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Produktivitätskiller abschalten: So kommst du wieder in den Fokus

Du warst den ganzen Tag beschäftigt, hast Nachrichten beantwortet, Dinge angefangen, Kleinkram erledigt und trotzdem bleibt abends dieses unangenehme Gefühl: Das Wichtige ist wieder liegen geblieben. Genau dort sitzen die eigentlichen Produktivitätskiller.

Produktivität scheitert selten daran, dass du zu wenig tust. Häufig tust du sogar zu viel: zu viele Tabs, zu viele offene Aufgaben, zu viele Erwartungen, zu viele kleine Unterbrechungen. Am Ende ist dein Kopf voll, aber dein Tag hat kaum Richtung.

Deshalb geht es nicht darum, dich noch härter anzutreiben. Es geht darum, die Dinge zu erkennen, die deine Energie auffressen, deine Konzentration zerlegen und dich von den Aufgaben abhalten, die wirklich zählen. Gerade wenn du beruflich wachsen, ein eigenes Business aufbauen oder mehr Klarheit in deinen Alltag bringen willst, ist das entscheidend.

AJOURE´-Einordnung

Produktivität bedeutet nicht, ständig mehr zu schaffen. Sie bedeutet, deine besten Stunden nicht an Aufgaben zu verlieren, die dich nicht weiterbringen.

1. Unklare Ziele: Wenn alles wichtig wirkt

Der größte Produktivitätskiller ist oft nicht Faulheit, sondern Unklarheit. Wenn du nicht weißt, was heute wirklich zählt, wirkt jede Aufgabe gleich dringend. Dann beantwortest du E-Mails, räumst deinen Desktop auf, springst zwischen Nachrichten und To-dos hin und her und hast trotzdem keinen echten Fortschritt.

Frage dich morgens oder am Vorabend:

  • Welche eine Aufgabe macht den heutigen Tag wirklich wertvoll?
  • Welche Aufgabe bringt mich beruflich, finanziell oder persönlich weiter?
  • Was ist nur Beschäftigung, aber kein echter Fortschritt?

Diese Unterscheidung klingt simpel, ist aber unbequem. Denn manchmal ist die wichtigste Aufgabe genau die, vor der du dich drückst: ein Angebot schreiben, eine Bewerbung abschicken, Preise anpassen, eine unangenehme Mail beantworten oder endlich mit deiner Finanzplanung starten.

Wenn dir Priorisierung schwerfällt, passt unser Artikel Zeitmanagement: 7 Strategien für mehr Fokus im Arbeitsalltag als nächster Schritt.

2. Zu viele offene Baustellen

Offene Aufgaben kosten Energie, auch wenn du gerade nicht aktiv an ihnen arbeitest. Jede angefangene Sache bleibt im Kopf hängen: die halb geschriebene Mail, der offene Tab, das unentschiedene Projekt, die Steuerunterlagen, der Rückruf, die Idee für später.

Das Problem ist nicht nur die Menge, sondern der Zustand „halb offen“. Je mehr du parallel offen hältst, desto schwerer wird es, dich auf eine Sache zu konzentrieren. Deshalb ist ein guter Produktivitätsschritt nicht: noch mehr anfangen. Sondern: bewusst schließen.

Fokus-Check

Schreibe alle offenen Baustellen auf und markiere dann: erledigen, terminieren, delegieren oder streichen. Was in keine dieser Kategorien fällt, bleibt sonst als mentaler Ballast liegen.

3. Ablenkung, die sich produktiv tarnt

Nicht jede Ablenkung fühlt sich wie Ablenkung an. Manche sieht sogar sehr vernünftig aus: kurz E-Mails checken, eine Datei umbenennen, den Kalender sortieren, noch schnell eine Recherche starten, ein Tool testen. Schon ist eine halbe Stunde weg.

Diese Tätigkeiten sind nicht per se falsch. Sie werden nur dann zum Problem, wenn sie dich von der eigentlichen Aufgabe wegziehen. Besonders gefährlich sind Aufgaben, die schnell belohnen: abhaken, sortieren, reagieren, antworten. Sie geben dir das Gefühl von Kontrolle, ohne dass du wirklich an der entscheidenden Sache arbeitest.

Ein praktischer Test: Wenn du eine Aufgabe erledigst, frage dich kurz: Würde ich diese Aufgabe auch machen, wenn niemand sie sieht und ich heute nur eine wichtige Sache schaffen dürfte? Wenn die Antwort nein ist, ist sie vielleicht gerade nicht dran.

4. Multitasking: Der schnelle Weg in halbe Ergebnisse

Multitasking klingt effizient, ist aber bei anspruchsvollen Aufgaben meistens das Gegenteil. Du arbeitest nicht wirklich parallel, sondern wechselst ständig den Kontext. Jede neue Nachricht, jeder Tab, jede Unterbrechung zwingt dein Gehirn, sich neu zu orientieren.

Das kostet mehr Kraft, als es sich im Moment anfühlt. Besonders bei Aufgaben, die Denken, Schreiben, Rechnen, Verhandeln oder Entscheiden verlangen, ist Single-Tasking fast immer stärker.

Hilfreich ist ein einfaches System:

  • Eine Aufgabe sichtbar vor dir.
  • Alle nicht benötigten Tabs schließen.
  • Benachrichtigungen für 45 bis 90 Minuten ausstellen.
  • Am Ende notieren, was der nächste Schritt ist.

Wenn du Konzentration grundsätzlich trainieren möchtest, lies auch unseren Guide Konzentration steigern.

5. Fehlende Pausen und zu wenig Erholung

Pausen wirken manchmal wie Zeitverlust. In Wirklichkeit sind sie ein Produktivitätsfaktor. Wenn du müde, hungrig, überreizt oder gestresst bist, wird jede Aufgabe schwerer. Du brauchst länger, machst mehr Fehler und weichst eher auf leichte Ablenkungen aus.

Für Beschäftigte regelt das Arbeitszeitgesetz Mindestpausen: Bei mehr als sechs bis zu neun Stunden Arbeitszeit sind mindestens 30 Minuten Ruhepause vorgesehen, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten. Auch wenn du selbstständig bist oder frei arbeitest, bleibt der Grundsatz derselbe: Ohne Erholung sinkt die Qualität deiner Entscheidungen.

Produktive Pausen müssen nicht groß sein. Oft reichen zehn Minuten ohne Bildschirm, ein Glas Wasser, ein kurzer Spaziergang, Dehnen oder bewusstes Durchatmen. Entscheidend ist, dass die Pause nicht einfach nur ein Wechsel von Arbeitsbildschirm zu Social-Media-Bildschirm ist.

6. Zu viel Hilfsbereitschaft

Gerade Frauen werden oft dafür gelobt, zuverlässig, schnell verfügbar und hilfsbereit zu sein. Das klingt erstmal schön. Es kann aber dazu führen, dass du ständig die Prioritäten anderer Menschen bearbeitest und deine eigenen hinten anstellst.

Wenn du immer verfügbar bist, wirst du schnell zur Auffangstation: Kannst du mal kurz? Weißt du zufällig? Kannst du das übernehmen? Kannst du nur einmal drüberschauen? Jede einzelne Anfrage ist vielleicht klein. Zusammen frisst sie deinen Fokus.

Grenzen setzen ist deshalb kein Egoismus, sondern Arbeitsfähigkeit. Du darfst helfen, aber du musst nicht jede Anfrage sofort annehmen.

Gute Sätze dafür:

  • „Ich kann das machen, aber nicht heute.“
  • „Ich habe gerade keine Kapazität für eine zusätzliche Aufgabe.“
  • „Schick mir bitte die wichtigsten Punkte, dann schaue ich, wann es passt.“
  • „Das kann ich dieses Mal nicht übernehmen.“

Wenn dir das schwerfällt, lies weiter bei So lernst du Nein zu sagen.

7. Perfektionismus, der dich langsam macht

Nicht jede Aufgabe braucht 100 Prozent. Manche braucht 80 Prozent und einen klaren nächsten Schritt. Perfektionismus ist besonders gefährlich, wenn er sich vernünftig anfühlt: noch einmal überarbeiten, noch ein Tool testen, noch eine Formulierung verbessern, noch mehr recherchieren.

Natürlich darf Qualität wichtig sein. Aber wenn Perfektionismus dich vom Veröffentlichen, Bewerben, Verkaufen oder Entscheiden abhält, ist er kein Qualitätsanspruch mehr, sondern eine Bremse.

Frage dich deshalb: Was wäre hier gut genug, um weiterzugehen? Gerade im Business ist ein klares, brauchbares Ergebnis oft wertvoller als ein perfektes Ergebnis, das nie fertig wird.

8. Die falsche Aufgabe zur falschen Tageszeit

Nicht jede Stunde ist gleich wertvoll. Manche Menschen denken morgens klarer, andere werden später kreativ. Wenn du deine anspruchsvollsten Aufgaben in deine schwächsten Stunden legst, machst du es dir unnötig schwer.

Beobachte eine Woche lang, wann du am konzentriertesten bist. Diese Zeit gehört nicht automatisch E-Mails, Meetings oder Haushalt. Sie gehört den Aufgaben, die am meisten Denkleistung brauchen.

Leichte Aufgaben kannst du in schwächere Phasen legen: sortieren, beantworten, vorbereiten, Routinekram. Anspruchsvolle Aufgaben brauchen deine besseren Stunden.

AJOURE´-Tipp

Du willst dir etwas Eigenes aufbauen, aber dein Alltag ist bereits voll?

Dann brauchst du nicht noch mehr Ideen, sondern eine Idee, die zu deiner verfügbaren Zeit, deiner Energie und deinen Fähigkeiten passt.

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AJOURE´-Impuls

Du brauchst nicht mehr Zeit. Du brauchst weniger Reibung.

Wenn du deine wichtigsten Aufgaben schützt, Ablenkungen reduzierst und Grenzen setzt, wird Produktivität weniger Kampf und mehr Klarheit.

