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Modebloggerin Thayra Rihm im Interview

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Letztes Jahr auf unserer Birthday-Party haben wir Thayra Rihm kennengelernt. Sofort aufgefallen: Ihr großartiger, authentischer Style. Kein Wunder, schließlich führt sie seit einiger Zeit sehr erfolgreich ihren eigenen Modeblog RiRa-Fashion. Wir hatten das Glück, ihr ein paar Gedanken entlocken zu können: Was Thayra über ihren Blog und ihren Stil verraten hat, lest ihr jetzt.

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Wie hat das alles mit RiRa angefangen? Was war die Idee dahinter?
Eigentlich ganz unspektakulär. Ich wollte einfach nur schöne und angesagte Styles verschiedener Menschen zeigen und ging dann mit dem Motto „Lass dich von Looks deiner Freunde und anderen Fashionfans inspirieren und inspiriere mit deinen Looks“ auf Facebook online. Jedoch merkte ich schnell, dass meine Facebookseite richtig gut lief und beschloss ein Jahr später mir einen Blog zu machen und alles richtig aufzuziehen.

Was glaubst du, macht einen Blog erfolgreich?
Ich glaube, es ist sehr wichtig, deine Leser immer auf dem Laufenden zu halten. Ihnen Themen zu geben, mit denen sie sich auch identifizieren können.
Mir persönlich ist es auch wichtig, den Leuten, die mir folgen, sei es auf meinen Blog oder auf meinen anderen sozialen Netzwerken, klar zu machen, dass ich nicht besser, stylischer, schöner usw. bin, als sie es sind… Sondern meinen Follower zu ermutigen, selbstbewusst und vor allem sich selbst treu zu sein.

Wer hilft dir bei deinem Blog? Oder bist du eine One-Woman-Show?
Anfangs hatte ich zwei Freundinnen, die mit mir den Blog verwaltet haben. Leider war das auf Dauer zu stressig für die Beiden, was ich vollkommen verstehen konnte. Das Bloggen unterschätz macht schnell. Aktuell bin ich also eine One-Woman-Show.

Welche Blogs verfolgst du selbst gerne?
Im Moment verfolgt ich ganz aufmerksam die Liebe Nova Lana Love (https://novalanalove.com/), „My Sister from another Mister“, die hübsche Kubanerin Nelly von „Nellysmodeblog“ (www.bronzingeyes.de). Inspirationen hol ich mir auch von ItsMyRayeRaye (https://www.facebook.com/ItsMyRayeRaye/timeline) und Jennifer Grace von Nativ Fox (https://thenativefox.blogspot.com/).

Nun einiges zu unserem liebsten Thema: Mode

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Welche Styletipps hast du für uns?
Wenn das Outfit dezent und einfach ist, dann lass deine Lippen sprechen.
Ein knalliges Rot oder auch ein dunkles Lila auf den Lippen, peppen jedes Outfit auf!

Was sind diese Saison deine Fashion Must-Haves?
Da es bald wieder kalt wird, habe ich mir noch mehr dicke, kuschlige Cardigans gekauft. Außerdem sollte jede Frau neben dem “kleinen Schwarzen“ auch ein sexy “kleines Rotes” besitzen.

Welche Modetrends sind für dich ein absolutes No-Go?
Weiße Stiefel, Leggings unter kurze Hosen und Boleros – Schrecklich!

Hast du Stilvorbilder oder Lieblingsdesigner?
Ich mag ja den Guido Maria Kretschmer total. Er ist einfach menschlich und auf dem Boden geblieben. Außerdem ist Wolfgang Joop mir seit der letzten GNTM Folge echt sympathisch geworden

Wenn frau sich einmal im Leben 3 Designerstücke leisten darf, welche wären deine Wahl?
Louboutin Schuhe, MCM Tasche, Dior Uhr

Sieht man dich auch mal im Schlabberlook?
In der Öffentlichkeit eher weniger.

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Vielen Dank liebe Thayra für das tolle Interview. Seid ihr neugierig geworden? Dann schaut bei RiRa-Fashion.de vorbei oder besucht die Facebook-Seite von Thayra.

Fotos: Facebook RiRa

‚So klingt mein neues Album‘ – Cassandra Steen im Interview

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Sie ist eine der bekanntesten Stimmen des ganzen Landes: Sängerin Cassandra Steen machte bereits im Alter von 17 Jahren mit Freundeskreis auf sich aufmerksam. Danach kam der Durchbruch mit Glashaus und vor einigen Jahren der große Erfolg als Solo-Künstlerin. Heute kann jeder ihre Songs im Radio mitsingen. Wir konnten sie zum Start ihres neuen Album zu einem kurzen Interview bitten.

Vor etwa drei Jahren hast du dein letztes Solo-Album „Mir so nah“ auf den Markt gebracht, jetzt kommt mit „Spiegelbild“ dein aktuelles. Was hast du in den drei Jahren gelernt, wie klingt das neue Album im Vergleich zum Vorgänger?
In der Zeit habe ich mir vieles an Musik angehört und ausprobiert. Der Unterschied ist, dass man in die Lieder von Spiegelbild etwas freier sein eigenes Bild vom Leben hinein interpretieren kann. Mir so nah gibt die jeweilige Thematik in den Liedern eher vor.

Was steckt im neuen Album drin? Wer und was haben dich inspiriert und wovon erzählen die Songs?
Ein Lebensgefühl, das für die Offenheit ist und daher nichts ausschließt, auch nicht die Möglichkeit auf Glück. Das Leben ist immer die beste Inspiration.

Was willst du mit dem Titel an sich sagen? Was bedeutet „Spiegelbild“?
Für mich bedeutet Spiegelbild, dass mein Gegenüber mich reflektiert. Es kann aber auch das eigene Spiegelbild bedeuten oder dass man selbst jemanden den Spiegel vorhält.

Welcher ist dein persönlicher Lieblings-Track aus dem Album und wieso?
Gemeine Frage, da mir jedes Lied sehr gut gefällt 😉 Kann ich also nicht zufriedenstellend beantworten

Du bist in einem schwierigen Familien-Umfeld groß geworden, hast zu deinen Eltern keinen Kontakt. Verarbeitest du das auch heute noch in deiner Musik oder hast du diesen Abschnitt deines Lebens hinter dir gelassen?
Hinter mich gelassen nicht, aber verarbeitet insofern, dass es mir heute nicht mehr im Weg ist.

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Angefangen hat alles mit Freundeskreis, da warst du erst 17 Jahre alt. Der Durchbruch kam mit Glashaus, wir erinnern uns noch alle an „Wenn das Liebe ist“. Was hat sich seitdem verändert?
Ich würde gern behaupten, dass ich einige Ängste und Unsicherheiten abgelegt habe, das wird sich aber erst mit der Zeit zeigen.

Machst du heute ausschließlich Musik, die du liebst oder musst du dich ab und zu auch anpassen, um kommerziell mitzuhalten und wirtschaftlich zu bleiben?
Es gibt zeitlose Lieder, auf die ich bestehe und Lieder, die sich der Zeit anpassen. Solange ich die Mischung aus beiden Zeitwelten machen kann, habe ich genau das geschafft, was mein Leben ausmacht und fordert: Offenheit.

Wir bedanken und ganz herzlich bei Cassandra und wünschen ihr für ihr neues Album viel Erfolg. Spiegelbild gibt es ab Oktober im Handel. Mehr über unseren Cover-Star erfahrt ihr auf Cassandras Homepage und ihrer Facebook-Fanpage.

