kleiner Beutel sein, aber ohne ihn fühlen wir uns in der Öffentlichkeit schutzlos.“
Carrie Bradshaw

14

„Luxury bags make your life more pleasant, make you dream, give you confidence, and show your neighbours you are doing well.“
Karl Lagerfeld

15

„Die Handtasche einer Frau ist der natürliche Lebensraum für viele tolle Sachen.“
Bruce Darnell

16

„Don’t cry, buy a bag and get over it.“
Fergie
 

Und hier unsere aktuellen Must-have Lieblings-Taschen der Redaktion:

Michael Kors Marilyn Umhängetasche, Merlot 1, One size
  • Die Michael Kors Marilyn Medium Umhängetasche verfügt über ein geräumiges Design und ist eine optimale Wahl, um Ihre wichtigen Dinge griffbereit zu halten.
  • Lederkonstruktion.
  • Reißverschluss
  • Zwei Tragegriffe oben und ein Schultergurt.
  • Zwei Innentaschen mit Reißverschluss.

 

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Asiatische Wundermittel für die Haut

asiatische Wundermittel für die Haut
Sind diese Wundermittel der Geheimtipp für schöne Haut?

Während bei uns die Naturkosmetik noch in den Kinderschuhen steckt, werden in Asien schon jetzt hauptsächlich natürliche Inhaltsstoffe in der Hautpflege verwendet. Denn die Natur ist reich an Wirkstoffen, die helfen unsere Haut zu verjüngen, zu straffen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die beliebtesten und auch die skurrilsten haben wir für dich zusammengestellt:

Schneckenschleim

Sich Schneckenschleim auf die Haut zu schmieren, können sich die meisten nicht vorstellen. Doch in vielen Produkten ist er tatsächlich enthalten, denn er ist super wirkungsvoll. Er besteht aus Proteinen, Glykolsäure und Elastin. Schnecken produzieren ihn zum Schutz ihres empfindlichen Körpers und zum Heilen von Wunden. Ähnlich wie das Kollagen ist auch das Elastin ein Strukturprotein. Seine straffende und stabilisierende Wirkung lässt sich also super für die Hautpflege nutzen. Die Glykolsäure ist eine Fruchtsäure, die vor allem in Weintrauben, wildem Wein und Rosmarin vorkommt. Aber eben auch im Schneckenschleim. Ihre Wirkung in der Hautpflege ist ähnlich der eines Peelings: Sie hilft, das Hautbild zu verfeinern.

Angebot
Nuvò - Anti-Aging Gesichtsserum Mit Bio-Schneckenschleim 80%, 30 ml
  • VORTEILE: Das Gesichtsserum hilft die Haut aufzupolstern intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Elastizität zu verbessern was eine gleichmäßigere strahlendere und jünger aussehende Haut fördert ideal für die tägliche Anti-Aging Skincare Routine
  • ANWENDUNG: Es wird empfohlen morgens und abends einige Tropfen des Produkts auf das gereinigte Gesicht und den Hals aufzutragen vor der gewohnten Creme und sanft einzumassieren bis es vollständig eingezogen ist
  • FORMULIERUNG: Eine Synergie aus Schneckenschleim (80%) und Hexapeptid-8 wobei die Verbindung mit Vitamin E dieses Serum ideal macht um oxidativem Stress entgegenzuwirken und das Gewebe zu schützen
  • SICHERHEIT UND QUALITÄT: Dermatologisch getestet; der Schneckenschleim wird von Hand und auf ethische Weise gewonnen und garantiert ein sicheres, wirksames und hautschonendes Qualitätsprodukt
  • WARUM NUVÒ: Qualität Made in Italy, Premium-Glasverpackung; jedes Produkt ist das Ergebnis exzellenter kosmetischer Forschung, um nur das Beste für das Wohlbefinden und die Gesichtspflege zu bieten

 

Rosenöl

Das Rosenöl wird seit jeher in der Haut- und Körperpflege eingesetzt. Es ist reich an den Vitaminen A und C. Außerdem enthält es Antioxidantien und Mineralien und wird zur Aromatherapie eingesetzt. Rosenöl ist besonders sanft und kann so auch bei empfindlicher Haut und Akne eingesetzt werden. Beliebt ist es vor allem wegen seiner beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkung.

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  • ANTI-AGING BODY MASSAGE OIL - Rosenöle dringen durch Aromatherapie in tiefere Hautschichten ein, transportieren Sauerstoff, Feuchtigkeit und Nährstoffe durch die Blutbahn zu den Zellen, aktivieren die Zellen stark, regenerieren die Haut und blockieren und lösen die stumpfen Gesichter von Frauen aus der Quelle. wie Falten, Pigmentierung, Lockerung, Akne und machen Sie jugendlicher und lebendiger.
  • SCHNELL AUFGENOMMEN - Hagebutten-Trägeröl zieht schnell in die Haut ein und hinterlässt kein öliges Gefühl. Es wird in hochwertigen Cremes und Lotionen verwendet, die eine gesunde Haut fördern, und es wird bei Massagetherapeuten immer beliebter.
  • NATÜRLICH UND SICHER - Unser ätherisches Rosenöl ist reich an Vitamin A, Vitamin B3, Vitamin C, Vitamin E, Glukose, Fruktose, Zitronenzucker, Serum, Kollagen und Hyaluronsäure. Kizenka Bio-Rosenöl mit natürlichen Inhaltsstoffen.
  • ZUFRIEDENHEITSGARANTIE - Wenn Sie mit unseren ätherischen Ölen nicht zufrieden sind, lassen Sie es uns bitte wissen und wir sind hier, um dir zu helfen.

 

Bienengift

Ein Bienenstich tut weh, keine Frage. Das möchte man sich freiwillig wohl eher nicht antun. In kleinen Mengen kann Bienengift aber wahre Wunder wirken. Sein Hauptbestandteil ist Mellitin, das für seine starke entzündungshemmende Wirkung bekannt ist. Wenn die Haut einer geringen Menge des Giftes ausgesetzt wird, reagiert sie mit erhöhter Kollagenproduktion, um sich vor Verletzungen zu schützen. Kollagen strafft die Haut und hilft sichtbar, Fältchen zu vermindern. Das Bienengift ist also eine Art natürliche Alternative zum Nervengift Botox.