Fazit: Produktivitätskiller verschwinden nicht durch noch mehr Druck

Wenn du dich ständig unproduktiv fühlst, brauchst du nicht automatisch mehr Disziplin. Vielleicht brauchst du klarere Prioritäten, weniger offene Baustellen, bessere Pausen und mehr Mut, Nein zu sagen.

Produktivität beginnt dort, wo du aufhörst, alles gleichzeitig schaffen zu wollen. Du entscheidest, was heute zählt. Du schützt deine Fokuszeit. Du erkennst Ablenkungen früher. Und du behandelst deine Energie nicht wie eine unendliche Ressource.

Genau das ist der Unterschied zwischen beschäftigt sein und wirklich vorankommen.

Quellen und Hinweise:

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische, psychologische oder arbeitsrechtliche Beratung. Wenn du dauerhaft erschöpft bist, dich überfordert fühlst oder gesundheitliche Beschwerden hast, hole dir professionelle Unterstützung.

Foto: KI

So wirst du fliegende Haare los

fliegende Haare loswerden
Elektrisch aufgeladene Haare ganz einfach vermeiden.

„Hilfe, meine Haare stehen zu Berge!“ Immer in der kalten Jahreszeit plagt uns das wiederkehrende Phänomen der Ionen versus Kationen auf dem trockenen Boden des ansonsten gepflegten Schopfes. Mützen, Hüte, Kapuzen und Helme sind die schlimmsten Intriganten in Sachen statische Aufladung. Kaum kommst du rein in die warme Hütte und entblätterst dich Schicht für Schicht, geht der elektrische Aufstand los!

Liebliche Strickpullover aus Kaschmir und Mohair, seidige Lieblingsblusen und selbst wärmende XXL-Schals entpuppen ihre gar nicht nette, statische Kehrseite. Meist geschieht dies unerwartet und ohnehin stets im falschen Moment. Wir trotzen dem hinterlistigen Ionenspiel mit Kreativität, Ausdauer und mit Hilfe unserer eiligst gesammelten Tipps!

Die Ursachen für fliegende Haare

Um fliegende Haare zu vermeiden, ist es wichtig, die spezifische Ursache herauszufinden und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, sei es durch Anpassung der Haarpflegeroutine, Verwendung spezieller Produkte oder Vermeidung bestimmter Materialien in Kleidung und Accessoires. Hier sind einige der Hauptursachen für fliegende Haare:

  • Elektrostatische Aufladung: Dies ist die häufigste Ursache für fliegende Haare. Wenn zwei unterschiedliche Materialien aneinander reiben, kann es zu einem Austausch von Elektronen kommen. Das Ergebnis ist, dass eines der Materialien positiv und das andere negativ geladen wird. Bei Haaren tritt dies oft auf, wenn sie gegen Kleidungsstücke, insbesondere solche aus synthetischen Materialien, gerieben werden.
  • Trockene Luft: In den Wintermonaten oder in trockenen Klimazonen kann die Luft sehr wenig Feuchtigkeit enthalten. Trockene Luft entzieht dem Haar Feuchtigkeit, was es anfälliger für statische Aufladung macht.
  • Ungeeignete Haarpflegeprodukte: Die Verwendung von Produkten, die dem Haar zu viel Feuchtigkeit entziehen oder es nicht ausreichend pflegen, kann zu trockenem und fliegendem Haar führen. Einige Shampoos können beispielsweise die natürlichen Öle des Haares entfernen, wodurch es trockener und anfälliger für statische Aufladung wird.
  • Häufiges Haarewaschen: Zu häufiges Waschen kann dem Haar seine natürlichen Öle entziehen, was zu Trockenheit und statischer Aufladung führt.
  • Mechanische Beanspruchung: Häufiges Bürsten oder Kämmen, insbesondere mit Kunststoffbürsten oder -kämmen, kann die Haare elektrisch aufladen.
  • Beschädigtes Haar: Geschädigtes oder sprödes Haar neigt eher dazu, elektrisch aufgeladen zu werden. Chemische Behandlungen, wie Färben oder Bleichen, können das Haar schädigen und es anfälliger für fliegende Haare machen.
  • Genetik: Manche Menschen haben von Natur aus trockeneres Haar, das anfälliger für statische Aufladung ist.
  • Kleidung: Bestimmte Materialien, insbesondere synthetische Stoffe wie Polyester, können die Haare stärker elektrisch aufladen als andere, wie Baumwolle.
  • Mangel an Feuchtigkeitspflege: Wenn das Haar nicht regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Produkten gepflegt wird, kann es trocken und anfällig für statische Aufladung werden.

Die ultimative Hardware

Musst du den Föhn bemühen, wähle am besten einen vom Typ „anti static“. Der bringt die Ionen wieder auf den Haarboden und somit Ordnung in dein Haar. Als gute Alternative empfiehlt sich der Vorsatz mit dem leicht in die Irre führenden Namen Diffuser. Alle Köpfe mit Naturlocken kennen die softe Art der Trocknung bereits. Hier bleibt jedes Härchen an seinem Platz und durch die sanftere Wärme wird ganz nebenbei die sensible Kopfhaut geschont.

Wähle bei fliegenden Haare einfach Bürsten und Kämme aus Naturprodukten oder solche, die ebenfalls den Zusatz „anti static“ tragen. Daneben gibt es eine Reihe von High-Tech-Produkten, die durch gekonnte Materialkombis den Haaren dauerhaftes Flugverbot erteilen.

Liebe dein Glätteisen, denn es ist das wirksamste Instrument gegen Elektrostatik auf dem Kopf! Die kleinen, heißen Helfer für den optimalen Look gehen mit Komponenten von Keramik, Teflon und Turmalin gegen die wilden Haarhorden vor. Ein gutes Glätteisen gewinnt diese Auseinandersetzung ganz gewiss.

Die soften Faktoren

Shampoo, Spülung, Haarmaske oder Leave-in-Produkte mit hohem Nährstoffinhalt assistieren der Hardware in der Flugsaison erfolgreich. Sie setzen sich mit ihrem kostbarem Inhalt gegenüber den Folgen von Heizungsluft und mangelnder Feuchtigkeit durch. Die besten unter ihnen pflegen dein Haar ohne es unnötig zu beschweren. Vermeide jedoch Überdosierungen und wende die pflegenden Helfer ganz nach Herstellerempfehlung an. Sorgsames Ausspülen bleibt Pflicht! Vor dem Föhnen und Glätten sind natürlich Produkte für den Hitzeschutz ebenfalls ein Muss.

Widme deinem Haarboden mal wieder etwas Aufmerksamkeit. Er hat es durchaus verdient. Still und wenig beachtet fristet er während der langen Heizperiode ein eher trockenes Dasein. Gönne deinem Haarboden ab und an etwas Öl. Teebaum-, Oliven-, Klettenwurzel- und Kokosöl machen sich als Overnight-Express sehr gut. Dazu massierst du deine Kopfhaut vor dem Schlafengehen mit dem Öl deiner Wahl und lässt es über Nacht (Handtuch auf dem Kopfkissen nicht vergessen!) einwirken. Am Morgen wäschst du dein Haar gründlich aus. Et voilà: Hier fliegt kein Haar mehr und der Kopfhaut geht es blendend.

Tipps für verschiedene Haartypen

Egal welchen Haartyp du hast, es gibt immer spezielle Tipps und Tricks, die dir helfen können, das Beste aus deiner Mähne herauszuholen und fliegende Haare zu bekämpfen. Dabei ist es wichtig, Produkte und Routinen zu finden, die zu deinem speziellen Haartyp passen, um optimale Ergebnisse zu erzielen!

🌊 Wellenreiter: Lockiges Haar

  • Feuchtigkeit ist dein Freund: Lockiges Haar neigt dazu, trocken zu sein. Investiere in feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner.
  • Finger weg von der Bürste: Entwirre deine Locken mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm, um Frizz zu vermeiden.
  • Lockencremes & -öle: Diese Produkte helfen, die Locken zu definieren und fliegende Haare zu reduzieren.

🎹 Klaviertasten: Glattes Haar

  • Vorsicht vor Überpflege: Zu viele Öle oder schwere Produkte können glattes Haar beschweren.
  • Trockenshampoo: Ein Retter an fettigen Tagen und es verleiht zusätzliches Volumen.
  • Sanfte Bürsten: Verwende Bürsten mit Naturborsten, um das Haar zu glätten und Glanz zu verleihen.

🦁 Löwenmähne: Dickes Haar

  • Tiefenpflege: Einmal wöchentlich eine Haarmaske auftragen, um das Haar geschmeidig zu halten.
  • Hitze minimieren: Dickes Haar kann lange brauchen, um zu trocknen. Lass es so oft wie möglich an der Luft trocknen.
  • Öle sind deine Freunde: Ein paar Tropfen Argan- oder Kokosöl können Wunder wirken, um Frizz zu kontrollieren.

🍃 Federleicht: Dünnes Haar

  • Volumen-Booster: Verwende volumengebende Produkte, um deinem Haar mehr Fülle zu verleihen.
  • Vermeide schwere Produkte: Öle und schwere Conditioner können dünnes Haar beschweren.
  • Gentle Styling: Vermeide aggressive Styling-Tools und -produkte, die das Haar beschädigen könnten.

Unsere Favoriten gegen fliegende Haare:

Angebot

Was sonst noch hilft:

  • Schalte bei deinem Föhn ein bis zwei Gänge runter
  • Versuche es einmal mit Lufttrocknen – ganz ohne Föhn
  • Oma mixte ihrem Shampoo stets ein Eigelb unter
  • Omas Spülung enthielt den Saft von ein bis zwei Zitronen
  • Akuthilfe garantieren ein Hauch Thermalwasser und schnödes H2O
  • Magnesiumöl auf die Handfläche und dann aufs Haar
  • Reduziere im Herbst und Winter deine Waschfrequenz
  • Check mal das Angebot an Tonics für das Haar: Birke, Kamille und Co. helfen gern
  • Trockene Öle eignen sich ebenso

Probieren geht über Studieren! Bei unserem Arsenal an hilfreichen Tipps gegen fliegende Haare gibt es zukünftig weder aufständische Haare noch einen Bad-Hair-Day. Als letztes Mittel haben wir stets ein cooles Tuch dabei und verstecken den unerwünschten Anblick vor den Augen der Öffentlichkeit.