Fotos: Hannes Caspar

Sandra Thier: „Als Kind wollte ich Autoverkäuferin werden“

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„Und Cut!“ – Die letzte Klappe RTL2-News mit Sandra Thier ist dieses Jahr nach 9 erfolgreichen Jahren gefallen. Als Anchor-Woman von RTL2 war sie gar nicht mehr aus der deutschen TV-Landschaft wegzudenken. Fast jeden Abend berichtete die schöne Österreicherin von Nachrichten rund um die Welt und von den neusten Trends aus Technik und Lifestyle. Für die sympathische Moderatorin heißt es nun: Zeit für einen Neubeginn. Unser Cover-Star erzählt im exklusiven Interview, was sie noch vorhat.

Hallo Sandra! Wir kennen dich alle bestens als Anchor-Woman der RTL2-News. Nach 9 Jahren nun der Cut. Warum?
Nach 17 Jahren Medien und 11 davon fast täglich vor der Kamera wollte ich einfach mal eine Auszeit haben, um mich danach neuen Projekten zu widmen. Ich liebe meinen Job und freue mich auf neue Aufgaben und Abenteuer.

Die RTL2-News waren vor allem bei jungem Publikum sehr erfolgreich, wurden aber auch teilweise heftig kritisiert, für eine Nachrichtensendung zu boulevardlastig zu sein. Was sagst du dazu?
Die RTL II News sind eine starke Marke, die mit der optischen Aufmachung der Sendung, der Themenauswahl und die Art und Weise der Beitragsgestaltung vor allem bei den Jungen punkten. Ich finde die Sendung eine tolle Alternative zu anderen Nachrichtenformaten in Deutschland.

Neben den News hast du auch Spezial-Reportagen moderiert, warst auch selbst unterwegs auf Mega-Events und Krisengebieten. Wird dir das fehlen?
Als UNICEF Patin werde ich mich auch weiter für Kinderrechte einsetzen und die ein oder andere Reise machen, um über Missstände zu berichten.

Was sind die Ups und Downs des Journalisten- und Moderatorenberufs?
Der Wettbewerb in der Branche ist hoch, der Druck Geschichten zu liefern und auf Sendung jeden Tag zu funktionieren, ist nicht jedermanns Sache. Zum Glück kann ich damit gut umgehen und habe darin meinen Traumjob gefunden. Wenn Berufung zum Beruf wird, ist es das Richtige.

Was hast du als Reporterin erlebt und gesehen hast, das dich am meisten mitgenommen und beeindruckt hat?
Am meisten beeindruckt haben mich Menschen die ich auf meinen UNICEF Reisen getroffen habe. Zum Beispiel Säureopfer in Bangladesch die trotz unglaublicher Schmerzen nicht aufgeben zu kämpfen. Oder Straßenkinder in Burundi, die dank Unicef eine Ausbildung machen konnten und sogar im Ausland studiert haben. Aber auch viele internationale Helfer, die sich liebevoll um die Kinder in Krisengebieten kümmern.

War die Medienwelt schon immer dein Traum?
Als Kind wollte ich Autoverkäuferin werden. Später Ballett-Tänzerin und Schauspielerin. Danach Meeresbiologin oder Menschenrechtsanwältin. Hmh…Die Medienwelt hat mich gefunden. Zum Glück.

Wie wichtig ist für dich, die ja tagtäglich einem Millionenpublikum zu sehen war, gutes Aussehen? Was tust du für dein Äußeres?
Naja, nachdem wir das Bild im Fernsehen sehen, ist ein nettes Äußeres schon wichtig. Ich versuche so oft es geht Sport zu machen und mich gesund zu ernähren. Das gelingt nicht immer. Aber ich bemühe mich.

Was können wir in Zukunft von dir erwarten? Bleibst du den Medien erhalten? Sehen wir dich vielleicht bald im Reality TV?
Im Moment habe ich das Stand up paddle für mich entdeckt, fahre auf Seen rum und reise viel. Treffe Freunde und Familie. Geniesse das Leben.

Wie sieht dein Privatleben aus? Was machst du, wenn du mal nicht vor der Kamera stehst?
Reisen ist absolut meine Leidenschaft, ich spiele gern Tennis, laufe und lese.

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Und nun noch einige Sätze zum Vollenden…

Meine erste CD war von… damals gabs noch Kassetten – meine erste war die EAV erste allgemeine Verunsicherung und davor Bibi Blocksberg

Auf jeden Fall möchte ich noch Folgendes sehen… Angkor Wat in Kambodscha, die größte und bekannteste Tempelanlage in der Region.

Ein Film, den ich immer wieder gucken kann, ist… Ziemlich beste Freunde.

3 Dinge, die ich über Stil weiß… individuell, geschmackvoll, zeitlos sollte es sein.

Eine Serie, die ich jedem empfehlen kann: Game of Thrones und House of Cards.

Wir bedanken uns bei Sandra für das tolle Interview. Wer mehr über sie erfahren will:
facebook.com/SandraThier

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Foto: Frank Dicks

Milumée – Finger- und Nageltattoos by Fiona Erdmann

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Powerfrau und Multitalent Fiona Erdmann launcht ihren eigenen Onlineshop und bringt ebenfalls unter dem Namen Milumée ihre neue Mode, Schmuck und temporäre Tattookollektion auf den Markt. Neben der Schauspielerei – gerade steht sie für mehrere ZDF Produktionen vor der Kamera – wird sie nun endlich wieder mit ihrer kreativen Ader von sich reden machen. Wir alle sind schon sehr gespannt, was uns erwarten wird.

Fiona ist uns auf der Fashion Week 2014 mit ihren sehr geschmackvollen Fashion Tattoos auf ihren Händen besonders aufgefallen. Trotz dem ganzen Trubel und den vielen Shows hat sich Fiona die Zeit genommen und uns exklusiv ein paar Fragen beantwortet:

Hallo Fiona, die Fahion Tatoos auf deinen Händen sehen echt toll aus, wie bist du auf diese Idee gekommen? Was hat dich dazu inspiriert Fashion Tattoos zu entwerfen?

Mein Mann ist Tunesier und seine ganze Familie lebt auch in Tunesien. Jeden Urlaub verbringen wir somit auch bei der Familie. Jedes Mal, wenn ich dort bin, lasse ich mir ein Henna ( Harcuse ) Tattoo machen. Und wenn ich dann nach Deutschland komme, ist das Interesse an den Tattoos immer groß. Jeder fragt: „Wo hast du das her?“ „Wo kann ich mir so etwas machen lassen?“

Da ich auch selber immer eigene Entwürfe für Henna Tattoos mache und mir selbst auch Henna Tattoos auf die Hand male, wollte ich unbedingt eine Lösung finden, wie ich meine selbst gemalten Tattoos auf jede Hand bekomme, ohne sie selbst bemalen zu müssen. Und so entstand die Idee des temporären Henna Tattoos.

Als ich dann die ersten Muster bekam, entdeckte ich schnell, dass man die Tattoos auch auf die Nägel aufbringen konnte. Da kamen mir natürlich tausend neue Ideen. So entstand dann auch noch die Fashiontattoolinie mit Finger und Nageltattoos in 6 verschiedenen Designs.

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Du hast bei deiner Tattookollektion ja schon ziemlich viele Designs herausgebracht. Sind bei der Kollektion schon weitere Ideen in Planung?

Oh ja 🙂 So viele Ideen wie ich hatte, konnte ich gar nicht umsetzten. Wenn die erste Kollektion gut läuft, habe ich schon ziemlich viele neue Designs im Kopf.

Unter anderem soll eine Tattookollektion in weiß, vor allem für farbige Hauttypen, rauskommen. Ebenfalls sind Tattoos in Gold, Silber und in Farbe in Planung.

