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Der perfekte Quickie – so macht die schnelle Nummer Spaß!

der perfekte Quickie
Manchmal muss es eben schnell gehen, wenn die Lust aufeinander zu groß ist.

Zugegeben, eine nicht enden wollende Liebesnacht mit viel Emotionen und Zärtlichkeit ist eigentlich nicht zu toppen, aber ab und zu darf es im Liebesspiel auch etwas impulsiver werden. Eigentlich ist es ja das Vorspiel, das uns Appetit auf mehr machen soll, es gibt aber Momente, da ist gar nicht so viel Vorlaufzeit von Nöten, um die Hormone in Wallung zu bringen. Beim Quickie bedarf es keiner langatmigen Liebesschwüre. Hier sollte nicht um den heißen Brei herumgeredet werden. Meist reicht schon ein tiefer Blick in die Augen des Partners und beide wissen, was zu tun ist.

In diversen Filmausschnitten ist es meist das Auto oder der Küchentisch der zum Schauplatz des schnellen Liebesspieles wird. Wir zeigen dir noch spannendere Alternativen um deine Lust spontan auszuleben, und verraten dir worauf du sonst noch achten solltest.
 

Die besten Stellungen für einen Quickie

Es gibt ein paar Stellungen die sich besonders gut für einen Quickie eignen. Dazu gehört der Doggy Style, Sex im Stehen oder im Sitzen.

Beim Doggy Style penetriert er sie von hinten, während sie auf allen vieren vor ihm hockt. Dabei bestimmt er das Tempo und kann besonders tief in sie vordringen.

Sex im Stehen klingt im ersten Augenblick eher nach sportlicher Höchstleitung. Mit ein wenig Übung ist das aber durchaus machbar. Sind beide Partner einander zugewandt, hebt sie ein Bein über seine Hüfte und schon kann er sie im Stehen beglücken. Noch einfacher ist die Variante von hinten, indem sie sich vorbeugt, sich abstützt und er von hinten in sie eindringen kann. Diese Stellung eignet sich hervorragend für diverse Outdoor-Aktivitäten.

Bleibt noch der Sex im Sitzen, wobei hier sie die Führung übernimmt. Das Prozedere dabei ist denkbar einfach. Er nimmt eine sitzende oder hockende Position ein und sie setzt sich frontal oder auch rücklings auf ihn drauf. Dabei übernimmt sie das Tempo und er kann genießen. Dies Position kann fast überall angewendet werden, ist aber besonders für das schnelle Liebesspiel im Auto beliebt.
 
Quickie Stellungen & Orte

 

An diesen Orten wird der Quickie hot

Nun kommen wir zum wichtigsten Teil, dem Ort des Geschehens. Eigentlich bräuchten wir dir die ultimativen Orte für den Sex zwischendurch nicht zu nennen, denn der Quickie zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er spontan passiert und eben nicht geplant. Solltest du aber dennoch die Absicht haben, deinen Liebsten an einem ganz besonderen Ort zu verführen, kommen hier unsere Top 5:

 

1. Sex im Schwimmbad:

Egal ob an einem warmen Sommertag im Freibad oder im Winter in einem Thermalbad, ein Schäferstündchen im Wasser wird euer Liebesleben beflügeln.

 

2. Sex auf dem Balkon:

Er verwöhnt dich von hinten während du, auf das Balkongeländer gelehnt, glückselig den Sternenhimmel bewunderst. Klingt ja fast wieder romantisch, oder?
 

3. Sex in der Sauna:

Die hohen Temperaturen und nackten Tatsachen werden euch schnell in Rage bringen.
 

4. Sex am Arbeitsplatz:

Für viele eine geheime Fantasie: Der kurzweilige Spaß am Kopierer oder Schreibtisch. Solange man sich nicht von Kollegen oder gar vom Chef erwischen lässt, ist das mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis.
 

5. Sex am Parkplatz:

Der Kick dabei: Ihr könntet von anderen gesehen werden. Wenn du eine leicht exhibitionistische Ader hast, wird dich die schnelle Nummer am Parkplatz richtig auf Touren bringen.

 

Foto: Casarsa, miljko/iStock.com

Willensstärke entwickeln: Warum Disziplin allein nicht reicht

Frau steht triumphierend auf Felsen - Willensstärke entwickeln

Willensstärke klingt oft nach Zähne zusammenbeißen: durchhalten, funktionieren, nicht nachgeben. Doch wer seine Ziele wirklich erreichen will, braucht nicht nur mehr Disziplin. Sie braucht vor allem bessere Strukturen, klare Gründe und ein Umfeld, das sie nicht jeden Tag gegen sich selbst arbeiten lässt.

Ob du regelmäßiger Sport machen, Geld sparen, ein Business-Projekt starten, weniger scrollen oder endlich eine lang aufgeschobene Aufgabe angehen willst: Willensstärke hilft. Aber sie ist kein unendlicher Akku. Wenn du dich permanent zwingen musst, wird jedes Ziel irgendwann schwerer als nötig.

Die gute Nachricht: Willensstärke lässt sich trainieren. Noch wichtiger ist aber, dass du sie entlasten kannst. Je klarer dein Ziel, je kleiner der nächste Schritt und je besser dein Alltag darauf vorbereitet ist, desto weniger musst du dich auf pure Selbstkontrolle verlassen.

AJOURE´ Klartext

Wenn du dich ständig überwinden musst, ist nicht automatisch deine Willenskraft zu schwach. Oft ist dein Ziel zu unklar, dein nächster Schritt zu groß oder dein Alltag voller Reibung.

Was Willensstärke wirklich bedeutet

Willensstärke ist die Fähigkeit, an etwas dranzubleiben, obwohl der kurzfristig bequemere Weg lockt. Sie zeigt sich, wenn du heute etwas tust, das deinem zukünftigen Ich hilft: eine Überweisung aufs Sparkonto, eine Bewerbung, ein Workout, ein ehrliches Gespräch, eine Stunde konzentriertes Arbeiten.

Das Problem: Der kurzfristige Vorteil fühlt sich meistens stärker an als der langfristige Nutzen. Sofa statt Sport. Online-Shopping statt Sparziel. Aufschieben statt Klarheit. Genau hier kommt Willensstärke ins Spiel. Sie hilft dir, nicht jeder spontanen Stimmung das Steuer zu überlassen.

Trotzdem ist es wenig hilfreich, dich dafür zu verurteilen, wenn du nicht immer diszipliniert bist. Menschen funktionieren nicht wie Maschinen. Energie, Schlaf, Stress, Hormone, Umfeld und emotionale Belastung beeinflussen, wie leicht oder schwer dir Selbstkontrolle fällt. Deshalb ist die beste Strategie nicht: härter zu dir sein. Sondern: klüger planen.

1. Setze Ziele, die wirklich deine sind

Viele Ziele scheitern nicht an mangelnder Disziplin, sondern daran, dass sie nicht wirklich zu dir passen. “Ich sollte mehr Sport machen”, “ich müsste endlich sparen”, “ich muss sichtbarer werden” klingt vernünftig, bleibt aber oft kraftlos, wenn dahinter kein echtes Warum steht.

Frage dich deshalb zuerst: Will ich dieses Ziel wirklich oder will ich nur das Bild davon? Möchte ich finanziell unabhängiger werden, weil mir Sicherheit wichtig ist? Will ich mich selbstständig machen, weil ich mehr gestalten möchte? Oder verfolge ich gerade ein Ziel, das vor allem von außen gut aussieht?

Willensstärke wird stärker, wenn dein Ziel emotional Sinn ergibt. Nicht dramatisch, nicht perfekt, aber ehrlich.

2. Mach aus deinem Ziel einen konkreten nächsten Schritt

Große Ziele motivieren am Anfang, können aber schnell überfordern. “Ich will mein Leben ändern” ist zu groß. “Ich prüfe heute 20 Minuten meine Fixkosten” ist machbar. “Ich will ein eigenes Business” ist groß. “Ich schreibe am Freitag meine erste Angebotsidee auf” ist konkret.

Wenn du Willensstärke entwickeln willst, brauchst du weniger vage Vorsätze und mehr klare Handlungen:

  • nicht “gesünder leben”, sondern “dreimal pro Woche 20 Minuten spazieren gehen”
  • nicht “mehr sparen”, sondern “jeden Monatsanfang 100 Euro automatisch zurücklegen”
  • nicht “produktiver werden”, sondern “morgens zuerst 45 Minuten an einer wichtigen Aufgabe arbeiten”
  • nicht “endlich starten”, sondern “heute eine Entscheidung treffen, die ich seit Wochen verschiebe”

Je kleiner und konkreter der nächste Schritt ist, desto weniger Raum bleibt für Verhandeln, Aufschieben und inneres Drama.

3. Baue Routinen, die dich nicht jeden Tag neu Kraft kosten

Willensstärke fühlt sich oft deshalb so anstrengend an, weil wir jeden Tag dieselben Entscheidungen neu treffen. Gehe ich heute laufen? Koche ich oder bestelle ich? Spare ich oder kaufe ich? Arbeite ich an meinem Projekt oder mache ich “nur kurz” etwas anderes?