Foto: Xsandra/iStock.com

13 schlechte Angewohnheiten, die du mit deinem Smartphone loswirst

Lass dir von deinem iPhone helfen, deinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Man sagt, es dauert 21 Tage, um eine Gewohnheit zu ändern. Aber seien wir doch mal ehrlich, die meisten Versuche scheitern schon nach ein paar Tagen. Zum Glück gibt es mittlerweile elektronische Helfer, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen. Von welchen schlechten Angewohnheiten willst du dich gerne trennen?

 

Mathe Alarm Clock

1. schlechte Angewohnheit:
Du kommst morgens nicht aus dem Bett und drückst immer wieder die Schlummertaste.

Aus „nur noch 5 Minuten“ kann auch schnell mal eine Stunde werden und dann bist du garantiert zu spät dran.

Um den Wecker abzustellen, musst du erst einmal die Matheaufgabe(n) lösen. Diese kleine Denksportaufgabe bringt dein Gehirn schon auf Wachzustand und macht dir das Aufstehen leichter.

Mathe Alarm Clock

Mathe Wecker im Apple App Store

Math Alarm Clock im Google Play Store

 


 

Putzalarm! Haus- & Putzplan

2. schlechte Angewohnheit:
In deiner Single-Wohnung stapeln sich Pizzaschachteln, Wäscheberge und Staub auf dem Regal.

Es sieht ja keiner und morgen ist auch noch ein Tag, um die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen – kommt dir das bekannt vor?

Die App Putzalarm sorgt mit täglichen Challenges dafür, dass deine Wohnung wieder Besucher-tauglich wird und du trotzdem noch jede Menge Freizeit hast.

Putzalarm App

Putzalarm! im Apple App Store

Putzalarm! im Google Play Store (derzeit nicht verfügbar)

Eine Alternative für Android ist die App Tody, die du hier im Play Store downloaden kannst.

 


 

Gratitude Tagebuch

3. schlechte Angewohnheit:
Zu oft meckern!

Das Wetter ist mal wieder schlecht, im Fernsehen kommt nichts Gescheites und der Freund antwortet nicht bei WhatsApp, obwohl er deine Nachricht schon vor über einer Stunde gelesen hat?

Schreibe dir mit der Gratitude-Tagebuch-App jeden Tag die Dinge oder Momente auf, für die du dankbar bist. Du wirst schon nach kurzer Zeit merken, wie sich dein Leben verändern wird.

Tagebuch Dankbarkeits App

Gratitude Self-Care Journal im Apple App Store

Eine tollte Alternative für Android ist die Gratitude DankbarkeitsTagebuch App.

 


 

Trink!Wasser

4. schlechte Angewohnheit:
Zu wenig trinken!

Dehydration führt zu Kopfschmerzen, schlaffer Haut, schlechte Laune und lässt dich leichter zunehmen. Die App erinnert dich regelmäßig daran, etwas zu trinken und zeigt dir den Status deiner täglichen optimalen Wasserzufuhr.

Trink Wasser App

Trink!Wasser im Apple App Store

Alternative für Android: Wasser Trinkwecker App im Google Play Store downloaden

 


 

Procraster – Overcome Procrastination

5. schlechte Angewohnheit:
Prokrastination – oder auf Neudeutsch “Aufschieberitis” – kennt wohl jeder von uns, kann aber auch krankhaft werden.

Die App lässt dich nicht nur deine anstehenden Aufgaben planen, sondern hilft dir auch, die Ursachen zu beseitigen und begleitet dich durch die anstehenden Schritte.

Procraster App

Procraster – Overcome Procrastination ist für iOS und Android derzeit nicht mehr verfügbar.

 


 

TIDB

6. schlechte Angewohnheit:
Dinge kaufen, die du gar nicht brauchst.

Was für eine schöne Bluse! Nur schade, dass du sie nach dem Kaufen überhaupt nicht anziehen wirst und sie bis zum nächsten Ausrangieren in der Ecke deines Kleiderschrankes versauern wird, weil sie dann doch nicht sooo toll war.

Mit TIDB (Things I Didn’t Buy) kannst du alle Dinge festhalten, die du dir nicht gekauft hast. Dabei kannst du die Sachen ganz einfach mit Preis und Foto eintragen und hast den vollen Überblick, wieviel Geld du schon gespart hast, indem du dir unnötige Einkäufe verkniffen hast.

things i did't buy TIDB App

TIDB im Apple App Store

 


 

Elgato Smart Key

7. schlechte Angewohnheit:
Vergessen, wo der Schlüssel liegt …

… oder der Geldbeutel, die Handtasche – und wo hast du noch mal das Auto geparkt? Der Elgato Smart Key ist ein Chip, der per Bluetooth mit deinem Smartphone verbunden ist. Er verrät dir nicht nur, wo sich dein Schlüssel oder andere Gegenstände befinden, die du mit einem Chip ausgestattet hast, sondern kann auch Alarm auslösen, sobald du zu weit von ihm entfernt bist.

elgato smart key app

Elgato Smart Key im Apple App Store herunterladen

UPDATE: Derzeit ist die Elgato Smart Key im Apple App Store nicht mehr verfügbar.

 


 

Bills Monitor – Bill Reminder

8. schlechte Angewohnheit:
Vergessen die Rechnungen pünktlich zu bezahlen!

Mahnungen, die ins Haus flattern, sind nicht nur unangenehm, sondern kosten dich auch noch Gebühren.

Mit dieser App kannst du dich an fällige Rechnungen erinnern lassen und wiederkehrende Rechnungen, sowie Daueraufträge eintragen.

Bills Monitor - Bill Reminder

Bills Monitor – Bill Reminder im Apple App Store downloaden

Eine entsprechende App gibt es auch für Android im Google Play Store: Bills Reminder, Budget & Expense Manager

 


 

Brush DJ

9. schlechte Angewohnheit:
Vergessen die Zähne zu putzen und Zahnseide zu verwenden!

Wenn du nicht so sehr auf Zahnarztbesuche mit Bohrergeräusche stehst, solltest du wirklich jeden Tag daran denken.

Der Zahnputz-Timer spielt während dem Zähneputzen deine Lieblingsmusik und erinnert dich zweimal am Tag daran, deine Zahnbürste in die Hand zu nehmen. Außerdem sagt dir die App auch, wann es Zeit ist, die Zahnbürste zu wechseln und wieder zum Zahnarzt zu gehen.

Brush DJ - Zahnputz App

Brush DJ im Apple App Store
Brush DJ im Google Play Store

 


 

GymPact / Pact

10. schlechte Angewohnheit:
Nicht zum Sport gehen!

Deine Fitnesstudio-Mitgliedschaft läuft schon seit ein paar Monaten, aber du kannst an einer Hand abzählen, wie oft du schon dort warst?

Schließe einen Pakt mit dir selbst und erhalte Geld dafür, wenn du ihn einhältst. Und wenn nicht, musst du dafür an andere App Nutzer bezahlen. So einfach und wirkungsvoll funktioniert die App GymPact / Pact.

UPDATE: Die Pact App wurde zum 09.07.2017 eingestellt.

Gympact App

 


 

Kalorienzähler von FatSecret

11. schlechte Angewohnheit:
Zu viel Ungesundes essen!

Du willst eigentlich nur ein Stückchen von der Schokolade essen und zehn Minuten später ist die komplette Tafel weg. Dazu kommt noch das Marmeladenbrot beim Frühstück und das süße Stückchen vom Bäcker unterwegs.

Mit FatSecret kannst du dir alles notieren, was du über den Tag hinweg zu dir nimmst. Du wirst erstaunt sein, was du dir so alles zwischendurch gönnst. Durch die Kalorienanzeige siehst du auch auf einen Blick, wann du mehr isst, als dein Körper überhaupt braucht.

fatsecret app

FatSecret im Apple App Store

FatSecret im Google Play Store downloaden

 


 

Mach mal Pause! Übungen im Büro

12. schlechte Angewohnheit:
Zu viel sitzen

Die meisten von uns gehen vom Bett ins Auto oder in die Bahn, an den Schreibtisch, auf die Couch und wieder zurück ins Bett.

Die App erinnert dich nicht nur regelmäßig daran, während der Arbeit eine Pause zu machen, sondern zeigt dir auch Übungen für Hals Augen und Rücken, die du auch im Büro durchführen kannst.

Mach Eine Pause! App

UPDATE: Mach mal Pause! ist nicht mehr verfügbar, hier unsere alternativen Empfehlungen für iOS und Android:

1 Minute Desk Workout im Apple App Store downloaden

Office Workout im Google Play Store downloaden

 


 

Smoke FREE – Endlich Nichtraucher

13. schlechte Angewohnheit:
Rauchen

Warum bezahlst du eigentlich dafür, deine Gesundheit zu zerstören und dabei noch zu riechen, wie ein Aschenbecher?

Die App zeigt dir deine Erfolge und motiviert dich, an deinem Ziel, nicht mehr zu rauchen, festzuhalten. Zusätzliche Unterstützung erhältst du durch die Beiträge anderer App-Nutzer.

Smokefree Rauchfrei App

Smoke Free – Endlich Nichtraucher im Apple App Store

Smoke FREE für Android im Google Play Store downloaden

Weitere effektive Apps, um mit dem Rauchen aufzuhören, stellen wir dir in diesem Artikel vor.
 