Wonder Bee Snail, Gesichtscreme mit Schneckenschleim und Bienengift, regenerierend und straffend (1x50 ml) - LR Wonder Company
  • Regenerierende Kraft des Schneckenschleims: Unersetzlich bei Rötungen, Narben, Zeichen von Akne und Falten durch Allantoin, Kollagen, Glykolsäure, Milchsäure, Anti-Protase, Vitamine und Mineralien, die die Haut nähren und die Kollagenproduktion stimulieren.
  • Sinnergische Wirkung. Lindert Flecken und Spuren, bringt Glanz, Teint und Elastizität der Haut dank der zwei wertvollen Wirkstoffe, die in der Synergie für eine effektive revitalisierende Wirkung (Schneckenschleim) und eine wichtige Anti-Aging-Wirkung (Bienengift)
  • Super revitalisierend. Peeling-Wirkung dank Glykolsäure, ein echtes sanftes Peeling und verbessert die Hautstruktur, fördert die Leuchtkraft und die Zellumdrehung. Für eine hydratisierte und sauerstoffreiche Haut.
  • FREUDE AUF DER HAUT: Reichhaltige Creme mit sanftem und zartem Duft. Samtige, pflegende, seidige und nicht fettende Textur.
  • Garantierte Qualität und Zertifizierung! Unbestrittene Qualität durch hochwertige Komponenten Kosmetische Technologie und fortlaufende wissenschaftliche Forschung LR Wonder Company garantieren die Sicherheit und Wirksamkeit der Zutaten.

 

Seetang

Seetang ist super gesund. Nicht nur als Nahrung, sondern auch in der Hautpflege überzeugt er, denn er ist super reichhaltig an Mineralien, Aminosäure und den Vitaminen A, B, C und E. So spendet er Feuchtigkeit und macht die Haut weich und glatt. Besonders für trockene Haut sind Produkte mit Seetang hervorragend geeignet. Einmal in der Woche als Maske angewendet, hilft er, das Hautbild nachhaltig zu verbessern und zu verfeinern.

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  • Spendet Feuchtigkeit & macht die Haut geschmeidig - Mit unserem Beta-Carotin-reichen Mitesser entferner werden Unreinheiten bekämpft. Die Mikroalgen in unserer Mitesser Maske regen außerdem die Produktion von Retinol und neuen Hautzellen an und sind somit ideal, um einen gesunden Teint zu fördern.
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  • Vegane & grausamkeitsfreie Gesichtsmaske für alle Hauttypen - Die Inhaltsstoffe unserer porenreiniger gesicht pflege wesentlich sind ideal für fettige, trockene oder Mischhaut. Verwenden Sie diese Alternative zu einer Alginate maske, um Ihre Hautpflegeroutine zu verbessern!

 

Saft des Ahornbaums

Ahornsaft verbessert die Wirkung aller anderen Inhaltsstoffe eines Hautpflegeproduktes. Das liegt daran, dass die Moleküle des Saftes kleiner sind, als Wasser-Moleküle. Das Produkt kann so besser von der Haut aufgenommen werden und tiefer eindringen. Außerdem enthält der Saft Vitamine und Nährstoffe. Der interessanteste Bestandteil des Ahornsaftes sind aber die sogenannten Aminopeptide, und die sind im Bereich der Zellverjüngung gerade der absolute Renner. Aminopeptide fördern nämlich die Bildung des Strukturproteins Kollagen. Dieses ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und hält unsere Haut straff.

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Teebaumöl

Teebaumöl wird oft zur Bekämpfung von Pickeln eingesetzt. Das liegt an seiner antiseptischen, antibakteriellen Wirkung. Es hilft, Entzündungen zu bekämpfen und beruhigt die Haut nachhaltig. Am besten trägt man es abends nach der Reinigung auf und lässt es über Nacht einwirken. Ein schöner Nebeneffekt ist die leicht mattierende Wirkung. Teebaumöl eignet sich also auch bei fettiger und Mischhaut.

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  • 🌿 HÖCHSTMÖGLICHE QUALITÄT: 100% australisches Teebaumöl (Melaleuca Alternifolia), schonend durch Wasserdampfdestillation aus besten Teebaumblättern gewonnen, vegan und tierversuchsfrei.
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Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist sowas wie der Heilige Gral des Anti-Aging. Es ist ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes und trägt maßgeblich zu seiner Festigkeit bei. Mit zunehmendem Alter wird es allerdings immer weniger produziert. Mit verschiedenen Produkten kann man der Haut die fehlende Hyaluronsäure von außen zuführen. So wird sie wieder fester und Fältchen werden vermindert. In der Kosmetik gibt es mittlerweile unzählige Produkte, die Hyaluronsäure enthalten.

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Schweinekollagen

Schweinekollagen wird in der Kosmetik eingesetzt, da es dem menschlichen Kollagen sehr ähnlich ist. Die Wirkung ist allerdings umstritten, da Kollagen-Moleküle angeblich zu groß sind, um von der Haut überhaupt aufgenommen werden zu können. In Asien ist der Einsatz von Schweinekollagen allerdings weit verbreitet. Auch bei uns sind Produkte erhältlich.

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Fotos: gradyreese/iStock.com

Faszientraining – Der geheime Figurbooster

Faszientraining
They See Me Rollin’

Sie spielen eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit und die Funktionsweise unseres Körpers, dennoch sind Faszien erst seit Kurzem ein Gesprächsthema.

Was sind Faszien?

Als Faszien wird das Netzwerk aus dem Bindegewebe Kollagen bezeichnet, das sich durch unseren gesamten Körper zieht. Die Organe sind von dem Gewebe ummantelt, außerdem hält es den Bewegungsapparat zusammen. Die Faszien sind jedoch nicht bloß ein Verbindungselement, sondern enthalten auch Nervenenden, mit deren Hilfe wichtige Körperfunktionen gesteuert und Wahrnehmungen weitergeleitet werden.

Bewegungsmangel und einseitige Belastungen können dem Fasziengewebe jedoch schaden. Verdrehte oder verklebte Faszien sind die Folge und können eine Vielzahl unterschiedlicher Probleme verursachen. Meist äußern sich Blockaden im Fasziengewebe durch Schmerzen am Bewegungsapparat und Verspannungen bis hin zu Taubheitsgefühlen.

Faszien Scherengitter

Was bringt Faszientraining?

Wenn du häufig verspannt bist oder das Gefühl hast, dich nicht richtig bewegen zu können, kann Faszientraining das Richtige für dich sein. Auch wenn man die allgemeine Beweglichkeit verbessern möchte, ist Faszientraining hervorragend geeignet.

Dem Gewichtsverlust dient das Training jedoch nur bedingt. Bei den Übungen verbrennt der Körper kaum Kalorien, sodass man durch Faszientraining allein nicht direkt Gewicht verliert.

Das Training verbessert jedoch das Körpergefühl und damit auch die Haltung. Wenn die Beweglichkeit des Körpers verbessert wird, hat man zudem auch wieder mehr Lust, Sport zu machen. Cardio- und Krafttraining fallen durch gezieltes Faszientraining also um einiges leichter. Hinzu kommt, dass Faszientraining der Entstehung von Cellulite vorbeugt. Ob es auch bei bereits entstandener Orangenhaut hilft, darüber scheiden sich die Geister jedoch.

Der Effekt von Faszientraining auf die Figur ist also eher straffender Natur. Außerdem lässt es dich jünger erscheinen, weil es deine Bewegungen geschmeidig macht und dein ganzer Körper dadurch viel fitter wirkt.