Routinen reduzieren diese ständigen Mikro-Verhandlungen. Sie machen gutes Verhalten leichter, weil du weniger entscheiden musst. Das kann sehr schlicht sein: Sportsachen am Vorabend bereitlegen, feste Finanztermine im Kalender blocken, Sparraten automatisieren, das Handy während Fokuszeiten in einen anderen Raum legen.

Wenn dein Ziel finanzielle Sicherheit ist, kann der Notgroschen-Rechner ein guter Anfang sein. Er macht aus einem diffusen “Ich müsste mal sparen” eine konkrete Zahl. Und konkrete Zahlen sind oft deutlich motivierender als ein schlechtes Gewissen.

4. Führe deine Willensstärke nicht unnötig in Versuchung

Der alte Artikel sprach vom inneren Schweinehund. Das Bild ist nicht ganz falsch, aber es greift zu kurz. Oft ist nicht dein Charakter das Problem, sondern dein Umfeld.

Wenn ständig Snacks sichtbar herumliegen, ist gesünder essen schwerer. Wenn dein Handy neben dir liegt, ist konzentriertes Arbeiten schwerer. Wenn du Shopping-Newsletter bekommst, während du sparen willst, machst du dir das Leben unnötig anstrengend. Willensstärke bedeutet auch, Versuchungen nicht heroisch auszuhalten, sondern sie klug zu reduzieren.

Das ist kein Tricksen. Das ist Selbstführung.

Mini-Check

Wenn ein Ziel gerade nicht klappt, frage dich nicht nur: “Warum bin ich so undiszipliniert?” Frage besser:

  • Was macht den nächsten Schritt gerade unnötig schwer?
  • Welche Versuchung kann ich aus meinem Alltag entfernen?
  • Welche Entscheidung kann ich automatisieren?
  • Welche kleine Handlung wäre heute realistisch?

5. Belohne Fortschritt, nicht nur perfekte Ergebnisse

Belohnungen sind kein Kinderkram. Sie können helfen, Verhalten zu stabilisieren. Wichtig ist nur, dass die Belohnung zum Ziel passt und dich nicht wieder sabotiert.

Wenn du ein Sparziel erreichst, muss die Belohnung nicht direkt ein teurer Kauf sein. Vielleicht ist es ein schöner Nachmittag, ein gutes Essen, ein freier Abend ohne schlechtes Gewissen oder etwas Kleines, das du bewusst genießt. Wenn du ein Business-Projekt vorangebracht hast, belohne nicht nur den großen Launch, sondern auch die Etappen: Konzept fertig, erste Seite erstellt, erstes Angebot verschickt.

Mehr dazu findest du auch in unserem Artikel, warum du dich häufiger selbst belohnen solltest. Der entscheidende Punkt: Fortschritt darf sichtbar werden. Sonst fühlt sich jedes Ziel nur nach Verzicht an.

6. Plane Rückfälle ein, statt sie als Scheitern zu deuten

Niemand bleibt immer konsequent. Du wirst Pläne verschieben, alte Muster wiederholen, müde sein, aus dem Rhythmus fallen. Das ist nicht das Ende deiner Willensstärke. Es ist der Moment, in dem dein System zeigen muss, ob es tragfähig ist.

Hilfreich ist eine einfache Wenn-dann-Regel:

  • Wenn ich eine Woche aussetze, starte ich mit der kleinsten Version wieder.
  • Wenn ich mein Sparziel einen Monat nicht schaffe, prüfe ich meine Ausgaben statt alles abzubrechen.
  • Wenn ich eine Aufgabe aufschiebe, plane ich nicht “irgendwann”, sondern direkt einen neuen Termin.

Rückfälle werden gefährlich, wenn du daraus eine Geschichte über dich machst: “Ich ziehe sowieso nichts durch.” Genau diese Geschichte solltest du unterbrechen. Wenn schlechte Gewohnheiten dabei eine Rolle spielen, passt unser Artikel über schlechte Gewohnheiten sehr gut als nächster Schritt.

7. Verbinde Willensstärke mit deiner Identität

Langfristige Veränderung wird leichter, wenn du nicht nur eine Aufgabe erledigst, sondern ein neues Selbstbild entwickelst. Statt “Ich muss sparen” kann die Haltung entstehen: “Ich bin eine Frau, die ihre finanzielle Zukunft ernst nimmt.” Statt “Ich muss mich überwinden” eher: “Ich bin jemand, der Versprechen an sich selbst nicht ständig nach hinten schiebt.”

Das klingt klein, verändert aber viel. Denn Verhalten folgt oft dem Bild, das wir von uns selbst haben. Wenn du dich innerlich weiterhin als chaotisch, undiszipliniert oder unfähig siehst, wird jeder neue Plan gegen dieses Selbstbild arbeiten. Wenn du beginnst, dich als handlungsfähig zu erleben, entsteht eine andere Energie.

Das ist kein positives Denken auf Knopfdruck. Es ist Übung. Schritt für Schritt. Entscheidung für Entscheidung.

Umsetzung statt Vorsatz

Willenskraft schwankt. Ein guter Plan trägt dich trotzdem.

Der AJOURE´ 90-Tage-Veränderungsplan hilft dir, dein Ziel mit deiner echten Zeit und Energie zu planen. Du arbeitest mit kleinen Wochenschritten, Mindestzielen für schwierige Phasen und regelmäßigen Reviews, statt jeden Tag neu auf Motivation zu hoffen.

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Willensstärke im Business und bei Finanzen

Gerade bei Geld, Karriere und Selbstständigkeit wird Willensstärke oft unterschätzt. Nicht, weil du dich ständig quälen sollst, sondern weil viele wichtige Entscheidungen keinen sofortigen Applaus bringen. Ein Finanzplan fühlt sich vielleicht weniger aufregend an als eine neue Idee. Ein Angebot sauber zu kalkulieren ist anstrengender als “erstmal irgendwie loslegen”. Und Geld zurückzulegen macht im Moment weniger Spaß als es auszugeben.

Aber genau diese kleinen, wiederholten Entscheidungen bauen Stabilität auf. Wenn du beruflich oder finanziell mehr gestalten willst, brauchst du nicht nur Motivation, sondern verlässliche Abläufe. Im Bereich Business für Frauen findest du dazu weitere Impulse rund um Selbstständigkeit, Preise, Sichtbarkeit und Planung. Und im Bereich Finanzen für Frauen geht es darum, Geldthemen klarer, ruhiger und selbstbestimmter anzugehen.

Buchtipp: Willensstärke – Energien freisetzen und Ziele erreichen

Wenn du dich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen möchtest, kann ein kompaktes Handbuch hilfreich sein, das du immer wieder zur Hand nimmst, wenn Motivation und Selbstdisziplin nachlassen. Wichtig ist nur: Kein Buch ersetzt dein eigenes System. Nutze es als Impuls, nicht als Ausrede, noch länger nur zu lesen statt zu handeln.

Zum Mitnehmen

Willensstärke entsteht nicht dadurch, dass du dich härter behandelst. Sie wächst, wenn du klare Ziele setzt, kleine Schritte planst, Rückfälle einkalkulierst und deinen Alltag so gestaltest, dass gute Entscheidungen leichter werden.

Quellen und weiterführende Informationen

Fotos: Olga_Danylenko/iStock.com; Amazon

Primetime für dein Make-up: Was dein Primer alles kann

Primer sorgt für ein langes Make-up Vergnügen.
Der Primer sorgt für ein langes Make-up Vergnügen.

Wer kennt es nicht: Das Make-up, das direkt nach dem Auftragen geradezu perfekt aussah, hat sich beim Blick in den Spiegel wenige Stunden später nahezu verabschiedet. Durch Schweiß und die Fettproduktion der Haut lösen sich Foundation, Puder und Co. allmählich auf und gerötete, fettende Hautstellen werden wieder sichtbar.

Hier wirkt ein Primer als wahres Wundermittel, das seit langem von Star-Visagisten angewendet wird und mittlerweile im erschwinglichen Preissegment zu erhalten ist. Meist in Form eines farblosen Gels bildet er die ideale Basis für eine langanhaltende Foundation.
 

Welche Vorteile hat ein Primer?

Indem er die Haut durch winzige Silikone und mineralhaltige Puder glättet und kleine Fältchen, grobporige Hautstellen oder Narben kaschiert, verlängert der Primer die Haltbarkeit des nachfolgend aufgetragenen Make-ups. Die Gesichtshaut erscheint ebenmäßiger und lichtreflektierende Pigmente bringen deinen Teint zum Strahlen. Gleichzeitig enthalten viele Primer pflegende Wirkstoffe wie Vitamin E und Hyaluronsäure und befeuchten die Haut.
 

Welche Unterschiede gibt es?

Primer gibt es für verschiedene Gesichtspartien, etwa Eyeprimer für die Augenpartie. Dieser verhindert, dass Lidschatten sich in kleinen Augenfältchen ablagert. Auch spezieller Primer für die Lippen sorgt für einen längeren Halt des Lippenstiftes und gleicht kleine Lippenfältchen aus. Zum anderen gibt es neue Primer, die nicht mehr nur eine Glättung der Haut bewirken, sondern auch einen Farbausgleich des Hauttons durch spezielle Farbpigmente ermöglichen. So gleicht Grün gerötete Haut aus, während Gelb den Teint aufhellt und Rosa für ein lebendiges Strahlen der Haut sorgt. Auch ist die Make-up Basis für gezielte Hauttypen, wie etwa fettige oder Mischhaut, erhältlich.
 