Auch eine Skeletthand habe ich bereits angefangen. Also wie ihr hört, an Ideen scheitert es nicht 😉

Was macht deine Tattoos und deine Kollektion so besonders? Und was unterscheidet deine gesamte Milumée Kollektionen von anderen “Promi Kollektionen“?

Viele Leute glauben mir das ja immer nicht, aber ich bin wirklich eine One-Man-Show. Ich mache alles, von A-Z, alleine.

Ich habe keine große Firma, mehrere Praktikanten, oder Mitarbeiter die mir helfen. Durch meine Ausbildung als gestaltungstechnische Assistentin, habe ich zum Glück eine gute Basis, um ein solches Projekt auch alleine umsetzen zu können.

Auf der Website ist jedes Design, jeder Banner, jede Artikelbeschreibung, jedes Foto, jede einzelne Kategorie von mir bearbeitet und erstellt worden. Über 800 Artikel habe ich selbst eingefügt und in den Shop eingepflegt. Und auch die Stoffe und die Designs meiner Kleidung sind von mir gekauft und von entworfen worden. Genäht habe ich diese Teile zwar nicht selber, aber ich war bei jedem Nadelstich dabei und habe alles genau unter die Lupe genommen.

Auch bei den Tattoos ist von der Stanzform, der Verpackung, dem Layout und den Tattoos alles von mir selbst entworfen, gezeichnet und umgesetzt worden. Jeder einzelne Strich, den ihr auf der Verpackung seht, ist von mir vorher handgezeichnet. Da steckt wirklich überall mein ganzes Herzblut drin. Allein für die Tattoos habe ich den letzten 4 Wochen im Durchschnitt nur 2-3h Schlaf gehabt und dreimal 29-30h durchgemacht, damit die Tattoos pünktlich zur Fashion Week fertig sind.

Wo kann man deine Milumée Fashion Tattoos kaufen?

Die temporären Finger & Nageltattoos und das Milumée Henna Tattoo wird es ab dem 26.7. auf www.milumee.com zu kaufen geben. Ebenfalls werden mehrere Läden in Berlin meine Tattoos verkaufen.

Wie lange hält ein Fashion Tattoo?

Die Tattoos halten ganz unterschiedlich lange. Auf der Handoberfläche und auf Körperstellen wie dem Arm, Schulter oder Rücken halten die Tattoos ca. 3-4 Tage. Je nachdem wie oft man sich wäscht, sogar länger 😉

Bei den Tattoos auf den Fingern kommt es drauf an, wo man sie platziert und wie viel man dann mit den Fingern macht. Aber in der Regel hier 1-2 Tage.

Auf den Nägeln halten Tattoos mit einer Klarlackversiegelung bis zu 2 Wochen.

 

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Verrätst du uns einen Stylingtipp, der immer zieht und wunderschön kombinierbar ist mit deinen Fashion Tattoos?

RINGE! Ich liebe es, wenn ich die Ringe mit in die Tattoos einbauen kann.

So kann man beispielsweise einen Ring noch ein wenig aufpeppen und darüber und darunter noch passende Tattoos setzen.

Aber natürlich kann man die Tattoos auch ohne Schmuck tragen und somit sein Outfit abrunden.

Was ist dein aktuelles Lieblingsstück deiner Kollektion?

Da ich in den letzten Wochen überwiegend nur an den Tattoos gearbeitet habe, sind diese mir natürlich am meisten ans Herz gewachsen. Wenn man eine Idee hat und am Ende dann das fertige Produkt in den Händen hält, ist das ein unheimlich schönes Gefühl.

Aber da ich alle Sachen nach meinem persönlichen Geschmack entwerfe, gibt es eigentlich kein Teil, was nicht mein Lieblingsstück ist 😉

Was hat die Kollektion Milumée noch alles zu bieten? Auf was dürfen wir uns freuen?

Von meiner Eigenmarke Milumée wird es neben den Fashion & Henna Tattoos auch Kleider, Röcke, Armbänder, Ketten Caps, Haarbänder und Ohrringe geben.

Ebenfalls gibt es von meiner eigenen Männermarke Sicksample selbstentworfene T-Shirts, Caps und bald auch bedruckte Krawatten.

Was wird uns auf der Seite www.milumee.com noch erwarten?

Mittlerweile gibt es auf der Seite 11 verschiedene Marken und über 800 Artikel. Und in der nächsten Zeit wird diese Zahl noch wachsen. Vor allem junge Designer und sehr kreative Labels sind in meinem Shop zu finden.

Ich will kreativen Menschen, die gerne schöpferisch tätig sind, eigene Sachen auf die Beine stellen wollen und einen guten Sinn für Mode und Accessoires haben, eine Plattform bieten.

Ich war selbst schon immer mega gerne kreativ, konnte aber damals meine Sachen noch nicht einer so breiten Masse vorstellen wie heute. Diese Möglichkeit möchte ich nun auch anderen Menschen geben. Wer also ein eigenes Label hat oder gerade im Aufbau ist, tollen Schmuck oder Accessoires herstellt oder einfach tolle Grafiken und Illustrationen erstellt, kann sich jederzeit unter bewerbung@milumee.com melden.

Ebenfalls wird es auch einen Blog auf der Milumée Seite geben. Hier werden wir immer alle unsere Produkte vorstellen, Stylingtipps geben, Fashion Inspirationen geben und die Styles der Stars präsentieren.

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Vielen Dank Fiona für deine Zeit und viel Erfolg mit deiner eigenen Kollektion.

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Mehr zu Milumée findet ihr auf ihrer Webseite www.milumee.com, auf Facebook unter www.facebook.com/milumee und zum Stöbern auf Instagram www.instagram.com/milumeebyfionaerdmann.

Anna Maria Damm: „Das beste ist, wenn man einfach sich selbst treu bleibt!“

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Aus Topmodelkandidatin wird Social Media Star! Anna Maria Damm ist uns auch nach ihrer Teilnahme an Heidi Klums Topmodelsuche im Gedächtnis geblieben: Ihr Youtube-Kanal verbucht über 200.000 Abonnenten, ihr Instagram-Account sogar über 320.000! Da können sich so einige Siegerinnen eine Scheibe von der Fünftplatzierten aus Staffel 8 abschneiden. Doch was ist ihr Geheimnis? Was macht Anna Maria so erfolgreich? Wir haben in einem exklusiven Interview für euch nachgefragt.

Steckbrief

Vollständiger Name: Anna Maria Damm
Geboren: 11. April 1996, Neuenbürg
Geschwister: KAatharina Damm
Beruf: Influencerin
Verlobter: Julian Guthar
Kinder: 2 Mächden
Größe: 1,76 m
Sternzeichen: Widder


Du warst eine der beliebtesten Kandidatinnen, die jemals bei Germany’s Next Topmodel mitgemacht hatten. Wie hat sich dein Leben nach der Sendung verändert? Welche Erfahrungen haben dich geprägt, was hast du für dich mitgenommen?
Es hat sich sehr viel verändert! Ich konnte durch die Sendung wirklich viel lernen und viele Erfahrungen sammeln. Vor allem habe ich dadurch so tolle Leute kennenlernt und dazu auch sehr viele Fans, die mich tagtäglich bis heute noch so toll unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar!

Wie verläuft deine Model-Karriere? War GNTM ein eher gutes oder eher unvorteilhaftes Sprungbrett. In der Branche sind solche Casting-Sendungen ja eher mit einem negativen Image behaftet.
GNTM war für mich ein wirklich gutes Sprungbrett! Durch die Sendung sind natürlich viele Leute auf mich aufmerksam geworden und ich werde heute noch sehr oft gebucht. Ich denke es kommt im Endeffekt auf einen selber an, was man aus der Bekanntheit macht. Dem negativen Image hat man sich immer selbst zu verantworten und deshalb sollte man immer darauf achten, wie man sich im TV oder allgemein in der Öffentlichkeit präsentiert!