Fotos: Anna Bryukhanova/iStock.com; Apple App Store, Google Play Store, Amazon

Lockige Haarpracht dank Lockenstab

Lockenstab Frisur Anleitung
So bringst du Schwung in deine Haare!

Wer nicht mit lockigem Haar zur Welt gekommen ist, sich aber Locken wünscht und dafür nicht extra zum Friseur gehen möchte, kann sich diese mit dem richtigen Lockenstab auch zu Hause selber zaubern.

Locken sorgen nicht nur für mehr Volumen im Haar, sie verschaffen auch Abwechslung beim Stylen und sorgen im Nu für eine kleine Typ-Veränderung, wenn du sonst eher dein Haar glatt oder zu einem Zopf trägst.

Doch auch Locken sind nicht gleich Locken, denn du kannst dir vorab überlegen, worauf du Lust hast – ob auf kleine Locken, große Wellen oder sogar auf welche, die erst ab Höhe der Ohren wellig hinunterfallen.
 

Und so geht’s:

Für den perfekten Lockenkopf musst du zunächst Lockenschaum im ganzen Haar verteilen und ihn sorgfältig einkneten. Wenn du große Wellen zaubern möchtest, empfiehlt sich ein dickerer Lockenstab.

Zunächst werden einzelne Strähnen abgetrennt, auf die du ein Hitzeschutz-Spray aufsprühst. Viele dieser Sprays beinhalten noch zusätzliche Bestandteile, die Struktur und Halt geben. Die Haare, die du nicht eindrehst, kannst du ganz einfach mit einer Haarklammer oder mit einer Spange abtrennen, sodass sie dich nicht stören. Anschließend drehst du Strähne für Strähne auf, dabei hältst du jede Strähne kurz eingedreht, löst sie und lässt dann die Locken-Partie fallen. So arbeitest du dich am besten von vorne nach hinten durch.

Für den klassischen Look empfiehlt es sich alle Strähnen nach hinten aufzudrehen. Wenn du es hingegen wilder magst, kannst du sie kreuz und quer aufdrehen. Allerdings solltest du darauf achten, dass du immer gleich große Strähnen abtrennst. Achte auch darauf, dass du den Lockenstab nicht zu nah an die Kopfhaut hältst, da die Verbrennungsgefahr recht hoch ist – immerhin können Lockenstäbe bis zu 230°C heiß werden.

Wenn du aus deinem Haar eine lockige Haarpracht gezaubert hast, beugst du dich einmal kopfüber und schüttelst dein Haar vorsichtig durch, ehe du die Locken mit einem Haarspray fixierst. Für ein besonderes Finish kannst du auch ein Glanz-Spray aufsprühen.

 

Und hier haben wir eine Auswahl empfehlenswerter Lockenstäbe für dich:

 
Fotos: Peter Zelei/iStock.com

Interview mit Criminal Minds Star AJ Cook

AJ Cook Interview
Die Schauspielerin AJ Cook verrät, wie sie ihren Alltag als zweifache Mutter meistert und was sie machen würde, wenn sie nicht Schauspielerin geworden wäre.

Schon als Teenager hast du dich entschieden, Schauspielerin zu werden. Wie hat deine Familie auf deine Pläne reagiert?

Meine Familie war schon immer sehr unterstützend. Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, in dem Kreativität gefördert wurde. Vor allem meine Mutter hat mich immer ermutigt – sie war schon immer mein größter Cheerleader.

Was würdest du heute machen, wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte? Hättest du als Tänzerin weitergemacht?

Das frage ich mich auch die ganze Zeit. An diesem Punkt in meinem Leben wäre ich sonst sicher irgendwie in der Fitness-Welt tätig. Wahrscheinlich hätte ich mein eigenes Pilates-Studio und meinen eigenen Fitness-Blog. Es ist so inspirierend Menschen zu sehen, die die Kontrolle über ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen und ein glückliches Leben führen.

 

AJ Cook
 

Kürzlich bist du zum zweiten Mal Mutter geworden. Wie schwer ist es, deinen Beruf und dein Familienleben unter einen Hut zu bekommen?

Es stellt sich gerade heraus, dass das ehrlich gesagt ziemlich schwierig ist. Es ist immer ein Balanceakt. Manchmal fühle ich mich, als würde ich vollkommen versagen. Alles was ich tun kann, ist die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen – Tag für Tag – und die Reise zu genießen, denn die Zeit vergeht einfach viel zu schnell, um ständig gestresst zu sein. Meine Jungs sind großartig – sie sind wunderschöne Geschöpfe und sie bringen mich jeden Tag zum Lachen. Ich habe so viel Freude in meinem Leben und darauf versuche ich mich zu konzentrieren und nicht auf die gigantische To-Do-Liste, die ich an dem Tag nicht geschafft habe abzuarbeiten.

Du hast deinen Mann an der Uni kennengelernt und ihr seid seitdem ein Paar. Was ist euer Geheimnis?

Wir sind seit langer Zeit zusammen. Wie in jeder anderen Beziehung haben wir auch unsere Höhen und Tiefen. Ich glaube, unser Geheimnis liegt darin, dass wir uns gegenseitig immer wieder aufs Neue ineinander verlieben.
 

Mit AJ Cook im Gespräch
 

Wie sieht ein ganz normaler Tag in deinem Leben aus?

Die Morgen sind anstrengend. Ich mache erst das Baby fertig und dann Mekhai (ihr ältester Sohn; Anm. d. Red.), bevor ich für sie Frühstück zubereite. Während die Jungs essen, mache ich die Pausenbrote fertig, packe Makhais Rucksack und bringe ihn dann zur Schule. Der Rest des Tages besteht daraus – zwischen Baby füttern und Mittagsschläfchen – meine To-Do-Liste abzuarbeiten. Ich finde aber auch täglich die Zeit, um mich sportlich etwas auszupowern – sonst würde ich verrückt werden. Ich brauche die Endorphine, die durch meinen Körper strömen, um meine Energie aufrecht zu erhalten und um einen klaren Kopf zu bewahren. Abends ist dann Haushalt, Abendessen und Kinder zu Bett bringen angesagt. Wenn die Jungs im Bett liegen, nehmen mein Mann und ich uns die Zeit, einander auszutauschen.

Was ist deine Beauty-Routine?

Ich halte das sehr schlicht. Ich glaube, ich habe im Grunde gar keine. Aber ich bräuchte unbedingt eine, schließlich werde ich auch nicht jünger! Jeden Abend wasche ich gründlich mein Gesicht und moisturisiere es. Außerdem trinke ich sehr viel Wasser.
 

Criminal Minds Star AJ Cook
 

Was macht dir mehr Spaß – für einen Film oder für eine Serie vor der Kamera zu stehen?

Beides ist toll. Wenn die Rolle großartig ist, ist es mir egal, wo gedreht wird.

Was wäre deine Traumrolle?

Ich würde gerne eine Action-Heldin spielen.

Was sind deine Pläne und Projekte für 2016?

Wir drehen die 11. Staffel von „Criminal Minds“ und hoffentlich werden wir auch eine 12. Staffel drehen. Ansonsten konzentriere ich mich auf Fitness und Gesundheit und darauf, wie ich das alles mit meiner Familie in Einklang bringen kann.

 

Fotos: Giles Toucas

Besser schlafen – entspannter aufwachen

besser schlafen
Mit diesen Tipps kannst du morgens entspannt und ausgeruht in den Tag starten.

Das Ticken der Uhr an der Wand erscheint dir so laut wie ein Düsenjet, vor dem Fenster liefert sich ein zerstrittenes Paar ein lautstarkes Wortgefecht und durch die dünnen Wände deines Schlafzimmers hörst du den Säugling deiner Nachbarin schreien.

Genervt drehst du dich zum wiederholten Mal von einer Seite auf die andere. Morgen steht eine wichtige Präsentation an und du willst auf keinen Fall unausgeschlafen vor deine Kollegen treten. Doch es ist wie verhext: Je mehr du dich darauf konzentrierst endlich einzuschlafen, desto wacher fühlst du dich. Dabei müsstest du eigentlich todmüde sein, denn der heutige Abend bildet keine Ausnahme was deine verzweifelten Versuche angeht, früher und besser zu schlafen.

Wie dir geht es vielen Menschen. Vor allem Stress und Ängste rauben uns gerade dann den Schlaf, wenn wir ihn am nötigsten brauchen. Wir finden: Das muss nicht sein! Die folgenden Tipps helfen dir dabei, besser in den Schlaf zu finden und morgens entspannt und ausgeruht in den Tag zu starten.
 

Gedämpftes Licht versetzt den Körper in den Schlafmodus

Festbeleuchtung am Abend? Keine gute Idee. Wenn es in der Wohnung sehr hell ist, glaubt der Körper, es sei Zeit aktiv zu werden und du kommst nur schwer zur Ruhe. Besser ist es, im Winter das elektrische Licht zu dimmen oder Kerzen anzuzünden – die sorgen auch gleich für eine gemütliche, entspannte Atmosphäre. Im Sommer solltest du mindestens eine Stunde bevor du ins Bett gehst die Jalousien herunterlassen oder die Vorhänge schließen.
 

Feste Rituale sorgen abends für Entspannung

Was Kindern hilft, kann auch Erwachsenen gut tun: Rituale am Abend sind bestens geeignet, um den Alltagsstress hinter dir zu lassen. Lies ein Buch, gönne dir ein Glas Wein, höre leise Musik oder koche dir dein Lieblingsmenü. Versuche dabei bewusst nicht mehr an die motzende Chefin oder das anstehende Projekt zu denken: Du hast nun Feierabend und alles Recht der Welt dich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen.
 

Die richtige Matratze macht’s

Die Wichtigkeit einer guten Matratze sollte nicht unterschätzt werden. Kaltschaummatratzen gehören dabei mit zu den beliebtesten Arten. Sie sind u.a. anpassungsfähig und somit für alle Schlafpositionen geeignet – vor allem, wenn du ein unruhiges Schlafverhalten hast. Darüber hinaus gelten sie als allergikerfreundlich und sind für Frostbeulen optimal geeignet, da sie die Wärme isolieren.
 