Faszientraining Übungen

Welche Trainingsmethoden gibt es?

Charakteristisch für das Faszientraining sind vielseitige Übungen, die durch Bewegungsformen wie Schwingen, Dehnen und Springen dafür sorgen sollen, dass sich verklebtes Fasziengewebe wieder lockert. Wichtiger Bestandteil des Trainings ist zudem die sogenannte Blackroll, eine Schaumstoffrolle, die der Massage des Fasziengewebes dienen soll.

Die Blackroll wird meist vor und nach dem Training dazu benutzt, sämtliche Muskelgruppen „durchzuwalken“. Dazu wird sie fünf bis zehn Minuten lang über die Muskelgruppen gerollt. Die benachbarten Fasziengewebe werden so gelockert. Zudem wird die Flüssigkeitsversorgung in den behandelten Bereichen angeregt, sodass das anschließende Training noch effektiver wird.

Übrigens kannst du die Blackroll auch an trainingsfreien Tagen zur Massage einsetzen. Ein bis zwei Trainingseinheiten von etwa zehn Minuten in der Woche reichen schon aus, um das Fasziengewebe zu lockern. Durch zusätzliche Massagen wird der Effekt verstärkt.

Im Bereich des Faszientrainings gibt es immer neue Angebote, die auf unterschiedliche Wirkungen abzielen. Es gibt jedoch einige Übungen, die du ganz einfach zu Hause durchführen kannst, um deinem Fasziengewebe etwas Gutes zu tun.

Dazu gehören zum Beispiel Springübungen. Je mehr die Bewegungen variiert werden, desto wirkungsvoller sind die Einheiten. Das bedeutet, dass Hampelmänner mit Sprüngen von einem Bein aufs andere, mit federnden Sprüngen und Sprüngen in unterschiedliche Richtungen abgewechselt werden sollten.

Sanfte Stretching-Übungen, bei denen die Faszien in den Beinen, den Armen und im Brustbereich gelockert werden, kann man ebenfalls problemlos daheim durchführen. Um die Beine zu dehnen, reicht es bereits aus, sich mit hüftbreit geöffneten Beinen hinzustellen, leicht in die Knie zu gehen und dann den Oberkörper nach vorn zu beugen.

Arm- und Brustbereich werden gedehnt, wenn man die Arme in schwingenden Bewegungen von hinten oben („hinter dem Kopf“) nach vorn unten („vor den Knien“) pendeln lässt und dabei den Oberkörper mitnimmt. Auch Übungen, bei denen man das Körpergewicht an der Wand abstützt, eignen sich dazu sehr gut. Hier solltest du jedoch aufpassen, dass du dich nicht zu ruckartig bewegst, sondern dich gut abfedern kannst.

Es ist nicht notwendig, eine Vielzahl verschiedener Übungen durchzuführen. Drei bis vier reichen aus, wenn sie sorgsam und konzentriert ausgeführt werden. Das Faszientraining kannst du übrigens ganz einfach in den reguläres Workout integrieren, sei es beim Aufwärmen oder als kurze Einheit zwischendurch.

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Fotos: rock_the_stock / stock.adobe.com; – FaszienScherengitter von Dr. Robert Schleip – www.fascialnet.com. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Kollegen nerven? So bleibst du professionell, ohne dich zu verbiegen

Frustrierte Frau in einer Besprechung - Kollegen nerven? So bleibst du professionell
Diese Strategien können dir bei deinem Konflikt mit Kollegen helfen.

Du musst nicht mit jedem Menschen im Job privat warm werden. Aber wenn dich ein Kollege so sehr nervt, dass du schon mit angespannter Laune ins Büro gehst, wird aus Antipathie schnell ein echtes Karriere- und Energieproblem.

Kolleginnen und Kollegen sucht man sich selten aus. Man landet in Projekten, Teams, Meetings und Abstimmungen mit Menschen, die anders kommunizieren, anders arbeiten, lauter sind, chaotischer sind, kontrollierender sind oder schlicht einen wunden Punkt treffen. Das ist unangenehm, aber erst einmal normal.

Entscheidend ist nicht, ob du jemanden sympathisch findest. Entscheidend ist, ob du trotzdem professionell, klar und handlungsfähig bleibst. Denn wenn Ärger über Kolleginnen oder Kollegen dauerhaft deinen Arbeitstag bestimmt, verlierst du Fokus, Gelassenheit und manchmal auch den Blick dafür, was wirklich passiert.

AJOURE´ Impuls

Nicht jeder schwierige Kollege ist ein Problem, das du lösen musst. Aber jede dauerhafte Anspannung ist ein Signal, das du ernst nehmen solltest.

1. Prüfe zuerst: Geht es um Sympathie oder um Verhalten?

Manchmal stört uns an einem Menschen nicht sein konkretes Verhalten, sondern sein Stil. Die Kollegin redet schneller als du. Der Kollege ist sehr direkt. Jemand braucht mehr Rückfragen, als dir lieb ist. Eine andere Person wirkt kühl, obwohl sie vielleicht nur konzentriert ist.

Bevor du innerlich ein Urteil fällst, lohnt sich ein kurzer Realitätscheck. Frage dich:

  • Was genau stört mich an dieser Person?
  • Gibt es konkrete Situationen oder eher ein allgemeines Gefühl?
  • Beeinträchtigt das Verhalten unsere Arbeit wirklich?
  • Oder reagiere ich auf einen Kommunikationsstil, der einfach nicht meiner ist?
  • Habe ich selbst schon klar gesagt, was ich brauche?

Dieser Schritt ist unbequem, aber wichtig. Denn wenn du nur denkst „die Person nervt“, bleibt alles diffus. Wenn du dagegen benennen kannst, was konkret passiert, kannst du viel besser reagieren.

2. Lass dich nicht von Gruppendynamik anstecken

In vielen Teams entstehen stille Lager. Eine Person gilt irgendwann als „schwierig“, „anstrengend“ oder „unprofessionell“, und plötzlich übernimmt man diese Bewertung, ohne die Situation selbst noch sauber zu prüfen.

Natürlich kann es sein, dass mehrere Menschen dieselben Probleme wahrnehmen. Es kann aber auch sein, dass sich eine Stimmung verselbstständigt. Gerade im Büro werden kleine Reibungen schnell zu Geschichten, die immer wieder erzählt werden.

Deshalb: Hör hin, aber mach dir dein eigenes Bild. Sprich nicht über die Person, wenn du eigentlich mit ihr sprechen müsstest. Und vermeide es, dich durch Lästern kurzfristig besser zu fühlen. Es löst selten das Problem und macht dich im Zweifel selbst angreifbar.