Wie wendet man den Primer richtig an?

Generell wird der Primer nach der Tagespflege und vor dem Make-up aufgetragen. Nach der Anwendung der Tagescreme solltest du einige Minuten warten, bis sie komplett eingezogen ist. Anschließend verteilst du etwas Primer in erbsengroßer Portion auf deinem Gesicht und massierst ihn sanft in die Haut ein. Möglich ist auch, die Grundierung nur in der T-Zone aufzutragen, die zu fettiger Haut neigt, also auf Stirn, Nase und Kinn. Du kannst den Primer mit den Fingern, einem kleinen Schwamm oder Pinsel auftragen. Vor dem Auftragen der Foundation heißt es wiederum warten, damit sie sich nicht mit dem Primer vermischt und er seine volle Wirkung entfalten kann. Im Anschluss kannst du wie gewohnt deine Foundation auftragen.

Beim abendlichen Reinigen des Gesichts solltest du beachten, dass die im Primer enthaltenen Silikone meist wasserfest sind und ein entsprechendes Reinigungsprodukt verwenden.

Ist ein Primer schlecht für die Haut?

Ein Primer bildet in der klassischen Anwendung die Grundlage für eine Make-up-Anwendung, indem er feine Linien und Poren auffüllt und die nachfolgende Foundation länger hält. Wenn er gelegentlich pur aufgetragen wird, kann er ein besonders natürliches und glattes Hautbild erzeugen. Diese glättende Wirkung ist hauptsächlich auf die enthaltenen Silikone zurückzuführen. Silikone sind eine häufige Zutat in Kosmetika, die sowohl dazu verwendet werden, das Haar glänzender zu machen, als auch kleine Falten im Gesicht optisch aufzufüllen. Der Nachteil dieses „Fugenfüller“-Effekts besteht darin, dass zu viele Silikone in einem Primer die Poren verstopfen und den natürlichen Schweißfluss beeinträchtigen können, insbesondere bei Menschen mit empfindlicher Haut oder Akne-Neigung.

Wenn du feststellst, dass deine Haut unter dem verwendeten Primer leidet, solltest du alternativ mal einen wasserbasierten Primer ausprobieren. Zwar können auch in wasserbasierten Primern hautglättende Silikone enthalten sein, die man als Nicht-Beautyprofi an Endungen wie -cone, -methicone, -silo oder -siloxan erkennt. Allerdings sind sie in diesen Produkten in viel geringeren Mengen enthalten und stehen daher in der Regel am Ende der Liste der Inhaltsstoffe. Ein Primer auf Wasserbasis, der leicht zu identifizieren ist, da er den Begriff „Aqua“ am Anfang der Zutatenliste enthält, hat hingegen den Vorteil einer dünnflüssigeren und seidigeren Konsistenz, die sich leichter auftragen lässt.

Hier kommen unsere Favorites:

 

Fotos: Gromovataya, Seprimoris/iStock.com; Douglas

Quelle: Springer Lexikon Kosmetik und Körperpflege. Springer Verlag, Heidelberg 2001, ISBN 978-3-662-09986-5

Intuition verstehen: Wann du deiner inneren Stimme vertrauen kannst

Frau steht an einer Weggabelung - Intuition verstehen
Bei Entscheidungen auf deine innere Stimme zu hören ist erlernbar.

Intuition ist dieses leise Wissen, das manchmal schneller da ist als jeder Gedanke. Du betrittst einen Raum und spürst: Hier stimmt etwas nicht. Du führst ein Gespräch und merkst, dass zwischen den Worten mehr liegt als gesagt wird. Oder du stehst vor einer Entscheidung und hast längst ein Gefühl, obwohl dein Kopf noch Pro- und Contra-Listen schreibt.

Früher wurde Intuition oft entweder romantisiert oder belächelt: als sechster Sinn, Bauchgefühl, Herzensstimme oder eben als etwas Irrationales, dem man besser nicht traut. Heute lohnt sich ein differenzierterer Blick. Intuition kann ein wertvoller innerer Kompass sein. Sie ist aber kein magischer Beweis und auch keine Abkürzung, die den Verstand überflüssig macht.

Gerade für Frauen, die beruflich, finanziell oder persönlich neue Entscheidungen treffen wollen, ist diese Unterscheidung wichtig. Denn nicht jedes starke Gefühl ist automatisch Intuition. Manchmal spricht Erfahrung. Manchmal spricht Angst. Manchmal meldet sich ein alter Glaubenssatz, der dich klein halten will. Und manchmal sagt dein Körper tatsächlich früher die Wahrheit, als dein Kopf sie formulieren kann.

Was Intuition eigentlich ist

Intuition ist vereinfacht gesagt eine Form schneller Einschätzung. Dein Gehirn verarbeitet permanent Informationen, Muster, Stimmungen, Erfahrungen und kleine Signale aus deiner Umgebung. Vieles davon passiert, bevor du es bewusst benennen kannst. Das Ergebnis fühlt sich dann wie ein spontanes Wissen an: ein inneres Ja, ein klares Nein, ein Impuls, ein Zögern.

Das bedeutet nicht, dass Intuition immer recht hat. Aber sie kommt nicht aus dem Nichts. Besonders in Bereichen, in denen du bereits Erfahrung gesammelt hast, kann sie sehr wertvoll sein. Eine erfahrene Unternehmerin erkennt oft schneller, ob ein Angebot seriös ist. Eine Frau, die schon viele Bewerbungsgespräche geführt hat, spürt häufig früh, ob ein Unternehmen wirklich zu ihr passt. Und wer sich intensiv mit den eigenen Mustern beschäftigt, merkt schneller, wann eine Entscheidung aus Freiheit kommt und wann aus Anpassung.

AJOURE´ Impuls

Intuition ist kein Ersatz für Fakten. Sie ist ein Hinweis darauf, wo du genauer hinschauen solltest. Gute Entscheidungen entstehen oft nicht aus Bauch oder Kopf allein, sondern aus beidem.

Warum Bauchgefühl und Verstand zusammengehören

Der alte Gegensatz „Kopf oder Bauch“ führt schnell in die Irre. Natürlich kann dein Verstand dich blockieren, wenn er jedes mögliche Risiko überanalysiert. Aber genauso kann ein Bauchgefühl dich täuschen, wenn es eigentlich aus Angst, Stress oder Wunschdenken entsteht.

Hilfreicher ist diese Frage: Was will mir dieses Gefühl zeigen, und welche Fakten brauche ich noch, um verantwortlich zu entscheiden?

Wenn du zum Beispiel überlegst, deinen Job zu wechseln, kann deine Intuition dir signalisieren: Ich bin hier nicht mehr am richtigen Ort. Trotzdem lohnt es sich, nüchtern zu prüfen, welche finanziellen Spielräume du hast, welche Alternativen realistisch sind und welcher nächste Schritt dich wirklich weiterbringt. Genauso bei Business-Entscheidungen: Ein gutes Gefühl für eine Idee ist wertvoll. Aber Preise, Nachfrage, Aufwand und Positionierung musst du trotzdem sauber durchdenken.

Genau an dieser Stelle wird Intuition strategisch interessant. Sie ist nicht das Gegenteil von Klarheit. Sie kann der Anfang von Klarheit sein.

Woran du echte Intuition erkennst

Intuition fühlt sich bei jeder Frau etwas anders an. Manche spüren sie im Bauch, andere als körperliche Ruhe, als inneres Ziehen, als klare Abneigung oder als plötzliche Gewissheit. Trotzdem gibt es ein paar typische Hinweise, die dir helfen können, Intuition besser von Angst oder impulsiver Reaktion zu unterscheiden.

  • Sie ist oft ruhig. Echte Intuition muss nicht schreien. Sie ist eher klar als panisch.
  • Sie bleibt bestehen. Wenn du geschlafen, gegessen und Abstand gewonnen hast, ist der Impuls häufig immer noch da.
  • Sie wirkt körperlich eindeutig. Du spürst eher Weite, Enge, Widerstand oder Erleichterung als ein Gedankenkarussell.
  • Sie ist konkret. Nicht „alles wird schlimm“, sondern eher „dieser Schritt passt gerade nicht“ oder „frage hier noch einmal genauer nach“.
  • Sie hält dich nicht automatisch klein. Intuition kann warnen, aber sie klingt anders als der innere Kritiker, der dir pauschal sagt, dass du nicht gut genug bist.

Wenn du merkst, dass hinter einem Gefühl vor allem Selbstzweifel stecken, lohnt sich ein Blick auf deine inneren Überzeugungen. In unserem Artikel über Glaubenssätze geht es genau darum, wie alte innere Sätze Entscheidungen beeinflussen können.

Wann du deiner Intuition nicht sofort folgen solltest

So wertvoll Intuition sein kann: Es gibt Situationen, in denen du besonders vorsichtig sein solltest. Vor allem dann, wenn dein Nervensystem ohnehin im Alarmmodus ist.