Bewegung hilft dir besser abzuschalten

Studien zeigen, dass Menschen die sich am Abend bewegen, besser schlafen als solche, die nur auf dem Sofa sitzen. Dein innerer Schweinehund hindert dich daran, nach einem anstrengenden Arbeitstag noch auf dem Laufband zu schwitzen? Macht nichts: Auch ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft lässt dich schneller ein- und besser durchschlafen, weil du dich danach angenehm müde fühlst.
 

Störfaktoren ausfindig machen und beseitigen

Das Licht der Straßenlaternen, die frisch verliebten Nachbarn oder eine stark befahrene Straße: Finde heraus, wer oder was dich um den Schlaf bringt und beseitige die Störfaktoren so gut es geht. Viele Menschen schlafen nur dann gut, wenn es absolut dunkel und leise ist. Eine Schlafbrille und hochwertige Ohrstöpsel aus der Apotheke können in diesem Fall gute Dienste leisten.
 

Besser am Abend nicht zu lange auf Bildschirme starren

Wer am Abend ständig auf den Bildschirm seines Handys oder Tablets starrt, schläft schlechter. Das haben Wissenschaftler jetzt bewiesen. Der Grund dafür ist die Beschaffenheit moderner Displays: Sie leuchten so stark, dass der Körper glaubt es wäre 12 Uhr Mittags. Anstatt auf dem Smartphone Nachrichten an die besten Freunde zu verschicken oder stundenlang fernzusehen, ist es also besser kurz anzurufen und vor dem Zubettgehen ein Buch zu lesen.
 

Das Wecken in der Tiefschlafphase lieber vermeiden

Wenn du mitten in deiner Tiefschlafphase geweckt wirst, fühlst du dich häufig den ganzen Tag wie gerädert. Dadurch wird deine Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt und du bist dem berüchtigten Mittagstief hilflos ausgeliefert. Abhilfe schaffen Smartwatches oder spezielle Apps: Sie analysieren deinen Schlafrhythmus und wecken dich dann mithilfe des Vibrationsalarms, wenn du gerade nicht so tief schläfst. Ein Bad entspannt die Muskeln und lässt dich zur Ruhe kommen. Ein warmes Bad am Abend hilft dir dich zu entspannen. Doch es hat noch ein weiteren Effekt: Steigst du aus dem Wasser sinkt deine Körpertemperatur. Genau das passiert auch kurz bevor du einschläfst, weil dein Hirn entsprechende Botenstoffe aussendet. Das Bad im heißen Wasser simuliert also die Einschlafphase.
 

Schreibe dir die Sorgen von der Seele

Wenn sich deine Gedanken im Bett immer um dieselben Dinge drehen und du einfach nicht abschalten kannst, hilft es dir vielleicht, dir deine Sorgen und Ängste von der Seele zu schreiben. Führe Tagebuch oder fertige eine To-Do-Liste für den nächsten Tag an: So bringst du Ordnung in das Chaos in deinem Kopf und hast das Gefühl für den nächsten Tag besser gerüstet zu sein.
 

Braten mit Knödeln und Sauerkraut? Besser nicht zum Abendessen

Ein voller Magen fühlt sich manchmal an als hättest du Steine verschluckt. Da das Einschlafen schwerer fällt, wenn das Abendessen sehr üppig ausfällt, solltest du die letzte Mahlzeit des Tages nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen zu dir nehmen. Wenn du sehr empfindlich reagierst, kannst du auch versuchen auf blähende Lebensmittel wie rohes Gemüse und Bohnen zu verzichten und abends eher leichte Kost zu dir zu nehmen.
 

Gutes Raumklima = erholsamerer Schlaf

Die meisten Menschen schlafen in kühlen, gut klimatisierten Räumen besser. Ideal ist eine Raumtemperatur von 18 bis 20 Grad. Wenn du das Schlafzimmerfenster nicht die ganze Nacht lang geöffnet lassen möchtest, solltest du eine halbe Stunde bevor du ins Bett gehst einmal gründlich lüften. Im Winter sorgt eine Schale mit Wasser auf der Heizung durch das Verdunsten für eine hohe Luftfeuchtigkeit.
 

Foto © Geber86/iStock.com

Die besten Flirttipps für schüchterne Frauen

Flirttipps für schüchterne Frauen
So schnappst du dir deinen Traumtyp!

Eine Situation, wie wir sie wohl alle schon einmal so oder so ähnlich erlebt haben: Wir sitzen in der U-Bahn und ein attraktiver Mann steigt zu. Er wirkt nett und vielleicht auch ein wenig schüchtern. Eigentlich würde frau ihn gern ansprechen, aber wie Cro in seinem Hit „Bye Bye“ so treffend wie auch tragisch besingt: Es fehlt der Mut und es fehlt auch der richtige Auftakt-Spruch. Nach drei Stationen steigt der Hübsche wieder aus. Die Chance auf die (vielleicht) „Liebe des Lebens“, oder zumindest auf einen schönen Flirt, ist vertan. Das muss ja wohl nicht sein. Es gibt zum Glück eine Reihe von überhaupt nicht abwegigen Tipps, wie auch schüchternen Frauen der Weg zu einem charmanten Flirt, und möglicherweise mehr, geebnet wird.
 

Positive Einstellung zum eigenen Selbst

Wenn du auch schüchtern bist, so musst du das nicht unbedingt durch deine Körperhaltung noch verstärken. Gebückte Haltung, gesenkter Blick und ein unsicherer Gang signalisieren deinem eigenen Selbst, nicht flirtfähig zu sein. Also Signale umstellen – das ist überhaupt nicht schwer. Aufrecht und geschmeidig gehen, Kopf hoch, interessierter Blick. Du bist eine Superfrau und du musst es niemanden beweisen, nur dir selbst. Jeder Mann, den du anflirtest, darf sich geehrt fühlen. Und wenn er es nicht ist, hat er eben Pech gehabt – und nicht du! Übrigens: Die meisten Erstkontakte gehen von Frauen aus, Männer sind nämlich in der Regel ausgesprochen angsthasig.
 

Flirt-Location auswählen

Theoretisch kann überall geflirtet werden und praktisch wird auch überall geflirtet, selbst im Wartezimmer beim Zahnarzt oder in der Getränkeabteilung vom Supermarkt. Aber es gibt natürlich etliche Situationen, die ein besonders hohes Flirt-Potenzial versprechen. Plätze, wo viele Menschen ganz oder zumindest halbentspannt aufeinandertreffen und leicht zufällig ins Plaudern kommen können, sind immer gut für eine Flirt-Chance. Dazu gehören Eisdielen am Strand und Bänke im Stadtpark, Kino-Foyers, Musikkneipen und Liegewiesen im Freibad, usw.
 

Blickkontakt und Körpersprache: Offensiv, aber nicht bitchy

Das A und O beim Flirten ist der direkte Blickkontakt. Wenn du dem Mann deiner Wahl länger als die als Norm der Unverbindlichkeit übliche Halbsekunde in die Augen siehst und dabei lächelst, wird in seinem Unterbewusstsein sofort entschieden, ob er interessiert ist oder nicht. Hält er deinem Blick freundlich stand und lächelt er zurück, darfst du von grundsätzlichem Interesse ausgehen. Reagiert er auf deine offene, aber nicht zu aufdringliche Körperhaltung mit einer Zuwendung seines gesamten Körpers in deine Richtung, hast du schon halb gewonnen.
 

Flirttipps für Schüchterne

 

Plauderei mit erotischem Touch

Jetzt kommt es darauf an, ihn in ein erstes Gespräch zu verwickeln, um sein Interesse zu vertiefen und vor allem um selbst abzuchecken, was für ein Zeitgenosse das Objekt deiner Begierde eigentlich ist. Leider gibt es ja viele attraktive Männer, die sich schon nach einigen Sätzen während Konversation als schlichte Dumpfbacken erweisen. Selbst solltest du darauf achten, deine Aufgeregtheit nicht mit Wortkaskaden überspielen zu wollen. Sprich stattdessen freund-lich und nicht zu laut, langsam und sanft. Gib ihm ausreichend Gelegenheit, selbst zu reden und sich darstellen zu können.
 

Humor und leichter Körperkontakt

Männer lieben Ironie, zumindest solange sie nicht auf ihre Kosten geht. Humor kommt deshalb immer gut an. Ebenso schaffen mehrfache Erwähnung seines Namens und insbesondere beiläufig erfolgende Berührungen seines Handgelenks, Arms oder Oberschenkels rasch eine knisternde Atmosphäre von Intimität.
 

Gemeinsamkeiten und Fortsetzung folgt

Taktisch klug ist es, im Gespräch schnell herauszufinden, wo gemeinsame Interessen und Vorlieben liegen könnten: Gemeinsamkeiten verbinden.
Wenn du zu der Meinung kommst, dass dein Flirt ausbaufähig sein könnte und sollte, versuche ihm eine Brücke zu bauen, sich mit dir noch einmal zu treffen. Auch selbstbewusst erscheinende Kerle sind nämlich oft zu schüchtern, diesen entscheidenden nächsten Schritt von sich aus einzuleiten und im Inneren sehr froh, wenn diese Initiative von der Frau ausgeht.

 

Foto: ariwasabi, Michal Krakowiak/iStock.com

Glaubenssätze erkennen: Wie innere Überzeugungen dein Leben steuern

Nachdenkliche Frau vor schwarzer Tafel - eigene Glaubenssätze ändern

Glaubenssätze sind innere Überzeugungen, die so vertraut klingen, dass wir sie oft gar nicht mehr als Gedanken erkennen. „Ich bin nicht gut mit Geld.“ „Ich darf nicht zu viel verlangen.“ „Ich muss erst perfekt sein, bevor ich loslege.“ Solche Sätze wirken leise, aber sie entscheiden oft darüber, was du dir zutraust und was du lieber gar nicht erst versuchst.