3. Trenne Beobachtung von Interpretation

Ein guter Konflikt-Check beginnt mit nüchternen Beobachtungen. Nicht: „Er respektiert mich nicht.“ Sondern: „Er unterbricht mich in Meetings regelmäßig, bevor ich meinen Punkt beendet habe.“ Nicht: „Sie will mich sabotieren.“ Sondern: „Sie gibt wichtige Informationen erst sehr spät weiter.“

Der Unterschied ist groß. Beobachtungen kann man besprechen. Interpretationen lösen dagegen schnell Verteidigung aus.

Kleiner Satz mit großer Wirkung: „Mir ist aufgefallen, dass …“ funktioniert fast immer besser als „Du machst immer …“.

4. Sprich es früh an, bevor aus Ärger eine Grundhaltung wird

Viele Konflikte werden nicht groß, weil das Problem so riesig ist, sondern weil zu lange nichts gesagt wird. Man schluckt etwas herunter, wird innerlich gereizter, liest irgendwann jede Kleinigkeit negativ und explodiert dann an einer Stelle, an der das Gegenüber gar nicht versteht, was los ist.

Wenn dich ein konkretes Verhalten wiederholt stört, bitte um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch. Nicht zwischen Tür und Angel, nicht im Gruppenmeeting und nicht als Spitze vor anderen. Besser ist ein ruhiger Moment mit einem klaren Ziel.

Du kannst zum Beispiel sagen:

Gesprächshilfe

„Ich möchte kurz etwas ansprechen, damit wir besser zusammenarbeiten. Mir ist in den letzten Meetings aufgefallen, dass ich meine Punkte oft nicht zu Ende ausführen kann. Mir wäre wichtig, dass wir uns gegenseitig ausreden lassen. Können wir darauf achten?“

So bleibst du konkret, ruhig und lösungsorientiert, ohne dich kleinzumachen.

5. Bleib professionell, auch wenn du innerlich kochst

Es ist verständlich, wenn dich eine Person triggert. Trotzdem ist der Arbeitsplatz nicht der Ort für Seitenhiebe, Augenrollen, stille Strafen oder öffentliche Bloßstellung. Das fühlt sich vielleicht in dem Moment gerecht an, macht die Situation aber selten besser.

Professionalität bedeutet nicht, alles zu ertragen. Sie bedeutet, bewusst zu entscheiden, wie du reagierst. Manchmal heißt das: kurz rausgehen, durchatmen, eine Nacht darüber schlafen oder erst dann antworten, wenn du wieder sachlich formulieren kannst.

Wenn du generell Schwierigkeiten hast, Grenzen zu setzen, passt dazu auch unser Artikel Nein sagen lernen: Wie du Grenzen setzt, ohne dich schuldig zu fühlen.

6. Setze klare Arbeitsgrenzen

Nicht jede Beziehung im Job muss herzlich werden. Manchmal reicht eine klare, respektvolle Arbeitsebene. Das ist besonders hilfreich, wenn du mit jemandem regelmäßig zu tun hast, aber merkst: Persönlich wird das wahrscheinlich nichts.

Arbeitsgrenzen können ganz praktisch aussehen:

  • Absprachen schriftlich zusammenfassen
  • Meetings mit klarer Agenda führen
  • Zuständigkeiten sauber festhalten
  • bei wiederkehrenden Reibungen neutrale Dritte in Abstimmungen einbeziehen
  • private Gespräche reduzieren, wenn sie immer wieder kippen

Das ist keine Kälte. Es ist Selbstschutz und gute Zusammenarbeit. Gerade ambitionierte Frauen verwechseln Harmonie oft mit Professionalität. Du darfst freundlich sein, ohne dich emotional verfügbar für jedes Teamdrama zu machen.

7. Dokumentiere, wenn es nicht mehr nur nervig ist

Ein schwieriger Kommunikationsstil ist das eine. Wiederholte Abwertung, Bloßstellung, Drohungen, Ausgrenzung, sexuelle Belästigung oder diskriminierende Bemerkungen sind etwas anderes. Dann geht es nicht mehr um „Ich mag meinen Kollegen nicht“, sondern um ein Arbeitsumfeld, das geklärt werden muss.

Wenn du das Gefühl hast, dass eine Grenze überschritten wird, dokumentiere konkrete Vorfälle: Datum, Situation, Beteiligte, Wortlaut, mögliche Zeugen und Auswirkungen auf deine Arbeit. Das hilft dir, die Lage klarer zu sehen und macht spätere Gespräche mit Führungskraft, HR, Betriebsrat oder Vertrauensperson konkreter.

Wichtig: Das ist keine Rechtsberatung. Aber wenn es um Mobbing, Diskriminierung oder Belästigung geht, solltest du nicht versuchen, alles allein über gute Kommunikation zu lösen.

8. Hole Führung oder HR dazu, wenn Gespräche nicht reichen

Direkte Gespräche sind sinnvoll, solange sie sicher und realistisch sind. Wenn du aber schon mehrfach versucht hast, die Zusammenarbeit zu verbessern, und sich nichts ändert, darfst du eskalieren.

Bereite ein Gespräch mit deiner Führungskraft möglichst sachlich vor:

  • Was ist konkret passiert?
  • Seit wann besteht das Problem?
  • Wie wirkt es sich auf Arbeit, Projekt oder Team aus?
  • Was hast du bereits versucht?
  • Welche Lösung wünschst du dir?

Je konkreter du bist, desto weniger wirkt das Gespräch wie persönlicher Frust und desto eher wird daraus ein lösbares Arbeitsproblem.

9. Frag dich ehrlich, ob der Job noch zu dir passt

Manchmal ist ein schwieriger Kollege nur der sichtbare Teil eines größeren Problems. Vielleicht gibt es im Team keine klare Führung. Vielleicht werden Konflikte grundsätzlich ignoriert. Vielleicht ist die Unternehmenskultur genau die Art von Umfeld, in der du dauerhaft Energie verlierst.

Dann darf die Frage größer werden: Will ich hier bleiben? Gibt es interne Optionen? Brauche ich eine andere Rolle? Einen anderen Arbeitgeber? Oder ist es vielleicht Zeit, beruflich grundsätzlich neu zu denken?

Das heißt nicht, bei jedem Konflikt sofort zu kündigen. Aber es heißt, deine berufliche Energie ernst zu nehmen. Wenn du morgens dauerhaft mit Widerstand aufwachst, ist das ein Signal.

Mehr zu beruflicher Entwicklung, Selbstständigkeit und neuen Optionen findest du in unserem Hub Business für Frauen. Wenn es eher um innere Klarheit, Grenzen und Selbstführung geht, passt auch Mindset für Frauen.

Zum Mitnehmen

Du musst Kolleginnen und Kollegen nicht lieben. Aber du darfst erwarten, dass Zusammenarbeit respektvoll, klar und professionell möglich ist. Wenn das nicht klappt, brauchst du nicht mehr Geduld, sondern einen besseren nächsten Schritt.