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Wie sieht dein Alltag jetzt aus? Erkennen dich viele auf der Straße?
Obwohl die Sendung schon ein Jahr her ist, werde ich echt noch total oft angesprochen. Aber ich denke, dass liegt auch daran, weil ich Immer noch sehr present im TV bin und vor allem auch sehr aktiv auf meinen Sozialen Netzwerken und versuche jeden Tag mit meinen Fans zu kommunizieren!

Dein Youtube-Kanal hat über 200.000 Abonnenten. Glückwunsch erst mal dazu. Und auch bei Facebook und Instagram bist du hoch im Kurs. Was sagst du dazu? Überrascht dich das, dass dir so viele Leute bei ganz alltäglichen Dingen oder einfach beim Erzählen zuschauen wollen?
Ja natürlich! Das ist wirklich ein sehr komischen Gefühl! Aber nach GNTM wollten ich einfach meinen Fans zeigen, dass ich sie nicht vergessen habe und wollte denen natürlich zeigen, was ich so mache und es macht mir wirklich soooo viel Spaß die Videos zu drehen und zu schneiden! Ich liebe es einfach meine Fans mit neuen Videos zu unterhalten und mehr oder weniger auch hilfreiche Tipps geben und meine Erfahrungen mit ihnen teilen.

Was glaubst du, was dich so erfolgreich macht? Und was rätst du jungen Mädchen, die deinem Beispiel folgen wollen und auch in den Medien durchstarten möchten?
Das beste ist, wenn man einfach sich selbst treu bleibt! Es bringt nichts sich zu verstellen oder irgendeine Rolle zu spielen, denn das merken die Zuschauer ja auch…

Welchen Weg möchtest du in Zukunft einschlagen? Bleibst du deinen Fans erhalten bei Youtube, in der Modewelt, vielleicht sogar als Schauspielerin und Sängerin? Oder willst du etwas, wie sagen die Eltern immer so schön, „Vernünftiges“ machen?
Ich finde es sehr wichtig einfach das zu machen, was einem Spaß macht! Ich liebe es kreativ zu sein und mich von Tag zu tag neuen Herausforderungen zu stellen. Youtube nutze ich hauptsächlich um mit meinen Fans zu kommunizieren, einfach um mit ihnen in Kontakt zu bleiben, weil sie mir wirklich sehr wichtig geworden sind.

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Und jetzt noch ein paar kurze Sätze zum Vollenden:

Mein Idol als Kind war… meine Mutter.

Wenn ich mir nur ein Designerstück leisten dürfte, dann wäre das… ein Tori Bruch Geldbeutel, weil ich sie sehr schön finde. 🙂

Das Wichtigste in meinem täglichen Beauty-Regime ist… meine Gesichtspflege!

Für meine Figur achte ich vor allem darauf, dass… ich viel Wasser trinke.

Zum Geburtstag wünsche ich mir… ein cooles Auto! 🙂

Fotos: Stefan Schäfer

Glücklichsein lernen: Was wirklich zu mehr Zufriedenheit führt

Glücklichsein klingt nach einem großen Wort. Nach etwas, das man finden, erreichen oder sich irgendwie verdienen muss. Dabei entsteht Zufriedenheit oft viel unspektakulärer: durch Verbundenheit, Klarheit, kleine Entscheidungen und den Mut, das eigene Leben nicht nur auszuhalten, sondern aktiv mitzugestalten.

Viele von uns kennen dieses Gefühl: Eigentlich ist alles „okay“. Es gibt keinen großen Grund zur Krise. Und trotzdem fehlt etwas. Der Tag ist voll, aber nicht unbedingt erfüllend. Das Handy ist laut, aber echte Verbindung kommt zu kurz. Wir funktionieren, vergleichen uns, machen weiter und fragen uns irgendwann: Ist das jetzt schon Glück?

Die ehrliche Antwort: Glücklichsein ist kein Dauerzustand. Niemand ist jeden Tag leicht, dankbar, erfüllt und voller Energie. Aber Zufriedenheit lässt sich stärken. Nicht durch toxische Positivität oder den Zwang, alles schönzureden. Sondern durch einen klareren Blick auf das, was trägt, was fehlt und was du wirklich beeinflussen kannst.

AJOURE´-Einordnung

Glück ist kein Projekt, das du perfekt erledigen musst. Es ist eher eine Richtung: Was tut dir gut, was gibt dir Sinn und was willst du nicht länger übergehen?

Warum Glück nicht nur eine Frage der Umstände ist

Natürlich spielen äußere Umstände eine große Rolle: Sicherheit, Gesundheit, Geld, ein stabiles Umfeld, faire Chancen und genug Zeit beeinflussen, wie leicht oder schwer sich ein gutes Leben anfühlt. Glücklichsein ist also nicht einfach nur eine Frage der Einstellung.

Gleichzeitig zeigt die Forschung rund um Wohlbefinden immer wieder: Menschen gewöhnen sich an vieles, auch an Erfolge, neue Dinge und äußere Verbesserungen. Der neue Job, die neue Wohnung, das neue Gehalt, der nächste Meilenstein können kurz euphorisch machen. Aber wenn sie nicht zu deinen Werten, Beziehungen und deinem Alltag passen, verpufft die Wirkung schneller, als man denkt.

Deshalb lohnt sich eine andere Frage: Nicht nur „Was brauche ich, um glücklich zu sein?“, sondern auch: „Wie möchte ich leben, damit mein Alltag mehr zu mir passt?“

1. Hör auf, Glück mit permanenter guter Laune zu verwechseln

Glücklichsein bedeutet nicht, immer gut drauf zu sein. Es bedeutet auch nicht, keine schwierigen Gefühle mehr zu haben. Traurigkeit, Stress, Wut, Unsicherheit oder Erschöpfung gehören zum Leben. Problematisch wird es erst, wenn wir glauben, diese Gefühle seien ein Beweis dafür, dass mit uns oder unserem Leben etwas grundsätzlich nicht stimmt.

Zufriedenheit ist stabiler als gute Laune. Sie kann auch dann da sein, wenn ein Tag anstrengend war. Sie entsteht, wenn du grundsätzlich das Gefühl hast: Ich lebe nicht komplett an mir vorbei. Ich habe Menschen, auf die ich zählen kann. Ich kann Entscheidungen treffen. Ich sehe Sinn in dem, was ich tue.

Das nimmt Druck raus. Du musst nicht jeden Morgen strahlen. Du darfst einfach ehrlicher hinschauen.

2. Beziehungen sind kein Bonus, sondern ein Glücksfaktor

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Glücksforschung ist wenig glamourös, aber sehr eindeutig: Gute Beziehungen zählen. Der lange laufende Harvard Study of Adult Development zeigt seit Jahrzehnten, wie eng soziale Verbindung mit Gesundheit und Lebenszufriedenheit zusammenhängt.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Kontakte zu haben. Es geht um die Qualität deiner Beziehungen. Gibt es Menschen, bei denen du echt sein kannst? Menschen, die nicht nur deine Erfolge sehen, sondern auch deine Zweifel? Menschen, die dich nicht kleiner machen?

Für viele Frauen ist das ein unterschätzter Punkt. Wir investieren enorm viel Energie in Arbeit, Familie, Organisation, Sichtbarkeit oder Selbstoptimierung, aber lassen echte Nähe manchmal nebenbei laufen. Dabei sind gute Beziehungen kein Luxus. Sie sind ein Fundament.