Das Tückische daran: Ein Glaubenssatz fühlt sich selten wie eine Meinung an. Er fühlt sich an wie Realität. Genau deshalb kann er dich in Beziehungen, im Beruf, beim Geld und beim Aufbau eines eigenen Business stärker lenken, als dir bewusst ist.

Die gute Nachricht: Du musst nicht jeden alten Satz sofort „wegmanifestieren“. Viel wirksamer ist es, ihn nüchtern zu erkennen, zu prüfen und Stück für Stück durch einen Gedanken zu ersetzen, der dich nicht klein hält.

AJOURE´ Klartext

Nicht jeder unangenehme Gedanke ist ein Glaubenssatz. Aber jeder Glaubenssatz, den du ungeprüft übernimmst, kann deine Entscheidungen enger machen, als sie sein müssten.

Was sind Glaubenssätze eigentlich?

Glaubenssätze sind Annahmen über dich selbst, über andere Menschen oder darüber, wie die Welt funktioniert. Sie entstehen durch Erfahrungen, Familie, Schule, Kultur, Beziehungen, Erfolgserlebnisse, Zurückweisungen und manchmal auch durch Sätze, die andere Menschen irgendwann achtlos gesagt haben.

Ein Kind, das oft hört „Geld verdirbt den Charakter“, kann später unbewusst Schwierigkeiten damit haben, mehr zu verlangen. Eine Frau, die früh gelernt hat, bloß nicht aufzufallen, kann später Sichtbarkeit mit Gefahr verwechseln. Und wer jahrelang für Fehler kritisiert wurde, wartet vielleicht ewig auf den perfekten Moment, bevor sie etwas Neues startet.

Glaubenssätze sind also nicht einfach „falsche Gedanken“. Oft waren sie irgendwann einmal Schutz, Anpassung oder eine Strategie, um dazuzugehören. Problematisch werden sie erst, wenn sie heute nicht mehr zu deinem Leben passen.

Typische Glaubenssätze, die Frauen ausbremsen

Viele innere Überzeugungen klingen harmlos, fast vernünftig. Gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzuhören:

  • „Ich bin nicht der Typ für Karriere.“
  • „Über Geld spricht man nicht.“
  • „Wenn ich mehr verlange, bin ich unverschämt.“
  • „Ich muss erst noch eine Weiterbildung machen, bevor ich starten darf.“
  • „Andere können das besser als ich.“
  • „Ich darf niemanden enttäuschen.“
  • „Sicherheit ist wichtiger als das, was ich eigentlich will.“
  • „Ich bin einfach nicht diszipliniert genug.“

Manche dieser Sätze haben einen wahren Kern. Vielleicht fehlt wirklich noch Wissen. Vielleicht ist eine Entscheidung tatsächlich riskant. Aber ein hilfreicher Gedanke macht dich handlungsfähiger. Ein blockierender Glaubenssatz macht dich kleiner.

So erkennst du, ob ein Gedanke dich steuert

Ein Glaubenssatz zeigt sich oft nicht in ruhigen Momenten, sondern genau dann, wenn du etwas willst: mehr Gehalt, mehr Freiheit, mehr Sichtbarkeit, mehr finanzielle Klarheit oder einen nächsten beruflichen Schritt.

Achte besonders auf innere Sätze, die mit diesen Formulierungen beginnen:

  • „Ich kann nicht …“
  • „Ich bin halt …“
  • „Für mich ist das nichts …“
  • „Das macht man nicht …“
  • „Ich darf nicht …“
  • „Erst wenn …, dann …“

Diese Sätze sind wie kleine Stoppschilder. Sie sagen dir nicht immer die Wahrheit. Aber sie zeigen dir sehr genau, wo ein Thema emotional aufgeladen ist.

Mini-Übung: Der Glaubenssatz-Check

Schreibe einen Satz auf, der dich gerade bremst. Dann frage dich: Woher kenne ich diesen Gedanken? Wem nützt er? Was kostet er mich? Und was wäre eine ehrlichere, erwachsenere Version davon?

Warum Glaubenssätze gerade bei Geld so mächtig sind

Geld ist selten nur Geld. Es hängt an Sicherheit, Anerkennung, Freiheit, Schuld, Neid, Scham und Familiengeschichten. Deshalb sind finanzielle Glaubenssätze besonders hartnäckig.

Wenn du glaubst, dass du „nicht gut mit Geld“ bist, vermeidest du vielleicht Kontostand, Verträge, Altersvorsorge oder Preisentscheidungen. Wenn du glaubst, dass reiche Menschen grundsätzlich egoistisch sind, sabotierst du womöglich unbewusst den Wunsch, selbst finanziell unabhängiger zu werden. Und wenn du glaubst, dass Geld verdienen vor allem anstrengend sein muss, erlaubst du dir vielleicht keine klugen, leichteren Wege.

Genau hier wird Mindset praktisch. Es geht nicht darum, dir einzureden, dass Geldprobleme nur im Kopf entstehen. Natürlich spielen Einkommen, Care-Arbeit, strukturelle Ungleichheit, Lebensrealität und Chancen eine Rolle. Aber deine inneren Überzeugungen entscheiden mit, ob du hinschaust, lernst, verhandelst und dich Stück für Stück unabhängiger machst.

Wenn du genau an dieser Stelle weiterdenken willst, passt auch unser Artikel Finanzielle Unabhängigkeit beginnt im Kopf. Für den praktischen Überblick hilft dir außerdem unser Rentenlücken-Rechner, wenn du deine Vorsorgelücke einmal konkreter sehen möchtest.

Der Unterschied zwischen positivem Denken und ehrlicher Veränderung

Ein blockierender Glaubenssatz verschwindet nicht, nur weil du ihn mit einem hübschen Satz überklebst. Aus „Ich kann nicht mit Geld umgehen“ wird nicht automatisch „Ich bin eine Finanzkönigin“, nur weil es auf einem Post-it steht.

Hilfreicher ist eine Formulierung, die dein Nervensystem nicht sofort ablehnt. Also nicht:

„Ich bin perfekt mit Geld.“

Sondern eher:

„Ich kann lernen, klarere finanzielle Entscheidungen zu treffen.“

Oder nicht:

„Ich bin ab sofort sichtbar und selbstbewusst.“

Sondern:

„Ich darf mich zeigen, auch wenn ich noch nicht alles perfekt kann.“

Das klingt weniger spektakulär, ist aber oft viel wirksamer. Denn Veränderung braucht einen Satz, an den du zumindest ein bisschen glauben kannst.

So veränderst du einen Glaubenssatz Schritt für Schritt

1. Benenne den alten Satz konkret

Bleib nicht bei „Ich blockiere mich irgendwie“ stehen. Schreib den Satz so auf, wie er innerlich klingt. Je ehrlicher, desto besser.

2. Suche die Situation, in der er auftaucht

Kommt er bei Geld? Beim Bewerben? Beim Sichtbarwerden? In Konflikten? Beim Nein-Sagen? Glaubenssätze sind oft an bestimmte Auslöser gebunden.

3. Prüfe, ob der Satz absolut ist

Wörter wie „immer“, „nie“, „alle“, „keiner“ oder „ich bin halt so“ sind verdächtig. Sie machen die Welt enger, als sie ist.

4. Sammle Gegenbeweise

Wann hast du schon einmal etwas gelernt, obwohl du dachtest, du kannst es nicht? Wann warst du mutig? Wann hast du eine gute Entscheidung getroffen? Dein Gehirn braucht Belege, nicht nur schöne Worte.

5. Formuliere einen neuen Arbeitssatz

Ein guter neuer Glaubenssatz ist nicht übertrieben positiv, sondern beweglicher. Er öffnet eine Tür.

Aus „Ich bin nicht gut genug“ kann werden: „Ich darf besser werden, während ich schon losgehe.“

Aus „Ich kann keine Preise verlangen“ kann werden: „Mein Preis darf den Wert meiner Arbeit und meine Kosten widerspiegeln.“

Aus „Ich schaffe das sowieso nicht“ kann werden: „Ich teste den nächsten kleinen Schritt, bevor ich über das ganze Ergebnis urteile.“

Vom neuen Gedanken zum neuen Verhalten

Ein neuer Gedanke wird erst durch neues Handeln glaubwürdig.

Im AJOURE´ 90-Tage-Veränderungsplan übersetzt du deinen neuen Arbeitssatz in konkrete Wochenschritte. Du planst typische Hindernisse mit ein und sammelst über 13 Wochen Gegenbeweise für den alten Glaubenssatz.

Veränderung praktisch umsetzen

Was Glaubenssätze mit Business und Karriere zu tun haben

Wenn wir über Glaubenssätze sprechen, klingt das schnell sehr privat. Tatsächlich wirken sie aber oft genau dort, wo es beruflich konkret wird: bei Gehaltsverhandlungen, Preisen, Angeboten, Bewerbungen, Führungsrollen, Selbstständigkeit und Sichtbarkeit.

Eine Frau, die innerlich glaubt, dass sie nicht „zu fordernd“ sein darf, wird anders verhandeln. Eine Selbstständige, die glaubt, dass Kundinnen nur kaufen, wenn es billig ist, wird anders kalkulieren. Und jemand, der gelernt hat, Konflikte zu vermeiden, wird vielleicht zu lange in beruflichen Situationen bleiben, die nicht mehr passen.

AJOURE´ Business-Impuls

Wenn dein innerer Satz lautet „Das kann ich doch nicht verlangen“, prüfe nicht nur dein Gefühl, sondern auch deine Zahlen. Gerade bei Preisen ist Klarheit oft stärker als Mut.

Für Selbstständige kann der AJOURE´ Preisrechner für Selbstständige helfen, aus Bauchgefühl eine belastbarere Preisbasis zu machen.