Fazit: Schwierige Kolleginnen und Kollegen sind ein Klarheitstest

Wenn dich jemand im Job regelmäßig nervt, ist das nicht automatisch ein Drama. Es ist aber eine Einladung, genauer hinzuschauen: Was stört mich wirklich? Was kann ich direkt ansprechen? Wo brauche ich Grenzen? Und ab wann ist das Problem größer als persönliche Antipathie?

Je früher du aus dem inneren Ärger in eine klare Handlung kommst, desto weniger Raum nimmt die Person in deinem Kopf ein. Genau darum geht es: nicht um perfekte Harmonie, sondern um Selbstführung, Energie und professionelle Klarheit.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto © laflor/iStock.com

Schönheitsoperationen – Pro & Contra

Schönheits-Op
Schönheits-Ops: okay oder überflüssig?

Viele sehnen sich danach, dem allgemeinen Schönheitsideal zu entsprechen, daher werden Schönheitsoperationen immer beliebter. Denn sie bieten eine gute Möglichkeit, das Erscheinungsbild zu verschönern. Die Arten dieser Operationen reichen von verschiedenen Behandlungen des Gesichts wie Nasenkorrekturen über Hautstraffungen bis hin zur Fettabsaugung. Wir zeigen dir die Vor- und Nachteile der chirurgischen Eingriffe, damit du deine eventuelle Entscheidung besser abwägen kannst.
 

Pro Schönheitsoperationen

* Besseres Aussehen führt zu mehr Selbstbewusstsein

Menschen, bei denen eine erfolgreiche Schönheitsoperation durchgeführt wurde, sind im Anschluss meist attraktiver und fühlen sich wohler in ihrer Haut. In vielen Fällen führt der Eingriff dazu, dass die Betroffenen danach jünger aussehen, wie zum Beispiel bei einem Facelift vom erfahrenen Schönheitschirurg. Damit steigt auch das Selbstbewusstsein. Das gesamte Auftreten wird sicherer. Oftmals werden Schönheitsoperationen auch bei Unfallopfern durchgeführt, um ihnen ihr ursprüngliches Aussehen zurück zu geben.

* Psychische Probleme werden überwunden

Bei manchen Menschen können dadurch tief greifende psychische Probleme und Komplexe, die aus den körperlichen Mängeln resultieren, gelindert oder sogar beseitigt werden. Das seelische Befinden wird verbessert. Daher muss niemand ein Leben lang unter Schönheitsdefiziten leiden.

* Körperliche Einschränkungen beseitigen

Nicht jede Schönheitsoperation dient dem Ziel, äußere Aspekte zu verbessern, sondern ebenso körperliche Beeinträchtigungen können dadurch behoben werden. Eine Nasenkorrektur beispielsweise führt natürlich dazu, dass die Nase schöner und gerader wird, aber auch der Luftkanal in der Nase wird vergrößert, wodurch der Betroffene wieder frei durchatmen kann.

* Bessere Berufsaussichten

Der Arbeitsmarkt ist heutzutage hart umkämpft. Bei der Auswahl lassen sich viele Arbeitgeber leider nicht nur von den Qualifizierungen, sondern ebenso von Äußerlichkeiten leiten. Ein attraktiveres Aussehen oder eine schlankere Figur bieten demzufolge häufig auch bessere Möglichkeiten für einen Job. Dies ist insbesondere der Fall, wenn im Vordergrund mit Kunden gearbeitet wird.

* Auswahl an Bekleidung ist größer

Viele übergewichtige Menschen beneiden die schlanken Personen, die alles tragen können. Wenn zum Beispiel das Fett an den Oberarmen abgesaugt wird, kann auch endlich ein Sommerkleid mit Spaghettiträgern gewählt werden.
 

Schönheitsoperationen Pro Contra

 

Contra Schönheitsoperationen

* Risiko der Operation

Jeder Eingriff birgt natürlich auch Risiken. Dazu zählen das Narkoserisiko, eine eventuelle schlechte Wundheilung, Nachblutungen etc. Hin und wieder kann es vorkommen, dass Operationsnarben schlechter verheilen als üblich. In Einzelfällen und abhängig vom entsprechenden Eingriff können Nachblutungen auftreten. Aufgrund der ärztlichen Kontrollen, die sich ein Patient nach der Operation unterzieht, sind solche Probleme allerdings in den meisten Fällen schnell behoben. Die Risiken können zudem erheblich minimiert werden, wenn der Patient die Auswahl des durchführenden Arztes sehr sorgfältig vornimmt und mit ihm auch gründlich kommuniziert wird. Im Zweifel rät jeder seriöse Mediziner vom Eingriff ab.

* Unzufriedenheit mit dem Ergebnis

Nicht immer sind die Betroffenen mit dem Ergebnis zufrieden. Sie haben es sich einfach anders vorgestellt. Damit dies nicht passiert, ist es wichtig, dass bereits im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt genau besprochen wird, welche Ergebnisse sich der Patient von der Schönheitsoperation verspricht. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass der Schönheitschirurg darlegt, was machbar ist. Damit werden falsche Erwartungen vermieden.

* Kosten

Wer sein Aussehen oder Gewicht verändern möchte, sollte wissen, dass diese zum Teil sehr viel Geld kosten. Die genaue Höhe hängt von der entsprechenden Behandlung ab und sollte im Vorfeld erfragt werden. Viele Chirurgen bieten Finanzierungsmöglichkeiten an.

 

Ob Schönheitsoperationen sinnvoll sind oder nicht, kann nie pauschal beantwortet werden und muss vom Betroffenen selber entschieden werden. Grundsätzlich ist es jedoch wichtig, dass auf jeweilige Qualifikationen geachtet wird. Solch eine Entscheidung sollte auch nicht übereilt getroffen werden. Ratsam ist es, eine Weile darüber nachzudenken, ob es lohnenswert ist, Zeit, Kosten und eventuelle Risiken in Kauf zu nehmen. Die von uns erwähnten Vor-und Nachteile der Schönheitsoperationen sollten bei der Entscheidung mit berücksichtigt werden.

 

Fotos © MachineHeadz, michaeljung/iStock.com

15 Wege zu mehr Zufriedenheit: Was dich im Alltag wirklich glücklicher macht

Frau in der Natur, glücklich und frei - 15 Wege zu mehr Zufriedenheit
So lebst du gelassener und zufriedener.

Glück ist kein Dauerzustand, den du irgendwann erreichst und dann einfach behältst. Es ist eher eine Mischung aus innerer Haltung, kleinen Entscheidungen, Beziehungen, Sinn, Gesundheit, Freiheit und der Fähigkeit, nicht ständig gegen dein eigenes Leben anzukämpfen.

Wir alle kennen Menschen, die scheinbar leichter durchs Leben gehen. Sie wirken zufriedener, mutiger, entspannter oder klarer. Von außen sieht das manchmal aus, als hätten sie einfach „mehr Glück“. Oft steckt dahinter aber etwas anderes: Sie gehen bewusster mit Erwartungen, Rückschlägen, Entscheidungen und sich selbst um.