Mini-Check

Welche drei Menschen geben dir nach einem Gespräch mehr Ruhe, Klarheit oder Energie? Und welchen Kontakt willst du diese Woche bewusst pflegen?

3. Glück braucht Gestaltungsspielraum

Ein großer Teil von Unzufriedenheit entsteht, wenn wir uns ausgeliefert fühlen: dem Job, dem Kalender, Erwartungen anderer Menschen, alten Entscheidungen oder finanziellen Zwängen. Deshalb ist Gestaltungsspielraum so wichtig.

Das bedeutet nicht, dass du dein komplettes Leben sofort umwerfen musst. Oft beginnt es kleiner:

  • eine Grenze setzen, die längst überfällig ist,
  • eine Entscheidung treffen, die du seit Monaten vertagst,
  • deine Finanzen klarer sortieren,
  • einen beruflichen nächsten Schritt planen,
  • eine Routine loslassen, die dich mehr stresst als stärkt.

Gerade deshalb passt Glücklichsein auch zu unserer neuen AJOURE´-Ausrichtung: Geld, Karriere, Business und Mindset sind keine getrennten Welten. Wenn du finanziell mehr Klarheit hast, beruflich selbstbestimmter wirst und mental weniger im Autopilot läufst, verändert das auch dein Lebensgefühl.

Wenn du an diesem Punkt weiterdenken möchtest, lies auch Finanzielle Unabhängigkeit beginnt im Kopf.

4. Dankbarkeit hilft, aber nicht als Pflichtübung

Dankbarkeit wird oft sehr kitschig verkauft. Als müsse man nur jeden Abend drei schöne Dinge aufschreiben und schon wird alles leicht. So einfach ist es nicht. Aber ein bewusster Blick auf das, was gut ist, kann helfen, die Aufmerksamkeit wieder auszubalancieren.

Unser Gehirn nimmt Probleme, Risiken und offene Baustellen oft stärker wahr als das, was funktioniert. Das ist menschlich. Aber wenn du immer nur scannst, was fehlt, übersiehst du irgendwann, was längst da ist.

Dankbarkeit bedeutet nicht, Probleme kleinzureden. Es bedeutet: Ich sehe beides. Das, was schwer ist. Und das, was trägt.

5. Vergleiche sind einer der größten Glücksdiebe

Vergleiche können motivieren. Häufig machen sie aber unzufrieden, weil wir selten fair vergleichen. Wir vergleichen unseren Alltag mit der kuratierten Außenseite anderer. Unseren Anfang mit dem Ergebnis von jemand anderem. Unsere Unsicherheit mit der sichtbaren Selbstsicherheit anderer Frauen.

Besonders Social Media verstärkt diesen Effekt: mehr Erfolg, schönere Wohnung, besserer Körper, scheinbar leichteres Business, mehr Disziplin, mehr Freiheit. Wenn du ständig konsumierst, was andere angeblich alles geschafft haben, verlierst du schnell das Gefühl für deinen eigenen Weg.

Eine gute Frage lautet deshalb: Inspiriert mich dieser Vergleich oder macht er mich kleiner? Wenn er dich kleiner macht, brauchst du nicht mehr Disziplin. Vielleicht brauchst du weniger davon.

6. Glücklichsein braucht Sinn, nicht nur Komfort

Komfort ist angenehm. Sinn ist tiefer. Ein bequemes Leben ist nicht automatisch ein erfülltes Leben. Viele Menschen merken das erst, wenn äußerlich vieles stimmt und innerlich trotzdem Leere bleibt.

Sinn entsteht oft dort, wo du etwas tust, das zu deinen Werten passt: etwas aufbauen, lernen, helfen, kreativ sein, Verantwortung übernehmen, eine Idee verfolgen, dich weiterentwickeln, für etwas einstehen.

Das muss nicht dramatisch sein. Sinn kann auch bedeuten, deine Arbeit bewusster zu gestalten, deine Fähigkeiten einzusetzen, ein kleines Business aufzubauen, finanzielle Sicherheit für dich zu schaffen oder endlich wieder Entscheidungen zu treffen, die nicht nur praktisch, sondern stimmig sind.

Falls du gerade nicht genau weißt, was du wirklich willst, passt unser Artikel Was will ich wirklich? als nächster Schritt.

7. Körper und Psyche hängen enger zusammen, als wir oft zugeben

Schlaf, Bewegung, Ernährung, Erholung und mentale Gesundheit sind keine langweiligen Basics. Sie beeinflussen, wie du denkst, entscheidest, fühlst und mit Stress umgehst. Wenn du dauerhaft übermüdet bist, zu wenig Pausen machst und ständig unter Strom stehst, wird Glücklichsein schwerer.

Das bedeutet nicht, dass du dein Leben mit einer perfekten Morgenroutine optimieren musst. Es bedeutet nur: Dein Körper ist kein Nebenschauplatz. Er ist die Grundlage, auf der dein Alltag passiert.

Manchmal ist der erste Schritt zu mehr Zufriedenheit nicht ein großes Lebensziel, sondern acht Stunden Schlaf, ein Spaziergang, weniger Bildschirm am Abend oder eine ehrliche Pause.

8. Glück wird leichter, wenn du Entscheidungen triffst

Unentschiedenheit kann sehr müde machen. Nicht, weil jede offene Frage sofort gelöst werden muss. Sondern weil zu viele offene Schleifen das Gefühl erzeugen, nicht voranzukommen.

Manchmal halten wir an Optionen fest, weil wir Angst haben, uns falsch zu entscheiden. Aber auch Nichtentscheiden ist eine Entscheidung. Sie kostet oft nur leiser Energie.

Wenn du dich fragst, warum du dich festgefahren fühlst, schau auf die Entscheidungen, die du vermeidest:

  • Was weißt du längst, willst es aber noch nicht aussprechen?
  • Welche Aufgabe schiebst du immer wieder weg?
  • Welche Grenze würdest du setzen, wenn du keine Angst vor der Reaktion hättest?
  • Welcher nächste Schritt wäre klein genug, um ihn diese Woche zu gehen?

Wenn du hier tiefer einsteigen willst: So triffst du bessere Entscheidungen.

AJOURE´-Impuls

Vielleicht fehlt dir nicht Glück. Vielleicht fehlt dir ein klarerer nächster Schritt.

Zufriedenheit entsteht oft nicht durch die perfekte Antwort, sondern dadurch, dass du wieder handelst. Klein, ehrlich und in deine Richtung.

Fazit: Glücklichsein ist weniger Gefühl, mehr Beziehung zu deinem Leben

Glück ist nicht jeden Tag Euphorie. Glück ist auch nicht die Abwesenheit von Problemen. Es ist eher die Frage, ob du dich mit deinem Leben verbunden fühlst: mit Menschen, mit deinen Entscheidungen, mit deinem Körper, mit deinen Werten und mit dem, was du aufbauen willst.

Du musst nicht alles perfekt machen. Du musst auch nicht immer dankbar, ruhig oder positiv sein. Aber du darfst genauer hinsehen: Was trägt dich? Was zieht dich runter? Was willst du nicht länger ignorieren? Und welcher kleine Schritt würde dein Leben wieder ein Stück mehr nach deinem eigenen anfühlen lassen?

Vielleicht beginnt Glücklichsein genau dort: nicht im perfekten Leben, sondern in dem Moment, in dem du wieder Verantwortung für deinen nächsten Schritt übernimmst.

Quellen und Hinweise:

Dieser Artikel ersetzt keine psychologische oder medizinische Beratung. Wenn du dich dauerhaft niedergeschlagen, überfordert oder antriebslos fühlst, hole dir professionelle Unterstützung.