Stress, Schlafmangel, emotionale Überforderung, finanzieller Druck oder alte Verletzungen können sich sehr überzeugend anfühlen. Dann wird aus einem inneren Signal schnell ein Fluchtimpuls. Du willst sofort kündigen, sofort zusagen, sofort abbrechen, sofort kaufen, sofort alles ändern. Das kann richtig sein, muss es aber nicht.

Ein guter Zwischenweg: Nimm dein Bauchgefühl ernst, aber gib ihm einen Prüfrahmen. Schreibe auf, was du spürst. Formuliere, welche Entscheidung im Raum steht. Prüfe dann drei Dinge:

  1. Welche konkreten Fakten sprechen dafür?
  2. Welche konkreten Fakten sprechen dagegen?
  3. Was würde ich entscheiden, wenn ich weder aus Angst noch aus Druck handeln müsste?

Gerade bei Geld, Karriere und Business darf Intuition ein wichtiger Kompass sein, aber sie sollte nicht allein am Steuer sitzen. Wenn du langfristig unabhängiger werden willst, brauchst du beides: innere Klarheit und äußere Struktur. Dazu passt auch unser Artikel darüber, warum finanzielle Unabhängigkeit im Kopf beginnt.

So trainierst du deine innere Stimme

Intuition wird klarer, wenn du lernst, dich selbst genauer wahrzunehmen. Das klingt simpel, ist im Alltag aber gar nicht so leicht. Viele Menschen sind so sehr im Reagieren, Funktionieren und Scrollen, dass sie kaum noch merken, was sie wirklich denken, fühlen oder brauchen.

Diese Übungen helfen dir, deine innere Stimme wieder besser zu hören:

1. Führe ein Entscheidungsjournal

Schreibe bei wichtigen Entscheidungen kurz auf: Was sagt mein Kopf? Was sagt mein Bauch? Was sagt mein Körper? Und was ist später tatsächlich passiert? Mit der Zeit erkennst du Muster. Du siehst, wann deine Intuition zuverlässig war und wann eher Angst oder Wunschdenken am Werk war.

2. Mache den Körpercheck

Stell dir Option A vor und beobachte deinen Körper. Wird dein Atem enger oder freier? Ziehst du die Schultern hoch? Entsteht Druck, Ruhe, Energie oder Widerstand? Wiederhole dasselbe mit Option B. Das ist kein Orakel, aber ein hilfreicher Hinweis.

3. Reduziere den Lärm

Intuition braucht nicht zwingend Stille, aber sie wird von Dauerrauschen überdeckt. Wenn du ständig Meinungen, Trends und Erwartungen konsumierst, hörst du irgendwann mehr von außen als von innen. Kleine Pausen, Spaziergänge, Schreiben, Meditation oder Sport können helfen, wieder bei dir anzukommen.

4. Frage: Gehört dieses Gefühl wirklich mir?

Manchmal übernehmen wir unbewusst die Erwartungen anderer. Familie, Partner, Kolleginnen, Social Media, gesellschaftliche Bilder von Erfolg – all das kann sich wie eine eigene Stimme anfühlen. Frage dich deshalb: Würde ich das auch wollen, wenn niemand es sehen, bewerten oder kommentieren würde?

5. Übe an kleinen Entscheidungen

Du musst nicht mit den großen Lebensfragen anfangen. Beobachte deine Intuition bei kleinen Dingen: Welche Verabredung tut dir gut? Welches Projekt zieht dich wirklich? Welche Anfrage fühlt sich stimmig an, welche nur nach Pflicht? Je besser du kleine Signale erkennst, desto klarer wirst du bei großen Entscheidungen.

Intuitions-Check

Bevor du einer inneren Stimme folgst, frage dich:

  • Bin ich gerade ruhig genug, um klar zu spüren?
  • Spricht hier Erfahrung oder eher Angst?
  • Welche Fakten brauche ich noch?
  • Würde ich diese Entscheidung auch treffen, wenn ich niemandem etwas beweisen müsste?

Intuition im Job, bei Geld und im Business

Intuition wird oft sehr privat gedacht: Beziehungen, Lebensentscheidungen, persönliche Entwicklung. Dabei spielt sie auch beruflich eine große Rolle. Sie hilft dir zu merken, ob ein Job dich dauerhaft stärkt oder auslaugt. Ob ein Kunde zu dir passt. Ob ein Angebot seriös wirkt. Ob eine Entscheidung zwar vernünftig klingt, aber eigentlich an deinen Werten vorbeigeht.

Besonders spannend wird es, wenn du deinen beruflichen Weg neu sortierst. Vielleicht willst du sichtbarer werden, mehr verdienen, dich selbstständiger aufstellen oder endlich eine Idee ernst nehmen, die schon lange in dir arbeitet. Dann ist Intuition kein romantisches Extra, sondern ein Teil deiner strategischen Klarheit.

Wenn du dich genau an diesem Punkt wiedererkennst, lohnt sich unser Bereich Mindset für Frauen. Dort sammeln wir Artikel, die dir helfen, dich innerlich klarer zu sortieren. Und wenn aus dieser inneren Klarheit ein konkreter nächster Schritt werden soll, findest du im Bereich Business für Frauen praktische Impulse für berufliche Entwicklung, Sichtbarkeit und Selbstständigkeit.

Intuition ist keine Ausrede, sondern Verantwortung

„Ich habe einfach so ein Gefühl“ kann ein Anfang sein. Es sollte aber nicht der ganze Entscheidungsprozess bleiben. Wer Intuition ernst nimmt, muss auch bereit sein, sie zu überprüfen. Nicht, um sie kleinzureden, sondern um sie besser zu verstehen.

Manchmal zeigt dir deine innere Stimme, dass du längst weißt, was du nicht mehr willst. Manchmal zeigt sie dir, dass du mutiger sein darfst. Manchmal zeigt sie dir aber auch nur, dass eine alte Angst getriggert wurde. Der Unterschied entsteht durch Ehrlichkeit.

Genau darin liegt die eigentliche Kraft der Intuition: Sie bringt dich näher an dich selbst. Nicht, damit du impulsiver wirst, sondern damit deine Entscheidungen stimmiger werden.

Quellen und weiterführende Informationen

Fotos: olaser, Panptys/iStock.com

Die schönsten Arten, einen Lidstrich zu ziehen

Unsere Tipps für einen perfekten Lidstrich zu jedem Anlass.
Unsere Tipps für einen perfekten Lidstrich zu jedem Anlass.

So gelingt der perfekte Lidstrich

Der Lidstrich gilt als Rückgrat jedes Augen Make-Ups: Er intensiviert den Blick, hebt die Augenpartie hervor und lässt unser Gesicht noch ausdrucksvoller erscheinen. „Den“ Lidstrich gibt es dabei nicht: Es existieren viele verschiedene Spielarten, die je nach Anlass und Stimmung gewählt werden können. Dabei muss unterschieden werden zwischen dem „klassischen“ Lidstrich, der nur am Oberlid gesetzt wird, und dem unteren Lidstrich, der unter dem unteren Wimpernkranz gezogen wird.

Der Kajalstrich hingegen wird direkt am unteren Innenlid, auf der sogenannten „Wasserlinie“, gezogen. Der Kajalstrich ist kein Muss, kann einen Lidstrich aber hervorragend ergänzen.
 

Die Grundtechnik

Ein sauber gezogener Lidstrich erfordert etwas Übung. Besonders zu Beginn sollte daher sitzend am Tisch gearbeitet werden, ein Spiegel auf Augenhöhe ist dabei von Vorteil. Anfängerinnen fällt es oft einfacher, an der Mitte des Lids anzusetzen und von dort nach außen bzw. innen zu arbeiten. Korrekturen können schnell und einfach mit einem angefeuchteten Wattestäbchen vorgenommen werden.
 

Die Wahl der passenden Farbe

Zweifelsohne ist Schwarz immer noch die Farbe der Wahl für den klassischen Lidstriche. Aber auch hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Wünscht man einen dezenteren Auftritt, so kann der Lidstrich auch in grau oder braun gezogen werden. Etwas Wagemutigere greifen auch im Alltag zu blau oder grün. Flippigen Trendfarben sind vor allem im Sommer beliebt: Gelb, türkis, orange oder pink eignen sich gleichermaßen für Strand und Cocktailbar.
 

Die beliebtesten Techniken: Klassisch, elegant, kaschierend und doppelt

Für welche Variante des Lidstrichs man sich schlussendlich entscheidet, ist von der jeweiligen Situation und den persönlichen Vorlieben abhängig. Anfängerinnen sollten zuerst den klassischen Lidstrich ausprobieren, ehe sie sich an die auffälligeren Versionen wagen. Die vier beliebtesten Varianten des Lidstrich werden nachfolgend näher vorgestellt.
 

1. – Klassisch für den Tag

Tagsüber ist ein dünner Lidstrich, der genau am äußeren Augenwinkel endet, immer passend. Hierfür einfach mit einem dünnen Eyelinerpinsel eine feine Linie ziehen, die knapp über dem Wimpernrand verläuft.
 