Wann du dir Unterstützung holen solltest

Nicht jeder Glaubenssatz lässt sich allein mit Journaling und Reflexion verändern. Wenn alte Überzeugungen stark mit Angst, Trauma, Depression, Essverhalten, Beziehungsmustern oder massiver Selbstabwertung verbunden sind, ist professionelle Unterstützung sinnvoll. Coaching, Therapie oder Beratung können helfen, tieferliegende Muster sicherer zu bearbeiten.

Auch Methoden aus der kognitiven Verhaltenstherapie arbeiten damit, Gedanken, Bewertungen und Verhaltensmuster bewusster zu machen. Das heißt nicht, dass jedes Problem „nur im Kopf“ ist. Aber es zeigt, wie wichtig der Zusammenhang zwischen Denken, Fühlen und Handeln sein kann.

Was du heute konkret tun kannst

Nimm dir zehn Minuten und ergänze diese Sätze:

  • Über Geld glaube ich …
  • Über Erfolg glaube ich …
  • Über meine Fähigkeiten glaube ich …
  • Über Sichtbarkeit glaube ich …
  • Über Fehler glaube ich …

Dann markiere den Satz, der dich am stärksten einengt. Nicht den dramatischsten. Den wirksamsten. Den, der dich im Alltag wirklich zurückhält.

Und genau diesen Satz behandelst du ab heute nicht mehr wie eine Wahrheit, sondern wie eine alte Annahme. Du musst sie nicht bekämpfen. Du darfst sie überprüfen.

Weiterlesen auf AJOURE´

Quellen und weiterführende Informationen

Zitate starker Geschäftsfrauen: Inspiration für Karriere, Mut und Selbstständigkeit

Frau spricht auf einer Bühne - Zitate starker Frauen

Manchmal reicht ein einziger Satz, damit etwas in dir wieder gerade rückt. Ein Satz, der dich daran erinnert, dass Mut selten perfekt vorbereitet ist. Dass Erfolg nicht darum bittet, eingeladen zu werden. Und dass du deine eigenen Regeln für Karriere, Geld, Business und ein selbstbestimmtes Leben schreiben darfst.

Genau deshalb funktionieren gute Zitate nicht wie hübsche Wanddeko. Sie sind kleine Denköffner. Sie können dich wachrütteln, wenn du zu lange gewartet hast. Sie können dich daran erinnern, dass Sichtbarkeit, Macht, Geld und Erfolg nichts sind, wofür Frauen sich entschuldigen müssen. Und sie können ein erster Impuls sein, um eine Entscheidung endlich ernst zu nehmen.

AJOURE´ Business-Impuls

Wenn dich ein Zitat trifft, lies es nicht nur als Inspiration. Frage dich: Was müsste ich heute anders machen, wenn ich diesen Satz wirklich ernst nehme?

Wir haben die stärksten Zitate von Frauen zusammengestellt, die auf ganz unterschiedlichen Wegen sichtbar geworden sind: als Unternehmerinnen, Politikerinnen, Künstlerinnen, Autorinnen oder Entscheiderinnen. Nicht jedes Zitat passt zu jeder Lebensphase. Aber vielleicht ist genau der eine Satz dabei, den du gerade brauchst.

Zitate über Mut, Macht und den ersten Schritt

„Ich habe immer Dinge getan, für die ich noch nicht ganz bereit war. So wächst man.“

Marissa Mayer (ehemalige Yahoo-Chefin)

Marissa Mayer

ABCNews Pre-White House Correspondents‘ Dinner Reception Pre-Party – 14114279384“ by Yahoo Inc – https://www.flickr.com/photos/99527366@N00/14114279384/. Licensed under CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.

„Die Sache, die Frauen noch lernen müssen: Niemand gibt dir Erfolg und Macht. Du musst sie dir nehmen.“

Roseanne Barr (Schauspielerin)

Roseanne Barr
Roseanne barr“ by Stand-Up Sucks, LLC – „I Am Comic“ Directed by Jordan Brady and distributed by Monterey MediaLocated on Monterey Medias Flickr account. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

„Wenn du etwas gesagt haben willst, frage einen Mann; wenn du etwas erledigt haben willst, frage eine Frau.“

Margaret Thatcher (britische Politikerin)

Margaret Thatcher
Margaret Thatcher“ by work provided by Chris Collins of the Margaret Thatcher Foundation – Margaret Thatcher Foundation. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

„Ich traue mich, alles auszuprobieren.“

Joanne K. Rowling (Schriftstellerin)

J. K. Rowling
J. K. Rowling 2010“ by Daniel Ogren. Licensed under CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.

„Sei nicht eingeschüchtert von dem, was du nicht weißt. Das kann deine größte Stärke sein, weil du dadurch Dinge anders machst als alle anderen.“

Sara Blakely (Gründerin von Spanx)

Sara Blakely
Sara Blakely“ von Gillian Zoe Segal – Selbst fotografiert. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons.

Zitate über Frauen, Unterstützung und Selbstvertrauen

„Es gibt einen besonderen Platz in der Hölle für Frauen, die anderen Frauen nicht helfen.“

Madeleine Albright (US-amerikanische Politikerin)

Madeleine Albright
Secalbright„. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.

„Man muss auch mal den ersten Schritt alleine machen.“

Ursula von der Leyen (Politikerin)

Ursula von der Leyen
Ursula von der leyen“ by Michael von Aichberger – Own work. Licensed under CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.

„Mut brüllt nicht immer nur. Mut kann auch die leise Stimme am Ende des Tages sein, die sagt: Morgen versuche ich es nochmal.“

Mary Anne Radmacher (Schriftstellerin)

„Wenn eine Frau sich selbst die beste Freundin ist, wird das Leben einfacher.“

Diane von Fürstenberg (Modedesignerin)

Diane von Fürstenberg
Diane von Furstenberg 2012 Shankbone“ by David Shankbone – Own work. Licensed under CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.

„Die meisten Menschen geben ihre Macht auf, indem sie denken, sie hätten keine.“

Alice Walker (Schriftstellerin und Aktivistin)

Alice Walker
Alice Walker“ by Virginia DeBolt / flickr.com – Alice Walker speaks / flickr.com. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

AJOURE´ Reflexion

Welches dieser Zitate triggert dich am meisten? Genau dort sitzt oft ein Thema, das du dir genauer anschauen solltest: Sichtbarkeit, Geld, Selbstvertrauen, Abgrenzung oder der Mut, den ersten Schritt zu machen.

Zitate über Individualität, Stil und Sichtbarkeit

„Um unersetzbar zu sein, muss man stets anders sein.“

Coco Chanel (Modedesignerin)

Coco Chanel
Coco Chanel tentoonstelling“ by Marion GolsteijnOwn work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

„Ich kann Frauen nur raten, nicht beim ersten Buh den Kopf einzuziehen. Brust raus, weitermachen!“

Stella McCartney (Modedesignerin)

Stella McCartney
Stella McCartney and Angelina Jolie 2014“ by Foreign and Commonwealth Office – https://www.flickr.com/photos/foreignoffice/14391087885/. Licensed under CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.

„Viele Leute haben Angst davor zu sagen, was sie wollen. Das ist der Grund, warum sie nicht bekommen, was sie wollen.“

Madonna (Sängerin)

Madonna
Madonna by David Shankbone“ by David Shankbone – David Shankbone. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

„Wenn du nicht in die Masse passt, ist das vielleicht, weil du dazu bestimmt bist, sie zu führen.“

Marilyn Monroe (Schauspielerin)

Marilyn Monroe
Marilyn Monroe, The Prince and the Showgirl, 1“ by Milton H. Greene – Promotional photograph for the 1957 film The Prince and the Showgirl. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.

Zitate über Erfolg, Leidenschaft und den eigenen Weg

„Gib niemals auf, für das zu kämpfen, was du tun willst. Mit etwas, wo Leidenschaft und Inspiration ist, kann man nicht falsch liegen.“

Ella Fitzgerald (Sängerin)

Ella Fitzgerald
Ella Fitzgerald 1968“ by Courtesy the Fraser MacPherson estate c/o Guy MacPhersonElla Fitzgerald. Licensed under CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.

„Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität.“

Marie Curie (Physikerin und Nobelpreisträgerin)

Marie Curie
Marie-Curie-Nobel-portrait-600„. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.

„Sei die Heldin deines Lebens, nicht das Opfer.“

Nora Ephron (US-amerikanische Drehbuchautorin und Filmregisseurin)

Nora Ephron
Nicholas Pieggi Nora Ephron Shankbone 2010 NYC“ by David Shankbone – Own work. Licensed under CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.

„Definiere Erfolg nach deinen eigenen Vorstellungen, erreiche Erfolg nach deinen eigenen Regeln und baue ein Leben auf, auf welches du stolz bist.“

Anne Sweeney (ehemalige Präsidentin der Disney-ABC Television Group)

Anne Sweeney
EdStock/iStock.com

„Es ist der absolute Luxus, Leidenschaft mit Leistung zu kombinieren. Und es ist der wahre Weg zum Glück.“

Sheryl Sandberg (ehemalige Geschäftsführerin von Facebook)

Sheryl Sandberg
Sheryl Sandberg World Economic Forum 2013“ by World Economic Forum from Cologny, Switzerland – Women in Economic Decision-making: Sheryl Sandberg. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

Astrid Lindgren (Schriftstellerin)

Astrid Lindgren
© Jacob Forsell / astridlindgren.se

Weiterdenken

Zitate können Mut machen. Aber der nächste Schritt muss konkret werden: Willst du mehr Geld verhandeln, sichtbarer werden, dich selbstständig machen oder dein eigenes Erfolgsbild definieren?

Foto: KI

Positive Gedanken: Was sie können und wo toxische Positivität beginnt

Entspannte Frau in ruhiger Umgebung - positive Gedanken verändern dich und dein Umfeld
So kannst du dein Unterbewusstsein beeinflussen und dich selbst steuern.