Foto: KI

AJOURE im Interview mit den Perlensäuen

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Ketten und Nieten soweit das Auge reicht. Eine einfache Statement Kette? Das war einmal! Die neuen Fashion Must-Haves aus Berlin, sehen ganz anders aus.

PERLENSÄUE. Hinter diesem Namen stehen Tanja Henning, Nina Kharytonova und Jacob Jungenkrüger. Mit ihrem Schmucklabel PERLENSÄUE stechen sie, sogar in der bunten Fashionszene Berlins, immer wieder besonders ins Auge. Ihr Stücke haben den Wow-Effekt und sind nichts für schüchterne Mauerblümchen. Fotografen lieben ihren Schmuck und bedienen sich dessen voller Freude bei vielen Fashionshootings. Auch auf den roten Teppichen sieht man immer mal wieder eine Perlensau. Klar ist, wer auffallen möchte und das Besondere schätzt, ist bei den PERLENSÄUEN genau richtig. Deshalb werden sie nicht nur in der Hauptstadt geliebt, sondern erobern die Herzen aller Fashionistas. Bei uns hat diese Strategie auch funktioniert und wir möchten deshalb natürlich wissen, wer die PERLENSÄUE sind. Hinter solch extravagantem Design, stecken kreative Köpfe- Klar! Aber wir lernen auch eine wahnsinnig herzliche und super sympathische Nina Kharytonova kennen. Wir freuen uns sehr, dass es geklappt hat, ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Und sind uns sicher: Wenn ihr dem Schmuck nicht längst verfallen seid, dann werdet ihr spätestens jetzt soweit sein.

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Foto: Oliver Blohm

AJOURE´ im Interview mit den Perlensäuen:

Wieso habt ihr euch dafür entschieden Schmuck zu designen?
Wir hatten einfach irgendwann mal Lust drauf.

Eure Kreationen sind sehr extravagant und ihr bedient euch außergewöhnlicher Materialien, wie PVC. Was inspiriert euch?
Einfach alles. Die Inspiration kommt immer sehr unerwartet. Manchmal ist’s der Gang zum Klo und manchmal der stundenlange Tanzrausch der neue Ideen entstehen lässt, aber auch andere kreative Köpfe sind sehr ansteckend 🙂

Fotografen, IT Girls, Promis und auch die Schlagerkönigin Helene Fischer, lieben eure Stücke. Was war bisher euer persönliches Highlight?
Jeder der unseren Schmuck trägt ist für uns ein unglaubliches Highlight. Da sind Namen oder dergleichen egal, finden wir!

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Foto: Oliver Blohm

Wenn ihr euch nicht für das Schmuckdesign entschieden hättet, wären wirklich „Perlen vor die Säue“ gegangen 🙂 War diese Redensart die alleinige Idee hinter eurem Namen?
Gut kombiniert!

Welche Tipps habt ihr für junge Designer?
Das Leben ist ein Spielplatz. Probiert aus, findet euren Weg und dann lasst euch nicht mehr davon abbringen. Egal was wer anders sagt und ob es anstrengend ist.

Würdet ihr alles nochmal genauso machen?
Selbstverständlich. 🙂

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Foto: Oliver Rath

Was sind eure Ziele in der Zukunft? Welche Pläne habt ihr?
Die Weltherrschaft. Natürlich im weiterem Sinne… 😀 Wir haben da recht unterschiedliche Träume und Erwartungen. Aber alles zu seiner Zeit.. In nächster Zukunft würden wir uns gerne einen internationalen Showroom leisten können… Mal sehen was so kommt.

Wie kombiniert Frau eure Teile am besten?
Für die Mutigen, natürlich gerne mit nackter Haut. 😉 Schlichte Kleidung funktioniert genauso gut wie Eyecatcher.. kommt natürlich aufs Schmuckstück und die Kreativität des Besitzers an! Am besten kombiniert Frau natürlich wie es ihr beliebt.

Verratet ihr uns eure ultimativen Stylingtipps?
Come as you are.

Beschreibt PERLENSÄUE in 3 Worten
Wir sind lieb. 🙂

PERLENSÄUE: Schmuck für richtige Rampensäue! So facettenreich und besonders wie die Hauptstadt selbst.

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Fotos: Oliver Blohm

 

Foto top: Oliver Rath

Rezept für Gazpacho

Die spanische Tomatensuppe ist perfekt für heiße Sommerabende, denn sie wird kalt gegessen und schmeckt ganz fruchtig leicht. Die klassische Variante der Gazpacho wird aus Gemüse und Brot zubereitet. Meine Variante ist etwas einfacher und kommt mit zwei Hauptzutaten aus, mit Tomaten und Melone.

Zutaten für 4 Portionen Gazpacho

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 EL bestes Olivenöl

1 Flasche Passata (ca. 700 g)

300 g Melone

frisches Basilikum

frischer Oregano

Meersalz

schwarzer Pfeffer

2 TL frisch gepresster Zitronensaft

1 TL Ahornsirup

eventuell Chili

Salatgurke als Garnitur

4 Holzspieße

Tomatensuppe - Gazpacho

Die Zubereitung von dieser kalten Suppe geht im Handumdrehen, wenn ihr einen Mixer oder Pürierstab in eurer Küche habt.  Zuerst bereitet ihr die Zutaten für die Tomatensuppe vor, dazu schält ihr die Zwiebel und würfelt sie. Die Knoblauchzehe schält ihr ebenfalls und schneidet ihn in Stücke. Je nach Größe der verwendeten Melone schneidet ihr euch ein passendes Stück heraus und würfelt das Fruchtfleisch. Ihr könnt jede Melonensorte nehme die ihr gerne esst. Ich habe für dieses Rezept Wassermelone genommen, da die Suppe so noch etwas frischer wird.  Falls ihr euch für eine Honigmelone entscheidet, braucht ihr keine zusätzliche Süße und könnt den Teelöffel Ahornsirup weglassen.

Jetzt geht es ans „Kochen“, dazu gebt ihr Zwiebel, Knoblauch, Passata, Melonenwürfel, Ahornsirup und den Zitronensaft in den Mixer. Den Deckel des Mixers fest verschließen und eine Minute lang auf hoher Stufe pürieren. Nun würzt ihr die Suppe mit Salz, Pfeffer und wer es gerne etwas pikanter mag mit Chili. Zum Schluß rührt ihr noch einen Löffel sehr gutes Olivenöl unter die Suppe.

Für eine schicke und leckere Dekoration schält ihr von einer Salatgurke mit dem Sparschäler vier lange Streifen ab. Die Gurkenstreifen fädelt ihr dann auf Holzspieße auf und stellt diese in die Suppenschalen.

Diese Suppe ist auch perfekt für ein Picknick geeignet, dafür füllt ihr die Suppe in Einmachgläser und transport sie in einer Kühltasche.

Fotos: Heike Niemoeller

6 Tipps wie du schneller braun wirst

sommerbräune

Die Sonne brennt nun offiziell auch in den hintersten Ecken Deutschlands und bis zur Bikinisaison dauert es nicht mehr lange. Neben der perfekten Strandfigur zieht vor allem eins die Blicke auf sich: Knackig braune Haut. Was macht man aber, wenn Mutter Natur einen nicht mit sonnengeküsster Haut gesegnet hat und der Griff zu Selbstbräuner bisher nur Flecken ergab? Wir verraten Tipps, wie man den Bräunungsprozess zum Wunschteint verkürzt – ohne fleckige Rückstände!