Die folgenden 15 Wege sind keine Anleitung zum permanenten Glücklichsein. Das wäre unrealistisch. Sie sind eher kleine Ansatzpunkte, mit denen du mehr Zufriedenheit, Ruhe und Gestaltungsspielraum in deinen Alltag holen kannst.

AJOURE´ Impuls

Du musst nicht jeden Tag glücklich sein, um ein gutes Leben zu führen. Manchmal beginnt Zufriedenheit schon damit, weniger gegen dich selbst zu arbeiten.

1. Wage etwas, das dir wirklich wichtig ist

Der alte Satz „Nur wer wagt, gewinnt“ klingt abgenutzt, enthält aber einen wahren Kern. Viele Menschen sind nicht unglücklich, weil sie zu wenig Möglichkeiten haben, sondern weil sie sich selbst kaum noch erlauben, etwas zu wollen.

Das muss nicht der Fallschirmsprung oder das Café auf Mallorca sein. Manchmal ist der mutige Schritt viel leiser: ein Gespräch führen, eine Bewerbung abschicken, ein eigenes Projekt starten, Geldthemen ernst nehmen, eine Grenze setzen oder endlich zugeben, dass du etwas verändern möchtest.

Glück entsteht oft dort, wo du wieder handelst, statt nur auszuhalten.

2. Akzeptiere, was du gerade nicht ändern kannst

Akzeptanz bedeutet nicht, alles gutzuheißen. Es bedeutet, deine Energie nicht dauerhaft an Dinge zu verlieren, die du im Moment nicht kontrollieren kannst.

Die hilfreiche Frage lautet nicht: „Warum passiert mir das?“ Sondern: „Was ist jetzt mein nächster sinnvoller Schritt?“ Das kann bedeuten, eine Situation zu lösen, Abstand zu nehmen, Unterstützung zu suchen oder schlicht aufzuhören, dich jeden Tag neu daran aufzureiben.

3. Vergib, ohne dich kleinzumachen

Vergebung wird oft missverstanden. Sie bedeutet nicht, dass etwas harmlos war. Sie bedeutet auch nicht, dass du wieder Nähe herstellen musst. Manchmal heißt Vergebung nur: Ich lasse nicht zu, dass diese alte Wut mein aktuelles Leben weiter bestimmt.

Wenn du merkst, dass dich eine Verletzung immer wieder innerlich festhält, darfst du dir Zeit nehmen. Manche Dinge brauchen Abstand, Gespräche oder professionelle Unterstützung. Aber dauerhaft alles in sich hineinzufressen macht selten freier.

4. Baue Selbstvertrauen über Erfahrung auf

Selbstvertrauen entsteht nicht dadurch, dass du dir einredest, alles zu können. Es entsteht dadurch, dass du erlebst: Ich kann Dinge angehen. Ich kann Fehler überstehen. Ich kann Entscheidungen treffen. Ich darf dazulernen.

Wenn du oft an dir zweifelst, fang kleiner an. Wähle überschaubare Schritte, die du wirklich umsetzt. Genau diese kleinen Beweise verändern langfristig dein Selbstbild. Dazu passt auch unser Artikel über Selbstzweifel und den inneren Kritiker.

5. Verwechsle Karriere nicht mit einem erfüllten Leben

Ambition ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Ziele, berufliche Entwicklung und finanzielle Unabhängigkeit können ein wichtiger Teil eines selbstbestimmten Lebens sein. Problematisch wird es, wenn du Erfolg nur noch daran misst, wie viel du leistest, verdienst oder nach außen vorweisen kannst.

Eine Beförderung, ein größeres Projekt oder der Schritt in die Selbstständigkeit darf zu deinem Leben passen. Wenn du dafür dauerhaft deine Gesundheit, Beziehungen oder Werte opferst, solltest du genauer hinschauen.

Wenn du beruflich wachsen willst, findest du in unserem Hub Business für Frauen mehr Inhalte zu Selbstständigkeit, Klarheit und beruflicher Entwicklung.

6. Lerne, dich selbst fair zu behandeln

Viele Frauen sind mit sich selbst härter, als sie es jemals mit einer Freundin wären. Ein Fehler, ein unproduktiver Tag, ein ungeschickter Satz, ein Rückfall in alte Muster: Schon beginnt der innere Kommentar.

Selbstkritik kann helfen, wenn sie konkret und lösungsorientiert ist. Sie schadet, wenn sie nur abwertet. Frage dich daher: Was kann ich daraus lernen? Was war trotz allem okay? Was mache ich beim nächsten Mal anders?

7. Sieh Herausforderungen nicht automatisch als Scheitern

Manche Situationen sind schwierig, ohne dass du versagt hast. Ein Konflikt, ein finanzieller Engpass, eine berufliche Unsicherheit oder eine Entscheidung, die Kraft kostet, sagt nicht automatisch etwas über deinen Wert aus.

Der Perspektivwechsel von „Problem“ zu „Herausforderung“ ist nicht immer leicht, aber oft hilfreich. Er fragt: Welche Fähigkeit brauche ich jetzt? Welche Information fehlt mir? Wer könnte helfen? Was ist der nächste realistische Schritt?

8. Teile Glück, statt es nur zu sammeln

Glück wird nicht kleiner, wenn du es teilst. Kleine Gesten können viel verändern: ein ehrliches Kompliment, ein offenes Ohr, eine Empfehlung, eine Nachricht, Hilfe im Alltag oder das Teilen von Wissen.

Gerade im Business- und Karriere-Kontext unterschätzen viele, wie wertvoll echte Unterstützung unter Frauen sein kann. Nicht als hohle „Women support women“-Floskel, sondern konkret: Kontakte weitergeben, fair verhandeln, Wissen sichtbar machen, andere nicht kleinreden.

9. Erkenne Reichtum jenseits von Geld, aber rede Geld nicht klein

Der ursprüngliche Artikel meinte mit Reichtum nicht nur materiellen Wohlstand. Das bleibt wichtig: Zeit, Gesundheit, Freundschaften, Ruhe, Kreativität und Freiheit sind wertvoll.

Trotzdem sollten wir Geld nicht romantisch wegreden. Finanzielle Sicherheit kann Stress reduzieren und Entscheidungen freier machen. Es geht nicht darum, Glück nur am Kontostand zu messen. Aber es ist auch nicht besonders emanzipiert, Geld so zu behandeln, als wäre es unwichtig.

Wenn du deine finanzielle Seite klarer sortieren willst, starte hier: Finanzen für Frauen.

10. Erlaube dir Träume, aber prüfe deine nächsten Schritte

„Scheiß auf Realismus“ war im Original provokant gemeint. Heute würde ich es anders formulieren: Träume sind wichtig. Sie öffnen Räume. Aber sie werden stärker, wenn du sie mit einem nächsten Schritt verbindest.