2. – Die elegante Version für Abends

Etwas betonter ist die Version für Abends: Ausgehend vom inneren Augenwinkel wird ein dünner Strich bis zur Mitte des Lides gezogen. Ab der Mitte wird die Linie breiter; am Ende des Lids lässt man den Lidstrich nach oben hin auslaufen. Eine noch auffälligere Variante ist der Schwalbenschwanz: Hier wird der Strich weit nach außen verlängert und stark nach oben gebogen.
 

3. – Einfaches Kaschieren dank Mandelaugen

Mandelaugen eignen sich besonders für (zu) große oder hervorstehende Augen, weil sie das Auge optisch verkleinern. Um Mandelaugen zu schminken wird der Lidstrich schmal im inneren Augenwinkel begonnen, auf Höhe der ersten Wimpern wird die Linie breiter und am Ende des Auges leicht nach oben gezogen.
 

4. – Der doppelte Lidstrich

Last but not least: Der doppelte Lidstrich. Hier wird sowohl am oberen als auch am unteren Augenlid gearbeitet. Ein etwas breiterer Strich oben und ein dünner Strich laufen beide am äußeren Rand aus. Wer möchte, kann beide Striche zusammenführen.

 

Lidstrich Arten
Foto: @hungvanngo on Instagram

 

Unsere Lieblings-Eyeliner für einen WOW-Effekt:

Eyeliner Lidstrich
 
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Fotos: Inga Ivanova/iStock; Douglas

Liebe deinen Körper – Zufrieden sein mit sich selbst

So lernst du deinen Körper lieben.
So lernst du deinen Körper lieben.

Bin ich schön?

Wer kennt es nicht? Man steht in der Umkleide von seinem Lieblingsladen, probiert die neuesten Modetrends an und bemerkt nur eins:

Die Pölsterchen an der Hüfte!

In unserem Alltag werden wir nahezu täglich mit Bildern konfrontiert, die uns an unserer Schönheit zweifeln lassen. Das Plakat an der Bushaltestelle, mit dem Model im Bikini, ein Werbespot im Fernsehen über die Frau mit dem tollen Zahnpastalächeln oder Fotos auf diversen Social Media Seiten.

Wenn du deshalb an dir und deinem Körper zweifelst, geben wir dir hier ein paar Tipps, wie du lernen kannst dich und deinen Körper wieder attraktiv zu finden. Es gibt zwei Tatsachen, die du dir von nun an immer ins Gedächtnis rufen solltest, wenn du dich nicht schön genug findest:
 

1. Nobody is perfect!

Es gibt fast keine Frau, die sich makellos schön findet. Selbst die hübschesten Frauen haben Stellen an ihrem Körper, die sie gerne ändern würden. Deshalb kaufen wir Make Up, Lippenstifte, Gesichtsmasken und denken über Brustvergrößerungen oder andere Schönheitsoperationen nach…
 

2. Wahre Schönheit kommt von innen!

Stell dir vor du bekommst ein Geschenk. Es ist mit einem wunderschönen Papier und einer aufwendigen Schleife verpackt. Als du es öffnest hältst du einen richtig tollen Flakon mit einem teuren Parfüm in der Hand. Du gibst ein paar Tröpfchen auf dein Handgelenk, riechst daran und denkst nur: “Ekelhaft!”
Eine schöne Verpackung reicht eben nicht aus, um anziehend zu wirken!
 

So bist du mit dir selbst zufrieden.

 
Mit diesen 4 Schritte lernst du, dich und deinen Körper zu lieben und wieder zufrieden mit dir selbst zu sein und wie du damit auch automatisch wieder attraktiver auf andere Menschen wirkst:
 

1. Überlege welche Dinge DU an dir schön findest. Deine Augen, deine vollen Lippen oder deine Haare. Diese Dinge solltest du von jetzt an richtig hervorheben, mit kleinen Hilfsmitteln, wie dezentes Make Up oder Accessoires. Diese kleinen Änderungen werden dich und vor allem dein Selbstbewusstsein wieder stärken.
 

2. Du hast Personen in der Familie, im Freundeskreis oder im Beruf, die an dir rumnörgeln und dir ständig vorhalten, dass du ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hast? Solche Aussagen tun sicher weh, aber es ist wichtig solche Situationen zu überspielen und sich nicht entmutigen zu lassen. Beim nächsten blöden Kommentar von der Kollegin über die Ringe an deiner Hüfte, einfach mal das Thema wechseln und ihr stattdessen ein Kompliment zu ihrem perfekt sitzenden Kleid machen. Und wer weiß, eventuell macht sie dir ja auch ein Kompliment.
 

3. DU bist das Wichtigste in deinem Leben, also gönne dir hin und wieder mal was. Wie wäre es mit einem Besuch bei der Maniküre? Oder einem Wellnesstag in einer Therme? Wenn du dir etwas Gutes tust, dich entspannst und hin und wieder abschalten kannst, merkst du, wie du immer mehr Energie gewinnst, damit du den nächsten Schritt meistern kannst.
 

4. Der letzte und wichtigste Punkt ist, die “Problemzonen” Schritt für Schritt in den Griff zu bekommen, damit du dich selbst wieder attraktiver findest. Natürlich gibt es optische Eigenschaften, wie zum Beispiel abstehende Ohren, die du selbst nicht ändern kannst. Hierfür gibt es aber kleine Tricks bei den Frisuren, um diesen Makel zu kaschieren. Und auch die überflüssigen Pfunde lassen sich in der Regel relativ einfach bekämpfen. Natürlich gibt es auch hier Kleidung, die einen schlanker wirken lässt, solange bis man den richtigen Weg für sich gefunden hat, damit die Kilos schmelzen.
 

Wichtig ist, dass du dich nicht auf dem Sofa unter einer Decke vergräbst, sondern deine Kräfte optimal zum Abnehmen nutzt. Fang mit leichten Aktivitäten an, geh spazieren, fahre Rad oder gehe schwimmen. Du wirst sehen, dass es dir von mal zu mal leichter fällt dich sportlich zu betätigen und du dich zudem wesentlich ausgeglichener fühlst.

Du brauchst auch nicht ganz auf deinen geliebten Käsekuchen verzichten. Wenn du dich bewusst und gesund mit frischem Obst und Gemüse ernährst, kannst du dir hin und wieder auch ein Stück Kuchen als Belohnung gönnen und es auch genießen!

Nach und nach wird sich mit jedem Kilo und jeder sinnvoll genutzten Zeit für dich und deinen Körper auch dein Selbstwertgefühl wieder steigern! Du wirst dich attraktiver finden und irgendwann sind deine “Problemzonen” keine Probleme mehr, sondern Kleinigkeiten, die dich interessanter machen.

Und wenn wir ehrlich sind: Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters!

 

Fotos: gpointstudio, XiXinXing/iStock.com

Mit negativen Menschen umgehen: So schützt du deine Energie ohne Härte

Frau hält Hand zur Abwehr hoch - Mit negativen Menschen umgehen
Diese Tipps helfen dir, deine eigene positive Einstellung zu bewahren.

Mit negativen Menschen umzugehen heißt nicht, alles wegzulächeln oder dich zur Dauer-Optimistin zu zwingen. Es heißt, deine Energie zu schützen, klar zu bleiben und zu unterscheiden: Was gehört zu mir und was darf beim anderen bleiben?

Es gibt Menschen, nach denen du dich schwerer fühlst als vorher. Sie nörgeln, lästern, dramatisieren, sehen in jeder Idee zuerst das Problem oder ziehen Gespräche immer wieder in eine negative Richtung. Manchmal kannst du Abstand nehmen. Manchmal nicht, weil es sich um Kolleginnen, Familienmitglieder, Kundinnen, Nachbarn oder Menschen aus deinem direkten Umfeld handelt.

Die Herausforderung ist dann nicht, diese Menschen sofort zu verändern. Das funktioniert selten. Die eigentliche Frage lautet: Wie bleibst du bei dir, ohne hart, kalt oder erschöpft zu werden?

AJOURE´ Impuls

Du bist nicht dafür verantwortlich, die Stimmung aller anderen zu retten. Aber du bist dafür verantwortlich, wie viel Raum du fremder Negativität in deinem eigenen Kopf gibst.

1. Erkenne, was genau dich belastet

„Negative Menschen“ ist ein weiter Begriff. Manche Menschen sind gerade in einer schweren Phase. Andere haben einen grundsätzlich pessimistischen Blick. Wieder andere nutzen Negativität, um Aufmerksamkeit, Kontrolle oder Bestätigung zu bekommen.

Bevor du reagierst, lohnt sich ein genauer Blick:

  • Nörgelt die Person über alles oder nur über bestimmte Themen?
  • Geht es um echte Sorgen oder um ständiges Kritisieren?
  • Fühlst du dich nach Gesprächen erschöpft, schuldig oder klein?
  • Wirst du in Lästereien hineingezogen?
  • Kann die Person auch zuhören oder geht es immer nur um ihren Frust?

Je klarer du benennst, was dich belastet, desto besser kannst du entscheiden, ob du Mitgefühl, Abstand, eine Grenze oder ein Gespräch brauchst.

2. Nimm nicht jede Stimmung persönlich

Das ist leichter gesagt als getan. Wenn jemand gereizt, abwertend oder ständig pessimistisch ist, fühlt es sich schnell an, als müsstest du etwas richtigstellen, besser machen oder dich rechtfertigen. Oft hat die Stimmung des anderen aber mehr mit dessen Stress, Prägung, Ängsten oder Gewohnheiten zu tun als mit dir.