Karotin

Karotin ist ein Naturfarbstoff, der in vielen rot- und orangefarbenen Lebensmitteln enthalten ist. Der Stoff gibt auch unserer Haut einen gesunden Farbton, da er der Haut bei der Verarbeitung von Sonneneinstrahlung hilft. Vor allem Karotten sind reichhaltig an Karotin. Wer nicht massenweise Gemüse in sich stopfen will, für den gibt es Karotintabletten oder Bräunungskapseln. Hierbei aber unbedingt die empfohlene Tagesmenge beachten.

Bräunungsbeschläuniger

Bräunungsbeschleuniger machen die Haut lichtempfindlicher und verkürzen somit den Bräunungsprozess. Sie wirken praktisch gegensätzlich zu Sonnenschutzmittel. Helle Hauttypen sollten daher die Finger von diesen Produkten lassen oder nach Sonnencremes suchen, die Schutz und Bräunungsbeschleuniger kombinieren.

Bräunungsöl

Bräunungsöl pflegt die Haut und beschleunigt zusätzlich den Bräunungsprozess. Statt teurem Bräunungsöl oder Sonnenöl aus dem Drogeriemarkt kann man sogar zum altbewährtem Babyöl oder Olivenöl zurückgreifen. Gefährlich wird’s für sehr lichtempfindliche Haut, hier darauf achten nur kurz und mit Schutz in der Sonne zu liegen. Auch können bei dieser Methode hässliche Besenreißer entstehen.

Regelmäßiges Peeling

Peelings entfernen abgestorbene Hautschuppen, die beim Sonnenbaden den Bräunungsprozess stören. Durch das Peeling dringt Sonnenlicht also besser zur Hautschicht durch – die Bräune kommt schneller zum Vorschein.

Kakaobutter

…oder Melkfett. Das gibt’s im Supermarkt schon für wenige Euro und funktioniert in etwa wie Bräunungsöl. Vor dem Sonnen auf die Haut schmieren, dabei Sonnenschutzfaktor nicht vergessen, denn durch das Fett wird die Haut sehr schnell heiß.

Im Wasser sonnen

Durch das Wasser wird das einstrahlende Sonnenlicht reflektiert, man wird also praktisch doppelt bestrahlt. Der Bräunungsprozess wird dadurch extrem beschleunigt. Deswegen ist man nach einem Tag am Badesee oder nach dem Urlaub oft um ein Vielfaches brauner als nach dem normalen Sonnenbad.


Wichtig: Egal, wie schön ein Sommerteint à la Alessandra Ambrosio aussieht, nichts ist wichtiger als der eigene Schutz! Immer darauf achten, genügend LSF aufzutragen und niemals zu lange in der Sonne bleiben. Nicht nur Besenreißer oder Muttermale sind die Folgen, langzeitlich kann zu viel des Guten zu ledriger Haut und Hautkrebs führen!

 

After Sun Care: So pflegst du deine Haut nach einem Sonnenbad richtig

 

Foto: 1943608/Clipdealer

Charisma stärken: So wirkt Ausstrahlung ohne dich zu verstellen

Charisma wirkt oft wie etwas, das manche Menschen einfach haben und andere nicht. Dabei entsteht Ausstrahlung selten durch perfekte Optik oder laute Präsenz. Meist entsteht sie dort, wo Klarheit, Wärme, Selbstvertrauen und echte Aufmerksamkeit zusammenkommen.

Du kennst wahrscheinlich Menschen, die einen Raum betreten und sofort wahrgenommen werden. Nicht unbedingt, weil sie die lautesten sind. Sondern weil sie ruhig wirken, klar sprechen, präsent sind und anderen das Gefühl geben, wirklich gesehen zu werden. Genau das ist der spannende Punkt: Charisma ist nicht nur ein angeborenes Talent. Viele Anteile davon lassen sich bewusst stärken.

Gerade im Beruf, im Business, in Verhandlungen oder in Situationen, in denen du sichtbar werden willst, kann Charisma ein echter Hebel sein. Nicht, um dich größer zu machen als du bist. Sondern um klarer zu zeigen, wer du bist, wofür du stehst und warum andere dir zuhören sollten.

AJOURE´-Einordnung

Charisma ist keine Show. Es ist die Fähigkeit, bei dir zu bleiben und gleichzeitig eine Verbindung zu anderen Menschen herzustellen.

Was ist Charisma eigentlich?

Charisma wird oft mit einer besonderen Ausstrahlung beschrieben: Menschen wirken anziehend, überzeugend, inspirierend oder souverän. Früher wurde Charisma häufig als „Gabe“ verstanden. Heute schaut man nüchterner darauf: Charismatische Wirkung entsteht durch mehrere Signale, die andere Menschen bewusst oder unbewusst wahrnehmen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • eine klare Haltung,
  • authentisches Auftreten,
  • aufmerksame Kommunikation,
  • eine ruhige Körpersprache,
  • Kompetenz und Verlässlichkeit,
  • Wärme, Interesse und emotionale Präsenz.

Wichtig ist: Charisma bedeutet nicht, immer extrovertiert zu sein. Auch ruhige Menschen können sehr charismatisch wirken. Manchmal sogar besonders stark, weil ihre Präsenz nicht auf Lautstärke basiert, sondern auf Klarheit.

Charisma hat viel mit Wärme und Kompetenz zu tun

In der Sozialpsychologie wird häufig beschrieben, dass Menschen andere besonders stark entlang zweier Dimensionen einschätzen: Wärme und Kompetenz. Vereinfacht gesagt fragen wir uns bei anderen Menschen oft unbewusst: Ist diese Person wohlwollend? Und ist sie fähig?

Für Charisma ist genau diese Kombination wichtig. Wer nur kompetent wirkt, aber kühl oder unnahbar, wird vielleicht respektiert, aber nicht unbedingt gerne gehört. Wer warmherzig wirkt, aber keine Klarheit oder Verlässlichkeit ausstrahlt, wird vielleicht gemocht, aber nicht unbedingt als Orientierung wahrgenommen.

Charismatische Wirkung entsteht oft in der Verbindung aus beidem: Du bist zugewandt, aber nicht beliebig. Du bist klar, aber nicht hart. Du wirkst kompetent, ohne andere kleinzumachen.

1. Authentizität: Hör auf, eine Rolle zu spielen

Der schnellste Weg, Charisma zu verlieren, ist das Gefühl, jemand spiele eine Rolle. Menschen merken meistens ziemlich schnell, ob Worte, Körpersprache und Verhalten zusammenpassen. Wenn du nach außen souverän wirken willst, innerlich aber gegen deine eigenen Werte arbeitest, entsteht Spannung.

Authentisch sein bedeutet nicht, immer alles ungefiltert auszusprechen. Es bedeutet, dass du dich nicht dauerhaft verbiegst, um gemocht, akzeptiert oder ernst genommen zu werden. Gerade Frauen haben oft gelernt, sich anzupassen: nicht zu laut, nicht zu fordernd, nicht zu direkt, nicht zu ehrgeizig. Doch genau dieses permanente Korrigieren der eigenen Wirkung macht Ausstrahlung oft schwächer.

Charisma beginnt dort, wo du dich nicht mehr ständig von außen beobachtest, sondern wieder mehr von innen steuerst.

2. Präsenz: Sei wirklich da

Präsenz ist einer der unterschätztesten Charisma-Faktoren. Viele Menschen hören nicht wirklich zu, sondern warten nur auf ihren nächsten Satz. Sie schauen aufs Handy, unterbrechen, schweifen ab oder wirken gedanklich schon beim nächsten Termin.

Charismatische Menschen vermitteln dagegen: Ich bin gerade hier. Ich nehme dich wahr. Ich höre nicht nur die Worte, sondern auch, was dahinterliegt.