Positive Gedanken können viel verändern. Aber nicht, weil sie Probleme wegzaubern oder das Leben plötzlich nur noch leicht machen. Sie verändern vor allem, wie du Situationen bewertest, wie du mit Rückschlägen umgehst und welche nächsten Schritte du dir überhaupt zutraust.

Genau deshalb lohnt sich ein nüchterner Blick auf das Thema. Positives Denken ist nicht dasselbe wie Schönreden. Es bedeutet nicht, Schmerz, Wut, Enttäuschung oder Angst zu überdecken. Es bedeutet, dich nicht von jedem negativen Gedanken automatisch führen zu lassen.

Denn deine innere Sprache prägt deinen Alltag stärker, als du vielleicht merkst. Wenn du dir ständig sagst, dass du sowieso scheiterst, wirst du anders handeln, als wenn du dir sagst: “Das ist schwer, aber ich kann den nächsten Schritt finden.” Dieser Unterschied klingt klein. In der Praxis kann er sehr groß sein.

AJOURE´ Klartext

Ein hilfreicher Gedanke muss nicht immer fröhlich klingen. Manchmal reicht schon ein Gedanke, der dich wieder handlungsfähig macht.

Was positive Gedanken wirklich können

Gedanken sind keine Fakten. Sie sind Interpretationen. Wenn du denkst “Ich bin nicht gut genug”, fühlt sich das vielleicht wahr an. Trotzdem ist es zunächst ein Gedanke, kein Urteil der Realität. Genau in diesem Abstand liegt Veränderung.

Positive Gedanken können dir helfen, diesen Abstand wahrzunehmen. Du musst nicht jeden inneren Satz glauben. Du kannst ihn prüfen, neu einordnen und durch einen hilfreicheren Gedanken ersetzen. Nicht künstlich positiv, sondern realistischer und freundlicher.

Aus “Ich schaffe das nie” kann zum Beispiel werden: “Ich weiß noch nicht genau, wie es geht, aber ich kann den ersten Schritt herausfinden.” Aus “Alle anderen sind weiter” wird: “Ich sehe gerade nur einen Ausschnitt von außen.” Aus “Ich habe versagt” wird: “Das war ein Rückschlag, aber er sagt nicht alles über mich aus.”

Das ist keine Magie. Es ist mentale Selbstführung.

Wo positives Denken toxisch wird

Positives Denken wird problematisch, wenn es echte Gefühle verdrängt. Sätze wie “Alles passiert aus einem Grund”, “Du musst nur positiv bleiben” oder “Andere haben es schlimmer” können in schweren Momenten sogar verletzend sein. Sie nehmen Menschen die Erlaubnis, ehrlich mit dem umzugehen, was gerade weh tut.

Gesunder Optimismus macht Gefühle nicht weg. Er lässt sie da sein und fragt trotzdem: Was brauche ich jetzt? Was kann ich beeinflussen? Wo brauche ich Unterstützung? Was ist der nächste machbare Schritt?

Wenn du also traurig, wütend, erschöpft oder überfordert bist, musst du daraus keinen Instagram-tauglichen Lernsatz machen. Manchmal ist der positivste Gedanke schlicht: “Das ist gerade viel. Ich darf langsamer machen.”

Warum deine innere Sprache so wichtig ist

Viele Frauen sprechen mit sich selbst härter als mit jeder Freundin. Sie kommentieren ihren Körper, ihre Entscheidungen, ihre Leistung, ihr Tempo und ihre Fehler mit einer Strenge, die sie bei anderen niemals anwenden würden.

Diese innere Sprache bleibt nicht folgenlos. Sie beeinflusst, wie mutig du dich zeigst, wie schnell du dich nach Rückschlägen wieder aufrichtest und ob du neue Dinge überhaupt ausprobierst. Wer sich innerlich ständig kleinmacht, braucht sehr viel Kraft, um trotzdem ins Handeln zu kommen.

Ein guter erster Schritt ist deshalb nicht, sofort “positiv” zu denken. Sondern fairer. Frage dich: Würde ich so mit einer Freundin sprechen? Wenn nicht, warum spreche ich so mit mir?

Wenn dein innerer Kritiker besonders laut ist, passt auch unser Artikel Selbstzweifel ade: So stellst du deinen inneren Kritiker ab sehr gut dazu.

Reframing: Situationen anders einordnen

Ein wirksames Werkzeug für hilfreichere Gedanken ist Reframing. Dabei geht es nicht darum, eine schlechte Situation schönzureden. Es geht darum, eine Situation so einzuordnen, dass du wieder mehr Spielraum bekommst.

  • Aus “Ich habe mich blamiert” wird: “Ich habe mich getraut, sichtbar zu sein.”
  • Aus “Ich bin zu spät dran” wird: “Ich starte mit dem, was heute möglich ist.”
  • Aus “Ich kann nicht mit Geld umgehen” wird: “Ich lerne gerade, meine Finanzen klarer zu sortieren.”
  • Aus “Ich bin nicht diszipliniert genug” wird: “Mein System muss leichter werden.”

Der Punkt ist nicht, dir etwas vorzumachen. Der Punkt ist, dich aus gedanklichen Sackgassen herauszuholen. Gute Gedanken öffnen Optionen. Schlechte Gedanken schließen sie oft, bevor du überhaupt angefangen hast.

Gedanken-Check

Wenn ein Gedanke dich runterzieht, prüfe ihn mit diesen vier Fragen:

  • Ist das wirklich ein Fakt oder eine Interpretation?
  • Würde ich das einer Freundin genauso sagen?
  • Welche freundlichere, aber realistische Formulierung wäre möglich?
  • Welcher kleine nächste Schritt ergibt sich daraus?

Positive Gedanken brauchen Handlung

Der größte Fehler beim positiven Denken ist, es beim Denken zu belassen. Ein neuer Gedanke wird erst dann stark, wenn er in Verhalten übersetzt wird.

Wenn du denkst “Ich darf mich beruflich weiterentwickeln”, dann könnte der nächste Schritt sein, eine Weiterbildung zu recherchieren, dein Profil zu aktualisieren oder ein Gespräch anzustoßen. Wenn du denkst “Ich will meine Finanzen ernst nehmen”, dann könnte der nächste Schritt sein, deine Konten zu prüfen oder einen Notgroschen aufzubauen. Wenn du denkst “Ich will mich nicht mehr ständig kleinmachen”, dann könnte der nächste Schritt sein, deine häufigsten Selbstkritik-Sätze aufzuschreiben.

Positive Gedanken sind also kein Ersatz für Handeln. Sie sind der innere Boden, auf dem Handeln leichter wird.

Was dein Umfeld damit zu tun hat

Der ursprüngliche Artikel hatte den Gedanken, dass deine Ausstrahlung auch dein Umfeld beeinflusst. Daran ist etwas dran, nur weniger mystisch als früher oft formuliert wurde. Wenn du innerlich angespannt, abwertend oder misstrauisch bist, verändert das deine Körpersprache, deine Kommunikation und oft auch deine Entscheidungen. Wenn du ruhiger, klarer und freundlicher mit dir bist, wirkt sich das ebenfalls aus.

Das heißt nicht, dass du für jede Reaktion anderer verantwortlich bist. Aber deine innere Haltung beeinflusst, wie du in Räume gehst, wie du Grenzen setzt, wie du Chancen wahrnimmst und wie du auf Kritik reagierst. Positive Gedanken verändern also nicht “magnetisch” die Welt. Sie verändern oft zuerst dein Verhalten und dadurch manchmal auch die Dynamik um dich herum.

Positive Gedanken und unsere AJOURE´ Themen

Für unsere neue AJOURE´-Ausrichtung ist das Thema besonders spannend, weil Gedankenmuster viele Geld-, Karriere- und Businessentscheidungen beeinflussen. Wer innerlich denkt “Ich darf nicht zu viel verlangen”, kalkuliert anders. Wer denkt “Ich bin nicht gut genug”, bewirbt sich seltener. Wer glaubt “Geld ist kompliziert”, schiebt Finanzthemen eher weg.

Genau deshalb gehören positive Gedanken nicht in die Ecke von Kalendersprüchen, sondern mitten in die Frage: Wie will ich mein Leben gestalten? Wenn du tiefer einsteigen willst, lies auch unseren Artikel über Glaubenssätze oder stöbere im Bereich Mindset für Frauen.

Eine kleine Übung für sieben Tage

Nimm dir eine Woche lang jeden Abend zwei Minuten Zeit und schreibe drei Sätze auf:

  1. Welcher Gedanke hat mich heute ausgebremst?
  2. Welche realistischere, freundlichere Version dieses Gedankens wäre möglich?
  3. Was ist morgen ein kleiner nächster Schritt?

Nach sieben Tagen erkennst du oft schon ein Muster. Vielleicht ist es immer wieder derselbe innere Kritiker. Vielleicht immer wieder derselbe Angstgedanke. Vielleicht aber auch ein Thema, das dich schon länger ruft und endlich ernst genommen werden will.

Wenn du dabei mehr Richtung Lebenszufriedenheit weiterdenken möchtest, passt unser Artikel 15 Wege zum Glück als nächster Leseschritt.

Zum Mitnehmen

Positive Gedanken bedeuten nicht, immer glücklich zu sein. Sie bedeuten, deine innere Sprache so zu verändern, dass sie dich nicht kleiner macht, sondern handlungsfähiger.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: gpointstudio/iStock.com

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Der Jen-Mo-Punkt - auch bekannt als Million-Dollar-Punkt - ist legendär, aber kein Mythos. Wir haben für dich recherchiert, wie du deinem Lover zu multiplen...
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Wohnungssuche leicht gemacht: Die besten Tipps für einen fairen Mietpreis

Die Suche nach einer neuen Wohnung kann sowohl aufregend als auch herausfordernd sein. Eine der größten Herausforderungen dabei ist es, einen fairen Mietpreis zu...
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Androgyner Schick – wenn Frauen modisch ihren Mann stehen

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