Du darfst groß denken. Du darfst dir ein anderes Leben vorstellen. Gleichzeitig hilft die Frage: Was kann ich diese Woche konkret tun? Welche Fähigkeit brauche ich? Welche Entscheidung schiebe ich auf?

Hoffnung ist wertvoll. Handlung macht sie tragfähig.

11. Sei nicht härter zu dir als nötig

Nicht jeder Tag ist produktiv. Nicht jede Woche läuft rund. Und nicht jede Phase deines Lebens eignet sich für maximale Selbstoptimierung. Manchmal ist es schon ein Erfolg, ehrlich zu merken: Ich brauche gerade weniger Druck, nicht mehr.

Das heißt nicht, alles schleifen zu lassen. Es heißt, deine Ansprüche an deine aktuelle Lebensrealität anzupassen. Genau darin liegt oft mehr Stärke als im ständigen Durchziehen.

12. Übe Dankbarkeit ohne Schönreden

Dankbarkeit kann helfen, den Blick wieder zu weiten. Sie bedeutet aber nicht, Probleme wegzulächeln oder sich mit allem zufriedenzugeben.

Eine gute Dankbarkeitspraxis ist konkret: Wofür bin ich heute wirklich dankbar? Was war klein, aber gut? Wer hat mir gutgetan? Was habe ich selbst geschafft? So trainierst du deinen Blick für das, was trägt, ohne das Schwierige zu verleugnen.

13. Lebe mehr im Moment, ohne deine Zukunft zu vergessen

Im Moment zu leben heißt nicht, planlos zu werden. Es heißt, nicht jeden schönen Augenblick innerlich schon wieder mit dem nächsten Ziel zu überdecken.

Gerade ambitionierte Frauen kennen das: Kaum ist etwas geschafft, geht der Blick weiter zum nächsten Punkt. Das kann antreiben, aber auch erschöpfen. Manchmal darf ein Moment einfach da sein, ohne sofort optimiert zu werden.

14. Denke positiv, aber bleib ehrlich

Positive Gedanken können hilfreich sein. Sie können dich stabilisieren, motivieren und aus Gedankenspiralen holen. Aber toxische Positivität hilft niemandem. Nicht alles ist „für irgendwas gut“. Nicht jede Krise braucht sofort eine schöne Lektion.

Gesünder ist eine ehrliche Form von Zuversicht: Es ist gerade schwer, und ich finde trotzdem einen Weg. Mehr dazu findest du im Artikel Positive Gedanken: Was sie können und wo toxische Positivität beginnt.

15. Lass Ausreden los und werde ehrlich mit dir

Manchmal schützen uns Ausreden kurzfristig vor unbequemen Wahrheiten. Langfristig halten sie uns aber fest. „Ich habe keine Zeit“, „ich kann das nicht“, „bei mir geht das nicht“, „dafür bin ich zu spät dran“: Manche dieser Sätze sind realistische Grenzen. Andere sind alte Schutzmechanismen.

Der Unterschied zeigt sich, wenn du ehrlich fragst: Ist das wirklich unmöglich oder nur unangenehm? Brauche ich mehr Zeit, mehr Wissen, mehr Unterstützung oder mehr Mut?

Zum Mitnehmen

Glück entsteht selten durch einen einzigen großen Schritt. Häufiger entsteht es durch viele kleine ehrliche Entscheidungen: weniger Vergleich, mehr Klarheit, bessere Grenzen und ein Leben, das wieder mehr zu dir passt.

Fazit: Glück ist nicht perfekt, sondern beweglich

Du musst nicht jeden Tag dankbar, mutig, positiv und ausgeglichen sein. Das wäre kein Glück, sondern ein neues Leistungsprogramm. Viel hilfreicher ist die Frage: Was macht mein Leben heute ein kleines Stück ehrlicher, freier oder stimmiger?

Vielleicht ist es ein Gespräch. Vielleicht eine Entscheidung. Vielleicht ein Nein. Vielleicht der erste Blick auf deine Finanzen. Vielleicht der Mut, wieder etwas zu wollen. Glück ist nicht immer laut. Manchmal beginnt es ganz leise dort, wo du aufhörst, dich selbst zu übergehen.

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Zeit sparen bei der Morgenroutine: 9 einfache Tipps für stressfreie Morgen

Frau dehnt sich am Fenster - morgens Zeit sparen bei der Morgenroutine
So startest du ohne Stress in den Tag.

Morgens Zeit sparen heißt nicht, hektischer zu werden. Im Gegenteil: Eine gute Morgenroutine nimmt dir Entscheidungen ab, reduziert Sucherei und verhindert, dass du schon gestresst bist, bevor der Tag richtig begonnen hat.

Gerade wenn du morgens schwer in Gang kommst, kennst du das vielleicht: Du drückst noch einmal auf Snooze, suchst später hektisch nach Schlüssel oder Creme, scrollst kurz am Handy, überlegst zu lange vor dem Kleiderschrank und verlässt am Ende die Wohnung mit dem Gefühl, schon wieder hinterherzulaufen.

Die gute Nachricht: Du musst deinen Morgen nicht komplett neu erfinden. Oft reichen ein paar klare Abläufe am Vorabend und kleine Entscheidungen am Morgen, damit aus Chaos wieder Ruhe wird.

AJOURE´ Impuls

Der beste Zeitspar-Trick am Morgen ist nicht Tempo. Es ist Vorbereitung. Alles, was du abends entscheidest, musst du morgens nicht mehr mühsam aus deinem müden Kopf ziehen.

1. Lass die Snooze-Taste aus dem Spiel

Die Snooze-Taste fühlt sich nach geschenkter Zeit an, kostet dich aber oft genau das Gegenteil: Du schläfst nicht mehr richtig weiter, kommst schwerer in Gang und verschiebst den ersten Stressmoment nur ein paar Minuten nach hinten.

Wenn du regelmäßig mehrfach snoozest, stelle den Wecker so weit weg, dass du aufstehen musst. Noch besser: Plane deine Aufstehzeit realistischer. Wenn du eigentlich immer 20 Minuten snoozest, dann tue nicht so, als würdest du plötzlich um 6:00 Uhr frisch aus dem Bett springen. Setze den Wecker lieber auf eine Uhrzeit, zu der du wirklich aufstehst, und schaffe dir danach bewusst zehn Minuten Puffer.

Wenn früher aufstehen für dich generell ein Thema ist, lies dazu auch: Wie schaffe ich es, früher aufzustehen?

2. Entscheide abends, was morgens nicht mehr entschieden werden muss

Morgens ist nicht der beste Zeitpunkt für kleine Alltagsentscheidungen. Welches Outfit? Welche Tasche? Wo ist die Bahnkarte? Brauche ich den Laptop? Muss ich noch etwas unterschreiben? Diese Dinge wirken klein, aber sie ziehen Energie und Zeit.