Ein hilfreicher innerer Satz lautet: „Das gehört gerade nicht automatisch zu mir.“

Das bedeutet nicht, schlechtes Verhalten zu entschuldigen. Es bedeutet nur, dass du nicht jede negative Energie sofort in dein eigenes System ziehen musst. Du darfst wahrnehmen, ohne alles aufzunehmen.

3. Reagiere nicht als Spiegel

Negative Stimmung verführt dazu, selbst härter zu werden: genervter Ton, Gegenangriff, Rückzug, ironische Kommentare. Kurzfristig fühlt sich das manchmal gerecht an. Langfristig bist du dann aber Teil derselben Dynamik.

Wenn jemand schimpft, musst du nicht mitschimpfen. Wenn jemand lästert, musst du nicht mitmachen. Wenn jemand alles schlechtredet, musst du die Person nicht mit Gewalt überzeugen. Du kannst bewusst anders reagieren: ruhiger, kürzer, klarer.

Satzhelfer

„Ich verstehe, dass dich das nervt. Ich möchte gerade trotzdem lösungsorientiert bleiben.“

„Über die Person möchte ich nicht schlecht sprechen. Lass uns lieber schauen, was wir konkret tun können.“

„Ich merke, dass mir das Gespräch gerade nicht guttut. Ich brauche kurz Abstand.“

4. Setze Grenzen, ohne dich dafür zu rechtfertigen

Positiv bleiben heißt nicht, immer verfügbar zu sein. Wenn dich ein Mensch regelmäßig mit Frust, Drama oder Abwertung überlädt, darfst du Grenzen setzen. Gerade Frauen werden oft darauf trainiert, verständnisvoll, freundlich und emotional erreichbar zu bleiben. Das kann schnell teuer werden: für deine Energie, deine Konzentration und deine innere Ruhe.

Grenzen können ganz schlicht sein:

  • Gespräche zeitlich begrenzen
  • bestimmte Themen nicht mehr mittragen
  • bei Lästereien aussteigen
  • nicht sofort auf jede Nachricht reagieren
  • im Job sachlich auf Aufgaben und Absprachen zurückführen

Wenn dir Grenzen schwerfallen, passt dazu unser Artikel Nein sagen lernen: Wie du Grenzen setzt, ohne dich schuldig zu fühlen.

5. Verwechsle Mitgefühl nicht mit Selbstaufgabe

Manche Menschen sind negativ, weil sie wirklich belastet sind. Dann kann Zuhören wertvoll sein. Aber Mitgefühl bedeutet nicht, dass du dauerhaft als emotionaler Mülleimer funktionieren musst.

Du darfst sagen: „Ich höre dir gern kurz zu, aber ich merke, dass ich heute nicht die Kapazität für dieses Thema habe.“ Du darfst eine Freundin unterstützen und trotzdem deine Grenzen achten. Du darfst Verständnis haben und trotzdem nicht alles auffangen.

Das ist keine Härte. Es ist eine erwachsene Form von Fürsorge, auch dir selbst gegenüber.

6. Bleib bei Lösungen, wenn die Situation es erlaubt

Viele negative Gespräche drehen sich im Kreis: Was alles schlecht ist, wer schuld ist, warum sowieso nichts funktioniert. Wenn du aus dieser Schleife herauswillst, kannst du sanft Richtung Lösung lenken.

Zum Beispiel:

  • „Was wäre jetzt der nächste kleine Schritt?“
  • „Was liegt in deinem Einflussbereich?“
  • „Möchtest du gerade nur Dampf ablassen oder suchst du wirklich eine Lösung?“
  • „Was müsste passieren, damit es ein kleines bisschen besser wird?“

Diese Fragen verändern nicht jeden Menschen. Aber sie zeigen dir schnell, ob jemand wirklich weiterkommen will oder nur in der Negativität bleiben möchte.

7. Schütze deine Energie besonders im Job

Im beruflichen Umfeld können negative Menschen besonders anstrengend sein, weil du ihnen nicht immer ausweichen kannst. Eine Kollegin, die jede Idee schlechtredet. Ein Kunde, der nur Druck macht. Ein Teammitglied, das ständig lästert. Hier helfen klare Strukturen mehr als innere Appelle.

Halte Absprachen schriftlich fest, führe Gespräche auf konkrete Aufgaben zurück und vermeide endlose Grundsatzdiskussionen. Wenn es um wiederkehrende Konflikte geht, kann ein sachliches Gespräch sinnvoll sein. Mehr dazu findest du im Artikel Kollegen nerven? So bleibst du professionell, ohne dich zu verbiegen.

Und wenn du merkst, dass du in deinem Arbeitsumfeld dauerhaft gegen eine negative Kultur ankämpfst, ist das ein strategischer Hinweis. Dann geht es nicht nur um eine Person, sondern vielleicht um die Frage, ob dieser Ort noch zu deiner Entwicklung passt.

8. Pflege bewusst Gegengewicht

Wenn du viel mit negativen Menschen zu tun hast, brauchst du Gegengewicht. Nicht als künstliche Positivität, sondern als aktive Regulation: Menschen, die dir guttun. Inhalte, die dich nicht herunterziehen. Bewegung. Schlaf. Humor. Natur. Kreativität. Dinge, die dich wieder in deine eigene Energie bringen.

Gerade wenn du sensibel auf Stimmungen reagierst, solltest du nicht erst gegensteuern, wenn du komplett leer bist. Baue dir kleine Routinen, die dich stabilisieren. Dazu passen auch die Artikel Dankbarkeit lernen und Humor und Psyche.

9. Akzeptiere, dass manche Menschen nicht deine Aufgabe sind

Das ist vielleicht der schwierigste Punkt. Du kannst freundlich sein, ohne retten zu müssen. Du kannst zuhören, ohne dich verantwortlich zu machen. Du kannst eine gute Energie haben, ohne sie an Menschen zu verschenken, die nichts verändern wollen.

Manchmal ist die gesündeste Entscheidung nicht das perfekte Gespräch, sondern weniger Zugriff: weniger Zeit, weniger Tiefe, weniger Rechtfertigung, weniger inneres Mitgehen.

Zum Mitnehmen

Du musst negative Menschen nicht verurteilen, um dich vor ihrer Wirkung zu schützen. Manchmal ist die reifste Reaktion: freundlich bleiben, klar bleiben und innerlich nicht mitgehen.

Fazit: Positiv bleiben heißt nicht, alles positiv zu sehen

Mit negativen Menschen umzugehen bedeutet nicht, ihre Stimmung zu übernehmen oder sie mit guter Laune zu überreden. Es bedeutet, deine eigene Haltung zu schützen: durch Klarheit, Grenzen, bewusste Reaktionen und die Entscheidung, nicht jedes fremde Drama zu deinem zu machen.

Du darfst mitfühlend sein und trotzdem Abstand nehmen. Du darfst positiv bleiben und trotzdem ehrlich sagen, dass dir etwas nicht guttut. Genau darin liegt die Balance: weich im Herzen, klar in deinen Grenzen.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: tomazl/iStock.com

Sungazing – Die Kraft der Sonne nutzen

Warum die Sonne noch viel mehr kann, als Licht zu spenden.
Warum die Sonne noch viel mehr kann, als Licht zu spenden.

Wie wichtig die Sonne für das Leben auf unserem Planeten ist, weiß heute jeder. Die Sonne sorgt nicht nur für eine gebräunte Haut, sondern auch für die Photosynthese der Pflanzen. Ohne Sonnenstrahlen gäbe es auf Erden nur dunkle Nacht. Es gäbe weder Frühling noch Sommer. Menschen könnten nicht überleben.
 

Was ist Sungazing?

„Sungazing“ ist eine alte Yoga-Technik, mit der der Mensch angeblich Energie aufnehmen kann, indem er in die Sonne schaut. Doch Vorsicht: Wer direkt in die Sonne schaut, kann blind werden. Bevor du Experimente in dieser Richtung veranstaltest, solltest du diesen Artikel lesen. Im Zeitalter der Energiewende ist das Thema Energie für jeden interessant. Die chinesische Medizin oder Trendsportarten wie Tai Chi und Chi Gong befassen sich mit innerkörperlichen Energiebahnen. Die Vision, sich über die Augen Energie von der Sonne zu holen, erscheint nicht allzu utopisch.

Geübt wird diese Praxis wegen der Gefahr des Erblindens nur bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Zu diesen Zeiten ist die Erblindungsgefahr wegen verringerter UV-Strahlung niedrig. Ohne fachkundige Anleitung sollte trotzdem niemand sein Augenlicht gefährden.
 

Welche gesundheitlichen Vorteile bietet Sungazing?

Die Anhänger dieser Yoga-Praxis sagen, dass man mit Sungazing besser schlafen kann, eine Bewusstseinserweiterung oder Schmerzlinderung erlebt und mit mehr Energie ausgestattet wird. Angeblich verbessert sich die Sehkraft. Der hormonelle Haushalt soll gestärkt, die Zirbeldrüse positiv beeinflusst werden. Tatsächlich ist sie die Instanz, die über das Hormon Melatonin deinen Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert. Ist die Zirbeldrüse durch Umweltgifte oder andere Einflüsse blockiert, kommt es zu innerkörperlichen Störungen.