Das kannst du trainieren:

  • Lege dein Handy in Gesprächen bewusst weg.
  • Halte Blickkontakt, ohne zu starren.
  • Lass kurze Pausen zu, statt sofort zu reagieren.
  • Fasse zusammen, was du verstanden hast.
  • Stelle eine echte Anschlussfrage.

Das klingt simpel, ist aber selten. Und genau deshalb wirkt es stark.

3. Klare Sprache: Sag, was du meinst

Charisma hängt eng mit Sprache zusammen. Wer dauernd relativiert, entschuldigt, ausweicht oder sich klein macht, nimmt der eigenen Botschaft Kraft. Typische Weichmacher sind Sätze wie „Ich weiß nicht, ob das Sinn ergibt“, „Vielleicht ist das eine dumme Frage“, „Ich wollte nur kurz“ oder „Sorry, falls ich störe“.

Natürlich musst du nicht hart oder dominant sprechen. Aber du darfst klar sein. Besonders im Beruf macht das einen Unterschied.

Formulierungs-Upgrade

Statt „Ich wollte nur kurz fragen, ob vielleicht…“ probiere: „Ich habe dazu eine Frage.“ Statt „Sorry, ich störe kurz“ probiere: „Hast du gerade fünf Minuten für ein Thema?“ Klarheit wirkt oft sofort souveräner.

Wenn du deine Wirkung über Sprache verbessern möchtest, passt unser Artikel Kommunikationsfähigkeit verbessern gut dazu.

4. Körpersprache: Ruhiger werden statt größer spielen

Körpersprache wird oft überdramatisiert. Du musst keine Machtpose einstudieren und auch nicht jede Geste kontrollieren. Viel wichtiger ist, dass deine Körpersprache nicht dauerhaft Unsicherheit sendet, während deine Worte eigentlich klar sein sollen.

Achte besonders auf drei Dinge:

  • Stand: Beide Füße am Boden geben dir mehr Stabilität.
  • Tempo: Langsamer sprechen wirkt oft souveräner als schneller sprechen.
  • Pausen: Wer Pausen aushält, wirkt weniger getrieben.

Charisma entsteht nicht dadurch, dass du künstlich dominant wirkst. Es entsteht, wenn deine innere Haltung und dein äußerer Ausdruck zusammenpassen.

5. Kompetenz: Ausstrahlung braucht Substanz

Ein wichtiger Punkt, der in Charisma-Ratgebern manchmal untergeht: Ausstrahlung allein reicht nicht. Wenn du langfristig ernst genommen werden willst, braucht deine Wirkung Substanz. Menschen spüren, ob jemand nur gut reden kann oder tatsächlich weiß, wovon sie spricht.

Kompetenz heißt nicht, alles zu wissen. Es heißt, dass du deine Themen kennst, vorbereitet bist und ehrlich sagst, wenn du etwas prüfen musst. Gerade diese Klarheit kann sehr vertrauenswürdig wirken.

Für Business, Karriere und Selbstständigkeit ist das entscheidend: Sichtbarkeit ohne Substanz wird schnell hohl. Substanz ohne Sichtbarkeit bleibt oft unsichtbar. Charisma verbindet beides.

6. Mut: Charisma braucht eine erkennbare Haltung

Charismatische Menschen wirken selten neutral. Sie müssen nicht polarisieren, aber sie stehen für etwas. Eine klare Haltung macht dich greifbar. Wer immer nur sagt, was alle hören wollen, wirkt vielleicht angenehm, aber selten einprägsam.

Das gilt auch für Frauen, die sich beruflich neu positionieren, selbstständig werden oder sichtbarer werden wollen. Du musst nicht zu jedem Thema eine Meinung haben. Aber bei deinen Kernthemen solltest du wissen, wofür du stehst.

Frage dich:

  • Welche Werte sollen andere mit mir verbinden?
  • Wofür möchte ich beruflich stehen?
  • Was sage ich nicht mehr nur, um es allen recht zu machen?
  • Welche Grenze macht meine Arbeit besser?

Wenn dich Selbstzweifel dabei ausbremsen, lies auch: Selbstzweifel adé: So stellst du deinen inneren Kritiker ab.

7. Wärme: Charisma ist nicht kalt

Viele verwechseln Souveränität mit Unnahbarkeit. Dabei entsteht echte Ausstrahlung oft durch Wärme: Interesse, Großzügigkeit, Humor, Wertschätzung und die Fähigkeit, andere nicht kleinzumachen, um selbst größer zu wirken.

Wärme bedeutet nicht, everybody’s darling zu sein. Es bedeutet, dass deine Stärke nicht auf Distanz basiert. Du kannst klar sein und trotzdem freundlich. Du kannst Grenzen setzen und trotzdem respektvoll bleiben. Du kannst kompetent sein und trotzdem nahbar wirken.

Gerade diese Mischung ist oft sehr charismatisch.

8. Charisma ohne Manipulation: Der wichtige Unterschied

Charisma kann positiv wirken, aber es kann auch manipulativ eingesetzt werden. Deshalb ist die innere Absicht wichtig. Willst du andere beeindrucken, kontrollieren oder überreden? Oder willst du klarer kommunizieren, Vertrauen aufbauen und deine Ideen besser vertreten?

Gesundes Charisma erhöht nicht deinen Druck, dich zu inszenieren. Es hilft dir, stimmiger aufzutreten. Es macht dich nicht zu einer anderen Person. Es bringt stärker nach außen, was ohnehin in dir steckt.

AJOURE´-Impuls

Die charismatischste Version von dir ist nicht lauter. Sie ist klarer.

Du musst dich nicht neu erfinden. Du darfst nur aufhören, deine Haltung, deine Kompetenz und deine Präsenz ständig kleiner zu machen.

Wie lässt sich Charisma im Alltag stärken?

Charisma entsteht durch Wiederholung. Nicht durch einen Trick. Wenn du deine Ausstrahlung stärken willst, beginne mit kleinen Situationen: ein klareres Statement im Meeting, ein bewussteres Gespräch, eine ruhigere Präsentation, eine Grenze, die du freundlich setzt.

Diese fünf Übungen helfen:

  • Eine klare Botschaft pro Gespräch: Überlege vor wichtigen Gesprächen, was wirklich hängen bleiben soll.
  • Langsamer sprechen: Besonders wenn du nervös bist, wirkt ein ruhigeres Tempo sofort souveräner.
  • Weniger Rechtfertigung: Erkläre dich, wenn es sinnvoll ist. Aber entschuldige dich nicht für jede klare Aussage.
  • Bewusst zuhören: Präsenz entsteht oft mehr durch gutes Zuhören als durch perfekte Sätze.
  • Eigene Erfolge nicht wegwischen: Wenn du gelobt wirst, sag nicht sofort „Ach, war doch nichts“. Sag: „Danke, das freut mich.“

Fazit: Charisma ist kein Kostüm

Charisma ist nicht die Kunst, künstlich besonders zu wirken. Es ist die Fähigkeit, stimmig aufzutreten: klar, präsent, warm, kompetent und mit einer Haltung, die andere wahrnehmen können.

Du musst dafür nicht extrovertierter werden, als du bist. Du musst auch nicht perfekt sprechen, perfekt aussehen oder in jedem Raum sofort im Mittelpunkt stehen. Manchmal beginnt Ausstrahlung viel leiser: mit einem ruhigen Blick, einem klaren Satz, einer echten Frage und dem Mut, dich nicht kleiner zu machen.

Genau dort wird Charisma interessant. Nicht als Maske. Sondern als Ausdruck von Selbstvertrauen.

Quellen und Hinweise:

Dieser Artikel ersetzt keine psychologische Beratung. Er bietet Impulse für Selbstreflexion, Kommunikation und persönliche Wirkung im Alltag.

Foto: KI

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