Lege am Vorabend Kleidung, Tasche, Schlüssel, Laptop, Unterlagen und alles Wichtige bereit. Das klingt banal, ist aber einer der wirksamsten Hebel. Du baust dir damit eine Art Startbahn für den nächsten Tag.

Für berufliche Tage gilt besonders: Wenn du morgens schon weißt, was du anziehst und was du mitnehmen musst, hast du mehr Kopf frei für das, was wirklich zählt: Termine, Gespräche, Kundinnen, Projekte, Entscheidungen.

3. Mache dein Bad morgenfest

Der ursprüngliche Artikel hatte hier einen sehr praktischen Punkt: Badeutensilien sollten griffbereit sein. Genau das bleibt sinnvoll. Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Pflege, Make-up, Haarbürste: Alles, was du täglich brauchst, sollte einen festen Platz haben.

Wenn du morgens regelmäßig suchst, ist nicht deine Konzentration das Problem, sondern dein System. Räume dein Bad so, dass dein Standardablauf sichtbar und einfach ist. Was du jeden Morgen brauchst, gehört nach vorne. Was du selten nutzt, darf aus dem Weg.

kalte Dusche am morgen

4. Duschen: kurz, klar, ohne Morgen-Trance

Eine warme Dusche kann wunderbar sein, aber sie ist morgens auch eine der Stellen, an denen unbemerkt viel Zeit verschwindet. Du musst nicht militärisch mit Stoppuhr duschen. Aber wenn du dort regelmäßig „verloren gehst“, kann ein fester Rahmen helfen.

Stelle dir zum Beispiel eine Playlist mit zwei kurzen Songs oder einen Timer. Ein kalter Abschlussguss kann zusätzlich helfen, wach zu werden. Wichtig ist nicht die Härte, sondern dass du nicht im Halbschlaf 15 Minuten unter der Dusche vertrödelst.

Realistisch statt perfekt: Wenn dein Morgen gerade sehr eng ist, optimiere nicht alles gleichzeitig. Such dir zuerst den einen Punkt, an dem du fast jeden Tag Zeit verlierst.

5. Verschiebe Medienkonsum nach hinten

Smartphone, Nachrichten, Mails und Social Media sind morgens die größten unsichtbaren Zeitfresser. Das Problem ist nicht nur die Zeit selbst. Es ist auch der mentale Wechsel: Du bist plötzlich bei Nachrichten, Problemen, Erwartungen und To-dos anderer Menschen, bevor du deinen eigenen Tag sortiert hast.

Setze dir eine klare Regel: Erst fertig machen, dann Handy. Oder: Erst Wasser, Bad, Kleidung, Tasche, dann Nachrichten. Wenn du morgens E-Mails checken musst, begrenze es bewusst auf das Nötigste.

Das passt auch zu unserem Artikel über Produktivitätskiller und Ablenkungen, denn viele Zeitprobleme entstehen nicht durch zu wenig Zeit, sondern durch zu viele kleine Unterbrechungen.

6. Plane dein Frühstück wie einen Ablauf, nicht wie eine Idealszene

Ein ausgiebiges Frühstück ist schön, aber nicht jeder Alltag gibt das her. Trotzdem solltest du morgens nicht völlig planlos starten. Ein gutes Frühstück für Arbeitstage muss nicht spektakulär sein. Es muss verlässlich funktionieren.

Überlege dir zwei bis drei schnelle Standards: Haferflocken mit Beeren, Joghurt mit Nüssen, Vollkornbrot, Smoothie, vorbereitete Overnight Oats oder einfach etwas, das dich nicht nach einer Stunde wieder müde macht. Wenn du morgens nicht frühstückst, kannst du trotzdem Wasser, Kaffee oder Tee bewusst einplanen und etwas für später vorbereiten.

schnelles gesundes Frühstück

7. Automatisiere kleine Dinge

Kaffee mit Timer, gepackte Tasche, vorbereitete Lunchbox, feste Plätze für Schlüssel und Portemonnaie, Ladekabel an einem Ort: Das sind keine revolutionären Lifehacks. Aber genau diese unspektakulären Dinge sparen morgens erstaunlich viel Zeit.

Jede wiederkehrende Suche kostet Aufmerksamkeit. Jede kleine Automatisierung gibt dir ein Stück davon zurück. Gerade wenn du viel arbeitest, gründest, selbstständig bist oder mehrere Rollen gleichzeitig trägst, ist das wertvoll.

Für mehr Struktur im Alltag lohnt sich auch ein Blick in unseren Bereich Mindset für Frauen. Denn Routinen sind nicht nur Organisationsfragen, sondern auch Selbstführung.

8. Erstelle deine To-do-Liste nicht erst morgens

Viele Menschen verlieren morgens Zeit, weil sie erst dann anfangen, den Tag zu planen. Besser ist eine kurze Abendroutine: Was steht morgen an? Was muss mit? Was ist der wichtigste Termin? Was darf auf keinen Fall vergessen werden?

Hänge dir eine kleine Liste an die Wohnungstür oder lege sie sichtbar neben deine Tasche. Für digitale Planung reicht auch eine Notiz-App, solange sie morgens nicht direkt in Social Media und Mails endet.

Wenn du tiefer in Tagesplanung einsteigen willst, passt dazu unser Artikel über Zeitmanagement.

9. Gib jedem wichtigen Gegenstand einen festen Platz

Schlüssel, Handy, Geldbörse, Kopfhörer, Laptop, Unterlagen, Sonnenbrille: Wenn diese Dinge jeden Morgen woanders liegen, ist Stress fast vorprogrammiert.

Lege eine feste Startzone fest. Das kann ein Korb, eine Schublade, eine Ablage im Flur oder ein Platz neben der Tür sein. Alles, was morgens mit muss, landet dort. Nicht irgendwann. Am Abend vorher.

Das klingt simpel, aber genau darin liegt die Stärke. Gute Routinen bestehen selten aus großen Veränderungen. Sie bestehen aus kleinen Wiederholungen, die dir den Tag leichter machen.

Zum Mitnehmen

Wenn du morgens Zeit sparen willst, frage nicht zuerst: Wie werde ich schneller? Frage: Welche Entscheidung, Suche oder Ablenkung kann ich schon vorher aus dem Morgen herausnehmen?

Fazit: Ein ruhiger Morgen beginnt oft am Abend vorher

Eine zeitsparende Morgenroutine ist keine starre Liste, die du perfekt abarbeiten musst. Sie ist ein System, das deinen Morgen entlastet. Je weniger du morgens suchen, entscheiden und improvisieren musst, desto leichter kommst du in den Tag.

Starte mit einem Punkt: Kleidung bereitlegen, Handy später öffnen, Tasche abends packen oder Frühstück vereinfachen. Wenn dieser Punkt sitzt, nimmst du den nächsten dazu. So entsteht aus einem hektischen Morgen Schritt für Schritt ein Ablauf, der zu deinem Leben passt.

Quellen und weiterführende Informationen

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