Dass die Sonne Einfluss auf unsere Gesundheit nimmt, wissen wir spätestens seit der Erkenntnis, dass man der Rachitis mit Sonnenbädern entgegenwirken kann. Dadurch kann im Körper Vitamin D gebildet werden. Die Sungazer stellen sich die Sonne als eine Instanz vor, die uns mit universeller Energie versorgt. Dabei steht die „Entgiftung“ der Zirbeldrüse im Vordergrund der Interessen. Man könnte diese wichtige Drüse auch anders entlasten, beispielsweise mit rohem Knoblauch oder Jod-Zufuhr. Die Sungazing-Anhänger propagieren, dass das tägliche in die Sonne sehen die bessere Methode sei. Dies gilt allerdings nur, solange sie auch sachgerecht ausgeführt wird.
 

Wie geht Sungazing?

Beim Sungazing gilt: Das Augenlicht muss vor der intensiven UV- und Infrarotstrahlung geschützt werden. Der Besuch bei einem Augenarzt vor dem Sungazen ist alternativlos. Nach Augenerkrankungen oder Operationen am Auge solltest du das Sungazen meiden. Die korrekte Zeit für Experimente ist die erste (halbe) Stunde nach Sonnenaufgang und die letzte (halbe) Stunde vor Sonnenuntergang. Diese Zeiten kannst du dem Sonnenkalender entnehmen. Der UV-Index für deinen Standort gibt an, wie viel UV-Strahlung noch anliegt. Sie sollte bei Null liegen. Stell dich an einen Platz, wo du barfuß im Sand oder auf Gras stehen kannst. Notfalls geht eine Schüssel mit Sand. Anfänger sehen am ersten Tag 10 Sekunden direkt in die Sonne. Wenn das keine inneren Widerstände oder Beschwerden auslöst, kannst du an den nächsten Tagen je zehn Sekunden länger in die Sonne sehen. Anschließend dreh dich um, reibe beide Handflächen gegeneinander bis sie warm sind, und lege die dann auf die offenen Augen. Warte, bis das Nachleuchten aufhört.

 

Foto: Georgijevic/iStock.com

Was wir von Kindern lernen können: Mehr Mut, Neugier und Leichtigkeit im Alltag

Kinder mit bunten Handabdrücken - Was wir von Kindern lernen können
Ich zeig dir mal was - wir Erwachsene können noch Einiges von Kindern lernen.

Kinder sind nicht freier, weil ihr Leben einfacher ist. Sie sind freier, weil sie viele Dinge noch nicht verlernt haben: neugierig fragen, ehrlich fühlen, ausprobieren, lachen, im Moment versinken und nach einem Fehler einfach weitermachen.

Natürlich ist Kindheit kein romantischer Dauerzustand. Kinder haben ihre eigenen Ängste, Grenzen und Abhängigkeiten. Trotzdem gibt es Verhaltensweisen, die wir Erwachsenen oft Schritt für Schritt ablegen, weil Alltag, Verantwortung, Geld, Karriere, Erwartungen und alte Erfahrungen lauter werden.

Genau deshalb lohnt sich dieser Blick: Nicht, um wieder kindisch zu werden, sondern um ein paar Fähigkeiten zurückzuholen, die im Erwachsenenleben erstaunlich wertvoll sind. Für mehr Leichtigkeit. Für bessere Beziehungen. Für mutigere Entscheidungen. Und ja, auch für berufliche Klarheit.

AJOURE´ Impuls

Kindlich zu bleiben heißt nicht, naiv zu sein. Es heißt, dir Neugier, Spielfreude und Mut nicht vollständig vom Funktionieren abtrainieren zu lassen.

1. Kinder sind ganz bei dem, was sie gerade tun

Wir trinken Kaffee und denken schon an die erste Mail. Wir kochen und gehen innerlich noch einmal ein schwieriges Gespräch durch. Wir sitzen mit einer Freundin zusammen und greifen trotzdem zum Handy. Unser Körper ist da, aber der Kopf ist oft schon drei Schritte weiter oder hängt noch am Vortag fest.

Kinder können sich dagegen mit erstaunlicher Intensität in einen Moment vertiefen. Ein Spiel, eine Geschichte, ein Blatt, ein Bauklotz, ein Lied: Für diesen Augenblick ist genau das die Welt. Natürlich nicht immer und nicht perfekt. Aber oft genug, um uns daran zu erinnern, wie viel Leben wir verpassen, wenn wir ständig im nächsten To-do wohnen.

Für dich heißt das nicht, dass du ab jetzt jeden Kaffee meditativ zelebrieren musst. Aber du kannst kleine Inseln setzen: den ersten Schluck bewusst trinken, beim Spaziergang nicht telefonieren, eine Mahlzeit ohne Scrollen essen oder fünf Minuten wirklich nur zuhören.

2. Kinder fragen, bevor sie sich mit einer Erklärung zufriedengeben

„Warum?“ kann für Erwachsene anstrengend sein. Gleichzeitig ist es eine der stärksten Fragen überhaupt. Kinder akzeptieren viele Dinge nicht einfach als gegeben. Sie wollen wissen, wie etwas funktioniert, warum etwas so ist und ob es nicht auch anders gehen könnte.

Im Erwachsenenleben verlernen wir dieses Fragen oft. Wir übernehmen Regeln, Rollen, Karrierewege, Beziehungsmuster oder finanzielle Gewohnheiten, weil „man das eben so macht“. Irgendwann klingt Gewohnheit wie Wahrheit.

Gerade für deine persönliche und berufliche Entwicklung ist Neugier ein unterschätzter Hebel. Frag öfter:

  • Warum mache ich das eigentlich so?
  • Wer profitiert davon, dass ich es nicht hinterfrage?
  • Was würde ich tun, wenn ich weniger Angst hätte, seltsam zu wirken?
  • Welche Regel ist wirklich sinnvoll und welche ist nur alt?
  • Was würde ich ausprobieren, wenn ich nicht sofort perfekt sein müsste?

Diese Fragen passen besonders gut zu unserem Bereich Mindset für Frauen, weil viele innere Grenzen genau dort beginnen: bei Sätzen, die wir nie überprüft haben.

3. Kinder probieren aus, bevor sie alles zerdenken

Erwachsene wollen oft erst sicher sein. Erst genug wissen. Erst den perfekten Plan haben. Erst das Risiko kleinrechnen. Kinder gehen anders an Dinge heran: Sie testen, scheitern, passen an, versuchen es noch einmal. Nicht, weil sie alles können, sondern weil sie Lernen als Bewegung erleben.

Genau diese Haltung fehlt uns häufig, wenn es um neue berufliche Wege, Sichtbarkeit, Selbstständigkeit, Geld oder persönliche Veränderung geht. Wir denken so lange über den ersten Schritt nach, bis er größer wirkt als das ganze Ziel.

Mini-Übung

Wähle eine Sache, die du seit Wochen zerdenkst. Dann frage dich: Was wäre ein 20-Minuten-Test, der nichts endgültig entscheidet, aber mich aus dem Grübeln holt?

Nicht der perfekte Plan bringt dich weiter, sondern der erste kleine Beweis, dass Bewegung möglich ist.

Wenn du beruflich gerade über neue Wege nachdenkst, findest du im Hub Business für Frauen weitere Artikel rund um Selbstständigkeit, Klarheit und eigene Projekte.

4. Kinder zeigen Gefühle direkter

Kinder können wütend, traurig, begeistert, enttäuscht oder überfordert sein, ohne daraus sofort eine perfekte Fassade zu bauen. Das ist nicht immer bequem, aber ehrlich. Erwachsene dagegen haben oft gelernt, Gefühle zu verwalten, zu überspielen oder erst dann wahrzunehmen, wenn sie schon sehr laut geworden sind.

Natürlich können wir im Job oder Alltag nicht jedes Gefühl ungefiltert herauslassen. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, Gefühle als Information zu lesen. Ärger kann zeigen, dass eine Grenze überschritten wurde. Neid kann zeigen, dass du dir selbst etwas nicht erlaubst. Müdigkeit kann zeigen, dass du zu lange über deine Ressourcen gegangen bist.

Wer Gefühle ernst nimmt, muss nicht dramatisch werden. Im Gegenteil: Du kannst klarer handeln, weil du früher merkst, was los ist.

5. Kinder lachen, ohne sich vorher zu fragen, ob es angemessen wirkt

Der ursprüngliche Artikel hatte hier einen schönen Punkt: Kinder lachen oft mit dem ganzen Körper. Sie lassen sich von kleinen Dingen anstecken, finden Wiederholungen lustig, genießen Unsinn und halten Freude nicht ständig zurück.

Im Erwachsenenleben wird Lachen manchmal fast kontrolliert: nicht zu laut, nicht zu albern, nicht zu viel. Dabei kann Humor eine enorme Entlastung sein. Er macht Probleme nicht automatisch kleiner, aber er gibt dir Luft. Und manchmal genau den Abstand, den du brauchst, um wieder handlungsfähig zu werden.

Mehr dazu findest du auch in unserem Artikel Lachen ist gesund: Warum du öfter mal lachen solltest.

6. Kinder lassen sich helfen

Kinder wissen, dass sie nicht alles allein können. Sie fragen, greifen nach einer Hand, lassen sich etwas zeigen, versuchen es später selbst. Erwachsene tun oft so, als wäre Hilfe ein Zeichen von Schwäche. Besonders Frauen, die viel leisten, tragen, organisieren und funktionieren, rutschen schnell in dieses Muster.

Dabei ist Hilfe kein Rückschritt. Hilfe kann Strategie sein. Mentoring, Austausch, Beratung, ein ehrliches Gespräch, eine klare Frage, ein gutes Tool, eine Freundin mit Außenblick: All das kann dich schneller weiterbringen als stilles Durchhalten.

Wenn du merkst, dass du ständig alles allein lösen willst, lohnt sich die Frage: Will ich wirklich unabhängig sein oder nur nicht bedürftig wirken? Das ist ein Unterschied.

7. Kinder haben weniger Angst, Anfängerin zu sein

Ein Kind erwartet nicht, beim ersten Versuch perfekt Fahrrad zu fahren. Es fällt hin, steht auf, probiert noch einmal. Erwachsene dagegen vermeiden oft Situationen, in denen sie sichtbar nicht souverän sind. Lieber nicht anfangen, als schlecht anfangen.

Genau das hält viele Frauen zurück: beim Investieren, beim Gründen, beim Verhandeln, beim Sichtbarwerden, beim Schreiben, beim Verkaufen, beim Umstieg in einen neuen Job. Wir verwechseln Anfängerin-Sein mit Peinlichkeit.

Erwachsen heißt nicht, alles zu können. Erwachsen heißt auch, dir selbst neue Lernphasen zu erlauben, ohne deinen Wert daran zu knüpfen, wie elegant du dabei aussiehst.

8. Kinder sind oft klarer mit ihren Bedürfnissen

„Ich bin müde.“ „Ich habe Hunger.“ „Ich will nicht.“ „Ich brauche Hilfe.“ Kinder sagen solche Dinge oft direkter, als uns lieb ist. Erwachsene spüren dieselben Bedürfnisse, verpacken sie aber in Ausreden, Nettigkeit oder Selbstüberforderung.

Gerade im Alltag kann diese kindliche Klarheit hilfreich sein. Statt dich durch den Tag zu zwingen, kannst du früher fragen: Was brauche ich gerade wirklich? Ruhe? Essen? Bewegung? Abstand? Ein Nein? Ein Gespräch? Eine Entscheidung?

Das ist kein Luxus. Es ist Selbstführung. Wer die eigenen Bedürfnisse dauerhaft ignoriert, wird nicht stärker, sondern erschöpfter.

9. Kinder feiern kleine Fortschritte

Ein gemalter Kreis, ein neues Wort, ein erster Sprung, ein gebauter Turm: Kinder können kleine Fortschritte groß finden. Erwachsene dagegen entwerten selbst echte Entwicklung oft sofort: „War ja nicht viel“, „kann doch jede“, „hätte schneller gehen müssen“.

Diese Härte klingt erwachsen, ist aber nicht besonders hilfreich. Fortschritt wird stabiler, wenn du ihn wahrnimmst. Nicht, um dich auszuruhen, sondern um deinem Gehirn zu zeigen: Bewegung lohnt sich.

Wenn du gerade an Routinen, Selbstzweifeln oder neuen Zielen arbeitest, lies auch Selbstzweifel ade: So stellst du deinen inneren Kritiker ab.

Zum Mitnehmen

Von Kindern zu lernen heißt nicht, Verantwortung abzugeben. Es heißt, dir Neugier, Mut, Spielraum und ehrliche Freude zurückzuholen, bevor dein Alltag alles in Pflichten verwandelt.

Fazit: Ein bisschen kindlicher denken, erwachsener handeln

Kinder erinnern uns daran, dass Leben nicht nur aus Optimierung, Vorsorge, Pflichten und Plänen besteht. Sie zeigen uns, wie wertvoll Präsenz, Fragen, Ausprobieren, Lachen, Lernen und klare Bedürfnisse sind.

Du musst dafür nicht naiv werden. Du darfst erwachsen bleiben und trotzdem wieder neugieriger werden. Verantwortung übernehmen und trotzdem spielen. Ziele haben und trotzdem lachen. Strategisch planen und trotzdem Anfängerin sein. Vielleicht liegt genau darin eine ziemlich erwachsene Form von Leichtigkeit.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: aydinmutlu/iStock.com

Warum Single-Frauen auf verheiratete Männer stehen

Single Frauen & verheiratete Männer
Sind verheiratete Männer sind bei Single-Frauen wirklich das Objekt der Begierde?

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Single-Frauen stehen auf verheiratete Männer. Studien haben sich dieser Frage angenommen und finden immer wieder heraus, dass hinter dieser Vermutung mehr als nur ein Körnchen Wahrheit steckt. Doch wieso ist das so? Denn eigentlich ist es unsinnig: Beziehungen mit verheirateten Männern machen nur unglücklich und am Ende stellt sich die entscheidende Frage, ob er zu seiner Frau oder seiner neuen Liebe steht. Für Letztere geht es meistens schlecht aus – und für alle anderen Beteiligten auch. Warum stehen Single-Frauen also trotz aller Vernunft auf verheiratete Männer?

Grund #1: Eine andere will ihn – er muss gut sein!

Frauen sind manchmal die erbittertsten Rivalinnen. Selbst im Tierreich ist es so, dass die Machtkämpfe und Querelen unter den weiblichen Tieren heftiger und mit schlimmeren Verletzungen ausfallen als unter gestandenen Alphamännchen. Trotzdem wissen Frauen, dass eine andere Frau in ihrem Urteil über einen Mann nie so verkehrt liegen kann – denn Frauen wissen einfach, was gut ist. Ein verheirateter Mann hat es geschafft, das Herz einer Frau für sich zu gewinnen und sie immerhin so weit zu bringen, dass sie Ja gesagt hat. Etwas muss er also an sich haben. Was das ist? Das wird sich schon noch zeigen!

Grund #2: Eine andere hat ihn – er ist eine Herausforderung!

Das größte Problem an verheirateten Männern ist, dass sie zwischen zwei Stühlen stehen. Und diese Stühle sind auch noch rot und grün. Bei seiner Frau zu Hause hat er vielleicht die Kinder und jemanden, der sich um diese kümmert. Es ist immer frische Wäsche im Schrank. Sie weiß, was er zu Abend isst, wenn er nach Hause kommt. Mit ihr erlebt er vielleicht keine großartige Leidenschaft mehr, wenn er sich schon anderen Frauen zuwendet, und doch ist seine Ehefrau immer da. Bei der Neuen hat der verheiratete Mann Sex, Verliebtheit, Leidenschaft – aber ganz bestimmt kein heimisches Nest. Das müsste er sich, wenn aus Verliebtheit Liebe wird, erst wieder neu aufbauen. Das alles sieht eine Single-Frau natürlich nicht. Sie sieht nur: dieser (attraktive) Mann ist in fremden Händen, und doch muss da irgendetwas zwischen uns sein, denn er wendet sich mir ja zu. Er ist eine weit größere Herausforderung als ein ungebundener Mann, mit dem der Übergang in eine Beziehung das Natürlichste der Welt wäre, wenn er so wie sie empfindet…

Grund #3: Eine andere lebt mit ihm – das will ich auch.

Single-Frauen, die es schaffen, mit verheirateten Männern anzubandeln, ohne jemals tiefe Gefühle zu entwickeln, haben ein großes Problem weniger im Leben. Meistens aber ist es so, dass Frauen sich durch Sex verlieben. Das ist hormonell bedingt, da Sex bei ihnen das “Kuschelhormon” Oxytocin ausschüttet. Deswegen verlieben sie sich entgegen aller Vernunft letztlich doch in ihre verheiratete Affäre. Ab dann geht es darum, dass sich dieser Mann mit einer anderen Frau ein Nest gebaut hat, das er doch genauso gut mit seiner Single-Affäre neu aufbauen kann. Er kann seine Ehefrau doch gar nicht mehr lieben. Wieso also sträubt er sich so sehr dagegen, seinen Gefühlen zu folgen und sie zu verlassen? Es wäre so schön, mit ihm ein solches Leben zu führen, das im Moment noch seine Frau genießt…

Verheirateter Mann und Single-Lady: kann das gut gehen?

Häufig hört man von verheirateten Frauen, die für eine andere Frau verlassen wurden. Es passiert also doch. Was man nicht hört, ist die Geschichte des langen Leidensweges aller Beteiligten. Da ist natürlich die neue Frau, die lange hofft und kämpft und dann endlich gewinnt. Aber bleibt der Mann bei ihr? In nicht wenigen Fällen kehrt er doch in seine Ehe zurück. Und die Ehefrau? Sie ist tief verletzt und vertraut ihrem Mann nicht mehr. Allzu oft hält die wieder neu begonnene Ehe nicht, das Paar trennt sich – nicht selten geht das dieses Mal von der Ehefrau aus. Ist es diesen Stress für alle Beteiligten wirklich wert?

Foto: Milovan Knezevic/iStock.com

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